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3. März 2015

Anne und Anton. Mechanische Sprechautomaten bei Plasberg

Abgelegt unter: Allgemein — Campo-News @ 11:32

Der feministische Sprechapparat Anne Wizorek spricht hauptsächlich, wenn anderen das Wort erteilt wurde. Man sieht es ihm an, wie gern er das macht. Er lächelt nie. In seinem Inneren befindet sich eine Mechanik, die zu jedem Wort eine Geste ausformt. Wenn er zum Beispiel vergleicht, sirren seine als Arme dienenden Seitenstreifen wie bei einer Karate-Simulation aufeinander zu, um in einem vorher exakt abgestimmten Maß zum Stehen zu kommen. Zack! Genau so weit und nicht ein Millimeter mehr. Empört er sich über einen für jedermann eigentlich belanglosen Fakt, und meint, es müsse damit Schluss sein, so macht er eine Zischgeste knapp über der Halsschlagader, als wolle er…Sie wissen schon. Will er auch, kann er aber nicht. Lebendige Augen hat er nicht, dafür aber viele Worte im Programm die so viel Sinn machen wie „Der Igel und der Hase sind gleich weil sie vier Beine haben“ oder „Mehr ist nicht mehr wenn es weniger wär“. Die Logik seiner kaskadenähnlichen Verbalwasserfälle, dem kein einziger selbstständiger Gedanke Einhalt bietet, geschweige ein auf Vernunftprinzipien beruhendes Argument stoppt, gleicht der Lebenswirklichkeit eines Wasserflohs: viel kennt er nicht und an Land ist es ihm fremd. Schachtürkengleich lässt uns die Apparatur ein ums andere Mal staunen, gottlob äußerte er sich diesmal nicht zur Frage was er, der kämpferische feministische Sprechapparat von Frauen hält, die eine Burka tragen. Denn au, das fände er schwierig bis rassistisch, denn es sind „westliche Feministinnen (die) ihre Vorstellung von Befreiung auf Frauen übertragen, von deren Lebensrealität sie wenig wissen“, wie er in einem STERN-Interview sagte. Der Spechapparta Anne kanns, was genau, wissen wir nicht, auch nicht, warum er in der Sendung war.

Die Sprechpuppe Anton hat direkt von Gott dem Herrn einen Bart erhalten, sie selbst wird sich doch niemals dafür entschieden haben können, denn das wäre der Gleichheit der Geschlechter ziemlich abträglich. Sie verfügt über zwei Einstellungen: einen schräg nach links geneigten Kopf und einen ebenso nach rechts geneigten. Das ist schon viel und geradezu revolutionär oder evolutionär und ökopaxig angelegt. Geschlechtlich erscheint die Puppe ziemlich klassisch, aber gerade darum trampelt sie wohl auf jedweder Logik herum als wären Biologie, Genetik und sämtliche Ursache-Wirkungsprinzipien durch das ZK der Ökosozialisten regelbar. Die letzten Experimente dieser Art wurden, so dachten wir, vor etwa 70 Jahren eingestellt. Anton, die Sprechpuppe, hat einen Defekt. Bei anderen ihrer Art leuchtet ein Lämpchen, wenn sie die Unwahrheit sagen, doch sie wird noch blasser, als sie ohnehin schon ist. Mit Christian Morgenstern erinnern wir uns, weil es bekanntlich immer so endet:

Ein Hecht, vom heiligen Anton
bekehrt, beschloß, samt Frau und Sohn,
am vegetarischen Gedanken
moralisch sich emporzuranken.

Er aß seit jenem nur noch dies:
Seegras, Seerose und Seegrieß.
Doch Grieß, Gras, Rose floß, o Graus,
entsetzlich wieder hinten aus.

Der ganze Teich ward angesteckt.
Fünfhundert Fische sind verreckt.
Doch Sankt Anton, gerufen eilig,
sprach nichts als: “Heilig! heilig! heilig!”

10 Kommentare »

  1. http://www.focus.de/politik/deutschland/focus-online-interview-zu-hart-aber-fair-kubicki-zu-thomalla-ihr-offensiver-flirt-hat-mir-die-sprache-verschlagen_id_4516321.html

    Kommentar von Campo-News — 3. März 2015 @ 14:44

  2. http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/falsche_freunde_und_falsche_feinde._die_halbe_wahrheit_ist_eine_ganze_luege

    Kommentar von Campo-News — 21. Juni 2015 @ 11:03

  3. Aber Til Schweiger und Co, die sind immer sachlich. Ein weitere Tiefpunkt der Zensur - http://www.spiegel.de/kultur/tv/hart-aber-fair-plasberg-talk-wegen-sexismus-vorwurf-aus-mediathek-geloescht-a-1049366.html

    Kommentar von Campo-News — 23. August 2015 @ 05:38

  4. http://boess.welt.de/2015/08/22/zensur-im-namen-der-gleichberechtigug/

    Kommentar von Campo-News — 23. August 2015 @ 07:10

  5. https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2015/nachsitzen-bei-plasberg/

    Kommentar von Campo-News — 26. August 2015 @ 15:56

  6. Als Fachfrau respektive Fachmann aus Wissenschaft und Verwaltung saß in der Wiederholung am Montag Sybille Mattfeldt-Kloth, die stellvertretende Vorsitzende des Landesfrauenrats Niedersachsens.

    Selbstredend war niemand auf die Idee gekommen, einen Evolutionsbiologen einzuladen, der über die Unterschiede zwischen den Geschlechtern hätte aufklären können. Oder einen Genomforscher, der über die Macht der Gene Bescheid weiß. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/gender-debatte-gene-sind-staerker-als-gesellschaft-kolumne-a-1051882.html#ref=meinunghp

    Kommentar von Campo-News — 9. September 2015 @ 05:57

  7. http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/die-uebergriffe-in-koeln-und-falsche-zahlen-von-der-wiesn-14004617.html

    Kommentar von Campo-News — 13. Januar 2016 @ 10:39

  8. Anton (mit Flieg), Angela, die Claudia (und war nicht die stets lächelnde Zypries zu sehen), trafen sich heute dort, wo sie hingehören: in Bayreuth.

    Kommentar von Campo-News — 25. Juli 2017 @ 18:02

  9. http://www.spiegel.de/video/anton-hofreiter-trifft-massiv-video-1792799.html

    Kommentar von Campo-News — 25. August 2017 @ 16:44

  10. KI-Automaten haben nichts, was uns als Menschen ausmacht: keine Intentionalität, keinen Willen, keine freien Assoziationen, kein moralisches Denken, keine Ideale und keinen Glauben. Es sind Imitationsmaschinen. Was sie gelernt haben, können sie mit genügend Rechenkraft unglaublich viel schneller und fehlerfreier verrichten als Menschen – aber eben nur das. Um neues Verhalten zu erlernen, sind sie in Realsituationen zum einen auf menschliche Vorbilder, zum anderen auf KI-Mathematiker, die Realitätsausschnitte für sie portionieren, angewiesen. http://www.achgut.com/artikel/kuenstliche_intelligenz_und_unsere_lebenswelt

    Sie schämt sich nicht einmal

    Zur Sendung “Mann, Macht, Missbrauch - was lehrt uns der Fall Wedel?” , “Hart aber fair”, 5. Februar 2018

    Der gebürtigen Polin Emilia Smechowski nimmt man nicht ab, hinterher pfeiffenden Männern massenhaft ausgesetzt zu sein. Und dennoch gibt sie diese diffamierende und opferartige Anekdote zum Besten und zwar als Zeichen für grassierenden Sexismus. Doch das ist nicht der Höhepunkt der erkennbar mausgrauen “Journalistin”. Da erzählt sie eine weitere Anekdote, da sie doch allein unter Männern - Frauen gab es nur als Bedienungspersonal wie sie süffisant bemerkt, als trage daran irgendeiner irgendwelche Schuld - in einem Hotel saß. Ein Mann habe sie angestarrt, auf diese bekannte Art wie nur Männer starren. Daraufhin habe sie diesen vor versammelter Mannschaft angesprochen. Zu ihrem Erstaunen sei es anschließend aber ruhig und sachlich hergegangen. Der Mann habe ihr erklärt, sie habe ihn an seine verstorbene Frau erinnern, darum habe er sie angeschaut.

    Was passierte dann? Hat sie sich entschuldigt? I wo. Sie gibt ja diese offensichtliche, von ihr verursachte peinliche Geschichte, vor einem Millionenpublik preis und hängt sie an die feministische Metoo-Kampagne an. Woher rührt ihr empathieloses Betragen? Wohl schon daher, dass sie nicht über zwischenmenschliche Kompetenzen verfügt, um einen melancholischen Blick und einen Berührung der Augen zum Zwecke der sachgebundenen Taxierung nicht von einer echten “Anmacherei” unterscheiden kann, eine “Anmacherei”, die auch ihre Berechtigung hätte, sofern sie nach einer Zurückweisung eingestellt würde, aber zu dieser dialektischen Betrachtung gelangt die Debatte ja gar nicht mehr. Doch diese Prinzessin, dies Mimöschen ausschließlich eigener Erlebniswelten, sieht nur sich und die geliebte Opferrolle rückwärst, denn eine rückwärtsgerichteten Blick entspringt dieser weibliche Sexismus, der nichts als ein neuer ist.

    Letzte Bemerkung: Die Überpinselung des Gomringer- Gedichtes “Alleen, Blumen, Frauen” geschieht zurecht, denn triefender Kitsch bleibt triefender Kitsch - auch auf mattrosa Hausfassaden.

    Februar 2018

    Die systemverändernde Kriegserklärerin

    Das ist Greta, die mit dem Beta-Gezeter! Da wo´s kracht, fährt sie hin: jetzt nach Davos. Aber nicht mit dem elterlichen E-Auto! Damit käme sie ja kaum vor Weihnachten dort an! Darum fährt sie mit dem Zug! Sie schreibt dabei abgeblich ihre „Reden“. Und isst. Sie isst und sitzt herum, die doppelt gezählende 8jährige. Zwischen allerlei Plastik posiert sie gern: Plastikbecher to-go, Plastikverpackung ekliges Schwedisch-Smörrebröd-Papptoastbröd, Plastikverpackung auf das ein Ökoteufelchen „vegan“ draufkritzeln ließ, damit es koscher ist, Platikfläschen, damits Gretchen nicht ganz austrocknet usw.. Wohin man sieht Plastik! Sie darf das! Ohne Plastik wäre sie nichts, sie, der Polit-Cyborg.

    Felix Finkbeiner ist out off – Greta on on. Sie ist beliebt. Bei den Medien. Und bei den notorischen Schulschwänzern. Al Gore hat sie schon an den Zöpfen geschleudert und ein „Green Asperger Socialist“ ist ihr größter Fan. Sie wittern sich auf Meilen. „Kinder an die Macht“. Der Slogan großmöglichstgeschädigter Dreiviertelpfosten unverständlicher Ruhrpottsängerimitatoren steht als Menetekel nicht an der Wand, sondern ergreift das ganze Land. „Wir müssen das System verändern, so als wären wir in einer Krise, so als wären wir im Krieg.” sagt die Kriegerin, die uns den Krieg erlärt, statt gegen das Discogeplärre ihrer Mutter vorzugehen, also erstmal in der eigenen Familie für notwendige Maßnahmen gegen die Lärmverschmutzung zu sorgen, mit dem heiligem Ernst ihrer geistigen und emotionalen Abgeschiedenheit.

    „Wenn es von einem Kind kommt, fühlen sich die Erwachsenen schuldiger“, sagt die Kinder-Rollenspielerin in die Mikros wissenslosergewissensloser, aber dafür ausgesuchter Propagandisten. Das ist ihr Zweck. Sonst hat sie keinen. Zur Schule geht sie nicht. Lachen steht ihr nicht. Wachsen will sie erstmal nicht – darf sie nicht. Doch ihr ökologischer Fußabdruck ist so groß wie fünfe anderer Schwedinnen ihres Alters, dafür mit Brust und Schminke. Denn sie ist Gretchen, das Threschen der „Generation Dumm-Aber-Tanzend-Bis-Ultimo“. Januar 2019

    https://www.focus.de/wissen/klima/klima-aktivistin-weilt-in-den-usa-experte-muss-anruecken-brutale-kollision-stoppt-rueckfahrt-der-greta-yacht_id_11158591.html

    Kommentar von Campo-News — 5. Oktober 2017 @ 12:17

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