Von Hamburg bis Afghanistan: Ein Mädel von der Reeperbahn
Selbst wenn wir heute eine Trude Berliner hätten, wären sicher „die Deutschen“ nicht für ihren Einsatz. ICH aber würde Afghanistan nur damit überschwemmen – Gewehr bei Fuß, Bombenflieger in der Luft!
Von Tanja Krienen
Schon 2001 habe ich nur den Kopf geschüttelt, warum man nicht jedem eingehüllten Gespenst an der afghanischen Grenzen die Burka herunter riss, denn – siehe den Islamisten Michael Jackson – auch Männer verstecken sich darunter und ich dachte schon damals: „Wenn ich bin Laden wäre, - die Flucht wäre doch so einfach.“ Möglich ist, dass sie genau so stattfand.
Nun ist der Ernstfall eingetroffen und er war absehbar. Ein paar formale Verbesserungen wurden durchgesetzt, so etwas Ähnliches wie eine parlamentarische Demokratie und ein paar mehr einklagbare Rechte, aber der Überbau, die Religion, die Sippenstrukturen, sie blieben bestehen.
Wenn nun ein Afghane dort angeklagt und mit dem Tode bedroht wird, weil er zum Christentum übertrat, so liegt der Skandal schon allein in diesem Umstand, selbst wenn er – wovon auszugehen ist – begnadigt werden sollte.
Wofür und warum also haben „wir“ dort eingegriffen? Doch wohl nicht nur um 3000 Tote zu rächen, sondern um die URSACHE des Beginns des 3. Weltkrieges ein für allemal zu beseitigen. Wenn sich nun Afghanen die „Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Landes“ verbieten, stellt dies eine groteske Arroganz dar, die man von Rechts wegen mit einem Abzug der Streitkräfte beantworten sollte. Aber da man sich dadurch nur selber schädigt, bleibt nur die Offensive und eine klare Zurückweisung der Bevormundung durch wen auch immer.
Es ist ein Trauerspiel, dass „wir“, die wir den Islam und die Menschen in einem Herrschaftsbereich weder aus unterschwellig rassistischen Gründen ablehnen, noch irgendeine religiöse Motivation haben, sondern allein an der Installierung des zivilen Rechts, an der Gleichheit der Menschen in einem nicht nivellierenden gleichmacherischen Sinne und an der Möglichkeit zur freien du individuellen Entwicklung des Einzelnen orientiert sind, feststellen müssen, dass auch die „gemäßigten Kräften“ kaum ansprechbar, kaum zu erreichen, kaum massenwirksam werden – zum Teil weil sie es nicht könne, zum anderen Teil weil sie es nicht wirklich wollen, dann ist die Resignation nahe.
Man frage mich nicht nach einer Lösungsmöglichkeit für dieses Dilemma. Es helfen Worte nicht – es ist längst alles xMal gesagt, und bei denen, die man erreichen wollte, dort hinaus, wodurch es justament kam. Man erwarte keine Analysen mehr – die Zeit ist längst vorbei. Ich bin diesbezüglich müde, weil es so ist, als wolle man einem Teufel Menschlichkeit erklären. Er will nicht verstehen, der Teufel. Er will nur diabolisch grinsen (Teufel dieser Art gibt es übrigens auf vielerlei Gebieten und in vielerlei Gestalt).
Einstweilen dies. Man mache die Probe aufs Exempel, fahre Tanks und Kanonen auf, verdopple die Motorgeschwader, bewaffne jeden Mann dreifach und schicke 100 000 willfährige Frauen ins Krisengebiet, die nichts zu tun haben, als laut zu singen und mit dem Hintern zu wackeln – und wehe, es protestiert einer der Mullahs, eine der Burka-Ständer, einer der „frei gewählten Vertreter“ dieser ekelhaften Staatsmeute!
Und natürlich müssen sie sein wie einst Trude Berliner die 1930 sang (es ist tatsächlich der Originaltext):
Ein Mädel von der Reeperbahn
Ist wie ein Schmetterling
Es lieben Maat und Steuermann
Das kesse braune Ding
Es flattert hin es flattert her
Und schaukelt ewig wie das Meer
Von Hamburg bis Afghanistan
Ein Mädel von der Reeperbahn
Danken Sie also mal wieder Gott, dass ich nicht die Bundeskanzlerin bin!
Da es aber immer wieder neue und junge Leser im CAMPO-Blog gibt, stelle ich noch einmal mein Gedicht hier her, welches schon im Spätherbst 2001 entstand, auch wenn es schon hier und da zu lesen war.
Torrevieja (Valencia), den 11. Dezember 2001
Osama bin am Ende !
oder – Schon meine Urahnen
waren Talibanen
(Kein Tanzlied)
1. Strafe
Ich packte gerne Frauen ein,
Zerhackte manch´ ein Feindesbein,
Schlug peitschenknallend Huren platt,
Verbot den Tanz und TV-SAT.
Ich spießte, würgte, henkte auf -
Doch hasste ich den Dauerlauf:
Mein größter schönster Reingenuss,
War vom Kamel der Zungenkuss
Variabler Refrain
Beim Barte des Propheten,
Beim Burnus plumpig schwer,
Da hilft nicht mal mehr beten,
Mich gibt es bald nicht mehr.
Ich war der mit dem Schaden –
Bin Laden!
2. Strafe
Ihr Westler seid zivilisiert,
Mit Samtjackett und parfumiert -
Wir dulden´s nur beim Attentat.
(Und bei dem Bruder Arafat) *g* ***
Der knutschte jeden Hamasscheich,
Für eine hübsche Judenleich.
Wir war`n die Achse, - fest der Bund! -
Auf Dauer war das ungesund…
Variabler Refrain:
Beim Barte des Propheten
Beim Säbel breit und lang,
Da hilft nicht mal mehr beten
Bin nicht einmal mehr krank.
Ich war der mit dem Schaden –
Bin Laden!
3. Strafe
So herrschte er sechs Jahre lang,
Kaum einem wurde angst und bang,
Deutschlinks verzückte: „Ein Bewahrer!“
Ganz sanft – der neue Che Guevara!“
Rechts gröhlte es: Der Jud` ist dran!
Da lacht der Jürgen Mullamann!
Denn Mulla dieser Laberer,
Kann es mit JEDEM Araber!
Variabler Refrain (sehr laut zu singen)
Beim Barte des Propheten.
Beim Koran blutbefleckt,
Da hilft nicht mal mehr beten,
Der wird jetzt zugedeckt!
Er war der mit dem Schaden –
Bin Laden!
P.S. (Zusatz, welcher unbedingt von einem Kinderchor gesungen werden muss):
Auch seine Jungs von Al Qaida
Sieht Osama nimmer mehr wieda.
*** Meinungen zu Arafat: Syriens Verteidigungsminister Mustafa Talas sagte im vergangenem Jahr: „Ein Sohn von siebzigtausend Huren“; Menachim Begin einst: ,,Ein Tier auf zwei Beinen (Quelle, die Süddeutsche Zeitung“, 1o. Dezember 2001, „Sieben Leben“ von Danny Rubinstein)
(Es folgt lautes, anhaltendes Klatschen)
Zusatzstrafe
Man hörte ihn schon öfter toben:
Allah hat mich so sehr betrogen!
Versprach mir Siege, Ruhm und Güter,
Nun steh´ ich da, als Ladenhüter.
So spricht des Staates Haremswächter,
Der übelste und größte Schlächter.
Die schönste Zierde seines Hauptes,
Wars Augenkläppchen, - drunter graust es.
Beim Barte des Propheten
Beim Halbmond sichelschmal
Der hört jetzt auf zu beten
Es gibt kein nächstes Mal
Jetzt fangen wir den dicksten Knüller –
Oma Müller