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25. November 2009

„Mensch, wir fahren bloß im Kreise“

Abgelegt unter: Allgemein — Campo-News @ 09:27


Mensch, so ist das janze Leben,
Alle woll’n nach vorne streben
He! He! He! He! He!
Erst am Schluß, da dämmert’s leise:
Mensch, wir fahren bloß im Kreise.
He! He! He! He! He!
Und der Erste, denkste, wirste,
Und du strampelst ohne Pause,
Und dann siehste: Letzter biste.
Und dann wankste bleich nach Hause
Ganz wie beim Sechstsagerennen:
Alle, die dabei sind, können nicht ins Bett.

 

Sechstagerennen, Ernst Busch 1932, Text: Carl Behr

 

Ja, in der Bildung steh’n wir vor niemand and’rem zurück.

Und die Bildung kann man gar nicht übertreiben
Doch das Fernsehn hilft uns sehr, Film und Funk sogar noch mehr
Gute Bücher haben wir - nur das Lesen und das Schreiben
Fällt uns noch manchmal recht schwer

Das gibt es nur bei uns in Gelsenkirchen
Wer es nicht kennt, der seh’ es sich an, solang bis er’s glaubt

Gelsenkirchen, Georg Kreisler, 1958 (!)

 

Tom Edison ist tot, selbst sein Geist spukt nur noch selten. Paul Liessmann (Punkt 3 im Beitrag) hat schon darauf hingewiesen: Der Schawahnismus hat mit Bildung nichts zu tun, doch es ist schlimmer, denn der Schimmer, von den die Aus und Zu-Bildenden keine Ahnung haben, wird von Jahr zu Jahr blasser. Die Endlosschleife dreht dazu im Hamsterrad immer schnellere Runden.

 

Gelernt wird viel: Abwendung der Klimakatastrophe in Köln-Nippes, Gender differenzierte Fallzahlen zum Antilopenverzehr im tiefen Afrika, Chinesisch für Fortgeschrittene, Traditionen des Wahabismus am Beispiel des Migrationsmilieu in Duisburg-Marxloh oder Negierung fiskalischer Dissonanzen bei der Fortschreibung demographischer Faktoren in Süd-Brandenburg. Alles eminent wichtig.

 

Hörsaalwissen tönt von Ferne. Der Professor weiß nicht ein, doch noch weniger aus. Man sieht ihm an, was er nicht kann. Die Mathematik, ist sein Tick - und nachts singt er im Traum sein Lieblingslied „It´s so simpel, so very simpel, that only a child can do it“. Der Schawahnismus schmunzelt still und lacht, das hätte er nicht gedacht. Die wirklichen Studenten schweigen.

 

Jene, schon vor über 40 Jahren ausgerufene „wissenschaftlich-technische Revolution“ frisst ihre Kinder. Viele sind es nicht mehr, aber wenn sie das haben, was sie unter Glück verstehen, erleben sie noch die erste Hybrid-Generation: Mensch und Maschine, eingebaute Chips, fest installierte Platte, permanente Funkverbindung zum Server, austauschbar, überwacht. Im Alter von drei Monaten beginnt die Krippenzeit, gearbeitet wird bis 110. Gestorben im Schnitt mit 115 (Anteil des elektronischen Schrotts an den sterblichen Überresten 15 bis 25%, je nach gesellschaftlichem Leistungsgrad).

 

Jetzt müssen alle lernen und zwar gleich viel, damit keiner durch den Rost fällt. Das sichert uns Arbeit. Zwar nicht unbedingt. Ein Leben lang ohne Unterlass. Aber wir sind auf gleicher Höhe mit den anderen im runden Rad. Das, so sagt das Schawahn, sei zwar nicht die Weltenerklärung Nietzsches „Dieses Leben, wie du es jetzt lebst und gelebt hast, wirst du noch einmal und noch unzählige Male leben müssen; und es wird nichts Neues daran sein, sondern jeder Schmerz und jede Lust und jeder Gedanke und Seufzer und alles unsäglich Kleine und Grosse deines Lebens muss dir wiederkommen, und Alles in der selben Reihe und Folge…“ müsse sich aber ungefähr so anfühlen.

 

Was passiert, wenn alle auf dem Level 110 liegen, sagt niemand, da keiner weiß, ob, wenn alle 110 erreichen, nicht schon 120 oder 150 nötig sind, um gut essen und zumindest ab und zu auch schlafen zu können. Man bemüht sich nicht um Arbeit für die zu schaffen, die nur ein Level von 90 bis 99 erreichen. Wer sagt schon: >Mir reichen die 90!<?. Dabei würde es manch Mühe sparen, allzumal, da die 10% mehr, von Rechts wegen 50% mehr Investition bedeuten. Doch um die nicht in Gänze zu vergrätzen, wird das Koordinatenkreuz mittels neuer Mathematik verändert. Das schafft zwar keine höhere Qualität, aber quantitatives Wohlbefinden. Erst später werden diegleichen, ja manchmal dieselben, die nach „Mehr“ schrieen, sich beschweren, sie seien „überqualifiziert“.

 

Was ist eigentlich „Bildung“? Das Eingetrichterte oder das gedanklich Vernetzte? Zählt die “Wissen-wo-es-steht-Technik“ (sie setzt das Wissen um Etwas und das Fragen wonach voraus) oder nur das „Elefantengedächtnis“ (das aber meist nur auf wenige Gebiete beschränkt und zudem meist nicht schöpferisch agiert)? Weißt der mehr, der es kurzzeitig abzurufen versteht, oder jener, der vom Erlernten auch Jahre später noch Entscheidendes wiederzugeben weiß? Liegt der Nutzen schlauer Theoretiker höher als der weniger wissenden, aber gezielter handelnden Praktiker? Ist der umfassend mittelmäßig gebildete schlechter als der hochbegabte Fachidiot, der talentierte Autist unter den Semi-Versehrten?

 

Wir wissen es nicht, ahnen nur, dass Leben etwas anderes ist, aber dazu weniger benötigt wird, als der Schawahnismus glaubt.

 

*sing*

 

Der Herr erleuchte unsre Kinder
Dass sie den Weg erkennen der zum Wohlstand führt
Dass sie nicht sündigen gegen die Gesetze
Die da reich und glücklich machen

 

Die sieben Todsünden, Bertolt Brecht

 

144 Kommentare »

  1. The guy that taught us math
    Who never took a bath

    Tom Lehrer

    Kommentar von Campo-News — 1. Dezember 2009 @ 09:07

  2. Vor einigen Jahren recherchierte ich eine Geschichte über Jobs, in denen man mehr als eine Million Euro im Jahr verdient. Nicht als Profifußballer oder als Robbie Williams, sondern mit theoretisch für jeden erreichbaren Bürojobs. Alle, mit denen ich sprach, hatten zwei verblüffende Dinge gemeinsam: Sie hatten keinen Plan, dem sie folgten, um dereinst Einkommensmillionäre zu werden. Im Gegenteil: Der sicherste Weg, keine Million zu verdienen, so zeigte sich, ist der, es unbedingt zu wollen. Die zweite Gemeinsamkeit: An einem bestimmten Punkt ihres Lebens entschieden sich alle gegen den naheliegenden, klassischen Karriereschritt.

    Kommentar von Campo-News — 26. Januar 2010 @ 11:42

  3. Die Zahlen sind verheerend: Fast jeder zweite Schulabgänger gilt als “nicht ausbildungsreif” und muss vor der Vermittlung in eine Lehrstelle zusätzliche Fördermaßnahmen absolvieren. Das geht aus dem Entwurf des “Berufsbildungsberichts 2010″ der Bundesregierung hervor, der der Nachrichtenagentur dpa vorliegt.

    SPON

    Kommentar von Campo-News — 3. März 2010 @ 09:31

  4. Es gibt Hirn- und Lernforscher, die sich vor der frühkindlichen Bildungshysterie genauso gruseln wie ich.

    Kommentar von Campo-News — 23. Juli 2010 @ 16:53

  5. Kein Wunder, dass einige ostdeutsche Länder bei PISA so gut abschneiden.

    Kommentar von Campo-News — 25. August 2010 @ 08:08

  6. …aber auch durch technische Navigationshilfen beim Fahren reduzieren sich die Gelegenheiten zum eigenständigen Durchdenken komplexer Probleme.

    Kommentar von Campo-News — 27. August 2010 @ 15:41

  7. “Dort, wo man sich disziplinieren müsste, lässt man sich gehen, dort, wo man sich gehen lassen sollte, diszipliniert man sich heute.”

    Kommentar von Campo-News — 22. November 2010 @ 10:12

  8. Die Folgen von starrem Auswendiglernen seien bekannt: Ein Mangel an sozialen und praktischen Fähigkeiten, fehlende Phantasie und Neugier.

    Kommentar von Campo-News — 29. Januar 2011 @ 10:27

  9. Gut so! Echte Führungskräfte pauken nicht stupid, sondern lernen eine Persönlichkeit zu entwickeln. So funktionierst! -
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,753228,00.html

    Kommentar von Campo-News — 29. März 2011 @ 13:38

  10. Besser als Leute, die immer nur meckern, weil sie alles haben wollen, aber dann Zinsen zahlen sollen -
    http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,773718,00.html

    Kommentar von Campo-News — 15. Juli 2011 @ 10:07

  11. Ich war neulich in Hamburg in der Hafencity. Ich habe fast nur Singles gesehen, mit ihren Laptops auf den Knien als verlängerte Werkbank. Statt dass die Leute sagen: Schluss für heute, Jeans an, in eine anständige Kneipe und ordentlich einen reinhauen. Oder ins Kino, ins Theater, in den Jazz-Club, wo auch immer hin. Das findet de facto kaum statt. http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,775991,00.html

    Kommentar von Campo-News — 25. Juli 2011 @ 12:29

  12. Der Text hätte von mir sein könne: - Alter heißt, sich einrichten und seine Möglichkeiten akzeptieren. Wie ohne Illusion das klingt. Wir werden nicht weiser, sondern einfach müde. Was kann man tun, mit dieser Traurigkeit im Bauch, die jeden Tag mit einem spazieren geht? http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,776650,00.html

    Kommentar von Campo-News — 26. Juli 2011 @ 16:37

  13. Die wichtigsten Faktoren für das Ausbleiben der Kinder dürften vielmehr folgende sein: - http://www.andreas-unterberger.at/2011/10/warum-gehen-uns-die-kinder-ausij/

    Kommentar von Campo-News — 18. Oktober 2011 @ 16:20

  14. Krippenkinder sollen Englisch lernen, Eltern lauern Lehrern auf, um über Noten zu diskutieren: Wenn es um das vermeintliche Wohl ihrer Sprösslinge geht, sind Mama und Papa manchmal nicht zu stoppen. Pädagoginnen berichten vom Alltagswahnsinn an Schulen und in Kitas. - http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,792682,00.html

    Kommentar von Campo-News — 19. Oktober 2011 @ 17:12

  15. Wir haben es so richtig versemmelt - http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,798692,00.html

    Kommentar von Campo-News — 19. November 2011 @ 11:20

  16. Wer schreitet noch fürbass? Wer mag noch trödeln, wo Zeit doch so wertvoll ist? - http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,802290,00.html

    Kommentar von Campo-News — 25. Dezember 2011 @ 16:14

  17. Das ist natürlich lächerlich: “Sitzenbleiben kommt außer Mode” - http://www.focus.de/schule/schule/bildungspolitik/tid-24802/abschied-auf-raten-sitzenbleiben-kommt-ausser-mode_aid_684417.html

    Kommentar von Campo-News — 17. Januar 2012 @ 09:30

  18. Doch nun dies: Die Werber finden, so verkündeten sie gerade öffentlich, keinen Nachwuchs mehr. Niemand mehr da, der sinnlos Quatsch-Werbesprüche erfinden will, die hinterher mangels intelligenter Konkurrenz auch noch ausgezeichnet werden?! - http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/jammern_ist_geil/

    Kommentar von Campo-News — 7. Februar 2012 @ 07:13

  19. Was ist Bildung? - http://www.facebook.com/photo.php?fbid=373909072630952&set=a.352498558105337.82210.352488234773036&type=1&theater

    Kommentar von Campo-News — 21. März 2012 @ 17:54

  20. Herzog: Ich will hier etwas übertreiben. Der Volksschullehrer wollte lieber Gymnasiallehrer spielen, der Gymnasiallehrer lieber Universitätsprofessor, der Universitätsprofessor lieber Nobelpreisträger. Ich bin der Überzeugung, dass es nicht vorrangig entscheidend ist, wie das Schulwesen organisiert ist, sondern was gelehrt wird. Und zwar so, dass es beim Verlassen der Schule oder Universität im Wesentlichen in den Köpfen der Schüler oder Studenten bleibt. Wenn die Schüler und Studenten am Ende nämlich nichts mehr davon wissen, dann kann man sich die ganze Veranstaltung sparen.

    Roman Herzog im FOCUS-Interview: „Spielereien für Lehrer“ - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/schule/schule/bildungspolitik/interview-mit-roman-herzog-spielereien-fuer-lehrer_aid_751361.html

    Kommentar von Campo-News — 13. Mai 2012 @ 14:47

  21. Eine insgesamt gute Beschreibung der verkommenstten Generation der letzten 5000 Jahre: “Gute Ausbildung, schrumpfende Geburtenrate, Fachkräftemangel - bei den umworbenen Kandidaten ist nur eines in Gefahr: ihre Einzigartigkeit, vielleicht auch ihr Mitgefühl. Denn wenn alle Power-Point-Kompetenz, Zusatzqualifikationen wie das Praktikum im Top-Konzern und glatte Lebensläufe mit Fremdsprachen haben, sticht keiner heraus. Die Perfektion spült nach Ansicht von Buchautor Klaus Werle uniformierte Bewerber auf den Markt; oft konnten sie Menschenkenntnis angesichts einer Niederlage oder den Mut zu einem ungeplanten Umweg im Leben noch gar nicht entwickeln.” - http://www.spiegel.de/karriere/berufsstart/bachelor-studenten-eine-generation-unter-druck-a-834713.html

    Kommentar von Campo-News — 30. Mai 2012 @ 08:00

  22. Fürchten wir heute in den westlichen Nationen also zu sehr um unseren Nachwuchs? Der britische Soziologe Frank Furedi glaubt, ja - und prägte dafür den Begriff “Elternparanoia”. Das Bild vom Kind, so die These des emeritierten Professors von der University of Kent, habe sich im letzten Jahrhundert stark gewandelt. Kinder wurden früher als robust und belastbar angesehen, Risiko als positiv. Heute gelten sie als zerbrechlich und sollen von Anfang an vor Schäden jeglicher Art, seelischen wie körperlichen, bewahrt werden. - http://www.spiegel.de/gesundheit/psychologie/erziehung-warum-eltern-ihre-kinder-toben-lassen-sollten-a-836706.html

    Kommentar von Campo-News — 10. Juni 2012 @ 19:31

  23. Hier sieht man die Wirlichkeit der Schawahnschen “Bildungsoffensive”: Anna Kohlmeier hat wieder jede Menge Fehler gemacht. In dem kleinen Text wimmelt es von orthografischen Patzern. „Schtellt“ steht da, „froit“ und „Kwark“. Nach dem Punkt am Satzende ist klein weitergeschrieben, und manche Wörter kleben ohne Leerstelle zusammen. „Das geht ja so gar nicht“, ruft Viktoria freudig empört und verbessert die Fehler mit grünem Buntstift. Viktoria besucht die zweite Klasse der Dorfgrundschule im oberbayerischen Alling, und Anna Kohlmeier ist ihre Lehrerin. Frau Kohlmeiers Fehlermachen hat Methode, ja im Grunde ist es sogar eine.

    „Ich versuche, das Rechtschreibwissen der Kinder zu strukturieren“, sagt die Rektorin.

    Rechtschreibung: Wir lernen schreiben - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/schule/lernen/lernhilfen/tid-26133/rechtschreibung-wir-lernen-das-schreiben_aid_725834.html

    Kommentar von Campo-News — 19. Juni 2012 @ 08:39

  24. Matura auch mit 40 schweren Fehlern - http://www.andreas-unterberger.at/2012/06/der-naechste-skandal-bei-der-schmied-matura-kann-gar-niemand-durchfallen/

    Kommentar von Campo-News — 21. Juni 2012 @ 13:38

  25. Viele Jugendliche in Deutschland haben Schwierigkeiten, den Unterschied zwischen Demokratie und Diktatur zu erkennen….”Gedenkstättenhopping” fördert Kopfsalat…Im Jahr 2007 hatten die Wissenschaftler der FU Berlin schon einmal das DDR-Bild von Schülern untersucht. Das Resultat war ähnlich verheerend: Damals hielten die Jugendlichen die DDR für eine Art Fabelland, in dem die SED-Diktatur als Paradies für Umwelt und Kinder umgedeutet wurde. - http://www.spiegel.de/schulspiegel/schueler-wissen-wenig-ueber-ddr-und-nationalsozialismus-a-841157.html

    Kommentar von Campo-News — 27. Juni 2012 @ 14:14

  26. Und da frühkindliche Bildung doch so wichtig ist: Was ist mit der vorgeburtlichen Bildung? - http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M5749d21b5e6.0.html

    Kommentar von Campo-News — 6. Juli 2012 @ 12:03

  27. Genau. Es wird der Kopf nur mit Funktionellem und oft Überflüssigem gefüllt, z.B. mit der vierten Sprache oder Machterhaltungskursen - doch BILDUNG sieht anders aus: “Werden nur noch Fakten vermittelt? Gerät das eigenständige Denken und Urteilen in den Hintergrund?

    FOCUS-Leserdebatte: Vermitteln unsere Universitäten noch echte Bildung? - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/wissen/mensch/campus/focus-leserdebatte-vermitteln-unsere-universitaeten-noch-echte-bildung_aid_778325.html

    Kommentar von Campo-News — 7. Juli 2012 @ 09:25

  28. Jedes Semester drängen Massen an die Uni - doch viele Studenten finden keinen Anschluss. Forscher vermuten, dass es noch nie so viele einsame Seelen auf dem Campus gab wie heute. - http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/einsame-studenten-erzaehlen-von-ihrem-uni-leben-a-841460.html

    Kommentar von Campo-News — 7. Juli 2012 @ 16:56

  29. Ich erkläre das mal an einem Bespiel von jemanden, den ich sehr gut kenne – nämlich von mir. Um die Pointe des Witzes vorwegzunehmen, ich besitze lediglich einen Hauptschulabschluß, sonst überhaupt keinen schulischen Abschluß. Mein Vater war LKW-Fahrer, meine Mutter Fabrikarbeiterin, und ich habe niemals irgendeine Art von Förderung erhalten, schon gar keine sprachliche. Dennoch habe ich in meinem Leben enorm viel Geld verdient, die teuersten Häuser besessen, die schönsten Frauen beglückt, die tollsten Orte der Erde bereist, das Erlesenste gegessen und, das Allerwichtigste, nur zwei Monate meiner 53 Jahre “richtig gearbeitet”. Wie habe ich das gemacht? - http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/der_idealstaat_folge_3 … Heute wird das Sitzenbleiben abgeschafft, morgen die Noten und übermorgen bekommt man einen Universitätsabschluß, wenn man beim Mikado gewinnt – mit Unterstützung von Sozialpädagogen natürlich, welche die Kleinen im Feinmotorischen trainieren.

    Kommentar von Campo-News — 1. März 2013 @ 07:53

  30. Es gibt Dinge für Heinz, daran rüttelt er nicht. Jedes Kind hat seinen eigenen Laptop, ein eigenes Handy und ziemlich kostspielige Hobbys, aller zwei Wochen geht er mit seiner Frau ins Kino oder ins Tanzlokal und dann fein essen, damit die Liebe frisch bleibt (zirka 200 €), vieles macht er im Haus selbst, aber hin und wieder muß doch ein Handwerker kommen, und das kostet, und am Weihnachten müssen die Geschenke auch etwas hermachen.

    Bei all dem bisher Beschriebenen ist es für Heinz unmöglich, nennenswerte Rücklagen zu bilden. Er führt in Wahrheit eine Fassadenexistenz, hinter der die ganze Energie dafür verwendet wird, die Fassade aufrechtzuerhalten. Alles und jede Ausgabe ist minutiös geplant, nichts Unvorgesehenes darf passieren, damit die Mittelschichtfassade nicht in sich zusammenbricht. Das Hamsterrad, in dem Heinz läuft, ist gut geölt. Insbesondere dürfen zwei Dinge auf gar keinen Fall eintreten: Er oder seine Frau dürfen nicht arbeitslos werden, und sie darf sich nicht von ihm scheiden lassen. Dann nämlich entschwindet das Sparkassen-Prospekt mit dem Hochglanzfoto, auf dem eine junge Familie bei strahlendem Sonnenschein vor ihrem neuen Eigenheim abgebildet ist, in zappendusterem Nebel, und Heinz stürzt innerhalb eines Jahres ins Bodenlose. Er wird aus dem Land der Mittelschhichtler vertrieben. - http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_mittelschichtillusion

    Kommentar von Campo-News — 17. März 2013 @ 10:33

  31. Klar, so fliegt man über alle Kuckucksnester - http://www.focus.de/wissen/mensch/neurowissenschaft/tid-30087/bewusstsein-aus-dem-rechner-besser-lernen-unter-strom_aid_931477.html

    Kommentar von Campo-News — 17. März 2013 @ 19:31

  32. Bei aller Kritik an Teilerscheinungen der Arbeitswelt, hier sind wieder Tipps zu sehen, Frauentipps eigentlich, die gleichzeitig bewiesen, warum wohl unterschiedlich gearbeitet wird - http://www.spiegel.de/gesundheit/psychologie/achtsamkeit-kleine-schritte-zur-entschleunigung-a-890285.html

    Kommentar von Campo-News — 27. März 2013 @ 12:45

  33. Die Ergebnisse des Schwahnismus: Rechtschreibung um das 2,5fache falscher http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/rechtschreibung-schueler-machen-mehr-fehler-schreiben-aber-kreativer-a-891202.html

    Kommentar von Campo-News — 29. März 2013 @ 08:43

  34. Nicht lesen wenn du nach 86 geboren bist!

    Kinder von heute werden in Watte gepackt. Wenn du als Kind in den 80ern oder 90ern lebtest, ist es zurrückblickend kaum zu glauben ,dass wir so lange überleben konnten!

    Als Kinder saßen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags. Unsere Bettchen waren angemalt mit Farbe voller Blei und Cadmium. Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir mühelos öffnen. Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Fingerchen, und auf den Fahrrädern und Mopeds trugen wir nie Helme! Wir bauten Seifenkisten und entdeckten während der ersten Fahrt den Hang hinunter, dass wir die Bremsen vergessen hatten. Damit kamen wir nach einigen Unfällen klar.

    Wir verließen morgens das Haus, wir blieben den ganzen Tag weg und mussten erst zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen angingen. Niemand wusste, wo wir waren, und wir hatten nicht einmal ein HANDY dabei! Wir haben uns geschnitten, brachen Knochen und Zähne, und niemand wurde deswegen verklagt! Es waren eben Unfälle! Niemand hatte schuld, außer wir selbst. Keiner fragte nach “Aufsichtspflicht”. Wir kämpften und schlugen uns manchmal grün und blau, damit mussten wir leben, denn es interessierte die Erwachsenen nicht besonders.

    Wir aßen Kekse, Brot mit dick Nutella, tranken viel Cola, Hooch oder “die Blaue Sau” und wurden trozdem nicht zu dick oder krank! In öffentlichen Gebäuden waren wir ständig von Rauchwolken umhüllt! Wir tranken mit unseren Freunden aus einer Flasche, und niemand starb an den Folgen!

    Wir hatten nicht:

    -Playstation
    -Nintendo64
    -X-Box
    -Videospiele
    -64 Fernsehkanäle
    -Surround Sound
    -eigene Fernseher
    -Computer
    -Handy
    -Laptops
    -Internet
    -Chatrooms.

    WIR HATTEN FREUNDE!

    Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße. Oder wir marschierten einfach zu deren Haus oder Wohnung und klingelten! Manchmal brauchten wir gar nicht zu klingeln, und gingen einfach hinein! Ohne Termin und ohne Wissen unserer gegenseitigen Eltern. Wir dachten uns Spiele aus mit Holzstöcken und Tennisbällen. Außerdem aßen wir Würmer, und die Prophezeiungen trafen nicht ein; die Würmer lebten nicht in unseren Bäuchen weiter, und mit Stöcken stachen wir auch nicht besonders viele Augen aus! Beim Straßenfußball durfte nur mitspielen, wer gut war. Wer nicht gut war, musste lernen mit, Entäuschungen klar zu kommen!

    Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte damals nicht zu emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung von Leistungsbewertungen! Unsere Taten hatten manchmal Konsequenzen. Das war klar, und keiner konnte sich verstecken. Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstoßen hat, war klar, dass die Eltern ihn nicht automatisch aus den Schlamassel heraushauen. Im Gegenteil: Sie waren oft der gleichen Meinung wie die Polizei! So etwas!!

    Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen Problemlösern und Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht. Wir hatten Freiheit, Misserfolg, Erfolg und Verantwortung! Mit allem wussten wir umzugehen!

    Und DU gehörst auch dazu!!

    Herzlichen Glückwunsch!!

    Geboren vor 1986-WIR WAREN HELDEN!!!!

    Kommentar von Campo-News — 17. April 2013 @ 07:58

  35. Stern: Das Gymnasium als Massenschule hat folgenden Nachteil: Die meisten Gymnasiasten sind nur mittelmäßig begabt und intellektuell nicht ganz auf der Höhe. Das ergibt sich zwangsläufig aus der Normalverteilung der Intelligenz. Sie können nicht so gut logisch denken oder sich in abstrakte Themen einarbeiten. Stattdessen sollen die Gymnasiasten nun irgendwelche Berufspraktika machen. Da pervertiert sich das deutsche Schulsystem wieder einmal selbst.

    SPIEGEL: Welche Gymnasialquote empfehlen Sie?

    Stern: 20 bis 25 Prozent, wenn man das Gymnasium als Vorbereitung für ein Studium versteht. Ich bin auch dafür, dass die Studierquote nicht 20 Prozent eines Altersjahrgangs überschreitet. Die Universität ist eine Forschungsanstalt. Wir Professoren haben nicht die Aufgabe, Leute zu fördern, die nicht wirklich etwas mit Wissenschaft am Hut haben. Für die Mehrheit sollte es gute Fachhochschulen und eine funktionierende Berufsbildung geben. In diese Sektoren sollte die Politik massiv investieren.

    SPIEGEL: Stattdessen setzt sie auf mehr Akademiker.

    Stern: Das ist nicht sinnvoll. Wir müssen dafür sorgen, dass alle Menschen eine anspruchsvolle Ausbildung bekommen, die ihnen das ermöglicht, wozu sie in der Lage sind. Die Schweiz beispielsweise fährt mit einer relativ niedrigen Studierquote von rund 20 Prozent sehr gut, weil die Berufsausbildung hoch gehalten wird. Die Frage ist, ob es die richtigen 20 Prozent sind, auch in der Schweiz spielt die soziale Hertkunft Faktor eine große Rolle.

    SPIEGEL: Wie bekommen unentdeckte Talente eine Chance, sich richtig zu entfalten?

    Stern: Ich würde dafür gezielt Intelligenztests einsetzen. Nicht als Massenprüfung, sondern um Kinder mit viel Potenzial zu identifizieren. Wenn beispielsweise ein Kind in der Grundschule sehr gut in Mathematik ist, aber schlecht lesen und schreiben kann, dann könnte das so ein Indiz sein. Dann muss es beim Lesen die Unterstützung bekommen, die möglicherweise zuhause fehlt. Selbst bei einer Gymnasialquote von 50 Prozent ist kann noch unentdecktes Potenzial schlummern. - http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/elsbeth-stern-nur-ein-fuenftel-der-schueler-soll-aufs-gymnasium-a-898282.html

    Kommentar von Campo-News — 8. Mai 2013 @ 08:40

  36. Prima. So macht man das ohne zu jammern. Gefällt mir: “Schon als Kind habe er “Geld respektiert”, habe gespart, einen “simplen Lebensstil” gepflegt und immer schon eher das Rad als das Auto genutzt. So habe er schließlich auch seine Ausbildung ohne Schulden absolvieren können….keine teuren Handyverträge - und keine Schulden. Alle Luxusausgaben müssen aufhören, bis die Schulden weg sind.” - http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/us-blogger-geht-mit-30-in-rente-und-wird-zum-finanzguru-a-902900.html

    Kommentar von Campo-News — 3. Juni 2013 @ 08:00

  37. http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/wir_werden_immer_puritanischer

    Kommentar von Campo-News — 6. Juli 2013 @ 15:00

  38. Yogeshwar: Als Kind war ich mitunter so gelangweilt, dass ich quasi meine Knochen wachsen hören konnte. So etwas ist wichtig, weil man aus dieser Ruhe heraus die eigene Stimme hört. Das ist der Fehler, der heute gemacht wird. Wissen wird immer nur in diese utilitaristische Kiste gesetzt: Lerne, damit du später einen tollen Job bekommst! Das Kind muss mindestens drei Fremdsprachen beherrschen. Es ist aber auch spannend zu wissen, wie eine Fliege Zucker schleckt. Das ist sogar ziemlich cool. Dieser Forschergeist geht auch an den Hochschulen verloren. Die Studenten bekommen irgendwelche Credit-Points, haben aber nichts von dem Urgeist des Studiums verstanden.

    Kommentar von Campo-News — 3. November 2013 @ 09:17

  39. Sollen Sie ruhig! Die Akademisierung der Gesellschaft ist ohnehin ein Irrweg. Nur: sie dürfen sich später nicht über eine niedrige Rente, unzureichenden Wohlstand oder andere “Gerechtigkeitslücken” beschweren. Das einfache Leben ist sowieso der Grundstein für Unabhängigkeit und relativer Freiheit, weshalb das Streben nach “Mehr” keine zufriedeneren Menschen macht. Nur, ich sagte es schon: bitte nicht jammern! http://www.spiegel.de/karriere/berufsstart/generation-y-und-die-arbeitswelt-die-andersmacher-a-931225.html

    Kommentar von Campo-News — 12. Dezember 2013 @ 13:56

  40. Viele sind halt auch nicht wirklich begabt - http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/german-angst-deutschlands-studenten-geht-es-gut-a-938466.html

    Kommentar von Campo-News — 13. Dezember 2013 @ 16:56

  41. http://www.welt.de/debatte/kommentare/article6521441/Jungs-von-heute-verweichlicht-und-verweiblicht.html

    Kommentar von Campo-News — 7. Januar 2014 @ 09:28

  42. http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/gerd-antes-kritik-des-cochrane-direktors-an-deutscher-forschung-a-942323.html

    Kommentar von Campo-News — 8. Januar 2014 @ 16:27

  43. http://www.welt.de/wirtschaft/article124636536/Akademikerschwemme-gefaehrdet-Standort-Deutschland.html

    Kommentar von Campo-News — 7. Februar 2014 @ 19:17

  44. http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/sibylle-berg-spon-kolumne-ueber-einsamkeit-a-953207.html

    Kommentar von Campo-News — 3. März 2014 @ 09:11

  45. http://www.focus.de/kultur/kino_tv/focus-fernsehclub/tv-kolumne-generation-weichei-generation-weichei-3sat_id_3668818.html

    Kommentar von Campo-News — 7. März 2014 @ 07:35

  46. http://www.focus.de/finanzen/karriere/vom-fliessband-in-die-fuehrungs-etage-wider-die-studier-sucht-warum-eine-gute-lehre-mehr-wert-ist_id_3803471.html

    Kommentar von Campo-News — 5. Mai 2014 @ 09:24

  47. Weil alles schlimmer wird - http://www.tagesspiegel.de/wissen/laengeres-leben-who-seit-1990-ist-die-lebenserwartung-um-sechs-jahre-gestiegen/9899804.html

    Kommentar von Campo-News — 23. Mai 2014 @ 13:36

  48. http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/studie-super-abi-aber-nichts-dahinter-12990707.html

    Kommentar von Campo-News — 15. Juni 2014 @ 13:27

  49. Mama und Papa wollen ihr Kind aufs Gymnasium schicken, auch ohne entsprechende Übergangsempfehlung der Grundschullehrer? Gern. Es fühlt sich dort gestresst? Dann reduzieren wir Stundenzahl und Hausaufgaben. Und darf es bei der Schuldauer ein bisschen mehr sein? Auch das ist möglich. - http://www.spiegel.de/schulspiegel/kommentar-zu-g8-abitur-nach-zwoelf-jahren-oder-zurueck-zu-g9-a-978598.html

    Kommentar von Campo-News — 3. Juli 2014 @ 11:29

  50. Die schier grenzenlose Informationsflut via Internet, TV und Print-Medien hat die am besten informierte und gleichzeitig ahnungsloseste Generation aller Zeiten hervorgebracht. Wobei die Einschätzung der Relevanz von Informationen und deren Verständnis nicht nur junge Menschen zusehends überfordert.

    Jugendliche kennen die neusten Schminktipps, die coolsten Trends, die vermeintlich hippsten Bands und die Biografie von Paris Hilton. Auf die Frage nach der Bedeutung des Kürzels DSDS kommt die Antwort wie aus der Pistole geschossen, bei CDU oder UNO hingegen herrscht Ratlosigkeit. Und wie war nochmal Hitlers Vorname? Klar: Heil!

    Kinder und Jugendliche werden kontinuierlich mit Inhalten konfrontiert, die selbst Erwachsene nicht verarbeiten oder einordnen können. Daraus resultiert eine gesellschaftskulturelle Verwahrlosung und emotionale Verrohung, die sich in einer Reihe von pervertierten Verhaltensformen und Praktiken äussert, welche sich jeglicher Nachvollziehbarkeit entziehen und an denen Erklärungsversuche weitgehend scheitern. - http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/selfies_aus_buchenwald

    Kommentar von Campo-News — 5. Juli 2014 @ 11:36

  51. http://www.deutschlandradiokultur.de/bildung-wenn-es-alle-haben-ist-das-abitur-nichts-mehr-wert.1008.de.html?dram:article_id=293072

    Kommentar von Campo-News — 30. Juli 2014 @ 17:27

  52. http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/erziehung-psychologen-sagen-wie-kinder-erfolgreich-und-nett-werden-a-984950.html

    Kommentar von Campo-News — 8. August 2014 @ 10:00

  53. Prima, ein gutes Beispiel wie man es machen kann, auch die Bemerkungen über die Presse stimmen - http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/matrose-tauscht-irgendwas-mit-medien-studium-gegen-ausbildung-a-984805.html

    Kommentar von Campo-News — 13. August 2014 @ 12:50

  54. Die Bildung sinkt und sinkt - http://www.welt.de/politik/deutschland/article131305611/Das-gebildete-Deutschland-schafft-sich-ab.html

    Kommentar von Campo-News — 18. August 2014 @ 14:54

  55. Ohne Noten - http://www.welt.de/politik/deutschland/article130528571/Schleswig-Holstein-schafft-die-Grundschulnoten-ab.html

    Kommentar von Campo-News — 20. August 2014 @ 12:12

  56. http://www.news.at/a/oesterreichs-schulen-literatur-abschaffen

    Kommentar von Campo-News — 20. September 2014 @ 21:19

  57. http://www.deutscherarbeitgeberverband.de/aktuelles/dav_aktuelles_2014_09_27_gutenGewissengewissenlos.html

    Kommentar von Campo-News — 1. Oktober 2014 @ 08:03

  58. Heute hat sich die Weltbevölkerung auf den kleinsten gemeinsamen Nenner geeinigt. Mach irgendwas Einfaches, sing ein blödes Lied, produziere es aufwendig, schreib Mist, aber mit Geschlechtsverkehr, mach TV-Shows mit Peinlichkeiten, mach Kohle. - http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/sibylle-berg-ueber-geld-a-994801.html

    Kommentar von Campo-News — 5. Oktober 2014 @ 07:09

  59. http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/fehler-kultur-angst-einen-fehler-zu-machen-a-994442.html

    Kommentar von Campo-News — 8. Oktober 2014 @ 15:13

  60. Richtig - http://www.focus.de/politik/deutschland/cdu-jungpolitiker-sind-unzufrieden-mit-der-eigenen-partei-fuenf-punkte-programm-fuer-bessere-bildung_id_4204149.html

    Kommentar von Campo-News — 15. Oktober 2014 @ 16:39

  61. http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/altersvorsorge-viele-deutsche-koennen-sich-sparen-nicht-mehr-leisten-a-998676.html

    Kommentar von Campo-News — 23. Oktober 2014 @ 09:19

  62. http://www.focus.de/familie/familie_schule/klassenziel-verfehlt-1-das-ganztags-chaos_id_4227273.html

    Kommentar von Campo-News — 3. November 2014 @ 13:49

  63. Kritischer Bericht, richtig: Machtvakuum und natürlich der Fakt, dass die Kleinen Asozialen, die genauso öffentlich erzogen wurden, ohne Strafe agieren können - http://www.focus.de/mobbing/klassenziel-verfehlt-2-mobbing_id_4227277.html

    Kommentar von Campo-News — 4. November 2014 @ 11:27

  64. Und soetwas kommt beim Schwahnismus heraus - http://www.focus.de/politik/experten/annette-schavan-zum-2-weihnachtsfeiertag-stephanus-wird-gesteinigt-toleranz-und-offenheit-sind-noetig_id_4367493.html

    Kommentar von Campo-News — 27. Dezember 2014 @ 07:43

  65. http://www.spiegel.de/schulspiegel/nainas-tweet-zum-schulsystem-irrt-kommentar-a-1013165.html

    Kommentar von Campo-News — 16. Januar 2015 @ 07:26

  66. http://flatworld.welt.de/2015/01/29/amerikas-problem-mit-der-ueberbehueteten-kindheit/

    Kommentar von Campo-News — 30. Januar 2015 @ 14:30

  67. http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/wenn_politiker_energiestuss_reden

    Kommentar von Campo-News — 19. Februar 2015 @ 11:45

  68. http://www.focus.de/familie/schule/psychologie/kinder-im-dauerstress-schule-sport-sprachen-rauben-wir-dem-nachwuchs-die-kindheit_id_4487975.html

    Kommentar von Campo-News — 20. Februar 2015 @ 16:22

  69. Terror überall auf der Welt, der uns noch nicht betrifft. Aber was wenn. Wenn die Einschläge näherkommen, jeden Tag ein Attentat, jeden Tag Blaulicht, Explosionen, Straßenkontrollen, Krieg vor Aldi Süd.

    Erwachsen werden

    Was, wenn es eben aus Versehen nicht besser wird, sondern schlechter. Die Alten haben Angst, sie wissen, was sie verlieren können, die Jungen haben keine Lust. - http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/sibylle-berg-ueber-die-internet-generation-a-1020254.html

    Kommentar von Campo-News — 1. März 2015 @ 09:35

  70. http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/wunder_der_statistik

    Kommentar von Campo-News — 6. März 2015 @ 06:53

  71. http://www.stern.de/familie/schule/ueber-die-zunehmend-schlechte-rechtschreibung-bei-kindern-2066065.html?utm_source=facebook-fanpage&utm_medium=link&utm_campaign=090315-1530

    Kommentar von Campo-News — 9. März 2015 @ 15:56

  72. „Wir sprechen nicht von Korrektur, sondern schreiben unsere Version unter das fehlerhafte Wort.“

    Dozenten klagen: Lehramtsstudenten können nicht schreiben - | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
    http://www.derwesten.de/politik/keine-zwei-saetze-fehlerfrei-id10441860.html#plx264108879

    Kommentar von Campo-News — 12. März 2015 @ 10:28

  73. Geändert haben sich die Schulen, wo massive Eingriffe in bewährte Standards stattgefunden haben. Diese Eingriffe haben den Kern des Bildungsauftrags getroffen, die Definition der Bildungsgüter. Hier ist eine Wende erfolgt, die zunächst nicht so schlagartig und auffällig wie andere Wenden auftrat, aber nicht weniger einschneidend war: An die Stelle von angeblich „totem“ Wissen sollte die Vermittlung von sogenannten „Kompetenzen“ treten. Die Schüler sollten keine festen Fachkenntnisse mehr lernen, sondern Verfahren und Umgangsweisen, mit denen angeblich jede Aufgabe gelöst werden könnte – und das ein Leben lang, denn mit ihnen sollte man auch alles zukünftig Neue erfassen können. Eine Art Super-Können wurde in Aussicht gestellt, das überdies durch „schülerzentrierte Sozialformen“ erworben werden könne, ganz ohne Frontalunterricht. Der Schüler sollte der Souverän sein. Mit dem Wörtchen „Kompetenz“ (sein ursprünglicher Wortsinn meint nur die beamtenmäßige „Zuständigkeit“) wurde die Utopie einer höheren Ebene, auf der substantielle Bildungsbestände nicht mehr ausschlaggebend sind, ins Schulwesen eingeführt. Damit begann ein Abrissprogramm, das sich gegen alles richtete, was nun als unnötige Härte erschien: gegen die Zwänge eines bestimmten Stoffes oder Fachgebiets, gegen das mühsame Erarbeiten des Wortschatzes einer Sprache, der Gesetze und Gliederungen der Natur, der geographischen Besonderheiten eines Landes, der Eigenart einer Geschichtsepoche oder eines literarischen Werks, gegen das Üben in Sport, Musik oder Kunst, gegen das Auswendiglernen von Texten, sogar gegen die Beachtung von Grundregeln beim Schreiben und Rechnen, gegen schriftliche Prüfungsarbeiten, Noten , Sitzenbleiben, Jahrgangsklassen, Schulstufen. Die Liste dessen, was inzwischen alles zur Disposition steht, ist lang. Die Liste hat System, sie ist ein Enteignungs-Programm: Alles wird entwertet, was auf feste Bestände und Kapazitäten zielt und was damit für die Entwicklung eines inneren Anlagevermögens der jungen Leute eigentlich wichtig wäre.
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/fachkraefteluecke_das_bildungssystem_stellt_sich_dumm

    Kommentar von Campo-News — 26. März 2015 @ 07:19

  74. http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/menschen-wirtschaft/abstiegsangst-die-sorge-um-den-sozialen-status-13531752.html

    Kommentar von Campo-News — 19. April 2015 @ 07:59

  75. http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/universitaets-professor-ueber-die-arbeitsmoral-von-studenten-13539958.html

    Kommentar von Campo-News — 22. April 2015 @ 18:14

  76. AUCH eine Maßnahme: Studienplätze deutlich kürzen! 30% brechen ab, um ebenso vielePlätze kann in etwa gekürzt werden. Die Leute sollen normal arbeiten, dann benötigen wir keine “auswärtigen Fachkräfte”. Das Gerede wäre schnell beendet - http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/dihk-studie-wirtschaft-unzufrieden-mit-bachelor-absolventen-a-1030095.html

    Kommentar von Campo-News — 23. April 2015 @ 10:13

  77. http://www.welt.de/debatte/kommentare/article140153465/Das-weltfremde-Anspruchsdenken-deutscher-Studenten.html

    Kommentar von Campo-News — 28. April 2015 @ 12:55

  78. Keiner heißt: jeder erhält ein Zertifikat, egal was er leistet. http://www.focus.de/wissen/diverses/politik-schiewerling-schummer-assistierte-ausbildung-kein-junger-mensch-soll-zurueckbleiben_id_4501614.html

    Kommentar von Campo-News — 29. April 2015 @ 16:11

  79. Das ist doch witzig - http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/uni-loser-felix-dachsel-terrorzelle-lerngruppe-a-1033287.html

    Kommentar von Campo-News — 12. Mai 2015 @ 13:42

  80. http://www.spiegel.de/schulspiegel/lehramtsstudium-studentin-erzaehlt-wie-wenig-sie-lernte-a-1033194.html

    Kommentar von Campo-News — 14. Mai 2015 @ 08:06

  81. Bruno Jonas SEHR SEHR SEHR GUT - http://blogs.faz.net/whatsleft/2015/05/13/hoppla-bin-ich-jetzt-reaktionaer-203/

    Kommentar von Campo-News — 14. Mai 2015 @ 12:08

  82. http://www.focus.de/familie/babyentwicklung/blind-fuer-die-gefuehle-anderer-aerzte-warnen-kinder-verlieren-immer-mehr-das-einfuehlungsvermoegen_id_4696004.html

    Kommentar von Campo-News — 22. Mai 2015 @ 13:48

  83. Genau so ist es, in etwa - http://www.welt.de/debatte/kommentare/article141484541/Die-Unis-produzieren-Theorietrottel-und-Langweiler.html

    Kommentar von Campo-News — 27. Mai 2015 @ 14:12

  84. http://www.pravda-tv.com/2013/07/die-ja-sager-deutschland-zuchtet-eine-dumme-generation/

    Kommentar von Campo-News — 30. Mai 2015 @ 07:16

  85. http://freiraum-magazin.com/2015/05/30/ein-liebesbrief-an-die-vergangenheit/

    Kommentar von Campo-News — 2. Juni 2015 @ 09:13

  86. http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/schulkampf_in_frankreich_teil_1_tabula_rasa

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/schulkampf_in_frankreich_teil_2_geschichte_im_geist_des_schuldgefuehls

    Kommentar von Campo-News — 6. Juni 2015 @ 08:59

  87. „Generell muss tatsächlich bezweifelt werden, ob heute noch in vielen Fällen hinter der durch das Abitur verliehenen Studienberechtigung auch eine Studienbefähigung steht“…..„Die nachweisbare massive Zunahme von Einser-Schnitten liegt mit Sicherheit nicht daran, dass in Deutschland bei Abiturienten plötzlich eine Leistungsexplosion stattgefunden hat.“ Meidinger fügte hinzu: „Es soll ja Schulen geben, wo strenger korrigierenden Lehrkräften überhaupt keine Abiturkurse mehr gegeben werden.“ http://www.focus.de/politik/deutschland/bildung-verband-abi-gibts-zu-sehr-unterschiedlichen-preisen_id_4739844.html

    Kommentar von Campo-News — 10. Juni 2015 @ 08:46

  88. Viel Richtiges, später etwas nachlassend - http://www.welt.de/vermischtes/article142471730/Alle-Kraft-fliesst-in-die-Leistungsschwachen.html

    Kommentar von Campo-News — 15. Juni 2015 @ 16:05

  89. http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/karrieren_sind_wie_das_leben_kaum_zu_planen

    Kommentar von Campo-News — 18. Juni 2015 @ 06:41

  90. Manches ist falsch, dennoch - http://www.welt.de/vermischtes/article118147140/Auf-dem-besten-Wege-in-die-absolute-Verbloedung.html

    Kommentar von Campo-News — 1. Juli 2015 @ 07:53

  91. http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/bein_politischer_kleiderschrank_8_sie_sind_doof

    Kommentar von Campo-News — 7. Juli 2015 @ 10:34

  92. Die FAZ führt sie schon seit ein paar Wochen in den Spalten ihres Feuilletons und hat auch noch aufgedeckt, wie die Bestnoteninflation zu erklären ist und welche Tricks angewendet werden, um den Abiturdurchschnitt schönzurechnen, damit den eigenen Landeskindern der Sprung über die Numerus-clausus-Hürde leichter fällt. https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2015/was-haenschen-nicht-lernt/

    Kommentar von Campo-News — 26. Juli 2015 @ 08:26

  93. die Autorin Tebea Mußgnug, die von ihrem Druck und dem ihrer Mitstudenten berichtet, sich mit 26 allmählich überlegen zu müssen, was man eigentlich nach der Uni wollen könnte. Mußgnug macht das ziemlich gut: „Meine Mitbewohnerin, die so alt ist wie ich, beendete kürzlich ganz ernst einen Satz mit ‚Und dann saßen neben uns noch ein paar Erwachsene’. Ich glaube, das beschreibt ganz gut, wie es ist.“ http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_stigmata_der_quarterlife_kinder

    Kommentar von Campo-News — 7. August 2015 @ 07:48

  94. http://www.welt.de/wissenschaft/article144742225/Erfolg-in-der-Schule-haengt-stark-von-den-Genen-ab.html#disqus_thread

    Kommentar von Campo-News — 17. August 2015 @ 12:41

  95. „Geht eine Frau mit ihren beiden manierlichen und in feschen Matrosenanzügen gekleideten Buben im Park spazieren. Begegnet ihr ein Herr, der, von den wohlerzogenen Kindern beeindruckt, die Dame fragt, wie alt denn ihre Sprösslinge seien. Darauf die Mutter: ,Der Arzt ist sechs und der Anwalt vier.‘“ http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/kampfzone_universitaet

    Kommentar von Campo-News — 6. November 2015 @ 09:49

  96. Die Idiotie nimmt zu - http://www.spiegel.de/gesundheit/psychologie/achtsamkeit-glueck-kann-man-lernen-a-1068009.html

    Kommentar von Campo-News — 27. Dezember 2015 @ 08:07

  97. Prima - http://www.huffingtonpost.de/anja-falk/elternabend-fur-fortgeschrittene_b_8975248.html

    Kommentar von Campo-News — 16. Januar 2016 @ 07:40

  98. Die Neunziger waren die Zeit vor der Erfindung des Shoppens. Sie waren das letzte Jahrzehnt des Individuums. Es gab Menschen mit schlechten Zähnen und fettigen Haaren, es gab Dünne und Dicke und kaum jemand außer seltsamen Vögeln rannte in ein Fitnessstudio. ADHS war noch nicht erfunden, kein Betteln um Schonung für die individuelle Besonderheit war zu vernehmen. Die Leute waren. Ohne es zu betonen. Ohne verzweifelt zu rufen: Hier bin ich, nimm mich wahr. Hier bin ich, ich gehe in eine Castingshow. Sie waren am Trudeln auf leeren Straßen und da war Sperrstunde. http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/neunzigerjahre-jahrzehnt-der-angstfreiheit-a-1073117.html

    Kommentar von Campo-News — 24. Januar 2016 @ 08:16

  99. Da ist es wieder, dieses Gefühl, in eine frühere Zeit zurückversetzt worden zu sein. Als vierstellige Neupreise für einfache Pkw keineswegs die Ausnahme waren. Und als ein Auto in erster Linie noch ein Transportmittel war, und keine Erweiterung des digitalen Lifestyles auf die Straße. http://www.spiegel.de/auto/fahrberichte/lada-kalina-kombi-autofahren-wir-vor-25-jahren-a-1073327.html

    Kommentar von Campo-News — 28. Januar 2016 @ 06:55

  100. Manfred Spitzer hat mir gestern in einer Sendung über die neue Medien - mit ein paar Einschränkungen - gut gefallen - https://de.wikipedia.org/wiki/Manfred_Spitzer - auch und besonders seine Sprache, die mal zu “Unfug” oder “Unsinn” greift, wenn etwas unsinnig ist. Ich sehe den Computer allerdings als eine gute Ergänzung auf einer gefestigten Grundlage, glaube z.B. dass er Schnelligkeit auf dem Gebiet der Reaktionen fördert, ebenso vernetztes Denken - aber nur in der speziellen Handhabung. Ob Nonnen gebildet sind und daher der Demenzabstieg geringer ist? Nun ja, worin sollen sie gebildet sein? Einübungen von Ritualen, Glaubenssätzen und selektive Informationen begründen keine Bildung, wenn damit Wissen in Anwendung auf den Menschen gemeint ist, wie es in der Sendung anklang. Eher scheint es wohl an der Gemeinschaft zu liegen, die Zuwendung und Beschäftigungen (auf niedrigem Niveau) beinhalten. https://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/digitale_nebenwirkungen/1030874?datum=2016-02-11

    Kommentar von Campo-News — 9. Februar 2016 @ 06:57

  101. Irgendwann fiel dann die Bemerkung von der älteren Hannoveranerin, Sachsen habe ja nach der Wiedervereinigung von Bayern das Schulsystem diktiert bekommen. Das war der Zeitpunkt, da mir der Kragen platzte und ich mich einschalten musste. So sagte ich, Sachsen und Bayern seien die beiden führenden Länder bei der PISA-Studie nebst Thüringen, nicht Niedersachsen.

    Fortan war Schweigen. Aber eher von der Art, wie man so unangepasst in ein Gespräch eindringen könne. Schließlich müssen sich Sachsen und Bayern fortwährend als provinzielle Dorfdeppen darstellen lassen in öffentlichen Diskussionen, wobei Ergebnisse nichts, aber Gesinnungen alles zählen.

    Hierzu besteht keinerlei Grund. Ich selbst wohne in Nordrhein-Westfalen, einem Bundesland, das bei PISA-Studien im bundesdeutschen Vergleich stets ganz weit hinten liegt. Niedersachsen liegt ebenfalls auf einem beschämenden 10. Platz von 16 Bundesländern. Kein Grund, Sachsen, das in der PISA-Studie einen deutlicheren Vorsprung vor allen anderen Bundesländern hat als der FC Bayern in der Bundesliga, zu belehren. Das ist genauso blödsinnig, als wolle der HSV der Truppe von Pep Guardiola beibringen, wie man kickt. Eine geradezu lächerliche Vorstellung.

    Jetzt könnte man diese kleine Unterhaltung als Petitesse abtun. Aber es steht, wie ich es sehe, paradigmatisch für 3 Dinge im Land. Erstens ist es hierzulande weitgehend normal, den Erfolgreichen zu belehren. Der hat dann schön ruhig zu sein, sich den Unsinn anzuhören und zu nicken.

    Erfolg rührt aus permanenter Selbsthinterfragung. Andersherum hinterfragt ein Erfolgloser sich nicht, weshalb er auch nicht auf einen grünen Zweig kommen wird. Man täte ihm einen Gefallen, ihn zurechtzuweisen, nur glaubt er es nicht. So verlief das Gespräch. Mein Hinweis wurde von den 2 Damen wohl als exotische Einzelmeinung oder gar als schlechtes Benehmen gesehen.

    Zweitens zeigt mir die Situation und der Verlauf des Gesprächs, dass es einen tiefen Wunsch im Lande gibt, anderen Menschen zu helfen, egal ob man die Hilfe richtig ansetzt oder nicht. Egal auch, ob die Helfenden unter all dem vielleicht gar leiden. Ein Bogen zur aktuellen Politik bietet sich hier an.

    Sachsen ist ja bei der PISA-Studie auch deshalb vorneweg, weil der Freistaat in allen Intelligenzstufen optimal fördert. Dort macht man es gut, was man in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen nur gut meint.

    Um ein bisschen Öl ins Feuer zu gießen, habe ich auf meiner Facebook-Seite den Disput im Zug gepostet. Es dauerte keine 2 Minuten, bis ich von einem nahen Bekannten sehr angegangen worden bin in einem sehr gereizten Ton, schließlich ist seine Gattin ebenfalls Lehrerin.

    Um noch eins draufzusetzen, fügte ich hinzu, dass Schüler, die zuvor woanders in Deutschland zur Schule gegangen waren, sobald sie nach Sachsen zögen, fast automatisch ein Fall für Inklusion seien. Schließlich spielt Sachsen im Bereich Mathematik mit dem Weltspitzenreiter Japan in einer Liga.

    Wer in Bremen oder Berlin zuvor die Schule besuchte, hat 2 Jahre und mehr Rückstand, wird in Sachsen kaum in den Unterricht zu integrieren sein. Inklusion ist nun einmal die Integration von signifikant Schwächeren. Wer mit Gleichaltrigen in Sachsen zur Schule geht, nachdem er aus einem der PISA-Abstiegsländer gekommen war, wird ein Fall für Inklusionsbemühungen. Das mag hart klingen, es ist inhaltlich aber so. http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/fremde_im_zug

    Kommentar von Campo-News — 23. Februar 2016 @ 12:55

  102. Tyrannenkinder und mehr -

    http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/tyrannenkinder-therapeutin-warnt-vor-lebensunfaehiger-generation-a-1086091.html

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-114257868.html

    Kommentar von Campo-News — 8. April 2016 @ 12:07

  103. Jene Heranwachsenden, deren Eltern angaben, ihr Nachwuchs sei “besonderer als andere Kinder” oder “verdiene im Leben etwas Außergewöhnliches”, hatten später narzisstischere Charaktere: Sie besaßen wenig Einfühlungsvermögen und reagierten überempfindlich auf Kritik. Demnach ist es dem Wohl eines Kindes nicht förderlich, wenn Väter oder Mütter es für “Gottes Geschenk an die Menschheit” halten. http://www.focus.de/familie/videos/selbstverliebt-und-ueberempfindlich-vorsicht-wir-machen-aus-unseren-kindern-fiese-narzissten_id_4530959.html

    Kommentar von Campo-News — 17. April 2016 @ 09:56

  104. Bildungsabsenkung durch Fachwörtererzicht - Focus

    Aktionsrat schlägt Änderungen im Schulunterricht vor

    Damit auch immer mehr Ausländer ein Studium abschließen und dadurch schneller in den Arbeitsmarkt integriert werden können, schlägt der Aktionsrat Änderungen im Schulunterricht vor. Die Wissenschaftler fordern zum Beispiel eine Berufsschulpflicht vom 16. bis zum 21. Lebensjahr.

    Unabhängig von der Flüchtlingskrise stellt der Aktionsrat Bildung unter Verweis auf die zahlreichen statistischen Untersuchungen zu diesem Thema fest, dass Kinder aus Einwandererfamilien generell schlechter in der Schule sind als deutsche Kinder. Schüler nichtdeutscher Herkunft hätten “in allen Teilbereichen erhebliche Rückstände gegenüber Jugendlichen ohne Migrationshintergrund”, heißt es in dem Gutachten. Internationale Schulvergleichsstudien wie Pisa oder TIMSS zeigten zudem, dass Migrantenkinder oft Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben und Rechnen haben.

    Mit gezielten Maßnahmen sollen sie leichter zum Sprechen angeregt werden. Das gelinge etwa durch Gruppenarbeiten. Lehrer sollten zudem den Gebrauch von Fachwörtern besonders in den Fächern der Naturwissenschaften einschränken. Nur so könnten ausländische Kinder dem Unterricht besser folgen.

    Kommentar von Campo-News — 3. Mai 2016 @ 07:34

  105. Keine Frage der Lehre

    von Markus Brandstetter

    Echte Bildung spielt in den Medien und der deutschen Öffentlichkeit keine Rolle mehr – und wenn doch, dann nur eine negative. Menschen, die in einem klassischen Sinn gebildet sind, gelten als elitär, konservativ und altmodisch. Universitätsprofessoren preisen ein ungrammatisches Kiezdeutsch als Umgangssprache der Zukunft, aus den Leselisten der Schulen sind Goethe, Schiller, Heine und Kleist längst verschwunden, und ein Film mit dem schönen Titel „Fack ju Göhte“ wurde auch deshalb von zehn Millionen Menschen so gerne gesehen, weil sein unterirdischer Titel Parole und Programm zugleich war.

    Bildung – im klassischen Sinne – ist also out. Außer wenn es um Flüchtlinge und ihre Integration in die deutsche Gesellschaft geht. Da wird sie plötzlich wieder interessant. So hat etwa die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft ein Gutachten in Auftrag gegeben, das den Titel „Integration durch Bildung. Migranten und Flüchtlinge in Deutschland“ trägt. Verfaßt hat den Dreihundert-Seiten-Schinken eine Phalanx hochkarätiger Professoren, alle samt und sonders Pädagogen, Soziologen und durch die Bank Lehrstuhlinhaber.

    Resultate sind ausgesprochen übersichtlich

    Und was ist nun das Ergebnis dieses Opus magnum? Trotz der verquasten Sprache („Immersion statt Submersion“), der unpräzisen und unwissenschaftlichen Methode und des andauernden Herumredens um den heißen Brei sind die Resultate schlicht und ausgesprochen übersichtlich: Die in den vergangenen zwei, drei Jahren bei uns angekommenen Flüchtlinge müssen in die deutsche Gesellschaft integriert werden. Integrieren bedeutet: Die erwachsenen Flüchtlinge müssen schnell und gut Deutsch lernen, weil sie sich nur so einigermaßen erfolgreich in Gesellschaft und Arbeitsmarkt eingliedern können.

    So ganz trauen die Autoren der Studie ihren eigenen Rezepten aber selbst nicht, denn der Hauptteil ihrer Analysen und Empfehlungen befaßt sich mit Kindern und Jugendlichen. Für die muß nun das volle Programm her – vom Kindergarten bis zur Universität. Auf die Ganztags-Kita sollen die Ganztags-Grundschule und danach die Ganztags-Gemeinschaftsschule folgen. Alles unterstützt, ergänzt und weich gepolstert von einem Kranz von staatlichen Fördermaßnahmen und interkulturellen Hilfsangeboten für Eltern und Kinder, dargereicht von speziell dafür geschulten Lehrern und Pädagogen, die es allerdings – das gestehen die Autoren der Studie in einem Nebensatz ein – noch gar nicht gibt und so schnell auch nicht geben wird.

    Niveau absenken um Anforderungen zu erfüllen

    Ist das Flüchtlingskind solcherart durch Kindergarten und Schule gepäppelt worden, dann kommt dasselbe in Grün beim Berufseintritt. Auch hier müssen viele integrative Maßnahmen ergriffen und jede Menge Einrichtungen geschaffen werden, die alle nur ein Ziel haben: den inzwischen „beschulten“ Immigranten irgendwie in das Berufsleben zu bugsieren. Damit bei der Integration durch Bildung aber auch wirklich nichts schiefgeht, empfiehlt die Studie andauernd, insbesondere aber bei den Aufnahmezulassungen für Universitäten, flächendeckend Anforderungen und Niveau zu senken, damit die späteren Altersversorger der Deutschen auch den an sie gestellten Anforderungen gerecht werden können.

    Zu all dem fällt dem Gebildeten jetzt Goethe ein, dessen „Faust“ da sagt: „Die Botschaft hör’ ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.“ Warum fehlt der? Weil das ganze Gutachten auf falschen Annahmen über die Natur des Menschen beruht. Obwohl von den Autoren nie eingestanden, durchzieht die Studie auf Schritt und Tritt die längst diskreditierte Schule des Behaviorismus, eine aus den Vereinigten Staaten importierte Mischung aus Psychologie, Gesellschaftstheorie und Pädagogik, die den Menschen auf den Status eines primitiven Lernautomaten reduziert, indem sie annimmt, daß der Mensch als unbeschriebenes Blatt auf die Welt kommt und Gesellschaft, Schule und Universität später in ihn hineintrichtern können, was erwünscht und passend erscheint.

    Der Mensch ist kein unbeschriebenes Blatt

    Das stimmt natürlich nicht. Weder ist der Mensch ein unbeschriebenes Blatt, wenn er auf die Welt kommt, noch kann man jungen Afghanen, Irakern, Syrern, Serben und Albanern in wenigen Jahren das eintrichtern, was die Lehrer an deutschen Schulen für sinnvoll und deutsche Arbeitgeber für notwendig halten, nämlich ein Mindestmaß an Fleiß, Lernwilligkeit und Leistungsbereitschaft, Achtung vor den Institutionen einer modernen Gesellschaft, Respekt vor Recht und Gesetz und die Akzeptanz einer säkularen Gemeinschaft ohne religiös versteinerte Rollenmodelle.

    Die Autoren des Integrationsgutachtens vernachlässigen vollständig – und vermutlich ganz bewußt – den mächtigen Einfluß von Kultur und Religion, den Eltern, Bekannte und Verwandte junger Asylbewerber aus ihren Herkunftsländern ganz selbstverständlich mitbringen und woran sie auch in Deutschland zäh festhalten werden.

    Lehrer, Psychologen und Sozialarbeiter werden scheitern

    Die Herkunft der Flüchtlinge aus Gesellschaften, die nicht wie das Abendland durch Jahrhunderte der Aufklärung, Demokratisierung und Säkularisierung gegangen sind; das von den Flüchtlingen mitgebrachte Denken in Kategorien der Großfamilie, ihr mangelnder Respekt gegenüber dem Staat und seinen Institutionen und ihre Akzeptanz von Gewalt als Mittel der Problemlösung – dies sind die wahren Gründe dafür, warum Integration so selten und so unvollständig gelingt.

    Dagegen werden Lehrer, Psychologen und Sozialarbeiter nicht viel ausrichten können. Mit Belgien und Frankreich verfügen wir außerdem über leuchtende Beispiele, die zeigen, daß Integration nur durch Bildung eben gerade nicht funktioniert.

    JF 20/16

    Kommentar von Campo-News — 14. Mai 2016 @ 12:22

  106. Früher gab es noch an fast jeder Schule Schülerzeitungen, die komplett in Schülerhand lagen. Heute leiten oft Lehrer die “Schüler”-Zeitungs-AG und haben Mühe, Schüler für Artikel zu begeistern.

    Wie sollen aber auch Schüler so ein Projekt allein betreuen? Im Zweifelsfall haben sie noch nie zuvor irgendwas selber managen müssen (oder eher dürfen). Sie wissen nicht wie es sich anfühlt, eine eigene Idee mit viel Elan erfolgreich umzusetzen. http://www.spiegel.de/schulspiegel/helikopter-eltern-gebt-den-kindern-mehr-verantwortung-a-1094841.html

    Kommentar von Campo-News — 13. Juni 2016 @ 08:35

  107. Besonders diese Aufgabe sorgte für erregte Gemüter: Die Schüler der 10. Klasse sollten aus den Ziffern 2,3 und 6 “die größte dreistellige Zahl, die aus diesen Ziffern gebildet werden kann” aufschreiben (Ergebnis: 632) - eine Aufgabe auf dem Niveau der dritten Klasse, wie es in dem Bericht weiter heißt. http://www.huffingtonpost.de/2016/06/20/aufgabe-berlin-mathepruefung_n_10570474.html?1466438106

    Kommentar von Campo-News — 21. Juni 2016 @ 05:57

  108. Eine Lehrerin beobachtete ein Kind, dass sich mit dem Lernstoff abquälte. Die Eltern waren zu bewegen, es begutachten zu lassen. „Schließlich stellte sich heraus, dass der Junge einen Intelligenz-Quotienten von nur 60 hat.“ Als Lernbehinderter sei er nun im Inklusionsprogramm. Für zwei Stunden pro Woche habe er eine eigene Lehrkraft. Wird jemand als „praktisch bildbar“ eingestuft, gibt es vier Stunden zusätzlicher Hilfe. Von Lehrern, die dafür besser bezahlt werden als die Grundschullehrerin, die sich für den Rest der Woche neben 20 bis 25 weiteren Kindern um dieses Kind kümmert. Der Extra-Unterricht findet aus Raumnot nicht durchweg in einem anderen Raum, sondern oft im selben Klassenzimmer statt. http://www.main-spitze.de/lokales/ruesselsheim/groteske-zustaende-grundschullehrerinnen-aus-ruesselsheim-berichten-vom-alltag_17014973.htm

    Kommentar von Campo-News — 23. Juni 2016 @ 11:18

  109. Nicolaus Fest über kulturelle Ignoranz

    Vor rund zwei Monaten klagten Fachleute und Universitäten einmal mehr über den Stand der Bildung. Selbst die elementarsten Kenntnisse in Deutsch und Mathematik würden vielen Schulabgängern und sogar Abiturienten fehlen, nicht viel besser sehe es in den anderen naturwissenschaftlichen Fächern aus. Dass Berlin jüngst seinen Zehntklässlern (!) die Aufgabe stellte, die Zahlen 6, 3 und 2 zur höchsten natürlichen Zahl zu ordnen, gibt einen Eindruck der Zustände. Selbst die Lehrer bezeichneten die Prüfung als „Pillepalle“, einige Schüler fühlten sich veräppelt. Was ein 10-jähriger mit einem Blick schaffen sollte, ist in Berlin Prüfungsstoff für 16-jährige.

    Wer sich mit Lehrern unterhält, der weiß: Noch dramatischer ist die Ignoranz in Sachen Geschichte, Musik, Wirtschaft, Soziologie oder Literatur – also in solchen Fächern, die den Menschen und seine Sicht auf die Welt viel mehr prägen als Rechnen, Schreiben, Lesen. Doch gerade hier herrsche oftmals die blanke Unkenntnis – auch weil viele Eltern keinerlei Interesse für höhere Bildung aufbrächten. Das findet man oftmals bestätigt. Selbst bei Ärzten, Anwälten oder Managern stößt man nicht selten auf einen irritierenden Mangel an geistigem Anspruch. Das Interesse gilt allein dem Job, vielleicht noch dem Auto, Golf oder Reisen; Kunst, Politik oder Literatur zählen nichts. Ihre Bildung heißt Play Station oder Maxdome.

    Gelesen wird kaum, nicht einmal Zeitung. Dass solche Betriebswirte des Daseins ihren Kindern die Wunderwelten der Kultur entdecken, ist eher unwahrscheinlich. Der früher herrschende Gedanke, wonach zum Menschen auch das Wissen um Musik, Lyrik oder bildende Kunst gehöre, ist vergangen, auch weil Unkenntnis nicht mehr ächtet. Früher galt man zu Recht als Trottel; heute gilt man als Fachkraft, die „ihren Beruf lebt“, was immer ein solches Leben heißen mag. Demgemäß interessiert nur, was leicht konsumierbar ist oder unmittelbar nützt. Heine, Chopin oder Schopenhauer gehören nicht dazu.

    Dabei sind, was viele verkennen, Geschichte und Philosophie, Literatur und Kunst der eigentliche Kern jeder Ausbildung, die diesen Namen verdient… http://www.pi-news.net/2016/07/nicolaus-fest-ueber-kulturelle-ignoranz/

    Kommentar von Campo-News — 9. Juli 2016 @ 06:19

  110. Und keiner der vier hatte Earplugs in den Ohren. Weder Smartphone noch Earplugs. Da stellt sich natürlich die spannende Frage: Wie vertrieben sich die vier denn die Zeit? Die Kanalüberfahrt dauert ja ihre eineinhalb Stunden! Schliefen sie? Aßen sie? Soffen sie?

    Nein, das Merkwürdige war: Sie lasen. Alle vier saßen da und lasen. Und zwar keine Zeitung oder irgendein Auto- oder Computermagazin. Alle vier lasen Bücher. Vater, Mutter und beide Söhne (Söhne, nicht Töchter!) und jeder las in einem Buch. In einem Buch aus Papier. Sie hielten vier papierne Gebilde mit Seiten zum Umblättern in den Händen. Und es waren keine Fachbücher mit Tabellen und Torten-Diagrammen. Es müssen, soweit ich das sehen konnte, Romane gewesen sein! Eine ganze vierköpfige Familie und jeder las einen Roman. http://www.achgut.com/artikel/was_man_auf_der_faehre_so_erlebt

    Kommentar von Campo-News — 9. Juli 2016 @ 11:02

  111. Infantilisierung der Gesellschaft - http://www.wiwo.de/erfolg/trends/pokemon-go-wir-sind-eine-gesellschaft-der-grossen-kinder/13884214.html

    Kommentar von Campo-News — 18. Juli 2016 @ 08:32

  112. http://www.danisch.de/blog/2016/08/12/politisch-korrekte-maedchenmathematik/

    Kommentar von Campo-News — 16. August 2016 @ 13:00

  113. Das Abitur wird verschenkt - http://www.focus.de/familie/schule/schule-lehrer-klagen-ueber-noten-inflation-beim-abitur_id_6327470.html

    Kommentar von Campo-News — 12. Dezember 2016 @ 07:36

  114. Tanja Krienen
    Tanja Krienen Wir benötigen Facharbeiter, keine gescheiterten und auf nachgeschmissenen Abis beruhenden Studienabbrecher.
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    Klaus Kelle
    Klaus Kelle Gratulation, Du kennst nicht nur alle Muslime in Deutschland persönlich, sondern auch alle “auf nachgeschmissenen Abis beruhenden Studienabbrecher”! Toll!
    Gefällt mir · Antworten · 1 Std
    Tanja Krienen
    Tanja Krienen Wie bitte? Wieso kenne ich alle Muslime? Ich urteile gar nicht pauschal und nehme immer die 10% säkularen und angepassten heraus. Doch das hat nichts mit dem angesprochenen Problem zu tun oder soll ich deine Meinung jetzt stets mit dem Tabellenstand von Arminia Pillefeld verbinden? Nein, aber man muss PAUSCHALE Urteile fällen und soziologische Aussagen tätigen, so wie man pauschal Gruppen so oder so behandeln muss, wenn es Not tut. Und es ist ein Fakt, dass Abis hinterhergeschmissen werden, weil das Niveau konstant sinkt und zudem der Druck des Lehrerfolges von Behörden vorhanden ist. Das hängt unmittelbar mit dem Versuch einer nicht kleinen Gruppe zusammen, zu studieren, obwohl es eigentlich nicht reicht. Die verhätschelte Generation findet es überdies fad in der Backstube, auf dem Bau, in der Werkstatt oder in der Werkhalle tätig zu werden. Die Folge ist eine “Überqualifikation”, bei gleichzeitiger Unterbeschäftigung, die zum Nichteinstieg ins Berufsleben führt. Nun kommen die Liberallalalalen ins Spiel: sie heuern aus fremden Welten Leute an, weil das eigene Produkt sich die Hände nicht schmutzig machen will, aber dank liberaler und rot-rot-grüner Erziehung auch zu wenig im Hirn hat, um auf anderer Ebene tätig zu werden. Soweit.
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    Tanja Krienen
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    Kommentar von Campo-News — 4. Januar 2017 @ 09:48

  115. http://www.tichyseinblick.de/feuilleton/medien/idiocracy-zukunftsvision-oder-bereits-realitaet/

    Kommentar von Campo-News — 4. Januar 2017 @ 09:54

  116. https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2017/ideologie-toetet-wissenschaft/

    Kommentar von Campo-News — 14. Januar 2017 @ 10:07

  117. http://www.bild.de/regional/hamburg/ties-rabe/schulsenator-korrigiert-noten-nach-oben-49688026.bild.html

    Kommentar von Campo-News — 15. Januar 2017 @ 16:37

  118. “Unser Sohn muss auf niemanden hören - er wird später Chef” http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/helikopter-eltern-die-schlimmsten-sprueche-a-1132063.html

    Kommentar von Campo-News — 1. Februar 2017 @ 06:12

  119. Pervers und dann diese Wickelei, diese Hippieschweine. Man sollte sie anzeigen - http://www.netmoms.de/nachrichten/mit-ihrer-kamera-hielt-sie-ein-kurzes-leben-fuer-immer-fest/?utm_source=focus&utm_medium=referral&utm_term=outbrain-video&utm_content=crossportal&utm_campaign=unser%20netzwerk

    Kommentar von Campo-News — 3. Februar 2017 @ 14:46

  120. http://www.spiegel.de/spiegel/germanistik-studium-wo-die-chancen-fuer-germanistik-studenten-liegen-a-1133069.html

    Kommentar von Campo-News — 6. Februar 2017 @ 06:37

  121. Was hat das Kind auch dort zu suchen? Unter Männern, die etwas anderes zu tun haben als pädagogisch für irre Projekte zur Verfügung zu stehen und den einstmals lebendigen Fußball zum Familiensport mit Trophäensucht zu degenerieren. - “Jonas selbst war das zu diesem Zeitpunkt egal”. Natürlich. Das Hirn des Spätzchens ist morgen schon wieder 1% größer und also vergaß es, was heute ist, es sei, es stürzen sich Medien oder Psychologen auf das arme Ding und pflegen sein Trauma. Kopf hoch, Stindl! https://www.soester-anzeiger.de/lokales/warstein/jonas-suttrop-handshake-lars-stindl-entschuldigt-sich-trikot-7448801.html

    Kommentar von Campo-News — 2. März 2017 @ 14:53

  122. Irrer Scheiß, die wahre Bedrohung wird nicht benannt und die “Widerstandskämpfer” tragen den roten Stern - http://www.spiegel.de/panorama/elterncouch-warum-ich-um-die-zukunft-meiner-kinder-bange-a-1136491.html

    Kommentar von Campo-News — 13. März 2017 @ 13:40

  123. Familie V wie Vogel haben
    oder “”Bin ich paranoid? Wahrscheinlich”

    Bei Spiegel-online schreibt eine Mutter, die, so wollen wir hoffen, nicht wirklich existiert, sondern nur ein Fake ist. Gäbe es sie, die angeblich 50jährige mit zwei Kindern tatsächlich, müsste man sich sorgen. Gehen wir also davon aus, sie sei eine Erfindung, um uns das Leben lustiger, bunter, emotionaler und…ja ein wenig…geistig bis zur “Bodenkante unten” zu präsentieren.

    Die Familie muss ein F wie Fake sein, obwohl sie als V daherkommt, was auch naheliegend ist, sondern hieße die angebliche Tochter ja Fic und nicht Vic, was immer das auch das sein mag. Der Sohn trägt den “Namen” Vito, wahrscheinlich nach dem gleichnamigen Mercedes unter den Sprintern, was die Mutter als hevorragende Kevinistin ausweisen würde, gäbe es sie “in echt”.

    Die als Tintenstrolchin erfundene Mutter will mit Vorname Juno heißen und mit Nachnamen Vai. Vai? Was das? VOEST-Alpine Industrieanlagenbau? Juno? Warum nicht April? “Erster April” wäre doch auch schön. Halten wir als Zwischenergebnis fest, dass ihre Kinder dann Vic Vai und Vito Vai heißen würden. Wer macht das in vollem Bewusstein? Vic Vai. Müsste man sie nicht entkindern? Sie, die ihre Kinder wahrscheinlich Kiddys oder Kids nennen wird? Sie, die natürlichste aller Viktiven.

    Wie mag ihr Vater geheißen haben? Vlitzliputzli? Und die Mutter “Vlitzimitl”? Man muss heute mit allem rechnen! Jedenfalls: Vrau Vai schreibt als “Mutter” bei Spon über den Kitt der Familie: die “Kids”. Und der neueste Artikel hat es in sich. Darin räsoniert sie über “Warum ich um die Zukunft meiner Kinder bange” und setzt, damit wir gleich wissen was uns erwartet, ein “Bin ich paranoid? Wahrscheinlich” unter das erste vor dusseliger Metapher strotzende, gstellte Foto eines Mädchen, welches, aus einer Röhre ins Licht tapsend, scheu umher schaut.

    So kommt die “Autorin” dann zur Sache und zwar zu den Fragen “Wird das Land, in dem meine Kinder leben, auch in Zukunft friedlich und demokratisch sein? Was, wenn sie in einer Diktatur leben müssen?” Was treibt sie an? Wir ahnen es: die Islamisierung, steigende Kriminalität oder Auflösung der Rechtsordnung ist es nicht, eher die nicht total erreichte Linksordnung. Und so schwadroniert sie von Diktaturen, der AfD und Falschmeldungen, während Frau Vau so transparent bleibt wie ein dpa-Artikel.

    Doch wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt irgendwoher ein roter Stern her. Ein Bildchen, dass der 10jährige gekrickelt haben will, einen “Widerstandskämpfer” mit roten Stern an der Mütze, einer “Tanja la Guerillara” daneben - - - und was machen die? Die schießen auf den bösen weißen Mann mit goldgelber Tolle! So geschehen bei Spon auf der Kinderseite. 2017. Was wird geschehen, wenn diese “Widerstandskämpfer” groß geworden sind? Sie glauben das nicht? Na, dann klicken Sie sich doch mal durch die Bebilderung der Familie Vau, wie “Vogel haben”… http://www.spiegel.de/panorama/bild-1136491-1116438.html

    Kommentar von Campo-News — 14. März 2017 @ 09:32

  124. http://www.focus.de/familie/schule/drogen-mobbing-gewalt-kriminalkommissarin-erklaert-wie-es-auf-deutschen-schulhoefen-wirklich-zugeht_id_6789656.html

    Kommentar von Campo-News — 14. März 2017 @ 12:20

  125. Was hätte aus mir werden können, wäre ich in den Genuss der heutigen Bildungsförderungsprogramme gekommen und in den von den Reformen zu deren Optimierung! Und erst recht all den Reformen dieser Reformen. Wenn ich da an meine eigene Schule denke (es ist viele Jahrzehnte her): bröckelnder Putz, übelriechende Aborte, drei Mal in der Woche Makkaroni mit Jagdwurst und einem Schwapp Tomatensoße, zur Abwechslung Pellkartoffeln mit Rührei. Und dann auch noch Frontalunterricht mit strengen Lehrern. Und Kopfnoten. Beim Schwatzen erwischt, ab in die Ecke und Gesicht zur Wand! Oder raus auf den Flur, dorthin, wo die Lehrer vorbeikamen, die gerade keinen Unterricht hatten, entweder – ich erinnere mich – mit eisigem Blick oder mit einem hämischen „Nanu, Gerald?!” Schlechte Zensuren oder eine der gefürchteten Mitteilungen an die Eltern brachten Kopfnüsse ein und nicht etwa den Beistand durch einen Rechtsanwalt.

    Ganztags-Schulen gab es nicht, dafür nachmittags frei, meistens. Ein paar Hausaufgaben winkten, auch Aufgaben für das Haus und die Familie, und dann, ja dann … Um nicht Opfer der Langeweile zu werden, musste sich unsereiner etwas einfallen lassen. Man selbst war da gefragt, niemand wartete auf uns mit Beschäftigungsprogrammen, mit Anleitungen für dies und für das. Dafür hatten wir ein Recht auf Schrammen. Waren sie am Knie oder Ellbogen verheilt, kamen neue hinzu. Ohne dass deswegen die Mütter in eine depressive Krise verfielen.

    Was, frage ich mich, wäre aus mir geworden, hätte ich eine der Schulen von heute besuchen können? Und was erst aus Geistern, wie denen von Kant oder Goethe, von Beethoven, Bismarck, Siemens oder Einstein und all jenen, die uns in strammer Haltung aus alten Fotos entgegenblicken? http://www.achgut.com/artikel/bildungsreformen_reformen Hat man jemals von auch nur einigermaßen angemessenen Studien an unseren Schulen gehört, von aufwändigen, nach Möglichkeit internationalen Vergleichen zwischen neuen und althergebrachten Unterrichtsmethoden? Und von entsprechenden Statistiken? Zum Beispiel um zu prüfen, inwieweit die Einbeziehung (Inklusion) von Schülern mit besonderem Förderbedarf in den regulären Unterricht eine wirklich gute Idee ist, und zwar in jeder Hinsicht? Kritiker behaupten, die Inklusion schade den Förderschülern und führe bei den übrigen Kindern zu einer Absenkung des Leistungsniveaus.

    Kommentar von Campo-News — 18. März 2017 @ 08:54

  126. “Abitur für alle” als neue Maxime

    Ein Berliner Gymnasiallehrer wiederum beklagt in einem Gastbeitrag den Hype um das Abitur, das mittlerweile als der einzig brauchbare Bildungsabschluss betrachtet werde.

    Damit jeder die Prüfung schaffe, sei das Niveau der Abiturprüfungen in den letzten Jahre beständig gesunken.Universitätsdozenten beklagen schon jetzt beispielsweise mangelnde Orthografie- und Grammatikkenntnisse bei den Studierenden.
    http://www.focus.de/familie/schule/reaktionen-von-eltern-und-schuelern-bildungsmisere-an-deutschen-schulen-jeder-wird-zum-abitur-durchgewunken_id_6840738.html

    Kommentar von Campo-News — 28. März 2017 @ 05:48

  127. https://www.soester-anzeiger.de/lokales/soest/soest-azubi-werden-will-schon-fast-qual-wahl-8059600.html

    Kommentar von Campo-News — 2. April 2017 @ 06:16

  128. Tanja Krienen
    Tanja Krienen “Mum, Dads und Kids”. Was soll das sein? Sind mir noch nie begegnet und ich will auch keine Welt, in der eine Mutter in Deutschland als Mum, ein Vater als Dad und Kinder oder jugendliche als Kids bezeichnet werden. Kitt kenne ich. Der hält zusammen. Viellleicht sind ja auch Mumps, Dada und Kitt gemeint. Dafür ich gebe ich meine Stimme.

    Kommentar von Campo-News — 4. April 2017 @ 13:01

  129. Geh isch mit meine Bruder Leverkusen, fick isch Bullen.
    Ich gehe mit meinen Brüdern nach Leverkusen, um die Bullen zu ficken.
    Ich gee mit meinen Brühdan nach Lewakusen, um die Bulen zu fieken.

    Lösung: Alle drei Antworten sind richtig. Sehen Sie, es geht doch. „Wir schaffen das.“ (Worte der Großen Vorsitzenden“) http://www.achgut.com/artikel/schreiben_sie_einfach_drauf_los_recht_schreibung_isst_dof

    Kommentar von Campo-News — 8. April 2017 @ 10:38

  130. http://www.focus.de/familie/erziehung/sinkende-anforderungen-an-kitas-supernanny-ist-entsetzt-ueber-erzieher-ohne-ausbildung-das-halte-ich-fuer-verantwortungslos_id_7049615.html

    Kommentar von Campo-News — 29. April 2017 @ 07:54

  131. http://www.focus.de/wissen/mensch/abi-fuer-alle-lehrer-praesident-sagt-das-abitur-wird-immer-weniger-wert_id_7068679.html

    Kommentar von Campo-News — 3. Mai 2017 @ 08:34

  132. Den Niedergang Schwedens können wir nicht nur in den vielen „No-go-Zonen“ oder bei der ständig zunehmenden überbordenden Gewalt durch den ungehinderten Zustrom von kulturfremden Krimilanten beobachten; das totalitäre Multikulti-Schweden betreibt ihn selbstmordartig auch durch die Eigenen bis in die kleinsten Gemeinden hinein. Der Lehrer einer Grundschule in Gislaved hatte zufällig mit dem Finger auf einen Schüler gezeigt, und das, noch kränkender, während andere Mitschüler anwesend waren. Der Schüler sei dadurch gekränkt/verletzt worden, meinte die Kinder- und Schülervertretung “Barn- och elevombudet” (BEO), die der Schulinspektion angeschlossen ist. Die Kommune müsse dem Schüler Schadensersatz von 10.000 schwedische Kronen (SEK) zahlen, da der Lehrer tatsächlich den Finger auf den Schüler gerichtet habe.

    (Von Alster)

    Wie das passiert sei, darüber gibt es geteilte Meinungen. BEO verlangt außerdem, dass die Schule ihre Handhabung und Weiterleitung über Beschwerden von Verletzungen verbessern muss.

    Laut Pisa ist das Schulniveau an den schwedischen Schulen so rapide gesunken wie nirgendwo sonst in den untersuchten Ländern. Die schwedischen Behörden haben einen direkten Zusammenhang zwischen dem sinkenden Niveau und dem steigenden Zuzug von Migranten hergestellt. „Wir brauchen neue Lehrer, auch für die jeweiligen Muttersprachen, sowie Dolmetscher“, erklärte die Bildungsbehörde daraufhin. Das wird wohl nichts, denn den allermeisten Gemeinden fehlen inzwischen die Mittel aufgrund der großen Anzahl von neu ankommenden sogenannten „Flüchtlingen“, sie verursachen eine tiefe Krise der sozialen Dienste, der Grundschulen, Gymnasien und der Wohnraumversorgung. Im immer noch als „reich“ geführten Schweden muss die Finanzministerin Magdalena Andersson (S) inzwischen konstatieren: „Wir haben große Probleme“.

    Der Ort Gislaved, in der die Gemeinde wohl 10.000 schwedische Kronen an einen Grundschüler zahlen muss, weil der Lehrer mit dem Finger auf ihn gezeigt hat, liegt in Südschweden in der Provinz Småland, die an die südlichste Provinz Skåne grenzt. Die Schweden haben ja neuerdings ihre Grenzen für „Flüchtlinge“ wieder sperrangelweit aufgemacht (PI berichtete). Davon sollte Skåne ausgenommen werden. Aber auch hier wird es bis auf weiteres keine Grenzkontrollen geben. Die Polizei hat nicht genug Leute. Man sucht 100 zivile Passkontrolleure. Gute sprachliche und kulturelle Kompetenzen sind gefragt. Die Züge können solange unkontrolliert über die Öresund-Brücke nach Schweden rollen.

    Kommentar von Campo-News — 14. Mai 2017 @ 05:37

  133. Ein Problem gab es demnach mit der Aufgabe zum Hörverstehen, die den Schülern am 18. Mai in der „Zentralen Prüfung“ im Fach Englisch gestellt wurde: Sie mussten „Multiple Choice“-Fragen zu einem Podcast der südafrikanischen Sängerin Miriam Makeba und einer Rede von Prinz Harry beantworten.

    „Das erste war kaum zu verstehen, weil die Frau afrikanischen Slang hatte und Trommelmusik zu hören war“, erklärte der 16-jährige Dario Schramm „RP-Online“. „Prinz Harry spricht außerdem sehr undeutlich.“ Für ihn selbst hätten die 30 Minuten Bearbeitungszeit gereicht, so der Schüler, doch viele andere hätten Probleme gehabt. Die Schüler seien schockiert gewesen, bestätigten Lehrer.
    Focus

    Kommentar von Campo-News — 21. Mai 2017 @ 08:35

  134. http://orf.at/stories/2393373/

    Kommentar von Campo-News — 7. Juni 2017 @ 06:09

  135. http://www.focus.de/familie/schule/josef-kraus-wieso-kinder-sich-nicht-mehr-benehmen-koennen_id_7239023.html

    Kommentar von Campo-News — 20. Juni 2017 @ 10:50

  136. Rechnenkönnen? Wozu denn?

    Bei dem am 17.6. gesendeten Fernsehblödsinn Paarduell, zeigte sich die ganze Pracht der auf geschätzt achtjährigen Voluntärkräften beruhenden Bildungsauftrags-Umsetzung der ARD. Rechnen Sie bitte zuerst mit, bevor es konkret wird. Stellen wir uns ein Ganzes vor (100%), so ist es klar, dass zur Basis von 70 etwa 42,85% hinzugefügt werden müssen, um das Ganze zu erhalten. Nicht so bei der ARD.

    Worum ging es konkret? Die Paare sollten die Frage beantworten, was sich nach dem Zusammenschluss der BRD und DDR um 30% erhöhte: die Zahl der Großstädte, die Fläche oder die Einwohnerzahl? Beide Paare sagten richtigerweise “C”, doch offiziell hieß die richtige Antwort “Fläche”! Wie das? Wer die deutschen Daten kennt, weiß, dass die Fläche der Bundesrepublik Deutschland heute 356 000 Km² beträgt und früher 249000 bzw. 108000 die ungefähren Zahlen hießen. Wenn man also 30% zur ursprünglichen Fläche addiert, muss man knapp 75000 hinzufügen, käme als nur auf weniger als 325000Km². Die achtjährige ARD-Voluntärin jedoch, die man zur Beantwortung der Fragen losschickte, nimmt jedoch das ENDERGEBNIS und stellt fest, der zusätzliche Anteil betrüge 30%, also sei das Gebiet um 30% gewachsen!?! Irre! Das richtig Ergebnis - die Einwohnerzahl - wird nicht erkannt, schon die 8jährige nicht weiß, dass zwar Ostberlin Bestandsteil der DDR war, also die Einwohnerzahl damals über 16 Millionen betrug und sie weiß auch nicht, dass West-Berlin NICHT zur BRD gehörte, als Zuwachs also West-Berlin und DDR MIT Ostberlin gerechnet werden müsste. So käme man bei 60,5 Mio plus 18 Mio ziemlich genau auf 30%! Doch die neue Intelligenzia kam zu dem Ergebnis, die alte BRD habe knapp 64 Mio gehabt, zu denen 16 Mio hinzugekommenei, also knapp 25%. In der Sendung wurde dann sogar behauptet, die sei ein 20prozentiger Zuwachs, weil die Achtjährige einfach aus diesem Schaubild - das auch eingeblendet wurde - ihre irren statistischen und mathematischen Kenntnisse ablas. Das konnte sie…soeben - siehe den Link unten

    Die Sendung wurde schneller als andere im Archiv gelöscht. Ein Mann versuchte als Kommentar zu einer anderen Sendung folgende Sätze loszuwerden: “Guten Abend, nachdem mich der Mann am Telefon nicht so recht ernst genommen hat nun mein Versuch per email. Beim Paarduell war vor wenigen Minuten die Frage, was mit der Wiedervereinigung um 30 % gewachsen ist. Als Antwort wurde Fläche genannt. Und das ist definitiv falsch !! Die alte “BRD” hatte rund 249.000 km2. 30 % davon als Zuwachs wären rund 75.000 km2. Die DDR hatte aber 108.000 km2. Und das ergibt einen Zuwachs von rund 44 %. Sie machen hier die Rechnung von der falschen Seite aus. Wenn von Zuwachs die Rede ist dann muss man den Ausgangswert nehmen. Sollte eigentlich klar sein. Grüße aus der Oberpfalz Klaus F.” Tja, so ist es. Doch man redet nicht darüber. Wir leben in der Zeit der großen Abklärung. file:///C:/Users/OEM/AppData/Local/Temp/Fl%C3%A4che%20Einwohnerzahl_Text_2-7.pdf

    Kommentar von Campo-News — 22. Juni 2017 @ 11:27

  137. http://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/schummeln-an-der-uni-in-klausuren-und-hausarbeiten-ein-student-packt-aus-a-1129899.html

    Kommentar von Campo-News — 24. Juni 2017 @ 08:49

  138. Irre, das ist keine Satire, sie will wirklich, dass die Sozialkompetenz bei Medizinern entscheidet - https://www.facebook.com/bentode/videos/1534506009904215/?hc_ref=ARQXx_DcNKRPHCCG-XP3_-8xNeICz1wMnXlDGAQ_pEjIJ1W-xwuEZdR4Q2vewMkI_cM

    Kommentar von Campo-News — 11. August 2017 @ 14:02

  139. Wer seinen Sohn Morten nennt, hat es eigentlich nciht besser verdient. http://www.focus.de/wissen/mensch/schreiben-nach-gehoer-rechtschreibung-aufgabe-der-eltern_id_7480253.html

    Kommentar von Campo-News — 20. August 2017 @ 08:44

  140. Lehrergeständnis zum neuen Schuljahr Warum einige Lehrer so lasch benoten

    Viele Lehrer scheuen sich davor, schlechte Noten zu geben - und das liegt nicht an den guten Schülern. Sondern daran, dass sie beliebt sein wollen, keinen Ärger mögen und sich gern wenig Arbeit machen. http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/lehrer-fordert-endlich-faire-noten-zu-vergeben-a-1164621.html

    Kommentar von Campo-News — 2. September 2017 @ 06:19

  141. http://www.focus.de/politik/deutschland/mecklenburg-vorpommern-privatschulbesuch-ihres-sohnes-ministerpraesidentin-schwesig-macht-sich-im-kampf-fuer-gerechtigkeit-unglaubwuerdig_id_7564599.html

    Kommentar von Campo-News — 7. September 2017 @ 14:03

  142. http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/grundschulen-so-wenig-achten-lehrer-auf-rechtschreibung-a-1167080.html

    Kommentar von Campo-News — 13. September 2017 @ 10:55

  143. Wer bezahlt das eigentlich und warum wird der erste Studiengang in englischer Sprache abgehalten - https://www.soester-anzeiger.de/lokales/soest/neue-studenten-kommen-aller-welt-nach-soest-8763689.html

    Kommentar von Campo-News — 12. Oktober 2017 @ 06:19

  144. http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/deutschland-bildungsniveau-an-grundschulen-bundesweit-gesunken-a-1172601.html

    http://www.focus.de/familie/bildung-bildungsstudie-zeigt-niveau-bei-deutschlands-grundschuelern_id_7708797.html

    Dazu sagt Winterhoff: „1995 waren die Kinder mit drei kindergartenreif, mit sechs schulreif und mit 16 ausbildungsreif. Ich habe heute Kinder, die sind mit zehn derart auffällig, dass ich mir gar nicht vorstellen kann, dass die überhaupt in einer Gruppe klarkommen – in der Schule nicht und bei einem Arbeitgeber schon gar nicht.“
    Laissez-faire Bildungssystem

    Der Bonner Kinderpsychiater bemängelt nicht nur die fehlende Anleitung der Eltern, sondern auch den Laissez-faire Stil in Schulen und Kindergärten. „Für mich als Psychiater stellt es eine Katastrophe dar, dass wir unser Bildungswesen vor 15 Jahren umgestellt haben. Seitdem gilt in Kindergarten wie Schule: alles offen, alles frei. Das Kind soll alles von alleine machen, alles von alleine erkennen. Und dabei hat man gar nicht gesehen, dass sich so niemals die Psyche entwickeln kann. Kinder brauchen dringend einen Unterricht,der auf den Lehrer bezogen ist. Sie müssen lernen, dass es Personen gibt, die besser sind als sie.
    http://www.focus.de/familie/iqb-bildungsstudie-helikoptereltern-fehlende-frustrationstoleranz-und-bildungssystem-verantwortlich-fuer-schlechte-ergebnisse_id_7726559.html

    http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/susanne-eisenmann-das-niveau-an-den-schulen-ist-gesunken-a-1176343.html

    http://www.focus.de/politik/deutschland/duerfen-nicht-ueber-marode-schulen-sprechen-maulkorberlass-fuer-schulleiter-ich-finde-das-von-der-senatorin-eine-unverschaemtheit_id_7815861.html

    Da wird Mutter zu „mudda“, Fisch zu „füsch“, Kind zu „Kint“ oder Pferdeställe zu „fädestelle“.

    Sogar „ganze Sätze werden nie fehlerfrei geschrieben“: „DER fuks Leuft WEK“ heißt eigentlich „Der Fuchs läuft weg“. Und aus „Dann sind sie nach Hause gelaufen“ wird „DAN SINTSI NAHAUSE GLAUFEN“. http://www.pi-news.net/bild-und-migranten-schueler-sechs-setzen/

    Kommentar von Campo-News — 13. Oktober 2017 @ 11:29

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