“Leben hat Gewicht”…
und nur in einem kranken Körper steckt ein kranker Geist.
Aus “Die sieben Todsünden” von Bertolt Brecht und Kurt Weill
4. Völlerei
Da ist ein Brief aus Philadelphia: Anna geht es gut. Sie verdient jetzt endlich.
Sie hat einen Kontrakt als Solotänzerin. Danach darf sie nicht mehr essen, was sie will und wann sie will.
Das wird schwer sein für unsre Anna, denn sie ist doch so sehr verfressen.
Ach, wenn sie sich da nur an den Kontrakt hält, denn die wollen kein Nilpferd in Philadelphia.
Sie wird jeden Tag gewogen. Wehe, wenn sie ein Gramm zunimmt, denn die stehen auf dem Standpunkt: 52 Kilo haben wir erworben, 52 Kilo ist sie wert. Und was mehr ist, ist vom Übel.
Aber Anna ist ja sehr verständig, sie wird sorgen, daß Kontrakt Kontrakt ist. Sie wird sagen: Essen kannst du schließlich in Louisiana, Anna. Hörnchen! Schnitzel! Spargel! Hühnchen! Und die kleinen gelben Honigkuchen!
Denk an unser Haus in Louisiana! Sieh, es wächst schon, Stock- um Stockwerk wächst es!
Darum halte an dich: Freßsucht ist vom Übel. Halte an dich, Anna, denn die Freßsucht ist vom Übel.
Es gibt ein paar dünne Models aber nicht deshalb hat der verlängerte Arm Alices Schwarzers, also die Bundes“regierung“ die gleichnamige Kampagne inszeniert. Nebenbei, habe ich VOR der 2005er Wahl analysiert was uns bezüglich des Feminismus blüht aber was will man in einem Land verlangen, in dem man nicht mehr Studien zur Atomkraft lesen kann UND DARUM(!) die Bildung, sowie das eigenständige Denken, auf jenen Hund kam, der jetzt mit dem Schwanz wedelt…

Spon online: “Niedriger Bildungsgrad - höheres Gewicht (TK: es sind aber doch die Gene! *pruuussst*)
Übergewicht und Bildungsgrad hängen eng zusammen. 48 Prozent der erwachsenen Männer mit Hauptschulabschluss sind übergewichtig, bei denen mit Abitur liegt der Anteil bei nur rund 42 Prozent. Wie auch bei der sozialen Herkunft zeigt sich dieser Zusammenhang deutlicher bei den Frauen: 36 Prozent der Frauen mit Hauptschulabschluss haben Übergewicht, aber nur knapp 10 Prozent derjenigen mit Abitur. Ein Trend, der sich auch bei heutigen Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren fortsetzt: Bei den Jungs sind unter den Hauptschülern doppelt so viele Fettleibige zu finden wie unter den Gymnasiasten. Wieder sind Frauen stärker betroffen: Bei Mädchen sind es sogar fast drei Mal so viele.”
Kommentar von Campo-News — 30. Januar 2008 @ 16:49
Böses Hollywood aber auch.
*Sing*,siehe oben “denn die wollen kein Nilpferd….” Ohhhhh
Kommentar von Campo-News — 4. Dezember 2009 @ 16:31