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31. Januar 2009

Zensur: Das Ende der Demokratie ?

Abgelegt unter: Allgemein — Campo-News @ 13:28

Vor längerer Zeit schon wurde die neue Zeit mit Säuberungen eingeläutet. Die neue “Zeitungszeugen” - Ausgabe heißt “Das Ende der Demokratie” und wurde nun zensiert, damit wir sehen, dass wir mit der Nazi-Zeit nichts mehr zu tun haben, wo doch da immer soviel verboten wurde. Die Ausgabe erscheint ohne historischen Teil für 1 Euro. Wie weit ist es noch bis zum Ende der Demokratie? Sind wir schon darüber hinweg? Oder: Ist die heutige Zensur vielleicht ein Ergebnis der “Demokratie”, in der jener Plebs zur Macht kam, der alles, was über die Formate der Spaßgesellschaft reicht, als Anmaßung betrachtet und sich längst die Seilschaften wählte, die diese Drangsalierung hervorbringt?

zeitungszeugen.jpg

4 Kommentare »

  1. Meine Lesung in Soest wurde nun aus politisch motivierten Gründen abgesagt. Ob die erste Absage im Januar letztlich nicht auch deshalb ausfiel, lässt sich abschließend nicht beurteilen. Jedenfalls wird mein letzter Artikel in der “Huffington Post”, in dem ich über Gewalt hauptsächlich aus der Migrantenszene berichtete, zum Anlass genommen mich aus dem Programm zu liquidieren: “Deine politischen Aktivitäten gehen nicht mit der Bücherkiste konform.” Aha, meine “Aktivität” Gewalt zu benennen und nicht zu verschweigen, geht nicht konform mit Pseudo-Einrichtungen, die sich als Kulturbewahrungsorte ausgeben, aber - wie alle linken - in Wahrheit dem Islamismus und der eingeschleppten Brutalität, sowie dem Verbrechen, wehrlos ergeben, mehr noch: ein Schweigegebot über Untaten verordnen und jene die sich nicht daran halten, mit der Mittelmäßigkeiten ihres eigenen Extremismus zu beglücken. Ihre Aktivitäten sind ganz und gar ein Etikettenschwindel. Die Anzeigen der Frauen, die in Köln sexuelle Übergriffe erlitten, seien übrigens meist von “Nazis” und ihrem Umfeld gestellt worden, so der Verantwortliche. Ja, so denken sie, die Nutsis, jene Feingeister aus dem Hause Gay Lord, so fein, dass der Geist sofort verdunstet. Sie werden wohl erst am eigenen Leib bereichert werden müssen, damit es im Hirnkasten zu leuchten beginnt. Deutschland 2016: Eine Irrenanstalt ist dagegen ein Hort der Vernunft.

    Der Laden eines Menschen, der die Thematisierung der Gewalt an Frauen unterbinden will und damit zensoristische Maßnahmen begründet, muss zum Zwecke der politischen Hygiene geschlossen werden. Es sei unser Ziel!

    Kommentar von Campo-News — 17. Februar 2016 @ 08:12

  2. “Das könnte triggern”, ertönte wohl zum ersten Mal vor etwa 15 Jahren, als politisch kalkulierter Schlachtruf von jenen Leuten, die unliebsame Debatten mit dem Hinweis auf die eigene Betroffenheit abwürgen wollten. Schnell wurde klar, hier sollten Diskussionen um Fakten unterbunden werden und ein Teil des Meinungspektrums wegen der sich selbst bezichtigenden Subjekte ausgegrenzt werden, resp. nicht stattfinden dürfen. Auffallend ist die Inhaltsleere ihres hilflosen Gestammels, denn Argumente müssen in ihrem Zwergenkosmos der persönlichen Süßlichkeit, des Schwulstes und Verkitschheit weichen. Als “Trigger Warnings” ist diese Art der Befindlichkeit, zu dem ein seltsames politisches Programm im Hintergund abläuft und unruhig tickt, längst zum Leitmotto geworden. Das halbe geistige Leben an US-Unis liegt brach, Comedians treten dort kaum noch auf, denn es herrscht Friedhofsruhe. Das ist so gewollt; auch bei uns. Es ähnelt moslemischen Gesellschaften, denen Witz, Selbstironie oder eine härtere öffentliche und offene Debatte in der Sache auf unzähligen Tabufeldern völlig fremd sind. Die politische Korrespondenz zwischen linken Ökosozialisten, guten Menschen und Sprach-Stasi-Leuten, legt die geistige, philosophische und politische Diskussionskultur auch hierzulande fast vollkommen brach. Gewalt ist ihr Tagesgeschäft. Sagt man ihnen das, fühlen sie sich getriggert, skandalisieren und kriminalisieren Menschen, die Freiheit und Offenheit leben und weiterhin den Kampf um diese demokratischen Lebensprinzipien führen. In diesem Sinne lassen wir uns das Triggern nicht verbieten! Basta! http://www.sueddeutsche.de/kultur/risiken-der-redefreiheit-man-wird-ja-wohl-noch-sagen-duerfen-1.2634767

    Kommentar von Campo-News — 18. Februar 2016 @ 10:57

  3. Solange sich liberal-konservative Kräfte, also jene, die formal als rechts von der so genannten Mitte stehen und meist nur dort verordnet werden, weil die Mitte längst nicht mehr die Mitte repräsentiert, sich nicht angemessen nach Ausgrenzungen, Gewalt und Rufmorden wehren, wird sich nichts ändern. Solange machen Aktivitäten auch kaum Sinn. Sheriffsterne sollte jeder vor das Antlitz der Masse in Staub werfen, der es versteht.

    Der verhasste Kämpfer (2003 geschrieben)

    Exemplarisch dargestellt anhand des Filmes ZWÖLF UHR MITTAGS, mit Cary Cooper und Grace Kelly.

    Der Kämpfende wirkt gefährlich, seine Redlichkeit, seine Überzeugung und der Wille zur Durchsetzung, rufen in der getretenen und angepassten Kreatur Angst, Neid und Missgunst hervor. Selbst manche derjenigen, die ihn vordergründig loben, haben andere, verborgene Motive, die sie letztlich zu seinem Feind machen. Ausgerechnet ihm, dem Kämpfer, dem Bedrohten, wirft man sogar vor, erst durch seinen Kampf wäre es zu dieser zugespitzten Situation gekommen. Das Beste, so finden alle, wäre also, den zu entfernen, der den faulen Frieden stört: Den Kämpfer selbst! Ihm wird geraten zu fliehen; die Anwesenheit des Angreifers wird eher geduldet, als der vorbildliche Mensch, welcher der Feigheit den Spiegel vorhält. So macht er es stets, der Mucker, der Philister, - er, dessen Leben doch am meisten Schutz und Mitleid einfordert.

    Kommentar von Campo-News — 20. Februar 2016 @ 12:52

  4. Die Unregelmäßigkeiten überraschten selbst erfahrene Politik-Experten: Bei der Bekanntgabe des offiziellen Endergebnisses am Mittwoch im Düsseldorfer Landtag sprach ein Sprecher des Landeswahlleiters in NRW der AfD 2204 Zweitstimmen mehr zu, als dies beim vorläufigen Endergebnis der Fall war.

    „Diese Zahlen sind auffallend hoch, sowohl bei den betroffenen Stimmbezirken als auch bei den nicht gezählten Stimmen“, sagte Parteienforscher Oskar Niedermayer zu FOCUS Online. „Das ist sehr ungewöhnlich, ich kann mich an keinen ähnlichen Fall in der Geschichte der Bundesrepublik erinnern. http://www.focus.de/politik/deutschland/landtagswahl_in_nordrhein-westfalen_2017/nrw-so-erklaert-ein-experte-ungewoehnlich-hohe-stimmabweichung-zu-lasten-der-afd_id_7175075.html

    Kommentar von Campo-News — 25. Mai 2017 @ 06:28

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