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29. März 2009

Die Blut-Hirn-Schranke beim mobilen Telefonieren… – und noch mehr von den grünen Clowns

Abgelegt unter: Allgemein — Campo-News @ 12:51



Heil Kräuter 

 

„Für Jugendliche, insbesondere Kinder, ist es noch gefährlicher als für Erwachsene, diesen Strahlungen ausgesetzt zu sein, weil ihr Zentralnervensystem noch nicht voll entwickelt ist. Handy-Hersteller und Netzbetreiber stellen jedoch bis jetzt beharrlich die schädliche Wirkung der Mobilfunkstrahlung in Frage. Haben wirtschaftliche Interessen Vorrang vor der Gesundheit? (Fettdruck im Original des Infoblattes „Handy…? Mensch, wenn ich das gewusst hätte!“

 

Die Blut-Hirn-Schranke beim mobilen Telefonieren…

 

Viel wissen wir nicht. Jedenfalls nicht, ob sich die Blut-Hirn-Schranke bei den Ökos durch zu häufigen Genuss von Drogen so weit öffnete, dass nun dieser Riesenkrater in der Mitte entstand, wo Angehörige der Spezies Homo sapiens eine Füllung besitzen, die landläufig als Hirnmasse bekannt ist. Wir wissen es echt nicht. Zugegeben. Fakt ist jedenfalls, dass es arg bestellt ist um jene, die das Milieu bilden, welches den Kindern in der Schule jenen aus dem Takt gekommen Rhythmus vermittelt, der uns, die wir noch richtig ticken, wie eine Kakophonie vorkommt.

 

Doch langsam.

 

Da schrill mir doch beim Blick auf ein recht großes Plakat (ca. DIN-A-3) vor einem kleinen Geschäft das Grauen persönlich entgegen: ein deformiertes Gehirn!!! Entsetzlich! Bah! Oh mein Gott! Darunter steht, dies sei das Ergebnis, wenn zuviel mit dem Handy telefoniert würde. (Wie früher, als es hieß, das Rückenmark wäre vom vielen W.….stopp könnte ja sein, die größte aller Laien liest mit und sieht deutsche Kinder gefährdet, nicht aber durch die Verbreitung von Schriften der hier vorgestellten Art).

 

Hier nämlich befindet sich das Zentrum des Widerstandes gegen den unsichtbaren Teufel der Neuzeit, den Mobilfunk!

 

Ich also - gleich dem Patron dieser Seite, dem edlen Don Quijote de la Mancha - hin-eiiiiinn! Frau, nennen wir sie freundlich anonym Schwertfeger-Gamsgebrecht, eilt flugs herbei, in Erwartung, in mir eine Käuferin, oder Interessentin ihrer Inhalte gefunden zu haben. In gewisser Weise hat sie ja senkrecht. Hätte sie auch waagerecht, würde das Kreuz, das sie abstrakt trägt, „sinnlich erfahrbar“ werden, wie man sich im Milieu so ausdrückt. Ausdrückt.

 

Ich tu ganz unbekümmert. Erschreckt habe mich das Bild auf dem Plakat und: „wie das kommt“? Das scheint sie auch nicht zu wissen, irgendwie aber sei Mobiltelefonieren gefährlich, was auch jeder verantwortungsvolle Arzt bestätigen könne. Da hätte sie doch DIESES und JENES für mich und dann noch EIN WEITERE Infoblatt in dem alles stünde. Ja aber die Blut-Hirn-Schranke, versuche ich verzweifelt noch einmal meinen Schock in flehenden Worten zu artikulieren. Ach ja, sie habe da doch noch eins.

 

…von Ratten!

 

Sie geht und holt ein dürres Mäppchen in dem tatsächlich Vorzeigeblättchen abgelegt sind. Darin enthalten: DER BEWEIS! „Mobilfunk – Gefahr für die Gesundheit!“ (verantwortlich „Bürgerwelle e.V., Dachverband der Bürger und Initiativen zum Schutz vor Elektrosmog“). Dieselben, die gegen Windkrafträder mit riesigen Generatoren vor ihrer Haustür nichts einzuwenden haben, behaupten, auf ihre Ängste hätten „zahlreiche Untersuchungen von Ärzten und Wissenschaftler hingewiesen“. Gut, nur bestätigt hat das niemand, oder nur jene, die z.B. auch behaupten, man könne und dürfe sich auch zur Abwechslung mal nach z.B. Gebäuden sexuell verzehren. Streng wissenschaftlich also. Und Ärzte wären hier weiß Gott gefragt (Aber Dr. Deisler lebt hier leider nicht mehr). Aber weil man etwas Gefühltes in den Stand der Erkenntnis hieben will, erfindet man die „Erfahrungsmedizin“ (Blatt 3), denn die wirkliche Wissenschaft, die entgegen der Behauptung unzählige Millionen für noch mehr und mehr mehr Studien verpulverte, ergaben: kein Grund zur Beunruhigung.

 

Dann kommts! Noch schlimmer, dachte ich, sie hätte jetzt ein Hirn. In Konservierungswasser eingelegt, zeigt mir aber nur in einem weiteren Faltblättchen zwei pixelgroße Föten (ich meine, kleine Fotos), die ich gar nicht auf den ersten Blick als die Schreckensabbildungen erkenne die am Schaufenster prangen. Doch dann, als ich das Blättchen drehe, sehe ich, dass es sich um genau diese Abbildung handelt: es ist ein Rattenhirn!!! Das stand zwar nicht am Schaufenster wird aber im Blättchen verschämt und kleingedruckt zugegeben (Gestehen Sie, Sie haben die Ratte gequält, Sie Sie Sie….ÖKOFASCHIST!!!) Aber das Telefonieren in der Schule verbieten wollen, was!?

 

Das also sind ihre „Feldversuche“, ihre „wissenschaftlichen Methoden“, ihre „gesicherten Erkenntnisse“, die auch für WLAN-Verbindungen gelten! Es sind die „wissenschaftlichen Erkenntnisse“ von Prof. Dr. h.c. Anna Bis, eine ausgewiesene Kennerin des Dauergrinsen und examierte Blödeldiplomatin.

 

Genug! Man lese, staune und rufe schnell die Pullizei – aber selbstverständlich nicht mit dem Mobiltelefon, das man als Öko ja auch selbstredend nicht besitzen darf. Wer für die Angst sorgt und sich als Retter eigener Ängste anbietet, nennt man gewöhnlich? Ja wie?

 

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3 Kommentare »

  1. Sehr richtig - Auch der „edle Wilde“ hat im Marxismus nichts zu suchen. Der edle Arbeiter, der muskelprotzig seine Maschinen bedient, der edle Bauer, der im Schweiße seines Angesichts die Ähren schneidet – natürlich! Aber edle Wilde, die am Lagerfeuer palavern und schlaumeierisch kulturelle Weisheiten von sich geben statt tatkräftig zum Aufbau des Sozialismus beizutragen? Solche edlen Wilden wären bei Lenin ganz schnell im Arbeitslager gelandet. - http://www.pi-news.net/2011/12/was-sind-die-grunen/#comment-1681693

    Kommentar von Campo-News — 13. Dezember 2011 @ 09:13

  2. Hervorragendes Video - https://www.facebook.com/Andreas.Kieling/videos/10153547311807085/

    Kommentar von Campo-News — 15. Juli 2016 @ 17:09

  3. http://www.achgut.com/artikel/deutsche_energiepolitik_wie_weit_traegt_der_glaube

    Kommentar von Campo-News — 11. März 2017 @ 08:04

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