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19. Dezember 2022

80 - Herzlichen Glückwunsch Manfred Such!

Abgelegt unter: Allgemein — Campo-News @ 11:28

Von Tanja Krienen cid_bf5133d1-efe0-4cb4-b53e-f2dd136e7a69fritz.jpg *

So mancher fror sich starr und starb

Im Winter Zweiundvierzig

Doch wer nur auf das Schlechte starrt

Der hat nicht Recht, der irrt sich

 

Denn trotzdem leuchtet ab und zu

Ein Stern vom Himmel hell herab

Der sich liiert beim Rendezvous

Und einen Zauber übergab

 

So kam das Kind in diese Welt

Wie alle andern seiner Art

War es einfach hin gestellt

Oh gruselige Gegenwart

 

Das Weltenmorden hat Methode

Fürs Kindchen war es nicht zu fassen

Denn manch Verbrechen führt zum Tode

Die kann man doch nicht laufen lassen

 

Beim trauten flackernd Kerzenschein

Kam die Idee von ganz allein:

Verbrecher jagen als Beruf! -

Das wollte schon der kleine Such

 

Die Alten gingen, neue kamen

Die Herrschaft machte fix auf schön

Das alte Treiben, neue Namen

Der kleine Mann lernt aufrecht gehn

 

Und als er ein Stück größer war

Da hörte er von Memphis

Und kämmte sich das blonde Haar

So wie der schwarze Elvis

 

Der hämmerte den Jailhouse-Rock

In die verstockten Hirne

Und pustete den Köpfe-Smog

Hinfort durch die Bildschirme

 

Kannst du auf einem Beine stehn?

Nein, du willst alles, alles sehn!

Verbrecher jagen als Beruf! -

Damit begann der größre Such

 

Doch wer das Hirn trägt auf dem Herzen

Der sieht was niemand sehen will

Und wen Philister dreifach schmerzen

Der schreit doch irgendwann: „Seid still!

 

Ihr leistet jedem einen Eid!

Ob Schutzmann, ob Potzleisoldat

Wer nur „Schlagt zu“ zum Nachbarn schreit

Den hält nichts auf, der ist bereit.“

 

Der Wind weht stark, doch Er hält Stand

Wozu ist denn das Leben da?

Paar Gleiche finden sich im Land

Aufrecht geht diese kleine Schar

 

Für die Kollegen Tunichtgut

Wird unser Mann zum roten Tuch

Verbrecher jagen als Beruf! -

Das wollte er, der große Such

 

Doch andre wollen Menschen schinden

Und manche andere Schweinereien

Gesetze quer zum Rechte finden

In Verwaltungsinnereien

 

Und weil er nicht nur unerbittlich

Sondern auch schlau zu Werke ging

Macht Step bei Step und sehr erquicklich

Er selbst im Bundestag sein Ding

 

In Ausschüssen gibt es so Sachen

Der Kanzler schwimmt - der Such lässts krachen

Denn, Verbrecher jagen als Beruf! -

Das wollte schon der kleine Such

 

Ja, alt zu werden, immer vorwärts

Nicht jedem Mensch ist das beschieden

Sein heißes jugendliches Herz

Findet keinen Philister-Frieden!

 

Warum sollt´ man auch Frieden finden?

Das ist nur was für olle Greise!

Viel mehr will er sich weiterschinden

Mal laut, mal bös´, doch niemals leise

 

Auf Brettern in des Saales Dunkel

Als Ältester im forschen Team

In Lettern gegen Pressgeflunker

Stets gegens Coronal-Regime

 

Er liebt Freiheit, hasst die uns drücken

Und hört schon heut´, manch Schellen klicken

Denn, Verbrecher jagen als Beruf! -

Das will auch noch der alte Such!

 

Herzlichen Glückwunsch, lieber Manfred, zum 80. Geburtstag!

 

Von Tanja Krienen. 80 Zeilen in 20 Versen zum 80. Geburtstag am 21.12. 2022

Im Dezember 2022.

* Das Foto zeigt den Jubilar beim Auftritt der “Ungezähmtem” am 1.9. 2022 im Chemnitzer Kabarett und gleich unten folgen seine aktuellen Gedanken zur WM, wie immer gemeinsam mit Frau Berit entstanden.

1 Kommentar »

  1. Deutschland hat wieder mal Geschichte geschrieben!

    Von Berit&Manfred Such

    Die Fußballweltmeisterschaft ist mit einem großartigen Finale beendet worden. Argentinien, mit einer nicht nur ethnisch homogenen Mannschaft und einem überragenden und begnadeten Fußballspieler und Mannschaftskapitän Lionel Messi, hat sich den Titel als Fußballweltmeister sportlich erkämpft und verdient gewonnen.Die sportlich nicht weniger beeindruckenden Franzosen konnten ihren Titel als Weltmeister nicht verteidigen. Als sportlich ebenbürtige Finalteilnehmer hätten sie, mit weniger Pech beim Elfmeterschießen, den Titel ebenso verdient gehabt.Daß es nicht so gekommen ist und daß alle europäischen Mannschaften ausgeschieden sind, kann man, wenn man der Politisierung des Fußballs kritisch bis ablehnend gegenübersteht, mit zurückhaltender Häme registrieren.

    Nicht eine ideologisch aufgesetzte, heuchlerische Kritik an Katar, verbunden mit einer aufgeladenen Stimmung gegen das Gastland, die man dem Sport einiger europäischer Mannschaften aufgedrückt hat, hat gewonnen. Gewonnen haben die sportliche Begeisterung und der überwältigende Siegeswille einer Mannschaft, die von dem Willen ihres Kapitäns mitgerissen wurde, das Ende einer Fußballkarriere mit diesem WM-Titel zu krönen. Darum hat die Mannschaft Argentiniens bei dieser WM und mit diesem Finale gegen Frankreich Geschichte geschrieben.

    Nicht nur Katar hat mit der Ausrichtung der Spiele ein Zeichen gesetzt. Das in einigen westlichen Medien negativ gezeichnete Bild dieses Landes wurde nicht nur mit dem Spektakel der Ausrichtung, sondern vor allem mit der Großzügigkeit eines perfekten Gastgebers, durch Freundlichkeit und Toleranz den Gästen gegenüber, Lügen gestraft. Ein (wieder mal) dunkles Bild der Wahrnehmung Deutschlands in der Welt dürfte mit dem Auftreten der “Mannschaft”, der man das Nationale seit Jahren abzutrainieren versucht, durch Manuel Neuer und Co. gezeichnet worden sein. Bei all den Ankündigungen, wie man und mit welchen Farben und Binden man dem Gastgeber die Leviten lesen wollte, welche Kniefälle und welche Friedenssymbole nicht nur Katar, sondern der ganzen Welt das Bild eines “Neuen Deutschlands” präsentieren sollte, dürfte nicht wenige motiviert haben, die Daumen ganz fest für ein Ausscheiden dieser “Mannschaft” zu drücken. Eine Mannschaft eines Landes, das (wieder mal) als Lehrmeister der Welt und in Katar als aufsässiger Gast glaubte, aufzutreten sich erlauben zu dürfen.

    Und, als wenn der Höhepunkt der Peinlichkeiten mit dem Maulhalten-Bild der Mannschaft, mit dem sie sich ein Denkmal für alle Zeiten gesetzt haben dürfte, nicht schon erreicht worden wäre, setzte die deutsche Innenministerin mit ihrem beschämenden Auftreten mit einer (deutschen!) Armbinde noch eines drauf. Nancy ganz alleine mit bunter 1-Love-Binde auf der Tribüne! Peinlich genug, wenn dazu nicht noch von Moderatoren und Medien das “mutige Auftreten” der Aktivistin, Ministerin darstellend, gefeiert worden wäre. War es nicht das infantile, ungezogene und arrogante Auftreten eines Gastes, dem der Gastgeber mit höflichem Abstand tolerierte, sich dem Gelächter der Welt auszusetzen? Vermutlich dürfte sich der ideologische Aktivismus des DFB, der Deutschen Fußball-Liga GmbH und politischer Ideologen hauptsächlich als Signal an die deutsche Bevölkerung gerichtet haben und Katar als willkommene Bühne für ein Signal missbraucht wurde: “Buntes Deutschland!” Peinlich! Deutschland, die “Mannschaft”, hat wahrlich wieder mal Geschichte geschrieben.

    Man könnte aber auch vermuten und es mit in Abwandlung eines Zitates von Giovanni Trapattoni, nicht nur fußballerisch zu erklären versuchen: “Deutschland hat fertig - Flasche leer!”

    Kommentar von Campo-News — 19. Dezember 2022 @ 15:08

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