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3. August 2007

Eis-Beweis

Abgelegt unter: Allgemein — Campo-News @ 14:09

Wie die heißen Phantasien der Klima-Schwindler abzukühlen wären

Von Tanja Krienen

Siehe auch Die Klimakatastrophe

Ich fand meine Freude in der Ergründung innerer Zusammenhänge und Ursachen. Die Welt war mir ein Geheimnis, das ich entschlüsseln wollte. Wissensdurst, Streben nach Erkenntnis der verborgenen Naturgesetze, das Glücksgefühl, das mich überkam, sobald eine Gesetzlichkeit sich mir aufgetan, waren die Triebkräfte meines Handelns. So war ich eine Zeitlang völlig in Anspruch genommen von längst verworfenen Denksystemen, vermengte widersprüchliche Theorien miteinander und mühte mich verzweifelt ab, in einem Sumpf aus Fragmenten der mannigfaltigsten Wissengebiete voranzukommen.

Victor Frankenstein in Mary Shelleys Roman „Frankenstein“, 1818

Eis-Beweis

Gut 20 Jahre lang hatten diejenigen, die für die Ventilation der fürchterlichen Viertelwahrheit jener „AIDS-Phantasie“ sorgten, den Hysterie-Markt fast für sich allein (sieht man mal von anderen mehr oder weniger temporären Moden ab, die als Amalgam, BSE, SARS, Vogelgrippe, Glutamat, BSE etc. für Verwirrung in den ohnehin schon ziemlich verwirrten deutschen Köpfen sorgten), und durften ihre völlig vernachlässigenswerte „Epidemie“ epidemisch auf bunten Bällen des politischen und medialen Lumpen-Verbaliat gönnerhaft posierend präsentieren (heute noch Grüner Hügel mit Isolde und Tristan, morgen schon Dunkles Kreuzberg mit Vaseline und Krishna), da scheinen sie in die zweiten Reihe zu rücken, drängt doch die Gemeinschaft der Retter, die zwar nichts gegen die TATSÄCHLICH zunehmende Menschheitspest – den Lärm – unternimmt, aber fest entschlossen ist, diesen rauen Lärmball vor dem schönsten zu bewahren, das sich ein normal empfindender Mensch beglückend vorzustellen vermag: der Wärme.

Das Grönland-Experiment

Wir hören nun jeden Tag, dass die globale Erwärmung zu einem Anstieg des Wassers durch Abschmelzung des Arktis-Eises führt und z.B. Inseln überfluten wird (etwas, was sie GENAU im VORAUS zu wissen vorgeben, obwohl sie beständig nicht einmal das Wetter für die nächsten drei Tage vorherzusagen imstande sind). Auf die Idee, tiefliegende Gebiete etwas stärker zu schützen, wollen sie nicht kommen, müssen sie auch nicht, da es auch nicht passieren wird.

„Galileo“ will dem CO2 contra geben, inszeniert Werbespots mit versinkenden Menschen, denen das Wasser zum Hals steht, obwohl doch mit Neo-Nenas-Nanosound schon der Pegel bis über das Ohr reicht. Was man in Nenas Neuer Privat-Penne wohl lernen mag? –

Also.

Wir nehmen ein dreiviertelvolles Wasserglas (stellen uns dabei Cola oder einen Long-Drink vor, den wir bei herrlichen 30 Grad auszuschlürfen als einen Hauch des Paradieses empfinden) und lassen zwei dicke Eisstückchen hinein platschen, so, wie eine Robbe -Angstschweiß im Genick - vor dem grausamen Eisbären ins Wasser spritzt. Turmhoch über dem Wasserglasrand, reckt sich nun das glitzernde Eis in die Luft.

Jetzt markieren wir einem umweltfreundlichen Marker die Höhe des Wasserpegels.

Dann warten wir.

Und warten.

Wir haben dabei soviel Zeit, dass wir sogar den Newsletter von Jesus.de lesen können: „Verzichten Sie in diesem Sommer auf einen Eisbecher und helfen Sie mit diesem Geld, Menschen die gute Nachricht von Jesus zu bringen“. Prima denken wir - und warten weiter auf die Erleuchtung und auf das große (Natur)-Wunder der Eisschmelze.

Erstaunt bemerken wir nach einer endlosen scheinenden Zeit, dass das Wasser nicht gestiegen ist. NICHT GESTIEGEN IST!

Fazit

Eingedenk des fabelhaften und seit Tausenden von Jahren bekannten Archimedischen Prinzipes, erkennen wir, liebe Kinder, dass die Verdrängung des Wassers durch das Eis, genau so groß ist wie das nun geschmolzene Wasser und also KEIN UNTERSCHIED besteht. Und wenn ihr jetzt noch wisst, dass das Eis in Grönland – genau wie jenes im Glas – auf dem Wasser schwimmt, dann dämmert euch sicher – ganz langsam, aber doch stetig – wie sehr man euch hinter das Licht führte. (Wasserausdehnung durch Erwärmungen und Gletscherschmelze sind vernachlässigenswert, da wäre es wirkungsvoller – zugespitzt ausgedrückt – wenn alle Chinesen auf einmal ihr Badewasser in den Ozean gössen.)

Was aber ist mit der Antarktis im Süden? fragen die immer und ewig besorgten Menschenkinder.

Was soll sein? Da ist es so kalt, kälter geht es kaum und es ist dem Eis fürchterlich egal, ob es bei minus 30 Grad oder minus 35 Grad friert. Jedoch: Dort wo es etwas wärmer wurde, und dabei die Luftfeuchtigkeit geringfügig stieg, schneit es vermehrt, sodass die Gletscher gar ein wenig zulegen.

Andererseits stellte aber z. B. der Geologe Peter Doran von der Universität Chikago in “Nature” fest, dass es auch dort partiell auch kälter (!) werde und zwar habe sich von 1986 bis zum Jahr 2000 die Oberfläche der trockenen Täler im McMurdo-Gebiet pro Dekade um 0,7 Grad Celsius abgekühlt. Das aber habe eine verheerende Wirkung, wie generell die Kälte eine hat: Die Zahl der Barttierchen und Fadenwürmer im Boden verringerte sich von 1993 bis 1998 pro Jahr im Schnitt sogar um mehr als ein Zehntel des Ausgangswertes.

Was lehrt uns das?

„Ich beschwöre Euch, meine Brüder, bleibt der Erde treu“, riet uns Friedrich Nietzsche. Ja, wir die wir ihr stets treu blieben, leben vor, was andere versprechen. Sie, die Heuchler, die auf andere zeigen, während sie selbst die Ursache allen Übels sind, haben Grund potemkinsche Dörfer zu bauen, Masken oder Bärte zu tragen, in Blasen zu sprechen, in dieselben Hörner zu tuten, sich ein und anzupassen – als Stück Materie, die zurecht geschlagen wurde. Die Auswilderung des Menschen wäre der notwendigste Punkt einer zukünftigen Ordnung.

81 Kommentare »

  1. Leider ist dir da jetzt ein kleiner Denkfehler passiert: Das Eis in Grönland schwimmt eben nicht auf dem Wasser. Guckst du auf die Karte in meinem bahnbrechenden Beitrag zum Thema Ohrwurm, der gleich zu Anfang eine Grönland-Karte enthält: Grönland ist eine Insel. Die größte der Welt übrigens.
    https://www.n-tv.de/politik/Von-der-Leyens-19-Minuten-Flug-sorgt-fuer-Arger-article22907237.html?fbclid=IwAR04CNJDH4pqgkGPRKSIhV2sCpCGS010L3i0leH68LMz6o7×0-RC-aNqDAI

    Kommentar von uli — 3. August 2007 @ 14:36

  2. Nun, zunächst haben wir ja das Polarmeer - da gilt auf jeden Fall das, was ich schrieb. Jetzt allerdings stellt sich die Frage, ob das Grönlandeis mit dem Meeresspiegel verbunden und nach dem Prinzip der kommunizierenden Röhren den von mir beschriebenen Effekt entstehen lässt?! Wenn es da keine Verbindung gibt, erbrächte die Schmelze jedoch hauptsächlich viele große Binnenseen. Bitte: Was schwimmt denn da bei Grönland? - anscheinend fließt das Wasser der Eisschollen doch nicht wie ein Fluß ab? Das Eis schwimmt doch schon in jenem Wasser, es ist also schon jetzt ein “großer See”! Ist aber alles sowieso Unfug, weil die Temperaturen immens steigen müssten, um Grönland zum Schmelzen zu bringen. CO2 ist ja wahrscheinlich ohnehin nicht der entscheidende Faktor…

    Kommentar von Campo-News — 3. August 2007 @ 16:51

  3. Ich war vor einem Jahr in Grönland und konnte vor Ort das Abschmelzen der Gletscher betrachten. Du musst dir das so vorstellen: Wo vor ein paar Jahren noch dick Eis lag, liegt jetzt Geröll. Und das über mehrere hundert Meter hinweg. Dieses Eis kommt auf absehbare Zeit nicht mehr zurück. Das ist aber leider erst der Anfang, denn auf Grönland liegt eine Eisschicht, die etwa 800 Kilometer breit, 2.400 Kilometer lang und bis zu 3.000 Meter hoch ist. Die beginnt an allen Ecken und Enden zu schmelzen. Und das ergibt eine Wassermasse, die leider nicht in einen Binnensee passt. Woran das nun liegt, ist eine andere Frage. Im Zusammenhang mit CO2 möchte ich aber noch zu bedenken geben, dass weder Autos noch Kohlekraftwerke in einer natürlichen Evolution entstanden sind.

    Kommentar von uli — 9. August 2007 @ 14:29

  4. Aber so klar ist das nicht, was die Forscher beschreiben. Du warst ja wahrscheinlich auch nur zu einer, der wärmeren Jahreszeit dort, und weißt ja auch, dass es früher sehr viel wärmer dort war. Geröll liegt immer da, wo sich der Boden zeigt. Würden die Gletscher wachsen, wäre das doch für die Welt viel übler, denn wir wissen, dass sich die Flora und Flauna nur optimal und vielartig entwickelt, wo es warm ist.

    Zudem hört man nichts über konkrete Probleme, z. B. der Niederländer, die sich ja bei steigendem Wasser sicher besorgt melden würden. Auch unsere Küsten leider nicht, sondern haben lediglich die üblichen Sturmflut-Probleme, die wir seit ewigen Zeiten kennen.

    Auch kann ich mir nicht vorstellen, dass tief im Inneren Grönlands das Eis wirklich abschmilzt - dazu ist es dort einfach zu kalt. Übrigens las ich, dass sich Grönland heben würde, wenn der Druck des Eises nachließe. Aber alles erklärt noch nicht die schwimmenden “Eismassen aus Grönland”, die uns immer beispielhaft vorgeführt werden. Da greift doch das, was ich schrieb.

    Autos und Kohlekraftwerke gab es ehedem nicht, aber sie spielen in Wirklichkeit ja auch nur eine geringe Rolle bei der - einmal unterstellten - Erderwärmung. Und nichts, aber auch gar nichts, wird durch die Abschaffung von Glühlampen oder Standby-Funktionen erreicht. Bisher sind alle “grüne Lösungen”, nicht nur keine, sondern: das Gegenteil. TK

    Kommentar von Campo-News — 9. August 2007 @ 18:13

  5. Ich finde diese Diskussion faszinierend und lerne gerne weiter dazu. Wie interpretierst du in diesem Zusammenhang die Meldung, wonach das arktische Eis immer schneller schmilzt, die Berechnungen über den Stromverbrauch von Stand-By-Schaltungen oder auch die wissenschaftlichen Aussagen zur Rolle des Kohlendioxids für die globale Erwärmung?

    Kommentar von uli — 10. August 2007 @ 12:24

  6. Nun hast du mir ja nicht gerade konkret geantwortet, bzw. meine Argumente entkräftet. Es gibt im Übrigen zu jeder Meinung eine Contra-Darstellung, so auch zu den Links, die du setzt. Was Leute wie Miersch und Maxeiner zu dem Thema schreiben, will beachtet sein. Das Lager der Klimaspektiker ist auch größer als die meisten denken, ihre Auffassungen werden nur ziemlich rigoros untergebuttert. Auch “unsere Kanzlerin” vertrat ja vor dem G8-Gipfel die Meinung, man solle über widersprüchliche Thesen gar nicht debattieren. Widerspruch wird also einfach als obsolet bezeichnet - wie in so vielen Diskussionen, in denen Standpunkte als “reaktionär” oder schlimmer apostrophiert, sodann eliminiert werden.

    Also: Wenn 1/5 bereits geschmolzen wäre, würden doch auch wir an den Küsten ein Problem haben. Haben wir aber nicht. Lies mal den vorletzten Spiegel - die Datenmenge über Grönland ist sehr klein. Auch aktuell herrscht wieder Alarmismus, aber muss eingestehen, dass man viel zu wenig über die Temperaturen unterer Meeresschichten weiß.

    Egal aber wie wir das bewerten: Mit Ausnahme der Solartechnik gibt es nichts, was ich als tragbare Zukunftstechnik ansehen würde. Alle “grünen Lösungen” sind Unsinn, weil auch sie CO2 produzieren, weil die Anbauflächen nicht vorhanden sind, weil Windkraft schon jetzt am Limit liegt (und echt mies aussieht) usw.. Dazu kommen die Steigerungsraten anderer Länder, ich sage nur: zwei Milliarden Inder und Chinesen.

    So aber herrscht Hysterie, es wird hektisch Unfug beschlossen ohne die Folgen zu berücksichtigen, z.B. Bio-Sprit und so verteuern nur wir allein unser Leben, ohne das auch nur im gewünschten Sinne irgendein Effekt messbar wäre. TK

    Kommentar von Tanja Krienen — 10. August 2007 @ 16:30

  7. Man könnte Abfälle energietechnisch besser verwerten.

    Gülle, Mist und unsere eigenen Ausscheidungen vergären lassen, die so sofort entstehende Wärme mit Wärmepumpen zur Hausheizung benutzen, die Gase zur Stomherstellung nutzen und den Rest wie bis anhin zum Düngen verwenden.

    Natürlich nützen energie-effizeintere Lampen, Computer, TV-Geräte und Autos.

    Alles was besser ist als eine ältere schlechtere und auwendigere Technologie bringt einen Nutzengewinn.

    Das nennt man Fortschritt.

    Windkraftwerke sind für unsereins sicher Augenkrebs, aber für unsere Altvorderen waren 100 Meter hohe Beton-Staumauern in den Alpen auch keine Augenweide.

    Siehe hier: http://images.google.ch/images?hl=de&q=Grande+Dixence&btnG=Bilder-Suche&gbv=2

    Erik

    Kommentar von Erik — 10. August 2007 @ 22:07

  8. Natürlich kann man Abfälle besser verwerten, aber das hat auch seine Grenzen und lohnt sich nur bei landwirtschaftlich größeren Objekten. Doch Flächen für die eigentliche Nahrungsproduktion stillzulegen, um z.B. Raps anzubauen, ist nur begrenzt machbar, lohnend und wünschenswert. Monokultur ist selten schön, allzumal derartige Großprojekte nicht zuletzt auf Grund des hohen Aufwandes nur relativ geringe Effekte bringen.
    Deine Sparlampen entwickeln noch immer zunächst ein unzulängliches Licht und besitzen einen Quecksilberanteil (der den Ökos widersinnigerweise egal ist, bzw. nicht von ihnen thematisiert wird).

    Windkrafträder sehen in der Tat optisch ekelhaft aus und sind und nur in äußerst seltenen Fällen zu empfehlen. Neuerdings spricht man sogar davon, dass nicht zuletzt ihretwegen der Lärm im Meer erheblich zugenommen hat und Fischarten sich deshalb zurückziehen. Abgesehen davon, dass sie auf dem Land für den Tod einer erheblichen Anzahl von Vögeln verantwortlich sind. Dazu sind wir schon an die Grenzen der Ausdehung der Windkraft angelangt (deshalb werden ja schon die Meere zugepflastert - tolle Ökologie). Außerdem können die Quoten für “erneuerbare Energie” gar nicht erreicht werden, da sie nicht beliebig gesteigert werden können. Es ist reine Phantasterei und das bei einer völlig unklaren Gesamtgemengelage -
    http://www.oekologismus.de/index.php/archives/2007/08/10/wichtige-bodentemperaturdaten-des-ipcc-im-far-sind-frisiert-worden/

    Kommentar von Tanja Krienen — 12. August 2007 @ 07:21

  9. Schade, Uli und Erik, dass ihr keine schlüssigen Gegenbeweise vorlegt. Zum Beispiel ist es auch so, dass durch den zunehmenden Anbau von “nachwachsenden Rohstoffen”, die Wasserknappheit zum Problem werden kann, etwas, was die Ökos meist völlig ausblenden, weil sie VORHER daran nicht dachten -
    http://derstandard.at/?url=/?id=2946559

    Kommentar von Campo-News — 13. August 2007 @ 07:19

  10. Menschliche Pisse,

    befreit von medikamentaler “Verunreinigung” ist ein hochprozentiger Phosphor Lieferant,

    Abfall-Verbrennung mit richtiger Filtertechnologie ist ein guter Energiespender.

    Was wir brauchen ist eine intelligentere Abfallverwertung.

    In dieser Hinsicht hat die Menschheit noch keine 10% ihres Potentials ausgeschöpft.

    Klar Puritaner und Schwarz-Weiss-Denker haben natürlich ein Problem damit, dass man aus Scheisse Häuser bauen kann.

    Die richtige Mischung aus Schlamm, Streu und Kuhmist macht einen guten ammoniakgesättigten Baustoff.

    Mit den richtigen Parfüms angereichert (Hanf, z.Bsp.) ist das in ariden Klimata (Spanien z.Bsp,) ein günstiger Baustoff.

    Erik

    Kommentar von Erik — 14. August 2007 @ 02:11

  11. Hallo Erik!

    Aber das sind doch im Grunde Kinkerlitzchen. Klar ist die Verbrennung noch die beste Müllververwertung, da sich die Wiederverwertungen der Stoffe im Wesentlichen gar nicht lohnen, energieintensiv und ohnehin nur begrenzt möglich sind. Aber damit rettet man nicht die Erde, einmal unterstellt, dies sei ein Wert und überhaupt notwendig, bzw. in der Sache begründet.

    Keine Ahnung wie die Spanier ihre Steine gewinnen, die sehen jedenfalls so aus, wie hierzulande - ich meine die Steine, nicht die Spanier. Dass Lehm z.B. - wie ich ja schon einmal im vergangenen Jahr schrieb - wieder stärker verwendet wird und dies positiv zu werten ist, können wir ja gern auf der Habenseite verbuchen. Nochmal: das ist aber irrelevant, wenn man hört, dass die Neuanmeldung für PKW in Osteuropa im letzten Jahr um 19% stiegen.

    Nein, Windkrafträder in der Landschaft, in der See, wasserintensive Monokulturen im Rapsanbau, Bio-Sprit, “Sparlampen” - das ist alles Mumpitz.

    Und niemand spricht vom eigentlich Problem dieser Welt: dem Lärm, dem unerträglichen Lärm. Überall. TK

    Ach ja, AUF Grönland wächst das Eis, und zwar aus demselben Grund wie in der Anarktis -

    http://209.85.129.104/search?q=cache:egLoRqjXIyQJ:www.oekologismus.de/index.php/archives/2006/02/20/widerspruchliche-meldungen-zum-gronlandeis/+Gr%C3%B6nlandeis+schmilzt+nicht&hl=de&ct=clnk&cd=9&gl=de

    Kommentar von Tanja Krienen — 14. August 2007 @ 06:58

  12. Hallo Tanja,

    was spricht gegen höhere Energie-Effizienz und noch besseres Abfallmanagement.

    da eine Marktwirtschaft ohne Wachstum nicht auskommt, müssen wir eben von Quantitätswachstum auf Qualitätswachstum umstellen.

    Sparlampen können ja durch Erfindungen auch ständig besser werden.
    Und das Biodiesel nicht das gelbe vom Raps ist, das musst du mir nicht erzählen.
    Ich setze auf effizientere Motoren.

    Zum Lärm: Musst eben weniger Heavy Metal hören, Reggae so hab ich gehört kann man auch leiser geniessen.

    Erik

    Kommentar von Erik — 14. August 2007 @ 19:58

  13. Hallo Erik!

    Gar nichts spricht gegen einen “defensiven Umgang” mit Rohstoffen und eine Verbesserung ihres Wirkungsgrades. Ich lebe von je her sparsam. Aber was mich extrem stört, ist der Ton mit dem das vorgetragen wird, die Verengung der Politik auf dieses Themenfeld und natürlich auch die konkreten Vorschläge.

    Seit der Club of Rome - Initiative wissen wir doch, dass sich etwas ändern musste (ohne deren Impetus immer richtig zu heißen) und so ist auch immens viel geschehen. Vereinfacht: der Himmel über der Ruhr ist wieder sauber und wer - wie ich - noch weiß, wie es da bis weit in die 60er Jahre aussah, der weiß auch, dass seitdem vieles besser wurde und die heutige Hysterie irrationale Züge trägt.

    Aber wie gesagt: Diese Kleinigkeiten, die du vorschlägst, werden nichts verändern und im Falle der Sparlampen ist der negative Effekt durch den Quecksilbergehalt wohl noch größer. Aber es ist auch etwas ganz anderes, ob ich Lampen verbessere oder ihren Gebrauch empfehle oder in aktionistischer Weise verbiete und anordne. Wir sehen doch aktuell, was dieser katastrophale Nonsens mit dem Bio-Sprit anrichtet, zu dem man sich entschloss, weil jugendbewegte Gruppen ihr gutes Gewissen befrieden wollen.

    Aber im Gegensatz zum Marsch, Harnarsch und Mixeiner-Milieu, bin ich vehement der Meinung, dass eine Ernährung knapp unterhalb des mittleren Wertes - inklusive der Fleischreduktion - erheblich vorteilhafter für die individuelle Gesundheit ist. Es gibt KEINEN (!) 100jährigen Dicken!

    Und nochmal: Es gibt keine Anzeichen dafür dass der steigende Wasserspiegel an unseren Küsten irgendwie aufgefallen wäre und es ist überhaupt nicht klar, dass das Grönlandeis, das nicht sowieso schon im Wasser schwimmt, abnimmt. Und selbst wenn: es ist lächerlich sich darauf zu kaprizieren, da es X größerte Probleme gibt - es ist geradezu unpolitisch. Aber die Ökobewegung war schon immer nicht grade mit Einsichten der intellektuellen Art gesegnet, eher mit Weihwasser. TK

    P.S.
    Im Willy Brandt -Thema gibt es ja ein Foto meines Stadtteils Hagen-Eilpe-Selbecke - daran erkennt man leicht, was sich änderete, nicht zuletzt, weil sich die Produktion verlagerte.

    Kommentar von Campo-News — 15. August 2007 @ 07:38

  14. Ich hatte zuerst nicht kapiert, worauf du hinauswolltest mit den kommunizierenden Röhren, dem Binnensee und dem bereits schwimmenden Grönlandeis, glaube nun aber verstanden zu haben, dass du der Meinung bist, dass das Grönlandeis ohnehin schon im Meer schwimmt und dadurch die Wassermenge nicht vergrößern kann.

    Dies ist leider nicht richtig. Wie gesagt: Grönland ist eine Insel. Das Eis, das auf dieser Insel liegt, schmilzt - wie bei jedem Gletscher - an den Rändern ab und fließt dann über Bäche und Flüsse ins Meer. Der Punkt, an dem dies passiert, wandert immer weiter ins Landesinnere. Das ist momentan noch nicht viel, wie oben erwähnt nur ein paar hundert Meter. Und darum ist in Holland auch noch nicht Land unter. Aber es ist ein Symptom dafür, dass sich das Eis zurückzieht, oder anders formuliert: mehr schmilzt als in den Jahrhunderten zuvor. Du kannst dies vor Ort sehen.

    Wo der Gletscher direkt mit dem Meer zusammentrifft, “kalbt” der Gletscher in die See, wodurch die Eisberge entstehen. Man kann dies sehr spektakulär in Ilulissat beobachten. Dieses Eis war aber vorher ebenfalls auf der Insel gelegen und vermehrt eben durch die Verdrängung die Wassermenge.

    Das Gefährliche an der Geschichte ist, dass diese Effekte im Moment noch keine große Wirkung (wie etwa da Absaufen Hollands) zeigen, aber die Richtung vorgeben. Und schließlich eine Eigendynamik entwickeln, die irgendwann nicht mehr zu bremsen ist. Wobei die Einstufung “große Wirkung” nun Geschmacksache ist. Wer sich beispielsweise schon mal mit dem Thema Nordwestpassage beschäftigt hat, weiß, dass es seit Hunderten von Jahren ein fast unlösbares Problem war, einen schiffbaren Seeweg nördlich von Kanada zu finden. Heute ist die Passage offen.

    Kommentar von uli — 15. August 2007 @ 15:40

  15. Ist doch schön, wennn nun kürzere Seewege befahren werden könnten. Die übrigens waren vor 300 Jahren andere als vor 600 Jahren und wieder andere als vor 2000 Jahren.

    Ja, da haben wir uns missverstanden, aber in der Tat war mir die Struktur Grönlands nicht ganz klar. Doch ändert das nicht viel an der Gesamteinschätzung, denn es ist ja völlig unklar, welche Effekte tatsächlich gegeben sind. Derzeit scheinen ja wohl manche Gletscher im Innern bzw. im Norden, eher zu wachsen, denn zu schmelzen.

    Jedenfalls: Wäre alles wahr, was die Hysteriker sagen, so hätten wir - oder die Niederländer - längst ein Problem. Es handelt sich also nur um ganz leichte Tendenzen, aber wie diejenigen, die das Problem puschen damit umgehen, haben wir doch in diesem Jahr gesehen. Man sagte angesichts des wirklich sehr milden Winters (nach einem sehr kalten im vergangenen Jahr), einen trockenen und heißen Sommer voraus. Heiße Luft war allein aber die Prognose. Unbeständig richtig sind auch jene über drei Tage, geschweige der Trend für die nächste Wochen. Das zeigt, was dieses Gewerbe so produziert.

    Na jedenfalls hast du eine schöne Reise dorthin gemacht, wenngleich ich dich aufgrund der Temperaturen dort, nicht unbedingt deswegen beneide. Trotzdem: sicher eine interessante, aber auch eine, die viel CO2 kostete *g*

    Kommentar von Campo-News — 15. August 2007 @ 16:49

  16. Nun kommt die Kanzlerin. Doch auch oder selbst die taz, äußert erfreulich differenzierte Sichtweisen. Auch sie schreibt, dass es im Norden Grönlands erheblich kälter werden wird und die Niederschläge sich erhöhen (was also an anderen Stellen als bei ausgerechnet JENEM GLETSCHER ZU DER DIE KANZLERIN REIST zu einem Anwachsen des Eises führt). Merkel setzt also auf eine Manipulation der Tatsachen durch ein paar dramatische Bilder und wenn die nicht reichen, wird wohl Sigmar, der Gabribär, mit einem Eisbären posieren müssen. http://www.taz.de/index.php?id=digi-artikel&ressort=sw&art=3216&no_cache=1

    Und natürlich fährt die Vorpommersche Merkelsche im Grönländischen Hochsommer dorthin, damit man ja das Knacken des Eises hören kann und die ungetrübte Stimmung bewahrt bleib, anstatt sich die Landschaft einmal im Januar anzusehen, wenn das Wasser wieder gefriert und nicht mal die Schlittenhunde bellen - und selbst MeckVorpomm ausschaut wie Godthaab jetzt.

    Kommentar von Tanja Krienen — 16. August 2007 @ 07:34

  17. Hallo Tanja,

    in den schweizerischen Alpen sind in den letzen 20 Jahren die Mehrheit der Gletscher massiv geschrumpft, einige Ferner sind sogar verschwunden,

    Und glaub mir, in der Schweiz ist kein einziger Gletscher auf Meereshöhe.

    Da können dir Broders Maxheimer und Mirsch noch so viele Flöhe ins Ohr setzen. Das Wegschmelzen der Gletscher nördlich des Aequators ist eine Tatsache.

    Jede andere Behauptung ist religiös-recthsbürgeliche Gesundbeterei und hohles Geschwätz.

    Erik

    Kommentar von Erik — 17. August 2007 @ 01:55

  18. Hallo Erik!

    Zu dieser Einstellung bin ich durch eigenes Nachdenken gekommen, allzumal eine Reihe anderer Personen ähnliches schreiben. Aber Menschen wie du würden - da bin ich mir ganz sicher - viel heftiger aufschreien, wenn die Gletscher wachsen würden! Was ist so toll an diesen sinnlosen Vereisungen vormals schöner Berghöhen? Und hat das leichte Abtauen der Gletscher (ist ja bereits seit 200 Jahren im Gange und KEINE Erscheinung der Neuzeit) irgendeine Auswirkung auf den Meeresspiegel? Davon merke ich nichts. Das alles ist Panikmache. Und EIN BELEG dafür ist, dass Frau Merkel AUSGERECHNET (ja, das hat sie sich ausgerechnet) im Grönländischen Hochsommer auf PR-Tour geht und schon vorher weiß, was dabei herauskommt. DAS ist nämlich bürgerlicher Unsinn - die diffuse Angst vor dem Unbekannten.

    Kommentar von Campo-News — 17. August 2007 @ 07:27

  19. Nein, Tanja als Liebhaber des Bretterns auf Schnee ist mir das wegtauen von Gletschern und der Anstieg der Schneefallgrenze ein Greuel.

    Auch bilden Gletscher, solange es sie noch gibt, wie ich dir schon mal beschrieben haben einen perfekten Süsswasserspeicher, der dann Wasser spendet wenn es saisonal bedingt trocken und heiss ist.

    Ein Anwachsen der Gletscher-Volumina um 100% in den nächsten 50 Jahren würde mich nicht stören, sondern freuen, dafür nähme ich 1,5°-2° weniger Wärme im Jahresdurschschnitt gerne in Kauf.

    Maximaltemperaturen unter 35°, und ne Maximalwärme des Zürichsees von 24° fände ich auch angenehmer, dann müsste ich mich nicht vor Entenflöhen in Acht nehmen.

    Es ist eben alles eine Frage der gesunden Mittelmässigkeit (LOL)

    Kommentar von Erik — 17. August 2007 @ 22:40

  20. Dann ist ja alles in bester Ordnung, besser: im allgemeinen Chaos, nach dem die Welt prinzipiell tickt. Die Mittelmäßigkeit nämlich ist es ja, die derzeit existiert - es gibt KEIN Problem, es wird nur eines herbeibeschrien. Und wenn Merkel ausgerechnet im Hochsommer ein paar tropfende Eisbrocken als Katastrophe bezeichnet, so spricht es für das Niveau, auf dem Politik gemacht wird.

    Ich mag die Kälte nicht, aber das alles ist ja auch keine Geschmacksfrage. Doch gehe ich davon aus, dass auch du ungeachtet deiner Vorlieben mit Entsetzen reagieren würdest, wenn man dir sagte, in 100 Jahren wären die Gletscher zehn Mal so groß und weite Teile der Schweiz wären für die Landwirtschaft usw. nicht mehr brauchbar. In Grönland dnekt man jetzt daran, demnächst wieder Erdbeeren anzubauen. Fein.

    Übrigens müsstest du ja wissen, dass sich die Alpen nicht unbedingt durch Wassermangel auszeichnen - im Voralpenraum z.B. nässt es mehr als anderswo. TK

    Kommentar von Tanja Krienen — 18. August 2007 @ 07:40

  21. Tanja, aber es nässt eben als Ueberschwemmung und nicth als relativ konstanter Wasserfluss.

    Auch werden die Alpen, durch die ja der ganze Nord-Südverkehr durch muss, durch Permafrost zusammengehalten, geht der zurück, vergrössert sich die Steinschlaggefahr und die Anzahl von Murgängen massiv. Die Erwärmung hat sehr teure Folgen.

    Nun, wie schon Adams Smith wusste, sind die konkurrierenden Egoismen der “Grossen Zahl” von Entscheidungsträgern und somit die Herrschaft des Durchschnittes oder Mittelmasses, jeder Elitenherrschaft (auch der avantgardistischen) überlegen.

    Kommentar von Erik — 18. August 2007 @ 10:07

  22. Erik, ich kraxele nicht durch das Hochgebirge und in so fern sind mir Endmoränen und Murgänge so was von wurscht und deine angegebenen Prophezeiungen auch nicht nachvollziehbar, da ich größere Auswirkungen durch fehlende Gletscher in den Alpen bezweifele. Nicht egal ist mir dagegen die Zupflasterung der Nordsee mit ekelhaften Windkrafträdern. Oder auch die Einschränkung des Blickes auf die Meerenge von Gibraltar - siehe hier, Teil I.
    Nein, nur die Avantgarde setzt neue Maßstäbe. Das Mittelmaß ahmt nur nach, wenngleich es auch bisweilen das richtige Maß findet. Das ist von Fall zu Fall verschieden. Die “Herrschaft des Durchschnittes” ist so entsetzlich, wie alles was der Durchschnitt sonst so erstellt. Es fängt damit an, dass der Durchschnitt meist gar nicht weiß welche Optionen es geben könnte. Einen weiten Blickwinkel haben und doch auf das Extreme verzichten, dass gebiert das Maß, welches man schätzen kann, weil es dialektischen Betrachtungsweisen entspringt.

    Kommentar von Tanja Krienen — 18. August 2007 @ 12:44

  23. Da ich hier in den Bergen wohne,
    ist mir deine Ignoranz betreffend der Süsswasserversorgung nur ein ein weiterer Beweis dafür, dass man Avantgardisten ohne Rückbindung an den vernünfigen Durchschnitt nicht folgen sollte.

    Im Gegensatz zu dir hat mich meine Sympathie für Willy Brandt nie in die Fänge von Bolschewisten getrieben.

    Jede nicht durch die Natur, sondern durch avantgarsistische Hybris (Selbstüberschätzung) getriebene Klimaveränderung ist eine Verschlechterung der Lebensbedingungen der grossen Menge Menschen.
    Als Mittelinksler liegt mir mehr am “Grösstmöglichsten Nutzen der Grösstmöglichsten Menge von Menschen” als an den esoterischen Selbstermächtigungsfantasien von Eliten und Avantgardem.

    Hitler und Stalin, aber auch Mussolini, Lenin und Trotzki sind leider zu spät verreckt.
    Alles Elitisten und Avantgardisten. (und bewusste oder unbewusste Hegelianer).

    Abschaum, Dreck und Scheisse.

    Kommentar von Erik — 19. August 2007 @ 05:00

  24. Ich war in keinem Fang der Bolschewiken! Ist aber interessant, dass man die Mitgliedschaft in einer Gruppe links der SPD bis an sein Lebensende vorgeworfen bekommt. Gnade würde ich wohl vor deinen Augen finden, wäre ich in der NSDAP oder NPD gewesen und würde bis ins hohe Alter hinein eine simple Gesellschaftkritik abliefern, nicht wahr?

    Dass ich mich aber mit Bolschewiken liierte (!) - worin mich nicht von den besten Kunstschaffenden des 20. Jahrhunderts unterscheide - zeigt doch, dass ich sehr wohl Mehrheit werden wollte. *g* Aber du hast wohl wieder überlesen, dass ich gar nicht einer durchgehenden Avantegardehaltung das Wort redete, sondern den “Willen zum Höchsten” modiziert sehen möchte, um zu einer “vernünftigen” Einstellung zu kommen.

    Doch was hat das mit dem hier verhandelten Problem zu tun? Was die Klimahysterie angeht, so haben wir es eben nicht mit einer begründbaren Haltung zu tun, sondern mit einer hochgradig irrationalen Debatte. Ich weiß auch nicht, was “dein Süßwasser” damit zu tun hat, denn wenn dasselbe Wasser gleich als Wasser herunterkommt, ohne erst für Jahrzehnte oder zumindest einen Winter lang festzufrieren, so ist das doch schnurz: Wasser ist Wasser! Ich hoffe, du warst hier nicht dabei - http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,500647,00.html

    Kommentar von Campo-News — 19. August 2007 @ 07:22

  25. http://www.heise.de/tp/blogs/2/94533

    Kommentar von uli — 20. August 2007 @ 08:55

  26. Alles Unsinn

    1. http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/51437/
    2. http://209.85.135.104/search?q=cache:7mKMBIAkTlQJ:www.klimanotizen.de/html/meeresspiegel.html+Steigt+der+Meeresspiegel&hl=de&ct=clnk&cd=3&gl=de

    Was steigt, ist das Gewicht der Herren Gysi (aktuell in Südfrankreich und kugelrunder als die kugelrundeste Kunigunde) und Gabriel (wie immer) - die ihren Lebenswandel NIE ändern werden. Aber sie werden sagen, dies sei auch kein ideologisches Problem für sie. So wie mir neulich an einem Stand nordhessischer Grünen ein grüner Raucher sagte, es sei vielleicht ein Widerspruch, wenn er rauche und gleichzeitig für eine saubere Umwelt einträte, er könne damit aber leben. Natürlich, sie selbst können mit ihren Widersprüchen leben wie das Politbüro der SED mit den ihren. Bis an ihr Lebensende.

    Du hast wieder keine eigenen Worte gefunden, so fasse ich nochmal zusammen.

    1. Nichts was wir derzeit erleben, fällt aus dem Rahmen. Selbst die leichte Ausdehnung des Wassers, die eine Folge von 18 cm plus in den letzten 100 Jahren hatte, ist bei geschätzte 3000 Durchschnittswassertiefe, ein Wert von 0,006%. Grotesk deswegen überhaupt aus dem Fenster zu schauen.

    2. Nicht anders verhält es sich mit dem Temperaturanstieg um maximal 0,7 Grad in den vergangenen 100 Jahren, zumal bei wärmeren Temperaturen die Vielfalt der Arten zunimmt, das Leben angenehmer wird und der eigentlich wünschenswerte Zustand der Erde erreicht wird.

    3. Es gibt keine Lösung für ein Problem, so wir es überhaupt als solches bezeichnen wollen.

    4. Mit Ausnahme der Solartechnik ist keine neue Technologie bekannt, die nicht immens viele andere Probleme aufwirft, als die traditionellen. Abgesehen davon, dass selbst die Biogasanlagen mehr Tote in Deutschland verursachten, als die Atomkraft (die ich auch weiterhin skeptisch und nicht als Alternative ansehe), so sind - wie z.B. im neuen Spiegel nachzulesen ist, die schon sowieso abgrundtief unzumutbaren Windkrafträder technisch hochgradig fragwürdig und eine Gefahr (für unzählige Tiere jedes Jahr auch der Tod).

    Soweit, ich habe eigentlich schon alles zuvor gesagt. Ich staune nur, wie die ganze Welt in geistige Umnachtung versinkt. Es zeigt mir, dass Totalitarismus vor aller Augen immer wieder neu installiert werden kann. Wie also retten “wir” uns vor einer Menschheit, die versinkt?

    P.S. Ich sah jüngst einen Beitrag über die Vorstellungen der kath. Kirche zur Hölle, Vorhölle und des Fegefeuers. Dabei wurde nochmal deutlich, warum man dies brauchte. Die Vorstellung der ewigen Strafe, der Verdammnis für Fehlverhalten, geistert noch immer unentwegt durch die Köpfe, die man von kleinauf in aller Religionen darauf drillte und die maximal durchspäter erworbenes Wissen ihre “Schuld” in eine pseudolinke Einstellung münden lassen, bei der sich nun “die Natur irgendwie” rächt. Wirklich, ich lebe in finsteren Zeiten. Und das arglose Wort, inklusive des Gespräches über Bäume, sind mehr als ein Verbrechen in den Augen der anderen geworden, die “das Leben der anderen” immer wieder repetieren.

    Kommentar von Campo-News — 20. August 2007 @ 16:18

  27. Nun ist also auch die Nordsee wieder deutlich kühler geworden. Übrigens: Auf anderen Planten wird es auch wärmer! Gibt es also doch Marsianer? Oder Plutokraten? Oder Venüsse?

    Eine schöne Seite dazu -
    http://209.85.129.104/search?q=cache:4c6TPmhfmyoJ:www.schulphysik.de/klimakt.html+Nordseewasser+wieder+deutlich+k%C3%BChler&hl=de&ct=clnk&cd=4&gl=de

    Kommentar von Campo-News — 21. August 2007 @ 09:51

  28. http://www.swissinfo.org/ger/Diese_Woche/detail/Swiss_Camp_wacht_ueber_das_Inlandeis_Groenlands.html?siteSect=107&sid=7969090&rss=true

    Kommentar von uli — 21. August 2007 @ 11:20

  29. Ja Uli, das weiß ich ja nun, aber ich habe dir schon unzählige Einwände genannt. Hältst du die Welt für eine Scheibe, in der alles immer gerade und gleichmäßig fließt?

    Und selbst wenn ich deine Besorgnisse, eine Auffassung teilen würde, wie bitte, meinst du, sollten wir vorgehen? Kohlekraftwerke? Windräder? Bio-Sprit?

    Ich garantiere dir, dass der unsagbare braun gebrannte Gabriel auch in diesem Jahr in die Ferne flog. Sie alle machen weiter. Nur das Volk lässt sich verdummen und zahlt gern fürs gute Gewissen, das in diesem Fall nichts ist als die übliche Unkenntnis.

    Es ist immer alles so gut gemeint - http://www.campodecriptana.de/blog/2006/05/09/534.html

    Kommentar von Campo-News — 21. August 2007 @ 16:53

  30. Nur so am rande:

    Das beste, was ich zum Thema “alternative Energien” erfahren habe, war, dass die Landwirte jetzt ihr Getreide lieber zur Spritgewinnung verkaufen und darum das Getreide zur Lebensmittelerzeugung teurer wird. Das macht das Brot teuer, aber in den Opel Corsa Diesel kann man den Biosprit tanken und die eigene Hütte mit Methan beheizen, welches sich ja nicht nur aus Kuhfürzen gewinnen läßt!

    Echt interessant! Wenn das Marx selig noch gewusst hätte!

    Kommentar von hegelxx — 21. August 2007 @ 17:23

  31. Ausgerechnet Methan - der größte “Umweltkiller” - 30 mal schlimmer als CO2. Aber die Nutzung des Gärungsprozesses kann sowieso nur - wie ich schon weiter oben schrieb - in einer begrenzten Zahl von Großproduktionsstätten genutzt werden. Und außerdem gab es dabei schon eine Reihe von Todesfällen, wie man bereits im letzten Jahr im Spiegel nachlesen konnte.

    Dazu kommt, dass der Grundstrom, nicht zuletzt aufgrund fehlender Speichermöglichkeiten, bisher AUSSCHLIEßlICH aus Kohle und Kernkraftwerken hergestellt wird.
    Ja, das Benzin wird dadurch auch teurer und nicht nur die Brotpreise steigen, sondern ALLE Lebensmittel, sogar das Bier. Toll nicht? Und das alles, weil “Grüne” Politik machen wollen…

    Kommentar von Campo-News — 21. August 2007 @ 17:37

  32. Hallo Tanja,

    Süsswasser ist nunmal nach sauberer Luft und vor geniessbaen Kohlenhydraten der Stoff von dem menschlichem Leben abhängt.

    Und wer seine Angehörigkeit zur DKP immer wieder stolz herausposaunt, muss damit leben, dass sie/er immer wieder damit konfrontiert wird.

    Die DKP war nun mal eine DDR-finanzierte Bolschewisten-Organisation und solange du lieber an irgenwelche avantgarsistisch-elitären Phantasmorgien glaubst als an die Kraft der grossen Zahl (Adam Smith), musst du eben eben ertragen dass ich als Sozialdemokratischer Willi-Brandt-Stachel in deinem Kaulitzchen-Fleisch rummnodere.

    Da künnen dich auch keine Hegelsche pseudo-dialektischen Kunstgriffe davor schützen, ausser du sperrst mich.

    Erik

    Erik

    Kommentar von Erik — 23. August 2007 @ 04:11

  33. Hallo Erik!

    Hä? Wieso sollte ich dich sperren? Ich habe hier nur einmal jemanden gesperrt und stelle auch alles ein, sofern es nicht direkte Beleidigungen (manchmal sogar die, weil sich manche Leute damit selbst entlarven) oder Unterstellungen der übelsten Sorte sind.

    Ich weiß auch nicht, wo du die Behauptung nimmst, ich sei “stolz” auf meine ehemalige DKP-Mitgliedschaft (seit der nun ein Vierteljahrhundert vergangen ist)? Keineswegs bin ich das, aber ich verschweige sie nicht und versuche nachvollziehbar zu begründen, was an “linker Aufklärung” beibehalten und was überwunden werden muss. Ich widerspreche dir doch gar nicht bezüglich deiner Brandt-Sympathien (der ja auch in seiner Jugend links von der SPD stand), auch wenn man dies und das einwenden könnte. Die Sozialdemokraten haben nur den Nachteil, dass sie zwar nie Täter waren, aber auch immer Opfer wurden. Ihre Klientel ist unzulänglich und ihre heutigen Köpfe nicht einmal mittelmäßig. Historisch bedingt fehlen ihren - fast schon tradtionell - der Wille zur Macht und die intellektuelle Schärfe. Sie sind aber auch programmatisch benachteiligt, weil sie keine endgültige Lösung gesellschaftlicher Probleme versprechen. Für sie ist also ständig der Kampf um eine ausgewogene Politik angesagt. Das ist nicht einfach. Als ehemals “demokratische Sozialistin” verstehe ich das Dilemma.

    Zur Sache: Regenwasser ist auch Süßwasser. Sicher ist, dass eine gewisse Zunahme der Temperatur in höheren Lagen mehr Niederschlag und somit mehr Trinkwasser ergeben würde. Wo ist also das Problem? Mehr Wärme heißt: mehr Leben! Und noch einmal: Mir fehlt beinahe jede Alternative zur Gewinnung von Energie. Wenn etwas hilft, so würde ich meinen, dann die Losung: Klimawandel heißt Lebensstilwandel. Doch das muss man individuell für sich entscheiden.TK

    Kommentar von Campo-News — 23. August 2007 @ 06:46

  34. Diesen Artikel meinte ich -
    http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,501848,00.html

    Kommentar von Campo-News — 24. August 2007 @ 17:55

  35. Guter Mann -
    http://www.hr-online.de/website/rubriken/kultur/index.jsp?rubrik=8912&key=standard_document_8743092

    Kommentar von Campo-News — 26. August 2007 @ 16:54

  36. Auch sehr schön -
    http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/661688/

    Kommentar von Campo-News — 27. August 2007 @ 18:07

  37. Hallo Tanja.

    Schnee ist auch Süsswasser, und wenn es sich zu Eis verdichtet ein stetiger Süsswasser-Spender.

    Regenwasser in Form von Ueberschwemmungen wie sie die Schweiz seit 1999 auch 2005 und jetzt wieder 2007 erlebt hat, überschwemmt Industriegebiete, vergiftet damit Felder und fliesst auch noch übermässig ins Meer ab.

    Ist also als Trinkwasser verloren.
    So einfach ist das.

    Der Fehler der Linken Mitte war bis anhin, dass sie Avantgardiesten und Elitisten nicht konsequent ins naächste abschliessbare Alpental versandten, wo diese mit Pfeil und Bogen artgerecht ihre übermässigen Aggressionen im tagtäglichen Wettkampf um die Bergtal-Oberherrschaft ausmendeln dürfen.

    Erik

    Kommentar von Erik — 28. August 2007 @ 05:58

  38. Hallo Erik!

    Der beste Spender ist die Erde. Eingesickertes Wasser braucht etwa 100 Jahre, bis es wieder aus tritt.

    Du wirfst jetzt manches durcheinander. Überschwemmungen sind nicht schön, aber sie betreffen ja nicht das Hochland, von dem wir ursprünglich reden. Diese Überschwemmungen haben tatsächlich sehr viel mit dem partiell verhängnisvollen Wirken der Menschen zu tun. Hier könnte man auch TATSÄCHLICH Verbesserungen erzielen, im Gegensatz zum ziemlich nutzlosen Versuch das Weltklima bei drastisch steigender Bevölkerung (das “alte Problem” der Überbevölkerung ist nämlich ein viel gravirenderes) und noch deutlicher zunehmenden Konsumzahlen von 2 Milliarden Indern und Chinesen. Deine Überschwemmungen aber sind die Folge von dümmlicher Baupolitik und geradezu grotesken Fehlern im Landschaftschutz. Und wie kompliziert diese Thematik ist, kannst im Link meines vorhergehenden Beitrages nachlesen. Dazu kommt die Überdüngung der Felder, also die Folgen einer schlimmen Agrarpolitik.

    Aber, wie gesagt: wenn es mehr im Hochgebirge regnet und die Gletscher verschwinden, gibt es keinen großen Unterschied. Mir scheint, hier macht hauptsächlich die Tourismusbranche Wirbel, weil sie um ihre Wintersportorte fürchtet. Die aber sind mir in ihrer jetztigen Form als Hochland-Ballermänner so was von wurscht - das glaubst du gar nicht. Ich würde einen Rückbau des Gebirgstourismus auf ein 30% Niveau äußerst begrüßen. Dann kann man auch nach Sils-Maria fahren und die herrliche Bergwelt genießen, ohne Bumm-Bumm-Bumm irgendwo zu hören. Du machst dich also im Wesentlichen hier zum Lautsprecher der Tourismusindustrie.

    http://209.85.135.104/search?q=cache:XyPkhCBoQvcJ:tk-logo.de/nachrichten/mai-07/tk-news-1638-08-05-07.html+Gletscher+wachsen&hl=de&ct=clnk&cd=7&gl=de

    Und hier eine schöne Geschichte von Franz Hohler

    Wie die Berge in die Schweize kamen

    Früher war die Schweiz eines der flachsten Länder der Welt. Zwar war das ganze Land voller Sesselbahnen und Skilifte, aber sie führten alle geradeaus. Die Bergstationen waren nicht hÖher als die Talstationen, und wenn die Leute ausstiegen, wussten sie nicht recht, was tun.

    “Man sieht hier auch nicht weiter”, sagten sie und fuhren ratlos wieder zurück. Skis und Schlitten versorgten sie zuhinterst in ihren Kellern.
    “Was uns fehlt”, sagten sie zueinander, “sind die Berge.”

    MatterhornEinmal nun wanderte ein kluger Schweizer nach Holland. Matter hieß er, Benedikt Matter.
    Was er dort sah, erstaunte ihn. Das ganze Land war voller Berge, aber es gab weder Skis noch Schlitten und schon gar nicht Sesselbahnen oder Skilifte. Im Winter stiegen die Holländer zu Fuß auf die verschneiten Gipfel und fuhren in ihren Holzpantoffeln wieder hinunter. Aber nach einem Mal hatten sie genug. Die Pantoffeln füllten sich rasch mit Schnee und sie bekamen nasse Füße. “Es ist so mühsam”, sagten die Holländer zueinander. “Was uns hier fehlt, ist flaches Land.”

    Benedikt Matter horchte auf. “Was würdet ihr denn mit dem flachen Land tun?”, fragte er die Holländer.
    “Tulpen pflanzen!”, riefen sie sofort, “das gibt nicht viel zu tun!”
    “Das trifft sich gut”, sagte Benedikt Matter, “in der Schweiz gibt es fast nur Tulpen. Wir wissen kaum, wohin damit.”

    Da beschlossen die Holländer, ihre Berge mit den Schweizern gegen Tulpen zu tauschen.
    Die Schweizer begannen nun alle ihre Tulpenzwiebeln in Kisten zu verpacken und nach Holland zu schicken.
    Mit den Bergen war es etwas schwieriger.

    Da erinnerte sich Benedikt Matter an das alte Sprichwort “Der Glaube versetzt Berge”.
    “Wir müssen es nur glauben”, sagte er, “dann passiert es auch.”

    Nun gingen alle Schweizer und Holländer einen Tag lang in die Kirche und glaubten ganz fest, dass die Berge von Holland in die Schweiz kämen, und siehe da, in Holland knirschte und krachte es, ein Berg nach dem andern riss sich vom Boden los, flog in die Schweiz und ließ sich dort nieder. Endlich führten die Schweizer Bergbahnen und Skilifte in die Höhe, man hatte oben eine wunderbare Aussicht auf andere Berge und konnte mit den Skis hinunterfahren und jetzt kamen die Leute von weit her, um hier Ferien zu machen.

    Die Holländer aber brauchten sich nicht mehr mit den Bergen abzumühen, denn nun war bei ihnen alles flach geworden, und sie pflanzten überall Tulpen und verkauften sie in die ganze Welt. So waren sie beide zufrieden, die Holländer und die Schweizer, und weil der Mann, dem das alles in den Sinn gekommen war, Benedikt Matter hieß, nannte man den schönsten Berg in der Schweiz zu seinen Ehren das MATTERHORN.

    Quellenangabe und Copyright:
    Holländischer Text: Erschienen in Franz Hohler; Die Karawane am Boden des Milchkrugs, Groteske Geschichten; Sammlung Luchterhand; ISBN 3-630-62068-X
    Deutscher Text: Erschienen in Franz Hohler/Nikolaus Heidelbach; Der Riese und die Erdbeerkonfitüre; dtv - Reihe Hanser; ISBN 3-423-62021-8

    Kommentar von Campo-News — 28. August 2007 @ 07:35

  39. “Hallo Erik!

    Der beste Spender ist die Erde. Eingesickertes Wasser braucht etwa 100 Jahre, bis es wieder aus tritt.

    Du wirfst jetzt manches durcheinander. Überschwemmungen sind nicht schön, aber sie betreffen ja nicht das Hochland, von dem wir ursprünglich reden. Diese Überschwemmungen haben tatsächlich sehr viel mit dem partiell verhängnisvollen Wirken der Menschen zu tun. Hier könnte man auch TATSÄCHLICH Verbesserungen erzielen, im Gegensatz zum ziemlich nutzlosen Versuch das Weltklima bei drastisch steigender Bevölkerung (das “alte Problem” der Überbevölkerung ist nämlich ein viel gravirenderes) und noch deutlicher zunehmenden Konsumzahlen von 2 Milliarden Indern und Chinesen. Deine Überschwemmungen aber sind die Folge von dümmlicher Baupolitik und geradezu grotesken Fehlern im Landschaftschutz. Und wie kompliziert diese Thematik ist, kannst im Link meines vorhergehenden Beitrages nachlesen. Dazu kommt die Überdüngung der Felder, also die Folgen einer schlimmen Agrarpolitik.”

    Du bist eine feige Sau die jedem Konflikt kurz oder mittelfristig aus dem Weg geht -Länderübergreifend-. Redest über Dinge von denen Du nichts verstehst und ziehst dann hintern Damm anstelle VOR der Edermauer zu residieren. Kai Havaii spielt und liest bald in deiner nähe , komm mal vorbei.

    Kommentar von The Dam Busters — 28. August 2007 @ 23:12

  40. Ja,

    Tanja Krienen ich liebe Franz Hohler,

    aber das ändert nix an der Tatsache, dass wer den Klimawandel leugnet oer ihn nur positiv wertet, die negativen Folgen nicht sehen will.

    Gletscherwasser muss nicht hundert Jahre durch den Fels sickern sondern schmiltzt von der Sohle und der Oberfläche relativ gleichmässig ab.

    Auch hält der Permafrost die Passwege sicher.

    Wenn diese unsicher werden, dann verteuern sich nicht nur die Frachtkosten, auch die Gefahren für alle Passüberquerer steigen massiv an.

    Alle Alpenquerenden Wege: Autobahnen und Eisenbahnen können immer wieder verschüttet werden.

    Auch wenn der Mensch nur gewisse Teile zur Erderwärmung beiträgt, ist die Leugnung der negativen Aspekte der Erderwärmung dumm und doof.

    Wir brauchen in der Zukunft ein besseres Trinkwasser-Management, denn nach der Luft, aber vor den Kohlehydraten und Eiweissen ist das Wasser unsere wichtigste Lebensquelle.

    Und alle von dir vorgetragenen Argumente und Links zeigen mangelndes Bewusstseiin für gesundes Trinkwasser.

    Erik

    Kommentar von Erik — 29. August 2007 @ 03:46

  41. Hallo Erik!

    Kein Stück wahr! Ich ernähre mich recht gesund, trinke vor allem Mineralwasser! Aber: egal.

    Es bringt nichts, wenn ich das alles noch wiederkäue. Ein Anstieg der Temperaturen ist hierzulande ohne Abstriche positiv zu sehen, auch bezüglich der Artenvielfalt und der Wasserversorgung. Dein Eiswasser ist absolut zu vernachlässigen. Du siehst ja, wie schön es in Alpennähe regnet. Wunderbar! Das gönne ich euch!

    Der Permafrost ist für allen Breiten eine unglückliche Geschichte und wo es nicht tatsächlich zu einer nicht mehr vertretbaren Erhöhung des Wasserspiegels kommt, sollte er verschwinden. Wir brauchen auch keine Skilifte in den Alpen! Die hat es vor 100 Jahren auch nicht gegeben. Vor allem aber: Die Wetterprognosen sind absolut lächerlich! Wer nicht mal drei Tage im Voraus richtig liegt, der soll schweigen. Wir haben doch gesehen, wie falsch die Prognose allein für diesen Sommer war!

    Dam Buster - Super freundlich! Wenn ich nur wüsste womit ich das verdient habe und was das soll? Ich gehe Konflikten aus dem Weg? Länderübergreifend auch noch? Bitte nicht so kryptisch: was ist gemeint? Ich sitze hinter dem Damm anstatt vor der Mauer? Auweia! Wie das? Und dann liest Kai Havaii, der alte Extrabreitler und KBWler (was ich ja interessant finde) und ich soll kommen (nach Kassel in “Joes Garage“? Um dich zu treffen? Möchtest du das? Prügeln wir uns da? Würde es dir gefallen, wenn wir Nena als Ringrichterin anheuern? Klär mich auf, little buster!

    Kommentar von Campo-News — 29. August 2007 @ 07:13

  42. Solange du keinen Text im orginal stehen lassen kannst nur weil das Wort Sau und Feige drinne steht kannst du auch weiter hinter der Mauer bleiben. Meinetwegen auch prügeln denn ich glaube nicht das man das dort gerne sieht.

    Kommentar von The Dam Busters — 29. August 2007 @ 09:08

  43. Wenn ich mal zusammenfassen darf:
    - “CO2 ist ja wahrscheinlich ohnehin nicht der entscheidende Faktor.”
    - “Autos und Kohlekraftwerke (…) spielen (…) nur eine geringe Rolle bei der - einmal unterstellten - Erderwärmung.”
    - “Nichts (…) wird durch die Abschaffung von Glühlampen oder Standby-Funktionen erreicht.”
    - “Alle ‘grünen Lösungen’ sind Unsinn, weil auch sie CO2 produzieren”.
    - “Ach ja, AUF Grönland wächst das Eis”.
    - “Ist doch schön, wennn nun kürzere Seewege befahren werden könnten.”
    - “Was ist so toll an diesen sinnlosen Vereisungen vormals schöner Berghöhen?”
    - “es gibt KEIN Problem, es wird nur eines herbeibeschrien”
    - “In Grönland dnekt man jetzt daran, demnächst wieder Erdbeeren anzubauen. Fein.”
    - “ich kraxele nicht durch das Hochgebirge und in so fern sind mir Endmoränen und Murgänge so was von wurscht”
    - “zumal bei wärmeren Temperaturen die Vielfalt der Arten zunimmt, das Leben angenehmer wird und der eigentlich wünschenswerte Zustand der Erde erreicht wird”
    - “Methan - der größte ‘Umweltkiller’ - 30 mal schlimmer als CO2″
    - “Nicht nur die Brotpreise steigen, sondern ALLE Lebensmittel, sogar das Bier. (…) Und das alles, weil ‘Grüne’ Politik machen wollen”.
    - “wenn es mehr im Hochgebirge regnet und die Gletscher verschwinden, gibt es keinen großen Unterschied”
    - “Ein Anstieg der Temperaturen ist hierzulande ohne Abstriche positiv zu sehen, auch bezüglich der Artenvielfalt und der Wasserversorgung.”
    - “Der Permafrost ist für allen Breiten eine unglückliche Geschichte und wo es nicht tatsächlich zu einer nicht mehr vertretbaren Erhöhung des Wasserspiegels kommt, sollte er verschwinden.”

    Du musst zugeben, dass es angesichts dieser Ansammlung von - sagen wir mal vorsichtig: schwer beweisbaren bis widersprüchlichen - Aussagen schwierig ist, mit dir über dieses Thema zu diskutieren. Man könnte fast annehmen, du wolltest weder hören, was Wissenschaftler auf der ganzen Welt sagen, noch was Erik aus den Alpen, und ich aus Grönland aus eigener Anschauung berichten. Wo liegt dann aber der Sinn dieser Diskussion?

    Und darf ich dir zum schluss noch eine andere wichtige Frage stellen: Hast du Kinder?

    Kommentar von uli — 29. August 2007 @ 10:35

  44. Erst mal sorry an alle Mitleser, dass ich erst jetzt antworte, aber ich war 1 1/2 Tage in Berlin.

    Dam - Was willst du von mir? Ich habe NICHTS, aber auch KEINEN Buchstaben an deinem Text verändert! Mauer hin, Sperrmauer her - sag worauf du dich beziehst “länderübergreifend etc.”. Und: Ich wüsste nicht, warum ich mit und in Joes Garage ein Problem haben sollte. Was aber willst du mit Kai Schlasse! Los! Erzähl - oder bleib weg!

    Uli - Ich schaffe es heute nicht mehr auf deinen Beitrag zu antworten. Muss mich erst sortieren. TK

    Kommentar von Campo-News — 30. August 2007 @ 18:09

  45. Hallo Uli!

    Warum fragst du nach den Kindern? Von wegen Apfelbäumchen und so? Aber wir könnne gerne darüber reden. Was hältst du von den hunderttausenden Abtreibungen pro Jahr? Und woran liegt es, dass dasselbe Milieu, welches Kröten schützt und die Erde retten will, am meisten Abtreibungen befürwortet?
    Nun hast du wieder nur allgemein etwas angemerkt und zum anderen ein paar Zitate aus dem Zusammenhang gerissen. Diesen Zusammenhang aber habe ich - sofern ich als Laie vermag - darzustellen versucht und da widerspricht sich keine der Aussagen. Wenn es nicht der Weisheit letzter Schluss ist, so liegt es daran, dass es diesen schlicht nicht gibt. Alle “grünen Lösungen”, beginnend von den in dieser Form indiskutablen Windkrafträdern - bei denen du mal begründen solltest, warum du für diese Vogel-Zerstückelungsmaschinen und Nordsee-Verschandelungsapparate bist - bis hin zu den “Bio-Sprit”-Anlagen und Raps-Monokultur-Wasservernichtungsfressern, taugen nichts.

    Und ob du nun in Grönland warst, oder Erik in den Alpen lebt, kann nur der Aufrechnung von Sightseeing-Erlebnissen dienen, nicht aber den Fakten. Denn hier in Nordhessen erkenne ich praktisch NICHTS. Der Winter war mild, also nett, der Sommer ENTGEGEN DER VORHERSAGE bescheiden. Wo ist die katastrophale Auswirkung? Wo liegen die Gründe für was? Wie machen wir es besser (unterstellt, es gäbe Gründe)? Niemand hat eine Lösung parat, nichts trägt wirklich und unendlich vieles ist gar nicht geklärt. Also: keine Panik, Ruhe bewahren, erst nachdenken, dann Maßnahmen ergreifen. Bisher war alles Unsinn…

    Kommentar von Campo-News — 31. August 2007 @ 07:23

  46. Tanja,

    natürlich kann ich Skilifte meinem vortgeschrittenem Alter opfern, (ich hätte sie auch sonst opfern können).
    Aber die Behauptung, dass die Erderwärmung widerspruchslos positiv zu bewerten ist, ist bolschewistisch-idealistisches Run-dumm-Geschwätz.

    Der albenquerende Verkehr ist weltwirtschaftlich viel wichtiger als ne Nordwest- oder Norsostpassage.

    Bergstrassen und Eisenbahntrasses verschütten wegen der zunehmenden Erwärmung.

    Das sind Fakten und nicht irgendwelche M&M (Maxweiner und Miersch) Sotissen, an die du so gerne glauben willst.

    Es spielt keine Rolle, wie sehr die Erderwärmung menschengemacht ist, aber für die meisten Menschen wird sie verdammt negativ verlaufem, wenn man sie so merkbefreit positiv wie du im Moment behandelst.

    Dass du es mal besser konntest, hast du mit deinem Essay zum spanischen Wasserverbrauch bewiesen.

    Aber offensichtlich hat dir der nordhessische Nebel momentan die Sicht auf die Fakten verblendet.

    Wenn der “Alpine Permafrost” schmiltzt kannst du die meisten Alpenpässe, sei es nun Strasse oder Eisenbahn, vergessen.

    Und glaub mir in den Pyreenäen wird es auch nicht besser sein.

    Uebrigens, Zürich liegt im Alpenvorland, aber alles was in den Alpen wassertechnisch schief läuft betrifft uns unmittelbar.

    Was willst du als Mittelsgebiergs- und Flachlandteutonin davon schon wissen?

    Erik

    Kommentar von Erik — 1. September 2007 @ 06:21

  47. Hallo Erik!

    Deine Seitenhiebe sind nicht angebracht.

    Der Artikel zu den hausgemachten Wasserproblemen in Spanien widerspricht meiner jetzigen Intension überhaupt nicht, er ist vielmehr ein gutes Beispiel. Schuld ist nämlich nicht “das Wetter” (welch imgrunde unpolitische Haltung) oder der US-Präsident, der sich weigerte irgendwelche ergebnislosen Formelkompromisse zu unterschreiben - sondern die Menschen selber. Momentan könnte das Thema heißen “Das hausgemachten griechische Problem der Waldbrände”. Auch dort ist es die “südeuropäische”, also nicht wirkliche europäische Mentalität, die das alles verursacht. Ein Zusammenspiel von wirtschaftlichen Interessen, an denen “das Volk” durchaus interessiert ist und Halbkriminellen. Dieses Europa darf keine Zukunft haben und hat sie auch nicht! Die Ballermann-Mentalität, die auch die Deutschen total im Griff hat, muss zurückgefahren, muss gestoppt werden.

    Der Mensch, und das habe ich doch oft gesagt, macht selbstverständlich viele Fehler. Wer z.B. Flüsse einbetoniert und dann meint, er könne in diesem ehemaligen Flußbett siedeln, wird zwangsläufig irgendwann mit den Füßen im Wasser stehen. Doch daran ist die Erderwärmung absolut schuldlos. Du kannst es nun wirklich bei allen seriösen Wissenschaftlern nachlesen: Erwärmung bringt mehr Leben, mehr Artenvielfalt, mehr Fortschritt. Der Mensch strebt nach einem “subtropischen Wohlbefinden”, weshalb er sich zum Beispiel warm anzieht. Bitte befasse dich einmal mit den Fakten abseits deiner ehedem (bis etwa 1600) fast gletscherfreien Alpen: Den Menschen ging es in der Warmzeit besser - mit der Kälte (gleichbedeutend mit dem Ende des völlig falsch beurteilten und geschmähten Mittelalters) kam die Katastrophe. Erst kurz nach dem Beginn der systematischen Wetteraufzeichnungen wurde es wieder wärmer (gleichzeitig endete die Hexenverbrennung).

    Wir sehen auch, wie aktuell wieder manipuliert wird. Da wird gesagt, diesser Sommer sei sogar überdurchschnittlich warm gewesen. Schaut man hin, sieht man, dass der Durchschnitt der Jahre 1961 bis 1990 zugrunde gelegt wird - ohne die letzten 15 und etwas wärmeren Jahre. Es ist völlig absurd was da abläuft. Aber wenn du WIRKLICH auch nur einen Hauch von Lebensqualitätsminderung durch die Klimaerwärmung feststellst, melde dich bitte. Momentan haben wir nur negative Effekte durch den hässlichen Aktionismus der Ökos, die Grünzeug gären und verfeuern und “vergaßen”…nein, nicht sich die Haare zu schneiden oder zu rasieren…sondern, dass dies die Preise für alles “Grüne” extrem erhöhen wird. Toll! Die Chinesen lachen sich halbtot…

    Kommentar von Campo-News — 1. September 2007 @ 07:16

  48. DAS ist die Realität! Kälte, wohin man auch guckt! Und sie bringt den Tod! Wie immer… http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,503371,00.html

    Kommentar von Campo-News — 1. September 2007 @ 19:09

  49. http://www.dambusters.org.uk/

    Kommentar von The Dam Busters — 1. September 2007 @ 20:10

  50. Dam - und was sagst uns jetzt der Link? Erkläre lieber, was deine Pöbeleien bedeuten sollen!!!

    Kommentar von Campo-News — 2. September 2007 @ 07:26

  51. Mal abgesehen davon das du anscheinend nicht englisch kannst so auf die schnelle bei der ganzen Klimawandelei, fühlst Du dich angepöbelt?

    Kommentar von The Dam Busters — 2. September 2007 @ 07:55

  52. Oh nee, ich “kann” - im Gegensatz zu dir - ganz gut deutsch, spanisch, englisch und französich sowieso. Mindestens vier Fehler stecken in deinem Sätzchen.

    Wenn das keine Pöbelei ist “Du bist eine feige Sau die jedem Konflikt kurz oder mittelfristig aus dem Weg geht -Länderübergreifend” - was dann?!

    Wann also wirst du, anstatt zu pöbeln, mit Argumenten kommen?

    Kommentar von Campo-News — 2. September 2007 @ 08:35

  53. Nun, ein “Argument” wäre das du anscheinend nicht einmal weist das sich in deiner direkten Nachbarschaft eine der grössten Wasserkraftanlagen Deutschlands befindet.

    Kommentar von The Dam Busters — 3. September 2007 @ 21:24

  54. Da scheint wieder einmal ein Missverständnis vorzuliegen: ich habe mich nirgendwo gegen die Nutzung von Wasserkraft ausgesprochen, gebe aber auch zu, dass ich darüber nicht viel weiß. Wo bei ihrer Nutzung die Natur nicht verschandelt wird, und also sich ein positiver Effekt aufhebt, bin ich dafür. Mir geht es um etwas anderes, nämlich, dass die “Ökos” sich nicht als die Träger der absoluten Weisheit und mit ihren Konzepten als Besserwisser aufspielen sollen. Wenn ich z.B. des geschätzten Eriks Vorlieben für Gletscher, mit der Installation von Windkrafträdern in der Nordsee oder gar im sonst so geheiligten deutschen Watt aufwiege, ist mein Urteil eindeutig…

    Kommentar von Campo-News — 4. September 2007 @ 06:57

  55. Manchmal ist Halbwissen eben doch besser als echtes Wissen, zumindest ist man so immun gegen jedwede Art von Argumenten.
    Das archimedische Prinzip hat zwar nichts damit zutun wie unterschiedlich die Wasserverdrängung durch Wasser in seinen verschiedenen Phasen ist, aber egal. Der Meeresspiegel steigt nicht durch Schmelzen von Eis, da wir ja alle wissen daß Aufgrund der Anomalie des Wasser Eis sogar eine größere Dichte hat, als flüssiges Wasser bei 0°C. Oberhalb des Gefrierpunktes verhält sich Wasser aber wieder “normal”, und hat damit den positiven räumlichen Ausdehnungskoeffizienten von ca. \gamma = 2,07 * 10^-4. Ein Anstieg der Temperatur von 30°C auf 40°C führt dabei etwa zu einem Anstieg des Volumens von 0,2 %, was bei einer durchschnittlichen Meerestiefe von 3000 m eine Erhöhung des Meeresspiegels um 6,17 m ergibt.

    Da verwundert es auch überhaupt nicht, warum bei einem Experiment in dem das Wasser in einem Wasserglas erwärmt wird, überhaupt keinen Effekt zeigt. Da müsste man schon imstande sein, einen Wasseranstieg in der Größenordnung von einem Zehntel Millimeter zu registrieren.

    Kommentar von Hundegezücht — 4. September 2007 @ 15:53

  56. Hallo! Also, das ist wohl alles noch viel komplizierter und sicher gibt es da genaue Modelle. Aber die von dir zugrunde gelegten 10 Grad sind ja auch sicher utopisch. Dazu kommt der Effekt, dass sich durch das Eiswasser der Temperaturanstieg drosseln würde. Zudem ist es ja so, dass im Bereich Null bis 4 Grad die Masse sogar schrumpfen würde und selbst bis 7 Grad quasi ein Ausdehnungs-Nulleffekt aufträte. TK

    Kommentar von Campo-News — 4. September 2007 @ 16:22

  57. Keine Ahnung, warum hier keiner sagt, ob er wirklich Windkraft-Kraftwerke im Watt, statt temporäre und das auch noch unansehnliche Gletscher oberhalb 2000 Meter will, oder was er von Sparlampen mit Quecksilber hält, oder wie er findet, dass “Bio-Sprit” (ja was denn sonst, oder wird der andere aus Plastik gewonnen?) besser als andere Energiearten ist, oder dass er das “schwarze Gold” Kohle moralisch besser (umweltfreundlicher ist es sicher nicht), als Atomkraft (für die ich ebenfalls nicht bin) hält…usw. usf….oder ob er dann doch dem “flüssigen Öl” den Vorzug gibt…und warum?!…
    Maxeiner schweigt, wie andere auch. Er pöbelte jedenfalls nie persönlich. Deshalb kann ich das ruhig verlinken -
    http://www.welt.de/wissenschaft/article1159330/Wider_die_Oekodiktatur_.html

    Kommentar von Campo-News — 5. September 2007 @ 16:28

  58. Auch nicht schlecht -
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/nordpoleis_ueberlegt_es_sich_anders/

    Im verlinkten Artikel steht dann, welch dramatischen Anstieg des Meeresspiegels die Hysteriker beklagen: 0,5 mm pro Jahr! Potzblitz! Das sind ja glatt 5 cm in 100 Jahren! Na, dann aber mal ran und Windkraftanlagen gebaut, die BRD zu einer Rapsanbaustätte epochalen Ausmaßes umgemodelt, alle Häuserdächer mit Solaranlagen zugeplastert usw. - damit diese 5 cm(!) in hundert Jahren verhindert werden können!

    Kommentar von Campo-News — 6. September 2007 @ 10:40

  59. EX-Campo-Autor Jan-Philipp Hein schreibt zum Thema bei SPON
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,505095,00.html

    Kommentar von Campo-News — 13. September 2007 @ 20:34

  60. Volker Mrasek: “Gigantische Eisblöcke brechen wegen des Klimawandels in der Antarktis ab - doch das kann sogar positive Effekte haben, fanden Experten jetzt heraus. Sie vermuten, dass so die südliche Halbkugel kälter und die Erderwärmung verlangsamt wird. Allerdings wirkt die Kühlung nicht sofort. Ausgerechnet in der Antarktis, um jene Polkappe herum, deren Abschmelzen alle Welt fürchtet, scheint es das zu geben, was Klimaforscher eine negative Rückkopplung nennen. Einen Mechanismus also, der die angestaute Hitze in Atmosphäre und Ozean wieder ablässt und das irdische Treibhaus kräftig durchlüftet.”

    Kommentar von Campo-News — 20. April 2008 @ 10:59

  61. Sehr informativ -
    http://209.85.135.104/search?q=cache:7A7Tr0uzHlUJ:www.klimanotizen.de/html/newsletter_11.html+Gr%C3%B6nlandeis&hl=de&ct=clnk&cd=3&gl=de&client=firefox-a

    Kommentar von Campo-News — 18. Juli 2008 @ 11:33

  62. Völlig wurscht und bezüglich des Meerestand egal - oder hat jemand gehört, dass Holland unter Wasser steht?

    Kommentar von Campo-News — 27. August 2008 @ 13:16

  63. Im aktuellen Spiegel schwadroniert der stellvertretende Geschäftsführer des Öko-Institutes, Rainer Grießhammer, über Veränderungen, die „wir“ im Norden Europas und Nordamerikas leicht erzielen könnten. Er rechnet, wenn nur 10% der Betreffenden Einsparungen erzielten, und zwar durch
    1. Eine Halbierung des Stromverbrauchs
    2. Erhebliche Reduzierung der Auto-Fahrleistung
    3. Senkung des Heizölsverbrauches um mal eben ca. 60%
    4. Reduzierung des Fleischkonsums (was ich aus anderen Gründen empfehlen würde)
    - da kommt der Mann dann auf sage und schreibe 480 Millionen Einsparung von Co2.
    - 480 Millionen Tonnen!!!!!!!!!!!!!!!!!! Der reine Wahnsinn, dieser Wahnsinn.
    Weiß jemand, wie viel CO2 weltweit erzeugt wird? Ich verrate es. Es sind
    550 000 000 000 Tonnen, also 550 Gigatonnen.
    Das heißt, mit dem zitierten Einbruch unserer gesamten Verhältnisse würden wir 0,087 % einsparen! 0,087%!!!! Würden also nicht 10% der betreffenden Gruppe, sondern ALLE das mitmachen, sparen wir 0,87% ein! 0,87% bei gleichzeitiger Umkrempelung und damit verbundener extremer Teuerung der Energie. 0,87%! Das wäre ja geradezu ipsy lanti.

    Kommentar von Campo-News — 4. September 2008 @ 14:02

  64. Entwarnung

    Kommentar von Campo-News — 19. September 2008 @ 15:56

  65. Hahahhaarrrrr! Man könnte sich krumm und schieflachen, wenn es nicht so ernst wäre, und die epidemische Dumm - und Dreistheit der Protagonisten nicht die Trennschärfe in einer irre gewordenen Welt abgäbe, aus der sie jetzt Stück um Stück zurückzurudern versuchen: “Doch neue Erkenntnisse lassen diese Befürchtungen nun unbegründet erscheinen.”

    Kommentar von Campo-News — 24. November 2008 @ 16:34

  66. Auch das hätten wir also geklärt.

    Kommentar von Campo-News — 13. Januar 2009 @ 08:33

  67. Fundierter Artikel

    Kommentar von Campo-News — 28. November 2009 @ 08:26

  68. Damit in Kopenhagen alle genügend Zeit zum Shoppen haben, ist die Konferenz auf fast zwei Wochen gestreckt worden. Das Programm ist entsprechend umfangreich und reicht bis zu weltweiten Solidaritätsaktionen, etwa spontanem Protestschmelzen ausgesuchter Hochgebirgsgletscher. Das endgültige Scheitern des Gipfels war ursprünglich für ein “Global Warming Coffee Break” am 17. Dezember geplant. Nun soll es doch vorgezogen werden, zumal Obama so spät nicht kann. Angela Merkel wird dagegen in der Schlussphase erwartet. Ihr Regierungssprecher erklärte, man dürfe “die Messlatte nicht zu niedrig hängen”. Das Kanzleramt plant nun in der Nähe von Kopenhagens Wahrzeichen, der kleinen Meerjungfrau, eine besonders hohe Messlatten-Hängung in Eigenregie. Mit dabei: Merkels neuer Umweltminister, der charismatische Vollblut-Ökologe Norbert Röttgen. Auf den ersten Blick gilt er manchen Beobachtern als ziemliche Fehlbesetzung, auf den zweiten auch.

    Kommentar von Campo-News — 1. Dezember 2009 @ 14:01

  69. Der Gipfel des Jahres! Röttgen und der Kinder Spiegel:

    Kann der Klimawandel wirklich so schlimm werden, wie wir so oft lesen?

    Röttgen: Absolut. Da gibt es nichts zu verharmlosen. Hunderte Millionen Menschen könnten ihre Lebensgrundlage verlieren, und der ganze Naturkreislauf könnte durcheinanderkommen

    Kommentar von Campo-News — 3. Dezember 2009 @ 12:12

  70. Lesenswert

    Kommentar von Campo-News — 3. Mai 2010 @ 12:23

  71. die Eisbedeckung der Antarktis wird größer, anstatt abzunehmen.

    Kommentar von Campo-News — 18. August 2010 @ 08:43

  72. “If we had some global warming …”

    Kommentar von Campo-News — 4. Dezember 2010 @ 10:15

  73. Biosprit schädlich.

    Kommentar von Campo-News — 6. Dezember 2010 @ 09:53

  74. Die Burka fürs Haus.

    Kommentar von Campo-News — 13. Dezember 2010 @ 07:18

  75. Diese lebenden Scheißhaufen (Verzeihung, aber da kann ich nicht mehr): selbst wenn wir die Überlieferungen als wahr annehmen, so wären sie in der Tat ein Zeichen dafür, wie sich die Natur anpasst, oder, wie ich schon einmal salopp sagte “Na, dann bildet sich der Eisbär halt zurück und wird (wieder) ein Braunbär”. Aber was machen die Heuchler, diese tumben Pseudo-”Tierschützer” - sie knallen die Tiere, die ihnen nicht passen, einfach ab: “Kelly betonte, das Entstehen von Hybriden sei nicht für sich genommen etwas Schlechtes, denn das Phänomen habe maßgeblich die Evolution vorangetrieben.” http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/klima/klimawandel/fehlpaarungen-der-pizzly-hat-ein-ueberlebensproblem_aid_582075.html

    Kommentar von Campo-News — 15. Dezember 2010 @ 19:55

  76. Der alarmistischen Überschrift folgt ein recht informativer Bericht, nämlich: niemand weiß etwas genaues, alles beruht auf Computersimualierungen und es geht nur um Millimeter - Gletscherstürze beschleunigen Anstieg der Meere

    Kommentar von Campo-News — 11. März 2011 @ 07:44

  77. Aha! Aber auch sonst wissen sie nicht viel, machen aber schon zehn Jahre Lärm: “Dass sich das Meereis auf dem Arktischen Ozean im Sommer längst weit hinter die langjährigen Mittelwerte zurückzieht, wirkt sich nicht auf die Pegel aus - weil die Schollen ohnehin schon auf dem Meer schwimmen.” - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/meeresspiegel-anstieg-groenlands-gletscher-schmelzen-langsamer-a-831110.html

    Kommentar von Campo-News — 4. Mai 2012 @ 06:59

  78. http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/der_klimabaer_steppt._jetzt_buchen

    Kommentar von Campo-News — 9. Juli 2013 @ 09:19

  79. http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/wie-eine-weltmeisterschaft-vor-leeren-zuschauerraengen-antarktisches-meereis-eilt-von-rekord-zu-rekord-und-die-deutsche-presse-schweigt/

    Kommentar von Campo-News — 11. August 2014 @ 16:45

  80. http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/satellitenbild-die-arktis-wird-gruen-a-1095777.html

    Kommentar von Campo-News — 6. Juni 2016 @ 05:17

  81. http://www.achgut.com/artikel/so_viel_eis_hier_ab_nach_groenland

    Lüge Lüge Lüge - https://www.focus.de/wissen/klima/klimaerwaermung/verkehrte-welt-kaelterekord-in-deutschland-aber-dort-wo-es-wirklich-kalt-sein-sollte-taut-es_id_8537743.html

    https://www.bild.de/ratgeber/wissenschaft/ratgeber/jakobshavn-gletscher-in-groenland-waechst-ploetzlich-wieder-60880554.bild.html?wtmc=fb.shr&fbclid=IwAR32TfgQP1IYY0OgR7Q6edplbSJmd8AYRNjYvntNtQt2dJy_9_mhgtcMszA

    https://www.achgut.com/artikel/grus_aus_der_arkits_prima_buffet_mir_gehts_gold

    Kommentar von Campo-News — 13. Juli 2017 @ 15:35

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