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23. Juni 2011

Video: Vor 45 Jahren am 25. Juni 1966: THE BEATLES im Ruhrgebiet

Abgelegt unter: Allgemein — Campo-News @ 17:01

Das neue Video - 1966: Die BEATLES live im Ruhrgebiet oder “The youngest fan in the audience Tanja Krienen (a very little girl in the age of nine years)”.

Die Beiträge aus der Vergangenheit zu diesem Thema sind HIER einzusehen.

5 Kommentare »

  1. Nette Fotos aus Essen - http://www.youtube.com/watch?v=K7yxXfldxYo

    Kommentar von Campo-News — 24. Juni 2011 @ 10:17

  2. Vor rund zwei Wochen stellte ich ein Foto ein, das mich kurz vor dem Interview bei Radio Hagen zum Thema “50 Jahre Beatles im Ruhrgebiet” zeigt. Leider kann ich die entsprechende Datei noch nicht verlinken. Da sich aber am heutigen Tag der 50. Jahrestag der beiden Beatles-Auftritte in der Gruga-Halle zu Essen jährt, stelle ich mein Video noch einmal ein, das ich vor fünf Jahren drehte. Mein dort abgegebenes Versprechen zum 50. Jubiläum eiin Video an der Gruga-Halle zu drehen, kann ich leider nicht einlösen. Macht aber nichts, denn hier ist alles gesagt und es passt ja auch wunderbar zu den Jubeltagen in “Good Old England”! Und ja, es ist schon irre, dass dies alles nun ein HALBES JAHRHUNDERT her ist. Vom damaligen Tag aus betrachtet, würde man 50 Jahre zuvor mitten im 1. Weltkrieg landen. So schreitet man in Gedanken durch ein Jahrhundert. Wie stehen die Chancen das 100ste Jubiläum zu erleben?

    100 Jahre danach…(2006 geschrieben)

    2066 – 100 Jahre nach den legendären Konzerten. Ein Reporter betritt das Altersheim „Fluchtpunkt 2040“ irgendwo im Niemandsland, wo die 109jährige Tanja Krienen leben soll. Die letzte Augenzeugin eines Beatleskonzertes weltweit.

    Reporter: Und Sie sind wirklich sicher, dass sie es ist? Seit wann sagen Sie, lebt sie hier?

    Schwester: So genau wissen wir das nicht. Probleme gab es jedenfalls genug solange wir uns zurück erinnern können. Erst als sie 100 wurde und ihre Rockband „Freie Deutsche Jugend“ einstellte, war sie ein wenig zu ertragen.

    Reporter: Darf ich sie mal sehen?

    Schwester: (zögernd) Aber seien Sie vorsichtig. Erst vor drei Jahren ist sie gegen ein Team von „Frau im Spiegel“ handgreiflich geworden. Wir mussten die Polizei rufen.

    Reporter: Ich habe keine Angst.

    Schwester: Na denn: auf eigene Gefahr. Hier ist ihr Apartment. (öffnet die Tür).

    Reporter: Wo ist sie? (ein finstrer, drohender Schatten einer hageren Gestalt löst sich aus der Wandtür).

    TK: Hier! Wer sind Sie? Was soll das?

    Reporter: Ich dachte der Verlag hätte…

    TK: Hat er auch. Genug der Vorrede. Setzen Sie sich. Bitte. Es geht um die alte Beatles-Geschichte, jaja.

    Reporter: Wie fühlt man sich, wenn die Deutungshoheit über die Abläufe besitzt?

    TK: Prima natürlich, niemand kann mehr widersprechen und was ich zu sagen haben, erschüttert die Welt.

    Reporter: Da bin ich aber gespannt. Wie war es damals, erzählen Sie doch mal.

    TK: (Ahem): Nun, wir spürten natürlich alle, dass wir Zeugen historischer Ereignisse wurden. Ein heiliger Stolz erfüllte uns undsoweiterundsofort, nicht wahr? Aber was das Entscheidene angeht, das lange Jahre geheim gehalten wurde ist: Die Beatles waren in Wirklichkeit schwarz!

    Reporter: Wie bitte?

    TK: Ja schwarz. Nescher, wie wir früher so sagten, damals, vor dem großen europäischen Krieg 30/40.

    Reporter: Aber das ist ja kaum zu glauben, es gibt doch unzählige Bilder von den Beatles, und nirgendwo ist ein Schwarzer zu erkennen.

    TK: Das ist ja alles später manipuliert worden. Die Beatles hätten nie so einen Erfolg gehabt, wenn sie nicht Schwarze gewesen wären. Gospels waren das Kernstück ihres Werkes.

    Reporter: Gospels? Nein nein, was ist mit den Rock´n roll Songs der frühen Jahre und den späteren artifiziellen Popsongs: Hey Jude. Ta ta ta ta…

    TK: Schweigen Sie, Sie plappern nur nach, was ihnen Generationen von Dummköpfen erzählen. Wir haben damals das Flair des amerikanischen Südens gespürt. In der Grugahalle seinerzeit konnten wir mit eigenen Augen die Baumwolle zwischen den Stühlen wachsen sehn. Die Stones hätten das nie geschafft, aber die hat es ja auch nie gegeben.

    Reporter: Wie bitte?

    TK: Wussten Sie das nicht? Als Mick Jagger vor knapp 40 Jahren öffentlich vom „Londoner Rat des gerechten muslimischen Schwertes“ hingerichtet wurde, weil er in seiner Jugend zu leidenschaftlich mit dem Becken gewackelt habe, flog doch der ganze Schwindel auf. Es stellte sich z.B. heraus, dass Keith Richard schon seit 1988 von einem Puppenspieler für realwirkende Ersatzmenschen dargestellt und Charlie Watts seit Mitte der 90er elektronisch ferngesteuert wurde.

    Reporter: Das ist ja ungeheuerlich!

    TK. Aber absolut wahr. Schreiben Sie das! Schließlich muss ich es als letzte Überlebende des …äh…Dings, doch genau wissen.

    Reporter: Ja natürlich. Und wie war das jetzt genau mit den Beatles?

    Schwester (kommt herein geplatzt, die vorlaute): Frau Krienen, Sie haben ihre Pillen noch nicht genommen.

    TK: Wie oft soll ich ihnen noch sagen, dass ich die nicht nehme. Ich, die surreale, denke nicht im Traum daran! Glauben Sie ich will krepieren?

    Schwester: Aber Sie waren doch auf ihrem 105. Geburtstag sehr froh als Sie…

    TK: Können Sie nicht mal mit dem Plappern aufhören? Wofür habe ich dieses Apartment gekauft? Um mich von ihnen mit dem Quark beschallen zu lassen, mit dem Sie den wandelnden Mumien überall hier im Haus die Ohren zufetten? Meine These seit ca. 1972 lautet: Alles was nach 1960 geboren wurde ist komplett neben der Spur, aber hier fängt ja das Leid etwa erst beim 1965 Jahr an. Diese Jahrgänge bestanden aber schon im 20 Jahrhundert fast ausschließlich aus Sprechautomaten. Logisch, dass die das hier mitmachen. Und nun raus hier!

    Reporter: Ich bin wirklich froh, dass wir, die wir doch das Zeitgeschehen für die Nachwelt festhalten, Sie noch interviewen können.

    TK: Dürfen! Genau. Was mir aber gerade einfällt. Vielleicht waren die Beatles doch nicht schwarz.

    Reporter: Äh…

    TK: Nein, Sie waren eigentlich Spanier, wenn ich es recht überlege. Schauen Sie dieses Foto an.

    Reporter: Das ist ja erstaunlich. Wo haben Sie das her?

    TK: Das ist geheim. Das hat noch niemand gesehen, aber klar der ultimative Beweis! In Wirklichkeit hießen Sie Roul McCarteras, Juan Lennonro, Jorge Harrisonara, Ringo Starrzatero.

    Reporter: Das ist ja eine Welt-Sensation!

    TK: Natürlich!

    Reporter: Das muss sofort in den Druck!

    TK: Aber ruck-zuck!

    Reporter: Darf Sie wieder besuchen?

    TK: Gern! Wir nehmen uns dann auch ein paar andere Bereiche vor! Wussten Sie z. B., dass Willy Brandt nicht mal 30 cm groß war? Oder dass Heidemarie Wieczorek-Zeul gar nicht lebte? Hatten Sie eine Ahnung davon, dass die Maueröffnung, wie auch ihr Bau, nur ein Experiment des albanischen Geheimdienstes war? Wussten Sie, dass die große Katastrophe von 2030, die dann zum großen europäischen Krieg führte, den lediglich fünf Millionen Menschen überlebten, in einem Aufsatz von mir aus dem Jahre 2018 detailliert vorausgesagt wurde?

    Reporter: Nein, nein, ich habe es jetzt sehr eilig. Aber ich komme wieder. Versprochen!

    TK: (singt): You say you want a revolution, well, you know, we all want to change the world. You tell me that it’s evolution….(geht lächelnd ab durch die Wandtür). https://www.youtube.com/watch?v=hB-zzgjb8zo&feature=mfu_in_order&list=UL

    Warum ich eine Alt-66erin bin - http://www.campodecriptana.de/blog/2006/06/05/553.html

    http://www.spiegel.de/einestages/beatles-in-deutschland-a-949923.html

    Kommentar von Campo-News — 25. Juni 2016 @ 12:35

  3. Auf http://www.tanjakrienen.de ist jetzt unter Tanja & The Beatles - direkt unterden Downloads ein Teil anzuören. Leider fehlen meine Aussagen über die 68er.

    Kommentar von Campo-News — 27. Juni 2016 @ 14:59

  4. Man kann über Yoko Ono alles Mögliche denken: Früher hielt ich sie auch für eine Intrigantin und künstlerisch für eine Mitläuferin. Nicht nur Letzteres hat sich als falsch herausstellt. Es ist ihr mehr als hoch anzurechnen, dass sie aus dem scheinhumanistischen Schatten ihres Milieus heraustritt und vehement dafür kämpft, dass der Mörder ihres Mannes John Lennon, nicht frei kommt. Sie ist es, die ihre gewichtige Stimme als Ehefrau immer wieder in die Waagschale wirft und ihn bewusst schmoren lässt. Schön, dass sich Menschen partiell ändern und “Love and Peace und Freedom” in bestimmten Punkten überwinden. http://www.spiegel.de/panorama/justiz/moerder-von-john-lennon-bewaehrungsgesuch-erneut-abgelehnt-a-1110019.html

    Michael Grunzel Aber liegt nicht grad da die Heuchelei und tiefe moralische Verkommenheit verborgen? “Love & Peace” endet offenbar dort, wo es um persönliche Interessen (hier: Rache, oder auch die eigene Sicherheit) geht! Ich hab wirklich nichts für Chapman übrig, von mir aus kann er im Knast verrotten, aber ganz “ehrlich” erscheint mir die permanente Intervention Onos gegen seine Freilassung auch nicht!
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    Tanja Krienen
    Tanja Krienen Aber das meine ich doch. Manche allzu guten Menschen müssen persönliche Erfahrungen machen, um sie zu revidieren. Manche halten sich dennoch verbissen an alten Idealen fest, aus Prinzip oder um nicht zum Verräter gestempelt zu werden, denn man verliert leicht das bisherige, ach so nette Milieu. Letztlich ist es wohl: Realisten/Pessimisten und gegen allzu gute Menschen widersprechende Leute, haben wahrscheinlich mehr erlebt und denken konsequenter, sind wohl auch eher bereit für ihre Schlüsse einzutreten und Nachteile durchzustehen, weil sie wahrhaftig sein wollen.

    Kommentar von Campo-News — 30. August 2016 @ 04:40

  5. Dem Publikum war dies herzlich egal, denn was von der Bühne kam, ging in dem Höllenlärm der Konzertgäste ohnehin weitgehend unter. Der Augenzeugin Tanja Krienen läuft heute noch ein Schauder der Erinnerung über die Haut. Sie war gerade neun Jahre alt, als sie von ihren ebenso neugierigen wie besorgten Eltern zum Konzert in der Essener Grugahalle begleitet wurde. Für das Mädchen war es „ein Urknall, eine Erschütterung, eine Explosion, ein Erbeben gar, eine persönliche Weltneuerschaffung.“ Kreischende Mädchen, rockende Jungs, Menschen ohne Kontrolle. Alles tanzte und schrie, manche tobten, bis sie umfielen und weggetragen wurden. Ordnungskräfte und Polizei waren im Dauereinsatz. SüdWest Presse http://www.swp.de/ulm/lokales/ulm_neu_ulm/_wir-regieren-germany_-13235073.html

    Ich verstand es selber nicht. Meine Eltern hatten mir tatsächlich vorgeschlagen, ich könnte doch nach Essen zum Konzert der Beatles fahren. Es muss das Jahr der Bravo-Beatles-Blitztournee gewesen sein, eine andere gab es nicht. Da war ich dreizehn, das kann man nachrechnen. Wie dachten die sich das? Wie sollte ich von Wissingen über Osnabrück eine Zugverbindung nach Essen finden und von da aus bis zur Gruga-Halle vordringen? Wie sollte ich das finanzieren? Es würde bestimmt mehr als zehn Mark kosten. War es nicht viel zu gefährlich?

    Da würde es Frauen geben, die so laut kreischten, dass man noch tagelang ein Pfeifen im Ohr hatte. Diese Frauen fielen, wie man hörte, reihenweise in Ohnmacht – und ich konnte keine Erste Hilfe leisten. Warum kreischten sie so? http://www.achgut.com/artikel/ein_schrei_geht_um_die_welt

    https://www.waz.de/staedte/essen/so-erlebten-fans-die-beatles-am-25-juni-1966-in-essen-id11948270.html

    https://www.youtube.com/watch?v=2ewWzlx_bV8

    Kommentar von Campo-News — 25. August 2017 @ 13:45

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