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2. Juli 2006

Multikulti, weil Menschen schmecken sollen

Abgelegt unter: Allgemein — Campo-News @ 11:39

Die Zeitschrift „Geo“ als Beispiel für den grassierenden Irrationalismus

Hier sehen wir nicht etwa die beiden Musiker Sniff Joe und Sniper Bob, sondern:

Der Fotograph Frank Hurley brachte 1922 Bilder aus Neuguinea mit, die Geo ganz speziell und mit viel Trauer um die verflossene schöne Zeit, in der Juni – Ausgabe 2006 aufarbeitete.

Gelassenheit wird in der Rückschau gegenüber den Ritualen der „Bewohner“ anempfohlen. Auch Forscher verurteilten die Riten nicht, weiß die Geo-Autorin Kia Vahland, sondern würben um Verständnis z.B. bezüglich des Kannibalismus, da jene doch nur „das Fleisch der getöteten Gegner“, verzehrt haben, „weil sie sich ihrer Kräfte bemächtigen und Unheil abwehren wollten.“ Dies aber sei vergleichbar mit „Organ- und Bluttransplantationen, bei denen in anderen Kulturen Kranke die Körperelemente von Fremden erhalten.“ Multikulti heißt also im Sinne der Gleichheit: Das Verspeisens eines Menschen und die Beanspruchung z.B. einer Bluttransfusion haben dieselbe Wertigkeit. Da freut sich aber das Gesundheitswesen und vielleicht schlägt das Frau Roth demnächst mal als Initiativantrag der Grünen vor: Freie Auswahl für den Kassenpatienten! Ganz neu aus Alt-Neuguinea! Saugen Sie einem Probanden das Blut aus oder essen sie ihn einfach auf – es ist dasselbe, als ob wir ihnen die Transfusion im Beutel reichen!

Die bösen christlichen Kolonialherren haben dann aber irgendwann sogar die Kopfjagd und den kultivierten Ahnenkult verboten, bei dem die edlen Wilden die Gehirne ihrer Verstorbenen aßen. Ja wenn es doch ein Ritus ist – allemal ist der moralisch den westlichen Methoden überlegen, die Aufnahme von Leichenteilen sei sogar ein „Akt der Pietät“:

Was können die Opfer anderes erwarten als Ehre, ist das nicht etwas? Zumal, wenn sie so schön gestaltet ist, dass wir billigen Industriemenschen das gar nicht mehr so schön hinbekommen. Und wer würde nicht gern als Lampenschirmchen enden, wenn es doch der Reinigung, dem Ritual und überhaupt der Freiheit des Naturmenschen dient!?

Kia Vahland, 36, lamentiert dann, es gäbe seit 1962 bedauerlicherweise keine „intakten Kulthallen“ mehr in den von Hurley besuchten Orten. Schade, alles ist jetzt vorbei: „Einheimische Alte bewahrten ihre Ahnenschädel und Geisterbretter in Verstecken im Sumpf. Heute kennt niemand mehr den Geisterglauben aus eigener Erfahrung.“ Dies geht der Generation „Esoterik, Leichenkult und roter Frühlingsmorgen“ natürlich hart ein. Doch das Schlimmste kommt zuletzt, zumal Frau Vahland die Schuldigen kennt: „Die Menschen sprechen auch nicht mehr mit ihren toten Ahnen; 91 % der Bewohner im heutigen Papua-Neuguinea bekennen sich zum Christentum.“ Das musste mal heraus, woran sie besonders leidet und wir sehen auf der abschließenden Seite die Bastarde, welche „das Ende der kulturellen Vielfalt in Neuguinea besiegelten“:

Kulte sind geil, doch was man aber bei „Geo“ gar nicht mag, dass sind halt die Christen, vor allem, wenn sie so unkultig auf den Alltag hinweisen, sehen wir doch hier „mit Gruselplakaten und blutigen Puppen demonstrierende Abtreibungsgegner vor einer Klinik in Colorado Springs”. Man seufzt: „Menschen, die sich für Bürger- und Frauenrechte einsetzen, haben es schwer“.

Der CAMPO empfiehlt:

Wollen Sie den verdammten Zellklumpen abtreiben? Kein Problem: Dr. Deisler holt den kleinen überflüssigen Balg ruckzuck heraus! Fressen Sie ihn dann zügig und gänzlich! Geo wird das Ritual „kultig“ finden und sie mit einer tollen Story belohnen – Moral, Ehre und die „Pietät“ sind doch auf ihrer Seite. Anmeldungen für das große Fötus-Fressen hier mail@campodecriptana.de

58 Kommentare »

  1. Hm… die Kinderpuppenshow zerstört aber deinen hervorragenden Ansatz, Tanja.

    Aus Büchern:

    Rationalismus

    Rationalismus (von ratio, Vernunft): Vernunft- Standpunkt, d.h. allgemein jeder Standpunkt, nach welchem die Vernunft (s. d.), das Denken gegenüber dem die Priorität oder Alleinherrschaft der Erfahrung (s. d.) betonenden Empirismus (s. d.) als Erkenntnisquelle gewertet wird. Erkenntnistheoretisch ist also Rationalismus die Ansicht: 1) daß es Erkenntnisse gibt, die nicht aus der Sinneswahrnehmung und Erfahrung, sondern aus dem (reinen) Denken entspringen (als »angeborene« oder als »apriorische« Gebilde), 2) daß das begriffliche Wissen, die in Begriffen niedergelegte Erkenntnis den Vorrang vor der sinnlichen Erfahrungserkenntnis hat, 3) daß nur das Denken die Wahrheit, Gültigkeit, Objektivität der Erkenntnis konstituiert, normiert. Der extreme Rationalismus mit seiner Überschätzung des reinen Denkens hat keine Herrschaft mehr. die berechtigte Betonung des formalen, apriorischen gedanklich-gesetzmäßigen Faktors aller Erkenntnis (gemäßigter Rationalismus, »Empiriorationalismus«) ist im Kritizismus (s. d.) enthalten. Die ursprüngliche (und auch noch heute gangbare) Bedeutung des Wortes »Rationalismus« (»Rationistae« wurden die Humanisten der Helmstädter Schule genamt, EUCKEN, Terminol. S. 173) ist die (religionsphilosophisch-theologische) einer vernünftigen Begründung und Erklärung (Deutung) religiöser oder Offenbarungs-Tatsachen (im Gegensatze zum blinden Offenbarungsglauben, zur Mystik u. dgl.). In seiner »Geschichte des englischen Deismus« (S. 61) berichtet LECHLER: »In den State-papers von Clarendon Bd. II, S. XL des Anhangs sagt ein Schreiben vom 14. Okt. 1646: ›There is a new sect sprung up among them (Presbytrians and Independents) and these are the Rationalists. and what their reason dictates them in church or state stands for good, until they be convinced with letter‹« (vgl. Eucken, Terminol. S. 173).

    BAUMGARTEN bemerkt: »Rationalismus est error omnia in divinis tollens supra rationem errantis posita« (Eth. 52). Den theologischen Rationalismus vertreten die Deisten (s. d.), CHR. WOLF, SACK, SPALDING, SEMLER u. a., auch die deutschen Aufklärer (s. d.) sind hier zu nennen. Der mehr historische Geist des neunzehnten Jahrhunderts, verbunden mit der Romantik eines Teiles dieser Periode, - hat den Rationalismus zurückgedrängt. Vgl. STÄUDLIN, Gesch. d. Rational. u. Supranatural. 1816.

    Rationalistische Methode des Philosophierens, rationalistische Bewertung der Tatsachen der Erkenntnis finden sich schon im Beginne der griechischen Philosophie. So bei den Pythagoreern in ihrer hohen Wertung der Mathematik (s. d.). So bei den Eleaten (s. d.), welche den logos als Kriterium der Wahrheit betrachten (vgl. Aristot., De gener. et corr. I 8, 325 a 13). Die Wahrnehmungen der Sinne sind trüglich, sie sind zu eliminieren (tas aisthêseis ekballei ek tês alêtheias, Plut. 5, 501 D), die Vernunft, der Begriff nur entscheidet über das Seiende: kritêrion de ton logon eipe (PARMENIDES). tas t’ aisthêseis mê akribeis hyparchein. phêsi goun. ‘mêde s’ ethos polypeiron hodon kata tênde biasthô nôman askopon omma kai êchêessan, akouên kai glôssan, krinai de logô polydêrin elenchon’. dio kai peri autou phêsin ho Timôn. ‘Parmenidou te biên megalophrona, tên polydoxon, hos rh’ epi phantasias apatês aneneikato na seis (Diog. L. IX, 3, 22 squ.). HERAKLIT hält die Sinneswahrnehmung der Individuen für unzuverlässig, die Erkenntnis (s. d.) ist vielmehr ein Produkt des vernünftigen Denkens, das den Menschen immanent ist (Sext. Empir. adv. Math. VII, 131 squ.. 126: kakoi martyres anthrôpoisin ophthalmoi kai ôta barbarous psychas echontôn, die Sinne sind »schlechte Zeugen« ohne richtige Interpretation des Denkens). Gegen die Ansprüche des Rationalismus erhebt sich der sensualistische Subjektivismus der Sophisten (s. d.). Den Rationalismus im Sinne der Wertung des begrifflichen (s. d.), festen, allgemeingültigen Wissens vor der subjektiven Meinung erneuert SOKRATES, in seinem Sinne auch PLATO, der in seiner Lehre von der Anamnese (s. d.) sowie in der Betonung des Gedankens, daß das wahrhaft Seiende nur Gegenstand des Begriffs, nicht der Sinneswahrnehmung sei, daß es apriorische (s. d.) Normen der Erkenntnis, in diesem Sinne »angeborene« (s. d.) Einsichten gebe, vorbildlich für andere Philosophen wird (vgl. Phaed. 65 squ.. Phaedr. 247 a. Tim. 52 u. D.). Macht auch ARISTOTELES der Erfahrung (s. d.) mehr Zugeständnisse, sieht er sie auch als zeitliche Bedingung der Erkenntnis an, so verlegt doch auch er das Wissen (des Allgemeinen) in das begriffliche Denken, das zuletzt auf ursprünglichen (amesa) Prinzipien (s. d.) beruht. der nous wird als epistêmês archê bezeichnet (Anal. post. II, 19). Die Stoiker schätzen trotz ihres Empirismus doch das begriffliche Wiesen (Diog. L. VII, 83). Bei den Neuplatonikern verbindet sich der Rationalismus mit der Mystik (s. d.). - Angeborene Erkenntnisse (von Gott u. a.) gibt es nach NEMESIUS (Peri phys. 13, 39).

    Die mittelalterliche Philosophie weist einen stark rationalistischen Zug auf, insofern sie teils an angeborene, ewige Wahrheiten (s. d.) glaubt, teils das begriffliche Denken ungemein wertet. Nach AUGUSTINUS ist die Vernunft die Quelle der wahren Erkenntnis, der ewigen Wahrheiten (Retract. I, 4, 4. 8, 2). »Sensu quippe corporis corporalia sentiuntur: aeterna vero et incommutabilia spiritualia ratione sapientiae intelliguntur« (De trin. XII, 12,17). »Aliud enim est sentire, aliud nosse. Quare si quid novimus, solo intellectu puto et eo solo posse comprehendi« (De ord. II, 5). Die Scholastiker sehen in der Erfahrung ein Mittel für die selbständige Aktion des Intellektes (s. d.). Die Lehre von den »angeborenen« Ideen tritt auch wieder im Beginne der neueren Zeit auf. MELANCHTHON z.B. erklärt: »Neque vero progredi ad ratiocinandum possemus, nisi hominibus natura insita essent adminicula quaedam, hoc est artium principia numeri, agnitio ordinis et proportionis, syllogistica, geometria, physica et moralia principia« (De an. p. 207). GALILEI betont schon das Apriori (s. d.) des Erkennens. NICOLAUS TAURELLUS lehrt die Produktion ursprünglicher Begriffe durch das Denken, auf Veranlassung der Sinneswahrnehmung (Philos. triumph. 1). Die Evidenz der Erkenntnisprinzipien lehrt CAMPANELLA: »Quapropter notiones communes habemus, quibus facile assentimus, alias ab intus, innata ex facultate, alias deforis per universalem consensum omnium entium aut hominum, et haec sunt certissima principia scientiarum« (Univ. philos. I, 3).

    Den neueren Rationalismus begründet methodisch DESCARTES durch seine Lehre von den »ideae innatae« (s. Angeboren), die Wertung der mathematischen (s. d.) Erkenntnis als Vorbild für alle Klarheit (s. d.), die Betonung des »lumen naturale« (s. d.) und der ewigen, notwendigen Wahrheiten (s. d.), die der Geist durch sich selbst erfaßt. SPINOZA lehrt, die Wahrheit (s. d.) bekunde sich durch sich selber (Eth. II, prop. XLIII). Die Vernunft (s. d.) nur erkennt die Dinge in ihrem wahren, ewigen, notwendigen Sein (l. c. II, prop. XLIV), im Gegensatz zur bloßen »imaginatio« (s. Phantasie). - HERBERT VON CHERBURY nimmt schon die Grundlehre der schottischen Schule (s. u.) vorweg, indem er die (Stoische) Lehre von den »notitiae communes« erneuert, die nach ihm aus ursprünglichen Dispositionen, »Instinkten« hervorgehen: »Instinktus naturales sunt Actus facultatum illarum in omni homine sano et integro existentium, a quibus communes illae notitiae circa analogiam rerum internam… maxime ad individui, speciei, generis et universi conservationem facientes per se etiam sine discursu conformantur« (De verit. p. 56 ff.). Den Platonischen Rationalismus erneuern H. MORE, R. CUDWORTH u. a. (s. Angeboren). - JAC. THOMASIUS erklärt: »Insunt intellectui nostro notitiae quaedam innatae, primorum puto principiorum, insunt autem per modum potentiae, licet illas nullus principiorum sensus antecesserit« (Physica I, 284). LEIBNIZ nimmt das »angeboren« (s. d.) nur in potentiellem Sinne, betont aber, Notwendigkeit (s. d.) der Erkenntnis sei nicht in den Sinnen, nur im Denken, zu dessen Betätigung die Erfahrung (s. d.) nur den Anlaß bietet. »Les sens… peuvent bien faire connaître ce qui est, mais non pas ce qui est nécessaire ou doit être« (Gerh. VI, 490). »je crois même que toutes les pensées de notre âme riennent de son propre fond. sans pouvoir lui être données par les sens« (Nouv. Ess. I, ch. 1 § 1). »Nihil est in intellectu, quod non fuerit in sensu, excipe: nisi intellectus ipse« (l. c. II, oh. 1, § 6). »les idées intellectuelles, qui sont la source des vérités nécessaires, ne viennent point des sens« (l. c., Avant-prop.. s. Wahrheit). Auf »vernünftige Gedanken«, strenge begriffliche Deduktionen legt CHR. WOLF Gewicht. Nach CRUSIUS gibt es allgemeine Fundamentalsätze von unmittelbarer Gewißheit (z.B. der Satz, daß alles, was entsteht, eine zureichende Ursache hat. Weg zur Gewißh. 1747. vgl. Kant, Brief an Marcus Herz, 21. Febr. 1772). - BOSSUET betont: »Les sens n’apportent pas à l’âme la connaissance de la vérité. Ils l’excitent, ils la réveillent, ils l’avertissent de certains effets: elle est sollicitée a chercher les causes, mais elle ne les découvre, elle n’en voit les liaisons, ni les principes qui les font mouvoir, que dans une lumière supérieure qui vient de Die?`, ou qui est Dieu même« (De la connaiss. de Dieu V, § 14. vgl. IV, § 5). Die notwendigen Wahrheiten (s. d.) »subsistent indépendamment de tous les temps« (ib.. vgl. Log. I, 36). - R. PRICE erklärt: »The power, that understands, or the faculty within us that discern truth and that compares all the objekts of thought and judges of them, is a spring of new ideas« (Review of the principal questions in Morals, sct. II, p. 16). Die schottische Schule (s. d.) lehrt die Existenz notwendiger, evidenter (»self-evident«) Wahrheiten (s. d.), die wegen ihrer Notwendigkeit nicht aus den Sinnen entspringen können, sondern ein Erzeugnis des »common sense« (s. d.) sind. So REID (Ess. on the powers II, 53, 204, 239 f.). »Experience informs us only of what is, or has been, not of what must be« (l. c. II, 281. I, 40 ff.). »All reasoning must be from first principles. and for first principles no other reason can be given but this, that, by the constitution of our nature, we are under a necessity of assenting to them« (Inquir. V, 7). Metaphysische Prinzipien oder Denknotwendigkeiten sind 1) »that the qualities which we perceive by our senses must have a Subjekt, which we call body, and that the thoughts we are conscious of must have a Subjekt, which we call mind«. 2) »that whatever begins to exist, must have a cause which produced it« (l. c. II, 277 ff.). Diese, sowie die mathematischen, logischen, ethischen Grundsätze (s. Axiom) sind ursprünglicher Art, nicht Erfahrungsprodukte (l. c. p. 270 ff.). Außerdem gibt es noch zwölf Prinzipien contingenter (s. d.) Wahrheiten. Ähnlich lehrt DUGALD STEWART. Nach ihm sind die selbstevidenten Prinzipien des Erkennens »fundamental laws of human belief« (Elem. of the philos. of the hum. mind II, ch. 1, p. 45. Philos. Essays p. 123 f.).

    LAMBERT und TETENS unterscheiden schon Form (s. d.) und Stoff der Erkenntnis (s. d.). KANT überwindet die Einseitigkeiten des Rationalismus und Empirismus, indem er präcisiert, daß zwar alle Einzelerkenntnis nur auf Grundlage der Erfahrung möglich ist, daß aber das Formale der Erfahrung selbst überempirisch ist, indem es, als a priori (s. d.), allgemeingültig-notwendig (mit, nicht aus) der Erfahrung durch die Gesetzmäßigkeit des Anschauens (s. d.) und des Denkens (s. Kategorien, Axiome) produziert wird. Immerhin neigt Kant mehr dem Rationalismus als dem Empirismus zu, er lehrt geradezu einen kritischen (formalen) Rationalismus (vgl. Vorles. Kants üb. Met. S. 593).

    Das reine, seinen Inhalt selbst produzierende (allgemeine, absolute) Denken wird betont von J. G. FICHTE, SCHELLING (WW. II, 3, 62), besonders von HEGEL (s. Dialektik), welcher dem Denken die Macht zuschreibt, durch seine eigene Bewegung den Weltinhalt begrifflich unabhängig von der Erfahrung darzustellen, zu construieren. Nach CHR. KRAUSE sind die Grundbegriffe nicht empirisch (Vorles. üb. d. Syst. S. 204 f.). Nach E. REINHOLD geht »das auf dem reinen Nachdenken beruhende, das rationale Erkennen über die Schranken des Wahrnehmbaren hinaus« (Lehrb. d. philos. propäd. Psychol. S. 210 f.). HERBART bemerkt: »Wir sind in unseren Begriffen völlig eingeschlossen. und gerade darum, weil wir es sind, entscheiden Begriffe über die reale Natur der Dinge« (Lehrb. zur Einleit.5, S. 221). V. COUSIN lehrt apriorische, nicht aus den Sinnen stammende Prinzipien, »principes universels et nécessaires«, die bei Gelegenheit einer Einzeltatsache sich geltend machen, durch eine Art Abstraktion aus der empirischen Hülle herausgehoben werden (Du vrai p. 24 ff., 46, 50). Die »raison impersonnelle« ist in uns tätig, erzeugt die Kategorien der Substanz und der Kausalität. Einen »positiven Rationalismus« lehrt BOSTRÖM.

    W. ROSENKRANTZ erklärt, »1) daß die menschliche Vernunft die Begriffe, deren sie zum Erkennen alles Seienden bedarf, nicht aus der Erfahrung, sondern nur aus sich selbst gewinnen kann, und 2) daß sie auch zu dem wahren Seienden selbst, insoweit ihr solches überhaupt zugänglich ist, nicht durch die Erfahrung, sondern nur durch sich selbst zu gelangen vermag«. »Die Vernunft ist sich daher in beiderlei Hinsicht selbst alleinige Erkenntnisquelle und hat folglich die Möglichkeit, eine Wissenschaft rein aus sich selbst zu entwickeln.« »Als alleinige Erkenntnisquelle findet sich indessen die Vernunft erst dann, wenn sie bereits den ganzen analytischen Weg von den einzelnen Objekten bis zum unbedingt Seienden zurückgelegt hat und sich über ihr Verhältnis zu diesem und den äußeren Dingen vollkommen klar geworden ist« (Wissensch. d. Wissens II, 320 H.). HARMS bemerkt: »Alle Begriffe werden… vorn Verstande spontanerweise gebildet und produziert, freilich um dadurch das gegebene der Empirie zu verstehen und zu begreifen« (Psychol. S. 58 f.). M. CARRIERE betont: »Allgemeinheit und Notwendigkeit sind uns nicht durch Erfahrung gegeben. daß wir von ihnen reden, sie erkennen, ist Sache des Denkens. Sie geben das Gepräge des Logischen, Gesetzlichen für das Individuelle, das selbst niemals erschlossen, sondern nur erfahren werden kann« (Sittl. Weltordn. S. 109). Unsere geistige Entwicklung »trägt ihre Normen in sich, nach denen sie zum Bewußtsein kommt und die Gedankenwelt erzeugt. Und diese Normen und Formen des Denkens sind selber vernunftnotwendig« (l. c. S. 112 f.). Aber das Apriorische kommt erst in der Erfahrung zum Bewußtsein (l. c. S. 116). Ähnlich FR. SCHULTZE (Philos. d. Naturwissensch. II, 32 f.). Apriori ist das Gleiche im Denken aller Menschen. Der Geist hat schon »eine eigene Natur in und an sich, er hat Anlagen, hat Angeborenes«, »Eigenformen« (l. c. S. 23).- EH gibt ein individuelles und generelles Apriori (l. c. S. 24, 28). Gegen den extremen Empirismus betont HUSSERL: »Er hebt die Möglichkeit einer vernünftigen Rechtfertigung der mittelbaren Erkenntnis auf, und damit hebt er seine eigene Möglichkeit als einer wissenschaftlich begründeten Theorie auf« (Log. Unters. I, 84). Auf unmittelbar evidente Prinzipien führt die Erkenntnis zurück (l. c. S. 85). Nach R. GOLDSCHEID ist nur ein »Wertungsrationalismus« brauchbar, d.h.: »Aller Rationalismus hat nur Sinn, wenn er der Gefühlsbetonung unserer notwendigen obersten Erkenntnisse entspricht« (Zur Eth. d. Gesamtwill. I, 102 f.). P. STERN erklärt im Sinne des Kritizismus eines H. COHEN (Syst. d. Philos. I), eines NATORP u. a.: »Die Philosophie… späht aus auf die innere Verwandtschaft alles Gedachten, auf die schematische Bedeutung, die das Allgemeinere für das Speziellere besitzt, auf den Reichtum der gedanklichen Motive und ihrer specialisierenden Durchkreuzungen, und dann von hier aus auf jenen merkwürdigen Zusammenhang zwischen dem einzelnen Ding und den allgemeinen gedanklichen Motiven, der in der Bestimmbarkeit des Dinges durch eben jene Komplikation der Gedanken sich ankündigt. Und damit bestätigt sich ihr die Ahnung frühester Denker, daß in den scheinbaren Gegebenheiten der Anschauung jene gedanklichen Motive bereits zur Geltung gekommen - kristallisiert seien, auf deren gesonderte Richtungen und Ergebnisse sie selbst sich in abstraktem Denken besinnen kann« (Probl. d. Gegebenh. S. 73). Vgl. Angeboren, Anlage, A priori, Begriff, Denken, Erfahrung, Erkenntnis, Axiom, Kategorien, Vernunft, Wahrheit, Intellektualismus.

    Kommentar von hegelxx — 3. Juli 2006 @ 13:18

  2. Deine eigene Meinung dazu fände ich zwar interessanter, aber: immerhin. Einschränkend ist zu sagen, dass natürlich nicht immer “das Vernünftige” getan werden muss, sondern: das Verstandesgemäße.

    Warum wirkt die “Puppenshow” “den Ansatz zerstörend”? Ann Coulter hat neulich den diskutablen Satz gesagt: “Für Liberale sind 2500 gefallene US-Soldaten im ganzen Irak-Krieg skrupellos, aber 1,3 Millionen abgetriebene Babys im Jahr ein Grund zum Feiern.” Du findest das Zitat (an 5. oder 6. Stelle) auf der Site von LP Das Polizeirevier Ich habe schon hier beschrieben, dass ich es absolut nicht begreife, warum ausgerechnet die Linke diesen total egoistischen, menschenverachtenden und aus rein ökonomischen Gründen erfolgten Mord akzeptiert. TK

    Kommentar von Campo-News — 3. Juli 2006 @ 13:47

  3. Ach, manchmal lese ich in Eislers Philosophielexikon, Tanja, das ist immer noch manchmal besser als dieses mehrbändige Teil von Gründer…

    meine Meinung?

    Ok:

    Dass da nicht so gemordet wird, wie die Katholendemonstranten (Und denen immer hinterher alle Arten von Protestanten), das solltest du auch wissen.

    Warum so katholisch? Das “ungeborene Leben” retten wollend? Klar ist das Leben, ja. Und das bereits existierende Leben? Das, was Schwachmatinnen wie von der Leyen bürokratisch verlisten wollen, oder Ulla-la-la Schmidt?

    Nein! Das tut nicht weh und weg ist die Mehrwerterwartung!

    Dass du bei deinem Spanien-Hass aber trotzdem auf katholische Essentials hereinfällst… merkwürdig. Was es alles gibt.

    greetz.

    Kommentar von hegelxx — 3. Juli 2006 @ 14:23

  4. Noch etwas ist zu sagen,

    bei aller Vernunft:

    Schreit die Frau: Au

    das tut ganz grässlich weh!

    Dann ist es höchste Zeit, sie in ein Krankenhaus des Vertrauens zu bringen und ihr bei dem Geburtsstress zumindest die Hand zu halten (etwas einfühlsamere kümmern sich bei entsprechender Anleitung auch noch um die von der Hebamme angezeigte richtige Körperhaltung) und sich nicht mit “Freunden” zu besaufen!

    Kleiner Unterschied zwischen mir und meinem “Prof”. Das hat mir mal im Kameliengarten seine Frau gepetzt.

    Tja.

    Kommentar von hegelxx — 3. Juli 2006 @ 14:38

  5. Spanien - Hass? Ich erzähle doch nur von Fakten? Glaubst du wirklich, nur in Deutschland gäbe es “Ungereimtheiten”? Wenn das der Grund für deine “antideutsche Haltung” sein sollte, empfehle ich dir mal drei Jahre Südamerika. Von mir aus auch Spanien - das ist nur ein gradueller Unterschied.

    Aber wieso falle ich auf “katholische Essentials” herein? Das hat nichts mit dem Glauben zu tun, sondern mit der Einstellung zum Leben. Ich sagte doch, dass ich es nicht verstehe, warum Linke das verteidigen, und warum der Schutz des ungeborenen Kindes eine Sache der “bösen Konservativen” sein soll? Ich finde es hochgradig fortschrittlich, wenn man die Ökonomie beiseite lässt und dafür sorgt, dass ein Kind gut aufwachsen kann. Unzweifelhaft ist das heutzutage gegeben, von den grandiosen und ganz simpelen Möglichkeiten zur Verhütung ganz zu schweigen.

    Kommentar von Campo-News — 3. Juli 2006 @ 14:59

  6. Oswald de Andrade (1890 - 1954), brasilianischer Schriftsteller, wollte mit “Andropofagismo” fremde Kululturen vereinnahmen, statt ihnen zu unterliegen.
    Am 16.6.1556 hatten Einheimische einen portugiesischen Missionar verspeist, aber letztendlich ohne Erfolg.
    http://briefeankonrad.tripod.com/Lebenssinn/index.blog?entry_id=1503920

    Ob die Menschen in Neuguinea jetzt gluecklicher sind als zuvor wuerde ich sie gern selber fragen.
    Denn diese Antwort ist noch unbeantwortet.

    (Mal aus der anderen Sicht gedacht)
    Konrad

    Kommentar von Konrad — 5. Juli 2006 @ 08:52

  7. Hallo Konrad!

    Es müsste doch aber klar sein, dass der zivilisatorische Fortschritt eine Reihe entscheidener Vorteile für das menschliche Leben mit sich brachte, z.B. das einklagbare Recht, eine bessere Behandlung (auch in Kriegszeiten) und die Abwesenheit von Furcht vor Willkür im Alltag usw.. Der Gewaltherrscher, auch vielleicht der einfache und gläubige Mensch, mögen sich unfreier vorkommen, wenn sich die Regeln ändern - an dem objektiv vorhandenen Fortschritt der Freiheit ändert das nichts. Dass “die moderne Zeit” auch Nachteile bringt, wissen wir, doch ein Zurück in Feudal, - oder noch schlimmere Zustände, kann keine Alternative sein. Dazu kommt die Ideologie. Das Erkennen an sich, die Aufklärung, ist ein Wert, der nicht zu unterschätzen ist. Erst wenn ich weiß, wie sich “die Dinge” verhalten, kann ich sie beherrschen lernen. Die Menschen in dem Bericht sind unfrei, da sie von allem abhängig sind: den Göttern, den Herrschern, der Natur. Der Mensch muss da heraus! TK

    Kommentar von Campo-News — 5. Juli 2006 @ 09:54

  8. Na hoffentlich sind die Menschen in Neuguinea jetzt unglücklicher, Konrad,

    aber wer weiß, Kannibalismus heisst der Kapitalismus ja nicht.

    Das ist aber ein anderes Thema und wurde im 19./20. Jhd. lange genug durchgekaut. Und ein kleiner Blick in die Werke von Marx und Engels helfen da schon wieder zur Vernunft.

    Apropos, Tanja, seit wann verstehst du “Aufklärung” so positivistisch? War das immer schon so?

    Kommentar von hegelxx — 6. Juli 2006 @ 12:23

  9. Ja, abzüglich der Einsprüche gegen die Rationalität als quasi “göttliches Prinzip”, oder wie ich es auch hier beschrieb: Verstand ja, Vernunft nicht immer, weil nicht immer und überall nur das Vernünftige geschehen muss:

    Wie schrieb ich jedoch schon direkt nach dem Attentat vom 11. Septembers 2001:
    „Die Demokraten Deutschlands müssen den Gegnern der freiheitlichen Lebensweise, wesentlich entschiedener und offensiver entgegentreten als in der Vergangenheit, sonst haben wir den Kampf um die Aufklärung – den Prinzipien von Verstand und Vernunft, der Freiheit und der Demokratie – binnen kürzester Zeit endgültig verloren. Aber genau darum geht es: Die Früchte der französischen Revolution – auch ihres amerikanischen Vorläufers – und die von dort ausgehende Basis weiterer Verbesserungen, wären auf ewig verdorben, ja selbst die Erinnerung an ihren Geschmack, an ihre Schönheit, unrettbar im Menschheitsgedächtnis ausradiert.“ Hier steht der Rest

    Kommentar von Campo-News — 6. Juli 2006 @ 13:04

  10. Wie gesagt, ich hatte ja auch auf die fatale Entwicklung in den USA hingewiesen Bush versus Darwin, Wer den Wind sät

    Die Manipulation ist ja fast total. Man findet ja praktisch kein kritisches Wort über Indianer, praktisch niemand geht in die Tiefe und beleuchtet den brutalen Alltag dieser Wilden. Hier nur zwei Ausnahmen:

    1 die nordamerikanische indianer waren brutale unzivilisierte menschen.
    sie waren blutrünstig und kannten nicht mal das rad!!!

    ich wiederhole:
    sie kannten nicht mal das rad!!!

    ihre mystik beschränkte sich auf einfach schamanen-kult, die an jegliche spiritualität mangelte.

    die meisten sogenannte “weisheiten” der nordamerikanischen indianer hat man in laufe der 70er erfunden, um leichtgläubigen und zahlungswilligen hippies zu prellen.

    hat wunderbar funktioniert.

    ps. es waren die bleichgesichter, die die “indianische weisheiten” erfunden haben.

    2 Betrachtet man einmal die Bisonjagd der Indianer, dann muss man Erschreckendes erkennen: In der Regel funktionierte die Bisonjagd bei ihnen in der Art und Weise, dass die Krieger eine möglichst grosse Herde umzingelten, und zwar immer dort, wo ein tiefer Abgrund vorhanden war. Auf diesen trieben sie die Bisons zu auf ihren Mustangs wild schreiend und heulend, um die Tiere in Panik zu versetzen, in deren Folge diese in den Abgrund und damit in den Tod sprangen. Dabei waren die Indianer stets darauf erpicht, dass ihnen ja kein Tier entging, weil sie des Glaubens waren, dass ein einziger überlebender Bison sämtliche seiner Artgenossen auf der ganzen Welt sofort vor den Indianern und vor deren tödlichem Trick mit dem Abgrund warnen und die verantwortungslose Jagdmethode nutzlos würde.

    Durch die brutale und verantwortungslose Weise, wie die Bisons von den Indianern gejagt wurden, kamen natürlich immer sehr viel mehr Tiere um, als die Krieger für ihren Stamm benötigten. Nicht selten kam es vor, dass ganze Herden von mehreren Dutzend oder gar einhundert oder zweihundert Tieren in den Tod getrieben wurden. In solchen Fällen gehörte es zur Tagesordnung, dass von den getöteten und in den Abgrund gestürzten Tieren nur die besonders leckeren Stücke herausgeschnitten wurden oftmals nur die Zunge, während alles andere den Geiern und sonstigen Aas und Fleischfressern überlassen wurde. Nur selten kam es dabei vor, dass sich die Indianer die Mühe machten, den bestialisch in den Tod getriebenen männlichen wilden Rindviechern die Haut abzuziehen, denn gemäss dem früheren Indianersinn der sich vielleicht hie und da noch bis heute erhalten hat , war die Haut der Bison-Bullen nicht schön genug, um etwas daraus zu fertigen. Es galt nur die Haut der weiblichen Bisons als schön, wie angeblich auch deren Fleisch sehr viel besser schmecken soll als das der Bullen.

    Darüber, dass die Bisons aussterben könnten, machten sich die Indianer ebenso in keiner Weise Gedanken, wie auch nicht über eine mögliche Ausrottung der Biber und der Hirsche, die ebenfalls gejagt wurden. Ihre Sorgen galten vielen anderen Dingen, nur nicht der Natur und nicht dem Fortbestand der Bisons, die sich gemäss dem Indianerglauben auf endlosen Weiden tief unter der Erde vermehrten, um jedes Frühjahr ihre Unterwelt zu verlassen und auf der Erde zu Millionen auszuschwärmen, wie es die Bienen tun, wenn sie ihren Stock verlassen, um zu schwärmen oder um Blütenstaub zu sammeln.

    Den Indianern war die Ökologie so lang wie breit und keines Gedankens wert, folglich sie sich auch nicht an ihren Lagerfeuern oder in ihren Tipis im Bewusstsein der Nachhaltigkeit oder des Naturschutzes in irgendeiner Form unterhielten, und zwar sowohl nicht bei den Sioux, Comanchen, Hopis, Apachen und Huronen, wie auch nicht bei den Moikanern, Navajos, Anasazis, Pueblos, Chirokesen, Hupas, Nootkas, Crows, Kwakuitls, Lakotas, Irokesen, Hidatsa, Seminolen, Ojibawa und Wishrams und wie die rund 500 Indianerstämme alle hiessen. An den Lagerfeuern hatten in der Regel erfolgreiche Krieger das Wort, da sie von ihren Heldentaten erzählten während Besiegte sich des Nachts ihre Gesichter schwärzten, um nicht gesehen zu werden, wenn sie in ihre Tipis schlichen. Die Regel war bei vielen Indianerstämmen die, dass die Männer auszogen, um im Krieg Ruhm zu gewinnen, um Rache zu nehmen oder um Pferde zu stehlen jedoch in der Regel nicht, um Land zu erobern oder Völker zu unterjochen. Wer in Kriegerbünde aufgenommen werden wollte, musste sich bei diesen einkaufen mit Pferden und Decken usw.

    Für Artenschutz und ökologischen Landbau hatten die meisten Indianerstämme nichts übrig, sondern nur für Tanz, Kampfsport, Fischerei und Jagd. Von Liebe für die Tiere konnte nur selten die Rede sein, denn hin und wieder töteten sie Tiere besonders Bisons aus reinem Spass am Töten oder an der Jagd einfach so, ohne dass sie des Fleisches oder der Felle und Häute bedurften. Bei der Jagd war eine der beliebtesten Methoden die, dass sie, wenn sie eine Herde Bisons oder Hirsche usw. ausmachten, diese mit einem Feuer einkreisten, indem sie rund um die Tiere herum die Prärie anzündeten und die Viecher darin elend verbrennen und umkommen liessen. Das Feuer wurde dann auch nicht mehr gelöscht, sondern so lange sich selbst überlassen, bis es irgendwann von selbst erlosch.

    Geht man nun aber einmal der Sache nach, wie die Indianer zu ihrem Ruf als Naturschützer und als Propheten der Ökologie gelangten, dann macht man eine ebenso erstaunliche wie bedauerliche Feststellung, wie im Bezuge auf die berühmte und psycheaufwühlende Rede des Häuptlings Seattle, der unter vielem anderem die Worte gesprochen haben soll: «Wir sind ein Teil der Erde, und sie ist ein Teil von uns.» Dreht man hierzu die Zeit zurück, dann muss man leider feststellen, dass Häuptling Seattle nicht ein einziges Wort von seiner berühmten Rede erdacht, geschweige denn gesprochen hat. Die Wahrheit ist die, dass sie dem Häuptling verantwortungslos in den Mund gelegt wurde, und zwar von einem kleinen und unscheinbaren Schriftsteller, der sie sich ausgedacht und im Jahre 1887 in einer Zeitung in Seattle veröffentlicht hat. Der Mann trug den Allerweltsnamen Henry Smith, wobei die Welt über ihn eigentlich nicht viel mehr weiss, als dass er sich für seinen Zeitungsartikel darauf berief, dass er angeblich 30 Jahre zuvor mit dem Häuptling Seattle ein Gespräch geführt habe, dessen Wiedergabe sein Artikel sei. Aufzeichnungen über dieses angebliche Gespräch gibt es allerdings nicht und hat es auch nie gegeben. Wie Ptaah von den Plejaren erklärte, war das Ganze eine reine Erfindung des Schriftstellers Henry Smith, der sich mit der Geschichte neun Dollar verdienen konnte.

    Betrachtet man nun den Natur- und Umweltschutz der Indianer, wie dieser ihnen nachgesagt wird, dann erkennt man, dass es sich dabei nur um eine Neuzeitreaktion in bezug auf die Umweltverschmutzung handelt. Wenn man zurückdenkt in die Zeit des Fare West, des Wilden Westens, dann versteht man die Dinge besser, denn damals gab es noch genügend Natur, weshalb niemand einen Grund sah, sich Gedanken um den Natur- und Tierschutz usw. zu machen natürlich weder die Indianer noch die weissen Einwanderer in Amerika. Im Gegensatz dazu aber sind heute viele Indianer effectiv engagierte Oekologen, die selbst tief an die mythischen Geschichten ihrer weisen Vorfahren glauben. Auch die angebliche berühmte und herzzerreissende Rede des Häuptlings Seattle führen sie dabei ins Feld und glauben mit allen Fasern, dass er diese Worte tatsächlich gesprochen habe. Ihnen aber wie auch vielen Seattle-Rede-Anhängern nichtindianischer Abstammung klar zu machen, dass der Indianerhäuptling seine ihm angedichtete Rede niemals gehalten hat, ist beinahe ein Ding der Unmöglichkeit, weil sich die Unwahrheits-Legende bereits zu tief in ihren Gehirnen und in der unwahrheitlichen Überlieferung eingefressen hat.

    Natürlich bestanden die Lebensmittel der Indianer nicht nur aus Fleisch, denn auch wilde Bohnen und Nüsse sowie Obst und allerlei wildes Gemüse stand auf ihrem Menüplan; so klauten sie auch der Bohnenmaus deren Vorräte, die mühsam Bohnen zusammensammelte und in ihrer Vorratshöhle lagerte , die von den Indianern erbrochen und ausgeräumt wurde, wodurch die Maus das Nachsehen hatte. Dass aber die Indianer daran schuld sein sollen, dass vor 11000 Jahren in Nordamerika das Mammut ausstarb, weil sie es ausgerottet haben sollen, ist eine rein erfundene Geschichte eines Botanikers namens Paul Martin. Nicht zu bestreiten ist jedoch, dass die Indianer das Mammut stark reduzierten, aber tatsächlich nicht dermassen, dass es dadurch ausgestorben wäre. Wie Ptaah erklärte, waren mehr klimatische Veränderungen sowie zwei oder drei andere Faktoren schuld daran.

    Kommentar von Campo-News — 6. Juli 2006 @ 15:04

  11. Gewiss konnten die Indianer mit der neuartigen Wunderwaffe “Pferd”, die sich vermehrt hatte seit einige Exemplare den Spaniern entwischt waren, ihre Feinde weit und breit vernichten und sich zum Alleinherrscher auf weiter Flur aufschwingen.
    Ich finde auch, dass die Indianer bei ihren Wehklagen ziemlich uebertreiben….
    Es waere tatsaechlich voellig unwahrscheinlich anzunehmen, “mensch” haette freiwillig auf einen masslosen Gebrauch -z.B. bei der Jagd- des Vorteils Pferd verzichtet.
    Das mit der “Vernunft” sehe ich natuerlich auch, wobei die Vernunft “ut intelligam” oder “quia absurdum” bedeuten kann, dass die Wilden mit ihrer eigenen Vorstellung von “Vernunft” vielleicht besser bedient waren.
    Ein Portugiese jedenfalls empfindet die “deutsche Vernunft” als unertraeglich, ueberheblich, unbewiesen, reif fuer einen Tritt in den Hintern (Redensart: “denn so haben die Deutschen den Krieg verloren”)
    Auch das Ding mit der Freiheit ist ein zweischneidiges Schwert.
    Die Freiheit ist von allen Wegen in die Tyrannis jedenfalls der sicherste Weg, weswegen ich ueberzeugt bin, dass manch ein Menschenfreund nur deshalb von Freiheit redet, weil er clamheimlich bei Platon nachgelesen hat, der die Zwangslaeufigkeit in die Tyrannis ueber die Freiheit nachgewiesen hat.
    Davon traeumt er dann wirklich und hilft seiner eigenen Wahrheit mit einer klitzekleinen Notluege in den Sattel. Dann z.B. in Florida juengst sorgt ein Gesetz dafuer, dass niemand gegen die fabrizierte “genuin history” anstinkt !
    Dann muss ich an die “Wilden” denken……
    Gruesse
    Konrad

    Kommentar von Konrad — 6. Juli 2006 @ 19:47

  12. An wessen Wesen soll die Welt genesen?

    Das ist vor alle dann ne relevante Frage, wenn man Historizistisch denkt.

    Schalten wir doch ein paar Gänge zurück, unser Verhalten gegenüber der “Zukunft” sollte so Utilaristisch sein, dass wir an unsere Kinder, Enkel und Urenkel denken, weiter kann es (unser Denken) kaum gehen.

    Wichtige Ausnahme: Kernkraft, da könnte es aus Gnade für spätere Genarationen angezeigt sein langfristiger zu denken.

    Maynard Keynes hatte absolut recht, wenn er sagte:
    Längerfristig sind wir alle tot.

    Als Anhänger des Rechts auf Gleichberechtigung (nicht Gleichheit), bin ich gerne versucht, fremde Kulturen missionieren zu wollen, da mir die Gleichberechtigung des Individuums wichtiger ist, wie die Gleichberechtigung von Kulturen.

    Vor über 15 Jahren musste der Halbkanton Appenzell Innerrhoden per Bundesgerichtsentscheid das Frauenstimmrecht auf kantonaler Ebene einzuführen.

    Die Appenzell-Innerrhodler (das sind die Katholischen, Ausserrhodler sind die Reformierten) Männer argumentierten immer, dass die Frauen während der Landsgemeinde dem Hof schauen müssten, sowieso nicht abstimmen wollten usw.,
    und vlt hatten sie sogar Recht damit, was die Mehrheit ihrer Frauen anbetrifft.
    Eine ganz böse Minderheit, hat dann vor Bundesgericht geklagt, worauf das Bundesgerich dem Halbkanton eine Frist liess selbst, die Kantonsverfassung zu ändern.
    Sie liessen die Frist verstreichen, verwiesen auf ihre “föderalistischen Rechte” und wurden letztentlich gezwungen.
    Die Landsgemeinde ist nicht wie vorausgesagt ausgestorben, die Frauen beteiligen sich Rege an der Landsgemeinde, es gab unterdessen auch schon eine Bundesrätin aus A.Innerrhoden.

    Die Fragen ist nun, wie “wir Westler” vorgehen sollen, wenn wir unsere Lebensweise “exportieren” wollen.

    Mit Zwang oder doch eher süss lockender List?

    Erik

    Kommentar von Erik — 7. Juli 2006 @ 01:13

  13. Hallo Konrad! Über den Charakter der Verlogenen, welche die Freiheit im Mund führen, aber unbegründete Gewalt ausüben oder selber diffamieren und Gesetze schaffen, die denen der Staaten, die sie angeblich ideologisch bekämpfen, gar nicht so entfernt stehen, werden wir uns möglicherweise einig.

    Das Pferd kann nichts dafür - es sei den Indianern gegönnt. Hier, bzw. mir geht es auch nur um die Verklärung einer de facto recht brutalen Lebenwirklichkeit zu einer “edlen philosophischen Haltung” - denn das ist historischer Unfug.

    Was nun die Portugiesen angeht - da hast du wirklich eine gute Seite mit informativen Artikel hergestellt - so sehe ich da viel Heuchelei, denn die Portugiesen haben ja in ihrer Geschichte ähnlich den Spaniern, den ambivalenten Holzhammer geschwungen. Die portugiesische Mentalität, die zwar im Detail von der Spaniern abweicht (ja ja, ihre Melancholie), aber dennoch viele Ähnlichkeiten besitzt und sich auch bei der Fußball-WM in einer harten, südländisch emotionalen Gangart zeigte, darf sich ruhig von der deutschen eine Scheibe abschneiden. Jedenfalls dort, wo der “deutsche Charakter” nachdenkt, anstatt nur zu handeln, nur zu sein; nicht dort, wo die Deutschen vor “geistiger Hüftsteifheit” nicht in Bewegung kommen, obwohl sie es müssten, sollten.

    Daran anknüpfend, Erik, ist eine Anspielung auf die “Genesung” so nicht richtig, aber in der Tat ist die Aufklärung, ihre Prinzipen “Forschung”, Meinungsfreiheit”, ziviles Recht” etc. das, woran man die Welt messen muss. Was sonst?

    Ich bin AUCH für die List - kein Problem. Aber schon, wenn McDonald mit seiner List, die doch nur verdienen möchte aber nebenbei eben noch anders transpotiert, in die Stadt einzieht, wo woher urzeitliche Präsentationen von Fleisch vorherrschten, und nicht ihre ziviliserte Form der Gestaltung, - da schreit man “Imperialismus” und versalzt das süße Leben mit Gewalt, Religion und einer Sippenherrschaft, die genau anknüpft, was ich hier vorstellte. TK

    Kommentar von Campo-News — 7. Juli 2006 @ 06:57

  14. Hallo Tanja,

    Bei Mc Donalds kommt mir eigentlich eher die globalisierte Verzwölfjährigung des Geschmcks in den Sinn, statt Imperialismus.
    Im richtigen Wissen, ist Coca Cola manchmal ne recht ordentliche “Flüssignahrung”, als Durstlöscher ungeeignet, aber auf der Skipiste ein effektiver “Benzinspender”.
    Auch der sich Global verbreitende Adidas Trainer, ist wohl eher ein Gut, dass sich aufgrund freier Kaufwahl durchgesetzt hat.
    Der “listige Merkur” ist dem “gewaltigen Mars” meinem Temperament nach vorzuziehen.

    Erik

    Kommentar von Erik — 7. Juli 2006 @ 10:09

  15. Das ist ja alle ganz listig, äh lustig, was ihr so schreibt. Echt ey!

    Aber Tanja sagt auch schon mal ganz gross geschrieben “Jxx” und Erik sagt “Rassisten”…

    für meine Listigkeit nicht ganz erträglich…

    aphroditexx

    Kommentar von hegelxx — 8. Juli 2006 @ 10:58

  16. Sag doch mal weniger verklausuliert, was du an den hier stehenden Sätzen auszusetzen hast. Aber nicht mit “Fremdmaterial”, sondern mit deinen Worten.

    Kommentar von Campo-News — 8. Juli 2006 @ 11:02

  17. Hallo Tanja,

    Ich glaub der Hegelxx ist so ein Slalomstangen-Arrangeur, und wir müssen dann zwischen den roten Thesen und den blauen Antithesen, den dialektisch schnellsten Weg ins Tal finden.

    Ein gescheites Kerlchen, dass manchmal die Auffassungsgabe anderer überschätzt.

    Hegelxx,

    deine “Lieblingsliteratin in Zürcher Exil” hat gerade mit der NZZ über ein Musical-Projekt gesprochen,
    Wenn “Ängstlichkeit” so “schön” macht, möcht ich mehr davon haben.

    Erik

    Kommentar von Erik — 9. Juli 2006 @ 00:09

  18. Hallo Erik!

    Ich weiß nicht, ob ich mich deiner Definition von “sprunghaftem Denken” anschließen soll. Dumm ist er nicht, gescheit ist aber etwas anderes: “Slalomfahrer” stimmt schon irgendwie. Er versucht sich durch zu lavieren.

    TK

    Kommentar von Campo-News — 9. Juli 2006 @ 08:13

  19. Was die hübsche Frau Berg jedoch angeht, da wird mir schwindlicht, Erik, aber bei ihr muss man ganz vorsichtig sein, sie sagt ja, sie sei zu alt zum f***en. Sie lügt, was das Zeug hält!

    Grüsse, ihr Wackeltatzler!

    Kommentar von hegelxx — 9. Juli 2006 @ 20:13

  20. Mein eigener Sinn ist eine gute Grundlage. Du bist ein Gläubiger, der sich zu seinen Göttern oppurtun verhält. Das führt zu einem Moral- und Erkenntnisproblem. TK

    Kommentar von Campo-News — 11. Juli 2006 @ 07:37

  21. Ich stieß gerade zufällig auf das Geo-Heft mit dem Artikel über Neuguinea. Der Tenor, den Du der Geo-Autorin Kia Vahland unterstellst, findet sich schlichtweg nicht im Text. Es wird lediglich die Kultur der Ureinwohner beschrieben und was die Wissenschaft davon hält. Von einer antichristlichen Haltung oder gar esoterischen Sympathie mit Kannibalismus kann keine Rede sein. Der Schädelkult war in Neuguinea nun einmal Ausdruck des Respekts gegenüber den Toten. Ganz sicher wurden die Leichenteile nicht wie Du behauptest zum Dekor als “Lampenschirmchen” verwendet. Das geschah bekanntlich nur im deutschen Nationalsozialismus. Und mit solchen Vergleichen wäre ich an Deiner Stelle etwas vorsichtiger.

    Kommentar von Volker — 16. Juli 2006 @ 13:52

  22. Da sind wir aber beide froh, dass nur ich an meiner Stelle bin.

    Die Zitate sind ja im Eingangsbeitrag nachzulesen und jeder mag sich ein eigenes Bild davon machen, ob meine Interpretationen den Artikel richtig wieder geben.

    Köpfe, wie den abgebildeten, sah ich in ähnlicher Form nur in Buchenwald.

    Inwieweit man in der Zivilasation, falls man nicht gard zufällig Meives heißt, dem Verspeisen von Ahnen, hier besser Opfer, “Respekt” erkennen kann, lernt man wohl in so mancher Esotererei, nicht aber hoffentlich (noch nicht) in staatlichen Schulen. TK

    Kommentar von Campo-News — 16. Juli 2006 @ 15:37

  23. Da haben wir wieder eine kleine Differenz über die Frage, was Pietät ist.

    Kommentar von Campo-News — 17. November 2008 @ 20:46

  24. “Spirituelle Tradition” nennt SPON jetzt die Kombination aus Kannibalismus und Nekrophilie, (kurz NEGROKAKOPHONIE, nach Spezifizierungs-Generalistin Tanja Krienen).

    Kommentar von Campo-News — 20. November 2009 @ 19:01

  25. Das Märchen vom edlen Wilden - http://www.sueddeutsche.de/wissen/umwelt-und-naturschutz-das-maerchen-vom-edlen-wilden-1.1087377

    Kommentar von Campo-News — 23. April 2011 @ 20:43

  26. Schwul oder - Kannibalismus im TV: Holländische Moderatoren aßen Menschenfleisch - http://unterhaltung.t-online.de/kannibalismus-im-tv-hollaendische-moderatoren-assen-menschenfleisch/id_52600058/index

    Kommentar von Campo-News — 22. Dezember 2011 @ 14:06

  27. Na wie fein: “Spannender als die Fische ist das elegante Narbenmuster, das sich von seiner Brust über die Schultern und den Rücken zieht. „Ein Initiationsritus“, erklärt John. Die Haut wird eingeritzt, um mit dem Ausscheiden des Blutes symbolisch die Nabelschnur zur Mutter zu kappen. „Dann kommt Öl und Lehm darauf, und die Jungen liegen am rauchigen Feuer, damit sich die Wunden entzünden und die wulstigen Narben entstehen“, beschreibt die in PNG lebende australische Anthropologin Nancy Sullivan das Ritual.

    Perle im Pazifik: Zauber und Exotik in Papua-Neuguinea - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/reisen/reisefuehrer/suedsee/unpolierte-perle-im-pazifik-zauber-und-exotik-in-papua-neuguinea_aid_786348.html

    Kommentar von Campo-News — 29. Juli 2012 @ 08:34

  28. Alle Kulturen sind gleich - http://www.spiegel.de/panorama/hexenjagd-auf-papua-neuguinea-junge-mutter-lebendig-verbrannt-a-882003.html

    Kommentar von Campo-News — 7. Februar 2013 @ 14:20

  29. Im pazifischen Inselstaat Papua-Neuguinea sind einem Zeitungsbericht zufolge zwei ältere Frauen gefoltert und enthauptet worden. Dorfbewohner hatten ihnen Hexerei vorgeworfen. Gegen den wütenden Mob war selbst die Polizei hilflos - sie musste den Lynchmord mit ansehen. - http://www.spiegel.de/panorama/justiz/zeitung-zwei-frauen-in-papua-neuguinea-wegen-hexerei-enthauptet-a-893067.html

    Kommentar von Campo-News — 8. April 2013 @ 12:42

  30. http://kriegsursachen.blogspot.de/2010/07/missbrauch-gewalt-aborigines-urvolk.html

    Kommentar von Campo-News — 25. Juni 2013 @ 15:19

  31. Inkas - http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/inka-ausgewaehlte-opfer-bekamen-koka-blaetter-und-alkohol-a-913671.html

    Kommentar von Campo-News — 30. Juli 2013 @ 06:25

  32. Oh großer Gott - http://www.focus.de/sport/wm-2014/fussball-diskussionen-ueber-tanzeinlage_id_3995307.html

    Kommentar von Campo-News — 16. Juli 2014 @ 16:01

  33. http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/sagen_sie_jetzt_nix_folge_3

    Kommentar von Campo-News — 31. August 2014 @ 08:48

  34. http://www.focus.de/panorama/welt/gegen-boesen-fluch-indisches-maedchen-heiratet-einen-hund_id_4111348.html

    Kommentar von Campo-News — 5. September 2014 @ 11:46

  35. Alles richtig, wichtige Aspekte, aber dennoch wirkt das kommende Fremde, noch dazu wenn es vorkultureller Art ist, schlimmer. Allerdings hängen auch viele hier Geborene der verschiedenen Jugendkulturen merkwürdigen und zivilisationsfeindlichen Strömungen an - http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/neo_multikulti

    Kommentar von Campo-News — 15. Oktober 2014 @ 11:25

  36. Ein Kontinent versinkt in gesitger Umnachtung - http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/tattoos-von-studenten-in-stockholm-heimlichkeiten-unterm-hemd-a-1004956.html

    Kommentar von Campo-News — 28. November 2014 @ 06:45

  37. http://www.focus.de/familie/erziehung/vater-verliert-tochter-wegen-afrikanische-erziehungsmethode-sorgerecht-darf-eltern-nicht-ohne-weiteres-entzogen-werden_id_4309314.html

    Kommentar von Campo-News — 28. November 2014 @ 18:02

  38. Manches ist lesenswert an dieser Polemik: “Bei “Brigitte” und “Geo” sind sie diesen Weg schon gegangen, sie betreiben dort nun Simulationsjournalismus, der darauf basiert, dass der Leser und die Leserin schon noch eine Weile glauben werden, bedrucktes Papier sei per se guter Journalismus.” - http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/journalismus-in-der-krise-das-ende-des-medienmonopols-a-1011015.html

    Kommentar von Campo-News — 3. Januar 2015 @ 08:25

  39. http://ef-magazin.de/2015/06/03/6975-moderne-akademiker-dekadenz-als-wissenschaft

    Kommentar von Campo-News — 4. Juni 2015 @ 16:53

  40. Äußerst Ambivalentes von Cora Stephan - http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&ved=0CCUQFjAA&url=http%3A%2F%2Fwww.welt.de%2Fdebatte%2Farticle109059812%2FUnsere-Gesellschaft-ist-von-Gewalt-besessen.html&ei=4GqCVZ60JoHXUY_dgbAG&usg=AFQjCNH9YK15hIiagnlbEJe47cwoJRMBiw&sig2=rBI8q-gedQlEK_HnxEzgFA

    Kommentar von Campo-News — 18. Juni 2015 @ 07:56

  41. http://www.spiegel.de/fotostrecke/archaisches-ritual-die-bullenspiesser-von-kenia-fotostrecke-134546.html

    Kommentar von Campo-News — 14. Februar 2016 @ 18:22

  42. http://www.illerschorsch.de/ZUGIndianer.html

    Kommentar von Campo-News — 31. März 2016 @ 16:55

  43. Multi-Kulti ist negativ - https://www.youtube.com/watch?v=dRriYeukCW4

    Kommentar von Campo-News — 2. April 2016 @ 07:28

  44. http://www.wusstest-du-schon.net/aggressive-inselbewohner-north-sentinel/

    Kommentar von Campo-News — 21. April 2016 @ 15:34

  45. Über das Attentat auf Sikhs, bei Klaus Kelle-

    Natürlich nicht, Anders Kuntsche, sind sie benebelt oder haben Sie Tollkirschen verköstigt, dass Sie meine Worte so interpretieren? Man sollte sie nur nicht heroisieren oder unbedarft ins Land holen, zudem Augen und Ohren aufsperren! Haben Sie Augen und Ohren für antiwestliche, multikulturelle Irrationalismen? Wie kommt die Kuhscheiße, die schon Tom Lehrer besang, auf das berühmte Dach vor ihrem Haus: The protestants hate the catholics,
    And the catholics hate the protestants,
    And the hindus hate the moslems,
    And everybody hates the jews.

    Kommentar von Campo-News — 22. April 2016 @ 15:10

  46. https://www.youtube.com/watch?v=GQChVmKpSik

    Kommentar von Campo-News — 1. Mai 2016 @ 13:34

  47. “Wenn alle Kulturen gleichwertig sind,
    ist Kannibalismus nur eine Frage des Geschmacks.” …?
    (Leon de Winter)

    Kommentar von Campo-News — 6. Oktober 2016 @ 11:53

  48. http://www.achgut.com/artikel/linke_argumente_gegen_multikulti

    Kommentar von Campo-News — 1. Februar 2017 @ 11:16

  49. Gefällt mir nicht mehr · Antworten · 1 · 14 Std. · Bearbeitet
    Мона Арманд
    Мона Арманд Die beste Wahl ist und bleibt die Nicht-Wahl - denn alle, wirklich alle Parteien sind System-Parteien, sonst wären sie zur Kandidatur gar nicht zugelassen.

    Macht das Land unregierbar.
    Gefällt mir · Antworten · 14 Min
    Tanja Krienen
    Tanja Krienen Мона Арманд Nein, ich möchte zivilisiert leben. Noch trägt die Fassade. Ich will, dass diejenigen, die mit Pressluftbohrern an der Niederreißung der Grundfeste arbeiten, endlich bekämpft werden.
    Gefällt mir · Antworten · 7 Min
    Manfred Strossner
    Manfred Strossner Und ich, daß sie als Bindemittel in den Ortbeton für die neue Wandtragschale reinkommen.
    Gefällt mir · Antworten · 3 Min
    Tanja Krienen
    Tanja Krienen Manfred Strossner Oder so. Ähnlich.
    Gefällt mir · Antworten · 1 Min
    Мона Арманд
    Мона Арманд Die sog. Zivilisation/Globalisierung erdrückt und nivelliert alle Völker. :-(
    Gefällt mir · Antworten · 2 Min
    Tanja Krienen
    Tanja Krienen Мона Арманд Zum Teil ist das auch völlig ok, viele Völker leben nach irren Prinzipien. Es gibt nur wenige Kulturvölker, wenige Völker, in denen die Zivilisation als Alltagsprinzip gut verankert ist. Was nicht heißt, diese Ankel könnten bei stürmischer See wieder eingeholt werden. Fakt ist: Es gibt Ranglisten für Volkskultur.

    Kommentar von Campo-News — 14. Februar 2017 @ 12:13

  50. http://www.spiegel.de/fotostrecke/alaska-verkauf-russlands-duemmster-deal-fotostrecke-146160.html

    Kommentar von Campo-News — 30. März 2017 @ 09:59

  51. http://www.achgut.com/artikel/familienplanung_darf_kein_afrika-tabu_bleiben

    Kommentar von Campo-News — 5. Juli 2017 @ 14:26

  52. Wie diese volldurchgeknallten über diese Schweinerei schreiben, auch über “Haare ab und Krattate tragen” - das gefällt ihnen - http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/a-1157545.html

    Kommentar von Campo-News — 16. Juli 2017 @ 06:12

  53. Auch irre - http://www.huffingtonpost.de/2017/07/15/in-deutschland-ist-er-kfz-mechaniker—in-seiner-heimat-ein-konig-_n_17495162.html?utm_hp_ref=germany

    Kommentar von Campo-News — 16. Juli 2017 @ 11:28

  54. http://ef-magazin.de/2017/07/21/11356-europa-der-vielfalt-alles-nur-nicht-weiss

    Kommentar von Campo-News — 21. Juli 2017 @ 12:21

  55. http://www.focus.de/panorama/welt/nach-guru-verurteilung-mindestens-32-tote-und-180-verletzte-bei-krawallen-in-indien_id_7516837.html

    Kommentar von Campo-News — 26. August 2017 @ 07:11

  56. Auch die Indianer entführten gern Weiße - https://de.wikipedia.org/wiki/Herman_Lehmann

    Kommentar von Campo-News — 3. Oktober 2017 @ 08:59

  57. http://www.spiegel.de/spiegel/indien-der-kampf-der-radikalen-hindus-um-die-kuh-a-1169941.html

    Kommentar von Campo-News — 13. Oktober 2017 @ 11:30

  58. Propaganda, ein Anruf, dann kommt sie https://www.soester-anzeiger.de/sport/lokalsport/soester-sprinterin-gina-lueckenkemper-besucht-patenkind-ghana-8762448.html

    Kommentar von Campo-News — 13. Oktober 2017 @ 11:49

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