Der neue Blog ist unter http://campodecriptanablog.apps-1and1.net erreichbar




10. März 2015

Fremdenfeindlichkeit

Abgelegt unter: Allgemein — Campo-News @ 11:53

Fremdenfeindlichkeit

Ehedem wurde der Fremde, selbst wenn er derselben Nation oder Volk entstammte, nicht selten misstrauisch beäugt, sobald er in die Sphäre des eigenen Lebensbereiches und der natürlich gewachsenen Umgebung eintrat. Dies Verhalten ist nicht nur logisch, sondern auch kulturell gegeben, sicherte es nicht zuletzt in grauer Vorzeit das Überleben der eigenen Gruppe, die durch äußere Gewalt, innere Zersetzung oder eingeschleppte Krankheiten bedroht werden konnte. Als die Zivilisation zunahm, die gemeinsamen und geschützten Räume wuchsen, die Entfernungen anderseits schneller überbrückbar waren und der den Wohlstand mehrende Handel für jederman seine positiven Wirkungen entfaltete, nahm die Feindlichkeit gegenüber den Durchreisenden oder der Gäste ab.

Deutliche Spuren, mehr als das sogar, waren davon auch noch in der beginnenden Zeit des Massentourismus zu bemerken und reichen bis in unsere Zeit. Denn trotz der Aussicht auf Geld, das der nur zeitweise bleibende Urlauber mitbrachte, blieb die Skepsis bei vielen Einheimischen bestehen, sei es aus Angst vor der Veränderung oder sogar aus der Befürchtung einer Dominierung des eigenen Lebensbereiches durch die Unbekannten. Nicht selten stieß der Reisende auch auf eine mentalitätsbedingte Ablehnung und zwar in jenen Fällen, da die Grundvoraussetzung für eine Willkommenheißung des Besuchers, eine gewisse Offenheit und Gastfreundschaft, auf Grund typbedingter Eindimensionalität nicht gegeben war und zu einer echten Fremdenfeindlichkeit ausuferte.

Fremdenfeindliches Verhalten zeigt seinen doppelbödigen Charakter ausgerechnet dort, wo gleiche Namen bei verleugneter Verwandtschaft Tür an Tür zu finden sind. Auch hier wird die Sippe geschützt, vor jenem fremden Blut, welches hier tendenziell positiv wirken, jedoch auch eine verhängnisvolle Eigentumsdebatte mit sich ziehen könnte. Zudem bestehen in kleineren Gemeinschaften Machtstrukturen, die sich durch den Zuzug weniger kalkulierbarer und eigenständiger Individuen, in ihrer konkreten Ausprägung als Gefahr entpuppen könnten. Wohlgemerkt, es ist hier die Rede von der ganz normalen Ansiedlung sogar mittels Eigentum in einer üblichen deutschen Dorfgemeinschaft.

Wer also schon gegenüber Fremden des eigenen Volkes feindlich gesonnen ist, selbst gegen solche, die Geld mitbringen und/oder für sich selbst sorgen, aber nicht einmal in einem offenen Wettbewerb seine gelebte Kultur zu verteidigen vermag, wird von der Zeit mit vielen guten Gründen überholt. Um sich auf der neuen modernen Ebene zu bewähren, bedarf es auch der Anstrengung aller. Wer diese unternimmt und als ursächlich neuer Staatsbürger oder Kulturfremder in einem Land wohnen will, benötigt Zugangsvoraussetzungen, Kenntnisse und Bedingungen, resp. Spielregeln-Beachtungen. Erfüllt er sie, ist er also mit jenen Gruppen kompatibel, so erhält er einer längeren Prüfung Zusagen, Erlaubnisse und Zugänge. Nur wer sich verständlich, ähnlich und passend einordnet, unter Berücksichtigung einer gewissen Bandbreite von Verhaltensweisen und individuellen Ausprägungen, wird formal zu einem gleichrangigen Mitglied einer Gemeinschaft. Grundvoraussetzung ist dabei auch, dass der Kandidat für sich selbst sorgt und der Gemeinschaft etwas geben kann. Wenn der Fremde seine fremden Eigenarten so modifiziert, nivelliert und modernisiert, auf dass er nur privat eigenen Regeln folgt, kann aus dem Fremden der Bekannte werden. Deutschland ist seit ewigen Zeiten “durchlässig”, sofern der Fremde und sein Angebot nachgefragt wurde, sich bewährte und das Vorhandene positiv ergänzte.

Doch der Fremde der fremd bleiben will, der sich in seiner Begrenztheit, in seiner archaischen Art, in seinen Wertvorstellungen aus jahrhundertealter und unzähliger Generationen Entfernung lebend separieren will, der also die Parallelexistenz als “Integration” weiterer Parallelen betrachtet, der schließt sich selbst aus und ab. Auch darum muss die alte Forderung nach “Assimilation”, zumindest soweit es geht, wieder instand gesetzt werden. Wer jenen Fremden feindlich gegenüber steht die ihre Feindschaft erklären, handelt logisch, selbsterhaltend und in der Sache angemessen. Wer sich gegenüber Personen oder Gruppen schützt, die voraussetzungs - und bedingungslos, ohne Erlaubnis, ohne Fähigkeiten, ohne Geld und ohne lautere Absichten in einen Wohnbereich eindringen, handelt in einem wahren Sinne Menschenfreundlich gegenüber der gewachsenen Gruppe, der Gesellschaft und auch der eigenen Familie. Mit dem ursprünglichen Begriff der Fremdenfeindlichkeit hat es nicht im Geringsten zu tun, wenn eine Gesellschaft keine Bereitschaft zeigt, für nicht Angefragte Kosten verschiedenster Art zu tragen. Der Fremde, der temporär bleibt oder sich über Jahre hinweg so qualifizierte um nachgesucht zu werden, der sich selbst trägt oder etwas beiträgt, der überdies bittet und Regeln beachtet, verwischt die Unterschiede zwischen den Gruppen. Aber auch nur er.

14 Kommentare »

  1. Veröffentlicht bei der Huffington Post - http://www.huffingtonpost.de/tanja-krienen/fremdenfeindlichkeit-zuwanderer-integration_b_7916386.html?utm_hp_ref=blogs

    Kommentar von Campo-News — 3. August 2015 @ 13:10

  2. Wie sie bei einer komplizierten Gesamtgemenge alle Register ziehen - http://www.focus.de/politik/deutschland/vizekanzler-am-ort-der-schande-keinen-millimeter-raum-geben-gabriel-warnt-vor-rechtem-mob-bei-heidenau-besuch_id_4899322.html

    Kommentar von Campo-News — 24. August 2015 @ 12:57

  3. http://cora-stephan.blogspot.de/2015/09/uber-identitat.html

    Kommentar von Campo-News — 17. September 2015 @ 16:43

  4. Zum Beispiel der Fakt: Eine Million Moslems, davon 700 Tausend junge Männer, sind 2015 nach Deutschland gekommen und täglich kommen mehr. Die Assoziationen sprudeln: Die jungen Männer sind ja dreimal so viele, wie unsere Armee und Polizei zusammen… Es fehlen plötzlich ein paar hunderttausend Frauen in der Gesellschaft… Die meisten von denen müssen vom Sozialsystem alimentiert werden… Die müssen ja irgendwo wohnen… Kommen da Gewalttätige oder Kriminellen, womöglich auch Terroristen…

    Hindern sie mal ein Gehirn an solchen Gedanken. Die Leute, die da nach Deutschland kommen sind darüber hinaus noch von einem anderen Stamm. Das war schon in der Urzeit hochgefährlich und Furcht vor ihnen, gegründet auf jahrtausendalte Erfahrung, steckt tief in unseren Genen. Mitten in diesen Wahrnehmungsprozess platzen weiter Informationen: „Was guckst du“ – Gewalt, Sex-Übergriffe, Einbrüche ohne Aufklärung, Kostenlawinen, ….

    Die Bürger leiden unter dem Verlust ihres Grundvertrauens in die eigene Sicherheit. Noch vor Kurzem konnten sie sich in ihrer Wohnung, im öffentlichen Raum und in den öffentlichen Transportmitteln sicher fühlen. http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/irrationale_ngste_und_weisse_schimmel

    Kommentar von Campo-News — 28. Februar 2016 @ 16:20

  5. Sehr gut -

    Neudeutsch für „Weltfrieden und Völkerfreundschaft“

    Für „Toleranz und Weltoffenheit“ stehen nicht nur sämtliche politischen Parteien in Deutschland (außer der AfD), sondern auch Kirchen, Gewerkschaften und Sportvereine. Als Motto wird es auf Luftballons, Fußballtrikots oder Brötchentüten gedruckt. Das durchgenudelte Duo ist zur reinen Propagandaformel degeneriert, so wie zu DDR-Zeiten „Weltfrieden“ oder Völkerfreundschaft“. Ersetzte man es überall durch „Tortenguss und Wellpappe“, würde das kaum jemand bemerken, denn es bedeutet nichts mehr. Und das ist schade, besonders für die Weltoffenheit.

    Weltoffen war früher, wer in die Fremde ging, weil es ihm daheim zu eng und kleinkariert wurde, wer andere Länder oder Kulturen kennenlernen wollte, Wanderburschen etwa, Forschungsreisende oder Eichendorffs „Taugenichts“. Neugierig und offenen Herzens zogen sie in die Welt hinaus. Aber erstens war das nicht jedermanns Sache – manche Menschen bescheiden sich mit dem, was sie haben und richten sich gern gemütlich darin ein – und zweitens galt es nur für eine bestimmte Lebensphase. Der Wanderbursche war so lange weltoffen, wie er auf Wanderschaft und somit auf die Gastfreundschaft anderer angewiesen war. Wenn er sich nach einigen Jahren irgendwo niederließ, Meister wurde und eine Familie gründete, waren andere Tugenden gefragt.

    Weltoffen müssen in erster Linie Zuwanderer sein - bei uns ist es umgekehrt http://www.achgut.com/artikel/toleranz_und_weltoffenheit_im_mausoleum_der_totgedroschenen_phrasen

    Kommentar von Campo-News — 10. Mai 2016 @ 06:41

  6. Interesse ist keine Diskriminierung http://www.rolandtichy.de/kolumnen/aus-aller-welt/in-der-opferrolle-wenn-sich-kinder-von-migranten-nicht-als-deutsche-fuehlen/

    Kommentar von Campo-News — 1. Juli 2016 @ 09:11

  7. Focus -

    In Berlin hat ein Kleingartenverein zwei türkischen Familien die Aufnahme verweigert. Die Begründung, die der Chef der Kolonie, Helmut Matthes nannte, empört viele: Er lehnte die Zuwanderer wegen zu vieler “nicht-deutscher” Gärtner im Verein ab.

    „Die sind nicht integrierbar. Sie nehmen nicht an Veranstaltungen teil, schicken die Kinder nicht zu den Festen“, sagt Vorstand Matthes der „Berliner Zeitung“.

    Des Weiteren sollen sich nicht-deutsche Bewohner laut Bezirksverband der Kleingärtner über Frauen im Bikini und Bier trinkende Männer beschwert haben. Außerdem verärgerten sie Nachbarn, weil sie am Sonntag den Rasen mähten.

    Laut “Berliner Zeitung” wandte sich einer der Kleingärtner an Kolonie-Chef Matthes und sagte über eine freie Parzelle: „Setz mir da bloß keinen Türken rein“.
    “Diskriminierend und rassistisch”

    Die betroffenen türkischstämmigen Familien sollen sich nach dem Vorfall an das Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin des Türkischen Bund in Berlin-Brandenburg (TBB) gewandt haben. Dieses machte den Fall öffentlich.

    „Das ist ein Skandal, diskriminierend und rassistisch. Weder bekommen sie eine Entschuldigung noch einen Garten“, sagte Kerstin Kühn vom Antidiskriminierungsnetzwerk. Die Bezirksbürgermeisterin von Schöneberg, Angelika Schöttler (SPD), kritisiert das Verhalten der Kolonie und des Kleingärtner-Bezirksverbands als fremdenfeindlich.

    Kommentar von Campo-News — 1. Juli 2016 @ 09:54

  8. Natürlich ist Claus Kleber nicht zu dumm, um den Unterschied zwischen „Gegner der Zuwanderung“ und „Feind der Fremden“ verstehen zu können. Nicht aus Unwissenheit macht er den Gegner zum Feind. Er tut es wissentlich. Er sorgt mit seinem Wort dafür, dass sich ein falsches Bild über die FPÖ und die Bürger unseres Nachbarlandes verbreitet. Das ist eine Irreführung der Öffentlichkeit (volkstümlich auch „Lüge“ genannt). http://www.achgut.com/artikel/im_gefaengnis_der_worte_1_fremdenfeindlich

    Kommentar von Campo-News — 4. Juli 2016 @ 06:39

  9. Es ist unstreitig, daß durch die fremde Invasion der letzten Jahre und der Gegenwart für das deutsche Volk in der Endrechnung ein gewaltiger materieller Schaden entstanden ist und in der Zukunft noch mehr entstehen wird. Selbst die Regierung schätzt diesen Schaden auf Hunderte von Milliarden Euro ein, was ich bezweifle, denn bis zum Jahre 2020 müßten wir bereits bei einer Billion angelangt sein. Heißt, dieses (Steuer-)Geld kommt nicht mehr dem deutschen Volk, das es erwirtschaftet hat, zugute, sondern dem Fremden. Allein die für sie und ihre Familien zu bauenden Häuser werden auf 70 bis 100 Milliarden Euro prognostiziert. Was wiederum impliziert, daß der Autochthone durch das Fremde einen materiellen Schaden erleidet, weil ja durch die anderweitige Verwendung dieses Steuergeldes keine Häuser für ihn gebaut werden können. Steuern in Deutschland werden vorrangig für das deutsche Volk eingetrieben und nicht für Fremde. Wäre es anders, so wäre es Volksverrat. Die materielle Bevorzugung von Fremden ist deswegen ein feindlicher Akt. http://der-kleine-akif.de/2016/08/02/mehr-fremdenfeindlichkeit-wagen/

    Kommentar von Campo-News — 3. August 2016 @ 06:31

  10. Ich fasse es nicht: Jakob, der Augstein, äußert sich “rechtspopulistisch”, fast “naziaffin” und stellt alles in Frage, was sich hier etablierte. Mit Worten, für die man mich teeren und federn würde, wenn es erlaubt wäre: “Und in Zukunft sollte gelten: Wer in Deutschland geboren wird, ist automatisch Deutscher. Und nur das.” Meine Güte! Das wird ja noch spannend. Oder kehrt er hier aus, was er als Rückstoß befürchtet? Er bebt, sozusagen - http://www.spiegel.de/politik/deutschland/doppelpass-fuer-deutschtuerken-war-ein-fehler-kolumne-augstein-a-1106072.html

    Kommentar von Campo-News — 4. August 2016 @ 14:20

  11. http://www.focus.de/politik/deutschland/hat-nicht-unbedingt-etwas-mit-rassismus-zu-tun-anthropologe-dieser-ur-menschliche-instinkt-steckt-hinter-der-angst-vor-fluechtlingen_id_6225212.html

    Kommentar von Campo-News — 20. November 2016 @ 12:34

  12. http://www.achgut.com/artikel/kein_koelsch_fuer_nazis_darfs_denn_ein_alt_sein

    Kommentar von Campo-News — 26. Februar 2017 @ 09:01

  13. Kein Hass, aber Skepsis

    Es greift zu kurz, wollte man den valencianischen Jugendlichen Ausländerhass unterstellen, weil sie unter anderem für eine Ausweisung bestimmter Nordafrikaner aus Spanien plädieren. Die Wahrheit stellt sich differenzierter dar. Unbestritten stoßen im
    Zusammenleben von Spaniern sowie andere Europäern sowie Afrikanern oder Menschen arabischer Herkunft unterschiedliche Alltagskulturen aufeinander, deren Folgen nicht selten mit mangelhafter Akzeptanz der gewachsenen Lebensweisen der Einheimischen korrespondieren.

    Wir können nicht vor diesem Fakt die Augen verschließen, sind doch unterschiedliche Auffassungen von Recht und Tradition offenkundig. Nicht nur zum Beispiel im Falle der angesprochenen Eheschließungen von Sinti und Roma, sondern der damit verbundenen rechtlichen Stellungen der Frauen im Allgemeinen. Zudem sollte jeden irritieren, auf wieviel Zuspruch die extremistischen Islamisten in der arabischen Welt stoßen und niemand darf glauben, dies hätte nicht mit umgekehrten Hass auf die westliche freiheitliche Lebensart zu tun.

    Vergessen wir auch nicht, dass sich viele Immigranten schlicht nicht legal in Spanien aufhalten. In Deutschland empört sich man gern und schnell, wenn andere Länder mit einem erhöhten Sicherheitsbedürfnis potenzielle Einwohner an eigenen Maßstaben messen. Für EU-Bürger gelten aber überall in der Gemeinschaft andere Regularien als für die Bürger aus anderen Bereichen dieser Welt.

    Zunehmend wird die Gesellschaft durch Kriminalität bedroht, von derer Dimension nicht einmal die Bewohner deutscher Großstädte etwas ahnen. So wünschenswert auch gleiche und freie Bedingungen auf der Welt wären, sie bestehen noch nicht, und die vorhandenen Hindernisse sind nicht allein durch den „guten Willen“ oder ihre
    Verdrängung abzubauen. Für die Existenz dieser Probleme und ihre Reaktion durch valencianische Jugendliche, die mit ihren Äußerungen mehrheitlich keinen Hass, sondern lediglich Skepsis andeuten, sollte man diesen nicht die Schuld geben. Es wäre eine unzulässige

    Verkürzung einer komplizierten Sachlage. Dezember 2002

    Kommentar von Campo-News — 17. April 2017 @ 06:41

  14. Macht das Kuschelhormon auch aggressiv?

    Was also weiß die Wissenschaft bisher sicher über das Hormon? Als bestätigt gilt seine prosoziale Wirkung. Ein Stoß aus einem Hormon-Nasenspray reicht mitunter aus, um Menschen tendenziell vertrauensseliger und einfühlsamer zu machen. “Es ist ein Hormon der Nähe, welches von entscheidender Bedeutung bei Blickkontakt, Empathie oder angenehmen Berührungen ist”, sagt Heinrichs. Immer wieder tauchen aber auch Zweifel auf: Eine niederländische Arbeit etwa legte 2011 nahe, dass Oxytocin Misstrauen und Aggressionen zwischen Mitgliedern verschiedener sozialer Gruppen schürt. Schnell war in den Medien von den “dunklen Seiten” des Kuschelhormons die Rede.

    “Ein vorschnelles Urteil infolge falscher Interpretation”, betont Neurowissenschaftlerin Neumann, “denn die eigene Gruppe oder Familie nach außen zu schützen und notfalls zu verteidigen, gehört evolutionsbiologisch zu den wichtigen Aufgaben des Neuropeptids.” Sie nennt als Beispiel eine Stute, die aggressiv auf Eindringlinge reagiere, um ihr Fohlen zu schützen. Auch Heinrichs erläutert, dass die Ergebnisse schlicht falsch interpretiert wurden: “Die eigene Gruppe zu bevorzugen, lässt sich nicht mit Aggression gleichsetzen.” http://www.apotheken-umschau.de/Hormone/Oxytocin-Mehr-als-ein-Kuschelhormon-519987.html

    http://www.achgut.com/artikel/unbequeme_wahrheiten_ueber_das_reisen

    Kritische Stimmen zur Kampagne sind kaum vernehmbar. Nur die Querdenker von der linksalternativen Tageszeitung (taz) schießen quer: “Ganz Deutschland”, spottet das Blatt, “sitzt auf dem Sofa und streichelt seinen Bimbo.” Die Kampagne, rügt die taz, sei teilweise von “kaum zu überbietender Dämlichkeit”. Die zur Schau getragene “Bimbophilie” der Medien sei, wie der ganze “multikulturelle Propagandarummel” der letzten Wochen, eine Art “Mogelpackung”. Der Fremdenfurcht werde lediglich eine naive “Ausländersentimentalität” entgegengesetzt. http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9272170.html

    Die erste Meldung handelt von der latenten Fremdenfeindlichkeit der Niederösterreicher. Deren zuständiger Landesrat (von der rechts-populistischen FPÖ) will Asylbewerber einem Bericht der „Welt“ zufolge in Zukunft deutlich stärker auf die Werte des Landes einschwören. Jeder Kandidat solle neben den üblichen Verwaltungsunterlagen „Zehn Gebote der Zuwanderung“ erhalten. Zusätzlich solle es „Wertekurse“ und Integrationsprojekte in 15 verschiedenen Sprachen geben.

    Die Gebote riefen beispielsweise zur Einhaltung der Gesetze oder zum Deutschlernen auf, schreibt die Zeitung. Das zehnte Gebot lautet demnach: „Du sollst Österreich gegenüber Dankbarkeit leben“. Auch zur Achtung der Religionsfreiheit und zur Erziehung von Kindern nach „österreichischen Werten“ soll es eigene Gebote geben. (Foto: Christof Stache/AP) https://www.spiegel.de/politik/deutschland/nachrichten-am-morgen-die-news-in-echtzeit-a-1266549.html

    Die Verkäuferin fragt sich, was ihre Schuld sein soll

    Versetzen wir uns in die Lage eines gewöhnlichen Bürgers, also eines angeblichen Vertragspartners dieses Gesellschaftsvertrages. Diesem Bürger, etwa einer Verkäuferin im Supermarkt (es könnte auch ein Verkäufer sein), erzählt man nun, sie sei schuld daran, dass Menschen in Afrika und Asien in Armut lebten und müsste daher die Benachteiligten dieser Welt in großer Zahl aufnehmen. Wie viele genau, bleibt offen. Grenzen seien von gestern, heute sei die Welt offen und tolerant. Außerdem sei das gut für die Wirtschaft und die Rente.
    Die Verkäuferin fragt sich, was genau ihre Schuld sein soll und ob die Neuankömmlinge tatsächlich Wirtschaft und Rente stabilisieren. Nach ihrer Beobachtung arbeiten viele nicht, sondern beziehen Sozialleistungen. Sie hat zeitlebens in die sozialen Sicherungssysteme einbezahlt und kann sich nun leicht ausrechnen, dass bei einer immer größeren Zahl von Nutznießern, die nicht einbezahlen, für sie am Ende weniger übrig bleibt.
    Mit Sorge betrachtet sie auch, dass viele Zuwanderer Muslime sind, deren Ideologie nicht unbedingt zur Landeskultur passt, etwa was die Stellung der Frau, das Verhalten gegenüber Andersgläubigen und das Aushalten von Kritik an ihrer Religion angeht. Sie befürchtet, dass das noch erhebliche Konflikte geben wird, was gegenüber dem bisherigen Leben eine deutliche Verschlechterung bedeutet.
    Unsere Verkäuferin sieht weiter, dass ihr Supermarkt jetzt einen Sicherheitsdienst hat, das war früher nicht der Fall. Auch bemerkt sie, dass zahlreiche Zuwanderer gegenüber Frauen wenig bis gar keinen Respekt an den Tag legen. Sie ärgert sich auch, dass sie nicht mehr allein durch den Stadtpark joggen oder im Sommer unbeschwert knappe Kleidung tragen kann. Immer seltener hört sie ihre Muttersprache in den Schlangen an den Kassen. Sie fragt sich, wie sich Menschen überhaupt noch an Gesetze halten sollen, wenn sie sie nicht kennen, noch nie von ihnen gehört haben, sie nicht mal lesen können?
    Unsere Verkäuferin hat, wie viele, gelernt, ihren Unmut zu diesen Themen nicht mehr offen zu äußern. Eine ehemalige Freundin hat ihr vorgeworfen, „rechts“ zu sein, und ihr deshalb die Freundschaft gekündigt. Auch erwartet der Eigentümer der Supermarktkette von seinen Mitarbeitern ein Bekenntnis zu Ausländerfreundlichkeit und Diversität. https://www.achgut.com/artikel/entreignung_und_beschimpfung_schaffen_populismus

    https://www.spiegel.de/reise/europa/hallstatt-in-oesterreich-und-frozen-ii-wir-halten-das-nicht-mehr-aus-a-2b9193fb-6232-4184-b0ec-6d45b2e622e4

    https://www.soester-anzeiger.de/lokales/werl/tuerkisch-islamischen-gemeinde-werl-aergert-sich-ueber-nachzahlungen-13542461.html

    Es zeigt zunächst, dass er nach 46 Jahren nicht aus dem Türken-Milieu herauskam - https://www.focus.de/politik/deutschland/ahmet-kuelahci-im-interview-wir-brauchen-einwanderung-wie-sich-die-gesellschaft-gegen-hass-stark-machen-sollte_id_11710368.html

    Die Leute sprachen Englisch, sie sprachen über ähnliche Dinge, sie fühlten sich verbunden. Es gab viele Ausländer oder Nachkommen von Ausländern, aber in der Straße war man sich nicht fremd. https://www.achgut.com/artikel/london_eine_stadt_ohne_buerger

    Kommentar von Campo-News — 31. August 2017 @ 06:46

RSS-Feed für Kommentare zu diesem Beitrag. TrackBack-URL

Einen Kommentar hinterlassen

You must be logged in to post a comment.

kostenloser Counter

Weblog counter