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5. Dezember 2006

Tanja Krienen - Interview mit dem “Muslim-Markt”

Abgelegt unter: Allgemein — Campo-News @ 08:55

Das Interview mit dem „Muslim-Markt“ vom 27. 11. 2006 möchte ich hiermit als Extra-Datei einstellen.

Hier der Link zur Interview-Übersicht

MM: Sehr geehrte Frau Krienen. Wenn man das liest, was andere über Sie schreiben, dann sind Sie nicht nur von einem männlichen Körper in einen weiblichen Gewechselt sondern auch von einer Kommunistin zur Anhängerin von George Bush. Wollen Sie bei Letzterem Herrn Schily übertreffen?

Krienen: Jeder der öffentlich wirkt, muss damit rechnen, dass andere über ihn schreiben, doch davon ist – nicht nur in meinem Fall – der größte Teil falsch. So habe ich mich z.B. in der Kernzeit meiner politischen Tätigkeit nicht als Kommunistin, sondern als „Demokratische Sozialistin“ gesehen. Schon als solche war ich aber nie eine Pazifistin und habe aus dieser Position gegen Linke polemisiert, die jeden Konflikt ausschließlich „friedlich“ austragen wollen und dabei völlig in Gegensatz zu ihrer eigenen Lehre gerieten. Dies empfand ich als heuchlerisch. Ich lebe aber nicht in den USA und kann somit nicht abschließend entscheiden, für wen ich mich dort als Bürgerin engagieren würde. Derzeit ist es wohl gut, dass die Demokraten Einfluss gewinnen und der Kurs im Irak geändert wird.

Zu Ihrer Eingangsbemerkung: Mein Körper an sich war immer feminin, daran hat sich nichts geändert. Wohl aber notwendigerweise an den Geschlechtsmerkmalen.

MM: In einer Ihrer frühern Ausgaben von Campo de Criptana haben Sie - um es vorsichtig auszudrücken - extrem “islamkritische” Texte veröffentlicht. Heute stehen Sie nicht mehr dazu. Wie kam es zu der Weiterentwicklung?

Krienen: Mir wurde manchmal vorgeworfen, ich sei den arabischen Menschen gegenüber feindlich gesinnt, doch ich habe schon früher immer vehement beteuert, dass dies eine falsche Interpretation meiner Haltung ist. Kritik jedoch muss sein – an allen Erscheinungsformen des Lebens. Doch auch die andere Seite, konkret die pro-israelische, kann mit dieser Kritik nicht leben und diffamiert, statt mit Argumenten zu überzeugen. Mit der Zeit also merkte ich, dass hier eine extrem einseitige Parteinahme von mir gefordert wurde, der ich aber nicht nachkommen konnte, da man in diesem historischen Konflikt nicht schwarz-weiß malen kann. Im Übrigen sind in meinem Magazin, dessen Internetpräsenz ich demnächst aus den besagten Gründen umgestalten werde, immer beide Seiten zu Wort gekommen, wenn ich nur an die Interviews nach den Ereignissen von Madrid denke, deren Folgen ich in der spanischen Hauptstadt direkt erlebte.

MM: Überhaupt scheint Ihr Leben voller extrem erscheinender Weiterentwicklungen zu sein. Wie kam es dazu?

Krienen: Es ist sehr treffend, wenn Sie von „Weiterentwicklungen“ reden. In der Tat scheint es mir notwendig zu sein, nicht stehen zu bleiben und neue Wege zu gehen. Allerdings würde ich an der Frage „zionistisch oder nicht?“, diese Weiterentwicklung nicht festmachen wollen, sondern einfach an meiner Haltung, dem fortschreitenden Extremismus eine Absage zu erteilen. Es ist pure Heuchelei immer nur von den eigenen Opfern zu reden, aber die eigenen Taten zu übergehen. Wir müssen aus dem blutigen Spiel gegenseitiger Vorwürfe heraus und Fakten zur Verständigung schaffen. Dazu gehört die Schaffung eines Staates Palästina, eine gerechte Wasser und Bodenpolitik, gegenseitiger und endgültiger Verzicht auf Territoriumsforderung, sowie – mein Vorschlag - die Installation eines paritätisch besetzten Rates um die interstaatlichen Probleme vorgestellter Art zu klären.

Zudem würde ich allen Unbeteiligten zur Zurückhaltung raten. Die vielen Millionen Strategen und Besserwisser, die im Grunde andere Interessen als die Befriedung dieses Prozesses verfolgen, haben meist nur geschadet. Das gilt besonders für das aggressive deutsche Milieu derjenigen, die sich fälschlicherweise “Israel-Solidarität” nennen, aber diesen Konflikt nur zur Etablierung eigener Ziele nutzen will und auch zu nutzen versteht. Aber auch von der muslimischen Seite erwarte ich weltweit, dass sie nicht jeden Konflikt zum Anlass nimmt, um ins Grundsätzliche zu gehen und zu einer friedlichen Haltung findet, ohne den Disput, den sie in der Sache führen will, darüber zu vernachlässigen.


MM: Eine bezüglich der Palästina-Problematik zunehmend bei Muslimen Anhang findende aber auch von manchen Juden unterstütze Haltung ist, dass es nur einen gemeinsamen Staat für Juden, Christen und Muslime geben sollte, in dem alle Religionen gleichberechtigt sind. Diese Haltung gründet auch darin, dass davon ausgegangen wird, dass ein “Palästinenserstaat” in den Gebieten, die noch verblieben sind, gar nicht existenzfähig ist. Können Sie für die so genannte Einstaaten-Lösung Verständnis aufbringen, auch wenn Frau Merkel das niemals akzeptieren würde?

Krienen: Wir haben mit den Neugründungen auf dem Balkan oder im Baltikum, aber auch mit den traditionellen Kleinstaaten keine schlechten Erfahrungen gemacht. Auch kleinere Staaten sind überlebensfähig, wenn sie eine faire Chance erhalten und sie selbst gut mit ihren Nachbarn kooperieren. Die palästinensische Bevölkerung ist jung, motiviert und gewiss nicht allein, wenn sie den Aufbau eines eigenen Staates in Angriff nimmt. Eine Entspannung zwischen den Völkern dort, führt auch zu einem liberalen Grenzverkehr, hoffentlich, gewiss sogar, auch zu dem Abbau des unsäglichen Zaunes. Dies alles muss man diskutieren. Maximalforderungen stehen einer Einigung und einem Separatfrieden im Wege.

MM: Was wir noch nicht ganz verstanden haben, ist die Tatsache, dass Sie sich für die CDU im Wahlkampf engagiert haben, obwohl sie selbst entschieden gegen Besatzungen wie im Irak oder Palästina sind. Wie ist dieser Widerspruch zu verstehen?

Krienen: Es wäre vermessen, würde ich bei meiner Entscheidung für eine Partei zu werben, allein den Nahen Osten in den Mittelpunkt stellen. Ich habe mich zuvorderst aus anderen Gründen für die Union engagiert und mich nie als bloßes Sprachrohr für Frau Merkel gesehen – das ist wieder einer dieser Presseirrtümer. Aber die Vorgänge im Irak sind nicht ganz so einfach zu beurteilen. Zum einen haben wir da Saddam Hussein und sein Regime, das die Religionsfreiheit nicht gewährleistete und auch Muslime unterdrückte. Das andere ist ein dilettantisches Vorgehen, das über keine geeignete Strategie, auch keine tragfähige Lösung verfügt, und immer nur neue Gewalt hervorbringt. Vor dem Krieg nannte ich den absehbaren Konflikt im Frühling 2003 einen „Wechselbalg“, also etwas, das nicht das ist, wofür es gehalten wird. Heute weiß ich, dass er ein Monster war und ist. Es sei uns eine Lehre, derartige Kriege zukünftig nicht mehr zu führen.

MM: Glauben Sie ernsthaft, dass Ihr Letzter Satz in der CDU mehrheitsfähig ist? Noch nie hat Deutschland seit dem zweiten Weltkrieg so viele Soldaten in die Welt geschickt, wie unter Frau Merkel.

Krienen: Doch, der Satz ist auch in der CDU mehrheitsfähig. Aber wir sollten doch die Aussage zu dem Quantum der Soldaten relativieren. Die Zahl liegt unter 10 000 und die meisten sind quasi „Bausoldaten“, erledigen humanitäre oder logistische Aufgaben. Für eine so große Nation, hat Deutschland weder ein großes Heer, noch sehr viele aktive Soldaten unter Waffen. An die Grenzen stieß man nun, als der “Libanon-Einsatz” begann, doch auch hier befindet sich Deutschland nicht im Krieg mit irgendjemandem, sondern nimmt auf Wunsch aller beteiligten Seiten seine Aufgaben wahr. Wie bekannt, wird Deutschland in der muslimischen Welt als Vermittler geachtet. Prinzipiell ist es zu begrüßen, dass die Deutschen nicht weiter in der “Hitler-Falle” sitzen, will sagen: Es ist nicht gut für eine Nation, wenn sie auf ewig mit einer Schuldzuweisung verdammt ist, aus der sie sich nicht im Ansatz lösen darf. Das schürt Aggression nach innen, das macht eine ganze Bevölkerung depressiv. Der Umschwung ist aber geradezu fühlbar. Nun hoffe ich, das klang jetzt nicht zu sehr nach Frau Merkel?!

MM: Zudem gilt die CDU unter der Bevölkerung eher als Vertreter des Raubtierkapitalismus und der “deutschen Leitkultur”, jedenfalls mehr als alle anderen Parteien. Was sagt die ehemalige Sozialistin mit internationalem Denken dazu?

Krienen: Die Leitkulturdebatte hierzulande war eine, die ein Moslem „erfand“: Bassam Tibi. Ich habe ihn so verstanden, und so hat er es auch immer wieder betont, dass er diese im europäischen, nicht im deutschen, Kontext führen wollte. Das ist legitim. Wir sollten tatsächlich offen über unsere angestrebten Werte diskutieren und würden dabei auch feststellen, dass ein Werteverfall eingesetzt hat, der hauptsächlich aus unserem eigenen Innern stammt. Wir müssen das richtige Maß für Freizügigkeit UND Moral finden. Gegen die Nichtbeachtung grundlegender Prinzipien dieser historisch gewachsenen Vorgaben verstoßen viele Teile der Bevölkerung, unabhängig von der Religion. Aber, das muss ich deutlich sagen: Auch bestimmte Teile der Muslime müssen sich da bewegen und die Regeln einhalten, zu der auch eine gewisse Toleranz gehört.

Sehen wir es doch nüchtern, abseits der Schlagworte. Kaum eine Gesellschaft in der Welt, abgesehen von einigen Nordeuropäischen Ländern, verfügt über ein derartig festes soziales Netz, wie es in Deutschland existiert. Momentan überbietet sich doch selbst die Union mit neuen Vorschlägen zur Sozialpolitik, auch wenn ich finde, dass dies alles am Kern der Probleme vorbei geht. Dieses aber heißt vor allem: Bezahlbare und befriedigende Arbeit auch für weniger Qualifizierte schaffen! Nur so erhalten die Kassen “frisches Geld” und floriert der Konsum. Darüber hinaus müssten sich auch die Menschen von eingefahren Wegen entfernen. Arbeitsplatzbesitzer sollten das Teilen lernen, wenig Verdienende die Sparsamkeit entdecken, Hypochonder und andere sich selbst Schädigende sollten Wege zur Gesundheit beschreiten und – ich sage dies bewusst – Altgewordene sich mit einem humanitären und natürlichen Tod abfinden. Die Gesellschaft kann nicht alle Risiken abdecken - und das ewige Leben fordert nicht einmal die Linke. Oder?

MM: Erlauben Sie uns eine abschließende Frage: Eine Geschlechtsumwandlung ist sicherlich kein einfacher Schritt. Und obwohl Gelehrte wie Imam Khamene’i die Geschlechtsumwandlung unter bestimmten umständen erlauben, fällt es vielen Muslimen - gegen ihre eigene Überzeugung - schwer, ein “normales” Verhältnis zu einer Person aufzubauen, die eine Geschlechtsumwandlung hinter sich hat. Wie sind Ihre persönlichen Erfahrungen in der Gesellschaft und wäre es nicht “leichter” Homosexuell zu werden, was übrigens im Islam streng verboten ist?

Krienen: Wirkliche Transsexualität hat mit Homosexualität nichts zu tun. Ich kann mir aber vorstellen, dass dies viele Muslime das negativ sehen und ich gebe zu: Ich kann es ihnen nicht ganz verübeln. Und zwar deshalb, weil sich viele, die sich fälschlicherweise transsexuell o.ä. nennen, tatsächlich dies in grotesker und nicht akzeptabler Weise ausleben und in der Öffentlichkeit extrem präsentieren. So wird ein Bild verfestigen, das auf den Betrachter abstoßend wirkt. Insofern halte ich die Aussagen des Imam Khamene’i für überaus tolerant. Für mich ist aber zudem entscheidend, ob die VORAUSSETZUNG überhaupt gegeben ist. Hier bedarf es einer intensiven Prüfung und nichts wäre falscher als eine liberale Haltung, da diese nicht nur wichtige gesellschaftliche Komponenten wie die Familie und die Kinder-Erziehung untergräbt, sondern auch das Mann-Frau-Gefüge ad absurdum führt. Die Aushebelung dieser Beziehung hat den Westen in vielerlei Gestalt zerstört – die muslimische Welt wäre gut beraten, es nicht soweit kommen zu lassen. Individuelle Freiheit: Ja! Aber mit Regeln und in Grenzen!

Gestatten Sie mir noch eine Bemerkung zu den Homosexuellen. Diese sollte man wegen ihrer unglücklichen Neigung und ihres gewählten Lebensweges nicht bestrafen, sondern nur dafür sorgen, dass ihre “Kultur” nicht medial in den Vordergrund gerückt und die Regeln des öffentlichen Anstandes von ihnen eingehalten werden.

Heuchlerisch empören sich Christen und Juden auch über das zwischenmenschliche Zusammensein oder z.B. über die Altersgrenzen im moslemischen Lebensbereich. Ich kann mich über das Verhalten von moslemischen Männern jedoch nicht beschweren - sieht man einmal von ein paar Jugendlichen ab, die auch andere Menschen anpöbeln - und halte es überdies mit Nietzsche: “Der Islam hat Männer zur Voraussetzung.”

MM: Frau Krienen, wir danken für das Interview.

19 Kommentare »

  1. Henryk Broder schreibt: Eine Aussage, die ebenso klar und nachvollziehbar ist wie Friedmans Betrachtungen zu seinen Jahrtausende alten guten Beziehungen mit der arabischen und islamischen Welt. Wer vom muslim-markt interviewt wird, der hat ausgesorgt, tiefer kann einer nicht fallen, auch wenn er gerne über Probleme redet, was überhaupt keine sind. Irgendwo in der Hölle muss es eine warme Ecke für Knalltüten geben, die gerne ein Heißluftballon geworden wären.

    Kommentar von Info — 18. Dezember 2006 @ 07:52

  2. Author : Patridiot.de

    E-mail : unionsbuerger@email.de

    URI : http://patridiot.de

    Whois : http://ws.arin.net/cgi-bin/whois.pl?queryinput=90.0.245.152

    Comment:

    Unsere Deutsche Leitkultur wird immer niedlicher …

    Author :
    Comment:

    Hallo Tanja,

    und halte es überdies mit Nietzsche: “Der Islam hat Männer zur Voraussetzung.” (Zitat TK und Nietzsche von oben.)

    Nun die latente Hmosexualität, die sich in der realen Geringschätzung vieler Muslime gegenüber von Frauen wie er sich im Alltag manifestiert, finden wir auch in der Islamischen Ueberlieferung.

    Die ganze Zeit wird auf den Ismael den Halbbruder Isaak (Israel) verwiesen, der Vater Abraham als Autorität podestiert aber die Mutter (Hagar) aber gering geschätzt.

    Den letztlich ist sie ja offensichtlich vom Makel der geringen Herkunft (Sklavin von Abraham) behaftet, so dass der Beni Arab und Nachkomme von Ismael, Mohamed der Prophet, sie zu unterschlagen glauben muss.

    Die Hörigkeit der Muslime gegenüber Texten, die bis zur Renaisance relativ modern waren, aber seither immer unnütztlicher zur Bewältigung des Alltages wurden, spiegelt sich im tatsächlichen Niedergang sowohl des arabischen wie auch des türkischen Kalifat in den letzten Jahrhunderten.

    Eine Ideologie, die eine Hälfte der Menscheit von vornherein als Unrein und minderwertig taxiert ist zu irrationalen Ressentiments erfolgreicherer Ordungen verdammt.

    Das ist die Folge selbstverschulderter Ignoranz.

    Oder “Du erntest was du sätest”.

    Erik

    Author : Campo-News

    Comment:

    Wie ist das gemeint “Patridiot”?

    Hallo Erik! Ich glaube nicht, dass diese gezeigte Geringschätzung, wie du es nennst, etwas mit “latenter Homosexualität” zu tun hat - da sollte man sich doch eher um die TATSÄCHLICHE Frauen - und Transsexuellenfeindlichkeit der Homosexuellen kümmern, über die mir viel zu wenig berichtet wird. Nietzsche aber meinte wohl mit seiner Bemerkung den Gegensatz zwischen der gelebten Männlichekeit und der gesamten Haltung der Männer im Islam und anderseits der Welt der zögerlichen, dekadenten und verklemmten des Christentums. Seit Nietzsche hat sich einiges verschoben - nicht immer in die richtige Richtung. Das gilt für beide Seiten. TK
    Author : Dr. Yavuz Özoguz

    E-mail : info@muslim-markt.de

    URI : http://www.muslim-markt.de

    Comment:

    Bei aller Abneigung, die man gegen den Islam und die Muslime möglicherweise hat, ist es nicht hilfreich Vorurteile zu verbreiten, die mit der Wahrheit nichts zu tun haben, sondern umgekehrt noch - wenn man die Wahrheit kennt - zum Bumerang werden, welch Verwachtung manche Menschen in Unwissenheit Verbreiten. Bestes Beispiel dafür ist das hier Geschriebene über Hadschar (Hagjar) die Mutter Ismaels und Abrahams Frau, die angeblich im Islam nicht geehrt wäre.

    Ich kopiere Ihnen dazu eine kurze Passage aus der von uns betreuten Enzyklopädie des Islam:

    http://www.eslam.de/begriffe/h/hadschar.htm

    “…. Hadschar verstarb an den Ort. Sie ist die einzige Person, von der bekannt ist, dass sie im Komplex der Kaaba begraben ist, in dem sonst niemand begraben werden darf. Dabei wird daran erinnert, in welcher Situation Hadschar sich befunden hatte. Sie war eine ehemalige Sklavin, von dunkler Hautfarbe, und sie war eine Frau. Sie besaß alle Merkmale einer damals wie heute in vielen Gesellschaften erniedrigten Person. Gerade deshalb wurde sie von ALLAH derart erhöht, dass ihre Grabstätte an dem Ort ist, an dem sich Jahr für Jahr die meisten Muslime versammeln, so dass ihr Grab das meistbesuchte der Welt ist. Es ist auch das einzige Grab im heiligen Bezirk der Kaaba.” In welcher anderen Ideologie hat eine Frau solch einen angesehenen Status?

    Normalerweise schreiben die Mitarbeiter des Muslim-Markt nicht in anderen Foren. Da Frau Krienen aber den Mut hatte, sich in den Muslim-Markt zu trauen, wollen wir zuminidest diese eine Unwahrheit hier im forum widerlegen.

    Wir wünschen den Segen Gottes.

    Dr. Yavuz Özoguz

    (Webmaster Muslim-Markt)

    Author : Erik (IP: 83.78.30.115 , 115.30.78.83.cust.bluewin.ch)

    E-mail : krokussugussukork@yahoo.de

    URI :

    Whois : http://ws.arin.net/cgi-bin/whois.pl?queryinput=83.78.30.115

    Comment:

    Hallo Tanja,

    Letzte Woche hat in Kairo eine Konferenz zum Thema Genitalbeschneidung muslimischer Frauen statt gefunden, angeregt von westlichen Kreisen.

    Letztendlich konnten sich erstmal gewichtige Religiöse Führer des Islams zu einer Aechtung dieser scheusslichen Tradition durchringen, obwohl einige noch die Beschneidung durch Aertzte erlauben wollten.

    Ein Durchbruch.

    Ich weiss, dass die Genitalbeschneidung nicht durch Koran gedeckt ist, trotzdem weigerten sich Muslimische Geistliche bis anhin diese Widerlichkeit als unislamische zu verurteilen.

    Ich habe die ganze Bibel gelesen und weiss, das sie nicht weniger blutrünstig als der Koran ist, also interessiert mich die verquere, perverse Sexualmoral von Radikalreligiösen nur in dem Sinne, dass sie zu bekämpfen ist.

    Der Blödsinn der einen, rechtfertigt den Bödsinn der anderen in keinster Weise.

    Gibt es Muslime die Frauen lieben?

    Sicher, es gibt auch Muslime die Bier trinken und Fleisch essen, das nicht koscher ist und auch Muslime die nur einmal die Woche nach Mekka beten

    Oftmals, nein, sehr oft deckt sich dieser Personenkreis.

    Und wenn irgend ein Muslim das Gefühl hat, eine Frau sei zu leicht bekleidet, dann soll er eben wegschauen, so einfach ist das.

    Da muss kein Verständnis für Bigoterie her.

    Erik

    Campo-News

    Whois : http://ws.arin.net/cgi-bin/whois.pl?queryinput=217.247.198.114

    Comment:

    Nana, ich kenne moslemische Männer als angenehme Vertreter ihres Geschlechtes. Ebenso habe ich die Interview-Atmosphäre mit dem “Muslim-Markt” als offen und tolerant erlebt (dafür danke ich Dr. Özuguz auch gerne öffentlich) - auch bezüglich meines Hintergrundes. Wenn ich das nur über das mich permanent schmähende “Israel-Solidaritäts-Milieu” sagen könnte, dessen Pamphlete gegen mich ALLESAMT unter die Gürtellinie zielen.

    Natürlich stößt auch mir die verordete Leibesfeindlichkeit in den islamischen Ländern auf (z.B. wo es quasi einen Kopftuch-Zwang gibt), sie ist das Gegenstück zur Entsexualisierung des Sexus im Westen durch primitive Expressivität und Versimpelung und Redundanz - nicht nur wegen seiner schleichende Postulierung der Aufhebung der Geschlechter. Doch das kann man pauschal so alles nicht sagen. Dass jugendliche Moslems diese Wirkung haben, hat sehr viel mit ihren zwangslosen Erziehung zur Sexualität zu tun. Jedenfalls muss ich der Islam auf diesem Gebiet nichts von einer evangelischen Arbeitsgesellschaft oder jüdischen Fundamentalisten (da denke ich nur an das Auftrittsverbot von “Dana International” anno 1998 in der Knesset) belehren lassen. TK

    Author : Erik

    Comment:

    Sehr geehrter

    Dr. Yavuz Özoguz,

    In welcher Sure des Korans wird Hadschar namentlich erwähnt?

    Die ganze Mythologie um Hadschar wurde erst nach dem Tode des Propheten aus der Thora nacherschlossen.

    Ich bin kein Feind des Islam, bin aber als Agnostiker auch nicht Freund irgend einer Religion.

    Und die Regeln welche die Hadite und die diversen Scharien den Frauen auferlegen und somit ein Teil des Islam sind, bezeugen sie die männliche Liebe zur lebenden Frau?

    Islamische Gelehrte verteidigen die Verschleierung der Frauen u.a. wegen latenter Vergewaltigungsbereitschaft der Männer, was belegt, dass muslimische Männer muslimischen Männern geringe Selbstdisziplin, null Respekt und noch weniger Liebe gegenüber Frauen zutrauen.

    Manchmal muss man eben Menschen, in diesem Falle muslimische Männer an ihren Taten und nicht ihren Worten messen.

    Erik

    Author : Dr. Yavuz Özoguz E-mail : info@muslim-markt.de

    URI : http://www.muslim-markt.de

    Comment:

    Sehr geehrter Fragender zum Thema Hadschar (Hagjar). Eines der vielen Probleme, denen sich Muslime derzeit in Deutschland gegenüber sehen, besteht darin, dass ca. 80 Millionen Islam-Experten glauben, den Islam besser zu kennen als muslimische Experten. Sie verwenden fast ausschließlich nichtislamische Quellen und glauben so, den Muslimen die Deutungshoheit ihrer eigenen Religion streitig machen zu können! Das erstaunliche an diesem Verhalten aber ist, dass sie das permanent und durchgängig praktizieren, obwohl es doch hinreichend Muslime gibt, die man fragen könnte. Aber anstelle von fragen werden “Tatsache” aufgetischt, die der Muslim bestenfalls widerlegen kann, aber selbst seine Widerlegung wird ihm nicht abgenommen, da er ja ohnehin zum Lügen errogen wurde usw. usw.

    Wem soll solch ein Verhalten helfen; der Gesellschaft, den Nichtmuslimen, dem Weltfreieden? Was die USA mit äußerster Brutalität in die muslimische Welt getragen haben, führen viele “kleine” Menschen mit “verbalen” Methoden weiter. Können Sie sich eigentlich vorstellen, wie es auf einen Muslim wirkt, wenn ein Nichtmuslim in einem öffentlichen Forum eine Unwahrheit über den Heiligen Koran und den Islam verbreitet und das auch noch damit begründet, dass man etwas “schön” reden wolle, was gar nicht schön zu reden sei?

    Zu Hadschar: Ihre Geschichte ist gleich mehrfach im Heiligen Koran erwähnt. In Sure 14:37 betet Abraham, nachdem er Hadschar im Tal Mekka allein mit Ismael und fast ohne Wasser hinterlassen hat (auf Gottes Geheiß), dass es jenen wohl ergehen möge. So saß nun Hadschar mit dem Baby Ismael (a.) in der Wüste mit schwindenden Wasservorräten, nicht einmal einen Baum gab es dort. Schon bald begann der kleine Ismael (a.) vor Durst zu weinen. Verzweifelt lief Hadschar zwischen den beiden Hügeln Saffa und Marwa hin und her, um Wasser zu finden. Beim siebten Mal dann sah sie an der Stelle, an der Ismael (a.) lag, plötzlich eine Quelle hervorsprudeln, den Brunnen Zamzam. Dieser Einsatz Hadschars soll darauf hinweisen, dass der Mensch sich nach Leibeskräften anstrengen soll, der Erfolgt aber einzig von ALLAH ist.

    Das Beispiel des Eilens zwischen den Hügeln gehört zu den Riten der Pilgerfahrt [hadsch], die Prophet Muhammad (s.) selbst zu Lebzeiten eingeführt und praktiziert hat. Oder wollen Sie behaupten, dass eine der wichtigsten Handlungen des Islam, die Pilgerfahrt, auch erst später erfunden wurde, um die eigentliche Verachtung, die ein Muslim für Frauen angeblich empfinden soll, zu belegen? Nach dem Entstehen dieses Brunnens begannen Karawanen, sich dort niederzulassen. So entstand die Stadt Mekka.

    Hadschar verstarb an den Ort. Sie ist die einzige Person, von der bekannt ist, dass sie im Komplex der Kaaba begraben ist, in dem sonst niemand begraben werden darf. Den Rest kennen Sie. Kann es nicht sein, dass derzeit alle Schwächen des eigenen Denkens und Systems in das neue Feindbild Islam projiziert wird?

    Zweifelsohne verhalten sich manche Muslime nicht Islamkonform! Aber wer wollte ähnliches nicht auch vom Christentum oder Judentum behaupten?

    Wenn eines Tages die 80. Mio. Islam-Experten in diesem Land verstehen werden, dass es sinnvoller ist, muslimische Experten über den Islam zu Rate zu ziehen, dann werden wir einen riesen Schritt vorankommen.

    Kommentar von Recherche — 19. Dezember 2006 @ 11:32

  3. Sehr geehrter

    Dr. Yavuz Özoguz,

    Ich füge hier eine deutsche Uebersetzung des Korans ein, da ich leider kein Arabisch kann.

    Sure 14,35-40
    35 Als Abraham sagte: »Mein Herr, mache dieses Gebiet
    sicher, und laß mich und meine Söhne es meiden, den Götzen
    zu dienen.
    36 Mein Herr, sie haben viele Menschen irregeführt. Wer mir
    nun folgt, gehört zu mir, und wenn einer gegen mich
    ungehorsam ist, so bist Du voller Vergebung und barmherzig.
    37 Unser Herr, ich habe einige aus meiner
    Nachkommenschaft in einem Tal ohne Saat bei deinem
    heiligen Haus wohnen lassen, unser Herr, damit sie das Gebet
    verrichten. So laß die Herzen einiger Menschen sich ihnen
    zuneigen und beschere ihnen etwas von den Früchten, auf daß
    sie dankbar seien.
    38 Unser Herr, Du weißt, was wir verbergen und was wir
    offenlegen, und vor Gott ist nichts verborgen, weder auf der
    Erde noch im Himmel.
    39 Lob sei Gott, der mir trotz meines Alters Ismael und Isaak
    geschenkt hat! Mein Herr erhört das Rufen.
    40 Mein Herr, laß mich und die aus meiner
    Nachkommenschaft das Gebet verrichten, unser Herr, und
    nimm unser Rufen an.
    aus: Der Koran. Übersetzung von Adel Theodor Khoury. (GTB 783), Gütersloher Verlagshaus Gerd Mohn,Gütersloh, revidierte 2. Auflage 1992.Unter Mitwirkung von Muhammad Salim Abdullah.

    Ich habe sie gebeten mir eine Sure im Koran zu nennen in der Hadschar erwähnt wird, nun sie haben mich auf Sure 14,37 verwiesen. Hadschar wird hier nicht erwähnt.

    Glauben sie mir, ich habe im Reformiert-Protestantischen (Zwinglianischen) Konfirmanden-Unterricht meinen Pfarrer mit meiner Bibelfestigkeit in die Enge getrieben, so dass er mich Agnostiker nur für meine Mutter konfirmierte und ich auch nur aus Liebe zu ihr mitmachte.
    Ob Pfarrer, Rabbi oder Mullah reden oder schreiben, ich prüfe alles nach.

    Wenn sie Hadschar so sehr ehren, dann reichen sie mir die Stelle nach wo Hadschar im Koran geehrt wird. Und nicht nur eine anonymisierte Mutter.
    Dass das von ihnen beschriebene Ritual die Wassersuche Hadschars versinnbildlicht weiss ich auch.
    Aber wo im Koran stehen die Ritual-Vorschriften zur Hadsch?
    Bitte mit Suren-Angabe.

    Mit freundlichen Grüssen.

    Erik

    Kommentar von Erik — 19. Dezember 2006 @ 23:14

  4. Sehr geehrter Erik,

    der Friede Gottes sei mit Ihnen. Ich gebe offen zu, dass ich es nicht mit Leuten aufnehmen kann und will, die Pfarrer und andere in die Enge treiben können.

    Sie haben danach gefragt, wo Hadschar im Koran genannt wird. Ich habe Ihnen eine der vielen Stellen genannt. Sie aber behaupten, dass sie dort nicht genannt wird und verlangen zudem, dass ich Ihnen die Verse nenne, in denen die Pilgerriten im Heiligen Koran genannt werden. Abgesehen davon, dass es für Muslime nicht besonders lustig ist, dieses geläufige Muslime-sitzen-grundsätzlich-auf-der-Anklagebank-Spiel mitzuspielen, kann ich Ihnen nur mitteilen, dass ich sämtlich Riten der Pilgerfahrt, jede Bewegung des Ritualgebets und sogar jeden Atemzug eines jeden Menschen in den Versen herauslesen kann, Sie hingegen keinen einzigen Ritus, kein Gebet, keine detaillierten Fastenregeln, nicht einmal das Licht Gottes oder seine Nähe zu Ihnen selbst werden herauslesen können.

    Also wem nützt dann solch ein “Dialog”? Was wollen Sie wem beweisen? Wollen Sie der Menschheit beweisen, dass der Islam falsch ist, der Koran unwahr ist, und dass Muslime sich nicht an den Koran halten, wenn sie beten, fasten, die Riten der Pilgerfahrt ausüben usw. usw.? Wollen Sie der Menschheit beweisen, dass Sie den Koran besser verstehen, weil sie lesen können?

    Sie haben die entsprechende Verse oben hineingeschrieben und sprechen von einer “anonymisierten Mutter”. Nun, es handelt sich um die Mutter des erstgeborenen Sohnes Abrahams, die er in einem Tal ausgesetzt hat. Wie viele Mütter der Menschheitsgeschichte kommen denn da in Frage?

    Sehr geehrter Herr Eric,

    ich habe zur Würdigung des Mutes von Frau Krienen unser eigenes Prinzip, niemals in andere Foren zu schreiben, gebrochen und habe hier hineingeschrieben. Das Ergebnis ist genau das, was wir grundsätzlich erleben, wenn Nichtmuslime uns den Islam versuchen zu erklären. Und das Ergebnis nützt niemandem, weder Muslimen, noch Nichtmuslimen, nicht einmal Atheisten.

    Es ist Ihr gutes Recht z.B. in jenem Vers eine “anonymisierten Mutter” herauszulesen. Es ist aber auch das gute Recht eines jeden Muslims, in diesem Vers - und in vielen anderen auch - ohne jeglichen Zweifel die gesegnete Hadschar zu erkennen! Das Problem besteht nicht in den unterschiedlichen “Lesearten”. Das Problem besteht darin, dass Sie in einer für Muslime in diesem Land inzwischen unerträglichen missionarischen Art Ihre Lesert den anderen geradezu verbal aufzwingen wollen und sie als einzige mögliche Richtige darstellen! Ich hingegen bestehe nicht darauf, dass Sie aus jenem Vers Hadschar herauslesen. Ich sehe nicht die Notwendigkeit, sie zu überzeugen, dass darin Hadschar zu erkennen ist. Werden sie mit Ihrem “Glauben” glücklich, dass Hadschar nicht erwähnt wurde. Erlauben Sie mir und anderen aber auch, dass wir anderes erkennen als Sie. Wenn Sie behaupten, dass Hadschar nicht im Koran stehe, dann ist das eine Behauptung, die persönlicher subjektiver Art ist, nicht aber wissenschaftlichen Kriterien genügt. Aber auch das ist ihr Recht!

    Somit kehre ich zu unserem alten Brauch zurück, nicht in andere Foren zu schreiben und bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit. Bitte haben Sie Verständis dafür, dass ich hier nicht mehr auf Ihre Beiträge eingehen kann, denn es gehört zu den Pflichten eines Muslim, nur dort mitzuwirken, wo nicht Destruktives bewirkt wird. Wenn Sie eines Tages Intersse an dem anderen Verständnis der Verse haben, stehe ich privat jederzeit zur Verfügung. Für Ihre sicht der dinge danke ich Ihnen dennoch und wünsche Ihnen ein gesegnetes Fest zum Geburtstag Jesu.

    Mit freundlichen Grüßen

    Dr. Yavuz Özoguz

    Kommentar von Dr. Yavuz Özoguz — 20. Dezember 2006 @ 10:15

  5. Hier noch einmal der verschwundene Buchhinweis:


    Kommentar von CN — 20. Dezember 2006 @ 11:55

  6. Sehr geehrter

    Dr. Yavuz Özoguz,

    Ich bin Agnostiker und ich nehme mir das Recht heraus, jede Ideologie und jede Religion, die für sich die Wahrheit reklamiert zu kritisieren.
    Wenn sie dem nicht standhalten können, dann liegt das nicht an mir, sondern an ihnen oder ihrer Doktrin.

    Der Islam kritisiert den jüdischen genauso wie den christlichen Glauben als verfälscht, verwässert und entstellt, nur der Islam hat die richtige Wahrheit.

    Ich mache nun mit ihnen, was jeder Muslim mit andersgläubigen macht, ich greife ihren Glauben an, ich kritisiere ihn, wie ihr letzter Prophet Mohamed, ein genialischer Kriegsherr und Religionsstifter, es mit Andersgläubigen getan hat.
    Halten das Muslime nicht aus, dann gilt eben:

    Wer die Hitze am Ofen nicht erträgt, der verlasse die Küche.

    Ich sehe nicht den geringsten Respekt gegenüber einer Frau,
    wenn ihr Name nicht genannt wird,
    sie wird damit im Wort verschleiert und entwüdigt.

    Ich sagte die Sklavin Hadschar kommt im Koran nicht vor, sie wurde erst in den Hadithen aus dem alten Testament nachgereicht. Sie haben das bestritten, Ich habe ihnen bewiesen dass sie nicht recht hatten.

    Meine These der - durch latente Homosexualität bedingten - Geringschätzung der Frauen im Islam, lässt sich dadurch natürlich nicht vollumfänglich beweisen,
    aber man kann das genauso behaupten, wie dass die latente Homosexualität der katholischen Priester sich im Zölibat ausdrück.
    Und im Verständnis, Verschleierung und der Duldung von Knabenschändung durch Priester die der gehobenene Römisch-Katholischen Klerus immer wieder aufbrachte, vollumfänglich zu Tage tritt.

    Ich bin gegen den Schutz religiöser Gefühle, denn religiöse Gefühle rechtfertigten immer schon die schlimmsten und widerlichsten Verbrechen gegen Menschen und die Menschlichkeit.

    Ich wünsche ihnen Frieden, Gesundheit und Freude als Mensch, ihre religiösen Gefühle aber die sind mir nicht mehr Wert, wie irgendwelche privaten Gefühle.
    Möge ihnen das Leben gelingen.

    Erik

    Kommentar von Erik — 20. Dezember 2006 @ 12:26

  7. Ja, das ist lustig. Im Vatikan gelten die laxesten Gesetze für die dort herrschenden Pädos, siehe auch http://www.rklambda.at/Rechtsvergleich/text.htm#1 insofern ist es echt witzig, dass Frau Lengsfeld und Herr Broder so demonstrativ gern dorthin fahren. Wie kann man sich dies erklären?

    Kommentar von Campo-News — 20. Dezember 2006 @ 12:38

  8. Was es nicht für Sachen gibt auf die man von zeit zu zeit, in der ja bekanntlich nach Nietzsche gezaubert wird, stößt:

    1 Mir war sofort klar, dasz es sich um den Angriff des notorischen Balkanprovokateurs DJ Vicek handeln muszte. Die Entschlossenheit der anwesenden Menschenmege gebot dem heranwalzenden antisemitischen Soundpanzer energisch Einhalt. Plötzlich endechte ich in meinem rechten Augenwinkels das Aufblitzen des Laufes eines M1 Garand Gewehrs auf dem Erker der Erkenntnis genannten Anbau des nach der deutschen Philosophin Tanja Krienen benannten Fachwerkhauses.

    2 Vielleicht kann er ja zusammen mit Abi Melzer, Tanja Krienen, David Irving und dem Hisbollah-Sprecher aus Heidelberg eine Truppe aufstellen, die zu seinem Schutz und für den Feldzug gegen Broder eingesetzt wird. Der Name: Shraga-Elam-Brigaden. Alles –
    http://72.14.221.104/search?q=cache:-7ndDtdWJ38J:tante-emma.blogspot.com/+Tanja+Krienen&hl=de&gl=de&ct=clnk&cd=119

    3 Weiteres: Wie hinterlistig doch die Krienen „Neoliberalismus“ verbreitet:
    Tanja Krienens Sparvorschläge

    von Kyneast @ 2006-12-04 - 14:09:24
    Tanja Krienen, ihres Zeichen erst williges Opfer der Stalinisten-Propaganda, dann Mitglied bei den Demokratischen Sozialisten, mit denen sie dann nichts mehr zu tun haben wollte, dann “Islamkritikerin”, was sie wieder aufgab, dann CDUlerin und Befürworterin des Irakkriegs, welchen sie nun, nachdem 150.000 Zivilisten im Irak für diese Naivität der westlichen Linken und der Öffentlichkeit sterben mussten, brillianterweise als Fehlschlag betrachtet (schade um die paar Hunderttausend Toten und ein Land mit 25 Millionen Einwohnern das im Bombenchaos versinkt) gab vor einigen Tagen ein sehr aufschlussreiches Interview dem Muslim-Markt. Dort erfährt man noch einiges mehr über sie, u.a. wie sie in Deutschland Sozialpolitik zu betreiben gedenkt.
    Natürlich darf in so ein glänzendes Profil eines chronischen politischen Propagandaopfers auch der liebe Neoliberalismus nicht fehlen, den die Frau Krienen in ein paar Nebensätzen beispielhaft durchexerziert:
    Arbeitsplatzbesitzer sollten das Teilen lernen, wenig Verdienende die Sparsamkeit entdecken, Hypochonder und andere sich selbst Schädigende sollten Wege zur Gesundheit beschreiten und – ich sage dies bewusst – Altgewordene sich mit einem humanitären und natürlichen Tod abfinden.
    Wir fassen zusammen: Arbeiter sollen ihr Geld oder ihren Arbeitsplatz verschenken, die Leute sollen mehr sparen (oh ja, weniger Konsum ist es was wir hier brauchen), Patienten sollen gefälligst mit ihrer Hypochondrie aufhören und gefälligst ihre Grippe ohne ärztliche Hilfe durchstehen, das hat abgesehen von ein paar Millionen toten ab und an ja auch früher niemandem geschadet.
    Als Krönung des ganzen legt sie (etwas euphemisiert) den Rentnern in Deutschland zwecks Lohnkostensenkung den Selbstmord nah. Was vor 10 Jahren noch als vollkommen überzogene Satire kritisiert worden wäre, ist für Neoliberale Erzkapitalisten wie Frau Krienen längst Realität: die Alten sollen sich doch bitte für einen “natürlichen Tod” entscheiden, statt ihr Leben unnötig mit medizinischen Mitteln zu verlängern, was ja letztlich über höhere Rentenbeiträge nur den lieben Unternehmer der mit 30% Gewinnsteigerung jährlich am Hungertuch nagt, sein bisschen Geld kosten würde.
    Solchen vollständig menschenverachtenden, geistesgestörten, völlig dehumanisierten Kapitalisten wie Frau Krienen verdanken wir die Tatsache, dass die Selbstmordrate unter Alten mittlerweile 10 mal so hoch ist wie die unter Jugendlichen, dass immer mehr Menschen über 60 ihr Leben als wertlos, aussichtslos oder für andere belastend betrachten und sich selbst töten.
    Die Gesellschaft kann nicht alle Risiken abdecken - und das ewige Leben fordert nicht einmal die Linke. Oder?
    Nein, tut sie nicht.
    Die Linke in Deutschland fordert nur eine humane, alle Menschen respektierende Sozial-, Gesundheits- und Rentenpolitik, die allen Menschen ihr Lebensrecht garantiert und es schützt, statt ganze Gesellschaftsgruppen als wertlosen Müll zu behandeln, der sich am besten selbst entsorgt.
    Die Linke in Deutschland sollte außerdem endlich fordern, dass Verbrechern wie Tanja Krienen das Handwerk gelegt wird und die Frau wenn schon nicht wegen gesellschaftsgefährdender Aussagen angezeigt und eingesperrt wird, sodoch zumindest ihr kein Forum mehr geboten wird, um ihre kranke Ideologie zu verbreiten.

    Kommentar von Info — 11. Januar 2007 @ 10:00

  9. Behauptung: Tanja Krienen, ihres Zeichen erst williges Opfer der Stalinisten-Propaganda, dann Mitglied bei den Demokratischen Sozialisten, mit denen sie dann nichts mehr zu tun haben wollte, dann “Islamkritikerin”, was sie wieder aufgab, dann CDUlerin und Befürworterin des Irakkriegs, welchen sie nun, nachdem 150.000 Zivilisten im Irak für diese Naivität der westlichen Linken und der Öffentlichkeit sterben mussten, brillianterweise als Fehlschlag betrachtet (schade um die paar Hunderttausend Toten und ein Land mit 25 Millionen Einwohnern das im Bombenchaos versinkt) gab vor einigen Tagen ein sehr aufschlussreiches Interview dem Muslim-Markt. Dort erfährt man noch einiges mehr über sie, u.a. wie sie in Deutschland Sozialpolitik zu betreiben gedenkt.

    TK: Daran ist ja so ziemlich alles falsch, was nur falsch sein kann. Zunächst: Ich war kein „Opfer der Stalinisten-Propaganda“, erst recht kein „williges“, sondern, wie zehntausend andere Menschen auch, (kritisches) Mitglied der Kommunistischen Partei in Westdeutschland (DKP), die sich als weltumspannend agierendes Subjekt des Marxismus verstand, und den so genanten real existierenden Sozialismus positiv auffasste, sich – fatalerweise – als dessen ausführender Arm betätigte, weshalb ich das in dieser Form weniger als ein halbes Jahrzehnt (in kritischer Verbundenheit) mittragen konnte. Das war auch nicht so toll, wenngleich mir als Arbeiterkind die Alternativen zu dieser Zeit nicht überzeugend vorkamen (vergessen wir nicht, dass die kommunistische Bewegung der klassischen Ausrichtung als einzige eine Geschichte vorweisen kann, die gänzlich mit Literatur und Kunst unterfüttert ist – bis heute) und sämtlich andere linken Bewegungen erscheinen auch rückblickend als noch schlimmer. Die „Demokratischen Sozialisten“ gab es dann bei mir gleich zweimal, zum einen nämlich wurde ich ihr Gründungsmitglied im Westen (1982) (verstand das als bewusste Abkehr vom antipluralistischen Dogmatismus der DKP, nachzulesen in meiner polemischen Abrechung mit der Partei aus dem selben Jahr) und dann das „Gesamtdeutsche Mitglied“ (1998/99) einer ganz anderen Partei, die sich fälschlicherweise dieses Etikett aus der Not heraus aufpappte - und nur in dieser letzter Zeit wurde ich ein Opfer der Neostalinisten. Eine „CDUlerin“ war ich nie, habe lediglich für die kleine Wende in Deutschland getrommelt, wählte aber 2005 die FDP (wenn ich das mal öffentlich sagen darf) – bin also Opposition *g*. Zugegeben habe ich den Irak-Krieg befürwortet, wenngleich nicht als perverses Strategiespiel das andere linke, anti-arabische Kräfte, sowie auch von allen guten Geistern verlassene „Israel-Adepten“ bis zum heutigen Tage damit zu verbinden scheinen. Mein Thema war diesbezüglich nur die partielle Heuchelei der Pazifisten, die sich um jede Beantwortung der Frage drücken, wie man der Abschlachtung von Menschen oder des aggressiven Vernichtungskrieges (Irak gegen Iran oder Kuwait) Einhalt gebieten kann.

    2 Behauptung: Natürlich darf in so ein glänzendes Profil eines chronischen politischen Propagandaopfers auch der liebe Neoliberalismus nicht fehlen, den die Frau Krienen in ein paar Nebensätzen beispielhaft durchexerziert: Arbeitsplatzbesitzer sollten das Teilen lernen, wenig Verdienende die Sparsamkeit entdecken, Hypochonder und andere sich selbst Schädigende sollten Wege zur Gesundheit beschreiten und – ich sage dies bewusst – Altgewordene sich mit einem humanitären und natürlichen Tod abfinden. Wir fassen zusammen: Arbeiter sollen ihr Geld oder ihren Arbeitsplatz verschenken, die Leute sollen mehr sparen (oh ja, weniger Konsum ist es was wir hier brauchen), Patienten sollen gefälligst mit ihrer Hypochondrie aufhören und gefälligst ihre Grippe ohne ärztliche Hilfe durchstehen, das hat abgesehen von ein paar Millionen toten ab und an ja auch früher niemandem geschadet. Als Krönung des ganzen legt sie (etwas euphemisiert) den Rentnern in Deutschland zwecks Lohnkostensenkung den Selbstmord nah. Was vor 10 Jahren noch als vollkommen überzogene Satire kritisiert worden wäre, ist für Neoliberale Erzkapitalisten wie Frau Krienen längst Realität: die Alten sollen sich doch bitte für einen “natürlichen Tod” entscheiden, statt ihr Leben unnötig mit medizinischen Mitteln zu verlängern, was ja letztlich über höhere Rentenbeiträge nur den lieben Unternehmer der mit 30% Gewinnsteigerung jährlich am Hungertuch nagt, sein bisschen Geld kosten würde. Solchen vollständig menschenverachtenden, geistesgestörten, völlig dehumanisierten Kapitalisten wie Frau Krienen verdanken wir die Tatsache, dass die Selbstmordrate unter Alten mittlerweile 10 mal so hoch ist wie die unter Jugendlichen, dass immer mehr Menschen über 60 ihr Leben als wertlos, aussichtslos oder für andere belastend betrachten und sich selbst töten. Die Gesellschaft kann nicht alle Risiken abdecken - und das ewige Leben fordert nicht einmal die Linke. Oder?
    Nein, tut sie nicht.
    Die Linke in Deutschland fordert nur eine humane, alle Menschen respektierende Sozial-, Gesundheits- und Rentenpolitik, die allen Menschen ihr Lebensrecht garantiert und es schützt, statt ganze Gesellschaftsgruppen als wertlosen Müll zu behandeln, der sich am besten selbst entsorgt.

    TK: Viel Quatsch auf einmal, aber ich danke doch für die Gelegenheit dazu Grundsätzliches sagen zu können. Wie folgt: Ich habe auch nicht Ansatz verstanden, was daran schlimm wäre, wenn da, wo es geht, Menschen sich eine bestimmte Zahl von Arbeitsstunden so aufteilen, dass mehr Arbeitsplätze entstehen und sie trotzdem mit dem Erlös davon leben können – das wäre ein großer Beitrag zur Gestaltung einer humanen Arbeitswelt. Voraussetzung ist aber auch damit eine Klärung der Frage, ob der heutige Konsum in dieser Form notwendig ist. Das ist aber leider kein Thema für die Linke – lieber dreht sie an der Schraube weiter mit und erhöht damit die Arbeitshetze und den gesellschaftlichen Druck. Durch simplifizierte „Antidiskriminierungsgesetze“ sorgt sie dafür, dass der 63jährige an seinem Arbeitsplatz genau soviel leisten muss wie der 23jährige - und die Frau soviel wie der Mann. Durch weitere Gesetze schützt sie einseitig ein Geschlecht, was wiederum die Aggression und Sprachlosigkeit fördert und insgesamt das gesellschaftliche Klima auch für den letzten aller Dreiviertelverrückten sichtbar, in einem unerträglichen Netz von Angst, mangelnder Kooperation und vergifteten Zuständen des öffentliches Raumes versinken lässt, sodass man von einem DDR-Niveau im Umgang miteinander reden kann: unfroh, feindselig, kaputt bis in die Wurzel.

    Selbstverständlich haben die Deutschen wie kaum ein andere Volk einen Zug zum Kranken, will sagen: kaum jemand fühlt sich ständig so krank und tut so wenig aus eigenem Antrieb zu seiner Gesundung, besitzt so universelle Vorstellungen von der Gesundheit als von außen kommende Lösung und Erlösungsgarantie. Warum erzielen regelmäßige Placebotests wohl grad bei ihnen diese wundersamen Ergebnisse? Aber habe ich damit gesagt, dass man Kranke nicht behandeln soll. Im Gegenteil. Bei einer kritischen Bestandsaufnahme, zu der die Verantwortungsklärung des Einzelnen ebenso gehört wie die des zum Bösewicht mutierten berühmten Apothekers, muss auf den Patienten das eine oder andere ins Stammbuch geschrieben werden – nur so bleibt das Systems leistungsfähig und bezahlbar. Es kollabiert – wie das Rentensystem – auch nicht, weil es prinzipiell so mies ist, wie es gemacht wird, sondern: es wird dazu gemacht! Weil nämlich 30% der Leistungen unnütz oder fremd finanziert oder falsch berechnet sind (z.B. die Renten der Ostdeutschen, die geringer ausfallen müssten). Ich nehme immer wieder gern das Beispiel Zähne. Der Propagandasatz, am Gebiss seien die Armen erkennbar, ist extrem hanebüchend. Nein, die Dummen und die Schludrigen sind an ihrem Gebiss zu erkennen, sage ICH! 2008 jährt sich zum 30. Male mein letzter Zahnarzttermin und ich werde auch mit 60 noch keinen Zahn verloren haben! Ähnlich ist es mit der Gesamtgesundheit. Nach zehn Jahren habe ich jetzt zu ersten Mal wieder einen Bluttest machen lassen, Ergebnis: alle 27 Ergebnisse waren in der Norm. „Kerngesund“ meinte der Arzt. Und warum? Weil ich danach lebe. Nicht, dass ich das andere vorschrieben will – aber jammern sollen sie nicht über ihre eigenen Versäumnisse. Die andere Seite betrifft natürlich die Wechselfälle des Lebens. Man kann es manchmal nicht ändern, dass man durch einen Unfall schwer beschädigt wird, auch die Psyche ist nicht mit den oben beschriebenen Verhaltensweisen zu kontrollieren. Eher wird andersherum ein Schuh daraus: Der disziplinierte Mensch bekommt angesichts einer Gesellschaft, in der die Sitten und Umgangsformen verfallen, in der niemand auf Lautstärke oder Freundlichkeit Rücksicht nimmt, möglicherweise Probleme. Ich wüsste aber nicht, dass dies bei Linken ein Thema wäre – im Gegenteil, sie sind nicht selten Motor dieser Entwicklung. Man muss nur mal eine ihrer lauten und verqualmten Versammlungen besucht haben, in denen alles durch einander quatsch…

    Warum auch sollten sich junge Menschen selbst töten? Gut, da gibt es welche, aber noch existiert überwiegend die Hoffnung, das Leben möge mehr sein, als es der weise Schopenhauer mit den Worten „Not, Tod und als Köder die Wollust“ zuspitzte. Im Alter jedoch gibt es Gründe en masse! Hier aber die Frage des Sterbens so abzuhandeln bedeutet: Nicht zu wissen, wie unmenschlich das Sterben sein kann, wenn man den Menschen nicht sterben lässt. Deshalb plädiere ich für die Sterbehilfe - wohl wissend um die Gefahren und keineswegs als Freifahrtschein. Ein Thema., dassnicht in zwei Minuten durchgehechelt werden kann. Zudem plädiere ich für eine Veränderung der Sichtweise auf das Sterben und den Tod, der gerade DESHALB, weil er dem „Medizinischen Monster“ übertragen wurde und aus der Wahrnehmung des Alltags verschwunden ist, resp. in jeder seiner Facetten zu einem hässlichen Ereignis wurde. Gibt es in X Jahren noch Schilderungen von Personen, die „aus dem natürlichen Leben heraus“ erzählen, wie ihr Großvater starb? Nein, dass er zehn Jahre an Schläuchen hing, bewusstlos, skelletiert - das wird niemand erzählen wollen, wird er auch kaum sehen wollen. Aber das „normale Sterben“, das sich über einige Monate hinzog, bei dem Familie dabei war und dass zuletzt mit der Aufbahrung im Sterbezimmer gipfelte – dies gibt es quasi nicht mehr und nur DAS könnte eine Katharsis des Lebens erschaffen. Stattdessen sieht man die Steigerung des Durchschnittsalters von 76 auf 79 als Erfolg an, ohne zu fragen, wie denn diese letzten „Lebensjahre“ als lebende Leiche aussehen. Es ist eine Frage der Ethik, diese Dinge vorurteilsfrei zu debattieren um dann von humänitären Idealen geleiteten Ergebnissen zu kommen, inwieweit es „flexiblere Lösungen“ für den eingeschlagenen Weg geben kann. Das alles kann kein Politiker in drei Sätzen erklären und so waren meine Worte im Interview ein routiniertes Statement, in sich geschlossen, aber nicht alles im Detail erklärend. Wie denn auch?

    Behauptung: Die Linke in Deutschland sollte außerdem endlich fordern, dass Verbrechern wie Tanja Krienen das Handwerk gelegt wird und die Frau wenn schon nicht wegen gesellschaftsgefährdender Aussagen angezeigt und eingesperrt wird, sodoch zumindest ihr kein Forum mehr geboten wird, um ihre kranke Ideologie zu verbreiten.

    TK: Ja, das hättest der Menschen und Geistesfeind sicher gern. Umso wichtiger wird der Kampf gegen derartige Gestalten, die damit gut verlauten lassen, wie virulent der Stalinismus ist. Die Vernichtung des Gegners wird in Aussicht gestellt, und, da habe ich keinen Zweifel, auch durchgeführt, wenn es die Gelegenheit dazu gäbe.

    Kommentar von Campo-News — 13. Januar 2007 @ 10:14

  10. Tante Emma meint: Mit Claudia Karas und Erhard Arendt haben sich die treuesten Anhänger des “Recherchierjournalisten” bereits gemeldet. Weitere Wunschkandidaten sind: David Irving, Tanja Krienen, Norman Paech und Knut Mellenthin. Bewerbungen werden ab heute entgegengenommen.

    Und Liza, der nicht weiß, dass es längst eine Final-Begegnung ist, zitiert Broder: Von August Bebel stammt der Satz, der Antisemitismus sei der „Sozialismus des dummen Kerls“. Was sicher noch immer richtig ist, auch wenn es schon zu Bebels Zeit promovierte Antisemiten gab. Heute ist der Antizionismus der dritte Weg zwischen Analphabetismus und Exhibitionismus, der Weg ins Rampenlicht für alle, die bei DSDS keine Chance hätten, in das Sechzehntelfinale zu kommen. Eine Ex-Nutte, die sich mit Hilfe des Internets zur „Publizistin“ befördert hat, fordert „die Installation eines paritätisch besetzten Rates, um die interstaatlichen Probleme“ zwischen Israel und Palästina zu lösen. Mit weniger gibt sie sich nicht ab. Ein anderer Bruchpilot – mehr - http://lizaswelt.blogspot.com/ (15.1.07 “Pathologische Sesselpupser”)

    Kommentar von Lizas Geld — 16. Januar 2007 @ 14:38

  11. Tanja Krienen

    war gegen den erneuten Versuch der Spanischen Zentralregieung mit den National-Bolsheviki der ETA zu verhandeln,
    ich war der Ueberzeugung, das jeder Spanische Ministerpräsident das Recht hat, mit den Basken einen neuen Versuch zur gütlichen Einigung zu finden.
    Strategisch finde ich das immer noch nicht falsch aber taktisch hatte Tanja Krienen recht, diese rotgetünchten Nationalsozialisten von der ETA sind keinen Dreck besser als Mugabe.

    Ich habe Tanja Krienen im Zusammenhang mit Bob Marley und den Rasta-Zionisten, so glaube ich zureht, rassistischer Tendenzen bezichtigt, wohlwissend das jamaikanischhe Zionisten selbs rassistischen und sexistischen Tendenzen fröhnen.

    Das trifft aber auch auf evangelische Zionisten und religiös-jüdische Nationalzieonisten zu.

    Sind sie nun schlimmer als puritanisch-sexistische Muslime, nein, sicher nicht, aber sind sie soviel besser als andere Puritaner?: Nein und wieder Nein.

    Um es mit Milos Kundera zu sagen:

    Hund ohne Hundescheisse ist Kitsch.

    Und wer glaubt, dass Nationalreligiöse Puritaner das Leben lieben glaubt an Kitsch.

    Und wer an Kitsch glaubt gehört nicht physisch aber politisch pensioniert.

    Erik

    Kommentar von Erik — 17. Januar 2007 @ 04:44

  12. Hallo Erik! Naja, wir haben ja alle unsere kitschigen Momente, nicht wahr? Kitsch ist nicht immer Kitsch.

    Nein, ich bin nicht rassig, wohl aber wies ich auf rassistische Tendenzen beim Reggae hin - die gibt es unbestritten.

    Auch darf mit hier und da mit bösen Leuten sprechen, doch maximal mit den “legalen Armen” und keinesfalls “offiziell”. Das geht nicht, und hier muss die Kritik ansetzen. TK

    Kommentar von Campo-News — 17. Januar 2007 @ 08:30

  13. spiegel-islam.jpg

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    Natürlich bin ich dafür, dass auch Mädchen am Sportunterricht und an Schulausflügen teilnehmen (wichtiger aber wäre, deutsche Jungen würden sich mal wieder bewegen, Fußball und andere Ballsportarten betreiben) und sicher gibt es moslemische Jungen, die allzu lebhaft sind. Aber auch in dem Film “Wut” wurde ja deutlich - im Gegensatz zu den Vorankündigungen, wo man nur von den Problemen sprach - dass der junge Mann der einzige wirkliche lebendige Mensch war, der nicht umsonst den deutschen Jugendlichen auf seine Seite zog.

    “Muslimische Rabauken”, ja, sie gibt es wohl (und sicher sollten sie hier und da dazu lernen), aber: wie kann man in diesem Erziehungssystem, das erst ins einer totalitären Kinderschuhen steckt, nicht zum “Rabauken” werden? Fordern es die 68er Westentaschenpädagogen, die von “sexistischen Sprüchen” der moslemischen Jungen reden, nicht selbst heraus, weil sie Probleme sehen, wo doch nur ihr eigener Kopf so im Gutmenschenmatsch steckt, dass er nicht mehr zu erkennen vermag, wie sehr wir uns von der Natur und normalen Verhaltensweisen entfernten? Wenn das Hinter-einem-Mädchen-herpfeifen (das schönste existierende Spontan-Kompliment) als “sexistisch” und agressiv (wie schön dieser “Angriff”) gilt, dann fragt man sich auf welcher Seite die Verklemmtheit liegt. Und wenn Herr Lehrer die “Schulversager mit Goldkettchen” kritisiert, dann möchte ich mal ihn sehen, ihn, der wahrscheinlich noch ganz andere Dummheiten individueller Art zu bieten hat.

    Und die Linken wussten einst was des Staates Ziel war und wie dies dialektisch einzuordnen war. Dass die Linke z.B. einmal der Wegbereiter eines Krippen und - Ganztags-Gleichmachungs-Gesamtschulkonzeptes werden sollte, hatten sich nur wenige vorstellen können.

    Kommentar von Campo-News — 29. März 2007 @ 07:01

  14. Nun stellt sich die Frage: Sind auch Bush, Olmert und Abbas “Antisemiten”. Sie jedenfalls - oder ihre Unterhändler - werden sich künftig 14tätig treffen und verhandeln. Eine Art “interstaatlicher Rat”, der, da bin ich mir sicher, auch in anderer Form notwendig ist und kommen wird.

    Doch wie schrieb Henryk, der Broder, nach diesem hier eingestellten Interview: “Von August Bebel stammt der Satz, der Antisemitismus sei der „Sozialismus des dummen Kerls“. Was sicher noch immer richtig ist, auch wenn es schon zu Bebels Zeit promovierte Antisemiten gab. Heute ist der Antizionismus der dritte Weg zwischen Analphabetismus und Exhibitionismus, der Weg ins Rampenlicht für alle, die bei DSDS keine Chance hätten, in das Sechzehntelfinale zu kommen. Eine Ex-Nutte, die sich mit Hilfe des Internets zur „Publizistin“ befördert hat, fordert „die Installation eines paritätisch besetzten Rates, um die interstaatlichen Probleme“ zwischen Israel und Palästina zu lösen. Mit weniger gibt sie sich nicht ab.”

    Nein, weniger geht nicht. Das wäre notwenig, um endlich voran zu kommen. Nur jene, welche sich nach der Eskalation sehen, lehnen Fortschritte ab oder beharren im Status Quo, der immer wieder Ausbrüche verheißt.

    Kommentar von Campo-News — 28. November 2007 @ 08:19

  15. Nun dies bei SPON

    Kommentar von Campo-News — 7. April 2008 @ 07:11

  16. “…Kaffeesatzanalysten und Verschwörungstheoretiker wie Gerhard Wisnewski und Andreas von Bülow haben sich im muslim-markt ausgemährt, Spassvögel und Stinkefinger wie Jamal Karsli und Shraga Elam, Karnevalisten wie Norbert Blüm und Kabarettisten wie Arye Moishe Friedman, Linksanwälte wie Felicia Langer und Rechtsopportunisten wie Jürgen Elässer, dazu Rentner, Kastraten und Karatelehrer mit Hang zum Höheren. So war es nur eine Frage der Zeit, bis auch Hermann Dierkes im muslim-markt aufschlug…”

    HMB

    Kommentar von Campo-News — 15. März 2009 @ 09:26

  17. Dr. med. Dagmar Schatz ist gebürtige Kölnerin, seit 21 Jahren Muslimin - islamischer Name “Maryam” - und seit 20 Jahren Sanitätsoffizier bei der Bundeswehr, jetzt mit Dienstgrad Oberfeldarzt. Sperrt sofort bei Gegenrede.

    Kommentar von Campo-News — 28. Juli 2015 @ 13:55

  18. Die Zeitung Die Welt durchbrach eine totale Verbannung meiner Person aus den deutschen Medien, die von 2002, nach der Veröffentlichung meines Buches «Islamische Zuwanderung. Die gescheiterte Integration», bis heute verhängt worden ist. Schon damals wollten Politiker und Meinungsherrscher die Botschaft des zitierten Buches, nämlich die gescheiterte Integration islamischer Zuwanderer, nicht hören. http://bazonline.ch/ausland/ich-weigere-mich-zu-schweigen/story/15417039

    Kommentar von Campo-News — 5. August 2016 @ 15:47

  19. http://www.achgut.com/artikel/migration_und_kriminalitaet_wann_wacht_europa_auf

    Kommentar von Campo-News — 10. Juli 2017 @ 06:03

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