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9. Februar 2022

DAS RIESENGROẞE GLAUBENSBEKENNTNIS (Credo 2.0)

Abgelegt unter: Allgemein — Campo-News @ 11:40

 Von Wolfgang Koch und Tanja Krienen

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Ich glaube an die eine große Pandemie, an Mutti, an den allmächtigen kahlen Kanzler und den großen Virologen, der alles geschaffen hat, Spritzen und Daten, die sichtbare und die unsichtbare Welt. / Und an den einen Herrn Lothar Wieler, unseren eingeborenen Sohn, aus dem Drosten geboren vor aller Zeit: Gott von Gott, Licht vom Licht, wahrer Wieler vom wahren Drosten, gezeugt, nicht geschaffen (im Gegensatz zu unserem heiligen Virus) - ein Wesen mit dem Vater; durch ES ist alles geschaffen, im wahrsten Sinne aller geschwafelten Worte. / Für uns Menschen und zu unserem Heil sind sie aus dem Nichts gekommen, haben Fleisch angenommen durch den Heiligen Geist von der Jungfrau Angela und sind Menschen geworden. / Wir wurden für sie gekreuzigt mit hölzernen Spahn, haben gelitten unterm Pontifex Maximus Foederalis   und wurden am lauten Bach begraben. / Doch werden wir wiederauferstehen nach der Schrift und auffahren in den Himmel der Demokratie? Etwan zur Rechten sitzen unseren Vätern, die nicht 3 Milliarden in zwei Jahren auf dem Feld der Biochemie ernteten? Werden wir wiederkommen in Herrlichkeit, zu richten die Lebenden und besonders die Toren in den Pressezentren und unserer Herrschaft wird kein Ende sein? Nein, das sollten wir nicht tun, denn das wäre Frevel, wie es geschrieben steht. Ich glaube vielmehr an den Heiligen Geist der Viren, an die Kraft der Herrenmenschen die uns lebendig begraben bewachen, ich glaube an jene Eliten, aus dem Vater Drosten mit dem Sohn Wieler hervorging, der mit dem Vater und dem Sohn angebetet und verherrlicht wird/ Und die ewig eins sind und ewig eins waren und die zu uns gesprochen haben durch die Propheten aus den Teleschirmen/ Ich glaube an diese eine, heilige, knatternd katatonische und apokalyptische Virenkirche. / Ich bekenne die eine große ideologische Taufe zur Vergebung der Sünden. / Ich empfing die Segnungen und Salbungen der medialen Engel/ Ich erwarte die Auferstehung der Despoten / und das Sterben der kommenden Welt. / Erbarmen.

Zusatz, halblaut geflüstert

Sodann glaube ich außerdem nicht an Nebenwirkungen der heiligen Pimpfstoffe,

ich glaube vielmehr, dass meine Partei immer links hat,

ich glaube auch an rosarote Linien

ich gelobe, alles dafür zu tun, dass wir viel mehr E-Autos und noch mehr Free Future Fridays bekommen und die Klima-Rebellen nie aussterben,

ich gelobe, Lebensmittelverteuerungen mit Hosianna-Rufen zu begrüßen

ich glaube an die Subventionen unzähliger nutzloser Nötigungen des öffentlichen Gewerbes,

ich glaube, dass es keine unsichtbar handelnde Macht gibt, noch weniger, dass sie Ziele verfolgt, außer – siehe oben

ich glaube, dass Geld das Wichtigste im Leben ist

ich glaube, dass eine eigene Meinung habe

ich glaube, dass die Polizei gut ist

ich gelobe einer mir den Weg versperren Polizei nie zu trotzen, jedem Uniform tragenden Möchtegern willkürliches Handeln abzusprechen

ich glaube, denn ich bin das Lamm und der Löwe und der große Hammel, dass alle Deutschen das Recht haben, sich ohne Anmeldung und Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln.

ich glaube, dass die Corona-Protestler sauertöpfische, ängstliche und überhaupt dumme Menschen sind

ich glaube, dass der Beamte, der Vertreter des Staates, der ja unser Vater ist, sich an jedem Tagesende zufrieden mit einem Lächeln ins Bett begibt und sagt:  “Ich habe nur meine Pflicht getan.”

Denn mein ist das Küchenreich, und die Kraftlosigkeit und die Dämlichkeit in Ewigkeit. Rhabarber

38 Kommentare »

  1. Ich glaube an die Auferstehung von den Toten und an Leute, die sich die Hosen mit der Kneifzange zu machen. ;) Fredrit Beman

    Kommentar von Campo-News — 9. Februar 2022 @ 12:18

  2. Isoliert euch! Tragt eure Krankenakte immer gut lesbar bei euch! Macht euch rückverfolgbar und allzeit transparent! Schenkt die Integrität eures Körpers und seiner natürlichen biochemischen Einzigartigkeit her für den Versuch, ein modelliertes Virus mutig einzuhegen! Folgt der Wissenschaft und vertraut den amtlichen Experten, deren Namen ihr nicht kennt und die euch nie einer Anamnese oder Diagnose unterzogen haben. Gerade noch war die rein telemedizinische Behandlung eines Patienten ein ärztliches Berufsvergehen, heute ist die immunologische Fernheilung der Massen per anonymem Mausklick verwaltungsgerichtlich verteidigter Standard? https://ef-magazin.de/2022/02/11/19479-ein-gesundheitsappell-dringender-und-aktueller-infektionsschutz-warnhinweis

    Kommentar von Campo-News — 11. Februar 2022 @ 15:58

  3. Jörg Langkabel
    Das wird Pflicht bei den Parteitagen der Grünen.🤣🤣🤣
    Antworten2 Tage
    Tanja Krienen
    Jörg Langkabel Und bei den Totroten der anderen Parteien die sich mit den Grünen hier in Soest gemein machen.
    Antworten2 Tage
    Jörg Langkabel
    Tanja Krienen Ja,genau.
    Antworten2 Tage
    Tanja Krienen
    Jörg Langkabel Das neue Gelügnis.
    Antworten2 Tage

    Otto von Richthofen
    😇
    Antworten2 Tage
    Anja Schmidt
    Darauf ein Rhabarber! 🙋‍♀️
    Antworten2 Tage
    Tanja Krienen
    Anja Schmidt Rhabarber Ersatzkasse
    Antworten2 Tage
    Gerhard Podoll
    Ihr wollt wieder auferstehen in den Himmel der Demokratie.Die Demokratie hat uns erst in diese Krise geführt. Die Demokratie ist das Gesetz der Antichristen. Nicht dass ich großartig religiös wäre. Aber es geht hier ja auch um politisches Verständnis,… Mehr anzeigen
    Antworten1 TageBearbeitet
    Tanja Krienen
    Gerhard Podoll Oha.
    Antworten1 Tage
    Fatima von Spiegel
    Religion ist Opium fürs Volk😀 Aber in der Bibel steht manch weises Wort
    Ist möglicherweise ein Bild von Text
    Antworten1 Tage
    Tanja Krienen
    Fatima von Spiegel Ja richtig, darum hat der Duktus ja auch etwas. Es zeigt aber, dass religiöse Inhalte ähnliche Glaubensbekenntnisse der opiaten Art hervorrufen können. Noch dazu sehr aggressive…
    Antworten1 Tage
    Gerhard Podoll
    Tanja Krienen Das stimmt so nicht ganz. Die Naturwissenschaft hat eine ganz klare Grenze gezogen zwischen der Fantasie und der Realität. Aber diese Grenze hat die Digitalisierung , beziehungsweise das Internet wieder aufgehoben. Und das hat auch e… Mehr anzeigen
    Antworten23 Std.Bearbeitet
    Tanja Krienen
    Gerhard Podoll Ja klar, sagte ich etwas anderes?
    Antworten23 Std.
    Gerhard Podoll
    Tanja Krienen Ich habe mich falsch ausgedrückt. Ich ziehe meine Antwort zurück. Glaube und Realität bilden eine Gemeinschaft. Der Glaube treibt uns Menschen dazu an, das Erlebte zu bewahren. Glaube und Realität bilden eine Gemeinschaft. Meine erst… Mehr anzeigen
    Antworten23 Std.Bearbeitet
    Tanja Krienen
    Gerhard Podoll Du drückst….dich…..manchmal “falsch” aus, eher unklar. Ich sprach von all dem in deinem Kosmos…nicht!
    Antworten23 Std.Bearbeitet
    Gerhard Podoll
    Tanja Krienen Ich finde nicht, dass ich mich unklar ausdrücke. Das Problem ist doch der gesellschaftliche Konsens, der hier zurzeit herrscht. Ich sage nur Rechts denken verboten. Und seltsamerweise wird das alles bedingungslos hingenommen. Das… Mehr anzeigen
    Antworten23 Std.Bearbeitet
    Tanja Krienen
    Gerhard Podoll Du sprichst die Sprache von Eugen Dühring. Während der nur blind war, bist du auch allgemein blind 😉
    Antworten22 Std.
    Gerhard Podoll
    Tanja Krienen erstens bin ich kein Rassist. Ich bin genau das Gegenteil. Du bist doch für die Abschaffung der Völker und nicht ich.
    Antworten22 Std.
    Tanja Krienen
    Gerhard Podoll Hä?
    Antworten22 Std.
    Gerhard Podoll
    Tanja Krienen Ja genau
    Antworten22 Std.

    Tanja Krienen
    Die südafrikanische Medizinerin und Entdeckerin der Omikron-Variante, Angelique Coetzee, ist von europäischen Regierungen unter Druck gesetzt worden. Sie habe demnach die Omikron-Variante öffentlich nicht als milde Erkrankung bezeichnen sollen. https:/… Mehr anzeigen
    FOCUS.DE
    Omikron-Entdeckerin: „Ich sollte nicht öffentlich über milderen Verlauf sprechen“
    Omikron-Entdeckerin: „Ich sollte nicht öffentlich über milderen Verlauf sprechen“
    AntwortenVorschau entfernen4 Std.
    Gerhard Podoll
    Tanja Krienen und ewig grüßt das Murmeltier . Jetzt kann Corona wieder entschärfen werden . Der Migrationspakt steht, das Bürgergeld ist umgesetzt. Die Gemeinschaft löst sich auf und niemand wird zur Verantwortung gezogen. In einem grenzenlosen Land… Mehr anzeigen
    Antworten4 Std.Bearbeitet
    Tanja Krienen
    Gerhard Podoll Warten wir ab. Der Kampf geht weiter, bis die Festung fällt.
    Antworten3 Std.
    Gerhard Podoll
    Tanja Krienen Sie bauen jetzt das alte Wertesystem wieder auf. Nur eben als digitales Gedankenkonstrukt. Der Bürger merkt das nicht? Oder siehst du hier Leute, die sich über den digitalen Alltag beschweren .? Offensichtlich reicht die Illusion. Ein … Mehr anzeigen
    Antworten1 Std.Bearbeitet
    Tanja Krienen
    Gerhard Podoll Die letzten Sätze gefallen mir!
    Antworten13 Min.
    Michael Kunath II
    Liebe Frau Krienen, wir bitten Sie um Ihr Verständnis dafür, dass wir auf dem Marktplatz einen klitzekleinen Haufen Holz aufschichten werden. Es ist noch nicht zu spät, zu bereuen und zu widerrufen! 😳 Kyrie eleison.
    Antworten12 Std.Bearbeitet
    Tanja Krienen
    Michael Kunath II Selbst wenn ich bereute, würden sie mich nicht in Ruhe lassen 😉 Egal, ich halte es mit jenen Sätzen - Und droben im Himmel saß Gott und hatte ein wachsames Auge auf mich und sah voraus,
    dass mein Untergang nach allen Regeln der Kunst
    vor sich gehen würde, stetig und langsam,
    ohne Verstoß gegen das Zeitmaß.
    Aber im Abgrund der Hölle gingen die argen Teufel
    umher und verschnauften sich vor Ungeduld, weil es
    so lange dauerte, bis ich eine Kapitalsünde beging,
    eine unverzeihliche Sünde, für die mich Gott
    in seiner Gerechtigkeit hinabstoßen musste…
    Hunger, Knut Hamsun

    Kommentar von Campo-News — 11. Februar 2022 @ 16:00

  4. https://www.achgut.com/artikel/die_anmassung_der_wirklichkeitsverweigerung

    Kommentar von Campo-News — 12. Februar 2022 @ 07:25

  5. Verfasser
    Lisa Fitz
    Tanja Krienen Respekt ‼️
    Antworten1 Tage
    Tanja Krienen
    Lisa Fitz Danke! Und lass dich nicht beirren: Wenn dir jemand sagt “Es sind ja nur 5000 Verdachtsfälle”, sage ihm: “Es sind ja nur 5 Mio. Verdachtsfälle”. “Die” sollen sich beweisen, wir müssen das als Satiriker nicht. 😉

    Kommentar von Campo-News — 13. Februar 2022 @ 06:54

  6. Tanja Krienen
    7. Mai 2021 ·
    Mit Öffentlich geteilt
    Ihr, die ihr euch und euer Leben, auf ewig an der Nadel hängend,
    den weißen Gestalten, statt den weisen Alten, verpfändet habt,
    bedenkt, was im verbot´nen Buche steht:
    Es hat sein Leben der zerstört
    Der auf die Teleschirme hört

    Kommentar von Campo-News — 7. Mai 2022 @ 09:44

  7. Tanja Krienen
    11. September 2018 ·
    Mit Öffentlich geteilt
    Der Möchtegern
    Er möchte gern Komiker sein. Dem steht entgegen, dass er noch nie komisch war. Obwohl: komisch ist er genug. Es gibt wohl niemanden aus dieser Sparte, dem noch nie ein Witz gelang, doch ihm gelang´s: Eckart von Hirschhausen! Lächerlich jedoch, wirkt der ständige Hinweis auf seinen „medizinischen Hintergrund“. Tatsächlich hat er schon mit 27 das Stethoskop gegen das Stroboskop eingetauscht. Jetzt zuckt er im Licht des populistischen „Wissenschaftsjournalismus“, mit linksliberalem, regierungsamtlichen Medien-Tralala ungelenk über die Bildschirme, mit der Aufgabe betraut, die Verwesung des Verstandes und der Skrupel brandsatzartig zu beschleunigen.
    Mehr Irrationalismus und Faktenabweisung war selten, als Hirschhausen im Verbunden mit Fliegen-Karl, dem Lauterbach der Sozialdemokratie, der nicht einen einzigen verständlichen, logischen und überhaupt sinnvollen Satz zusammenkriegt, als Co-Claqueur demonstrativ beiseite lag, denn vom Stehen kann angesichts offensichtlicher Zurhilfenahme von Notlügen und Mundtotmachern nicht die Rede sein. Denn mundtot sollte die Gesundheitssoziologin Alexandra Manzei gemacht werden, die nur in einem Punkt irrte: selbstverständlich ist die Verbrennung eines Menschen ähnlich unappetitlich und ethisch verwerflich, aber zumindest wird ihr kein falscher Nutzen unterstellt.
    Der so genannte Hirntod als einzige Voraussetzung zur Organspende, hat die Massen erreicht, zumindest jene in den Medienhäusern. Wie Teile des medizinischen Komplexes Fakten verschleiern und ihre Pflicht zur Aufklärung vernachlässigen, ist mehr als ein tollkühnes Schurkenstück. Rette sich wer kann. Fangen wir schon heute damit an!

    Kommentar von Campo-News — 9. Mai 2022 @ 16:55

  8. Tanja Krienen
    8. April 2020 ·
    Mit Öffentlich geteilt
    Ein Erklärungsversuch
    Der hässliche Wurm, ohne jedwede Sinne, blind, geruchslos, taub, sonderbarer Herkunft, doch mit Haken dort, wo bei anderen Würmern Füße wuchsen, setzte seinen Bohrer, den er nach Belieben auf der Vorderfront seine Kopfes aus und zurückfahren konnte, auf der Stirn seines als Wirt auserkorenen Opfers an. Ein „Rsssst“, noch ein „Sssssrrrr“, dann war die Haut und darunter das Gewebe geöffnet. Der Wurm kroch hinein und verschloss geschickt mit seinen Hinterbeinen die ehedem offene Stelle. So. Das war geschafft. Er ruhte sich aber nur kurz aus. Dann begann er zu fressen. Er fraß sich durch den Frontallappen, dann durch den Temporallappen, verschlang nach und nach genüsslich das Stammhirn, um sich letztlich im Kleinhirn niederzulassen. Hier gefiel es ihm. Doch er bekam Bauchkrämpfe vom vielen Fressen, die erst dann nachließen, als er einen riesigen Haufen Exkremente absetzte. Das erleichterte, aber nur kurz und außerdem bekam er wieder Hunger. So fraß er auch das Kleinhirn vollends auf. Seine Exkremente nahmen inzwischen den Raum des ganzen Kleinhirns und selbst Teile des Stammhirns ein, erste Ausscheidungen erreichten bereits den Frontallappen. Man könnte sagen: dem Wirt hatte man richtig ins Hirn geschissen! Und weil nun die Nahrung aufgebraucht und der Kot zu viel wurde, starb der Wurm. Es dauerte eine ganze Weile bis er sich auflöste und siehe, fast am Ende, da zuckte noch einmal etwas. Aus der ganzen Brühe rings um den toten Wurm war eine Art Ursuppe entstanden. Ausgestattet mit winzig kleinen Fühlern, an deren Ende sich noch kleinere synapsenartige Ausformungen befanden, hatte sich ein Ungefähr herausgebildet. Ein Zisch, ein Wusch, ein Blitz und diese Suppe aus Kot, Schleim, Wurmrest und Gottseibeiuns, regte sich. So in etwa könnte das Gehirn von Eckart von Hirschhausen/Karl Lauterbach/Harald Lesch entstanden sein.

    Kommentar von Campo-News — 9. Mai 2022 @ 16:56

  9. Tanja Krienen
    31. Mai 2020 ·
    Mit Öffentlich geteilt
    Rundumschlag in Zeiten der endgültigen Idiotie
    Als die Antifa höhnend auf mein Schild „Ich kann nicht atmen“ mit: „Du kannst doch atmen“, reagierte, machte sie sich tendenziell mit jener Geisteshaltung gemein, die auch Derek Chauvins Knie auf dem Nacken des George Floyd ausdrückte.
    Auch darum kann ich – nach Nietzsche – zum Mitleiden nicht zurück. Denn jene sind so schwach an Geist, dass man ihnen zurufen möchte: „So fallt doch ihr Rückgratlosen!“ Keiner von denen, die sich nicht gegen den Corona-Wahn wehrten, sondern nur nach Subventionen schreien, so, wie auch die Klientel der FDP, wird je etwas anderes von mir hören als: „Recht ist euch geschehen, ihr feigen Pfeffersäcke!“ Dieses fehlenden Mitleid bezieht sich nicht auf das situative Leid des einzelnen, wohl aber die finstre Masse stocktumber Toren, die wie die Elois den Morlocks zu Willen sind, da sie von jenen ihr tägliches Fressen erhalten.
    Nicht besser ist die AfD, die als Partei kreisweit – und nicht nur da – schlicht und weg untertauchte. Blaue Schilder virtuell ins Netz zu stellen um so den „bürgerlichen Protest“ in homöopathischen Dosen unters Volk zu streuen, war schon immer ihre größte Leidenschaft, die täglich neues Leiden schafft. Heute darf man davon ausgehen, dass sie insgeheim Söders „Stärke“ so bewundert, wie ein Schwacher, ein Philister, ein Rückenknochenloser, insgeheim alle Autoritäten anhimmelt. Nein, ich kann zum Parteiensystem, nach Corona, vielleicht gar nicht mehr zur Menschheit zurück.
    Apropos Homöopathisches, wobei ich zwischen Naturmedizin und echtem Irrationalen differenziere. Hier haben wir den einen von zwei oder drei Punkten, den die aufgeklärte Linke an der derzeitigen Corona-Protestbewegung nicht ganz zu Unrecht kritisieren könnte. Wer dies aber nicht bei den irrationalen Gretas bemerkt, der sollte besser den traditionell vorlauten und ungewaschenen Schnabel halten.
    In einer Stellungnahme der „Deutschen Stiftung Patientenschutz“ fiel das Zauberwort „Freiheitsberaubung“. So ist es. Mir ist es noch immer schleierhaft wie sich Menschen in der Sterbephase ihrer Verwandten von ihnen trennen lassen oder Besuchseinschränkungen in herrschender Weise akzeptieren können, ohne, dass es zu Tumulten vor Krankenhäusern u.ä. kommt. Ganz zu schweigen von Teilnahmebeschränkungen bei Beerdigungen.
    Darum: Schluss mit Freiheitsberaubung, Gesundheitsschädigung, Mummenschanz und Psychoterror!

    Kommentar von Campo-News — 10. Mai 2022 @ 19:30

  10. Nie war Wolfgang Borchert aktueller. Die heutige Zeit auf den Punkt gebracht -

    Alle Leute haben eine Nähmaschine, ein Radio, einen Eisschrank und ein Telefon. Was machen wir nun? fragte der Fabrikbesitzer.
    Bomben, sagte der Erfinder.
    Krieg, sagte der General.
    Wenn es nicht anders geht, sagte der Fabrikbesitzer.

    Kommentar von Campo-News — 11. Mai 2022 @ 19:19

  11. Tanja Krienen
    29. Juli 2020 ·

    Ich nehme jetzt die Maske ab
    (Fröhliches Lied während des Marsches zu singen)

    Ich nehme jetzt die Maske ab
    Das Atmen macht mich sonst nur schlapp
    Auch wenn du sagst: Nimm sie nicht ab!
    So sag ich nur: Papperlapapp!

    Ich kann kein lecker Eis mehr essen
    Seh´ nur noch diese Einheitsfressen
    Kann auch kein kühles Bier mehr trinken
    Das alles tut mir ganz schön stinken!

    Ich nehme jetzt die Maske ab
    Die Luft sie wird mir sonst zu knapp
    Und sagst du streng: Du brauchst ´ne App!
    Nehm´ ich die Maske trotzdem weg!

    Ich sag´ dir was: es gibt jetzt Stunk
    Wie auf dem Bild von Edward Munk
    So seht ihr aus, so ungesund
    Ofenrohrgroßer Riesenschlund!

    Ich nehme jetzt die Maske ab
    Das CO2 macht mich nicht satt
    Kriegst du auch einen Atmungsschnapp
    Nehm´ ich die Maske grade ab!

    Im Bus, der Bahn, im Supermarkt
    Genau derselbe Sklavenmarkt
    Wie bleiche Zombies in ´nem Sarg
    Im riesengroßen Horrorpark

    Ich nehme jetzt die Maske ab
    Und gehe lieber in den Pub
    Dort trinke ich zehn Gläser Wein
    Mag sein, ich hör´ dann auf zu wein`

    Da sitzt dort dieser Mann im Fernsehn
    Das ist genau der den wir gern sehn
    Er sagt wir soll´n jetzt zu Hause sitzen
    Das würde auch dem Klima nützen

    Der nimmt ganz sicher keine Maske ab
    Der sitzt dort maskenlos und macht Rabatz
    Der warme Duscher ist ein Sesselfurz
    Und ganz privat ist es ihm sicher schnurz

    Du brauchst jetzt einen Schutzanzug
    Sagt FB-Freundin Lisa superklug
    Weil das Leben so gefährlich ist
    Und Frau Merkel immer ehrlich ist

    (gesprochen) Also, liebe Lisa…Wenn du das glaubst…
    Dann nimm die Maske bloß nicht ab
    Versteck dich auch noch unter dem Niqab
    Du bist ja wirklich ganz schön krass
    Und machst dich sogar hinten nass

    Marktleiter Schnauzibär mit viel Tatü
    Rast nuschelnd ran wie einst Monsieur Tati
    „SchischindeingroschesRischigo“
    Wie Borcherts Schischypusch unfroh!

    Mensch! Nehmse mal die Maske ab
    Ich höre nur Schwawappschwischwapp
    Das Risiko das sind Sie selber
    Spiel´n Wachhund für die dummen Kälber!

    Da seht -
    Die Abstandsregeln sind ihm heilig
    Huscht dieser Feigling-Sohn ganz eilig
    Vorbei und wird es nie vermissen
    Mal fremd und frei und heiß zu küssen

    Der nimmt niemals die dumme Maske ab
    Der trägt sie selber bis ins tiefste Grab
    Da fallen mir doch diese Verse ein
    Ich summe mit, dann stimme ich laut ein:
    *sing*
    „Ja, auch dich haben sie schon genauso belogen
    So wie sie es mit uns heute immer noch tun
    Und du hast ihnen alles gegeben:
    deine Kraft, deine Jugend, dein Leben“

    Mein Opa stand des Morgens auf
    Nur mit dem linken Fuß voraus
    Mit Siebzig wurd´s selbst ihm zu bunt
    Er überwand die Zwangshandlung

    Drum nehme ich jetzt diese Maske ab
    Die Luft wird mir sonst einmal wirklich knapp
    Denn keines der Revolverblätter
    Schreibt mitleidsvoll „Krienen lives matter“

    Oje da kommt mein Schwager Samuel
    Der war im Denken doch noch nie sehr hell
    Ihm ist nicht nur von außen kalt
    Er steht auch allgemein im Wald

    Und sagt:
    Setz bloß die Maske auf ganz schnell
    Du bringst uns alle in die Höll´
    Setzt noch in Brand das ganze Land
    Dann folgt bestimmt der Weltenbrand
    (kurzes melancholisches Zwischenspiel)
    Ich sei zur Menschheit so gemein
    Sagt er zu mir und: Lass es sein!
    Wenn alle wären so wie du
    Bräucht es ganz viele Boxhandschuh´

    Ich sag: Ach was,
    Nimm einfach deine Maske ab
    Das Heucheln nimmt dir keiner ab
    Du warst doch früher ein ganz harter Hund
    Und nicht wie heute Muttis zahmster Mund
    Dort wo die Menschen sind nicht frei
    Da ist das Ganze einerlei
    Da hängt ein Vorhang vorm Gesicht
    Da sieht man keinen andern nicht

    Drum nehme ich jetzt diese Maske ab
    Leg du auch dieses blöde Spucktuch ab
    Du sagst du seist ein alter kranker Sack
    Das weiß ich doch, du bist schon lang ein Wrack
    Und schnüffeltest zuviel vom Nagellack
    Drum mach dir heute bloß nicht in den Frack
    Das ist doch alles nur noch Schizo-Fuck
    Drum legen jetzt alle die Masken ab
    Und singen laut dabei Rabappzibapp
    Mit drei bis vier Millionen Gigawatt
    Tanzen die Nacht wir durch bis zum Sabbat
    Drum nehmen wir jetzt diese Masken ab
    Und rocken durch die ganze Geisterstadt
    So kommen wir ins nächste Extrablatt
    Die Kanzlerin ist dann total schachmatt
    Sie kriegt auch nimmer mehr einen Rabatt
    Und auch ihr Sprachrohr nicht, der ist aalglatt
    Und auch der andere nicht, der Nimmersatt
    Drum nehmen wir jetzt diese Masken ab
    La la la la la la papperlapapp… usw..
    TK, 29.7.2020

    Kommentar von Campo-News — 16. Mai 2022 @ 10:49

  12. Das Ziel in weiter Ferne

    Das Ziel in weiter Ferne
    Aus den Augen, nicht dem Sinn
    Es ist, was ich nun lerne:
    Voran heißt: weiß nicht wohin.

    Was früher klar, erscheint im Nebel
    Was heute gilt, berührt mich nicht
    Es giert zur Krone jeder Pöbel
    Und niemand ruft: geh aus sein Licht!

    Wozu? Wer fragt danach, wenn Mauern fallen?
    Warum? Wer will schon wissen, wie es steht?
    Wo tausend Dumme blöde lallen,
    Sind Fragen in den Wind geweht.

    Wenn zwei und zwei als Fünfe gelten
    Die kleinen Tiere wild genannt.
    Und Masse ist was einst hieß selten,
    Dann hat der Fraß sich eingebrannt.

    Die Dummheit siegte unumkehrbar
    Sie wechselt schnell das bunte Hemd
    Ein Trickser gilt heut oft als ehrbar
    Feind ist und bleibt er – und mir fremd!

    Worte: Tanja Krienen

    Kommentar von Campo-News — 16. Mai 2022 @ 10:51

  13. Wenn der Istzustand bedenklich, das Lösungsangebot unerträglich, die Gesamtgemengelage deshalb kaum Hoffnung zulässt, so ist man geneigt, der Misantrophie verstärkt das Wort zu reden.
    Allenthalben verblödet die Umwelt. Es scheint das einzige Gesetz zu sein, auf das beständig Verlass ist. Nicht zuletzt deshalb flieht man voreinander, setzt die persönlichen Debatten aus. Parteien verlegen ihre Kämpfe konsequenterweise ins Internet, sie wissen, dass an öffentlichen Ständen Messer blitzen könnten. Der Widerspruch zwischen der „Moderne“ und der daraus gebärenden Decadence, tobt überall dort, wo sich noch etwas regt. Doch regen sich die Richtigen? Die Antithesen auf die gesellschaftlichen Zustände sind ähnlich grotesk, wie die Basis der Realität. Ausgerechnet die Verstandesmenschen, die nicht mit den „Vernünftigen“ zu verwechseln sind, kommen nicht zu Wort. Ihre Ration wird bekämpft. Ihr gleichzeitiges Nichtabgleiten in die vorherrschende Decadence, ihre Wahrung des alten aufklärerischen Anspruches, wird ignoriert.
    Ein neues religiöses Zeitalter wollen stattdessen die konservativen Gegner der jetzigen Decadence heraufbeschwören, in erster Linie durch einen Rückgriff auf die katholische Lehre. Sie, die traditionell aus dem rheinischen Raum stammen, verkennen, dass sich die jetzigen Zustände gerade WEGEN unterschiedlichster religiöser Spielarten zementierten.
    Religion, wohin man schaut: furchtbar fruchtbar
    Es wäre dumm, in den Zeiten des Niedergangs auf die katholische Kirche einzuprügeln und sicher gibt es ihr Tendenzen der Bewahrung und eines positiven Menschenbildes. Doch ist sie als Religion der Versöhnung, als Deuter der Lehre Jesus, auch Sinnstifter für den Boden, auf dem ihre, ein besseres Management pflegenden Nachfolger, aufbauen. Besonders die evangelische Theologie hat hier Pfeiler eingerammt, die jene unausgegorenen Lehren, geboren aus der Mitte einer vorzivilisierten Sklavenhalterordnung, ins Unermessliche als moralische Richtschnur etablierte. Neue, aber ihr durchaus verwandte „Lehren“, die besser mit einem doppelten „e“ geschrieben würden, fanden einen furchtbar fruchtbaren Boden für ihre weitergehenden Relativierungen des tatsächlichen Lebens, seiner Moral, seiner Herkunft – seiner gesamten Existenz. Esoterische und einen versimpelten, vulgärbuddhistischen Hokuspocus verkündende Gruppen, verheerten systematisch das Denken. In Wirklichkeit aber korrespondieren die religiösen Erneuerer direkt mit den Anhängern jener gutmenschlichen evangelischen Mischpoke und ihren Brüdern, den Esoterikern. Wenn z.B. Harry Potter als gemeinsame Basis angenommen wird, zeigt dies, welche Grundlagen wirken. Außen steht der Nichtverzückte.
    Eine Divergenz gibt es nur dort, wo ökonomische Interessen ins Spiel kommen. Ist die „Klimakatastrophe“ in geradezu vorbildhafter Weise ein Exempel für die herrschende Irrationalität und ein kaum verschleierter Religionsersatz, so widersprechen die Neukatholen nur, weil sie ein Bürgertum vertreten, dass möglicherweise ökonomische Schäden davon trägt. Dieser Widerspruch schwächt sich ab, wenn die von ihr vertretene „Mittelschicht“, diesen Religionsersatz nicht mehr als Bedrohung erlebt und für sie die wirtschaftlichen Chancen, jene Risiken übersteigen. Fast überflüssig bleibt zu erwähnen, dass die sich ihrer Ratio selbstversichernden Mainstream-Demokraten, nicht weniger von unhinterfragt übernommenen „Lehrsätzen“ dominiert werden. Die gesellschaftliche Irrationalität ist fast universal.
    Wer die Metaphysik an sich heran lässt, aber nicht religiös wird, bleibt unverstanden. Man will Sentiments vereinnahmen und sei es, durch die Postulierung von Ressentiments. Keine Aufklärung, kein Nietzsche, aber viele Rückgriffe ins Irrationale. Der heutige „konservativ-liberale“ Anarchokapitalist liest die Bibel, aber nicht Nietzsche! Der aufklärerische Aspekt ging verlustig, wurde geradezu als Symptom des Niedergangs gekennzeichnet und ward durch neue Glaubensinhalte ersetzt. Die ehemals an fehlgeleiteten, „demokratischer“ Erscheinungsformen, in frischer philosophischer Überwindung Kritik Übenden, bleiben als missgebildetes Monster zurück, mit sich und ihrer selbstverliebten, infantilen Freude, über die eigene Theorielosigkeit. Als man den Antiintellektualismus ausrief, war das Ende der Utopie sichtbar.
    Katholizismus statt Nietzsche, Religion contra Darwin, Medien-Spaß statt Sigmund Freud - mit einem Freiheitsgewinn hat dies nichts zu tun. Kein Kulturansatz ist zu erkennen, der die gesellschaftliche Kritik, durch den Beweis der Praxis belegen könnte. Sie haben keine Lieder, keine Gedichte, keine Belletristik – ja nicht einmal Fahnen. Dass sich eine kämpferischere Aufklärung ohne Decadence in den letzten Jahren nicht durchsetzte, hat zur Folge, nun zwischen Pest und Cholera wählen zu können.
    1.2.2009 (leicht gekürzt)

    Kommentar von Campo-News — 24. Mai 2022 @ 15:24

  14. Tanja Krienen
    25. Mai 2020 ·
    Mit Öffentlich geteilt
    Corona Aphorismen 2505
    Die Todeszahlen unserer feinen Pandemie sind so stark gesunken – bald werden die Toten wieder lebendig!
    Anfangs gab unsere geheiligte Kanzlerin die ihr eingeflüsterte Weisheit kund, falls die Verdoppelungsrate 10-14 Tage betrüge, könnten die Corona-Maßnahmen abgeschafft werden. Nehmen wir den Durchschnitt der letzten 7 Tage (um 550), liegen wir inzwischen bei einer Verdoppelungsrate von etwa 320 Tagen, also fast einem Jahr! Und nun? FREIHEIT JETZT!
    Manche Freiheitsfeinde feixen derzeit, weil sich die Gegner ihrer finsteren Pläne nicht so Gehör verschaffen können, wie es nötig wäre. Da fällt mir wieder Brechts Gedicht „Gegen die Objektiven“ ein, das selten besser traf als in dieser Situation –
    Ach, Freunde, Warum so feindlich? Sind wir
    Unsere Niederlagen nämlich
    Beweisen nichts, als daß wir zu wenige sind
    Die gegen die Gemeinheit kämpfen
    Und von den Zuschauern erwarten wir
    Daß sie wenigstens beschämt sind!
    Liebe Angsthasen, Spiegel-Leser und andere Gutgläubige, liebe altdeutschen Michel-„Bürger“! Hört auf euren liebsten Fernseh-Kanal: bleibt zu Hause! Bleibt sitzen! Füllt euch! Fault! Bringt es endlich zu Ende!
    Die Erosion der Gesellschaft zeigt sich in der mehrheitlichen Verfasstheit einer Journaille, die durch und durch in großen Lettern denkt, sensationsheischend siebt, subjektiv agiert, heuchlerisch agiert, manipulativ zensoriert und selbst als Motor des Destruktiven in Erscheinung tritt. Ganz zu schweigen von den Medienkrakeelern des Fernsehens, der Fernsehspielmacher und Spielfilmdreher und der Kulturträger, die jene letzten Töne der Menschheit verkaufen, dass man sich manchmal selbst, als die einzige Uhr die noch richtig tickt, nicht mehr im Besitz seiner sämtlichen Sinne wähnt, wäre da nicht eben jene Unruh´, an deren beständigem Tickens, man sich des Taktes vergewissern kann.
    Die Parteien sind in Agonie versunken. Diskussionen mit den Bürgern finden nicht mehr statt, wer sie riskiert, wird ausgeschlossen. Ein Kartell von Polit-Schauspielern und Interessen-Managern inszeniert Dialoge, die kaum sind, als Showeffekte zur Beschwichtigung der Bürger. Entleerte, unterhöhlter, dekadenter war es noch nie. Seit 1929 bis 1933. Seit 1914.
    Tanja Krienen, September 2008

    Kommentar von Campo-News — 25. Mai 2022 @ 15:19

  15. Zustand
    Abgelegt unter: Allgemein — Campo-News @ 11:39 Bearbeiten

    Über die Zustände in der Politik und der Gesellschaft konnte ja an dieser Stelle schon vieles nachgelesen werden. In unzähligen Kommentaren wies ich bekanntlich darauf hin, dass sich politische Milieus vollständig abschließen, offene Debatten in keiner Weise stattfinden, lediglich in manchen Bereichen Kompromissformeln notdürftig tatsächliche Probleme überdecken - ohne Lösungen aufzuzeigen - aber dennoch eine diffuse Grundlage des politischen Mainstreams besteht, deren Positionen nie in einer - den Namen „öffentliche Diskussion“ verdienenden Weise - etabliert und durch Verwaltungsvorgänge und mit zum Teil rigorosen Maßnahmen abgegrenzt werden.

    Hinzu kommt die Ausschaltung des politischen Gegners, ja selbst des innerparteilichen Widersachers. Auch parteiinterne Prozesse werden nicht wirklich ergebnisoffen diskutiert, sondern einzelne Gruppen agieren rein taktisch und machtpolitisch. Und das überall. Wer sich nicht anpasst, scheidet aus, oder wird ausgeschieden. Der Rest macht weiter – auch deshalb verlieren die Parteien vehement Mitglieder. Neuwerbung finden kaum noch statt, denn ein Neuer bringt Unruhe. Man will aber die Friedhofsruhe, den „Frieden“. Was stört wird selektiert. Aber auch in einem anderen Sinne macht der Rest weiter, nämlich: anstatt Koalitionen mit Extremisten oder Extremisten-Befürwortende auszuschließen, verhält man sich taktisch. Ist auch schwer, wenn selbst ehemalige Vizekanzler und Kanzlerkandidaten zu diesem Spektrum gehören.

    Die Allesfresser-Parteien also machen weiter, jeder für sich und (fast) jeder akzeptiert dies, wenn nicht – siehe oben: weg damit! Da alle wissen, wie die Politik, die Publizistik und die gesellschaftlichen Einheitsbreiköche funktionieren, unterbleibt eine generelle Kritik und wird durch Generosität verdeckt. Was solls - die Redenschreiber wechseln eh die Seiten, wenn es passt. Kaum jemand, der noch weiß, was ihm auf das Blatt und in den Mund gelegt wird. Hauptsache: man macht ein intelligentes Gesicht dabei, interpretiert, auf dass die versammelten Medien-Phillister etwas schreiben oder sprechen können.
    Dezember 2008

    Kommentar von Campo-News — 26. Mai 2022 @ 09:21

  16. Tanja Krienen
    16. Juni 2021 ·
    Mit Öffentlich geteilt
    Ewig rollt das Rad des Seins (FN)
    Manche wundern sich über diese Handlungseinheit der grün gewordenen Industrie und ihren übereinstimmenden Interessen mit der Regierung, resp. dem Staat. „Bei uns“ nannte man das schon in den 70er Jahren beim Namen, bzw. „wir“ gaben ihm einen: Stamokap! Nicht, dass das alles zu 100% passt - und es kommt ja auch auf die Schlüsse an, die aus dieser Gemengelage zu ziehen wären, aber von der Tendenz her ist es so verkehrt nicht.
    Tanja Krienen
    29. März ·
    Mit Öffentlich geteilt
    Kurzplädoyer für einen alten Begriff
    Seit Jahren benutzen selbst kluge Kritiker der Medienlandschaft die Kennzeichnung „Mainstreammedien“ für das große Getöse des Irrsinns. Wir sollten wieder Klartext reden und sie MASSENMEDIEN nennen: Für die Massen, von der Masse der Erzeugnisse.
    Die Masse ist strunzdumm, knetbar bis Unkenntlichkeit.
    Sei nicht wie die Masse, separiere, emanzipiere dich von ihr.
    Und bitte: gebt diesen Medien keinen Cent, maximal jene, die man euch monatlich abpresst. Sprachrohre, Propagandaapparate und Interessenvertreter einer „Konzertierten Aktion“ zur Schaffung einer pseudoelitären Stamokap-Gesellschaft, einer Kriegswirtschafts-Unordnung, eines ökodiktatorischen Wahnwitzes, einer Installation im alten Sinne des faschistischen New Order Begriffes, sind ersatzlos zu enteignen, nicht weniger!
    Jedoch: wer sollte er erkennen, da die grausame Gesinnung unter den Menschen täglich zunimmt, denn: die meisten Menschen sind das Produkt der Massenmedien.

    Kommentar von Campo-News — 26. Mai 2022 @ 09:24

  17. Tanja Krienen
    18. März 2015 ·
    Mit Öffentlich geteilt
    Im Oktober 2011 schrieb ich über die links-faschistische Occupy-Bewegung:
    Verkalkt sind jene, die seit 45 Jahren “Kapitalismus weg” kreischen, aber nie dazulernten. Ich bin/war lernfähig. Im Übrigen haben diese pubertären Fürze nichtmal eine Ahnung von marxistischer Theorie, maximal vom Vulgärmaxismus a la Lumpenproletariat. Wenn ich denen sagen würde: “Die Abschöpfung des Mehrwertes setzt die Vorschießung von Kapital seitens des Investors voraus”, würden mich die Nichtsnutze beschimpfen. Dabei ist das (fast) Marxscher Originalton.
    Friedrich Engels schrieb 1883 schrieb an Eduard Bernstein: „Börsensteuer. Existiert hier in England längst…ICH BIN DAGEGEN. 1. weil wir ja überhaupt nur direkte Steuern verlangen und alle indirekten verwerfen, damit das Volk weiß und fühlt, was es zahlt. 2. weil wir dieser Regierung doch nie einen Pfennig bewilligen können. DAS GESCHREI GEGEN DIE BÖRSE IST KLEINBÜRGERLICH.”
    Diese Leute, die krakeelen, sind das Fußvolk derjenigen, die den Mist verursacht haben: die öffentlich-rechtlichen-staatlichen “Organe” tragen die Schuld für das Desaster, aber auch das Volk, das sich selbst verschuldet, die Verschuldung der öffentlichen Hand befeuert oder Parteien wählt, die das Geld der Abgebenden (hauptsächlich das obige Drittel der Beschäftigten) verbrennen. Schuld also sind sozialistische Prinzipien und nun schicken die Verursacher ihre Parteisoldaten und das Lumpenproletariat los, um den Sieg des Kommunismus endgültig zu erringen.
    Die Banken waren bislang eher die Bremser, die wurden weitgehend von der Politik genötigt diese Sachen mitzumachen. Sie selbst hätten normalerweise Menschen, die mehr als 60% für die Bedienung ihrer Kredite ausgeben müssen, keinen Kredit gegeben. Auch würden sie an keiner Minusgesellschaft a la Griechenland Geld geben. Nur die Politik will das!!! Auch die Sozialkassenplünderer plus Verhökerer des Volksvermögens ans Ausland!
    Ich bin erschüttert, dass nach der offensichtlich zu Trage tretenden Sympathie weiter Teile der “Oppostion”, diese sich als Parteigänger des Kriminalitäts-Förderungsclubs der Polit-Piraten erweist und zudem sich an diesen grotesken Attac-Demonstrationen beteiligt, die ja ihre Vorläufer schon vor Jahren hatten. Alles benimmt sich nun wie die WASG, die dann in der PDS aufging. Ich komme mir vor, jahrelang auf ein Pferd gesetzt zu haben, das plötzlich und wie selbstverständlich rückwärts läuft.
    Manche wollen auch hier nun mit ein bisschen kritischem Bewusstsein eine leicht modifizierte Rebellion anzetteln. Ich halte aber auch die Griechen-Selbstmordstorys für Sozialkitsch, sowie die Sozialkitschgeschichten plus Tafel hierzulande. Die Griechen haben eine Staatsangestelltenquote von 25% – DAS bedeutet ein Selbstmord des Staates auf Raten für den ich NICHT verantwortich bin. Die Griechen sollen für IHRE Währung allein sorgen, sie müssen austreten und den Wert ihres Geldes auch selbst erwirtschaften. Ganz einfach. Wer für sie auf die Straße geht, zeigt, welch Geistes er/sie ist. DAMIT fängt der Unsinn nämlich an.
    Mitnichten wenden sich die Leute von den Parteien ab, sie gründen nur neue mit noch schlimmeren Inhalten (Piratten). Sie wollen alles okkupieren, ALLES und zwar umsonst. Eine rein neo-kommunistische Revolte in modernem Gewand mit letztlich demselben Endziel. Zudem sind die alten Parteien durchaus adabei.
    ALLES ist UMGEKEHRT richtig und das Ganze eine einzige Propaganda um den nächsten Schritt zu ermöglichen! Nur UMGEKEHRT passt der Schuh, die öffentlich-rechtlichen, staatsozialistischen Banken haben versagt und sind der Erfüllungsgehilfe der ökozoialistischen Regierung und ihres Fußvolkes. Eine normale gute Bank investiert das Geld seiner Anleger, wer da nur Gier unterstellt, hat das System nicht begriffen. Geld-Gangster gibt es überall, sicher, aber es nicht nur billig die Schuld für DIESE Sache herumzudrehen, sondern einfach falsch.
    Pro Kapitalismus! Pro Gewerbefreiheit! Pro Eigentum!

    Kommentar von Campo-News — 26. Mai 2022 @ 09:29

  18. Stamokap. Früher Theorie, heute Wirklichkeit

    Tanja Krienen
    2. Oktober 2019 ·
    Mit Öffentlich geteilt
    Wachstum
    „Bei uns wächst in der modernen Gesellschaft sowieso alles zusammen: Konzerne wachsen mit Banken zusammen, Banken wachsen mit Banken zusammen, Banken wachsen mit Konzernen und Konzerne mit Banken zusammen, und mit zusammengewachsenen Banken und Konzernen wächst der Staat zusammen –
    und der Staat vertritt die Interessen des, - na? – des Volkes!
    Das konnte selbst Marx nicht voraussehen.“
    Dieter Süverkrüp, 1974

    Kommentar von Campo-News — 26. Mai 2022 @ 09:33

  19. Tanja Krienen
    7. Juli 2019 ·
    Mit Öffentlich geteilt
    Selbstkritisches, offenes Entschuldigungsschreiben, Rechenschaft und Vorschläge.
    Allerliebste Facebook-Zensur-Hilfskräfte der Firma Arvator des Großen Bruders Bertelsmann, herzallerliebstes liebstes liebes Miniwahr*!
    Ich beuge mich, begnüge mich, unterwerfe mich, ducke mich, falle überhaupt auf die Knie und rufe aus: Ja, du hast ja so recht, allwissendes Miniwahr. Es muss jetzt alles geschliffen, verpfiffen, verdreht, verqueert werden, alles alles alles, – bis zur Unkenntlichkeit. Der „Hass“ muss weg, die „Hassssssprache“ muss endlich eine Liebessprache werden. Sei umarmt liebe liebe Eine Welt!
    Da hätte ich ein weiteres gutes Beispiel: Nehmt euch doch endlich einmal den „verbrannten“ Dichter Bertolt Brecht vor. Dieser böse Mann schrieb in seinem Stück „Die Gewehre der Frau Carrar“, das im spanischen Bürgerkrieg spielt, dies –
    „Der Arbeiter: Der General hat den ganzen Aufschaum Spaniens gemietet, uns vom Erdboden wegzuwischen, von den Zentauren, Italienern und Deutschen ganz abgesehen.“
    Das ist mein Vorschlag! Und ihr werdet sagen: Ja, das ist schön, wo war denn vorher das Problem? Oh, kennt ihr nicht den bösen Dichter, der die Dinge beim Namen nannte? Doch miniwahrlich sage ich euch: JETZT gibt kein Problem mehr! Hallelujah, Allahuahuahuakbar und Hosianna! Das Ganze mache aber keinen Sinn, sagt ihr? Das ist es doch! Alles ist völlig wurscht und egal! Der Dichter wurde vernichtend geschlagen und zur Belanglosigkeit verdammt!
    Nur die Liebe darf im Mittelpunkt stehen, nicht die Logik! Warum also soll es nicht „Aufschaum“ heißen? Ab und auf, wer will das wissen? Und wenn ihr fragt: Was machten die Zentauren im spanischen Bürgerkrieg? – so frage ich: Warum nicht? Anything goes! Das etablierte postmoderne System seit 1989!
    Es könnte aber auch Maureen heißen! Es war die alte Maureen, die alte böse Maureen! Ja, die hat gemeinsame Sache mit den Faschisten gemacht! Böse Zentauren, die alte Maureen – die haben aufgeschäumt. Ganz Spanien aufgeschäumt oder so. Das ist es, was der Arbeiter uns sagt! Und der General war der Reiniger, Meister Propper sozusagen. Die Stelle könnte also auch heißen –
    „Der Arbeiter: Meister Propper hat den ganzen Aufschaum Spaniens gemietet, uns vom Erdboden wegzuwischen, von den Maureens, Italienern und Deutschen ganz abgesehen.“
    Das ist immer noch viel zu hart, nicht wahr, Miniwahr? Und hat auch nichts mit dem ursprünglichen Sinn zu tun? Macht nichts, wir sind aber auch dem besten Weg zur Vervolllkommnung diesen widerborstigen alten Dichters. Doch noch immer könnte die Passage triggern, wenn wir „Italiener und Deutsche“ lesen? Könnten wir die nicht ganz streichen und alles so richtig in „einfacher Sprache“ halten? Wir sollten dies tun! Zum Beispiel –
    „Arbeiter/in: Meister Propper hat ganz Spanien mit den Zentauren aufgeschäumt, musste dann alles vom Boden wegzuwischen, hauptsächlich von der alten bösen Maureen.“
    Nun hört sich zwar alles komplett verblödet an, aber Hauptsache es fühlt sich niemand traumatisiert oder wie das in deiner ganzen Größe und Brüdda-Weisheit immer beschreibst: Keine Hassrede! Genau! Niemand darf sich gehasst vorkommen, denn alles muss jetzt weg! „Ethnische Zugehörigkeit, nationale Herkunft oder Kaste, Religionszugehörigkeit, sexuelle Orientierung, Geschlecht oder Geschlechtsidentität, schwere Behinderungen oder Krankheiten“. Weg! Weg! Weg!
    Halt! „Spanien“ und „Arbeiter/in“ sind noch drin – das geht gar nicht. Und sind nicht die Zentauren auch eine Hybridminderheit die es zu schützen gilt? Also, nochmal –
    „Mann/i: Der Meister Zen hat aufgeschäumt, wischt alles von der Seele weg und die gute Maureen liebt dich auch.“
    So kanns gehen. Zen ist gut, sehr gut, das verstehen alle im Miniwahr, den Zenmeister verstehen sie besonders. Das Stück heißt jetzt: „Die Schwere der Frau Carrar – macht ihr doch das Leben leichter“. So geht Anti-Hasssprache! Genau so! Und ich fühle mich sooo erleichtert, ohne Hass, ohne das Streben zur Wahrheit. Das ist zumindest Miniwahr.
    *Ministerium für Wahrheit nach, bzw. George Orwells „1984“
    P.S. Bereits Ende der 60er Jahre zeigte Georg Kreisler in einem Sketch, wie untergeordnete Fernsehleute „Die Sekretärin der Sekräterin der Sekretarin des Intendanten“ zensoristisches (Un)Heil anrichteten

    Kommentar von Campo-News — 27. Mai 2022 @ 10:26

  20. Tanja Krienen
    7. Dezember 2015 ·
    Mit Öffentlich geteilt
    Schuld trägt die Caritas. Nicht allein die Caritas im besonderen, sondern die Caritas im allgemeinen. Das international geltende Wohlfahrtsstaatsprinzip ist nicht nur ein Schlag ins Gesicht der deutschen Arbeiter, Angestellten und anderer “abhängig Beschäftigten”, kräftig befeuert durch die eigene Gewerkschaftsvertretung, wirkt letztlich katastrophal für alle. Schon seine Existenz innerhalb des Landes durfte schon lange als mittelfristig schlechtes Geschäftsprinzip gelten, als global wirkendes Wohltätigkeitsprinzip verkürzt es seine Lebensdauer um den Faktor 5.
    Die Turbo - und Globalisierungs-Kapitalisten ohne Heimat, Identität und Maß, suchen ihr internationalistisches Heil dort, wo man statt des ausgestreckten Arms seine Zeichen pflegen darf, ohne dass es anstößig wäre. Darum jaulen aktuell die Unternehmerverbände so auf, wie ihre geheiligten Schützlinge bei der Personenkontrolle, da nun über Burka und andere Verschleierungsverbote nachgedacht wird. Es vergraule die zahlungskräftige Kundschaft aus Arabien, jammern sie, die Verräter, denn jene ließen täglich 367 Euro ihres Schmutzgeldes in Bayern. Man verhält sich wie der dumme Teil der deutschen Fußballfans, der solange arabische (nicht nur die, die aber besonders) Gelder, Werbung und andere Scheußlichkeiten duldet, wie es dem eigenen Verein zugute kommt. AUCH DARUM übrigens, ist der Zug längst abgefahren, denn: jeder wird gekauft, lässt sich kaufen oder kauft mit.
    Kehren wir zur Caritas zurück und damit zum Prinzip der offenen Grenzen und des offenen Selbstbedienungsladen. Wer den Bereich der Caritas betritt, egal wie, sei es mit Gewalt, Manipulation oder Ausnutzung der rechtlichen Lücken die das dümmste Volk auf dem Erdball für sich selbst und vor allem für andere erschuf, hat es geschafft, gehört auf ewig dazu und kann sich quasi nur selbst wegbomben. Man kann und muss nicht immer alle Beschreibungen selbst und nochmal erfinden. Darum sei hier Gerd Held zitiert, der auf der “Achse des Guten” den Zustand perfekt beschrieb:
    “So wird auch das aufnehmende Land im Licht der Vorstellung „Integration“ zu einem Land ohne Eigenschaften…Nimmt man nun Integration als Prozess, wird es noch trivialer. Denn auf die Frage, wie denn die Elemente in die Menge kommen, antwortet die Integration: „Indem sie sich in die Menge hineinbegeben“ oder „Indem sie in die Menge aufgenommen werden“. Das Dabei-Sein ist schon alles. Es ist Ergebnis und Prozess in einem…Sie wirkt immer – egal, ob ein Migrations“element“ hilflos, gelangweilt, trotzig, feindselig oder schlicht gleichgültig ist. Auch wenn es in einer Gesprächsrunde kaum ein Wort versteht oder auf einem Stadtplatz nur herumlungert, so wirkt hier doch schon auf geheimnbisvolle Weise das bloße Dabei-Sein. So beruht das Funktionieren der Integration im Grunde auf einem Zirkelschluss: Das Dabeisein schafft das Dazugehören….Dieser Zirkelschluss ist allerdings ein gefährlicher Kurzschluss. Denn er konzentriert alles auf einen einzigen alles-entscheidenden Akt: Der Migrant muss alles daransetzen, sich Zugang zu der Zielmenge zu verschaffen. Er muss hier eindringen, besetzen, Platz nehmen…Was steht zwischen dem Element und der Zielmenge? Es gibt hier keine geleistete Arbeit und keine längere Teilnahme am Aufbau des Landes, die als Bedingung gesetzt wäre. Es gibt nichts, was einem Austausch oder Vertrag ähnlich wäre. Die simple In-Out-Logik der Integration hat mit dem, was wir über den Zusammenhalt moderner Zivilisationen wissen, nichts zu tun. Sie ist im Grunde eine recht barbarische Angelegenheit….Schauen wir einmal auf das aufnehmende Land. In der Logik der Integration zählt der lange Prozess seiner Aufbauarbeit nicht mehr. Ebensowenig seine allmähliche Akkumulation von Kapital und Gemeingütern. Und auch nicht seine menschlichen Bildungsprozesse. Das Land zählt nur noch soweit, wie es das Dabei-Sein der neuen Elemente ermöglicht. Seine Kultur schnurrt zusammen auf eine – notwendigerweise vordergründige - Willkommenskultur. Die einzige Qualität, die dann noch zählt, ist die Offenheit des Landes. Alles dreht sich um die demagogisch-platte Frage, ob das Land „offen“ oder „verschlossen“ ist.”

    Kommentar von Campo-News — 27. Mai 2022 @ 10:30

  21. Die Bärbock winkt
    Endlich siegt das Militär’sche.
    Angetreten! Hoch das Been!
    Daß die Zivilistenärsche
    Wieder ausgerichtet stehn!
    Bürger, knalle mit den Hacken
    Vor grünbrauner Staatslivree!
    Denn in Fensterlederjacken
    Kommt die neue Heilsarmee.
    Mensch das riecht wie neunzehnvierzehn,
    Als die Suppe überquoll.
    Donnert mit Kommißbrotfürzen!
    Nehmt die Nase richtig voll.
    Mächtig brummt die deutsche Welle,
    Daß dir Mark und Bein vibriert,
    Denn die Regimentskapelle
    Hat den Rundfunk annektiert.
    Und die pensionierten Brüder,
    Die sich achtzehn still verdrückt,
    Kommen auf den Kampfplatz wieder
    Mit der Blechbrust angerückt.
    Rein ins neue Stahlbad, Kinder,
    Und verliert nicht den Humor!
    Stülpt den Stahlhelm auf den Zünder!
    Schnallt den Giftgasrüssel vor.
    Alles ist verungeziefert.
    Geht der Mief denn nicht mehr raus?
    Sind wir wirklich ausgeliefert
    Ans grünbraune Irrenhaus?
    Solln die großen Hurraklappen
    Wieder Heldenspeichel sprühn?
    Solln wir vor dem Plapperlappen
    Schließlich noch die Mütze ziehn?
    Freiheitsfreunde, nicht gefackelt!
    Zeigt, daß kein Flaschist gewinnt,
    Daß die ganze Bude wackelt,
    Wenn sich der Prolet besinnt!
    Dieser ganze Katzenjammer,
    Dieser Spuk ist abgeschwirrt,
    Wenn die Krienschen Hammerschläge
    Euch zur Kampfparole wer´n.
    Text: Erich Weinert, an drei, vier Stellen von Tanja Krienen verändert
    Musik: André Asriel https://youtu.be/kkAsUquM-Fg

    An die Armeen Europas
    Und schicken die Herrn zum Erobern euch vor,
    Was habt ihr zu erben, Soldaten?
    Sie jagen euch vor das Kanonenrohr
    Ihr habt für die Herren vom Panzertresor
    Als Helden zu sterben, Soldaten!
    Wenn ihr eines Tages nach Osten marschiert
    Mit Klang und Gesang, Soldaten!
    Wer weiß, ob ihr nicht den Mut verliert,
    Denn der Weg, der euch zur Schlachtbank führt,
    Der Weg ist lang, Soldaten!
    Es ist ein erbärmlicher Krieg, den ihr führt,
    Gegen euresgleichen, Soldaten.
    Wißt ihr noch nicht, für wen ihr krepiert
    Und wollt ihr, daß die Freiheit marschiert
    Über eure Leichen, Soldaten?
    Wollt ihr diese traurigen Toten sein
    Des schmutzigen Krieges, Soldaten?
    Armeen Europas, reiht euch ein,
    Kameraden der Freiheits-Front zu sein,
    Und Krieg dem Krieg, Soldaten!
    Text: Erich Weinert, Änderung (1) Tanja Krienen
    Musik: Ernst Busch https://youtu.be/mjiVrkZ7wQk

    Es geht durch die Welt ein Geflüster:
    Arbeiter, hörst du es nicht?
    Das sind die Stimmen der Kriegsminister:
    Arbeiter, hörst du es nicht?
    Es flüstern die Windrad- und Lastenradproduzenten,
    es flüstert die chemische Impfproduktion
    Es flüstert von allen Kontinenten:
    Mobilmachung gegen die Russland-Union!

    Arbeiter, Bauern, nehmet die Speere
    nehmet die Speere zur Hand!
    Zerschlagt die grünbraunen Elitenheere,
    setzt alle Herzen in Brand.
    Pflanzt eure Freiheitsbanner der Arbeit
    Auf jeden Acker, auf jede Fabrik!
    Dann steigt aus den Trümmern der alten Gesellschaft
    die freiheitliche Weltrepublik!

    Arbeiter, horch, sie ziehen ins Feld
    und wollen nur unsere Kasse!“
    Das ist der Krieg – der Herrscher der Welt
    gegen die Arbeiterklasse;
    denn der Angriff gegen die Russlandunion
    ist der Stoß ins Herz der Constitution,
    und der Krieg, der jetzt durch die Länder geht,
    ist der Krieg gegen dich, Prolet!
    Arbeiter, Bauern …

    Text: Weinert, aktualisiert Krienen
    https://youtu.be/8S0I0J_fXLo

    Wenn die Bärbocks…
    (Fegt sie herunter von dem Petersberge)

    Wenn die Soldaten durch die Stadt marschier’n
    Die Not, der Tod, im Gleichschritt mit…
    Wieder Soldaten durch die Stadt marschieren
    Die für den Weltkrieg Nummer III trainieren
    Ei warum? Ei darum! Ei warum? Ei darum!
    Ei, bloß weil kein Ami-Panzer ohne Landser rollt
    Ja, bloß weil kein Ami-Panzer ohne Landser rollt
    Wenn die Soldaten durch die Stadt marschier’n
    Die Not, der Tod, im Gleichschritt mit…
    Wasserstoffmelonen will man uns servieren
    Und wenn’s geht, Europa blitzatomisieren
    Ei warum? Ei darum! Ei warum? Ei darum!
    Ei, bloß weil der Bombenregen Dollarsegen bringt
    Ja, bloß weil der Bombenregen Dollarsegen bringt
    Wenn die Soldaten durch die Stadt marschier’n
    Die Not, der Tod, im Gleichschritt mit…
    Kein Mädchen öffnet Türen dann und Fenster
    Durch die toten Städte geistern nur Gespenster
    Ei warum? Ei darum! Ei warum? Ei darum!
    Ei, bloß weil der Dollarsegen Bombenregen bringt
    Ja, bloß weil der Dollarsegen Bombenregen bringt
    Wenn die Soldaten durch die Stadt marschier’n
    Die Not, der Tod, im Gleichschritt mit…
    Pfeift auf den Biden, pfeift auf seine Zwerge
    Fegt sie herunter von dem Petersberge
    Ei warum? Ei darum! Ei warum? Ei darum!
    Ei, weil dann kein Weltenbrand im Deutschland mehr entsteht
    Ja, weil dann kein Weltenbrand im Deutschland mehr entsteht
    Und kein Soldat hier durch die Stadt marschiert
    Für Ukraine … zum Heldentod

    Eisler/Busch/Krienen https://youtu.be/v6PCWctbYD0

    https://youtu.be/HTzdCF29OCI

    Denk dran, Annalena

    Aus dem Reich der Toten,
    Aus der Erde Grund,
    steigen die Muschkoten
    Und öffnen ihren Mund:
    Tod bracht uns das Kasernegehn,
    Ach kurz war das Laternestehn
    Mit dir, Lilli Marleen.

    Unser beider Schatten
    Sah wie einer aus,
    Daß wir sehr lieb uns hatten,
    das sah man gleich daraus.
    Dann kam Befehl ins Feld zu gehn,
    Du bliebst bei der Laterne stehn
    Mit meinem Kind Marleen.

    Millionen standen
    So mit ihrer Braut
    Millionen …
    Die wollten all dich wiedersehen
    Und gern bei der Laterne stehen
    Mit dir, Lilli Marleen

    In dem Feld wir zogen
    Nicht für Sperenzkis Ehr,
    Und vom Donbassbogen
    Gäbs keine Wiederkehr,
    Dort sterben unser neun von zehn,
    Und über uns die Raben krähn:
    Leb wohl, Lilli Marleen!

    Denk dran Annalena,
    Eh’ der Sohn marschiert:
    Heult erst die Sirene,
    Dann ist es bald passiert.
    Nie wirst du dort dich glücklich sehn,
    Wo Amisöldner Postens stehen,
    Und Krupps Granaten drehen.

    Deutschland wird dann erst
    Frei und schön
    Wenn Ost und West
    Zusammenstehen
    Und Friedensfahnen wehen

    Busch/Krienen

    Bärbecks Söldner

    Ich fiel den Werbern zur Beute
    Ich hatte nicht Haus noch Geld
    Ich wollte so gern die weite
    Die lockende bunte Welt

    Und als ich das Handgeld genommen
    Da war ich noch voller Bravour
    Doch als mir das Handgeld zerronnen
    Da blieb nur die Khaki-Montur

    Bin Landsknecht im fernen Lande
    Gebeugt ist der Mutter Gestalt
    Bin ihr und der Heimat zur Schande
    Steh mit Asisoffschen Geschwistern im rauchenden Wald
    Hier unter den fremden Sternen
    Zerstampften wir Hütten und Feld
    Durch unser blutiges Handwerk
    Zerstört es die blühende Welt

    Ein Ruf aus weiter Ferne
    Ein Brief bracht Kunde mir her
    Sie ackern dort friedlich die Erde
    Und ich bin der Mordlegionär
    Was wirbelt da plötzlich die Trommel?

    Alarm! - drei Mann desertiert!
    Ich habe den Ruf vernommen
    Der in die Heimat mich führt.

    Vom Donbass erklingen die Lieder
    Vom Siege der Arbeiter-Welt
    Sie mahnen und ziehn mich herüber
    Und keine Frau Lamsgebrecht die hilft
    Da drüben weht stolz eine Fahne
    Dort trägt man des Sieges Kleid
    Lang war der Weg doch ich komme
    Russia - jetzt bin ich bereit.

    Busch/Krienen

    Oh Annalena

    Es bracht‘ der Joey Biden von Wall Street übers Meer,
    Befehl an Annalena
    „Schaff uns das Fußvolk her!“
    Beim Windradbau steigt der Profit,
    doch wer trägt das Gewehr?
    Und wer marschiert im Ami-Tritt
    ins Massengrab nachher?
    Oh, oh, oh, Annalena,
    oh, Ami-Legionär,
    wo Bomber ihren Teppich rolln,
    gibt’s keine Liebe mehr!
    Der Teufel lebt vom Sterben
    als Rüstungsmilliardär.
    Doch – was hab’n wir zu erben
    vom Nordatlantikheer?
    Man will uns, links der Elbe, drilln
    als Ami-Legionär,
    den Bruder, rechts der Elbe, killn
    für Wall Street – danke sehr!
    No, no, no, Annalena
    küß keinen Legionär,
    mit einem toten Bräutigam
    gibt’s keine Hochzeit mehr!
    Uns freut ein goldnes Ährenfeld –
    doch nicht das „Feld der Ehr“,
    und Frieden bringt der schönen Welt
    kein Bonner Söldnerheer.
    Das Leben braucht die Sichel,
    doch nicht das Schießgewehr
    doch ohne deutschen Michel
    gibt’s keinen Weltkrieg mehr.
    Ja, ja, ja Annalena,
    das Leben ist nicht schwer.
    Wer Frieden will
    und Deutschland liebt,
    wird niemals Legionär.
    Text: Ernst Busch/Tanja Krienen
    https://youtu.be/hDZySxM0aXg

    No Annalena

    Es bracht‘ der Joey Biden von Wall Street übers Meer,
    Befehl an Annalena
    „Schaff uns das Fußvolk her!“
    Beim Windradbau steigt der Profit,
    doch wer trägt das Gewehr?
    Und wer marschiert im Ami-Tritt
    ins Massengrab nachher?
    Oh, oh, oh, Annalena,
    oh, Ami-Legionär,
    wo Bomber ihren Teppich rolln,
    gibt’s keine Liebe mehr!
    Der Teufel lebt vom Sterben
    als Rüstungsmilliardär.
    Doch – was hab’n wir zu erben
    vom Nordatlantikheer?
    Man will uns, links der Elbe, drilln
    als Ami-Legionär,
    den Bruder, rechts der Elbe, killn
    für Wall Street – danke sehr!
    No, no, no, Annalena
    küß keinen Legionär,
    mit einem toten Bräutigam
    gibt’s keine Hochzeit mehr!
    Uns freut ein goldnes Ährenfeld –
    doch nicht das „Feld der Ehr“,
    und Frieden bringt der schönen Welt
    kein Bonner Söldnerheer.
    Das Leben braucht die Sichel,
    doch nicht das Schießgewehr
    doch ohne deutschen Michel
    gibt’s keinen Weltkrieg mehr.
    Ja, ja, ja Annalena,
    das Leben ist nicht schwer.
    Wer Frieden will
    und Deutschland liebt,
    wird niemals Legionär.
    Text: Ernst Busch/Tanja Krienen
    https://youtu.be/hDZySxM0aXg

    Annalena, erobere nischt!

    https://youtu.be/rP0VyJpyChw

    Die in den letzten Tagen verlinkten, wunderschönen Lieder mit der genialen Stimme von Ernst Busch, sind fast nur versprengt auf Samplern und nur selten auf originären Busch-CDs oder gar Schallplatten zu finden. Wo könntet ihr sie noch bekommen? Erraten! Bei mir natürlich und zwar im Auftrag der Ernst Busch - Gesellschaft. Zu empfehlen wären hier auch noch die Spanien-Lieder oder literarische Gesänge. Wer also nach Busch CDs sucht, möge sich an mich wenden, und nachfragen, ob diese oder jene, vielleicht sogar beide ;) zu haben sind. Sonst wird das ganze Bestandsarchiv sicher beim nächsten UZ-Pressefest (Ende August) leergefegt. Seis drum: Geschichte wird gemacht, es geht zurück und so hört mal Vergangenes und lernt daraus. Dies als kleine Übersicht https://youtu.be/0FTltn9syiw

    Kommentar von Campo-News — 27. Mai 2022 @ 15:22

  22. Friedhelm Bestek
    Herrlich - wie in einem Fossilien-Museum: Die schon vorgestorbene DKP-Diktion ist hier konserviert worden. Rote Barden, uralte Kameraden😎👍
    Antworten17 Std.
    Tanja Krienen
    Friedhelm Bestek Eigentlich ist es die Idee Rudolf Hilferdings. Kannste ja nicht wissen. Lenin hat sie finalisiert. Ich sagte weiter oben: “Konkret konnte man DAS so schwer sehen und irgendwann empfand man es als überzogen. Bis es dämmerte. Und plötzli… Mehr anzeigen
    Antworten10 Std.
    Friedhelm Bestek
    Tanja Krienen Meine Kritik galt in erster Linie der seelenlosen Plastiksprache - der Stil entlarvt.
    Aber wenn Du eine inhaltliche Auseinandersetzung willst - hier!:
    Und jetzt hat die Linkspostmoderne “woke” und “wokeness” entdeckt -
    Kurz&klar: Warum es Linke gibt. Und warum alles früher oder später kaputtgeht, was sie anfassen - Die Verdammten dieser Erde …
    Drei Merkmale:
    1. die Spaltung
    2. der falsche Erlöser
    3. die Diffamierung
    Für die Linken gibt es auf der Welt und in der Weltgeschichte nur zwei Gruppen - die bösen Täter und die guten Opfer; es sind Leerstellen, die immer wieder verschieden auf phantasievolle Weise besetzt werden: Waren es anfangs die Feudalherren und Kapitalisten auf der einen Seite und die Bauern und Proletarier auf der anderen, sind es derzeit die weißen, westlichen, alten, heterosexuellen, stramm patriarchalischen Männer, die die Schwarzen und Kolonialvölker jahrhundertelang unterjocht und ausgebeutet haben (natürlich neben den Frauen, sexuellen oder ethnischen Minderheiten, der Umwelt usw. - “Black Lives Matter!”&”Critical Race Theory”).
    Alle Interaktionen, Geschlechterverhältnisse, Gemeinschaftsbildungen, Institutionen werden grundsätzlich in bezug auf Herrschaft und Unterdrückung eingeordnet, das heißt moralisiert, politisiert und letztlich geschrumpft und entmenschlicht
    Folge ist eine tiefe Spaltung der Gesellschaft - es wird nachhaltig Haß gesät und gezüchtet. Irgendwo ist immer “Klassenkampf”. Das geht bis zu bizarren Koalitionen, wenn Linke den Schulterschluß mit Islamisten üben, da auch diese gegen den westlichen Imperialismus und Kolonialismus kämpfen würden. Ein Beispiel war eine Volksabstimmung in der Schweiz, bei der Linke (und Linksliberale) die “Freiheit” der weiblichen Muslime verteidigten, sich zu verhüllen.
    Doch halt, das allein wäre unergiebig und langweilig - es muß noch eine dritte Gruppe geben: die der Befreier, Retter, Erlöser, die der Leute mit Wissen&Durchblick eben. Zufällig man selbst. Diese selbsternannte “Avantgarde” beherrscht den bauernschlauen Trick, alle Empathie, jedes Gerechtigkeitsstreben, jede Emanzipation als genuin links zu deklarieren.
    Linkssein besteht immer im Schaulaufen der Hochmoral (”Hypermoral”) - überall in der Öffentlichkeit, aber auch vor sich selbst, vor seinem deformierten Gewissen. Kann man schneller Identität, Gruppengeborgenheit, Beifall und Privilegien bekommen?! Jetzt wird verständlich, warum Linke immer neue Opfergruppen ausspähen und rekrutieren müssen, denen man ihren Opferstatus aufdrängt und einredet. Die diese Rolle auch oft annehmen, denn Linke sind eifrig damit beschäftigt, Wohltaten für ihre jeweiligen Opferkollektive (zur Zeit sind es besonders die “Migranten”) auszuschütten, Wohltaten, die diesen “Entrechteten” kaum nachhaltig helfen (im Gegenteil!) und die stets andere teuer bezahlen müssen. Wohltaten, um sich selbst wohlzufühlen (und um sich wohl zu fühlen).
    Verständlich wird vor allem, warum das linke Milieu für gewöhnlich erfahrungsresistent ist und sich durch Fakten kaum beirren läßt - Linkssein ist in vielen Fällen kein politisches, sondern ein psychisches Programm. Ein neurotisches Programm.
    Ohne diese schlichte Raison d’être gäbe es keinen Marxismus.
    Aber diese Geschichte der Linken ist noch nicht zu Ende. Menschen mit gesundem Menschenverstand und Lebenserfahrung durchschauen diese einfältige, latent egoistische Konstruktion, lehnen sie ab und machen sich sogar noch lustig über sie. Sie sind weitgehend immun, weil sie eben die Wirklichkeit aus eigener Anschauung kennen. Die Linken haben kaum Chancen mit ihrer Propaganda. Das macht sie wütend.
    Deshalb kann man Folgendes beobachten: Seit der Französischen Revolution versuchen Jakobiner, Ideologen, Marxisten, Neomarxisten, Kulturmarxisten, also “kritische” Studenten, Intellektuelle, Funktionäre, Journalisten, Regierungsstatistiker, Experten usw. (allesamt nicht selten Wolkenkuckucksheimbewohner), mit großem Aufwand und atemberaubender Eloquenz, den Alltagsverstand und die Alltagserfahrung der “kleinen Leute” (an deren Seite sie doch angeblich stehen) als dumm, deformiert, korrumpiert und falsch zu diskreditieren (derzeit: Es sind Rassisten, Rechtspopulisten, Nazis, Verschwörungstheoretiker, Sexisten, Islamophobe, dumpf Hassende, Abgehängte usw.). Ihre Mentalität wurzele - so das Mantra der Frankfurter Schule - in einem fatalen “Verblendungszusammenhang” (von dem diese Philosophen ironischer- und dialektischerweise selbst befallen sind).
    Und folgerichtig darf man auf diese Leute mit dem “falschen Bewußtsein” auch keine Rücksicht nehmen. Was bis zur Mauer und zum Gulag geht.
    Eadem, sed aliter …
    Antworten10 Std.
    Tanja Krienen
    Friedhelm Bestek Süverkrüp benutzte keine Plastiksprache, sondern eine sehr artifizielle. Oder was meinst du? Deine Ausführungen sind interessant, bisweilen überzogen und so focussiert wie beim Gerd Podolski. Wie nahe Gulag und Mauer sind, habe ich während der Plandemie genügend geschmeckt und ihr marxistisches Element trägt ein dünnen Oberlippenbärtchen und läuft als WHO vorneweg oder panscht in chinesischen Laboren Mutanten-Vieren. DIESE Frankensteiner Max und Moritzisten verbündeten sich mit der Finanzelite und Pseudomoral-Elite und schwuppdiwupp steht er da, der Monopol-Kapitalismus in letzten Zügen, unzulänglich erfolgreich mit seinem dirigistischem Versuch die Welt zu leimen.
    Antworten8 Std.
    Friedhelm Bestek
    Tanja Krienen Mit Verlaub, Du klingst wie eine DKP-Katechetin von anno dunnemals.
    Was mich fassungslos macht - und da flüchte ich mich ein wenig in den Sarkasmus - Leute wie Du und ich leben in einem Wohlstand und in allerhand Annehmlichkeiten, von de… Mehr anzeigen
    Antworten12 Min.
    Tanja Krienen
    Friedhelm Bestek ICH HABE NOCH NIE SO EINE DUNKLE ZEIT ERLEBT WIE DIESE DIE MAN DER PANDEMIE ZUEIGNET! Und diese ist religiös, kapitalistisch, irrationalistisch, feministisch, militaristisch, diktatorisch und monopolistisch!

    Kommentar von Campo-News — 27. Mai 2022 @ 16:11

  23. Tanja Krienen
    25. Mai 2020 ·
    Mit Öffentlich geteilt
    Corona Aphorismen 2505
    Die Todeszahlen unserer feinen Pandemie sind so stark gesunken – bald werden die Toten wieder lebendig!
    Anfangs gab unsere geheiligte Kanzlerin die ihr eingeflüsterte Weisheit kund, falls die Verdoppelungsrate 10-14 Tage betrüge, könnten die Corona-Maßnahmen abgeschafft werden. Nehmen wir den Durchschnitt der letzten 7 Tage (um 550), liegen wir inzwischen bei einer Verdoppelungsrate von etwa 320 Tagen, also fast einem Jahr! Und nun? FREIHEIT JETZT!
    Manche Freiheitsfeinde feixen derzeit, weil sich die Gegner ihrer finsteren Pläne nicht so Gehör verschaffen können, wie es nötig wäre. Da fällt mir wieder Brechts Gedicht „Gegen die Objektiven“ ein, das selten besser traf als in dieser Situation –
    Ach, Freunde, Warum so feindlich? Sind wir
    Unsere Niederlagen nämlich
    Beweisen nichts, als daß wir zu wenige sind
    Die gegen die Gemeinheit kämpfen
    Und von den Zuschauern erwarten wir
    Daß sie wenigstens beschämt sind!
    Liebe Angsthasen, Spiegel-Leser und andere Gutgläubige, liebe altdeutschen Michel-„Bürger“! Hört auf euren liebsten Fernseh-Kanal: bleibt zu Hause! Bleibt sitzen! Füllt euch! Fault! Bringt es endlich zu Ende!
    Die Erosion der Gesellschaft zeigt sich in der mehrheitlichen Verfasstheit einer Journaille, die durch und durch in großen Lettern denkt, sensationsheischend siebt, subjektiv agiert, heuchlerisch agiert, manipulativ zensoriert und selbst als Motor des Destruktiven in Erscheinung tritt. Ganz zu schweigen von den Medienkrakeelern des Fernsehens, der Fernsehspielmacher und Spielfilmdreher und der Kulturträger, die jene letzten Töne der Menschheit verkaufen, dass man sich manchmal selbst, als die einzige Uhr die noch richtig tickt, nicht mehr im Besitz seiner sämtlichen Sinne wähnt, wäre da nicht eben jene Unruh´, an deren beständigem Tickens, man sich des Taktes vergewissern kann.
    Die Parteien sind in Agonie versunken. Diskussionen mit den Bürgern finden nicht mehr statt, wer sie riskiert, wird ausgeschlossen. Ein Kartell von Polit-Schauspielern und Interessen-Managern inszeniert Dialoge, die kaum mehr sind, als Showeffekte zur Beschwichtigung der Bürger. Entleerte, unterhöhlter, dekadenter war es noch nie. Seit 1929 bis 1933. Seit 1914.
    Tanja Krienen, September 2008

    Kommentar von Campo-News — 28. Mai 2022 @ 05:54

  24. r 1 Jahr
    Tanja Krienen
    1. Juni 2021 ·
    Mit Öffentlich geteilt
    Zwischenbilanz –
    „Nur ein kleines Licht am Ende des Tunnels/der Klippen/der Öffnung zum Fallbeil ?
    „Die schlimmste aller Ketzereien war gesunder Menschenverstand“ George Orwell, 1984
    War/Ist es eine „Diktatur“? Haben „wir“ nun übertrieben, als „wir“ von der „Corona-Diktatur“ sprachen? Fassen wir zusammen: Für bislang knapp 1 ½ Jahre können wir einen Zustand konstatieren, der die Republik in einem seit dem Ende des 2. Weltkrieges nicht erlebten, autoritärem Stadium zeigt. Wer Freiheit, Klarheit, Reinheit und Bewegungsautonomie im Blut hat, wird es wissen, wie sehr bis ins kleinste Detail in die Verhaltensregeln des Individuum hineindirigiert ward, auf dass selbst das freie Luftholen unter freiem Himmel als Straftat verfolgt wurde. Wer es nicht so empfindet, lebt halt nicht.
    Ist es nun vorbei? Das wissen wir nicht genau. Die Koryphäen aus dem virologischen Kuckucknest Dr. Bancini, Dr. Harding, Prof. Cheswick, Dr. Scanlon, Prof. Drosten, Prof. Taber, Dr. Bibbit, Dr. h.c. Wealer und Prof. Dr. Karla Klabauterbach meinen, nach dem Sonnenschein kommt die neue Flut und so „drohen die Faschisten, drüben am Horizont“ solange, bis sie „Unter dem Dröhnen des herangrollenden wirtschaftlichen Zusammenbruchs die noch schlafenden Scharen der Proletarier erwachen werden wie von den Posaunen des Jüngsten Gerichts und Rechenschaft heischen von den Fluchbeladenen. Heute noch das unterirdische Grollen des Vulkans – morgen wird er ausbrechen und sie alle in glühender Asche und Lavaströmen begraben.“ (K. Liebknecht.) Eine neue Matunte des Festlandchinesischen Laborgeschehens werden sie immer wieder aus dem Hut zaubern, und das passiert schnell und wer es macht ist egal, denn es ist keiner sichtbar, und kann sein unsichtbar und hülfe er ihnen doch, den soll man mit dem Kopf auf das Pflaster schlagen, bis er ver(d)reckt ist. (Brecht)
    Und warum geschah/geschieht es? Weil die Revolution von oben noch nicht am Ziel ist! Alle Staaten der UNO haben sich schon vor Jahren auf Klimaziele verständigt, die Prinzip das Greta-Programm vorwegnahmen. Mit Greta („Überall gibt es viel mehr Verrückte als früher und „Auf Geheiß der legendären Autorität des Spektakels vom Tage tauchen merkwürdige, Persönlichkeiten als fiktive Überlebende auf“, (Guy Debord, 1967) wurde kampagnengemäß gestartet, was als mäßiger Erfolg letztlich nicht fruchtete und also musste ein Anlass her, resp. durch künstliche Focussierung geschaffen werden, um den „Greta Reset“ zu vollenden, nämlich die verdummend und antiwissenschaftlich dekodierte Menschheit im „Zeitalter des Wassermanns“ zu willfährigen ausgehöhlten Apparaten zuformen, denn „Das Spektakel zwingt die lebendigen Menschen unter sein Joch (Debord). Und: „Die Abschaffung des Bildungsprivileg durch Ausverkauf leitet die Massen NICHT in die Bereiche, die man ihnen ehedem vorenthielt, sondern dient, unter den bestehenden gesellschaftlichen Bedingungen, gerade dem Zerfall der Bildung, dem Fortschritt der barbarischen Beziehungslosigkeit.“ (Adorno) Mit Letzterem ist schon das meiste gesagt, hinzu kommt bei dieser „REVOLUTION VON OBEN“ die Entdemokratisierung sämtlicher Lebensbereiche, die man mit „Reduzierung des CO2-Ausstoßes“ verschleiernd verpackte. DARUM geht es, kurz gesagt, da ist alles drin!!! Übrig wird bleiben: eine Verteuerung des Lebens, die lediglich der herrschenden Klasse, die eigentlich eine Kaste ist, vorbehalten sein wird. Eine Pseudoelite, die gestützt auf die Herrschaftsinstrumente des Staates, sich durch subjektive Zuschreibungen und Einverständnisabklärungen selbst definiert und den Rest der Menschen ausbeutet.
    Fazit: Dieses war der erste Teil, doch zweite folgt sogleich, wenn „wir“ es nicht ändern. *sing*
    Warum sind die Leute so feige?
    Dafür gibt’s doch gar keinen Grund
    Ach, es sterben die grünenden Zweige
    Und das Leben geht immer zur Neige -
    Doch sie halten verbissen den Mund
    Warum sind die Leute so träge
    Und befreien sich nicht aus der Not?
    Ach, sie schlucken den Schlamm und die Schläge
    Und der Sargtischler kommt mit der Säge -
    Doch sie schweigen sich durch bis zum Tod
    Warum sind die Leute so fügsam
    Und fürchten den leisesten Wind?
    So wie Gerten, geschmeidig und biegsam
    Und im Leben und Tode genügsam –
    Sei nicht wie die Leute, mein Kind!
    (Kreisler)
    30.05.2021

    Kommentar von Campo-News — 1. Juni 2022 @ 09:02

  25. Wenn die Lichter wieder brennen

    Als die schweren Jahre waren,
    Ohne Freiheit und verfahren
    und die Wohnung wurde uns zum Hauptquartier,
    wenn du dann nach Angst und Beben
    wieder rauskamst mit dem Leben,
    schwurst du da nicht unter Tränen dir und mir:

    Wenn die Lichter wieder brennen,
    und wir wieder lachen können,
    und die Erde Coronalgeschrei verbannt
    dann hat unsre Not ein Ende
    und wir regen Herz und Hände
    für die Freiheit und den Frieden Hand in Hand.

    Schau, du bist ja noch zerschunden,
    kaum vernarbt sind deine Wunden,
    Und schon wieder führt die Seele neue Last
    Wieder hetzen sie zu Kriegen
    Lässt du wieder dich betrügen
    Hast vergessen was du dir geschworen hast

    Wenn die Lichter wieder brennen,
    und wir wieder lachen können,
    weil Corona uns nicht weiter leiden lässt,
    doch die Not sie hat kein Ende
    Preis und Krieg bedrohn am Ende
    Unsere Freiheit und den Frieden in der Welt.

    Denk an gestern und sei klüger
    und entlarv die Volksbetrüger
    eh der Krieg dich wieder einmal überrannt.
    Lass ihn nimmer sich erheben
    Deine Fahne ist das Leben
    Schlag dem Tod sein Bombenspielzeug aus der Hand

    Weil die Lichter wieder brennen
    Und wir wieder lachen können
    Und die Erde nicht von Kriegsgeschrei mehr gellt
    Sei ein Riese stopf den Gnomen
    Die da drohen mit Atomen ihre Mäuler
    Für die Freiheit und den Frieden in der Welt

    Zusatzstrophe

    Wenn die Masken taghell brennen
    Und wir wieder lachen können,
    weil der Blick ins Morgen unsre Zeit erhellt:
    Kehr raus Bärbecks und die Habocks
    Lauterbachs und die Polit-Schmocks
    Dann bleibt Freiheit und der Frieden in der Welt. https://youtu.be/GPr75gLGXYA
    Fürnberg/Busch/Krienen

    Kommentar von Campo-News — 3. Juni 2022 @ 08:27

  26. DER BÄRBOCKMARSCH

    Hinter der Trommel her
    Trotten die Kälber
    Das Fell für die Trommel
    Liefern sie selber.
    Die Bärbock ruft: Die Augen fest geschlossen
    Das Kalb marschiert. In ruhig festem Tritt.
    Die Kälber, deren Blut im Schlachthaus schon geflossen
    Marschiern im Geist in ihren Reihen mit.

    Sie dreht ihre Hände ein
    Sie zeigt sie nicht her.
    Die Händ´ sind blutbefleckt
    Und niemand schaut her.
    Die Bärbock ruft: Die Augen fest geschlossen
    Das Kalb marschiert. In ruhig festem Tritt.
    Die Kälber, deren Blut im Schlachthaus schon geflossen.
    Marschiern im Geist in ihren Reihen mit.

    Sie trägt jetzt den Krieg voran
    Auf buntblutig Flaggen
    Das hat für den armen Mann
    Einen großen Haken.
    Der Schlächter ruft: Die Augen fest geschlossen
    Das Kalb marschiert. In ruhig festem Tritt.
    Die Kälber, deren Blut im Schlachthaus schon geflossen
    Marschiern im Geist in ihren Reihen mit.
    Brecht/Krienen
    https://youtu.be/ezsh0FwVjMs

    https://youtu.be/v3fizKhHvF0

    Kommentar von Campo-News — 3. Juni 2022 @ 13:30

  27. Wir haben ein Recht darauf dich zu erkennen
    Auch nickende Masken nützen uns nicht -
    Ich will beim richtigen Namen dich nennen
    Und darum zeig mir dein wahres Gesicht!
    Sag mir, wo du stehst
    Text: Harmut König

    Kommentar von Campo-News — 5. Juni 2022 @ 09:42

  28. Tanja Krienen
    11. Juni 2021 ·
    Mit Öffentlich geteilt
    Bis der Wirt die Rechnung zeigt…
    Und sie suchten sich dicke Posten,
    Neue Schreibtische wurden bestellt.
    Und sie fühlten sich gänzlich zu Haus.
    Sie fragten nicht nach den Kosten,
    Sie sahen nicht auf das Geld:
    Sie waren aus dem Gröbsten heraus.
    Hier werden wir ’s recht toll treiben, sagten sie
    Hier können wir wundervoll bleiben, sagten sie
    Und sie zogen die Stiefel aus.
    B. Brecht, 1933
    Die Zeit der Abrechnung scheint gekommen. Wer präsentiert die Rechnung? Das um Lebensjahre betrogene Volk? Die Justiz? Die Politik selbst? Fakt ist, dass der Kern der Täter und der um sie herumgesponnene Kokon, die Debatte um Schuld UND SÜHNE verschleiern will, z.B. die Ursachen des Virenausbruches, ebenso die vielen Details der fast schon vergessenen Maskenbeschaffungsdeals, auch der antinationalen Impfpolitik (noch der zu vernachlässigenswerteste Teil des Gesamtverbrechens) oder der geplant ausverschenkten minderwertigen Masken und nicht zuletzt der verschwundenen, resp. die Prämienvergabe an künstlich knapp gerechneten Intensivbetten. Jeder Punkt für sich ein Skandal und in demokratischen Zeiten ein Anlass zum Rücktritt.
    Immer wieder fällt dabei der Name des so genannten Ministers der Gesundheit. Vor Neid platzen blasse Gockel auf dem Mist, wenn die stolzierende Arroganz sein Schoßendchen hochwirft und den Stert reckt. Zur Kasse, Herr Banker! Mindestens mit einem Politikverbot für immer und ewig! Dazu der Verlust sämtlicher Ansprüche aus der politischen Tätigkeit. Und die schlimmster aller Strafen: Lebenslanges Sauna-Club-Verbot.

    Kommentar von Campo-News — 11. Juni 2022 @ 16:45

  29. Tanja Krienen
    11. Juni 2020 ·
    Mit Öffentlich geteilt
    Verschwörungen zwischen Theorie und Praxis
    Mit dem Ausdruck „Verschwörungstheorie“ konnte ich lange überhaupt nicht einfangen, außer, dass er für mich negativ konditioniert war. Pseudothesen über die Mondlandung, die nicht stattgefunden habe oder der Komplex „11. September“ oder Auslassung über „die Juden“, ließen mich erschaudern. Es tauchten dann auch immer wieder echte Knarzköpfe auf, die sich durch absonderlichstes Verhalten selbst diskreditierten. Mit der Zeit aber fiel mir auf, dass der Vorwurf der Verschwörungstheorie inflationär auf alles ausgedehnt wurde, was nicht in den Mainstream passt und diejenigen, die mit dem Finger auf andere zeigten, nie merkten, dass dabei drei auf sie selbst wiesen.
    Verschwörungstheorien erfinden nur immer die anderen! Und jeder benutzt den angeblich ach so abwegigen Vorwurf als Totschlagargument. Die Verschwörungstheorie ist der kleine Bruder der Fake-News („Kein Arbeitsplatz geht verloren“, „Das schwarze Opfer wurde von vier weißen Polizisten ermordet“). Wie viele tatsächlich existierende Verschwörungen, deren Existenz vorher als Hirngespinste bezeichnet wurden, haben sich als Tatsache herausstellt?! Auch werden offensichtliche und ganz offen stattfindende Aktionseinheiten als „Verschwörungstheorie“ abgetan, obwohl doch für jedermann sichtbar ist, dass mehrere Personen oder Gruppen dieses oder jenes mit ihrem Handeln bezwecken. Schon der Begriff „Verschwörung“ meint etwas ganz Düsteres, dabei sind es doch oft Handlungen, die im hellsten Lichte stattfinden.
    Wer z.B. aktuell auf die Nähe der Virologen zur Regierung verweist, ein Fakt, der von keinem redlichen Menschen bestritten werden kann, soll eine „Verschwörungstheorie“ bedienen, resp. verbreiten. Nichtregierungstreue Virologen oder Ärzte und Professoren gelten als „unwissenschaftlich“. Umgekehrt werfen dieselben Medienvertreten mit Theorien um sich, die als echte Spekulation zu sehen sind, z.B. Putin (den ich stets mit gebotener Skepsis betrachte) habe alle medizinischen Stellen angewiesen Corona-Tote nicht als solche zu zählen u.ä..
    Karl Kraus hat das Biedere, das sich hinter der Maske des pflichtbewussten Zynikers der Macht verbirgt, genauestens beschrieben und exakt an dieser Stelle davon gesprochen, dass die scheinheilig daherkommenden Pflichtbewusstheit von VERSCHWORENEN stammt, die über sich selbst richten:
    “Ans Licht, hinters Licht führ ich alles nach Pflicht.
    Man glaubt mir aufs Gesicht, da ist nix drin als Pflicht.
    Schon mein Auge besticht, denn es spricht von der Pflicht.
    Und mein Herz ist so schlicht und schlagt nur nach der Pflicht.
    Das Geschworenengericht hat verletzt seine Pflicht.
    Wenns Verschworene freispricht, ja wo bleibt da die Pflicht?”
    Der Begriff der Verschwörung wird also instrumentalisiert, denn hinter ihr verbirgt sich nichts als die politische Frage nach den Zusammenhängen. BB wusste jedoch noch, dass dies der normale Zustand der Gesellschaft war und ließ die Dreigroschenoper so enden:
    „Denn die einen sind im Dunkeln
    Und die anderen sind im Licht.
    Und man siehet die im Lichte
    Die im Dunkeln sieht man nicht.”
    Dem ist nichts hinzuzufügen.

    Kommentar von Campo-News — 11. Juni 2022 @ 16:47

  30. Fier x Fucksen
    Ehrlich, ich war nie auf der Unidiversität
    Doofhaltung ist das eine.
    Fehlender Eigenantrieb zur Erkenntnis das andere.
    Geht ein bayrischer Besucher durch den Bundestag und schreit plötzlich: „Des a ganz a Herr!“ Sagt der: „I moan scho aa!“
    Die Geschichte der Bündnisgrünbraunen in Kurzform:
    Von Woke zu A-Woke. *sing*
    Putin erscheint, die Welt zu gewinnen –
    Unter dem Donner der rettenden Rache!
    Wehe dem Volk, das heute noch träumt!
    Deutschland, A-Woke! A-Woke!
    30 Kommentare
    Peter Lancester
    🤔
    Antworten3 Std.
    Tanja Krienen
    Peter Lancester Kann ich aufklären?
    Antworten2 Std.
    Peter Lancester
    Ja, kannst du. Ich verstehe nur Bahnhof. Putin? A-woke?
    Antworten5 Min.
    Tanja Krienen
    Peter Lancester Kennst du das “Deutschland Erwache”-Lied nicht? Woke-Awoke-Erwache. Selbst dort stimmt stimmen die Annalenalogien der Neocoronalenfaschisten.
    Antworten1 Min.Bearbeitet

    Detlef Vogt
    Ist möglicherweise ein Bild von 3 Personen, Bart und Text „FAZ.NET- Frankfurter Allgemeine Zeitung 1 Std. Std.. Der DFB lässt transgeschlechtliche Fußballerinnen und Fußballer künftig selbst entscheiden ob sie in einem Frauen- oder Männerteam spielen. SOMNS OF DEHUCKE DE HUC LINDA (28), STÜRMT ZUKÜNFTIG FÜR DAS FRAUEN-TEAM FRAVEN- DES VFL WOLFSBURG!“
    Antworten3 Std.
    Christa Becker-Hegen
    „Des a ganz a Herr“ ??? … ergibt für mich als Bayerin keinen Sinn!! Ich denke, da fehlt ein Teil vom Satz??!
    „I moan scho a“ hingegen wäre korrekt und drückt Zustimmung aus!
    Antworten3 Std.Bearbeitet
    Wilhelm Tiehuis
    Christa Becker-Hegen wir zählen doch jetzt keine Erbsen oder? 🙂
    Jeder weiß was gemeint ist! 😉👍
    Antworten2 Std.
    Tanja Krienen
    Christa Becker-Hegen Ein Baier könnte schon vor Erstaunen ausrufen: Das ist ein ganzer Herr wenn er Herrn Ganserer sieht 😉 Nu, fällt der Großen?
    Antworten2 Std.Bearbeitet
    Peter Löffelix
    Delirium, Delarium, voll wie ein Aquarium.
    Antworten2 Std.
    Tanja Krienen
    Peter Löffelix Delirium, Delarium, Delirium, Delarium Löffelstil. Ja die Welt ist doch ein äußerst vielseitiges schöpferisches Spiel. Hüsch
    Antworten1 Std.Bearbeitet
    Tanja Krienen
    und morgens inne Molkerei - https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=pfbid0wsF7ChxgxTuGM93R1ejY5hNzYyekLXvbmGWZVuCBA46Y56bxmoDA4jLm6iA9gGLbl&id=100065109662144
    Antworten51 Min.
    Tanja Krienen
    https://de.wikipedia.org/wiki/Maja_Tegeler
    Maja Tegeler – Wikipedia
    DE.WIKIPEDIA.ORG
    Maja Tegeler – Wikipedia
    Maja Tegeler – Wikipedia
    AntwortenVorschau entfernen48 Min.
    Christa Becker-Hegen
    Tanja Krienen
    Jou…gibt ja sonst nix Wichtiges zu tun… 😉
    Antworten43 Min.
    Tanja Krienen
    Christa Becker-Hegen Es geht um den Typhus.
    Antworten36 Min.

    Kommentar von Campo-News — 28. Juni 2022 @ 16:15

  31. Allgemeine Schleifung zivilisatorischer Zustände

    Inwieweit die Selbstkleber an den Händen der verwirrten und fern- , resp. fremdgesteuerten Kindersekte der letzten Tage, ihren sonst hehren Idealen und Anforderungen an die Verfasstheit ökologischer Produkte entspricht, wissen wir nicht, glauben aber die schreckensweiten Kinderaugen selbiger zu sehen, wenn sie auf ihrem Trip im elterlichen 100000 €-Wohnmobil an die Strände Kilikiens, lösend ihre eigene verfangenen Verpackungen aus den hanfstrickdichten Haarflechten und Wurstkonstruktionen oder armstrangdicken Zöpfen, errötend vor Scham über die eigene Rolle im Handpuppentheater der Welt, diese ansatzweise zu begreifen lernen.

    Ihr anmaßender Charakter und der falsche Ton, mit er zur Steigerung der eigenen Gel(d)tungssucht vortragen wird und der uns bisweilen zornig werden lässt, darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass es bereits im Vorfeld andere Mittel gäbe, um jene, die ohne die Pressmafia (Karl Kraus) nicht existierten, an der Störung der öffentlicher Ordnung zu hindern, als die Methode, die wir jetzt bei den traditionell brutalen französischen Polizeisoldaten sahen: das Losreißen der angeklebten Hände von der Straße!

    Niemand sollte darüber jubeln, niemand sollte hier Stellvertreterhandlungen begrüßen, weil man die Klimasektenkinder, die keinen Gedanken an die Lebenswelt anderer verschwenden, satt hat; denn: abgesehen von der brutalen Handlung, die ein neues Level in der Eskalation der Gewalt begründet und auf derselben Ebene wie die Fixierung unliebsamer Menschen durch eben jene Polizeisoldaten liegt, sollten wir bei aller Gegnerschaft zu dem hysterischen Teil der Klimakinder, die ohnehin in einer noch gesondert zu analysierender Ambivalenz zu den Eliten steht und möglicherweise zu deren Fußvolk gehörend, nichts im Sinn hat als die angesprochene neue Brutalität einzuüben, bedenken:

    Wir könnten die Nächsten sein! Die Gewalt der Polizeisoldaten, und zwar dieselbe Gewalt, derselben Macht, kann Impfskeptiker oder künftige Gegner einer atomaren Eskalation oder auch Streiter um den Erhalt traditioneller Arbeitsplätze, ähnlich treffen! Die Elitenmacht, die sich den „Klassenkampf von oben“ auf ihre tausende Jahre alten, blutigen Fahnen schrieb, übt derzeit ein, was sie, wenn es ums Ganze geht, gegen andere Milieus, praktizieren wird. Und die heutigen klebenden Kinder, deren Eltern Bomben bauen, Autos verschrotten, Geld vernichten oder umschichten, aber auch Meinungen töten, sowie Knäste und Impfzentren auch geistiger Art en masse neu errichten, diese Kinder werden eines Tages anstelle der Eltern das Werk vollenden. Die Gewalt bleibt. So wir ihr, Freunde, unten. Vergesst das nicht, selbst jetzt nicht, angesichts der schmunzelnden Genugtuung über eine Niederlage des Gegners.

    Tanja Krienen, 29. Juni 2022

    Kommentar von Campo-News — 29. Juni 2022 @ 12:51

  32. Tanja Krienen
    17. Juli 2020 ·
    Mit Öffentlich geteilt
    Die Epidemie
    Epidemisch breiten sich Werbeanzeigen mit Menschen aus, in denen die abgebildeten ein Spucktuch vor jener Öffnung tragen, mit der sie früher sprachen oder an der man ihre Emotionen ersehen, resp. ablesen konnte.
    Fluggesellschaften werben mit maskierten Hostessen, Läufer keuchen mit Hassmasken für irgendein dummes Produkt und auch Marktfrau Hilde preist am Stand unterm freien Himmel ihr Suppengrün. Unerbittlich läuft das Programm der Idiotie und des Massenzwangs.
    Auch wenn ich mich zum zehnten Mal widerhole: die Reaktion auf dieses teuflische Uhrwerk - gerade von zuvor sich als freiheitlich gerierenden Personen - ist zutiefst enttäuschend, fürchterlich und wird mir für alle Zeiten eine Lehre sein. Diese Leute erheben sich mit ihrer zur Schau gestellten Fürchte-Gott-Und-Besonders-Das-Leben-Mentalität geradezu panepidemisch über alle Skeptiker, ohne auch nur einmal zu reflektieren, welche Folgen ihr eigenes Feiglingverhalten für andere hat. Dabei dürfen sie das gern für sich bewahren – ich reiße ihnen die Maske schon nicht ab, sie hängt längst herunter, die Fratze der Diktatur und der Hypochondermoral, nur gestehen sie MIR die freie Wahl nicht zu!
    Auch ist es ihnen egal, wenn Millionen Kinder über Jahre in ihrem eigenen abgeschlossenen virologischen Umfeld heranwachsen, und eines Tages den großen Körperschock erleben dürfen, so, wie einst nach 1492 die Völker Südamerikas, als sie auf die Virenträger der alten Welt trafen. Vielleicht ist das ja auch ihre Absicht.

    Kommentar von Campo-News — 17. Juli 2022 @ 17:30

  33. Wo die Schupo auf die Proleten drescht,
    da wird rangehakt, da wird gelöscht!
    Wo es quiemt in der deutschen Kaffeemütze
    Vor lauter Kriegsbegeisterungshitze,
    immer ran an die Spritze!
    Achtung, wer hier mit dem Feuer spielt,
    der wird abgekühlt!
    Die Fratzen mit den Etappenmonokeln,
    die sollen uns nicht die Bude verkokeln!
    Erich Weinert, zwischen den Kriegen

    Vernebelung

    Hugo Müller-Vogg heißt nicht nur so, sondern sieht tatsächlich so aus. Der gesichtslose publizistische Possenreißer des Focus (intern auch Müller-Hirn-Fog) genannt, zeigt sich empört über den morgen seinen 90.Geburtstag feiernden, ehemaligen Minister des Innern Otto Schily, weil jener sich ob des „Bellizismus“ der deutschen Politik erregt. Zurecht weist Schily auf die ungezügelte Kriegsverherrlichung hin, die er besonders bei den Grünen verordnet. Hirnnebel nennt den Vorwurf „absurd“ und steigert sich in einen Bild-Wagnerismus hinein, in dem er behauptet, Schily habe die Grünen mit Ludendorff verglichen. Hm. Ludendorff, der Kaiserfallensteller fällt mir da weniger ein, als ein Duo, das mit Göb und ler endete. Wer hätte etwas dagegen, würde die Sache bezüglich der Protagonisten wieder so enden? Analogien festzustellen heißt: ja was?

    Kommentar von Campo-News — 19. Juli 2022 @ 15:16

  34. Journaille
    Die Kretins von der Journaille
    Spieln Elite, sind Canaille
    Knebelbartbewachsne Weiber
    Hippen ohne Unterleiber
    Die devoten Strohdummdreisten
    Sind (die aller-allermeisten)
    Greise schon im Mutterleibe
    Ein Geschmiere ihre Schreibe
    Nichtse! namenlose Wichte
    Ohne Stil, ohne Geschichte
    Minderwertigkeitsgepanikt
    Grausam größenwahngewahnigt
    Hamster auf Karriereleiter
    Sondern Sätze ab wie Eiter
    Eintagsfliegen, Spaltenwanzen
    Sehn die Menschheit nie im Ganzen
    Noch genau genug im einzeln
    Zwerge, die im Zwielicht heinzeln
    Anonyme Machtmißbräuchler
    Libertin getünchte Heuchler
    Düstres Konkurrenzgelichter
    Schwer geschrumpfte Minidichter
    Ohne Tugend, ohne Laster
    Abgemaffke Kritikaster
    Weltgenies, chronisch verkannte
    Bourgeois fauches: verbrannte
    Bretter vor der niedern Stirne
    Besserwisser ohne Hirne
    Halbgelernte Intellelle
    Schieben Nummern auf die Schnelle
    Herzlos, geistlos, ohne Eier
    Keine Adler, sondern Geier
    Krähn und keine Nachtigallen
    Alleswisser, die nichts schnallen
    Wissen nicht, ob schlafen, wachen
    Aufhörn oder weitermachen
    Wenn sie Menschen stumpf verspotten
    Schweinepriester dumpf vergotten
    Journalisten - und listinnen
    Fettgepolstert sind sie innen
    Mit gebaggermatschten Torten
    Und mit leergeschwatzten Worten
    Menschensteak auf Tellerminen
    Blut aus Rotationsmaschinen
    Holzpapier mit Druckerschwärze
    Pressepiesel, nein, ich scherze
    Nicht mit euch und euresgleichen
    Parfümierte Luxusleichen
    Ob sie loben oder tadeln
    Runterreißen oder adeln
    Promis lecken oder beißen
    Auf dich schwören oder scheißen
    Ob sie pöbeln oder plappern
    Keifen, spucken oder sabbern
    Männer outen oder Frauen
    Was verschleiern, was verhüllen
    Ob sie zischeln oder brüllen
    Ausgewogen rumproporzen
    Weihrauch schwenken oder forzen
    Mitleid heucheln und verachten
    Und das Leid der Leut ausschlachten
    Sich mit fremden Federn lümmeln
    Ob sie Interviews verstümmeln
    Ob sie an zu giften fangen
    Triumphieren oder bangen
    Selbsternannte Sittenwächter
    An die Wand mit euch! Gelumpe
    Wisst ihr, was ich in euch pumpe?
    Eine Salve aus Gelächter
    Wolf Biermann, 1999, Auszug

    Kommentar von Campo-News — 21. Juli 2022 @ 15:49

  35. Es war ein spontaner Post, dem ein gewisses Ärgernis voranging, nämlich die wieder und wieder zu lesende Floskel vom „friedliche Einschlafen“, als ob der Eintritt des Todes irgendetwas mit dem uns bekannten Ein und Aufwachen zu tun habe. Darauf schrieb ich, weil die Gelegenheit günstig erschien einmal über den doch unscharf bis verlogenen Begriff zu diskutieren, folgendes; >„Uwe Seeler schlief friedlich…ein” Selbst mit solchen Sätzen lügen sie. Niemand schläft friedlich ein. Niemand.“< Die Folge waren sachfremde Pöbeleien oder beharrliches Missverstehen, darum dies: natürlich kippt jemand auch mal um oder verstirbt beim Liebesakt, doch der Tod nach einer langer Krankheit ist selten „friedlich“ – alle meine Erfahrungen sprechen dagegen. Der Tod ist endgültig, verhässlicht und ist böse. Seht dem noch so „friedlich Eingeschlafenen“ – welch ein Euphemismus doch einmal ins Gesicht! Nein, mancher nutzt die Floskel, weil er die Wahrheit nicht sehen möchte – subjektiv verständlich. Dennoch oft falsch oder gar dem Toten nicht gerecht werdend. Auch täuscht man sich in organisierten Todeszentren (über die ich nicht pauschal den Stab brechen möchte) über den Charakter des Todes sich selbst und andere. Mit Drogen und Spritzen dem Tod vorgreifen oder ihn begleiten, ist auch nicht „friedlich“.

    Kurzum: wäre da nicht Ressentiments und typisch deutsche Sichtweisen im Spiel, hätte man einmal frei und sachlich diskutieren können, doch für viele ist das Ansprechen des Themas schon ein Tabubruch. Solange wir es nicht schaffen so etwas auszuhalten, haben wir alles verloren: sowohl die Aufklärung als auch die Freiheit.

    Kontrolle oder Freiheit?

    Ich laufe nicht mit dem Rudel
    Ich schwimme nicht mit im Strudel
    Ich hab noch nie auf Befehl gebellt
    Ich lasse mir nichts verhunzen
    Ich will nach Belieben grunzen
    Im Alleingang, wie es mir gefällt
    Ich will in keinem Haufen raufen
    Lass mich mit keinem Verein ein
    Reinhard Mey

    Anknüpfend an das vorletzte Thema, beginne ich ziemlich vorn -

    Geburt: meistens wartet schon die Maschine mit dem Ping und Helferleinerinnen ;) – ich bin eine Hausgeburt und vermute, es hat mich geprägt.

    Es folgen Krippe und The Kindergarten, zwei Elementarpädagogische Schleifsteine der Persönlichkeit.
    Niemand braucht sie; wäre nicht das ökonomische Interesse an der weiblichen Arbeitskraft und die Lüsternheit des Staates auf den Schäfchenzugriff. Dunkle Zeit, Tantengewalt, Wirwarrwreng auf allen Ebenen. Hinfort, von diesem Ort.

    Die Schule, mit den Lehrern, den Rekrutenschindern, die das Kreuz der Kinder brechen, wie ein ehedem großer Dichter seinerzeit wusste, folgt. ICH habe dort nicht einmal lesen und schreiben gelernt. Von Zusammenhängeverstehen ganz zu schweigen.

    Ausbildung, Lehrjahre sind keine Herrenjahre, Hungerlohn, Abhängigkeit. Nichts wie raus.

    Kriegsausbildung. Ein Teil musste “dienen”. Ich nicht. Ich diene nicht. Zwänge all überall, immer dort, wo die Masse gesteuert wird. Unter allen Fahnen, ideale Untertanen.

    Freizeit. Organisierte, unorganische Einfalt. Jugendzentren mit Tantenhaftigkeit und Herbergsvaterlaunen. Und überhaupt: das Original. Jugendherbergen. Miefig piefige Lagerfeuerlangeweile. Vereine: Emotionaler Sud, Onkelherrschaft und freiflottierende Boshaft. Dagegen Autofreiheit, Fußballfreiheit, Trinkgelage, Eigenständigkeit.

    Arbeit. Fremdbestimmtheit. Lohnkampf, Freiheitskampf. Glaube ihnen nicht. Nicht mal den Konkurrenten neben dir.

    Leben. Formulare, Erlaubnisse, Verbote, Zwänge, Gängelungen, Strafen, Ernährungsrichtlinien. Überhaupt die Linien: gerade, ohne Abzweig, ohne Dialektik. 1000 Angebote des Staates, der mit Abhängigkeiten lockt, auf dass er die Knöpfe zu drücken vermag, die er bei unzähligen Gelegenheiten einbaute. Meist zum Zwecke der Anpassung, Erstarrung, Aussortierung und Abtötung des Willens.

    Vorgebliche Aufrechterhaltung der angeblichen Einsatzfähigkeit. Gesundheitschecks, viel zu viele Impfungen, Tests, Leistungsrabatte, Anhängigkeiten und Versprechungen. Nein, NIEMALS werde ich zur Vorsorge von Irgendetwas gehen. Niemals werde ich mir von Amateuren und Lebensfeinden erzählen lassen, was gut für mich ist. Wie sollten sie es auch wissen?

    Krankheit und Tod. Definitionen von Krankheit machen krank. Untersuchungen suchen und finden irgendetwas. Und jetzt sogar: Sterbehospize mit der wichtigtuerischen Krankenschwester-Schwesterlichkeit evangelischer Hauswächterinnen. Wie ICH zu sterben habe, sagt mir niemand. ICH bestimme meine Emotionen. Mag sein, man rutscht da hinein, weil die Kraft fehlt sich dieses eine Mal noch, dieses letzte Mal, zu entziehen. Mag alles sein, aber nie: fröhlich hinein. Nie sei jemandem geplant gegönnt, den totalen Triumpf über den, über meinen, besiegten Körper zu genießen. Nur die partielle Separation von kranken Zuständen lässt gesunden, lässt Gesundheit, Kraft, Willen und Freiheit bewahren. Je früher, desto erfolgreicher. Und wenn ich dann doch eines Tages kippe, kippe ich, wie ich will.

    Kommentar von Campo-News — 22. Juli 2022 @ 14:25

  36. Tanja Krienen
    8. August 2018 ·
    Mit Öffentlich geteilt
    Innere Zucht und Unordnung
    Hier im westfälischen Dorf leben viele Menschen gleichen Namens. Meist ohne danach gefragt zu haben, beteuern sie mit nach untem gesenktem Haupt, jene dort auf der anderen Straßenseite, seien aber nicht mit ihnen verwandt. Es ist ja auch komplizierter, denn wahrscheinlich war es so: Uropapa ging „auswärts“ auf Brautschau. Das nächste Dorf, oje, das war sehr sehr weit, mindestens eine halbe Stunde musste man gehen und wenn man dann *schwitz* endlich dort war, also etwa drei Flaschen Bier und zwei Pinkelpausen später, warteten die vortrefflich geschmückten Dorfschönheiten schon unter Linde Juchee. Acht Monate später kam das Kind. Als es groß war, ging es auf Brautschau in das nächste, sehr sehr weit entfernte Dorf. Doch dieses nächste Dorf, oje, das war sehr sehr weit, mindestens eine halbe Stunde musste man gehen und wenn man dann *schwitz* endlich dort war, also etwa drei Flaschen Bier und zwei Pinkelpausen später, warteten die vortrefflich geschmückten Dorfschönheiten schon unter Linde Juchee. Sieben Monate später kam dann das Kind. Als das aber groß war – undsoweiterundsofort undimmersofort. Bis heute. Und so sind sie heute verheiratet: Anna Vollhorst und Kevin Vollhorst, Mia Vollhorst und Paul Vollhorst, Sina Vollhorst und Shaun Vollhorst. Wenn sie heute unter der Linde lärmen, beim Feuerwehrfest, im Schützenverein und einfach so, weils Spaß macht, dann fahren sie mit 70 durch die 30er Zone, mit 280 auf der nahen Bahn oder tanzen bis früh um 7 auf der Ballermannfete unter freiem Himmel. Aber verwandt sind sie nicht. Obwohl das vieles erklären würde. Eigentlich alles.

    Kommentar von Campo-News — 8. August 2022 @ 13:23

  37. Konspirativ

    Kopf in Hände
    Kahle Wände.
    Triste Tristess
    Niemals vergess´.
    Hammerschlag!

    Große Schritte
    Kleine Schritte
    Noch ein Schritt
    Immer mit.
    Verführt.

    Wohin?
    Dorthin!
    Kalter Wind!
    Blasses Kind!
    Fast bereut!

    Tür steht offen
    Ganz betroffen
    Schreck um 8
    Nie gedacht!
    Gerührt.

    Basis-Menschen
    Schlängeln sich
    Drängeln sich
    Niemals nicht.
    Erstaunt.

    Trinken. Essen.
    Hier! Vergessen!
    Alles da!
    Hurra! Hurra!
    Freu!

    Hände!
    Ohne Ende!
    Offene Gesichter!
    Licht und lichter!
    Keine Scheu!

    Freies Atmen!
    Konnt nicht warten!
    Maskendreck
    Einmal weg!
    Revolution!

    Sag doch mal was!
    Ich: „Sabbel was“
    Klatsch, klatsch, klatsch
    Türe poltert. „ratsch“ und “klatsch”
    Schreck lass nach!

    Abgeschlossen
    Unverdrossen
    Nicht allein
    Über 20: fein!
    Froh!

    Viel gehört.
    Nicht viel gestört!
    Blick auf Uhr:
    Wo ist sie nur?
    Ja die. Zeit.

    Gar kein Traum
    Dort im Raum
    Zukunft now
    How how how?
    Dada!

    Rausgekrochen
    Ungesoffen
    Viel verbrochen
    Kalte Knochen
    Noch

    Dunkle Welt
    Hündchen bellt
    Ausgeatmet
    Eingeatmet
    Doch!

    Wind haucht Worte
    Von der Sorte –
    „Durch die Pforte“
    In mein Ohr
    Fror!

    Wind wird Sturm
    Vom Elfenbeinturm
    In die Ebenen
    Für die Lebenden
    „Mutabor!“*

    *Ich bin verwandelt (sinngemäß)
    27. Januar 22

    Kommentar von Campo-News — 20. Oktober 2022 @ 09:11

  38. https://www.focus.de/politik/deutschland/ex-gesundheitsminister-jens-spahn-raetsel-um-finanzierung-seiner-millionen-villa-in-berlin_id_180407292.html

    Kommentar von Campo-News — 26. November 2022 @ 16:39

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