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26. August 2007

Als die Toten auferstanden

Abgelegt unter: Allgemein — Campo-News @ 13:28

colala.jpg

Er hatte eigentlich alles, was man zum Superstar braucht. Er war schwul, hörte nur Soul, trug komische Frisuren, lernte nie einen Beruf, hatte einen schwarzen Großvater, eine italienische Mutter, eine siamesische Katze, einen jüdischen Großonkel, eine Barbie-Puppe die „Pipi“ sagen konnte, und er sprach deutsch, dass man jedes Mal Untertitel einblenden musste, um ihn zu verstehen. Aber er hatte einen geilen Namen: „Colala Blackcock“ – das kam besonders gut an.

So ging er frohgemut zum Casting. Lang grübelte er, welches vortreffliche Lied er bringen könne? Etwas von James Brown? Von Diana Ross? Von Tina Turner gar? Ach nein, er hatte sich doch schon immer gewünscht, einen Song von Xavier Naidoo vor einem Publikum zu „singen“.

Und wie sich Colala Blackcock mühte! Er winselte, er stöhnte, er jammerte, er schrie, ja er nahm sich vor, die Scheinwerfer und das Original vor Neid zum Platzen zu bringen:

Ooohh und auf das Glück, dass ich erneut fand**
Was du verbargst in deiner Hand
Leg den Himmel über Deutschland
Du legst Feuer an den Goldrand
Die ganze Welt steht bald in Brand
Ich geb mein Herz in deine Hand
Leg den Himmel über Deutschland
Ooohh leg den Himmel über Deutschland
Uuuhh leg den Himmel über Deutschland

Doch zu seiner großen Überraschung reagierte die Jury nicht wie kalkuliert. Das sei….fürchterlich (es war noch das Harmloseste, was er sich anhören musste). Aber das Schlimmste war, dass der alles entscheidende „DJ Suppenkasper“ meinte, er müsse „aufpassen, dass er mit seinem Gesang nicht die Toten zur Geisterstunde aufwecke.“

Das war wirklich starker Tobak. Das ging im nicht aus dem Kopf. Betrübt schlich er heim, in das alte Haus, wo er mit seiner noch älteren Großmutter allein zusammenlebte. Er döste den ganzen Abend vor sich her, verzweifelte beinah. Er vergaß die Zeit. Von fern schlug die Turmuhr Mitternacht. Da packte ihn noch einmal der Mut. Ich muss es doch besser können, sagte er sich! Und er versuchte es, winselte, schrie, jammerte, jaulte:

Ooohh und auf das Glück, dass ich erneut fand
Was du verbargst in deiner Hand
Leg den Himmel über Deutschland
Du legst Feuer an den Goldrand
Die ganze Welt steht bald in Brand
Ich geb mein Herz in deine Hand
Leg den Himmel über Deutschland
Ooohh leg den Himmel über Deutschland
Uuuhh leg den Himmel über Deutschland

Doch was war das? Ein infernalisches Grollen. Rotes Leuchten. Dämpfe stiegen aus dem Fußboden, den Ritzen in der Wand, den Türangeln. Das Haus bebte. Und dann diese Töne! Ein Heulen, ein Wimmern, ein Klagen, ein gregorianischer Gesang! Es ging ihm, dem talentierten Sänger, dem hoffnungsvollen Winseler, Colala Blackcock, durch Mark und Bein!

Dann machte es „Wussssssscch“ und „Knall“ und „Sirr“ und „Bong“ und „Schnarr“ und dann standen fünf bleiche und altertümlich gekleidete, durchsichtige Gestalten vor ihm. Sie lachten laut, während er starr vor Schrecken mitten im Raum stand und an kein „Uuuhh leg den Himmel über Deutschland“ dachte. Die Uuhhuus standen ja jetzt vor ihm! Plötzlich verstummten sie. Gingen um ihn herum, betrachteten ihn.

 „Gestatten! Wir sind die Toten des Hauses“ sagten sie wie aus einem Mund. Sie lachten wieder: „Aber wir sind inkognito“, fügte der Bleichste von allen hinzu. „Lange haben wir geschwiegen, aber nun haben wir einen höchstpersönlichen Auftrag erhalten. Von ihm!“ Er lächelte hintersinnig, während seine Kumpanen kurz abwechselnd aufkeckerten.

 „Aba“, Colala Blackcock hatte endlich seine Sprache wieder gefunden, „wär zeid irr?“

„Schau in die Chronik des Hauses“, erwiderte der am grimmigsten dreinblickende Geist, „aber wie Lennon schon sagte, wir sind in Cognito. Ich bin Beethoven.“

„Und ich Gershwin“, sagte der Dritte.

„Ich heiße Hollaender“, fügte der Vierte hinzu.

Der Fünfte legte ihm jedoch die Hand auf die Schultern, beugte sich vor, grinste und flüsterte: Hi, I am Johnny Cash! And now I kill you!“

 „Huuuiiiii!“ riefen nun alle Toten. Sie drehten Colala Blackcock im Kreis herum bis im schwindlig wurde. „Buuuuuhhhh“ machten sie und hingen ihn kopfüber an die Lampe, nagelten ihn an die Wand, bespritzen ihn mit glibbrigen, klebenden, gelben Schleim und furzten ihm ins Gesicht. „Siehst du, das empfinden wir, wenn wir dich singen hören!“ höhnten die Geister. „Ist das nicht ein schauerliches Erlebnis?“

„Ärlich? Aba hött nun uff damitt.“

 „Nei nei“, spöttelte Lennon“, dä Spass gett ers gätz loss!“

Und so trieben sie mit dem armen Colala Blackcock die ganze Nacht ihren gespenstischen Schabernack, auf das ihm Hören und Sehen verging. Sie rüttelten ihn, sie schüttelten ihn, sie kehrten ihr Inneres nach außen; sie durchbohrten ihn, sie rumorten in ihm, sie ließen sein Herz schlagen auch draußen. Sie schnitten ihn auf, tropften ihn aus und fügten ihn wieder ihn wieder zusammen; sie verwandelten ihn, schossen Granaten auf ihn, bis sie noch Schlimmres ersannen; so ward er geteilt, an Ratten verteilt, bis die ihn in Stücken erbrachen; dann wurd´ er gekocht, vielmals durchlocht – und noch ganz andere Sachen.

So ging das bis zum ersten Hahnenschrei. Halbtot lag Colala Blackcock nun auf dem Parkett. „Das sollte reichen“, meinte Lennon. „Und das du mit dem Unsinn aufhörst, sonst kommen wir morgen Nacht wieder!“ Colala Blackcock versprach es. Ganz fest sogar. Und er hielt sich tatsächlich bis zu seinem Lebensende daran. Nie wieder sang er, auch wenn es ihn noch so zwickte. Und wenn er nicht gestorben ist, so schweigt er heute noch…

*Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind nicht beabsichtigt oder gewollt. Bei Beschwerden fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

 ** Textauszug, Himmel über Deutschland, Xavier Naidoo

colala-2.jpg

39 Kommentare »

  1. Primitives deutsches Volk!

    http://akkaly.blogspot.com/2007/08/deutsche-sind-eine-beleidigung-fr-die.html
    http://akkaly3.googlepages.com

    Deutsche sind widerliche Hunde….
    Das ist eine Beleidigung für die widerlichen Hunde!
    Deutsche sind miserable Schweine….
    Das ist eine Beleidigung für die miserablen Schweine!
    Deutsche sind miese Ratten….
    Das ist eine Beleidigung für die miesen Ratten!
    Deutsche sind wilde Hyänen….
    Das ist eine Beleidigung für die wilden Hyänen!
    Deutsche sind feige Schakalen….
    Das ist eine Beleidigung für die feigen Schakalen!
    Deutsche sind ekelhafte Spinnen….
    Das ist eine Beleidigung für die ekelhaften Spinnen!
    Deutsche sind parasitäre Insekten….
    Das ist eine Beleidigung für die parasitären Insekten!
    Deutsche sind verwesender Müllabfall….
    Das ist eine Beleidigung für den verwesenden Müllabfall!
    Deutsche sind stinkende Fäkalien….
    Das ist eine Beleidigung für die stinkenden Fäkalien!
    Deutsche sind abscheuliche Faschisten….
    Das ist eine Beleidigung für die abscheulichen Faschisten!
    Deutsche sind………..
    Deutsche wollen meine hervorragende Person in ihre faschistische „Gesellschaft“ nicht einbürgern….
    Das ist aber ein großer Verlust für diese geisteskrankhafte idiotisch-faschistische „Gesellschaft“.
    Meine Einbürgerung wird eine kolossale Bereicherung für dieses primitive deutsche Volk!

    Der deutsche Fluchtsager
    Der deutsche Prophet
    Der deutsche Schriftsteller
    Der deutsche Dichter
    Der deutsche Künstler
    Der deutsche Publizist
    Der freie deutsche Journalist
    Der deutsche Philosoph
    Der deutsche Wissenschaftler
    Der GUS-Rechtsanwalt
    Der deutsche Steuerzahler
    Der Vollzeitarbeitsbeschäftigte beim Arbeitgeber die Stadt Köln: ARGE Köln-Mülheim, Nummer BG: 35702BG0090227, Dienstgebäude Wiener Platz 2a, 51065 Köln
    Der Kölner staatenlose Einbürgerungsbewerber bei der Einbürgerungsbehörde Köln
    Der heilige politische Freiheitskämpfer um das heilige deutsche Wahlrecht
    Der Märtyrer des rassistischen faschistischen deutschen Volkes
    Der mongolischstämmige Katholik
    Paul Wolf (akkaly)

    Kommentar von akkaly — 26. August 2007 @ 22:56

  2. Und wenn es stimmt, was du auf deinem Blog angibst, nämlich, dass du in der Psychiatrie lebst, so ist das eine Beleidigung für alle anderen Insassen dort! Bleib lieber da, wo du bist.

    Kommentar von Campo-News — 27. August 2007 @ 07:07

  3. Reinhard Mey machte aus dieser Thematik bereits im Jahre 1979 ein nicht überbietbares Lied.

    Daddy Blue

    Es ist Zeit, daß ich mir ein paar neue Freunde mach, und da dacht ich mir: Erzähl mal was von deinem Fach, also bitte, werfen wir zusammen einen Blick hinter die Kulissen, auf das schönste Beispiel, das man in der ganzen Branche kennt, auf den legendären Manager Carlo di Vidend, dessen finanzielle Lage war - mit einem Wort gesagt sehr kritisch. Aber grad, als er sich ganz und gar am Ende sah, war die Rettung und ein gütges Schicksal schon so nah, und dies Schicksal zeigte sich in Form des “Vorher”-Foto- Modells Detlef Kläglich. Der stand neben ihm zufällig auf dem Bahnhofsklo, und er trällerte “Es fährt ein Zug nach Irgendwo”. Da war er auch schon entdeckt, so ist das Leben. In diesem Job ist das alltäglich! Theres no business, like showbusiness.

    “Deine Stimme ist ja ungeheuer fotogen, Sapperlot! Dich bring ich ganz groß raus im Buntfernsehn”, und dann fügte er hinzu, weil Detlef offensichtlich nichts verstanden hatte: “Mir kommts nicht so auf das Intellektuelle an, mir reichts, wenn ein Sänger seinen Namen schreiben kann.” Und das konnte Detlef grad man so und unterschrieb für seine erste Platte. Nun begann an ihm die mühevolle Kleinarbeit, erstmal bastelte man ihm eine Persönlichkeit, richtete ihm seine Nase, stützte ihm den Bauch:und glättete die Ohren. Man teilte ihm eine neue, eigne Meinung zu, machte aus dem Namen Detlef Kläglich: DADDY BLUE. Es war noch kein Ton gesungen, aber schon stand fest, da war ein Star geboren! Theres no business, like showbusiness.

    Die Musikaufnahmen gingen nicht so flott von der Hand, obwohl Daddy keinerlei Bildung im Wege stand und die geistige Ebene seines Schlagers seiner glich, drohte die Katastrophe. Zwar war ihm, und das ist in diesem Job schon allerhand, der Unterschied zwischen Noten und Fliegendreck bekannt, doch trotz allem, nach zwei Wochen übte er noch immer an der 1. Strophe. Aber Gott sei Dank ist das ja nun nicht etwa so, daß ein Sänger auch noch singen können muß, denn wo wärn die Tänzer und die Boxer und die Schauspieler, die glauben, daß sie singen. Nein, der Daddy traf den Ton ab und zu mit viel Glück, daraus schusterte der Toningenieur Stück für Stück Daddys erste Single “Kopf hoch Baby, los, komm Boogie, die Bouzukis klingen”, theres no business, like showbusiness.

    Nun, der Text des Schlagers war die Art Lyrik, die man auch als Vollidiot noch mühelos erfassen kann. Dafür hieß es in der Werbung “Aus dem Text läßt sich manch Denkanstoß erfahren.” Die Musik lag zwischen Schuhplattler und Rockn Roll, was zum Mitklatschen natürlich, aber anspruchsvoll. Kurz und gut, ein Stück Musik für Leute, die ihr Hirn im Tanzbein aufbewahren. Bei so vielen guten Zutaten ist jedem klar, daß die Nummer bald in allen Hitparaden war. Und daß auch ein bißchen Schiebung mithalf, ist natürlich böswillig erfunden. Dank sei nur Daddys Talent, hob man gekränkt hervor, und die ganze Presse jubelte ihn hoch im Chor, und das Fernsehen gab ihm gleich die Samstagsabendshow von knapp zwei Stunden, theres no business, like showbusiness.

    Daddy hüpfte durch die Show, denn wenn man Dünnes singt, tut man gut dran, wenn man ab und zu die Hüften schwingt, und dann sang er auch noch “Yesterday”, um seine Vielseitigkeit zu beweisen. Seine Show errang beim Festival in Papendiek prompt die “Goldne Offne Hand” der Fernsehkritik, und eine Expertenjury krönte Daddy Blue mit zwei Schallplattenpreisen. Aber über alle Preise hatte man zuletzt uns, das dumme Publikum, ganz einfach unterschätzt, das sich doch hartnäckig weigerte, “Los, Kopf hoch, Baby” käuflich zu erwerben, denn einmal fühlt auch der letzte Trottel sich verkohlt, daraufhin hat man die Show noch zweimal wiederholt, und als es immer noch nicht klappen wollte, ließ man Daddy Blue ganz leise sterben, theres no business, like showbusiness.

    Der Manager macht längst neues Talent, neues Glück. Detlef Kläglich findet schwer zur Wirklichkeit zurück, und er tastet sich ganz langsam aus dem Scheinwerferlicht wieder in den Schatten. Und das Showgeschäft hat Detlef Kläglich gründlich satt, er hat jetzt nen Job als Journalist beim Tageblatt, als Musikkritiker, da schreibt er über Konzerte und neue Platten, theres no business, like showbusiness!

    Kommentar von Campo-News — 27. August 2007 @ 18:28

  4. Musikerist oder Journalist, was ist nun schlimmer?

    Etwa Musikjournalist?

    Kommentar von hegelxx — 28. August 2007 @ 22:59

  5. Prima geschrieben - http://www.spiegel.de/kultur/musik/pink-floyd-the-endless-river-cover-in-der-kritik-a-993275.html

    Kommentar von Campo-News — 24. September 2014 @ 10:13

  6. http://www.focus.de/politik/deutschland/fragwuerdige-verschwoerungstheorie-xavier-naidoo-tritt-bei-demo-fuer-deutsches-reich-auf_id_4179613.html

    Kommentar von Campo-News — 4. Oktober 2014 @ 10:33

  7. http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/xavier-naidoo-pop-saenger-richtet-sich-an-verschwoerer-klientel-a-995909.html

    Kommentar von Campo-News — 8. Oktober 2014 @ 08:08

  8. http://www.pro-medienmagazin.de/kommentar/detailansicht/aktuell/kein-mitleid-fuer-xavier-naidoo-89681/?utm_content=buffer7a142&utm_medium=social&utm_source=facebook.com&utm_campaign=buffer

    Kommentar von Campo-News — 9. Oktober 2014 @ 13:30

  9. “Wie die Jungs von der Keinherzbank, die mit unserer Kohle zocken
    Ihr wart sehr, sehr böse, steht bepisst in euren Socken
    Baron Totschild gibt den Ton an, und er scheißt auf euch Gockel
    Der Schmock ist’n Fuchs und ihr seid nur Trottel”
    http://www.huffingtonpost.de/2014/10/16/xavier-naidoo-antisemitismus_n_5994710.html?ncid=fcbklnkushpmg00000071

    Kommentar von Campo-News — 16. Oktober 2014 @ 12:39

  10. http://www.bild.de/unterhaltung/leute/mark-medlock/vermieter-verklagt-popstar-20313188.bild.html

    Kommentar von Campo-News — 20. November 2014 @ 06:15

  11. Auch an einem anderen Genre ließ der legendäre Rockmusiker kein gutes Haar: “Rap - so viele Worte, so wenig wird gesagt”. Rap habe gezeigt, dass es sehr viele Menschen ohne musikalisches Gehör gebe. “Alles, was die brauchen, ist ein Schlagzeug-Beat und jemand, der dazu herumschreit, und schon sind sie glücklich”, sagte Richards. Es gebe einen riesigen Markt für Menschen, “die eine Note nicht von der anderen unterscheiden können”. http://www.soester-anzeiger.de/stars/keith-richards-laestert-ueber-heavy-metal-und-rap-zr-5487715.html

    Kommentar von Campo-News — 4. September 2015 @ 10:21

  12. Schweiger, Sasha und Mittermeier für Naidoo - http://www.huffingtonpost.de/2015/11/21/schweiger-naidoo-mittermeier_n_8618180.html?utm_hp_ref=germany

    Kommentar von Campo-News — 22. November 2015 @ 11:38

  13. Menschen für …
    Veröffentlicht am November 29, 2015 von tapferimnirgendwo

    Am 28. November 2015 erschien in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung eine ganze Seite zur Unterstützung eines Mannes. Über hundertzwanzig Unterzeichner bekundeten in dieser Anzeige ihre Solidarität, darunter viele Prominiente, zum Beispiel: Atze Schröder, Michael Mittermeier, Mario Adorf, Yvonne Caterfeld, Tim Bendzko, Roger Cicero, Jan Delay, Annette Humpe, Jan Josef Liefers, Heinz Rudolf Kunze, Til Schweiger, Bülent Ceylan, Kay One, Pur und Die Prinzen.

    Für wen machten sich die Prominenten so prominent auf einer ganzen Seite der FAZ stark? http://tapferimnirgendwo.com/2015/11/29/menschen-fur/

    Kommentar von Campo-News — 29. November 2015 @ 07:20

  14. Mit Xavier Naidoo verphrasiert Fischer in einem Kerzenmeer sitzend, “Vom Himmel hoch, da komm ich her” - sie: “Ohohooo-uuuuh, Himmel hoo-ach!”, er: ” Da-ah kooomm ich heah” (oder umgekehrt), dann geht es noch schnell mit Plácido Domingo in die Kirche. http://www.spiegel.de/kultur/tv/helene-fischer-weihnachtssingen-in-der-ard-a-1065893.html

    Kommentar von Campo-News — 4. Dezember 2015 @ 07:15

  15. Muslime tragen den neuen Judenstern - http://www.welt.de/vermischtes/article149597515/Muslime-tragen-den-neuen-Judenstern.html

    Kommentar von Campo-News — 4. Dezember 2015 @ 08:16

  16. Gallaghers Reaktion:

    „Das ist furchtbar! Gott, können wir das bitte ausmachen? Das ist genau die Popmusik, von der ich spreche. Sie bedroht heute die ganze Welt. Das ist Musik, die absolut nichts mehr bedeutet. Oder noch schlimmer: Das hier ist nicht mal Musik. Das soll in Deutschland das große Ding sein? Unfassbar! Aber man muss auch immer genau nachschauen, wer solche Songs schreibt. Das war garantiert nicht diese Helene Fischer. Das waren ein paar Typen in meinem Alter, die zu fett sind, um Rockstars zu sein, eine Glatze haben und Scheißsongs schreiben. Dieses Lied bringt irgendjemandem viel Geld. Mich macht es sehr, sehr traurig.“ http://www.rollingstone.de/noel-gallagher-helene-fischer-bedroht-die-welt-700613/

    Kommentar von Campo-News — 4. Dezember 2015 @ 08:28

  17. Vermutlich ärgert sich Ken Jebsen, dass nicht ihm dieser Seiteneinstieg ins Musikgeschäft gegönnt ist. Es passen aber auch Naidoo und Todenhöfer, derb gesprochen, wie Arsch auf Eimer. So fugenlos dicht, dass sich diese heilige Allianz aus Aluminiumhut und Palästinensertuch nicht einmal persiflieren lässt. Es sind schlechterdings keine anderen gesellschaftliche Gestalten von so scharfem Profil vorhanden, die auch nur annähernd so traulich Hand in Hand gehen könnten wie der Xavier und der Jürgen. http://www.spiegel.de/kultur/musik/xavier-naidoo-und-juergen-todenhoefer-der-neue-judenstern-a-1066161.html

    Kommentar von Campo-News — 5. Dezember 2015 @ 06:56

  18. Xavier Naidoo, ideologisch verwirrter Gutmensch, macht in der auf facebook veröffentlichten „Weltpremiere“ seines Anti-Kriegs Liedes nun also reichlich Gebrauch von einer klügeren Strategie, wie sie Jürgen Todenhöfer vorschwebt. Gilt es den bewaffneten Einsatz gegen Islamisten zu verhindern, müssen falsche Rücksichtnahmen über Bord geworfen, muss die Wahrheit in die Welt gesungen werden: „Muslime tragen den neuen Judenstern“, intoniert Naidoo deprimiert, „alles Terroristen, wir haben sie nicht mehr gern“. Das sitzt.

    „Uh, Uh,“ setzt ein Gospelchor im Hintergrund ein und bekräftig die traurige Botschaft. Wer jetzt nicht zustimmt, hat kein Herz. Bomben auf den Islamischen Staat, also die “Juden von heute”? Wo soll das hinführen? „Das Schlachtfeld ist schon abgesteckt, doch wir sind auch nur einen Hauch weit weg, Uh, Uh.“ Heute bombardiert von der Leyen den IS und morgen vielleicht schon Köln, schwant es da dem Hörer. „Ich weiß, es ist schwer zu glauben, doch man will dir deinen Platz im Paradiese rauben“, beendet Xavier Naidoo den Gedankengang. http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/duett_der_idioten

    Gerd Buurmann - In Anbetracht der Tatsache, dass so ziemlich alle “judenreinen” Länder dieser Welt, also jene Länder, in denen alle Juden vertrieben wurden, islamisch sind und die Farbe gelb für den Judenstern auf eine islamische Tradition zurückgeht, die die Markierung von Juden mit der gelben Farbe einführte, nämlich im Jahr 807 durch Hārūn ar-Raschīd, der allen Juden befahl, einen gelben Gürtel zu tragen, nachdem Kalif Umar III bereits im Jahr 717 eine Kennzeichnung von Juden eingeführt hatte, finde ich die Metapher, Muslime trügen heute den neuen Judenstern, besonders geschmacklos!

    Kommentar von Campo-News — 5. Dezember 2015 @ 07:31

  19. Auch ich bin der Meinung, dass zuallerst Syrer selbst ran sollten - was sie auch tun. Hier sind nur Kollaborateure, Deserteure, Islamisten - und einige wenige echte Opfer.

    Die Fraktion derjenigen, die sonst nach der stärkeren Wahrnehmung deutscher Interessen ruft, wird in der Kriegsfrage zu Uschis.

    Auf der Wort der heiligen UN zu warten, hieße, die honorige Fifa und die Herren Blatter und Platini um eine Erlaubnis für ein Fußballspiel zu bitten.

    Ehedem wusste die Arbeiterbewegung, dass Pazifismus keine Haltung sein konnte. Texten wir kreativ ein wenig ein Lied aus dem Spanischen Bürgerkrieg um:
    Mit Gewehren, Bomben und Granaten
    Wird das Ungeziefer ausgebrannt.
    Frei das Land von Banditen und Piraten
    Brüder Syriens denn euch gehört das Land

    Die große Unbekannte stellt natürlich der Falschspieler Obama dar, der täglich mehr verblasst, besonders hinter der Leistung seines Vorgängers.

    2002 textete ich das “Gaslied” aus dem Jahre 1929 um - und es gilt noch immer -der letzte Teil -

    Mit den Friedenlobtiraden wirst Du eingemieft
    Bis die erste Splitterbombe Dich im Magen trifft.
    Bist Du wirst im Krieg verrecken an Schwefelduft.
    Aus dem Schlaf Dich zu erwecken: Die George Bush - Front ruft!

    Krieg dem Krieg! Unser Sieg macht dem Mord ein End.
    Unsre Stärke ist das beste Friedensinstrument.
    Es vertreibt Osamas Bomben vom Horizont
    Das Heer der Stärke: Die George Bush - Front!
    Erst dann wird der Frieden nicht mehr gestört,
    Wenn Osamas Pläne sind zerstört:
    DRUM REIHT EUCH EIN IN DIE GEORGE BUSH-FRONT!

    Text: Max Jensen, Bearbeitung: Tanja Krienen

    Kommentar von Campo-News — 5. Dezember 2015 @ 12:25

  20. Tanja Krienen
    19. Januar 2016 Antworten

    Man sollte generell Kinder nicht zu Hio Hop- „Konzerten“ fahren lassen. Diese Unkultur bereitet den Boden für fast alle Entwicklungen die wir nun deutlich vor Augen sehen.

    Klaus Kelle
    19. Januar 2016 Antworten

    Ja, das haben meine Eltern ähnlich auch gesagt, als ich die erste Beatles-LP gekauft habe. Ich habe es aber überstanden.
    Tanja Krienen
    20. Januar 2016 Antworten

    Das sind zwei völlig unterschiedliche Dinge, wenngleich auch schon nicht alle Warnungen in den 60er Jahren falsch waren, denn Drogen und Irrationalismus, Pazifismus und eine Ablehnung der Bürgerlichen Gesellschaft, haben nicht zuletzt zum heutigen Istzustand geführt. Das hatte wenig mit den Beatles zu tun, wohl aber mit anderen Musikgruppen. Der Hip Hop stellt eine Antikultur dar, die aus diametralem Gegensatz zur Bürgerlichen Gesellschaft erschaffen wurde und beinahe nur dort wurzelt, resp. nachhallt. Diese Musik ist die Grundlage der Umwertung aller Werte in den letzten 30 Jahren, resp. die Fortführung des Verhängnisses, das in den 60er Jahren begann.
    labrador12
    21. Januar 2016 Antworten

    Liebe Frau Krienen,

    finden Sie es wirklich angemessen, in einem Forum anderen/fremden Menschen Erziehungsratschläge zu geben?
    Tanja Krienen
    21. Januar 2016

    Puh, Sie sind aber empfindlich. Weder ist Klaus Kelle ein Fremder, noch erteile ich „Erziehungsratschläge“, abgesehen davon, dass ich dazu als Pädagogin prädestiniert wäre, sondern sage einfach meine Meinung. Diese scheint ihnen nicht zu gefallen. Denn Ratschläge erteilen Sie ja in diesem Strang ja auch ganzen Gruppen, obwohl es sich um „andere und fremde“ handelt. Wenn Sie aber den Charakter des Hio Hops nicht erkennen können, fallen Sie als Ratschläger aus.

    Kommentar von Campo-News — 21. Januar 2016 @ 09:24

  21. Ich lebe in einem Land, in dem ein Bushido einen Bambi für Integration erhält. Von Ronai V.C

    Natürlich hat Bushido diesen verdient, als er ein Prügel- Verfahren am Hals hatte und durchaus, weil er Frauen- und menschenverachtende Texte verbreitet hat.

    Ein bezauberndes Vorbild für die Jugend in Deutschland und vor allem für die Integration… https://www.fischundfleisch.com/ronai-chaker/der-undefinierbare-begriff-integration-15714

    Kommentar von Campo-News — 3. Februar 2016 @ 16:45

  22. Das passt - http://www.focus.de/kultur/videos/roger-cicero-ist-tot-ich-vermisse-dich-so-emotional-trauern-deutsche-promis-um-roger-cicero_id_5390833.html

    Kommentar von Campo-News — 29. März 2016 @ 15:31

  23. Bei Klaus Kelle - Nimm eine Feldmaus, paare sie mit einer Zecke, warte auf das Ergebnis, quetsche es durch ein Nadelöhr - so hört er sich an.

    Kommentar von Campo-News — 20. Oktober 2016 @ 11:55

  24. Westernhagen ohne Dialektik, er gehört auch dazu - http://www.spiegel.de/kultur/musik/marius-mueller-westernhagen-die-leute-sind-zu-dumm-fuer-demokratie-geworden-a-1118579.html

    Kommentar von Campo-News — 31. Oktober 2016 @ 07:49

  25. http://www.achgut.com/artikel/gestatten_lindenberg_abteilung_inneres_und_indoktrination

    Kommentar von Campo-News — 6. November 2016 @ 18:43

  26. Schief angekuckt
    Nie mehr Frieden mit Xavier Naidoo
    Wiglaf Droste

    Als der Norddeutsche Rundfunk (NDR) Xavier Naidoo erst einlud, beim European Song Contest zu singen, um ihn dann wieder auszuladen, wirkte das etwas peinlich; Naidoo hätte perfekt zu einer Veranstaltung gepasst, die mit Musik nicht das geringste zu tun hat. Herbert Grönemeyer kommentierte den Heckmeck kritisch; etliche Kollegen Naidoos aber fühlten sich gleich zu dem Versuch bemüßigt, das schöne Wort »Solidarität« zu entwerten und unterzeichneten eine Hey-du-bist-unser-Buddy-Note an Naidoo, die auf einer ganzen Seite der FAZ als bezahlte Anzeige erschien.

    Zu den Unterzeichnern gehörten die Heulboje Tim Bendzko; Roger Cicero, der Sinatra für alle, die nie Sinatra gehört haben; der Becks-Werbeständer Thomas D; die deutsche Dogge Heinz Rudolf Kunze; die rühmannsche Schmunzelmuffe Jan Josef Liefers, der Dauerangeber und Bild-Paladin Til Schweiger; die Schlagerschreckschraube Christina Stürmer; die Gruppe Pur, deren Sänger Hartmut Engler einmal via Bunte ve…

    https://www.jungewelt.de/loginFailed.php?ref=/2015/12-08/044.php

    Kommentar von Campo-News — 25. Januar 2017 @ 11:38

  27. P. Maffay soll die “Stimme der Vernunft” sein. Für mich war er immer die Stimme, die selbst Ghuls zum Schweigen bringt und schimmeliges Bot die Flucht antreten lässt. Seine einzige Befähigung ist, als jener Sänger mit Grantelhintergrund in die Geschichte einzugehen, der nur einen Gesichtsausdruck zeigte. Sofern man von Ausdruck sprechen kann. http://www.spiegel.de/fotostrecke/bundesversammlung-die-prominenten-wahlleute-fotostrecke-144894-19.html

    DER soll dazwischen sein? Da war Peter Alexander als Charlies Tante mehr “dazwischen” als dieser Herr Knöbel! Zwischen Ananas und dummer Nuss vielleicht. Ja, dazwischen in etwa. http://www.spiegel.de/fotostrecke/bundesversammlung-die-prominenten-wahlleute-fotostrecke-144894-23.html

    Pispers, die Piratte - http://www.spiegel.de/fotostrecke/bundesversammlung-die-prominenten-wahlleute-fotostrecke-144894-24.html

    Kommentar von Campo-News — 12. Februar 2017 @ 09:14

  28. Durch einen, nennen wir ihn einmal “Dachbodenfund”, gelangte ich vor einem halben Jahr in den Besitz von Elton Johns “Candle In The Wind”. Diese bittersüße Kitschproduktion, die nach dem Tode von “Lady Die” ;) - dem Lieblingsobjekt aller Schwulen, Hausfrauen und Goldblattleserinnen - wohl in hundert Sekunden dahingeschmiert wurde, versuchte ich gerade bei ReBuy zu verramschen, gab dazu den “Barcode” ein und hoffte zumindest auf ein paar Cent, da wir doch grad für ein Auto sparen ;) Doch was sagt mir das System? “Das Produkt mit der EAN/ ISBN “0731456810928″ kaufen wir zur Zeit leider nicht an”. Was nun, fragte schon Lenin!? Sollte ich als bekennende Kulturbolschewistin (richtig verstanden) einmal mit dem Hammer argumentieren und das Ding zur Strecke bringen?

    Kommentar von Campo-News — 16. Februar 2017 @ 11:45

  29. Wenn man das Foto sieht, ist man manchmal nicht mehr seiner Meinung - http://www.spiegel.de/spiegel/irans-letzte-kaiserin-farah-pahlavi-haben-die-ajatollahs-angst-vor-ihnen-a-1135668.html

    Kommentar von Campo-News — 24. Februar 2017 @ 06:18

  30. Jan Böhmermann kann auch wirklich gut sein. Diese Max Giesinger-Parodie entlarvt den ganzen Müll auf das Vortrefflichste https://www.youtube.com/watch?v=h8MVXC_hqNY

    Kommentar von Campo-News — 17. April 2017 @ 14:16

  31. Sehr sehr gut, wie er die neudeutsche Plärrerei entlarvt - https://www.youtube.com/watch?v=nFfu2xDJyVs

    Kommentar von Campo-News — 24. April 2017 @ 16:05

  32. Polanski: Ich tanze nicht mehr. Emmanuelle, meine Frau, geht ab und zu mit ihren Freundinnen in die Clubs hier. Gut, sie ist auch noch jung. Ich mag Musik, aber Musik ist heute nur noch Krach überall. Selbst in den Kaufhäusern. Wie heißt das noch, wo mich meine Kinder immer hinschleppen – Abercrombie & Fitch? Wer hält diesen Lärm aus? https://www.welt.de/vermischtes/article109108394/Alle-waren-tot-ich-hatte-als-Einziger-ueberlebt.html Interessant ist ja, es wird immer so getan, als würde der Mensch alles zerstören auf der Erde. Das stimmt gar nicht. Wenn man den Menschen hier rausnehmen würde, dann würden nicht etwa die Tiere in Frieden miteinander leben und die Bäume schöner wachsen…Das Ganze wäre ein undurchdringlicher Dschungel, der sich selbst auffrisst…Ich mag Frauen sehr, mir fällt nur auf, sie vermännlichen zunehmend. Die Frau ist es, die heute die „balls“ hat. Nach 2000 Jahren Geschlechterherrschaft im Westen scheint das Potenzial des Mannes abgenutzt. Die Kerle sind müde, sie geben sich geschlagen. Die Frauen sind jetzt dran. Das ist, unter anderem, auch das Ergebnis der Antibabypille, der Hormone, die Frauen heute schlucken. Jahrtausendelang wurde die Frau verehrt, auf ein Podest gestellt wie eine Heilige und verteidigt: Frauen und Kinder zuerst, hieß es immer. So was lehnen Frauen heute ab.

    Welt am Sonntag: Das stimmt ja nicht. Ich möchte die Frau sehen, die, wenn die ‚Titanic‘ sinkt, nicht als Erste in die Rettungsboote springen würde, wenn ihr ein Mann den Platz überließe.

    Polanski: Trotzdem, wir leben in einer merkwürdigen Zeit. Frauen haben ohne Frage viel erreicht mit ihrem Kampf um die Unabhängigkeit, sie haben aber auch viel verloren….Für mich als konservativen Denker bringt der Feminismus schon eine Reihe von äußerst seltsamen Fragen hervor. Es gibt etwa Feministinnen, die bestehen darauf, „actor“ statt „actress“ genannt zu werden. Frauen wollen sich das männliche Denken aneignen. Nur, wenn Frauen wirklich diese komische Art der Demokratie anstreben, warum nicht umgekehrt: Der „actor“ nennt sich „actress“? Wenn ein Mann sich, aus welchem Grund auch immer, wie eine Frau kleidet und jede Art von femininen Attributen einsetzt, dann wird er lächerlich gemacht. Wenn hingegen eine Frau Männerkleidung anzieht, so bedeutet das schlicht und einfach: Sie ist progressiv.

    Kommentar von Campo-News — 26. April 2017 @ 10:19

  33. http://ef-magazin.de/2017/05/05/10947-anti-staatlich-wie-xavier-naidoo-zum-letzten-rocker-wurde

    Kommentar von Campo-News — 5. Mai 2017 @ 13:41

  34. http://www.bento.de/musik/xavier-naidoo-oder-tote-hosen-wer-hats-gesungen-1354697/#refsponi

    http://www.spiegel.de/kultur/musik/xavier-naidoos-marionetten-song-das-mag-missverstaendlich-gewesen-sein-a-1146762.html

    Kommentar von Campo-News — 9. Mai 2017 @ 08:09

  35. eine ganze Reihe toller Protestsongs seit Woody Guthrie. Nur ein paar der Barden haben sich irgendwann abgemeldet und zwischen die Stühle gesetzt, Bob Dylan sowieso, auch Yves Montand und Wolf Biermann. Dann jault der Mainstream auf: Himmel, hilf, er ist nicht mehr links! Oder er heult gleich vielstimmig: Boykottiert ihn! Er ist rechts!

    Ach ja, noch so einer, Xavier Naidoo. Den alten Schwulst-Onkel habe ich noch nie ernst genommen http://www.achgut.com/artikel/naidoo_co_ach_ja_politische_musik

    Kommentar von Campo-News — 12. Mai 2017 @ 10:25

  36. Vor einem Jahr - Wer Ghetto-Rapper-Verschnitte, ihre Ästhetik, sowie Ethik mag und diese als Nachbarn und Kulturbereicherung bejaht, solllte sich auf dem Absatz von mir entfreunden, zumal, wenn eine Distanzierung wie sie Petry (die sich schon für einen “Eindruck” demütigte) oder Gauland nachschoben, nachdem der Staatssicherheitsmann im Amt des Innenministers pfiff, begrüßt wird. Die Pseudorechte weiß nicht, was ihre Linke tut und verhält sich so opportunistisch, unwählbar und antideutsch im Sinne des kalkuliertem Staats-Antirasssimus, dass jeder denkende Mensch erschaudern muss. Holt sie nach Haus! Rahmt sie euch ein! Aber bitte: bürgt für sie und jeden Sachschaden! Dieser Antirassimus, nicht selten von Geistesbrüder der Nation of Islam bzw. den Blackpanthers, richtet sich ja nicht nur gegen Weiße, sondern alle erfolgreichen Modelle nicht sozialistischer Ideologie und laizistischen Gesellschaftsordnungen und allen, die sich nicht dem Prinzip des “Edlen Wilden” unterordnen. Der Deutsche Fußball, aber auch der WDR, fördern diese Ideologie seit Jahren, auch wenn der Abfall der Qualität überall sichtbar wird. Ob Boateng (Halbkrimineller Halbbruder Prince konvertierte zum Islam, spielt für Ghana), Mekkas Özil, Khedira oder Moustafi, der keine Bierflasche neben sich duldet, alle werden dem deutschen Volk solange als ihre Vertreter eingebläut, bis auch der letzte dumme, feige Afdler JA sagt, aber dem gleichen dummen feigen Volk erzählt, er würde zur Masseneinwanderung NEIN sagen und die Kölner Vorfälle in einen logischen Zusammenhang bringen können. Die sechsköpfige Alimentierungsfamilie Boateng, deren Ernährer sich obligatorisch dünnne machte, wird nun begrüßt, so wie alle, die jetzt eindringen, weil ja ein halbes Dutzend talentierter Balltreter darunter sein könnten. Die Herunterbrechung des deutschen Volkes auf Ghetto-Schokostrolch-Niveau, seine Ästhetik und Ethik, inklusive der kompletten Stil-Änderung und des Vergessens, was es einst auszeichnete, verdient Widersprüche und keine Anbiederung. Ich will die Ghetto-Rapper nicht, auch keinen ölig-pseudochristlichen Xavier Naidoo mit dem das Problem begann, sowie ich auch keine Burkafrauen möchte. Der Grund ist nicht rassistisch bedingt, sondern kulturell, dies aber vehement, kompromisslos und konsequent. Wenn Kulturrelativisten, Liberallala-Ideologen und Regierungsbeauftragte das sagen, wär es wegzustecken, unerträglich ist aber die Masse der Afdler, die auch schon auf dem Parteitag zu 60% völlig dubiose Programmpunkte absegnete, und nur als Alternative für die Linke, nicht aber für eine Bürgerliche Gesellschaft deutscher Länder nach der Vorlage 1949 bis 1989 entschied. Meine Zeit ist mir zu kostbar um mich mit Deppen aufzuhalten (eher werde ich Blumengießerin nach Adenauers Vorbild) und jeder das anders sieht, wird aktiv entfreundet. Jede Multi-Kulti-Truppe (sprich Kulturrelativierer, Dekadenzler und Protagonisten des Niedergangs) bei der Europameisterschaft ist das Scheitern zu wünschen. Nein, ich will das nicht und respektiere es nicht, toleriere es auch nicht. Ich polemisiere, agitiere, höhne, spotte und Spucke auf die Träger der Schattenwelt -

    Kommentar von Campo-News — 29. Mai 2017 @ 09:06

  37. Söhne Mannheims: Marionetten

    Aus dem Album »MannHeim«. Söhne Mannheims GmbH/Tompool

    Der erste Begriff, der mir zu Xavier Naidoo einfällt, ist weich. Der nölende Sprechgesang – weich. Die dazu gespielte Fahrstuhlhintergrundmusik – weich. Das Gehirn, dem Sätze entweichen wie: »Für mich sind diese Engelsgeschöpfe die Automobile« – weich. Soul soll das sein, behaupten Naidoo und seine Fans, aber mit der virilen Energie eines Wilson Pickett oder der orgiastischen Kraft Aretha Franklins hat Naidoos Gewinsel nichts zu tun. Soul war und ist manchmal immer noch die temporär befreiende Musik des am härtesten unterdrückten Teils der amerikanischen Arbeiterklasse, der Soundtrack zu Samstag Nacht, wenn dieses vornehmlich schwarze Proletariat die Demütigungen und die Knochenbrecherei der Arbeitswoche vergessen will, nicht aber die Musik verwöhnter deutscher Heulsusen. Naidoo weiß das und will daher »wie ein Gallier dagegen angehen, gegen diese blinde Verherrlichung Amerikas«. Die asexuelle Glattheit der untanzbaren Musik komplementiert in jeder Hinsicht deutsche Texte, in denen das Ressentiment einer narzisstisch gekränkten Nation von Völkermördern freien Auslauf kriegt.

    Nun fügte Naidoo mit seinen Söhnen Mannheims seinem bedauerlichen Werk das Album »MannHeim« mit dem Song »Marionetten« hinzu, der die früheren Positionen des Plastiksoulsängers wiederholt und weiter zuspitzt…..Soul ist das nicht, denn wie der Name schon andeutet, braucht man, um einen solchen zu singen, eine Seele, im Idealfall eine mitfühlende. Die paranoiden Wahnbilder und Gewaltphantasien in »Marionetten« künden aber von Straflust, Lebensfeindlichkeit und der Projektion eigener Defizite auf Feindbilder. Es ist kein Zufall, dass Naidoos Musik so klingt, als stammte sie von lebensüberdrüssigen Greisen, die über die »moralisch verkommene« Jugend lästern.

    Bernhard Torsch, konkret

    Kommentar von Campo-News — 29. Mai 2017 @ 16:14

  38. http://www.spiegel.de/kultur/musik/neues-bushido-album-black-friday-angekommen-in-der-wutbuergerlichkeit-a-1151416.html

    Kommentar von Campo-News — 10. Juni 2017 @ 06:09

  39. Ein erhobener Zeigefinger ersetzt die tolerante Weitsicht und Güte. Futter für die Massen. Jeder denkende Mensch wendet sich empört ab – nur die „Halbgebildeten“ und „Pseudo-Intellektuellen“ vom Schlage eines Campino, Krumbiegel, Udo Lindenberg – oder auch die hippen „Botschafter“ der Jugend, wie beispielsweise Joko & Klaas übernehmen dieses „Erfolgsmodell“ und profitieren deutlich davon. RTL II dient dabei als „geistiger Input“. Selbst wenn das intendierte Buch, der Song, oder die Performance noch so grottenschlecht ist – allein der gute Wille zählt und wenn dann noch dessen zentrale Botschaft „Refugees welcome“ lautet und der „Kampf gegen Rechts“ impliziert wird, endet alles gut und man erhält die erforderliche mediale Präsenz. Erfolg durch richtige Gesinnung. Das entbehrt natürlich nicht einer gewissen Melancholie.

    So verdingt sich der nuschelnde Udo L. urplötzlich als Intelligenzler, der ja schon in seiner frühesten Jugend den „Siddartha“ von Hesse quasi verinnerlicht habe. Wohl irgendwann zwischen der ersten und dritten Flasche Cognac des Tages. Und das Feuilleton berichtet hocherfreut darüber, die Unterhaltungs-Industrie überhäuft den Protagonisten daraufhin förmlich mit Preisen. Hesse selbst, der immer ein ambivalentes Verhältnis zur Politik pflegte und mit Kommunisten seine ganz eigene Art von Umgang entwickelte, würde im Tessiner Grabe rotieren – sähe er, wie sein Werk von intellektuellen Tieffliegern missbräuchlich angewandt wird. Er hätte als Freigeist und Querdenker sicher nirgendwo politisch Position bezogen. Spiritus und Spiritualität ist eben nicht dasselbe, lieber Herr Lindenberg. http://www.pi-news.net/der-schlaf-der-vernunft-gebiert-monster/

    “Wenn ich schon Kinder hätte
    Dann müsste ich euch bedrohen
    Wenn ich schon Kinder hätte
    Dann könntet ihr nicht sicher wohnen
    Wenn ich schon Kinder hätte
    Wärt ihr in großer Gefahr
    Wenn ich schon Kinder hätte
    Dann würde euer schlimmster Alptraum wahr.”

    Xavier Naidoo. Für Murksel & Gesäuge.

    Ach ja, noch ‘was – ich habe Kinder!

    Kerstin Becker Ja, ich habe auch Kinder und sehr kleine Enkelkinder. Mit diesem Hintergrund denkt , fühlt und handelt man anders.
    1

    Mario Schattney Naidoo verleiht unserem Zorn (s)eine Stimme!

    Tanja Krienen Naidoo ist kein Zeuge, sondern die Ursache. Erst in einer Naidoo-Gesellschaft wird wahr, was er befürchtet.

    Aus dem Milieu - https://www.focus.de/kultur/kino_tv/focus-fernsehclub/tv-kolumne-goodbye-deutschland-auswanderer-erzaehlt-warum-ihm-deutschland-immer-fremder-wurde_id_8854534.html

    http://www.spiegel.de/kultur/musik/xavier-naidoo-darf-nicht-antisemit-genannt-werden-a-1218816.html

    Denn wie soll man die Textzeilen beurteilen, die Naidoo geschrieben und gesungen hat? Von “Baron Totschild” ist da die Rede, eine Chiffre für die jüdische Bankerfamilie Rothschild, von einem “Schmock”, der ein “Fuchs” ist. Mit “Marionetten” lieferte er eine Wutbürgerhymne gegen vermeintliche “Puppenspieler” verborgener Steuerungsmächte. Das sind lupenreine antisemitische Klischees und Codes. Die kenne er gar nicht - und deren Bedeutung sei ihm nicht bewusst gewesen, machte Naidoo vor Gericht geltend. Das wirkt unglaubwürdig. Naidoo ist kein naiver Pop-Traumtänzer, der sich in seinen Texten, in eine extremistische Rollenprosa hineinbegibt, die nur aufrütteln oder zur Diskussion anregen will, aber nichts mit seiner Person zu tun hat. http://www.spiegel.de/kultur/musik/xavier-naidoo-und-antisemitismus-denn-er-wusste-nicht-was-er-tat-kommentar-a-1218939.html

    https://www.focus.de/kultur/kino_tv/dsds-2019-xavier-naidoo-wird-neben-dieter-bohlen-und-pietro-lombardi-neuer-rtl-juror_id_9735136.html

    Prominente Vertreter der Richtung ‚deutscher Rock‘, die manchem Popfreund ein Grausen ist, viele andere aber glücklich macht, sind dabei. https://de.wikipedia.org/wiki/WAAhnsinn_%E2%80%93_Der_Wackersdorf-Film

    https://beruhmte-zitate.de/autoren/dieter-bohlen/

    Er “singt” darin so blöd und unverständlich wie immer, aber wieso “rassistisch”? - https://www.spiegel.de/kultur/musik/xavier-naidoo-empoerung-ueber-rechtspopulistisches-internet-video-a-1d4129e3-fbb7-411c-bc3d-69939c9e84b6

    https://www.achgut.com/artikel/diana_mutter_der_modernen_populisten

    Kommentar von Campo-News — 24. Juni 2017 @ 05:54

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