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22. Mai 2007

Was die neue SED wirklich will

Abgelegt unter: Allgemein — Campo-News @ 21:01

Der Entwurf einer „klassenlosen Gesellschaft, des „Paradieses auf Erden“, ist ja das Ziel menschheitsbeglückender Aktivitäten, die ich bekanntlich so enden sehe

Der Sozialismus ist der phantastische jüngere Bruder des Despotismus, seine Bestrebungen sind also im tiefsten Verstande reaktionär. Denn er begehrt eine Fülle der Staatsgewalt, wie sie nur der Despotismus gehabt hat, ja er überbietet alles Vergangene dadurch, daß er die förmliche Vernichtung des Individuums anstrebt: als welches ihm wie ein unberechtigter Luxus der Natur vorkommt.

Er braucht die alleruntertänigste Niederwerfung aller Bürger vor dem unbedingten Staat, wie niemals etwas gleiches existiert hat; deshalb bereitet er sich im stillen zu Schreckensherrschaften vor und treibt den halbgebildeten Massen das Wort “Gerechtigkeit“ wie einen Nagel in den Kopf, um sie ihres Verstandes völlig zu berauben, und ihnen für das böse Spiel, das sie spielen sollen, ein gutes Gewissen zu schaffen.

Wenn seine rauhe Stimme in das Feldgeschrei: “so viel Staat wie möglich“ einfällt, dringt auch das Entgegengesetzte mit um so größerer Kraft hervor: “so wenig Staat wie möglich“.

Friedrich Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches, 1876

Die neue SED beruft sich mit dem Erbe der so genannten „Partei des Demokratischen Sozialismus“ noch immer auf den Marxismus-Leninismus. Jeder der bewusst handelnden und geschulten Parteiführer kennt die Auszüge der folgenden Schrift Lenins, die wie keine andere den janusköpfigen Charakter der Veranstaltung mit jedem Buchstaben belegt. Hören wir nicht sogar dieselben, resp. sehr ähnliche Worte, jetzt, aktuell? Wer wissen will, was kommt, wenn man sie nicht stoppt, sollte sich 15 Minuten Zeit nehmen.

Ich kann diese ganzen Dinge nicht in einem Buch abhandeln (oder sollte ich das noch machen?), sondern reagiere auf einzelne Phänome mit Satiren oder Polemiken. Doch wenn es um eine kurze Skizzierung geht, muss man sich halt mit einigen Schlagworten begnügen und die politisch interessierten Leute wissen auch was gemeint ist.

Jedoch steckt aus meiner Sicht ein System dahinter und das heißt: Populismus zum Zecke der Machtergreifung, um zersetzende Projekte wie Multi-Kulti (ohne Grenzen), Feminismus (als Machtmethode zur Durchsetzung sexistisch motivierter Ziele) oder auch - was Hauptsächliche - die Einführung einer dirigistischen Gesellschafts”ordnung”, die sowohl extrem rechte, als auch linke Positionen vereinigt, aber in jedem Fall die Entfaltung des Einzelnen auf der Ebene freier Konkurrenten beseitigt (damit meine ich nicht einmal zuvorderst den ökonomischen Bereich, sondern auch andere: Philosophie, Sport, Literatur, Forschung usw.)

Der repressive Charakter braucht das: Angst, Unwissenheit - hauptsächlich durch die Linke seit Jahren mittels Esoterik, Walldorfpädagogik, antiautoritäre Erziehung, Bekämpfung der Psychoanalyse und Forschungsverboten in die Welt getragen - haben zu einer grotesken Verfasstheit der deutschen Bevölkerung geführt, die ich dem Wirken geschulter marxistischer Kräfte zuschreibe, welche unverändert an ihren in der Realität auf sämtlichen Ebenen gescheiterten Versuch, noch immer nicht wirklich theoretisch überwanden, aber nicht davon ablassen, aufs Neue zu agitieren, ganz nach den Worten Liebknechts:

Die Gegenwart mag trügen
Die Zukunft bleibt uns treu
Wo Hoffnungen verfliegen
Sie wachsen immer neu

Von tausend Niederlagen
Erheben wir Freitag
Zu immer kühnrem Schlagen
In immer festrer Reih.

Ob sie die Flamm ersticken
Der Funke heiß sich regt
Und über Nacht zum Himmel
Die neue Flamme schlägt

Auszug „Lied der Zuversicht“ von Karl Liebknecht

Bramarbas

Wer ist eigentlich der Herr Dr. Gysi, dem manche ein böses Wort hinterherwerfen, obwohl er sich doch weigert ein „temporär begleitender Beobachter mutmaßlicher Anti-Gerechtigkeitsbefürworter“ gewesen zu sein!?

Nein, nicht Barnabas. Der starb – man weiß es nicht so genau – am Kreuz (in der Anthony Quinn – Version) oder durch Steinigung. Sprüche gibt es: „Barnabas / macht Baum und Dächer nass.“ „An Barnabas die Sonne weicht, / an Lucia wieder her sie schleicht.“ – und einer wurde nach ihm benannt: Ronald Barnabas Schill. Doch wer ist Bramarbas? Er vielleicht?

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Foto: Archiv Tanja Krienen, 1998
Da steht er nun. Das Kinn vorgereckt, der Anzug grau, das Getränk: ein Glas Wasser! Immerhin: ein fast gefülltes Glas Wasser. Ein üppig gefülltes Glas Wasser! Luxus! Die hohe Kopfstimme sirrt bis an den letzten Tisch. Wer nicht auf die Worte hört, empfindet „das Geräusch an sich“ ähnlich einer Säge, einer kleinen zwar, aber immerhin doch einer Säge - Kreis, - Kreisch, - oder Nerven, oder: alles zusammen. Es ist aber keine, sondern, was man irgendwann bemerkt, manchmal auch nur ahnt: seine Stimme.

Gysis Brille kuckt schlau…und schelmisch. Er feixt mit Ansage. Er spielt sich sein Publikum zurecht. Er wird manchmal auch inhaltlich verstanden. Wenn sie ihn verstehen, klatschen sie, johlen sie mitunter – in Absprache besonders gern in sozialdemokratischen Fernseh-Studios. Der Moderator lächelt dann süffisantsibel. Verstehen sie ihn nicht, lächeln sie trotzdem weiter – irgendwer wird es schon lustig finden und morgen im „Roten Reporter“, der auch “Super-Illu-Roter Reporter“ oder „Roter Reporter in BILD“ heißen kann, kommentieren.

Gysi will lustig sein. Die Gags liegen bärtig auf dem Tisch. Er weiß das, lacht konzentriert an den Stellen, die dazu da sind - und hat sich vorsorglich glatt rasiert. Frohsinn innerhalb des Puhdys, Karat und Silly-Zirkels, dort unten, wo nicht einmal das Licht einen Schatten wirft. Froher wirken nur Herr Maurer und Herr Ernst, der ja auch schon so heißt. Die Arbeiter-Avantgarde als höchste Steigerung einer Burlesken in mehreren Akten.

Aus Der linke Radikalismus, die Kinderkrankheit im Kommunismus:

Warum Klassenpolitiker benoetigt werden

Die Politik ist eine Wissenschaft und Kunst, die nicht vom Himmel fällt, die einem nicht in die Wiege gelegt wird, und das Proletariat, wenn es die Bourgeoisie besiegen will, muss seine eigenen proletarischen „Klassenpolitiker“ hervorbringen, und zwar Politiker, die nicht schlechter sein dürfen als die bürgerlichen Politiker. Die Macht der Gewohnheit von Millionen und aber Millionen ist die fürchterlichste Macht. Ohne eine eiserne und kampfgestählte Partei, ohne eine Partei, die das Vertrauen alles dessen genießt, was in der gegebenen Klasse ehrlich ist, ohne eine Partei, die es versteht, die Stimmung der Massen zu verfolgen und zu beeinflussen, ist es unmöglich, einen solchen Kampf erfolgreich zu führen.

Warum man sich an Wahlen beteiligen soll, solange der Parlamentarismus nicht „erledigt“ ist oder: Lernt von Karl und Rosa!

Die deutschen „linken“ Kommunisten beantworten diese Frage mit größter Geringschätzung - und mit größter Leichtfertigkeit – verneinend. Die deutschen „Linken“ haben entgegen der Meinung so hervorragender politischer Führer wie Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht bekanntlich schon im Januar 1919 den Parlamentarismus für „politisch erledigt“ gehalten. Wie bekannt, haben sich die „Linken“ geirrt.

Den „Linken“ obliegt es zu beweisen, weshalb ihr unbestreitbarer Fehler von damals jetzt aufgehört hat, ein Fehler zu sein. Nicht einmal ein Schimmer eines Beweises führen sie an und können sie anführen. Das Verhalten einer politischen Partei zu ihren Fehlern ist eines der wichtigsten und sichersten Kriterien für den Ernst einer Partei und für die tatsächliche Erfüllung ihrer Pflichten gegenüber ihrer Klasse und den werktätigen Massen.

Wenn die “Linken“ in Deutschland diese ihre Pflicht nicht erfüllen, so beweisen sie gerade dadurch, daß sie nicht eine Partei der Klasse, sondern ein Konventikel, nicht eine Partei der Massen, sondern eine Gruppe von Intellektuellen und einigen wenigen Arbeitern sind, die die schlechtesten Eigenschaften der Intellektuellen kopieren.

Es ist klar, daß der Parlamentarismus in Deutschland politisch noch nicht erledigt ist. Es ist klar daß die „Linken“ in Deutschland ihren eigenen Wunsch, ihre eigene ideologisch-politische Stellung für die objektive Wirklichkeit halten. Das ist der gefährlichste Fehler, den Revolutionäre machen können. Gerade hier sehen wir, daß die „Linken“ nicht zu urteilen verstehen.

Wozu ihr verpflichtet seid

Ihr seid verpflichtet, nicht auf das Niveau der Massen herabzusinken. Das ist unbestreitbar. Ihr seid verpflichtet, ihnen die bittere Wahrheit zu sagen. Ihr seid verpflichtet, ihre bürgerlich-demokratischen und parlamentarischen Vorurteile beim richtigen Namen zu nennen. Aber zugleich seid ihr verpflichtet, den tatsächlichen Bewußtseins- und Reifegrad eben der ganzen Klasse (und nicht nur ihrer kommunistischen Avantgarde), eben der ganzen werktätigen Masse nüchtern zu prüfen. Selbst wenn bloß eine Minderheit von Industriearbeitern den katholischen Pfaffen nachläuft, ergibt sich schon daraus unzweifelhaft, daß die Beteiligung an den Parlamentswahlen und am Kampf auf der Parlamentstribüne für die Partei unbedingte Pflicht ist, gerade um die rückständigen Schichten zu erziehen, gerade um die unentwickelte, geduckte, unwissende Masse aufzurütteln und aufzuklären.

Jagd Sie, sobald ihr könnt!

Solange ihr nicht stark genug seid, das bürgerliche Parlament und alle sonstigen reaktionären Institutionen auseinanderzujagen, seid ihr verpflichtet, gerade innerhalb dieser Institutionen zu arbeiten. Sonst lauft ihr Gefahr, einfach zu Schwätzern zu werden. Es ist sehr leicht, seinen „Revolutionismus“ nur durch schimpfen auf den parlamentaristischen Opportunismus, nur durch Ablehnung der Beteiligung an den Parlamenten zu bekunden, aber gerade weil das nur allzu leicht ist, ist es keine Lösung der überaus schwierigen Aufgabe. Es ist vollkommen klar - auf Grund der oben angeführten Argumente - daß ein Verzicht auf die Beteiligung an den Parlamenten, für die Sache schädlich wäre.

Kompromisse machen, larvieren, paktieren: zuschlagen

Es ist traurig mitanzusehen, wie Leute, die sich zweifelslos für Marxisten halten und Marxisten sein möchten, die Grundwahrheiten des Marxismus vergessen haben. Die größten Wirrköpfe können zufrieden sein: Solide Deutsche, die sich offenbar für Marxisten halten liefern einen besonders soliden Beweis dafür, daß sie sich für solide Marxisten halten, und reden in besonders komischer Weise einen unglaublichen Unsinn zusammen, wodurch sie offenbaren, daß sie das Abc des Marxismus nicht begriffen haben, und versteigen sich zu ganz ungereimten Zeug. Die bloße Anerkennung des Marxismus befreit noch nicht von Fehlern. Naive und ganz unerfahrene Leute bilden sich ein, es genüge, die Zulässigkeit von Kompromissen überhaupt anzuerkennen - und schon werde jede Grenze verwischt zwischen dem Opportunismus, gegen den wir einen unversöhnlichen Kampf führen und führen müssen, und dem Marxismus.

Wenn aber solche Leute nicht wissen, daß alle Grenzen sowohl in der Natur als auch in der Gesellschaft beweglich sind so ist ihnen nicht anders zu helfen als durch anhaltende Belehrung, Erziehung, Aufklärung, durch politische und alltägliche Erfahrung. Es ist doch unmöglich, daß die deutschen “Linken“ nicht wissen, daß die ganze Geschichte des Bolschewismus, sowohl vor als auch nach der Oktoberrevolution, voll ist von Fällen des Lavierens, des Paktierens, der Kompromisse mit anderen, darunter auch mit bürgerlichen Parteien!

Es ist dasselbe, als wollte man bei einem schwierigen Aufstieg auf einen noch unerforschten und bisher unzugänglichen Berg von vornherein darauf verzichten, manchmal im Zickzack zu gehen, manchmal umzukehren, die einmal gewünschte Richtung aufzugeben und verschiedene Richtungen zu versuchen? Und Leute, die so wenig einsichtig und so unerfahren sind (noch gut, wenn sich das durch ihre Jugend erklärt: es ist das natürliche Vorrecht der Jugend, eine Zeitlang solche Dummheiten zu reden) konnten bei Mitgliedern der Kommunistischen Partei Unterstützung finden.

Die Schlußfolgerung ist klar: Kompromisse “prinzipiell“ abzulehnen, jedwede Zulässigkeit von Kompromissen schlechthin zu verneinen, ist eine Kinderei, die man schwerlich ernst nehmen kann. Es gibt Kompromisse und Kompromisse. Man muß es verstehen, die Umstände und die konkreten Bedingungen jedes Kompromisses oder jeder Spielart eines Kompromisses zu analysieren. Unsere Theorie ist kein Dogma, sondern eine Anleitung zum Handeln, pflegten Marx und Engels zu sagen, und das schwerste Verbrechen ist, diese Theorie in den wichtigsten Augenblicken nicht anzuwenden.

Rein in die Parlamente - nutzt sie aus!

Der Fehler bestand darin, daß die deutschen Kommunisten eine Beteiligung am reaktionären, bürgerlichen Parlament verwarfen; der Fehler bestand in zahlreichen Äußerungen jener ,,linken“ Kinderkrankheit, die jetzt offen zum Ausbruch gekommen ist und um so gründlicher, um so schneller, mit um so größeren Nutzen für den Organismus kuriert werden wird. Unsere Leute können sich sogar Dummheiten leisten (allerdings dürfen diese Dummheiten nicht sehr groß sein und müssen rechtzeitig korrigiert werden). Sehr jungen und unerfahrenen Revolutionären scheint es, natürlich ebenso wie kleinbürgerlichen Revolutionären, sogar wenn sie sehr ehrwürdigen Alters und reich an Erfahrung sind, außerordentlich “gefährlich“, unverständlich, ja falsch zu sein, “Kompromisse zu erlauben“. Die Kritik - und zwar die schärfste, schonungsloseste, unversöhnlichste Kritik - ist nicht gegen den Parlamentarismus oder gegen jede parlamentarische Tätigkeit zu richten, sondern gegen jene Führer, die es nicht verstehen, die Parlamentswahlen und die Parlamentstribüne auszunutzen und noch mehr gegen diejenigen, die das nicht wollen. Nur eine solche Kritik, natürlich verbunden damit, daß man die untauglichen Führer fortjagt und durch taugliche ersetzt, wird eine nützliche
und fruchtbringende revolutionäre Arbeit sein.

Wenn Karl Liebknecht in Deutschland es sogar ohne Unterstützung der Massen von unten vermocht hat, ein Musterbeispiel einer wirklich revolutionären Ausnutzung reaktionärer Parlamente zu geben, warum sollte dann eine rasch wachsende Massenpartei nicht imstande sein, sich in den schlimmsten Parlamenten eine kommunistische Fraktion zu schmieden gerade deshalb können und müssen die Kommunisten nur in solchen Institutionen wie den bürgerlichen Parlamenten den von innen heraus den langwierigen, hartnäckigen, vor keinen Schwierigkeiten zurückschreckenden Kampf zur Enthüllung führen.

Anders handeln heißt die Sache der Revolution erschweren, denn ohne eine Änderung in Anschauungen der Mehrheit der Arbeiter ist die Revolution unmöglich; diese Änderung aber wird durch die politische Erfahrung der Massen, niemals durch Propaganda allein erreicht. Das ist eine Kinderei von Intelligenzlern, aber keine ernste Taktik einer revolutionären Klasse. Es ist zu befürchten, daß die Abspaltung der “linken“ Antiparlamentarier zu einer internationalen Erscheinung wird. Nun schön! Spaltung ist immerhin besser als Konfusion, die sowohl das ideologische, theoretische, revolutionäre Wachstum, den Reifegrad der Partei als auch ihre einmütige praktische Arbeit hemmt.

Warten auf den Anlass: Legale oder illegale Methoden – Ziel ist der offene Kampf

Unerfahrene Revolutionäre meinen oft, legale Kampfmittel seien opportunistisch, weil die Bourgeoisie auf diesem Gebiet die Arbeiter besonders häufig betrogen und übertölpelt hat, illegale Kampfmittel dagegen seien revolutionär. Das ist jedoch nicht richtig. Richtig ist, daß Opportunisten und Verräter an der Arbeiterklasse diejenigen Parteien und Führer sind, die nicht fähig oder gewillt waren illegale Kampfmittel z.B. unter den Verhältnissen anzuwenden, wie sie während des imperialistischen Krieges 1914/18 bestanden, als die Bourgeosie der freiesten demokratischen Länder die Arbeiter mit ungehörter Frechheit und Brutalität betrog und es verbot, die Wahrheit über den räuberischen Charakter des Krieges zu sagen. Aber Revolutionäre, die es nicht verstehen, die illegalen Kampfformen mit allen legalen zu verknüpfen, sind sehr schlechte Revolutionäre. Es ist nicht schwer, dann ein Revolutionär zu sein, wenn die Revolution bereits ausgebrochen und entbrannt ist, wenn sich jeder anschließt, aus einfacher Schwärmerei, aus Mode, mitunter aus Gründen der persönlichen Karriere. Das Proletariat hat nachher, nach seinem Sieg, die größte Mühe, man könnte sagen, seine liebe Not, sich von solchen Quasi-Revolutionären zu befreien. Viel schwerer ist, daß man es versteht, ein Revolutionär zu sein, wenn die Bedingungen für einen direkten, offenen Kampf noch nicht vorhanden sind, daß man es versteht die Interessen der Revolution in nichtrevolutionären, oft sogar direkt reaktionären Institutionen, zu verfechten.

Wir können nicht wissen welcher Anlaß sehr breite, jetzt noch schlummernde Massen am stärksten aufrütteln, entflammen, zum Kampf vorwärtstreiben wird. Deshalb sind wir verpflichtet, unsere ganze Vorarbeit so zu leisten, daß sie… in jeder Hinsicht hieb – und stichfest ist. Es ist möglich, daß eine Parlamentskrise den „Durchbruch bringen“, das “Eis brechen“ wird; Die Kommunisten in Westeuropa und in Amerika müssen lernen, einen neuen, andersartigen Parlamentarismus hervorzubringen, der mit Opportunismus und Karrierismus nichts zu tun hat.

Verstellt euch, agitiert, organisiert, sprecht die Sprache des Volkes

Es muß so sein, daß die Partei ihre Losungen ausgibt und echte Proletarier mit Hilfe der unorganisierten und niedergedrückten Flugblätter verteilen und austragen, die Wohnungen der Arbeiter, die Hütten der Landproletarier und der Bauern aufsuchen ausnutzen in die Kneipen gehen, wo das einfache Volk verkehrt, und sich zu Verbänden, Vereinen zufälligen Versammlungen des einfachen Volkes Zutritt verschaffen. Sie dürfen mit dem Volk nicht in gelehrter und nicht in sehr parlamentarischer Sprache reden, dürfen nicht im geringsten auf einen “Sitz“ im Parlament erpicht sein, sondern müssen überall das Denken wachrütteln, die Masse in Bewegung bringen, den von der Bourgeosie geschaffenen Apparat, die von ihr angesetzten Wahlen, ausnutzen.

Auf jeden Fall kann nicht im geringsten daran gezweifelt werden, daß eine Partei, die die Avantgarde, der Vortrupp sein will und die darüber hinaus lernen will, nicht nur die breiten proletarischen, sondern auch die nichtproletarischen Massen, die Massen der Werktätigen zu führen, es verstehen muß, sowohl für die “Straße“, in den Städten und Fabrikvierteln, als auch für das Dorf in der faßlichsten, verständlichsten, klarsten und lebendigsten Weise Propaganda zu treiben, zu agitieren und zu organisieren.

Keine bürgerlich-parlamentarischen Kinkerlitzchen, sondern: Organisation der Masse und Umerziehung

Ihr kommt euch selber “schrecklich revolutionär“ vor, liebe Boykottisten und Antiparlamentarier, aber in Wirklichkeit habt ihr Angst bekommen vor den verhältnismäßig kleinen Schwierigkeiten des Kampfes gegen die bürgerlichen Einflüsse innerhalb der Arbeiterbewegung. Ihr habt wie Kinder Angst bekommen vor einer kleinen Schwierigkeit, die euch heute bevorsteht, und begreift nicht, daß ihr morgen oder übermorgen lernen müsst, dieselben Schwierigkeiten zu überwinden. Darin besteht eben die Kinderei der „Ablehnung“ einer Beteiligung am Parlamentarismus, daß man in Wirklichkeit aber nur vor dem eigenen Schatten davonläuft, nur die Augen verschließt. Schamlosester Karriererismus, Ausnutzung der Parlamentspöstchen auf bürgerliche Art, himmelschreiende reformistische Entstellung der Arbeit im Parlament, abgeschmackte spießbürgerliche Routine – das alles sind ohne Zweifel die gewöhnlichen und überwiegend charakteristischen Züge, die der Kapitalismus überall, nicht nur außerhalb, sondern auch innerhalb der Arbeiterbewegung erzeugt und es ist schwierig, die gewohnten hoffnungslos verdorbenen parlamentarischen Führer aus der Partei zu vertreiben; es ist schwierig eine absolut notwendige Zahl von Leuten, die aus dem Bürgertum kommen, der proletarischen Disziplin unterzuordnen; es ist schwierig eine der Arbeiterklasse durchaus würdige kommunistische Fraktion im bürgerlichen Parlament zu schaffen; es ist schwierig zu erreichen, daß die kommunistischen Parlamentarier ihre Zeit nicht mit bürgerlich-parlamentarischen Kinkerlitzchen vertändeln, sondern sich mit der überaus dringenden Arbeit der Propaganda , Agitation und Organisation unter den Massen befassen. All das ist schwierig, wer wolle es leugnen. Aber alle die Schwierigkeiten sind kinderleicht im Vergleich mit (den, T.K.) wahrhaft gigantischen Aufgaben, wenn man Millionen Bauern und Kleinproduzenten, Angestellte, Beamte und bürgerliche Intellektuelle umerziehen muß.

Bürgerliche Intellektuelle und bürgerliche Institutionen werden „untergeordnet“

Wenn die Genossen “Linken“ und Antiparlamentarier es nicht lernen, heute selbst eine so kleine Schwierigkeit zu überwinden, so kann man mit Gewißheit sagen, daß sie nicht imstande sein werden, sich die bürgerlichen Intellektuellen und die bürgerlichen Institutionen in großem Maßstab unterzuordnen und sie umzumodeln, oder aber, daß sie das alles in größter Hast werden nachlernen müssen und durch diese Hast der Sache des Proletariats gewaltigen Schaden zufügen, mehr Fehler als notwendig begehen, mehr Schwächen und Unvermögen als durchschnittlich an den Tag legen werden. Man muß lernen, alle Arbeits- und Tätigkeitsgebiete ohne Ausnahme zu meistern und zu beherrschen, alle Schwierigkeiten und alle bürgerlichen Praktiken, Traditionen und Gewohnheiten überall zu überwinden. Eine andere Fragestellung wäre einfach nicht ernst zu nehmen, wäre einfach eine Kinderei.

Aus „Der linke Radikalismus, die Kinderkrankheit im Kommunismus“ (1920), Vladimir Illitsch Uljanow, genannt Lenin (1870-1924)

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47 Kommentare »

  1. Der Umgang der Medien am Beispiel der Linksextremistin Lucy Redler-
    http://www.campodecriptana.de/blog/2006/04/29/521.html

    Kommentar von Campo-News — 22. Mai 2007 @ 21:39

  2. Aktueller “SPIEGEL”

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    Kommentar von Beo — 23. Mai 2007 @ 06:52

  3. Sigmar Gabriel äußerst sich mehrfach fehlerhaft, wenn er über Oscar LaFontaine sagt: “Hab’ bloß keine Angst, SPD: Lafontaine ist der Scheinriese der deutschen Politik, wie der Tur-Tur aus der Augsburger Puppenkiste. Je näher man ihm kommt, desto kleiner wird er.”

    Nämlich: Es muss IMMER “Herr Tur Tur” heißen und auch ohne Bindestrich (wobei dies auch eine der üblichen Fehlleistungen der Spiegel-Online-Redaktion heißen kann, deren Kulturmitarbeiter Haas ja bis jetzt nicht in der Lage ist, mir die von ihm postulierte Unterscheidung in “Transen” und “Drag-Queens”, die allesamt “stöckelten”, und zwar beim “Grand Prix”, zu erklären) und außerdem ist es unzulänglich den - tatsächlich so zu bezeichnenden Scheinreisen - der Augsburger Puppenkiste zuzuordnen. Dieser nämlich stammt aus dem Buch “Jim Knopf und die wilde 13″ (eigentlich eine “milde 12″) und das ist widerum von Michael Ende. Also: “Faust” stammt auch nicht z.B. aus dem “Deutschen Theater”, sondern von Goethe. Immer noch. Trotz aller Dreck-Queens bei Spon.

    Die Dialektik will, dass Herr Tur Tur tatsächlich entgegen der sonstigen Gesetze kleiner wird, je näher man ihm kommt, anderseits, und das muss fairerweise hier gesagt werden, überragt er auch im Normalzustand selbst den “stattlichen Lukas” - natürlich auch den “Migranten”, das Negerkind Jim Knopf - ja selbst den Halbdrachen, also den Hybriden, Nepomuk.

    Unbestritten war der spitznasige und verzopfte Herr Tur Tur ein Scheinriese…

    wilde-13-2.jpg

    …anderseits überragte er aber immer noch alle anderen, von links: Sigmar Gabriel, Gregor Gysi, Oscar LaFontaine, Andrea Nahleswilde-13.jpg

    Kommentar von Campo-News — 27. Mai 2007 @ 09:06

  4. Ein sehr schöner Textauszug aus Lenins Schriften!

    Das hätten Ulbricht, Honnecker, Wehner und allen voran Stalin mal lesen sollen…

    “Es ist nicht schwer, dann ein Revolutionär zu sein, wenn die Revolution bereits ausgebrochen und entbrannt ist, wenn sich jeder anschließt, aus einfacher Schwärmerei, aus Mode, mitunter aus Gründen der persönlichen Karriere.”

    Genau!

    Kommentar von hegelxx — 28. Mai 2007 @ 08:58

  5. aber das ist mir bei meinem Kurzbesuch auch aufgefallen:

    Du kannst sehr trefflich zitieren, und sei es mit Musik!

    Kommentar von hegelxx — 28. Mai 2007 @ 09:00

  6. Hallo Tanja, Deiner Analyse glaube ich entnehmen zu können, dass sich Deine Abneigung nicht allein gegen die stalinistisch-leninistische Grundhaltung großer Teile der PDS-Mitgleider und -Anhängerschaft richtet, sondern dass Du eine grundsätzliche Abneigung gegen jede Gesellschaftsform hegst, die auf der Höherbewertung des Gemeinwohls gegenüber individuellen Rechten und Freiheiten basiert.
    Was hat Dich eigentlich irgendwann einmal dazu bewogen, Mitglied und Kreisvorsitzende einer Partei zu werden, die eine solche Gesellschaft programmatisch - also freimütig - propagiert?

    Ich selbst habe mich vor einigen Jahren mit der PDS befasst, weil ich das, was diese Partei programmatisch vertritt, mittragen würde. Eine nähere Kenntnis der dort in der zweiten und dritten Reihe aktiven Leute hat mich aber sehr schnell Abstand nehmen lassen.
    (An unsere gemeinsamen Schlachten im damaligen PDS-Forum erinnere ich mich übrigens mit großemn Vergnügen.)

    Aber Du??? Was hat Dich jemals Gefallen an der PDS finden lassen?

    Kommentar von Wolfgang — 5. Juni 2007 @ 06:50

  7. Hallo Wolfgang!

    Nein nein, ich habe nichts gegen das Allgemeinwohl, so fern es begründet ist, aber wohl allgemein gegen jene “Gerechtigkeit”, wie sie schon Nietzsche ansprach, die nur fordert und fordert und in Wirklichkeit einen anderen Plan hegt: den des Machtgewinns ohne Berücksichtung der Individualität. Darin waren wir uns ja, so glaube ich noch zu wissen, weitgehend einig. Ich finde einfach, dass man die zunehmenden Forderungen nach weiterem Dirigismus auf vielerlei Ebenen stoppen muss und meine, dass ausgerechnet die Linke nicht lamentieren sollte, da ihre Prinzipien überall durchgesetzt wurden, siehe auch meine Tirade.

    Warum ich zur PDS kam? Naja, ich bin ein Arbeiterkind, wurde - wie ich schon oft sagte - sehr früh (1965) mit zu Willy Brandt - Veranstaltungen genommen und so war es klar, wo das Herz zu schlagen begann. Nach meiner DKP-Phase bis Anfang Mitte meiner 20er Jahre begann ich mich als “Demokratische Sozialistin” bewusst zu definieren, weil ich erkannte, dass eine - wenn auch sozialistische Gesellschaft - pluralistisch sein musste. Die Freiheit des Geistes, des Wortes, der Philosophie muss gegeben sein, das war mir schon damals klar, vor allem nach meinen Erfahrungen in der DDR, die ich seinerzeit oft bereiste. Wir kämpften ja hier im Westen übrigens noch gegen TATSÄCHLICHE Defizite der Gesellschaft: den Rentnern ging es lange nicht gut, das Ausbildungswesen war nicht berauschend, ein “Aufstieg” aus der Arbeiterklasse war kaum möglich (aber nicht, weil das Elternhaus diesen verhinderte, sondern weil die Chancen nicht wirklich vorhanden waren), alte Nazis gab es noch WIRKLICH und nicht “Rechte”, die man sich erst drechseln musste - und es gab einen hohen Reformstau ECHTER Probleme.

    Heute wird dies alles ungut auf die Spitze getrieben, erscheinen mir linksextremistische Überzeugungen, die vielleicht von der Bevölkerung in ihrer Dummheit gar nicht als solche erkannt werden, längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Begründeter konservativer Widerstand der in vielen Punkten notwendig wäre, weil manches einfach zu weit ging, unterbleibt. Dazu kommt, dass die heutige Linke meist sehr irrational agiert und häufig mit den Prinzipien der Aufklärung brach. Ihre Ideen speisen sich aus einer Mischung von Hopiindianer-„Kultur“, Kirchentagsethik und Esoterik.

    Ich war ja 1998/99 nur zehn Monate lang Mitglied der PDS. Bis dahin hatte ich mir meine „demokratisch-sozialistischen“ Ideale dummerweis´ erhalten, doch was ich da im Detail erlebte, hatte nichts mit diesen zu tun, sondern war alter Marxismus-Leninismus (auch Trotzkismus, der de facto gar nicht von ersteren abweicht, eher noch schlimmer, weil „permanent-revolutionär“, ist). Eingetreten war ich auch, weil ich wegen meines persönlichen Hintergrundes eine Reihe Diskriminierungen erlebte, für die sich keine andere Kraft zu interessieren schien. Heute weiß ich, dass ja gerade die Linke Schuld daran trägt und es überhaupt niemanden gibt, der sich dagegen wehrt. Egal. Jedenfalls merkte ich, dass ich da eine falsche Nummer angewählt hatte und schied aus.

    Damals (März 1999) sagte ich einen Satz, der heute mehr denn je stimmt: „Die Partei, die sich Partei des Demokratischen Sozialismus nennt, ist weder demokratisch noch sozialistisch und auch keine ,,linke Alternative“ zu den Republikanern, sondern vielmehr deren Ersatz.“

    Ich schlug dann den „Genossen“ eine Tagesordnung für die nächste Versammlung vor:

    1. Ausübung politischer Willkür
    2. Referat: Wie können wir die DVU und Rep-Wahltaktik erfolgreich kopieren?
    3. Vorbereitung der Feiern für den nächsten Geburtstag des Genossen Erich Mielke
    4. Verfassen einer Grußadresse an den Genossen Slobodan Milosevic
    5. Zusammenstellung eines Solidaritätspäckchens für den Genossen Abdullah Öcalan
    6. Gemeinsames Bespucken eines Bildes der Renegatin Tanja Krienen.
    7. Absingen der Internationalen
    8. Verschiedene Schweinereien

    Kommentar von Campo-News — 5. Juni 2007 @ 08:42

  8. Okay, das verstehe ich.
    Bei der Dirigismus-Kritik werden wir uns nicht einig werden. Hier vertrete ich nach wie vor die Forderung nach einem starken Staat, wenngleich aus diesem - in früheren Zeiten durchaus rationalen - Leitbild dank der Globalisierung inzwischen wohl eher eine Utopie geworden ist.
    Völlig einig sind wir uns aber bei der Ablehnung einer Politik, deren vorrangiges Motiv der bloße Machterhalt oder Machtzuwachs einer elitären Clique ist.

    Kommentar von Wolfgang — 5. Juni 2007 @ 11:49

  9. Erstaunlich ist, dass du es in der “Partei” 10 Monate ausgehalten hast…

    Es war wohl im Herbst 1992, da habe ich unter dem Eindruck der post”Wende”-Ereignisse (Hoyerswerda, Rostock) in meiner damaligen Naivität gedacht, ich müsse einer “linken Partei” beitreten, und habe bei der PDS amgerufen… da wurde mir sehr freundlich begegnet, und mit dem Hinweis: “Oh, wie schön, Interessenten aus dem Westen sind uns doch sehr willkommen! Wir schicken ihnen dann was zu und schauen sie doch mal rein beim Ortsverein in ihrem Stadtteil, die Genossen treffen sich da einmal pro Woche, der nächste Termin wäre der…” Am nächsten Tag bekam ich ein dickes Paket mit schlecht designten Heften und Prospekten zu ditunddat. Trotzdem habe ich mich dann einige Tage später zu dem Lokal aufgemacht, war ja gar nicht weit, und traf zunächst mal auf eine ganz sympathische Studentin aus Westberlin, die mich sofort in Beschlag nahm und mich mit Fragen bombardierte, was ich denn in der Partei machen wolle, ob ich mich für Hochschulpolitik interessiere, ja da gäbe es noch viel zu tun usw… Dann ging es in den Versammlungsraum, da saßen bei einer Bestuhlung für mindestens hundert Leute dann zehn Figuren rum, und alle ganz weit auseinander. Vorne auf dem Podium sassen dann die sympathische Studentin, ein älterer Herr mit gauen, kurzgeschnitten Haaren und ein mittdreissiger mit einer Pilotenbrille. Letzterer sprach dann die kärgliche Versammlung an, und schwafelte was von dem eigentlichen Ortsgruppenvorsitzenden, der sich entschuldigen liesse, weil der gerade in Italien sei um dort ein Haus zu kaufen, und dann ging es darum, wer Bettücher zur Verfügung stellen kann für die anstehende Antirassismusdemo… ein schlechtfrisierter “Antiimp” tönte aus dem Auditorium, wieso der “Chef” denn da ein Haus kauft, woraufhin eine in die Jahre gekommene Frau, die offenbar, wie man an ihren Gesichtszügen erkennen konnte, eine Magenkranheit hatte, in krächzendem Tonfall “Was soll das alles, ich will über Politik reden!” Und dann war der ältere Herr an der Reihe, der dann sagte, ihr habt alle eine falsche Meinung von der Stasi, wir können ja mal einen Abend mit dem MfS-Offizier sowieso hier machen… dann haben sich alle ein wenig gestritten, ich weiss gar nicht mehr, über was, die Pilotenbrille sagte dann abschliessend: Wir gehen jetzt noch zum Griechen gegenüber und heben einen, ich starrte ratlos noch auf die sympathische Studentin die mich dauernd anlächelte, und dann bin ich schnell gegangen, denn ich hatte bereits eine Freundin. Mit der bin ich auch auf die Antirassismus-Demo gegangen ich habe dort auch gesehen, wie sich das PDS-Häuflein versammelte, und niemand hatte Bettücher bemalt, und die sympathische Studentin war auch nicht dabei. Die EX hat, wie immer eifersüchtig, noch gefragt “na, welche ist es denn?”

    “Keine.”

    Kommentar von hegelxx — 5. Juni 2007 @ 11:53

  10. Ja Hegel, so sind sie. Wolfgang bestätigt ja das Erscheinungsbild der Basis ähnlich. Aber, Wolfgang, “stark” sollte der Staat im Sinne von gut sein, autoritär dort, wo es nötig ist. So wünsche ich mir einen SICHEREN Staat, der die Freiheit seiner Bürger garantiert, der sie schützt, der für angessenene Verhältnisse in der Gesellschaft sorgt (hört sich schwammig an, weil wir da Unmengen von Unterpunkte definieren müssten) und der rechtstaatliche Zustände garantiert. Manches ist davon in Gefahr, aber oft nicht so, wie es die extreme Linke meint. Im Gegenteil. Und da beginnt der Dirigismus, der den Menschen ihr Leben und vor allem ihre Äußerungen vorschreiben will.

    Kommentar von Campo-News — 5. Juni 2007 @ 16:31

  11. Ich würde mir vor allem einen vertrauenswürdigen Staat wünschen, den die Bürger als konsequenten und handlungsfähigen Vertreter ihrer gemeinschaftlichen Interessen gegenüber den individuellen Interessen und Freiheiten und gegenüber den Vertretern starker Interessengruppen begreifen.
    Das generelle Problem einer repräsentativen Demokratie auf der Basis von Parteien ist, dass der Staat nicht unabhängig von denen ist, die eigentlich seine Gegenspieler sein sollten.
    So wird der Staat heute - vermutlich sogar mehrheitlich - als Gegenspieler des mündigen Bürgers empfunden, der vorrangig die Interessen von Wirtschaft und Kapital vertritt und sich zu diesem Zweck eines Sicherheits- und Überwachungsapparates bedient.
    Und es fällt mir zunehmend schwer, die Argumentation der “Staatsgegner” als absurd zu geißeln.

    Kommentar von Wolfgang — 11. Juni 2007 @ 11:57

  12. Wie ich schon ausführte, sehe ich überhaupt keine gegenläufigen Interessen zwischen denen, die derzeit radikale Opposition betreiben und jenen, die auf dem Kirchentag “Tot, schlaffer und lauer” mit SED-Höpner inszenieren.

    Derzeit wird die Realität, so mein Eindruck, schlicht nicht mehr wahrgenommen, schlimmer noch: selbst dort, wo die Gesellschaft “Hilfe” anbietet, ist es ein Suggorat, eine absolute Lüge - ein Placebo. Insofern haben die “Demokratie”-Kritiker Recht, wenn sie Defizite anmahnen, nur, dass sie in eine Richtung driften, die alles noch schlimmer macht. Wäre ich nicht eingewandert, müsste ich wieder auswandern.

    Kommentar von Tanja Krienen — 11. Juni 2007 @ 18:23

  13. Ist doch klar und das merkte ich schon bei meinem ersten Auftreten im SPD-Forum anno 2000, wo eine Frau Tursky-Hartmann, die sich jetzt in Hessen zeigt, die Weichen stellte, die bei der nächsten Wahl jene Konstellation, welche die einzige Chance das Chaos abzuwenden - nämlich an den richtigen Stellen begründeter Antikommunismus - hervorbringen wird, die nur durch Gewalt wieder abzuschaffen sein wird (so wie in Brandenbrug die durchgeknallte Hildebrand und Stasi-Stolpe verantwortlich zeichnen.)

    Kommentar von Campo-News — 27. Dezember 2007 @ 19:40

  14. Genau so ist es und es spricht für sich, wenn Linksparteiler selbst vor der Partei warnen. Ich kenne auch einen Direktkandidaten - einen alten Ex-SPDler - der sich mir gegenüber ähnlich geäußert hat, aber ich sage aus Rücksichtsnahme nicht, wer es ist. Fakt ist, man sollte jeden Tag vor der größten Gefahr seit 1946 warnen. Warnen! Und nochmal: Warnen! Wer unter Leninbüsten Versammlungen abhält, der richtet neue, aber nicht nur Jugenderziehungslager ein.

    Kommentar von Campo-News — 13. Januar 2008 @ 17:27

  15. Und immer daran denken

    Kommentar von Campo-News — 20. Februar 2008 @ 17:22

  16. Der Leiter der Stasi-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Hubertus Knabe, sagte, die jetzt bekannt gewordenen Dokumente verstärkten den Verdacht, dass Gysi eng mit der Stasi zusammengearbeitet habe. Knabe forderte Gysi auf, seine Zulassung als Rechtsanwalt zurückzugeben. “Laut Strafgesetzbuch wird ein Anwalt, der in einem Rechtsstreit der gegnerischen Partei dient, mit Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren bestraft. Den Unterlagen zufolge hat Gysi vermutlich genau das getan”, sagte Knabe.

    Kommentar von Campo-News — 25. Mai 2008 @ 15:05

  17. Etwas Gutes über Gysi, auch wenn, naja - aber wie Konservative a la Gauweiler “drauf sind”, zeigt sich an diesem Beispiel auch gut.twas Gutes über Gysi

    Kommentar von Campo-News — 11. Juli 2008 @ 16:38

  18. Die Konturen werden deutlicher und ICH ALLEIN (beinahe) sage es seit zehn Jahren: Die PDS/Linke/SED ist eine rein marxistisch-leninistisch-trotzkistische Organisation. Und weil ich auch die Randthemen benenne, die bezüglich einer grotesken und zersetzenden “Liberalität”, die nichts ist als eine Spielart des Anarchismus (Beckstein wies dieser Tage darauf hin) bis in die FDP reicht, werde ich gehasst. ALLE sind miteinander koalitionsfähig, nur ich nicht. Tja, warum wohl?

    Kommentar von Campo-News — 16. September 2008 @ 08:20

  19. Sodann bejubelt die NPD den “linken Freidenker? Oder war es umgekehrt?

    Nachtrag 20.10. - jetzt hat die npd das wohl wieder herausgenommen. So ist das, wenn man trunken schreibt, schreit und sodann bereut.

    22. 10. Sodann - wieder geändert. *sing* “Beiß nicht gleich in jeden Apfel, er könnte sauer sein.”

    Kommentar von Campo-News — 19. Oktober 2008 @ 16:00

  20. ER ist DAS Problem!

    Kommentar von Campo-News — 19. September 2009 @ 10:12

  21. Vorgänge nach 1989.

    Kommentar von Campo-News — 17. Mai 2010 @ 16:25

  22. Der Fraktionschef der Linken im Bundestag, Gregor Gysi, hatte der Zeitschrift „Super Illu“ gesagt, eine Tolerierung des Kabinetts durch die Linkspartei setze voraus, „dass Rot-Grün alle Gesetzesvorhaben mit uns abspricht“. Die Linke müsse die Sicherheit bekommen, „dass gegen unseren Willen im Landtag nichts Wesentliches mehr beschlossen wird“.

    Kommentar von Campo-News — 18. Juli 2010 @ 19:11

  23. „Während man sich nach außen aufs Grundgesetz beruft, predigt man im Hinterzimmer die Revolution“, sagte der Berliner Historiker Hubertus Knabe dem FOCUS.

    Kommentar von Campo-News — 25. Juli 2010 @ 08:30

  24. Oh wie lustig. 20.7.2010 -

    Dein SPIEGEL: Sie setzen sich viel für die Armen ein, zum Beispiel für Hartz-IV-Empfänger. Was würden Sie denn machen, wenn Sie auf einmal im Lotto den Jackpot knackten?

    Gysi: Hmm, ich würde meinen engsten Verwandten etwas geben. Und dann würde ich mit dem Hauptteil eine Stiftung gründen, die soziale Projekte fördert. Aber bisher war es in meinem Leben so, dass ich mein Geld immer ausgegeben habe: egal, ob es viel oder wenig war. Ich glaube, dass zu viel Geld nicht gut ist. Und zu wenig auch nicht. Über Millionen musste ich noch nie nachdenken. Für mich selbst wünsche ich mir eine Weltreise. Den Traum habe ich schon lange. Das war schon in der DDR so, als man solche Reisen gar nicht machen durfte. Aber meine Frau will leider nicht.

    Kommentar von Campo-News — 11. August 2010 @ 17:08

  25. Der Ton ist harsch: Er sei “unter keinen Umständen bereit”, “antidemokratische” und “teilweise sogar kriminelle Handlungen” durch seine Unterschrift zu legitimieren.

    Und: NRW-Linker soll mit Kriegswaffen gehandelt haben

    Kommentar von Campo-News — 14. August 2010 @ 11:11

  26. Voß vergleicht die “ausgeprägten undemokratische Strukturen” mit dem “Beginn der Stalin-Ära” in Russland. Eine Clique um Klaus Ernst agiere mit “politischen Niederträchtigkeiten, Dummheiten und fehlendem Unrechtsbewusstsein.” Von “schwersten Regel- und Satzungsbrüchen” schreibt Voß, sowie einer “grundlegenden Verletzung des innerparteilichen Demokratieprinzips.” Nämlich in Aschaffenburg, wo der Kreisvorstand versucht habe, 28 Karteileichen satzungsgemäß aus der Mitgliederliste zu streichen. Unter anderem Landeschefin Mendl habe dies verhindert, was sie auf Anfrage bestätigt; das vorgeschriebene Prozedere für die Ausschlüsse sei nicht eingehalten worden, sagt sie.

    Kommentar von Campo-News — 14. August 2010 @ 16:39

  27. Liberal-konservative Kräfte haben derzeit der auf Nivellierung sowie Technik- und Wachstumsfeindlichkeit gerichteten grün-linken Politik kaum etwas entgegen zu setzen. Alte Positionen werden schneller geräumt, als der politische Gegner fordern kann. Die Käßmannisierung der Politik schreitet voran. - http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/1477515/

    Kommentar von Campo-News — 13. November 2011 @ 16:28

  28. Vielleicht will sie ja das - Die Rätsel von Zwickau - http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,797771,00.html

    Kommentar von Campo-News — 15. November 2011 @ 15:44

  29. Ein von mir entdeckter Tötungsaufruf in Nordhessen. Wer die Antifa-Definition von „Nazi“ kennt, weiß, dass darunter auch „Sarraziner“ fallen. In räumlicher Nähe, auf gleichem Papier, ein Ensemble linker Aufkleber, augenscheinlich vom selben Aktivisten, der das Konglomerat „Nazis töten. Antifa. Nazifreie Zone, DIE LINKE.“ aufklebte. Gregor Gysi nannte heute die Beobachtungen von Parteimitgliedern durch den Verfassungsschutz „Ballaballa“. Man darf gespannt sein, welche Erklärung der Linkspartei dafür einfällt! – http://www.facebook.com/profile.php?id=100001766795833&ref=tn_tnmn

    Kommentar von Campo-News — 23. Januar 2012 @ 08:17

  30. Die Überwachung der Linkspartei sei rechtmäßig, “weil sich in ihr Kräfte sammeln, die eine Veränderung der bisherigen Staats- und Gesellschaftsform wollen”, sagte ein Sprecher des Innenministeriums am Montag in Berlin. - http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,810803,00.html

    Kommentar von Campo-News — 23. Januar 2012 @ 14:04

  31. Sehr gut - Wenn der Verfassungsschutz nicht mehr verfolgen dürfte, “was Abgeordnete machen”, müsse auch die Beobachtung von NPD-Spitzenfunktionären in Parlamenten beendet werden. “Und das kann ja nicht sein”, gab Friedrich zu bedenken. - http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,811148,00.html

    Kommentar von Campo-News — 24. Januar 2012 @ 17:52

  32. Teile der Linken hätten kein Problem damit, Straftaten, etwa bei Demonstrationen, zu rechtfertigen, sagte Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) zu FOCUS. Teile der Linken unterstützten ausländische Terrororganisationen wie die PKK. Und Teile der Linken seien in Gruppierungen, die eindeutig eine sozialistisch-kommunistische Gesellschaftsordnung anstrebten. „Das sind drei gute Gründe, die Entwicklung innerhalb der Partei zu beobachten“, so Friedrich.

    Aus internen Analysen der Sicherheitsbehörden, die FOCUS vorliegen, geht hervor, dass diese die Linke nach wie vor als verfassungsfeindlich einstufen. Das im Oktober 2011 verabschiedete neue Parteiprogramm der Linken zeige außerdem „keinerlei Mäßigung, sondern eher eine Verschärfung“.
    Focus

    Kommentar von Campo-News — 28. Januar 2012 @ 20:43

  33. Gut beschrieben: Vera Lengsfeld - Beobachtet die Linke nicht nur, durchschaut sie! - http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/beobachtet_die_linke_nicht_nur_durchschaut_sie/

    Kommentar von Campo-News — 29. Januar 2012 @ 19:45

  34. Gregor Gysi und die Lüge - http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/gregor_gysi_und_die_luege/

    Kommentar von Campo-News — 1. April 2012 @ 17:29

  35. Tissy Bruns ist tot. Sie war einst Mitglied derselben Partei wie ich und zog ähnliche Schlüsse - http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-01/loetzsch-kommunismus-linkspartei

    Kommentar von Campo-News — 21. Februar 2013 @ 16:19

  36. Bisky - http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/der_sanfte_rote_eine_kritische_betrachtung_der_nachrufe_auf_lothar_bisky

    Kommentar von Campo-News — 26. August 2013 @ 06:33

  37. http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_rueckkehr_der_sed_an_die_macht

    Kommentar von Campo-News — 11. September 2014 @ 15:24

  38. Rauch wörtlich im SED- Jargon: „Es gibt keinen Diebstahl, diese Mauertoten sind von selbst geflüchtet. - http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_schaendung_des_andenkens_an_die_mauertoten

    Kommentar von Campo-News — 5. November 2014 @ 15:59

  39. So wird es sein, so ist schon - http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/systematische_diskreditierung_des_oeffentlichen_rufs

    Kommentar von Campo-News — 29. Januar 2015 @ 08:39

  40. Das Weltzeichen, das beide Irrlehren vereint - http://news.yahoo.com/pope-says-wasnt-offended-communist-crucifix-140053847.html

    Kommentar von Campo-News — 15. Juli 2015 @ 12:28

  41. Götz Kubitschek trifft den Nagel - Es steht außer Frage, daß die bolschewistische Vernichtungsdrohung tatsächlich gegeben war: Die Kollateralschäden des bolschewistischen Umbaus hin zu einem Kollektiv neuer Menschen waren plastisch, das große, entsetzliche Gesellschaftsexperiment lief nicht weit entfernt von der eigenen Haustür ab: Die Akteure um Lenin und Trotzki verfügten über eine Gesellschafts- und Revolutionstheorie, glaubten also an die Vorhersehbarkeit, Planbarkeit und Machbarkeit der geschichtlichen Entwicklung auf einen Endpunkt und Endzustand hin und waren in der Lage, diesen als unumgänglich beschriebenen Ablauf mythisch aufzuladen und ohne Skrupel in Gang zu setzen, in dem Bewußtsein, daß Hunderttausende und Millionen Opfer nichts wögen gegen die Durchsetzung der historischen Notwendigkeit und einer auf einen Dauerfrieden eingerichteten Endzeit.

    Der bolschewistische Verwirklichungsweg der kommunistischen Grundtheorie ist in diesem Sinne ein Moderneprojekt schlechthin: Er ist emanzipatorisch, er ist technik- und fortschrittsorientiert, er ist materialistisch, zuversichtlich und organisationsoptimistisch, er ist ein Tabula-rasa-Modell: unwillig gegenüber natürlichen Hürden und Widerständen, sogar und vor allem gegenüber der menschlichen Natur, ihrer Bedingtheit, Unberechenbarkeit, Unfertigkeit, Individualität und Vielfältigkeit gegenüber. Und er ist in seiner Verknüpfung aus wissenschaftlicher Herleitung und fanatischem Glauben an die alleinige Richtigkeit eben dieses geschichtlichen Weges unerbittlich im Kampf gegen jeden abweichenden Impuls und jedes abweichende Gebilde:

    Die bolschewistische Erhebung war die Totale Mobilmachung gegen die Bremser des vermeintlich notwendigen Ablaufes der Weltgeschichte. Denn der Kommunismus folgt notwendigerweise auf jedem seiner Verwirklichungswege der Einebnungstendenz, der Entortungstendenz und überhaupt der Auflösungstendenz, und er ist damit ja eine Schwester der radikalliberalen Ideologie, deren emanzipatorischer, vordergründig antihierarchischer, nivellierender Impuls sich ebenfalls gegen all jene Faktoren wendet, die der materialistischen Ausrichtung des Menschen und seiner Verfügbarkeit als Konsum- und Arbeitsnomade im Wege stehen: Glaube, Ort, Herkunft, Geschichte, Familie, geistige Freiheit. http://www.sezession.de/52581/was-verteidigen-wir-eigentlich-und-wie-ein-umriss-in-4-teilen.html/2

    Kommentar von Campo-News — 16. Dezember 2015 @ 08:21

  42. Es ist ein sozialistisch-kommunistisches, partiell leider auch libertäres Projekt. Ziel ist es die Umverteilung als alternativlos erscheinen zu lassen, um ein neues Subproletariat mit endgültig installierten etaitischen Dauermaßnahmen einzurichten. Ewige Gleichmacherei, Nivellierung - und “Gerechtigkeits” - Gesetze bis zum Ziel einer “Vollendeten Ökosozialistischen Gesellschaft” (VÖG).

    Kommentar von Campo-News — 25. Januar 2016 @ 16:10

  43. http://www.focus.de/politik/videos/reaktion-auf-beschlussvorlage-scannerin-und-staubsaugerin-linke-will-geschlechtsneutrale-arbeitsgeraete_id_5988270.html

    Kommentar von Campo-News — 26. September 2016 @ 12:54

  44. http://www.focus.de/politik/deutschland/deutschland-droht-r2g-diese-hinterzimmer-netzwerke-bereiten-schon-jetzt-den-linksruck-in-deutschland-vor_id_6036381.html

    Kommentar von Campo-News — 6. Oktober 2016 @ 14:54

  45. Auch wenn linke Forderungen mit warmen Worten und unter dem Deckmantel der Menschlichkeit daherkommen, basieren sie alle auf der Annahme, dass jeder Ungleichheit auch eine Ungerechtigkeit vorangegangen ist, die Ungleichheit also folglich ausgemerzt werden muss. Jeder politische Versuch, diese unserem Wesen innewohnenden Unterschiede aufzuheben, muss per Definition totalitär sein und mit der Zeit in dementsprechende Strukturen münden. 100 Millionen Tote unter dem Hammer-und-Sichel-Emblem mahnen uns, dies endlich zu verstehen. http://ef-magazin.de/2017/04/11/10833-anregung-zur-freiheitlichen-diskussion-warum-konservative-und-rechte-libertaer-sein-muessen

    Kommentar von Campo-News — 13. April 2017 @ 17:47

  46. http://www.focus.de/politik/videos/insa-meinungstrend-linke-und-union-verlieren-afd-kann-zulegen_id_7342371.html

    Kommentar von Campo-News — 11. Juli 2017 @ 16:43

  47. Vieles stimmt nicht, dennoch - Dies kann man in vielen Fällen überprüfen (Wahrheitsfeststellung). Überprüfen heißt, die Wirklichkeit genau anschauen, hier konkret in den Raum R gehen und nachschauen, ob X wirklich dort ist, also die Vorstellung testen, ob sie die Realität richtig beschreibt (wahre Vorstellung) oder nicht (Fehlvorstellung). Bei der Gefühlsorientierung wird genau darauf gerne verzichtet, ja diese Überprüfung oftmals gefürchtet. Entscheidend wird jetzt, ob sich eine Vorstellung über die Wirklichkeit angenehm anfühlt. Das Angenehme löst die Wahrheit und das ethisch fundierte objektiv Gute als regulative Idee ab. https://juergenfritzphil.wordpress.com/2017/08/28/das-elend-der-neuen-linken/

    !!!!Dies ist einer der vielen Gründe, warum neue Linke und Muslime (zum Teil auch Christen, siehe den aktuellen Papst, viele Bischöfe und Pfarrer) sich so gut verstehen. Sie haben ein gemeinsames Grundparadigma: eine gewisse Verachtung von Wahrheit, Logik und Vernunft.!!!

    Kommentar von Campo-News — 29. August 2017 @ 05:41

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