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22. April 2006

Potsdam

Abgelegt unter: Allgemein — Campo-News @ 14:01

Potsdam

Die Hintergründe der Verletzungen des Rasta-Mannes aus Potsdam sind nach der Meldung, er habe zur Tatzeit über 2 Promille Alkohol im Blut gehabt, unklarer denn je. Spekulieren wir nicht. Interessant ist zunächst aus psychologischen und politischen Gründen einzig und allein – neben der Hoffnung, der Mann werde gesunden, selbst wenn er auch eine Teil-Schuld an den Vorgängen trüge – wie der Mechanismus des „Kampfes gegen rechts“ in dem Moment griff, da bekannt wurde, jemand, der niedergeschlagen wäre, habe eine „schwarze Haut“ gehabt. Die Empörung, z.T. von den denselben Leuten die keinen Piep sagen, wenn Transsexuelle schlimmer als vergleichsweise mit dem Wort „Nigger“ über Monate geschmäht werden, ja aus deren Reihen (der sexuellen Minderheiten mit linker Orientierung) ähnliche Diffamierungen gegen unliebsame Leute stillschweigend hingenommen oder sogar ventiliert werden, sie markieren jetzt die große allgemeine Empörung. Über die Verlogenheit des „Kampf gegen rechts“, schrieb ich ja hier schon vieles geschrieben.

Der DKP (die einzige linke Partei mit einem Ansatz von Vernunft – auch in der Analyse grundsätzlicher Widersprüche in der Menschheitsgeschichte – und ebenso z.B. den als positiv zu bezeichnenden Kurs ihrer Schwesterpartei im Irak unterstützte) orientierte Liedermacher Franz Josef Degenhardt, hatte erfreulicherweise schon 1993 in seinem Sprechgesang „Erleuchtung“ ALLES über den heuchlerischen Charakter des erwachenden neuen Deutschlands, und seinen allzu guten Menschen mit ihren linksnationalem Bestrebungen das Land zu einer Musterbeispiel der politischen Reinlichkeit zu machen, gesagt.

Bitte:

ERLEUCHTUNG 1993!

Na
ist das ein Bild
diese Lichterkette um die Alster herum
das sind mehr als Dreihunderttausend
Guck da, da ist der Luigi
dem hab ich gestern abend gesagt
Du kommst auch
du und deine ganze Familie selbstverständlich
das Restaurant wird geschlossen
für die zwei, drei Stunden ganz einfach
wir wollen doch zeigen
daß es das andere Deutschland gibt
das anständige
im Ausland spielen sie ja schon verrückt
ist das herrlich
und diese vielen Fackeln
das hat doch was
gestern noch hab ich einen Anruf gekriegt
aus New York
sag mal
was ist denn da los bei Euch
fängt das wieder an
langsam habe ich gesagt
mal langsam
so nicht
du wirst dich noch wundern
sicher
die müssen da einiges verdauen jetzt
unsere Freunde im Westen
und wenn nun auch noch unsere Jungs wieder auftauchen
überall in der Welt
unter blauen, grauen, grünen oder was weiß ich für Helmen
klar
aber das ist eben doch was ganz anderes
als früher
Das werden die schon noch begreifen müssen
diese Lichterketten
herrlich
was

41 Kommentare »

  1. Ob Babylon die Hauptschuld trägt, scheint nun mehr fraglich, der Fall eine dramatische Wendung erfahren, die den Rasta-Mann Mitglied der SPD und also aktiver Linker, in einem anderen Licht zeigt. Parallelen zum Fall in Sebnitz werden offenbar. Schäuble mag zudem recht haben: Schlägereien kommen halt vor, manchmal werden auch blonde und bläuige Menschen provoziert. Schlimm, das alles.
    ntv:
    Samstag, 22. April 2006
    Verdächtige von Potsdam
    Provozierte Opfer die Täter?

    Der Überfall auf einen Deutschen äthiopischer Herkunft in Potsdam war möglicherweise kein Mordversuch. Nach einem Bericht der in Potsdam erscheinenden “Märkischen Allgemeinen” soll der 37-Jährige betrunken gewesen sein und die Täter provoziert haben. Dem Bericht zufolge soll er einen der beiden als “Schwein” bezeichnet haben.

    Zudem habe Ermyas M. versucht, einen der beiden zu treten. Das habe ein Zeuge gesehen. Die “Berliner Zeitung” berichtet, die Fahnder hegten “erhebliche Zweifel” daran, dass Ausländerhass das Motiv der Täter war. Der Deutsch-Afrikaner habe 2,06 Promille Alkohol im Blut gehabt, auch die beiden Tatverdächtigen sollen betrunken gewesen sein.

    Laut “Focus” haben Zeugen berichtet, das Opfer habe vor dem Überfall in einer nahe dem Tatort gelegenen Diskothek eine tätliche Auseinandersetzung mit zwei Personen gehabt. Der Betreiber der Disco habe sich dazu nicht äußern wollen. Er habe eine “Vereinbarung mit der Polizei” und wolle die Ermittlungen nicht gefährden, zitiert das Magazin den Mann.

    Die beinahe tödliche Attacke sei offenbar blitzschnell verlaufen, schreibt “Focus” weiter. Ein Gerichtsmediziner habe bei dem Opfer keine Spuren gefunden, die auf einen längeren Kampf hindeuteten. Die “Märkische Allgemeine” berichtet, der Deutsch-Äthiopier habe entgegen der bisherigen Darstellung keine Rippenbrüche und sonstigen Verletzungen am Oberkörper erlitten. Vielmehr sei ihm durch einen wuchtigen Faustschlag der Schädelknochen an einem Auge zertrümmert worden. Das habe ein rechtsmedizinisches Gutachten ergeben.

    Verdächtige bestreiten die Tat

    Sollte der Bericht stimmen, dürfte die Bundesanwaltschaft den Vorwurf des Mordversuchs voraussichtlich fallenlassen und den Fall an die brandenburgischen Behörden zurückgeben. Heute sollen Spuren und Zeugenaussagen ausgewertet werden. Berichten zufolge war am Tatort eine blutverschmierte Bierflasche gefunden worden. Das Blut stammt nicht vom Opfer.

    Kommentar von Campo-News — 22. April 2006 @ 15:54

  2. Das Gestammel des DKP-Barden FJD hat seit 1993 bedauerlicherweise nicht das geringste dazu beigetragen, eine Mehrheit der deutschen “Linken” davon abzuhalten, die Militarisierung unserer Republik nicht erst unter rot-grünen Vorzeichen, wie sie FJD damals beklagte (”… wenn nun auch noch unsere Jungs wieder auftauchen / überall in der Welt / unter blauen, grauen, grünen oder was weiß ich für Helmen …”), guten Gewissens mitzutragen. Als Mitläufer einer Parteiorganisation, deren Mitglieder sich großenteils aus Politkriminellen rekrutierten, die selbst die Morde der RAF für legitim hielten, und deren Führungsspitze sich mit den Judenmördern der PLO solidarisierte, also “die einzige linke Partei mit einem Ansatz von Vernunft”, wie TK sie proklamiert, würdig repräsentierte, hatte FJD natürlich nicht ein Jota an politischer Glaubwürdigkeit aufzuweisen, die ihn dazu befähigt hätte, den menschenrechtsfundamentalistischen Pan-Interventionismus ehemaliger Maoisten oder Spontis zu brandmarken.

    Kommentar von Digenis Akritas — 22. April 2006 @ 16:33

  3. Die Bemerkung zum Militär ist eine untergeordnete, wird nicht von mir geteilt - spielt aber hier überhaupt keine Rolle.

    Wenn Degenhardt mit der Schilderung der kalkulierten und organisierten Empörung nicht durchdringt, so ist nicht ihm das vorzuwerfen.

    Degenhardt war zunächst kein DKP-Blinder, - seine alten Balladen, oft Schilderungen deutscher Lebensläufe, sind vorbildlich. Dass er in diesem Sprechgesang - ganz nebenbei und zugegeben wohl nicht gewollt - die linke Gewalt mit SA-Methoden gleichsetzt, freut die dialektische Denkerin besonders.

    Glasbruch, 1981>

    der mann
    nicht groß
    nicht dünn
    vielleicht 65
    steht am fenster
    sagt zu der frau
    nicht dünn
    nicht groß
    vielleicht 65
    guck mal
    sagt er
    hast du gesehn
    einfach mit pflastersteinen rein
    in die schaufenster
    diese typen
    früher hätte man die allesamt
    unter hitler wären die sofort

    früher unter hitler
    stand vielleicht derselbe mann
    vielleicht am selben fenster
    sagte
    vielleicht zur selben frau
    guck mal
    sagt er hast du gesehen
    einfach rein mit den pflastersteinen
    in die schaufenster
    wie das klirrt
    das ist musik in meinen ohren
    jawohl, keine scheibe mehr heil
    guck mal
    alles kurz und klein
    wie die zuchtperlen übers pflaster springen
    ob er versichert ist
    gegen glasbruch
    der moische mandelstamm, der jud
    ja
    die SA leistet ganze arbeit

    Kommentar von Campo-News — 23. April 2006 @ 08:06

  4. Ca. 24 Stunden dauerte es, bis SPIEGEL-ONLINE “neue Erkenntnisse” gewann:

    Auch zum Tathergang gibt es neue Erkenntnisse. Nach Informationen aus Sicherheitskreisen hatte der in Potsdam lebende Ermyas M. zur Tatzeit 2,08 Promille Alkohol im Blut. Bei seiner Einlieferung ins Krankenhaus habe ein Gerichtsmediziner festgestellt, dass der Deutsch-Äthiopier durch einen einzigen Faustschlag auf den Schädel über einem Auge niedergestreckt wurde, heißt es in dem Bericht. Der Schlag habe den Schädelknochen zertrümmert. Wegen des hohen Alkoholpegels soll das Opfer nicht mehr in der Lage gewesen sein, sich abzustützen.

    Die Untersuchung durch den Gerichtsmediziner habe auch ergeben, dass Ermyas M. keine Rippenbrüche oder andere schweren Verletzungen am Oberkörper erlitt, berichtete die Zeitung weiter. Das spreche gegen erste Berichte, denen zufolge die Täter hemmungslos auf das bereits am Boden liegende Opfer eingetreten haben sollen.

    Die Aufzeichnungen auf der Handy-Mailbox der Ehefrau des Opfers belegten, dass das Opfer von den Tätern als “dreckiger Neger” beschimpft wurde. Nach Informationen der Zeitung ergebe sich aus der Aufzeichnung aber auch, dass er die beiden Männer zuvor als “Schweine” bezeichnet habe. Unklar sei auch, ob der Deutsch-Äthiopier seine Frau während des Streits an der Haltestelle bewusst oder aus Versehen angerufen hat.

    Streit vor dem Überfall

    Nach Informationen des SPIEGEL gibt es Zeugenaussagen, denen zufolge das spätere Opfer in der Tatnacht in der Potsdamer Diskothek “Art Speicher” in Streitigkeiten mit zwei bislang nicht identifizierten Skinheads geraten sei. Auch bei dem späteren Streit an der Bushaltestelle sei Ermyas M. aggressiv gewesen. Er habe seine beiden Gegner beschimpft und versucht, mindestens einen von ihnen zu treten, schreibt die “Märkische Allgemeine”.

    Laut “Bild am Sonntag” bestritten beide Festgenommenen in den Verhören vehement die Tat und leugneten jede Verbindung zum Rechtsradikalismus. Auch dem Verfassungsschutz lägen keine Hinweise auf rechtsextremistische Aktivitäten der beiden vor.

    Der brandenburgische Innenminister Jörg Schönbohm, der einen rechtsradikalen Hintergrund bezweifelt hatte, sehe sich durch die Erkenntnisse der Ermittler bestätigt. “Zum Potsdamer Vorfall habe ich von Anfang an die Überzeugung vertreten: Erst muss der Sachverhalt sorgfältig aufgeklärt werden, dann erst kann man das Ganze bewerten”, sagte Schönbohm der Zeitung. “Gegen diesen Grundsatz haben viele verstoßen, die sich öffentlich geäußert haben.” Schönbohm liefert sich gegenwärtig in dem Zusammenhang einen heftigen Streit mit Generalbundesanwalt Kay Nehm .

    Der Gesundheitszustand von Ermyas M. ist nach wie vor lebensbedrohlich. Der 37-Jährige liege mit einer schweren Schädel-Hirn-Verletzung noch immer im künstlichen Koma, sagte eine Klinik-Sprecherin am Samstag in Potsdam. Sein Zustand sei aber stabil.

    Verdächtige offenbar nicht in rechtsradikaler Szene

    Der Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof in Karlsruhe hatte am Freitagabend Haftbefehl gegen die beiden Tatverdächtigen erlassen. Die Männer befinden sich in Brandenburg in Untersuchungshaft. Die Bundesanwaltschaft geht weiterhin von einem fremdenfeindlichen Motiv bei dem Überfall aus.

    Laut im SPIEGEL zitierten Aussagen von Bekannten sind die beiden Tatverdächtigen nicht Mitglieder der organisierten rechtsradikalen Szene.

    Kommentar von Campo-News — 23. April 2006 @ 10:23

  5. FJD gehörte 1981 der westdeutschen Schwesterorganisation von SED und PLO an und war somit aktiv am “Weißwaschen” post-nationalsozialistischen Judenmordes beteiligt. Ihn im Hinblick auf sein (vermeintliches) Anliegen, terroristische Gewalt universell zu ächten, zu zitieren, zeigt Deine Verwurzeltheit in einem politisch-weltanschaulichen Milieu, das auf der zivilisatorischen Stufe der NSDAP und ihrer braunen Paramilitärs stand (und steht). Wird demnächst auch Horst Wessel, das original-braune Äquivalent des DKP-Propagandisten, von Dir als Kronzeuge gegen nationalsozialistischen und kommunistischen Terror angeführt oder Horst Mahler als Vorzeige-Antifaschist gepriesen werden?

    Kommentar von Digenis Akritas — 23. April 2006 @ 10:31

  6. Degenhardt steht also in der Tradition eines Horst Wessels? Aha. Wenn man kein Maß kennt und nicht mit inhaltlichen Belegungen zu überzeugen vermag, muss man wohl - vergessend auch, welche Kritik Degenhardt an real-sozialistischen Missständen formulierte - so schmähen. Man kann gegen Degenhardt mehrere Einwände ins Feld führen, z.B. seinen skandalösen Antiamerikanismus (bzw. einige diesbezüglich unsägliche Formulierungen), aber ihn als Klampfer für eine degenerierte Parteimeute zu entlarven, ist in dieser Form primitiv. Bitte, ein Lied dieser Sorte, einen ähnlichen Gedankengang, eine Nuance eines Horst Wessels - her damit!

    An einige Autoritäten drüben, 1969

    Dies ist jetzt unerträglich:
    Nicht das, was feine Leute
    unter »kleinkariert« verstehn,
    wenn sie durch euren einge-
    -rahmten Staat spazierengehn.
    Die stört ein Mief. Was soll das schon?
    Arbeit riecht meistens schlecht.
    Und auch die Spitzendeckchen über
    euren Herzen stören mich nicht,
    weil jeder, der zu Haus was nicht gehabt hat,
    der frißt sich daran später gründlich satt.

    Dies ist jetzt unerträglich:
    Nicht weil das fehlt, was die, die
    zwischen Dash und Omo wählen können,
    mit kaum verschuldeter
    Gewißheit Freiheit nennen.
    Mich stört auch nicht das Kampfgeschrei.
    Noch lebt der Klassenfeind,
    der über die verlorene Einheit
    falsche Tränen weint.
    Solang der noch nach seinen freien Märkten schreit,
    behält man seine Waffe besser schußbereit.

    Nein, unerträglich ist jetzt dies:
    Die Riesengipsfigur, die
    mit dem Stalinkopf bei Fuß
    nicht weiß, daß zu dem Satz
    der Gegensatz zur Sprache kommen muß.
    Die greisendumme Arroganz,
    die »Dunkelmänner« schimpft,
    wer in der großen Dunkelheit
    vom roten Morgen singt.
    Das können auch die jetzt nicht mehr übersehn,
    die immer noch auf eurer Seite stehn.

    Kommentar von Campo-News — 23. April 2006 @ 10:40

  7. So ganz will ich es wirklich nicht verstehen, Tanja,

    worauf willst du hinaus, wenn du Spiegel-Artikel zitierst, in denen davon berichtet wird, das Opfer hat sich auch noch gewehrt? Und betrunken war “der Neger” auch noch?

    Unglaublich!

    Naja, wenn mir Frau Berg jetzt schreiben würde “Ficken wollte der ganz bestimmt, ich hatte sogar gerade Lust dazu, und dann bekommt der nette Junge doch glatt einen Herzinfarkt, habe ich was Falsches gesagt?”

    Ich habe jetzt begriffen, was sie mit “niedlich” meint…

    Kommentar von hegelxx — 25. April 2006 @ 09:47

  8. Nein, die bisherige Faktenlage ist eben komplett anders. Der Rasta-Mann (No Women, no cry), hat wahrscheinlich die beiden Leute als “Schweine-Sau” beschimpft und nach ihnen getreten, dann hat er kurz und schmerzlos von den körperlich fitten Personen einen einzigen Schlag erhalten. Das wars. Eine Streiterei, die halt der Volltrunkene nicht bestand. Kurz zuvor hatte er schon in einem Bus randaliert, weil der Fahrer ihm Kleingeld, anstatt Scheine, als Wechselgeld heraus gab. Hätte der Busfahrer ihn aus dem Fahrzeug geschmissen, hätte es wahrscheinlich auch geheißen, er habe “rassistisch” gehandelt - so aber stieg der Rasta-Mann anscheinend freiwillig aus.

    Rassistisch sind jene, die ohne genau Hinzugucken von Rassismus reden, nur weil ein zu Boden gehender schwarzer Hautfarbe ist. Rassistisch sind jene, die nur Schwarze als Opfer sehen können.

    Lächerlich ist das Milieu, das sich erregt, denn: zu anderen Vorgängen schweigt es. Absurd ist es, weil: Es ist nur nur ein kalkuliert handelndes Milieu - siehe den Eingangsausschnitt von Böll! Es handelt so, weil es nicht in Verdacht geraten will. Dabei gibt es doch - das weißt du selber - unzählige Einzelfälle, in denen “die Menschen” ihre wahre Gesinnung zeigen, die vor allem eins ist: feige. Sie handeln nur im Kollektiv, wenn es ihnen quasi befohlen wird.

    Und: In einem extremen verbalen Streit sagt man das, womit man den Gegner am ehersten treffen kann. So habe auch ich schon mal einen Schwarzen als Nigger beschimpft. Und das völlig zurecht. Warum? Er hatte mich wegen meiner TS extrem dumm angemacht. Normalerweise schießt man da, aber weil nach Freud die Zivilsation dort begann, da geschimpft, statt eine Axt geschleudert ward, haben wir die Möglichkeit das so auszutragen. Die Schläger von Postdam hätten also nicht schlagen sollen (ich weiß aber auch nicht, ob nicht doch ein erfolgreicher Tritt zuvor vorlag) - aber mit Rassimus hat das nicht auch nur ein Yota zu tun, jedenfalls soweit die Fakten vorliegen. KHF, der viel in Kenia war, sagte mir neulich: Schwarzen darfst du keinen Alhokol geben. Und ich sage dir: Wenn du als Frau schonmal das Objekt von Negern warst, kannst du dich warm anziehen. Ich sage besser nicht mehr, obwohl es die reine Wahrheit ist, die übrigens bei Arabern oft akzeptiert wird. Gruß, TK

    Kommentar von Campo-News — 25. April 2006 @ 09:58

  9. Ich sollte wohl doch mal nach Spanien fahren (möchte ich auch gerne),

    dich besuchen und dann aber ganz ordentlich schütteln (nein, kein Sex),

    weil das alles kann man doch wohl nicht mehr fassen!

    Oder ist das so eine Art von künstlerisch-literarischer Abgebrühtheit deinerseits, Tanja? Und ich bin mal wieder nur zu blöd, um zu verstehen?

    Oder ist das alles “Nietzsche”, den ich noch nie leiden konnte?

    Weil der Übermönsch ein Mönsch ist?

    Heiliger Strohsack!

    Kommentar von hegelxx — 25. April 2006 @ 10:03

  10. Was meinst du, welche Abgebrühtheit? Du solltest Nietzsche lieben lernen, er ist gut dich, erkundige dich nach ihm. Die Dummköpfe nennen ihn dumm, und die Schmutigen nennen ihn schmutzig. Er ist gegen den Schmutz und gegen die Dummheit.

    Kommentar von Campo-News — 25. April 2006 @ 10:10

  11. “Degenhardt steht also in der Tradition eines Horst Wessels? Aha. Wenn man kein Maß kennt und nicht mit inhaltlichen Belegungen zu überzeugen vermag, muss man wohl – vergessend auch, welche Kritik Degenhardt an real-sozialistischen Missständen formulierte – so schmähen.”

    Nehmen wir einmal an, Horst Wessel hätte eine - fiktive - TEILkapitulation Hitler-Deutschlands überlebt, und ihm wäre - analog zu dem Weißwäscher der SED-Stalinisten FJD - das “Unglück” widerfahren, ausgerechnet in dem NICHT weiterhin von den Nazis beherrschten Teil Deutschlands, sondern in einer teildeutschen demokratischen Republik leben zu “müssen”. Wären ihm in einer solchen Situation nicht fast zwangsläufig Zeilen wie die folgenden aus der Feder geflossen?:

    “Mich stört auch nicht das Kampfgeschrei.
    Noch leben Juden, Bolschewisen, Demokraten,
    die über die verlorene Einheit
    falsche Tränen weinen.
    Solang sie noch nach Demontage Hitlers schreien,
    behält man seine Waffe besser schußbereit.”

    Kommentar von Digenis Akritas — 25. April 2006 @ 10:24

  12. Dass der Kampf gegen die Klasse, gewisse Parallelen zum Kampf gegen die Rasse aufweist, soll nicht bestritten werden, und dennoch ist deine Bemerkung eine schamlose, nicht nur, weil die Stilmittel des Marschlieder-Wessels eben so ganz anders waren als die eines Degenhardts.

    Kommentar von Campo-News — 25. April 2006 @ 10:55

  13. Dein “Ex”-Genosse FJD würde sich gewiß darüber freuen, daß Du ihn dahingehend verteidigst, daß er zwar einer Ideologie verpflichtet war, die “gewisse Parallelen zum Kampf gegen die Rasse [gemeint ist wohl der eliminatorische Antisemitismus der Nazis; Anm. von Digenis Akritas] aufweist”, sich jedoch nichtsdestotrotz in seinen “Stilmitteln” von Horst Wessel wesentlich unterscheide. :-)

    Kommentar von Digenis Akritas — 25. April 2006 @ 12:58

  14. Erzähl mir nichts von “Weibern”, Tanja,

    mir könnte glatt jedes kreisende Vorurteil einfallen, welches nicht ganz zu Unrecht deren fettere Exemplare als dem Neger zur Freude gereicht!

    Bei all deiner wohlbegründeten Kritik an “Rasta-Heinis” (die sind ja oftmals gar keine Neger, sondern deutsche bürgerliche Söhnchen), etwas witzigere Kritiker sprechen da von “Wursthaaren”, na und, genug des Witzes, von ein paar heutzutage meistens gar nicht mehr so glatzköpfigen, sondern sich ans optische Milieu dann doch akzeptabler Linker anpassenden Schwachmaten totgeschlagen zu werden, das ist und bleibt hoffentlich nicht nur verachtenswert, sondern auch strafbar!

    Da kann man so wenig abwiegeln auf den kleingürgerlichen Hintergrund wie man das bei einem sogenannt “islamistischen” dann doch sich nicht traut.

    Ich war heute zufällig mal etwas mutig und habe so ganz beiläufig beim Tabakkauf im türkischen Kiosk den Jungschen gefragt (im Hinterzimmer waren ganz viele Frauen, alte und junge):

    Würdest du auch deine Schwester umbringen, wenn sie den falschen heiratet oder vielleicht sogar gar niemanden?

    Der hat sich umgeguckt, er war ganz alleine unter lauter Frauen, von denen die meisten die Frage gehört hatten.

    “Ich , äh, ich würde den Mann umbringen, wenn er der falsche ist!”

    “Soso”, meinte ich, die Frauen schauten ganz interessiert, der Typ war ja kaum 18,

    “Und was sagt deine Schwester?”

    “Das ist nicht meine Schwester, das ist meine Frau!” meinte er, auf eine wirklich gutaussehende, aber völlig überschminkte gerade mal höchstens 16-jährige verweisend.

    “Hm” meinte ich, “und du hast sie dir auch ganz selber ausgesucht und so irgendwo kennengelernt?”

    Die Frau grinste plötzlich ein wenig, und die anwesenden älteren Frauen erst recht.

    Mir wurde komisch, was mache ich hier, dachte ich, und dann habe ich gefragt: “Wenn ich sie denn zwei Tage vor dir kennengelernt hätte, dann müsstest du mich doch umbringen, ähem…”

    “Ja, Mann, nein, ich weiss nicht, du stellst aber Fragen…”

    Die Frauen haben ganz arg gegrinst, aber etwas Verzweiflung stand auch in ihren Gesichtern. Ich konnte gehen, sie nicht.

    sag mal, nur so…

    Kommentar von hegelxx — 25. April 2006 @ 14:21

  15. Dieser Dialog hätte sich auch mit einem Rasta-Typen ergeben können. Es ist auch kein Vorurteil, dass diese schwarzen Männer auf sehr dicke Frauen stehen - zuletzt konnte man das bei DSDS sehen. Witzig mag es sein, nur über Rastas zu witzeln, angebrachter wäre es, ihre Ideologie so zu entlarven, wie ich das schon machte. Übrigens sind schwarze Frauen oft sehr fett, weil sie das anhäufen, um als gesund zu gelten (sie arbeiten ja auch meistens nicht, sondern gebären ein Kind nach dem anderen). Früher, als die Linke noch Erscheinungen kritisierte, sang Hannes wader z.B. noch, eine Frau “glaubte, ein fetter Bauch bedeutet Geborgenheit, und an den Griff seiner klebrigen Finger, gewöhne sie sich schon mit der Zeit.” So eine Kritik an die Adresse eines schwarzen Menschens wäre undenkbar, selbst wenn sie völlig stimmen würde. Warum aber ist so eine Kritik undenkbar? Warum dieser positive Rassimus? Warum kann eine Erscheinung, ein Charakteristika bei einem Volk, einer Klasse, außerdem der herrschenden weißen, nicht gesagt, geschrieben, gesunken wäre. Unfassbar, dieser Zustand!

    Keine Ahnung, woher du nimmst, der Mann sei wegen seiner “Locken” geschlagen worden - bisher gehe ich davon aus, dass er einfach mit dem Alkohol (8 große Bier und sechs Schnäpse) im Blut durchdrehte, und eine Pöbelnacht durchmachte, wie auch die Busfahrer-geschichte zeigt. Fakt aber ist umgekehrt, dass der Haarschnitt der Deutschen Anlass für eine Stigmatisierung erbrachte. “Nazis raus” hieß aber - soweit uns bekannt ist - in diesem Fall nur “Raus mit den Türstehern, Bodybuildern und Motorrad-Klub-Unter-Menschen” (sicher ein Milieu, dass auch bei mir keine positiven Emotionen auslöst, aber diese Art von, salopp gesagt Rassimus, ist unerträglich).

    Hier noch ein paar unsystematisch zusammengetragene frische Fakten aus mehreren Quellen, die das Rasta-Paradies beschreiben.

    AI: „Laut Angaben der Regierung wurden zwischen Januar und Juli mindestens 550 Vergewaltigungen von Frauen bei den Behörden gemeldet. Viele weitere Frauen entschieden sich jedoch, Vergewaltigungen nicht zur Anzeige zu bringen. Im November erklärte ein Kabinettsmitglied, dass 20 Prozent der Frauen im Alter zwischen 15 und 19 zum Geschlechtsverkehr gezwungen werden.“

    Eskalation der Gewalt in Jamaika, Text von Mel Cook

    Die Mordrate ist erschreckend. In einem Land, das alles in allem nur 4.411 Quadratmeilen misst, und gerade mal 2,6 Millionen Menschen ein Zuhause gibt, wurden bis Mitte November 2004 1.275 Morde verübt. Es ist nicht nur die bloße Anzahl der Morde, die von der Kommunikationsstelle der Polizei verlautbart wird, vielmehr haben wir es mit einem neuen Grad an schierer Brutalität zu tun.

    Wiki: „Die Restriktionen gegenüber Homosexuellen sind auf Jamaika sehr groß - nicht nur von staatlicher Seite aus, der u.a. Analverkehr mit bis zu 10 Jahren bestraft. In den letzten fünf Jahren wurden über 30 Morde an Homosexuellen registriert. Daher ist es keine gute Idee, seine Homosexualität offen an den Tag zu legen - Jamaika ist nicht für sexuelle Offenheit bekannt.“

    Link zu der Ausarbeitung, die ich seinerzeit als Grundlage für meine Reggae-Kritik machte - doch diese Autorin meint es ja durchaus reggae-freundlich.

    Digenis: IHNEN, kann ich das nicht erklären”, meinte George Grosz anno 20 auf die Frage des Richters, wie denn seine Kunst zu verstehen sei.

    Kommentar von Campo-News — 25. April 2006 @ 15:44

  16. Und wenn ich dir sage,

    du hast ganz furchtbar Recht, was Rasta-Kultur im allgemeinen angeht, Tanja, das wissen halt manche etwas klügeren Menschen,

    und dann wird so ein Rastamann von deutschen durchgeknallten “Halbstarken” totgeschlagen, nö, da fällt mir nichts mehr ein.

    Jeder “Rastamann” ist mir lieber als ein dumpfdeutscher Nazimörder!

    Dicke Frauen, Betrunkensein, sich wehren… Ja!

    Kommentar von hegelxx — 25. April 2006 @ 20:02

  17. Auch heute noch ist es schön,

    mit “dicken Frauen” (was rede ich, sie sah mal weitaus besser aus als Krystal Steal, sie war aber immer so witzig, wie eine Krystal Steal nie sein könnte) über die Kantstrasse zu gehen und über doofe Russen zu lästern.

    Die sollten halt lieber deutsche Deppen totschiessen, die nix anderes als “Heil” und “Iwan” und “Rastamann” im Kopf haben.

    Mit den Deutschen ist es wie mit den Türken:

    Ein Russe geht in eine Disco. Er trägt ein T-Shirt auf dem steht: “Türken haben drei Probleme!”

    Es dauert nicht lange, da kommt der erste Türke und fragt: “Ey Kollega, was is das für’n Scheiß?!”
    Der Russe antwortet: “Siehst du, das ist euer erstes Problem, ihr seid viel zu neugierig.”

    Der Türke zieht beleidigt ab und kommt nach ein paar Minuten mit einem Kumpel wieder zurück. Die beiden schubsen den Russen rum.
    Der Russe meint: “Siehst du, das ist euer zweites Problem. Ihr seid viel zu aggressiv.”

    Die Türken ziehen ab. Der Russe trinkt in Ruhe sein Bier aus, tanzt noch eine Stunde und verlässt dann die Disco. Draußen warten die Türken schon auf ihn. Es sind fünf Mann. Alle ziehen ein Messer.

    Der Russe: “Seht ihr, das ist euer drittes Problem! Ihr kommt mit Messern zu einer Schiesserei!”

    Hahaha!

    Kommentar von hegelxx — 25. April 2006 @ 20:16

  18. Und obendrein, Tanja,

    ich böser Mensch und Stecher denke jetzt gerade: “Mann, ist die Frau doch witzig, auch wenn sie mich manchmal mit ihren Sprüchen quält, (auch nur noch telefonisch), aber das muss ich wohl aushalten!”

    Denn soweit ich weiss, niemals bin ich einer witzigeren begegnet. Manchmal hat man ja Glück!

    Ausser man denkt darüber nach, was “niedlich” heisst, aber ach, wie wurde mir gesagt:

    “Niedlich! haha! Das hat sie gesagt? Na immerhin! Ganz so dummes Zeug liest du ja immerhin nicht! Ist ja nicht alles Adorno, du Depp! Und lass mich jetzt mal bis morgen in Ruhe.”

    Wer möchte nicht mit so einer Frau über Russen lästern und “ganz cool” in der “Paris-Bar” hocken? Ohne dass der F.J. Wagner anwesend ist?

    Ist nur so ein Vorschlag, Tanja, falls du demnächst mal wieder in Berlin bist, und beim “Wagnerhauen” helfe ich dir garantiert mit!

    Dann kannst du in so einem Sequel zu deiner Biografie Teil2 auch noch schreiben,wie Wagner blutete,

    und du mit diesem Irren geflüchtet bist. In ein Hotel! Und dann hat der auch noch geschnarcht!

    Das wäre doch was!

    hehe…

    Kommentar von hegelxx — 25. April 2006 @ 20:51

  19. Hallo Tanja,

    Schwarze Frauen arbeiten also nicht?
    Warum wurde dann gerade kürzlich in Jamaica eine Frau zur Ministerpräsidentin gewählt?
    Weil sie nicht arbeitet?
    In Jamaica sind es die Frauen, die arbeiten aber das passt natürlich in dein neurechts gewendetes Weltbild.
    Der Machismo (mysogonischer und homophober Art), den es nicht nur in Afrika sondern auch in Südosteuropa, Süditalien, Asien, bei Liberal-Konservativen Katholiken und natürlich auf der Iberischen Halbinsel gibt, ist leider eine üble Tatsache.
    Die Art und weise, wie du über Schwarze redest, ist allerdings genauso übler sprachlicher Rassismus, blond-blauäugige Uebermenschen Ideologie.

    Wie spricht der Bolshevik: Der Bourgeois als solcher,…..

    Wie spricht der Liberal-Konservative als solcher: sehr geehrte Damen und Herren, liebe Neger, die Negerin als solche arbeitet nicht, sie gebäret nur.

    Tanja komm runter von deinem Rassismus-Trip.
    Wenn du T**n*e nicht aushalten kannst, dann nenn auch niemanden N*g**r, der nicht so genannt werden will.
    Oder willst du letztlich doch bei Horst Mahler ankommen.

    Und was ist an deiner Homophobie besser als an der Homophobie irgendwelcher Rastas?

    Und komm mir jetzt nicht mit deiner Subjektiven Ehrlichkeit, wo sie nur invektiv ist.

    Erik, einer aus dem beschimmpften Publikum

    Kommentar von Erik — 26. April 2006 @ 04:57

  20. Erik lass das doch bitte, es geht um ganz andere Dinge als um Rassimus und Homophobie, nämlich um die Kritikmöglichkeit auch an diesen Milieus, die man zum Tabu erklärte. Wie rede ich denn über Schwarze? Nicht anders, als über jede andere unzulängliche Menschengruppe. Allerdings bin ich nicht damit einverstanden, dass nur “die Weißen” von den Rassisten der anderen Art als Verursacher des Menschheitsübel gebrandmarkt werden. Die Weißen sind nämlich unter dem Strich, anderen Kulturen ein paar Schritte - im positiven Sinne - voraus.

    Herrje, im Westen arbeiten schwarze Frauen sehr selten (schau mal nach NY), in den afrikanischen Ländern will es der Machismus jedoch, dass sie oft Arbeiten verrichten, die besser von den Männern gemacht würden. Klar. Übrigens hat auch Freud Richtiges über niedrige Kulturen und Sex geschrieben, insbesondere dass dort, wo viel davon herrscht, der Geist schwach ist. Ja, der Meinung bin ich auch! Ansonsten schleichst du um den heißen Brei herum und generalisierst, wo ich differenzierte, denn: das habe ich alles nicht so gesagt. Auch kannst du deine schwarze Präsidentin vergessen. Die ist nämlich nicht als Staatsoberhaupt gewählt worden, sondern in deiner Super-Demokratie Jamaika rückte sie nur auf, weil sie Parteichefin ist, und jene der herrschenden Partei auch gleichzeitig das Land führen. Obwohl die Situation für Frauen in den arabischen Ländern auch nicht gut ist, gibt es Cliquen, in denen Frauen zur Macht gelangen können - das ist alles etwas kompliziert. Zu all den Tatsachen über Jamaika schweigst du.

    Hegel, welche Frisur nun demokratischer ist - die eines Rasta-Mannes oder die eines Skinheads - darüber können wir lange streiten. Auch auf Empfängen bei der Frau Bumskanzlerin ist es ja üblich geworden, dass die Mädchen das Zeichen offensichtlicher Gewalt, das Kopftuch, aufbehalten dürfen. Die Unterdrückerin wird geduldet - selbst in Schulen. Man hat sich abgefunden. Kopftuch und Rasta-Frisur stehen für mich gleichermaßen für Unterdrückung, für religiosen Extremismus, für Anti-Demokratie. Ein Kurzhaarschnitt steht für mich zunächst - offen gestanden - zunächst für nichts. Wer klassisch männlich auftritt und kurze Haare hat ist: ein Nazi! Soweit hat die Schweinerei des Feminismus, diese offene klaffende Wunde an der Menschheits-Psychologie, schon gebracht.

    Aber was du sagst ist Phantasie und ich verstehe nicht, wie man das überlesen kann. Nach den vorliegenden Fakten gibt es an jenem Morgen eine Pöbelspur des Rasta-Mannes, hat er zuerst die beiden Typen beschimpft und getreten. Das ist der Stand der Dinge. Ich kann nichts dafür. Es ist mir geradezu ein Rätsel kafkaeskischen Ausmaßes, wie man aus dieser Faktenlage einen rassistischen “Überfall” (herrje, wieso das?) konstruieren kann. Es war nach vorliegenden Informationen nichts als eine Schlägerei, ja kaum das, sondern nur EIN Schlag, entgegen der Propaganda, man habe auf diesen Menschen bestialisch eingeprügelt. Eine reine Lüge - er hat keine weiteren Verletzungen. Wo also bitte ist der “Rassimus”? Bisher sehe ich ihn nur auf der Seite derjenigen, die sich nicht vorstellen können, dass ein Rasta-Mann aggressiv wird. Aber habe ich nicht in vielen Artikel nachgewiesen, dass es kaum eine aggressive Welt als die der Rasta-Männer gibt.

    Es riecht hier alles nach Sebnitz und mir scheint, man hat nur die Chance als “Opfer” wahrgenommen zu werden, wenn ein SPD-Parteibuch mit im Spiel ist. Dann läuft die Maschinerei an. Wie in Sebnitz. Grüße, TK

    Kommentar von Campo-News — 26. April 2006 @ 07:33

  21. Guter Konter, Tanja,

    vor allem das mit Sebnitz, obwohl da bis heute nicht so genau geklärt ist, warum der kleine Junge im Schwimmbad gestorben ist… der konnte doch schwimmen!

    Und gegen die Rasta-Verehrung, das weisst du genau, habe ich auch etwas, du hast es hier einmal in einem längeren Artikel begründet, und noch an anderen Stellen konnte man solches lesen, wenn man sich nur dafür interessiert hat.

    Ich denke auch, im Gegensatz zu manchen schwarz-weiss und alles klar urteilenden Linken gar nicht, dass du rassistisch bist. Damit ist jetzt nicht Erik gemeint, er hat ein paar ganz beachtliche Einwände geschrieben, da etwas weiter oben.

    Und was ich so für Wagnerfantasien bekomme, wenn ich an meine Exfreundin, an dich und den Franz Josef in der Paris-Bar denke, na, das soll dich doch vielleicht nur erheitern. Sach meinetwegen Gärtner oder Gsella oder was bei mich.

    Neulich beim Schlangestehen in der von Herrn Lenin doch so verehrten Deutschen Post ist mein antirassistisches Gemüt auch ein wenig durcheinandergekommen, also vor mir stand so (na hätte sie mal gestanden) also hampelte und “dancte” so eine junge Frau herum, dabei mehrfach mich und das vor ihr stehende deutsche Ömken (für nicht-Niederrheiner “ältere Frau, Oma”) anrempelnd.

    Dat Ömken hat sich dann beschwert: “Können sie nicht mal ihre Knochen bei sich behalten, das nervt mich, dauend geschubst zu werden!”

    Und dann erging in wildem Furor eine Rede der jungen Frau auf sie nieder:” was wollen sie von mir, ich komme aus Kuba, wissen sie wo das ist, und ich mache hier was ich will, sie verklemmte Nazisau, und so weiter, die hat gar nicht mehr aufgehört zu labern, und die belästigte alte Frau meinte nur: “ist schon gut mein Kind, wenn ich jetzt noch so jung wäre wie sie, dann würde ich ihnen eine gelangt haben, aber so, dass sie bis dahin zurückfliegen, wo sie herkommen!”

    Unweigerlich musste ich ganz arg grinsen, und da habe ich mir noch was eingefangen von der jungen “Kubanerin”: “Und du blödes Machoschwein, grins nicht so, guck dich doch an, du siehst auch aus wie ein Nazi!”

    Ob das an meiner Kurzhaarfrisur gelegen hat?

    Kommentar von hegelxx — 26. April 2006 @ 08:47

  22. Die Omma hat mich dann aber aus der heiklen Situation gerettet:

    “Da sehen sie, Kindchen, jetzt pöbeln sie auch noch den netten jungen Mann da an, sie wissen doch gar nicht was ein Nazi ist, ich sage ihnen mal was, die haben nie so freundlich gelächelt!”

    Ich hätte die alte Frau echt knuddeln können.

    Nur so.

    Kommentar von hegelxx — 26. April 2006 @ 09:23

  23. Alles böswillige, rassistische Behauptungen. Negroide tun so etwas nicht, niemals, nie! Nunca! Die Welt ist halt voller Rassisten!

    Kommentar von Campo-News — 27. April 2006 @ 13:09

  24. Jetzt hast du mich aber an einer ganz empfindlichen Stelle gepackt, Tanja,

    ausgerechnet den , also dessen Musik, finde ich extrem gut (alles so George Clinton und Parliament like… übrigens, ich kloppe auch manchmal irgendwelches Mobiliar zusammen, sogar ohne “Entourage!”.

    Ich muss wohl ein ziemlicher Depp sein.

    Doch halt, wie meinte die “Schweizerin” heute:

    “wenn das mal so einfach ginge, mann dann frau, ich glaueb , das geht eben nicht. aber egal, ich habe heute kopfweh udn rückenweh, das alter glaube ich ist das.

    und vorlesen hasse ich ganz furchtbar, weswegen ich denke, ich sollte das nie mehr machen, wenn ich nicht völlig pleite bin, dann nie nie wieder.

    einen reizenden gruss

    bb

    Und da soll einem nicht seltsam werden.

    Wieso mag sie ausgerechnet mich?

    P.S. Ja, setze die mal mit mir in einen Raum, was soll dabei herauskommen?

    Eine formidable Schlägerei oder Sex oder was?

    Die Ex sagt: “Denk dir was schönes aus und mach das dann.”

    Auch so kryptisch.

    Wenn ich mir sie so anschaue, die Frau Berg, dann gebe ich dir Recht, Tanja, die hat es faustdick hinter den Ohren.

    Und ich darf doch mal ein wenig denken: “mir doch egal, die waren eh alle so. Nur nicht so “niedlich”. Auch wenn das mein generales Todesurteil ist.

    Kommentar von hegelxx — 27. April 2006 @ 16:20

  25. Was faselt sie da von “geht nicht” - bitte privat!

    Wenn ein Schwarzer von weißen Beamten oder Polizisten gemaßregelt wird, denkt man immer gleich an Rassimus. Randaliert z.B. ein Modell im Flugzeug (was noch nicht einmal sicher ist), wie Vorgestern geschehen, und wird sie inhaftiert, stempelt man sie zur Zicke. Auch das Rassismus/Sexismus…oder was?

    Kommentar von Campo-News — 27. April 2006 @ 17:22

  26. Das ist der Gipfel. Für wie doof halten die zur Zerstörung der anscheinend zur Zerstörung bereiten Medien, hier das Kampfblatt der PDS STERN, die Menschen? Der STERN setzt diese hanbeüchende nachgeschobene, tolldreiste Interpretation (nötig, weil es offensichtlich wird, wer hier aggressiv reagierte) in die Welt, die BILD druckt das, andere pusten es ebenfalls in die Welt. Ich kann mich schon ärgern, angesichts der neuen Entwicklung, dass ich mir jüngst eine Wohnung in Deutschland kaufte. Es ist einfach eine Katastrophe.

    Heute morgen auf Spon:

    Verdächtiger soll verwechselt worden sein

    “Hitler” nenne sich einer der Männer, die in Potsdam einen Deutsch-Afrikaner ins Koma prügelten, hieß es bislang - das wurde als Indiz auf einen rechtsradikalen Hintergrund gewertet. Nun berichtet die “Süddeutsche”, Thomas M. sei gar nicht der Mann mit dem verräterischen Spitznamen.

    Potsdam/München - Ein in Potsdam bekannter Sympathisant der Rechtsextremisten mit dem Szenenamen “Hitler” sei nicht identisch mit dem Tatverdächtigen Thomas M., der in Untersuchungshaft sitzt, berichtet die “Süddeutsche Zeitung”. Beide hätten jedoch den gleichen Namen und sähen sich offenbar auch sehr ähnlich. “Der ‘Hitler’ ist nicht unserer”, wird ein Ermittler zitiert.

    Über den Beschuldigten M. und seinen möglichen Mittäter Björn L. sollen nach Erkenntnissen von Polizei und Verfassungsschutz bisher keine Hinweise auf eine Nähe zur rechtsextremen Szene vorliegen, heißt es in dem Bericht weiter. Opferhilfegruppen hatten M. als Mitglied der rechtsextremen Szene Potsdams bezeichnet.

    “Nach dem gegenwärtigen Stand der Ermittlungen gehen wir davon aus, dass der Verhaftete nichts mit dem in der Öffentlichkeit bekannten Thomas M. zu tun hat”, heißt es demnach in Ermittlerkreisen. Der Anwalt des in Haft sitzenden Verdächtigen habe für seinen Mandanten Haftprüfung beantragt.

    Auch für den zweiten Verdächtigen sei ein solcher Antrag gestellt worden. Beide Beschuldigten bestreiten die Tat, obwohl sie durch Indizien belastet werden.

    Der Deutsch-Afrikaner Ermyas M. liegt noch immer im künstlichen Koma. Er war in der Nacht zu Ostersonntag an einer Straßenbahnhaltestelle in Potsdam angegriffen worden.

    als

    Kommentar von Campo-News — 28. April 2006 @ 07:39

  27. Immer mehr kommt die Wahrheit ans Licht, so, wie ich es von der ersten Sekunde an analysierte, und mit mir die letzten verbliebenen Reste von Politikverstand, die in dieser jämmerlichen Affäre Schonbohm und Schäuble hießen.

    FOCUS-Online
    Potsdamer Bluttat
    Kam der erste Tritt vom Opfer?

    | 28.04.06, 06:57 Uhr |
    Zeugen haben der Polizei berichtet, dass der in der Nacht zu Ostersonntag lebensgefährlich verletzte Deutsch-Äthiopier Ermyas M. zunächst einen der mutmaßlichen späteren Täter attackierte.

    Knapp 14 Tage nach dem dramatischen Zwischenfall am Bahnhof Charlottenhof in Potsdam erscheint der Tathergang unklarer denn je. Nach Informationen von FOCUS Online beschrieb der wichtigste Zeuge, ein Taxifahrer, bei seiner Vernehmung noch am Tag der Tat das Geschehen an der Straßenbahn-Haltestelle so: er habe gesehen, wie ein sehr großer dunkelhäutiger Mann, der mit seinem Handy telefonierte, plötzlich nach einem kleineren Mann trat, der direkt neben ihm stand. Er habe diese Person am Oberkörper getroffen, die daraufhin zurückgewichen sei. Zehn Meter weiter habe eine andere männliche Person gestanden. Der Taxifahrer gab an, trotz der Beobachtung weiter zur nahe gelegenen Diskothek „Artspeicher“ gefahren zu sein, weil dort Fahrgäste warteten. Als er von dort zurückgekommen sei, habe er den dunkelhäutigen Mann fünfzehn Meter hinter der Haltestelle auf dem Boden liegen sehen. Er habe regungslos auf dem Rücken gelegen und wie tot ausgesehen. Die beiden anderen Personen seien weggelaufen.

    Taxifahrer: Rasta-Mann trat zu

    Einen Tritt des farbigen Mannes will auch ein anderer Taxifahrer gesehen haben, der ebenfalls auf dem Weg zur Diskothek war und die Haltestelle passierte. Bei seiner Vernehmung – allerdings zwei Tage nach der Tat – soll er angeben haben, dass in Höhe der Haltestelle drei Personen hintereinander hergingen. Der letzte, ein sehr großer dunkelhäutiger Mann mit Rastalocken, habe plötzlich dem kleineren der beiden vermutlich deutschen Männer von hinten ins Gesäß getreten. Auch er sei weiter gefahren, um am „Artspeicher“ nach Kunden Ausschau zu halten. Als er von dort zurückgekommen sei, habe der Farbige am Boden gelegen, es hätten sich bereits Menschen um ihn gekümmert.

    Junge Frau beschreibt gezielten Schlag

    Den fatalen Schlag gegen den 37-jährigen Wissenschaftler hat offenbar nur eine dritte Zeugin gesehen. Die junge Frau will das Geschehen aus einer Nebenstraße heraus beobachtet haben und schilderte dem Vernehmen nach, dass zwei Personen zunächst hinter dem Dunkelhäutigen gegangen seien und ihn dann überholt hätten. Dabei habe es so ausgesehen, als hätten die drei Männer miteinander geredet. Dann habe der zuvor Überholte nach den beiden getreten. Einer der Männer habe sich daraufhin umgedreht, sei ein paar Schritte zurückgegangen und habe dem Opfer einen so festen Schlag ins Gesicht versetzt, dass es nach hinten umgefallen sei.

    Dubioser Zeuge sah Prügelorgie

    Der Begleiter dieser Zeugin beschrieb das Geschehen zeitgleich anderen Vernehmungsbeamten offenbar gänzlich anders. Er soll ausgesagt haben, drei junge Leute seien scherzend und schupsend vorbeigegangen. Plötzlich habe sich eine handfeste Schlägerei entwickelt, wobei zwei Männer gleichzeitig auf den dritten losgegangen seien. Sie hatten ihr Opfer mit einer Reihe von Schlägen an Kopf und Oberkörper getroffen und ihm noch gegen den Kopf getreten, als dieses auf dem Boden gelegen habe.

    Irritationen bei Potsdamer Kripo

    Dass der Ermittlungsrichter in Karlsruhe der Aussage dieses Mannes bei der Verkündung des Haftbefehls vergangene Woche Freitag große Bedeutung einräumte und aus der nur von ihm beschriebenen Serie von Schlägen auf Kopf und Oberkörper die Tötungsabsicht herleitete, irritiert nun einige Ermittler im Potsdamer Polizeipräsidium. Denn ausgerechnet dieser Zeuge hat – in einem Auto in der Nansenstraße sitzend – offensichtlich nicht sehr genau hingesehen. Er soll nicht nur alle Beteiligten als etwa gleich groß beschrieben haben, sondern auch das spätere Opfer hartnäckig als mitteleuropäischen Typ ohne auffällige Haare oder Hautfarbe beschrieben haben. Wegen dringenden Tatverdachts des versuchten Mordes an Ermyas M. sitzen seit vergangener Woche Freitag der Potsdamer Thomas M., 30, und Björn L., 29, aus Michendorf bei Potsdam in Untersuchungshaft. Beide bestreiten die Tat. Das Opfer schwebt, von den Ärzten nach einer Notoperation in ein künstliches Koma versetzt, immer noch in Lebensgefahr.

    Kommentar von Campo-News — 28. April 2006 @ 08:07

  28. Dass es sich bei Potsamer fall doch ein wenig anders zugetragen hat, als, nach der ersten grossen allgemeinen Aufregung, zwischenzeitlich beschwichtigend berichtet wurde, das lässt sich ganz gut an der Handyaufzeichnung belegen, welche Ermyas M. während des tathergangs, seiene Frau anrufend, noch machen konnte.
    Er wurde nämlich von den beiden Tätern zunächst einmal als Niggerschwein angepöbelt, und hat es sich in seiner Rage, sicherlich noch durch seinen Alkoholpegel enthemmt, gewagt, einem der beiden Pöbler einen harmlosen Arschtritt zu geben. Das hätte er wohl besser gelassen…

    Ich denke jedenfalls, dass W. droste darüber heute einen ganz trefflichen Kommentar in der taz geschrieben hat:

    wolfgang schäuble und die heimtücke des negers von WIGLAF DROSTE

    Auf Seite eins der Bild-Zeitung erklärte der Helmutkohlhistoriker Arnulf Baring, was “wir” mit “den Ausländern” alles “falsch machen”, Bild nannte ihn dafür “Deutschlands klügsten Kopf”. Noch unappetitlicher als der daraus hervorquellende Herrenmenschenhass auf Fremde ist die Eingemeindung ins “wir” - als ob ein zivilisierter Mensch irgendetwas mit Baring, Bild und anderen berufsdeutschen Institutionen gemein hätte.

    Ostern 2006 klärten zwei Volks- und Kerndeutsche in Potsdam einem Schwarzen darüber auf, was er ist: ein “Nigger”. Anstatt sich bei den Deutschen für diese kulturelle Ein- und Zuordnung zu bedanken, gab der Schwarze Widerworte und beschimpfte die Deutschen frech als “Schweine”. Das ließen sich die deutschen Ehrenmänner selbstverständlich nicht bieten. Die Folgen seiner Unbotmäßigkeit muss der Schwarze tragen; sie schlugen ihn fast tot. Das wird ihm und seinesgleichen eine Lehre sein: Er hätte die Deutschen um Verzeihung bitten und eine Eingabe an Claudia Roth machen sollen, die ihm mütterlich übers Haar gestrichen hätte, um anschließend den Rücktritt des brandenburgischen Innenministers Jörg Schönbohm zu fordern. Ausgerechnet von einem Mann, der weite Teile seines Lebens als Berufssoldat fristete, etwas Intelligentes oder Mitfühlendes zu erwarten, geht über Naivität weit hinaus. Das ist schon sträfliche Dummheit - die von Claudia Roth eben.

    Wolfgang Schäuble sah durch die Tat eher “die Blonden und Blauäugigen” bedroht. Sein nächstes Buch sollte den Titel “Über die Heimtücke des Negers” tragen und endgültig mit der falschen Idee aufräumen, jemand anderes als die Deutschen sei auf dieser Welt bedroht. Nein, man muss dem Ausländer nun einmal ganz deutlich sagen, dass es so nicht geht. Man kann nicht einfach nach Deutschland kommen und sich hier halb totschlagen lassen in der arglistigen Absicht, das Ansehen Deutschlands und der Deutschen zu beschädigen! Das ist unfair und unsportlich. Manche von diesen Ausländern sind so abgefeimt, die lassen sich sogar hier zur Welt bringen. Hinterlistig täuschen sie vor, keine Ausländer zu sein. Sind sie aber doch! Das kann doch jeder sehen, ob einer schwatt ist, oder?

    Das Wort Ausländer sagt es ja bereits: Ausländer heißen Ausländer, weil sie ins Ausland gehören. Dorthin soll der Ausländer gehen und sich dort schön totschlagen lassen. Dann kann der Deutsche ihn auch bemitleiden. Apartheid in Südafrika fand der Deutsche überhaupt nicht gut, da boykottierte er zähneknirschend sogar die geliebte Südfrucht. Rassendiskriminierung in den USA mochten die Deutschen ebenfalls nicht leiden - da konnte man sehr gut sehen, was diese Amis so machen. Aber Neger, die sich in Deutschland breitmachen? Irgendwo muss die Grenze sein. Und zwar die Landesgrenze.

    Der Afrikanische Rat will im Vorfeld der Fußballweltmeisterschaft ganze Berliner Bezirke zu “No-go-areas” erklären. So erfüllt man die Naziforderung nach “national befreiten Zonen”. Da wären mir Gogo-Areas schon lieber, mit kompetentem Rambazamba. Wäre es nicht schön und wünschenswert, wenn deutsche Nazis berechtigte Angst haben müssten, auf die Straße zu gehen?

    Kommentar von hegelxx — 28. April 2006 @ 13:22

  29. Ein gutes Beispiel, dass Droste nichts mehr mit dem Droste von früher zu tun hat, denn da hätte er den dummen Teil der Antifa, der nämlich nur nachplappert und diffamiert, auseinander genommen.

    Und du schreibst wirklich Ärgerliches. Wer sagt dir denn, dass der “Arschtritt” harmlos war? Eine Tätlichkeit des Rastafaris ist nur “harmlos” - warum diese buchstäbliche Verharmlosung? Vielleicht wollten die Deutschen auch nur “Spaß machen”? Oder? Ist doch lächerlich! Wenn der Schwarze wirklich Angst gehabt hätte, so wäre er doch nicht hinter denen her gegangen(!), hätte sie also nicht verfolgt(!) und wäre dann tätlich geworden! Und hast du das nicht gelesen? NIEMAND hat ihn ZUERST beschimpft, sonder ER(!) hat “Schweine-Sau” gesagt! Warum kommen diese einfach zu interpretierenden Fakten nicht bei dir an? TK

    Kommentar von Campo-News — 28. April 2006 @ 13:31

  30. Du scheinst es ja genau zu wissen, wie das alles abging. Warst du schon einmal an Schlägerei beteiligt?

    Also mir ist das schon passiert, so was muss wohl leider, leider vorkommen im öden Männerleben, und Alkohol war da sicherlich auch im Spiel.

    Und von daher weiss ich auch, dass so ein Arschtritt wohl eher harmlos ist, klar, tut weh, und manchmal fällt auch jemand hin, und das auch noch trunken und mit verminderten Reflexen, all das kenne ich, ich kann mich sogar heute noch so umfallen lassen und die Reflexe unterdrücken, das tut auch weh, beim aufschlagen auf den Boden, aber deswegen landet man nicht fast tot im Krankenhaus.

    Da ist, so rein anatomisch betrachtet, schon einiges ziemlich “verdächtig”!

    Und politisch betrachtet, ist das alles ebenso verdächtig.

    So viel zum Ärgernis meiner Rede.

    aside: Es gibt doch diese Freizeitschlägerhorden, “Hooligans” heissen die wohl, die hauen sich ganz fürchterlich, nur so aus Spass, aber da ist statistisch kaum ein Fall bekannt, dass da einer fast tot geblieben ist. Ausser er gehörte nicht zu ihnen und ihren seltsamen Freizeitvorlieben.

    Kommentar von hegelxx — 28. April 2006 @ 13:58

  31. Nein, ich weiß nicht genau was da passierte, sondern interpretiere ohne Vorurteile die Fakten. Du aber erzählst mir hier ein Tritt wäre nicht weiter schlimm. Das ist eine klare Verharmlosung, zumal du anscheinend gar nicht fragst, warum DIE BÖSEN DEM OPFER DEN RÜCKEN (!) zuwandten?! Auch unterschlägst du die vorabgewesene Beleidigung! Und die Bus-Vorkommnisse! Und nimmst du etwa die nachgeschobene Lüge ab, er würde seine Frau liebkosend “Schweine-Sau” nennen? Will man mich und andere bei funktionierendem Hirn verarschen?
    “Ey, Arschloch”, sagt Mehmet.
    “Was hast du zu mir gesagt?”
    “Zu dir? Hab nix gesagt, hab meine Freudin gemeint!”
    Grrrööööhl!

    Also: Weggehende Leute werden getreten und dann passiert etwas ganz einfaches: Ein durchtrainierter Türsteher oder Bodybuilder(?) schlägt einmal(!) zu! So ist das tatsächlich. WAS ABER IST DARAN RASSISTISCH??????!!!!! Nichts, ist daran rassistisch! Und ob jemand das Recht hat “Nigger” zusagen, wenn jemand “Schweine-Sau” schimpft, nun, das will ich nicht beurteilen. Du sprichst einen hier aus positiven rassistischen, besser, politisch kalkulierten Gründen, frei. Issu nich ok. TK

    Kommentar von Campo-News — 28. April 2006 @ 14:24

  32. Moment mal Tanja, du hast doch auch ein wenig Fantasie und auch genügend Lebenserfahrung (was einen Richter selbstverständlich nicht zu interessieren hat, der muss, wei im Fall Sürücü auch zwangsläufig mal ein gar nicht so prickelndes Urteil fällen):

    Zwei, und das ist ja aus ihrer Vita bekannt, gewiefte Schläger sehen einen, der ihnen nicht in den “Kram” passt, gehen, da Bodybuilder oder was weiss ich was die für abartige Sachen machen, deswegen aber garantiert körperlich überlegen sind und auch heimtückisch, eben einer rechts, einer links, an dem Opfer vorbei, zischen ganz hämisch “Nigger”, und der wird “sauer” und handelt in der situation unbedacht. Indem er schimpft und sogar wagt, einen von denen in den Arsch zu treten. Das ist ganz anders als in meiner Geschichte mit der deutschen Oma und der Kubanerin.

    Darauf haben sie aber nur gewartet, dass der “Nigger” auch noch Widerstand leistet und in seinem besoffenen Kopp “Schweine” ausruft, das hat er ja nicht zu seiner Frau gesagt, er hatte, das ist eher wahrscheinlich, ziemliche Angst und aus Verzweiflung seine Frau angerufen in der Situation, so etwas kommt ja auch nicht gerade selten vor, nein am laufenden Meter, sei froh, dass du nicht abends in Potsdam oder auch in Berliner Stadtteilen wie Friedrichshain oder Lichtenberg unterwegs bist, da kannst du irgendwelche “Antifa” beschimpfen, wie es dir passt.
    das wäre auch ein anderes Thema.

    Und dann hauen die Bodybuilder ihn eben “windelweich”, wie es in so einem Nazihirn dann immer heisst. Mit einem Schlag ist das jedoch nicht getan, auch das glaube mir.

    Kommentar von hegelxx — 28. April 2006 @ 14:53

  33. Sapperlot, du hast anscheinend gar nicht die Reihenfolge gelesen?! Kapierst du nicht, dass der den ganzen Abend volltrunken und mies drauf war? Hat ihn der Busfahrer auch provoziert? Menschenskind, diese religiösen und gewaltbereiten Rastafaris sind, ähnlich wie Islamisten, nur von sich überzeugt - alles andere ist unwert. Schwarzer Rassimus/arabischer Faschismus - dafür stehen die Locken bzw,. das Kopftuch. Nichts deutet darauf hin, dass er nicht der Aggressor war. So wie es auch KEINE Anzeichen dafür gibt, dass die Typen geprügel haben. EIN (!) Schlag, zur Abwehr(?), das wars. TK

    Kommentar von Campo-News — 28. April 2006 @ 15:22

  34. Überfall in Potsdam

    Opfer soll Übergriff provoziert haben

    © DPA Der Ingenieur Ermyas M. soll den Übergriff provoziert haben
    Immer mysteriöser werden die Hintergründe und das Geschehen um den Übergriff auf einen Deutsch-Äthiopier in Potsdam: So mehren sich die Hinweise, dass das Opfer die Täter zunächst wüst beschimpft und sogar angegriffen haben soll.

    Wie kam es zum Übergriff einen Deutsch-Äthiopier in Potsdam? Es mehren sich die Hinweise, dass das Opfer den brutalen Übergriff selbst provoziert haben könnte. Zudem ist die Rede davon, dass ein Tatverdächtiger mit einem “Hitler” genannten Rechten verwechselt wurde. Solchen Medienberichten steht offiziell nur die Auskunft der Bundesanwaltschaft gegenüber: “Zu Details von einzelnen Ermittlungsergebnissen geben wird keine Auskunft.”

    Vorwurf der inoffiziellen Informationspolitik
    Aus dem politischen Potsdam wird derweil der Vorwurf einer inoffiziellen Informationspolitik laut. Demnach lasse die Bundesanwaltschaft Teile ihrer Ermittlungsergebnisse an ausgewählte Medien durchsickern, gebe sich nach außen hin aber seriös, heißt es. Der Übergriff vom Ostersonntag auf den dunkelhäutigen Deutschen mit lebensgefährlichen Folgen war fraglos brutal. Doch es scheint, dass der Wasserbau-Ingenieur seine Angreifer zuvor verbal oder handgreiflich herausgefordert hat. So zitiert die “Berliner Morgenpost” Zeugen, die gesehen hätten, wie der stark alkoholisierte 37-Jährige einem von zwei vorbeigehenden Männern nach einem kurzen Gespräch einen Tritt ins Gesäß verpasst habe. Daraufhin habe einer der beiden Männer zugeschlagen.

    Mehr zum Thema
    Überfall in Potsdam: Schönbohm erneuert seine KritikZuvor hatten Zeitungen berichtet, dass der Familienvater die Täter mit “Schweine” provoziert habe. Veikko Bartel, der Anwalt von einem der beiden wegen versuchten Mordes inhaftierten Verdächtigen, wollte zu Details aus den Akten zwar nichts sagen, erklärte aber: “Nach den in der Ermittlungsakte befindlichen Beweismitteln, insbesondere Zeugenaussagen sowie der Auswertung des Mailbox-Mitschnittes stellt sich das Geschehen gänzlich anders dar, als bislang von den Ermittlungsbehörden der Öffentlichkeit mitgeteilt.”

    Die DNA-Spuren
    Der 29-jährige Mandant von Bartel sowie sein 30-jähriger mutmaßlicher Komplize wollen zum fraglichen Zeitpunkt zu Hause gewesen sein. Dagegen bestätigen Sicherheitskreise, dass es auf Grund von DNA-Spuren zweifelsfrei fest stehe, dass der 30-Jährige am Tatort war.

    Die Täter hatten laut dem Mitschnitt auf der Handy-Mailbox der Frau des Opfers “dreckiger Nigger” gerufen. Zunächst hatten Zeitungen unter Berufung auf Opferinitiativen berichtet, dass der 30-Jährige ein bekannter Rechtsextremer mit dem Spitznamen “Hitler” sei. Doch erst “Märkische Allgemeine” und jetzt “Süddeutsche Zeitung” sprechen von einer Verwechslung. Der Tatverdächtige sei wegen gleichen Namens fälschlicherweise als dieser Rechtsextreme bezeichnet worden.

    Personenverwechslung
    Wie dpa aus Sicherheitskreisen erfuhr, handelt es sich tatsächlich um eine Personenverwechslung. “Wir kennen die Rechtsextremisten in Brandenburg”, heißt es. Bereits unmittelbar nach der Festnahme der Verdächtigen vor mehr als einer Woche hatte Brandenburgs Innenminister Jörg Schönbohm (CDU) davor gewarnt, sich vorschnell auf einen rechtsextremistischen Hintergrund der Tat festzulegen.

    Diese und weitere Äußerungen Schönbohms zu dem Übergriff hatten zu einem Streit mit Generalbundesanwalt Kay Nehm geführt und mit zu einer Koalitionskrise im Land beigetragen. Den Streit mit Nehm erklärte Schönbohm inzwischen für beendet. Derweil reißen die Spekulationen um die Tat nicht ab. Licht ins Dunkel kann allein die Bundesanwaltschaft bringen, sobald sie Ermittlungsergebnisse oder gar einen Abschluss vorlegt. Bis dahin wird der Fall Potsdam für die Öffentlichkeit mysteriös bleiben.

    DPA

    Kommentar von Campo-News — 29. April 2006 @ 09:49

  35. Aus der FAZ

    Ein neues “ius sanguinis”

    28 April 2006

    V.Z. Jeden Tag erfährt man neueste Neuigkeiten von dem Potsdamer Fall, in dem ein dunkelhäutiger Deutscher schwer verletzt worden ist. Nach letztem Stand ist es wieder nicht gelungen, “Hitler” zu schnappen - auf sonderbare Weise bezeichnet das absurde Namensspiel doch des Pudels, nein: Schäferhundes, nein: Schafes Kern. Nicht um Fremdenfeindlichkeit in einem allgemeinen Sinne geht es, sondern immer wieder darum, den Nationalsozialismus zu besiegen. Jetzt, wo eine Fußball-Weltmeisterschaft naht, ist es wieder ganz besonders wichtig, daran zu erinnern, daß heute alles wirklich ganz anders ist als beispielsweise 1936 mit Leni Riefenstahl. Das zeigt sich auch in der kühnen Entschlossenheit, das kahle Haupt des ostdeutschen Rassismus zu zertreten. Frisches Geld ist schon bewilligt.

    Nun ist allerdings noch immer nicht so klar, ob tatsächlich Fremdenfeindlichkeit in jenem Sinne vorliegt, mit dem der Generalbundesanwalt seine Zuständigkeit begründet hat: daß durch die Tat in Potsdam nicht weniger als die innere Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland gefährdet sei. Anhaltspunkte sind Aufzeichnungen auf einer Mailbox, dabei offenbar das Wort “Nigger” und Drohungen. Zusätzlich sei der Anfangsverdacht auf Fremdenfeindlichkeit auch dadurch begründet, “daß ein Ausländer am Boden lag”, wie die Sprecherin der Bundesanwaltschaft nicht ganz korrekt mitteilt.

    Ein nordisch anmutender Inländer wurde vor einigen Jahren in Schleswig-Holstein von einem albanischen Asylbewerber mit einem Boxhieb folgenschwer verletzt. Die Staatsanwaltschaft stellte das Verfahren ein, habe doch der doppelte Kieferbruch zu keiner “über den Lebenskreis des Beteiligten hinausgehenden Störung des Rechtsfriedens geführt”. Strafverfolgung sei da “kein Anliegen der Allgemeinheit”. Ein Deutscher ohne fernwehinduzierende Herkunftsmerkmale kann von Amts wegen nicht Opfer von Fremdenfeindlichkeit werden - mag auch der Anteil deutscher Opfer migrationshintergründiger Gewalttäter in Schulen viel höher sein als umgekehrt, mögen auch junge Türken unter den Mehrfachtätern den ersten, “einheimische Deutsche” den letzten Platz belegen. Gleichheit vor dem Gesetz? Nein, im Strafrecht scheint das “ius sanguinis”, das Abstammungsrecht, auf dem Vormarsch zu sein.

    Text: F.A.Z., 29.04.2006, Nr. 100 / Seite 1

    Kommentar von Campo-News — 29. April 2006 @ 16:45

  36. Hamburg
    Brutaler Überfall auf 15-Jährige in Hamburg-Wilhelmsburg

    Hamburg (ots) - Tatzeit: 06.05.2006, 15.10 Uhr
    Tatort: Hmb.-Wilhelmsburg, Neuhöfer Straße/Am Veringhof

    Ein 15-jähriges Mädchen ist von drei Heranwachsenden angegriffen
    und beraubt worden. Das Mädchen, das zunächst nach Hause gegangen
    war, ist später mit schweren inneren Verletzungen ins Krankenhaus
    gebracht worden. Die Polizei bittet Zeugen, die die Tat beobachtet
    haben, sich zu melden.

    Die 15-Jährige befand sich an der Einmündung Neuhöfer Straße/Am
    Veringhof, als ihr drei Südländer entgegen kamen. Einer der
    Heranwachsenden stieß sie zu Boden und durchwühlte ihre Kleidung.
    Dabei hielt das Mädchen einen 50 Euro Schein, der sich in ihrer
    Jackentasche befand, fest umklammert. Einer der Täter entriss ihr den
    Schein, beschimpfte sie als “Schlampe” und trat ihr mehrfach in den
    Bauch. Ein Mittäter schlug dem Opfer mit Fäusten ins Gesicht.
    Anschließend flüchteten die Täter mit ihrer Beute.

    Kommentar von Campo-News — 8. Mai 2006 @ 18:10

  37. Etwas über Opfer und Täter

    Kommentar von Campo-News — 1. November 2006 @ 07:39

  38. Tja, so sind sie, die Black Panther in der heimischen Fauna und Flora

    Kommentar von Campo-News — 2. November 2006 @ 21:43

  39. So lassen die Vorgänge, die ICH SOFORT richtig einordnete, zwei deutsche Opfer zurück. Und wer trägt die Verantwortung für die bewusste politische Hysterie? http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,488743,00.html

    Kommentar von Campo-News — 15. Juni 2007 @ 10:47

  40. […] Campo-News пишет: Die Schläger von Postdam hätten also nicht schlagen sollen (ich weiß aber auch nicht, ob nicht doch ein erfolgreicher Tritt zuvor vorlag) – aber mit Rassimus hat das nicht auch nur ein Yota zu tun, jedenfalls soweit die Fakten vorliegen. KHF, der viel in Kenia war, sagte mir neulich: … Ich war heute zufällig mal etwas mutig und habe so ganz beiläufig beim Tabakkauf im türkischen Kiosk den Jungschen gefragt (im Hinterzimmer waren ganz viele Frauen, alte und junge): … […]

    Pingback von киоск yota « Эхо блогосферы — 22. August 2010 @ 02:02

  41. Potsdam – Der Fall sorgte im Jahr 2006 für Schlagzeilen. Der Deutsch-Äthiopier Ermyas M. (41) wurde an einer Bushaltestelle in Potsdam zusammengeschlagen, lag wochenlang im Koma. Sogar die Bundesanwaltschaft ermittelte wegen versuchten Mordes aus Ausländerhass. Doch im Prozess wurden die beiden Tatverdächtigen freigesprochen.

    Nun steht das Prügel-Opfer selbst im Verdacht, seinen kleinen Sohn (10) geschlagen zu haben!

    Fakt ist: Die Staatsanwaltschaft Potsdam ermittelt seit Ende September gegen den Wasserbau-Ingenieur. Staatsanwalt Rolf Roggenbuck (46): „Ja, es stimmt. Gegen Herrn M. wird bei uns ein Verfahren wegen Misshandlung Schutzbefohlener geführt. Die Ermittlungen dauern an.“ Im Fall einer Verurteilung sieht das Gesetz eine Höchststrafe von zehn Jahren vor.

    Nach BILD-Informationen soll Ermyas M. seinen Sohn Lucas* am 13. August geprügelt haben! Der Junge, der mit seinem Bruder bei der Mutter lebt, hatte während der Sommerferien seinen Vater besucht, der außerhalb von Potsdam wohnt.

    Der verängstigte Junge soll seiner Mutter von dem Übergriff erzählt haben, die zeigte ihren Ex-Mann dann bei der Polizei an.

    Ermyas M. war für eine Stellungnahme zu den Prügelvorwürfen nicht zu erreichen.

    Kommentar von Campo-News — 5. November 2010 @ 08:06

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