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18. November 2005

Kafka 2005: der (halbe) Hintergrund

Abgelegt unter: Allgemein — Campo-News @ 09:05

Nun liegt ein Bericht über den (halben) Hintergrund der Kafka 2005 Geschichte siehe auch dies vor.

Natürlich bin ich ein Typ Effenberg nochmal Effe und mag auch Ernst-August oder Ansgar Brinkmann, Kommentar 1

Das jedoch ist ein Witz, zumal die Begründung dafür einfach nicht existiert: Niemand zitiert diesen Paragrafen. Zudem gilt ein Internetgeschäft ebenso, und mein „Ausdruck“ sieht nicht einen Millimeter anders aus als der mit dem Stempel, den die kindergläubigen Staatsmachtverehrer hier brauchen, egal ob die Welt sich um sie herum dreht oder nicht. Das ist hier ein 3. Welt Land mit sozialistischer Regierung, postfaschistischer Psychologie und Staatsmacht (paramilitärische Polizei Guardia Civil). Mit einem Federstrich sollte man sie aus der EU ausschließen. Der weitere Hintergrund ist umso schlimmer und so muss man schon sein journalistisches Handwerk bei deutschen Medien ausüben, um eine schmierige, faschistisch zu nennende, entgegen aller europäischen Gesetze (selbst der eigenen, formal jedenfalls) geschehene Zwangsmaßnahme als „vorübergehende Festnahme“ zu beschönigen.

Ach ja, Arabella Kiesbauer (Frau, schnelle Zunge, schwarz) passierte ja im August sehr Ähnliches Mallorca-Vorfälle

32 Kommentare »

  1. Ruhig Blut, Tanja !
    Was viele und ich auch, uns in Portugal wuenschen ist mehr Sicherheit.
    Was eigentlich bringt Dich so in Wut und ausser sich.
    Das Rechtsempfinden ist eben anders. Ohne Stempel bedeutet eben fehlende Rechtsgueltigkeit.
    Aus der Sicht eines Spaniers/Portugiesen schiesst Du weit uebers Ziel hinaus.
    Solcherlei Sichfuerwasbessereshalten macht die Deutschen unertraeglich unsympathisch.
    Versetz Dich in die Lage eines spanischen Ordnungshueters !
    Liebe Gruesse
    Konrad

    Kommentar von konrad — 18. November 2005 @ 23:44

  2. Wow, ein Strafzettel. Ich bin total irritiert. Wirklich. Sowas kann man fast nicht glauben. Also Spanien ist wirklich faschistisch. Achwas, die bauen bstimmt bald ein KZ. Erst mal für Hühner, dann für streunende Huinde, dann für deutsche Rentner. Dann werden alle (spätestens im Januar) Rentner mit BFA-Nachweis in Bezirken konzentriert, müssen alle Zapastorrero anbeten, dann sofort ins Mittelmeer springen. Danach wird Spananien aujs der EU ausgeschlossen, aber dann folgt der Rückschlag: TK bastelt aus ausgedruckten Anti-Broder-Artikeln Pfeile und rettet den Liberalismus a la Dummbratze Effenberg und Pinkel-Paule, uiiiiiips. Pinkel-August. Dann wird alles gut.

    Kommentar von AS — 19. November 2005 @ 00:59

  3. AS - du hast weder etwas begriffen, noch wirst du je begreifen. Deine infantile Polemik jedoch ist auf der richtigen Seite angesiedelt, nämlich auf der, wo man sich um Menschenrechte noch nie kümmerte. In Wirklichkeit bist du verunsichert, weil du weißt, wie deinem Milieu der Wind ins Gesicht bläst

    Hallo Konrad, ich verstehe das nicht ganz. Du bist doch Kafka-Fan und wenn das nicht ein Beispiel für das Eindringen der blanken Willkür ist - von einer Sekunde auf die andere - in die bis dahin bestehende Zivilisation (die stets nie dicker als eine Eischale ist), was dann?

    Mich interessiert das subjektive Rechtsempfinden eines Spaniers nicht - wenn sie vorsintflutlich handeln, ist das nicht zu akzeptieren, und so zu benennen. Es ist antieuropäisch, unzivilisiert, post, - resp. präfaschistisch.

    Was da passierte ist unfassbar - ich wurde sogar erkennungsdienstlich behandelt, weil eine Widerstandshandlung nachgeschoben wurde. Wer schon einmal Bekanntschaft mit der deutschen Polizei machte, weiß, welchen Ton die Leute anschlagen, wie perfid die Handlungen sein können - das muss ich eigentlich keinem Menschen, der wie Effenberg oder Ernst-August in den detailbenannten Auseinandersetzungen des Alltags um die Einhaltung der Zivilisation, gegen die Dummköpfe, gegen die Aggressiven, gegen den Pöbel kämpfen, sagen.

    Aber hast du das nicht gelesen? Ich habe doch gesagt, dass hier nur eine Meinung der paramilitärischen Guardia Civil kolportiert wird, - NIEMAND kann mir die Gesetzesstelle zitieren! Zudem gilt ein Intergeschäft heute wie jedes andere? Wann kommt das in diesem katholisch-islamistischen Spanien an?

    Und den verlinkten Fall Kiesbauer hast du auch nicht zur Kenntnis genommen? Es war genau dasselbe, - eine Frau die sich nicht durch autoritär aufgeblasene Affen beeindrucken lässt, in der Sprache und “lustigen”, “respektlosen” Handlungen die Lächerlichkeit dieser im wahren Leben geistig unter jedem Teppich passenden Uniformträger karikiert, und - ja, die auch noch schwarz ist. In meinem Fall liegt der Grund nachweislich auf anderen Ebene, doch das ist zweite, die andere Hälfte, von der ich sprach.

    Ich bin etwas Besseres als ein spanischer Ordnungshüter, und er ist es, der falsch liegt - das Ganze war eine reine Provokation aus den Gründen, die ich andeutete. Seine Lage interessiert mich nicht, er, und die spanische Gesetzgebung, sollen die in Europa geltenden Gesetze nicht weiter brechen, oder anders interpretieren, sondern sich ändern. SICH ÄNDERN! Nur Geld aus der EU kassieren für ihre Projekte, die sie nicht selbst - weil sie dumm und wenig produktiv sind - bauen können, aber arrogant über sonstige Gepflogenheiten hinwegsehen, damit muss Schluss ein.

    Nein, ich habe mich nicht zu ändern, ich bin eine Kosmopolitin, d.h., ich strebe nach Zuständen, die in allen anderen Ländern ein nach modernen Prinzipien geltendes, gleiches Recht garantieren. Es wird nicht gemenschenfresst, es wird nicht geköpfelt bei unliebsamem Sex, es wird nicht geprügelt wegen Ausübung von Freiheit, es wird nicht an Genitalen herumgestümmelt, es nicht vorgeschrieben, wer was zu machen hat, sofern es anderen nicht schadet, und es werden dazu die Prinzipien herangezogen, die wir aus der klassischen deutscher Philosophie, ihren Fortschreibungen, und anderen Ergänzungen aus dem großen Schatz der europäischen Denker kennen, berücksichtigt. Wer davon abfällt ist der Schuldige, nicht die, die ihnen sagt, dass ihre Psychologie im Tierreich, resp. Frühmittelalter wurzelt, siehe auch dies und müsste eigentlich alles erklären http://www.campodecriptana.de/blog/2005/11/15/388.html

    Natürlich bin ich für mehr Sicherheit. Bekommen wir sie aber z.B. durch die Legalisierung per Federstrich von 800 000 Illegalen in Spanien: das ich nicht lache! Die Kriminalität steigt ohne Unterlass, die Gesellschaft bricht aus ähnlichen Gründen wie in Deutschland auseinander (Spanien führt zudem im Kokainkonsum die weltweite Liste an) und dazu kommen noch Sprachenstreit, destruktiver Regionalismus und purer Ausländerhass. Ja auch der, und das was passierte, hat AUCH damit zu tun, nur interessiert es deutsche Masochisten nicht, wenn ihre Bürger davon betroffen sind. Wir Einwanderer werden in x nachzuweisenden Fällen anders, schlechter und bewusst negativ behandelt. Geschähen ähnliche Fälle in Deutschland wäre das Motiv “Ausländerhass” unmissverständlich benannt (ein Deutscher sagte mir ganz klar, das hinge mit meiner US-Flagge auf dem Dach zusammen, und ich denke, dass das eine richtige Aussage ist). Ich stehe für alles, was sie hassen, sie, die sie nicht mal ihre eigene Sprache richtig sprechen können.

    By the way: Die für viele unsympathische Arabella Kiesbauer wurde ja auch noch verhöhnt - so auf SPIEGEL-Online. Die Stern-Umfrage zeigt, dass die meisten Leute das nicht interessiert und sie “Recht so, das hat die Negerin verdient” sagen. Es ist die Reaktion der Philister, derer, die sich selbst in Staatsmachtgläubigkeit wie einst Diederich Heßling, verbeißen und sich selbst nicht trauen, was Effenberg, Kiesbauer, Bringmann, Ernst-August oder Krienen als durchgängiges Prinzip leben: Sei du selbst.

    Ich entscheide, ob es in mir das Rechte ist; außer mir gibt es kein Recht. Ist es mir recht, so ist es recht. Einen Felsen, der mir im Wege steht, umgehe ich so lange, bis ich Pulver genug habe, ihn zu sprengen; die Gesetze eines Volkes umgehe ich, bis ich Kraft gesammelt habe, sie zu stürzen. Weil ich den Mond nicht fassen kann, soll er mir darum »heilig« sein. Alle Wahrheiten unter mir sind mir lieb; eine Wahrheit über mir, eine Wahrheit, nach der ich mich richten müßte, kenne ich nicht. Für mich gibt es keine Wahrheit, denn über mich geht nichts! Ich bin meine Gattung, bin ohne Norm, ohne Gesetz, ohne Muster. Max Stirner

    Kommentar von Campo-News — 19. November 2005 @ 09:21

  4. Frau Krienen, Sie sind doch diejenige, die immer wieder fordert, sich an bestehende Regeln zu halten (siehe Catalunya et al), was beschweren Sie sich also?

    Kommentar von nixxon — 19. November 2005 @ 18:44

  5. Zynisch, nenne ich deine Antwort. Aber tatsächlich ist es so, dass ich aggressiv die Quintessenz der Zivilisations-Forderungen in die Welt trage und jene kritisiere, die sie nicht erfüllen. Wo ist der Widerspruch? Was meinst du mit deinem “Catylun-Hinweis”. Sei redlich und weise mir nach, was falsch an meinem Posting sein soll, und inwiefern ich jemals etwas anders sagte als DAS!? Ich kann nichts zu deinem TK-Bild, das immer völlig abstrus war.

    TK

    Kommentar von Campo-News — 19. November 2005 @ 19:54

  6. Dann schreibense halt eine Beschwerde an die Europäische Kommission für Menschenrechte, Ihren PP-Abgeordneten udn Leserbriefe an alle großen spanischen Zeitungen…

    Kommentar von nixxon — 21. November 2005 @ 13:37

  7. Sorry, ich war eine Woche in Deutschland…

    Vieles davon (und anderes) habe ich auch gemacht - man dringt nur schwer durch und alles dauert eine Zeit. AI z.B. schreibt über die Probleme mit dem “Komplex Spanien”: “Eine alptraumhafte Nacht, die Sie da überstanden haben. Was die spanische Justiz und ihren Umgang mit Misshandlungs- und Foltervorwürfen betrifft, hat die spanische Ai-Sektion eine Untersuchung von Gerichtsurteilen der letzten 25 Jahre durchgeführt, die einen bei der Lektüre grausen lässt…. Öffentlichkeitsarbeit ist schwer…..Falls Sie weitere Repressalien befürchten, ist das nicht unbedingt sehr sinnvoll. Die Vorstellung, eine Anfrage von ai würde mehr bewirken, ist leider irrig. Nicht einmal unser Bericht über die Folterrechtsprechung in Spanien führte zu einer Änderung der Praxis, und das ist ein dicker, fundierter Bericht, der zudem auf dem beruht, was die spanische Justiz selbst als Faktum akzeptiert hat!…

    TK

    Kommentar von Campo-News — 26. November 2005 @ 10:41

  8. Zitat: “es ist auch kein geheimnis, dass es frau k. war, die die medien gegen g. (bekannter Pädo)aufgehetzt und ihnen seinen wohnort verraten hat, nachdem sie ihn monatelang zuvor hofiert hatte. als sich g. jedoch nicht gegen die zeitschrift gigi aufhetzen ließ, verstieß sie ihn und wurde mit einem mal zur pädo-jägerin, die die in den monaten zuvor gesammelten insider-informationen aus der pädo-szene an das fernsehmagazin “mona lisa” weiterreichte.

    Kommentar von AS — 28. November 2005 @ 19:43

  9. Du bist nicht nur blöd, sondern stinkst auch noch.

    Von Journalismus, vor allem vom kritischen, der sowohl eine fortschrittliche, wenngleich an den Klassikern der Psychoanalyse orientierten Sexualpolitik berücksichtigende, und dadurch das “Anything goes-Prinzip” stoppende, hast du keine Ahnung.

    Wieso übernimmst du - aber das machst du ja wie Broder - Selbstaussagen der Pädoszene?

    Zur Sache: Als sich G. als das entpuppte und die besagte Zeitung einen Extremistenkurs der sexueller Minderheiten offenbarte, war die Angelegenheit für mich, wie beschrieben, erledigt. Alle andere wurde dann notwendig. Ganz einfach. Schön dass du die Anti-Krienen-Kampagne der TATSÄCHLICHEN Kinderficker kolportierst.

    Kommentar von Campo-News — 28. November 2005 @ 19:49

  10. Und nochmal zu dir AS und deiner Laxheit gegenüber Gewalt, wenn sie “nur” wegen eines angeblich fehlenden Papieres passiert (Blödsinn, die spanischen Hinterwäldler, die nicht mal ihre eigene Sprache sprechen, akzeptieren das Internet nicht, weil sie nicht einmal Briefe in gewohnter zivilisatorischer Geschwindigkeit befördert können - ist doch ein nicht geringer Teil der Bevölkerung meist extrem übernächtig, betrunken, oder voll gepumpt mit Drogen). Und deshalb das aus der neuen KONKRET, obwohl es anderswo stand -

    Schönes Wochenende!
    2. November, “Neues Deutschland”:
    Jean-Paul K. wird an das vergangene Wochenende noch lange zurückdenken. Der aus Kamerun stammende Student, der seit fünf Jahren in Deutschland ist, behielt von seiner Reise von Frankfurt (Oder) nach Berlin Prellungen an Handgelenken und Fingern, den Knien, im Gesicht und innere Schmerzen. Weil sein Schönes-Wochenende-Ticket nicht unterschrieben war, vermutete der Schaffner Betrug und holte zwei Polizeibeamte, die den 29jährigen aufforderten, auszusteigen. Als der sich weigerte, setzten sie Gewalt ein. Die anderen Passagiere schauten ungerührt zu, wie die Beamten dem jungen Mann Pfefferspray ins Gesicht sprühten, seine Hände verdrehten, ihn zwischen die Sitze drückten, hörten weg, als er schrie und weinte. “Keiner hat mit der Wimper gezuckt”, erinnert sich Augenzeuge Michal Stochura. Bis zum Berliner Ostbahnhof, wo weitere sieben Beamte dazukamen. “Sie haben mich aus dem Zug gezerrt wie …”, so der Afrikaner. Rassistisch motivierte Übergriffe durch Polizeibeamte sind in Deutschland keine Ausnahme. 35mal wurden seit 2000 allein in Berlin nicht deutsch Aussehende von Polizisten mißhandelt, zählte die “Kampagne für Opfer rassistisch motivierter Polizeigewalt”. Auch Amnesty International (AI) machte mehrfach darauf aufmerksam, daß solche Vorfälle “keine isolierten Einzelvorkommnisse” seien.

    Kommentar von Campo-News — 29. November 2005 @ 13:37

  11. Da wundert es mich, warum Du nicht lieber unter einer Höhensonne in Unna liegst?!
    Weißt Du: Übergriffe gibt es überall, jedoch aus sowas einen Grund zum Durchdrehen abzuleiten, das ist peinlich.

    Prost, ich bin müde und übernächtig. Fühle mich faschistisch. Heil Sauerkraut!

    Kommentar von AS — 29. November 2005 @ 15:45

  12. Jaja, Sarkasmus, mehr nicht. Dir ist es egal, ob Leute wegen des Fehlens eines Papieres bei gleichzeitiger schwerster zugelassenen Diffamierung erkennungsdienstlich behandelt und jegliches Recht abgesprochen wird (Anwalt, Arzt, Übersetzer). Bah, ekelhaft - billige DDR-Zucht eben.

    “Der Wert eines Gedankens misst sich an seiner Distanz von der Kontinuität des Bekannten.” (Theodor W. Adorno, Lücken in: Minima Moralia, 1944)

    TK

    Kommentar von Campo-News — 29. November 2005 @ 16:51

  13. Die Poeten der schwarzen Magie schließen den Kreis, für den ich nur ein Gegenmittel kenne: Hammerschläge!

    Kommentar von Campo-News — 10. Dezember 2005 @ 09:59

  14. Neues aus Kolumbien, Bolivien und ähnlich zivilisierten Gegenden.

    TK

    Kommentar von Campo-News — 11. Dezember 2005 @ 12:39

  15. Na endlich: Dieser Artikel stellt eine wahre Bestandaufnahme des total uneuropäischen Istzustandes Spaniens da - http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,392527,00.html

    Kommentar von Campo-News — 29. Dezember 2005 @ 09:12

  16. Die radikal-islamische Hamas hofft, dass Spanien bald wieder in islamische Hände geraten wird. In ihrer Kinderzeitschrift fordert sie die jungen Leser auf, ihren Teil dazu beizutragen.

    “Friede sei mit Euch, liebe Freunde”, sagt die spanische Stadt den Kindern. “Ich möchte mich vorstellen. Ich bin die Stadt Ischbilija, die Blume des Staates Andalusien. Früher war ich die Hauptstadt des Reiches Ischbilija.”

    Sie berichtet dann, wie das Gebiet islamisch wurde: “Die moslemischen Araber unter der Führung des heldenhaften Kommandeurs Mussa Ben Nusseir haben mich im Jahr 713 erobert - nach einer Belagerung, die einen Monat währte. Im Jahr 97 nach islamischer Zählung herrschte in Andalusien Ijub Ben Habib Alahmi, der die Hauptstadt an meine Schwester Cordoba übergab.”

    Doch schließlich verloren die Moslems die Macht auf der Iberischen Halbinsel: “Im Jahr 646 nach islamischer Zeitrechnung belagerte mich Ferdinand III. und eroberte mich nach einer Belagerung, die ein Jahr und fünf Monate währte - das lag an der Stärke meiner Befestigungen und meiner Mauern. So endete die Epoche des Glanzes der Moslems und (die Stadt) ging verloren. Doch die Zeichen der moslemischen Kultur sind noch geblieben als Zeugen für die Kultur der Moslems, die auf meinem Boden endete.”

    Zum Abschluss sagt Sevilla den jungen Lesern: “Ich wünsche mir, dass Ihr, meine Freunde, mich auffordert, mit den restlichen Städten des verlorenen Paradieses in die Hände der Moslems zurückzukehren, damit die Freude und das Glück meinen Boden überschwemmen und ihr mich besucht - denn schließlich bin ich die Blume des Staates Andalusien.”

    Quelle: IsraelNetz

    Gefunden in einem schönen, neuen und empfehlenswerten Blog - http://polizeirevier.blogspot.com/

    Kommentar von Campo-News — 30. Dezember 2005 @ 13:12

  17. Eine Notiz aus dem Jahresrückblick der Küste

    Abzüglich einiger linker Propaganda finden sich in diesem JW Interview vom heutigen Tage erstaunliche Wahrheiten über das aktuelle Spanien. Tatsächlich ist alles hinter der Fassade beim Alten geblieben und ich führe das nicht allein auf die Francozeit, sondern auf die Mentalität und die seit ewiger Zeit währende Korruption zurück. Im Detail ist alles noch schlimmer: Raus aus der EU, aber sofort!

    JUNGE WELT

    02.01.2006

    Interview: Ralf Streck

    »In Spanien gilt auch heute noch faschistisches Recht«

    Spanier will ein 1941 vollstrecktes Todesurteil gegen seine Eltern anfechten. Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte wurde eingeschaltet. Ein Gespräch mit Vicente Muñiz

    * Der 71 Jahre alte Vicente Muñiz aus Valencia (Spanien) hat 65 Jahre nach der Ermordung seiner Eltern durch die Franco-Diktatur den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte eingeschaltet. Er will in Strasbourg die Todesurteile eines Kriegsgerichts gegen seine Eltern annullieren lassen.

    F: Sie waren sechs Jahre alt, als Valencia sich 1939 als eine der letzten spanischen Städte den Putschtruppen unter General Francisco Franco ergab. Warum wurden Ihre Eltern verhaftet?

    Meine Eltern waren Mitglieder der trotzkistisch-marxistischen Arbeiterpartei POUM, was ja schon ausreichte, um als »Rote«, wie die Faschisten sie nannten, an die Wand gestellt zu werden. Mein Vater war Fahrer des örtlichen Parteisekretärs und meine Mutter Haushälterin des Parteilokals. Da wir keine Wohnung hatten, wohnten wir dort auch. Die Räume waren von der POUM beschlagnahmt worden, sie hatten zuvor einem Bourgeois gehört. Ursprünglich ging es bei der Verhaftung um Raub, die Familie wollte ihr Eigentum zurück haben.

    Als meinen Eltern 1941 jedoch der Schnellgerichtsprozeß gemacht wurde, behauptete ein Zeuge, meine Mutter habe erzählt, drei Frauen ermordet zu haben. Das Gericht hatte weder Leichen noch Namen der Ermordeten noch sonst etwas. Trotzdem wurden meine Eltern u. a. wegen Mordes zum Tode verurteilt. Am 6. April 1941 wurde das Urteil in Paterna vollstreckt, die Leichen wurden in einem Massengrab verscharrt, wo sie noch heute liegen.

    F: Wie erfuhren Sie davon?

    Nachdem Franco 1975 gestorben war und die Sozialisten unter Felipe Gonzalez sieben Jahre später die Wahlen gewannen, hofften viele Opfer, daß die Wahrheit ans Tageslicht komme. Ich dachte, die zuständigen Stellen würden mir die Dokumente über den Prozeß geben – Fehlanzeige. Ich schrieb an Verteidigungsminister Eduardo Serra – drei Jahre lang kam keine Antwort. Schließlich ließ er mir erklären, ich solle den Rechtsweg einschlagen.

    F: Sie sind aber dann doch an einen Teil der Unterlagen gelangt …

    Letztlich hat mir der Generalkapitän der Armee in Valencia geholfen. Er war der einzige, der etwas getan hat. Die Politiker sind Meister im Betrug, sie spielen auf Zeit. Mit einigen Dokumenten, die mir zugesprochen wurden, wollten sie mich abspeisen. Mir ging es aber auch darum, eine Rente zu bekommen. Der Generalkapitän bot mir deshalb eine Amnestie für meine Eltern an. Doch ich will, daß die Urteile der Faschisten geprüft werden, damit das Unrecht festgestellt wird. Die Beteiligten an den Vorgängen sind sowieso längst tot. Es war damals normal, Leuten einen Mord anzuhängen, wenn ein Prozeß stattfand. Meine Eltern waren Linke, das war schon ihr Todesurteil.

    F: Vor zwei Jahren ist Ihnen etwas Historisches gelungen. Erstmals wurde in Spanien vor dem Obersten Gerichtshof eine Revision zur Prüfung angenommen.

    Die waren überrascht. Sie nahmen den Fall zunächst an – stoppten dann aber das Verfahren, weil sie fürchteten, es könne viele weitere Klagen nach sich ziehen. Zehntausende liegen heute noch in Massengräbern, und viele ihrer Hinterbliebenen wollen diese Todesurteile nachträglich anfechten.

    F: Der Antrag wurde abgelehnt?

    Die Richter erklärten, die Urteile basierten auf geltendem Recht. Es sei Sache der Politiker, die Gesetze zu ändern. Die aber sollten vor Scham im Boden versinken, daß in Spanien heute noch faschistisches Recht gilt. Man sollte sich das in Deutschland oder Italien einmal vorstellen! Bis heute hat es in Spanien nie eine Art Säuberung gegeben – faschistische Richter, Militärs oder deren Nachkommen sitzen überall auf hohen Posten. Die Sozialisten haben nach dem erneuten Wahlsieg vor knapp zwei Jahren diese Gesetze übrigens nicht geändert, obwohl sie es wieder einmal versprochen hatten.

    F: Jetzt gehen Sie nach Strasbourg?

    Ich habe Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero alle Zeit gelassen, ich habe ihm geschrieben und eine Kopie des Verfassungsgerichtsurteils geschickt. Der hat aber nicht einmal geantwortet! Ich glaube, die Richter in Strasbourg werden Bauklötze staunen, wenn sie sehen, daß in Spanien noch Faschistenrecht angewendet wird.

    Kommentar von Campo-News — 2. Januar 2006 @ 15:43

  18. Völliger Unsinn, Valencia ist IMMER eine der lautestens Städte Europas und wie muss man geartet sein, um Puppenverbrennungen und andere Pyro-Perversitäten gut zu finden ?
    http://www.spiegel.de/reise/metropolen/0,1518,400181,00.html

    Kommentar von Campo-News — 12. Februar 2006 @ 08:20

  19. Aber “nebenan” - dafür sind sie ja auch bekannt - passiert soetwas auch -
    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,408688,00.html

    Kommentar von Campo-News — 30. März 2006 @ 15:08

  20. Jaja, Zwischenrufe gegen die Linkszecken und schon kommen fünf freundliche Helfer auf einmal

    Kommentar von Campo-News — 4. Oktober 2006 @ 15:44

  21. Da passieren täglich IN der EU und GEGEN EU-Bürger die schlimmsten Sachen (weil die EU ein Fake ist) - aber DANN darf man berichten.

    Kommentar von Campo-News — 5. Juli 2008 @ 13:34

  22. Wie schrieb ich hier “Keinen Cent aus EU-Geldern in das Gesellschaftsexperiment „Neu-altes Spanien“

    Die Fundis unter den Naturschützern sorgten dafür, dass das Verfahren gegen Cretu wieder in Gang kam. Clevere Anwälte halfen auf einmal nicht mehr. Ein Beschluss des Verwaltungsgerichts, inzwischen bestätigt vom Obersten Gerichtshof in Madrid, verlangt den Abriss der Traumvilla bis zum 1. November.

    Jetzt sollen die Bagger und Kräne mit der Abrissbirne anrücken. Wie im Fall Boris Becker auf Mallorca will offenbar auch Ibiza ein Exempel statuieren an einem prominenten Fremden. Da ist viel Neid und Missgunst im Spiel und auch ein gerüttelt Maß Ausländerhass von Ibizenkos, die ihre Insel von Horden sonnenhungriger Hedonisten besetzt sehen.

    “Einem reichen Einheimischen wäre das kaum passiert”, grollt Cretus Anwalt Jaime Roig und droht mit einer Klage über 18 Millionen Euro Schadenersatz. Keine Kommune auf Ibiza könnte das bezahlen, schon Zwangsräumung und Abriss würden Millionen verschlingen.

    “Ich war froh, dem kommunistischen Ceaucescu-Regime zu entkommen, jetzt wollen sie mir dies hier wegnehmen”, grämt sich Cretu auf den Stufen seines Domizils.

    Kommentar von Campo-News — 24. Oktober 2008 @ 07:37

  23. Genauso geht es in Spanien, dem bekannten Land außerhalb Europas, zu.

    Kommentar von Campo-News — 11. Juni 2009 @ 13:31

  24. Interessant, aber man empört sich nur, wenn es passt.

    Kommentar von Campo-News — 29. Juli 2009 @ 08:27

  25. Alicante

    Ein Tag reicht, um die Existenz einer Familie zu zerstören. Der 22. September war für die Familie Halbe so einer. Verdeckte Ermittler der Guardia Civil nahmen Markus Halbe fest und sperrten ihn ein. Seitdem sitzt er in U-Haft und harrt der Verhandlung entgegen. Ihm wird angelastet, einen Überfall mit Geiselnahme auf die Bank Inter in Orihuela Costa ausgeheckt zu haben. „Man hat das Gefühl, er sitzt hier drinnen und kommt nicht mehr raus. Es ist ein Albtraum“, sagt seine Frau Angela Halbe.

    Schuldig oder nicht – Markus Halbe und seine Familie sind bereits bestraft worden. „Von heute auf morgen wurde der Familie der Ernährer entzogen, die Konten gesperrt, und es gab keinerlei Hilfe vom spanischen Staat“, sagt sein Vater Oskar Halbe. Seine Schlosserei mit Schlüsseldienst kann Markus Halbe freilich nicht mehr betreiben – egal wie das Drama ausgehen wird. „Markus hat viel mit der Polizei zusammengearbeitet, der Beruf hat viel mit Sicherheit zu tun – wenn da das Vertrauen erst einmal weg ist …“, sagt Angela Halbe.

    Wie alle deutschen Häftlinge in Fontcalent fühlt Markus Halbe sich vom deutschen Konsulat, der deutschen Botschaft und von der spanischen Justiz im Stich gelassen. Nicht nur er, auch Stefan J. Peter R. und Erich Sch. wurden aufgrund von Indizien festgenommen und in U-Haft gesteckt. Während sie seit Monaten im Gefängnis Fontcalent sitzen und ihre Unschuld beteuern, bricht draußen ihre mühsam aufgebaute Existenz zusammen. „Die stecken einen einfach so ins Gefängnis, ohne dass ein Beweis existiert. Man muss mehr oder weniger seine Unschuld beweisen, anstatt dass die einem die Schuld nachweisen“, schreibt Häftling Stefan J. an die CBN.

    Draußen fehlt der Familie das Einkommen, denn Angela Halbe hat in Spanien nie gearbeitet. Markus’ Eltern konnten anfangs noch einspringen, doch das Rentnerehepaar aus Torrevieja schafft das nun nicht mehr. „Das hat uns bestimmt schon 7.000 Euro gekostet“, sagt Karin Halbe. Mit der Folge, dass Schwiegertochter Angela verarmt ist. Drei Monate konnte sie auf Lebensmittelkarten des Rathauses Orihuela zurückgreifen, im Wert von jeweils 150 Euro. „Damit konnte ich meine Kinder nicht über Wasser halten“, sagt Angela Halbe.

    So blieb ihr nichts anderes übrig, als die beiden Kinder aus ihrer gewohnten Umgebung zu reißen und zurück nach Deutschland zu gehen. „Ich musste meinen Mann im Stich lassen“, sagt sie. Wegen der erhöhten Fluchtgefahr rückt eine Freilassung von Markus Halbe damit freilich in noch weitere Ferne. „Das war uns bewusst. Was hätten wir anderes tun sollen?“, fragt Markus Halbe.

    Kommentar von Campo-News — 11. März 2010 @ 08:33

  26. Einfach das Land nicht betreten - das ist die beste Lösung.

    Kommentar von Campo-News — 7. Mai 2010 @ 19:29

  27. Nun kann ich mich selbst zu Wort melden zum vorletztem Kommentar. Tatsächlich ist es bei mir so, dass lediglich die Tatsache, dass ich einen Flüchtigen kenne und für Ihn gearbeitet hatte, sowie dass seine Autopapiere zufällig bei der Durchsuchung bei mir waren, die einzigen Indizien sind und waren, die Grund genug lieferten, mich für saubere 8,5 Monate in den Knast zu stecken. Ok, es geht in meinem Fall tatsächlich um Drogen, allerdings würde in jedem anderem Land wohl mindestens eine Beziehung zu demjenigen erstmal vorhanden sein müssen, damit man verdächtig wird. Derjenige welche kenne und kannte ich nie, das wussten sie auch! Meine Anwältin sagte mir, man hat mich eigentlich nur deshalb so lang im Knast bzw. auch die Akte ca. 7 Monaten geheim gelassen, um uns “mürbe” zu machen, damit möglicherweise mehr Beweise auftauen. Bei dem anderen war dies wohl auch der Fall, bei zwei von uns allerdings nicht. Auch nach nun 10 Monaten sind immer noch keine Beweise vorhanden und eigentlich haben die nur das Gegenteil erzielt: man ist auf dieses korrupte Bananenland stocksauer, die eigene Existenz ist völlig zerstört, mir fehlen nun 22.000,- € (die kompletten Ersparnisse + nun noch Schulden) und letztendlich werden Sie - so meine Anwältin - mich wohl schlicht weg Freisprechen müssen. In diesem Fall wird zwar alles beschlagnahmte (u.a. waren das Fernseher, TomTom, verschiedene Papiere die völlig belanglos sind, etc.) wieder ausgehändigt inkl. 940,- € Bargeld, 6.000,- € Kaution die bezahlt wurde und pro Tag im Knast 40,- € Schadensersatz. Bei mir ist das wenigstens einen Tropfen auf den heissen Stein, bei Markus oder auch den anderen Deutschen ist das ein absoluter Witz, im Gegensatz was dort zerstört wurde!

    Ich glaube überhaupt nicht daran, dass man mich freisprechen wird. Sie werden so lang wie es geht alles mögliche durchkramen, und wenn Sie nur ein kleines bisschen Dreck irgendwo finden, um mir wenigstens eine Kleinigkeit überdrücken zu können, damit die scheiss Penner bloß nicht noch Geld zahlen und sich ihre schwachsinnige Unkompetenz eingestehen müssen.

    Ich habe ehrlich gesagt nicht alle Beiträge hier gelesen, aber mir sind einige typische Volldeppen hier aufgefallen und nun ja, ich war früher genauso. Nach diesen 8,5 Monaten Erlebnis wünsche ich es genau diesen Klugschnackern nicht, solche Erlebnisse zu machen, wie ich es gemacht habe, um Ihre Meinung gegenüber dieses korrupte Land zu ändern. Ich gebe hier jedem vollkommen Recht, dass dieses Land absolut rein gar nichts mit Europa gemein hat und unbedingt aus Europa rausgehört. Und ja, es wird gefoltert, maltretiert und ein Großteil der behördlichen Mitarbeiter sind sehr faschistische Rassisten (in DE würde jeder sofort Nazi schreien, hier streichelt man denen den Kopf, “och naja.. Franco ist ja noch nicht so lang tot!”) Pfff…. sobald sich die Sache für mich hier erledigt hat und ich wieder das Land verlassen darf, bin ich aus Spanien raus und werde in meinem Leben nie wieder auch nur einen Fuss in dieses Scheiss land setzen. Ich würde sogar einen Flug umbuchen, wenn der nur mit Zwischenstopp Madrid fliegen würde! Man ärgert sich sehr darüber dem Land seine Steuern zu lassen und ganz sicher; mit Genuß und Wohlwollen zahle ich lieber in Deutschland diese 5% mehr Steuer weiß aber, dass ich zivilisiert behandelt werde und ich will und werde nur das nötigste an Geld einem Spanier jemals in die Hand drücken! Für mich ist es glasklar: ich unterstütze keinen dieser Scheiss Penner hier mehr und mit dieser Nummer darf sich niemand wundern, dass ich dieses gesamte Kanackenvolk in einer Schublade stecke.

    Kommentar von SJ — 20. August 2010 @ 09:04

  28. Ja, so ähnlich ist. Ich führe das zwar nicht so direkt auf die Francozeit zurück, nicht zuletzt, weil das schon lange vorbei ist, sondern: das ist der spanische Charakter, so haben sie immer getickt, diese Art der Südländer. Ich hoffe, Du fängst dich wieder. Beste Grüße, TK

    Kommentar von Campo-News — 21. August 2010 @ 07:21

  29. Im Internet passiert gerade Kafka 2.0. - http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/postintelligente_maschinen/

    Kommentar von Campo-News — 10. Juni 2012 @ 07:16

  30. http://www.focus.de/panorama/welt/osnabrueck-schwere-vorwuerfe-von-autofahrer-polizisten-sollen-ihn-blutig-geschlagen-haben_id_6624752.html

    Kommentar von Campo-News — 10. Februar 2017 @ 07:54

  31. Wer sie kennt, wundert sich nicht http://www.kicker.de/news/fussball/chleague/startseite/676045/artikel_nach-polizeieinsatz_bayern-beschwert-sich-bei-uefa.html

    Kommentar von Campo-News — 19. April 2017 @ 14:52

  32. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/dogan-akhanli-deutscher-schriftsteller-in-spanien-festgenommen-a-1163613.html

    https://www.focus.de/politik/deutschland/deniz-yuecel-rechercheverbund-geheimdiplomatie-trug-zur-freilassung-yuecels-bei_id_8481780.html

    Der Philosophie-Professor bestreitet jedoch entschieden, sich in irgendeiner Form zur Wehr gesetzt zu haben. Die Polizisten seien sofort auf ihn losgegangen, und er habe danach kaum noch atmen, geschweige denn Widerstand leisten können. Er habe lediglich gerufen, dass er der Falsche sei.

    Dem „Hamburger Abendblatt“ sagte der Mann, er sei „nicht zu 100, sondern zu 500 Prozent passiv“ gewesen. Die Polizisten hätten ihn Dutzende Male ins Gesicht geschlagen. „Das ist ein abscheuliches Polizeiverhalten, wie man es sonst nur in einem Entwicklungsland findet“, sagte er der Zeitung. Die Polizei habe ihm seine Hände mit Handschellen auf dem Rücken gefesselt. http://www.spiegel.de/panorama/justiz/bonn-geschlagener-juedischer-professor-wirft-polizei-luegen-vor-a-1218428.html

    Sie könne nur eine konsularische Betreuung durchführen, sagte mir die Frau. Aber sie wolle sich informieren, was noch möglich sei und mir dies dann mitteilen. Das geschah bis heute nicht! Zwischendurch war unsere Kontaktperson im Urlaub. Davon erfuhren wir erst per Zufall von einem ihrer Kollegen per Mail. Die Botschaft schreibt mittlerweile jede Woche eine Verbalnote an die venezolanischen Behörden, um zumindest eine Besuchserlaubnis zu erhalten. Das ist für mich Copy & Paste. Eine Forderung zur Freilassung aus der willkürlichen Haft lehnt die Botschaft ab. Der absolute Negativhöhepunkt war jedoch ein anderer. Unsere Bitte an das Auswärtige Amt und an die Deutsche Botschaft, die dringend notwendigen Medikamente gegen das Dengue-Fieber für Billy zu besorgen und sie dann am Gefängnistor abzugeben, wurde schlicht abgelehnt. Das können sie nicht machen, hieß es. Dafür brauche es eine Genehmigung der venezolanischen Regierung. Aber wo bitte schön ist das Risiko, zum Gefängnis zu gehen und es nicht zumindest zu versuchen? https://jungefreiheit.de/debatte/interview/2018/ich-finde-das-alles-katastrophal/

    Kommentar von Campo-News — 19. August 2017 @ 16:31

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