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29. Juni 2005

LIVE AID(S)

Abgelegt unter: Allgemein — Campo-News @ 16:32

Von Tanja Krienen

Zweihunderttausend bei Pink Floyd
Sie hatten Venedig dem Untergang geweiht
Von denen die ihr dachtet dass es sie nicht gibt
Sind zahlreich, dumm und grausam und sie haben gesiegt
Freiheit nennen sie es dass man wählen kann
Zwischen Boa U2 oder Grönemann
LÜGE nenn ich es, es ist NÖTIGUNG
Ihr kauft was man euch aufschwatz und ihr kauft es stumm
20 Jahre Woodstock: Ha! Frieden und Liebe!
Die armen Irren wussten nichts von der Rock-Horrormühle
Und sie kaufen wie wild von dem jammernden Mann
Diesem dummen Stück Scheiße, das nur ein Lied kann
Aus Aua Aua, aufhören das tut weh!

Hängt Joe, Die goldenen Zitronen, 1990

Es ist wieder soweit. “Bob Gel(d)dorf and friends“ organisieren Veranstaltungen, die in der Tradition von “Live Aid“ stehen und jetzt “Live 8“ heißen, womit nicht gesagt ist, dass sie jetzt in ihren Heimatländern gegen die Abtreibung eintreten oder achtköpfige Schafe züchten wollen, sondern ihren Bekanntheitsgrad um das Achtfache erhöhen möchten, in dem sie Geld eintreiben. Die Bettelei, die von den Geldgebern alles, aber von den Empfängern nichts fordert, also schon deshalb zu den kuriosen Phantasien gehört, gleich denen, der Regen könne aufwärts fließen oder Franka Potente würde denken lernen, sodass wir uns nur mit der Frage zu beschäftigen haben, wie die Musik so verkommen konnte und: wer daran ein Interesse hat.

In einem Lied Gerhard Bronners, Gesang Helmut Qualtinger und Al “Fats” Edwards, heißt es über die Korrespondenz von unterentwickelten Regionen, die auch angesichts der EU-Debatten unangenehm aktuell sind (Auszug):

Negerkral und Alpental
Vereint jetzt ein Choral:
Einziger Trost ist für uns bei dem Ganzen
Ist das sich wildfremde Menschen ihre Nerven zerfransen
Weil wir unterentwickelt san.
Neger:
Wir machen Schwierigkeiten
Allen weißen Leuten
Trotzdem solln sie zahlen,
Das ist ihre Pflicht
Alpentäler:
Wenn man uns nicht den Milchpreis stützt
Und uns vor den Konkurrenten beschütz
Wen man uns die Subventionen entzieht
Spiel ma net mit.
Neger:
Der Hauptpunkt des Programmes
Meines Heimatstammes
Ist: Wie lernen schreien
Aber schreiben nicht.
Alpentäler:
Wenn uns die Banken Gelder leihn
Ists an Tropfen auf an heißen Stein
Aber damit ists noch nicht genug:
Sie wollns auch zurück!
Beide:
Überall ist Konjunktur
Was können mir dafur
Denn bei uns ist halt alles so arm so klein
Und so unterentwickelt, unterentwickelt
Kraalbauern, Pfahlbauern laden zum Spenden euch ein
Wenn statt zu arbeiten wir uns bedauern
Könn´ wir viel eher auf Unterstützungen lauern
Es macht munter und prickelnd
Unterentwickelt zu sein
Ja wir sind ja so schwach und so arm und so klein
Und so unterentwickelt, unterentwickelt
Durch diesen uralten Schmäh geht man uns auf den Leim
Wenn wir was lernen wären wir zwar gescheiter
Aber heut´ kommen wir mit der Blödheit viel weiter
Wenn wir unterwickelt, unterentwickelt bleib.
Mir san bedient.

Nun sollten die Adressaten der Kritik nicht zuvorderst diejenigen sein, die unter ihrer eigenen Herrschaft zu leiden haben, warum aber den vielzähligen korrupten und kriegsführenden Staaten, die sich nicht viel, aber immer eine herausgeputzte Armee und hübsche Paläste leisten, keine konkreten Forderungen unterbreitet werden, scheint nur dann ein Widerspruch zu sein, wenn man nicht weiß, dass das Bild politischer Phantasten aus den Drogenwelten der Rastafaris und Co, welches den erprobten Hass auf die Gruppe der weißen, heterosexuellen Männer, die angeblich für das Unheil der Welt verantwortlich sind, hervorbrachte, direkt miteinander, wie zwei kommunizierende Röhren, den gleichen Destruktionspegelstand aufweisen.

Ein Programm, das die Stammes und urzeitlich organisierten, weniger entwickelten Regionen, überwinden hilft, das vor allem die Forderung nach Einhaltung demokratischer Regeln dort erhebt, wo sich Stadt und Land durchaus einem Standard annäherten, der einem entwickelten Feudalstaat entspricht; ein Programm, das weiter klarmacht, wie wenig akzeptable die herrschenden Zustände sind und das nicht selbstquälerisch zwischen gutem Willen und schlechten Erkenntnisse hin und her pendelt, doch wieder nur die Entscheidungshoheit bei den Herrschenden belassend; ein Programm, das Gelder an Umsetzungen der Geburtenkontrolle, an die Einführung eines zivilen Rechts, an die Bekämpfung atavistischer Verhaltensweisen und animistischer Glaubensrichtungen knüpft: das wäre wichtig und richtig. Wie aber soll das gehen? Wo soll die Überzeugung herkommen? Etwa aus einem Milieu, dass Waldorfpädagogik vorbildlich findet, Esoterik der Wissenschaft vorzieht, Ursache und Wirkung leugnet, Erkenntnisse der Genetik und der Biologie stets den politischen Willensbekundungen frei interpretierenden Ideologen überlässt?

Idealismus ist bestenfalls so effektiv und sinnvoll, wie der Versuch, einen Luftballon, den die Schwerkraft nach unten zieht, weil das Verhältnis zwischen Inhalt und Hülle nicht mehr stimmt, durch kräftiges Pusten, bis zur aufsteigenden Hitze, welche die Wangen erröten und dem Kopf jegliche Denkfähigkeit abhanden kommen lässt, hochzuhalten, hoffend, es sei etwas Unaussprechliches passiert, wenn er den Boden berühre.

Werner Finck und Werner Deppe in ihrer Wandervogel-Parodie

Wir bleiben stets etwas zurück
Und habe für alles gar keinen Blick
Nur für uns
Wir lagern gelockerten am lönshaften Weier
Und koche auf Spiritus unsere Eier
Wohl gedeihts
Beim Schreiten senkt sich der Fuß in Sandalen
Plattfüße nennens die Realen
Wir wandern doch
Wir lesen uns mühsam von Gedicht zu Gedicht
Nur Eric Mühsam lesen wir nicht
Wir bleiben tumb
Wir nähren uns kärglich von Rohkostnahrung
Und hegen die Seele und pflegen die Paarung
Nun ists gesagt
Lass die Zeit auch grausam und furchtbar sein
Wir bleiben bei unserem Blaublümelein
Wir bleibe stehn, beim Wandern bleiben wir stehn

Die guten Menschen, die Wandervögel, die Alt Hippies, die Wandersänger, die Sozialarbeiter-Romantik-Drögisten, sie sind wieder da und drücken ihren zähen Schleim pastetischen Zustandes in einen Zustand vor Noe (musikalisch betrachtet). Vor allem sie, die es schafften, den Rock nach und zu verdrängen, weil sie ihren Körper und ihren Geist nicht mehr in reale Regionen transportieren konnten, und deshalb politische oder pseudophilosophische Texte zu schreiben begannen, die mit dem eigentlichen Anliegen nicht mehr zu tun hatten, sondern die Musik in eine Fabrikationssparte einer Unterhaltungsindustrie umwandelten, welche vor allem eins zum Ziele hatte: lebendige Menschen in Massenwahn kompatible Roboter zu verwandeln, in Kauf- Hör und Lebensapparaturen, während sie sich selbst an die Schaltknöpfe zu pattextieren verstanden, dabei nicht mal Wahrheiten kassibern, sondern lediglich kassieren, und zwar: jedes verfügbares Herz! Ihnen zu widerstehen, ist eine Überlebensfrage. Bestimmte Propheten der heilsbringenden Gigantonomie, die jahrzehntelang nur redundante Versatzstücke bekannter Schablonen als Musik verkauften, regieren heute scheinbar unangefochten, ewig, penetrant existierend, manipulierend.  Wenn etwas gestürzt werden müsste, dann sie, die Elton John oder Michael Jackson heißen, manchmal auch Madonna nennen.

Sollten die Hersteller von Musik AIDS nicht Afrika meiden, oder gerade deshalb laaaaang dorthin fahren? Die Unerträglichkeit, einem Konsortium, einer Kamarilla, die sich selbst zum Teil als Rockmusik produzierend bezeichnet um gewinnbringend zu herrschen und dann an das eigene mittelmäßige Submilieu den Profit zu verteilen, zuzusehen, ist etwas, das nicht jeder kann. Wenn sie wenigstens zugeben würden, keine wirklich Pop oder Rockmusik herzustellen, und ihre völlig losgelöst existierende Richtung von Tönemacherei, Wortklumpatschen und Klangteppichen einen neuen Namen wie “Smörischblumpf“ oder “Pfirrschmärratz“ oder “Wurmarsophonie“ geben würden: dann wäre es fast zum Aushalten, aber da sie sich: Rockmusik Prozenten schimpfen, wäre ihnen ein Jahr Sudan zu gönnen, wären zwei Jahre Nigeria genau das Richtige. Die einen träumen sich in StarTrek Welten die anderen in “fremde Kulturen“. Sie, die sie ja meist auch Fans von Indianerzeltromantik sind, wüssten dann endlich, worin der Unterschied zwischen ihren Träumen aus dem Nirwana und der Realität liegt.

In dem Lied vom “Big Zeppelin“ heißt es bei Franz Josef Degenhardt im Jahr 1971:

Fürsten aus Afghanistan in Lumpen und in Loden
Prinzessinnen vom roten Nil
Wehrlos bis untern Boden
So 5, 8000 Tage alt
Mit Haaren aus Vogelnestern
Darunter ihre Angst versteckt
Vor morgen und vor gestern
Die Speier und die Spötter
Haben wieder mal gelacht
Und mit den bunten Vögeln
Ihr gut Geschäft gemacht
Und kamen aus den Schulen
Und den dreckigen Betrieben
Aus Häuser
wo die Eltern sich gierig die Zeit vertrieben
Aus Zimmern
wo Väter ihre rote Wut versoffen
Und Mütter(!)
auf die Wiederkehr von Adolf Hitler hoffen
Und wieder hing der große Traum an einem satten Frieden
Wo Tauben, weil sie Tauben, sind die Habichte besiegen.
Und übern Paradiese stand prall Big Zeppelin
Die dicke Friedensspritze und Glücklichmacherin
Und 100000 zogen hin zu ihren heiligen Plätzen
Und lagen da und Frieden war und ihren sanften Gesten
Big Zeppelin, Big Zeppelin
Hing an zwei schwarzen Sonnen
Und aus Verstärkern dröhnt im Bauch die Litanei der Wonnen
Und Wolken aus Afghanistan und stampfende Gitarren
Und schreien nach Befriedigung
Im Klassenkampf der Narren!
Und Love und Peace und Freedom
War wieder überall
Und paar kaputte Schießer
Verschmerzt das Kapital
Ja anno 70/71 da waren sie alle wieder da
Die Wandervögel zogen dahin auf Wallfahrt zum Big Zeppelin

Die Wandervögel sind noch immer unterwegs. Dass ihnen, den kleinbürgerlichen, Naturköstlern und Lumpenproletariern, ein organisierter und begründeter Kampf lästig und fremd erscheint, und sie gegen die Organisation von Abschaffung es Unrechts, wie es von der fortschrittlichsten Kraft der Welt, den Vereinigten Staaten von Amerika, täglich gezeigt wird, mit Unverständnis, Aggression und Ängstlichkeit (noch immer das Motiv der übelsten Exzesse) reagieren, das ist nachvollziehbar und wir wissen doch längst, dass niemand von ihnen Freud überhaupt noch zum Zug bringen würde.

Bereits Ende 1981 schrieb ich in meinem Aufsatz “Tanz den Mussolini oder Ist die Neue deutsche Welle faschistisch?“ folgendes:

Ein Anklagepunkt der immer wieder gegen den Punk erhoben wird, ist der Vorwurf, die Lieder wären musikalisch nicht vielfältig genug. Das sagen gerade jene Leute, die man wohl als die Zerstörer der Rockmusik der 50er und der Popmusik der 60er bezeichnen kann. Gruppen wie Deep Purple, Led Zeppelin oder andere dieses Schlages, die dem ursprünglichen Rock diametral entgegenstanden. Krachmacher, die nichts anderes machten als Kunst und Brutalrock! mit ermüdenden, langatmigen und unspontanen Solis, die dazu brutal und humorlos vorgetragen wurden. Dabei verstanden es die “Rockgruppen“ einen beinahe einzigartigen Personen und Gruppenkult aufzubauen.

Diesen ganzen Unfug fegte der Punk Ein paar Kritiker des Punks aus dem Bereich der Folkmusik, zeigten sich nicht nur über die Musik entsetzt, sondern zudem über die ihnen angeblich zu unpolitischen Texte, was daran liegen mag, dass diese Leute außer “Tanz den Mussolini“ in der Regel keine anderen Texte kennen. Sehr verwunderlich ist es nur, diesen Einwand ausgerechnet von jenen Leuten zu hören, die im 1968er Geist den protestierenden Liedern Bob Dylans zuhörten, mit ihm aber auch die Entwicklung zum Jesus People mitmachten. Die gleichen Köpfe, die beim Konsumieren klassischer Musik der feudalistischen Soldschreiber (Mozart, Beethoven, Haydn u.a.) hinschmelzen und mit geschlossenen Augen der Götterdämmerung oder dem Nibelungenring des faschistoiden Wagners lauschen und sich dabei dem erquickenden Gedanken an kleine gehörnte Waldgeister hingeben. Es sind die gleichen Typen, die stinkende Räucherstäbchen schwingend, im bekifften Kopp “Was wollen wir trinken“ von den Bots (Text: Dehm) gröhlen.

Genauso war es, genauso ist es. Keinen Cent für unzureichende, unzulängliche und unberechenbare Leute. Die Welt wäre ein Stückchen besser.

Tanja Krienen

Links:

Nachruf Saskia Wollschon mit Anmerkungen zu Werner Finck


Franka Potente: Die Schauspielerin, die den Regen vermisst


Die historischen Wandervoegel

18 Kommentare »

  1. Die “guten Menschen” kann man eh knicken,

    das ist wie bei den Geranien, um zu blühen brauchen die Abbruch.

    Wieso jedoch ausgerechnet “der Neger” hinhalten soll, ist mir unverständlich, obwohl:

    Eines fiel mir auf: “Der Neger” fängt ganz offensichtlich schneller an “zu heulen! Und das nur, weil er sich z. B. an der Sockelleiste in seiner Wohnung gestossen hat. Und das in einer Mietwohnung. Gleich will er alle verklagen und haut obendrein seinem Kind auf’s Maul. Die deutsche Fettbraut, welche er auch noch geehelicht, wehrt sich noch nicht mal gegen die Kindesfolter.

    Und dann sagt der noch: “Ihr gebt mir keine Arbeit!”

    Spätestens dann bin ich ziemlich “anti”, was diesen Sack angeht.

    Ansonsten werde ich als “Arbeitsloser” von diesem Pack auch noch gerne beleidigt. Die islamtreuen Türken sind da auch nicht besser.

    Und warum?
    Weil ich kein “richtiger Deutscher” bin.

    Das ist das Problem, sowohl der Inländer als auch der “Ausländer”…

    Fuck them.

    Kommentar von hegelxx — 29. Juni 2005 @ 17:41

  2. Hast mit einem Menschen dunkler Hautfarbe Probleme in deiner Nachbarschaft? Einer von dieser Sorte wäre mir auch bekannt, Schwamm drüber.

    Aber das Subventionsbeispiel wurde ja in diesem Qualtinger-Klassiker nicht nur anhand des Negroiden festgemacht, sondern ebenso an dem zitierten Alpentäler! Rückständigkeit, Engstirnigkeit und Falschheit können sich in vielerlei Varianten zeigen. Das Kabarett braucht exemplarische Szenen, um sich zu vermitteln.

    Außerdem muss das Kabarett einen respeklosen Umgang mit der Sprache und den allgemeinen Bezügen pflegen. Auf der besagten Qualtinger-Platte wird der Song angekündigt, als einer mit dem Wiener “Hausneger” Al “Fats” Edwards, der auch im “Bundesbahnblues” zuvor als ein in Österreich gastierender Negersänger beschrieben wird. Ist doch wurscht. Nur dem, der Böses dabei denkt, wenn von Negern gesprochen wird, hat hier Probleme - der Begriff selbst ist ja völlig unpolitisch und wurde bis vor 30 Jahren überall gebraucht. Dann kamen die guten Menschen und erklären plötzlich, der Begriff Neger, obwohl er von negro und negoid kommt, sei ein schlimmer (in Wirklichkeit, weil sie selbst fremdeln), genauso so wie “Zigeuner” (obwohl es mehr als Roma und Sinti gibt, und anderswo auch Begriffe wie Gitanos oder Gypsis benutzt werden) - nur die Juden haben sich mit guten Grund verweigert (doch auch denen wollte man beinahe den “jüdischen Witz” abgewöhnen, weil der sich abgeblich nicht ziemt - richtiger: die guten Menschen verstehen ihn nicht).

    Aus dem witzigsten Text, den ich diesbezüglich kenne:

    Schallplattentütenrückseitenumschlagtext zu “Paul Robeson singt” (VEB Deutsche Schallplatte DDR!):

    “Wie kommt es, daß Paul Robeson, der Sohn eines Negersklaven, zu einer fortschrittlichsten Persönlichkeiten unserer Zeit, zum Symbol der fortschritllichen Menschen werden konnte? Der baumlange Negerjunge aus Haarlem verschaffte sich schnell Respekt. Doch die Laufbahn eines Juristen blieb dem jungen Neger verschlossen… Die wundervolle Stimme und das große Talent des jungen Negers ließen die Londoner Theater aufhorchen. Bevor er die Rückreise in seine Heimat antrat, sagte er zu seinem Freund Sergej Eisenstein: “Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich mich nicht als Neger, sondern als Mensch gefühlt.” Die Reaktion fürchtete diesen weltberühmten Neger und versuchte ihn zu bestechen. Er kämpfte weiter, sprach auf Arbeiterversammlungen und sang in Negerkirchen.”

    Ach ja, weil ich diesem Text mal einstellte, bekam ich auch großen Ärger mit bestimmten Linken, obwohl es aus einem Buch ist, das der KONKRET-Literaturverlag herausgab. Es trägt den Titel “Heute leider Konzert” und ist von Georg Kreisler.

    Das Buch enthält drei Satiren; in der zweiten erzählt Kreisler ein fiktives Künstlerleben in der Ich-Form, in dem er seine (ebenfalls fiktiven) Bilder kommentiert - Wir sehen also eine simple Tuschezeichnung, die nichts zeigt, als ein Strichmännchen - Titel “Neger”. Kreisler schreibt:

    “Der dornenreiche Lebensweg der schwarzen Rasse war schon immer einer meiner Lieblingsgedanken und ich entschloss mich im Jahre 1936, diesen Gedanken auf die Bildfläche zu bannen. Leider waren in diesem Jahre keine Neger als Modelle verfügbar und ich musste das Bild aus dem Gedächtnis malen, was mir erst nach Anfertigung von Hunderten von Skizzen gelang. Das Bild hieß ursprünglich “Der unbekannte Neger”. Da ich jedoch in Erwägung ziehen musste, dass der dargestellte Neger doch bekannt sein könnte, nannte ich es später “Der bekannte Neger”. Man sieht, wie viel Arbeit schon allein im Titel steckt. Möge dies allen angehenden Künstlern und solchen, die es werden wollen, als Beispiel dienen. Das Original misst 5m X 2,80 m und befindet sich im Privatbesitz von Mrs Jutta Pospischil, einer Negerin.”

    Kommentar von Campo-News — 30. Juni 2005 @ 07:39

  3. Kleiner Einspruch, Tanja:

    Pink Floyd waren mal ganz gut, das ist aber laaaaange her (in den 60ern). Da gab es bei denen ja auch noch den Syd Barrett, welcher urplötzlich verschwunden war, man munkelte, er sei tot (Drogen oder so…). Andere wissen es besser, er hat das Unheil kommen sehen und hat rechtzeitig seinen Abgang hingelegt. Für Verschwörungsfans war das immer ein gefundenes Fressen.
    Und was Led Zeppelin oder Deep Purple in den frühen 70ern angeht, so ist rückblickend und angesichts solcher Dumpfbacken und Gutmenschengeleiteten Combos wie U2 alswie dem deutschen Pendant Grölemeyer und erst Recht dem “Sir” Bob Geldof und seinen unmassgeblichen Boomtown Rats doch mit Monthy Python auszurufen: “I apologize, Mr. Page and Mr. Blackmore (und wie die alle heissen)!”
    Live waren die allemal ein anderes Kaliber, zumindest von Deep Purple weiss ich das. Und Gutmenschen waren sie schon mal gar nicht. Im Gegenteil, hehe… Und sie haben sich an den lonbenswerten Grundsatz gehalten, als Künstler keine politischen Aussagen zu machen.
    Kreisler ist selbstverständlich wie immer extrem witzig, was allerdings beim dargestellten Beispiel gewiss wieder so einige der genannten und nicht genannten Guten empören wird…

    Kommentar von hegelxx — 30. Juni 2005 @ 10:28

  4. Naja, grundsätzlich finde ich halt alles was unter dem Begriff “Rock-Giganten” läuft, ziemlich dösig - ich verweise auf das Lied von den Goldenen Zitronen. Es ist alles so unlustig. Die Fans dieser Leute sind sture Einfaltspinsel, ertragen keine Kritik, und erwarten immer nur freundliche Berichte, wie sie halt von der Musikindustrie abgegeben werden.

    Everybody’s Makin’ It Big But Me
    Written by - Shel Silverstein
    Dr. Hook and the medizin show

    Elvis, he’s a hero, he’s a superstar
    And I hear that Paul McCartney drives a Rolls Royce car
    And Dylan sings for millions and I just sing for free
    Oh, everybody’s makin’ it big but me

    Oh, everybody’s makin’ it big but me (Everybody’s makin’ it)
    Everybody’s makin’ it big but me (Everybody’s makin’ it)
    Neil Diamond sings for diamonds and here’s ol’ rhinestone me
    Oh, everybody’s makin’ it big but me

    Well, I hear that Alice Cooper’s got a foxy chick
    To wipe off his snake and keep him rich
    And Elton John’s got two fine ladies and Doctor John’s got three
    And I’m still seein’ them same ol’ sleezos that I used to see

    Oh, everybody’s makin’ it big but me (Everybody’s makin’ it)
    Yeah, everybody’s makin’ it big but me (Everybody’s makin’ it)
    Oh, I’ve got charisma and personality
    Oh, how come everybody’s makin’ it big but me

    Wha-what’s wrong with that
    I haven’t seen nothin’ wrong with it Ray

    Well, I paint my face with glitter just like Bowie does
    And I wear the same mascara that Mick Jagger does
    And I even put some lipstick on, that just hurt my dad and mom
    Everybody’s makin’ it big but me

    Oh, everybody’s makin’ big but me
    (Everybody’s makin’ it, everybody’s makin’ it
    Everybody’s makin’ it bi-ig)
    Yeah, everybody’s makin’ it big but me
    (Everybody’s makin’ it, everybody’s makin’ it
    Everybody’s makin’ it bi-ig)
    They got groupies for their bands and all I’ve got is my right hand
    And everybody’s makin’ it big but me

    Everybody’s makin’ it, makin’ it, makin’ it
    Everybody’s makin’ it bi-ig
    Everybody’s makin’…

    ©1975 Tro-Essex Music Ltd

    Kommentar von Campo-News — 30. Juni 2005 @ 11:37

  5. Nur kein Neid, Tanja,

    das ist uncool (sagt mein Kurzer).

    Gegen so ein paar Groupies, auf dass sie nicht zu hässlich seien, hätte ich nichts einzuwenden… :-)

    das “mascara” sieht halt auf Mick Jaggers Lid wohl schärfer aus als bei Dr. Hook…

    Aber fragen wir doch die texanische Braut, Jerry Hall… Machst du das Interview?

    Vergiss nicht, sie auch nach Bush zu befragen, aber so cool wie sie ist, sagt sie bestimmt nichts falsches. Dig it! Ich kann aber keine Simultanübersetzungen, nur das “Normale”, bei Textvorlage.

    Und: Zu dem Vergleich (der keiner ist) zwischen den LERMbolden Deep Purple und Led Zeppelin zu U2 und anderen Schwachmaten, da hast du sie (die ersteren, also jene) immer noch nicht rehabilitiert.

    Solltrest du aber tun. :-)

    Grüße

    Kommentar von hegelxx — 30. Juni 2005 @ 13:11

  6. Jerry Hall? Oh nee. Es ist unwahrscheinlich schwer da an ein Interview zu kommen und ganz ehrlich: das reizt mich auch nicht sehr. Hab mal mit den Agenten von Antonio Banderas und Robert de Niro gesprochen – aber da muss man schon „SPIEGEL“ heißen, um ein Interview zu bekommen. „CAMPO? Who´s that?“ *g* Öh, das ist…

    Nee, kein Neid, nur Kritik.
    Dr. Hook „Cober of the rolling stone“ ist ebenfalls ein toller Song, fast Rock-Kabarett und hier im Ausschnitt zu hören - Dr. Hook
    So ist es, man nehme eine „Cocaine Katy“, stelle sich infantil an, nehme „Kinda pills“ oder mache auf großprotzig, lasse den Vater für die Presse mit dem großen neuen Auto fahre, usw. – genau das ist der Kern der Kritik: Rock ist oft nicht mehr als Kitsch und es wird ganz schlimm, wenn die Protagonisten den Mund aufmachen.

    Lyrics for: The Cover Of The Rolling Stone

    Well we’re big rock singers we got golden fingers
    And we’re loved everywhere we go
    We sing about beauty and we sing about truth
    At ten thousand dollars a show
    We take all kinda pills that give us all kinda thrills
    But the thrill we never know
    Is the thrill that’ll gitcha when ya get your picture
    On the cover of the Rollin’ Stone

    Chorus:

    Gonna see my picture on the cover
    Gonna buy five copies for my mother
    Gonna see my smilin’ face
    On the cover of the Rollin’ Stone

    I got a freaky ol’ lady name of Cocaine Katy
    Who embroideries on my jeans
    I got my poor ol’ grey haired daddy
    Drivin’ my limosine
    Now it’s all decided to blow our minds
    But our minds won’t never be blown
    Like the blow that’ll gitcha when ya get your picture
    On the cover of the Rollin’ Stone

    (Chorus)

    We got a lotta little teen-age blue-eyed groupies
    Who’ll do anything we say
    We got a genuine Indian guru
    He’s teachin’ us a better way
    We got all the friends that money can buy
    So we never have to be alone
    And we keep gettin’ richer but we can’t get our picture
    On the cover of the Rollin’ Stone

    (Chorus - Ad libs)

    Kommentar von Campo-News — 30. Juni 2005 @ 13:37

  7. “Es gibt aber auch Verlierer. Sie stehen dort, wo nicht nur symbolische Politik betrieben wird, sondern konkrete – paradoxerweise etwa aufseiten der professionellen Helfer in den so genannten Krisengebieten. Schon damals haben Vertreter von NGOs (non-governmental organizations) darauf hingewiesen, dass Geld und guter Wille allein nicht hilfreich sind, solange es bei punktuellen, spektakulären Hilfsmaßnahmen bleibt; heute stellt sich erneut die Frage nach Sinn und Unsinn demonstrativer Gesten. Längst rottet Geldofs Lastwagenflotte, mit der er den Hunger stoppen wollte, in der sudanesischen Wüste vor sich hin; Afrika-Korrespondenten, die der Aktion hinterherrecherchierten, kamen zu der Einschätzung, sie habe den Ländern, denen geholfen werden sollte, mehr geschadet als genutzt. Verlierer ist nicht zuletzt die Musik selbst. Anders als in den Sechzigern, als sich der Protest gegen den Vietnam-Krieg an schwarzer Power energetisierte, hat der Charity- und Betroffenheits-Pop neuerer Prägung keine eigene Ästhetik hervorgebracht.” (Die Zeit von heute, nicht online)

    Kommentar von Campo-News — 1. Juli 2005 @ 15:18

  8. Endlich auch mal ein paar richtige Worte, neben den vielen nur polemischen, oder gar dem befürwortenden Unsinn, den es dieser Tage zu lesen gibt: Welt Miersch und Maxeiner

    Kommentar von Campo-News — 3. Juli 2005 @ 13:05

  9. Das beste Interview der letzten Jahre -
    http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,363375,00.html

    Kommentar von Campo-News — 6. Juli 2005 @ 06:28

  10. “Geldof macht alles nur noch schlimmer”

    Kontinentale Unterschiede: Bob Geldofs “Live 8″-Konzerte rufen recht gegensätzliche Reaktionen hervor. Während ein norwegischer Abgeordneter den irischen Rockmusiker kurzerhand für den Friedensnobelpreis nominierte, wirft ihm ein südafrikanischer Diplomat falsch verstandenes Gutmenschentum vor.

    Johannesburg/Oslo - In einem Offenen Brief mit dem Titel “Lieber Bob …” wirft Moeletsi Mbeki, der Bruder von Südafrikas Präsident Thabo Mbeki, Geldof vor, die Situation auf dem Kontinent durch sein “weiches Herz” zu verschlimmern. In einem in der Zeitung “The Star” veröffentlichten Schreiben des stellvertretenden Leiters von Südafrikas Institut für internationale Angelegenheiten heißt es: “Niemand bezweifelt Deine guten Absichten bei der Organisierung von ‘Live 8′; Deine Leidenschaft für die Lösung unserer diversen Übel verdient Applaus. Aber … es besteht echte Gefahr, dass Du die Dinge schlimmer machst.”

    Geldof verstehe Afrikas Kernproblem nicht und bekämpfe die Symptome an Stelle der Krankheit, meint Mbeki. “Und diese Krankheit, Sir Bob, ist der schockierende Mangel an Rechenschaft, den afrikanische Regenten gegenüber ihren Bürgern ablegen. Die Staatschefs seien “eine Elite aus Politikern, Offiziellen und Generälen, von denen viele korrupt und inkompetent sind”. Im Westen hätten nur wenige Politiker “den systematischen Diebstahl des Reichtums eines ganzen Kontinents durch seine eigenen Politiker” kritisch hinterfragt. Sie fürchteten, sich Rassismus- oder Neokolonialismus-Vorwürfen gegenüber zu sehen.

    Hunger und Krankheit seien gute Gründe für Spenden, so Mbeki. “Aber für jede Spende, die einen leeren Teller mit Essen füllen soll, wird ein anderer von der gierigen afrikanischen Elite geleert oder schlicht verschwendet”. Nur wenn Afrikas Regierungen zur Rechenschaft gegenüber ihrer Bevölkerung gezogen würden, bestehe Hoffnung auf Änderung, meinte Mbeki.

    In der westlichen Welt geht man weniger kritisch mit Geldofs Engagement um. Der Rockmusiker wurde heute von einem norwegischen Parlamentsabgeordneten für den Friedensnobelpreis 2006 nominiert. “Geldof hat im Juli 2005 die Initiative zu einer Konzertreihe ergriffen, um auf die Probleme armer Länder aufmerksam zu machen und die führenden Politiker der Welt zu Maßnahmen gegen die Armut zu drängen”, erklärte Jan Simonsen. Als Abgeordneter eines nationalen Parlaments ist der Norweger berechtigt, dem Nobelkomitee Kandidaten für den Preis vorzuschlagen. Simonsen nominierte Geldof für die Auswahl im kommenden Jahr, da die Vorschlagsfrist für 2005 im Februar abgelaufen ist.

    Mit seinen “Live 8″-Konzerten vor dem am Mittwoch begonnenen Gipfeltreffen der sieben führenden Industriestaaten und Russlands (G-8) hatte der irische Musiker viel Aufsehen erregt. Nach eigener Aussage wollte Geldof die Staats- und Regierungschefs dazu drängen, die Hilfe für Afrika zu erhöhen, Schulden zu erlassen und Handelshindernisse aufzuheben.

    Kommentar von Campo-News — 7. Juli 2005 @ 16:03

  11. Berlin (ots) - Zu den Aussagen von Entwicklungsministerin
    Wieczorek–Zeul im Spiegel – Interview vom 18.07.2005 erklärt der
    entwicklungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr.
    Christian Ruck MdB:

    Wenn die Ministerin darauf verweist, dass Schuldenerlasse der
    Vergangenheit dazu beigetragen haben könnten, dass die Ausgaben
    entschuldeter afrikanischer Länder für Gesundheit und Bildung
    gestiegen sind, ist das nur eine Seite der Medaille. Länder wie
    Ruanda, Uganda und Äthiopien konnten trotzdem ihre
    Haushaltsprioritäten so setzen, dass sie Kriege führten oder sich
    daran beteiligen. Dies wirft dann doch die Fragen auf, ob man
    Eigenverantwortung der Partner so interpretiert, dass die Geber für
    Gesundheit und Bildung und die Partner für Kriege, Korruption und
    ausufernde Verwaltung zuständig sind. Solange Konditionierung von
    Schuldenerlassen nicht so wasserdicht gemacht wird, dass sich bei den
    Partnern ein echter Paradigmenwechsel vollzieht, kuriert man an den
    Symptomen und nicht an den Ursachen der Entwicklungsmisere.

    Auch beim Thema Korruption sollte man leise Töne anschlagen, wenn
    man nach knapp zwei Jahren noch immer nicht die Ratifizierung der
    Antikorruptionskonvention eingeleitet hat.

    Ohne die Herstellung und Überprüfung guter Regierungsführung
    werden geberfinanzierte Errungenschaften im sozialen Bereich „Weiße
    Elefanten“ bleiben, wird es nicht zu nachhaltig wirksamen
    Veränderungen der Entwicklungsperspektiven Afrikas kommen.

    CDU/CSU - Bundestagsfraktion

    Kommentar von Campo-News — 19. Juli 2005 @ 15:50

  12. Hier kann man das Dilemma verrückter Hippie-Dummköpfe nochmal durch die rosarote Brille nachlesen, obwohl sich dort Wahrheiten nicht ganz verstecken lassen: Die “Bewegung” dieser 70 IQ-Banditen war viel kleiner als sie es den armen tumben Nachwachsenen klar machen wollen und die Organisatoren gingen mit den Eintrittsgeldern stiften. “Rocker” setzten den Organisationswagen in Brand. Ja, so ist und war sie, die Gesellschaft, die jene gerne heute noch hätten. Ich, die im Jahr darauf auf Fehmarn war, bedauerte die Anwohner zutiefst. Auch heute, wo man überall Freilichtbühnen in die bis dato herrschende Stille pflanzt um jenen Ausgeburten der Musikalität Platz zu schaffen, auf dass es noch mehr lärme, weiß ich rückblickend nicht zu sagen, wie man diese Katasstrophe, die besonders mit dem Namen Hendrix umschrieben werden kann, hätte verhindern können.

    Kommentar von Campo-News — 26. Oktober 2008 @ 12:17

  13. Negermamas Wiegenlied

    Sterne des Südens,
    Palmen des Friedens,
    Blumen im tropischen Wind.
    Endlose Felder,
    üppige Wälder,
    und eine Stimme beginnt:
    Die Negermama singt ein uraltes Lied,
    zwei Negerlein zärtlich im Schoß.
    Der Negerpapa, in die Dämmerung sieht,
    er denkt an sein trauriges Los.
    Die Heimat ist schön,
    wenn die Baumwolle blüht,
    doch nicht eine Blüte ist sein.
    Die Negermama singt ein uraltes Lied.
    Nun schlafen die Negerlein ein.
    Ein ganz kleines Zweiglein,
    drei kleine, vier kleine Negerlein
    schlafen dann ein.

    Kommentar von Campo-News — 3. September 2010 @ 09:13

  14. Dass ausländische Wohltäter einfallen müssen, um fernsehwirksam Kinder zu retten, während nur wenige Autostunden entfernt Smartphones auf den Märkten liegen, ist ein Anachronismus und eine Beleidigung für die vielgerühmte afrikanische Solidarität. Die Händler Kenias und Äthiopiens - und eben auch Somalias sowie des abgespaltenen Somalilands - könnten es besser. - http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,776485,00.html

    Kommentar von Campo-News — 26. Juli 2011 @ 11:00

  15. Kenias Probleme sind hausgemacht - http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,782205,00.html

    Kommentar von Campo-News — 29. August 2011 @ 10:49

  16. So ist etwa ein Rohkostsalat schwerer verdaulich als eine halbe Portion Spaghetti Bolognese. http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/vorsorge/das-steckt-hinter-den-bekanntesten-hitzemythen-im-schatten-bekommt-man-keinen-sonnenbrand_id_3925463.html

    Kommentar von Campo-News — 4. Juli 2014 @ 11:41

  17. http://ef-magazin.de/2015/06/03/6975-moderne-akademiker-dekadenz-als-wissenschaft

    Kommentar von Campo-News — 4. Juni 2015 @ 16:52

  18. http://www.illerschorsch.de/ZUGIndianer.html

    Kommentar von Campo-News — 31. März 2016 @ 16:54

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