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19. April 2007

Die Klimakatastrophe

Abgelegt unter: Allgemein — Campo-News @ 18:26

von Tanja Krienen

Man kann das Rad nicht immer wieder neu erfinden und sich für jeden aktuellen Unsinn etwas Neues einfallen lassen, und so habe ich den ultimativen Artikel zur Klimahysterie vor genau einem Jahr geschrieben, möchte ich aber aus aktuellem Anlass nun noch mal einstellen. Man muss ihn sorgfältig lesen und vor allem die in der zweiten Hälfte eingestellten, lediglich umgedrehten Greenpeace-Darstellungen, in aller Ruhe durchdenken. Auch wenn die Mutter Courage-Szene „sperrig“ erscheint, sie ist ein hervorragendes Beispiel für einen Fernsehbericht, wenn tatsächlich in der “Kleinen Eiszeit” einer dieser Hysteriker vor Ort unterwegs gewesen wäre. Also:

Rettet unsere Welt: Die Gletscher wachsen!

„Weg mit dem Packeis!“ Ein Beitrag des historischen WELTSPIEGELS anno 1624.

Zwar schrieb schon im Jahre 1817(!) die „Schweizerische Naturforschende Gesellschaft“ einen Preis zu dem Thema aus “Ist es wahr, dass unsere höheren Alpen seit einer Reihe von Jahren verwildern?” und gesucht sei “eine unpartheyische Zusammenstellung mehrjähriger Beobachtungen über das teilweise Vorrücken und Zurücktreten der Gletscher in den Quertälern, über das Ansetzen und Verschwinden derselben auf den Höhen; Aufsuchung und Bestimmung der hier und da durch die vorgeschobenen Felstrümmer kenntlichen ehemaligen tiefern Grenzen verschiedener Gletscher”, aber der WELTSPIEGEL, z.B. am gestrigen Tag, verbreitet noch immer rührselige Geschichten von alten Eisschollentrappern, welche den angeblich erst seit kurzer Zeit einsetzenden Gletscherrückgang beklagen (der zwar hauptsächlich schon mit Beginn des Holozän einsetzte, - was auch völliger schnurz ist, es sei gepriesen der Tag, da im Unterricht der

Begriff „Endmoräne“ nicht mehr fällt!) Ein gegenteiliger Effekt wird z.B. hier ausgewiesen.

Da man nicht glücklich ohne künstliche Katastrophen (AIDS, Amalgam, SARS, BSE, Vogelgrippe, Schalke04 und-endlos-so-weiter) leben kann ist leicht eine WELTSPIEGEL-Sendung vorstellbar, in der ein gegenteiliger Effekt, als der des GletscherRÜCKGANGS in die Geschichte trat, seinerzeit gesendet worden wäre. Selbst in Norwegen nämlich, waren sämtlich Eiszeitgletscher bis vor 2500 Jahren wieder verschwunden. Die mitteleuropäischen Gletscher bildeten sich in ihrer bekannten Größe erst in der „Kleinen Eiszeit“ und zwar in ihrer kältesten Periode zwischen 1620 und 1680 heraus.

Blicken wir also in das Jahr 1624. WELTSPIEGEL-Moderator: „Große Veränderung finden in Europa statt. Nein, nicht nur der schon sechs Jahre dauernde Krieg, sondern: es wird immer kälter, ganze Landstriche drohen zu vereisen. Unser Schweden-Korrespondent Benedikt Bullerjahn hat sich in Oxelösund umgesehen und nebenbei bekannte Leute getroffen. Unser Bericht aus Schweden.“

Benedikt Bullerjahn: „Wir befinden uns hier in Schweden, auf der Straße nach Oxelösund und es ist mächtig kalt. Alle Menschen mit denen wir hier gesprochen haben, befürchten das Schlimmste. Das ist nicht der Krieg, sondern: das Eis! Ach, was sehe ich denn da: Da kommt ein Planwagen gefahren. Fragen wir doch einmal nach.”

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(Wie durch einen Zufall nämlich, kommt grad Mutter Courage mit ihrem Planwagen daher.)

Benedikt Bullerjahn: „God dag. Ursäkta…

Mutter Courage: „Sie, mit mir könnens deutsch reden. Ich bin die Mutter Courage!“

Benedikt Bullerjahn: „Aa! Sehr schön. Mutter Courage? Heißen Sie wirklich so?“

Mutter Courage: „Na, Mutter Courage heiße ich, weil ich den Ruin gefürchtet habe und bin durch das Geschützfeuer von Riga gefahren mit 50 Brotlaib im Wagen. Sie waren schon angeschimmelt, und es war höchste Zeit. Aber hier ist´s schlimmer: die Kält´, Sie verstehn? Nein richtiger Name ist Fierling. Anna Fierling. Ich bin mit meinen Kindern auf Fahrt durch ganz Europa, weil ich G´schäft machen will. Aber jetzt bin ich auf der Flucht vor die Kält` und das Eis.“

Benedikt Bullerjahn: „Und jetzt verlässt Familie Fierling Schweden?“

Mutter Courage: „Was redens denn da? Es ist ganz anders. ICH heiße Fierling, aber der zum Beispiel heißt Elif Nojocki. Warum? Sein Vater hat immer behauptet, er heiße Kojocki oder Mojocki. Der Junge hat ihn noch gut im Gedächtnis, nur, das war ein anderer, den er im Gedächtnis hat, ein Franzos mit einem Spitzbart. Aber sonst hat er vom Vater die Intelligenz geerbt, der konnt einem Bauern die Hos´ vom Hintern wegziehn, ohne dass der was gemerkt hat. Und so hat eben jedes von uns seinen Namen.“

Benedikt Bullerjahn: „Was, jedes einen anderen?“

Mutter Courage: „Sie tun grad so, als ob Sie das nicht kennten. Das hier ist ein Schweizer!“

Benedikt Bullerjahn: „Von dem Franzosen?!“

Mutter Courage: „Nach was für einem Franzosen? Ich weiß von keinem Franzosen. Bringen Sies nicht durcheinander, sonst stehen wir am Abend noch da. Ein Schweizer! Heißt aber Fejos, ein Name, der nix mit seinem Vater zu tun hat. Der hieß ganz anders und war Festungsbaumeister, nur versoffen.

Benedikt Bullerjahn: „Wie kann er da Fejos heißen?“

Mutter Courage: „Ich will Sie ja nicht beleidigen, aber Phantasie haben Sie nicht viel! Er heißt Fejos, weil, als er kam, war ich mit einem Ungarn, dem wars gleich, er hatte schon den Nierenschwund, obwohl er nie einen Tropfen angerührt hat. Ein sehr redlicher Mensch. Der Junge ist nach ihm geraten.

Benedikt Bullerjahn: „Aber er war doch gar nicht der Vater?“

Mutter Courage: „Aber nach ihm ist er geraten. Ich heiß ihn Schweizerkas. Warum? Er ist gut im Wagenziehn. (Auf ihre Tochter deutend) Die heißt Katrin Haupt, eine halbe Deutsche. Ja, ich bin durch die ganze Welt gekommen mit meinem Planwagen. Aber jetzt ist´s kalt. Jetzt geht’s wieder weiter. Ich lass mir den Krieg nicht madig machen. Es heißt, er vertilgt die Schwachen, aber die sind auch hin im Frieden. Nur, der Krieg ernährt seine Leute besser. Aber mit die Endmoränen ist nix zu verdien. Es ist´s aus mit uns, wenn die sich überall breit machen. Servus, Herr Fernsehmann, ich kann meine Zeit nicht weiter mit ihnen vertrödeln, denn ich suche den Feldhauptmann, der was hier irgendwo rumsteht.“

Bendikt Bullerjahn: „Gute Fahrt noch. Und viel Erfolg! (Zur Kamera gewandt): Was Frau Fierling feststellt, weiß der ganze Kontinent: Es sieht bald überall so aus, wenn es noch kälter wird. Blicken wir hier auf die kleinsten Anhöhen, so sehen wir, dass sie rings herum von Eis bedeckt sind. In jeder Woche trotz die Natur dem Menschen viele Meter ab. Es wird einen gigantischen Wandel in Europa zur Folge haben, mehr als bislang angenommen. Wie eine Studie der britischen Swansea Universität nun belegt, hat sich die Geschwindigkeit, mit der sich die Gletscher bewegen, in einem Zeitraum von nur zwei Jahren verdoppelt. Diese Tatsache lässt Rückschlüsse auf das schnelle Anwachsen der Polkappen und der Ausbreitung des Eises zu. Weitere Gletscher dürften dem Trend folgen. Es steht zu erwarten, dass die Eisdecke wesentlich schneller wächst sein wird als bisher prognostiziert. Das in den Gletschern gebundene Wasser für eine Meereserwärmung beeinflusst so die Meereszirkulation. Das Eis könnte daher maßgeblichen Einfluss auf das europäische Klima nehmen.

Zurück in die Redaktion.“

Moderator: „Das hört sich wenig gut an. Es scheint, dass wir uns auch in Mitteleuropa mit riesigen Eisflächen abfinden müssen, die unsere Kinder und Ekelkinder und deren Ekelkinder und sogar noch deren Ekelkinder Ekelkinder, mit diesem ungeheuren und fatalen Wetter-Phänomen, belasten werden. Die Umweltexpertin Henriette Schwertfeger-Gamsgebrech von „Die Braunen/Bündnis 92`, dass sich nach der imperialistischen Eroberung des demokratischen Kontinents Südamerika 1492 durch die Spanier gründete, stand uns Rede und Antwort.“

Moderator: „Frau Schwertfeger-Gamsgebrech, Sie beobachten die Gletscher-Ausdehnung schon seit Jahren. Was ist das Ergebnis? Ist die Kriegspolitik Wallensteins Schuld?“

Schwertfeger-Gamsgebrech: „Das wäre vielleicht zu einfach, auch wenn es Hinweise darauf zu geben vermag. Die Klima-Modelle projizieren, dass das weithin stattfindende Anwachsen von Gletschern und polaren Eismassen im 17. Jahrhundert fortdauern wird. Zum Ende des 17. Jahrhunderts könnte die Hälfte Europas mit ihnen bedeckt sein. Verlust und Rückzug von fließendem Wasser, würde den Wasserfluss und die Wasserverfügbarkeit in Gebieten, in denen das Wasser eine wichtige Quelle ist, negativ beeinflussen. Das Eis der Polkappen wächst. In der Antarktis friert jährlich ein Wasservolumen von der Größe Jamaikas fest. Die meterdicke schwimmende Eisschicht der Arktis breitet sich über ganz Europa aus, jährlich ist dies eine Fläche von der Größe der Niederlande. Damit kommt es zu einer gefährlichen Vermehrung der Eisbären, die an den Kanten des Meereises unsere süßen Robben jagen. Die weltweiten Gletscher der Polarregionen und Hochgebirge wachsen in noch nie da gewesener Geschwindigkeit. Die Folgen sind weitreichend - von zunehmender Trinkwasserknappheit, von der Gefahr eines sinkenden Meeresspiegels bis zur Vernichtung ganzer Ökosysteme.“

Moderator: „Was schlagen Sie von der braunen Partei/Bündnis ´92 vor, Frau Schwertfeger-Gamsgebrech?“

Schwertfeger-Gamsgebrech: „Wir weisen zuerst auf unser Erbe hin. Die `92 steht ja für unseren Pakt mit der „Anti-Kolumbus-Achse“, gegen die überall in schädlichster Weise ausufernde Globalisierung. Ich brauche keine Seidenstrümpfe aus China, keinen Pfeffer aus Indien, keine Naturschätze aus Übersee. Wie meine Kollegin Kühn-Knarz empfehle ich: Kauft nur in deutschen Landen! Stoffe aus Olmütz, Bier aus Prag, Käse aus Straßbourg.

Moderator: „Bitte zum Thema zurück kommen, Frau Gamsfeger-Schwertgebrech.“

Frau Schwertfeger-Gamsgebrech: „Aber Sie müssen wir schon die Möglichkeit geben, die globalen Probleme ganz global darzustellen. Es ist doch so: Die Existenz der riesigen polaren Eisflächen hat in vielerlei Hinsicht einen direkten Einfluss auf das globale Klimasystem. Ein Aspekt ist ihre Spiegelfunktion. In den polaren Regionen wird ein Großteil der auf der Erdoberfläche auftreffenden Sonnenenergie von den Eisschilden in den Weltraum reflektiert, der Planet wird indirekt gekühlt. In der Arktis sind die eisigen Bedingungen aber auch essentiell für den Antrieb des Golfstroms, einer thermohalinen Zirkulation im Nordatlantik. Seine Wassermassen transportieren Wärmeenergie aus dem Golf von Mexiko quer über den Atlantik bis nach Norwegen und sorgen für das Klima Europas.“

Moderator: „Äh, ja und?“

Schwerfeger-Gamsgebrech: „So genau wissen wir auch nicht was passiert, aber klar ist, dass die Gletscher der polaren und subpolaren Regionen insgesamt in den vergangenen Jahren deutlich an Flächenausdehnung und Dicke gewonnen haben. Im Spätsommer des Jahres 1623 führte die Expedition des Brownpeace-Schiffs Arctic Sunprise in die Chukchi-See zwischen dem nördlichen Alaska und der russischen Chukotka-Halbinsel. Um an die Eisgrenze zu stoßen, musste das Schiff über 150 Seemeilen weniger weit nach Norden fahren, als es normalerweise um diese Jahreszeit nötig gewesen wäre. Dies ist eine Bestätigung der aktuellen Ergebnisse. Diese besagen, dass auf der nördlichen Hemisphäre die Ausdehnung von Frühjahrs- und Sommermeereis seit den 50er Jahren des 16. Jahrhunderts um etwa zehn bis 15 Prozent wächs. Auch die Dicke der arktischen Eisschicht hat vom Spätsommer bis Frühherbst in den letzten Jahrzehnten um etwa 40 Prozent zugenommen. In den amerikanischen Rocky-Mountains, bedecken seit Beginn des 17. Jahrhunderts bereits 100 Gletscher weite Teile des Gebietes. Die restlichen freien Flächen, so die Berechnungen, werden in spätestens 30 Jahren zugewachsen sein. Die Wachstumsrate des Quelccaya Gletschers in den peruanischen Anden beträgt mittlerweile 30 Meter im Jahr, eine zehnfache Steigerung seit den Jahren 1600 bis 1620. Eine 127 Gletscher in Neuseeland einbeziehende Untersuchung von 1623 zeigt, dass sie sich seit Beginn des 17. Jahrhunderts um knapp 40 Prozent gewachsen und ein Viertel an Masse gewonnen haben. Die gut erforschten Alpengletscher haben seit Beginn des 17. Jahrhunderts über ein Drittel ihrer Fläche und weit über die Hälfte ihrer Masse zugelegt. Dies ist eine Liste, die sich beliebig lang weiterführen und mit unzähligen Beispielen aus allen Regionen der Erde bestücken ließe. Lediglich die Gletscher Norwegens schrumpfen. Dies ist eine Entwicklung, die mit der Veränderung der regionalen Niederschlagsverhältnisse im Zuge der globalen Klimaabkühlung erklärt wird.“

Moderator: „Ist das endgültig?“ Werden die Gletscher bleiben, oder werden unsere Nachkommen einmal trauern, wenn sie verschwunden sind.“

Frau Schwertfeger-Gamsgebrech: „Wir müssen unserer Kinder halt ökologisches Bewusstsein lehren, dann werden sie wissen, wie wichtig ein Europa ohne Eis sein wird – ohne Gletscher und mit viel höheren Temperaturen, die das Leben in Deutschland attraktiver machen werden. „Weg mit dem Packeis!“ rufe ich den Menschen da draußen zu! „Rettet die Erde“ Spendet für Brownpeace.“

Moderator: „Vielen Dank Frau äh. Sie sehen, meine Damen und Herren: Jeder kann etwas tun. Legen Sie ein paar Scheite mehr auf die Feuerstelle, lassen Sie den Ölsieder ruhig einmal draußen stehen, erhöhen Sie die Zimmertemperatur so stark Sie können, und bohren Sie Brunnen, soweit es ihren Kräften steht, Hauptsache: die Erdtemperatur steigt! Ansonsten droht uns die Katastrophe! Einen schönen Abend noch.“

Einige Zitate stammen aus Greenpeace Verlautbarungen, in denen lediglich „schmilzt“ durch „wächst“ oder „anwachsen“, resp. „verloren“ durch „gewonnen“ ersetzt wurde. Ist halt alles nur wowereit, also umkehrt zu lesen.

Teile des Dialoges der Mutter Courage von BB wurden dem Stück „Mutter Courage und ihre Kinder“ entnommen und leicht verfremdet.

10 Kommentare »

  1. Das Faszinierende an der Klimakatastrophe ist, dass sie nach langen Jahren der hartnäckigen Verleugnung nun endlich als gigantische Geschäftsidee erkannt und gepflegt wird! Wenn alle Menschen jetzt neue abgasarme Autos, neue Fernseher ohne Stand-By-Schaltung und neue superwärmegedämmte Toaster mit NASA-erprobtem Hitzeschild kaufen, wächst unsere Wirtschaft um mindestens 5% pro Jahr! Das sichert wieder Hunderttausende bedrohte Kinderarbeitsplätze in der Dritten Welt und rettet damit zahllose Familien, die durch den ausbleibenden Anstieg des Meeresspiegels nicht ersaufen, vor dem Verhungern.

    Kommentar von Wolfgang — 13. Juni 2007 @ 11:51

  2. Ja, es ist eine IDEE - eine schlechte dazu. Und wer sich Grönland anschaut (am Südpool wird ohnehin das Eis eher zunehmen), fragt sich - vor allem angesichts der Tatsache, dass immer nur ein winzigen Teil des Wassers aus Eis heraus guckt, also der riesige Rest verdrängungsneutral als Eis gespeichert ist - was denn diese kleine Menge anrichten soll? Gibt es Neues aus den mit sehr viel Recht so benannten Niederlanden? Läuft man dort Amok wie hier? Warum haben soeben die benachbarten und auch nicht als Bergvolk bekannten Belgier gerade die Konservativen gewählt?

    Auch hier herrscht die Verdängung bei den Deutschen vor. Aber nicht des Wassers in Köpfen und Beinen, sondern der Realität. Sollen sich um die Kinderarbeit hierzulande kümmern! (gemessen an dem, was sie sonst als Kind bezeichnen).

    Kommentar von Tanja Krienen — 13. Juni 2007 @ 17:19

  3. Warum auch nicht, schließlich lebt fast alles in wärmeren Gegenden besser -
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,490599,00.html

    Hoffen wir, dass es in Deutschland in den nächsten Jahren wirklich 3 bis 5 Grad wärmer wird. Was wäre schöner?

    Kommentar von Campo-News — 26. Juni 2007 @ 10:40

  4. Gut -
    http://www.faz.net/s/RubC5406E1142284FB6BB79CE581A20766E/Doc~E4680A18D128A467A93B6E7E1237C0CF7~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    Kommentar von Campo-News — 25. Juli 2007 @ 12:34

  5. Aus dem aktuellen Spiegel unter dem Titel “Die Eis-Heiligen”:

    “Es gibt nämlich - und das ist das Verwirrende - Beobachtungen, die das genaue Gegenteil von dem zu beweisen scheinen. Nicht überall wird es wärmer, im Gegenteil: In diesem Frühjahr blieben rund 500 Robbenjäger mit ihren Booten im Packeis stecken - obwohl die Seeleute die Gefahren der Arktis seit Jahrhunderten kennen, waren sie von der Härte des Winters überrascht. Wochenlang mussten sie aus der Luft versorgt werden, bis das Eis die Schiffe wieder freigab.

    Und anders, als die Leute glauben, schmilzt die Polkappe gar nicht überall: Ausgerechnet dort, wo es relativ warm ist, nämlich vor Alaska und Kanada, scheint die Schneedecke am dicksten. Und vor Sibirien, der Kältekammer der Arktis, liegt überraschenderweise das wenigste Eis…….die wärme Luft (kann) jetzt mehr Feuchtigkeit aufnehmen. Die Folge: Es schneit mehr als früher, die Eisdicke nimmt teilweise sogar zu. Auch im Süden (der Antarktis) gibt es also einen Klimawandel, nur eben mit anderen Folgen….am Südpol nimmt die Meereseisbedeckung zu.

    …auf der anderen Seite steckt in der Klimadebatte so viel Hysterie, da würde er gern versachlichen. Wie stark, zum Beispiel, würde der Meeresspiegel steigen, wenn das Eis im Norden wirklich verschwände?” “Kaum messbar”, sagt Haas. Das Eis schwimmt ja auf dem Meer, es ist also bereits im Wasser (Anm, TK: Nur die berühmte Spitze des Eisberges ca. 1/9 schaut heraus und wäre somit von Relevanz). Damit der Meeresspiegel steigt, müsste zusätzlich Wasser ins Meer fließen, etwa aus den Gletschern.

    Würde das arktische Eis wirklich abschmelzen, so Dalibard, dann hätte das ja auch durchaus Vorteile: Die Handeslrouten nach Asien, zum Beispiel, wären viel kürzer. Die Schiffe könnten rasch durchs Polarmeer fahren, anstatt umständlich durch Mittelmeer, Suezkanal und Indischen Ozean. “So viel weniger CO2!” sagt er.

    Kommentar von Campo-News — 1. August 2007 @ 10:26

  6. Na also!

    Dazu passt auch DIES!!!

    Kommentar von Campo-News — 21. November 2009 @ 09:08

  7. Und weiter geht es im Takt!

    Kommentar von Campo-News — 27. November 2009 @ 15:32

  8. Solarpleite - http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,805177,00.html

    Kommentar von Campo-News — 21. Dezember 2011 @ 17:27

  9. http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/wo_heute_gletscher_sind_war_wald

    Kommentar von Campo-News — 10. Juni 2014 @ 14:31

  10. http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/greenpeace-studie-zu-pestiziden-viel-drama-um-fast-nichts-a-1038987.html

    Kommentar von Campo-News — 17. Juni 2015 @ 12:42

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