Campo de Criptana




11. Juli 2005

CAMPO-NEWS-BLOG INFOS NR. 11: Der linke Rand reicht bis in die Mitte der Gesellschaft!

Abgelegt unter: Allgemein — Campo-News @ 15:13

Neuigkeiten

1 In der vergangenen Woche wurde mit dem Tagesschnitt von 827 Besuchern eine neue Bestmarke des Blogs erreicht.

2 Die Meinungsäußerung aus der CBN zum CSD ist auf Homepage Tanja Krienen in „Kultur und Reflexionen“, Seite 5, eingestellt.

3 Ich möchte noch einmal auf den Start des Kicktippspieles hinweisen - CAMPO-Kicktippspiel zu erreichen ist es auch über die Startseite CAMPO

4 Die Schmähartikel aus der Frankfurter Rundschau und den „Antifaschistischen Nachrichten“ werden in Kürze auf der Seite „CAMPO in den Medien“ eingestellt – hier jedoch schon jetzt „endgültig provisorisch“ und der Kommentar dazu.

Der linke Rand reicht bis in die Mitte der Gesellschaft.

Wenn irgendein ominöses „Dokumentationsarchiv gegen rechts“ den „Artikel“ eines 20jährigen SA(V)-Trotzkisten über mich einstellt, der seinem Genossen Jörg Fischer (NPD,DVU, PDS, SAV, WASG, also SED liiert) half, ist es beinahe schon lustig, wie dumpf das linksextreme, Israel – und USA feindlich gesinnte Lager zusammenhält, wie die Schakale beim Treiben; ein Abgrund tut sich jedoch auf, wenn dies sogar mit Duldung einer 68 durchwirkten Lehrerschaft auf einer Schülerzeitungsseite ausgewiesen wird. Doch das ist es nur ein Schatten weiterer Verbindungen, gegen die jene ausgehandelte Vereinbarungen zwischen der SPD und der Honecker-Diktatur, kaum ebenbürtig erscheinen.

Was war passiert? In eben jener Stadt, in der jener Trotzkist dann den Schmähartikel schrieb, erschien dann auch ein Artikel der „Frankfurter Rundschau“(Abbildung 1, unten), weil das Schulamt Kassel eine Veranstaltung mit dem rotlackierten Nazi Jörg Fischer hier ein AKTUELLES Foto Rot Front marschiert mit ruhig festem Tritt
zunächst absagte, dann aber wieder keineswegs überzeugt von der Redlichkeit des Falschspielers, der seit Neuestem auch wieder für die Friedrich-Ebert-Stiftung der SPD eingesetzt wird, in Aussicht stellte. Auslöser war meine Recherche Der große Bluff eines Falschspielers

Der Autor des Beitrages war ein Schreiber, der sogar als gelegentlicher Referent bei DKP-Veranstaltungen weit im linksextremistischen Milieu verstrickt ist, sein Vorgesetzter bei der FR ein Mann, der mir sagte, dies, und auch Fischers Vergangenheit seien egal, weil es egal sei, wer gegen rechts agiere. Meine Argumentation war, dass man doch mit DKP und SA(V)-Leuten keine überzeugende Aufklärung gegen die Rechtsextremen bei Schulveranstaltungen durchführen könne, und erst recht sei der Artikel völlig falsch, weil sich der Autor nicht mal bei mir über die Fakten erkundigte, die Aussage also, ich hätte keine Beweise, eine schlichte Lüge sei. Der Hörer wurde aufgelegt. Mehrfache Versuche einer Klärung waren zwecklos. Ich habe nun den Presserat eingeschaltet. Eine Sendung über diese Vorfälle im Hessischen Rundfunk kann ich ob ihres Inhaltes nicht nachprüfen.

Der dritte Schmähartikel – Artikel (Abbildung 2, unten) ist einer, der in „Der rechte Rand“ zunächst im Net erschien, aber dann auch noch von den „Antifaschistischen Nachrichten“ übernommen wurde, die den CAMPO unter „Aus der faschistischen Presse“ ablegten. Die „Argumente“ waren hanebüchend – nicht nur, weil beim CAMPO auf einen Autor, der „irgendwie rechts“ einzuordenen war, immer fünf explizit linke kamen, sondern auch wegen des schlagkräftigen Hauptarguments, ich sei eine Böse, weil ich ein paar Leserbriefe(!) an die Junge Freiheit geschrieben habe (erst jüngst wurde bekannt, dass man die JF zu Unrecht als „rechtsextrem“ eingestufte). Zum Herausgeberkreis gehören: Das Mitglied des Deutschen Bundestages, Bündnis 90/Die Grünen, Annelie Buntenbach der Kölner PDS-Stadtrat Jörg Detjen, sowie die Junge Welt-Redakteurin und Ex-PDS-Bundestagsabgeordnete Ulla Jelpe.

Die Quelle, die Zeitung „Der rechte Rand“ wird von Klaus Harbart herausgegeben – er ist in dieser Funktion der Nachfolger des Bundesministers Jürgen Trittin! Es ist der gleiche Klaus Harbart, der bis vor wenigen Wochen Bundesgeschäftsführer der VVN war: Zitat in der besagten Zeitung:

„Die sechste Ausgabe der Zeitschrift “Campo de Criptana” stellt auch rechten Autoren wieder ausreichend Raum zur Verfügung. Herausgegeben wird das Heft von der Ex-PDSlerin Tanja Krienen (früher Unna), die in der Vergangenheit auch Leserbriefe an die “Junge Freiheit” schrieb..“ weiteres unten im Original der AN.

Wird man also dort schon als Rechte entlarvt, weil man ein paar Leserbriefe an die JF schrieb (mit durchweg widersprechendem Inhalt) und weil die libertären Lichtschlag und Schah, die Unionsabgeordnete Lengsfeld und der konservative Wolfssohn schreiben oder Interviews geben, so paktiert die VVN kurioserweise offen mit Autoren der ansonsten übel geschmähten „neofaschistischen Jungen Freiheit“ (z.B. Hochhuth).

Halten wir fest: Klaus Harbart aus Hannover, Herausgeber von „Der rechte Rand“, einer Postille, die sogar vom Verfassungsschutz als linksextremistisch aufgelistet wird; Klaus Harbart, Ex-Bundesgeschäftsführer der VVN und DER Aktivist in Sachen „Wir drechseln uns einen Faschisten“; Klaus Harbart, dessen Heimatorganisation, die VVN in Hannover, nun einen Bunten Abend mit dem Saddam-Gefolgsleute-Händeschüttler Wecker, dem geschassten SED-Kandiaten Sodann, und dem JF-Autor und Unterstützer Irvings Hochhuth veranstaltete, er echauffiert sich mit seinem „Organ“. Und: der ehemalige NPDler, Schüler Udo Voigts und Kurze-Hosen-Luder von DVU-Chef Gerhard Frey und heutige K-Gruppen-Aktivist, Jörg Fischer, hatte sich vor wenigen Wochen in einem linken Forum damit gebrüstet, er habe die Lesung im Brecht-Haus von Tanja Krienen im November 2004 verhindert, in gemeinsamer Aktion mit…..nun…..dem damaligen Bundesgeschäftsführer der VVN(!) – kein anderer als besagter Klaus Harbart. Fischers Posting lautete im Original und die einzige Frage ist, da wir Fischer kennen, ob die Aktionseinheit wirklich als Fakt zu sehen ist: „An der Verhinderung dieser Provokation war Eike (gemeint ist der homosexuelle Aktivist, Konkret-Autor, Heterophobe und Publizist Eike Stedefeldt, Gigi/Röhm, Anm. TK) tatsächlich nicht beteiligt, da waren meine Person und der damalige Bundesgeschäftsführer der VVN/BdA beteiligt – und es war und ist gut, das uns dies gelungen ist.“ Allianzen gibt es, die sich kaum zu beschreiben und die Begründungen dafür, die traut sich nicht mal einer auf dem Bahnhofsklo an die Wand zu schmieren. Deutschland 2005.

Interessant ist aber, was die FR zu dem ähnlich gelagerten Fall „Blick nach Rechts“ am 21.12 2004 schrieb:

„Er wird von einem SPD-Verlag herausgegeben. Doch bis auf gelegentliche Kommentare vom Bundestagspräsidenten Wolfgang Thierse spielt Parteipolitik beim BnR keine Rolle. Man beobachtet die rechte Szene. Doch nun ist der BnR selber im Visier. Die CDU/CSU wollte in einer Kleinen Anfrage mit dem Titel “Förderung linksextremistischer Gruppierungen durch den Bundesminister des Innern sowie durch die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister des Innern, Ute Vogt MdB” von der Bundesregierung wissen, ob das Bundesinnenministerium die Internetausgabe des Blick nach Rechts finanziell fördert und ob die Bundesregierung und ihr nachgeordnete Behörden den Informationsdienst abonniert haben. Der CDU-Abgeordnete Eckart von Klaeden monierte, dass auf der Internetseite des BnR für linksextremistische Organisationen geworben worden sei. Dabei handelt es sich um - mittlerweile entfernte - Links zu antifaschistischen Initiativen.

Ute Vogt, hält weiterhin an der unheiligen Allianz mit Linksaußen fest”, erklärt der CDU-Abgeordnete Eckart von Klaeden. So werde dort weiterhin für die Vereinigten der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschisten (VVN/BdA) geworben, kritisiert er. Die nach dem Krieg von Widerstandskämpfern gegen das Naziregime gegründete Organisation hat sich Mitte der siebziger Jahre auch für junge Antifaschisten geöffnet. Wer für die Bekämpfung des Extremismus Verantwortung trage, dürfe “nicht die Verbreitung linksextremistischen Gedankengutes unterstützen und dazu eine SPD-eigene Internetplattform finanziell fördern”, begründet derChristdemokrat von Klaeden seine hartnäckige Invektive gegen den BnR und Ute Vogt. “Sie darf sich nicht als Schirmherrin der Linksextremisten aufspielen”, erklärt der CSU-Abgeordnete Norbert Geis - pikanterweise in einem Interview mit neurechten Wochenzeitung Junge Freiheit. Das vom nordrhein-westfälischen Verfassungsschutz beobachtete Blatt führt schon seit Jahren eine Kampagne gegen den Blick nach Rechts.“

Der JF-Autor Manuel Ochsenreiter stellt auch bezüglich von „Blick nach rechts“ und dem „Rechten Rand“ fest:

“Bereits die Vielzahl der Verweise zu “offenkundig linksextremistischen Bewegungen, die auch in Verfassungsschutzberichten erwähnt werden, zeigt aber, daß der Blick nach Rechts eine mit Steuergeldern finanzierte Plattform auch für die Verbreitung linksextremistischer Parolen unter dem Etikett der Bekämpfung des Rechtsextremismus ist”, heißt es in der Unions-Anfrage.

Dabei hat es anscheinend vor allem eine Organisation dem Blick nach Rechts und Staatssekretärin Vogt angetan: Die “Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten” (VVN-BdA). Der Verfassungsschutzbericht des Jahres 1999 gibt nähere Hinweise zu dieser Organisation. Tonangebend im VVN-BdA “sind aktive und ehemalige Mitglieder der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP)”, so der Bericht.

Der Verband orientiere sich der “klassischen orthodox-kommunistischen Faschismus-Doktrin, nach der ‘Faschismus’ und ‘bürgerliche Demokratie’ gleichermaßen der Sicherung der Herrschaft des Kapitals dienen”.

Die VVN-BdA beteilige sich sogar führend an “zahlreichen Veranstaltungen, Aktionen und Kampagnen mit linksextremistischen Zusammenschlüssen”. Dabei praktiziere die Vereinigung eine “offene Bündnispolitik” gegenüber gewaltbereiten Gruppen, führt der VS-Bericht weiter aus.

Ute Vogt ist dieser linksextremestische Zusammenschluß keinesfalls unbekannt. Ohnehin scheinen vor allem die baden-württembergischen Sozialdemokraten, denen Vogt vorsteht, ein besonderes Verhältnis zur VVN-BdA zu pflegen. Bereits vor zehn Jahren empörte sich die Fraktion der Republikaner im baden-württembergischen Landtag darüber, daß ausgerechnet die damalige Familienministerin und Sozialdemokratin Brigitte Unger-Soyka Mitglied in der orthodox-kommunistischen VVN-BdA war.

Unger-Soyka hat ihr Engagement bei den Linksextremisten nicht geschadet - heute arbeitet sie im Bundesministerium für Familie, Frauen und Jugend als Gleichstellungsbeauftragte. Zwar sei sie heute nicht mehr Mitglied der VVN-BdA, dies habe aber “keine inhaltlichen Gründe”, wie Unger-Soyka im Gespräch mit der JUNGEN FREIHEIT erklärte.

Doch bereits die Geschichte des Blick nach Rechts ist eng mit dem Linksextremismus verquickt. Von Beginn an diente er weniger der Bekämpfung des tatsächlichen Rechtsextremismus, sondern der Diffamierung des politischen Gegners - namentlich der Union. Denn der Gründer des Blick nach Rechts, Kurt Hirsch, handelte im Auftrag des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) der DDR. Das MfS hatte Hirsch bereits 1970 “auf ideologischer Basis” als Inoffiziellen Mitarbeiter (Deckname “Helm”) angeworben. Hirsch soll sogar für kurze Zeit Mitglied der Kommunistischen Partei Österreichs (KPÖ) gewesen sein. Aufgabe von IM “Helm” war es, vor allem konservative Politiker und kommunismuskritische Organisationen als “rechtsextremistisch” zu diffamieren.

Hierzu publizierte er zahlreiche Broschüren, die von der Stasi über den “Presseausschuß der Demokratischen Initiative” mit mindestens 300.000 Mark finanziert wurden. Hirsch konnte damals viele Förderer aus den Reihen der SPD für den PDI gewinnen, darunter Peter Struck, Renate Schmidt und Heidemarie Wieczorek-Zeul. Als Hirsch 1983 verkündete, der Blick nach Rechts sei pleite, kaufte die SPD die Publikation und beschäftigte IM “Helm” fortan für ein monatliches Gehalt. Heute ist der ehemalige Vize-Senatssprecher von Berlin Helmut Lölhöffel Herausgeber des Blick nach Rechts.

Dafür, daß es bei dem SPD-eigenen Antifa-Blatt mit der glaubhaften Abgrenzung gegenüber der extremen Linken nicht allzu weit her liegt, zeigt allerdings auch seine Autorenschaft. So greift beispielsweise Blick nach Rechts-Autorin Andrea Röpke auch für das Antifa-Magazin Der Rechte Rand sowie für die ehemalige FDJ-Zeitung Junge Welt zur Feder. Beide Publikationen sind den deutschen Innenbehörden wohlbekannt. Neben dem Rechten Rand ist auch die Junge Welt im VS-Bericht des Jahres 1998 erwähnt. Die Junge Welt sei demnach “das auflagenstärkste und aufwendigste organisationsunabhängige Blatt” der extremen Linken.

“Das Spektrum der Redakteure und Autoren spannt sich von Anhängern der DKP und KPF (Kommunistische Plattform) der PDS über frühere Unterstützer deutscher linksterroristischer Organisationen bis hin zu ehemaligen Inoffiziellen Mitarbeitern des MfS und ‘Kundschaftern des Friedens’”, heißt es im VS-Bericht. Die ehemalige Ost-Zeitung bemühe sich darüber hinaus um Leser aus dem Bereich der “gewaltbereiten Linken”.

Bei seinen Autoren scheint der Blick nach Rechts also nicht besonders wählerisch - weshalb auch? Kritik bleibt für gewöhnlich aus. So gehört der linksextremistische Kölner Hochschullehrer Christoph Butterwegge zum wohlwollenden Umfeld des Blick nach Rechts.

Daß die Unions-Anfrage solche Punkte nicht aufgreift, kann nur an der mangelnden Sachkenntnis und Interesse an solchen Zusammenhängen liegen. Denn auch nach dem Artikel in der Welt und dem Großreinemachen in der Liste der Verweise (der Blick nach Rechts entfernte die Antifa-Links) befinden sich noch genug problematische Hinweise auf der Internetpräsenz. So wird dort auch noch heute für die Ausstellung “Rechts um und ab durch die Mitte ?!” des Kölner Jugendclubs Courage e.V. geworben. Auf den Schautafeln der Ausstellung werden gleich reihenweise Unions-Politiker mit rechtsextremistischer Gewalt in Verbindung gebracht.“

Fazit: So ist es. Der „Kampf gegen rechts“ trifft vor allem jene Demokraten, die sich die Freiheit nehmen, in kämpferischer Weise auf die Instrumentalisierung dieses vorgeblichen Kampfes zugunsten einer Propaganda gegen lediglich liberal-konservativer Personen hinzuweisen. Mit Stalin und Gefolge gegen Adenauer, dies ist im Grunde seit 1945 das wirkliche Programm dieser Leute, - und wer Frankfurter Rundschau kennt, der weiß, wie sehr das für einen Teil zutrifft. Wenn man heute an diesem geschilderten angekommen ist, kann dies als verhängnisvolle Entwicklung angesehen werden. Die Allianz linkssozialdemokratischer und grüner Kräfte, ihre Akzeptanz durch die linke Mitte, bei gleichzeitiger Bewahrung der Interessenslage mit der äußersten Linken, die sich auch offen auf ehemalige Personen des rechtsextremistischen Spektrums stützt, ist das größte Argument für einen Politikwechsel in Deutschland.

Tanja Krienen





13 Kommentare »

  1. Die Berichterstattung der “antifaschistische nachrichten” über das CAMPO-Projekt führt erneut vor Augen, daß die offiziösen “Feinderklärungen” des dem DKP-Spektrum angehörenden Teils der “Antifa” in ihrem denunziatorischen Duktus jenen “Verfassungsschutzberichten” korrespondieren, in denen auch der VVN-BdA periodisch als DKP-Vorfeldorganisation zum Gegenstand gemacht wird. Signifikant für die notorische Relativierung des fundamentalen Gegensatzes zwischen demokratisch-konservativen und pro-nazistischen Positionen ist, daß Michael Wolffsohn und Vera Lengsfeld, die zeitweilig der Mikro-Minorität der Anhänger Hohmanns in den Unionsparteien nach dem Mund redete (worauf das Blatt genüßlich verweist), in einem Atemzug genannt werden. Auf den Gedanken, daß die Aufnahme Lengsfelds in die CDU/CSU-Bundestagsfraktion 1996 - ungeachtet der nur wenige Jahre zurückliegenden Beteiligung dieser Dame an der linksextremistisch-antizionistisch motivierten Diffamierung der VN-Militäraktion gegen Saddam Husseins Irak 1991 - weniger von rechtskonservativen oder gar “faschistischen” Tendenzen in der CDU Zeugnis ablegen könnte, als von einer beispiellosen Naivität der “bürgerlichen Mitte” gegenüber den finstersten Kräften innerhalb der pazifistisch grundierten (Pseudo-)Linken, kommen die “antifaschistischen” CAMPO-Kritiker natürlich nicht.

    Kommentar von Digenis Akritas — 11. Juli 2005 @ 15:51

  2. Michael Wolffsohn hat niemals der “Mikro-Minorität der Anhänger Hohmanns in den Unionsparteien” nach dem Mund geredet. Wer so etwas behauptet, der kann tatsächlich nicht mehr als zurechnungsfähig verstanden werden.

    Kommentar von dvf — 11. Juli 2005 @ 16:29

  3. Richtig lesen. DA hat Wolfssohn und Lengsfeld getrennt behandelt, wobei ich das Urteil über die Letztere, die ich ansonsten sehr schätze, in diesem Punkt nicht völlig treffend finde.

    TK

    Kommentar von Campo-News — 11. Juli 2005 @ 16:47

  4. “Michael Wolffsohn hat niemals der ‘Mikro-Minorität der Anhänger Hohmanns in den Unionsparteien’ nach dem Mund geredet. Wer so etwas behauptet, der kann tatsächlich nicht mehr als zurechnungsfähig verstanden werden.”

    Uneingeschränkte Zustimmung! Daher sehe ich den Versuch, Wolffsohn in einer Linie mit Lengsfeld als vermeintlich “rechte” Galionsfigur des “faschistischen” CAMPO-Projekts zu verorten, als markantes Beispiel für einen instrumentellen “Antifaschismus” an, der vor ehrverletzenden Angriffen auf jüdische Menschen, die sich (wie auch der verstorbene Gerhard Löwenthal) eher dem demokratisch-konservativen Spektrum der Bundesrepublik verpflichtet sehen, als einer verkommenen politischen “Linken”, nicht zurückschreckt. Mit der Hohmann-Apologie Lengsfelds von 2003 hat Wolffsohn ebenso wenig zu tun, wie mit ihrer Saddam Hussein-Apologie von 1991.

    Kommentar von Digenis Akritas — 11. Juli 2005 @ 17:22

  5. Spaßige, überaus witzige Kommentare auf einer dafür bekannten Plattform:

    dogmatischer Kommunismus endet bei den Nazis
    Kommentator 14.07.2005 12:23
    Tanja Krienen und Justus Wertmüller sind schöne Beispiele, wohin dogmatische Kommis und besonders sog. “Antideutsche” abdriften, wenn sie ihre Ideolgie noch konsequenter betreiben. Tanja Krienen hängt derzeit in einer bizarren Zwischenphase aus stalinistisch (so in der Art der KPF der PDS), antideutsch, religiös-fundamentalistisch und faschistisch. Dabei scheint sie sich aber eher am klassischen Faschismus (der auch von Antideutschen toleriert wird) zu orientieren und weniger am am Nazifaschismus.

    @kommentator
    tagmata 14.07.2005 13:37
    knappe, aber pointierte analyse; ich bin komplett erstaunt, *warum* tk in so kurzer zeit so kraß weggekippt ist. der trend war schon länger da, aber miserabel gedichtete lobeshymnen auf die postfrancistische pp und ansonsten wenig mehr als persönliche ausfälle und anfeindungen schwer unterhalb der gürtellinie klingt, könnt’ ichs mir bei ihr vorstellen, irgendwie danach, als hätte der crystal meth-lieferant das falsche zeug zum strecken benutzt.

    “erst jüngst wurde bekannt, dass man die JF zu Unrecht als „rechtsextrem“ eingestufte”

    das sehen etliche leute beim vs, der nicht grad als linksextrem verschrien ist, aber ganz genau so.
    Krienen in der PP

    Rantantu 07.07.2005 14:34
    Zwischenzeitlich ist Krienen Mitglied der Franco-Nahen PP, der “Spanischen Volkspartei” geworden und veröffentlicht PP-Lobesgedichte in dem Niveau eines Poesiealbums aus der Grundschule.

    Kommentar von Campo-News — 14. Juli 2005 @ 13:14

  6. Staatsmonopolantifaschismus

    “dogmatischer Kommunismus endet bei den Nazis
    Kommentator 14.07.2005 12:23
    Tanja Krienen und Justus Wertmüller sind schöne Beispiele, wohin dogmatische Kommis und besonders sog. ‘Antideutsche’ abdriften, wenn sie ihre Ideolgie noch konsequenter betreiben. Tanja Krienen hängt derzeit in einer bizarren Zwischenphase aus stalinistisch (so in der Art der KPF der PDS), antideutsch, religiös-fundamentalistisch und faschistisch. Dabei scheint sie sich aber eher am klassischen Faschismus (der auch von Antideutschen toleriert wird) zu orientieren und weniger am am Nazifaschismus.”

    Der Kommentar zeigt unfreiwilligerweise, wohin vermeintliche “Linke”, die in “Antideutschen”, wie Tanja Krienen oder Justus Wertemüller (die kaum etwas miteinander verbindet), verabscheuungswürdige Querfront-Propagandisten zu sehen vermeinen, “abdriften” können: in einen “Antitotalitarismus” sui generis, der selbst in der Solidarisierung der “Redaktion Bahamas” mit Israel, Rußland und den USA eine Variante des Wiederauflebens des “Faschismus” geißelt. Mit anderen Worten: Das Prädikat des Undogmatischen verdient in den Augen des “Kommentators” ausschließlich derjenige, der sich vorbehaltlos einem pro-islamischen Multikulturalismus rot-grüner Couleur verpflichtet sieht - in voller Übereinstimmung mit der rot-grünen deutschen Staatsführung.

    Kommentar von Digenis Akritas — 14. Juli 2005 @ 15:49

  7. In diesem Sinne: Fascho-Krienen halt deine braune Fresse, sonst bekommst Du mehr in dieselbige, als Dir lieb ist!

    ebenda

    Kommentar von Campo-News — 14. Juli 2005 @ 16:27

  8. Soso, die BAHAMAS-Redaktion “solidarisiert” sich also auch “mit Rußland” - wie macht man das ?
    Irgendwie paßt das alles nicht zusammen. Wie kann man mit der angelsächsisch-zionistischen Achse sympathisieren UND ZUGLEICH mit dem Staat, auf welchem die Hoffnungen aller Gegner der von Washington und Tel Aviv garantierten New World Order ruhen ? Haben die Bahamoten noch nicht mitbekommen, daß hinter der tschetschenischen Insurrektion der CIA steckt ? Daß regierungstreue US-Medien gegen Rußland und seinen Präsidenten hetzen wie in den kältesten Zeiten des Kalten Krieges ? Wenn es ihren Zwecken dient, erwärmen die Zionazis in Washington sich auch schon mal für die bedrohten Menschenrechte islamischer Fundamentalisten - so in Afghanistan zur Zeit der sowjetischen Okkupation, in Bosnien-Herzegowina und eben auch in Tschetschenien. Seitdem er den Kosher Nostra-Paten und NWO-Tycoon Chodorkowsky ins Gefängnis schicken ließ, ist Putin in Washington vollends unten durch. Die Lohnschreiber des ZOG gerieten über die Unbotmäßigkeit Putins derart aus dem Häuschen, daß sie die Behauptung in Umlauf brachten, Saddam Husseins Massenvernichtungswaffen seien vor dem Einmarsch der NWO-Truppen von russischen Speznaz-Einheiten außer Landes gebracht worden.
    Kurzum: Kein anständiger Mensch, der im Kampfe mit dem mörderischen Imperialismus USraels seine Hoffnungen nicht auf Putins Rußlands setzte. Europa wird erst frei sein, wenn die Kosaken ihre Pferde in den Wassern von Rhein, Seine, Themse und Tejo tränken.

    Kommentar von Huey "Kingfish" Long — 10. September 2006 @ 00:31

  9. Dazu passt das

    Kommentar von Campo-News — 13. Oktober 2006 @ 19:02

  10. Na klar und das Buch ist sogar dem leider leider leider verstrobenen K. Parker von Gagalil gewidmet.

    Neues Portal der JF -
    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M585dda7d889.0.html

    “Fall Stephan Braun”: FOCUS legt Kontakte nach Linksaußen offen

    MÜNCHEN. Der “Fall Stephan Braun” zieht immer weitere Kreise: Das Münchner Nachrichtenmagazin Focus berichtet jetzt in seiner aktuellen Ausgabe (”Wenn Extremisten Extremisten Extremisten nennen: Zwei SPD-Politiker kämpfen mit seltsamen Verbündeten ‘gegen rechts’”) über die linksextremen Verstrickungen des baden-württembergischen SPD-Abgeordneten.

    Stephan Braun, Verfassungsschutzbeauftragter der baden-württembergischen SPD-Landtagsfraktion, veröffentlichte im Sommer ein heftig umstrittenes Buch, in dem er zusammen mit einer “illustren Truppe” (Focus) von “Extremismusexperten” gegen die JUNGE FREIHEIT mobil macht.

    Focus legt die linksextremen Verbindungen des Braun-Buches offen: “Mindestens sechs Autoren des Buches schreiben parallel auch für Publikationen wie Der Rechte Rand, Antifaschistische Nachrichten, Jungle World, enough is enough oder Graswurzelrevolution, die allesamt von diversen Landesämtern für Verfassungsschutz als linksextremistisch eingestuft werden.”

    “Kein seriöses Institut, sondern ein Linksextremistensüppchenkochclub”

    Zudem fänden sich unter den Co-Autoren Brauns auch Mitarbeiter des „Duisburger Instituts für Sprach- und Sozialforschung (DISS)“. „Dahinter verbirgt sich freilich kein seriöses Institut, sondern ein Linksextremistensüppchenkochclub“, schreibt der Focus und kommt zu dem Schluß: „Wer von soweit links die Dinge betrachtet, dem kommt einiges Rechte extrem vor“.

    Das Münchner Magazin kritisiert zudem, daß Braun und Vogt in ihrem Buch mit allen Mitteln versuchten, die JF als rechtsextrem zu brandmarken. Durch eine solche Arbeitsweise sei „die Grenze zur politischen Denunziation“ überschritten.

    Kommentar von Campo-News — 12. Dezember 2007 @ 18:35

  11. Zuvor hatte bereits der “Wiesbadener Kurier” berichtet, eine Ikea-Führungskraft aus dem Personalbereich sei bei dem sozialen Netzwerk mit NPD-Führungskräften und dem rechtsextremen Liedermacher Frank Rennicke befreundet. Die Zeitung beruft sich auf Informationen des “Recherchebüros Berlin”, einer Antifa-Organisation. - http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,799321,00.html

    Kommentar von Campo-News — 22. November 2011 @ 17:58

  12. Früher, so etwa um Franz Josef Strauß herum, muss es da noch etwas gegeben haben, wenigstens eine Wand. Heutzutage trifft man dort nur noch auf das vollkommene Nichts. Nicht einmal in der rechten Mitte wollen Parteien wie CDU und CSU noch so recht verortet werden. Es könnte ja einer auf die Idee kommen, sie wären dann ein Fall für das geplante „Abwehrzentrum Rechts“. - http://www.faz.net/aktuell/politik/fraktur/fraktur-die-sprachglosse-rechts-ist-nur-noch-das-nichts-11540891.html

    Kommentar von Campo-News — 28. November 2011 @ 09:55

  13. „Natürlich planen SPD und Grüne einen Pakt mit dem Klassenkämpfer Lafontaine, der zur politischen Auseinandersetzung auf der Straße aufruft und eine Trillerpfeifendemokratie in Deutschland will“, sagte Dobrindt der „Welt“ vom Mittwoch. „Es wird eine klare Auseinandersetzung geben zwischen den bürgerlichen Parteien, die für Stabilität stehen und Verantwortung für Deutschland übernehmen, und dem Linksblock von Gabriel, Özdemir und Lafontaine, die Deutschland abschaffen wollen.“
    - http://www.focus.de/politik/deutschland/bundestagswahl-2013-csu-warnt-vor-linksblock-in-deutschland_aid_697766.html

    Kommentar von Campo-News — 28. Dezember 2011 @ 12:23

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