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29. Mai 2007

Knut und Rosa (und der Herr Tur Tur)

Abgelegt unter: Allgemein — Campo-News @ 18:32

Sigmar Gabribär, Oscar Lasalle und Volker Barebeck

von TK

Da ich befürchte, Fußnoten (die sie ja eigentlich darstellen), könnten leicht in verfressene virtuelle Vergessenheit geraten falls ich sie nicht extra hervorhebe, scheint es nötig, jüngste Kommentare zu den Äußerungen Sigmar Gabriels („Wenn ich als Torten hortender hotter Roter Torten horte, so ist das nicht zu vergleichen, als wenn rote Rotten oder Hottentotten, tote Ratten horten – ich zahle gern die Gore-Tax!!!“) über Oscar LaFontaine, noch einmal gesondert einzustellen, sowie auch einen Kommentar, der zu Volker Becks ewigem gleichen Kampf ums öffentliche anale Bewusstsein, vor einem Jahr entstand.

Demonstriert man auch jedes Jahr zu Karl und Rosa, weil niemand die Gräber von Friedrich E. und Gustav N. kennt, dominieren auch Kurt und Knut, und ist alles sonst total rosa und Rosa, so erscheint dem geneigten Betrachter Bunt und Tuntland als ein Tollhaus, dass die Nazis, in dem sie einmal „Buh“ machten, damals so beseitigten, wie sie es immer wieder können, was Joseph Ulbricht und Walter Goebbels gern bestätigen.

Volker Beck, wenn sich ein Täter opfert

Er war mal der Fitteste aller. Aller Spermien. Das war seine erfolgreichste Zeit – kurz nur, zugegeben. Wie er damals flink wie Aal die weibliche Eizelle erreichte – ein Vorgang, den es nicht gäbe, wenn nur Volker Becks auf der Welt existieren würden – so hyperaktiv mit dem Schwänzchen wedelnd, da war er so etwas wie der Hecht im Fruchtwasser. Zu dieser Zeit perfektionierte er die wundersame Begabung, erlernte er die einzigartige Fähigkeit, gleichzeitig zu atmen und zu sprechen. Geblieben ist auch aus jener Zeit die Schwänzelbewegung, - man sieht es genau, wenn man ihn beobachtet, wie er im Bundestag unruhig auf seinem Stühlchen mit dem schmalen Ärschchen herumwackelt. Die Begegnung mit dem besagten Ei war sein ultimatives, sein letztes intimes Erlebnis mit der Weiblichkeit. Von nun an zog er es vor, allerlei Theorien aufzustellen, um die Verwandtschaft des Homosexuellen mit dem weiblichen Element (siehe Zitat Ulrich), und anderer zotiger Zöpfe aus dem Mythenfundus der letztlich doch ziemlich profan am analen Endstück zu landenden, homosexuellen „Community“, zu verbreiten. In Moskau nun, landete er damit unschön. Das war wirklich unschön.

Wie sich die Moskauer Anti-Schwulen-Demonstranten zusammensetzen, ist von hier aus nicht objektiv festzustellen. Waren es wirklich alle „Neonazis“? War die Kühnen-Truppe wirklich dort? (ausgerechnet sie, deren Überreste doch Homosexualität als den wahrhaft männlichen Umgang predigt). Nein, man meinte wohl russische Rechte, also Nationalsozialisten, die dort auch nationale Sozialisten oder Nationalkommunisten heißen und sein können. Oder waren es nur „Spießer“? Oder waren auch Leute darunter, die durchaus diskutable Einwände gegen jene homosexuellen Exzesse in der Öffentlichkeit erheben, welche sich „CSD-Parade“ nennen?

Fassen wir kurz zusammen: Homosexualität muss legal sein. Ohne Frage. Auch Umzüge sollte man genehmigen. Nichts jedoch spricht gegen Auflagen, dergestalt, dass z.B. die Erregung öffentlicher Ärgernisse durch z.B. Entblößen des Unterleibes, aufreizendes - auch ruhestörendes – Auftreten, aggressive Proklamationen des homosexuellen, und doch so offenkundig psychotischen Lebens, eingeschränkt wird. Selbstverständlich sind derartige öffentlich zur Schau gestellte Perversitäten schon auf Grund des sittlichen Empfindens zu untersagen.

Beck hat völlig Recht: Die Regeln eines Staates, der prinzipiell homosexuelle Äußerungsformen nicht zulässt, können nicht akzeptiert werden. Sein Hinweis auf die Bürgerrechtler im damaligen Ostblock, die sich auch über Regeln hinwegsetzen und Menschenrechte gegen staatliche Willkür durchsetzen, ist in der Sache korrekt und angebracht. Die Einwände konservativer deutscher Politiker erschreckend und heuchlerisch – Handgreiflichkeiten legalisierend, selbst auslösend. Widerwärtig, wie sich der deutsche konservative Mucker, der Ducker, der Philister im wahren Leben, der Schwätzer aus der bürgerlichen Speckgürtelszene echauffiert und die Empfehlung der Akzeptanz von TATSÄCHLICHER Willkür und Repression befürwortet.

Und doch hat Beck nicht ohne Logik die Geister erblickt, die er selbst rief, allzumal er zu denen gehört, welche die Homosexuellen in die Sackgasse infantiler Präsentation, in die Rolle neuer, verantwortungslos im Sinne der Psychoanalytiker handelnder, grotesker Gestalten, hievte. Er ist es, der mit seiner Schwulenorganisation die Verantwortung für die fleischgewordene schwule Lächerlichkeit, der geradezu verachtenswerten Effekthascherei trägt. Er ist es, der die Herabwürdigung von Transsexuellen auf die Stufe von schrill-bunten Tunten mit gesetzlichen Initiativen vorantreibt, weil er über sie so denkt, wie der gewöhnliche Philister. Er ist es, der zu der Alltagssituation transsexueller Menschen, zu konkreten Schmähungen und Beleidigungen, welche TATSÄCHLICH stattfinden, schweigt. Sein Protest – wie der des gesamten LSVD – ist kalkuliert, falsch, politisch ausgerichtet. Sein Schweigen, und das Schweigen seines Verbandes zu vielerlei Verbrechen, sein Vorantreiben von Gesetzen die in seinem Kopf entstanden, sein unkommunikatives, egozentrisches Handeln vorbei an der Realität und den betroffenen Menschen, seine Ignoranz, die er aus psychologischen Gründen mit anderen traumatisierten und verwöhnten großen Kindern teilt, sie ist nicht weniger widerwärtig als das Handeln der politischen Stellen in Moskau, denen doch „sein ehemaliger Kanzler“ so nahe steht.

„Dann meinst du also, er hat er in Moskau den Schlag erhalten, den du ihm eigentlich gern geben würdest“, fragte mich jemand dieser Tage mit eingebauter Hinterlist. „Oh nein“, erwiderte ich, „denn es ist überaus wichtig wer - und warum – schlägt, und außerdem: Nein. Einfach nein. Er hat eine öffentliche Diskussion verdient, keine Schläge, denn wann, bitte, hat es jemals eine kritische, offene Debatte über das Wesen der Homosexualität, über ihren (Macht)-Anspruch, ihres psychologischen, ihre politischen Gehaltes gegeben? Niemals. Wer es versucht, wird ausgesondert. Ganz so, wie es umgekehrt die wirklich oder als solche bezeichneten Rechtsradikalen in Moskau machten. Es gibt da schlicht keinen gravierenden Unterschied. Sagen wir das, wo wir können. Los!“ Fragen wir doch z. B. einfach Frau Krienen!

Hier können Familien Kaffee kochen

Sigmar Gabriel äußerst sich mehrfach fehlerhaft, wenn er über Oscar LaFontaine sagt: “Hab’ bloß keine Angst, SPD: Lafontaine ist der Scheinriese der deutschen Politik, wie der Tur-Tur aus der Augsburger Puppenkiste. Je näher man ihm kommt, desto kleiner wird er.”

Nämlich: Es muss IMMER “Herr Tur Tur” heißen und auch ohne Bindestrich (wobei dies auch eine der üblichen Fehlleistungen der Spiegel-Online-Redaktion heißen kann, deren Kulturmitarbeiter Haas ja bis jetzt nicht in der Lage ist, mir die von ihm postulierte Unterscheidung in “Transen” und “Drag-Queens”, die allesamt “stöckelten”, und zwar beim “Grand Prix”, zu erklären - während ich ihn, sollte er mir das zueignen, mit meinen Wanderschuhen, den dicksten, in den Arsch, den schmalen, treten, auf dass er “A-A-A-A-A-tisemit” kreichen würde) und außerdem ist es unzulänglich den - tatsächlich so zu bezeichnenden Scheinreisen - der Augsburger Puppenkiste zuzuordnen. Dieser nämlich stammt aus dem Buch “Jim Knopf und die wilde 13″ (eigentlich eine “milde 12″) und das ist widerum von Michael Ende. Also: “Faust” stammt auch nicht z.B. aus dem “Deutschen Theater”, sondern von Goethe. Immer noch. Trotz aller Dreck-Queens bei “Spon”, welches man “Splat” nennen sollte.

Die Dialektik will, dass Herr Tur Tur tatsächlich entgegen der sonstigen Gesetze kleiner wird, je näher man ihm kommt, anderseits, und das muss fairerweise hier gesagt werden, überragt er auch im Normalzustand selbst den “stattlichen Lukas” - natürlich auch den “Migranten”, das Negerkind Jim Knopf - ja selbst den Halbdrachen, also den Hybriden, Nepomuk.

Unbestritten war der spitznasige und verzopfte Herr Tur Tur ein Scheinriese…

wilde-13-2.jpg

…anderseits überragte er aber immer noch alle anderen, von links: Sigmar Gabriel, Gregor Gysi, Oscar LaFontaine, Andrea Nahles

wilde-13.jpg

7 Kommentare »

  1. Wo wir jetzt endlich bei der Historie des Kinderkanals sind:

    Ist die Nahles das Urmel vom Eis?

    Kommentar von hegelxx — 29. Mai 2007 @ 20:17

  2. Nein, die Nahles ist - siehe das Bild - der Halbdrache Nepomuk. Der richige Drache ist Frau Mahlzahn, aber wer das sein könnte, sag ich besser nicht.

    Ende hat die deutsche Politik verklausuliert vorweggenommen. Sursulapitschi ist mit ihrem fehlenden Unterleib natürlich eine Grüne, obwohl anderseits viel zu gut dafür aussehend. Erik würde wohl sagen: Aha, ein versteckter Hinweis auf den kommenden Kaulitz *g*

    Der Schildnöck ist selbstverständlich der Struck und die wilde 13 kommt direkt vom Hindukusch.

    sur.jpg

    schild.jpg

    wilde-13-plus.jpg

    Kommentar von Campo-News — 30. Mai 2007 @ 11:50

  3. Ach ja, das Urmel hab ich natürlich auch, ist aber zu lieblich um Nahles zu sein. Da passt schon eher…ähöm

    Und dann diese Pädoschriftsteller, mein Gott, wenn man die alle verboten hätte, dann wären ja fast…äh, und dann diese Ästhetik, mit der sie die Leser köderten.

    urmel.jpg

    urmel-2.jpg

    ot.jpg

    Kommentar von Campo-News — 30. Mai 2007 @ 12:09

  4. Das dritte Bild im zweiten Kommentar gibt mir allerdings Rätsel auf:

    was geht da ab? Ein Haufen Biermänner behelligt den Hauptmann von Köpenick und einen unbenannten Mohren?

    Ganz schön “schwurbelig”, die Szene! ;-)

    Kommentar von hegelxx — 30. Mai 2007 @ 13:37

  5. Hast du deine Biermann-Resentiments immer noch nicht überwunden? Der “Hauptmann” ist ein Lokomotivführer und heißt Lukas, der “Mohr” ist Jim Knopf, von Lukas immer “Jschimm” ausgesprochen.

    Kommentar von Tanja Krienen — 30. Mai 2007 @ 14:42

  6. Nur so:

    1. “Eine Insel mit zwei Bergen und im tiefen, weiten Meer.
    Mit viel Tunnels und Gleisen und ‘nem Eisenbahnverkehr.
    Nun wie mag die Insel heißen, ringsherum ist weißer Strand,
    jeder sollte einmal reisen in das schöne Lummerland.”

    2. “Eine Insel mit zwei Bergen und dem Fernsprechtelefon.
    Wählt man nur die richtge Nummer, klappt auch die Verbindung schon.
    “Hallo hier ist falsch verbunden!” “Wollen Sie sich jetzt beschwern?”
    “Nein, warum? Das kann passiern.” “Also dann auf Wiederhörn!”

    3. “Eine Insel mit zwei Bergen und dem Fotoatelier,
    in dem letzten macht man Bilder. Auf den ersten “dulliö”.
    Diese Breiten, diese Tiefen, diese Höhen sind bekannt.
    Und man spricht von den Motiven auf dem schönen Lummerland.”

    4.” Eine Insel mit zwei Bergen und der Laden von Frau Waas:
    Hustenbonbons, Alleskleber, Regenschirme, Leberkas.
    Körbe, Hüte, Lampen, Würste, Blumenkohl und Fensterglas.
    Lederhose, Kuckucksuhren und noch dies und dann noch das!”

    Kommentar von hegelxx — 1. Juni 2007 @ 13:27

  7. Aber du hast Recht, genau so ist die SPD! :-D

    Kommentar von hegelxx — 1. Juni 2007 @ 13:36

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