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13. Juli 2005

Osamas Bomben – Di great Inshorecksahn: Reagan statt Reggae: Drum reiht euch ein in die George Bush-Front

Abgelegt unter: Allgemein — Campo-News @ 08:37

No pasaran! Pasaremos!

Schon vor fast 25 Jahren verkündete der Gewalt-Sprechgesang-Negroide Linton Kwesi Johnson im Lied „Di Great Inshoreckshan“ das Programm der Freiheitsfeinde aus der Sicht schwarzer Rassisten in London, die direkt mit der Ideologie der Islamo-Totalitaristen korrespondieren siehe auch Reggea-Ideologie

Der Reggae-Sprechgesang beginnt mit den Worten, vorgetragen im Pidgin-Karabik-Sprech:
It woz in April Nieneteen eighty-wan – ich übersetze das mal an den entscheidenden Stellen:


Johnson “singt” in Berlin

„Es war im April 1981
Tief im Ghetto von Brixton (Stadteil von London)
Als Babylon sie so wütend machte.“

Stopp! Da haben wir es. Babylon – man sehe sich den Reggae-Text an – sind wir, wir die Weißen, wir, der böse verruchte Westen, der Frauen zu Huren macht, die ihren Körper zeigen, die leben und lieben – und dies ohne Religion, so fern sie das wollen. Dieses Wort steht für die Gefahr des Rastafaschismus, des Rastarassismus, für seinen Plan. Es heißt in diesem Lied weiter:

„Da musste ich über das Brandschatzen und Plündern sprechen
Da musste ich über das Zerschlagen und das Raffen sprechen
Ich musste sprechen über Sieg und Niederlage
Sie sagten Babylon ging zu weit
Wir haben eben zwei Wagen verbrannt
Und ein oder zwei Unschuldige verletzt
Was solls?
So ist´s das eben im Krieg
Mein Lieber
So ist das eben im Krieg
Wir haben das George niedergebrannt
Aber wir konnten den Besitzer nicht verbrennen

Und wir hatten Munition
Und die Bösen begannen sich zu fürchten
Wir schickten Leute herum
Um herauszufinden, wo sie waren!
Dann schlossen wir uns zusammen und machten den Überfall.“

Fazit: Das war 1981! Das Attentat wurde fast vorweggenommen. Dass jene mit dieser Hetze geduldet wurden, ist die Schuld derer, die sie verharmlosten. Wer glaubt, diese „Kultur“, die Musik, diese Leute – die im Wesentlichen NICHTS anderes von sich geben als deutsche Skinheads – seien harmlos, ihre TATSÄCHLICHR Schwulen – und WIRKLICHE Frauenfeindlichkeit habe, wie alle anderen ihre Äußerungen, nichts zu bedeuten, irrt oder ist selber Teil der Strategie. Schluss damit.

Saddams Gas (2002)

Aus ist´s mit den bösen Kriegen, sagt Koofmich Annan.
Friedenstauben munter fliegen, doch er weiß nicht wann.
Es ertönt in jedem Land Friedensmusik
Und geächtet und verbannt ist jetzt der Krieg.
Nur zum Spaß macht Saddam Gas weils noch keiner kennt.
Saddams Gas das ist das neueste Friedensargument.
Selbstmordtäter, Autobomben – nur für den Sport.
Niemand denkt mehr an den Massenmord.
Tiefer Frieden weit und breit!
Endlich die ewige Friedenszeit.

Doch im allertiefsten Frieden explodierte was
Und der Menschheit warn beschieden Bomben Osamas.
Allen guten Pazifisten wurde plötzlich mies.
Doch den Mund weit aufgerissen und sprachen dies:
Nur zum Spaß sind Osamas Bomben die noch keiner kennt
Splitterbomben sind das neueste Friedensargument.
Selbstmordtäter, Autobomben – nur für den Sport.
Niemand denkt mehr an den Massenmord.
Tiefer Frieden weit und breit!
Endlich die ewige Friedenszeit.

Mit den Friedenlobtiraden wirst Du eingemieft
Bis die erste Splitterbombe Dich im Magen trifft.
Bist Du wirst im Krieg verrecken an Schwefelduft.
Aus dem Schlaf Dich zu erwecken: Die George Bush - Front ruft!
Krieg dem Krieg! Unser Sieg macht dem Mord ein End.
Unsre Stärke ist das beste Friedensinstrument.
Es vertreibt Osamas Bomben vom Horizont
Das Heer der Stärke: Die George Bush - Front!
Erst dann wird der Frieden nicht mehr gestört,
Wenn Osamas Pläne sind zerstört:
DRUM REIHT EUCH EIN IN DIE GEORGE BUSH-FRONT!

Text: Max Jensen, Bearbeitung: Tanja Krienen

Max Jensens Text „Gaslied“ aus dem Jahre 1928, vorgetragen von den „Roten Raketen“ bleibt – leicht verändert – aktuell und zeigt, was die Linke einstmals wusste, doch heut nicht mehr heiß macht, nämlich, dass Pazifismus das Gegenteil der Lösung darstellt. Die „George Bush-Front“ hieß natürlich ursprünglich: Die Rote Front.

Georg Bush - Lied

Er hat uns alles gegeben,
Sonne und Wind und er geizte nie.
Wo er war, war das Leben,
Was wir sind, sind wir durch ihn.
Er hat uns niemals verlassen,
Fror auch die Welt, uns war warm.
Uns schützt der Vater der Massen,
Uns trägt sein mächtiger Arm.

Der George Bush, der George Bush
Der hat immer Recht
Und Freunde es bleibe dabei,
Wer da kämpft für das Recht,
Der hat immer Recht
Gegen Lüge und Ausbeuterei.
Wer das Leben beleidigt,
Ist dumm oder schlecht,
Wer die Menschen verteidigt,
Hat immer recht.
So aus reagenschem Geist
Wird von Condy geschweißt
Der George Bush, der George Bush, der George Bush

Er hat uns niemals geschmeichelt.
Sank uns im Kampfe auch manchmal der Mut,
Hat er uns leis nur gestreichelt:
“Zagt nicht!” und gleich war uns gut.
Zählt denn noch Schmerz und Beschwerde,
Wenn uns das Gute gelingt,
Wenn man den Ärmsten der Erde,
Freiheit und Frieden erzwingt?

Der George Bush, der George Bush
Der hat immer Recht
Und Freunde es bleibe dabei,
Wer da kämpft für das Recht,
Der hat immer Recht
Gegen Lüge und Ausbeuterei.
Wer das Leben beleidigt,
Ist dumm oder schlecht,
Wer die Menschen verteidigt,
Hat immer recht.
So aus reagenschem Geist
Wird von Condy geschweißt
Der George Bush, der George Bush, der George Bush

Er hat uns alles gegeben,
Ziegel zum Bau und den großen Plan.
Er sprach: “Meistert das Leben,
Vorwärts Freunde, packt an.”
Hetzen Hyänen zum Kriege,
Bricht euer Bau ihre Macht.
Zimmert das Haus und die Wiege,
Bauleute, seid auf der Wacht!

Der George Bush, der George Bush
Der hat immer Recht
Und Freunde es bleibe dabei,
Wer da kämpft für das Recht,
Der hat immer Recht
Gegen Lüge und Ausbeuterei.
Wer das Leben beleidigt,
Ist dumm oder schlecht,
Wer die Menschen verteidigt,
Hat immer recht.
So aus reagenschem Geist
Wird von Condy geschweißt
Der George Bush, der George Bush, der George Bush

Gesang: ERNST Busch, Text und Musik: Louis Fürnberg
Mehr davon: George Bush-Songs


Aus dem ef-Magazin

Wichita

In the town of wichita , old Kansas,
there was a man, a man of peace.
Things were wild in Wichita, old Kansas,
he told them all, “This killing must cease!”
He shot it out with the worst men in Wichita,
made every man lay his pistol down.
No one fooled with the Marshall of Wichita,
and today it’s a very nice town.

Back in Wichita, law and order prevail,
take me back to Wichita, let me ride that Wichita trail.
He had a girl, and he courted and married her,
she added love to his great renown.
Folks still speak of the Marshall of Wichita,
and today it’s a very nice town. A very nice town.

Tex Ritter https://www.youtube.com/watch?v=DrG3ftpviZE

21 Kommentare »

  1. Interessant, daß der islamistische Terroranschlag in London hier zum Anlaß genommen wird, einen US-Präsidenten zu verherrlichen, unter dessen Verantwortung die Souveränitätsrechte einer säkularen afghanischen Regierung mit den terroristischen Mitteln des durch Hekmatyar und Co. verkörperten politischen Islam in Frage gestellt wurden.

    Wer mit Islamisten, wie sie bis zum Herbst 2001 Afghanistan systematisch mit theokratisch motiviertem Terror überzogen, kollaborierte, gehört vor ein Kriegsverbrechertribunal - ebenso wie die nordatlantischen Architekten einer Reislamisierung Südosteuropas infolge der jugoslawischen Erbfolgekriege.

    Kommentar von Digenis Akritas — 13. Juli 2005 @ 11:17

  2. Wie? Was? Afghanistan war 2001 ein “säkularer Staat”?!

    Im zweiten Teil sprichst du von der Clinton-Regierung, gell?

    Nein, Bush wird hier nicht verherrlicht, er ist…herrlich *g*

    Du zeigst wieder einmal Defizite, im Artikel wichtiges, von unwichtigem zu trennen.

    TK

    Kommentar von Campo-News — 13. Juli 2005 @ 13:20

  3. “Wie? Was? Afghanistan war 2001 ein ’säkularer Staat’?!”

    Zwischen 1996 und 2001 war Afghanistan so “säkular” wie Maschadows “unabhängiges Tschetschenien oder Saudi-Arabien - dank der Clinton- und der Bush-Administration, deren letztere erst nach dem 11.9.2001 aus geostrategischen Erwägungen einen militärischen Sturz der Taliban-Theokratie bewerkstelligte. (Die US-Beteiligung an der Beseitigung des terroristischen Taliban-Regimes muß der Bush-Administration durchaus als Verdienst um die Weltzivilisation angerechnet werden, was auch durch den Umstand vor Augen geführt wird, daß G. Grass und andere Islam-Apologeten und Befürworter des Überfalls auf das demokratisch organisierte Jugoslawien die Militäraktion gegen die Taliban verurteilten.)

    Kommentar von Digenis Akritas — 13. Juli 2005 @ 15:35

  4. “Im zweiten Teil sprichst du von der Clinton-Regierung, gell?”

    Ohne seine europäischen Verbündeten Blair, Cook, Chirac, Jospin, Schröder und Fischer würde es der Clinton-Administration nicht gelungen sein, den Nordatlantikpakt in eine Aggressionsallianz gegen einen VN-Gründungsmitgliedstaat umzuwandeln.

    “Nein, Bush wird hier nicht verherrlicht, er ist…herrlich g”

    Die pro-islamistische Reagan-Administration wird in der Überschrift Deines Textes als Bannerträger von Freiheit und Democracy gepriesen.

    “Du zeigst wieder einmal Defizite, im Artikel wichtiges, von unwichtigem zu trennen.”

    Natürlich erscheint es Dir als “unwichtig”, daß es nicht (ausschließlich) Reggae-Fans sind, sondern vielmehr die Mehrheit der Mitglieder des US-Kongresses, die einem islamistischen Terroristen ein Stipendium gewährten. Wäre es nicht recht und billig, die finanziellen Mittel, die für solche Gesten der Empathie für Strolche und Massenmörder verwendet werden, statt dessen beispielsweise den Opfern des jüngsten terroristischen Anschlags in London zur Verfügung zu stellen?

    Kommentar von Digenis Akritas — 13. Juli 2005 @ 16:11

  5. Du verwechselst da manches: Die Regierung Afghanistans war im September 2001 der formal legale Arm einer terroristischen Vereinigung, einer religiös motivierten, einer aggressiv-religiös motivierten, dazu.

    Reagans Ansehen ist nicht einem Motiv zu beschmutzen, welches bei den Roths, Beers, Gysis, Ströbeles und Pau nicht an siebenter Stelle (und schon gar nicht nichts mit der Heldentat des bekannten Schneiders, welcher Siebene auf einen Streich erlegte, zu tun hat, noch ansatzweise in dieser löblichen Tradition wirkt), sondern an zweiter steht und davon würde ich dich auch freisprechen. Ich teile mit dir die Kritik an der Afghanistan-Politik der USA in den 80er Jahren, doch ist diese dem kalten Krieg, nicht aber grundsätzlicher – was absurd wäre – Sympathien mit dem Islam geschuldet.

    Seit Bush jr. regiert, agiert, ist die Welt anders: besser. Er hat die Schwächen anderer US-Präsidenten überwunden, regiert subjektiv fast ohne zu fehlen, und deshalb ist mit seinem Namen die einzige Hoffnung der Menschheit verbunden, die, an sie erinnernd, zuflüsternd, in der ewigen Verdammnis in einem unbeobachteten Moment, der demütigenste Augenblick einer bekennenden, dann erkennenden, Linken sein könnte (keine Angst, es ist ein vulgärer Entwurf, eine Schrebergartenphantasie kleiner Leute, die dies für sich selbst auch gern reklamieren).

    Wie schrieb ich schon vor Jahren? (Ich löse das Rätsel gerne auf g):

    George W. Bush- der neue Perikles

    Er ist der sympathischte, der stimmigste Präsident, den ich je erlebte.

    Erst von ihm an, gibt es wieder große Politik auf dieser Welt und eine universelle Vision. Erst mit ihm wurde Schluss gemacht mit der schändlichen Politik der friedlichen Koexistenz mit Diktaturen (diplomatische Kontakte zu den gemäßigten sind etwas anderes). Erst mit ihm, ist die Freiheitsbewegung wieder in die OFFENSIVE gegangen.

    Die alte Athene, die uns in New York begrüßt – sie lebt und ist lebendiger als je zuvor! Bush ist der neue Perikles, der, der die besten Traditionen der Griechischen Demokratie aufleben lässt.

    Tanja Krienen

    Kommentar von Campo-News — 13. Juli 2005 @ 20:17

  6. “Du verwechselst da manches: Die Regierung Afghanistans war im September 2001 der formal legale Arm einer terroristischen Vereinigung, einer religiös motivierten, einer aggressiv-religiös motivierten, dazu.”

    Etwas anderes habe ICH niemals behauptet, weshalb ich es begrüßen würde, wenn der Herostrat des “Krieges gegen den Terror”, George W. Bush, dafür sorgen würde, daß wenigstens sein Amtsvorgänger schnellstmöglich hinter Schloß und Riegel wandert (z. B. nach Guantanamo) - was in jenem “freiheitlichen” Amerika, das sich einen Kongreß leistet, welcher dem “Außenminister” Maschadows ein Stipendium verlieh, freilich nicht zu erwarten ist. Jedenfalls habe ich keinen Grund, von meiner Einschätzung der Taliban, wie ich sie bereits 1996 (!) öffentlich formulierte, Abstand zu nehmen: Ihr Afghanistan hatte mit einem säkularen Gemeinwesen so viel zu tun, wie Maschadows “Regierung” als der pseudo-legale Flügel einer gegen Europa und Israel gerichteten islamistischen Terrororganisation oder der US-Verbündete Saudi-Arabien: nichts.

    Kommentar von Digenis Akritas — 13. Juli 2005 @ 21:38

  7. Nun, Clinton ist einer, der nicht zu heroisieren, aber auch nicht zu dämonisieren ist. Mit der Forderung, dass manche Sympathisanten der Demokraten, wie du sagts “schnellstmöglich hinter Schloß und Riegel wandern” sollten, kann ich mich abstrakt außerordentlich anfreunden, finde das aber streng genommen nicht machbar, politisch nicht vertretbar und in der Sache (mit einer Träne im Auge), nicht demokratisch und deshalb ist es abzulehnen.

    Wie unangreifbar wirkt doch aber George W. Bush, wenn man all seine Vorgänger sieht. Sind wir uns da einig?

    TK

    Kommentar von Campo-News — 13. Juli 2005 @ 22:03

  8. “Ich teile mit dir die Kritik an der Afghanistan-Politik der USA in den 80er Jahren, doch ist diese dem kalten Krieg, nicht aber grundsätzlicher – was absurd wäre – Sympathien mit dem Islam geschuldet.”

    Von “Sympathien mit dem Islam”, die die Reagan-Administration zu ihrer Politik einer systematischen Förderung des theokratisch motivierten Terrorismus inspiriert haben könnten, hat hier niemand gesprochen. Ebenso wenig würde ich mich zu der Behauptung versteigen, in der - ebenfalls terroristischen - Nikaragua-Politik dieser Administration einen “anti-katholischen” Reflex der WASP-Elite der Vereinigten Staaten zu sehen. Die Welt der internationalen Beziehungen stellt sich gelegentlich viel einfacher dar: Ein katholischer Priester, der im lateinamerikanischen “Hinterhof” der USA für ein Minimum an Menschen- und Bürgerrechten eintrat, die in jedweder westlichen Demokratie (einschließlich der Vereinigten Staaten selbst) eine Selbstverständlichkeit darstellen, galt (nicht nur) der Reagan-Administration als pro-sowjetischer Kombattant, während islamistische Mordbrenner, deren Heroismus sich in terroristischen Anschlägen auf afghanische Krankenhäuser und Schulen manifestierte, in denen Frauen ihren Beruf ausübten, als Verbündete gegen das “Reich des Bösen” geschätzt wurden.

    Die Amtsnachfolger Präsident Reagans setzten ihre Strategie der Protegierung der regressivsten Elemente innerhalb des islamistischen “Widerstandes” gegen die pro-sowjetischen/russischen Kräfte in Afghanistan umstandslos bis zu den terroristischen Anschlägen auf WTC und Pentagon vom 11.9.2001 fort - ungeachtet dessen, daß die massenmörderischen afghanischen Islamisten sich im Frühjahr 2001 auch am Weltkulturerbe (den Buddha-Statuen von Bamiyan) vergriffen und zur öffentlichen Stigmatisierung der in Afghanistan beheimateten Hindus durch den Zwang zum Tragen eines gelben (!) Kennzeichens auf der Brust schritten.

    Das NICHTHANDELN der westlichen Regierungen in Anbetracht der klerikalfaschistischen Barbarei der Taliban löst bei jedem sittlich empfindenden Menschen den gleichen Abscheu hervor, wie die verlogene Rechtfertigung völkerrechtswidriger Gewaltanwendung gegen das anti-terroristisch handelnde Jugoslawien, auf das eben jene Verbrechen projiziert wurden, deren sich die radikalen Islamisten als tatsächliche Erben des Hitlerismus fortlaufend schuldig mach(t)en. Wenn US-amerikanische und neueuropäische Politiker und “Intellektuelle” am 28.9.2004 - unmittelbar nach dem Kindermassenmord von Beslan - durch einen Offenen Brief die Russische Föderation mit unbegründeten Vorwürfen überzogen und dazu aufforderten, dem Terroropfer Rußland weniger nachgiebig gegenüberzutreten, so zeigen die Unterzeichner dieses schändlichen Aufrufs (einschließlich der ex-maoistischen Sumpfblüte Bütikofer) sehr deutlich, was sie von der Universalität des Rechtes auf Leben und körperliche Unversehrtheit, das auch Bürgern eines von islamistischer Aggression in Frage gestellten Gemeinwesens in Anspruch zu nehmen zusteht, halten.

    Kommentar von Digenis Akritas — 13. Juli 2005 @ 22:31

  9. Du sprachst von der “pro-islamistischen Reagan-Administration” und diese Formulierung ist nichts als anderes als die Unterstellung, Bush sen. habe Sympathien mit dem Islam. Das ist absurd.

    Diese katholischen Priester, von denen du redest und die angeblich für die Freiheit seien, während die Amerikaner eine böse Politik machten, haben in der Tat bei jeder kommunistischen Strolchelei mitgemacht - Cardenal, der weitverbreisteste Irrtum von Vernunft.

    Bitte: Verabscheue andere, wenn es dir wirklich um eine Verachtung und Bekämpfung des Islams geht - aber nicht diejenigen, die zumindest nach dem 11. 9 - spät, aber nicht zu spät - handelten, und nicht BIS HEUTE überhaupt nichts begriffen haben, wie z.B. der Schoßquengler der SPD, Grass - aktuell wieder beim Spiegel. Zu diesem und anderen Knallchargen des Geistes, habe ich schon direkt nach den Anschlägen vom 11. September 2001:

    Das Ende der Intellektuellen

    Fraglich ob die nachstehenden Personen bislang überhaupt zu den Verstandesmenschen gerechnet werden durften, von jetzt an, wird jedenfalls keiner mehr von ihnen zu dieser Gruppe gezählt werden können. Vielleicht sind sie dumm, mag sein, bösartig, wer aber dumm und böse ist - so Kästner - rennt ins Verderben. Ach, wie schön wäre es ihnen dabei zusehen zu dürfen.

    Da wäre der forsche Herr Botho Strauß, der den begonnenen Krieg als einen der “Bösen gegen die Bösen” bezeichnet und jubelt die “Schwurfinger” des WTC seien nun “abgehackt” worden, da hätten wir den sogenannten Komponisten Karl Heinz Stockhausen, dem zum Attentat auf das WTC der Demenzblitz kam: “Das war das größte Kunstwerk, das es je gegeben hat. Dass Geister in einem Akt etwas vollbringen, was wir in der Musik nicht träumen können, dass Leute zehn Jahre üben wie verrückt, total fanatisch für ein Konzert, und dann sterben. Das ist das größte Kunstwerk, das es überhaupt gibt für den ganzen Kosmos. Das könnte ich nicht. Dagegen sind wir nichts, als Komponisten.”

    Nun folgt die kuhäugige Berliner Kultursenatorin Adriene Goehler (Grüne), die als Erklärung für die Zerstörung des WTC anführt: “Sie waren Phallussymbole”! - und hier kommt auch schon den Schmusemann Roger Willemsen, der “die Erhabenheit der Katastrophe” hervorhebt, welche “den Terror des Amüsements” unterbrochen habe. Der Herrenreiter gesichtige Ulrich Wickert legte noch einen drauf “Osama bin Laden ist das amerikanische Familiengeheimnis, der dunkle Doppelgänger des amerikanischen Präsidenten. Die Denkstrukturen sind gleich.”

    Zuletzt der alte SPD-Knatterkopf und Pfeiferstinker Günter Grass mit seiner Strickwesten-Ideologie - er schwadroniert: “Die Gut - oder Böse -Kategorien des amerikanischen Präsidenten”, hätten ebenso wie der extreme Islamismus ihren “religiösen fanatischen Hintergrund”.

    Wie schrieb Henryk M. Broder: “Seit zwei Wochen ist die Friedensbewegung wieder da, eine breite Koalition der nationalen Einheit von Horst Mahler bis Günter Grass…Es scheint, als hätten die Allierten die Falschen befreit. Der Crash of Civilizations findet nicht in den USA und nicht in Afghanistan, sondern auf deutschem Boden statt.”

    Schicken wir sie doch zu ihren Tabilanfreunden, jene so großartige Künstler, so tapfere Widerstandskämpfer gegen das imperialistische Unrecht, die eine so ernsthafte Alternative zur Spassgesellschaft sind.

    Ist die Kultur nur in Gefahr oder schon längst erledigt? Die Frage heißt sie zu beantworten.

    Tanja Krienen

    Kommentar von Campo-News — 14. Juli 2005 @ 10:37

  10. “Verabscheue andere, wenn es dir wirklich um eine Verachtung und Bekämpfung des Islams geht – aber nicht diejenigen, die zumindest nach dem 11. 9 – spät, aber nicht zu spät – handelten, und nicht BIS HEUTE überhaupt nichts begriffen haben, wie z.B. der Schoßquengler der SPD, Grass – aktuell wieder beim Spiegel.”

    Wen ich verabscheue, lasse ich mir nicht von anderen vorschreiben. Meine Verachtung für den politischen Islam jeglicher Varianz in Zweifel zu ziehen, erscheint in Anbetracht der Hekatomben von Veröffentlichungen, die ich seit 1996, als die Taliban unter Einsatz US-amerikanischer Waffen Kabul eroberten und ihrem atavistischen Terrorregime unterwarfen, der Herausforderung der europäischen Zivilisation durch dieses Phänomen widmete, als schlichtweg lächerlich. Von mir wirst Du KEINE EINZIGE Äußerung finden, die sich dahingehend interpretieren ließe, daß irgend ein islamistischer Terroranschlag “auch selbst verursacht” sei. Bitte projiziere Deine ethisch-moralischen “Verirrungen” nicht auf einen redlichen Verteidiger der Prinzipien des säkularen Republikanismus.

    Was Grass betrifft, ist er wenigstens zuverlässig, indem er kontinuierlich Partei für die (islamistische) Barbarei bezieht. Wer - wie Du - sich im Hinblick auf die russischen Anti-Terror-Operationen gegen die Maschadow-Bande ausgerechnet auf Proklamationen beruft, die von Grass mitunterzeichnet wurden, sollte sich die Frage stellen, mit welchem Recht er sich als Gegner des Islamismus und der pro-islamischen (Pseudo-)Linken aufspielt.

    Kommentar von Digenis Akritas — 14. Juli 2005 @ 11:19

  11. schon die grundannahme ist falsch, dass mit babylon in reggae-texten “wir die Weißen, wir, der böse verruchte Westen, der Frauen zu Huren macht, die ihren Körper zeigen, die leben und lieben – und dies ohne Religion” gemeint sind. jamaikaner bezeichnen mit babylon die polizei, lkj spielt auf die 81er riots in brixton an, du weißer rassist.

    Kommentar von alaska — 23. Juli 2005 @ 10:49

  12. Danke, schwärzester aller schwarzen Brüder. Babylon meint IMMER die dekadente Welt und tatsächlich gibt es Tendenzen, die - so wäre meine Empfehlung - dort kritisieren zu wären, nicht aber um die Irrationalität, die euch Drogensüchtigen beherrscht einzuführen, sondern um die Aufklärung wieder auf ein neues und kritisches Fundament zu stellen (Antithetik durch Nietzsche).

    Johnson spricht lapidar von der Schuld Babylons, das zu weit ging, - im selben Sinne, wie jene Bomber wieder glauben, “wir” seien zu weit gegangen. In Wirklichkeit gingen wir nur zu weit in sofern, weil wir es zuließen, dass eine Gestalt wie Livingston gewählt werden konnte.

    TK

    Kommentar von Campo-News — 23. Juli 2005 @ 17:02

  13. Gehirnwaschung gefällig? Einfach Fernseher, Radio und Internet permanent auf die Synapsen wirken lassen, den Amerikanern glauben und ein freier Mensch für eine kurze Zeit sein!

    Menschen können so viel Scheiße von sich geben. Aber wir werden ja sehen, ob der “Gott” Schorsch Walter Busch das Rennen macht, oder vielleicht ein anderer. Mann, ist das ein Schwachsinn hier! Das dümmste, was man sich früh für den Start in den Tag geben kann!

    Blitz und Donner, Schwefel und Feuer auf soviel Dummheit!

    Kommentar von Donner — 1. August 2005 @ 10:08

  14. Die Randalierer tanzten derweil in bizarren Szenen zu entspannter Reggae-Musik – bevor sie wieder zu Pflastersteinen griffen. Einige Jugendliche mochten sich offenbar nur schwer entscheiden zwischen mehreren Musikkonzerten und dem „Krawall-Erlebnis“.

    Kommentar von Campo-News — 27. Januar 2010 @ 09:22

  15. So ist es - http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,779096,00.html

    Kommentar von Campo-News — 9. August 2011 @ 08:04

  16. Das gehört dazu - http://www.youtube.com/watch?v=Nf46z_4TjlA Schluss mit dem Rasta-Faschismus!

    Kommentar von Campo-News — 9. August 2011 @ 18:24

  17. Aha, es ist positiv einen “road dog” zum “Freund” zu haben, damit Weiße auch zu Schwarzen werden - Als neues Vokabular kannten die weißen Amerikaner beispielsweise “dollar cab” für U-Bahn, “road dog” für Freund sowie “cheese”, “gouda” oder “mail” für Geld. - http://www.n-tv.de/wissen/Weisse-lernen-schwarze-Sprache-article5071891.html

    Kommentar von Campo-News — 27. Dezember 2011 @ 08:56

  18. Ekelmenschen feiern - http://www.spiegel.de/politik/ausland/strassenparty-in-london-200-menschen-feiern-thatchers-tod-a-893251.html

    Kommentar von Campo-News — 9. April 2013 @ 08:38

  19. http://www.focus.de/panorama/welt/moderne-sklaverei-in-london-jetzt-spricht-die-familie-des-opfers_id_3432782.html

    Kommentar von Campo-News — 26. November 2013 @ 14:03

  20. Aha - http://www.spiegel.de/politik/ausland/chemiewaffen-saddam-husseins-senfgas-a-997231.html

    Kommentar von Campo-News — 15. Oktober 2014 @ 11:37

  21. Auch ich bin der Meinung, dass zuallerst Syrer selbst ran sollten - was sie auch tun. Hier sind nur Kollaborateure, Deserteure, Islamisten - und einige wenige echte Opfer.

    Die Fraktion derjenigen, die sonst nach der stärkeren Wahrnehmung deutscher Interessen ruft, wird in der Kriegsfrage zu Uschis.

    Auf der Wort der heiligen UN zu warten, hieße, die honorige Fifa und die Herren Blatter und Platini um eine Erlaubnis für ein Fußballspiel zu bitten.

    Ehedem wusste die Arbeiterbewegung, dass Pazifismus keine Haltung sein konnte. Texten wir kreativ ein wenig ein Lied aus dem Spanischen Bürgerkrieg um:
    Mit Gewehren, Bomben und Granaten
    Wird das Ungeziefer ausgebrannt.
    Frei das Land von Banditen und Piraten
    Brüder Syriens denn euch gehört das Land

    Die große Unbekannte stellt natürlich der Falschspieler Obama dar, der täglich mehr verblasst, besonders hinter der Leistung seines Vorgängers.

    2002 textete ich das “Gaslied” aus dem Jahre 1929 um - und es gilt noch immer -der letzte Teil -

    Mit den Friedenlobtiraden wirst Du eingemieft
    Bis die erste Splitterbombe Dich im Magen trifft.
    Bist Du wirst im Krieg verrecken an Schwefelduft.
    Aus dem Schlaf Dich zu erwecken: Die George Bush - Front ruft!

    Krieg dem Krieg! Unser Sieg macht dem Mord ein End.
    Unsre Stärke ist das beste Friedensinstrument.
    Es vertreibt Osamas Bomben vom Horizont
    Das Heer der Stärke: Die George Bush - Front!
    Erst dann wird der Frieden nicht mehr gestört,
    Wenn Osamas Pläne sind zerstört:
    DRUM REIHT EUCH EIN IN DIE GEORGE BUSH-FRONT!

    Text: Max Jensen, Bearbeitung: Tanja Krienen

    2002 schrieb ich folgenden Text, bei dem nur wenige Worte ausgetauscht werden müssen - - - Pazifisten und nationale Sozialisten oder – Wie Hitler trotzdem den Krieg verlor!

    So erleben wir in diesen Wochen und Monaten, eine Renaissance großer Gesten guter Menschen, welche Wahrhaftig - mit Wehrlosigkeit paarend, dem nichts ahnenden, uninformierten Beobachter, ein Spiegelbild der Gutmenschenhölle präsentieren, die als ein Szenario dreiviertelverrückter Phantasten, an ein Bild Hieronymus Boschs erinnert.

    Der neuen faschistischen Herausforderung der terroristischen Taliban oder Despoten vom Schlage Saddams, möchte man mit Frieden und Liebe, Güte und Nachgiebigkeit begegnen – mit Herz und Schmerz. Amen. Könnte man sich vorstellen, wie die Wirkung dieser Leute gewesen wäre, wenn sich Nazi -Deutschland ihrer bedient hätte?

    Blicken wir zurück ins Jahr 1938 - Hitler marschiert in Österreich ein. Die österreichischen Demokraten wollen den Generalstreik ausrufen, die Pazifisten verraten jeden bekannten Widerständler mit dem Hinweis, diese würden die Gewalt befürworten. Im selben Jahr erfolgt die Abpressung des Sudetenlandes von der Tschechoslowakei. Die Pazifisten beruhigen die Welt, Hitler hätte jetzt alles was er will, - der Frieden sei gerettet.

    1.September 1939, 5:45 Uhr - der deutsche Überfall auf Polen. Die Pazifisten erklären schon am Vormittag, die Polen sollten die Waffen niederlegen, Gegenwehr würde die Situation verschlimmern. Jedes Opfer wäre unnütz, man solle stattdessen beten. Die Pazifisten fordern umgehend die polnische Regierung auf, den Wehretat zu kürzen und die gesamte Summe zum Bau von Kirchen zu verwenden. Hitler erklärt: „Was jetzt Polen widerfährt, ist unbedeutend im Vergleich zu dem, was wir schon lange erleiden. Die Deutschen werden seit 50 Jahren erniedrigt und entwürdigt. Ihre Söhne werden getötet, und niemand nimmt Notiz. Der Sturm der Veränderung ist gekommen. Weder Polen noch Amerika, noch die Menschen, die dort leben, werden von Sicherheit träumen können, solange die Juden unser Land nicht verlassen haben.“ (leicht geändertes Zitat von Osama bin Laden)

    Hitler habe ein berechtigtes Interesse vorgetragen, sagen die Pazifisten, der Einfluss der reichen jüdischen Bankiers, die damit verbundene unsoziale Politik, die viel zu hohen Reparationsforderungen nach dem ersten Weltkrieg, dies alles hätte zu berechtigtem Unmut in der deutschen Bevölkerung geführt. Im Übrigen habe man nichts gegen Juden, die Pazifisten stünden absolut neutral zur Judenfrage.

    Als die USA nach dem Gemetzel der Japaner in Pearl Harbour in den Krieg eingreifen, wenden sich die Pazifisten in einer großen Kampagne an die besetzten Völker Europas: Die USA, so erklären sie, hätten den Krieg gewollt, um ihre imperialistische Strategie nun auf Europa auszudehnen. Kaiser Harakiri befürchte zu Recht die Überfremdung seines Landes mit westlichen Einflüssen, falls die USA siegen würden. Der Krieg dürfe jetzt nicht eskalieren, die angreifenden Verteidiger müssten sofort ihre Waffen niederlegen. Man müsse doch an die Frauen und Kinder in Japan und in Deutschland denken, die nun gefährdet wären, man stelle sich auch einmal das Flüchtlingselend vor, das z.B. bei einer deutschen Niederlage entstehen könne.

    Weil die deutsche Wehrmacht vor Stalingrad ein paar Probleme wegen mangelnder Schneeketten bekommt, protestieren die Pazifisten mit einem scharfen Schreiben bei der russischen Regierung über deren UNVERFRORENHEIT, einer tapfer kämpfenden Armee, mit einem derartig rücksichtslosen Winter, unmenschliche Torturen abzuverlangen. Sie warnen, dies hätte Auswirkungen auf die Stimmung in Deutschland; alle Deutschen, überall in der Welt, könnten sich zusätzlich aus Trotz mit ihnen solidarisieren, die Wirkung könne verheerend sein.

    Als im Jahre 1943 einige hundert KZ-Insassen aus Buchenwald, 20 SS-Männer töten, in die Umgebung von Weimar fliehen und sich dort verschanzen können, erreicht die Mitarbeit zwischen Faschisten und Pazifisten einen weiteren Höhepunkt. Hitler schickt eine Gruppe Pazifisten zu den bewaffneten Widerständlern. Simon Silberstein, einer der wenigen Überlebenden des anschließenden Massakers, erzählte in seiner Autobiographie “Nackt unter Guten“: „Sie kamen heran. Etwa 15 meist jüngere Männer, sauber gekleidet, jeder in einer Hand einen Strauß Blumen. Fünf Mädchen waren auch dabei. Sie trugen weiße Schürzen, ein lilafarbenes Halstuch und ein großes Kreuz auf den schwarzen Blusen. Die Mädchen summten ein Lied und manchmal lachte eines von ihnen kurz und hell auf. Zwei Männer kamen auf uns zu. Der Größere lächelte, seine Augen strahlten, auf seinem Bart perlten frische Milchtropfen und er sprach: Seht her, wir sind gekommen, um Euch den Frieden zu bringen. Werft Eure Waffen fort, kehrt ins Lager zurück. Ihr habt ein großes Unrecht begangen, denn ihr habt getötet. Seid vernünftig, das Waldstück hier ist umstellt. Wer sich ergibt, wird gut behandelt.“ Silberstein berichtet, dass sich sofort viele ergeben hätten und weiterer Widerstand zwecklos gewesen wäre. Noch am selben Tag habe man jeden zweiten in der KZ - eigenen Genickschussanlage hingerichtet. Die anderen hätten verschärft arbeiten müssen, sodass bis auf einen kleinen Rest innerhalb der nächsten drei Monate alle gestorben seien.

    Pusteblumen für die Nazis

    Als die Engländer sehen, dass der Widerstand der Deutschen immer noch nicht bricht, forcieren sie die Bombardierungen. Der pazifistische deutsche “Pusteblumen-Bund”, protestiert sofort energisch gegen die Beantwortung des von Goebbels ausgerufenen totalen Krieges. Dieser wäre doch nur ein Kinderspiel gegen nun einsetzenden Terror gewesen und man müsse sich doch nur die Ungerechtigkeiten ansehen, mit denen jeder Deutsche jetzt konfrontiert sei. Jeder Deutsche, so hieße es, sei ein Nazi. Nein, das sei nicht wahr. Nur ein Bruchteil gehöre zu dieser radikalen Bewegung, die meisten Deutschen wären doch friedlich. Man solle die Bomben doch bitte nur – wenn überhaupt, am besten gar nicht – dort hinwerfen, wo sie niemanden treffen könnten – ins Meer oder auf die Zugspitze. Alles andere wäre unzivilisiert.

    Hitler war begeistert von seiner Friedenstruppe, doch angesichts des enger werdenden Spielraumes suchte er neue Verbündete und sandte deshalb eine Botschaft an die „Gruppe Ulbricht“ nach Moskau. Wenn diese nun zurück nach Deutschland käme, so würde er, Hitler, den alten Zwist vergessen, das Gebiet östlich von Braunschweig bis Warschau, den Linken unter einer Bedingung zur Verfügung stellen: Die Partei müsse sich als Zeichen der nationalen Einheit, Partei des nationalen Sozialismus nennen – PDnS. Ulbricht lehnt ab – der Namen wäre zwar ganz passabel, aber mit einem Schwulen führe er keine Verhandlungen. Der deutschen Arbeiterklasse könne es ohnehin nicht zugemutet werden, dass sie unter einem Führer leben müsse, der mit anderen Kameraden im Heu gelegen habe und er, Ulbricht, müsse kotzen, wenn er nur daran denke. Weil außerdem sein alter Berliner Streikkomitee - Kollege „Genosse“ Josef, zudem noch immer seinen krüppeligen Hinkefuß habe, käme für ihn eine Rückkehr unter diesen Umständen nicht infrage, trotz der unbestritten beachtenswerten Erfolge gegen die amerikanisch-jüdische Plutokratie.

    Als dann doch entgegen aller pazifistischen Bemühungen, Deutschland den Krieg verlor, war man im Lager der Pusteblumenfreunde traurig. 60 Millionen Tote hatte es gegeben – ach, warum hatte man nicht auf sie gehört? Das jüdische Volk war fast vernichtet worden – Pech. Die Pazifisten hatten verloren, die Alliierten und die Rote Armee gewonnen. Nun aber soll alles anders werden, diesmal, sagen die Pazifisten, werden alle dran glauben müssen, denn sie glauben ja - an die Apokalypse!

    Kommentar von Campo-News — 4. Dezember 2015 @ 00:40

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