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16. Dezember 2007

Nimm keine Waffen mit (Don’t take your guns to town von Johnny Cash), Deutsche Übersetzung von Tanja Krienen

Abgelegt unter: Allgemein — Campo-News @ 07:47

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Nimm keine Waffen mit (Don’t take your guns to town von Johnny Cash),
Deutsche Übersetzung von Tanja Krienen

Der Bauerjunge Billy Joe wuchs auf dem Hof heran
Ohne Geduld, mit Fernweh denn er war schon fast ein Mann
Wechselt das Hemd´, wichst Stiefel blank, kämmt´s schwarze Haar zurück,
Doch die Mutter sagt mit Angst im Blick

Nimm keine Waffen mit, Kind
Lass den Colt zu Haus, Bill
Nimm keine Waffen mit

Er lachte, küsst die Mutter: Hey, dein Billy ist ein Mann!
Ich schieß so schnell und scharf, du weißt, wie niemand es hier kann
Aber niemals schieß ich ohne Grund, bin kein Revolverheld
Doch sie rief noch mal, weil ihn nichts hält

Nimm keine Waffen mit, Kind
Lass den Colt zu Haus, Bill
Nimm keine Waffen mit

Er sang ein Lied, der Weg war lang, den Colt stolz in der Hand
Es sah ein Schild „Zur bunten Kuh“, – die Stadt war weit bekannt
Er stieg vom Pferd ging in die Bar, hielt in der Hand sein Geld
Doch der Mutters Ruf von fern ihm gellt:

Nimm keine Waffen mit, Kind
Lass den Colt zu Haus, Bill
Nimm keine Waffen mit

Er nahm den ersten starken Drink und schüttelt ihn sich ab
Nun bin ich wohl ein Mann, denkt er, jetzt mach ich nicht mehr schlapp
Doch ein schmutzger Typ gleich neben ihm, lacht wie´s noch keiner tat
Und schon wieder hört er Mutters Rat

Nimm keine Waffen mit, Kind
Lass den Colt zu Haus, Bill
Nimm keine Waffen mit

Bill war in Wut und griff zum Colt, doch vor dem ersten Schuss
War der Fremde dran und feuerte, und machte mit ihm Schluss
Als Billy Joe zu Boden fiel, die Sinne schwanden schon
Und verwundert Worte hört zum Hohn

Nimm keine Waffen mit, Kind
Lass den Colt zu Haus, Bill
Nimm keine Waffen mit

3 Kommentare »

  1. Hübsch:

    SPIEGEL ONLINE: Nun ja, viele Amerikaner glauben immer noch, dass ihr Land durch die starke Hand eines hehren Präsidenten gelenkt wird. Der kommt in Ihrem Film aber nicht vor.

    Hanks: Aus welchem Land kommen Sie denn? Ist das bei Ihnen etwa anders? So läuft es nun einmal: Es wird gemauschelt. Die einzige Ausnahme sind Diktaturen. Nur in Nordkorea wird wahrscheinlich genau das gemacht, was der Präsident befiehlt. Nüchtern betrachtet ist das politische Tagesgeschäft wahrscheinlich langsam und irgendwie lächerlich. Aber das ist immer noch besser als die Alternative.

    SPIEGEL ONLINE: Die Geschichte des Films basiert auf Fakten. Haben Hasardeure wie Charlie Wilson in Washington tatsächlich einen Freibrief?

    Hanks: Im Film sage ich als Wilson an einer Stelle: “Ich komme aus einem Staat, in dem die Bürger einfach nur ihre Waffen tragen und niedrige Steuern zahlen wollen. Das ist alles. Einmal gewählt, kann man eigentlich machen, was man will. Und es existiert ein ungeschriebenes Gesetz: Wenn du jemandem einen Gefallen schuldest, musst du den auch einlösen. Wenn du jemanden im Stich lässt, dem du etwas schuldest, wird kein Mensch jemals wieder mit dir sprechen.” Das finde ich faszinierend.

    SPIEGEL ONLINE: Läuft es im Filmgeschäft ähnlich?

    Hanks: Oh, nein. Da lügen sich die Leute ständig an. Und sie lassen dich ständig im Stich. Ein Gefallen? Der ist morgen schon längst wieder vergessen. Die einzige Ausnahme im Showbusiness ist wahrscheinlich die Wohltätigkeitsarbeit. Wenn du bei jemandem auf einer öffentlichen Veranstaltung aufkreuzt, wird er vielleicht auch zu deiner kommen. So sammelt man seine Spenden. Alles andere ist Business. Und das ist nun einmal extrem unmoralisch. Ich wünschte, man würde Politik etwas entmystifizieren. Ich fände es toll, wenn Charlie Wilson kandidieren würde, ein Typ, der verkündet: Ich trinke viel und bin hinter Frauen her, ich liebe Schnaps! Den würde ich sofort wählen.

    Kommentar von Campo-News — 4. Februar 2008 @ 13:32

  2. Die Düsternis war sicher auch da und begleitete ihn sein Leben lang, aber Dad personifizierte immer auch Hoffnung.

    Kommentar von Campo-News — 1. März 2010 @ 17:22

  3. Tatsächlich war der gestrige ARD-Bericht eine Wohltat: 45 Cash, wie er wirklich war. Der Focus schreibt heute dazu -

    Kommentar von Campo-News — 24. August 2010 @ 08:42

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