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6. Juni 2005

EU-Probleme Ausdruck der Nietzsche-Krise

Abgelegt unter: Allgemein — Campo-News @ 08:28

Die EU wankt und auch die Neoliberalen und Konservativen klatschen Beifall. Eine groteske Entwicklung, die zeigt, wie gering das Potenzial auch bei den besseren Leuten zur Unterscheidung von Ursache und Wirkung ist, und vor allem, wie sehr sie sich ängstigen und aus den alten Schuhen nicht heraus kommen, aber darüber schrieb ich ja schon in der
„Facismus-Falle“, hier klicken

Botho Strauß schrieb unmittelbar VOR dem Ende des 2. Jahrtausend (die Debatte darüber zeigte schon, dass der Menschheit beinahe kollektiv jegliche Kriterien zur Qualifikation richtiger Aussagen abzusprechen sind, erklärte sie doch kurzerhand aus einer der üblichen Feierlaunen heraus, den Beginn des letzten Jahres des Jahrtausend, groteskerweise zum Anfang eines neuen), in eben jenem Jahr 2000, ein vielbeachtetes Essay in WELT und ich fand daraufhin – sozusagen – eine Antwort, aus der auch in Form einer Leserzuschrift zitiert wurde.

Damals jedoch konnte man hoffen, neoliberale und konservative Kräfte seien auf Grund ihrer Einsicht in das Wesen des Kapitalismus für ein modernes Europa und für das Zusammenwachsen der Staaten. Unbestritten sind die objektiven Rahmenbedingungen schlechter geworden, ist der Schwung verflogen, doch es ist symptomatisch, dass bei Mitläufern, wenn der Schwung hin ist, nichts kommt, um die Versuchung des Opportunismus zu überwinden und an seinen – vielleicht modifizierten Positionen – festzuhalten.

Ebenfalls sei eingeräumt, dass die Bürokratisierung, die Arroganz, der in Brüssel Agierenden zunahm, und dies gilt beinahe für alle Kräfte; nur wenige widersprachen so offensiv, sachkundig und mit richtigem Zungenschlag, wie es sich für einen Freigeist gehört.

Der Kapitalismus prosperiert überall! Krisen sind obligatorisch, aber meist reinigend, selbst reinigend. Der Reichtum auf der Erde wächst von Jahr zu Jahr - die Armut nimmt objektiv ab, es hungern immer weniger Menschen. Marx Kritik, die niemals einen Zweifel darüber zuließ, dass der Kapitalismus das bis zum Zeitpunkt der Deutschen Revolution, das hoffnungsvollste Projekt war, bleibt erst recht von der Linken ungewürdigt.

Die Deutschen jammern im alten nationalen Ton, weil klar wird, dass die Gerechtigkeit auf der Welt nur herzustellen ist, wenn die reichen Länder etwas abgeben (genau das also, was die Linken eigentlich immer wollten), doch sie selbst sehen überhaupt keinen Zusammenhang zwischen ihrem Reichtum und der relativen Armut anderer – das Prinzip der kommunizierenden Röhren wollen sie nicht wahrhaben, lamentieren, wenn jetzt das von der einen Seite zur anderen fließt, was notwendigerweise zur Regulation nötig ist, um das Gefälle einzuebnen. Sie schieben die Schuld einer imaginären Klasse zu, die sie kurz “Die Oberen” nennen. Dabei negieren sie, dass die Elite der Arbeiterklasse längst dazu gehört und eben nicht wie zu Marxens Zeiten, nur ihre Ketten verlieren kann, denn heute stehen Haus, Auto und Sozial-Klimbim zur Debatte und gerade von Letzterem trennt man sich nur um den Preis der geistigen Selbstaufgabe. Und so kommt es dann regelmäßig zu Erhebungen einer völlig überbezahlten Arbeiterelite bei Opel oder den Besitzstands wahrenden Bergleuten, aber nicht der wirklich weniger Armen.

Die Neoliberalen und Konservativen verraten den ihnen vom Konzept her sehr nahe stehenden Kemalismus und wiederholen antitürkische Ressentiments, anstatt in angemessener Weise über die vielfachen Verstöße der EU-Aufnahmekriterien zu reden. Manch bereits erfolgte Aufnahme zu einem viel zu frühen Zeitpunkt, manche Option anderer Staaten (Rumänien, Bulgarien), manche Nichtbeachtung von Richtlinien (3% Defizitgrenze), sind viel gewichtigere Gründe, als das Nachdenken über die Frage, ob die Türkei weiter europäisiert werden könne. Interessant auch in diesem Zusammenhang, dass diejenigen, die heute gegen die Türkei wettern, zum Teil dieselben sind, die seinerzeit beleidigt auf dem basisdemokratischen Sofa saßen, als der Kemalist Yilmaz 1997 die Vorläuferpartei der jetzt regierenden Islamisten, die „Wohlfahrtspartei“ verbieten ließ. Was haben die heutigen Bedenkenträger getan, um einen Klärungsprozess in Bewegung zusetzen, welche Prinzipien wir als Europäer für das Zusammenleben reklamieren sollten? Fast alle zogen sich erschrocken zurück, als die Linke mit üblichen Vorwürfen gegen die Leitkultur-Debatte auftrat und flugs verschwanden alle Ansätze zur Klärung in der Versenkung.

Umbruchszeiten, in vielerlei Hinsicht: Kommunikation, Technik, Produktionsverlagerung, Zunahme der Konkurrenz usw., lassen apokalyptische GEFÜHLE entstehen, die wenig mit der Realität zu tun haben. Dieses Unwohlsein drückte Botho Strauß dann bisweilen so reaktionär aus, wie es nun, fast 5 Jahre später, überall zu hören ist, weshalb ich mich freue, dass ich vom damaligen Text nicht einen Halbsatz zurück nehmen muss.

Auf das Essay „Wollt ihr das totale Engineering“ schrieb ich eine Antwort in dem Aufsatz über

Die Nietzschekrise

Ich baue meinem Herzen ein Grab, damit es ruhen möge; ich spinne mich ein, weil überall es Winter ist; in seligen Erinnerungen hüll´ ich vor dem Sturme mich ein.
Friedrich Hölderlin, Hyperion I 2

Die Wahrheit ist, daß mir auf Erden nicht zu helfen war”, schrieb Heinrich von Kleist, kurz vor seinem Freitod an seine Schwester. Kant riss den scheinbar auf ewig undurchdringbaren Schleier, der die Aufschriften „Du sollst nicht wissen“ und „Es soll bleiben wie es ist”, auf, - mit diesem aber Kleist hinab.

Der wusste nicht mehr aus noch ein, Gewissheiten waren dahin, alles schwand, verschwand, das Ziel unerreichbar, nein, gar nicht mehr vorhanden, - bis in den Grund hinein schien nichts mehr so wie ehedem. Kleist scheiterte an seiner „Kantkrise”. Kleists Kant heißt bei Strauß Nietzsche.

Diese Erschütterung, erneuert und deutlicher werdend im ablaufenden 100sten Todesjahres des Pfarrersohnes Nietzsche, trifft Strauß bis ins Mark, lässt ihn seitwärts taumelnd, um sich greifend, suchend, irrend, verirrend, zurück. Das macht ihn im Wesentlichen sympathisch. Im Wesentlichen. Zu den verfeinert betrachteten unsympathischen Motive später.

Wer “gut” und “böse” streng trennen wollte, litt seit je her. Bisweilen jedoch überwand er den defensiven Part und wurde offensiv, d.h. er versuchte andere zum Glück seiner subjektiven Erkenntnis zu zwingen und versuchte zu herrschen, wo sich die Gelegenheit dazu ergab. Auf diesem Wege nun, konnte eine Bestimmung von „wahr” oder „unwahr” wieder erfolgen. Die Befürchtung, dass diese Bestimmungen aber in erdrückendem Maße nicht(!) treffen, also immer auch(!) falsch sein müssen(!), führt in seiner schlimmsten Negation zur Diktatur.

Leidend an der Welt, leidend an sich und der finsteren Melancholie, als ein Ergebnis differenzierter Wahrnehmung, komplexer Auffassungsgabe, guter Instinkte gepaart mit feurigem Forschungseifer, ausgestattet mit unbändiger, sprengender Sprachkraft, so erscheint uns Strauß, als glühende, verletzte Liebenswürdigkeit, der statt scharfer Gegenargumente vielmehr schützende Arme nötig hat. Doch reden wir jetzt nicht vom Theater.

Nein. Was hätte ihm, Nietzsche, der Kampf gegen eine Attrappe bedeutet? Das schopenhauersche „Nichts“ wäre dagegen ein „Etwas”. Vor der Maske hingegen sollte man jedoch Ehrfurcht haben, so Nietzsche. Und so war zunächst sein „Gott ist tot”, auch alles andere, als ein von Triumphgeheul begleiteter Aufschrei, wider des gottgegebenen. Vielmehr steht ein tiefes Erschüttertsein vor diesem Satz, ein Nicht-Anders-Können.

Der Mensch, toll geworden, sprich verrückt, weggerückt also von seinem Platz, dieser tolle Mensch sucht doch mit der Laterne am hellichten Tag nach Gott! Er schaudert, schreit zunächst: „Ich suche Gott”. Und er stiert und er tobt und er fragt und stellt fest: „Wohin bewegen wir uns?…Stürzen wir nicht fortwährend? Und rückwärts, seitwärts, vorwärts, nach allen Seiten? Gibt es noch ein Oben und ein Unten? Irren wir nicht wie durch ein unendliches Nichts?…Ist es nicht kälter geworden? Kommt nicht immerfort die Nacht und mehr Nacht?…Riechen wir noch nichts von der göttlichen Verwesung? – auch Götter verwesen! Gott ist tot! Gott bleibt tot! Und wir haben ihn getötet!…Das Heiligste und Mächtigste, was die Welt bisher besaß, es ist unter unseren Messern verblutet – wer wischt dieses Blut von uns ab?” Nein, hier spricht kein Triumphator, kein Provokateur aus Lust, kein sich Ergötzender an der Zerstörung, - hier spricht einer der nicht anders kann, selbst wenn er es wollte. Soweit, so traurig. So viel Hoffnung.

Der Laserstrahl, der Blitz, fürwahr, er zerschneidet besser als ein Hammer zertrümmern könnte. Der „Fulgurist Stauß“ kokettiert damit. Der mit dem Hammer philosophierende Nietzsche, war es überdies, der ebenjenen Blitz kommen sah: „Ich liebe alle die, welche wie schwere Tropfen sind, einzeln fallend aus der Wolke, die über den Menschen hängt: sie verkündigen, daß der Blitz kommt, und gehn als Verkündiger zugrunde. Seht, ich bin ein Verkündiger des Blitzes und ein schwerer Tropfen aus der Wolke: dieser Blitz aber heißt Übermensch. – Auch hier: Untergang, Übergang und kein Triumph, - denn dieses Bild aus dem „Zarathustra“ auf den Boden geholt, heißt ja nichts weiter, als den Menschen über das Bisherige qualvoll hinaus zu entwickeln. Philosophische Spitzfindigkeiten können wir uns an dieser Stelle ersparen.

Also: Die Realität mit dem dazugehörenden Leiden wird geschaut, „ewige Wahrheiten” zertrümmert, die Richtung des Lebens ungewisser und eine Lösung wird nicht angeboten. Der Mensch ist verlassen, allein.

Doch war es jemals anders? War die Welt früher besser? Ist das Leben gefährlicher geworden? Wo liegen die Gründe für was? War die Zeit des Dreißigjährigen Krieges eine idyllischere? Und das Mittelalter? War es sinnlicher? Wurde zur Zeit der großen Völkerwanderungen leichter gestorben? Lebte Gott, damals?

Marx schrieb im „Manifest”: „Die Bourgeoisie reißt durch die rasche Verbesserung aller Produktionsinstrumente, durch die unendlich erleichterten Kommunikationen alle, auch die barbarischsten Nationen in die Zivilisation…Sie hat enorme Städte geschaffen,…und so einen bedeutenden Teil der Bevölkerung dem Idiotismus des Landlebens entrissen.“ Hier bleibt uns Strauß beinahe alles schuldig. Er verzerrt die ihn beherrschenden Schreckengespenster, bläht sie auf, zeichnet sie über und „verzichtet” peinlich auf eine logische Beweisführung.

Der Heilsbringer Nostalgie, mit Heimatgefühlen verklärt; die Empfehlung des Regionalen, als unversöhnlicher, unüberwindbarer, nicht kompatibler Gegensatz zum kosmopolitischen Denken, welches als globales herab kodiert und banalisiert, getrimmt und entkernt Ausdruck findet, gibt es so nur noch zweimal, - bei der politischen Rechten und der PDS!

Ja, richtig! Das Individuum erschüttert bisweilen bei dem Gedanken an verloren gegangene Bilder, Sätze, Einsichten. Zum Beispiel Arthur Schopenhauer – über den Nationalstolz: …er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt. Wer bedeutende persönliche Vorzüge besitzt, wird vielmehr die Fehler der eigenen Nation, da er sie beständig vor Augen hat, am deutlichsten erkennen. Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein;…dem Nationalcharakter wird, da er von der Menge redet, nie viel Gutes ehrlicherweise nachzurühmen sein. Vielmehr erscheint nur die menschliche Beschränktheit, Verkehrtheit und Schlechtigkeit in jedem Lande in einer anderen Form, und diese nennt man den Nationalcharakter…Jede Nation spottet über die andere, und alle haben sie recht. – ”

Auch der so sehr von Strauß bedauerte Japaner, der bis dahin sehr angestrengt zuhörte, lachte, stand auf, trat ans Fenster, und sah die flimmernde Reklame über der Bar gelassener als zuvor…

Tanja Krienen, Dezember 2000

51 Kommentare »

  1. Michael Glos schnarrt weiter wie ein derzeit überforderter Müllermeister: Mischfutter, statt anständiges Mahlgut, Siloverstopfung und kleine Gewürzmühlerei, statt nahrhaftes Getreide, Saat und Futtermittel.

    (ots) - Zur Forderung Bundeskanzler Schröders nach einer
    neuen europapolitischen Grundsatzdebatte erklärt der Vorsitzende der
    CSU- Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Michael Glos:

    Der Ausgang der Referenden über den Europäischen
    Verfassungsvertrag in Frankreich und den Niederlanden zeigt, dass das
    Projekt Europa nicht länger über die Köpfe der Menschen hinweg
    gestaltet werden kann. Insofern markiert der Wahlausgang auch das
    Ende der europapolitischen Illusionen von Rot-Grün.

    In den zurückliegenden Jahren haben der Bundeskanzler und sein
    Außenminister eine europapolitische Grundsatzdebatte im politischen
    und gesellschaftlichen Bereich ebenso verweigert wie Gespräche mit
    der Opposition. Bei allen diesbezüglichen Bundestagsdebatten blieb
    Rot-Grün die Antwort auf die grundlegenden Fragen schuldig. Bis heute
    fehlt es an Klarheit in den entscheidenden Fragen nach den
    endgültigen Außengrenzen, der sog. „Finalität“ des Einigungsprozesses
    und dem Selbstverständnis der politischen Union. Ebenso ungeklärt
    sind die Probleme der Finanzverfassung und der Beziehungen der Union
    zu den USA.

    Nach Maastricht, Euro-Einführung, Grundrechte-Charta und
    übereilter Osterweiterung ist der Europa-Bedarf der großen Mehrheit
    der Unionsbürger bis auf weiteres gedeckt. Es wäre verantwortungslos,
    die Menschen mit weiteren übereilten und schlampig konzipierten
    Schritten zu überfordern. Mit seiner bisherigen Strategie des
    europapolitischen „Weiter so“ ist Schröder gescheitert.

    Kommentar von Campo-News — 6. Juni 2005 @ 16:11

  2. Dokumentation: MdB Martin Hohmanns Hommage an die “freien Franzosen”

    Einen Akt unerwarteten Geschichtsbewußtseins stellt die im folgenden dokumentierte Stellungnahme des fraktionslosen Bundestagsabgeordneten Martin Hohmann zu dem Plebiszit in der Französischen Republik dar: Die an der Abstimmung Beteiligten, die in ihrer Mehrheit dem EU-Verfassungsvertrag eine Absage erteilten, werden als “freie Franzosen” - und somit implizit als legitime Erben der prinzipiellen Kontrahenten eines supranationalen “Neuen Europa”, wie es die Sieger vom Juni 1940 anstrebten, gewürdigt.

    http://www.martinhohmann.de/wysmar/hohmannwys.nsf/WYSFrameset1?Readform&JScript=1&

    Kommentar von Digenis Akritas — 16. Juni 2005 @ 19:10

  3. http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_politik/article136179416/Von-Katar-in-die-Tuerkei-Hamas-forciert-Umzug-nach-Ankara.html

    Kommentar von Campo-News — 9. Januar 2015 @ 16:29

  4. 5 von 6 Täuschtürken wählen antidemokratisch!!!

    Unser herzensgutes und produktives, verfassungstreues und liebreizendes, farbenfrohes und gebildetes türkisches Milieu in Deutschland, wählt radikaler als dort, wo nicht nur das Herz zu Hause ist, sondern auch der Klassenauftrag, sozusagen, wahlweise auch Rassenauftrag, herstammt. Bei den jüngsten Wahlen wählten die sich in unbestimmter Zahl hier aufhaltenden Menschen mit u.v.a. türkischem Pass wie folgt -

    Die islamistische Regierungspartei ihres Führers Erdogan, die AKP, erhielt 59,7%.
    Für die linksextremistische und separatistische kurdische HDP stimmten 15,9%
    Die Grauen Wölfe von der MHP erreichten 7,5%

    Das macht zusammen 83,1 % für antidemokratische Parteien! Wir sehen, was das Bekenntnis zum Grundgesetz so macht: es lacht so lange hinter der Mülltonne, bis es hineinspringt.

    Kommentar von Campo-News — 2. November 2015 @ 14:28

  5. Die neue Türkei - http://www.dw.com/de/die-neue-t%C3%BCrkei-ab-jetzt-mit-kopftuch/a-18829141

    Kommentar von Campo-News — 5. November 2015 @ 11:14

  6. Wutrede gegen Rassismus nennt der kicker, Sprachrohr des korrupten, pro-arabischen DFB, die kalkulierte, ziemlich ekelhaft machohafte und viel zu laute Schmährede eines Türken gegen eine Mannschaft und ihr Umfeld, das sich wehrte; denn die Angelegenheit war nicht nur einseitig, sondern richtete sich gegen ein Milieu, in dem 5 von 6 Scheiß-Parteien wählen - http://www.kicker.de/news/fussball/regionalliga/video/2004503/video_wutrede-gegen-rassismus—efe-platzt-der-kragen.html

    Darüber hingegen wird kaum berichtet - http://www.soester-anzeiger.de/nordrhein-westfalen/essener-fussballverein-droht-rauswurf-sportbund-nach-schlaegerei-5779847.html

    Kommentar von Campo-News — 5. November 2015 @ 17:05

  7. Zu dem jetzt abschgeschlossenen Aktionsplan erschien am 21.10. ein treffender Artikel in der CSU-Parteizeitung „Bayernkurier“, der darlegt, dass Erdogan zuerst den „Flüchtlingstrom“ mitproduziert und dann gezielt nach Europa weitergeleitet hat, um die EU, wie jetzt geschehen, erfolgreich erpressen zu können:

    Ankara droht Griechenland und der ganzen Europäischen Union mit dem vollständigen Migranten-Chaos und der ganz großen humanitären Katastrophe. Was Erdogan da treibt, ist nicht mehr bloß rüde Verhandlungstaktik, um den Preis in die Höhe zu treiben. Das ist blanke türkische Aggression gegen die Europäische Union. Wer so handelt – und verhandelt – ist kein Partner und schon gar kein Beitrittskandidat mehr, sondern macht sich zum Gegner.

    Ankara ist mit ursächlich für den IS

    Erdogans Spiel wird umso übler, wenn man sich erinnert, welchen Anteil er und seine Regierung an der syrischen Katastrophe haben: Jahrelang hat die Türkei Zehntausende wilde Dschihadisten aus aller Welt ungehindert über ihre Grenze nach Syrien reisen lassen. Ankara hat syrischen Rebellen selbst der übelsten Sorte in der Türkei Etappen-Quartier, Rekrutierungs- und Behandlungsraum sowie Unterstützung aller Art gewährt. Der türkische Staatschef handelte und handelt jedenfalls aus kaltem Interessenskalkül: Erdogan wollte den syrischen Diktator Assad beseitigen, die Etablierung eines kurdischen Territoriums an der türkischen Grenze verhindern und für die Türkei Einfluss gewinnen auf die Neuordnung Syriens.

    Man muss es demnach so offen sagen: Ankara hat den syrischen Bürgerkrieg nach Kräften angeheizt und befeuert. Am Tod von 250.000 Syrern und an der Zerstörung ihres Landes haben Erdogan und die Türkei damit großen Anteil – und, natürlich, am millionenfachen syrischen Flüchtlingselend.

    Welt-online titelt auch treffend: Wie Sultan Erdogan die Bundeskanzlerin vorführt. Erdogan spricht seit Jahren ganz offen davon, „den Islam siegreich nach den Westen zu führen.“ http://www.pi-news.net/2015/11/p492847/

    Kommentar von Campo-News — 30. November 2015 @ 10:25

  8. Tut die Türkei nicht genug gegen die Ein- oder Durchreise von islamistischen Kämpfern? „Dieser Vorwurf steht tatsächlich im Raum“, so Türkei-Experte Steinbach gegenüber FOCUS Online. Insgesamt habe die internationale Gemeinschaft den Eindruck, die Türkei verhalte sich im Kampf gegen den Terrorismus zweideutig: Seit Erdogan klar geworden sei, dass der Westen nicht mehr entschlossen gegen das Assad-Regime kämpft, sei die Türkei auch nicht mehr bereit, entschlossen gegen dschihadistische Gruppierungen vorzugehen – sondern unterstütze sie sogar.

    Auch Nahost-Experte Husseini geht davon aus, dass die türkische Regierung die Aktivitäten dschihadistischer Gruppierungen zumindest duldet. Unter anderem, weil viele dieser Gruppen in Syrien gegen den Präsidenten Baschar al-Assad kämpfen - eine Priorität in der türkischen Außenpolitik: „Der Kampf gegen den Islamischen Staat und andere Dschihad-Gruppen kommt erst danach.“

    Beide Experten halten Putins Vorwürfe für haltlos, die türkische Regierung treibe offen Handel mit dem Islamischen Staat. Aber Putin hat damit den Schwachpunkt in der türkischen Außenpolitik getroffen: Dass Erdogan sich im Kampf gegen Dschihadisten nicht eindeutig positioniert, macht ihn angreifbar. Und das nutzt Putin aus, um die türkische Regierung als Terror-Unterstützer zu diskreditieren.
    Focus

    Kommentar von Campo-News — 2. Dezember 2015 @ 06:53

  9. So sieht es inzwischen in der Türkei aus und man muss gute Miene zum bösen Spiel machen, um den Angeklagten zu entlassten - http://www.spiegel.de/panorama/leute/peter-jackson-zu-gollum-erdogan-vergleich-eine-beleidigung-aber-nicht-doch-a-1066014.html

    Kommentar von Campo-News — 4. Dezember 2015 @ 07:13

  10. Aber spätestens seit Oktober 2014 entzieht sich der Zauberlehrling IS der Obhut Ankaras und geht seinen eigenen Weg, weil die Türkei sich nicht dem Druck der USA und Europas widersetzen konnte, nachhaltiger und aufrichtiger gegen diese Extremisten vorzugehen.

    SPIEGEL ONLINE: Nun hat die Türkei ja einen Kampf gegen Terroristen aller Art ausgerufen, bekämpft aber vor allem die PKK. Glauben Sie, dass Ankara tatsächlich auch gegen den IS vorgeht?

    Buchta: Spätestens jetzt, mit dem Anschlag in Istanbul auf das Zentrum der türkischen Tourismusindustrie, wird es ein Umdenken geben. Ich gehe davon aus, dass die Türkei es ernst meint. Wenn sie jetzt endlich umsetzt, was sie seit Monaten ankündigt, nämlich mit Härte gegen den IS zu kämpfen, dann wäre das auch im westlichen Interesse.

    SPIEGEL ONLINE: Aus Sicht extremistischer Muslime beweist die Türkei damit aber, dass sie wieder auf der falschen Seite steht.

    Buchta: Bis zur Regierungsübernahme der islamisch-konservativen AKP im Jahr 2002 war die Türkei ein laizistischer Staat, oft nationalistisch, halbwegs demokratisch. Das hat den konservativen Muslimen in der Türkei wie in anderen Ländern nicht gefallen. Aber seitdem die AKP regiert, gibt es Bemühungen, die Türkei von innen zu islamisieren. Diese Entwicklung ist fortgeschritten, die demokratischen Aspekte sind ja mehr und mehr in den Hintergrund gedrängt worden. Aber die heutige Türkei geht zurück auf den Staatsgründer Mustafa Kemal Atatürk, und zentrale Ereignisse damals, in den Zwanzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts, waren die Abschaffung des Kalifats und die Ausrufung einer laizistischen Republik. Das galt jahrzehntelang als Ursünde, weshalb die Türkei unter radikalen Muslimen als Feind galt. Ob das unter Erdogan immer noch so gesehen wird, ist schwer zu sagen. Jedenfalls trauern die Islamisten dem untergangenen Kalifat nach und wollen es restaurieren. Den ersten Schritt dazu hat der IS in den Nachbarländern getan. Es zu erweitern auf die Türkei, führt zwangsläufig zum Konflikt. Vermutlich wird es künftig mehr Anschläge in der Türkei geben.

    SPIEGEL ONLINE: Immer wieder wird nun behauptet, der Anschlag von Istanbul sei auch ein Angriff auf den Westen, da überwiegend Deutsche getötet wurden. Stimmen Sie zu?

    Buchta: Ohne Bekennerschreiben des IS fehlen dafür noch belastbare Belege. Es ist aber sehr wahrscheinlich, dass es ein gezielter Angriff auf Deutsche war, weil Deutschland die Anti-IS-Allianz mit Aufklärungsflügen und mit der Marine im Mittelmeer unterstützt. Es würde mich nicht wundern, wenn Deutschland in Zukunft verstärkt ins Visier von IS-Kämpfern geriete. http://www.spiegel.de/politik/ausland/istanbul-anschlag-warum-der-islamische-staat-die-tuerkei-hasst-a-1071865.html

    Kommentar von Campo-News — 14. Januar 2016 @ 09:59

  11. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich deutlich hinter die Beziehungen mit der Türkei gestellt. Der Austausch der beiden Staaten habe sich vertieft und es würden noch viele Tage engster Zusammenarbeit kommen. Deutschland und die Türkei seien wichtige Partner…………”Frau Merkel hat einen historischen Schritt getan”, sagt der türkische Ministerpräsident. http://www.focus.de/politik/ausland/pressekonferenz-im-live-ticker-jetzt-verkuenden-merkel-und-davutoglu-wie-es-in-der-fluechtlingskrise-weitergeht_id_5231126.html

    Kommentar von Campo-News — 22. Januar 2016 @ 17:14

  12. Der moderne Sultan Tayyip Erdoğan duldet kein Versagen, er zeigt dann sein leeres Schmuckkästchen und möchte es gefüllt bekommen. Andernfalls öffnet er die Tore der Flüchtlingslager und läßt Europa fluten. Das ist seine seidene Halsschnur – aber nicht nur für fehlerhafte Politiker, sondern für ganze Völker und Länder.

    Natürlich ist das Erpressung. Aber der Islamist Erdoğan kennt nur die Sprache der Unterwerfung, zu beobachten ist das in seinem Umgang mit den Kurden, mit Journalisten und ganz allgemein mit politisch Andersdenkenden. So sind aus den ursprünglich drei Milliarden, die Europa einmalig den Türken für die Einhegung der Flüchtlinge bot, jetzt drei Milliarden pro Jahr geworden. https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2016/europa-soll-zahlen/

    Kommentar von Campo-News — 14. Februar 2016 @ 12:31

  13. Grüne protestieren nicht gegen die Türkei - http://www.spiegel.de/politik/ausland/voelkermord-an-armeniern-bundestag-geht-erneut-resolution-an-a-1079349.html

    Kommentar von Campo-News — 26. Februar 2016 @ 08:30

  14. Ergogans Auffassung von freier Meinungsäußerung - noch dazu von Ausländern - http://www.focus.de/politik/ausland/aufregung-um-satire-beitrag-tuerkei-bestellt-deutschen-botschafter-ein_id_5389436.html

    Der Grund - https://www.youtube.com/watch?v=R2e2yHjc_mc

    Kommentar von Campo-News — 29. März 2016 @ 06:59

  15. Mittlerweile hat sich laut „jetzt.de“ auch der türkische Botschafter in Berlin geäußert. Hüseyin Avni Karslioğlu berichtete dem Jugendmagazin der Süddeutschen Zeitung: „In hunderten von Telefonaten, die ich heute erhalten habe, haben sowohl türkisch- als auch deutschstämmige Bürger und Bürgerinnen ihre verletzten Gefühle zum Ausdruck gebracht und ihre Meinung geäußert, dass Herr Böhmermanns Video an das Rassistische grenzt”. Focus

    Kommentar von Campo-News — 2. April 2016 @ 09:39

  16. Unser Lieblingsbündnispartner macht das öfter - http://www.focus.de/politik/ausland/streit-um-papier-zu-massaker-in-armenien-deutscher-botschafter-in-tuerkei-bereits-dreimal-einbestellt_id_5402373.html

    Kommentar von Campo-News — 2. April 2016 @ 10:58

  17. Merkel entpuppt sich als eine der größten Staatsfeinde - Klare Ansage von Angela Merkel: Die Kanzlerin hat das im ZDF ausgestrahlte und dann wieder gestrichene Schmähgedicht des Satirikers Jan Böhmermann über den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan als “bewusst verletzend” kritisiert. Das habe sie in einem Telefonat mit dem türkischen Ministerpräsidenten Ahmet Davutoglu am Sonntagabend deutlich gemacht, teilte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin mit.

    Merkel sei wie Davutoglu der Ansicht, dass es sich um einen “bewusst verletztenden Text handelt”. Merkel habe auf die Konsequenzen verwiesen, die der ausstrahlende Sender bereits gezogen habe. Außerdem habe sie den hohen Wert bekräftigt, den die Bundesregierung der Presse- und Meinungsfreiheit beimesse. Diese sei aber nicht schrankenlos. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/angela-merkel-kritisiert-jan-boehmermann-verse-ueber-erdogan-deutlich-a-1085333.html

    Kommentar von Campo-News — 4. April 2016 @ 13:33

  18. In dem Gedicht hat Böhmermannden türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan unter anderem als “Ziegenficker” bezeichnet. Wie der “Tagesspiegel” berichtet, können Beleidigungen eines ausländischen Staatsoberhauptes nach Paragraph 103 des Strafgesetzbuches mit bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe geahndet werden. Erfolgt die Schmähung in verleumderischer Absicht, drohen sogar bis zu fünf Jahren.
    Antrag von Türkei als Voraussetzung für Strafverfahren

    Ein mögliches Strafverfahren gegen Böhmermann kann jedoch nur eingeleitet werden, wenn die türkische Botschaft hierzu beim Auswärtigen Amt einen entsprechenden Antrag stellt. die aus Regierungskreisen bekannt wurde, werde die Türkei wohl auf ein solches Verfahren verzichten, heißt es in dem Bericht. “Dem Tagesspiegel” zufolge erfolgte die juristische Prüfung des Gedichts durch das Auswärtige Amt, nachdem die vermeintlich poetische Reaktion Böhmermanns auf Erdogans Kritik an einem Satire-Beitrag der NDR-Sendung “extra3″ zu Verstimmungen aufseiten der türkischen Regierung geführt hatte. http://www.focus.de/kultur/kino_tv/boehmermann-sein-erdogan-gedicht-koennte-ihn-ins-gefaengnis-bringen_id_5410882.html

    Kommentar von Campo-News — 6. April 2016 @ 12:10

  19. http://www.achgut.com/artikel/frau_merkel_akzeptiert_die_spielregeln_eines_neo_sultans

    Kommentar von Campo-News — 10. April 2016 @ 10:36

  20. http://www.focus.de/kultur/musik/dieter-hallervorden-greift-erdogan-in-einem-lied-an_id_5425276.html

    Kommentar von Campo-News — 11. April 2016 @ 07:41

  21. Die Qualität der Schmähung war in der Tat nicht sehr hoch, aber bei einem Spacken wie Erdogan, darf man manches (ich hätte es jedoch so nicht getan). Aaaber, auch Tucholsky schrieb schonmal unter ein Bild deutscher Offiziere “Tiere sehen dich an” und Brecht schrieb über die Uniform-Nazis “und kameradschaftlich sei der Verkehr” mit Blick auf den schwulen Röhm. Kästner höhnte über Hitler “ders nichtmal mit Weibern kann” usw. - wir sehen, es nicht ganz so. Und sexuelle Minderheiten selbst hetzen über andere so sehr, dass jeder Böhmermann übertroffen wird.

    Kommentar von Campo-News — 12. April 2016 @ 11:12

  22. http://hd.welt.de/politik-edition/article154173934/Boehmermann-hat-recht.html

    Kommentar von Campo-News — 12. April 2016 @ 12:49

  23. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/jan-boehmermann-wie-erdogan-die-bundesregierung-austrickste-a-1086781.html

    Kommentar von Campo-News — 13. April 2016 @ 08:12

  24. Interessanter Hinweis von Vera Lengsfeld http://www.achgut.com/artikel/boehmermann_ist_in_wahrheit_ein_saporoger_kosake

    Kommentar von Campo-News — 13. April 2016 @ 08:17

  25. Auf türkischem Staatsgebiet gab es widerholt schwerste Beleidigungen eben dieser Angela Merkel, die mit Hitler und dessen Rassenwahn, also mit einem Völkermörder gleichgesetzt wurde. Am 2.September 2007 schrieb, um nur ein Beispiel zu nennen, die in der Türkei erscheinende islamistische Tageszeitung Anadolu’da Vakit (Vakit): „Merkel ist der zweite Hitler“. „So wie seinerzeit Hitler versucht habe, die Deutschen zu einer überlegenen Rasse zu machen, so wolle nun Angela Merkel dieses Projekt fortsetzen, schreibt der Vakit -Kolumnist Hasan Karakaya (…) Unter der deutschsprachigen Losung “Türken raus” steht eine gezeichnete Angela Merkel mit Hitlerbärtchen und Vampirzähnen, von denen Blut tropft. Hinter ihrem schwarz-rot-goldenen Kleid hält sie einen Stab, an dessen Spitze ein bluttriefendes Hakenkreuz abgebildet ist(…)“, referierte damals die Zeit. http://www.rolandtichy.de/kolumnen/bettina-roehl-direkt/boehmermann-ist-es-gelungen-merkel-zu-stellen/

    Kommentar von Campo-News — 13. April 2016 @ 08:19

  26. http://www.epochtimes.de/gesundheit/deutsche-krankenkassen-zahlen-fuer-tuerkische-angehoerige-in-der-tuerkei-mit-a1282201.html

    Kommentar von Campo-News — 13. April 2016 @ 08:25

  27. Der türkische Ministerpräsident Tayyip Erdogan will die Londoner “Times” wegen des Abdrucks eines Offenen Briefs verklagen, in dem Prominente den Premier scharf kritisieren. Die “Times” hatte den Offenen Brief als ganzseitige bezahlte Anzeige veröffentlicht. Zu den Unterzeichnern gehören Oscar-Preisträger wie Sean Penn, Susan Sarandon und Ben Kingsley sowie der amerikanische Regisseur David Lynch. http://www.ksta.de/politik/tuerkischer-premier-erdogan-verklagt-britische–times–1645700

    Kommentar von Campo-News — 14. April 2016 @ 15:13

  28. Die “Washington Post” übt scharfe Kritik an Bundeskanzlerin Angela Merkels Haltung im Fall Böhmermann. “Der ganze Fall sollte nichts als schallendes Gelächter über den Größenwahn Erdogans (des türkischen Präsidenten) auslösen.

    Es ist alarmierend, dass Merkel zumindest vorgibt, das Ganze ernst zu nehmen”, schrieben die Herausgeber am Donnerstag in einem Editorial.

    Das deutsche Gesetz, das ausländischen Staatsführern erlaube, Kritiker in Deutschland zu verklagen, sei anachronistisch und müsse abgeschafft werden, kritisierte die Zeitung. Es habe in einer westlichen Demokratie keinen Platz
    http://www.focus.de/politik/ausland/grund-ist-ihr-boehmermann-kurs-merkels-geschwafel-washington-post-kritisiert-kanzlerin-harsch_id_5439557.html

    Kommentar von Campo-News — 15. April 2016 @ 09:05

  29. Luckes Aussätze - http://www.focus.de/politik/experten/lucke/causa-boehmermann-bernd-lucke-boehmermann-ist-eine-feige-drecksau_id_5443153.html

    Kommentar von Campo-News — 17. April 2016 @ 18:50

  30. Sie kommen heraus und fordern Augenhöhe - http://www.spiegel.de/politik/ausland/tuerkei-und-visafreiheit-herzlich-willkommen-tuerken-kommentar-a-1090850.html

    Kommentar von Campo-News — 4. Mai 2016 @ 16:50

  31. Türkenvertreter ferngesteuert - http://www.focus.de/politik/deutschland/von-ankara-gesteuert-kritiker-regierung-unterwuerfig-gegenueber-islamverband-ditib_id_5632808.html

    Kommentar von Campo-News — 14. Juni 2016 @ 16:42

  32. 30000 Rechtsradikale. Viele mit Verbindungen in Soester Milieus, flankiert von einer willfährigen veröffentlichten Meinung.

    Kommentar von Campo-News — 31. Juli 2016 @ 10:57

  33. Focus -

    Mi­gran­ten aus dem CDU-Netz­werk „Union der Viel­falt“ war­nen vor der Ein­fluss­nah­me der tür­ki­schen Re­gie­rungs­par­tei AKP auf die Union.

    In einem 131 Sei­ten star­ken Be­richt, den sie an 60 Ab­ge­ord­ne­te ver­schickt haben, dar­un­ter Par­tei­che­fin An­ge­la Mer­kel, Frak­ti­ons­chef Volker Kau­der und In­nen­mi­nis­ter Tho­mas de Maizière, haben die Ver­fas­ser den Ein­fluss tür­kisch-is­la­mi­scher Lob­by-Or­ga­ni­sa­tio­nen un­ter­sucht. Mit­ver­fas­ser Salim Cak­mak sagte der “Bild am Sonntag”: „Die Union wird von tür­ki­schen Na­tio­na­lis­ten und Er­do­gan-Lob­by­is­ten in­fil­triert.“

    Der CDU-In­nen­po­li­ti­ker und Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Wolf­gang Bos­bach emp­fahl sei­ner Par­tei, den Be­richt nicht auf die leich­te Schul­ter zu neh­men: „Wenn die Par­tei von be­sorg­ten Mit­glie­dern, oft sel­ber mit Mi­gra­ti­ons­hin­ter­grund, ent­spre­chen­de Hin­wei­se ent­hält, kann ich nur dazu raten, diese ernst zu neh­men und zu prü­fen”, sagte Bos­bach gegenüber dem Blatt.

    Kommentar von Campo-News — 31. Juli 2016 @ 11:11

  34. Immer dreister - Das hat sie zwar nicht davon abgehalten, eine andere Schülerin, die ein Kopftuch trug und zur selben Zeit in der Oberstufe war, zu fragen, warum sie sich den ganzen Stress mit dem Abitur denn überhaupt antun würde, wenn sie nach dem Abitur doch eh einen Mann finden und zu Hause bleiben würde.

    Die besagte Schülerin ist heute selbst Lehrerin. Der Rassismus dieser einen Lehrerin konnte das nicht verhindern.

    So wie sich auch viele andere durch den Rassismus einzelner Menschen nicht haben aufhalten lassen. Diese Menschen sind heute Lehrer, Ärztinnen, Anwälte, Ingenieurinnen, Schriftsteller, Unternehmerinnen, Politiker. Und heute werden sie teilweise immer noch mit demselben rassistischen Unfug konfrontiert:

    Wer sich mit türkischer Innenpolitik beschäftigen wolle, der solle doch zurück in die Türkei gehen. Und wer jetzt Visafreiheit für Türkinnen und Türken fordere, der solle wissen: “Wir sind hier nicht auf dem orientalischen Basar!” Darauf kann es nur eine adäquate Antwort geben: Wir haben uns bisher nicht aufhalten lassen, um unsere Rechte zu kämpfen, und wir werden uns auch jetzt nicht aufhalten lassen. http://www.huffingtonpost.de/emre-yavuz/tuerkei-rassismus-basar_b_11301434.html?utm_hp_ref=germany

    Kommentar von Campo-News — 2. August 2016 @ 12:10

  35. http://www.n24.de/n24/Mediathek/videos/d/8920594/-deutsch-tuerken-leben-offenbar-auf-anderem-planeten-.html

    Kommentar von Campo-News — 2. August 2016 @ 15:16

  36. http://www.focus.de/politik/ausland/platzt-der-fluechtlingsdeal-mit-der-tuerkei-die-sicherheit-europas-steht-mit-auf-dem-spiel_id_5785214.html

    Kommentar von Campo-News — 3. August 2016 @ 04:48

  37. http://www.focus.de/politik/videos/staedte-und-organisationen-im-ueberblick-hier-greift-des-sultans-langer-arm-das-sind-die-erdogan-hochburgen-in-deutschland_id_5785300.html

    Kommentar von Campo-News — 3. August 2016 @ 04:50

  38. Der Streit über die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei nimmt an Schärfe zu. Nach den deutlichen Worten von Österreichs Bundeskanzler Christian Kern reagierte die türkische Regierung verärgert. Kerns Äußerungen ähnelten jenen von Rechtsextremen, sagte der türkische EU-Minister Ömer Celik. “Kritik ist sicherlich ein demokratisches Recht, aber es gibt einen Unterschied zwischen einer Kritik an der Türkei und einer Positionierung gegen die Türkei.” http://www.spiegel.de/politik/ausland/tuerkei-wirft-oesterreichs-kanzler-christian-kern-rechtsextreme-rhetorik-vor-a-1106100.html

    Kommentar von Campo-News — 4. August 2016 @ 11:59

  39. Staatsbürgerschaftsrecht - http://www.spiegel.de/politik/deutschland/deutschtuerken-doppelte-staatsbuergerschaft-das-sind-die-fakten-a-1106363.html

    Kommentar von Campo-News — 6. August 2016 @ 05:42

  40. http://www.achgut.com/artikel/eu-milliarden_als_heranfuehrungshilfe_fuer_erdogan

    Kommentar von Campo-News — 7. August 2016 @ 05:44

  41. 265 Tote, 1440 Verletzte
    Zehntausende Festnahmen
    Erdogan plant Wiedereinführung der Todesstrafe
    Auswärtiges Amt rät Deutschen in der Türkei zu “äußerster Vorsicht”

    Aktuelles im News-Ticker:
    “Da bin ich dagegen”: Kurz kündigt Österreich-Veto gegen EU-Verhandlung mit Türkei an

    Sonntag, 07. August, 07.28 Uhr: Österreichs Außenminister Sebastian Kurz hat ein Veto gegen das Eröffnen weiterer Kapitel in den EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei angekündigt. Im EU-Außenministerrat gehe es darum, ob neue Verhandlungskapitel mit der Türkei eröffnet würden - “da bin ich dagegen”, sagte Kurz der Zeitung “Kurier” (Sonntagsausgabe).

    Kurz bekräftigte ferner, Bundeskanzler Christian Kern werde sich beim EU-Gipfel am 16. September bemühen, andere Staats- und Regierungschefs davon zu überzeugen, “dass der Beitrittsverhandlungsstopp mit der Türkei richtig ist”. http://www.focus.de/politik/ausland/tuerkei-krise-im-news-ticker-cdu-vize-tuerkei-entfernt-sich-immer-weiter-von-europa_id_5798979.html

    Kommentar von Campo-News — 7. August 2016 @ 07:08

  42. Der türkische Europaminister Ömer Celik sagte, er sehe in Aussagen des österreichischen Kanzlers Christian Kern Parallelen zu “Rechtsextremen”. Und Mevlüt Çavuşoğlu, Außenminister der Türkei, bezeichnete das Land als “Zentrum des radikalen Rassismus”.

    Nun legt Burhan Kuzu, enger Berater des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan, auf Twitter nach.
    In einem am Samstag veröffentlichten Tweet richtet sich Kuzu wohl an den österreichischen Kanzler Christian Kern. “Verpiss dich, Ungläubiger”, soll er dort sinngemäß geschrieben haben. “Die EU geht sowieso unter und die NATO ist nichts ohne die Türkei”. http://www.focus.de/politik/videos/streit-zwischen-oesterreich-und-tuerkei-erdogan-berater-beleidigt-oesterreichischen-kanzler-christian-kern_id_5800094.html

    Kommentar von Campo-News — 7. August 2016 @ 17:37

  43. http://www.focus.de/politik/deutschland/tuerken-neigten-zu-martialischer-rhetorik-ole-von-beust-gibt-sich-gelassen-ankaras-drohungen-soll-man-nicht-so-ernst-nehmen_id_5800923.html

    Kommentar von Campo-News — 8. August 2016 @ 05:47

  44. Sie hatten dabei nur eine Hoffnung: wir sollten einigen Männern in Deutschland einen Arbeitsplatz beschaffen. Drei Arbeiter in Alemanya und das Dorf war gerettet, konnte einen Lastwagen kaufen, um seine landwirtschaftlichen Produkte zu einem Markt fahren zu können. Wer es nach Deutschland schaffte, konnte sich auch einen Traktor kaufen und ein Haus aus Zement und nicht mehr aus Lehm. Überall waren sie zu sehen, die Alemanci-Häuser, Alemanci-Traktoren, Alemanci-Lastwagen.

    Rund 1000 Türken fertigte die Außenstelle des deutschen Arbeitsamtes in Istanbul pro Tag ab und schickte sie noch in der selben Nacht nach Deutschland, per Sonderzug oder gechartertem Condor-Jumbo. 1000 pro Nacht, das addierte sich auf über 300 000 im Jahr. Niemand fragte damals danach, ob das gut gehen könne, hunderttausende vor allem jungen Männer aus einem völlig anderen Kulturkreis, mit völlig anderen Lebensgewohnheiten und Wertvorstellungen nach Deutschland zu verfrachten.
    Integration? - Kein Interesse nirgendwo

    Trotzdem ist die Situation Mitte der 60er Jahre bis 1973 nicht mit der heutigen Einwanderungswelle zu vergleichen. Die Türken wurden am Bahnhof abgeholt, in ziemlich einfache Behausungen gebracht und fingen spätestens am übernächsten Tag an zu arbeiten. Sie alle kamen mit Arbeitsverträgen. Sie alle wollten schnell Geld verdienen, möglichst mit dem eigenen Auto nach Anatolien zurückfahren, um dort zu heiraten. Sie waren eine gute Partie, ihre Chancen auf dem Heiratsmarkt waren enorm gestiegen. Warum also Deutsch lernen? Die Zukunft lag in der Türkei, in ihrer Heimat und deshalb gab es bis 1973 auch kaum türkische Familien und Kinder in Deutschland.

    Das Gerede von der verpassten Integration hat mit der damaligen Realität nichts zu tun. Integration war kein Thema - weder bei den Deutschen, noch bei den Türken. Es gab auch keine ernsthafte Kritik an dieser Arbeiterbeschaffung. Die deutsche Wirtschaft konnte so den rasant steigenden Lohnauftrieb abbremsen, der dank des Exportbooms mit einem falschen Dollar-DM-Wechselkurs zu einer Überbeschäftigung führte. Die Gewerkschaften bekamen massenhaft neue Mitglieder, und die Masse der Deutschen arrangierte sich in dem Bewusstsein, dass sie als für höhere Tätigkeiten ausersehen waren, als für die Mühlabfuhr, dem Steinkohlebergbau und Schwerarbeiten auf dem Bau, das waren die Jobs für die Türken.
    Wie aus Gastarbeitern Einwanderer wurden

    Das Jahr, in dem sich alles änderte, war 1973, das Jahr der Ölkrise. Über Nacht war es vorbei mit dem Exportboom, und damit mit der Nachfrage nach billigen Arbeitskräften. Das Deutsche Arbeitsamt in Istanbul schloss seine Pforten. Und der Weltökonom, Bundeskanzler Helmut Schmidt, verkündete: Ab sofort werden deutsche Arbeiter bevorzugt eingestellt und wer von den „Gastarbeitern“, und damit meinte er vor allem die Türken, das Land verlässt, darf nicht wieder einreisen. Der Kreislauf, dass die Türken, das in Deutschland verdiente Geld in der Türkei investierten und dann wieder zurückkamen, um neues Geld zu verdienen, wurde abrupt unterbrochen. Wer in Alemanya war, blieb besser hier. Mehr und mehr wurden dann die Familien nachgeholt. Die ersten Gettos im Ruhrgebiet und Berlin zeichneten sich ab. In den wirtschaftlich starken Regionen Bayern, Rhein-Main und Baden-Württemberg bildete sich eine türkische Mittelschicht, in den ehemaligen Kohle-, Stahl- und Werftstädten entstanden soziale Brennpunkte mit einer Massenarbeitslosigkeit ehemaliger „Gastarbeiter“.

    Aber auch für die gab es keinen Grund in die Türkei zurück zu kehren. Arbeitslos in Deutschland war immer noch besser, als arbeitslos in der Türkei. http://www.achgut.com/artikel/die_deutschen_und_die_tuerken_1_alemanci-haeuser_alemanci-traktoren_alemanc

    Kommentar von Campo-News — 9. August 2016 @ 09:59

  45. http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/markus-maehler/tief-in-der-nacht-bundesregierung-schleust-fluechtlingsmassen-ueber-flughaefen-ein.html;jsessionid=B4DDEAB2A2461C7FCCC67ECDF9C1BD3B

    Kommentar von Campo-News — 9. August 2016 @ 10:00

  46. Bei der Achse - Zugegeben, seit seinem Bekenntnis zu Obama und Clinton hat Bonhorst bei mir verschissen bis in die Steinzeit, aber es ist doch immer wieder lustig festzustellen, dass man sie leicht hat, wenn sie einen haben, will sagen: man entdeckt dann in jedem Satz sämtliche mögliche politsche Dummheiten. Fast alles ist an dem Artikel falsch und vor allem grotesk, wenn man nach den Wahlen des türkischen Milieus hierzulande noch immer nicht weiß, wie sie ticken und dass die, die sich verstecken, uns ihre Vorstellungen vom Mores lehren werden, wenn es soweit ist.

    Kommentar von Campo-News — 11. August 2016 @ 15:22

  47. http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-kurden-traeumen-nach-eroberung-von-manbidsch-von-eigenem-staat-rojava-a-1107785.html

    Kommentar von Campo-News — 16. August 2016 @ 09:24

  48. Die Duldung des IS durch Erdogan wird nicht im BND-Bericht erwähnt, scheint aber auch hinreichend belegt. Erdogans Absicht eine islamistische Diktatur in der Türkei - und mit Hilfe der Muslimbruderschaften - in anderen Ländern zu errichten, um ein neoosmanisches Reich im Greater Middle East zu begründen, sind ebenfalls seit Jahren bekannt.

    Nur wer fabulierte und halluzinierte kann überrascht sein http://www.achgut.com/artikel/eine_berraschung_die_keine_ist_die_tuerkei_und_der_terror

    Kommentar von Campo-News — 17. August 2016 @ 11:02

  49. http://www.focus.de/politik/deutschland/islamismus-in-deutschland-tuerkei-experte-warnt-vor-tuerkischer-pegida_id_6078993.html

    Kommentar von Campo-News — 17. Oktober 2016 @ 09:43

  50. http://www.focus.de/politik/videos/ditib-blick-in-satzung-zeigt-so-viel-einfluss-hat-tuerkei-wirklich-auf-den-islamverband_id_6468268.html

    Kommentar von Campo-News — 10. Januar 2017 @ 09:27

  51. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fdp-christian-lindner-setzt-sich-von-angela-merkel-ab-interview-a-1139883.html

    Kommentar von Campo-News — 22. März 2017 @ 15:25

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