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	<title>Kommentare zu: Von Hamburg bis Afghanistan: Ein MÃ¤del von der Reeperbahn</title>
	<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/03/22/487.html</link>
	<description>Der neue Blog ist unter http://campodecriptanablog.apps-1and1.net erreichbar</description>
	<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 21:33:38 +0000</pubDate>
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		<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/03/22/487.html#comment-396311</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Mar 2017 09:31:41 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/03/22/487.html#comment-396311</guid>
		<description>â€žKein wahrer Schotteâ€œ ist ein Trugschluss der folgenden Form:

Argument: â€žKein Schotte gibt Zucker in seinen Haferbrei.â€œ

Antwort: â€žAber mein Onkel Angus ist Schotte, und er gibt Zucker in seinen Haferbrei.â€œ

Widerlegung: â€žJa, aber kein wahrer Schotte gibt Zucker in seinen Haferbrei.â€œ

Das Argument ist darum ein Trugschluss, weil das Beispiel (â€žMein Onkel Angus ist Schotte, und er gibt Zucker in seinen Haferbreiâ€œ), das die PrÃ¤misse (â€žKein Schotte gibt Zucker in seinen Haferbreiâ€œ) widerlegt, in der Schlussfolgerung (â€žJa, aber kein wahrer Schotte gibt Zucker in seinen Haferbreiâ€œ) im Nachhinein aus der Definition von â€žSchotteâ€œ herausgenommen wird. Eigentlich ist das Argument falsch, da es doch Schotten gibt, die Zucker in ihren Haferbrei geben. Anstatt dies zuzugeben, wird Angus nicht als Schotte anerkannt, damit die PrÃ¤misse erhalten werden kann, dass kein Schotte Zucker in seinen Haferbrei gibt.

In der Islam-Apologetik wird der â€žKein wahrer Schotteâ€œ-Trugschluss wie folgt gebraucht:

Argument: â€žMuslime verabscheuen Gewalt.â€œ

Antwort: â€žOsama bin Laden war ein Muslim. Und er verabscheute nicht die Gewalt.â€œ

Widerlegung: â€žJa, aber Osama bin Laden war kein wahrer Muslim.â€œ https://feuerbringer.wordpress.com/2016/01/20/antony-flew-ueber-den-islam/

Unmittelbar nach dem 11. 9.01 schrieb und dichtete ich Worte, zu denen ich auch heute noch zu 100% stehe â€“ 

Meine Meinung zum Afghanistan-Komplex habe ich in 20 Jahren keinen Deut geÃ¤ndert - 

Es herrscht Einigkeit darÃ¼ber, man dÃ¼rfe uns solle anderen â€žKulturkreisenâ€œ nicht vorschreiben, welche Lebensart man wÃ¤hlen solle, als wÃ¼rden â€žwirâ€œ anderen unseren Willen aufzwingen, und nicht â€“ im Gegenteil â€“ die Herrschaft anderswo ihren BÃ¼rgern die freie Wahl ihres Lebensstiles untersagen. In Wirklichkeit spricht aus diesen Worten aber die Kapitulation. Der Kampf um die Werte der westlichen Welt wurde zugunsten eines auf Angst basierenden RÃ¼ckzuges aufgegeben. Wie Tucholsky ja im eingangs zitierten Satz sinngemÃ¤ÃŸ sagte, lÃ¤sst sich niemand mehr fÃ¼r die â€žfreiheitlichen Ideen des BÃ¼rgertums ohrfeigenâ€œ. 2005

Und wie schrieb ich jedoch schon direkt nach dem Attentat vom 11. Septembers 2001: â€žAufbrechende Ressentiments

VordergrÃ¼ndig erlebten wir als Reaktion auf die Terrorangriffe in den Vereinigten Staaten von Amerika eine beispiellose Demonstration der SolidaritÃ¤t und des kosmopolitisch inspirierten GefÃ¼hls der Erfahrung, wie sehr uns jedes Ereignis in dieser Welt gleichermaÃŸen betrifft - Ã¼ber alle Grenzen hinweg.

Dahinter aber wurde- erst verdeckt, dann immer offener - das hÃ¤mische Antlitz derer sichtbar, die klammheimliche Freude oder sogar offene Zustimmung zu diesem barbarischen Akt Ã¤uÃŸerten, manchmal verklausuliert als Kapitalismuskritik, oftmals auch direkt mit einer unverhohlenen HerabwÃ¼rdigung der gesamten westlichen Lebensart oder gar einer SchmÃ¤hung des US-amerikanischen Staates. Dieses GebrÃ¤u aus Ressentiments, Neid und HaÃŸ wurde besonders sichtbar auf der extremen Rechten und Linken, die gleichermaÃŸen, manchmal mit identischen Wortlauten, ihre Aversionen gegen die USA bekundeten.

Es brach in der bisweilen verheerenden Diskussion mit radikalen und unbelehrbaren amerikanischen und antiisraelischen KrÃ¤ften Schreckliches auf, das jedoch trotz seiner ganzen Niedertracht zumindest eine wichtige Erkenntnis erbrachte: Die Demokraten dieses Landes mÃ¼ssen den hetzenden und hÃ¤mischen Behauptungen der VerhÃ¶hner dieser demokratischen Ordnung wesentlich entschiedener und offensiver entgegentreten als in der Vergangenheit, sonst haben wir den Kampf um die FrÃ¼chte der AufklÃ¤rung - die Prinzipien von Verstand und Vernunft, die Freiheit und die Demokratie - binnen kÃ¼rzester Zeit endgÃ¼ltig verloren.

Tanja Krienen, Unna - Doch Deutschland pausiert. Wie lange noch?â€œ

Zudem - 
Am 11. Dezember 2001, schrieb ich in Spanien (Torrevieja) dieses Gedicht, das alle Satire-Kriterien erfÃ¼llt, selbstredend weit Ã¼ber dem Niveau gutbezahlter Ã¶ffentlich-rechtlicher Narren steht, nur erheblich schlechter bezahlt, aber das unterscheidet uns vogelfreien freien KÃ¼nstler ja von jenen, die es nicht wirklich sind, werden dafÃ¼r sicher auch posthum bedacht  
Osama bin am Ende !
oder â€“ Schon meine Urahnen
waren Talibanen
(Kein Tanzlied)
1. Strafe
Ich packte gerne Frauen ein,
Zerhackte manchÂ´ ein Feindesbein,
Schlug peitschenknallend Huren platt,
Verbot den Tanz und TV-SAT.
Ich spieÃŸte, wÃ¼rgte, henkte auf -
Doch hasste ich den Dauerlauf:
Mein grÃ¶ÃŸter schÃ¶nster Reingenuss,
War vom Kamel der Zungenkuss
Variabler Refrain
Beim Barte des Propheten,
Beim Burnus plumpig schwer,
Da hilft nicht mal mehr beten,
Mich gibt es bald nicht mehr.
Ich war der mit dem Schaden â€“
Bin Laden!
2. Strafe
Ihr Westler seid zivilisiert,
Mit Samtjackett und parfumiert -
Wir duldenÂ´s nur beim Attentat.
(Und bei dem Bruder Arafat) *g* ***
Der knutschte jeden Hamasscheich,
FÃ¼r eine hÃ¼bsche Judenleich.
Wir war`n die Achse, - fest der Bund! -
Auf Dauer war das ungesundâ€¦
Variabler Refrain:
Beim Barte des Propheten
Beim SÃ¤bel breit und lang,
Da hilft nicht mal mehr beten
Bin nicht einmal mehr krank.
Ich war der mit dem Schaden â€“
Bin Laden!
3. Strafe
So herrschte er sechs Jahre lang,
Kaum einem wurde angst und bang,
Deutschlinks verzÃ¼ckte: â€žEin Bewahrer!â€œ
Ganz sanft â€“ der neue Che Guevara!â€œ
Rechts grÃ¶hlte es: Der Jud` ist dran!
Da lacht der JÃ¼rgen Mullamann!
Denn Mulla dieser Laberer,
Kann es mit JEDEM Araber!
Variabler Refrain (sehr laut zu singen)
Beim Barte des Propheten.
Beim Koran blutbefleckt,
Da hilft nicht mal mehr beten,
Der wird jetzt zugedeckt!
Er war der mit dem Schaden â€“
Bin Laden!
P.S. (Zusatz, welcher unbedingt von einem Kinderchor gesungen werden muss):
Auch seine Jungs von Al Qaida
Sieht Osama nimmer mehr wieda.
*** Meinungen zu Arafat: Syriens Verteidigungsminister Mustafa Talas sagte im vergangenem Jahr: â€žEin Sohn von siebzigtausend Hurenâ€œ; Menachim Begin einst: ,,Ein Tier auf zwei Beinen (Quelle, die SÃ¼ddeutsche Zeitungâ€œ, 1o. Dezember 2001, â€žSieben Lebenâ€œ von Danny Rubinstein)
(Es folgt lautes, anhaltendes Klatschen)
Zusatzstrafe
Man hÃ¶rte ihn schon Ã¶fter toben:
Allah hat mich so sehr betrogen!
Versprach mir Siege, Ruhm und GÃ¼ter,
Nun stehÂ´ ich da, als LadenhÃ¼ter.
So spricht des Staates HaremswÃ¤chter,
Der Ã¼belste und grÃ¶ÃŸte SchlÃ¤chter.
Die schÃ¶nste Zierde seines Hauptes,
Wars AugenklÃ¤ppchen, - drunter graust es.
Beim Barte des Propheten
Beim Halbmond sichelschmal
Der hÃ¶rt jetzt auf zu beten
Es gibt kein nÃ¤chstes Mal
Jetzt fangen wir den dicksten KnÃ¼ller â€“
Oma MÃ¼ller


Psychologie Heute; November 2001; Seite 11: â€œWie man mit einem Feind umgehtâ€œ

Erfolgreiche Aggressionen wirken aggressionsverstÃ¤rkend

Eine kleine, scheinbar nebensÃ¤chliche Randnotiz Ã¼ber die Empfehlung, seine Feinde nicht zu bekÃ¤mpfen, sondern zu ignorieren, fordert nicht nur meinen groÃŸen Widerspruch heraus, weil ich diese These fÃ¼r falsch halte, nein, sie klingt Ã¼berdies hÃ¶chst gefÃ¤hrlich. Warum?

Niemals erlebte ich in meiner bislang zwÃ¶lfjÃ¤hrigen pÃ¤dagogischen Praxis, in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Obdachlosen oder Anfallskranken, einen Fall, da ein gedemÃ¼tigter Mensch, in der Gruppe â€“ gleich welcher Art â€“ anerkannt und als gleichwertig geachtet wurde.

Es sollte doch ein Allgemeinplatz sein, dass eine erfolgreich vorgenommene Aggression, aggressionsfÃ¶rdernd und verstÃ¤rkend wirkt! Erfolgreiches Mobbing, fÃ¼hrt zur verschÃ¤rften Gangart des Mobbers; der widerspruchslos hingenommene, deutlich Ã¼ber das MaÃŸ hinaus gehende harsche Ton des Vorgesetzten, wird beim nÃ¤chsten Mal den Tabubruch noch schneller geschehen lassen; das rÃ¼de Vorgehen eines â€œstarkenâ€œ Jugendlichen in der Gruppe, fÃ¼hrt unweigerlich zu einer Trennung in AnhÃ¤nger und Folgsame, deren Hierarchie bis zur AuflÃ¶sung unverÃ¤nderlich bleibt; ein Staatswesen, ein Volk, welches seinem â€œFeindâ€œ aus der Position des Starken droht, erreicht meist schon allein durch diese Haltung bei seinem GegenÃ¼ber, eine Demutsgeste des Kompromissangebotes. Von selbst, so sehen wir, Ã¤ndern sich die Konstellationen nicht. Wie denn auch ? â€“ hat es die Natur doch so eingerichtet, dass der â€œVerliererâ€œ sein Revier geschlagen rÃ¤umt und der â€œSiegerâ€œ triumphierend das Feld beherrscht. Eine Ã„nderung der Naturgesetze, werden wir also nicht durch Nichtstun erreichen.

Dem Angreifer muss deshalb â€“ mÃ¶glichst intelligent â€“ Paroli geboten werden. Schweigen, Demut, Sich-Wegdrehen und den Nacken zeigen, lÃ¶sen Effekte aus, die zum Nachsetzen animieren. Der Angegriffene muss vielmehr lernen, dem Aggressiven, die Stirn zu bieten, ihn anzusehen, ihn zu stellen und mit ihm Ã¼ber seine feigen Handlungen, seine absurden VorwÃ¼rfe und Unterstellungen zu reden und dabei mÃ¶glichst ein Publikum schaffen, sodass es dem bÃ¶sartigen Gegner erheblich schwerer fÃ¤llt zu beleidigen oder zu intrigieren. Offene Situation vor Zeugen, scheut er wie das Kind die Ofenplatte, hier wird es ihm zu heiÃŸ, hier kann er Worte nicht beliebig drehen, hier wird sein Plan der verschleierten Hetze durchkreuzt.

Dabei fÃ¼hlt er sich unangenehm, nun schwindet seine Macht, die nur im Dunkeln wachsen konnte, solange sein Opfer selbst, fatalerweise, die Helligkeit scheute. So einer fÃ¼hlte sich nur solange wohl, da er als mehr oder weniger anonymer TÃ¤ter, durch allgemeines Schweigen, auch durch die Feigheit anderer geschÃ¼tzt wurde. Die Konfrontation mit dem Objekt seiner Intrigen, macht ihn zum kleinen Diffamierer aus niedrigsten Motive, erkannt von vielen, gemieden von einigen â€“ von nun an.

Despoten und Verbrecher gegen die Menschlichkeit sind nirgendwo freiwillig gegangen, haben nicht ohne Gegenwehr den RÃ¼ckzug angetreten â€“ analog dazu, findet sich nirgendwo ein Beispiel dafÃ¼r, dass BÃ¼rgerrechte und zivilisatorische Errungenschaften durch die Hinnahme von Gewalt und WillkÃ¼r erreicht werden konnten, im Gegenteil, nur aktive BekÃ¤mpfung des Ãœbels, in welcher Gestalt auch immer, erbrachte uns zumindest einen besseren gesetzlichen Rahmen, der ja die Grundlage des gerechteren Miteinanders darstellt.

WÃ¼rden, wie es Rosenblatt empfahl, die Prinzipien der Wehrlosigkeit weiter gefÃ¶rdert und damit der Instinkt der Selbsterhaltung, der vom Willen der eigenen Verteidigung lebt, untergraben, so wÃ¤re dies eine Vertiefung der negativen Zivilisationsgebrechen. Angriffe auf die Seele lassen immer Spuren zurÃ¼ck. Die Zulassung ungebremster, bÃ¶swilliger Stiche in die Seele, in das GemÃ¼t, in die Psyche, bewirkt eine BeschÃ¤digung des getroffenen Individuums, eine SchÃ¤digung, von der man gar verlangt, sie solle hingenommen werden und die angesichts der nicht helfenden Umgebung doch nur mehr schmerzt und bohrt, da sie doch zum privaten Problem herab bagatellisiert wird. Dabei ist es doch wie im wirklichen Leben, - ein Messerstich ist nicht zu vermeiden, in dem man ihn ignoriert!

Tanja Krienen

</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>â€žKein wahrer Schotteâ€œ ist ein Trugschluss der folgenden Form:</p>
<p>Argument: â€žKein Schotte gibt Zucker in seinen Haferbrei.â€œ</p>
<p>Antwort: â€žAber mein Onkel Angus ist Schotte, und er gibt Zucker in seinen Haferbrei.â€œ</p>
<p>Widerlegung: â€žJa, aber kein wahrer Schotte gibt Zucker in seinen Haferbrei.â€œ</p>
<p>Das Argument ist darum ein Trugschluss, weil das Beispiel (â€žMein Onkel Angus ist Schotte, und er gibt Zucker in seinen Haferbreiâ€œ), das die PrÃ¤misse (â€žKein Schotte gibt Zucker in seinen Haferbreiâ€œ) widerlegt, in der Schlussfolgerung (â€žJa, aber kein wahrer Schotte gibt Zucker in seinen Haferbreiâ€œ) im Nachhinein aus der Definition von â€žSchotteâ€œ herausgenommen wird. Eigentlich ist das Argument falsch, da es doch Schotten gibt, die Zucker in ihren Haferbrei geben. Anstatt dies zuzugeben, wird Angus nicht als Schotte anerkannt, damit die PrÃ¤misse erhalten werden kann, dass kein Schotte Zucker in seinen Haferbrei gibt.</p>
<p>In der Islam-Apologetik wird der â€žKein wahrer Schotteâ€œ-Trugschluss wie folgt gebraucht:</p>
<p>Argument: â€žMuslime verabscheuen Gewalt.â€œ</p>
<p>Antwort: â€žOsama bin Laden war ein Muslim. Und er verabscheute nicht die Gewalt.â€œ</p>
<p>Widerlegung: â€žJa, aber Osama bin Laden war kein wahrer Muslim.â€œ <a href="https://feuerbringer.wordpress.com/2016/01/20/antony-flew-ueber-den-islam/" rel="nofollow">https://feuerbringer.wordpress.com/2016/01/20/antony-flew-ueber-den-islam/</a></p>
<p>Unmittelbar nach dem 11. 9.01 schrieb und dichtete ich Worte, zu denen ich auch heute noch zu 100% stehe â€“ </p>
<p>Meine Meinung zum Afghanistan-Komplex habe ich in 20 Jahren keinen Deut geÃ¤ndert - </p>
<p>Es herrscht Einigkeit darÃ¼ber, man dÃ¼rfe uns solle anderen â€žKulturkreisenâ€œ nicht vorschreiben, welche Lebensart man wÃ¤hlen solle, als wÃ¼rden â€žwirâ€œ anderen unseren Willen aufzwingen, und nicht â€“ im Gegenteil â€“ die Herrschaft anderswo ihren BÃ¼rgern die freie Wahl ihres Lebensstiles untersagen. In Wirklichkeit spricht aus diesen Worten aber die Kapitulation. Der Kampf um die Werte der westlichen Welt wurde zugunsten eines auf Angst basierenden RÃ¼ckzuges aufgegeben. Wie Tucholsky ja im eingangs zitierten Satz sinngemÃ¤ÃŸ sagte, lÃ¤sst sich niemand mehr fÃ¼r die â€žfreiheitlichen Ideen des BÃ¼rgertums ohrfeigenâ€œ. 2005</p>
<p>Und wie schrieb ich jedoch schon direkt nach dem Attentat vom 11. Septembers 2001: â€žAufbrechende Ressentiments</p>
<p>VordergrÃ¼ndig erlebten wir als Reaktion auf die Terrorangriffe in den Vereinigten Staaten von Amerika eine beispiellose Demonstration der SolidaritÃ¤t und des kosmopolitisch inspirierten GefÃ¼hls der Erfahrung, wie sehr uns jedes Ereignis in dieser Welt gleichermaÃŸen betrifft - Ã¼ber alle Grenzen hinweg.</p>
<p>Dahinter aber wurde- erst verdeckt, dann immer offener - das hÃ¤mische Antlitz derer sichtbar, die klammheimliche Freude oder sogar offene Zustimmung zu diesem barbarischen Akt Ã¤uÃŸerten, manchmal verklausuliert als Kapitalismuskritik, oftmals auch direkt mit einer unverhohlenen HerabwÃ¼rdigung der gesamten westlichen Lebensart oder gar einer SchmÃ¤hung des US-amerikanischen Staates. Dieses GebrÃ¤u aus Ressentiments, Neid und HaÃŸ wurde besonders sichtbar auf der extremen Rechten und Linken, die gleichermaÃŸen, manchmal mit identischen Wortlauten, ihre Aversionen gegen die USA bekundeten.</p>
<p>Es brach in der bisweilen verheerenden Diskussion mit radikalen und unbelehrbaren amerikanischen und antiisraelischen KrÃ¤ften Schreckliches auf, das jedoch trotz seiner ganzen Niedertracht zumindest eine wichtige Erkenntnis erbrachte: Die Demokraten dieses Landes mÃ¼ssen den hetzenden und hÃ¤mischen Behauptungen der VerhÃ¶hner dieser demokratischen Ordnung wesentlich entschiedener und offensiver entgegentreten als in der Vergangenheit, sonst haben wir den Kampf um die FrÃ¼chte der AufklÃ¤rung - die Prinzipien von Verstand und Vernunft, die Freiheit und die Demokratie - binnen kÃ¼rzester Zeit endgÃ¼ltig verloren.</p>
<p>Tanja Krienen, Unna - Doch Deutschland pausiert. Wie lange noch?â€œ</p>
<p>Zudem -<br />
Am 11. Dezember 2001, schrieb ich in Spanien (Torrevieja) dieses Gedicht, das alle Satire-Kriterien erfÃ¼llt, selbstredend weit Ã¼ber dem Niveau gutbezahlter Ã¶ffentlich-rechtlicher Narren steht, nur erheblich schlechter bezahlt, aber das unterscheidet uns vogelfreien freien KÃ¼nstler ja von jenen, die es nicht wirklich sind, werden dafÃ¼r sicher auch posthum bedacht<br />
Osama bin am Ende !<br />
oder â€“ Schon meine Urahnen<br />
waren Talibanen<br />
(Kein Tanzlied)<br />
1. Strafe<br />
Ich packte gerne Frauen ein,<br />
Zerhackte manchÂ´ ein Feindesbein,<br />
Schlug peitschenknallend Huren platt,<br />
Verbot den Tanz und TV-SAT.<br />
Ich spieÃŸte, wÃ¼rgte, henkte auf -<br />
Doch hasste ich den Dauerlauf:<br />
Mein grÃ¶ÃŸter schÃ¶nster Reingenuss,<br />
War vom Kamel der Zungenkuss<br />
Variabler Refrain<br />
Beim Barte des Propheten,<br />
Beim Burnus plumpig schwer,<br />
Da hilft nicht mal mehr beten,<br />
Mich gibt es bald nicht mehr.<br />
Ich war der mit dem Schaden â€“<br />
Bin Laden!<br />
2. Strafe<br />
Ihr Westler seid zivilisiert,<br />
Mit Samtjackett und parfumiert -<br />
Wir duldenÂ´s nur beim Attentat.<br />
(Und bei dem Bruder Arafat) *g* ***<br />
Der knutschte jeden Hamasscheich,<br />
FÃ¼r eine hÃ¼bsche Judenleich.<br />
Wir war`n die Achse, - fest der Bund! -<br />
Auf Dauer war das ungesundâ€¦<br />
Variabler Refrain:<br />
Beim Barte des Propheten<br />
Beim SÃ¤bel breit und lang,<br />
Da hilft nicht mal mehr beten<br />
Bin nicht einmal mehr krank.<br />
Ich war der mit dem Schaden â€“<br />
Bin Laden!<br />
3. Strafe<br />
So herrschte er sechs Jahre lang,<br />
Kaum einem wurde angst und bang,<br />
Deutschlinks verzÃ¼ckte: â€žEin Bewahrer!â€œ<br />
Ganz sanft â€“ der neue Che Guevara!â€œ<br />
Rechts grÃ¶hlte es: Der Jud` ist dran!<br />
Da lacht der JÃ¼rgen Mullamann!<br />
Denn Mulla dieser Laberer,<br />
Kann es mit JEDEM Araber!<br />
Variabler Refrain (sehr laut zu singen)<br />
Beim Barte des Propheten.<br />
Beim Koran blutbefleckt,<br />
Da hilft nicht mal mehr beten,<br />
Der wird jetzt zugedeckt!<br />
Er war der mit dem Schaden â€“<br />
Bin Laden!<br />
P.S. (Zusatz, welcher unbedingt von einem Kinderchor gesungen werden muss):<br />
Auch seine Jungs von Al Qaida<br />
Sieht Osama nimmer mehr wieda.<br />
*** Meinungen zu Arafat: Syriens Verteidigungsminister Mustafa Talas sagte im vergangenem Jahr: â€žEin Sohn von siebzigtausend Hurenâ€œ; Menachim Begin einst: ,,Ein Tier auf zwei Beinen (Quelle, die SÃ¼ddeutsche Zeitungâ€œ, 1o. Dezember 2001, â€žSieben Lebenâ€œ von Danny Rubinstein)<br />
(Es folgt lautes, anhaltendes Klatschen)<br />
Zusatzstrafe<br />
Man hÃ¶rte ihn schon Ã¶fter toben:<br />
Allah hat mich so sehr betrogen!<br />
Versprach mir Siege, Ruhm und GÃ¼ter,<br />
Nun stehÂ´ ich da, als LadenhÃ¼ter.<br />
So spricht des Staates HaremswÃ¤chter,<br />
Der Ã¼belste und grÃ¶ÃŸte SchlÃ¤chter.<br />
Die schÃ¶nste Zierde seines Hauptes,<br />
Wars AugenklÃ¤ppchen, - drunter graust es.<br />
Beim Barte des Propheten<br />
Beim Halbmond sichelschmal<br />
Der hÃ¶rt jetzt auf zu beten<br />
Es gibt kein nÃ¤chstes Mal<br />
Jetzt fangen wir den dicksten KnÃ¼ller â€“<br />
Oma MÃ¼ller</p>
<p>Psychologie Heute; November 2001; Seite 11: â€œWie man mit einem Feind umgehtâ€œ</p>
<p>Erfolgreiche Aggressionen wirken aggressionsverstÃ¤rkend</p>
<p>Eine kleine, scheinbar nebensÃ¤chliche Randnotiz Ã¼ber die Empfehlung, seine Feinde nicht zu bekÃ¤mpfen, sondern zu ignorieren, fordert nicht nur meinen groÃŸen Widerspruch heraus, weil ich diese These fÃ¼r falsch halte, nein, sie klingt Ã¼berdies hÃ¶chst gefÃ¤hrlich. Warum?</p>
<p>Niemals erlebte ich in meiner bislang zwÃ¶lfjÃ¤hrigen pÃ¤dagogischen Praxis, in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Obdachlosen oder Anfallskranken, einen Fall, da ein gedemÃ¼tigter Mensch, in der Gruppe â€“ gleich welcher Art â€“ anerkannt und als gleichwertig geachtet wurde.</p>
<p>Es sollte doch ein Allgemeinplatz sein, dass eine erfolgreich vorgenommene Aggression, aggressionsfÃ¶rdernd und verstÃ¤rkend wirkt! Erfolgreiches Mobbing, fÃ¼hrt zur verschÃ¤rften Gangart des Mobbers; der widerspruchslos hingenommene, deutlich Ã¼ber das MaÃŸ hinaus gehende harsche Ton des Vorgesetzten, wird beim nÃ¤chsten Mal den Tabubruch noch schneller geschehen lassen; das rÃ¼de Vorgehen eines â€œstarkenâ€œ Jugendlichen in der Gruppe, fÃ¼hrt unweigerlich zu einer Trennung in AnhÃ¤nger und Folgsame, deren Hierarchie bis zur AuflÃ¶sung unverÃ¤nderlich bleibt; ein Staatswesen, ein Volk, welches seinem â€œFeindâ€œ aus der Position des Starken droht, erreicht meist schon allein durch diese Haltung bei seinem GegenÃ¼ber, eine Demutsgeste des Kompromissangebotes. Von selbst, so sehen wir, Ã¤ndern sich die Konstellationen nicht. Wie denn auch ? â€“ hat es die Natur doch so eingerichtet, dass der â€œVerliererâ€œ sein Revier geschlagen rÃ¤umt und der â€œSiegerâ€œ triumphierend das Feld beherrscht. Eine Ã„nderung der Naturgesetze, werden wir also nicht durch Nichtstun erreichen.</p>
<p>Dem Angreifer muss deshalb â€“ mÃ¶glichst intelligent â€“ Paroli geboten werden. Schweigen, Demut, Sich-Wegdrehen und den Nacken zeigen, lÃ¶sen Effekte aus, die zum Nachsetzen animieren. Der Angegriffene muss vielmehr lernen, dem Aggressiven, die Stirn zu bieten, ihn anzusehen, ihn zu stellen und mit ihm Ã¼ber seine feigen Handlungen, seine absurden VorwÃ¼rfe und Unterstellungen zu reden und dabei mÃ¶glichst ein Publikum schaffen, sodass es dem bÃ¶sartigen Gegner erheblich schwerer fÃ¤llt zu beleidigen oder zu intrigieren. Offene Situation vor Zeugen, scheut er wie das Kind die Ofenplatte, hier wird es ihm zu heiÃŸ, hier kann er Worte nicht beliebig drehen, hier wird sein Plan der verschleierten Hetze durchkreuzt.</p>
<p>Dabei fÃ¼hlt er sich unangenehm, nun schwindet seine Macht, die nur im Dunkeln wachsen konnte, solange sein Opfer selbst, fatalerweise, die Helligkeit scheute. So einer fÃ¼hlte sich nur solange wohl, da er als mehr oder weniger anonymer TÃ¤ter, durch allgemeines Schweigen, auch durch die Feigheit anderer geschÃ¼tzt wurde. Die Konfrontation mit dem Objekt seiner Intrigen, macht ihn zum kleinen Diffamierer aus niedrigsten Motive, erkannt von vielen, gemieden von einigen â€“ von nun an.</p>
<p>Despoten und Verbrecher gegen die Menschlichkeit sind nirgendwo freiwillig gegangen, haben nicht ohne Gegenwehr den RÃ¼ckzug angetreten â€“ analog dazu, findet sich nirgendwo ein Beispiel dafÃ¼r, dass BÃ¼rgerrechte und zivilisatorische Errungenschaften durch die Hinnahme von Gewalt und WillkÃ¼r erreicht werden konnten, im Gegenteil, nur aktive BekÃ¤mpfung des Ãœbels, in welcher Gestalt auch immer, erbrachte uns zumindest einen besseren gesetzlichen Rahmen, der ja die Grundlage des gerechteren Miteinanders darstellt.</p>
<p>WÃ¼rden, wie es Rosenblatt empfahl, die Prinzipien der Wehrlosigkeit weiter gefÃ¶rdert und damit der Instinkt der Selbsterhaltung, der vom Willen der eigenen Verteidigung lebt, untergraben, so wÃ¤re dies eine Vertiefung der negativen Zivilisationsgebrechen. Angriffe auf die Seele lassen immer Spuren zurÃ¼ck. Die Zulassung ungebremster, bÃ¶swilliger Stiche in die Seele, in das GemÃ¼t, in die Psyche, bewirkt eine BeschÃ¤digung des getroffenen Individuums, eine SchÃ¤digung, von der man gar verlangt, sie solle hingenommen werden und die angesichts der nicht helfenden Umgebung doch nur mehr schmerzt und bohrt, da sie doch zum privaten Problem herab bagatellisiert wird. Dabei ist es doch wie im wirklichen Leben, - ein Messerstich ist nicht zu vermeiden, in dem man ihn ignoriert!</p>
<p>Tanja Krienen</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/03/22/487.html#comment-368006</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Dec 2016 06:55:31 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/03/22/487.html#comment-368006</guid>
		<description>Jeder Ansatz der Konservativen in der Regierung wird durch die Linke unterlaufen https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2016/bremer-asylbehoerde-erteilt-aufenthaltserlaubnis-statt-abschiebung/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder Ansatz der Konservativen in der Regierung wird durch die Linke unterlaufen <a href="https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2016/bremer-asylbehoerde-erteilt-aufenthaltserlaubnis-statt-abschiebung/" rel="nofollow">https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2016/bremer-asylbehoerde-erteilt-aufenthaltserlaubnis-statt-abschiebung/</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/03/22/487.html#comment-367368</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Dec 2016 15:12:16 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/03/22/487.html#comment-367368</guid>
		<description>DAS sind die Hauptschuldigungen, dann kommt erstmal nichts, dann ein Haufen MÃ¼ll....dann Merkel. Nicht umgekehrt - http://www.focus.de/politik/deutschland/reaktion-auf-sammelabschiebung-abschiebeeklat-in-nrw-fluechtlingspolitische-sprecherin-tritt-aus-protest-zurueck_id_6360150.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>DAS sind die Hauptschuldigungen, dann kommt erstmal nichts, dann ein Haufen MÃ¼ll&#8230;.dann Merkel. Nicht umgekehrt - <a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/reaktion-auf-sammelabschiebung-abschiebeeklat-in-nrw-fluechtlingspolitische-sprecherin-tritt-aus-protest-zurueck_id_6360150.html" rel="nofollow">http://www.focus.de/politik/deutschland/reaktion-auf-sammelabschiebung-abschiebeeklat-in-nrw-fluechtlingspolitische-sprecherin-tritt-aus-protest-zurueck_id_6360150.html</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/03/22/487.html#comment-365883</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Dec 2016 05:41:15 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/03/22/487.html#comment-365883</guid>
		<description>GefÃ¤llt mir Â· Antworten Â· 1 Â· 10 Std.
Tanja Krienen
Tanja Krienen Klaus Kelle Als die Bombardierungen neulich pausierten, begannen gleich wieder die Massakrierungen des sunnitischen Verbrecher-Mileus. Man sollte vor lauter Kritik an den Russen, die ich ja bisweilen teile, nicht Freund und Feind verwechseln, so wie damals, als mit dem grÃ¶ÃŸten Fehler der Weltgeschichte, der UnterstÃ¼tzung der muslimischen Verbrecher gegen das sowjetfreundliche Regime, das ganze Desaster begann.
GefÃ¤llt mir Â· Antworten Â· Gerade eben</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>GefÃ¤llt mir Â· Antworten Â· 1 Â· 10 Std.<br />
Tanja Krienen<br />
Tanja Krienen Klaus Kelle Als die Bombardierungen neulich pausierten, begannen gleich wieder die Massakrierungen des sunnitischen Verbrecher-Mileus. Man sollte vor lauter Kritik an den Russen, die ich ja bisweilen teile, nicht Freund und Feind verwechseln, so wie damals, als mit dem grÃ¶ÃŸten Fehler der Weltgeschichte, der UnterstÃ¼tzung der muslimischen Verbrecher gegen das sowjetfreundliche Regime, das ganze Desaster begann.<br />
GefÃ¤llt mir Â· Antworten Â· Gerade eben</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/03/22/487.html#comment-273945</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2015 13:45:08 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/03/22/487.html#comment-273945</guid>
		<description>Das Desaster in Kundus hat sich seit 2002 elf Jahre unter den Augen der auÃŸenpolitisch extrem unbegabten Bundeskanzler SchrÃ¶der und Dr. Merkel zugetragen. Die Bundeswehr hat die Felder der Rauschgiftbarone bewacht und wechselnden Warlords Brunnen gebaut. Unsere QualitÃ¤tspresse hat vom Kriegsschauplatz elf Jahre lang nichts Brauchbares berichtet. Das deutsche Volk wurde Ã¼ber Kosten und Nutzen der Aktion nicht informiert. Kriegsminister Struck (SPD) halluzinierte nur, daÃŸ Deutschland am Hindukusch verteidigt werde.

Unsere Medien berichten dieser Tage, daÃŸ eine Million Afghanen auf dem Weg nach Deutschland seien. Das ist schon deshalb Unsinn, weil der Afghane eine Hunderasse ist. Die Menschen in Afghanistan sind Paschtunen, Belutschen, Hasareh, Usbeken, Tadschiken und viele andere. Sie sind extrem miteinander verstritten, weil in den letzten 35 Jahren alle Ã¶ffentlichen Strukturen zehnmal durcheinandergewirbelt wurden. Ein Teil sind Sunniten, ein anderer Schiiten, es gibt iranische und TurkvÃ¶lker mit ganz unterschiedlichen Sprachen. Bei den Buruschasken, einem isolierten Bergvolk sprechen MÃ¤nner und Frauen eine unterschiedliche Sprache. Stammesfehden, Blutrache und RaubzÃ¼ge prÃ¤gen das Leben. So beschrieb die â€žVÃ¶lkerkunde fÃ¼r Jedermannâ€œ aus dem Jahre 1966, also noch zu â€žFriedenszeitenâ€œ, die Folklore in Afghanistan.

Den westdeutschen GroÃŸstÃ¤dten und Berlin darf man viel SpaÃŸ mit den FachkrÃ¤ften wÃ¼nschen. Sorry, ich hÃ¤tte das nicht so verletzend geschrieben. Aber es waren ja die Presse und das zwangsfinanzierte Staatsfernsehen, die hÃ¶chste Erwartungen an die Qualifikation der Zuwanderer geweckt haben. Wir haben wenig Hoffnung, dass die AuslÃ¤nderbehÃ¶rden und SozialÃ¤mter im Umgang mit den divergierenden Stammesinteressen ein besseres HÃ¤ndchen haben, als die Bundeswehr in Kundus Vera Lengsfeld

https://www.achgut.com/artikel/hoechste_wertschaetzung_fuer_deutschland_aus_afghanistan
https://www.achgut.com/artikel/taliban_afghanistan_massaker_an_bundeswehr_helfern_steht_bevor

https://www.focus.de/politik/ausland/heftige-kritik-am-us-praesidenten-ein-satz-von-biden-zeigt-das-ganze-versagen-des-westens-in-afghanistan_id_15691378.html

https://www.focus.de/politik/ausland/gastbeitrag-von-gabor-steingart-militaer-intervention-hat-in-afghanistan-versagt-und-wird-wahlkampf-beeinflussen_id_15687304.html
https://www.focus.de/panorama/welt/afghanistan-konflikt-als-kabul-faellt-backt-kramp-karrenbauer-flammkuchen-von-der-leyen-besucht-ihre-pferde_id_15845217.html
https://www.focus.de/politik/ausland/kampflos-das-land-aufgegeben-trotz-hightech-waffen-warum-sich-afghanische-armee-einfach-kampflos-ergeben-hat_id_16345512.html
Der frÃ¼here US-AuÃŸenminister Mike Pompeo nannte diese Argumentation â€žpeinlichâ€œ. â€žWÃ¤re ich noch AuÃŸenminister mit einem Oberbefehlshaber wie PrÃ¤sident Trump, hÃ¤tten die Taliban verstanden, dass jeder, der sich gegen die Vereinigten Staaten von Amerika verschwÃ¶rt, dafÃ¼r bezahlen mussâ€œ, sagte er. â€žQassem Soleimani hat diese Lektion gelernt und die Taliban hÃ¤tten sie auch gelernt.â€œ Eine â€žschwache amerikanische FÃ¼hrungâ€œ schade immer der amerikanischen Sicherheit, so Pompeo. Die Biden-Regierung aber habe die â€žglobale BÃ¼hne zugunsten des Klimawandelsâ€œ verlassen. â€žSie haben sich auf die kritische Rassentheorie konzentriert, wÃ¤hrend die Botschaft in Gefahr ist. Das ist in unseren vier Jahren nicht passiert.â€œ https://www.achgut.com/artikel/biden_gab_taliban_gruenes_licht
https://www.focus.de/politik/ausland/nach-uebernahme-durch-taliban-zarifa-ghafari-bereitet-sich-ihre-ermordung-vor-ich-sitze-hier-und-warte_id_16325708.html


Unmittelbar nach dem 11. 9.01 schrieb und dichtete ich Worte, zu denen ich auch heute noch zu 100% stehe â€“ 

Es herrscht Einigkeit darÃ¼ber, man dÃ¼rfe uns solle anderen â€žKulturkreisenâ€œ nicht vorschreiben, welche Lebensart man wÃ¤hlen solle, als wÃ¼rden â€žwirâ€œ anderen unseren Willen aufzwingen, und nicht â€“ im Gegenteil â€“ die Herrschaft anderswo ihren BÃ¼rgern die freie Wahl ihres Lebensstiles untersagen. In Wirklichkeit spricht aus diesen Worten aber die Kapitulation. Der Kampf um die Werte der westlichen Welt wurde zugunsten eines auf Angst basierenden RÃ¼ckzuges aufgegeben. Wie Tucholsky ja im eingangs zitierten Satz sinngemÃ¤ÃŸ sagte, lÃ¤sst sich niemand mehr fÃ¼r die â€žfreiheitlichen Ideen des BÃ¼rgertums ohrfeigenâ€œ. 2004

Und wie schrieb ich jedoch schon direkt nach dem Attentat vom 11. Septembers 2001: â€žAufbrechende Ressentiments

VordergrÃ¼ndig erlebten wir als Reaktion auf die Terrorangriffe in den Vereinigten Staaten von Amerika eine beispiellose Demonstration der SolidaritÃ¤t und des kosmopolitisch inspirierten GefÃ¼hls der Erfahrung, wie sehr uns jedes Ereignis in dieser Welt gleichermaÃŸen betrifft - Ã¼ber alle Grenzen hinweg. Dahinter aber wurde- erst verdeckt, dann immer offener - das hÃ¤mische Antlitz derer sichtbar, die klammheimliche Freude oder sogar offene Zustimmung zu diesem barbarischen Akt Ã¤uÃŸerten, manchmal verklausuliert als Kapitalismuskritik, oftmals auch direkt mit einer unverhohlenen HerabwÃ¼rdigung der gesamten westlichen Lebensart oder gar einer SchmÃ¤hung des US-amerikanischen Staates. Dieses GebrÃ¤u aus Ressentiments, Neid und HaÃŸ wurde besonders sichtbar auf der extremen Rechten und Linken, die gleichermaÃŸen, manchmal mit identischen Wortlauten, ihre Aversionen gegen die USA bekundeten.

Es brach in der bisweilen verheerenden Diskussion mit radikalen und unbelehrbaren antiamerikanischen und antiisraelischen KrÃ¤ften Schreckliches auf, das jedoch trotz seiner ganzen Niedertracht zumindest eine wichtige Erkenntnis erbrachte: Die Demokraten dieses Landes mÃ¼ssen den hetzenden und hÃ¤mischen Behauptungen der VerhÃ¶hner dieser demokratischen Ordnung wesentlich entschiedener und offensiver entgegentreten als in der Vergangenheit, sonst haben wir den Kampf um die FrÃ¼chte der AufklÃ¤rung - die Prinzipien von Verstand und Vernunft, die Freiheit und die Demokratie - binnen kÃ¼rzester Zeit endgÃ¼ltig verloren. Doch Deutschland pausiert. Wie lange noch.

Tanja Krienen, Unna, Junge Freiheit, September 2001 

Zudem - 
Am 11. Dezember 2001, schrieb ich in Spanien (Torrevieja) dieses Gedicht, das alle Satire-Kriterien erfÃ¼llt, selbstredend weit Ã¼ber dem Niveau gutbezahlter Ã¶ffentlich-rechtlicher Narren steht, nur erheblich schlechter bezahlt, aber das unterscheidet uns vogelfreien freien KÃ¼nstler ja von jenen, die es nicht wirklich sind, werden dafÃ¼r sicher auch posthum bedacht  
Osama bin am Ende !
oder â€“ Schon meine Urahnen
waren Talibanen
(Kein Tanzlied)
1. Strafe
Ich packte gerne Frauen ein,
Zerhackte manchÂ´ ein Feindesbein,
Schlug peitschenknallend Huren platt,
Verbot den Tanz und TV-SAT.
Ich spieÃŸte, wÃ¼rgte, henkte auf -
Doch hasste ich den Dauerlauf:
Mein grÃ¶ÃŸter schÃ¶nster Reingenuss,
War vom Kamel der Zungenkuss
Variabler Refrain
Beim Barte des Propheten,
Beim Burnus plumpig schwer,
Da hilft nicht mal mehr beten,
Mich gibt es bald nicht mehr.
Ich war der mit dem Schaden â€“
Bin Laden!
2. Strafe
Ihr Westler seid zivilisiert,
Mit Samtjackett und parfumiert -
Wir duldenÂ´s nur beim Attentat.
(Und bei dem Bruder Arafat) *g* ***
Der knutschte jeden Hamasscheich,
FÃ¼r eine hÃ¼bsche Judenleich.
Wir war`n die Achse, - fest der Bund! -
Auf Dauer war das ungesundâ€¦
Variabler Refrain:
Beim Barte des Propheten
Beim SÃ¤bel breit und lang,
Da hilft nicht mal mehr beten
Bin nicht einmal mehr krank.
Ich war der mit dem Schaden â€“
Bin Laden!
3. Strafe
So herrschte er sechs Jahre lang,
Kaum einem wurde angst und bang,
Deutschlinks verzÃ¼ckte: â€žEin Bewahrer!â€œ
Ganz sanft â€“ der neue Che Guevara!â€œ
Rechts grÃ¶hlte es: Der Jud` ist dran!
Da lacht der JÃ¼rgen Mullamann!
Denn Mulla dieser Laberer,
Kann es mit JEDEM Araber!
Variabler Refrain (sehr laut zu singen)
Beim Barte des Propheten.
Beim Koran blutbefleckt,
Da hilft nicht mal mehr beten,
Der wird jetzt zugedeckt!
Er war der mit dem Schaden â€“
Bin Laden!
P.S. (Zusatz, welcher unbedingt von einem Kinderchor gesungen werden muss):
Auch seine Jungs von Al Qaida
Sieht Osama nimmer mehr wieda.
*** Meinungen zu Arafat: Syriens Verteidigungsminister Mustafa Talas sagte im vergangenem Jahr: â€žEin Sohn von siebzigtausend Hurenâ€œ; Menachim Begin einst: ,,Ein Tier auf zwei Beinen (Quelle, die SÃ¼ddeutsche Zeitungâ€œ, 1o. Dezember 2001, â€žSieben Lebenâ€œ von Danny Rubinstein)
(Es folgt lautes, anhaltendes Klatschen)
Zusatzstrafe
Man hÃ¶rte ihn schon Ã¶fter toben:
Allah hat mich so sehr betrogen!
Versprach mir Siege, Ruhm und GÃ¼ter,
Nun stehÂ´ ich da, als LadenhÃ¼ter.
So spricht des Staates HaremswÃ¤chter,
Der Ã¼belste und grÃ¶ÃŸte SchlÃ¤chter.
Die schÃ¶nste Zierde seines Hauptes,
Wars AugenklÃ¤ppchen, - drunter graust es.
Beim Barte des Propheten
Beim Halbmond sichelschmal
Der hÃ¶rt jetzt auf zu beten
Es gibt kein nÃ¤chstes Mal
Jetzt fangen wir den dicksten KnÃ¼ller â€“
Oma MÃ¼ller
https://www.spiegel.de/ausland/afghanistan-wie-eine-muenchner-abiturientin-aus-kabul-entkam-a-c369273c-1f49-4028-86ba-57cf3a64903c

https://www.focus.de/politik/deutschland/in-zdf-talk-als-soldat-von-fuenf-afghanistan-briefen-an-merkel-erzaehlt-ist-lanz-fassungslos_id_20893484.html
Allenthalben herrscht nun HÃ¤nderingen, wie man sich bei der EinschÃ¤tzung der Lage in Afghanistan so vertun konnte. Die ErklÃ¤rung ist relativ einfach, wÃ¼rde ich sagen: Wer den lieben langen Tag von der StÃ¤rkung der Zivilgesellschaft redet, von nachhaltigen Entwicklungszielen, vernetzten AnsÃ¤tzen und gendersensiblen Konzeptionen, der hÃ¤lt Fortschritt fÃ¼r etwas Unausweichliches. Das ist der Fluch der Phrase: Irgendwann verwechselt man das, was man daher- und dahinplappert, mit der Wirklichkeit.

Die Kolumne von Jan Fleischhauer finden Sie jeden Samstag im FOCUS Magazin

Focus
AuÃŸerdem im neuen Heft:
+ Rot-GrÃ¼n-Rot: Das Dilemma von Olaf Scholz
+ Die Neuen im Dax: Lohnt es sich zu investieren?
+ 20 Jahre 9/11: Als der amerikanische Traum starb
Hier geht es zum aktuellen Magazin
Wenn man heute liest, wie Heiko Maas den Taliban erklÃ¤rt, dass sie verstehen mÃ¼ssten, dass die Konflikte in Afghanistan nur politisch und nicht militÃ¤risch gelÃ¶st werden kÃ¶nnten, lacht man sich tot. Aber noch lachhafter ist es ja, dass dieser Quatsch verkÃ¼ndet werden konnte, ohne dass sich die ZuhÃ¶rer (oder die Redakteurin, die Maas das Mikrofon hinhielt) vor Lachen bogen.

Ich gebe zu, es hat einen perversen Reiz, sich noch einmal die Statements des AuÃŸenministers aus diesem Jahr anzusehen. â€žMenschenrechte sind heute in der afghanischen Verfassung fest verankert, und daran darf auch niemand rÃ¼ttelnâ€œ, liest man dort. Oder, eine andere Perle der Weisheit: â€žDie Taliban mÃ¼ssen zur Kenntnis nehmen, dass es kein ZurÃ¼ck ins Jahr 2001 geben wird.â€œ Die Rhetorik des DÃ¼rfens und MÃ¼ssens kommt dummerweise schnell an ihr Ende, wenn auf der anderen Seite jemand mit einer AK-47 steht.

Islamist*innen? Bald spricht das BundesprÃ¤sidialamt von â€žDeutschen und Deutschinnenâ€œ
GroÃŸes GelÃ¤chter herrschte vergangene Woche Ã¼ber das ZDF, weil es von den â€žIslamist*innenâ€œ schrieb, die Kabul eingenommen hÃ¤tten. Dass die Redaktion von â€žZDF heuteâ€œ auch bei Nachrichten Ã¼ber die Taliban eisern daran denkt, Transmenschen und Queerpersonen einzubeziehen, entbehrt nicht einer gewissen Komik. Andererseits: Was nach einer Petitesse klingt, ist alles andere als das. WÃ¤re es eine Petitesse, wÃ¤ren nicht so viele Leute so versessen, auch im Angesicht des Schreckens ja die richtige Ausdrucksform zu wÃ¤hlen. https://www.focus.de/politik/deutschland/schwarzer-kanal/die-focus-kolumne-von-jan-fleischhauer-der-fluch-der-phrase_id_20894552.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Desaster in Kundus hat sich seit 2002 elf Jahre unter den Augen der auÃŸenpolitisch extrem unbegabten Bundeskanzler SchrÃ¶der und Dr. Merkel zugetragen. Die Bundeswehr hat die Felder der Rauschgiftbarone bewacht und wechselnden Warlords Brunnen gebaut. Unsere QualitÃ¤tspresse hat vom Kriegsschauplatz elf Jahre lang nichts Brauchbares berichtet. Das deutsche Volk wurde Ã¼ber Kosten und Nutzen der Aktion nicht informiert. Kriegsminister Struck (SPD) halluzinierte nur, daÃŸ Deutschland am Hindukusch verteidigt werde.</p>
<p>Unsere Medien berichten dieser Tage, daÃŸ eine Million Afghanen auf dem Weg nach Deutschland seien. Das ist schon deshalb Unsinn, weil der Afghane eine Hunderasse ist. Die Menschen in Afghanistan sind Paschtunen, Belutschen, Hasareh, Usbeken, Tadschiken und viele andere. Sie sind extrem miteinander verstritten, weil in den letzten 35 Jahren alle Ã¶ffentlichen Strukturen zehnmal durcheinandergewirbelt wurden. Ein Teil sind Sunniten, ein anderer Schiiten, es gibt iranische und TurkvÃ¶lker mit ganz unterschiedlichen Sprachen. Bei den Buruschasken, einem isolierten Bergvolk sprechen MÃ¤nner und Frauen eine unterschiedliche Sprache. Stammesfehden, Blutrache und RaubzÃ¼ge prÃ¤gen das Leben. So beschrieb die â€žVÃ¶lkerkunde fÃ¼r Jedermannâ€œ aus dem Jahre 1966, also noch zu â€žFriedenszeitenâ€œ, die Folklore in Afghanistan.</p>
<p>Den westdeutschen GroÃŸstÃ¤dten und Berlin darf man viel SpaÃŸ mit den FachkrÃ¤ften wÃ¼nschen. Sorry, ich hÃ¤tte das nicht so verletzend geschrieben. Aber es waren ja die Presse und das zwangsfinanzierte Staatsfernsehen, die hÃ¶chste Erwartungen an die Qualifikation der Zuwanderer geweckt haben. Wir haben wenig Hoffnung, dass die AuslÃ¤nderbehÃ¶rden und SozialÃ¤mter im Umgang mit den divergierenden Stammesinteressen ein besseres HÃ¤ndchen haben, als die Bundeswehr in Kundus Vera Lengsfeld</p>
<p><a href="https://www.achgut.com/artikel/hoechste_wertschaetzung_fuer_deutschland_aus_afghanistan" rel="nofollow">https://www.achgut.com/artikel/hoechste_wertschaetzung_fuer_deutschland_aus_afghanistan</a><br />
<a href="https://www.achgut.com/artikel/taliban_afghanistan_massaker_an_bundeswehr_helfern_steht_bevor" rel="nofollow">https://www.achgut.com/artikel/taliban_afghanistan_massaker_an_bundeswehr_helfern_steht_bevor</a></p>
<p><a href="https://www.focus.de/politik/ausland/heftige-kritik-am-us-praesidenten-ein-satz-von-biden-zeigt-das-ganze-versagen-des-westens-in-afghanistan_id_15691378.html" rel="nofollow">https://www.focus.de/politik/ausland/heftige-kritik-am-us-praesidenten-ein-satz-von-biden-zeigt-das-ganze-versagen-des-westens-in-afghanistan_id_15691378.html</a></p>
<p><a href="https://www.focus.de/politik/ausland/gastbeitrag-von-gabor-steingart-militaer-intervention-hat-in-afghanistan-versagt-und-wird-wahlkampf-beeinflussen_id_15687304.html" rel="nofollow">https://www.focus.de/politik/ausland/gastbeitrag-von-gabor-steingart-militaer-intervention-hat-in-afghanistan-versagt-und-wird-wahlkampf-beeinflussen_id_15687304.html</a><br />
<a href="https://www.focus.de/panorama/welt/afghanistan-konflikt-als-kabul-faellt-backt-kramp-karrenbauer-flammkuchen-von-der-leyen-besucht-ihre-pferde_id_15845217.html" rel="nofollow">https://www.focus.de/panorama/welt/afghanistan-konflikt-als-kabul-faellt-backt-kramp-karrenbauer-flammkuchen-von-der-leyen-besucht-ihre-pferde_id_15845217.html</a><br />
<a href="https://www.focus.de/politik/ausland/kampflos-das-land-aufgegeben-trotz-hightech-waffen-warum-sich-afghanische-armee-einfach-kampflos-ergeben-hat_id_16345512.html" rel="nofollow">https://www.focus.de/politik/ausland/kampflos-das-land-aufgegeben-trotz-hightech-waffen-warum-sich-afghanische-armee-einfach-kampflos-ergeben-hat_id_16345512.html</a><br />
Der frÃ¼here US-AuÃŸenminister Mike Pompeo nannte diese Argumentation â€žpeinlichâ€œ. â€žWÃ¤re ich noch AuÃŸenminister mit einem Oberbefehlshaber wie PrÃ¤sident Trump, hÃ¤tten die Taliban verstanden, dass jeder, der sich gegen die Vereinigten Staaten von Amerika verschwÃ¶rt, dafÃ¼r bezahlen mussâ€œ, sagte er. â€žQassem Soleimani hat diese Lektion gelernt und die Taliban hÃ¤tten sie auch gelernt.â€œ Eine â€žschwache amerikanische FÃ¼hrungâ€œ schade immer der amerikanischen Sicherheit, so Pompeo. Die Biden-Regierung aber habe die â€žglobale BÃ¼hne zugunsten des Klimawandelsâ€œ verlassen. â€žSie haben sich auf die kritische Rassentheorie konzentriert, wÃ¤hrend die Botschaft in Gefahr ist. Das ist in unseren vier Jahren nicht passiert.â€œ <a href="https://www.achgut.com/artikel/biden_gab_taliban_gruenes_licht" rel="nofollow">https://www.achgut.com/artikel/biden_gab_taliban_gruenes_licht</a><br />
<a href="https://www.focus.de/politik/ausland/nach-uebernahme-durch-taliban-zarifa-ghafari-bereitet-sich-ihre-ermordung-vor-ich-sitze-hier-und-warte_id_16325708.html" rel="nofollow">https://www.focus.de/politik/ausland/nach-uebernahme-durch-taliban-zarifa-ghafari-bereitet-sich-ihre-ermordung-vor-ich-sitze-hier-und-warte_id_16325708.html</a></p>
<p>Unmittelbar nach dem 11. 9.01 schrieb und dichtete ich Worte, zu denen ich auch heute noch zu 100% stehe â€“ </p>
<p>Es herrscht Einigkeit darÃ¼ber, man dÃ¼rfe uns solle anderen â€žKulturkreisenâ€œ nicht vorschreiben, welche Lebensart man wÃ¤hlen solle, als wÃ¼rden â€žwirâ€œ anderen unseren Willen aufzwingen, und nicht â€“ im Gegenteil â€“ die Herrschaft anderswo ihren BÃ¼rgern die freie Wahl ihres Lebensstiles untersagen. In Wirklichkeit spricht aus diesen Worten aber die Kapitulation. Der Kampf um die Werte der westlichen Welt wurde zugunsten eines auf Angst basierenden RÃ¼ckzuges aufgegeben. Wie Tucholsky ja im eingangs zitierten Satz sinngemÃ¤ÃŸ sagte, lÃ¤sst sich niemand mehr fÃ¼r die â€žfreiheitlichen Ideen des BÃ¼rgertums ohrfeigenâ€œ. 2004</p>
<p>Und wie schrieb ich jedoch schon direkt nach dem Attentat vom 11. Septembers 2001: â€žAufbrechende Ressentiments</p>
<p>VordergrÃ¼ndig erlebten wir als Reaktion auf die Terrorangriffe in den Vereinigten Staaten von Amerika eine beispiellose Demonstration der SolidaritÃ¤t und des kosmopolitisch inspirierten GefÃ¼hls der Erfahrung, wie sehr uns jedes Ereignis in dieser Welt gleichermaÃŸen betrifft - Ã¼ber alle Grenzen hinweg. Dahinter aber wurde- erst verdeckt, dann immer offener - das hÃ¤mische Antlitz derer sichtbar, die klammheimliche Freude oder sogar offene Zustimmung zu diesem barbarischen Akt Ã¤uÃŸerten, manchmal verklausuliert als Kapitalismuskritik, oftmals auch direkt mit einer unverhohlenen HerabwÃ¼rdigung der gesamten westlichen Lebensart oder gar einer SchmÃ¤hung des US-amerikanischen Staates. Dieses GebrÃ¤u aus Ressentiments, Neid und HaÃŸ wurde besonders sichtbar auf der extremen Rechten und Linken, die gleichermaÃŸen, manchmal mit identischen Wortlauten, ihre Aversionen gegen die USA bekundeten.</p>
<p>Es brach in der bisweilen verheerenden Diskussion mit radikalen und unbelehrbaren antiamerikanischen und antiisraelischen KrÃ¤ften Schreckliches auf, das jedoch trotz seiner ganzen Niedertracht zumindest eine wichtige Erkenntnis erbrachte: Die Demokraten dieses Landes mÃ¼ssen den hetzenden und hÃ¤mischen Behauptungen der VerhÃ¶hner dieser demokratischen Ordnung wesentlich entschiedener und offensiver entgegentreten als in der Vergangenheit, sonst haben wir den Kampf um die FrÃ¼chte der AufklÃ¤rung - die Prinzipien von Verstand und Vernunft, die Freiheit und die Demokratie - binnen kÃ¼rzester Zeit endgÃ¼ltig verloren. Doch Deutschland pausiert. Wie lange noch.</p>
<p>Tanja Krienen, Unna, Junge Freiheit, September 2001 </p>
<p>Zudem -<br />
Am 11. Dezember 2001, schrieb ich in Spanien (Torrevieja) dieses Gedicht, das alle Satire-Kriterien erfÃ¼llt, selbstredend weit Ã¼ber dem Niveau gutbezahlter Ã¶ffentlich-rechtlicher Narren steht, nur erheblich schlechter bezahlt, aber das unterscheidet uns vogelfreien freien KÃ¼nstler ja von jenen, die es nicht wirklich sind, werden dafÃ¼r sicher auch posthum bedacht<br />
Osama bin am Ende !<br />
oder â€“ Schon meine Urahnen<br />
waren Talibanen<br />
(Kein Tanzlied)<br />
1. Strafe<br />
Ich packte gerne Frauen ein,<br />
Zerhackte manchÂ´ ein Feindesbein,<br />
Schlug peitschenknallend Huren platt,<br />
Verbot den Tanz und TV-SAT.<br />
Ich spieÃŸte, wÃ¼rgte, henkte auf -<br />
Doch hasste ich den Dauerlauf:<br />
Mein grÃ¶ÃŸter schÃ¶nster Reingenuss,<br />
War vom Kamel der Zungenkuss<br />
Variabler Refrain<br />
Beim Barte des Propheten,<br />
Beim Burnus plumpig schwer,<br />
Da hilft nicht mal mehr beten,<br />
Mich gibt es bald nicht mehr.<br />
Ich war der mit dem Schaden â€“<br />
Bin Laden!<br />
2. Strafe<br />
Ihr Westler seid zivilisiert,<br />
Mit Samtjackett und parfumiert -<br />
Wir duldenÂ´s nur beim Attentat.<br />
(Und bei dem Bruder Arafat) *g* ***<br />
Der knutschte jeden Hamasscheich,<br />
FÃ¼r eine hÃ¼bsche Judenleich.<br />
Wir war`n die Achse, - fest der Bund! -<br />
Auf Dauer war das ungesundâ€¦<br />
Variabler Refrain:<br />
Beim Barte des Propheten<br />
Beim SÃ¤bel breit und lang,<br />
Da hilft nicht mal mehr beten<br />
Bin nicht einmal mehr krank.<br />
Ich war der mit dem Schaden â€“<br />
Bin Laden!<br />
3. Strafe<br />
So herrschte er sechs Jahre lang,<br />
Kaum einem wurde angst und bang,<br />
Deutschlinks verzÃ¼ckte: â€žEin Bewahrer!â€œ<br />
Ganz sanft â€“ der neue Che Guevara!â€œ<br />
Rechts grÃ¶hlte es: Der Jud` ist dran!<br />
Da lacht der JÃ¼rgen Mullamann!<br />
Denn Mulla dieser Laberer,<br />
Kann es mit JEDEM Araber!<br />
Variabler Refrain (sehr laut zu singen)<br />
Beim Barte des Propheten.<br />
Beim Koran blutbefleckt,<br />
Da hilft nicht mal mehr beten,<br />
Der wird jetzt zugedeckt!<br />
Er war der mit dem Schaden â€“<br />
Bin Laden!<br />
P.S. (Zusatz, welcher unbedingt von einem Kinderchor gesungen werden muss):<br />
Auch seine Jungs von Al Qaida<br />
Sieht Osama nimmer mehr wieda.<br />
*** Meinungen zu Arafat: Syriens Verteidigungsminister Mustafa Talas sagte im vergangenem Jahr: â€žEin Sohn von siebzigtausend Hurenâ€œ; Menachim Begin einst: ,,Ein Tier auf zwei Beinen (Quelle, die SÃ¼ddeutsche Zeitungâ€œ, 1o. Dezember 2001, â€žSieben Lebenâ€œ von Danny Rubinstein)<br />
(Es folgt lautes, anhaltendes Klatschen)<br />
Zusatzstrafe<br />
Man hÃ¶rte ihn schon Ã¶fter toben:<br />
Allah hat mich so sehr betrogen!<br />
Versprach mir Siege, Ruhm und GÃ¼ter,<br />
Nun stehÂ´ ich da, als LadenhÃ¼ter.<br />
So spricht des Staates HaremswÃ¤chter,<br />
Der Ã¼belste und grÃ¶ÃŸte SchlÃ¤chter.<br />
Die schÃ¶nste Zierde seines Hauptes,<br />
Wars AugenklÃ¤ppchen, - drunter graust es.<br />
Beim Barte des Propheten<br />
Beim Halbmond sichelschmal<br />
Der hÃ¶rt jetzt auf zu beten<br />
Es gibt kein nÃ¤chstes Mal<br />
Jetzt fangen wir den dicksten KnÃ¼ller â€“<br />
Oma MÃ¼ller<br />
<a href="https://www.spiegel.de/ausland/afghanistan-wie-eine-muenchner-abiturientin-aus-kabul-entkam-a-c369273c-1f49-4028-86ba-57cf3a64903c" rel="nofollow">https://www.spiegel.de/ausland/afghanistan-wie-eine-muenchner-abiturientin-aus-kabul-entkam-a-c369273c-1f49-4028-86ba-57cf3a64903c</a></p>
<p><a href="https://www.focus.de/politik/deutschland/in-zdf-talk-als-soldat-von-fuenf-afghanistan-briefen-an-merkel-erzaehlt-ist-lanz-fassungslos_id_20893484.html" rel="nofollow">https://www.focus.de/politik/deutschland/in-zdf-talk-als-soldat-von-fuenf-afghanistan-briefen-an-merkel-erzaehlt-ist-lanz-fassungslos_id_20893484.html</a><br />
Allenthalben herrscht nun HÃ¤nderingen, wie man sich bei der EinschÃ¤tzung der Lage in Afghanistan so vertun konnte. Die ErklÃ¤rung ist relativ einfach, wÃ¼rde ich sagen: Wer den lieben langen Tag von der StÃ¤rkung der Zivilgesellschaft redet, von nachhaltigen Entwicklungszielen, vernetzten AnsÃ¤tzen und gendersensiblen Konzeptionen, der hÃ¤lt Fortschritt fÃ¼r etwas Unausweichliches. Das ist der Fluch der Phrase: Irgendwann verwechselt man das, was man daher- und dahinplappert, mit der Wirklichkeit.</p>
<p>Die Kolumne von Jan Fleischhauer finden Sie jeden Samstag im FOCUS Magazin</p>
<p>Focus<br />
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Wenn man heute liest, wie Heiko Maas den Taliban erklÃ¤rt, dass sie verstehen mÃ¼ssten, dass die Konflikte in Afghanistan nur politisch und nicht militÃ¤risch gelÃ¶st werden kÃ¶nnten, lacht man sich tot. Aber noch lachhafter ist es ja, dass dieser Quatsch verkÃ¼ndet werden konnte, ohne dass sich die ZuhÃ¶rer (oder die Redakteurin, die Maas das Mikrofon hinhielt) vor Lachen bogen.</p>
<p>Ich gebe zu, es hat einen perversen Reiz, sich noch einmal die Statements des AuÃŸenministers aus diesem Jahr anzusehen. â€žMenschenrechte sind heute in der afghanischen Verfassung fest verankert, und daran darf auch niemand rÃ¼ttelnâ€œ, liest man dort. Oder, eine andere Perle der Weisheit: â€žDie Taliban mÃ¼ssen zur Kenntnis nehmen, dass es kein ZurÃ¼ck ins Jahr 2001 geben wird.â€œ Die Rhetorik des DÃ¼rfens und MÃ¼ssens kommt dummerweise schnell an ihr Ende, wenn auf der anderen Seite jemand mit einer AK-47 steht.</p>
<p>Islamist*innen? Bald spricht das BundesprÃ¤sidialamt von â€žDeutschen und Deutschinnenâ€œ<br />
GroÃŸes GelÃ¤chter herrschte vergangene Woche Ã¼ber das ZDF, weil es von den â€žIslamist*innenâ€œ schrieb, die Kabul eingenommen hÃ¤tten. Dass die Redaktion von â€žZDF heuteâ€œ auch bei Nachrichten Ã¼ber die Taliban eisern daran denkt, Transmenschen und Queerpersonen einzubeziehen, entbehrt nicht einer gewissen Komik. Andererseits: Was nach einer Petitesse klingt, ist alles andere als das. WÃ¤re es eine Petitesse, wÃ¤ren nicht so viele Leute so versessen, auch im Angesicht des Schreckens ja die richtige Ausdrucksform zu wÃ¤hlen. <a href="https://www.focus.de/politik/deutschland/schwarzer-kanal/die-focus-kolumne-von-jan-fleischhauer-der-fluch-der-phrase_id_20894552.html" rel="nofollow">https://www.focus.de/politik/deutschland/schwarzer-kanal/die-focus-kolumne-von-jan-fleischhauer-der-fluch-der-phrase_id_20894552.html</a></p>
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