Die Georg Kreisler-Biographie
Heute erhielt ich von Georg Kreisler ein neues Buch: Seine erste offizielle Biographie!
Ich weise aus diesem Anlass auch noch einmal auf die Biographie seines Cousins Walter Reisch hin, für die Georg Kreisler auch das Vorwort schrieb. Durch Walter Reisch konnte die Familie Kreisler 1938 Zuflucht in den Vereinigten Staaten finden. Biographie Walter Reisch
Ganz besonders dürfen sich Kreisler-Fans auf die dem Buch beigelegte CD freuen, die sechs unveröffentlichte Originalstücke aus dem 1947 erhält, welche gottlob wieder gefunden wurden.
Das Buch enthält die Schilderungen der wichtigsten Lebensstationen Kreislers: Flucht als 16jähriger aus Wien im Jahr 1938, Ehe mit der Tochter Friedrich Holländers, Kriegszeit als Unterhalter und später als Übersetzer in Verhören der NS-Größen Göring, Kaltenbrunner und Streicher), Engagement bei Chaplin (wobei er auch Hanns Eisler traf, siehe ganz unten), Arbeit im Wien der 50er Jahren, die Solo-Karriere usw.
Links Schwiegervater Friedrich Holländer
Nachzutragen ist – wie man auch in der Biographie nachlesen kann – dass Georg Kreisler zu den so genannten „Ritchie-Boys“ gehörte. Links http://www.ritchieboys.com/DE/boys_parloff.html Die Ritchie-Boys und http://www.wdr.de/tv/kulturweltspiegel/20050501/3.html hier noch einmal.
Gestern lief übrigens im WDR der immer wieder spannendeFilm mit Staraufgebot “Gaslight”, für den Walter Reisch im Team das Drehbuch schrieb - http://www.imdb.com/title/tt0036855/fullcredits#writers
Kommentar von Campo-News — 16. Oktober 2005 @ 14:19
Ich war heute auf der München-Premiere im Lustspielhaus. Schöne Veranstaltung
mit ärgerlichen Begleiterscheinungen, was die Organisation des “Drumherums” durch
die Lustspielhaus-Veranstalter anbelangt: Nicht einmal einen Stuhl zum Signieren
stellten die Veranstalter bereit, ebensowenig wie vorher wenigstens ein Glas Wasser
für den Leser auf der Bühne. Echt armselig, was der kapitalismuskonforme Kulturbetrieb
da hinlegte.
Trotzdem war Georg Kreisler wie immer Klasse und das Publikum begeistert.
Ich würde mir eine würdevollere Umgebung für solche Veranstaltungen wünschen.
Mfg, Werner Schultheiß
(München und anderswo)
Kommentar von Werner Schultheiß — 18. Oktober 2005 @ 00:39
Prima, ich hätte das auch gern gesehen und kann mir vorstellen, dass Georg Kreisler auf der Bühne noch immer fasziniert (zuletzt sah ich ihn dort 1998).
Die Biographie ist wirklich gespickt mit höchst interessanten Anekdoten, traurigen, lustigen, aber auch kuriosen, wie z.B. jene von der Begegnung mit “Bugsy” Siegel - http://www.dieterwunderlich.de/Levinson_Bugsy.htm mit dem Kreisler als 16jähriger auf der Schiffsreise in die Emigration Schach spielte, und der - während Kreisler im Haus gegenüber auftrat - ermordet wurde (1947).
Gruß, TK
Kommentar von Campo-News — 18. Oktober 2005 @ 06:46
Als ich vorhin an das Ende der Biographie kam, habe ich mich natürlich gefreut, als ich auf der Seite 284 las:
Kommentar von Campo-News — 31. Oktober 2005 @ 15:12
Hier die Rezension -
http://www.campodecriptana.de/blog/2005/11/13/386.html
Kommentar von Campo-News — 15. November 2005 @ 09:04