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11. Februar 2012

Sowjetunion 1979

Abgelegt unter: Allgemein — Campo-News @ 15:05

Moskau (Der rote Platz mit dem Kreml, die Metro und die Allunionausstellung mit der Halle der Kosmonauten), Sotschi (Winterspiele 2014, Fußball-WM 2018), Suchumi (Georgien) u.v.m. - 1979, Kalter Krieg, Bres(c)hnew-Ära (seit 1964), der Afghanistan-Krieg beginnt wenige Wochen später, die Vorbereitungen auf die Olympiade 1980 laufen auf Hochtouren. Den Film habe ich ungefähr um die Hälfe des verfügbaren Bildmaterials gekürzt.

4 Kommentare »

  1. Dazu passt der “Dialektische Materialismus-Rock” - http://www.youtube.com/watch?v=llO_9asjq6c&feature=related

    Und: Travnicek und die Russen - http://www.youtube.com/watch?v=3vTKmdX7ONA&feature=related

    Kommentar von Campo-News — 20. Februar 2012 @ 16:47

  2. Der russische Geheimdienst FSB hat nach eigenen Angaben einen Terroranschlag in Sotschi am Schwarzen Meer vereitelt. Dort sollen 2014 die Olympischen Winterspiele stattfinden. - http://www.spiegel.de/politik/ausland/russen-wollen-anschlag-in-olympia-stadt-sotschi-vereitelt-haben-a-832483.html

    Kommentar von Campo-News — 10. Mai 2012 @ 14:59

  3. http://www.spiegel.de/reise/fernweh/sotschi-hofft-auf-touristenboom-durch-olympische-winterspiele-a-931849.html

    Kommentar von Campo-News — 5. November 2013 @ 15:32

  4. https://www.youtube.com/watch?v=473NiZ9Jr2s&index=49&list=PLD408A1C0B971E34E

    5. März 2017 ·

    SORGT, DASS DIE WÜSTE NICHT WÄCHST

    Tobruk. Mein Schwiegervater, der vor zwei Jahren 92jährig starb und fünf Jahre in russischer Kriegsgefangenschaft verbrachte, hatte 1950 den erstgeborenen Sohn nach seinem 1942 gefallenen Bruder Karl benannt. Mein Mann schrieb jetzt die Kriegsgräberfürsorge an und erhielt eine sehr ausführliche und informative Antwort über seinen Onkel, den er leider nie kennenlernen durfte. Es ist schon erschütternd, wenn man die nackten Daten liest und sich die Fakten neu vor Augen hält: In der “Schlacht von Gazala”, auch als “Unternehmen Theseus” bekannt, starb der 21jährige am letzten Tag vor dem Fall Tobruks! Alles war extrem sinnlos und dem Eroberungswillen Mussolinis entsprungen, nicht der einzige Mühlstein, der den Deutschen bis heute am Hals hängt, weil der Italiener daneben griff. Die traurigen Daten, ein Leben, das nie gelebt werden konnte, auf ein paar Worte reduziert.

    Name: Karl Fleischhauer
    Dienstgrad: Grenadier
    Geboren: 11.9.1920, Hemer
    Truppenteil: 8.Pz.Gr.Regt.200
    Erkennungsmarke: - 1089-3Pz.Jäg.Ers.Abt.6
    Todestag: 20.6.1942
    Todesort: H.V.P.Nr.01858 Sanko 2/38
    Bestattet: 20km nordw. Sidi Rezegh am Nordrand d. Trigh Capuzzo
    Umgebettet nach: Tobruk/Libyen

    Der “Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge” schreibt: “Mit Hilfe der einheimischen Bevölkerung bargen die Mitarbeiter des Volksbunds vom November 1951 bis November 1953 bei der Feldgrabsuche 98% der in Libyen gefallenen Soldaten aus der Wüste. Die Regierung des damaligen Königreiches Libyen unterstützte die Arbeiten in jeder nur möglichen Weise.”

    In einem beiliegenden und vielbebilderten Informationsblatt sind die verschiedenen Kriegsgräberstätten von Tobruk bis El Alamein abgebildet und mit einem Text versehen: “Bei den Kämpfen auf dem afrikanischen Kontinent verloren rund 100000 Soldaten ihr Leben. 20000 von ihnen kamen aus Deutschland.” Die Kriegsgräberstätte Tobruk birgt 6026 Gefallene. Die Wandinschrift endet mit den Worten: “Lernt aus verwehter Spur! Sorgt, dass die Wüste nicht wächst!” Aus dem Text der Information: “Drei der Nischen mit Reliefschmuck zeigen auf Diabasplatten - in altägyptischer Technik stilisiert - jeweils drei Soldaten des ehemaligen Deutschen Afrikakorps, insgesamt also neun Figuren, die gleichsam trauernd vor dem Grabe ihrer Kameraden stehen. 15 Arkaden-Nischen tragen an den Rückwänden in Mosaiksetzung die Namen der in der Gruft beigesetzten Gefallenen. Das zentrale Mal besteht aus einer von vier Engeln getragenen Feuerschale. Der Besucher kann über die Treppe in einem der Türme zum oberen Terrassenumgang emporsteigen. Von hier aus hat er einen weiten Blick über die karge Landschaft, die einst Schauplatz der erbitterten Kämpfe um Tobruk war.”

    Hätte er diesen einen, letzten Tag der Kampfhandlungen im Juni 1942 vor Tobruk überlebt, wäre der Karl Fleischhauer vielleicht erst in diesem Tagen gestorben. Sein Foto, das ihn in seiner Militäruniform zeigte, hing bis zuletzt (Frühjahr 2015) an der Wand meiner Schwiegereltern. Wenn ihm auch ein richtiges Leben nicht gegeben ward, so sei es ein kleiner Trost, dass er und sein Name für die Ewigkeit in einer Gedenkstätte verbleiben. Wenn es denn ein Trost ist…und wenn nicht alles anders kommt und die Wüste wieder wächst…

    Kommentar von Campo-News — 13. August 2015 @ 06:41

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