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2. Juni 2022

“Die Partei, die Partei, die ist ungerecht”

Abgelegt unter: Allgemein — Campo-News @ 08:53

Von Tanja Krienen 97380361_2277427009232345_6484246318729396224_n.jpg

Der Aufruf 

Braucht es eine “Partido Popular”? Eigentlich schon. Eine echte Volkspartei wäre schon etwas Gutes. Was bedeutet in diesem Zusammengang “links”, was ist heute “rechts”? Ein paar Charakteristika fallen einem schon dabei ein, doch vieles hat sich verwischt. Ob es gelingen könnte, eine bestehende, und dann auch noch DIESE Partei zu einer anderen/neuen umzumodeln, muss bezweifelt werden. Vielleicht wäre Sahra Wagenknecht zu raten eine ganz neue und offenere Partei zu gründen, doch sie würde wohl die sicher gezielt einsetzende Stigmatisierung besonders ihrer derzeitigen Parteifreunde schnell zu spüren bekommen. Wie jetzt schon.

Sehen wir uns die Forderungen an: Kein Wort zum auto - und technokratischen Coronaregime. Das ist mehr als schwach, das ist ein grundsätzlicher Fehler, eine unfassbare Lücke und ein Kernpunkt fortgeschriebener Ignoranz hinsichtlich tatsächlicher Probleme. Bedenkt man dabei, was Sahra Wagenknecht auf diesem Gebiet leistete, steht man angesichts dieses Mankos sprachlos da.

Es gibt ferner ein paar gute Sätze, selbst das Wort “Klasseninteresse” fällt einmal, doch beim Passus über die gerechte Klimapolitik darf man heftig zusammenzucken. Der Ausrutscher gipfelt in dem Satz: “Der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen kann nur gelingen, wenn er durch massive staatliche Investitionen gefördert wird.” Auch das noch. Und das Geld dafür liegt bestimmt auf der Straße und wurde von den Straßenfegern verloren.

Zur Entspannung gibt es ein paar mehr oder weniger Allgemeinplätze die zum Standard gehören sollten. Zur persönlichen Freiheit fallen dann einige Bemerkungen, die aber insgesamt nicht so recht zum Erreichen des Ziels reichen, weil das alte Halbblut Steuerumverteilung und die lahmende Ente “Bildung” wieder gemeinsam jagen. Alles wie gehabt und die Zeche zahlt jeder oberhalb des Sozialhilfesatzes.

Fazit: besser als der Istzustand wäre diese Linke sicher, aber wer sich schon im Forderungskatalog nicht so richtig traut, hat dann doch nicht den Mut um populär zu sein. So wirkt alles wie ein halbgarer Versuch sich beim Publikum in Erinnerung zu bringen. Gesamtnote Note 4 -, die Versetzung ist weiterhin stark gefährdet. Sollte man sie fördern oder doch lieber sitzenlassen, damit sie die Lerneinheit nochmal wiederholt?

P.S. Wie es meiner spontanen Art entspricht hatte ich kurz gezuckt und unterschrieben, doch nach einer kurzen Besinnung wieder zurückgezogen.

 

2 Kommentare »

  1. http://www.campodecriptana.de/blog/2022/06/02/2246.html

    Kommentar von Campo-News — 2. Juni 2022 @ 08:58

  2. In der Folge orientierte die Linkspartei auf medienverordnete Bessermenschen mit Regenbogenschals, auf zivilgesellschaftlich inszeniertes Welcome für sämtliche Refugees (inklusive Grauer Wölfe!), auf Gender-Sprachakrobatik, auf Klimadiktate und Spahn/Lauterbachsche Corona-Auflagen. Und nun, im Krieg um die Tränen, soll die Parteibasis Empathie heucheln für Selenski und dessen Ukrainer – aber gegen die Russisch Sprechenden. Während der Deutschlandtrend gerade gekippt ist und zwei Drittel der Menschen hierzulande Angst davor haben, mehr in den Ukrainekrieg hineingezogen zu werden. https://www.unsere-zeit.de/das-grummeln-der-agonie-169076/?fbclid=IwAR1IQiayzbMbh_nvPfWy1X8p4FEYtZVTu5nBb00HCESz7YUmAl_nAYNC3Kg Richtung 3, die Identitären (vormals Antideutsche), ist ein Sammelsurium von Ex-Piraten und Grünen, Friday-Futuristinnen und coronakonformen Kremlhassern; oft umgarnt von Mainstream-Schreibern des „politischen Berlin“, von Lobbyisten der „westlichen Wertegemeinschaft“. Regime Change ja – aber mit linksgetönten Gründen!

    Kommentar von Campo-News — 2. Juni 2022 @ 11:27

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