Schwerer rassistischer Vorfall in der Fußball-Bundesliga: Togolese erhielt gelbe Karte!
Dazu noch ein paar Bemerkungen über die Korrespondenz von linker und rechter Gewalt in unterschiedlichen, so wie auch gleichen, ja sogar denselben Milieus. Und: Warum wir mehr Neger a la Al Jolson benötigten, aber von nun an kein Asiate sich selbst karikieren darf, weil sie bekanntlich meist zwei Meter groß, schwarz und großäugig sind und: nie lächeln!
Von Tanja Krienen
Vorab die Meldung des Tages. FOCUS: „Rassismus-Vorwurf: Adidas stolpert über Klischee
Der Weg zur Hölle, heißt es, ist mit guten Vorsätzen gepflastert. Und gute Vorsätze hatte der Sportartikel-Hersteller Adidas sicher gleich mehrere, als er den amerikanischen Graffiti-Künstler Barry „Twist“ McGee einen Schuh für seine Adicolor-Turnschuh-Reihe gestalten ließ, die Adidas gemeinsam mit der auf Sportschuh-Design spezialisierten Firma HUF in San Francisco entwickelt hat. Die Absicht: Das hippe Image Marke unterstützen, dank einer auf Tausend Stück limitierten weltweiten Auflage den begehrten „Buzz“ erzeugen, und nicht zuletzt, einem für sein Engagement gegen Rassenstereotype bekannt gewordenen jungen Künstler eine Plattform geben. Doch zumindest letztere Absicht wurde zu einem Stolperstein für Adidas, denn McGee hatte auf die Zunge des braunen Trainingsschuhs das klischeehafte Bild eines jungen Asiaten gezeichnet: Schlitzaugen, Topf-Haarschnitt, Hasenzähne und ein breites Grinsen. Und das hat nicht nur bei asiatisch-amerikanischen Organisationen in den USA, sondern sogar in China laute Proteste gegen Adidas ausgelöst – so laut, dass der Herzogenauracher Sportartikelkonzern den Schuh, der offiziell als „Y1-HUF“ geführt wird, daneben aber auch den Namen „Ray Fong“ trägt, vor einigen Tagen vom Markt nehmen und sich für das rassen-stereotypische Design entschuldigen musste.
Markenzeichen gegen Rassen-Stereotype
Dass der 40-jährige McGee aus San Francisco selbst asiatischer Abstammung ist und „Ray Fong“ – nach einem verstorbenen Onkel – einer seiner Künstlernamen, hat die Wogen dabei ebenso wenig glätten können wie die Tatsache, dass McGee sich selbst als Vorbild für die Karikatur (die sein Markenzeichen als Graffiti-Sprüher war) genommen und sie bereits mehrfach für Aufklärungsaktionen gegen ethnische Stereotypisierung verwendet hatte. John Kodachi, Leiter der Japanese American Citizens League in Portland (Oregon), wo Adidas seinen US-Sitz hat, wetterte: „Was kommt als nächstes? Ein Al-Jolson-Modell in der ´schwarzen Linie´?“ – in Anspielung auf den (weißen) Schauspieler Al Jolson, der in den frühen Jahren des Tonfilms mit schwarzem Makeup aufgetreten war. Adidas hatte den „Ray-Fong“-Schuh ausgerechnet in der „gelben Linie“ der nach Farben sortierten Adicolor-Reihe aufgelegt.
“Gelb“ war ein „unglücklicher Zufall“
Es sei nur „ein unglücklicher Zufall, dass die Einordnung in die ´gelbe Linie´ als Beleidigung fehlinterpretiert wurde”, verteidigt sich der Hersteller. „Es war weder die Absicht von Adidas, noch von HUF oder McGee, irgendeine Einzelperson oder eine Gruppe zu beleidigen, da wir stolz darauf sind, eine multikulturelle Organisation zu sein.“ McGee versteht die ganze Aufregung gar nicht: „Ich hatte nun mal einen Topfschnitt und Hasenzähne”, meint er „Die ganze Sache war doch nur ein Witz.“
Dass es aber nicht nur auf die Absicht des Designers ankommt, hätte Adidas von seinem Erzkonkurrenten Nike lernen können: Der war 1997 zum Gegenstand wütender Proteste in der islamischen Welt geworden, nachdem der verschnörkelte Schriftzug „Air“ an der Ferse eines Modells zu sehr dem Namen Gottes („Allah“) in arabischer Schreibweise ähnelte. Trotz aller Beteuerungen, dass dies ein harmloser Zufall sei, blieb Nike am Ende nichts anders übrig, als den Schuh vom Markt zu nehmen.
TK: Jaaaaaa! Ich will den Schuh „Al Jolson“! Her damit! Rapido! Rapido! Rapido! (wollen wir mal annehmen, der Einwand sei nicht antisemitisch gemeint, war doch Al Jolson ein russisch-stämmiger Jude, der mit „The Jazz-Singer“ – den ersten partiellen Tonfilm – Furore machte und darin einen junger jüdischer Kantor spielte, der nebenbei eine Karriere als Jazz-Sänger beginnt). John Kodachi, Leiter der Japanese American Citizens League in Portland (Oregon) sollte also einfach mal sein japanisches Schnütchen über den kurzen Beinen halten, ehe er sich über US-Kultur äußert. Spiele er lieber Sho und gehe er in eines Teehäuser, nur: Gebe er nie nie wieder einen Laut über Al Jolson!
Rassismus in der Fußball-Bundesliga
Zum Ersten
Dass schwarze Menschen Aggressionen zeigen, kann ja gar nicht sein. Als die Kameruner Truppe im Auftaktspiel der WM 1990 gleich zwei Platzverweise und drei gelbe Karten (11 weitere sollten im Turnier noch folgen) kassierte, da war der Schiedsrichter wahrscheinlich auch einer der Sorte jener unverbesserlichen Rassisten, die nicht wissen, dass Afrikaner immer fair spielen.
Gestern im Spiel des Clubs aus Nürnberg und Gladbacher, die man nun nicht mehr die Elf vom Bökelberg nennen kann, ereignete sich beim Stande von 1:2 ein weiterer schwerer rassistischer Vorfall. So hatte der Nürnberger Spieler Cantaluppi irgendetwas Belangloses and die Adresse des Togolesen Rafael gesagt, vielleicht „Ich kann dich total gut leiden, du kleine süße Sweine-Sau“ oder so, als jener absolut ausrastete, eine Minute Amok lief, den Spieler Cantaluppi körperlich bedrängte, seine Nase an der Nase des Gegners rieb, seine Negerlippen auf die des Cantaluppi drückte undsoweiter.
Mehrere Spieler des eigenen Clubs, aber auch des Clubs kamen hinzu, und versuchten den Pogo des Mannes aus Togo zu unterbinden. Ein hartes Stück Arbeit, war der doch kaum zu beruhigen. Jedoch: da geschah es! Der Schiedsrichter konnte kein Vergehen des Spielers Cantaluppi feststellen, der auch später beteuerte, nichts von Bedeutung gesagt zu haben und sich den Ausraster seines Gegenspielers, noch dazu bei eigener Führung, nicht erklären konnte, und so zeigte der böse schwarze Mann Weiner („Die Maske“) dem braven schwarzen Mann „gelb“. Schier ungeheuerlich! Hier sollte ganz schnell Frau Cluadia Roth oder Frau Vize-Präsidentin Pau eine Demonstration organisieren, ist das doch ein klassisches Beispiel für den „alltäglichen Rassismus“ der „bürgerlichen Gesellschaft“.
Zum Zweiten
Apropos Frau Petra Pau (per). Die saß gestern geifernd mit Jörg Fischer in der Phoenix-Diskussionsrunde und beide spielten die bewährte Nummer „Antifaschismus“ = Kampf gegen die „bürgerliche Gesellschaft“, zu der schon augenscheinlich beide nicht gehören können.
Dozent Jesse aus Chemnitz bewahrte einen kühlen Kopf, Frau Köhler von der Union tat ihr Bestes, mal fundiert, mal zögerlich, mal kapitulierend vor der ihr entgegengebrachten Dreistigkeit, also insgesamt CDU-gemäß bemüht, aber harmlos, doch wurde von den beiden Aufklärern auch auf islamische und linke Gewalt hingewiesen. Pau und Fischer wiesen das zurück, und dies kurioserweise einen Tag nach dem in Berlin gleich 67 Polizisten bei Zusammenstößen mit dem linken und dem allgemeinen Randale-Mob verletzt wurden. Tatsächlich sind die 100 Toten durch Rechtsextremismus schlimm (wobei einige auf Unglücksfälle beruhen und es erheblich weniger Verurteilungen wegen eines unzweideutigen Mordes gab), aber was ist mit der linken Gewalt? Sind die Milieus vergleichbar?
Wer wagt die Gewaltphantasien der Ideologen von links und rechts zu differenzieren? Hitler, Stalin, Strasser, Lenin oder Trotzki!? Sind nicht neun tote Kinder im Blumenkübel auch das Ergebnis eines Milieus, welches in vielen Bereichen ohne die notwendige, weil kalt-materialistische, menschliche Einstellung zum ungeborenen Leben erzogen wurde? Sind nicht 130 000 Abtreibungen (davon nahe 99% überflüssig und verbrecherisch) auch das Ergebnis eines meist links-feministischen Milieus? Mit dieser systematischen Tötung, die bei manchen die Assoziation „wie in Auschwitz“ auslöst, erscheint die gewöhnliche rechte Gewalt wie eine Schulhofprügelei.
Dazu kommen die links und rechts politisch sehr ähnlichen „Analysen“ inklusive ihrer Propaganda. Wie heißt es doch in der heutigen JUNGLE WORLD: „Die Berliner Wasg ist beherrscht von Linksruck und der Sozialistischen Alternative Voran (SAV), und sie ist gleichzeitig unterwandert von rechts. Dafür gibt es mehr als Anzeichen.“ Tatsächlich ist die mentale Verfasstheit der Ausländer schlechter, als ich einst ahnte, und dennoch bleibt der Kern, den ich in der Leserzuschrift an die SZ äußerte, richtig: „Beide eint die Bevorzugung des Regionalen vor dem Kosmopolitischen. Diese gefährliche Dummheit wird noch manches Opfer kosten.“
Da könnte der Leiter der Japanese American Citizens League in Portland aber wieder toben. Olliver Norvell Hardy, bekannt auch als “Olli” und beim deutschen Blockhead - Publikum als “Dick” verlächerlicht, weil sie selbst so lächerlich sind, spielte in jungen Jahren auch in einer der “Minstrels”-Show, jenen Belustigungen, in denen Weiße als Neger geschminkt auftraten. Mit seinem Partner Arthur Stanley Jefferson, der unter dem Namen Stan Laurel bekannt wurde, aber als “Doof” von selbigen Deutschen herabgewürdigt ward, spielte er 1931 in dem Film “Pardon us” noch einmal einen Neger und hat mit seiner professionell ausgebildeten Stimme einen wunderbaren Auftritt, den Stan, Mr. Laurel, mit einer fulminanten Tanzeinlage beendet. Im Filmbuch steht dann auch “Als Neger getarnt”, oh je, sagt die Fraktion der guten Menschen, und der empörte Japaner fügt wohl hinzu: Na wenn der Verlag schon Goldmann heißt.
Tatütata, die Satire-Polizei ist da! Da kann man doch nur…

Kommentar von Campo-News — 5. Mai 2006 @ 08:06
Jetzt bleibt Dir nur das dümmliche Keifern und geifern, nachdem dein ebensolcher Telefonanruf wieder einmal ins Leere lief. Du bist eben der Dauerlooser vom Dienst.
Kommentar von xyxyx — 5. Mai 2006 @ 12:16
Ach Jörgi, warum schreibst du nicht unter deinem richtigen Namen, wenngleich ich schon verstehem, dass du dich nur als Buchstabensuppe siehst.
Bist du mit meiner Darstellung deines lächerlichen Phoenix-Auftrittes nicht zufrieden - ich hätte dich gar nicht zu Wort kommen lassen, Freund! Leider gibt es nur eine handvoll Leute in D., die deine Lügen auf dem Fuß, die deine Mythen umgehend, entlarven können.
Nun, ich war mit dem Gespräch zufrieden, kann das auch gerne noch einmal wiederholen. Dass man dich dort einlud, liegt nur an mangelnden Alternativen. Egal, schon biologisch wird sich das Problem vermutlich nicht so extrem lange stellen - du sahst so schlecht aus wie nie zuvor.
Kommentar von Campo-News — 5. Mai 2006 @ 12:32
Heisst es nicht unter Amis: “loser”? Immer dieses Doppel-o, das gemahnt an Pornos.
Glaub schon.
Kommentar von hegelxx — 5. Mai 2006 @ 13:00
Das hieße es wohl, doch weiß das ein Nazischüler nicht.
Kommentar von Campo-News — 5. Mai 2006 @ 13:18
Jetzt sag doch endlich, Thomas, -
der Rest ist gelöscht. Es zeigt, wie ein angeblicher Antifaschist und Mitglied einer sexuellen Minderheit, eine Transsexuelle anredet. Dafür gibt es sicher einen unangekündigten Schlag auf den rasierten Schädel. Argumente hat er nicht, der große “Antifaschist” und Gelegenheitsschreiber beim Fake-Juden-Portal Hagalil, zeigt aber, dass er schlicht derselbe geblieben ist. Anm. TK
Kommentar von khf — 5. Mai 2006 @ 15:58
Diese Schein und Bettelbriefe, von den örtlichen Behörden de facto geduldet, sind extrem rassistische Erscheinungen, weil sie offensichtlich eine moderne Form der Glasperlen-Ökonomie darstellen. Dieses Mal aus Nigeria (oh je, darf man überhaupt Niger schreiben? Kommt das etwa von “negro”?)
FROM: MR. MICHAEL.OBA
EXECUTIVE DIRECTOR;
PRUDENTIAL INSURANCE COMPANY
LAGOS
12, AWOLOWO ROAD,
IKOYI,
LAGOS
5/05/2006
My Dear Friend,
I feel quite safe dealing with you in this mutual beneficail transaction.
Though, this medium (Internet) has been greatly abused, I choose to reach you through it because it still remains the fastest, surest and most secured medium of communication. However, this correspondence is purely private, and it should be treated as such. I also guarantee you that this deal is hitch free from all what you may think of. I am MR. MICHAEL.O.OBA, xecutive Director incharge of Claims and Indemnity of PRUDENTIAL Insurance Company in Lagos Nigeria. I am contacting you based on Trust and confidentiality that will be attached to this deal for the benefit of both of us.
The Management and the Legal / Treasury Department of this PRUDENTIAL
Insurance Company in a recent meeting, recommended that the account of MR.
ROBERT FINKELSTEIN, who maintained a Life Assurance Policy, should be
declared Dormant and confisticated hence moving his unclaimed benefits
funds to the Treasury according to our Banking and Financial law.
Recently, I came across a very huge sum of money belonging to a deceased
person (MR. ROBERT FINKELSTEIN). He is foreigner, unfortunately He is now
late as he was amongst those that was Killed in the recent plane crash
during his visit to London, as you can confirm through this website
http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/europe/859479.stm
This man was our client and has a Life Assurance Policy WORTH the sum of
Forty Five Million United States Dollars (US$45,000,000.00). Right now,
the fund is lying unclaimed in our custody and there is NO next of kin
mentioned in his file and there is NO HOW we can reach any of his other
relatives. All efforts made by us to establish contacts with any other of
his relation has proved abortive and unsuccessful. His Life Assurance
Policy will expire in the next few months from the date of this letter.
Just last week we received an instruction from Ministry of Social Welfare
to forward particulars of all unclaimed benefits that will expire in the
next few months. Upon my personal finding on this matter, I kept this
information secret to myself until now that I am contacting you. In view
of the fact that the deceased customer is a foreigner (from a different
country), it is Officially important for the involvement of a foreigner
who will pose as a next-of-kin.
I will use my exalted position in this Insurance Company to present you as
his Next of Kin as you can be his relative, friend or Cousin and the Money
(US$45Million) will be Safely transfered into your own bank account in
your country. Please include your telephone/fax number/ Home Address when
replying this mail and I will give you more information as soon as you
indicate your willingness to assist in this viable transaction.
I will use my exalted position here to get all internal documentations to
back up the claims. The whole Procedures will last only 5 working days to
get the fund retrieved successfully Without trace even in future. Please I
need the following:
1. YOUR FULL NAME
2. PHONE AND FAX NUMBER
3. HOME ADDRESS/COMPANY’S NAME AND ADDRESS.
4. YOUR AGE AND OCCUPATION
The transaction will be done successfully and smoothly completed via email
and telephone. You don’t need to come to my country. Send your full name,
address and telephone number to me via email urgently today so that I will
call you for discussions. I PROMISE that you must be happy and shall
rejoice greatly soonest for cooperation with me in this transaction. After
successful conclussion of this transaction, we shall share the money 50-50
(50% for you and 50% for me).
I await your good response today. Thanks and remain blessed. I require you
to maintain the confidentiality of this transaction because it is
important due to the fact that I am still in active services to the
PRUDENTIAL INSURANCE COMPANY. Your earliest response to this matter is
very important.
I AM WAITING YOUR REPLY TODAY.
Kind Regards,
MR. MICHAEL.OBA
EXECUTIVE DIRECTOR; PRUDENTIAL Insurance
Kommentar von Campo-News — 6. Mai 2006 @ 13:35
Hallo Tanja,
Natürlich kann man Nigeria, Niger (Staat) und Niger (Fluss) schreiben,
Im Gegensatz zu “Sioux” sind sie keine Feindzuschreibungen.
Denn hier war, wie so oft der Flur- Berg- oder Flussname früher als die politische Landesbezeichnung.
Niger ist aus Ni grhen hervor gegangen, was “der Fluss” bedeutet.
Du kannst es also genauso unbedenklich verwenden wie Rheinland-Pfalz, Nordrheinwestfalen und Rhein.
Natürlich war die gelbe Karte richtig: wer zur “Selbstjustiz” greift gehört bestraft, auch auf dem Fussballplatz.
Aber ob Cantaluppi ein reinseeliges Opferlämmlein war, also darauf würde ich keine 2 Rappen verwetten.
Es war ihm einfach nichts nachzuweisen.
Kommentar von Erik — 7. Mai 2006 @ 05:06
Es ging mir schlicht darum, dass Schwarze auch aggressiv sein können, wieso auch nicht? Schließlich haben sie - wie auch Indianer - schon immer gerne Stammeskriege untereinander geführt.
Es geht auch nicht um Flurbeschreibungen, sondern im Kern darum, dass der Begriff Neher einfach von negroid - schwarz kommt.
Grüße, TK
Kommentar von Campo-News — 7. Mai 2006 @ 08:10
Hallo Tanja,
Wer sagt denn, dass Afrikaner nicht aggressiv sein können?
Kameruns Erfolg an der WM 1990 war ja auch der Tatsache geschuldet, dass sie Technik mit englischer Härte verbanden.
Nicht vergebens hiess der Superstar dieser WM, nicht Matthäus oder Maradonna sondern Roger “KILLAH” Miller.
Währe interessant woher das Wort “Negro”, “Noir” für schwarz herkommt, auf Englisch heisst es ja “Black”.
Martin Luther King sprach nicht von “Blacks” sondern von Negroes, insofern ist das nicht sehr problematisch.
Aber wenn Schwarze nicht gerne Neger genannt werden wollen, dann halt ich mich daran.
Ich werd nämlich auch nicht gerne “Bleicher” genannt.
Ich nenn ne Frau auch nur “Weib” wenn ich sie gut mag, ansonsten wärs ne Frechheit.
Erik
Kommentar von Erik — 7. Mai 2006 @ 09:20
Nö, warum sollte mir eine Sprach-SA vorschreiben, wie ich Dinge benenne. Neger war IMMER ein geläufiger Ausdruck - auch Linke haben ihn bis in 70er Jahre gebraucht. Das ist normalerwiese überhaupt nicht anstößig, bis irgendwelche grüngespülte das nicht “so schön” fanden. Ist aber doch wurscht, was z.B. Frau Roth findet!
Milla war eine Überasschung, hat aber längst nicht immer überzeugt und es ist nicht üblich, bei so wenigen Spielen von DEM Star zu reden. Ein Star führt seine Mannschaft mindestens bis ins Halbfinale. Kamerun war schlicht unfair, überhart - das passiert bei schwarzafrikanischen Mannschaften nicht selten. Worauf ich hinaus will: Ich bin gegen Heroisierungen! Schwarze sind keine besseren Menschen!
Grüße, Tanja
Kommentar von Campo-News — 7. Mai 2006 @ 09:24
Nein Tanja,
Darum geht es dir eben offensichtlich nicht.
Kamerun war im Viertelfinale, Miller schoss 5 Tore, und Kamerun spielte nicht härter, nicht gemeiner, nicht hinterhöältiger als Italiener, Spanier und Schotten.
Es ist deine Wahrnehmung, dein Weltbild, dass dir deinen Blick verzerrt und verstellt.
Statt Kampf der Klassen, Kampf der Rassen. (Bei Huntington, dem verkappten Rassisten und unorginellen Spenglerianer heisst es Clash of Zivilisation)
Wenn du Schwarz siehst, siehst du Rot und dann die Grünen und dann wirds bei dir leider sehr Braun.
Es sind nicht die Grünen, es ist auch keine SA,die das bestimmt, sondern schlicht “schwarze Menschen” die nicht gerne Neger genannt werden wollen.
Bürgerliche Höflichkeit, im positiven Sinne, wäre, das zu respektieren.
Wenn mich ein Schweizer, Knittlinger, Schwabe oder gar Sauschwabe nennt, nem ich mir auch die Freiheit heraus sie als Gnomen oder Kuhschweizer zu bezeichnen.
Normalerweise tu ich das aber nicht.
Erik
Kommentar von Erik — 7. Mai 2006 @ 09:48
Nun pass mal auf: Du bist positiv rassistsich, nicht ich! Ich kritisiere Erscheinungen, also auch das infantile Verhalten von Afrikanern. Millers Tanz um die Eckfahne nach den Toren (es waren nur vier) war eklig, einfach abartig und ich halte dies Erscheinungen - auch in der Fußballbundesliga - für hochgradig unsportlich. Wir wären seinerzeit sofort vom Platz geflogen, wenn wir diese Kaspereien, die für den Gegner wie eine Verhöhung wirken, aufgeführt hätten. Wenn ich diese faulen Spieler in der Bundelsiga schon sehe: Verlieren ein Spiel nach dem anderen, spielen schlecht, aber wenn sie mal ein Tor schießen, wackeln sie mit dem Arsch oder führen Veitstänze auf: hässlich, primitiv, unsportlich, laumpenproletarisch.
Möchtest du als Weißer so bezeichnet werden, wie es die Schwarzen durch die Bank machen? Ich nicht! Aber du teilst ja auch ihre rassistische Sicht auf die weiße Erfolgsgeschichte! Es ist schlicht KEIN Schimpfwort, wenn man Neger sagt, weil das von negro kommt. Auch Kommunisten haben immer von Negern gesprochen! Ich ändere das nicht, nur weil es opportun ist.
Von Negerkirchen und Negersängern:
Kommentar von Campo-News — 7. Mai 2006 @ 10:16
Hallo Tanja,
Du bist so was auf Autoritäten fixiert, wie du auf Äusserlichkeiten abstellst.
Du hast wahrscheinlich noch nie Oesterreichischen Fussball am Fernsehen gesehen, da siehst du Obszönitäten nach Toren, dagegen sind diese Tänzchen zahm.
Auch hier blendest du wieder aus was du Ausblenden kannst,
afrikanische und vor allem brasillianische Fussballer würden europäische Spieler nicht in so hohem Masse verdrängen, wenn sie nicht permanent mehr Zeit in ihre Spieltechnik investieren würden, wie zBSp. die hüftlahmen Deutschen.
Und sag mir ja nicht, das wäre genetisch bedingt.
Nein deutsche Jungs sind einfach zu faul so elementare Sachen wie Ballannahme, Jonglieren und Dribbeln zu üben, sie wollens mit der Brechstange schaffen, die Müllers, Overathts, Netzers, Bonhofs, Beckenbauers, Breitners, Höeness und zuletzt noch Rumenigge, die wahren noch bereit den für die Fussball-Kunst wichtigen Trainingsaufwand zu betreiben.
Die Verbesserung der Feinmotorik in Verbindung mit Schnelligkeit.
Da heute kein Deutscher Fussballspieler bereit ist für diese Künstlerische Arbeit, werden sie von Afrikanern und Brasilianern zurecht verdrängt.
Wer weniger kann im Fussball der verliert, pseudofleissige Krampferei mag vielleicht deine preussischen Instinkte bedienen, sind aber im Fussball zum verlieren verdammt.
Und weil die Partei von Negern sprach, musst du dich dem Diktat natürlich noch heute unterordnen dafür bist du ja schliesslich konservativ geworden.
Die meisten Schwarzen mit denen ich zu tun hatte, stehen weder auf Brother-Talk noch zu viel Heritageismus, obwohl sie das zum Teil mitdurchgemacht haben.
Aber das deutsche “Neger” klingt für sie einfach zusehr nach Nigger, aber das ist dir ja egal, da bist du ja dem Konvertiten Broder gleich, Redefreiheit ist für dich ja auch Beleidigungsfreiheit, oder vielleicht doch nicht?
Erik
Kommentar von Erik — 7. Mai 2006 @ 12:00
Ich stelle doch nicht meine Reden darauf ein, wie sie in afrikanischen Ohren klingen: Neger ist ein allgemein gültiger und nicht beleidigender Ausdruck, wie auch Zigeuner. JEDER hat sie benutzt und ich würde mir mal halbsoviel political-correctness auf der schwarzen Seite wünschen, wie wir ihnen entgegenbringen.
In dieser Woche habe ich übrigens einen Fernsehbericht gesehen, nach dem nicht einmal eine halbe Millionen Schwarze in die USA als Sklaven verschifft wurden. Zehn Millionen aber nach Brasilien und in die Karibik. Da man da aber nie Proteste hört, sondern nur die bösen Amis schuld sein sollen, sieht man wieder, wie das Ganze instrumentalisiert und rassistisch, anti-weiß, genutzt wird.
Natürlich ist es genetisch bedingt, dass Schwarze besser laufen - ihr Körper ist anders. Und über Ryhthmik und Sexualität hat Freud schon einiges gesagt, wo erstere ist, ist letzte hoch. Fakt ist, dass diese Darbietungen eklig und unsportlich sind, weder für Weiße, noch für Schwarze, empfehlenswert. Wir sollten hingegen alles tun, um so ein merkwürdiges Verhalten bei uns auszumerzen.
Ich hatte Fritz Langner zum Trainer, bei dem gab es sowas nicht - frag mal Günther Netzer, der wurde von ihm entdeckt.
Gruß, TK
Kommentar von Campo-News — 7. Mai 2006 @ 12:16
Jaja Tanja,
der Neger als solcher ist rhythmischer.
Das elende Rassistische Klische, darum werden sie auf immer unbesiegbar bleiben im Basketball, ja ja, Dirk Novitzki ist schwarz.
Wer sich also über “afrikanische” Tanzeinlagen mokiert aber Punk grossartig findet ist einfach nur “Doppelmoralisch”, Oh ja liberal-konservativ.
Du willst also Political Correctness von den anderen, dann biste plötzlich bereit vielleicht auch ein bisschen….
Wer diese anderen Genau sind sagst du ja nicht spezifisch, einfach der Andere halt.
Himmelhergott du warst doch die Bolshevikin, also wer muss dir irgendwas beweisen,
beweiss du doch mal zuerst!
Und natürlich spreche ich Menschen so an, dass sie sich nicht unwohl fühlen, heisse ja schliesslich nicht Broder.
Ich hatte einen Lehrer der mich konsequent Erich ansprach, weil das nicht so eine nordisch-modische Verseuchung ist, das meine Mutter Dänin war, war im voll egal,
er hatte auch einen Hang zum Rassismus.
Erik
Kommentar von Erik — 7. Mai 2006 @ 12:45
Hallo Tanja,
zu den Sklaven-Importen nach den USA gibt es diverse Zahlen, wie es auch Anglo-Arische Revisionisten gibt. Darunter auch Ex-Trotzkisten.
Dass die USA auch Sklaven aus der Karibik und Südamerika importierten wird dabei geflissentlich unterschlagen.
Und das die Sklaven in Südamerika und der Karibik nicht von Weissen importiert wurden, glauben auch nur Anglo-arische Suprematisten.
Das ist genauso durchsichtig, wie wenn konservative US-Amerikanische Publizisten behaupten die Indianer seien von Europäern dezimiert worden.
US-Amerikanische Präsidenten mussten genauso in Amerika geboren sein, wie auch Oberst “General” Custer, die blonde Bestie US-Amerikaner war.
Besonders lustig wirds dann, wenn im Spiegel, der von mir keineswegs geachtete amerikanische Mestize Chavez als Anti-Amerikaner bezeichnet wird.
Aber der Aust war ja früher auch ne Blutrote Socke.
Erik
Kommentar von Erik — 7. Mai 2006 @ 13:01
Es ist klar - sämtliche Fakten werden von dir negiert, weil die Feindbilder ja stimmen müssen.
Nun wollte ich mal positiv sein und den Schwarzen Rhythmik usw. bescheinigen - das ist dann aber auch nicht recht, weil er in jedem Fall irgendwie ein Opfer bleiben muss. Aber: Selbstverständlich ist der Körper der meisten Afrikaner anders gebaut und können sie deshalb besser rennen. Kulturbedingt spielt im alltäglichen Leben der Tanz noch immer eine große Rolle, ihr Körper zudem lässt den Tanz schöner ausschauen.
Sie haben auch deshalb beim Basketball gute Ausgangspositionen, was nicht heißt, dass nicht auch Europäer in dieser Sportart mithalten können. Geschmeidigkeit ist nicht alles, Treffsicherheit und Disziplin gehören ebenfalls dazu. Lass dir von weißen Fußballtrainer einmal etwas über die Disziplin in Afrika erzählen. Lass dir mal etwas über die Disziplin der moslemsichen Fußballmannschaften hierzulande erzählen.
Dieser Regierungsmestize, wie auch andere dieses Subproletariats zeigen, dass man Wachsam sein muss - es geht um unsere Zukunft, die wir Stammesorganisationen nicht überlassen können.
Gruß, TK
Kommentar von Campo-News — 7. Mai 2006 @ 13:16
Aus: Georg Kreisler, Heute leider Konzert, KONKRET Literatur-Verlag 2001
Kommentar von Campo-News — 8. Mai 2006 @ 08:25
@Erik den Dänen
“Neger” ist rassistisch, weil geistig unterbelichtete “Nigger” heraushören könnten?
“Kaffer” ist rassistisch, weil geistig unterbelichtete nicht wissen können, daß dieses Wort vom hebr. “Kapher” (Bauer) herrührt?
“getürkt” ist rassistisch, weil geistig unterbelichtete noch nie gehört haben, daß dieses Wort auf den Betrug mit einem (einem Türken nachgebildeten) Schachspielautomaten zurückzuführen ist?
Dann nennen wir die Neger besser “Schwarze”, weil “schwarz” eines der positiv konnotierten Wörter im deutschen ist?
So wie:
“Schwarzarbeiter”
“Schwarzfahrer”
“Schwarzgeld”
“Schwarze Koffer”
“Schwarze Konten”
“Schwarze” (Abfälligstes Schimpfwort, das meinem Vater zur Verfügung steht, um Katholiken und Politiker der “C”-Parteien zu benennen)
Aber weil wir gerade beim Benennen sind: ich war sowieso erstaunt, daß Herr Michel “Paolo Pinkel” Fridman und nicht Herr Romani Rose Anzeige wegen “Zigeunerjude” erstattet hatte.
Kommentar von Mjölnir — 8. Mai 2006 @ 20:34
Auszug von SPIEGEL-ONLINE 10. Mai 2006
GEWALT IN BERLIN-SCHÖNEBERG
“Die Deutschen sind Verlierer”
Von Anna Reimann
Drei Monate ist es her, dass ein deutscher Schüler eine Woche lang mit Polizeischutz zur Riesengebirgs-Oberschule im Berliner Stadtteil Schöneberg geleitet werden musste. Doch der Fall ist keine Ausnahme: Wer deutsch ist, muss hier oft einstecken, sagen die Jugendlichen.
Berlin - Jenny steht vor ihrer Schule und zündet sich eine Zigarette an. Gerade hat die 16 Jährige ihre Matheabschlussprüfung geschrieben. Nicht gut gelaufen, glaubt sie. Aber für Jenny ist Mathe nicht das einzige, wofür sie in letzter Zeit gelernt hat. Die Zehntklässlerin ist Konfliktlotsin an der Riesengebirgs-Oberschule im Berliner Stadtteil Schöneberg. Ein Jahr Ausbildung zusätzlich zum Unterricht hat sie dafür gemacht und muss nun einschreiten, wenn es in den Pausen zu Schlägereien oder Beleidigungen kommt. “Das passiert oft”, sagt sie.
Rangeleien und Pöbeleien auf dem Schulhof - in sozialen Brennpunkten ist das längst Alltag. Der Fall, mit dem die Riesengebirgs-Oberschule Schlagzeilen macht, hat jedoch eine andere Qualität: Eine Woche lang musste ein deutscher Schüler der Hauptschule, der Berliner “Tagesspiegel” nennt ihn Florian, unter Polizeischutz zum Unterricht gebracht und mittags wieder abgeholt werden, weil er geschlagen und massiv bedroht wurde. Ein 13-Jähriger Mitschüler soll Florian bedrängt und ihm zugerufen haben: “Platz da, hier ist nur für Araber!” Als Florian dann Unterstützung von Freunden bekam, soll der 13-Jährige die “Steinmetzclique” benachrichtigt haben, eine Gruppe arabisch-stämmiger Jugendlicher, die einen Teil Schönebergs seit Jahren schikaniert. Die Clique lauerte Florian auf dem Schulweg auf und verprügelte ihn heftig.
“Natürlich ist es so, dass wir an Schulen, an denen es überwiegend Schüler mit nicht-deutscher Herkunft gibt, die meisten Probleme haben”, sagt Polizeidirektor Glaser. Auch Schulleiter Achim Stolle will nicht abstreiten, dass es an seiner Schule, an der 61 Prozent der Schüler aus Einwandererfamilien kommen, Probleme mit Gewalt gibt. “Und es ist tatsächlich so, dass Schüler, die aus Migrantenfamilien kommen, häufiger zu körperlicher Gewalt greifen”, sagt er. Dass es Gruppengewalt, oder “ethnische Gewalt”, wie er es nennt, gibt, kann Stolle jedoch nicht bestätigen.
Jenny aber, die auf den Treppenstufen vor der Schule sitzt, hat etwas anderes beobachtet: Die Tendenz, dass Schüler aus deutschsprachigen Familien oft bedroht oder geschlagen werden - eben weil sie deutsch und damit oft eine Minderheit sind. Gerade gestern habe es an der Riesengebirgs-Oberschule so einen Fall in der großen Pause gegeben. “Ich und die anderen Konfliktlotsen der Schule mussten anrücken”, erzählt die 16-Jährige während sie an ihrer Zigarette zieht. “Einer von den Deutschen ist ohne Grund geschlagen worden”, sagt sie. “Wissen Sie, bei uns ist das so: Es heißt immer, der und der hat das und das über dich gesagt. Und dann wird losgeprügelt, einfach so, obwohl es nur Gerüchte sind”. Deutsche Mädchen, sagt sie, seien in den Augen ihrer arabischen und türkischen Mitschüler grundsätzlich “immer Schlampen”. “Weil ich keine Ausländerin bin, kriege ich weniger Respekt”, glaubt Jenny.
Schikaniert von der “Steinmetzclique”
“Deutsche sind Verlierer sagen die meisten”, erzählt Jenny. Und ja: Nach ihrem Eindruck komme es öfter vor, dass Deutsche von arabischen Schülern verprügelt würden als umgekehrt.
Auch Sebastian, ebenfalls aus der zehnten Klasse, meint, dass es bei den Jüngeren oft so sei, dass Araber und Türken Deutsche verprügeln würden. “Bei mir in der Klasse hat das gut geklappt mit der Integration, aber ich kriege mit, dass es in anderen Klassen anders läuft!”, sagt er.
Egal, ob sich ihre Gewalt vorwiegend gegen Jugendliche aus deutschsprachigen Familien richtet, oder ob sie keinen Unterschied machen zwischen der Herkunft ihrer Opfer: Ihren Stempel haben arabisch-stämmige Cliquen dem Viertel längst aufgedrückt. Ein HIV-Selbsthilfeprojekt, das “Café PositHIV”, hat vor zwei Jahren kapituliert (das ist allgemein zu begrüßen, da soetwas wirklich nicht gebraucht wird, die Umstände sind jedoch weniger schön, Anm. TK) und ist in eine andere Straße gezogen, weil die schwulen Mitarbeiter und Besucher immer wieder von arabisch-stämmigen Gruppen, darunter die “Steinmetzclique”, schikaniert worden sind.
“Die Clique hat die Schwulen, die im Café gearbeitet haben, sicherlich gekannt”, sagt Kai-Uwe Merkenich von der Berliner Aidshilfe e.V., die Träger des “Café PositHIV” ist. Ob die Angriffe gezielt Homosexuellen galten oder nur Teil der alltäglichen Stadtteilgewalt waren, habe man nicht eindeutig klären können, so Merkenich. “Am Ende ist das Viertel gekippt und man wusste nicht mehr, wer hier wen bekämpft: Araber Türken, oder Araber Deutsche oder die Russen sich gegenseitig!”
Die Polizei patroulliert immer noch um die Riesengebirgs-Oberschule. “Nicht permanent, aber wir müssen die Szene im Auge behalten”, sagt Polizeidirektor Glaser.
Kommentar von Campo-News — 11. Mai 2006 @ 06:37
(16.05.2006) Tagesspiegel
Tatverdächtige müssen Schule verlassen 16-Jährige vergewaltigt:
Böger will hartes Urteil
Die vier Schüler, die in der vergangenen Woche eine 16-Jährige vergewaltigt haben sollen, werden zwangsweise an andere Schulen versetzt. „Wir sorgen dafür, dass die vier Jungen nie wieder einen Fuß in die Tür der Poelchau-Oberschule setzen werden“, sagte Schulsenator Klaus Böger (SPD) gestern dem Tagesspiegel. Wie Böger weiter sagte, ist das „Überweisungsverfahren“ gestern eingeleitet worden. Derzeit sind die vier Achtklässler bereits von der Leitung der Poelchau-Oberschule bis auf Weiteres suspendiert. „Wir warten die weiteren Ermittlungen der Polizei ab“, sagte Schulleiter Rüdiger Barney. Er betonte, dass die Schüler bislang nicht aufgefallen seien, nur einer habe einen Tadel in seiner Akte – wegen nicht gemachter Hausarbeiten. Bei der Polizei sind alle bekannt, jedoch nur wegen kleinerer Delikte. Das Opfer geht, anders als zunächst bekannt geworden, auf eine andere Schule.
Wie berichtet, sollen die vier Jungen im Alter zwischen 13 und 15 Jahren am Montag vergangener Woche eine 16-Jährige im Volkspark Jungfernheide nacheinander vergewaltigt haben. Ein fünfter Schüler soll dabei gestanden haben, zudem sollen einer oder mehrere der befreundeten Jugendlichen die Vergewaltigungen mit ihren Mobiltelefonen gefilmt haben. Als tatverdächtig gilt weiterhin auch der fünfte Junge, „die Rollen der fünf Verdächtigen sind immer noch nicht klar“, sagte Chefermittler Jochen Sindberg gestern. Die Jungen stammen aus Russland, der Türkei und Angola.
Kommentar von Campo-News — 17. Mai 2006 @ 11:00
Man konnte es ja dieser Tage lesen: Wäre die Potsdamer-Debatte nicht gewesen, hätte man wohl die 19 Millionen für den Kampf gegen den Rechtsextremismus (davon das Meiste, das man Linksextremisten in Wahrheit für den Kampf “gegen alles, was nicht links ist” gibt), zusammengestrichen. Das ist also der Grund, warum die Potsadmer Vorfälle in einer konzertierten Aktion so aufgebauscht wurde, auf dass die Masse wieder darauf hinein fiel, obwohl das Eigentor doch offensichtlich ist, kann doch hier fast von einem in der Dimension zweiten Sebnitz gesprochen werden.
Nun ist wieder ein hysterisch aufgeblasener “Fall” (eigentlich Ausländer-Kriminalität, liegt doch eine bewusste Irreführung der Polizei vor, auch “Unbefugten Betretens der Gleisanlagen”, sowie eine bewusste Inkaufnahme von Voltrunkenheit in der Öffentlichkeit), in sich zusammengebrochen, der mich an das Rollstuhl-Mädchen erinnert, welches behauptete, ein “Rechter” habe ihm ein Hakenkreuz in den Arm geritzt. Weiterhin ist es interessant, dass meist nur unklare Fälle in den Medien präsent sind, aber z.B. eine Clique von jüdischen Publizisten oder ihrem Milieu angeschlossenen Organisationen, beleidigen und das Recht brechen darf, wo und wie sie wollen. Auch wenn da nicht körperliche Gewalt im Spiel ist - der Unterschied ist nur graduell.
Kommentar von Campo-News — 19. Mai 2006 @ 08:08
Wieder etwas zum Thema und zum Komplex Reggae, eine religiös-extremistische, gewaltoptionelle Ideologie selbstverständlich wird der Medien-Ball extrem flach gehalten, ist doch hier ein Deutscher das Opfer und der Täter ein “Reggae-Fan”:
Kommentar von Campo-News — 30. Mai 2006 @ 12:17
Wenn man den Kram liest, den ihr hier so bloggt, fragt man sich schon, ob der Kampf gegen die Dummheit nicht schon längst verloren ist… “Wer BILD zitiert macht Satire in Deutschland überflüssig” hieß es mal beim 68er Quartett - und ich möchte hinzufügen: “Wer BILD liest und sich den Scheiß zueigen macht ist lebende deutsche Realsatire”… Freie Meinungsäußerung ist ja was schönes… wenn’s denn ‘ne eigene Meinung wäre… “Denk’ ich an Deutschland in der Nacht, bin Ich um den Schlaf gebracht”… “Deutschland muß Sterben, damit wir leben können!”
Kommentar von MARKuS — 13. Oktober 2006 @ 23:06
Über irgendwas bist du empört. Wenn ich nur wüsste, was es ist - eine inhaltliche Beweisführung legst du ja nicht vor.
Natürlich sind die gängigen Rassismusvorwürfe oft lächerlich, man nehme nur den neuesten Fall Aaron Hunt. Selbst wenn er einen Spieler im Effekt “Affe” nennt, ist das für mich im besagten Moment nicht mal eine Beleidigung. Wer das meint, hat noch nie auf einem Fußballplatz gestanden.
Kommentar von Campo-News — 14. Oktober 2006 @ 08:03
Hallo Tanja,
aber wenn der Materazzi sein Intresse für Zidanes Schwester bekundet, dann hast du plötzlich jedes Verständnis für den beleidigten.
Auch wenn er doch wie von dir weiter oben erklärt ein “undisziplinierter” Moslem ist.
Erik
Kommentar von Erik — 14. Oktober 2006 @ 19:38
Hallo Erik!
Wieso? Was spricht denn gegen die Interessenbekundung eines Italieners an einer hübsche französichen Muselmanin? Es geht aber dabei um das WIE! Wahrscheinlich werden wir nie erfahren, wie der Dialog zwischen Zidane und dem Italiener tatsächlich gelaufen ist und sicher hat er etwas überzogen und unklug reagiert, aber es geht um das Prinzip. Bei ursächlich schweren Beleidigungen darf die Faust sprechen, wenn man keine Chance hat, dass die Sache juristisch gelöst werden kann. Aber nur dann! Die Ehre ist tatsächlich ein hohes Gut. Wer sie nicht hat, kann nicht mitreden.
An dieser Stelle, auch wegen des Themas, ein TV-Tipp. “Alle hassen Chris”, nächste Sendung am Samstag 14.15 Uhr auf Pro 7. Eine hervorragend gemachte unkorrekte Serie über den Alltag von negroiden Amerikanern. TK
Kommentar von Campo-News — 15. Oktober 2006 @ 08:14
Hallo Tanja,
Aber genau da liegt das doch das Problem. Jeder fühlt sich subjektiv auf andere Art in der Ehre verletztt.
Der Afroarabische Franzose Zidane,
wenn ein italienischer Verteidiger seine Schwester begehrt (und vegessen wir nicht, das selten eine Weltklasse Nr, 10 mehr als 12 rote Karten auf höchsten Niveau kassiert hat und drei davon nach primitiven Kopfstössen)
beleidigt fühlt,
so fühlt sich eben ein Subsaharischer Afrikaner durch das Sklavenhalterwort N*gger in seiner Ehre verletzt.
Es gibt viele Männer südlich und südöstlich der Alpen die sich in ihrer Ehre verletzt fühlen, wenn man sie absichtsloss zufällig auf der Strasse anrempelt.
Sie verlangen dann auf respektlose Art und Weise Respekt,
Genetisch ist das nicht bedingt, sondern kulturell.
Bis 1945 tickten auch die Deutschen so, es ist an der Zeit diesen atavistischen Ehrbegriff weltweit als das zu bezeichnen was er ist:
Aus Minderwertigkeitskomplexen geborener Grössenwahnsinn.
Erik
Kommentar von Erik — 17. Oktober 2006 @ 02:52
Hallo Erik!
Das sehe ich - du ahnst es - natürlich anders. Auch das Anrempeln wird, z.B. in Diskotheken, hier und da als Macho-Überlegensheitsgeste angewandt und ist also von den davon Betroffenen durchaus als “Anmache” zu werten. Und das Wort “Nigger” ist selbstverständlich eine Beleidigung, warum also sollte sich jemand nicht empören? Heuchlerisch wird es, wenn jemand zuvor den anderen als “Schweinesau” beschimpfte und zutrat.
TK
Kommentar von Campo-News — 17. Oktober 2006 @ 07:17
Über die Neger-Frage
Kommentar von Campo-News — 15. Juli 2008 @ 06:28
Sehr gut:
Attila winkte dem Neger hinter der Bar. Natürlich wusste Attila, dass er einen Neger niemals Neger nennen durfte. Er wusste allerdings nicht genau, was man stattdessen aktuell sagen musste. “Afro-American” hieß es in den USA, aber dieser Junge war vielleicht im Wedding geboren und hieß Dieter. Sollte er “Farbiger” sagen? Oder “Schwarzer”? Alles Humbug. Jeder Versuch, das Ungewöhnliche zu benennen, machte es noch ungewöhnlicher. Warum nicht einfach “Mann” und fertig? Wobei das Wort in gewissen Frauenkreisen auch schon brutale Diskriminierung bedeutete.
Attila sagte höflich: “Guten Abend, wie geht’s?” zu dem Barkeeper und zwang sich dazu, in keinerlei rassistischer Kategorie zu denken. Der schwarze Mann allerdings war nicht besonders gesprächig. Wahrscheinlich ging ihm die permanente Anbiederei der politisch überkorrekten Gäste seit Jahren tierisch auf den Senkel.
Jahrhunderte mussten Dieters Vorfahren in Ketten geschweißt Baumwolle pflücken, nun folgte die nicht minder herzlose Bewältigung durch grundloses Schulterklopfen. Gern hätte Attila mit dem Barmann darüber geredet. Aber das Risiko war zu groß, dass da was in den falschen Hals geriet.
Kommentar von Campo-News — 3. November 2009 @ 19:14
«Hängt die Menschenesserei mit dem traditionellen Glauben zusammen?»
Kommentar von Campo-News — 10. August 2010 @ 20:15
Mamba wurde ins Gefängnis geworfen und musste ein Rücktrittsgesuch unterschreiben, die Königin steht seither unter Hausarrest. Ein Rat aus der Königsfamilie wird nun Recht sprechen. Die vielversprechende Karriere für Mamba ist jedenfalls vorbei. Er war einer der engsten Vertrauten des Königs, sogar als künftiger Premierminister war er im Gespräch; stattdessen ist nun für ihn von Verbannung bis zum (theoretischen) Todesurteil alles möglich, für die treulose Königin reicht die Straf-Androhung von Arrest bis zur Verbannung.
Kommentar von Campo-News — 19. August 2010 @ 11:34
In vielen Reservaten herrscht Armut, doch die Häuptlinge kassieren ab: In Kanada verdienen Dutzende indianische Politiker mehr als der Premierminister. Selbst der Stammesrat einer 300-Seelen-Gemeinde verdient Hunderttausende Dollar. Die Bevölkerung ist empört. - http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,737470,00.html
Kommentar von Campo-News — 3. Januar 2011 @ 13:20
Komisch, seit wann sind Quoten “rassistich”, da fallen mir aber ganz andere Beispiele ein -
http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,760001,00.html
Kommentar von Campo-News — 1. Mai 2011 @ 18:35
Missbrauch in Südafrika
Alle zehn Minuten eine Vergewaltigung - http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,632612,00.html
Kommentar von Campo-News — 26. Oktober 2011 @ 15:15
Die mutmaßlichen Täter sollen auch aus “Hass auf Deutsche” gehandelt haben. - http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,798339,00.html
Kommentar von Campo-News — 17. November 2011 @ 15:45
Vor einem Jahr fuhr sie mit einer Freundin nach Kenia. Erst Safari, dann Strandurlaub. Als sie Nzilu sah, hat es gefunkt. Und der Altersunterschied von 34 Jahren? „Ach…“ Lilo winkt ärgerlich ab. Nzilu spürt die Verstimmung seiner Freundin und greift ein. „Schönheit ist für uns etwas anderes als für euch Europäer“, sagt er auf Englisch. „Es ist nicht das Einzige, was zählt an einer Frau.“ Mit entwaffnender Offenheit erklärt er: „Lilo bezahlt, wenn wir ausgehen. Dafür gebe ich ihr das Gefühl, jung zu sein.“ In einem Dorf im Hochland hat er Frau und zwei Kinder, lebe aber nicht mit ihnen zusammen, sagt er. - http://www.welt.de/lifestyle/article7306125/Reife-Frauen-auf-einem-erotischen-Trip.html
Kommentar von Campo-News — 6. Dezember 2011 @ 17:28
Südafrika
Mob lyncht Paar wegen angeblicher Hexerei - http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,808712,00.html
Kommentar von Campo-News — 12. Januar 2012 @ 16:51
Aha, es war also Rache! Man muss alles schönfinden, sonst rächt sich das “schwarze Afrika” -
Der afrikanische Fußball-Präsident Issa Hayatou habe Franz Beckenbauer vor der Olympia-Vergabe gesagt: “Du kannst auf keine einzige afrikanische Stimme zählen. Die Art und Weise, wie ihr versucht hattet, die afrikanische WM kaputt zu machen, haben wir nicht vergessen.” Blatters Fazit: “So kam es. Ohne die zwölf afrikanischen Stimmen kriegt man keine Olympischen Spiele.” - http://www.kicker.de/news/fussball/intligen/startseite/563665/artikel_olympia_blatter-gibt-hoeness-die-schuld.html
Kommentar von Campo-News — 23. Januar 2012 @ 13:33