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24. August 2005

Indianer und ihre Freunde, die Nazi-Schriftsteller

Abgelegt unter: Allgemein — Campo-News @ 19:57

Wie Milieus miteinander korrespondieren

Im Jahre 1999, oder war es schon im Jahre 2000? – jedenfalls im letzten vollendeten Jahrhundert - lernte ich eine Frau in Spanien kennen, deren erster Lover Bernward Vesper war. Wer war Bernward Vesper? Ganz einfach: Er ist Autor des verfilmten Buches „Die Reise“ und der Lebensgefährte Gudrun Ensslins ihr gemeinsamer Sohn Felix, dem Bernward Vesper auch sein Buch widmete, arbeitet heute im Büro Rezzo Schlauchs. Bernward Vesper war auch der Sohn des Rechtsextremisten Will Vesper

In seinem, weitgehend unter Drogeneinfluss entstandenen Buches „Die Reise“, schildert Bernward Vesper, selbst zunächst ein organisierter und propagandistisch wirkender Rechtsextremist wie sein Vater Will, Besuch von dem Schriftsteller-Kollegen und Nazi-Volksgenossen – bitte lesen lesen lesen ihr dumm-romantischen Linksrechten von attack und anderen ökofaschistischen und positiv rassistischen Kiffergroups - Fritz Steuben erhielt. Und noch einmal Fritz Steuben

Was schrieb nun der Herr, der wie kein Zweiter NS und Indianer-Kult verquickte (Tecumsehs Traum einer geeinten und starken indianischen Nation scheint zum Greifen nahe. Immer mehr einflussreiche Häuptlinge treten dem Bündnis bei. Ein Dorf am Tippecanoe-River wird zum Hauptquartier, das zahlreiche Krieger anzieht. Als Tecumseh aufbricht, um auch die Stämme im Süden für seinen Kampf zu gewinnen, lässt sein ärgster Feind, Gouverneur Harrison, das Dorf angreifen) und es sei Dieses und Jenes zuvor berücksichtigt:





Gudrun E. von Freiwillige Selbstkontrolle

Gudrun Ensslin war bis zu ihrem Ende
Ein frisches hübsches Girl geblieben
Dann hat sich Gudrun Ensslin
Traum aller Jungs
An ihrem Zellenfenster irgendwie
Ganz einfach aufgehängt fragt mich nicht wie
Und die Genossen singen :
La la lalala lalalal lalallala

6 Kommentare »

  1. Tatsächlich ist der Topos eines “Völkermordes” an den nordamerikanischen Ureinwohnern seit Jahrzehnten integraler Bestandteil des Versuchs derer, die den USA ihre Beteiligung an der militärischen Niederschlagung Hitler-Deutschlands nicht verzeihen mögen, die tatsächlichen Genozid-Verbrechen des NS-Rasseimperialismus zu “relativieren”, indem diese Greuel gleichsam als deutsches Plagiat westeuropäischer und nordamerikanischer Kolonialverbrechen historisch verortet werden. Eines der aktuellsten Beispiele für diese Art der pro-nationalsozialistischen Sinnstiftung sind die folgenden Ausführungen des litauischen Ex-Präsidenten (und Propagandisten einer diplomatischen Anerkennung des mörderischen und islamistisch-antisemitischen tschetschenischen Gewaltsezessionismus), der die Shoah und den jungtürkischen Völkermord an den Armeniern allen Ernstes mit der Vertreibung der Deutschen (und Litauer) aus Ostpreußen sowie den indianischen Massakern auf eine Stufe stellt.

    JF: Bundeskanzler Schröder sieht seine Reise am Sonntag nach Moskau unter dem Gesichtspunkt der “Normalisierung”.

    LANDSBERGIS: Warum erinnert Ihr Deutschen Euch nicht daran, daß zum Beispiel die “Befreiung” Ostpreußens mit der fast vollständigen Vertreibung beziehungsweise Auslöschung seiner Bevölkerung einherging? Die Deutschen in den von den Sowjets eroberten Gebieten sind Opfer eines Völkermords geworden - wie übrigens auch die in Ostpreußen lebenden Litauer, aber das war natürlich nur eine Minderheit. Seltsamerweise gibt es heute in Deutschland kein Bewußtsein für diesen Genozid. Die Deutschen wissen vom Völkermord an den Juden, den Indianern, den Armeniern, aber nichts von dem an ihnen verübten. Vergegenwärtigen Sie sich diese Tatsache mal für einen Moment. - Nun sagen Sie mir, halten Sie es jetzt immer noch für angemessen, das Kriegsende im Osten als “Befreiung” zu feiern?

    Zit. nach: Junge Freiheit, 6.5.2005

    Kommentar von Digenis Akritas — 27. August 2005 @ 13:34

  2. http://www.illerschorsch.de/ZUGIndianer.html

    Kommentar von Campo-News — 31. März 2016 @ 16:53

  3. Lieber Reinhard, ich widerspreche dir ungern, aber hier muss ich es freundlichst. Die Indianer sind heute so zahlreich wie noch nie und reich sind sie auch, weil ihnen alle Spielrechte zugeeignet wurden. Mehrheitlich haben sich die Indianer gegen den weißen Neuankömmlingen kooperativ gezeigt, betrieben Handel und wurden früh Mitglied der Army und auch ganz normale Amerikaner. Nur ein kleiner reaktionärer Teil hat seine rückständigen Wirrwarr-Anschauungen gepflegt, die hierzulande vom ökosozialistischen Milieu gern aufgegriffen und gegen die Moderne ausgespielt werden. Die Dezimierung der Indianer geschah unabsichtlich durch Viren - nur eine relativ geringe Zahl ist in der Schlacht gestorben, die meisten Schlachten waren ohnehin nur Scharmützel und extrem aufgebauscht.

    Kommentar von Campo-News — 12. April 2016 @ 17:11

  4. Tanja Krienen
    Tanja Krienen Mein Kampf? Kenne ich nicht! Was Darwin sagte, steht in “Die Entstehung der Arten durch natürliche Zuchtwahl”. Karl Marx wollte DAS KAPITAL ursprünglich Darwin widmen. Der Darwinismus ist eine linke Erkenntnistheorie, die, wie ich auch heute wiederfeststellen muss, immer noch am stärksten noch für die Linke spricht. Wie auch ihr Mut drastische Worte und Handlungen auszuführen. Insofern ist es richtig, wenn die Rechte unterliegt, sie ist zu dumm - und verbal rechts nur, weil sie zu feige ist. Du gehst NULL auf nichts ein und das zeigt, dass du eine Gläubige bist, keine Florettienerin.
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    Patrizia Schöneberg
    Patrizia Schöneberg ich gehe schon auf Dich ein, aber Dir gefallen ja Entgegnungen, die Deine Fakten in Frage stellen nicht.
    Und dann wird es etwas schwierig.
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    Patrizia Schöneberg
    Patrizia Schöneberg Wenn Du Darwin auf das Sozialverhalten überträgst, dann ist eben der bekannteste Vertreter der Herr Schicklgruber.
    Du solltest Dir dann allerdings im Klaren sein, dass Du Dein Sozialverhalten damit logischerweise dem Bereich annäherst, den Darwin beaobachtete: dem Tierreich.
    Der Mensch hat sich durch Kultur davon wegentwickelt.
    Und niemand wird im Ernst in Frage stellen, dass kooperative Modelle und auf individuelle Rechte unabhängig von Macht oder Stärke des Einzelnen, diesen archaischem Sozialdarwinismus haushoch überlegen sind.
    Ein Hawking mag alleine keinen Tag überleben, aber sein Intellekt kann das Wissen eines ganzen Planeten erweitern.
    Bei Darwin überlebt er die Nacht nicht.
    Klasse …
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    Tanja Krienen
    Tanja Krienen Deine Freunde sind dem Tierreich viel näher als die Hitlers dieser Welt, siehe Mel Gibson Apokalypso - aber du hast halt keinen Zellen, um das zu begreifen, weshalb du eine Farce für den Kampf gegen den Islamismus darstellst, wie ihn fast alle “Rechte” letztlich personifizieren, weil sie vernunfts - und verstandensgemäße Prinzipien scheuen, wie das sie viel zu oft besprengelnde Weihwasser! Nicht einmal die Sache mit der Syphillis hast du berücksichtigt, weil es deinen Hirnscheiß auf einen Quadratmillimeter widerlegt. Schau dir die Nachkommen deiner Klientel an! Die Teppich tragenden 155cm großen Smutzhäute mit einem IQ von 65! Das willst du auch für uns. Danke! Hör eine Rede von Trump, der sich DARUM weigert einem Cruzzer beizupflichten. Du karikierst auch das, was man mit Darwinismus bezeichnet, weil du ihn nicht verstehst und der Gipfel ist es, Hawking im Gegensatz dazu zu platzieren. Irre! DEIN Gebräuch ist die exacte Inkarnation des Öko-Faschismus mit ein bisschen Alice Schwarzer. Ich vergaß noch einen vierten Punkt, als ich schrieb, es sei alles eine Frage von Esoterik, Frauenquote und Christentum, es ist vielmehr eine Frage von Esoterik, Frauenquote, Chrostentum und Homosexualität! Pro Darwin! Für die Moderne! Gegen Irrationalität! Für Trump!

    Kommentar von Campo-News — 13. April 2016 @ 15:45

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    Patrizia Schöneberg
    Patrizia Schöneberg ab der wievielten Klasse hast Du die Volksschule verlassen?
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    Tanja Krienen
    Tanja Krienen Ich ging nie zur Schule. Doch heute habe ich einen der meine Texte tippt, der mich finanziert und meine Feinde tötet. Mehr zu verlangen, wäre darwinistisch.

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    Tanja Krienen
    Tanja Krienen Manfred Strossner Der Hype um den blödsinnigen Indianerkult war der Knackpunkt.
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    Tanja Krienen
    Tanja Krienen Mario Schattney Siehe Antwort an Manfred.
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    Tanja Krienen
    Tanja Krienen Mario Schattney Dieses unerschöpfliche Becken, hieß es, nahm alles auf, was hineinfiel, und verwandelte es in zweimal zwei Wochen bis zur Kenntlichkeit!
    Alle Rassen, an diesem lustvollen Kontinent gelandet, gaben sich eifrigst auf, ihre eingewurzelten Eigenarten vergessend wie schlechte Gewohnheiten, um schleunigst so zu werden wie die hierorts so sehr Anwesenden!

    Die aber nahmen sie großzügig und unbesorgt auf wie allzu unterschiedliche (Unterschiedlich nur durch die Unterschiedlichkeit ihrer kümmerlichen Existenzen!)
    Wie ein guter Sauerteig fürchteten sie nicht
    Jede auch noch so große Masse von Teig: sie wussten: sie durchdrangen alles!
    Welch ein Ruhm! Welch ein Jahrhundert! Heute, wo es sich herumgesprochen hat, dass diese Leute bankrott sind, sehen wir auf den anderen Kontinenten (die zwar auch bankrott sind) allerhand anders, wie es uns vorkommt, schärfer. 1930 - http://www.campodecriptana.de/blog/2007/09/01/907.html
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    Mario Schattney
    Mario Schattney … also, ich “heroisiere” im Zweifel auch die indigenen Völker und bin traurig, wie rasch & verheerend diese um ihre Heimat gebracht worden sind!
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    Tanja Krienen
    Tanja Krienen Mario Schattney “Ihre Heimat”? Es ist die Heimat ALLER Amerikaner und der Mythos der Urvölker ist eine groteske Hommage an antizivilisatorische Zustände. http://www.campodecriptana.de/blog/2005/08/24/306.html
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    Mario Schattney
    Mario Schattney … nicht mein Blick auf die Geschichte!
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    Tanja Krienen
    Tanja Krienen Mario Schattney Indianer haben keine nennenswerte Geschichte, da hat Schwarzweißunterhausen mehr. Keine Kultur, Völker auf dem Niveau des Jahres 500 in Mitteleuropa. Darum gingen sie auch so schnell unter. UND: sie standen meist gar nicht gegen die neuen Einwanderer, haben sofort Handel betrieben, gingen in die Armee und wurden normale US-Bürger, weil dieser tolle neue US-Staat sie auch als gleichwerige Bürger aufnahem, so sie denn wollten. Es gab auch keinen Rassismus, denn viele neue Beziehungen entstanden (Indian Love Call). Nur Rechte und Linke heizen einen Konflikt zu Ungunsten der Vereinigten Staaten an und nur extreme Indianergruppen standen mit Waffen gegen die neue zivile Ordnung. So wie in Amerka muss die Entwicklung laufen: zum Höheren, zum Einheitlichen des Richtigen - und ganz nach Marx muss der Untergang schwacher Völker erfolgen, resp. es geht automatisch seinen Gang, wenn sie der Welt nichts zu sagen haben.

    https://www.achgut.com/artikel/die_indianer_nordamerikas_eine_vergessene_tragoedie
    Und nochmal dieser Mist - https://www.achgut.com/artikel/nordamerikas_indianer_die_zeit_heilt_nicht_alle_wunden

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-77745610.html

    https://www.youtube.com/watch?time_continue=7&v=hsfPpl5c9eo

    Denn die Vielfalt indianischer Kulturen finde keine Berücksichtigung, sagt Mita Banjeree. Die Inszenierung fördere ein klischeehaftes Bild von “den” Indianern, die es so als Einheit gar nicht gegeben habe, kritisiert sie. So wie bisher könnten die Karl-May-Spiele nicht weitermachen, findet die Professorin für Amerikanistik am Obama Institute for Transnational American Studies in Mainz. https://www.focus.de/kultur/vermischtes/wird-gewalt-gegen-indigene-verharmlost-koloniale-geste-professorin-attackiert-karl-may-festspiele_id_10840423.html

    Kommentar von Campo-News — 13. April 2016 @ 16:26

  6. https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Papalagi

    Kommentar von Campo-News — 29. Dezember 2021 @ 06:57

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