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10. Juli 2015

Über Transporte, Bruce Jenner und Herabwürdigungen

Abgelegt unter: Allgemein — Campo-News @ 08:04

Zwei Transschänder (2,04 groß plus Diverses) konnten im Soester Stadtanzeiger (eigentlich ein Kreisblatt) ihre Geschichte erzählen. Sie schmeckte nicht nach Soest und richtig, sie stammte aus Düsseldorf und war im sauerländischen Lüdenscheid (für den Märkischen Kreis) produziert und überregional verbreitet. Man gab mir aber die Möglichkeit auf die Transschänder-Märchen und die Aussagen einer Operateurin über eine 2/3 Seite lang zu antworten. Eine Woche später, also gestern, auch im Kreis Soest -

“Durch einen Transport befördert man X von A nach B”

1. Der „Transgender-Begriff ist reine Ideologie. Als deutliche Tendenz erkennbar, die mit einer Änderung des Transsexuellengesetzes einhergeht, ist die Vereinnahmung - und damit Herabwürdigung - der konsequent lebenden Personengruppe der Transsexuellen, zu einem Pool allgemeiner „Transgender“. Dem nicht selten schrillen, expressiven und exhibitionistischen Bereich also nur vorübergehend entkommen, finden sich echte Transsexuelle dort wieder, wo sie in den 70er Jahren standen: auf einer Höhe mit Drag-Queens, Transvestiten und Crossdressern. Kurios erscheint die Korrespondenz des „progressiven“ Lagers, mit den tatsächlich diskriminierenden Leuten in der Gesellschaft. Beide unterscheiden nicht. Für die einen, sowie wie für die anderen, erscheint ein Mensch, der sich entgegen seines ursprünglichen Geschlechtes darbietet, gleich allen anderen Abweichenden und derselbe Gruppe zugehörend - unabhängig in welcher Qualität (Körper, Charakter, Zeit, Psyche) er sich präsentiert. Wer aber z.B. Transsexuelle zum 3. Geschlecht erklärt, nimmt ihnen ihr zweites.

2. Frau Dr. Krege operiert, wie andere Blinddärme entfernen. Sie ist keine Psychologin und darum weder mit der Nachbehandlung vertraut, noch mit der Genese der Krankheit. Ihr Urteil, nur 1 – 3% der Probanden würden bereuen, ist angesichts der hohen Selbstmordrate und der offensichtlichen Probleme der Betroffenen absurd. Die hohe Zahl der Abbrüche auf dem Weg ins andere Geschlecht, aber auch die nicht unbedeutende Menge der später Bereuenden (inklusive der vielen Selbsttötungen), weisen auf eine eher zu geringe Prüfung der Kandidaten hin. Um zu ihrem Ziel zu gelangen, umgehen sie nicht selten die vom Gesetz auferlegten Hürden und treten bis hin zur Namensänderung oder sogar zur Operation nicht offen im „Wahlgeschlecht“ auf, sondern erscheinen nur beim Psychologen in veränderter Gestalt. Doch inzwischen beanspruchen sie auch nicht einmal mehr den ehemals obligatorisch konsequenten Weg, sind also nicht trans-sexuell, nicht geschlechtlich-hinübergehend.

3. Die Identitätsstörungen von denen Frau Dr. Krege spricht, sind wörtlich zu nehmen, haben aber nichts mit Transsexualität zu tun, sondern sind vielfältiger Natur: Homosexuelle Übersteigerung, pathologische Verehrung des Weiblichen, eine „temporäre Phase“, Autogynäkophilie, Transvestitismus oder Kastrationsphantasien – eines der medusischen Häupter ausgeprägter sadomasochistischer Neigungen.

4. Obwohl angeblich über Jahrzehnte mit dem Thema vertraut, führt Frau Dr. Krege mit dem dunkelsten aller Argumente in die Irre, Transsexuelle würden diese Bezeichnung ablehnen, weil sie die Silbe „sex“ enthalte. Doch vom Terminus Transsexualismus ausgehend, wird der Charakter des Gegenstandes deutlicher – Sex, im Sinne von Geschlecht: Male! Dass der Einwand, dieser Begriff sei missverständlich, ausgerechnet von jenen eingebracht wird, die sich ansonsten sehr stark amerikanisierter Terminologien bedienen, fällt auf. Doch vergegenwärtigen wir uns dieses: „trans“ meint immer etwas Veränderliches, über, hinter oder durch; ein Transfer überführt, ein Transformator wandelt um, eine Transskription überträgt und durch einen Transport befördert man X von A nach B. Niemand, um einmal dieses plastische Beispiel zu nehmen, redet von einem Transport, wenn das Möbelstück zwar zur Überführung bereit steht, aber dann doch nicht bewegt wird.

5. Was jemand auf dem Papier ist, muss uns nicht interessieren: allein die Fakten zählen! Die Kandidaten behaupten, sie seien „trans“, ja sogar bezüglich ihres Geschlechtes. Welche Kriterien sind dafür vorhanden, wenn plötzlich der ach so gern und drängend vorgetragene Wechsel sich doch nur auf ein paar Versatzstücke bezieht, aber der Kern der Sexualität nicht berührt wird. Man sei „lesbisch“ klopft es sich selbst vor Lachen auf die dicken Schenkel und lebt weiter unverändert mit der eigenen Frau im Eigenheim. Absurd!

6. Hormonzugaben ändern so gut wie nichts, schon gar nicht eine Stimme, die durch männliche Hormone abgesenkt wurde. Das ist ein irreparabler Vorgang. Wer aber eine Frau VERKÖRPERT, kann wie eine Frau sprechen und besitzt auch die morphologischen Voraussetzungen um im Großen und Ganzen einer Frau zu entsprechen. Vom Charakter einmal ganz zu schweigen.

7. Der frühere Sportler Jenner, der von sich noch immer als „ER“ spricht und auch ein „ER“ ist, hat gar nichts fix gemacht, will sagen: er ist ein körperlicher Mann und sein Personenstand wurde ebenfalls nicht verändert. Auf die Fotoshop-Bilder sollte man nicht hereinfallen. Zudem gehört er zum Kardashian-Clan und steht unter Medien-Beobachtung. Er, der offensichtlich schwer angeschlagene, ist zu medialen Aktionen gezwungen, die ihn heute im Rentner-Alter auch nichts kosten. Die Familie macht alles lächelt mit, man verkauft sich und seine Neigungen. Das hat nichts mit Transsexualität zu tun, zumal jeder objektive Nachweis fehlt.

8. Es wäre fatal für konsequent lebende Transsexuelle, wenn sie einem Verzicht auf Differenzierung zum Opfer fielen. Sie brauchen die bipolare Geschlechterordnung so sehr, wie der erdrückend große Rest der Bevölkerung. Sie sind nicht identisch mit jenen, die sich äußerlich nicht von ihrem Geburtsgeschlecht hinfort bewegen, ja oft nicht einmal im Alltag als Angehörige des Zielgeschlechtes zu erkennen sind; deren Stimme nicht als zum Geschlecht passend erfahren wird und schon bei jeder nonvisuellen Kommunikation scheitert; deren Körper in keinster Weise – und das nicht wegen sonstiger Unpässlichkeiten – mit dem des „gewählten Geschlechtes“ übereinstimmt, deren Sexualverhalten dem eigentlichen Zielgeschlecht ebenfalls nicht entspricht. Durch Freakauftritte in Talksshows und Boulevardmedien schon genug strapaziert, wird der normale Alltag noch mehr zum unerreichbaren Raum. Dort stattfindende Diskriminierungen – eine sehr hohe Arbeitslosenquote weist schon darauf hin – werden kaum benannt, da die Lust an der Darstellung überwiegt. Ihre Eigendefinition läuft über das „Nicht-Männliche“, beinhaltet aber nicht den weiblichen Charakter. Die psychische Krankheit Transsexualität mutet in ihrer konkreten Daseinsform den außenstehenden Menschen schon mancherlei zu, sie mutiert zum beliebigen, aber, wenn überhaupt, nur in einer Parallelwelt akzeptierten Event, wenn das, was extreme Kräfte wollen, die nicht an Transsexualität, sondern an anderen Störungen leiden, als allgemein gültige Definition verbindlich festgeschrieben wird.

6 Kommentare »

  1. “Allein für ihre Gesichtsoperationen soll sie über 70.000 Dollar ausgegeben haben, das Gesamtpaket kostete wohl noch um einiges mehr.” Nun sei die “Geschlechtsänderung” als “Transgender” beendet schreibt die Dummepresse, da Jenner Brust und Gesicht geändert habe. Aha, das heißt also eine Frau machen. Damit ist es beendet. Ich vergaß: Der Führerschein weist Jenner jetzt als Frau aus. Da haben wir den Beweis!

    Kommentar von Campo-News — 11. November 2015 @ 09:18

  2. Welcher Müll - http://www.songtexte.com/songtext/die-orsons/horst-und-monika-53a52381.html

    Kommentar von Campo-News — 27. März 2016 @ 16:27

  3. Ich weiß nicht, ob Jenner formal eine Frau ist, glaube das eigentlich nicht. Aber ersiees soll eher zu den Reps neigen. Show ist der Teil des Ganzen, den man eigentlich nicht benötigt, um Logik und Politik zusammenzubringen. Alles gestellt, alles Theater, dennoch ambivalent - https://www.youtube.com/watch?v=7zih-U-36jU

    Kommentar von Campo-News — 29. April 2016 @ 21:01

  4. Viel Ballaballblabla -

    Transsexuelle in der Volkslaufszene
    [eingestellt am 11. August 2009]

    Von: Gabi Gründling

    In der Rhein-Main-Laufszene sorgt derzeit eine Läuferin für reichlich Wirbel. Nicht ob ihrer sportlichen Leistungen sondern wegen der Tatsache, daß sie vor Jahresfrist zumindest “optisch” noch ein Mann war. Die Rede ist von Martina Kurz.

    Seit 10 Jahren ist sie in Hormonbehandlung, seit November 2008 auch operiert. Zu ihrem eigenen Verdruß hat die Hormonbehandlung aber nicht wie gewünscht angeschlagen, sie ist recht flachbrüstig. Aber Hand aufs Herz: das sind doch auch und gerade im Ausdauersportbereich viele Frauen, ohne jeglichen “männlichen Hintergrund”. Sieht man Martina von hinten, könnte man wirklich einen Mann vermuten, wären da nicht die Haare. Die allerdings künstlich sind, denn ihre eigenen Haare sind der 39jährigen ausgegangen. Und ihre Haare wuchsen auch durch die Hormonbehandlung nicht nach. Kurz gesagt: Martina Kurz geht als Frau nicht einfach in der Menge unter, zumal sie auch noch über 1,80 m Körpergröße aufweist.

    Nun scheiden sich an ihr die Volkslaufgeister. Einige Veranstalter haben sie ganz normal in der Wertung gelassen, andere haben angefangen, sie in einer Sonderwertung mit ihrer Zeit aufzuführen, aber aus der normalen Ergebnisliste zu streichen. Beim Schwanheimer Pfingstlauf wurde sie bei der Siegerehrung ausgebuht, beim Start zum dortigen 10 km-Lauf kam sie bei einem Gerangel zu Fall. Ob beabsichtigt oder versehentlich, das kann sie selbst nicht sagen.

    Eine Regel des Internationalen Olympischen Komittees (IOC) vom 17. Mai 2004 besagt u.a., daß transsexuelle SportlerInnen nach ihrer Geschlechtsumwandlung einer Zwei-Jahres-Sperre unterliegen. Gleich, in welche Richtung die Umwandlung erfolgte. 1968 wurde erstmals bei Olympischen Spielen ein Sextest durchgeführt, um Schiebereien mit AthletInnen zu verhindern. Weil dieser Test allgemein als sehr demütigend empfunden wurde, schaffte man ihn zu den Olympischen Spielen 2004 in Athen ab und führte die Zwei-Jahres-Sperre ein. Ob dieser Zeitraum willkürlich gewählt wurde oder medizinisch begründet ist, habe ich bisher leider nicht herausfinden können.

    Um Testosteron kann es dabei nicht gehen. Bei vom Mann zur Frau gewordenen Menschen ist das Testosteron innerhalb kürzester Zeit abgebaut, wenn die Hoden entfernt sind. Bleibt das Problem des Muskelapparats. Braucht dieser zwei Jahre, um sich anzupassen oder ist dieser Zeitraum zu lang angenommen? Für die NADA ist das übrigens kein Thema. In Sachen Doping ist es wichtig, daß die Blutwerte in Ordnung sind – und das sind sie ja, wenn kein Testosteron mehr vorhanden ist.

    Wie auch immer – es stellt sich die Frage, ob man päpstlicher sein muß als der Papst und die Regel auch in der Volkslaufszene anwenden sollte. Wohlgemerkt bei einer Athletin, die Zeiten von über 40 min über 10 km läuft. In der heutigen Zeit kann man damit natürlich, je nach Besetzung eines Laufes, auch schon mal aufs Treppchen laufen. Zumindest in der Altersklasse ist das häufig der Fall. Aber 41er/42er Zeiten sind ja nun keine Ergebnisse, die rekordverdächtig sind.

    Martina Kurz hat, nachdem sie bis Mitte der 90er Jahre schon mal gelaufen war, um Gewicht abzubauen, nach ihrer geschlechtsangleichenden Operation angefangen zu laufen und an Volksläufen teilzunehmen, weil sie wollte, daß man sie als Frau wahrnimmt. Das ist ihr gelungen. Leider nicht so, wie sie es sich vorgestellt hatte.

    Sport soll ja eigentlich integrierend wirken – im Fall von Martina Kurz passiert leider vielerorts das Gegenteil. Für den Mainlaufcup hat man sich am 28. Juli 2009 gemeinsam mit Martina entschieden, für das laufende Jahr wie folgt vorzugehen: egal, welchen Platz sie jeweils belegt, es wird eine weitere Frau neben ihr geben, ihre Platzierung wird doppelt vergeben. Gewinnt sie also zum Beispiel einen Lauf, wird sie zwar als Erste geführt, aber die eigentlich Zweite wird auch als Siegerin gelistet. Martina bekommt ihre Urkunde als Siegerin, verzichtet aber auf alle Sachpreise und Pokale. Die bekommt die “zweite Siegerin”. Für 2010 wird man im Herbst 2009 neu “verhandeln”. Gerhard Timmermann, stellvertretender Volkslaufwart beim Hess. Leichtathletikverband, zuständig für Südhessen und gleichzeitig als Veranstalter des Berkersheimer Dorflaufes, der auch im Mainlaufcup vertreten ist, formuliert das Ziel so: “Ziel ist es, Frau Kurz selbstverständlich und ohne Vorbehalte in der Frauenwertung zu führen”. Timmermann war der erste Veranstalter, der für Martina Kurz eine Sonderwertung einführte. Sicher gut gemeint, aber trotzdem diskriminierend. Allerdings muß man den Veranstaltern auch zugute halten, daß sie von und mit der Situation oft überfordert sind. Nur wenige Transsexuelle treiben überhaupt Sport oder beteiligen sich gar an Wettkämpfen. So betreten mit ihnen natürlich auch die Veranstalter Neuland. Die Triathletin Nicole Schnass war nach ihrer OP für zwei Jahre gesperrt, konnte aber dennoch außerhalb der Wertung an Wettkämpfen teilnehmen – nach Absprache mit den Veranstaltern. Sie berichtet über ihre Erfahrungen auf ihrer Homepage http://www.nicoleschnass.de

    Eine weitere Regel des IOC ist übrigens, daß der/die AthletIn auch rechtlich anerkannt das Geschlecht gewechselt haben muß. Das ist in Deutschland kein Thema. Denn vor der von der Krankenkasse bezahlten geschlechtsumwandelnden Operation muß der/die Transsexuelle schon im Besitz eines Ausweises des anderen Geschlechts sein. Im Fall von Martina Kurz passierte das bereits Anfang 2000, also mehr als acht Jahre vor der Operation.

    Persönlicher Kommentar: Die, die mit dem Finger auf Martina Kurz zeigen, sollten sich mal Gedanken darüber machen, wie groß der innere Druck eines transsexuellen Menschen sein muß, um sich durch eine Umwandlung (Martina Kurz nennt es “Anpassung des Körpers an den Kopf”) dem immensen sozialen Druck auszusetzen, der wohl unvermeidlich ist. Auch im 21. Jahrhundert noch.

    Bernhard Behle, Abteilungsleiter des TSV Berkersheim, hat einen ausführlichen Leserbrief geschrieben

    Kommentar von Campo-News — 15. Juli 2016 @ 18:18

  5. Irre - http://www.spiegel.de/politik/deutschland/gruene-wollen-transsexuellen-namensaenderung-erleichtern-a-1106053.html

    Kommentar von Campo-News — 4. August 2016 @ 10:07

  6. http://www.focus.de/kultur/kino_tv/promi-big-brother-edona-james-im-interview-es-war-kein-rauswurf_id_5911614.html

    https://www.focus.de/politik/deutschland/man-fuehlt-sich-hilflos-sorge-unter-lgbt-fluechtlingen-in-berlin_id_10103773.html

    Das Irrste zum Thema https://lichterwaldblog.wordpress.com/2017/11/11/geschlechtsumkehrung-der-eliten-das-abtoeten-von-gefuehlen-respekt-und-verehrung/

    Kommentar von Campo-News — 8. September 2016 @ 17:42

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