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16. Februar 2022

Wir kehren langsam zur Natur zurück

Abgelegt unter: Allgemein — Campo-News @ 15:29

109686790_3062299197172277_3739742126232337372_n.jpgVon Tanja Krienen

Aus aktuellem Anlass, geht es doch jetzt – nach Atom, Kohle, Öl und Gas – den Pelletöfen und Kaminen an den Kragen. Da bleibt wohl nur Dung. Also: die Parteiprogramme der Grünen und der Abfall ihrer größten Hornochsen.

Wir kehren langsam zur Natur zurück

Zwischen „naturliebend“ und „liebend gern über Natur schwadronieren“ besteht ein ebensolcher Unterschied, wie zwischen „richtig handeln“ und verschlimmbessern. Klassisch zu sehen, an dem Unterschied zwischen Menschen, die naturliebend leben und den politischen Instrumentalisierenden dieser Haltung, den ehemaligen Stadtindianern und „Unter dem Pflaster liegt der Strand“-Pseudohippies, die sich „Die Grünen“ nennen und weite Teile des Nachwuchses, der sich mittlerweile als Entwuchs entpuppt, manipulierend unter Kontrolle hält.

Diese „Grünen“ haben es jedoch durch eine medial begleitete Dauerkampagne geschafft, als Lösungsträger für vielerlei Probleme, eigentlich für alle dieser Welt, zu erscheinen – obwohl sie auf unzähligen Gebieter als Verursacher zu markieren sind. Wer sich auf seine Fahnen schreibt „nachwachsende Rohstoffe“ zu verbrauchen, wird die Natur stärker als je zuvor verpflichtend benutzen und ihre Ressourcen verschwenden, dabei Ödnis, Monokulturen und Dreck hinterlassen. So drehten sich alle maßgeblichen grünen Vorschläge ins Gegenteil und wirken kontraproduktiv.

Ein paar Beispiele: Wir hören, die weltweite Getreideernte reiche nicht aus (eine unbewiesenen Behauptung). Und: Ja warum denn nicht? Von wem stammt der Vorschlag, Acker und Anbauland einseitig zur Züchtung von Monokulturen umzuwandeln, auf dass dort Mais für Biogas wachsen soll? „Drum rin mit die Schrippen in die Feuersbrunst“ hieß es in einem alten Lied, welches die Getreidevernichtung thematisierte. Nichts anderes passierte hierzulande und anderswo, wo man – unter Zahlung von erheblichen Subventionen – dieser grotesken Initiierung auf den Leim ging.

Damit sind wir auch schon beim Verlust der Wiesen, dem gleichzeitigen Niedergang der Insektenpopulationen, der Ausdünnung der Vogelwelt und dem Verschwinden anderer kleiner Erdbewohner. Es ist die grüne Agrarpolitik, die „Biosprit“ herstellen möchte, dabei – wie oben – Monokulturen und Pseudowiesen entstehen lässt und somit natürliche Räume zerstört. Nur zu einem geringen Teil tragen zufällige Wetterphänomen einer regionalen “Dürre” oder der – zugegeben – zu starken Viehfutternachfrage durch den ungezügelten Fleischverbrauch hieran schuld.

Es sind auch die Grünen, die Naturschutzgesetze in Macht gossen, welche zum Beispiel verhindern, dass tatsächliche Überpopulationen, wie z.B. Krähen in Großstädten oder ländlichen Räumen, nicht an der Brut gehindert werden dürfen, statt später gegen lebende Tiere vorzugehen. Wie auch bei den Rehen, deren Abschussquoten nie höher als unter den Grünen waren, nachdem die Losung „Baum statt Bambi“ das Handeln diktierte.

Während ehedem die „Fernheizung“ als saubere Heizung überall beklatscht wurde, geht man seit geraumer Zeit einen anderen Weg: Kaminbefeuerung, Holzverbrauch usw. seien zu empfehlen, ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, dass dann unweigerlich eine höhere Feinstaubbelastung entsteht, von den Nutzungsschäden der Böden einmal abgesehen.

Das Problem, das die Grünen nicht lösen können, obwohl sie als Haupt-Mitverursacher gelten dürfen, muss erst noch erfunden werden. Der Schrei nach Wohnungsenteignungen wird nicht zufällig am lautesten von jenen erhoben, die den ungeregelten Zuzug von Millionen ermöglichten und somit den Markt u.a., in Schieflage brachten. U.a. heißt: Dämmungswahn, Erhöhung der Grundsteuer B und der Eigentums-Erwerbskosten, Strompreiserhöhung, künstliche Wasserverknappung und Preiserhöhung, Smartmeter, Passivhäuser usw., alles Faktoren, die maßgeblich auf das Konto der Grünen gehen, den Standard erhöhen, somit das Wohnen verteuern und Neubauten fast unerschwinglich machen.

Nicht selten waren in der Vergangenheit der Rückgriff auf „die Natur“ und die Forcierung antizivilisatorischer und anti-intellektueller Verhältnisse ein und dasselbe. Wenn Naturzustände immer gut sind, braucht es auch keine gesellschaftliche Reflexionen, keine Psychologie, auch darum macht man zunehmend um letzterer einen großen Bogen und würde keinen Freud nicht nach der bekannten und überaus großen bunten Parade, zum Zug bringen.

Die Grünen erscheinen so als reaktionärste, heuchlerischte und irrationalste Kraft des offiziösen Politbetriebes. Das Marschieren wurde längst abgelöst, resp ersetzt, durch lautes vernehmbares unterirdische Klopfen einer neuen Diktatur – es entstand durch das Hüpfen kindischer Massen, grollt sukzessiv und wird wie ein Tsunami über unseren Köpfen zusammenzuschlagen.

April 2019

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