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17. Juni 2006

Insterburg und Co

Abgelegt unter: Allgemein — Campo-News @ 19:43

“So konnte sich mein teures Erbgut erhalten, wenn auch einige Zigeuner meinen Stammbaum kreuzten, was sich aber stets positiv auswirkte, weil sie sehr begabt waren…”

Ingo Insterburg von Insterburg und Co aus Insterburg bei Insterberg, Verzeihung: Königsberg, welches aber nicht weit von Insterburg liegt, aus dem Ingo Insterburg von Insterburg und Co stammt…

Ingo Insterburg und Karl Dall

Alles zu Insterburg und Co






3 Kommentare »

  1. Ich liebte ein Mädchen in Lichterfelde,
    die lebte zu lange von meinem Gelde.

    Ich liebte ein Mädchen in Jungfernheide,
    wir liebten uns täglich alle beide.

    Ich liebte ein Mädchen im Grunewald,
    bei der war immer die Bude kalt.

    Ich liebte ein Mädchen in Wannsee,
    die konnt kein nackten Mann sehn.

    Ich liebte ein Mädchen in Wedding,
    die wollte immer nur Petting.

    Ich liebte ein Mädchen in Tempelhof,
    die war sehr lieb, doch bischen doof.

    Ich liebte ein Mädchen in Neu-Köln,
    die wollte es niemals im hell’n.

    Ich liebte ein Mädchen in Heiligensee,
    da gab’s zwischendurch Gebäck und Tee.

    Ich liebte ein Mädchen in Spandau,
    von der war immer der Mann blau.

    Ich liebte ein Mädchen in Tegel,
    die hatte Ohren wie Segel.

    Ich liebte ein Mädchen in Tiergarten,
    da musste ich immer bis 4 warten.

    Ich liebte ein Mädchen in Charlottenburg,
    die liebte Ingo Insterburg.

    Doch dann wurde es mir in Berlin zu klein,
    drum zog ich in ganz Deutschland ein.

    Ich liebte ein Mädchen in Plauen,
    da bin ich bald abgehauen.

    Ich liebte ein Mädchen in Giessen,
    auch die tat mich schnell verdriessen.

    Ich liebte ein Mädchen in Meissen,
    die tat mir die Hose zerreissen.

    Ich liebte ein Mädchen im schönen Zerbst,
    da hielt die Hose bis zum Herbst.

    Ich liebte ein Mädchen in Mainz,
    die war gar keins.

    Ich liebte ein Mädchen in Kiel,
    auch da war nicht viel.

    Ich liebte ein Mädchen auf Rügen,
    wir liebten uns beim Fliegen.

    Ich liebte ein Mädchen in Papenburg,
    die liebte Ingo Insterburg.

    Doch dann wurde es mir in Deutschland zu klein,
    drum zog ich in die Welt hinein.

    Ich liebte ein Mädchen am Südpol,
    was selten da geschieht wohl.

    Ich liebte ein Mädchen in Österreich,
    für die war ich der grösste gleich.

    Ich liebte ein Mädchen auf Elba,
    die liebte lieber sich selber.

    Ich liebte ein Mädchen in Mexiko,
    die hat ein’ runden sexy Po.

    Ich liebte ein Mädchen in Indien,
    wir taten im Reisfeld sünd’gen.

    Ich liebte ein Mädchen in Thailand,
    allein auf einem Eiland.

    Ich liebte ein Mädchen auf den Molukken,
    da fing’s bei mir an zu jucken.

    Ich liebte ein Mädchen in Griechenland,
    die die Liebe am schönsten beim Griechen fand.

    Ich liebte ein Mädchen in Frankreich,
    wir liebten uns auf ‘ner Bank gleich.

    Ich liebte ein Mädchen in Schweden,
    die konnte französisch reden.

    Ich liebte ein Mädchen in Italien,
    die liebte ich nur für Fressalien.

    Ich liebte ein Mädchen in den Niederlanden,
    unsere Kleider wir niemals wieder fanden.

    Ich liebte ein Mädchen in Polen,
    die hat mir die Unschuld gestohlen.

    Ich liebte ein Mädchen in den Sowjet-Union,
    die sagte immer “Njet mein Sohn”.

    Ich liebte ein Mädchen in Ägypten,
    so lang bis die Pyramiden wippten.

    Ich liebte ein Mädchen in Luxemburg,
    die liebte Ingo Insterburg.

    Doch dann wurde es mir auf der Welt zu klein,
    drum zog ich in den Himmel rein.

    Ich liebte ein Mädchen auf dem Mars,
    ja das war’s.

    (Insterburg &Co.)

    Kommentar von TanjaJ — 18. Juni 2006 @ 23:01

  2. Ja, ein hübsches Lied!

    Etwas zotig ging es auch oft zu, später wurde es zuviel damit. Anderseits hatten diese Lieder immer eine gewisse “liberale Fahrlässig - und Freizügigkeit”

    Kommentar von Campo-News — 19. Juni 2006 @ 06:59

  3. Nun habe ich die sehr interessante Biographie von Karl Dall gelesen. Erschienen ist Sie bei Bastei-Lübbe, kostet als Paperback-Ausgabe 8,95 € und heißt “Auge zu und durch”. Hier der 27jährige Karl D. im 1968 gedrehten Film “Quartett im Bett”.

    Karl Dall schildert ausführlich seine Kindheit im ostfriesischen Leer und seine “Lebenskünstler”-Zeit im Berlin der 60er Jahre. Er verkauft “Neuss Deutschland” (nein, die andere, die vom Wolfgang Neuss) auf der Straße, arbeitet als Setzer bei der SEW-Zeitung “Die Wahrheit” und jubelt Willy Brandt und JF Kennedy zu. Er ist mit Insterburg und Co auf der Burg Waldeck mit dabei, es sitzt die Kommune 1 im Publikum des Reichskabaretts - und trotzdem hält er Abstand zum harten politischen Kern der APO.

    Als den politischten Vers sieht er den Folgenden an:
    So liegen wir dann im Daunenbett und lassen den Winter walten
    Der Papst und die Enzyklika - die schlafen jetzt im Garten.

    Heute lebt er zum einen in einer Mühle seiner alten Heimat und zum anderen in einem Haus seiner neuen: in Kanada. “Die Menschen, die in unserer Nähe wohnen sind fast alle Arbeiter. Die fahren, ohne mit der Wimper zu zucken, morgens hundert Kilometer zu ihrem Arbeitsplatz und abends hundert zurück. Das Durchschnittseinkommen ist nicht hoch. Die Leute aber kommen damit klar und haben sogar Besitz. In vielen Vorgärten steht ein Boot…Drüben steht mein fünfzig jahre alter Chevrolet, mit dem gondeln wir durch die Gegend. Bei uns wäre das ein Reizthema. Drüben freuen sich die Leute und rufen “Nice car”. Auch weil ich zuerst “Nice Karl” verstand, freute ich mich.”

    *Sing*

    Der Klee wächst auf der Wiese
    Jeder Stengel hat drei Blatt
    Sehr oft findet man diese
    Doch ein Glücksklee vier Blätter hat.

    Ich hatte im Schnitt 17,5 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49jährigen …
    SPIEGEL: … der heiß umkämpften konsumfreudigen Kernzielgruppe …
    Dall: … die Turnschuhe und Walkmen kauft. Ich sehe das anders: Meine Mastercard habe ich erst mit 48 bekommen, und beim Einkaufen bin ich noch immer unheimlich flexibel. Aber ich bin trotzdem beleidigt, wenn bei mir nur für Kukident und Waschmittel geworben wird.
    SPIEGEL: Sie würden am liebsten auf Werbung verzichten?
    Dall: Davon habe ich mal geträumt. Die Leute hassen ja die Werbung. Deswegen werden auch immer mehr Prominente dafür engagiert. Ich selbst könnte mir nur vorstellen, für ein ordentliches Genußmittel zu werben - Zigaretten oder Alkohol. Hauptsache, es macht kaputt.
    SPIEGEL: Sie haben nie Werbung gemacht?
    Dall: Einmal, in Berlin Anfang der Sechziger. Da war ich Straßensänger für die Supermarktkette Bolle. http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13880948.html

    http://www.general-anzeiger-bonn.de/region/vorgebirge-voreifel/swisttal/%E2%80%9EEs-kommt-mir-nicht-nur-auf-Lacher-an%E2%80%9C-article3379887.html

    https://www.bz-berlin.de/leute/liedermacher-ingo-insterburg-84-gestorben

    https://www.youtube.com/watch?v=RxdOX6J9YRg

    https://www.youtube.com/watch?v=-Jksa_IZ6IY

    https://www.focus.de/panorama/boulevard/musik-ingo-insterburg-auf-waldfriedhof-dahlem-beerdigt_id_9877536.html

    https://www.tag24.de/nachrichten/berlin-liedermacher-ingo-insterburg-beerdigung-trauerfeier-waldfriedhof-dahlem-karl-dall-857603

    https://magazin-forum.de/de/news/was-macht-eigentlich/%C2%85ingo-insterburg

    Kommentar von Campo-News — 13. Oktober 2008 @ 16:12

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