Das Experiment: Ein Fall von Kindesmissbrauch
Da empören sich Kinderschützer stets, wenn ein Mensch unter 14, manchmal sogar unter 16 oder sogar 18 missbraucht (ob mit oder ohne Anführungszeichen) wird, aber sie schweigen, wenn ein 7jähriger zu einer Geschlechtsumwandlung gedrängt, manipuliert, genötigt wird. Gibt es zweierlei Moralitäten?
Aus psychologischer Sicht kann eine solche Entscheidung daher NUR erfolgen, wenn ein geistiger Reifeprozess vorhanden ist, der den entsprechenden Menschen urteilsfähig macht. Weil das so ist, setzt der Wunsch nach einer Geschlechtsänderung erst dann ein, wenn der Zustand reflektiert wird und der Jugendliche über Kriterien dafür verfügt. Es ist deshalb in 80% der Fälle ohnehin eine Kopfgeburt.
Wer aber verfügt über diese Kriterien? Welcher Erwachsene ist schon imstande definitiv zu sagen, was männlich und was weiblich sei und wie diese Komponenten zueinander stehen? Wer also einem Kinde, das nicht einmal seine Geschlechterrolle bezüglich der sexuellen Praktik VORZUSTELLEN imstande ist - weil es davon gar nichts weiß – diese Änderung zubilligt, ja sogar durchführt, begeht einen Missbrauch schlimmster Weise, verstößt zudem gegen ethische Grenzen. Dass dies im Kollektiv geschieht, macht die Sache eher noch schlimmer und zeigt, an welchem Scheidepunkt Deutschland steht.
Wo also bleibt der Aufschrei der Kinderschützer? Er bleibt aus! Warum? Sicher ist: Es geht nicht allein um das Wohl des Kindes oder des Jugendlichen, sondern um Ideologie.
Der Fall: Der Hintergrund. Besagter Junge soll sich nach den Angaben seiner Mutter im Alter von sieben (!) Jahren etwas geschlechtunspezifisch verhalten haben, wurde dann von ihr manipuliert, konkret, zum Schulgang in Mädchenbekleidung gedrängt und anschließend dahingehend beeinflusst, sein Geschlecht in Frage zu stellen. Wer sich in der Entwicklungspsychologie weiß, dass in diesem Alter das geschlechtliche Verhalten eines Menschen in nicht wenigen Fällen noch nicht völlig festgelegt ist, und diese Phase durchaus bis weit in die Pubertät reichen kann, weshalb der Gesetzgeber auch eine Hormontherapie für unter 18jährige nicht vorsieht.
Hier liegt also eine Manipulation vor, die unter dem Einfluss einer „Genderideologie“ zustande kam - siehe auch diesen „News-Blog“ http://www.campodecriptana.de/blog/?p=21 - nach der ein Geschlecht angeblich nicht biologisch, sondern ausschließlich sozial konstruiert sei. In einer dialektischen Weise könnte man im vorliegenden Falle sagen, dass genau dies umgesetzt wird: Eine Kopfgeburt wird faktisch erzeugt, in dem man ohne Rücksicht auf die Logik, die Biologie, die Genetik und die Ethik(!), einen neuen Menschen schafft, obwohl sich dieser kaum verbal zu seinem vermeintlichen Problem äußern kann!
Das Projekt, das Experiment, findet nicht auf einer gesetzlichen Ebene statt. Ob sich die betreffenden Personen vor einem Gericht verantworten müssen, inklusive der Verantwortlichen der Universitätsklinik, der behandelnde Endokrinologe und die Mitglieder der so genannten Ethik-Kommission, wird sich zeigen. Bereits im August wurden Anzeigen erstattet, auch von der Autorin dieses Textes – die Ermittlungen laufen in diesem Fall, der eine spezielle Form des Kindesmissbrauchs darstellt, noch immer.
Tanja Krienen – Diskussion im Form - http://www.campodecriptana.de/campoforum
Gestern wurde auf Stern TV ein weiterer Fall ausgebreitet. Günther Jauch befragte dann den involvierten Dr. Wüsthoff, der für diese schlimmen Experimente verantwortlich ist. Immerhin erwähnte er im Gespräch meine damalige Anzeige im hier beschriebenen Fall. Die Staatsanwaltschaft habe die Sache eingestellt, sagte er. Stimmt - schade. Der Kampf geht jedoch weiter.
Kommentar von Campo-News — 24. August 2006 @ 07:39
Na immerhin war es kein dreijähriger Junge, der darauf bestand, er wolle mit einem Kleidchen in den Kindergarten gehen. Das hätte vielleicht die Polizistin verstehen MÜSSEN!
“München - Bei gerade einmal elf Grad Außentemperatur fuhr die 32-Jährige mit ihrer unbekleideten Tochter durch München. Das eineinhalbjährige Mädchen hatte den Beamten zufolge schon ganz blaue Lippen und zitterte. Die Mutter, eine Anwältin, sagte, ihre Tochter habe nichts anziehen wollen. Sie habe dies als Ausdruck der Persönlichkeitsrechte des Kindes akzeptiert.
Weiter sagte sie, dem Kind sei nicht zu kalt, es sitze ja in ihrem Windschatten. Erst nach Aufforderung durch die Beamten zog die Rechtsanwältin ihrem Kind schließlich eine Jacke an.”
Kommentar von Campo-News — 17. Oktober 2008 @ 08:10