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23. Juni 2006

Bereshith bara elohim et hashamajim v’et ha’arez, v’ha’arez hajtah tohu vavohu

Abgelegt unter: Allgemein — Campo-News @ 17:52

Doch das Tohuwabohu am heutigen Tag ist dagegen nichts, meint man doch kirchlicherseits (zu Recht), nun hülfe nur noch beten (im Vertrauen: bei den äußerst mittelmäßigen Leistungen der BRD-Mannschaft tut man gut daran den Draht nach oben zu ölen, schmieren, katzzubuckeln); erklärt dann doch einer, der schwer stolz auf sein Schwulsein war, er sei sonst nichts dergleichen; stellt sich nun heraus, dass man Wirbel um „die Nachricht von Sam“ machte, aber bis jetzt nicht weiß, ob er ein „Hans“ ist und damit der Wirbel um diese Sache einfach nur Wirbel war, und außerdem – das Wichtigste – ist, dass die Letzte, die Darwin kannte, nun einem ähnlich wirkenden Prinzip unterlag; zudem: Die Kanzlerin übernahm jetzt auch die Opposition.

TK collagiert

Doch vorab etwas ganz Anderes. Da heißt es doch in der Druckschrift „Buchjournal“, die den Untertitel führt „Damit Lesen Spaß macht“, aber schon auf einer jüngeren Seite beweist, dass Lesen auch etwas ganz anderes erbringen kann, in einem Artikel über Giuliana Sgrena, jener italienischen Journalistin, die „im Irak als Geisel festgehalten“ ward, und die anscheinend wie jede Geisel dort zu einer unangenehmen Nähe der ehemals einheimischen Propaganda auffällt: „…gibt es im Irak einen GRENZENLOSEN RÜCKSCHRITT. Unter dem blutigen Regime von Saddam hatten die Frauen viele Rechte, nicht nur auf dem Papier. Sie beteiligten am politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben. Sogar im Kriegsrat saß damals eine Frau….Die Truppen müssen das Land verlassen!“

Gott sei dank liefert das „Buchjournal“ ein Bild mit, weil doch Kucken noch mehr Spass macht als Lesen:

Siegen und Beten (aber nicht ohne zu Marnen und zu Wahnen, Deine eFANgelische Kirsche

Saarbrücken (ots)Fußballfans sollen nach Ansicht des
Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD),
Wolfgang Huber, ruhig für das Weiterkommen der deutschen
Fußballnationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft beten. “Beim
Gebet gibt es keine Zensur”, sagte Huber der “Saarbrücker Zeitung”
(Samstagausgabe). “Es hilft in allen Lebenslagen.”

Das Gebet sei so wichtig “wie das harte Training und die
zielgerichtete sportliche Vorbereitung”, betonte Huber. Gleichzeitig
warnte er: “Wer Fußball zur Ersatzreligion macht, macht einen großen
Fehler.” Religion habe mit Fragen zu tun, die der Fußball nicht
beantworten könne.

Er hoffe, dass die Fans ihre Begeisterung auf guten Fußball
richteten “und gegenüber der kommerziellen Vermarktung ihre Freiheit
behalten”. Den durch die WM entstandenen neuen Patriotismus in
Deutschland bezeichnete Huber “als ein friedliches und freundliches
Fest”.

Saarbrücker Zeitung

Södex schweigt, aber:

Doch wo die CSU rechts ist, hat sie Recht

Berlin (ots) - Zur Schließung von Kapellen in Fußballstadien
während der Fußball-WM 2006 durch die Fifa erklärt der
Parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Deutschen
Bundestag, Hartmut Koschyk:

Die Fifa zeigt kein Gespür für das christlich geprägte
Gastgeberland Deutschland. Wegen der Fußball-WM die Kirchen in den
Stadien zu schließen, ist absoluter Irrsinn. Die Entscheidung des
Fußballverbandes geht massiv an der Lebensrealität vorbei.

Wer unter Offenheit gegenüber Nicht-Christen die Ausgrenzung der
Christen versteht, hat eine abwegige Auffassung von
Völkerverständigung. Toleranz ist keine Einbahnstraße. Sie muss für
Nicht-Christen wie Christen gelten.

Die Kirchen sind fester Bestandteil unseres öffentlichen Lebens.
Das hat auch die Fifa zu akzeptieren. Daher fordere ich die Fifa auf,
umgehend die Kapellen in den Stadien wieder zu öffnen.

Die WM in Deutschland ist ein Fußballfest, das Brücken zwischen
unterschiedlichen Nationen und Religionen schlägt. In Deutschland
herrschen Offenheit, Toleranz und ein Gefühl der Zusammengehörigkeit.
Die ausgelassene Freude und das respektvolle Umgehen der Fans
miteinander zeigen: Keiner teilt die künstlichen Sorgen der Fifa.

Schwuler Stolz, aber sonst: de nada, außer: Ich bin stolz, dass ich in einem Land lebe“ (immerhin, eine Leistung)

Berlin (ots) - Ganz Deutschland präsentiert sich in
Schwarz-Rot-Gold, 60.000 Fußball-Fans singen im Berliner
Olympiastadion die Nationalhymne - Deutschland entdeckt ein neues,
positives Nationalgefühl. “Dieses Gefühl, stolz ein Deutscher zu
sein, habe ich nicht” sagte Berlins Regierender Bürgermeister, Klaus
Wowereit in der N24 Sendung “Studio Friedman”

“Das kann man gut oder schlecht finden. Ich lasse mir das nicht
einreden, dass ich das sein müsste” erklärte Wowereit weiter. “Ich
bin nicht stolz ein Deutscher zu sein, ich bin stolz darauf, dass ich
in einem Land lebe, wo Demokratie herrscht und die Menschen friedlich
miteinander umgehen. Das ist etwas worauf ich stolz bin.”

Ein Problem hat der Regierende Bürgermeister nur, wenn der Stolz
chauvinistisch ist. “Wenn jemand stolz darauf ist, Deutscher zu sein,
soll er es sein.”

BM

Wer ist Sam? Das ND weiß es, graduell seriösere Quellen nicht

Berlin (ots) - Wussten die deutschen Behörden von El Masris
Entführung, wussten sie nichts? War Sam ein Deutscher, war er keiner?
Die erste Zeugenvernehmung im Untersuchungsausschuss hat das ganze
Ausmaß des Problems deutlich gemacht, in dem er steckt. So lange
seine Erkenntnisse nicht darüber hinausgehen, was die Klageführer
selbst an Wissen beisteuern, gibt es keine Aussicht auf Erfolg.
N24

Berlin - Der in Mazedonien entführte Khaled El Masri hat vor dem Untersuchungsausschuß des Bundestages erneut versichert, daß er von einem Deutschen während seiner Haft in Afghanistan verhört worden sei. “Sam - vom Aussehen und vom Akzent - ist ganz sicher deutsch”, sagte El Masri vor dem Ausschuß in Berlin. Der ihm als “Sam” vorgestellte Mann habe seiner Einschätzung nach einen norddeutschen Akzent gehabt. “Sam” habe auch gut englisch gesprochen.
ND

Die schlimmste Nachricht des Tages: „Schildkröte Harriet ist tot“ Sie war 1830 auf die Welt gekommen und diente Charles Darwin als Anschauungsobjekt für seine Evolutionstheorie.

Traurig, TK

Ach ja

Deutschland kein (so richtiger irgendwie) Sanierungsfall. Die Kanzlerin dementiert sich entschieden und weist ihre Äußerung stringent zurück

Düsseldorf (ots) - Das ging daneben. Erst bezeichnet die
Regierungschefin einer der größten Industrienationen der Welt ihr
eigenes Land als “Sanierungsfall”. Jetzt folgt eine Überreaktion auf
die andere, die große Koalition gibt ein zerstrittenes Bild ab. Die
Frage ist, wie lange sie solche Belastungsproben durchhält. Angela
Merkel wollte vor Industrievertretern wohl nur auf die schwierige
Lage hinweisen, in der das Land steckt. Sie mag auch nur den
Staatshaushalt gemeint haben. Sie sagte aber “Deutschland”.

Merkels Generalsekretär Ronald Pofalla behauptet nun, ihr Satz stehe im Koalitionsvertrag, doch das stimmt einfach nicht. Ein SPD-Abgeordneter äußert sogar Zweifel an der Kanzlerin selbst. Wäre der Mann bedeutender, wäre die Koalitionskrise da.

Rheinische Post

1 Kommentar »

  1. Wir sind Papst
    Wir werden Weltmeister
    GOTT MIT UNS

    http://www.patridiot.de

    Kommentar von Patridiot.de — 25. Juni 2006 @ 11:28

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