Campo de Criptana




25. Juli 2010

“Und paar kaputte Schießer verschmerzt man allemal.”

Abgelegt unter: Allgemein — Campo-News @ 08:23

Hier kann man das Lied anhören.

Man müsste nur ein wenig ändern, den Text und Sinn aktualisieren - und schon hat einen passenden Text für die heutige Idiotie, des “Bumm-Bumm-Marschtakt-Wahns”, der gestern tödlich endete (neben den sonstigen Drogentoten nebenbei). Doch unverändert bringt das Lied auch schon Genuss.

Die Wallfahrt zum Big Zeppelin 

Nach dem ersten Weltkrieg rebellierten Teile der bürgerlichen und kleinbürgerlichen Jugend gegen Ausbeutung und Unterdrückung. Aber sie zogen als bunte Wandervögel verkleidet in die Wälder statt mit der proletarischen Jugend in den Klassenkampf. So trugen sie dazu bei, daß der Kampf entschieden wurde zu Gunsten der Klasse, die hier noch herrscht. - Aber der Kampf geht ja weiter. Und heute gibt es wieder viele, die rebellieren gegen Autorität und Manipulation. Einige haben begriffen und aus der Geschichte gelernt. Sie verbünden sich mit der Arbeiterklasse und ihren Organisationen. Andere, und das sind leider immer noch die meisten, sind aber mal wieder mit Pop und Pot auf dem falschen Trip, ähnlich wie ihre Ahnen, die Wandervögel.

Ja anno siebzig einundsiebzig
waren sie alle wieder da,
die Wandervögel, zogen dahin
auf Wallfahrt zum Big Zeppelin.

Fürsten aus Afghanistan
in Lumpen und in Loden,
Prinzessinnen vom roten Nil,
wehrlos bis untern Boden,
so fünf-, achttausend Tage alt,
mit Haaren aus Vogelnestern,
darunter ihre Angst versteckt
vor morgen und vor gestern.
Und wieder hatten sie dabei
die Lauten und die Flöten.
Von blauen Blumen sangen sie nicht,
die waren längst zertreten.
Sie sangen vom Big Zeppelin,
dem riesiggroßen, dicken,
wie der die Welt, das wunde Weib,
tat heilen und erquicken.
Die Speier und die Spötter
haben wieder mal gelacht
und mit den bunten Vögeln
ihr gut Geschäft gemacht.

Ja anno siebzig einundsiebzig
waren sie alle wieder da,
die Wandervögel, zogen dahin
auf Wallfahrt zum Big Zeppelin.

Und kamen aus den Schulen und
den dreckigen Betrieben,
aus Häusern, wo die Eltern sich
gierig die Zeit vertrieben,
aus Zimmern, wo die Väter
ihre rote Wut versoffen
und Mütter auf die Wiederkehr
von Adolf Hitler hoffen.
Und wieder mal nach innen ging
der Trip, das große Wandern,
und Schule und Betriebe ließen
sie wieder mal den ändern.
Und wieder hing der große Traum
an einem satten Frieden,
wo Tauben, weil sie Tauben sind,
die Habichte besiegen.
Und überm Paradiese
hing prall Big Zeppelin,
die große Friedensspritze
und Glücklichmacherin.

Ja anno siebzig einundsiebzig
waren sie alle wieder da,
die Wandervögel, zogen dahin
auf Wallfahrt zum Big Zeppelin.

Und hunderttausend zogen hin
zu ihren heiligen Plätzen
und lagen da, und Frieden war
in ihren sanften Gesten.
Big Zeppelin, Big Zeppelin
hing an zwei schwarzen Sonnen.
Und aus Verstärkern dröhnt im Bauch
die Litanei der Wonnen.
Und Wolken aus Afghanistan
und stampfende Gitarren
und Schreie nach Befriedigung,
nach Klassenkampf der Narren.

Big Zeppelin, Big Zeppelin,
er errigierte mächtig.
Dann kam es ihm beim Riesenschrei,
und er zerplatzte prächtig.
Und hunderttausend Fähnchen
verströmt Big Zeppelin
mit Love- und Peace-Parolen
von Coca-Cola und Jasmin.

Ja anno siebzig einundsiebzig
waren sie alle wieder da,
die Wandervögel, zogen dahin
auf Wallfahrt zum Big Zeppelin.

Der hing da abgefuckt und schlaff
über dem leeren Rasen.
Und ein Chemie-Konzern hat ihn
geflickt und aufgeblasen.
Big Zeppelin, Big Zeppelin,
du Friedenswunderwaffe,
du hast erreicht, was Wasserwerfer
und Polizeiknüppel nicht schafften.
Die gerade lernten, wie man lernt,
nicht einfach wegzurennen,
die hockten da am Straßenrand,
kaputtgerannt beim Flennen.
Die lernten, daß der Kampf nicht läuft
wie Räuber und Gendarmen,
die schossen sich die Leiber wund
und hatten kein Erbarmen.

Und love and peace and freedom
war wieder überall.
Und paar kaputte Schießer
verschmerzt man allemal.

Ja anno siebzig einundsiebzig
waren sie alle wieder da,
die Wandervögel, zogen dahin
auf Wallfahrt zum Big Zeppelin.

Franz-Josef Degenhardt

48 Kommentare »

  1. Sex-und Drogenorgie Loveparade: Zahlreiche Tote bei Sodom und Gomorrha in Duisburg
    Eva Herman

    Die Loveparade in Duisburg ist zu einem Sodom und Gomorrha mit katastrophalen Folgen geworden: Mindestens neunzehn Tote, über 340 Verletzte. Bei einer Massenpanik wurden die jungen Menschen zertrampelt, stürzten von meterhohen Gerüsten herunter, über die sie sich hatten retten wollen, sie fielen bewusstlos um und gingen in den wildgewordenen Massen unter. Zu Recht werden die Toten und Verletzten nun beklagt, eine derartiges Unglück hatte es noch nie zuvor gegeben. Der frischgebackene Bundespräsident Wulff stellte in einer eiligen Reaktion schon kurz darauf „bestürzt“ fest, dass eine solche Katastrophe, die während eines friedlichen Festes fröhlicher junger Menschen aus vielen Ländern Tod, Leid und Schmerz verursacht, furchtbar sei“. Friedliches Fest fröhlicher junger Leute? Wer die Loveparade kennt und wer der Berichterstattung am Samstagabend über mehrere Stunden im Fernsehen gefolgt ist, kommt allerdings zu einem völlig anderen Ergebnis:

    Dieses „friedliche Fest fröhlicher junger Menschen“ ist in Wahrheit eine riesige Drogen-Alkohol und Sexorgie, geplant, genehmigt und zum Teil finanziert von der Stadt Duisburg und NRW. Als handele es sich um eine Kultur-Veranstaltung auf höchstem Niveau, waren Politik und Medien, allen voran der öffentlich-rechtliche WDR, schon im Vorfeld um eine lückenlose Berichterstattung bemüht. Schließlich ist das Ruhrgebiet Kulturhauptstadt 2010 geworden. Und die größte Tanzparty der Welt, die Loveparade, ist einer der absoluten Höhepunkte des Jahres! Stolz heißt es in den Vorankündigungen: „Die maximale Tongesamtleistung auf dem Gelände beträgt 750 000 Watt. Es handelt sich um eins der größten Beschallungssysteme, das je in Europa zum Einsatz kam.“

    Doch was ist das in Wahrheit für eine „Kulturveranstaltung“? Wer sich die Bilder der Loveparades aus den zurückliegenden Jahren ansieht, glaubt, in der Verfilmung der letzten Tage gelandet zu sein, wie sie in der Bibel beschrieben werden. Viele der Partygäste wirken auch in diesem Jahr bereits lange vor dem Unglück wie ferngesteuert. Betrunken oder vollgekifft, mit glasigen Blicken, wiegen sich die dünn bekleideten Körper in rhythmischem Zucken wie in Trance.

    Das ohrenbetäubende, stereotype Rave-Gehämmere, das nicht mehr im Geringsten etwas mit dem einstmaligen Begriff von Musik zu tun hat, zerschmettert ihnen über zahllose Stunden Trommelfelle und Nervenkostüme. Doch das scheint den 1,4 Millionen Partygästen nichts auszumachen. Sie wussten, was sie erwartet, haben sich freiwillig dazu entschieden, hierher zu kommen. Viele Mädchen haben den Busen blank gezogen, manche sind fast völlig nackt. Sie wiegen sich in ekstatischer Verzückung im ohrenbetäubenden Lärm, Begriffe wie Sittlichkeit oder Anstand haben sich in den abgrundtiefen Bassschlägen ins Nichts aufgelöst.

    BILD hatte im Internet schon lange zuvor getrommelt für die „geilste Party der Welt“! Und überträgt im Internet die Veranstaltung mit prominenten Moderatoren: Oliver Pocher und Lebensgefährtin Sandy Meyer-Wölden melden sich immer wieder aus dem „geilen Getümmel“, sie interviewen Promis wie die Klitschko-Brüder oder DSDS-„Stars“, und wollen diesem Sodom und Gomorrha damit das Flair einer „normalen Veranstaltung“ verleihen. Viele anderen Medien wiederholen ständig das Motto der diesjährigen Loveparade: „The Art of Love“.
    Nachdem die Ausmaße des Unglücks deutlich werden, sprechen die betroffen wirkenden Moderatoren dann gebetsmühlenartig davon, dass die jungen Leute doch ganz friedlich und nur unter dem Motto der Liebe zusammengekommen seien. Liebe? Oder Triebe? Man muss nicht ausgesprochen prüde sein, um sich hier nach kurzer Zeit mit Grausen abzuwenden. Riesige dunkle Wolken der Enthemmung und Entfesselung treiben über dem Geschehen, die jungen Menschen wirken, als hätten sie jegliche Selbstkontrolle abgegeben, ekstatisch und wie im Sog folgen sie dem finsteren Meister der sichtbaren Verführung.

    Zudem, das wird auch schnell deutlich, birgt das „friedliche Fest fröhlicher, junger Menschen“ in Wirklichkeit eine Menge Aggressionspotential. Der Alkohol und die Drogen wirken schnell, viele kommen bereits am Nachmittag in völlig verglastem Zustand an. Unkalkulierbar reagieren sie teilweise, als die Sicherheitskräfte eingreifen. Später wird sich herausstellen, dass an dem eingedrückten Zaun, an dem die „geilen Raver“ (O:Ton BILD) von den Sicherheitskräften vorbeigeleitet werden sollten, die Wut sich entlud. Denn die Partygäste wollten sich eben nicht umleiten lassen, sondern sie wollten direkt und schnell Party machen, waren sie doch extra hergekommen, um so richtig die Sau raus zu lassen. Die Polizei und die Sicherheitskräfte, die ihr Bestes tun, werden von den Vollgedröhnten bepöbelt, beleidigt und angegriffen.

    Das ist die Kehrseite der Medaille über die Loveparade, die laut dem neuen Bundespräsidenten Wulff ein „friedliches Fest fröhlicher, junger Menschen“ sein sollte. Man fragt sich, welche Veranstaltung der Mann wirklich meint? Den Musikantenstadl vielleicht? Niemand wird jetzt natürlich, angesichts der Zahl von nahezu zwanzig Toten und den weiteren zahlreichen, zum Teil schwerverletzten jungen Leuten, über die entfesselten Auswüchse der „geilsten Party der Welt“ berichten, die symbolisch doch nur für den kulturellen und geistigen Absturz einer ganzen Gesellschaft steht. Kritik an dieser Veranstaltung war schließlich auch schon in den letzten Jahren politisch unkorrekt. Denn wir alle, die Jungen wie die Alten, sind doch „total cool“, oder? Wir, die Älteren, wollen doch nicht etwa als verstaubt gelten, indem wir eine solch witzige, lässige, total tolerante Veranstaltung schlechtreden, oder? Im Ruhrguide, dem Online-Magazin des Ruhrgebiets heißt es: Mit dem Motto „The Art of Love“ stehen auch dieses Jahr alle Zeichen auf Liebe. Der ehemalige WDR-Intendant, Fritz Pleitgen, Vorsitzender der Geschäftsführung Ruhr.2010, betonte im Vorfeld die positive Auswirkung der Loveparade auf die Metropole Ruhr.“ Weiter heißt es: “Die massenhaften Pre- und Afterpartys, die wahrscheinlich das ganze Wochenende andauern, ergänzen, was an diesem Tag geschaffen wird: Eine riesige Party mit dem zwar inflationär gebrauchten, aber niemals zu vergessenen Wort Liebe.“

    Selten wurde ein Begriff mehr durch den Dreck gezogen als bei der Loveparade. Man fragt sich verzweifelt, welche Definition von „Liebe“ die jungen Menschen durch derartige und leider selbstverständlich gewordene Falschbezeichnungen für das eigentlich Schönste und Höchste in dieser Schöpfung erhalten müssen? Die unheilvollen Auswüchse der Jetztzeit sind, bei Licht betrachtet, vor allem das Ergebnis der Achtundsechziger, die die Gesellschaft „befreit“ haben von allen Zwängen und Regeln, welche das „Individuum doch nur einengen“. Wer sich betrunken und mit Drogen vollgedröhnt die Kleider vom Leib reißt, wer die letzten Anstandsrnormen feiernd und tanzend einstürzen lässt, und wer dafür auch noch von den Trägern der Gesellschaft unterstützt wird, der ist nicht weit vom Abgrund entfernt. Die Achtundsechziger haben ganze Arbeit geleistet!

    Viele sind durch das ausgeuferte Unglück ernüchtert und wach geworden, herausgerissen aus der falschen Traumwelt. Etliche der jungen Leute werden sich das nächste Mal genau überlegen, ob sie sich noch einmal auf eine solche „Massenparty“ einlassen. Den Familien und Angehörigen der Toten gebührt tiefstes Beileid, sie haben schwerste Zeiten vor sich.

    Für die Zukunft wurden jedoch Weichen gestellt: Denn das amtliche Ende der „geilsten Party der Welt“, der Loveparade, dürfte mit dem gestrigen Tag besiegelt worden sein! Eventuell haben hier ja auch ganz andere Mächte mit eingegriffen, um dem schamlosen Treiben endlich ein Ende zu setzen. Was das angeht, kann man nur erleichtert aufatmen! Grauenhaft allerdings, dass es erst zu einem solchen Unglück kommen musste.

    Von Eva Herman

    TK: “Mächte” waren es nicht, aber die Kulturkritik von EH passt in weiten Teilen.

    Kommentar von Campo-News — 25. Juli 2010 @ 12:32

  2. SPON sehr treffend: “”Friede, Freude, Eierkuchen” lautete 1989 das Motto des noch als politische Demonstration angemeldeten Umzugs. Gründer Dr. Motte distanzierte sich damit von den Hippies und ihrem Verrat an den eigenen Idealen…..Wenn das Versprechen nach Gleichheit schon nicht gesellschaftlich eingelöst werden konnte, so sollte man sich der Illusion doch wenigstens an einem heißen Sommertag mit entsprechend weichgekochter Birne hingeben dürfen. Vorm DJ sind alle gleich. Und für die Sponsoren sowieso. Die Love Parade ist nicht erst seit dem Umzug ins Ruhrgebiet vor drei Jahren von einer Feier der Unabhängigkeit zum kommerziellen Volksfest in Ballermann-Ambiente mutiert. Der vielbeschworene “Spirit” hat sich schon lange verabschiedet. Doch entkoppelt vom Ursprungsort, von der Geschichte und Kultur der Love Parade, ist bloß der Glaube an das grenzenlose Wachstum des Events geblieben - abgesegnet und erwünscht von Politik und Wirtschaft.

    Kommentar von Campo-News — 26. Juli 2010 @ 09:30

  3. Hallo TanjaKrienen,

    Ihr Beitrag: Gut
    Eva Hermanns Analyse ist prinzipiell richtig, wenn man einmal von den höheren Mächten absieht, die sie dabei bemüht. Doch Decadence und Zerfall der Kultur sind es in der Tat, die in diesen Veranstaltungen - der CSD gehört auch dazu - gut zu besichtigen sind.

    wurde von uns nach Prüfung durch einen Administrator nicht veröffentlicht.

    Die Gründe, die zu dieser Entscheidung geführt haben können, entnehmen Sie bitte unserer Netiquette:
    http://www.focus.de/community/netiquette

    Eine Erläuterung der Ablehnung ist aus personellen und zeitlichen Gründen nicht möglich.

    Ihr FOCUS-Online-Administrationsteam

    Kommentar von Campo-News — 26. Juli 2010 @ 12:49

  4. Haha, der Focus.

    Da habe ich noch nie einen Kommentar durchbekommen. Ich habe bis heute nicht herausgefunden, wonach die zensieren, nach Netiquette jedenfalls nicht. Ich denke eher, nach Mitarbeitermeinung oder allgemeiner Wetterlage, nach Alphabet oder nach “einfach so”

    Jedenfalls ist es Zeitverschwendung, dort zu posten.

    Für freie Meinungsäußerung hilft tatsächlich nur ein eigener Blog so wie dieser. Im Moment bin ich auch kurz davor, doch noch einen aufzumachen. Stoff dafür gibt es mehr als genug :-) und noch habe ich die Zeit dazu.

    Kommentar von Lesezeichen — 26. Juli 2010 @ 13:33

  5. Friedlich, fröhlich, tot
    Ein deutsches Sommermärchen
    Von Wiglaf Droste
    »The Art of Love« lautete das Motto der Love Parade 2010 in Duisburg: die Kunst der Liebe. Wie viele Lügen sind in diesen vier Worten? Jedenfalls bezahlten 19 Menschen dafür, beziehungsweise für ihre Teilnahme an dem aufdringlichen Massenschwindel, mit ihrem Leben; 342 weitere wurden verletzt. Die Verlautbarungen der Kondolenzkamarilla ließen nicht lange auf sich warten: Merkel, Wulff et cetera versicherten sich selbst ihrer Fähigkeit, Schmerz, Trauer, Entsetzen und ähnliche Mediengefühle auszustellen. Wider solch routinierte Ausscheidungen hilft das antidotische Reimen: Mensch, bleibe heiter, du kennst es ja schon: Je hohler, je pleiter, desto mehr Inflation.

    Politikerhafte Pietätsheuchelei muß man den meisten der verbliebenen Love-Parade-Teilnehmern immerhin nicht vorwerfen; sie feierten einfach weiter. »Was sollten wir machen?« klagten ein »Lars« und ein »Alka« einem WDR-»1Live«-Update-Radioreporter. »Wir kommen aus Heilbronn!« Das mag manchem allzu lapidar erscheinen; wer aber Heilbronn kennt, muß den schlichten Jungs recht geben: Was sollten sie machen? In Heil!bronn jedenfalls werden der Lars und der Alka es niemals erfahren.

    Andere Raver, andere Schmerzen: »Es war fast wie Silvester– kein Netz!« monierte empört eine »Agnes«, und zwei weitere Love-Parade-Besucherinnen sekundierten: »Das Netz war so überlastet – man konnte kaum telefonieren.« Ärgerlich, ja empörend ist es, wenn der Kundenservice streikt– vor allem, wenn man außer Kundesein nichts gelernt hat.

    Während ich mich noch fragte, warum immer die dümmsten Nüsse überleben und das auch noch allen erzählen müssen, hörte ich weiter WDR-»1Live«-Update – die Moderatorin im Studio sprach mit den Ich-bin-hier-draußen-schwer-professionell-vor-Ort-Reportern über Menschen, die tatsächlich gestorben waren, und alles war mit lockeren Beats unterlegt. Das Inhumane hat viele Gesichter – eins davon ist die plaudernde Partyvisage samt Plapperzunge, die alles in die Breite schwatzt und, sei es nur aus Furcht vor Entdeckung der eigenen Flachheit, jede potentielle Tiefe unterbindet. Es winden sich die Hirne, es singt der Rundfunkchor: Je weicher die Birne, desto härter ’s Brett davor.

    Am erstaunlichsten an der ganzen Angelegenheit aber war, daß niemand abließ zu jammern, »friedliche und fröhliche junge Menschen hätten doch nur feiern und ihren Spaß haben wollen« – obwohl die sich den von ein paar Abgängen doch gar nicht verderben ließen. Die unnz!-unnz!-stumpfe Technomasse leugnet ja nicht, daß es Kollateralschäden gibt – und überläßt das händeringende Bedauern darüber den professionellen Glitsch- und Glibberkomödianten aus Politik und Medien. Die ihrerseits dann große Gefühle entdecken für Leute, denen nur eine Rolle zugedacht ist: die von Brot-und-Spiele-Empfängern.

    Und die sich das ja auch gefallen lassen: »Unterstützt von seiner Lebensgefährtin Sandy Meyer-Wölden, McFit und Bild.de« war Oliver Pocher aufgeboten, bei der Love Parade zu moderieren. »Ein Traum wird wahr: Ich werde aus dem Auge des Hurrikans der wummernden Bässe die größte Party der Welt in die Wohnzimmer bringen.« Verkündete Pocher, Kretin aus Herkunft, Neigung und Profession. In dieser Kreatur ist die Gemeinheit und Niederträchtigkeit einer ganzen WM-Fanmeile gebündelt.

    Soviel zu fröhlich und friedlich– aber so ist das mit den deutschen Sommermärchen: Sie sind eben keine Volkserzählungen mit wahrem Kern, sondern im Gegenteil kalkulierte, glatte Lügen. Die Grünen, gleichermaßen Sputum wie Rektum aller Politik, leierten das gängige Repertoire noch einen Tick hysterischer herunter. »Aus einem friedlichen Fest, das fröhliche Menschen feiern wollten, ist eine Tragödie geworden.« Woher sollte auch ausgerechnet ein Grüner wissen, daß Tragödien einer Mindestgröße bedürfen?

    Ein ähnliches deutsches Sommermärchen wie in Duisburg hatte sich kurz zuvor in einem Ferienheim auf der Insel Ameland zugetragen, wo Osnabrücker Halbwüchsige ihre Befähigung unter Beweis stellten, schon bald in der Bundeswehr zu Rang und Ansehen zu gelangen. Geschult am Vorbild erwachsener Soldaten, die in Kasernen ihre »Kameraden« quälen und foltern, mißbrauchten sie Schwächere und Wehrlose sexuell, demütigten sie und zeigten, daß man es auch als Rotzbengel schon faustfick hinter den Ohren haben kann, wenn man nur entschlossen ist, das zu wollen, was in der deutschen Sprache unter »Spaß haben« firmiert. Während die anwesenden Erzieher weder Schreie noch Klagen noch von dem Böswort »fisten« je etwas gehört haben wollten.

    So wirken die jugendlichen Nachwuchsfolterer und Sadisten sonderbar emanzipiert. Waren es früher Erzieher, Priester, Pädagogen, die Abhängige und Schutzbefohlene schlugen, quälten und mißbrauchten, haben nun Kinder und Jugendliche selbst diese Rolle übernommen. Um es an einem Beispiel zu zeigen: Bischof Mixa ist pensioniert, denn er wird nicht mehr gebraucht. Seine Mission ist beendet; er hat Kindern alles beigebracht, was er wußte und konnte, und er hat es nach Kräften an sie weitergegeben. Wobei Mixa aber eben nur Pars pro toto ist.

    Unsere Kleinen jedenfalls bedürfen weder der Kirche noch der Bundeswehr. Mißbrauch und Krieg können sie inzwischen schon ganz alleine. Was dabei entsteht, nennt man deutsche Sommermärchen, Abteilung: Die Kunst der Liebe.

    Junge Welt

    Kommentar von Campo-News — 26. Juli 2010 @ 14:09

  6. Ich habe bis jetzt einen Artikel von Rainer Zunder aus der Westfälischen Rundschau vom 13.7. 1997 aufbewahrt. Zitat:

    “Wenn das Ausdruck des postmodernen Zeitgefühl ist…es ist natürlich ganz im Sinne der derzeitigen Politik, eine weitestgehend entpolitisierte Jugend zu haben, die sich zudröhnen lässt von phantasielosen Rhythmen aus der Retorte, bei denen man sich fragen mag, ob es jemals die Beatles oder Stones gegeben hat…Einfallslose Stampfmusik..man nimmt das alles staatlicherseits in Kauf, weil die Frage schreckt, was denn wäre, wenn diese politfernen Jugendlichen ihre in Tanzbewegung gesteckte Energie nutzen würde….Vor diesem Hintergrund verwundert es nicht, wenn…man untätig zuschaut, obwohl die Loveparade auch ein riesiger Drogenumschlagsplatz war….Vor der nächsten Loveparade sollten einige Fragen, die jetzt ausgeblendet wurden, frühzeitig geklärt werden.

    Kommentar von Campo-News — 26. Juli 2010 @ 14:37

  7. Jürgen Elsässer ergänzt:

    Sex and Drugs and Tunnel Roll : 19 Tote in Duisburg

    Ein langer schwül-heißer Sommer hat sich in einem blutigen Gewitter entladen. Nach Lena, Christopher Street Day und den endlosen WM-Nächten im tropischen Deutschland stampften die partywütigen Eskapisten in einem letzten Ausbruchsversuch über Ihresgleichen hinweg. Durch den Tunnel wollten sie hinaus aus einer Welt, die sie nur noch unter massivem Einsatz von Betäubungsmitteln ertragen können. Der Tod ist ein Meister aus Schland – aus einem Nicht-Staat, einer zerfallenden Fun-Gesellschaft, regiert von Big Mama, Angie in the Sky with Diamonds … Dieses Land ist „arm, aber sexy“ (Wowereit) und sucht den finalen Kick im kollektiven Suizid, der Selbstauflösung. 19 Leute totgetrampelt? Egal, die Love Parade geht weiter. So wie der Afghanistan-Krieg.

    Natürlich muss man die Veranstalter anklagen, denen das Sicherheitskonzept der Polizei zu teuer war. Und die Stadtväter, die die Veranstalter feige gewähren ließen. Aber niemals hätte die Katastrophe einen so hohen Blutzoll gefordert, wäre die Horde nicht besoffen, bekifft, zugekokst, vollgedröhnt und sonstwie chemisch vergiftet gewesen. Der in allen westlichen Ländern zu beobachtende Drang der Jugend, die Raub- und Gewaltpolitik der Globalisten mit Drogen zu verdrängen statt politisch zu bekämpfen, fordert immer mehr Opfer. Aus den Haschrebellen der 68er sind die postmodernen Kokser und die Ecstasy-Ravoluzzer geworden.

    Höchste Zeit, dass der Wahn ein Ende hat! Die Love-Parade und alle anderen Massenveranstaltungen der Rauschgift-Mafia sind nach dieser Katastrophe zu verbieten! Keine Macht den Drogen!

    Kommentar von Campo-News — 26. Juli 2010 @ 19:06

  8. Ingo Langer dazu “Nach dem Unglück von Duisburg soll es nun zukünftig keine „Love Parade“ mehr geben. Das ist unter den vielen schlechten Nachrichten aus dieser Stadt noch die beste.”

    Kommentar von Campo-News — 27. Juli 2010 @ 11:56

  9. Ich verstehe Verdorbenheit, man errät es bereits, im Sinne von decadence: meine Behauptung ist, dass alle Werte, in denen jetzt die Menschheit ihre oberste Wünschbarkeit zusammenfasst, decadence-Werte sind. Ich nenne ein Tier, eine Gattung, ein Individuum verdorben, wenn es seine Instinkte verliert, wenn es wählt, wenn es vorzieht, was ihm nachteilig ist. Eine Geschichte der »höheren Gefühle«, der »Ideale der Menschheit« -und es ist möglich, dass ich sie erzählen muss - wäre beinahe auch die Erklärung dafür, weshalb der Mensch so verdorben ist. Das Leben selbst gilt mir als Instinkt für Wachstum, für Dauer, für Häufung von Kräften, für Macht: wo der Wille zur Macht fehlt, gibt es Niedergang. Meine Behauptung ist, dass allen obersten Werten der Menschheit dieser Wille fehlt, - dass Niedergangs-Werte, nihilistische Werte unter den heiligsten Namen die Herrschaft führen.

    Friedrich Nietzsche

    Kommentar von Friedrich Nietzsche — 28. Juli 2010 @ 15:05

  10. Wer hat denn hier die Opfer der Loveparade verhöhnt? War es Frau Herman oder waren es die zugekifften Teilnehmer der Loveparade, die trotz der Toten weiterfeiern wollten?

    Kommentar von Campo-News — 29. Juli 2010 @ 09:12

  11. Fazit: Eva Herman wird nur vordergründig wegen ihrer falschen Töne gehasst, in Wirklichkeit aber wegen der erdrückend richtigen, will sagen: die Kritik ist nur vorgeschoben, den Kritikern passt die ganze Richtung nicht. Eva Herman ist eine der wenigen Menschen - übrigens quer durch die politischen Richtungen - die sich eine öffentliche KULTURKRITIK an fragwürdigen Darbietungen erlaubt. So etwas wird bestraft.

    Kommentar von Campo-News — 29. Juli 2010 @ 17:13

  12. Noch ein Nachsatz: Seit wann wird das Milieu um Käsmann und Co wegen des religiösen Inhaltes angegriffen? Da ist doch jeder Satz, mit dem der gesellschaftliche Kulturrelativismus aus religiösen Mythen begründet wird, eine Offenbarung, Moses 2.0, Gebote 11 bis 20, sozusagen.

    Kommentar von Campo-News — 30. Juli 2010 @ 07:53

  13. Lustig und klasse

    Kommentar von Campo-News — 3. August 2010 @ 10:32

  14. Die Wähler und ihr Nachwuchs.

    Kommentar von Campo-News — 5. August 2010 @ 14:48

  15. Neues von der “Love and Peace”-Front: Schaller sei selbst aus dem Unfallwagen geklettert, sagte ein Polizeisprecher SPIEGEL ONLINE. “Es handelt sich in erster Linie um einen schweren Frontschaden, dabei sind 100.000 Euro Schaden entstanden.” Der gebürtige Bamberger sei “bei zu schlechtem Wetter zu schnell gefahren”, so der Polizeisprecher. SPON/ddp

    Kommentar von Campo-News — 7. August 2010 @ 07:31

  16. SPON: Der Salzburger Weihbischof Andreas Laun hat über die Love Parade und den strafenden Gott einen ebenso langen wie verwirrenden Kommentar geschrieben. Der als “Klartext” bezeichnete Text mit dem Titel “Love Parade, Sünde und die Strafe Gottes” enthält radikale Sätze. Zwar stellt Laun klar, es stehe keinem Menschen zu, “über die Toten zu urteilen” und zu behaupten, ihr Tod sei eine “Strafe Gottes für die Sündigkeit der Love-Parade”.

    Das ist das knappe Einerseits.

    Doch das Andererseits klingt anders. Der Bischof urteilt eindeutig, zum Beispiel so:

    * “Love Parade und Teilnahme an ihnen sind, abgesehen von ihrem abstoßenden Erscheinungsbild, objektiv eine Art Aufstand gegen die Schöpfung und gegen die Ordnung Gottes, sind Sünde und Einladung zur Sünde!”
    * “Man weigert sich anzuerkennen, dass die Love Parade, abgesehen von ihrem krankhaften Erscheinungsbild, auch mit Sünde zu tun haben könnte und darum, folgerichtig, auch mit dem richtenden und strafenden Gott!”
    ————————–

    Umgekehrt ist es richtig: Es liegt nur subjektiv ein “Aufstand gegen die Schöpfung und gegen die Ordnung Gottes” vor, aber objektiv ein “abstoßendes Erscheinungsbild”. Es hat dagegen mit “einer Art Sünde” zu tun, doch nur die innere Logik der anarchistischen und tatsächlichen “krankhaften Erscheinungsbild”, welches dem Bart und Zähnefletchens des Bischofs kaum nachsteht, will es, dass es in der Natur der Sache liegt, wenn eine Gemengelage, die Schmutz, Dummheit und Gefahr (gleich dem Besteigen eines 8000ers) herstellt, mit dem Tode endet.

    Kommentar von Campo-News — 8. August 2010 @ 16:30

  17. Ja, so ist der Trend - Decadence - http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,776313,00.html

    Kommentar von Campo-News — 24. Juli 2011 @ 19:28

  18. Väterchen Franz”-Josef Degenhardt, “nebenan”(von Hagen aus gesehen) in Schwelm geboren, starb heute um 15.00 Uhr, im Alter von 79 Jahren. Man darf traurig ein, auch wenn man seine konkrete Meinung nicht (mehr) teilte. Schöne Lieder aber bleiben und die Art, eine manchmal notwendige, deutliche, Sprache zu sprechen - http://www.youtube.com/watch?v=Rc6DaICLSq8

    Kommentar von Campo-News — 14. November 2011 @ 20:08

  19. Das ist der Unterschied zu früher, als die Linke noch ein ordentliches ordnungspolitsches Konzept hatte - Kifferclubs - http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,811005,00.html

    Kommentar von Campo-News — 24. Januar 2012 @ 11:46

  20. In den Gehirnen von Kokainsüchtigen haben Forscher eindeutige Hinweise auf eine Turbo-Alterung gefunden. Die graue Substanz schrumpft doppelt so schnell wie bei Vergleichspersonen. - http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,829663,00.html

    Kommentar von Campo-News — 25. April 2012 @ 13:23

  21. Neue synthetische Drogen überfluten Europa - http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,829971,00.html

    Kommentar von Campo-News — 26. April 2012 @ 18:25

  22. Großrazzia bei Mainzer Drogenhilfe – Verdacht auf Heroinhandel

    Rund 100 Polizeibeamte haben bei einer Großrazzia die Mainzer Drogenhilfe durchsucht. Dabei gehe es um den Vorwurf des gewerbsmäßigen Handels mit Heroin, sagte ein Polizeisprecher. Der SWR hatte über den Einsatz berichtet. Das Drogenhilfezentrum ist eine Anlaufstelle für Menschen, die illegale Drogen nehmen, und gehört zum Fachbereich Suchthilfe der Stadt Mainz. Nach Angaben des SWR ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen mehrere Verdächtige, darunter auch die Leitung der Drogenhilfe und Sozialarbeiter. Gegen einen Hauptbeschuldigten liege ein Haftbefehl vor.

    Kommentar von Campo-News — 8. Mai 2012 @ 15:27

  23. Tja, er ist nun einmal aus dem Rausch geboren: “Sie nannten sich “Kiffer-Bande”, setzten Trends im Marihuana-Konsum - und Barack Obama war immer mittendrin. Eine neue Biografie beschreibt eindringlich die Jugend des späteren US-Präsidenten.” - http://www.spiegel.de/politik/ausland/barack-obama-rauchte-joints-und-galt-laut-biografie-als-grosser-kiffer-a-835392.html

    Kommentar von Campo-News — 26. Mai 2012 @ 10:52

  24. Drehte ein Ron Paul - Fan durch? Die rätselhafte Attacke erklären sie sich damit, dass der Angreifer möglicherweise von einer durch Kokain ausgelösten Psychose zu seiner Tat getrieben worden sein könnte. Das würde auch die Tatsache erklären, dass er unbekleidet war: Die sogenannte Kokain-Psychose lässt Betroffene glauben, sie würden innerlich verbrennen. - http://www.spiegel.de/panorama/justiz/miami-nackter-mann-isst-gesicht-und-wird-erschossen-a-835550.html

    Kommentar von Campo-News — 28. Mai 2012 @ 11:31

  25. Decadence auch so, oder ist es doch nur Liberalismus? “In diesem Sinne: Werft die bunten Pillen ein und zeigt, was Bayer drauf hat!” - http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/doping_ist_fuer_alle_da/

    Kommentar von Campo-News — 30. Juli 2012 @ 07:26

  26. http://www.zeitenschrift.com/artikel/haschisch-das-ende-der-legende-der-harmlosigkeit#.Us-baPukeSp

    Kommentar von Campo-News — 10. Januar 2014 @ 08:05

  27. http://www.welt.de/gesundheit/article129136177/Marihuana-veraendert-Spermien-junger-Maenner.html

    Kommentar von Campo-News — 17. Juni 2014 @ 19:02

  28. http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/sucht/wissen-wolken-ueber-dem-paradies_id_4003088.html

    Kommentar von Campo-News — 30. Juli 2014 @ 13:28

  29. http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/sucht/kiffer-zeigen-entzugserscheinungen-forscher-warnen-cannabis-macht-genauso-suechtig-wie-alkohol_id_4143510.html

    Kommentar von Campo-News — 19. September 2014 @ 10:49

  30. http://www.welt.de/regionales/berlin/article134244562/Was-laeuft-schief-im-Kreuzberger-Drogenpark.html

    Kommentar von Campo-News — 12. November 2014 @ 16:51

  31. http://www.welt.de/gesundheit/article134206655/Kiffen-laesst-Teile-des-Gehirns-schrumpfen.html?wtrid=socialmedia.socialflow….socialflow_facebook

    Kommentar von Campo-News — 13. November 2014 @ 11:08

  32. http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/der_gruene_abgrund

    Kommentar von Campo-News — 25. November 2014 @ 13:51

  33. Das sind die Liberalen, die den Wahnsinn auf vielen Gebieten befördern - http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/schuetzt_unsere_kinder_stoppt_die_prohibition

    Kommentar von Campo-News — 28. Dezember 2014 @ 07:35

  34. Aha, In Wirklichkeit wird es sowieso Propaganda sein, die man gutgläubig hinnahm - Sicher: Die Erkenntnis, dass Kiffen bei Schwerkranken Schmerzen lindert, den Appetit anregt und Krämpfe löst, beruht auch auf Einzelberichten von Betroffenen. Die Studienlage dazu ist dünn, ein wissenschaftlicher Beweis für die positiven Effekte steht ebenso aus wie Langzeitstudien. Aber: Die Krankenkassen zahlen etwa bei Patienten mit Tourettesyndrom auch Medikamente, die in Deutschland nicht zugelassen sind, berichtet die Neurologin Kirsten Müller-Vahl. Die Kosten für das gleich teure Cannabis, das Patienten als lindernd beschreiben, übernehmen sie hingegen nicht. Spon

    Kommentar von Campo-News — 3. Februar 2015 @ 14:32

  35. http://www.welt.de/gesundheit/article140166089/Kiffen-verfuehrt-zu-falschen-Erinnerungen.html?wtrid=socialmedia.socialflow….socialflow_facebook

    Kommentar von Campo-News — 28. April 2015 @ 07:07

  36. http://www.focus.de/politik/deutschland/neuer-drogen-und-suchtbericht-jugendliche-massenhaft-in-der-klinik-bundesregierung-warnt-vor-hasch-legalisierung_id_4691364.html

    Kommentar von Campo-News — 19. Mai 2015 @ 09:53

  37. 08.12 Uhr: Lichtenau - Zwei Polizisten sind bei einem Unfall auf der Autobahn 44 bei Lichtenau in Nordrhein-Westfalen ums Leben gekommen. Eine 46-jährige Beamtin und ihr 51-jähriger Kollege hatten kurz nach Mitternacht am Donnerstag auf dem Standstreifen gewartet, um eine andere Streife bei der Kontrolle eines verdächtigen Autos zu unterstützen, wie die Polizei mitteilte. Ein Lastwagen fuhr den Angaben zufolge auf den stehenden Streifenwagen auf, dieser geriet durch den Zusammenstoß in Brand. Die Polizisten konnten nicht aus dem brennenden Auto gerettet werden und starben am Unfallort. Der 34-jährige Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Ein Test ergab, dass er Drogen genommen hatte, wie es weiter hieß.

    Kommentar von Campo-News — 2. Juli 2015 @ 08:53

  38. http://www.tagesspiegel.de/berlin/veganer-und-drogen-hoert-erst-mal-auf-zu-koksen/11943180.html

    Kommentar von Campo-News — 9. Juli 2015 @ 10:38

  39. https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2015/us-rapper-snoop-dogg-schimpft-auf-schwedische-polizei/

    Kommentar von Campo-News — 27. Juli 2015 @ 14:30

  40. 8. Cannabis – der entspannte Drogeneinstieg

    Marihuana und Haschisch lassen den Konsumenten die Umwelt intensiv wahrnehmen. Die Droge macht gleichzeitig träge und müde. Da sie auch die Koordination beeinträchtigt, besteht ein hohes Gefahrenpotenzial im Straßenverkehr. Auf lange Sicht kann der Konsum eine Schizophrenie oder Psychose begünstigen. Körperlich gilt die Droge nicht als besonders gefährlich. Knapp drei Millionen Bundesbürger konsumieren Cannabis, zehn Prozent werden abhängig. Wer jung mit dem Konsum beginnt, ist besonders gefährdet und anfällig für andere Drogen.

    Focus

    Kommentar von Campo-News — 20. März 2016 @ 14:28

  41. Im Gegensatz dazu gemäßigte Trinker - http://www.bento.de/art/wine-project-wie-menschen-nach-ein-zwei-und-drei-glaesern-wein-aussehen-489350/#refsponi

    Kommentar von Campo-News — 12. April 2016 @ 08:55

  42. http://www.soester-anzeiger.de/deutschland-welt/zahl-drogentoten-fast-prozent-gestiegen-zr-6353375.html

    Kommentar von Campo-News — 28. April 2016 @ 12:11

  43. http://www.focus.de/gesundheit/videos/so-gefaehrlich-ist-der-joint-wirklich-kiffen-senkt-den-iq-neun-harte-fakten-ueber-die-weiche-droge-cannabis_id_5352016.html

    Kommentar von Campo-News — 27. Juni 2016 @ 09:05

  44. http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/hauptbahnhof-frankfurt-polizei-verliert-kontrolle-ueber-drogenszene-14459841.html#GEPC;s2

    Kommentar von Campo-News — 4. Oktober 2016 @ 16:43

  45. http://cicero.de/salon/cannabislegalisierung-kiffen-schrumpft-das-hirn

    Kommentar von Campo-News — 18. Dezember 2016 @ 18:58

  46. Auf Deutschlands Schulhöfen hat die Rauschgiftkriminalität in den vergangenen Jahren teils drastisch zugenommen. In gleich zwei Bundesländern hat sich die Zahl fast verdreifacht. SPON

    Kommentar von Campo-News — 23. Januar 2017 @ 07:07

  47. Hauptstadt-Schock! Rot-Rot-Grün gibt Berliner Drogen-Park auf http://m.bild.de/politik/inland/goerlitzer-park/rot-rot-gruen-gibt-drogen-park-auf-50764160.bildMobile.html?wtmc=mw

    Kommentar von Campo-News — 10. März 2017 @ 07:45

  48. Der Beginn des Untergangs - http://www.focus.de/auto/news/bmw-werk-muenchen-produktionsstopp-durch-betrunkene-und-bekiffte-mitarbeiter_id_6809922.html

    Kommentar von Campo-News — 20. März 2017 @ 16:45

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