Campo de Criptana




9. April 2007

Transsexualität

Abgelegt unter: Allgemein — Campo-News @ 16:44

 Siehe auch meinen Artikel in der taz zum Thema.

Ein polemisches Plädoyer zur Bewahrung des Status Quo


Von
Tanja Krienen

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Kontakt: mail@tanjakrienen.de

Dazu auch dieses Thema

Mehr als ein Vierteljahrhundert existiert nun das Transsexuellengesetz und genau so alt sind die sporadisch initiierten Versuche dieses zu „reformieren“. In der Regel geschieht das - und besonders heftig seit wenigen Jahren - durch die jeweils neue Generation von Probanden, die sich meist dem „Transgender“-Spektrum, nicht aber explizit dem der Transsexuellen zuordnet, ja diesem oft sogar konträr gegenübersteht. Das Gespräch mit den erfahrenen und traditionellen Transsexuellen findet im Vorfeld derartiger Gesetzesänderungsvorschläge auffällig oft nicht statt, nicht zuletzt, weil diese öfter zurückgezogen, relativ angepasst und vor allem abseits der so genannten Selbsthilfegruppen leben und sich zum Teil auch bewusst davon fernhalten, aber auch, weil sie einfach nicht gefragt werden.

 

Doch gerade aus jenen Gruppen, in denen sich allgemein „Identitätsgestörte“, resp. „Transgender“ jeglicher Art wieder finden und gleichberechtigt Wünsche artikulieren können (ohne sie selbst je in Anspruch zu nehmen), entstammen die aktuellen Zielstellungen der „Transgender-Politik“. Ihre Transmissions-Personen in den öffentlichen Bereichen, versuchen die meistens in die Materie wenig involvierten Entscheidungsträger mit dem populistischen Rückgriff auf die angebliche „Mehrheitsmeinung“ zu beeinflussen. Unschwer zu erkennen, wie sehr diese Postulate in Schwulen, - Lesben, - und Genderdiskursen, aber sehr wenig in der Psychologie, Genetik und Biologie wurzeln. Subjektivismus ist die alles entscheidende Leitlinie, die Frage nach objektiven Kriterien wird nicht nur als Belästigung, sondern gar als unzumutbar empfunden. Jedoch verlieren Wissenschaften ihren Anspruch, falls sich die Auffassung durchsetzt, Erkenntnisse sollten einer politisch gewollten Zielstellung zum Opfer fallen, damit der scheinbare „Fortschritt“ obsiegt. Der Verzicht auf dialektische Schlüsse wiegt jedoch schwer, wenn die verordnete Postmodernität Abstufungen verwirft und das Attribut Gleichwertigkeit - als einzig relevante Kategorie - über jedwede Differenzierung stellt.

 

Wer Transsexuelle zum „3. Geschlecht“ erklärt, nimmt ihnen ihr zweites.

 

Als deutliche Tendenz erkennbar, die mit einer Änderung des Transsexuellengesetzes einhergeht, ist die Vereinnahmung - und damit Herabwürdigung - der konsequent lebenden Personengruppe der Transsexuellen, zu einem Pool allgemeiner „Transgender“. Dem nicht selten schrillen, expressiven und exhibitionistischen Bereich also nur vorübergehend entkommen, finden sie sich, wenn die extremen Kräfte des „Alles geht“-Prinzips ihre Ziele verwirklichen können, dort wieder, wo sie in den 70er Jahren standen: auf einer Höhe mit Drag-Queens, Transvestiten und Crossdressern. Kurios erscheint die Korrespondenz des „progressiven“ Lagers, mit den tatsächlichen Ignoranten in der Gesellschaft. Beide unterscheiden nicht. Für die einen, sowie wie für die anderen, erscheint ein Mensch, der sich entgegen seines ursprünglichen Geschlechtes darbietet, gleich allen anderen Abweichenden und derselbe Gruppe zugehörend - unabhängig in welcher Qualität (Körper, Charakter, Zeit, Psyche) er sich präsentiert. Wer aber Transsexuelle zum 3. Geschlecht erklärt, nimmt ihnen ihr zweites.

Im Folgenden geht es gar nicht zuvorderst um die Frage der primären und sekundären Transsexuellen, sondern um die Fixierung einiger Kriterien zur Bestimmung von Geschlecht und Rolle anhand einiger Charakteristika, die in den subjektivistischen Postulaten mancher Transgender-Ideologen gänzlich unterzugehen scheinen. Dabei ist besonders die „zweite Hälfte“, also diejenigen, der nicht konsequent lebenden oder charakterlich entsprechenden Kandidaten zu beleuchten, welche immer neue Selbstbestimmungskonstrukte präsentieren und sich letztlich einer Kategorisierung gänzlich entziehen (wollen). Dass dieses subjektive Interesse besteht, sollte kein Grund dafür sein, jenen Entwürfen nicht zu widersprechen. Schon der Logik wegen. Schließlich ist das auch bei anderen Zwangsvorstellungen geboten und hält jene Personen, die sich in einem extremen Akt der sexualisierten Euphorie befinden, vor leichtfertig gefällten, unumkehrbaren Entschlüssen, ab. Die Rede soll im Folgenden hauptsächlich von Mann-zu-Frau-Transsexuellen sein.

Identitätsstörung als verklausuliertes Geschlechterproblem

 

So existieren also viele Legenden, Mythen und Histörchen - z.B. jene vom unisono beklagten und angelesenen „falschen Körper“ - die im Stadium des emotionalen Hochgefühls der „Betroffenen“ in den „Selbsthilfegruppen“, welche nicht selten den Charakter und die Struktur einer Sexsekte, gleich indischer „Eunuchen“ – Formationen (besser träfe hier tatsächlich die Charakterisierung als „Transidenten“) besitzen, im Kollektiv zu kompatiblen Handlungsmustern festgeklopft werden. Dies dient u.a. der Rekrutierung willfähriger Mitläufer und schmiert gleichsam den damit verbunden Wirtschaftskomplex, der sich aus der künstlichen Schaffung von Begierlichkeiten und seiner lukrativen Umsetzung speist. Die erste ihrer Erfindungen ist das Wortkonstrukt „transidentisch“, geschaffen, um die Behauptung „Tertium non datur“, krampfhaft via Selbstinszenierung ad absurdum zu führen, die zweite, die infolge falscher Selbstbestimmung abgeleitete Größenordnung der Gemeinde von deutlich über 100 000 Personen, bei gleichzeitiger Ausrufung des „Transidentischen“ zum Massenphänomen. Bei näherer Bespiegelung jedoch, wird der reale Hintergrund nicht nur als semantisches Problem transparent.

 

Vordergründig so argumentieren sie, störe der Begriff Transsexualität wegen der Silbe „sex“, doch vom Terminus Transsexualismus ausgehend, wird der Charakter des Gegenstandes deutlicher – Sex, im Sinne von Geschlecht: Male! Dass der Einwand, dieser Begriff sei missverständlich, ausgerechnet von jenen eingebracht wird, die sich ansonsten sehr stark amerikanisierter Terminologien bedienen, fällt auf. Doch vergegenwärtigen wir uns dieses: „trans“ meint immer etwas Veränderliches, über, hinter oder durch; ein Transfer überführt, ein Transformator wandelt um, eine Transskription überträgt und durch einen Transport befördert man X von A nach B. Niemand, um einmal dieses plastische Beispiel zu nehmen, redet von einem Transport, wenn das Möbelstück zwar zur Überführung bereit steht, aber dann doch nicht bewegt wird.

 

„Identisch“ bedeutet „übereinstimmen“, „gleich“ – aber womit? „Es“ möchte zur Identität. Nur, zu welcher? Und: warum? Sie postulieren also einen Identitätswechsel. War lediglich ihre alte IDENTITÄT das Problem? Da sie vor der wirklichen Vollendung der Geschlechtsänderung und Neuwerdung fremdeln, scheint dies der Fall zu sein. Eine Identität wechselt man jedoch auch im Falle der Heirat (ledig – verheiratet); des Lebensabschnittes (Schüler/Auszubildender – Erwachsener im Beruf) oder der Staatsangehörigkeit – hier aber geht es NUR UM EINES: Den Geschlechtswechsel! Es schuf demnach im vorliegenden Falle ein Zirkel Identitätsverunsicherter, seelisch Zerrissener, eine neue Kategorie, ohne eine präzise Definition ihrer konkurrierenden Variante vorzuweisen.

 

Die Betreffenden aber wissen, dass sie einer klassischen Abbildung transsexueller Psyche und Physis nicht entsprechen, entdeckten den Ausgang in das „Transidentische“ und ordnen sich unter den Obergriff der „Transgender“ ein. Sie entziehen sich einer transparenten und plausiblen Typisierung, konterkarikieren mitunter das ersehnte Vorbild schon allein auf Grund morphologischer Diskrepanzen, aber auch durch ihre synthetische Gesamtkonzeption, und strapazieren, gespreizt und selbstgefällig, mit eben jener vertrackten Interpretation des Weiblichen, häufig den bis dato Unvoreingenommenen. Sie verschanzen sich hinter einer Ideologie - ihre verminderten Affekte fallen jedem auf, der sie begutachtete.

 

Ursachenverleugnung und fehlende Selbstkritik

 

In dieser Gruppe wird in der Regel das Gespräch mit einer psychologischen Fachkraft überwiegend als Bedrohung gesehen und erlebt, obgleich, oder gerade weil unter den „Transidenten/Transgender“, andere Motive als die vorgegebenen zutage treten könnten. Die hohe Zahl der Abbrüche auf dem Weg ins andere Geschlecht, aber auch die nicht unbedeutende Menge der später Bereuenden (inklusive der vielen Selbsttötungen), weisen auf eine eher zu geringe Prüfung der Kandidaten hin. Um zu ihrem Ziel zu gelangen, umgehen sie nicht selten die vom Gesetz auferlegten Hürden und treten bis hin zur Namensänderung oder sogar zur Operation nicht offen im „Wahlgeschlecht“ auf, sondern erscheinen nur beim Psychologen in veränderter Gestalt. Doch inzwischen beanspruchen sie auch nicht einmal mehr den ehemals obligatorisch konsequenten Weg, sind also nicht trans-sexuell, nicht geschlechtlich-hinübergehend.

 

Ursachenverleugnung ist die Voraussetzung für ihre mangelnde Selbstkritik. Denken wir an Freuds Patienten-Schilderungen, so wissen wir, dass sich auffallend viele in ihrer Rolle des Neurotikers recht wohl fühlen und Lösungsansätze, resp. Möglichkeiten, mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln ablehnen, ja vor allem aggressiv auf den reagieren, der ihnen detailliert die Gründe für ihre Störung benennt. Viele Psychologen erfahren den Druck der Probanden, knicken ein und spielen letztlich im Komplex der „Trans“-Industrie mit. Sie „begleiten“ die nur ideologisch Motivierten, anstatt ihnen, so wie es ihre Pflicht wäre, begründet zu widersprechen und gegebenenfalls zu therapieren.

 

Sekundäre und tertiäre Triebfedern

 

In der besagten Patientengruppe werden manche verhüllte Interessen sichtbar; um die häufigsten zu nennen: Homosexuelle Übersteigerung, pathologische Verehrung des Weiblichen, eine „temporäre Phase“, Autogynäkophilie, Transvestitismus oder Kastrationsphantasien – eines der medusischen Häupter ausgeprägter sadomasochistischer Neigungen. Besonders diese masochistische Praktiken erweisen sich als fatale Ouvertüre zu einer kakophonischen Geschlechter-Farce. Der ausgelebte Hang zur qualvollen Unterwerfung, mitsamt der Genitalmanipulationen, besitzt eine latent weibliche Komponente; tritt diese gepaart mit „weiblichen“ Fetischen in Erscheinung, stellt sich nicht selten das subjektiv Empfinden ein, hier läge eine Demonstration weiblicher Gefühle oder Zustände vor. Eine Fixierung auf Stoffe, Rituale und ein stimulierendes Milieu, ersetzt die Abkehr von menschlicher Äußerungsform und Sozialität. „Liebe“ wird durch seelenlose Apparaturen ersetzt, die psychotische Existenz mittels maskuliner Domina manifestiert. Es ist der Einstieg in eine – so empfundene – Umkehrung des Geschlechterverhältnisses. Aus der suggestiven Hörigkeit, entwickelt sich sukzessiv die Gier nach dem „Open end“ mittels Adaption des Vorbildes.

 

Des Weiteren wird eine Zunahme von Seiteneinsteigern konstatiert, die ihre Sozialisation in der Dark-Wave-Szene erhielten und über die Vorliebe für geschminkte Gesichter, schwarze Kleidung, Stiefel, Leder, schließlich im Tragen von als feminin eingestuften Dessous Befriedigung fanden. Ergänzt wird diese Gruppe durch Personen aus dem Hard & Heavy Rock – Bereich, die ebenfalls über ihr grelles Auftreten, sowie Lack und Leder – Vorlieben, in den indifferenten Bereich, bzw. was sie dafür halten, abrutschen. Ihre Randfigurenrolle haben sie verinnerlicht – sie erwarten gar nicht mehr. Diskriminierend empfinden sie meist nur, dass sie nicht alle ihre Phantasien umsetzen können, oder der Gesetzgeber ihnen letzte Hürden auferlegt, ja, dass er dies überhaupt noch im Ansatz wagt. Tatsächliche Diskriminierungen werden von ihnen nie benannt, allzumal sie diese ja nicht erleben, weil sie ja weiterhin im Wesentlichen offiziell in der angestammten Rolle agieren.

 

Geschlechterspezifische Sexualität findet in der Regel nicht statt.

 

Die konstatierte indifferente sexuelle Orientierung der Zielgruppe hat ihren Ursprung in der kuriosen Auffassung von Weiblichkeit, die Absurderweise gerade das Sexuelle ausklammern möchte. Weiß man(n) was weibliche Sexualität ist, wenn sie nicht gelebt wird? Wird sie, so muss man fragen, vielleicht gar nicht empfunden? Hormonbehandelte männliche Ratten „entdecken“ die Brutpflege, Kapaune ändern ihr geschlechtsspezifisches Verhalten – so genannte Transidenten nicht! Brauchen sie also die semantische Alternative, um ihre Vieldeutigkeit und die Angst vor der endgültigen Entscheidung sprachlich zu kaschieren? Unter den sich als „lesbisch“ apostrophierten oder asexuell gerierenden, befinden sich viele Männer, die etwas „falsch verstanden“ haben und den durchgeführten Schritt später bereuen. Sie sind bei der vergeblichen Suche nach ihrer Weiblichkeit in eine Falle getappt – wirklich transsexuell waren sie nie!

 

Viele Probanden möchten im Grunde nichts ändern, nicht einmal konsequent die viel beschworene Identität! Sie lieben ihre Frauen weiter, als wäre nichts geschehen - auch ihre Kinder, sollen „bitte sehr“ ihr Umfeld bereichern, so, wie immer. Frau und Kinder im eigenen Heim, der Bastelkeller, das Motorrad - alles bleibt wie es ist, ergänzt durch ein partielles Leben im zu kurzen Rock, raffiniert empfundenen schwarzen Strumpfhosen, den Spitzen-BHs und den Lederstiefeletten. Die Kinder dürfen weiter „Papa“ sagen - und sie tun es auch. Reagiert die Familie entsetzt oder auch nur begründet skeptisch, so hadert der gestandene 1,90 große und 100 Kilo schwere Mann mit sich und der Welt. Dabei will er doch nur dasselbe Spiel, welches er früher stets pflegte, weiterhin betreiben – nun mit der Lesbengruppen-Option! Und wenn die lesbischen Frauen protestieren, weil sie das Spiel durchschauen, dann wird er schmollen, seine Bassstimme erheben und noch stärker darauf bestehen, eine Frau zu sein!

Extrem -„Feminismus“ als Rache am Ursprungsgeschlecht

 

Nur wenige, selbst der konsequent lebenden Transsexuellen, gehen Beziehungen ein, wie sie zur Norm des neuen Geschlechtes gehören. Die weibliche Hingabe (wie meist ist hier von den sich offiziell als Mann-zu-Frau-Transsexuellen gerierenden die Rede) findet nicht statt, weil hier eine Blockade wirkt, deren Ursache in der Beibehaltung der Angst des Mannes, vor der Lust des Mannes ist. Man(n) ist nicht auf der anderen Seite angekommen, sieht sich noch immer in einem Mann-Mann-Verhältnis und kann selbstverständlich der Zuneigung eines Mannes nicht nachgeben. Die Hilfsbrücke mancher ähnlich gearteter Personen besteht darin, dass sie sich mit einem Frau-zu-Mann-Transsexuellen liieren. Da diese körperlich ihr neues Geschlecht ohnehin nicht wirklich ausfüllen können und oft ebenfalls nicht wollen, haben sie nun ihr immerwährendes Objekt, nämlich die Frau, in einer maskulineren Variante und müssen auch selber körperlich nicht zur Frau „degenerieren“, denn: die weibliche Sexualität ist nach ihren Vorstellungen ja nie angemessen selbst bestimmend, gar lustvoll oder emotional erträglich. „Gewalt ist männlich“, pflegen sie zu sagen. Sexuelle allzumal. Als Folge dessen werden extreme feministische Positionen eingenommen, als Ausdruck einer sublimierten späten Rache, dem Ursprungsgeschlecht nicht entsprochen haben zu können. Sehr viele „Transgender“ bevorzugen zudem Personen des gleichen indifferenten Standards. Die Erfahrung lässt keinen anderen Schluss zu, dass die Transsexuellen, die ihrem Geschlecht entsprechendes Sexualverhalten leben, sich in einer absoluten Minderheitenstellung von geschätzten 30% befinden.

 

Das Kuriosum wäre also komplett, wenn der Gesetzgeber nun hanebüchenden Geschlechtskonstrukten zu ihrer uneingeschränkten Anerkennung verhilft. So ist ja die Änderung des Geschlechtes, verbunden mit Unfruchtbarkeit, nicht mehr vonnöten, um einen Eintrag im Pass zu erhalten. Theoretisch kann nun der körperlich als „Frau“ lebende und weiterhin über die Möglichkeit zur Kindererzeugung verfügende Mann (nach kurzer Absetzung der Hormone ist dies kein Problem), dem „Mann“, also der biologischen Frau, falls sie noch immer über eine Gebärmutter verfügt, zur Schwangerschaft verhelfen.

 

Keineswegs ist im Übrigen die Befürchtung unbegründet, die oben beschriebene Personengruppe der miteinander liierten „Transpersonen“ würde nicht zum Zwecke der Vermehrung kopulieren. Wenn nicht auf diesem Weg, so gibt es andere Möglichkeiten. Der Beifall der Transgender-Szene für einen Film wie den von Pedro Almodovar „Alles über meine Mutter“ (Todo sobre mi madre), in dem am Ende, die mit typisch absurd ausgestatteten Zügen - geboren aus der homosexuellen Phantasie des Regisseurs - dem Publikum als Mann-zu-Transsexuelle verkaufte Person, aktiv mit einer Nonne (!) verkehrt und ihr ein Kind zeugt, spricht Bände. Wer Transsexuelle so darstellt, verhält sich transsexuellenfeindlicher als ein Stammtisch „sexueller Reaktionäre“. Die Frage aber, wohin die Gesellschaft mit möglicherweise gut gemeinter, aber bisweilen grotesk wirkender „Liberalität“ hinsteuert, wird ohne Aggression nicht beantwortet.

 

Hybrid-Kultur als „Live-Style“

 

Ursprünglich für „genuine Transsexuelle“ eingerichtete Möglichkeiten zur Änderung des bei der Geburt festgelegten Geschlechtes, werden durch die schier endlose Erweiterungen vorgeblicher Merkmale ins Uferlose gedehnt, und oftmals von den Trägern jener verwegenen Ideologie, als frivol - laxes Spiel, mediengerecht vermarktet. Aus einem sehr privaten, sehr tiefen Leiden, wird so nicht selten gigelige Flapserei, mit inszeniertem, exhibitionistischem Klamauk unter der bunten Fahne.

 

Kann es jedoch angeborenes „gegengeschlechtliches“ Verhalten, bzw. tatsächliches Leben im „entgegen gesetzten“ Geschlecht geben? Die Frage ist tendenziell und vorsichtig zu bejahen, doch diese Veranlagung kann sich nicht vor der Pubertär DEFINITIV manifestieren. Kein Mensch kann einen Zustand ablehnen, bevor er ihn nicht wirklich kennen lernte. So kann auch kein Kind ein endgültiges Urteil über sein Befinden in der Geschlechterrolle abgeben, solange es nicht die entscheidenden Facetten durch lebte. Vor der Pubertät scheint dies ausgeschlossen. Man hüte sich zudem davor über Äußerlichkeiten den Inhalt, sprich, den Charakter, zu vergessen.

 

„Kindertranssexualismus“ entpuppt sich bei näherem Hinsehen meist als eine frühzeitige Lenkung einer vom Bazillus der grundsätzlichen Geschlechterleugnung erfassten Mutter, meist in Verbindung mit einem schwachen oder nicht vorhandenen Vater, die ihrem Kind wenig Widerstand entgegensetzt oder nicht selten – bewusst oder unbewusst – seine latente Andersartigkeit fördert. In manchen Kulturen erzieht so die Mutter den schwächlichsten ihrer Söhne als Tochter (oft als Tochter-Ersatz weil sie keine gebar), parallel dazu findet sich hierzulande manche Mutter, die sich, eigentlich ein Mädchen wünschend, dieses selbst (er)schafft. Unterstützung findet diese fragwürdige Konstellation, bei der das letztlich hilf - und willenlose, weil emotional gestörte Kind im Zentrum steht, bei experimentierfreudigen Psychologen und Endokrinologen. Aus nahe liegenden Motiven ventilieren „Transgender“ Medienmeldungen über „Kindertranssexualismus“, um sich nicht zuletzt die Genealogie rückwirkend zu erschaffen, die sie für sich reklamieren.

 

Gibt es, so fragt man sich dann, eigentlich eine „natürliche Zweigeschlechtlichkeit“? Prinzipiell schon. Bei etwa jeder 5000. Geburt treten Abweichungen (manche jedoch nur sehr geringen Grades) an den Geschlechtsorganen auf, darunter fallen auch unbestritten die natürlich – zweigeschlechtlichen Menschen (Intersexuelle) verschiedenster Stufen. Aber auch bei diesen extrem wenigen wirklichen Hermaphroditen, handelt es sich ja nicht um Transsexuelle. Ebenfalls nicht bei jenen Personen mit klassischen Anomalien, die sich in einem „natürlichen Brustwachstum“ bei Jungen infolge eines deutlich erhöhten weiblichen Hormonspiegels zeigen. Zudem können bei diesem „natürlichen Missbildungen“ Gendefekte und Vererbungen eine Rolle spielen.

 

Anmaßende Versuche der „Transgender“ durch Negierung unzweifelhaft vorhandener und tatsächlich existierender Geschlechtsunterschiede reale Fakten aus ideologischen Gründen zu verschleiern, ja geradezu die Abnormität zu heroisieren, führen zu einer weiteren, bewusst kalkulierten Verwirrung. Von dieser Taktik vereinnahmte Intersexuelle, sehen sich so plötzlich zwangsweise adoptiert und haben sich der ungewollten „Geschwisterlichkeit“ – ähnlich den wirklichen Transsexuellen – zu erwehren.

 

Neuerschaffung der Weltprinzipien

 

„Transgender“-Ideologen bauen ihre Thesen auf der Negierung schon pränatal erworbener Anlagen auf – sie leugnen jedwede natürlich vorhandenen Geschlechtsunterschiede und verkrampfen ihre Behauptung zur These, die Geschlechter seien nichts als soziale Konstrukte. So schafft man sich eine parallele Phantasiewelt, die Anspruch auf Anerkennung erhebt. Abseits biologischer, genetischer und psychologischer Fakten wird so eine Ideologie erfunden, um extremsten Subjektivismus und Leugnungen am Rande von Wahnvorstellungen zu ihrer Inszenierung zu verhelfen. Je wilder und phrasierter die formulierte Genese, desto unwahrer die Fakten.

 

Viele der „MzF-Transidenten“ wollen „schon immer ein Mädchen“ gewesen und so zur Welt gekommen sein. Transsexualität sei demnach ein körperliches, kein psychologisches Leiden, behaupten sie. Eine Erklärung, warum sie, wenn schon als Mädchen zur Welt gekommen, selbst heute nicht annähern so aussehen oder sich so verhalten, wird unweigerlich mit einem Ausschluss aus der Diskurs zur Wahrheitsfindung beantwortet.

Eine erdrückende Mehrheit der „Transidenten“ klagt bekanntlich über den „falschen Körper“ und sie liegen damit nicht zufällig richtig, sind doch die morphologischen Defizite oftmals erheblich. Sprächen diese Personen nur von sich und über falsche Geschlechtsorgane, wäre es tragisch, und das letztere zu ändern, doch – ein männlicher Körper bleibt falsch und verändert sich nur bedingt durch eine äußere Operation! Da viele dieser Personen aber kaum Wert auf die Herausbildung weiblicher Formen legen oder gar die „Geschlechts angleichende Operation“ ablehnen, bleibt die oft zu vernehmende Phrase vom „falschen Körper“ eine Ausrede. Sie selbst sind letztlich nichts als die Imitation einer Hypothese, die Skizzierung einer Kopie, ein rudimentärer Torso, ein fleischgewordenes Surrogat einer Phantasie: ein Falsifikat!

Im Übrigen soll hier nicht einer deckungsgleichen oder extremen Anpassung, auch nicht dem Streben nach einem überhöhten Schönheitsideal das Wort geredet werden – wenngleich jene Kandidaten einer Mindestanforderung entsprechen sollten – doch vor allem ist hier der FALSCHE CHARAKTER der betroffenen Gruppe beschrieben. Ebenso seine Nichtkompatibilität mit Mindestvorsetzungen der natürlichen Kriterien für Geschlecht, Rolle und Körperlichkeit.

Wirkliche Transsexualität entwickelt sich jedoch vornehmlich aus der raren Konvergenz von adäquater femininer Konstitution, emotioneller, sensitiver Disposition und präpubertären psychosozialen Impulsen. Selten jedoch war ein Junge ein Mädchen, so wie ein Mädchen ein Mädchen ist! Zudem existiert ein gewisses Spektrum geschlechts-unspezifischer Verhaltensvarianten, sodass es vor der Pubertät im Grunde nicht zu einer originären, offenen und eruptiven Manifestation kommen kann.

 

Die psychologisch bedingte, selbst gewählte, Sackgasse im „second life“

 

Durch externe Induktionen Inspirierte, also jene meist älteren Probanden, die einen auslösenden kathartischen Moment, während eines primären fetischisierten Aktes euphemisieren, z. B. das unbekannte, „prickelnde“ Gefühl beim Tragen von weiblicher Wäsche während einer Faschingsparty als „gutes Gefühl“, scheitern im Alltag schon durch fehlende nonverbale Ausstrahlung und mangelnder Fähigkeit zur akustischen Modulation der Stimme. Die Gründe hierfür sind in der nicht natürlichen Gewachsenheit, des aufgepfropften situativen Status zu suchen und wurzeln in der tragischen Vision dem anderen Geschlecht angehören zu müssen.

 

Mangelnde Grundvoraussetzungen und komplett fehlendes Einfühlungsvermögen in das eigentlich doch so begehrte „neue Geschlecht“ (das es im wahrsten Sinne des Wortes auch tatsächlich ist), führen zu einer Reihe von Operationen, z. B. der Stimme, die paradoxerweise von der Gemeinschaft der Versicherten mitzubezahlen sind, obwohl doch, wie schon erwähnt, die Kandidaten meist den Krankheitscharakter vehement leugnen. Das hat seine innere Logik, denn die Betroffenen leiden ja nicht wirklich an der Krankheit Transsexualität, sondern wählen sich ihre Schein-Identität, durch komplett willkürlich gewählte Versatzstücke aus. Kein Wunder angesichts der unzähligen Personen, die mit esoterischem und religiösem Hintergrund ihren „Ausgang“ in diese Spielart des „second life“ fanden.

 

Könnte aber nun eine nicht durchgängig gelebte Existenz im ,,neuen“ Geschlecht, wie es die ,,Transidenten“, resp. „Transgender“ meinen, etwas anderes sein als eine zementierte, schizogen anmutende Lebenssituation, die allenfalls geduldete Halbwesen gebiert?! Für eine Transsexuelle, kann jedoch nur, selbstachtend, der Anspruch dem nicht ursprünglichen Geschlecht konsequent anzugehören, mit dem Ziel höchstmöglichster „Normalität“, angestrebt werden.

 

Transsexuelle sind nicht zweideutig

 

Sollte etwa eine Transsexuelle klaglos den ihr zugewiesenen Platz ,,in der Szene“(also im Freilandghetto) einnehmen und sich vielleicht einmal im Jahr, z. B. bei der Christopher –Street – Day – Parade, an der Fortsetzung des Karnevals mit anderen Mitteln beteiligen und dem belustigten Publikum den Paradiesvogel zeigen? Ratsam erscheint das nicht. Die Rolle als Narr lässt diesen nicht in der Gesellschaft ankommen, sondern maximal in der geduldeten Nische verbleiben. Die Flucht jedoch in Großstadt-Sexualghettos und in die warme Stube der „Gleichgesinnten“, ist ein Zeichen für die nicht erfolgte Anpassung, die auch nicht mit der Zementierung weiterer absurd anmutender, willkürlicher Definitionen, erreicht werden wird. Im Gegenteil.

Einer wachsamen Beobachterin wird, sofern die Transsexuelle als solche zu erkennen oder bekannt ist, die veränderte, teils respektlose, teils zugespitzt handelnde, immer aber streng beobachtende Umgebung auffallen, die, sich tolerant nennend, doch selbst nie abweichend von der Norm, die Gefährlichkeit des Gegenstandes subjektiv konstatiert und flieht.

Keiner selbstbewusst lebenden Transsexuellen wird ein Mitleidsbonus eingeräumt. Sie wird als eindeutig lebendes, sexualisiertes und feminines Wesen, von verunsicherten Männern gefürchtet, von Frauen bisweilen wegen ihrer Weiblichkeit gehasst und findet nur in befriedigender Form, bei latent bisexuellen, libertären, unwissenden oder „normalen“ Männern Anerkennung.

 

Fazit

 

Es wäre fatal für konsequent und recht entsprechend lebenden Transsexuellen, wenn sie einem Verzicht auf Differenzierung zum Opfer fielen. Sie brauchen die bipolare Geschlechterordnung so sehr, wie der erdrückend große Rest der Bevölkerung. Sie sind nicht identisch mit jenen, die sich äußerlich nicht von ihrem Geburtsgeschlecht hinfort bewegen, ja oft nicht einmal im Alltag als Angehörige des Zielgeschlechtes zu erkennen sind; deren Stimme nicht als zum Geschlecht passend erfahren wird und schon bei jeder nonvisuellen Kommunikation scheitert; deren Körper in keinster Weise – und das nicht wegen sonstiger Unpässlichkeiten – mit dem des „gewählten Geschlechtes“ übereinstimmt (also in diesem Falle wirklich identisch wäre); deren Paarungs, - resp. Sexualverhalten dem eigentlichen Zielgeschlecht ebenfalls nicht entspricht. Durch Freakauftritte in Talksshows und Boulevardmedien schon genug strapaziert, wird der normale Alltag noch mehr zum unerreichbaren Raum. Dort stattfindende Diskriminierungen – eine sehr hohe Arbeitslosenquote weist schon darauf hin – werden kaum benannt, da die Lust an der Darstellung überwiegt. Ihre Eigendefinition läuft über das „Nicht-Männliche“, beinhaltet aber nicht den weiblichen Charakter. Und schon gibt es Krankenkassen, die Transsexuellen Operationen mit dem Hinweis verweigern, da eine Geschlechtsangleichung – laut Aussage der „Betroffenen“ - ja nicht unbedingt zum notwendigen Standard gehören müsse.

 

Die Aufhebung der Kriterien für Transsexualität im Zuge einer Esoterisierung der Wissenschaften, schaffen die Erscheinungen der Transsexualität nicht ab, bilden jedoch das endgültige Verdikt über jene Abweichungen, die selbst von Eingeweihten Missachtung durch den Verzicht auf Differenzierung erfahren. Dazu gehören auch die Negierung der Ursachen und die damit verbundene - immer neue - Reproduktion des gleichen Krankheitsbildes. Die psychische Krankheit Transsexualität mutet in ihrer konkreten Daseinsform den außenstehenden Menschen schon mancherlei zu, sie mutiert zum beliebigen, aber, wenn überhaupt, nur in einer Parallelwelt akzeptierten Event, wenn das, was extreme Kräfte wollen, die nicht an Transsexualität, sondern an anderen Störungen leiden, als allgemein gültige Definition verbindlich festgeschrieben wird.

 

25 Kommentare »

  1. Ergänzung 1

    Ich bin ein Kamel

    Die in der Unterschrift implizierte Behauptung, ich sei ein Kätzchen, weise ich als „faschistisch bestimmte Gesinnung zur eindeutigen Definierung transanimalischer Subjekte durch Zweibeiner humanitärer Herkunft“ zurück. Fakt ist nämlich, dass ich eindeutig ein Kamel bin.

    Sie werden jetzt sagen, ich sähe ganz und gar nicht danach aus? Das jedoch ist ein unverschämter Angriff auf mein Selbstbestimmungsrecht! Sie sagen, mein „Miau“ sei nicht identisch mit dem Blöken eines Kamels? Das mag ja sein, aber wo steht geschrieben, dass ein Kamel nicht miauen darf?

    Sie werden sicher einwenden wollen, ein Kamel habe Höcker? Das aber ist purer Unsinn! Bekanntlich kommen 0,03% aller Kamele ohne jeglichen Höcker zur Welt, ca. 0,05% aller Kamele haben nur einen, sodass die Behauptung, alle Kamele hätten zwei Höcker, schnell als eine autoritär motivierte entlarvt werden kann. Ich protestiere auch entschieden gegen den faschistisch anmutenden Zug der so genannten Wissenschaftler zur Einkategorisierung dieser Kamele als Dromedare zweiter Gattung, resp. des Versuchs, durch Spritzen den zweiten Höcker zum Wachstum zu animieren. „Jedem Kamel sein einer, oder auch keiner, Höcker“, so lasst es uns der Wissenschaft immer wieder entgegen halten, auch wenn die Losung holprig klingt. Sollen wir uns etwa die Qualität unserer Losungen durch reaktionäre Wissenschaftler vorschreiben lassen? Wir denken gar nicht. Daran.

    Der dümmste Einwand - ich höre ihn schon - heißt: „Aber du hast ja gar kein Kamel-Fell“! Das ist ein absolut groteskes „Argument“. Ich könnte es nämlich jederzeit haben! Aber ich bin doch nicht so ein angepasstes, feiges Kamel, dass ich jeder spießeranimalischen Vorstellung durch eine Verbiegung meines Charakters entspreche, nur weil ich nicht den patriarchalischen Normen, entstanden in einem lang anhaltenden Unterdrückungsprozess, den der Faschist Darwin festschrieb, auf Kommando nachkomme.

    Sie fragen, wann ich gemerkt habe, dass ich ein Kamel sei? Nun, gerade eben erst! Na und?! Was macht das schon? Meine Gene seien auch nicht kamelisch, werfen Sie unverständlicherweise ein? Sie, werden Sie nicht frech! Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die wir nur ahnen können. Sie haben eine sehr begrenzte Auffassung von dem, was wir uns in den Kopf gesetzt haben. Ihre Phantasie ist so gering – früher hat so was SS-Stiefel getragen. Aber das wissen Sie ja wohl selbst.

    Sie sagen, ich sei aber unfreundlich!? Keineswegs, entgegne ich ihnen mit Stolz. Wir Kamele wollen eine bessere Welt, aber eine, in der Menschen wie Sie, Wissenschafter, Genetiker, Psychologen und Faschisten, nichts mehr zu suchen haben. Als erstes werden wir ihre Zeitungen verbieten, ihre Fachbereiche schließen, ihnen die Sprecherlaubnis entziehen, nach dem wir ihnen schon das Schreiben verbaten – es wird überhaupt keine Spur mehr von ihnen existieren. Dann jedoch werden wir Kamele den Beginn einer neuen glücklichen Zeit auswiehern.

    Was sagen Sie da? Ich hätte auch viel zu kurze Beine um ein Kamel zu sein? Ich weiß nicht, woher sie das haben, dass alle Kamele langbeinig seien?! Man hat schon Kamele gesehen, die waren nicht höher als zwei Meter. Sie sagen, davon wäre ich aber noch weit entfernt? Ich antworte ihnen mit Entschiedenheit darauf, dass ich es als insistierend empfinde, wenn sie mich ständig in autoritärer Weise auf eine Körperlichkeit festnageln wollen. Das ist absolut unverschämt und man kann es deutlich auf der X-7-Skala nachlesen, vertikal 6.2, waagerecht 8.1. – das ergibt nach Prätorius Spökenkieker einen Wurzelwert von 1.1.4. und ist ein klares Zeichen für meine Trans-Animalität. Punkt um!

    Sie sagen, ich röche nicht wie ein Kamel? Haben Sie das nötig? Ist diese Bemerkung das Produkt ihres geschlechtsaggressiven menschlichen Triebes, den sie paradoxerweise als animalisch bezeichnen? Sehen Sie: Wir machen es nur von hinten, weil uns die Natur keine Wahl ließ, während sie…

    Sie sagen, niemand sonst würde mich auf der Straße für ein Kamel halten? Passen Sie genau auf, was ich ihnen jetzt sage: Kamele sind ein Konstrukt, und nichts als ein Konstrukt! Freie Tierwelten brauchen ihre Definitionen, entstanden aus der Diktatur ihrer so genannten Aufklärer, nicht. Wer uns das Recht nehmen will, dass wir uns Kamele nennen, ist ein Feind aller Kamele.

    Sie sagen, wenn ich so argumentiere müsse ich tatsächlich ein Kamel sein? Auch das ist ein unverschämter, logischer Schluss, den ich nur ihrer kranken materialistischen Sozialisation zurechne. Sie werden sich noch wundern, vielleicht bin ich sogar schon Morgen ein Esel! Aber den Gipfel der Freiheit, werde ich erst als der dämliche Ochse, der ich doch im tiefsten Innern bin - und schon immer war - erreichen!

    Kommentar von Campo-News — 10. April 2007 @ 18:35

  2. Ergänzung 2

    DER STRAPS-PAPS

    Wenn ich eine Frau wäre“, so einer von Steve Martins Film-Jokes, „säße ich den ganzen Tag auf dem Sofa und würde mit meinen Brüsten spielen.“ Was Martin als groteskesten aller nur denkbaren Witze aussprach, bildet den Kern des Begehrens der meisten Männer, die einen so genannten Geschlechtswechsel vollziehen, doch nicht nur nach einem Drittel des Weges hängen bleiben, sondern von Beginn an nichts weiter wollen, als eine kurios anmutende „Feminisierung“, die in dieser Form ein viel schlechterer, als der von Steve Martin erzählte Witz ist.

    Er war ein ganzer Kerl – das Motorrad steht noch immer in der Garage und wie immer braust er damit gerne durch die Landschaft. Er hatte Frauen ohne Zahl – als er einmal in der Jugendzeit von einem Schwulen angebaggert wurde, schlug er erbarmungslos zu. Er trainierte seinen Körper hart und erbarmungslos – seine Schultern sind so breit, dass sie in keine seidenweiche Bluse passen. Er war immer auf seine stattlichen 1, 88 Meter stolz gewesen – er ist noch immer ein richtiger Mann.

    Doch eines Tages wurde er depressiv. Seine Frau wollte nicht mehr so, wie er wollte. Die Kinder, drei Stück an der Zahl, auf die er als Vater mächtig stolz war, gingen schon längst zur Schule, der Alltag war langweilig zu nennen. Im Alter von 40 Jahren hatte er bemerkt, dass ihm die schwarze Wäsche am immer dicker werdenden Hinterteil seiner Frau fehlte, die er ihr doch so gerne über die plump gewordenen Beine streifte, wenn sie seine unbändige Lust wieder allzu lustlos über sich ergehen ließ. Es ging solange gut, bis es ihm zum Bewusstsein kam, wie sehr er auch ohne den Körper seiner Frau auskommen konnte, wenn er nur die schwarze Wäsche zwischen den Finger gleiten ließ. Hatte er sie früher immer mal wieder gebeten, halterlose Strümpfe, Strapse und schwarze Unterwäsche anzuziehen, fand er nun, diese stünden ihm auch sehr gut - und geil war es auch.

    Er hörte davon, dass diese Perversion auch andere Kerle wie ihn erfreute. So machte er sich eines Tages auf den Weg in die große Stadt, wo er mit anderen seiner Sorte bei Kaffee und Kuchen zusammen hockte, während sie sich dabei gegenseitig die stämmigen Waden mit schwarzen Strümpfen zeigten. Weil sie alle wirkliche Transsexuelle unheimlich toll fanden, erfanden sie eine Menge ulkiger Sätze, mit denen sie begründeten, warum auch sie „Frauen“ wären. So entstand die Gattung des „Straps-Paps“, der in unserem Fall nach den Treffen mit den „Kolleginnen“, die sich „Chantal“, „Gina“, „Gloria“ oder „Fee“ nannten – während sie doch eigentlich Karl-Heinz, Detlef, Gerd oder Walter hießen – und auch so aussahen! - doch sehr beklommen nach Hause schlich, wo schon seine Kinder und seine brave Frau warteten.

    Als er ihnen am Heiligabend, den er extra dafür erwählte, weil er ihm passend schien, eröffnete, er wolle demnächst „Michelle“ genannt werden, empfand er die unerwartete Heftigkeit der Ablehnung seines Wunsches als Ansporn, sich seiner alten Tugenden wieder zu erinnern und so zu werden wie damals, als er seine zwölf Jahre bei der Bundeswehr absolvierte, in der er als „harter Hund“, als „echtes Kommandoschwein“ galt – wie er selbst immer gerne stolz erzählte. Dabei hatte er sich doch schön heraus geputzt, ein Kotztüm mit blauer Schmusebluse angezogen, die an den Schultern bei jeder Bewegung knackte; sein kurzes Röckchen gab die Sicht auf die krummen Beine breit, welche er mit verzierten Strümpfen zu verdecken glaubte, mit Strümpfen, die von unvermeidlichen Strapsen gehalten wurde, die so weit herunter hingen, dass man seine unrasierten Oberschenkel sah, die 20 cm unter dem schwarzen Höschen hervor blitzten. Sein ältester Sohn nannte ihn „krank“, seine Tochter heulte nur, sein jüngster lachte laut und wieherte: „Ich nenne dich nur noch Straps-Paps!“ Seine Frau blieb eisig kühl an diesem Abend, ehe sie in der Nacht in ihr Kissen weinte und selbst der Hund pinkelte ihm auf die glitzernden Pumps, Schuhgröße 47.

    Doch Straps-Paps ging nun seinen Weg, schließlich war er ein Schmetterling, ein Falter – ein schwerer und großer zwar, aber doch ein buntes Viech mit Ambitionen, den Gesetzen dieser Welt zickig seine große Nase zu drehen, egal was auch passiert. Als er eines Abends wieder zu seinen „Kolleginnen“ ging, sprach ihn ein Mann auf der Straße an und bat ihn um Feuer. Straps-Papas fühlte sich gedemütigt, weil er glaubte, dieser Mann wolle ihn als Frau umwerben (was ein Irrtum war, denn niemand wird mit echten Absichten einen Straps-Paps ansprechen) und weil sein Bild von der Sexualität des Mannes dem entsprach, was er selbst 30 Jahre lebte, schlug er wieder zu, so wie damals, als sich ihm die „schwule Sau“ näherte. Er war doch ein Frauenfreund, verstand auch gut, wenn seine Frau vom Haushalt genug hatte, doch er machte seinen Job als LKW-Fahrer wirklich gerne. Seinen Kollegen erzählte er nichts von seinem zweiten Leben – er ging zwar ab und zu seinem Therapeuten (für den die Krankenkassen Unsummen bezahlte) doch niemand kontrollierte, ob er am Arbeitsplatz, im Bekanntenkreis usw. als Frau auftrat, ja, es war möglich, dass er sich operieren ließ, und weiter ohne irgendwelche Änderungen so lebte, wie immer - aber Straps-Paps würde das nie machen, er war doch gerne ein Mann und diese andere Sache machte er doch nur, weil sein Leben so langweilig war und er – das war sein Standardsatz – „seine Grenzen testen wollte“. „Ich bin, wie ich bin“, sagte er immer mit seiner tiefen Stimme, die jeden erzittern ließ und seine Kolleginnen nickten dann immer mit dem Kopf, ballten die Fäuste dabei, wenn sie an Transsexuelle dachten, die darüber nur laut lachen konnten (besonders die eine, deren Namen öffentlich zu nennen bei Strafe verboten war).

    Natürlich blieb er ein Frauenversteher, ein Frauenverehrer – und seine schönsten Auftritte waren die, wenn er sich schick machen konnte und in die Lesbengruppe ging. Doch sie hatten da schon sehr gelacht und ihm ein bittres, hartes Lesbenlachen entgegen geworfen, weil sie doch gerade dort keine Strapse mögen. Aber das bekräftigte ihn nur noch mehr in seinem Entschluss, denn er konnte nicht verhehlen, gern von Frauen gedemütigt zu werden. Immer öfter besuchte er schon seit mehreren Jahren ein Sadomaso-Studio und ließ sich – natürlich wenn er die schönsten Strapse anhatte – richtig auspeitschen, bis es ihm kam. Aber diese Lesben lehnten ihn ab. Sie wollten keinen Kerl unter sich, sagten sie ihm schneidig schneidend direkt auf den Kopf zu. Straps-Paps war enttäuscht. Jetzt blieben erstmal nur die Kolleginnen in der Straps-Paps-Kaffeegruppe und vielleicht war ja etwas darunter, das ihn mal so richtig erziehen könnte.

    Straps-Paps richtete sich jetzt erst recht in der gemeinsamen Wohnung mit seiner Frau ein. Sie müsse das gefälligst akzeptieren und: Sie akzeptierte es auch, was blieb ihr anderes übrig? Sollte sie mit den Kindern allein klarkommen? Sollte sie noch als Frau über 40 auf Single-Partys herum stehen und sich anderen Männern anbieten? Was hatte sie vorzuweisen? Drei Kinder und eine gescheiterte Ehe – ja nicht ein eigenes Bankkonto, geschweige denn Geld.

    Während Straps-Paps jetzt immer häufiger mit den Kolleginnen Partys besuchte, auf denen sie sich in ihren grellen Outfits anderen „Freundinnen“ zeigten, welche sich jedes Mal mit spitzen Schreien und Bussis über die bunten Figuren freudig erregten, begann seine Frau zu trinken, die Leistung der Kinder sank in der Schule beträchtlich. Doch Straps-Paps wusste, dass sein Entschluss richtig war. Seine kleine Brust, die er sowieso schon hatte, weil er etwas fett geworden war, wurde ein wenig größer, doch setze er die Hormone wieder ab, als es in anderen Bereichen nicht mehr so klappte, wie Straps-Paps es wollte und gewohnt war.

    Als er nach fünf Jahren genug von diesem Spiel hatte – seine Frau kam gerade von der zweiten Entziehungskur - seinen Namen wieder zu „Manfred“ ändern ließ, begann er wieder seine Frau zu lieben. Es klappte alles wie zuvor und sie hatten einander wieder gefallen gefunden. Lange noch schämte sich Manfred für seine Zeit als Straps-Paps, und seine Kinder schauten ihn nicht mehr an, aber er war auch ein bisschen stolz auf sich, hatte er doch bewiesen, dass er in einer Gesellschaft – die er ansonsten tief verachtete – jeden Unsinn ungebremst machen konnte, den Spaß noch bezahlt bekam und dennoch kein Risiko eingehen musste, denn das war doch klar: Ein Straps-Paps bleibt was er ist, für immer und ewig….

    Kommentar von Campo-News — 10. April 2007 @ 18:35

  3. Ich mal wieder ;-)

    Nach der Lektüre des Artikels und der Ergänzungen frage ich mich nun: Was ist die Aussage? Es gibt Verirrte, die sich an eine Personengruppe anhängen, um etwas zu erreichen, obwohl sie die Zugehörigkeitsmerkmale nicht erfüllen? Es gibt Psychologen, die ihren Job nicht machen, sondern wie der “gelbe-Krankzettel-ausstell-Hausarzt” die Bequemlichkeit des Honorarinkassos ohne eigentliche Gegenleistung vorziehen? Unbestritten, gibts bestimmt.

    Schadet das den eigentlichen Transsexuellen? Sehe ich nicht.

    Das Ideal eines/einer “richtigen” Transsexuellen (nach Deiner Diktion) ist es doch, gar nicht mehr als solche/r erkannt zu werden. OK, kann unter Umständen rein von der Optik her schwer werden (190cm, 100 kg hmm…)

    Aber ich bin bis zum Beweis des Gegenteils erstmal sicher, dass moderne OP Techniken und Hormone da ne Menge bewirken können.

    Also, wenn M2F oder F2M Transsexuelle soweit wechseln können, dass sie nicht mehr als Transsexuelle identifiziert werden können; was stört sie dann die buntschillernde Exotengruppe der Travestiekleinkünstler, Hobby-Transvestiten und der armen Seelen, die Genderswitching als Kompensation für ihre eigentlichen Probleme nutzen?

    Wobei “Genderswitching” hier genau der richtige Begriff ist: Es geht wohl darum, für einen begrenzten Zeitraum Rollenteile des anderen Gechlechtes selber zu leben. “Bgrenzter Zeitraum” und “Rollenteile” sind hier als Kriterium wichtig.

    “Transsexuell” im eigentlichen Wortsinne ist da nix. Und genau um diese Unterscheidung geht es bei “Gender” versus “Sex” eigentlich. Und deswegen halte ich den Begriff, diese Kategorie auch für sehr brauchbar, ungeachtet des Modecharakters des Wortes und des damit verbundenen Mißbrauchs des Begriffs.

    Also nochmal meine Definition: Gender umfasst die gesellschaftlichen Rollenschemata, die auf die sexuellen Kategorien “Männlich” und “Weiblich” aufgepfropft sind und die von Zeit und Region variieren.

    Klassisches Beispiel Frauen in Hosen:

    Vor 100 Jahren hier in Mitteleuropa? Undenkbar, Skandalös, Obszön.
    Heute noch in Saudi Arabien? Undenkbar, Skandalös, Obszön.
    Heute hier (Mitteleuropa): Juckt kein Schwein mehr (Vielleicht der Grund, warum die hosen hierzulande von ihren frustrierten Trägerinnen immer zu heiß gewaschen werden und mächtig dabei am Bund schrumpfen *gg* Nee, nur ein Spaß)

    Eine Hormonbehandlung, eine geschlechtsangleichende OP gar, wäre für die oben beschriebenen Mitglieder der Genderswitching-Gruppe sicherlich “oversized”. Aber es ist deren freie Entscheidung dies zu tun. Menschlich schade, wenn sie den Schritt hinterher bitter bereuten (soviel ich weiss ist beides irreversibel, korrigier mich wenn ich hier falsch liege) Tragisch, wenn eigentliche Kontrollinstanzen hier versagen.

    Aber vermeidbar?

    Wüsste nicht wie.

    Kommentar von Peter — 10. April 2007 @ 23:43

  4. TK: Ja, und ich bin eine der wenigen, die darauf hinweist, obwohl all diese skandalösen Vorgänge – denken wir nur an die Hormonzugaben an manipulierte Kinder – schlimmer sind, als die meisten anderen künstlich aufgebauschten Skandälchen. http://www.campodecriptana.de/blog/2005/02/28/27.html

    P: Schadet das den eigentlichen Transsexuellen? Sehe ich nicht.

    TK: Wenn Psychologen auf Grund einer „Mehrheitsmeinung“ im Volk plötzlich „Seelenklempner“ genannt werden sollen – schadet es ihnen oder nicht? Natürlich schadet es, so wie der Auftritt der Exhibitionisten und andersweitig gestörten Fraktion an vielerlei Stellen schadet, da sie ein Bild von TS verbreiten, dass komplett falsch sind.

    P: Das Ideal eines/einer “richtigen” Transsexuellen (nach Deiner Diktion) ist es doch, gar nicht mehr als solche/r erkannt zu werden. OK, kann unter Umständen rein von der Optik her schwer werden (190cm, 100 kg hmm…)

    TK: Dem Ideal komme ich auch nicht deckungsgleich nach, aber ich sagte doch, dass es darum auch nicht geht, sondern: Man muss sich zum einen bemühen, zum anderen aber bestimmte Kriterien/Merkmale erfüllen.

    P: Aber ich bin bis zum Beweis des Gegenteils erstmal sicher, dass moderne OP Techniken und Hormone da ne Menge bewirken können.

    TK: Das ist auch nur begrenzt möglich, aber die „OP-Technik“ bewirkt doch zumindest, dass die Deckungsgleichheit mit dem weiblichen Geschlecht (ich rede immer nur vom MzF, die anderen interessieren mich nicht), von =% auf – je
    nach dem 70 bis 90% erhöht wird. Ohne OP ist alles Nichts, danach ist immerhin die Grundvorsetzung gegeben, damit sich die Person als Angehörige des anderen Geschlechtes auch OBJEKTIV empfinden kann.

    P: Also, wenn M2F oder F2M Transsexuelle soweit wechseln können, dass sie nicht mehr als Transsexuelle identifiziert werden können; was stört sie dann die buntschillernde Exotengruppe der Travestiekleinkünstler, Hobby-Transvestiten und der armen Seelen, die Genderswitching als Kompensation für ihre eigentlichen Probleme nutzen?

    TK: Wenig stört mich an ihrer Existenz, solange sie ihr vorlautes Tuntenmaul halten und sich nicht etwas anmaßen, was sie nicht sind. Von mir aus sollen sie sich „Transgender“ schimpfen, aber bitte deshalb nicht das Wort transsexuell reklamieren. Warum, habe ich ja begründet: die OBJEKTIVEN Fakten stehen dagegen.

    P: Wobei “Genderswitching” hier genau der richtige Begriff ist: Es geht wohl darum, für einen begrenzten Zeitraum Rollenteile des anderen Gechlechtes selber zu leben. “Bgrenzter Zeitraum” und “Rollenteile” sind hier als Kriterium wichtig.

    TK: Na eben. Mehr wollen sie auch gar nicht. Doch sie versuchen, da das Spiel ihr Leben ist, ihre Lebensweise in die Debatte einzubringen, ohne in Wirklichkeit Nutzen davon zu haben, sieht man mal davon ab, dass sie sich dadurch sexuell erregen.

    P: “Transsexuell” im eigentlichen Wortsinne ist da nix. Und genau um diese Unterscheidung geht es bei “Gender” versus “Sex” eigentlich. Und deswegen halte ich den Begriff, diese Kategorie auch für sehr brauchbar, ungeachtet des Modecharakters des Wortes und des damit verbundenen Mißbrauchs des Begriffs.

    TK: Verstehe ich nicht: was hältst du für brauchbar? Es geht hier schlicht um das Hinübergehen von einem zum anderen Geschlecht und die Ausfüllung dessen in recht unspektakulären Weise und ohne Konstrukte – gleich welcher Art.

    P: Also nochmal meine Definition: Gender umfasst die gesellschaftlichen Rollenschemata, die auf die sexuellen Kategorien “Männlich” und “Weiblich” aufgepfropft sind und die von Zeit und Region variieren.

    TK: Unsinn, die varieren nicht sehr viel und selbst dort, wo Rollen varieren, heißt es doch nicht, dass männlich oder weiblich aufgehoben wären. Neben den Rollen gibt es dann noch Fakten: Geschlechtsmerkmale, Paarungsverhalten, morphologische Differenzen. Haben irgendwo Männchen im Urwald den Penis auf dem Kopf sitzen? Na also.

    P: Klassisches Beispiel Frauen in Hosen: Vor 100 Jahren hier in Mitteleuropa? Undenkbar, Skandalös, Obszön. Heute noch in Saudi Arabien? Undenkbar, Skandalös, Obszön.
    Heute hier (Mitteleuropa): Juckt kein Schwein mehr (Vielleicht der Grund, warum die hosen hierzulande von ihren frustrierten Trägerinnen immer zu heiß gewaschen werden und mächtig dabei am Bund schrumpfen *gg* Nee, nur ein Spaß)

    TK: Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Hosen sind im allgemeinen eine ziemlich neue Erfindung – für Männer. Früher gab es Gewänder, Schürze, Felle etc.. Da auch die arabische, indische usw. Welt noch immer eine „tendenziell weibliche Kleidung“ (dieser Begriff ist halt Unfug) bevorzugt, tragen die Männer zur Unterscheidung meist Bärte. Übrigens: Eben deshalb macht ein Fummel keine Frau! Lächerlich! Kleid = Frau ist ein tollkühner Irrtum! ICH bin doch NICHT die, die in diesen ganzen Fragen Schematismus predigt! In der modernen Welt, die sicher auch „Moden“ und Kulturphasen unterläuft, aber nicht die, dass Frauen Penisse tragen und zeugungsfähig sind, passt sich die Kleidung einer Frau hauptsächlich der Jahreszeit an. So trage auch ich in der kalten Jahreshälfte fast ausschließlich Hosen, im Sommer aber Kleider, vor allem wegen der Bequemlichkeit. Diese Tunten auf ihren Bällen sollten doch mal an einem normalen Sommertag so mit ihren Kostüme und ihrer Aufmachung durch eine deutsche Innstadt laufen, was meinst du, wie die Leute nach allen Seiten auseinanderspritzen. Ich habe auch zu den Bekleidungsfragen im ursprünglichen ef-Interview einiges gesagt (fiel dann dem mangelnden Platz zum Opfer) und ist hier ungekürzt nachzulesen - http://www.campodecriptana.de/blog/2005/03/02/31.html

    P: Eine Hormonbehandlung, eine geschlechtsangleichende OP gar, wäre für die oben beschriebenen Mitglieder der Genderswitching-Gruppe sicherlich “oversized”. Aber es ist deren freie Entscheidung dies zu tun. Menschlich schade,
    wenn sie den Schritt hinterher bitter bereuten (soviel ich weiss ist beides irreversibel, korrigier mich wenn ich hier falsch liege) Tragisch, wenn eigentliche Kontrollinstanzen hier versagen. Aber vermeidbar? Wüsste nicht wie.

    TK: Es ist ihre freie Entscheidung? Gut, dann sollen sie nach Casablanca fahren und das selbst bezahlen. Die wollen dafür aber mehrere 10 000 Euro (insgesamt kostet die lebenslange Behandlung eines transsexuellen Menschen im Mittel ca. 50 000 Euro) aus dem deutschen Gesundheitssystem - und nicht nur daher. Aber die Gesellschaft hat auch die Pflicht Leute, die an einer der von mir beschriebenen Störungen leiden, darauf hin zu untersuchen. Ein Fetischist, der in einer euphorisierten Phase, in der er zudem von diesen Sexsektengruppen angespornt wird („Geh deinen Weg, Liebes“), innerhalb kürzester Zeit irreversible Handlungen an sich begehen lässt, muss auch vor sich selbst geschützt werden. Und Eltern, die ihre 12jährigen Kinder mit Hormonen spritzen lassen, gehören bestraft – die Psychologen, die dies tun, ebenfalls. TK

    Ach ja: es sind die Grünen, die wieder einen Angriff auf Transsexuelle durchführen, und sie wieder mit Tunten vermengen wollen. Und wie diese Jugend dort, die nicht umsonst “grün” heißt, das alles sieht, erlebt der staunende Mensch auf deren Homepage. Da zeigt man dicke Hybriden mit männlicher Fettbrustbildung und fragt sich angesichts solcher Szenen, ob man nicht doch zumindest Verständnis für Russen aufbringen kann, ohne dies zu billigen, wenn sie grüne Politiker angesichts solch drohender Bilder eins aufs Maul hauen. Ich würde solche Leute wie hier zu sehen, schlicht wegen Erregung öffentliches Ärgernisses von der Straße weg einsperren. Fakt ist: Wer mich unter einem solchen Foto dazu gehörend bezeichnen würde, erlebte das, was man in Moskau machte.

    Bist du auch normal?”

    Diese Frage stellen am Wochenende Tausende von Lesben, Schwulen und Transsexuellen beim diesjährigen Christopher-Street-Day (CSD) in Stuttgart. Sie werben damit für mehr Toleranz und fordern die weltweite Beendigung der Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer sexuellen Identität. Dazu die Grüne Jugend Baden-Württemberg:

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    Kommentar von Campo-News — 11. April 2007 @ 07:49

  5. Ich denke wir sind uns einig, dass Geschlechtsänderungen an Kindern generell abzulehnen sind, da ethisch nicht vertretbar. Ich bin auch erstaunt, dass es in dem von Dir geschilderten Fall keine wirksame Reaktion gab (nicht mal dem Staatsanwalt war es wohl wichtig).

    Zitat TK:”Natürlich schadet es, so wie der Auftritt der Exhibitionisten und andersweitig gestörten Fraktion an vielerlei Stellen schadet, da sie ein Bild von TS verbreiten, dass komplett falsch sind.”

    OK, das Problem entsteht, wenn die von Dir genannte Personengruppen in der Berichterstattung als Transsexuelle erscheinen. Ohne das jetzt im Detail in den Medien verfolgt zu haben, glaube ich allerdings sofort, dass die “feine” Differenzierung zwischen DWT, Crossdressing, Transvestiten aller Farbschattierungen einerseits und Transsexuellen andererseits oft untergeht.

    Du kennst die Medien doch ganz gut und weißt, dass im Zweifel von den Journalisten ohne großees Zögern die feine Differenzierung zugunsten einer brachialen Aufmerksamkeitsökonomie geopfert wird.

    Magst Du das jetzt den “bunten Paradiesvögeln” anlasten?

    Zitat TK: “Das ist auch nur begrenzt möglich, aber die „OP-Technik“ bewirkt doch zumindest, dass die Deckungsgleichheit mit dem weiblichen Geschlecht (ich rede immer nur vom MzF, die anderen interessieren mich nicht), von =% auf – je
    nach dem 70 bis 90% erhöht wird. Ohne OP ist alles Nichts, danach ist immerhin die Grundvorsetzung gegeben, damit sich die Person als Angehörige des anderen Geschlechtes auch OBJEKTIV empfinden kann.”

    Immerhin, 70-90% klingt für mich doch schon soweit deckungsgleich, das man damit “tageslichttauglich” im Alltag durchkommt. Schwierig stelle ich mir das mit der Stimme vor. Und beim Körpergeruch würde mich interessieren: Riecht man noch nach Mann oder wird die Pheromonproduktion im Körper durch die Hormonbehandlung auch umgestellt?

    Zitat TK: “…Von mir aus sollen sie sich „Transgender“ schimpfen, aber bitte deshalb nicht das Wort transsexuell reklamieren. Warum, habe ich ja begründet: die OBJEKTIVEN Fakten stehen dagegen.”

    Das ist korrekt. Frage auch hier, tun die transgender das oder sinds die Medien?

    Zitat P: “Transsexuell” im eigentlichen Wortsinne ist da nix. Und genau um diese Unterscheidung geht es bei “Gender” versus “Sex” eigentlich. Und deswegen halte ich den Begriff, diese Kategorie auch für sehr brauchbar, ungeachtet des Modecharakters des Wortes und des damit verbundenen Mißbrauchs des Begriffs.

    zitat TK: “Verstehe ich nicht: was hältst du für brauchbar? Es geht hier schlicht um das Hinübergehen von einem zum anderen Geschlecht und die Ausfüllung dessen in recht unspektakulären Weise und ohne Konstrukte – gleich welcher Art.”

    Gemeint war die Kategorisierung “Transgender” in Unterscheidung zu “Transsexuell”

    Zitat TK: “Unsinn, die varieren nicht sehr viel und selbst dort, wo Rollen varieren, heißt es doch nicht, dass männlich oder weiblich aufgehoben wären. Neben den Rollen gibt es dann noch Fakten: Geschlechtsmerkmale, Paarungsverhalten, morphologische Differenzen. Haben irgendwo Männchen im Urwald den Penis auf dem Kopf sitzen? Na also.”

    Wir kommen der Sache schon näher:

    Was ist z.B. Rollentypisch im Sinne von Gender:

    Bekleidung
    Art des Körperschmucks
    Art der Bewegung
    Art der Kommunikation
    Stellung in der Gesellschaft inklusive zugeordnete Betätigungsfelder

    Was ist dagegen z.B im Sinne von Sex:

    Primäre Geschlechtsteile
    Sekundäre Geschlechtsteile
    Paarungsverhalten

    Zitat TK: “Es ist ihre freie Entscheidung? Gut, dann sollen sie nach Casablanca fahren und das selbst bezahlen. Die wollen dafür aber mehrere 10 000 Euro (insgesamt kostet die lebenslange Behandlung eines transsexuellen Menschen im Mittel ca. 50 000 Euro) aus dem deutschen Gesundheitssystem - und nicht nur daher. Aber die Gesellschaft hat auch die Pflicht Leute, die an einer der von mir beschriebenen Störungen leiden, darauf hin zu untersuchen. Ein Fetischist, der in einer euphorisierten Phase, in der er zudem von diesen Sexsektengruppen angespornt wird („Geh deinen Weg, Liebes“), innerhalb kürzester Zeit irreversible Handlungen an sich begehen lässt, muss auch vor sich selbst geschützt werden. Und Eltern, die ihre 12jährigen Kinder mit Hormonen spritzen lassen, gehören bestraft – die Psychologen, die dies tun, ebenfalls. TK”

    Wie anfangs schon erwähnt: An Kindern ist sowas ein absolutes No-Go

    Muss man Menschen vor sich selber schützen? Naja, als libertinärer Mensch würde ich sagen, eher nein. Und wenn, dann nicht mittels staatlichen Gewaltmonopols (igitt) sondern eher im Rahmen bestehender sozialer Beziehungen. Alles andere ist dann schon wieder zuviel der Macht für wenige über viele.

    Zur Kostenübernahme durch die Kassenbeitragszahler: OK, einverstanden. Diese haben das Recht, Leistungsmißbrauch zu verhindern.

    Gibt es Deiner Meinung nach schlüssige, wirksame und wissenschaftlich haltbare Testverfahren, um die Gruppe der Transsexuellen von denen der Transgender im Vorfeld zuverlässig unterscheiden zu können?

    Und, möchtest Du lieber durch strenge Kriterien den einen oder anderen “echten” TS von der Kassenleistung ausschließen als den einen oder anderen “Pseudo-TS” durchrutschen zu lassen?

    Das sind hier die entscheidenden Fragen.

    Zitat TK: “Ach ja: es sind die Grünen, die wieder einen Angriff auf Transsexuelle durchführen, und sie wieder mit Tunten vermengen wollen. Und wie diese Jugend dort, die nicht umsonst “grün” heißt, das alles sieht, erlebt der staunende Mensch auf deren Homepage. Da zeigt man dicke Hybriden mit männlicher Fettbrustbildung und fragt sich angesichts solcher Szenen, ob man nicht doch zumindest Verständnis für Russen aufbringen kann, ohne dies zu billigen, wenn sie grüne Politiker angesichts solch drohender Bilder eins aufs Maul hauen. Ich würde solche Leute wie hier zu sehen, schlicht wegen Erregung öffentliches Ärgernisses von der Straße weg einsperren. Fakt ist: Wer mich unter einem solchen Foto dazu gehörend bezeichnen würde, erlebte das, was man in Moskau machte.”

    Das ist schon zuviel der Ehre für eine “grüne Jugend”, die in der öffentlichen Wahrnehmung nicht mehr präsent ist und nur noch mit Hilfe von bunten Paradiesvögeln eine kurze folgenlose Erwähnung auf Seite 16 der Lokalzeitung schafft. Würde ich nicht zu ernst nehmen.

    Kommentar von Peter — 11. April 2007 @ 13:54

  6. P: Ich denke wir sind uns einig, dass Geschlechtsänderungen an Kindern generell abzulehnen sind, da ethisch nicht vertretbar. Ich bin auch erstaunt, dass es in dem von Dir geschilderten Fall keine wirksame Reaktion gab (nicht mal dem Staatsanwalt war es wohl wichtig).

    TK: Doch, schon, aber es ist schwierig durchzusetzen, so, dass es zu einer Anklage kommt. Ich habe ja jetzt vor wenigen Wochen eine erneute Strafanzeige gestellt wegen des Falles, der im Januar im Spiegel zu lesen war, resp. der zustimmenden Aussage eines hier in Hessen ansässigen Arztes. Meine Ausführungen habe ich bei der Polizei ausführlich auch in einem Gespräch dargelegt.

    P: OK, das Problem entsteht, wenn die von Dir genannte Personengruppen in der Berichterstattung als Transsexuelle erscheinen. Ohne das jetzt im Detail in den Medien verfolgt zu haben, glaube ich allerdings sofort, dass die “feine” Differenzierung zwischen DWT, Crossdressing, Transvestiten aller Farbschattierungen einerseits und Transsexuellen andererseits oft untergeht.

    TK: Ja, die geht unter, aber es kommt auch von denjenigen merkwürdigen Gestalten, die sich der Einfachheit transsexuell nennen, oder von den schwulen Medienverantwortlichen so vorgestellt werden. Auch sie beeinflussen dieses Bild. Wenn sie wenigstens dann wenisgten von sich als Transgender reden würden und klar sagen, was sie sind! Aber nein, sie nennen sich TS und penetrieren abends ihre Ehefrau oder ihren TS-Freund „Aktiv – passiv – mir steht er immer“.

    P: Du kennst die Medien doch ganz gut und weißt, dass im Zweifel von den Journalisten ohne großees Zögern die feine Differenzierung zugunsten einer brachialen Aufmerksamkeitsökonomie geopfert wird. Magst Du das jetzt den “bunten Paradiesvögeln” anlasten?

    TK: Sicher, und denen, die dahinter stehen und Verwertungsrechte haben, wie zum Beispiel die Produktionsfirma des feinen Herrn Jauch.

    P: Immerhin, 70-90% klingt für mich doch schon soweit deckungsgleich, das man damit “tageslichttauglich” im Alltag durchkommt. Schwierig stelle ich mir das mit der Stimme vor. Und beim Körpergeruch würde mich interessieren: Riecht man noch nach Mann oder wird die Pheromonproduktion im Körper durch die Hormonbehandlung auch umgestellt?

    TK: Nun, es muss ja einer 0,0 % aussehen. Der kommt auch durch, weil niemand weiß, als was er überhaupt lebt. Auch von dieser Sorte gibt es genug. Ein Problem wird es aber erst, wenn eine gewisse Abweichung zu sehen ist. Transmänner z.B.: Machen auf „ganzer Kerl“, sind jedoch 1,55 groß, und mit weiblichem Kübelhintern ausgestattet. Immer ein Hinkucker! Aber auch andersrum ist es so: Nur EIN ganz KONKRETER Hinweis und du bist entlarvt. Also: ich rede bei mir immer von 80%, aber ich empfinde jeden fehlenden Prozentpunkt als grausam, habe aber auch keine Lust z.B. meinen Kehlkopf wegoperieren zu lassen. Wegen der Stimme brauche ich das ja auch nicht. Aufgrund bestimmter körperlicher Fakten kann es halt eine 100% Übereinstimmung auch gar nicht geben. Wie ich rieche? Keine Ahnung. Jeder riecht sich ja selbst nicht so recht und was die Zeit von damals angeht, so müsstest du meine Ex fragen. *g*
    Zitat TK: “…Von mir aus sollen sie sich „Transgender“ schimpfen, aber bitte deshalb nicht das Wort transsexuell reklamieren. Warum, habe ich ja begründet: die OBJEKTIVEN Fakten stehen dagegen.”

    P:Das ist korrekt. Frage auch hier, tun die transgender das oder sinds die Medien?

    TK: siehe oben, teil-teils. Transsexuell ist ein eingeführter Begriff…

    P: Wir kommen der Sache schon näher:
    Was ist z.B. Rollentypisch im Sinne von Gender:
    Bekleidung
    Art des Körperschmucks
    Art der Bewegung
    Art der Kommunikation
    Stellung in der Gesellschaft inklusive zugeordnete Betätigungsfelder
    Was ist dagegen z.B im Sinne von Sex:
    Primäre Geschlechtsteile
    Sekundäre Geschlechtsteile
    Paarungsverhalten

    TK: Hm, aber hatte der Stammtischpapa recht, als er sagte: `Dieser Mick Jagger ist doch schwul, guck mal wie der den Arsch bewegt!´ Mitnichten. Das hat nichts damit zu tun, ebenfalls wäre es absurd, wenn wir die Rolle hinterfragen, nur weil der Junge einen Ohrring trägt. Und wenn wirklich ein effimininer Homosexueller mit dem schmalen Hintern wackelt, dann gehört das zu den Codes seiner Szene – am Montag in der Bank macht das der das nicht mehr. Wetten? Die wirkliche weibliche Rolle setzt sich aus anderen Dingen zusammen, vor allem, wenn sie dauerhaft eingenommen wird, und ist vom „sex“ gar nicht wirklich zu trennen: Wie benimmt sich der Mensch, wie ist sein Status, welche verbalen, nonverbalen Signale strahlt er aus, womit und wie betreibt er Sexualität - und damit verbunden: wie ist das „Paarungsverhalten“.

    P: Muss man Menschen vor sich selber schützen? Naja, als libertinärer Mensch würde ich sagen, eher nein. Und wenn, dann nicht mittels staatlichen Gewaltmonopols (igitt) sondern eher im Rahmen bestehender sozialer Beziehungen. Alles andere ist dann schon wieder zuviel der Macht für wenige über viele.

    TK: Aber ist das nicht jene Verachtung, die der „Tolerante“ den Menschen zukommen lässt, nach dem Motto: `Und wenn er sich zwei Hörner wachsen lassen würde, was geht es mich an?` Mir aber geht es hauptsächlich um die Feststellung einiger Mindestkriterien. Doch ich meine tatsächlich, dass man Personen, die ja unter einer psychischen Krankheit leiden, nicht einfach machen lassen soll, was sie wollen. Du sagst das ja auch keinem Brückenspringer, oder? Oder jemandem, der sein Haustier für ein Monster hält, dem er die Kehle durchschneiden will? Wie bei der Sterbehilfe kann es auch hier nicht völlig regellos einhergehen. Klar gesagt: Wir diskutieren doch hier sowieso innerhalb eines in Deutschland äußerst liberal gehandhabten Bereich. Da gibt natürlich die Gruppe der Stammtischler die sagt: `Alles Quatsch, würde ich alles verbieten.` Logisch, dass wir doch darüber nicht reden. Aber wenn „Libertäre“ auch sagen `Alles gleich, lass sie mal machen`, dann haben wir dieselbe Gleichsetzung nur unter anderen Vorzeichen. Beide differenzieren nicht. Und beide sind transsexuellenfeindlich.

    P: Zur Kostenübernahme durch die Kassenbeitragszahler: OK, einverstanden. Diese haben das Recht, Leistungsmißbrauch zu verhindern.

    TK: Ja, aber das diese oft „mauern“ ist so ziemlich die einzige Diskriminierung, die Transgender benennen. Sie wollen Brüste, damit sie sich „aktiv-passiv“ prostituieren oder sich – siehe die Satire vom Straps-Paps – selbsterotisieren können. Dass die Krankenkassen aber zurückhaltend sind, wird doch klar, wenn man bedenkt, dass die diese Inflation zur Selbstverwirklichung aus Motiven dritter Hand, nicht tragen wollen. Leidtragende sind auch die Transsexuellen, die aus wirklichem Leidensdruck den Weg gehen, und konsequent das werden möchten, was sie zu sein glauben, aber plötzlich einen „Stau“ im System erleben. Ich sprach es im Pamphlet ganz oben ja an: Schon wird vereinzelt TS die OP verweigert, mit dem Hinweis, dies sei nicht obligatorisch, es gäbe ja „Transgender“, die würden sagen, man benötige keine Operation.

    P: Gibt es Deiner Meinung nach schlüssige, wirksame und wissenschaftlich haltbare Testverfahren, um die Gruppe der Transsexuellen von denen der Transgender im Vorfeld zuverlässig unterscheiden zu können?

    TK: Ja, die gibt es, wenn ein verantwortungsvoller und seriöser Psychologe gutachtet. Aber die schriller Vögel und Pseudos machen dann Folgendes: Sie wechseln unter großem Geschrei den Arzt und suchen sich einen willfährigen „Begleiter“, der ihnen das Gutachten leicht schreibt. Diese Szene ist grenzwertig – und darüber hinaus – kriminell.

    P: Und, möchtest Du lieber durch strenge Kriterien den einen oder anderen “echten” TS von der Kassenleistung ausschließen als den einen oder anderen “Pseudo-TS” durchrutschen zu lassen? Das sind hier die entscheidenden Fragen.

    TK: Ich möchte zunächst die Regelung mit ZWEI Gutachten beibehalten und nicht, dass einer nach einmaligen Vorstellung bei einem Therapeuten den „Schein“ für die Namensänderung bekommt, und dann aus freien Stücken zum Amtsgericht gehen kann, um nun auch noch seinen Passantrag „weiblich“ erhält, obwohl er so zeugungsfähig ist wie die Gesangs-Tunte der „Pissoir sisters“. Ich möchte einfach nur, dass die Psychologen wieder ihren Job verantwortungsbewusst machen, und dem Druck der Szene widerstehen. Auch Homosexualität ist ja von der Liste der Abweichungen nur gestrichen worden, weil die Szene Terror auf allen Ebenen veranstaltete – bis hin zur Bedrohung. Haben sie bei mir ja auch gemacht. Als das in den USA kippte, waren nach internen Umfragen weiterhin ca. 2/3 der Psychologen der Meinung, die H. sei eine Art Krankheit. Aber sie DURFTEN es fortan nicht mehr sagen. Und so nahm die Zahl der Schwulen kontinuierlich zu, weil diese Abweichung ja nicht mehr thematisiert werden darf und die Gründe dafür ebenfalls nicht mehr benannt werden. Und so macht „Mama“ denselben Unsinn wie eh und je, und lernt das Kind in staatlichen Einrichtung, wie es sich selbst zum emotionalen Hybrid erziehen kann. Es wird zum „Hipsein“ erklärt, die psychologischen Ausnahmestände des H. nicht benannt und so steigen Drogenkonsum und Irrationalismus und führen zur Auflösung der Gesellschaft, Schritt für Schritt.

    P: Das ist schon zuviel der Ehre für eine “grüne Jugend”, die in der öffentlichen Wahrnehmung nicht mehr präsent ist und nur noch mit Hilfe von bunten Paradiesvögeln eine kurze folgenlose Erwähnung auf Seite 16 der Lokalzeitung schafft. Würde ich nicht zu ernst nehmen.

    TK: Muss ich aber, schließlich hat die Truppe von Volker Beck schon in den letzten 15 Jahren den CSD mitsamt seiner ekelhaften Präsentationen etabliert und nun wird eben jenes Gesetz debattiert. Zwar setzen sich die Grünen damit nicht durch, aber es wird wohl die angesprochene Passregelung erreicht, nach dem man schon das Bundesverfassungsgericht nötigte. Durch das Einschwenken der Union in vielen Punkten auf die Schwarzer-Linie – was schon eine künftige grün-schwarze Koalition vorwegnimmt – ist hier manches im radikalfeministischen Sinne aufgeweicht. Erfreulich ein aktueller Artikel bei SPON, der von den verhängnisvollen Moderationskünsten der Schwarzer spricht, und der benennt, was diese und die Union heute umtreibt: die Angst vor der Sexualität der Kinder und Jugendlichen (die Pornodebatte wird hier vorgeschoben), letztlich die Etablierung des Feminismus als Staatsdoktrin und den Kulturhegemonismus „schöpfungsbewahrender“ Produktionen – von Säuselmusik bis hin zur Esoterik, von falscher Tümelei bis zur Entpolitisierung im großen Stil (was sich auch daran zeigt, dass bei besagter Debatte NICHTS von Qualität zugegen war und also ALLES nur inszeniert ist.) - http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,476524,00.html TK

    NACHTRAG: Es war früher immer klar, dass es natürlich ein paar genetisch bedingte Anlagen gibt, z.B. für die Augenfarbe, den gestalterische Bereich und das Geschlecht, aber prinzipiell galt ein Baby immer als „polymorph-pervers“. Das heißt, es wird erzieherisch zu dem gemacht, was es ist, aber nicht allein durch seine Veranlagungen. Und so ist auch Transsexualität eine psychische Krankheit, die sich mit der Zeit ergibt, sofern nicht wirklich die Hormone durch einen Fehler andersgeartet sind. Komischerweise schreit man immer auf, wenn Homosexualität als Folge der Erziehung benannt wird. Doch auf anderen Gebieten wird es klar, wie jetzt die ziemlich einhellige Abweisung von Sarkozys „Theorien“ zeigt. Selbstverständlich ist der Mensch nicht frei, weil wir alle bis zu einem gewissen Grad determiniert sind, doch sexuelle Dinge sind tatsächlich oft kulturell geprägt (was nicht heißt, sie seien ohne Grenzen biegsam oder es sei gar positiv, wenn Kinder bewusst falsch/ungeschlechtlich erzögen würden) und wenn man, wie das extreme Pädolager die Orientierung auf diese Perversion als „eigenständige Sexualität“ verbrämt, ist das genauso falsch wie die Aussage der Schwulen, sie seien nun mal so (und festigen so die falschen Erziehungsstile mitsamt ihrer verhängnisvollen Kultur).
    Das richtige Maß der Wertung von Determination, Erziehung, Kultur und des eigenen Willen, finden leider nicht sehr viele Leute. Hier aber sind aktuell sehr viele richtige Stimmen zu lesen und man sagt dort sehr richtig (ein Liberaler sagt das!), dass es KEINEN Psychologen gäbe, der meint, das Schicksal stünde von vornherein fest. Aber eben dies ist die Grundthese auch des „Genderlagers“, dass sich von Geburt als weiblich erklärt und meint, es müsse dann sein Geschlecht danach ausrichten, anstatt zu sagen, wie es ist: Dass das Geschlecht im Regelfall aus psychologischen Gründen abgelehnt wird, wobei die „Veranlagung“ nur im Detail eine Rolle spielt, keineswegs aber der Mensch komplett so zur Welt kommt. Es sein, als Missgeburt, wie es der Volksmund in seiner großen Weisheit einst ausdrückte.

    Von Spiegel-Online: Paris - Erst trat die sozialistische Kandidatin Ségolène Royal vor allem bei Besuchen im Ausland gern ins Fettnäpfchen. Jetzt hat ihr konservativer Rivale Nicolas Sarkozy mit Äußerungen zur Pädophilie in einer philosophischen Zeitschrift einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Er neige dazu zu glauben, “dass man als Pädophiler geboren wird, und es ist ein Problem, dass wir diese Krankheit nicht in den Griff bekommen”, sagte der ehemalige Innenminister in einem Gespräch mit dem Philosophen Michel Onfray, das in “Philosophies magazines” veröffentlicht wurde. Dann fügte er noch hinzu, dass auch die 1200 oder 1300 Teenager, die sich jedes Jahr in Frankreich das Leben nehmen, eine “genetische Veranlagung” aufwiesen, und keineswegs immer ein Versagen der Eltern dafür verantwortlich sei.
    “Eiskalt” laufe es ihm bei solchen Sprüchen den Rücken herunter, reagierte der zentrumsliberale Kandidat François Bayrou. Der Gedanke, dass Pädophilie angeboren sei “würde bedeuten, dass man keine Chance hat, dass das Schicksal von vorneherein feststeht. Ich glaube nicht, dass es in Frankreich einen einzigen Psychiater oder Arzt gibt, der solche Sätze hört und nicht erzittert”, geißelte Bayrou Sarkozys Äußerungen.

    Royal und ihre Mitarbeiter kritisierten die Aussagen ebenfalls, zeigten sich zunächst aber weniger bewandert in der Debatte um die Frage, welche menschlichen Eigenschaften angeboren und welche erworben sind. Es sei “Aufgabe der Wissenschaftler”, sich zu diesem Thema zu äußern, sagte Jean-Louis Bianco, einer der Wahlkampfmanager von Royal. Auch rechtsaußen wurden die Sätze Sarkozys zurückgewiesen. Diese Gedanken seien von der Forschung schon lange ad acta gelegt worden, sagte der Rechtsextreme Jean-Marie Le Pen.

    Kommentar von Campo-News — 11. April 2007 @ 16:19

  7. Auch zu dieser Talkshow wird wohl die dritte Strophe meines Jahre alten Gedichtes “Der Schlips” passen.
    Als tagsdrauf Sigmund Freud im Grab davon hörte
    (heftig erbost! - weil man seine Sitzung störte)
    Sprach er laut und vernehmlich:
    „Ja, ist denn die dämlich?
    Gebt´s der Person hormonische Hämmer!
    Ich kenn´ den Fall, gleicht der Pignitzers EMMA
    Es war im Jahr Neunzehnhundertundsieben
    Da ist die EMMA aufs Kirchdach gestiegen
    Und hat entblößt den gesamten Leib
    Es war das schlimmste, hysterischte Weib
    Drei Stunden hing sie an den Zeigern der Uhr
    Schrie wie am Spieß: Maria is a Hur´!
    Erst der Dorfdepp hat sie heruntergelockt
    Die Leut´ blieben stumm, alle waren geschockt
    Die EMMA wurd´ niemals mehr klar im Schädel
    Benahm sich jetzt jeden Tag wie ein Blödel
    Ja verflixt, ist die Welt denn stehen geblieben?
    Dominieren noch immer die, die nicht lieben?
    Da plagt man sich ab, denkt nach jeden Tag
    Über Schizophrenie, Libido, den Sarg
    Sublimierung, Das ES - auch mal das ICH
    Ja, glauben Sie denn, das sei lächerlich?
    Die Hirnanomalie der Amalie
    Eine psychosomatisch´ Lappalie?
    Die dispropertionierte Drüse:
    Das alles ist Psychoanalyse!“
    Als Frau Schwarzer dies hörte
    (Was sie sehr verstörte)
    Stand sie regungslos da
    Wusst´ nicht wie ihr geschah
    So starr, so still – und ein klein bisschen konisch
    Wie ein Phallus, doch sicher nur: symbolisch

    Kommentar von Campo-News — 12. April 2007 @ 12:51

  8. bin durchs googeln auf diese Homepage geraten. die Themenstellerin beschreibt das gut. alle transgender die ich kennenlernte waren leute die nicht ernst zu nehmen sind. es lohnt gar nicht mit denen zu diskutieren, ich habe das aufgegeben.

    Kommentar von delary — 14. April 2007 @ 23:00

  9. Benehmen wie die Schweine

    Ja richtig. Ich möchte hier noch einen Brief veröffentlichen, den ich vor geraumer Zeit über eine Bekannte erhalten habe. Adressat war also jene Bekannte…

    In diesem Brief wird das traumatischen Erlebnis einer Frau erzählt, die unter Transen (ohne Anführungszeichen, weil sie es sind) geriet. Es ist ein wunderbarer Bericht, der unverfälscht und direkt das beschreibt, was eine Frau sehen MUSS! Wenn man mal von Kleinigkeiten absieht, ist das wirklich sehr treffend.

    Spotberichterstattung einer Berlinerin: ein Benehmen wie die Schweine …

    Wenn Du wüßtest, welchen Paradiesvögeln ich in diesen sog. TS-Selbsthilfegruppen (”Sonntagsclub” und der einen Gruppe im Westen bei SEKIZ, sog. “Selbsthilfekontakt -Informationszentrum”, Albrecht-Achilles-Str. in Charlottenburg) begegnet bin!

    Da ging es nur um Schweinereien/Perversionen, ich dachte nur immer: was für Arschlöcher tummeln sich hier rum. An den wenigen Tagen, in denen es mal nicht um “perfekte” Operationen, wie die perfekte körperliche Überprüfung dessen vorzunehmen ist und es auch nicht nur um andere sexistische Scheiße ging, wurden Strategien durchgekaut, wie man die psychologischen Gutachter austricksen und hinters Licht führen könne, denn DIE (die Transen) hatten ja keinen blassen Schimmer von dem wie bspw. Frauen denken, fühlen, handeln, Lösungen herbeiführen, sich kleiden etc. - in den Köpfen hingen nur lauter Klischees, und dann waren sie auch noch meilenweit überzogen.

    Meine erste Begegnung mit so einem “weiblichen” Transenwesen brachte mich fast um den Verstand, ich dachte wirklich, ich sei im Irrenhaus. Es gab auch jede Menge beschissener Begleiter/Mitläufer/geile Affen und dergleichen, die mindestens genauso pervers waren. Nichts sozial Kritisches wurde reflektiert, geschweige denn auch nur zugelassen. Man ödete sich meist an, bis irgendjemand wieder eine “geile Story” zu erzählen hatte und der Versuch unternommen wurde mich hinauszuweisen.

    Es mag sie geben, die “echten” TS - aber sie sind sehr selten, vielleicht sind sie sogar zum großen Teil identisch mit den sich falsch zugewiesen fühlenden Hermaphroditen. Wichtig wäre, so denke ich jedenfalls, herauszubekommen was der Grund dafür ist - und wenn es einen eindeutigen Zusammenhang gibt zwischen einem erlebten Trauma /sexueller Kindesmißbrauch miterlebten Mordfall/Gewalt, etc., muß man ihnen irgendwie helfen, aber nicht durch Verstümmelungen und durch Schaffung einer künstlichen Identität die sie gar nicht zu leben im Stande sind. Das blöde an der Sache ist ja nur, dass die Arschlöscher unter ihnen es bereits geschafft haben, sogar einige PolitikerInnen einzulullen, weil sie sich ja angeblich für eine gute Sache einsetzen, nämlich den “Kampf” gegen Menschenrechtsverletzungen führen zu wollen. Ja, sie haben dieses Thema wirklich okkupiert, nur wozu weiß ich noch nicht, unter vielen Kaputten gilt es ja als besonders geiles Thema.

    Noch was zum Thema Dachschaden: Wenn im Dach erst einmal eine Ziegel kaputt ist, dann kommen sehr schnell noch weitere hinzu.

    Kommentar von Campo-News — 15. April 2007 @ 08:09

  10. “Er ist ein echter Freak”, heißt es bei SPON, aber die Genders werden sagen: Na also, es ist also nicht so, dass ein Kalb vier Beine, einen Kopf und ein Geschlecht hat, diese Behauptung ist rassistisch, sexistisch und wie istisch auch immer -
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,481152,00.html

    Kommentar von Campo-News — 5. Mai 2007 @ 10:38

  11. Das Thema in den Medien, die mit Stumpf und Stiel zerschlagen werden sollten -

    http://www.wdr.de/tv/menschen-hautnah/

    Kommentar von Campo-News — 30. Mai 2007 @ 08:58

  12. Krass. Der Text von Tanja Krienen scheint wohl die einzige Wahrheit darzustellen. Verfasst von einer Person, die möglicherweise gar nicht betroffen ist. Der Text ist voller “absoluter” Behauptungen - da gibt’s nur schwarz oder weiss - Graustufen oder gar Farbnuancen sind völlig unzulässig. Der Text mag Wahrheiten beinhalten. Allerdings keine allgemein gültigen.

    Frau Krienen, haben Sie denn einen Doktortitel? Psychologie- sowie ein extensives Sexualwissenschaftsstudium absolviert? Woher nehmen Sie sich das Recht, derart über andere Menschen zu urteilen? Überlassen Sie doch die Diagnosen über die Identitätsstörung der betroffenen Personen zum einen sich selbst sowie deren behandelnden Psychiatern. Mit solchen Texten stiften Sie nur Unruhe, können zudem labilere Menschen verwirren und tragen damit keinesfalls konstruktiv zur Problemlösung bei. Nein, vielmehr verurteilen Sie Ihnen völlig fremde Menschen, wozu Sie aber kein Recht haben.

    Menschen sind oft ein ganzes Leben lang auf der Suche nach ihrer Identität. Geplagt von Selbstzweifeln, die nicht selten durch Personen, die wie Sie solche, meiner Meinung nach unqualifizierten, Texte publizieren, werden sie nur noch weiter verunsichert und fühlen sich ob ihrer Gefühle und Empfindungen schliesslich noch schuldig und werden damit nur noch stärker zu Selbstzweifeln getrieben.

    Dass Sie sich an Begriffen stören, zeigt schon, wie festgefahren Sie sind. Ob das jetzt transgender, transidentität oder transsexuell genannt wird ist völlig egal. Meinetwegen kann es auch opposex genannt werden. Auf den Begriffen wird schon viel zu lange herumgeritten. Aber um die Worte geht es ja nicht, sondern es geht um den Menschen, der ein Problem hat, mit dem was er innerlich fühlt und gleichzeitig äusserlich darstellen soll. So pseudointellektuell Ihr Text erscheint, so viel wird da von Ihnen auch um den heissen Brei getextet.

    Schade, dass wir in einer eigentlich stets in der Evolution befindlichen Zeit immer noch so konservative, kleinkarierte Personen haben, die sich völlig zu Unrecht Ihr Recht zur Verurteilung anderer Menschen herausnehmen und sich lieber mit irrelevanten Definitionsfragen anstelle des echten Problems befassen.

    Schönes Leben noch!

    Kommentar von Opposex — 8. August 2007 @ 21:32

  13. Meine Güte, wo soll ich denn da anfangen?!? Also, natürlich bin ich eine “Betroffene” und schon deshalb habe ich das Recht mich einzumischen (größtenteils wird ja der Diskurs von NICHTBETROFFENEN aus der schrillen Schwulenszene bestimmt). Warum aber allein die subjektive Betroffenheit eine Qualität darstellen soll ist nicht einzusehen(wenn jemand von sich behauptet, er sei eine Amsel, wird man doch auch einen Ornithologen befragen müssen, welche Kriterien es dafür gibt), und so kann nur ein Rahmen gelten, in dem die Biologie, die Genetik UND die Psychologie berücksicht werden. Ich bin übrigens Pädagogin von Beruf und habe ein hinreichendes Wissen über psychologische Fakten. Diese Schrift beispielsweise ist von der Gesellschaft für Sexualforschung nicht abgelehnt worden weil sie den Standard nicht erreicht, sondern weil sie angeblich aus “biologistischen, bisweilen konservativen und intoleranten Haltung heraus vorgetragen” sei. Biologie mag man dort nicht, sondern nur den “Willen”, der angeblich “frei” sei. Der Psychologie misstraut man dort auch, weil sie nachfragt und Ursachenforschung betreibt. Und wer möchte schon für die Wirkungen seiner Thesen verantwortlich gemacht werden…

    ICH WILL DIE VEUNSICHERUNG, weil die scheinbaren Gewissheiten der Transgenderszene nichts als Ideologie ist - eine Ideologie zudem, die manche in die persönliche Katastrophe treibt. Aber nichts an dem Text ist eindimensional, spricht er sehr wohl doch von der Existenz der Transsexualiät, differenziert jedoch dort, wo Erscheinungen nicht in diese Kategorie, sondern in andere Raster passen. Wer da gleichsetzt, hat nichts verstanden und wer zwischen Transvestiten und Transsexuellen aus Gründen der “libertären Einstellung” nicht unterscheiden will, ist auf seine Weise autoritär und menschenfeindlich, ja antiintellektuell und illiberal gegenüber anderen Menschen: ein restriktiv Egalitärer letztlich. TK

    Kommentar von Tanja Krienen — 9. August 2007 @ 07:53

  14. 17600 Knochenmarktransplantationen gab es bisher - JETZT fand man erstmals sowohl weibliche, als auch männliche DNA-Spuren bei einem Selbstmörder. 100 000 DNA-Untersuchungen hatte die zuständige Frau der Rechtsmedizin im Labor untersucht, NIE war etwas ähnliches entdeckt worden. Ja, warum nur? Nun, weil es z.B. echten Hermaphrositismus fast gar nicht gibt, im Gegensatz zur Behauptung ganzer Heerscharen von “natürlichen Zwittern”. Wie Transsexuelle sind es halt nur - bis auf eine verschwindend geringe Zahl - “psychologische Hermaphroditen”, die auf dem falschen Ticket reisen. Die Kanzlerin und ihr Wahlverein mit angeschlossener Fangruppe und schwul-lesbischer Hooligan-Abteilung machen es möglich…

    Kommentar von Campo-News — 24. Oktober 2008 @ 10:45

  15. Natürlich nicht *g* und *lol*. “Ich will nicht unterstellt bekommen, dass ich das alles nur gemacht habe, damit ich sagen kann: Hey, ich verdiene meine Kohle als Triathlon-Profi.”

    Kommentar von Campo-News — 17. Oktober 2009 @ 09:19

  16. Natürlich nicht! Komenatr unter Strafe verboten, so, wie man die Homosexualität von der Liste der psychischen Krankheiten strich, in dem man die Debatte darüber quasi verbot. “Die medizinischen Details seien allerdings vertraulich und würden nicht weiter kommentiert werden.”

    Kommentar von Campo-News — 6. Juli 2010 @ 17:07

  17. Hahaaaarrrr! “Der veränderte Erziehungsstil, der sich stark an den Bedürfnissen der Kinder orientiert und deren Interessen und Begabungen in den Vordergrund stellt, verstärkt sogar die geschlechtsspezifischen Unterschiede.”

    Kommentar von Campo-News — 19. August 2010 @ 07:03

  18. Alles ganz normale Leute: Mörder-Transe vergewaltigt anderen Verbrecher(in), der auch ein Mann war.

    Kommentar von Campo-News — 9. September 2010 @ 14:33

  19. “Ich will an der Stelle auch auf die bekannteste Transsexuelle Deutschlands hinweisen: Tanja Krienen, hat nach einem bewegten Leben, viele gut lesenswerte und aufschlussreiche Artikel zu dieser Thematik verfasst, die allesamt über das internet auffindbar sind.”

    Kommentar von Campo-News — 18. Dezember 2010 @ 08:50

  20. Schwanztransen werden GEZIELT eingestellt, wegen “Liberalität” -
    http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,742049,00.html

    Kommentar von Campo-News — 28. Januar 2011 @ 12:02

  21. Das hat die Bande nun geschafft: “Künftig dürfen Transsexuelle auch ohne Geschlechtsumwandlung eine Homo-Ehe eingehen.” Logisch, weil Transsexuelle ja auch keine Transsexuelle sind, nicht wahr?

    Kommentar von Campo-News — 28. Januar 2011 @ 17:34

  22. Holger Isabell Jänicke

    Auch.

    Kommentar von Campo-News — 4. Februar 2011 @ 08:37

  23. Was Gender und Gender-Mainstreaming mit Dekadenz zu tun haben, Michael Klonovsky.

    Kommentar von Campo-News — 18. März 2011 @ 17:53

  24. Ein Schlag gegen die Transen-Dumpfbacken - http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,760220,00.html

    Kommentar von Campo-News — 4. Mai 2011 @ 18:23

  25. Die Studie bestätigt damit die Geschlechterstereotype von technisch interessierten Männern und sozial engagierten Frauen. - http://www.welt.de/wissenschaft/article13489508/Der-Berufswunsch-entsteht-schon-im-Mutterleib.html

    Kommentar von Campo-News — 20. Juli 2011 @ 10:08

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