Medien Zimmerbühne Chemnitz
beitrag wandern mit herz - https://youtu.be/fwxz6iFEJyQ?si=00HMfDR_XYDWzlX4
https://gratis-4596795.webadorsite.com/medien
Im selben Magazin -
Mit Diether Dehm in der Chemnitzer Zimmerbühne
siehe auch hier
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Mit Diether Dehm in der Chemnitzer Zimmerbühne
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https://x.com/kerstinkoeditz/status/1879545226790113357
Kommentar von Campo-News — 19. Januar 2025 @ 08:19
https://youtu.be/yT310v79oxI?si=B8MsuHAtZqGEaRyV
Kommentar von Campo-News — 28. Februar 2025 @ 20:20
Wahrscheinlich wird am morgigen Tag in der Regionalsparte Chemnitz, irgendwann ein Beitrag zur Zimmerbühne im Sachsen TV zu sehen sein. Mancher erinnert sich ja an die Aufnahmen im Vorfeld der UNGEZÄHMTEN, die wir mit dem Fernsehsender im Spätsommer 2022 produzierten…. Es gibt Streams oder auch die normale Ausstrahlung. Damals noch im westfälischen Soest wohnend, konnte ich so gemütlich zu Hause die bundesweit erfolgte Sendung am Fernseher erleben, die in einem Mix von Nachrichten und allgemeinen News untergebracht war… https://www.sachsen-fernsehen.de/chemnitz/
Kommentar von Campo-News — 5. März 2025 @ 13:32
https://gratis-4596795.webadorsite.com/tanja-krienen
Kommentar von Campo-News — 24. April 2025 @ 08:51
https://www.facebook.com/tanja.krienen.7
Kommentar von Campo-News — 15. Mai 2025 @ 07:48
Eine weltweiter Livestream von der Hartmut König Veranstaltung - https://www.youtube.com/live/0Qzkq5zLAes?si=3kcyefA2n6-xMPNM
Kommentar von Campo-News — 18. Mai 2025 @ 04:48
Vielen Dank! Hans Marquardt hat Dein Feedback erhalten.
Es war ein echtes “Qualitätskonzert”, das Hans Markquardt den Zuhörern bot, das einzige, was im Missverhältnis zur Leistung stand, war die zu geringe Zahl der Teilnehmer. Die Kulturhauptstadt mag es wohl derber und die Konkurrenz ist derzeit unermesslich groß. Auch brach die Hitze plötzlich herein und wenn dann noch ein paar Leute ausfallen, sieht es bei einem kleinen Projekt, das sowieso nicht sooo gern von der Presse gesehen wird, nicht so toll aus. Alle Beteiligten tragen daran keine Schuld, es ist halt nicht so glücklich verlaufen…..Doch der Hauptakteur ist ohne Abstriche zu empfehlen!
Hans Marquardt hat Feedback zu eurem Konzert gegeben.
Vielen Dank für die Empfehlung. Ich kann ebenso die Zimmerbühne Chemnitz empfehlen. Ein Ort für kleine und außergewöhnliche Performances mit einem ausgesuchten Publikum, das persönlich eingeladen wird. Wer den direkten Kontakt zum Publikum mag, kann hier gut arbeiten. Tanja Krienen kümmert sich um alles.
Kommentar von Campo-News — 10. Juni 2025 @ 02:58
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=29504
Kommentar von Campo-News — 11. Juni 2025 @ 13:03
Chemnitzer “Zimmerbühne” spielt mit den politischen Rändern
Von Amelie Fromm
Chemnitz - Seit November 2023 betreibt Tanja Krienen (68) die Zimmerbühne Chemnitz. Sie startete mit Konzerten in ihrem Wohnzimmer, seit März befindet sich der Veranstaltungsraum in der Heinrich-Schütz-Straße. Auf der Bühne stehen Künstler aus den verschiedensten Genres und allen politischen Richtungen - von linksaußen bis rechtsextrem.
Tanja Krienen (68) in der “neuen” Zimmerbühne: Hier können 20 Personen sitzen. © Uwe Meinhold
Ein buntes Wandbild ziert die eine Seite des Raumes. Gegenüber hängen Erinnerungen von Tanja Krienen: Erinnerungen an ein Treffen mit Wolf Biermann (1989, “Ermutigung”), Fotos von Konzerten in der Zimmerbühne, Flyer vom Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW). Dazwischen lunzt Alexander Gauland (84, AfD) auf einem Zettel hervor.
Neben der Tür sammelt die Initiatorin Unterschriften ihrer Gäste: musikalisch rückwärtsgewandt und mit DDR-Nostalgie, wie sie sagt. Bei ihr waren Ex-”Oktoberklub”-Mitglied Hartmut König (78, “Sag mir wo Du stehst”), Musiker und Ex-Bundestagabgeordneter Diether Dehm (75, Linke) sowie das Folk-Duo Miller & Esposito aus Atlanta/USA.
Krienen sieht sich selbst als Linke und “kritisch gegenüber den DDR- und jetzigen Verhältnissen”, erklärt sie im TAG24-Gespräch. 2005 machte sie in Spanien Wahlwerbung für die CDU, im Sommer 2013 war sie in der AfD aktiv. 2025 will sie ins BSW eintreten.
Und auf dem Fensterbrett der Zimmerbühne steht eine Flagge der rechtsextremen “Freien Sachsen”. Darauf angesprochen, sagt sie: “Ich dachte, das wäre eine normale Sachsen-Flagge.”
Das Projekt Zimmerbühne startete im Wohnzimmer von Tanja Krienen. © Uwe Meinhold
Seit 7. März finden die Konzerte in der Heinrich-Schütz-Straße 50 statt. © Uwe Meinhold
Weitere Auftritte ab Ende August geplant
Markward Herbert Fischer (60) vom Literaturtheater Dresden tritt am 20. September in der Zimmerbühne auf.
Ab 30. August geht das Programm der Zimmerbühne weiter: Krienen führt mit Dieter Jörg List (68), Mitglied der rechtsextremen “Pro Chemnitz”, ein Nietzsche-Programm zum 125. Todestag des Philosophen auf.
Danach folgen im September unter anderem der Chemnitzer Friedensreisträger Arba Manillah (43), die Lübecker Punkband “Ukes Of Tomorrow” und Markward Fischer (60) vom Literaturtheater Dresden.
“Das Programm ist aber noch nicht ganz komplett.” https://www.tag24.de/chemnitz/lokales/chemnitzer-zimmerbuehne-spielt-mit-den-politischen-raendern-3405675
Kommentar von Campo-News — 24. Juli 2025 @ 16:56
„Es ist erst mal ein Mensch!“*
Über „Meine wunderbaren Jahre von Karl-Marx-Stadt“ des Dieter
Jörg List – ein Plädoyer für „ANDERSDENKENDE!“
von Tanja Krienen
*…sprach Rudi Dutschke beim ersten öffentlichen Auftritt von Wolf Biermann nach seiner Ausbürgerung am 19.11. 1976 (in Bochum), erschüttert über die Ignoranz der „Partei- und Staatsführung der DDR“. Dabei müssen wir uns jetzt auch nicht nach etwa einem halben Jahrhundert noch einmal erregen oder durch „Haarspaltereien“ weitere Siege in der Argumentationskette erzielen, oder das unselige Verhalten des Brecht-Adepten in der Coronamaßnahmen-Autokratie ins Spiel bringen, um zu sagen: „So etwas macht man nicht unter zivilisierten Menschen.“ Weil da ein Mensch zunächst „nur“ mit einer abweichenden Meinung war, der zudem als „Opfer des Faschismus“ UND „Genosse“ noch dazu, mehrere Pluspunkte erhalten sollte - und ob die Beißhemmung – Stichwort »große Schwester Margot« nicht doch griff, sollte WÖLFI BIERMANN, solange er es noch kann, doch bitte selbst einmal sagen.
Von Wolf Biermann („Wir waren entgegengesetzte Charaktäre“) zu Reiner Kunze („Der stille Deutsche“, Michael Wolffsohn, der den Gegensatz somit prägnant umschrieb) und von dort zu Dieter Jörg „Sepp“ List sind es jeweils nur Trippelschritte, schließlich sang Biermann schon 1974 über Kunze, der im Zuge der Ausbürgerung mit zog, nach dem ihm die „Wunderbaren Jahre“ in der DDR zu veröffentlichen, verwehrt wurden….. - doch was meinte Kunze, auf dessen Titel List anspielt, überhaupt damit? Die Internet-Enzyklopädie meint dazu, WUNDERBARE JAHRE seien die, in denen „junge Menschen einfach sie selbst sein können“. Auch wer List liest, weiß, dass er genau beschreibt, wo die Erwartung erfüllt und wo das junge, unbeschwerte Leben in der DDR mit Füßen getreten ward. Selbstverständlich. Keinesfalls aber heroisiert er, wie Personen schlichter Gemütes meinen, die nur den Titel lesen und dann schon aufhören. Doch wo diese aufhören, da fängt Dieter List erst an über REALITÄTEN zu berichten! Davon später mehr…
„Reiner Kunze ist mein Freund. Ich bin mit ihm solidarisch. Aber er ist nicht mein Genosse.“ Die drei kurzen Sätze in „einfacher Sprache“ gehalten, sind schwere, aber auch leichte Kost, in typischem Biermann-Stil und meinen so in etwa: »JA, MENSCHENSKIND! Der Kunze ist doch ein stiller gewaltloser Mensch, so einem tut man doch nichts. Ich bin dagegen ihn einzusperren, zu schurigeln oder sonst irgendwelchen Repressalien auszusetzen! Er mag die Welt anders sehen, anders interpretieren, hier und da sogar falsch liegen und ein wenig sogar ein verschrobener Zeitgenosse sein, ABER VERDAMMT, SOLL ER DOCH, ES IST ERST MAL EIN MENSCH und in einer PLURALISTISCHEN WELT MUSS MAN AUCH DIESEN AUSHALTEN!« Dieses Prinzip heute zu leben, macht den, der es ausführt, im Handumdrehen zum „Versteher“ desselben „Bösen“, mit dem man gestern noch paktierte, macht auch jenen zum Querdenker, der noch immer weder versteht, warum der Begriff plötzlich „böse“ und seine Einstellung über Nacht obskur geworden sein soll. Usw….usf…. So hatte z.B. Wolf Biermann sich noch eingangs der Nullerjahre positiv über „Richter Gnadenlos“ Schill geäußert(dpa-Meldung vom 4.11.01: „Biermann stellt sich bei Kriminalitätsbekämpfung hinter Schill“) und man wagt nicht sich vorzustellen, wäre es nicht ab dem 16.11.01, also nur wenige Tage nach der dpa -Meldung nicht zu der seltsamen Befruchtung Merkels im biermannschen Mosaik an der Seite von Manfred Krug & Co gekommen (die Autorin dieser Zeilen war ebenfalls an diesem denkwürdigen Tag im Berliner Ensemble zugegen), sondern hätte eventuell aus alter KPD-Verbindungstreue, weil nämlich Ronald Barnabas Schills Großvater Kurt im KZ Neuengamme umgebracht wurde, dort seinen Widerständler-Kick gegen die „Herrschenden“, gegen die „Presse“ (die von ihm so oft geschmäht wurde), gegen DIE WILLKÜR erhalten, jedoch: die allzu grünen Kirchenkreise der ehemaligen DDR verblassten und mit ihnen erlahmte auch quasi über Nacht „unser“ Biermann, der sich nun glühend grünliberal mit ein paar schwarzen Einsprengseln generierte und sich halblinksgeradeaus „eingliederte“ und später sogar, also in jüngster Vergangenheit, durch extreme Schmähungen gegen Corona-Maßnahmen-Kritiker hervortat…als sei der vorstehende Veterinär des rki persönlich…
Nein, wer bei der biermannschen Gesellschaftskritik blieb und z.B. die CSU nicht wie jener als „Gute Mafia“, sondern sie ohne Vorsatz bezeichnete, ward plötzlich als „Rechter“ geframed. So entstanden Brandmauern, die ähnlich des früheren Antifa-Schutzwalles errichtet und von genau diesem Milieu auch besonders heiß geliebt wurde. Biermann half also letztlich den aktuellen „Antifa“-Schutzwall mit zu installieren, während er ja bekanntlich schon als junger Mann den historischen propagandistisch begleitete. Damals widersprach er irgendwann, als es ihm selbst an den Kragen ging, heute hoffen viele derjenigen, die ihn einst bewunderten, er möge doch endlich seine DREI AFFEN (die er ja kennt, wie wir, die wir seine Lieder tendenziell besser kennen als er es selbst vermag, schon auf WARTE NICHT AUF BESSERE ZEITEN erwähnte)-Ideologie ablegen und SEHEN und FÜHLEN, was andere schon seit vielen Jahren AUSSPRECHEN! Wie z.B. Dieter List, der Biermann lange folgen konnte, aber, im Gegensatz zu diesem NICHT die Wende-Rolle einlegte, sondern sich selbst treu blieb und, statt den Wandel vom Gläubigen an das Alt-Neue Deutschland zu konservieren, ein Kritiker der Verhältnisse blieb.
Warum aber gilt Dieter List fast als verfemter Rechter? Ganz einfach: Weil er ein oppositioneller Geist WAR UND IST, der nicht einfach in die Flasche zurück will, da er erkannte, dass es DRINNEN mit Pfropfen, schlimmer ist als draußen ohne, selbst wenn eisigste wilde Winde drehen, auch wenn scheinbar früher in ruhigem Fahrwasser, in diesen „Wunderbaren Jahren“, alles übersichtlicher schien und im Nachgang, mit Draufsicht und dem berühmten altersmilden Blick, auch manches sogar bewahrenswert, so ging es ihm immer um Freiheit und Eigenverantwortlichkeit, die er besonders in der DDR-Ökonomie nicht fand.
„Rechts“ ist bekanntlich da, wo der der Daumen „links“ ist – und umgekehrt. Es ist eine Definitionsfrage, aber über allem darf man nie vergessen: „ES IST ERST MAL EIN MENSCH!“ Dieser forderte die Kanzlerin Merkel als vermutlich erster in einer großangelegten Debatte öffentlich auf zurückzutreten – und von nun an war es um ihn geschehen- ähnlich dem Kafka-SCHLAG ANS HOFTOR). Die „ROTE Linie“ war überschritten, man begann ihn auszugrenzen und zu diffamieren, obwohl er lediglich sachlich und höflich sein Befinden äußerte und genauestens darlegte, warum er nicht mehr mit ihr gehen könne, schlug ihm vom Establishment nichts als Ablehnung und Hass entgegen. So also wird man „rechts“, was auch sonst, wenn Ausgrenzung und Sprechverweigerung, statt Debattenkultur und Bürgernähe angesagt ist?
Und dann gibt es plötzlich da auch andere „RECHTE“, wie z.B. den Illustrator des List-Buches, Olaf Ulbricht (der dafür wunderbare Bilder schuf), über den es heißt: „Weil seine Bilder nicht dem sozialistischen Realismus der DDR entsprachen und er sich dem nicht unterwerfen wollte, wurde ihm die Aufnahme in den Künstlerverband verweigert. 1986 verließ er die DDR und siedelte in die Bundesrepublik über…“ Na klar, „rechts“ ist, wer aus welchen Gründen auch immer, mit der DDR in ihrem erschlaffenden, aber rigiden Alltag, nicht zurecht kam…und einen anderen Realismus wahrnahm als die Herrschenden…
Wer also ist dieser Dieter Jörg List denn nun?
oder „Über Neo-Nazis, Hippies und Karl Marx“
„Ich bin immer ein einfacher, zum Unkomplizierten neigender Mensch gewesen – genau wie Sie“ sagte Wolfgang Neuss 1965
„Die meisten Reaktionäre sind gar nicht reaktionär, dazu sind sie viel zu unpolitisch. Deswegen sind sie so reaktionär.“ Dieter Süverkrüp, 1970
Die Dialektik der beiden, in ihrer relativen Ambivalenz lustig-klugen Aphorismen oben, scheinen auf den ersten Blick unverständlich, auf den zweiten merkwürdig und falsch, aber auf den dritten sowas von richtig, weil: heute gilt der als rückständig, faschistisch, völkisch, kurz „rechts“, der einfach sagt, was er denkt – und dabei nicht immer auf der Höhe der Zeit ist, bzw. sein will. Nicht zu verwechseln mit dem „Volksempfinden“, das schon gar nicht immer gesund, aber ebenso unverblümt heraus posaunt wird - ohne Ansehen auf Richtigkeit.
Dieter List ist so einer. Von Haus ein eher unpolitischer Mensch, wenn man unter einem politischen jemanden versteht, der von Kindesbeinen an politisiert durch das Elternhaus und/oder einschneidenden individuellen Ereignissen wie KZ -Aufenthalte der Vorfahren oder Haftereignisse oder direkte Not am eigenen Leibe erlebt usw. - das alles war ja nicht der Fall. Maximal in homöopathischen Dosen will sagen: der kleine blonde Engel, der am 11.Mai 1957 das Licht der gernegrößeren DDR erblickte, wurde nur einen Sonnenumlauf nach dem Londoner Sid Vicious, dem epochemachenden Studenten geboren, der als Bassist der Sex Pistols schon mit 21 den Tod fand…doch ER erblickte das Licht der Welt in Karl-Marx-Stadt (dem heutigen Chemnitz), und nicht dort, wo jener Marx lebte und begraben ist…Die Eltern von Dieter Jörg „Sepp“ List, waren zur Zeit seiner Geburt noch nicht verheiratet, aber das bleibt auch zunächst das einzig größte Trauma seiner Kindheit…sieht man einmal davon ab - was wir nicht nicht machen, sondern, im Gegenteil: wir sehen genau hin – dass nämlich „unser Dieter“ durchaus etwas Prägendes mitbekam, nämlich EIN EMPFINDEN DAFÜR, das da etwas ist, ein anderer Dialekt, Gerüche, Kultur…und ja mehr oder weniger Andeutungen über die „alte Heimat“, denn beide Eltern kamen aus Schlesien nach Sachsen, waren „Vertriebene“ (die er erst sehr spät zu allem befragen wird), nur, im Unterschied zu anderen dieser Art, ruhten sie sich nicht auf „Titel“ oder Zuschreibungen aus und beanspruchte keinen „Gablenz-Streifen“ oder „Eisenberg-Höhen“ für sich, sondern fassten an und „wurden etwas“…Ob dieser „Rückgriff“ des „Vertriebenenstatus“ überhaupt benötigt wird? Vielleicht macht dies ja allein heute schon den „Rechten“ aus, darauf auch noch stolz zu sein ist nämlich……was sonst..?!
Sonst ist DJL ein Familienmensch, Skifahrer, Tierkümmerer, „Kletterer“, Filmer auch, und vor allem jemand, der seine Frau von einem tiefen Verständnis her liebt, der seine Eltern „ehrt“ und sich überhaupt als Klammer von vier Generationen versteht – tatsächlich: wer kann schon einen „Wälzer“ (jedenfalls ein ziemlich dickes Buch) vorlegen, das als Zeitdokument mehr Wert besitzt, als medienwirksames Pseudo-Betroffenheitsgetue oder bestellte, regierungsamtliche Sozio-Studien.
Vor allem aber ist der Dieter List doch in fast allen Punkten das, was man allgemein einen „Kulturlinken“ nennt, nämlich ein „offener“, keineswegs in einer Blase lebender Mensch, der schon und wohl auch gerade weil die DDR sein Vaterland war, den Blick stets nach allen Richtungen schweifen ließ, und darum immer, wenn er Kulturträger nennt, sich keinen mm abseits des Mainstreams bewegt-der damals einen anderen Charakter als den heute herrschenden hatte (seine Woodstock-Begeisterung sei ihm geschenkt, das müssen wir intern einmal klären ;)). https://youtu.be/HRqrnGgjca8?si=ZCqABsYdb4qYrxvR Dass sich am Tage seiner Geburt Paul McCartney und John Lennon bei einem Kirchenfest zum ersten Mal sahen/trafen, ist ihm ebenso wichtig, wie die Premiere der Westside Story Story von Bernstein in New York! Und wenn er dann als NVA-Soldat ein Transistorgerät in die Hände bekommt, so sucht er gleich nach RIAS und landet bei einem Gespräch mit Manfred „Manne“ Krug. Auch als „Solo Sunny“ in die Kinos kommt ist er euphorisiert und wird fast vier Jahrzehnte spätere darüber in der Compact schreiben.Es sei ausdrücklich positiv angemerkt, weil selbst der ideologisch Bornierteste wissen sollte was die andere Seite denkt, aber auch, weil obskure und kalkulierte Vorwürfe hier so klar ins Leere laufen, denn die Fakten geben keine Tümelei, keine Kleinkariertheit her. Dieser Mann hat den Blick auf das GROßE GANZE von Beginn an und hängt ihm ungebrochen nach…was nicht nur live der „kleine Kreis“ von immerhin 30 Zimmerbühnen-Freunden bei seiner Laudatio auf die Initiatorin selbiger erleben durften, wo er in eben jener Tradition stehend, nicht nur ganze Generationen von Kulturträger aus nah und fern benennen konnte, sondern mit viel Engagement zeigte, was »Herzblut« ist!
Im Übrigens ist List sehr sehr rationaler, selbstkritischer Mensch, der sogar Dinge reflektiert die anderen nicht einmal im Albtraum einfallen, z.B. sinnt er über seinen Namen eigenen Namen nach! Und wie?! Na, ob sich „Dieter Jörg“ schlechter, weil holpriger, anhört als „Jörg Dieter“. Erstere, die tatsächlich geltende Variante nämlich, bezeichnet er doch glatt als »Zungenverhaspler«….und doch zeigt er sich auch jetzt, eingangs der 20er Jahre des 21. Jahrhunderts noch immer als zu zurückhaltend, zu sehr gefangen, als Parteisohn auf der einen, und Erkenner auf der anderen Seite, so, als müsse er sich noch immer rechtfertigen und könne abgestraft werden. Ganz klare Aussagen meidet er, bleibt ambivalent oder allgemein. Wie gern hätte man erfahren, wie er als „Familienmensch“ um seinen Sohn in der Schule kämpfte, da dieser doch mit den wunderfeinen Bildungsexperimente der Gesamtdeutschen BRD konfrontiert ward! Oder wie Ehefrau Steffi die neue Situation interpretierte oder gar die Eltern?! Da „flüchtet“ er doch doch etwa zu sehr in seine eigene Welt, die längst eine der Wirtschaft wurde und Schattierungen bis zum Blick in den Abgrund parat hielten. So kann man nur ahnen, dass hier ein eher Unpolitischer aus Enttäuschung über die Fakten (in denen er sich bisweilen zu verzetteln scheint) zu dem wurde, was er heute ist. Jedoch fehlt die ganz klare Analyse. Vielleicht aus Unsicherheit darüber, wie er mit Vorwürfen klarkäme, die bekanntlich selten offen und nach vollziehbar geäußert werden…und das ihm, dem eigentlich staatstreuen Menschen, der im Gegensatz zu Alt-BRD Linken oder Rechten, immer nur glaubte, es werde alles „gut“. Doch das ist es nicht, was schon Nietzsche wusste. Apropos Nietzsche. Wie er jenen auf der Zimmerbühne zu Chemnitz Leben einhauchte, war allemal ein Meisterstück. Schon die Maske! Naturgetreu! Und wie er die Eingangszene umsetzte! Verfremdend, fast in schwarz-weißer Stummfilmoptik, keinen Altersunterschied erkennen lassend – obwohl er mindestens 20 Jahre älter ist, als jener, da er noch wanderte – das war einzigartig. https://youtube.com/shorts/BklEAQGUxmU?si=N9fUqaB2gXH7RUwp Und es zeigt,dass er nicht nur über Kunst reden kann, sondern selbst Träger und Erschaffer ist! Dennoch: Warum diese Zurückhaltung? Vielleicht darum..?
Kleiner Schlenker in eigener Sache: Auch die Autorin dieser Buchbesprechung galt SOFORT, als sie aus der PDS im Jahre 1999 austrat, als „Faschistin“ und „rechts“. Schon damals lernte sie, also ich, schnell das ABC der „NEOLINKEN“ (die es niemals waren und nie sein werden): „Wer nicht links, ja ultralinks ist, der ist ein „Fascho“. Auch wenn ich mich als links empfand, andere waren einfach an mir vorbeigerauscht – *ssssstschotterschotterdängdäng* – und ließen mich rechts stehen. Der CDU-Abgeordnete, der plötzlich hereingestöckelt kam und eine pseudofeministische Phrase nach der anderen absonderte…alte konservative Freunde, die Gysi „mitmal“ sooo cool und klug („schlau“ wäre treffender) fanden, Neonazis die irgendwie in der Linken als „Aussteiger“ zu Ruhm und Ehre kamen, und überhaupt lebten ALLE ihr „Anything goes“ …. nur ich fand alles noch beinahe wie früher, also Abtreibung ein Verbrechen, Einäscherungen eine Unkultur, Tattoos Asi, Schalke einen „Püssverein“ usw. usf… Aussteiger gab es nur nach ultralinks, da gelten sie als Helden, in demokratisch „rechte“ Strukturen gibt es wohl nur Einsteiger?!
»MB«, der von jenen Ultralinken stets nur als Neonazi bezeichnet wird, weil er NICHT das offizielle linke Einsteigerprogramm in den Linksextremismus mitspielte, sondern auf eigene Faust SEINE bürgerliche Werdung in Form eines konservativen Daseins, als rechte Hand eines langjährig politisch aktiven Anwaltes schaffte, erwähnte mich bei der Einführungsrede zu den Protesten gegen die Kultur-Hauptstadtpropaganda mit der Zimmerbühne Chemnitz als positives Beisiel für das kleine unbeachtete, aber eigentlich inhaltlich große Format, und so war ich wieder mitten im geframten Faschismus, ganz nach dem Motto: A. Ist ein Faschist und Nazi, weil er mit B sprach, der sich bekanntlich nicht genügend von C distanzierte, der sich noch immer frei und frech mit D., dem landesbekannten BÖSEN schlechthin spricht, weil der die Parole „All you need is love to Germany“, die dieser gesungen, gesprochen oder sonstwie, doch erdreistend, unter das Volk brachte, bzw. erfand - genau! So und nicht anders wird hier ab und gestempelt! Doch DAGEGEN war ich tatsächlich auf der Straße: gegen die Unverschämtheit des Establishment, den Steinmeiers und den Roths, Regentanzgehabe als Kulturgut zu verkaufen und jene rühriger Menschen als „rückwärtsgewandt“ zu negieren, weil sie “Handgemachtes“ herstellen…abgesehen vom hart erarbeitenden Geld, das man mit allen verfügbaren Händen hinaus auf die Straße warf. Egal was eine wie ich auch immer macht, es wird stets als „rechts“, resp. „Querfront“ - ja wenn es wenigstens Queerfront wäre – eingeordnet….denn -tjahaha… und so muss doch das Schlimmste auf Erden, das sich gegen die schönen Booster stellte, außerhalb des Denkbaren stehen…und, halten wir fest, dass diese….ahem…Unperson schon vor über 20 Jahren mit ihrem Magazin »Campo de Criptana« von den „Antifaschistischen Nachrichten“ in gleicher Weise „beschrieben“ wurde, auch wenn es mit Wolf Biermann, Bettina Röhl, Georg Kreisler, Henryk M. Broder u.v.a. bekannte Autoren der eigenen Art versammelte… die aber nicht links genug für die selbsternannte neue Bewegung waren, sondern: „rääächst“….
Was also ist ein Neo-Nazi?
Das Wort gibt es kaum noch und wurde durch NAZI oder RECHTS abgelöst, denn ALLES ist rechts, was nicht links ist. Und alles ist „nazi“, was nicht für die Eliten ist. Darum sind auch jetzt KEINE Friedensfahnen mehr bei der Linken zu sehen, sondern EU-Fähnchen, 10000x gedruckt, wie auch die Pro-Genderei-Aufkleber. WERBEMITTEL nennt sich jetzt diese Müllproduziererei bei den Neo-Hippies! Wie auch den grünen Kämpfern nach alter Russlandfeldzugart. Ebenso gibt es keine Zeichen der Versöhnung bei der Linken, keine Russlandflaggen….nur der schwarze Block ist da…wie auch bei den anderen.und trommelt im Marschtakt seiner Pressmusike! Ist dies etwan ein Kennzeichen für Faschisten? Was sind Faschisten? Sind das Neo-Nazis? Fragen über Fragen? Nein, ehedem sich häufig als Trotzkisten, resp. Anti-Stalinisten bezeichnende Leute haben gesiegt, denn sie bestimmen heute alles, so auch die Sprachregelungen, die sie beherrschen und in denen Hinweise auf die Ursachen gelöscht wurden.
Dieter Jörg „Sepp“ List will nun in Bälde seinen zweiten Band vorlegen und dieser sollte deutlich politischer und eindeutiger werden. Warum, zum Donner, er zum Beispiel die Merkelgeschichte nicht chronologisch einarbeitete, bleibt sein Geheimnis. Vielleicht wird er es demnächst lüften, ganz sicher sogar, zumal seine persönliche Situation eine ganz andere sein wird….
FAZIT: Dieses Juwel abzutun, weil die Schlüsse die es zieht nicht jedem passen, hieße, auf ein Kernstück des Volks zu verzichten, das an mehreren Schnittstellen stehend, viel zu leisten imstande war und ist, was mancher auf Grund seiner „Einfachhaltung“ gar nicht mehr erkennen kann, muss, in der Hoffnung auf weitere und spätere Multiplikatoren, hochgehalten, weitergesagt und beschrieben werden. ZULETZT: als ich mit meinen „UNGEZÄHMTEN“ am 1.9. 22 im Chemnitzer Kabarett gastierte, saß das Ehepaar List in der ersten Reihe und es war unfassbar toll zu erleben, wie sie jedes Wort reflektierten und aufsogen – ein „bürgerliches, modernes Paar“, wie man es kaum ein zweites in diesen Breiten erlebt und darum sage ich von ganzem Herzen, in leichter Abwandlung - siehe oben – Dieter List ist so etwas wie ein Freund. Ich bin mit ihm solidarisch. Aber er ist nicht mein Genosse: und darum dies -…dass man einem anderen, der anderer Meinung ist, etwas aufpfropft, und sagt: Nun sei mal Genosse, aber er ist es doch gar nicht, also: es ist jetzt erst mal ein Mensch, und nichts anderes und als solches hab ihn erst mal anzuerkennen - und dann geht es los mit der Diskussion!“ Quelle: https://youtu.be/j3O_4h1XP0Y?si=0kZlCjHGhBu57sUO, Rudi Dutschke im Film „1976: Die Ausbürgerung: Erstes öffentliches Auftreten von Wolf Biermann Teil 2“, Passage 12:02-12:
Meine wunderbaren Jahre von Karl-Marx-Stadt, Dieter Jörg List, BoD, 2020, 448 Seiten
Autorin Tanja Krienen - https://www.youtube.com/watch?v=fwxz6iFEJyQ&t=96s
Kommentar von Campo-News — 17. Januar 2026 @ 13:24
Verstörende Geschichten von Tanja Krienen
Herausgeber ? : ? Engelsdorfer Verlag
Erscheinungstermin ? : ? 2. Februar 2026
Auflage ? : ? Erstauflage
Sprache ? : ? Deutsch
Seitenzahl der Print-Ausgabe ? : ? 154 Seiten
ISBN-10 ? : ? 3690951100
ISBN-13 ? : ? 978-3690951104
Abmessungen ? : ? 14.8 x 1.3 x 21 cm
https://www.amazon.de/dp/3690951100/ref=sr_1_1?crid=61PKGIB5IVGQ&dib=eyJ2IjoiMSJ9.lifHmRE3HU6J4vNt73jkZH6wljKqlxOxmzbKxhrZa79xnv-23Z4g_6CXN7Ze0ctnVy3KoqjuDvDYqlNTxEK0qoR4XJaDP0OAR0HvPNS5abzvwDHG4VrYo-y4q0wSU5_FJpvMv_nqyEyHuXf-_MhXitA5Kq_s3pWspCF2szycq5rKQxCocQIrYLgKz4O0cbfz6EIWHOtHjR7XtqxVmGTs6IpIiz1ynRI0iTzC27q7YGc.NeLJWjuOShQKTZxsFl-2_loNGBCbenpLU-PuQPKD0zo&dib_tag=se&keywords=tanja+krienen&qid=1770101004&sprefix=%2Caps%2C146&sr=8-1
Kommentar von Campo-News — 3. Februar 2026 @ 07:13
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/panorama/isolation-und-blutrache-manioten-griechenlands-mit-einzigartiger-dna-entdeckt/ar-AA1VDQho?ocid=msedgntp&pc=U531&cvid=7215362304f343dbe66a4afae7cb9f2c&ei=7 macher racher
Kommentar von Campo-News — 4. Februar 2026 @ 17:49
https://www.amazon.de/Verst%C3%B6rende-Geschichten-er-Horror-Miniaturen-Erz%C3%A4hlungen-Abbildungen/dp/3690951100/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=3C2DCCWCF2O60&dib=eyJ2IjoiMSJ9.lifHmRE3HU6J4vNt73jkZH6wljKqlxOxmzbKxhrZa7-OR4aWoMWuE1PyvtvMqjPbx6Dj_rFW8Fy_WOKrWz_GH8HdTDhTS3nRVnfMlk2tHgfi32M7X7MbLnuZOPwF-0LnGC9IOkF_xQmmd8vxCY3fTtA5Kq_s3pWspCF2szycq5qpuB_pQZGLAFCu_5huS6FwoxEKnIwQhYbw9TYNWbb1GW7KimJZQUQ3drhrMnpwi7w.J7O3dqk4WKAg1_DL16wHZcZ7deVT3E-iY5FYN7HHYfo&dib_tag=se&keywords=tanja+krienen&qid=1771738163&sprefix=tanja+krienen%2Caps%2C110&sr=8-1
Kommentar von Campo-News — 22. Februar 2026 @ 06:31
https://gratis-4596795.webadorsite.com/jetzt
Kommentar von Campo-News — 22. Februar 2026 @ 06:43