Campo de Criptana




21. April 2006

Jörg Fischer

Abgelegt unter: Allgemein — Campo-News @ 10:06

Welches Gepäck nimmt ein „Nazi-Aussteiger mit? Und: Wo steigt er aus? Wohin geht er? Wird er etwa Mitglied einer kommunistischen oder die Pädophilie verharmlosenden Organisation? Kaum zu glauben, oder? Doch eben das geschieht und wird mit breiter Unterstützung linker Kräfte gepuscht. An einem klassischen Beispiel so wird die Demontierung des demokratischen Rechtsstaates durch die Instrumentalisierung eines versimpelten und unflektierten „Antifaschismus“ offensichtlich.

Von Tanja Krienen

Teile der extremistischen und straff organisierten Antifa - meist an eine Partei gebunden, die derzeit durch ihre wieder auferstandenen Hilfstruppen aus Ex-Stasimitarbeitern von sich reden macht und erkennen lässt, dass ihr Milieu und die Methoden des „antifaschistischen Kampfes“ aus der Zeit von vor 1933 stammen – dürften derzeit klammheimlich Freude empfinden, hat doch der Fall in Potsdam, da man einen Menschen dunkler Hautfarbe bedauerlicherweise zusammenschlug, ihrem „Kampf gegen rechts“ wieder neuen Auftrieb gegeben. Kurios ist dies auch, da die Nachfolgepartei der SED in diesen Breiten die mitgliederstärkste Partei ist, und man allen Grund hätte ständig an gleicher Stelle zum „Kampf gegen links“ aufzurufen, da man permanent dort Strukturen vorfindet, welche die historische linke Diktatur, sowie auch heutige linke Gewalt, verharmlosen. Da in Wirklichkeit dieser „Kampf gegen rechts“ buchstäblich den Kampf gegen „rechts an sich“ meint, und dieses alles umfasst, was nur nicht explizit links ist, mutet es gespenstisch an, dass der Rechtsstaat auf eine klare Positionierung verzichtet, und in aller Regel einseitige Propaganda hinnimmt, ja sogar mit denen, die sie ansonsten diffamieren wo es möglich ist, den „Kampf gegen rechts“, also gegen sich selbst (denn das ist ja, was die Linken damit meinen) bestreitet. Schon hat sich Petra Pau(per) in Potsdam angesagt.

Auch über das Aussteigerprogramm für Nazis wird nun wieder diskutiert und selbst die CDU ist dafür. Niemand schaut jedoch genau hin, was dort passiert, niemand hinterfragt die Propaganda, die von einem sich links gerierenden, aber prinzipiell nichts anders als einen nationalen Sozialismus/Kommunismus postulierenden Milieu, verbreitet wird. „Nazi-Aussteiger“ wurde ein quasi anerkannter Beruf, und die ehemalige Berufung zur rechten Propaganda, darf nun ungestraft mit demselben Eifer Andersdenkende durch linksextreme Konstruktionen denunzieren.

Schauen wir uns deshalb noch einmal das klassische Beispiel Jörg Fischer an. Dieses ist ein Bild, das ihn nicht etwa in früherer Montur zeigt, nein, so stellt sich der „linke Antifaschist“ auch heute in Positur - Skinhead, Kommunist, und homosexuelles Mitglied einer Organisation (whk), die Straffreiheit für Pädophile fordert, welche vorpubertäre Kinder nicht ausschließlich mit Gewalt vergewaltigen, aber durch Tricks zum Sex nötigen, den sie deshalb „einvernehmlich“ nennen.

Zum Charakter des whk sei dieser Link empfohlen. Sowie auch Auf dem Röhm da gibst ka Sünd´.

Wie man aber solche Leute entlarven kann, wurde jüngst gut in Münster deutlich. Februar 2006

Aber auch in Hessen (man beachte den Artikel der Frankfurter Rundschau), die sich selbstverständlich mit ihm, gegen mich, verbündete - Der linke Rand reicht bis in die Mitte der Gesellschaft.

Aus aktuellem Anlass deshalb noch einmal noch einmal meine Recherche aus dem Frühjahr 2005, siehe als Ergänzung auch den burks-Artikel

Der große Bluff eines Falschspielers

Wie ein „Nazi-Aussteiger“ jahrelang die Öffentlichkeit und seine Bündnispartner täuschte.

Befragungen von Paul Spiegel (Zentralrat der Juden in Deutschland), Prof. Manfred Lahnstein (Bundesminister a.D. und Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft) und Ulla Jelpke (Journalistin und MdB), brachten nun entscheidende Details ans Licht.

Wenn er heute mit scharf verengten Augen unter dem beinahe kahl rasierten Kopf Sätze zwischen den schmalen Lippen heraus presst wie: „Beim Kampf gegen Rechts - der auch ein Kampf gegen die gesellschaftlichen Ursachen und ökonomischen Rahmenbedienungen die das entstehen von Faschismus verursachen und befördern, sein muss - sind auch und gerade die sozialen Bewegungen, globalisierungskritische Kräfte, queere Emanzipationsgruppen und viele andere gefordert“, so wird zum einen deutlich, dass es um etwas ganz anderes geht als den Kampf gegen wirkliche Nazis, sondern im Grunde um den Kampf gegen die soziale Marktwirtschaft und gegen die bürgerliche Gesellschaft, und zum anderen, dass man es sich leicht vorstellen kann, wie aus demselben Gesicht gestern: „Juda verrecke!“ geklungen haben mag. So sieht er HEUTE aus Das Bildnis eines Falschspielers

1969 im Rheinland geboren, wächst Jörg Fischer heran: klein, schmal und krank, d.h. heißt konkret: er ist seit dem vierten Lebensjahr Diabetiker. Die Familie zieht um. Als er im Alter von 13 Jahren in seinem süddeutschen Wohnort einen Schwerbehindertenschein beantragt, ködert ihn der zuständige Sachbearbeiter des Versorgungsamtes für die NPD. Dort gefällt es ihm. Die Kameradschaft gefällt ihm besonders: Fischer ist homosexuell. Später wird er diesen Umstand reklamieren, um die rechte Szene formal verlassen zu können. Seine Stiefel behält er dabei an. Noch heute bekennt er sich dazu, ein Skinhead zu sein; ein Linker natürlich – es käme schließlich auf die Bänder in den Stiefeln an und auf den Kopfinhalt, erklärt er jedem, der das merkwürdig findet. Die homosexuelle Macho-Komponente hingegen verklärt er – sie wird sein Markenzeichen, sein politisches Aushängeschild.

Doch sein Weg zur Rolle des „Antifaschisten“ ist noch lang. Er tritt zunächst bei der NPD aus und in die DVU des Zeitungsverlegers und Devotionalienhändlers, Gerhard Frey, ein. Frey mag den jungen Mann, sein Sohn besonders, wird Fischer später in einem schmalen Büchlein über diese Zeit behaupten wollen, muss aber diese Stelle einschwärzen lassen. Bald schon wird Fischer Volontär und schreibt Artikel für die „Nationalzeitung“. Nachdem er die DVU und die Nationalzeitung verließ – nach anderen Aussagen verlassen musste – führt sein Weg über andere rechte Organisationen, und womöglich über die religiöse Gemeinschaft der Mormonen, in die PDS.

Auch dort tritt er 2003 aus, weil die PDS, so Fischer, nicht mehr für den Sozialismus einträte. Die TAZ schreibt dazu: „Die Kölner PDS hat eines ihrer schillerndsten Mitglieder verloren. PDS-Ratsherr Jörg Detjen zeigte sich erleichtert über den Austritt Jörg Fischers. Bei Fischer handele es sich um jemanden, bei dem die Selbstdarstellung leider zu häufig vor Inhalten stehe. Nachdem der “Egomane” in der PDS gescheitert sei, suche er sich jetzt halt ein anderes Betätigungsfeld: “Der hängt seine Fahne immer in den Wind”.

Dieser neue Wind, in dem die alte Fahne flattert, heißt aktuell SAV – „Sozialistische Alternative“ – eine kleine Politsekte mit wenigen hundert Mitgliedern. Zusätzlich ist Fischer Mitglied der extremistischen Schwulenorganisation whk, die sich für “einvernehmliche pädophile Handlungen” einsetzt.

Irgendwann am Ende der 90er Jahre beginnt Fischers Fahne im Zuge der Debatten um ein Erstarken des Neonazismus heftiger zu flattern. Da erzählt er seine Geschichte in Talkshows vom gleich gesinnten Biolek bis hin zu Maybrit Illner. Seine Version der Läuterung wird ihm abgenommen und so beginnt er mit lukrativen Vorträgen durch das Land zu reisen. Längst nicht so oft, wie er anderenorts glauben machen will, längst nicht mit den Inhalten, die er vorgibt, längst nicht so erfolgreich, wie er es gerne hätte. So nährt der schmale Boden auf dem er ankert neue Hoffnungen, beginnt er nun seine Biographie gewinnbringend, aber mit Auslassungen – je nach dem, wie er es gebrauchen kann – einzusetzen. Ein paar Einsätze bei verblüfften und wohl nichts ahnenden, jüdischen Organisationen führen dazu, dass er immer mehr die Rolle des Anti-Antisemiten übernimmt, ohne je etwas anderes von sich zu geben, als es Arafat an gleicher Stelle gemacht hätte.

Nun stapelt er hoch und höher. Im Zuge der Schwankungen zwischen den Sekten und der PDS, hat er wohl scheinbar einen Aufnahmeantrag für die Deutsch-Israelische - Gesellschaft (DIG) ausgefüllt, und reist jetzt durch die Lande mit der Botschaft, er sei ein aktives Mitglied der DIG. Doch sowie er während des Bundestagswahlkamp für die PDS Anzeigen in Schwulenmagazinen schaltet, um bei dieser Klientel zu punkten (die Rechnungen aber offen ließ), so ist er in Wahrheit entweder aus mangelnder Zahlungsmoral, oder sogar aus bewusst vollzogenem Schritt, nicht Mitglied der DIG. Prof. Manfred Lahnstein, Präsident der DIG teilte auf Anfrage mit: „Herr Fischer ist seit 1995 kein Mitglied der Deutsch-Israelischen Gesellschaft mehr.“

Was wäre das auch für ein Mitglied einer deutsch-jüdischen Freundschaftsgesellschaft, welches ist in einer Partei - der „Sozialistischen Alternative“ - ist, die auf ihrer Website in Artikeln Aussagen einstellt wie
Seit Bestehen des Staates Israels nutzen Washington und Wall-Street Israel zum einen als ein Bollwerk…
Die israelische Regierung…begann den Bau des „Sicherheitszauns“…Das Resultat ist neuer Terror und neue Gewalt…
Seit Beginn der zweiten Intifada vor drei Jahren kamen 2.600 PalästinenserInnen und 850 Israelis ums Leben. Die Hauptverantwortung dafür trägt Scharon und die herrschende Klasse Israels.

Als sich Jörg Fischer im Februar in der „Jungen Welt“ zu dem neuen Fall eines „Aussteigers“ zu Wort meldete, war die Zeit gekommen, um in der dortigen Redaktion nachzufragen. Dies führte zu der Erkenntnis, dass die zuständige Redakteurin Ulla Jelpke nicht über Fischers Tätigkeit als Frey-Zögling informiert war, und dieser Fakt bildete den Anlass, auch an anderer Stelle nachzuhaken.

Fischer, der sich mehrfach in der Öffentlichkeit mit der Bekanntschaft des Vorsitzenden des Zentralrates der Juden in Deutschland, Paul Spiegel, schmückt, macht um die wirklich kritische Aufarbeitung seines Lebens einen weiten Bogen. Er spielt das Opfer, das mit Bier, Schweiß und Zuckerstückchen in die rechte Szene gelockt wurde – über seine propagandistische Täterschaft erfährt man fast nichts. Paul Spiegel, gefragt ob ihm Fischers Tätigkeit für die Nationalzeitung bekannt gewesen sei, verneinte dies. Ebenso wies er es zurück, dass es jemals eine gemeinsame Aktion zwischen Organen des Zentralrates und Fischer geben könne. Es sei aus seiner Sicht auch „fraglich“, dass mit Fischer grundsätzlich für die Sache Israels und der Demokratie in Deutschland zusammengearbeitet werden könne.

An Fischer halten die sich in Stillschweigen hüllende, PDS nahe, Rosa Luxemburg-Stiftung, und die SPD liierte Friedrich Ebert-Stiftung fest - zuletzt sogar Vertreter des Fernsehens. Die demokratische Gesellschaft steht auf dem Prüfstand. Wer jedoch gegen rechts mit einem undefinierbaren Extremismus eines nebulös agierenden Exoten „aufklären“ will, gefährdet selbst ihre Basis, sofern er ihre Festigung überhaupt im Sinne hat. Eine gesellschaftliche Diskussion über die Mittel und Personen, die einen versimpelten und im Grunde gegen die bürgerliche Gesellschaft gerichteten „Antifaschismus“ betreiben, erscheint notwendiger denn je. Es wäre zu empfehlen, die meist im Stillen agierenden Personen und Gruppen in einer offenen Debatte zu hinterfragen, ist es doch bisweilen bei einem Blick hinter die Kulissen in manchmal instrumentalisierten Debatten erschreckend, zu welchem Spielball von Extremisten der „Kampf gegen rechts“ - mit ganz anderen Inhalten - wurde.

Der Schlusssatz dazu gebührt – wie könnte es im vorliegenden Fall anders sein - Sigmund Freud

17 Kommentare »

  1. Hallo Tanja,

    Wollte mich nur zum “Rock gegen Rechts” äussern.
    Als die englische Initiative *Rock against Rassism” ins deutsche überführt wurde,
    wurde daraus “Rock gegen Rechts”.
    Das ist so hochnotpeinlich, das ich als Linker geneigt wäre ein Reihe “Live gegen Links” ins Leben zu rufen.
    Die CDU, die FDP, die sind Rechts, aber gegen die Kämpfe ich mit Argumenten und nicht mit Demo-Konzerten, das ist einfach nur blöd.
    Leider gehen da ja nicht nur dumme Jugendliche hin, nein es gibt viele intelligente wohlwollende die gegen Rassismus dorthin gehen.
    Niemand sagt denen, das es auch bei der Linken eugenistische Srömungen gab und Rassismus.
    Wenn, dann müsste es “Rock gegen Rechtsaussen heissen”, aber dann wäre auch “Live gegen Linksaussen” legitim.

    Ich habe nichts gegen Künstler, die sich politisch engagieren, genauso wenig wie gegen Bäcker oder Klempner.
    Nun Brot für Brüder gibst schon.
    Aber was könnten die Klempner unterstützen oder bekämpfen?
    Hast du da eine Idee Tanja?

    Erik

    Kommentar von Erik — 22. April 2006 @ 00:38

  2. Ich weiß jetzt nicht, ob ich dich richtig verstehe. Handwerker können doch dasselbe unterstützten wie andere Menschen auch. Seit der Punk-Zeit und dem Wissen um die Existenz von Dada, verbreitete ich die Haltung, auf die es ankommt, nämlich: Stehe über den Klassen! Das ist für dumme Linke “rechts”, weil “unpolitisch”. Darin liegt auch für die Dirigisten und Dummköpfe die größte Gefahr: Meinungsäußerungen, die sich in keine Schablone pressen lassen. Die ursprünglich “literarischen Faschisten” haben das ähnlich gemacht - weshalb ich mich immer dagegen wehre, dass Faschismus und National-Sozialismus gleich gesetzt werden. Die Linke ist, weil sie auf dem niedrigsten intellektuellen Niveau aller Zeiten anlangte, schon seit längerem in der Hand von Gesundbetern, Esoterikern und Spinnern aller Art. Sie lebt vom Neid, nicht von dem Teil der Marxschen Ideen, die der Aufklärung, statt dem bornierten ideologischen Kampf verpflichtet waren, nicht vom Wissen um Darwin, nicht von der Berücksichtigung der Lehre des unübertroffenen Sigmund Freuds. Die Linke ist WASG-blöd, grün-versimpelt, PDS-primitiv.

    “Rock gegen Extrem” wäre einfach: Spaß, Rhytmen, lustige Texte, angemessene Aggression, also genau das Gegenteil des “linken Rocks” (von den Goldenen Zitronen mal abgesehen) oder dem unsäglichen Geraune eines Grölemeyers oder dem kalkulierten Leiden eines Weckers. Und wennn jemand wirklich frei ist, zeigt, dass er z.B. auf Harz 4 nicht angewiesen ist. Nur der Linke ist links, der zu dieser Einsicht kommt, und: so frei, wie er vorgibt zu sein.

    Auch wenn ich mich wiederhole, Georg Kreisler 1974:

    Allein wie eine Mutterseele

    Die KPD ist verboten - die DKP ist erlaubt.
    Die SPD hält Versammlungen ab und glaubt, daß man ihr etwas glaubt.
    Die Gewerkschaft fordert Solidarität, so wie früher der Turnvater Jahn.
    Und der Lohengrin singt noch immer: Sei bedankt, mein lieber Schwan!
    Der Hunger, die Bomben, die Werbung - die sind nach wie vor immer dabei.
    Und die Menschen, wie durch Vererbung, vertrauen nach wie vor ihrer Partei.

    Aber allein wie eine Mutterseele,
    so mach Revolution, dann ist sie deine! Zieh Leine
    und stütz dich nicht auf Kampf und Bach-Choräle!
    Ohne viel Geschrei mach dich, denn darauf kommt’s an, selber frei!
    Sei schwarz, schwarz wie ein Kohlpechrabe!
    Wirf dich wie ein Sperrangel so weit!
    Hab keine Angst - hab Zeit!

    Kommt der Kissinger morgen zu Besuch,
    gib ihm keinen Kaffee!
    Irgendwie wird es sich glätten.
    Hüte dich vor alten Ketten!
    Was macht dir Spaß? Deine Staatsbürgerschaft? Deine Fernsehgebühr?
    Öffne die Tür und geh durch!

    Aber allein wie eine Mutterseele!
    Schieb es nicht auf viele lange Bänke und lenke
    dein Leben ohne Blut und Autoöle!
    Schöpfe aus dem Vollen, anstatt zu schaun, was andre von dir wolln!
    Bleib nackt wie eine Splitterfaser!
    Warte nicht auf Lenin und Godot!
    Du kannst die Welt befrei’n,
    wie eine Mutterseele: allein.

    Kommentar von Campo-News — 22. April 2006 @ 10:02

  3. Der Focus meldet:

    | 22.04.06, 11:58 Uhr |

    Nach FOCUS-Informationen soll das Opfer stark alkoholisiert gewesen sein und schon vor dem Überfall eine tätliche Auseinanderstzeung mit zwei Personen gehabt haben.

    Von der vorangegangenen Auseinandersetzung hätten Zeugen berichtet. Diese habe in der nahe dem Tatort gelegenen Diskothek „Art-Speicher“ statt gefunden. Der Diskotheken-Betreiber Frank Spiesecke wollte sich gegenüber FOCUS dazu nicht äußern. Er habe eine „Vereinbarung mit der Polizei“ und wolle die „Ermittlungen nicht gefährden“.

    Kampfspuren analysiert

    Zudem soll das Opfer zum Tatzeitpunkt laut FOCUS stark alkoholisiert gewesen sein. Ärzte hätten bei ihm 2,08 Promille festgestellt. Auch die Täter hätten nach Informationen aus Polizeikreisen auf der Minuten langen Mailbox-Aufnahme stark betrunken geklungen.

    (ast/FOCUS)

    Kommentar von Campo-News — 22. April 2006 @ 13:25

  4. Das hast du aber alles schön gesagt, Tanja!

    (bzw. Georg Kreisler). Und ganz Fischerfrei ist dieser thread!

    Ich dachte schon, jetzt könnte ich mal richtig “auf den Putz hauen”, da ist ja noch eine Rechnung offen, ich sage nur “Brechthaus”! Und zwar so feste draufhauen, bis alle Orgelpfeifen von ganz alleine Bach spielen, oder umfallen und irgendwen erschlagen! So wie neulich in dem Tatort aus Österreich! (Mit Helmut Berger als brasilianischem Schnöselkinderhelferbischof. Nicht ganz so übel, das Drehbuch!)

    Bei der Potsdamgeschichte werde ich aber gleich wieder erzürnt…

    Wieso bist du nicht Anfang Mai in Berlin, denn dann würde ich doch gerne da (siehe unten) mit dir hingehen, und meine letzte Hartz IV Kohle aufwenden für ein Generalbesäufnis mit anschliessendem Hotelbesuch (meine Wohnung ist immer so unaufgeräumt) und mir danach die Frage dumpfmoralisierender Linksradikaler stellen lassen: “Hast du mit diesem Monster etwa geschlafen?”

    Was würde ich wohl antworten?

    “Was geht euch das an, immerhin habe ich geschnarcht!”

    Eine Veranstaltung der Autonomen Antifa Nordost Berln

    Freitag, 12. Mai 2006 - Abendveranstaltung
    Kapital und Souveränität.
    Karl Marx und der Begriff des Politischen

    Samstag, 13. Mai 2006 - Tagesseminar
    Einführung in die materialistische Staatskritik

    Die Ideologie sagt: Die Wirtschaft ist unser Schicksal. Sie sagt aber
    auch: Die Politik ist das Reich unserer Freiheit. Beides ist falsch,
    liefert sich aber gegenseitig den Wahrheitsbeweis und legitimiert
    sich so. Ideologie jedoch ist kein “Diskurs”, wie die Postmoderne zu
    wissen beliebt, sie ist das Spiegelspiel aus Markt und Despotie der
    Fabrik einerseits, “one woman, one vote” und staatlichem
    Gewaltmonopol andrerseits; Spaltungen, die ihre falsche Einheit so
    suchen wie die des Individuums in Bourgeois und Citoyen. Die
    Gedankenformen dieses Spiegelspiels sind zwar verkehrt, aber
    objektiv. Sie sind dinglich, sie sind gesellschaftlich gültig. Sie
    kreisen um den gesellschaftlich erzeugten Wahn des freien Willens.
    Denn die Ideologie der Politik zieht ihre Ratio aus dem Vertrag
    zwischen Freien und Gleichen als der zentralen Institution der
    Vergesellschaftung durch den Tausch. Wenn das, was in Deutschland als
    links auftrumpft, die Auffassung vertritt, es gelte, so Oskar
    Lafontaine, eine “Politik für alle” zu erkämpfen, d.h. das, was seit
    den Tagen der Agitation Ferdinand Lassalles für den “Volksstaat” oder
    auch Lenins Revolution für den “Staat des ganzen Volkes” als
    Demokratisierung sattsam bekannt ist, dann kommt die Ideologie der
    Politik an ihr Ende: die Einheit von Bürger und Staat - die
    Volksgemeinschaft - bekennt sich in der Idee, die Souveränität sei
    das Instrument der gesellschaftlichen Selbstbestimmung und das System
    des Befehlens und Gehorchens wäre, nur recht auf Gemeinwohl getrimmt,
    die Freiheit schon selbst. Die marxsche “Kritik der politischen
    Ökonomie” dagegen tritt auf als Kritik der politischen Ökonomie, die
    von Anfang an die Einheit von Ökonomie und Politik, von Basis und
    Überbau, von Kapital und Souveränität darstellt: in der Form der
    Kritik. Alle Kategorien dieser Kritik sind ökonomisch und politisch
    zugleich. Insofern sie aus der vermittelten Identität von Ausbeutung
    und Herrschaft entspringen, gilt die Souveränität als nur eine, wenn
    auch die gegenwärtige Form der Knechtschaft. Als Kritik, die dem
    kategorischen Imperativ folgt, die Spaltung der Gattung in die
    wesentliche und in die überflüssige Menschheit aufzuheben, zielt sie
    nicht auf die Aufhebung, sondern auf die Abschaffung des Staates.

    Es referiert Joachim Bruhn von der Initiative Sozialistisches Forum
    Freiburg.

    Kommentar von hegelxx — 25. April 2006 @ 17:50

  5. Hallo Tanja,

    Ob du nun Falangisten, Faschisten, Nationalsozialisten und vielleich sogar “Sozialisten in einem Land” unterscheiden willst, ist mir offengestanden ziemlich egal, da ich mit dem Pack nie etwas gemein hatte, genausowenig wie mit Trotzkisten und rechtsgewendeten (Neo-Cons) Anhänger der “permanenten Revolution”.
    An Marx mag ich die akribische Untersuchung, wie tradierter Besitz in legalisiertes Eigentum überführt wurde.
    Durch Besitz-Enteignung vieler und der folgenden Umwandlung in Eigentum weniger.
    Etwas was die Deng Hsiao Pingsen den britischen Granden und Grossbürger in modelltypischer Weise nachahmen.
    Wobei es in China noch eine Maoistisch-Schumpeterische Kreative Zernichtung gab.

    Mein Frage um die Politpropagandistische Verwendung von Klempnern war eine rhetorische.

    Ich war nie, und bin nicht der Meinung, das Künstler auch nur ein Jota mehr ökonomischen und politischen Verstand in der Birne haben, als irgend ein Durchschnittsmensch.
    Individuelle statistische Ausreisser natürlich ausgenommen.

    Konstantin Wecker hab ich mir genauso wie Udo Jürgens als deutschsprachige Surrogate für Fats Domino reingezogen.
    Beide können sie recht hübsch singen und ordentlich Piano spielen.

    Erik

    Kommentar von Erik — 26. April 2006 @ 03:55

  6. Ein Artikel, in dem die Argumentation sicher nicht die meine ist, aber der Schreiber zumindest den Charakter Fischers klar erkannte -
    zum Artikel von Günther Ackermann

    Kommentar von Campo-News — 14. Mai 2006 @ 08:24

  7. Politisch gehe ich in der Ackermannschen Bewertung des Jörg Fischer weitestgehend konform, allerdings sollte er in punkto charakterlicher Verkommenheit und seriöser Recherche nicht mit Steinen schmeißen. Hier haben sich vielmehr zwei gefunden, die - rein menschlich betrachtet - so unähnlich gar nicht sind. Ihnen geht es nicht um irgendeine Sache, sondern ihr Ego.

    Kommentar von Detlef Nolde — 18. Mai 2006 @ 10:32

  8. Der Artikel ist auch hier wieder gegeben worden.

    Kommentar von Campo-News — 14. September 2006 @ 16:51

  9. Da lügt aber einer die Biografie von Herrn Fischer kräftig um. Die schwulen Pädophilenfreunde haben darüber doch selber Auskunft gegeben. Frau Krienens Beitrag ist völlig korrekt. Danke für die Aufklärung

    http://72.14.221.104/search?q=cache:La7g_ZzL2CkJ:www.whk.de/Mitteilungen32.htm+J%C3%B6rg+Fischer,+whk+rheinland&hl=de&gl=de&ct=clnk&cd=4

    Unter Punkt 5 steht:
    Den von den Massenmedien kaum beachteten Aufschwung für Neonazis sowohl bei den Europa- als auch bei Kommunalwahlen am 13. Juni in der Bundesrepublik kommentierte das Kölner whk-Mitglied Jörg Fischer in einer Mitte Juni veröffentlichten Analyse.

    Und:

    http://72.14.221.104/search?q=cache:ZVIyimEmWzIJ:www.whk.de/Mitteilungen27.htm+J%C3%B6rg+Fischer,+whk+rheinland&hl=de&gl=de&ct=clnk&cd=5
    Neu im whk Rheinland ist seit Mitte August Jörg Fischer. Geboren 1969 in Hürth/Landkreis Köln, ist er als freier Journalist (u.a. ZDF, taz, junge Welt, Spiegel online) und Bildungsreferent (u.a. bei diversen Landeszentralen für politische Bildung) zum Thema Rechtsextremismus tätig, wozu er auch mehrere Bücher veröffentlichte.

    Die Sache ist also klar.

    Kommentar von Philipp — 26. Dezember 2006 @ 10:27

  10. Fischer? Ist das nicht der, der das Hakenkreuz gegen den Davidstein eingetauscht hat weil er damit besser Feuer geben kann? Der nüch
    http://img168.echo.cx/img168/3866/joerg4ng.jpg ?

    Kommentar von Dennis — 27. Dezember 2006 @ 21:44

  11. Ja richtig, er steht da, wo er immer stand, er ist ein politischer Kreisel - jedoch wird er nie ein “Bürger” -
    http://fqueer.blogsport.de/2007/05/24/joerg-fischer-vom-nazi-zum-buergerrassisten

    Kommentar von Campo-News — 27. Mai 2007 @ 06:20

  12. Grad entdeckt, über den Hagalil-Autor Fischer
    Berliner Institut für Faschsimus-Forschung:
    Keine Popularisierung Kühnens

    Das abgelieferte Skript der beiden rechtsaußen-Autoren Markus Bernhardt und Jörg Fischer sei “nicht druck-tauglich” gewesen, sagte ein Verlagssprecher gegenüber dem BIFFF…

    Das hätte man auch vorher wissen können !

    Da wollte der al-Qaida-nahe Autor aus der “jungen Welt”, Förderer des “Folsom Europe”-Straßenfestes und “whk”-Aktivist Markus Bernhardt gemeinsam mit dem Verwirrspieler Jörg Fischer einen weiteren Coup zur Popularisierung der Ideen des schwulen Neonazi Michael Kühnen landen: Mit dem Buch “Schwule Nazis”, das der linke “Unrast-Verlag” aus dem westfälischen Münster als vermeintliches Antifa-Buch bereits für das Frühjahr 2006 erstmals angekündigt hatte, dann aber auf den Herbst verschob, neues Erscheinungsdatum: Oktober 2006. Jetzt hat der Verlag das Buch “storniert”. Es wird gar nicht erscheinen, weil, so ein Verlagssprecher, der Text “nicht druck-tauglich” gewesen sei. Auch mit den beiden Autoren sei es “ein bißchen schwierig” gewesen. Die ausführliche Ankündigung des Buches mit Inhaltsverzeichnis und Titel-Foto verschwand im September klammheimlich von der “Unrast”-Internet-Seite — wir konnten die Datei vorher sichern.

    Ein Buch, das nicht erscheint: “Dargestellt und dokumentiert wird das Verhältnis zwischen Rechtsextremismus und männlicher Homosexualität”, hieß es in der Verlagsankündigung; “sowohl im historischen Nationalsozialismus als auch in der gegenwärtigen Neonazi-Szene finden sich aktive Schwule, und der Hang zum Fetisch ‘NS-Smbole’ innerhalb von Teilen der schwulen Szene scheint nicht immer ‘nur’ sexuell motiviert zu sein.” Auch der Titel war schon fertig: Ein Fetisch-Mann mit Lederhandschuh, den Mittelfinger gestreckt, Sonnenbrille und Szene-üblicher Schirmmütze sollte das Buch zieren.

    Na, diese Autoren müssen es ja wissen! Skinhead Markus Bernhardt puscht seit mehr als einem Jahr mit Artikeln in der “jungen Welt” und Interviews in der rechten Gewaltsex-Zeitschrift “Box” das Berliner “Folsom Europe”-Straßenfest rechter und rechtsextremer “Fetischisten” und “Sado-Masochisten”, an dessen Gründung 2004 auch der kriminelle Neonazi und Auschwitz-Leugner Bela Ewald Althans beteiligt war und dessen Veranstalter “Folsom Europe e.V.” 2006 Teil einer weltweiten Kette zum Internet-Verkauf originaler SS-Utensilien ist (SS-Uniformen, Hakenkreuzfahnen, Manschettenknöpfe mit SS-Runden, T-Shirts mit originalem SS-Totenkopf usw.), in und mit denen die “Fetischisten” dann Sex haben und dabei auch Menschen quälen, die SS-Opfer darstellen sollen. Bernhardt findet, daß Kritik an “Folsom Europe” nur “Hetzkampagnen” und “Hatz” seien, wie er in “Box” im Juli und August 2006 schrieb.

    Sein Kumpan Jörg Fischer mimt seit Jahren wenig glaubhaft den Nazi-Aussteiger, mal als vermeintlich geläuterter Skinhead, mal mit rot-braun gefärbten Haaren. Fischer hatte allerdings noch im Jahr 2005 seine Internet-Seite mit einer ausländerfeindlichen Skinhead-Webseite verlinkt. “Skinhead”, das ist ja nur Fetisch!

    Kommentar von Campo-News — 2. Juli 2007 @ 16:25

  13. Wie keinem anderen NS-Funktionär wurden dem „Jugendführer des deutschen Reiches“ Baldur von Schirach homophile oder -sexuelle Neigungen nachgesagt. Unter anderem Beziehungen zu den Hitlerjungen, besonders zu Jürgen Ohlsen.

    Kommentar von Campo-News — 19. Februar 2008 @ 20:02

  14. Hagalil sagt - http://www.hagalil.com/archiv/2010/01/25/hakadima-haolam/

    Kommentar von Campo-News — 26. Juni 2012 @ 09:17

  15. Der Neid und der Hass eines Exnazis, eines Konvertiten?? von dem keiner weiß, ob er wirklich konvertiert ist, - warum? Woher rühren sie? . Ich stelle ihm ein Ultimatum. Er hat diesen unsäglichen Blog zu entfernen, sonst werden wir, alle beteiligten Ärzte alle nur erdenklichen Maßnahmen ergreifen. Wir sind nicht im Wilden Westen. - http://www.dofaz.net/denunzianten-und-kriminelle-bei-facebook__artikel_2929.html

    https://otlasblog.wordpress.com/2014/04/06/ein-sattes-rot-braun-uber-nazis-und-zionisten/

    Kommentar von Campo-News — 1. Juli 2012 @ 13:55

  16. http://www.bifff-berlin.de/aktuell61.html

    Kommentar von Campo-News — 27. Januar 2015 @ 14:43

  17. http://www.focus.de/politik/deutschland/anzeige-gegen-erdogan-linken-politikerin-jelpke-erklaert-warum-sie-gerne-aerger-aus-ankara-riskiert_id_5678188.html

    Kommentar von Campo-News — 28. Juni 2016 @ 17:51

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