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4. September 2008

Keulen

Abgelegt unter: Allgemein — Campo-News @ 13:09

Keulen

Keulen

“Liberal heißt im liberalen Sinne nicht nur liberal” (Loriot)

Apropos“ liberal“. Der Kapitalismus wird endgültig theoretisch diskreditiert, in dem die Grundlagen der Aufklärung verleugnet und als angeblich vorherrschender Wesenszug dieser neue Epoche, der Terror der Jakobiner oder später der atheistischen Kommunisten, in den Vordergrund gerückt wird.

Die „Liberalität“ der “Libertären” beschränkt sich auf Postulate der Freiheit über die Verfügungsgewalt des Eigentums, die man nur und ausschließlich durch den Staat eingeengt sieht. Abzulehnen sind nach dieser prekären Auffassung ausschließlich rigide Handlungen des Staates, „privat“ ist alles erlaubt, was nur billig, wenn auch nicht rechtens ist. Böse allein ist das öffentliche rechtlich Fernsehen, gut alles private, auch wenn gerade dort die Grenzen jedweden Geschmacks und Seriosität noch stärker eingerissen wurden, und zwar so, dass heute das ganze Medium von A bis circa X diskreditiert und obsolet erscheint. Die Kultur der „Liberalen“ – sie fand seinerzeit schon in Containerbesuchen statt und findet in ideologiefreien Seifen – und Schaumpartys ihren Höhepunkt. Ansonsten finden wir nur Leerstellen, sowohl in der bildenden Kunst, als auch in der Literatur und Musik. Ihr Bekenntnis zum Anti-Intellektualismus dem Philosophie und Psychologie ein Gräuel ist, trägt tragische Züge, ist es ein Ausdruck dafür, was man anderenorts schon lange wusste: Die Rechtsliberalen sind in dieser Verfassung ein Garant für das reine Nichts. Die vulgäre Primitivität ihres „optimistischen Denkens“, das Melancholie und Reflektion nicht kennen will, eskaliert in ihren Köpfen zu jener ruchlosen Denkungsart, als die sie Schopenhauer treffend charakterisierte. Ihre Abkehr von Nietzsche und die Zuwendung zu den negativsten Zügen der Religion - ohne auch nur im Ansatz die positiven Nuancen der christlichen Metaphysik zu berücksichtigen - komplettiert ihren Paradigmenwechsel. Die „freie Wirtschaft“ führt den ihr unterstellten positiven Wandel, den selbst Marx ihr beschied, nur zufällig als Begleiterscheinung aufbrechender Kommunikationsformen ein und durch, sie wirkt aber ebenso, und zwar kontraproduktiv, in dem sie Diktaturen festigt und den nationalen Ausverkauf von Ideen, Wissen, technischen Errungenschaften und Bodenschätzen, zum Zwecke des privatisierten Profits, ventiliert.

Freiheitsfreunde – Freiheitsfeinde

So freut sich also ausgerechnet jene Rechte, die selbst oft unter der Antisemitismuskeule stöhnte, darüber, dass sie, der „schwarze Peter der Politik“, nun den Juden selber zugeschoben wird. Dass sie bei der nächstbesten Gelegenheit durch die im Dimitroffschen Antifaschismus wurzelnden, bewussten Vereinfachungen, zum Zwecke der Verschärfung des Klassenkampfes erfundenen Keulen verschiedenster Art, am eigenen Kopf getroffen werden, sehen sie im Rausch ihres populären Höhenfluges nicht. Nicht, das sei hier klar gesagt, gäbe es nicht eine Reihe von Einwendungen gegen die vor unseren Augen stattfindende Auflösung der gewachsenen europäischen Gesellschaft (darauf wurde hier immer wieder hingewiesen), doch hakt und eiert die Argumentation jener Allianz der Libertären mit den National-Konservativen an allen ihren Ecken, sowie auch an ihren Enden. Dort besonders, und nicht nur, weil das „liberale Element“, das mit ihnen zu Bette liegt, von innen diese Zustände fördert.

Wenn „ihre Kandidatin“ bei den Republikanern der USA Fragen wie “Haben Sie jemals für Sex bezahlt? Waren Sie in Ihrer Ehe treu? Haben Sie sich (im Internet) Pornografie heruntergeladen?” beantworten muss, um als Vizepräsidentin ins Rennen gehen zu können, so haben wir dem Janus-Kopf der „liberal-konservativen“ Ideologie ins Auge gesehen, schlimmer: wir ahnen, dass des Nachts auch die Medusa wohlwollend herein schaut. Sie behaupten, sie seien die letzten Verteidiger der längst in Europa ausgehöhlten Freiheit. Hat man von Ihnen etwas anderes gehört, als dass sie für die Freiheit zur Beleidigung von Transsexuellen eintreten? Hörte man, dass Sie gegen die sexuelle Doppelmoral des Staates agitierten? Hat man je gehört, dass sie andere religiöse Symbole und Bräuche als ihre eigenen schützen möchten? Und hat man je gehört, dass sie die einzelnen Menschen ihrer Kriegsgegner als menschliche Individuen betrachten? Die Ergebnisse der Zivilisation, zu der allgemeine Bürgerrechte und ein gerechtes Justizsystem gehören, scheinen in den beschriebenen Konfliktfällen nur von Belang, sofern es eigene Interessen zu berücksichtigen gilt.

Keulen wohin man blickt

Gerade die Liberalen haben im Zusammenspiel mit den anderen Schein-Bürgerlichen aus der grünen Partei und den neuen christlichen Ökologisten der Union, ständig neuen Absurditäten den Weg geebnet, sei es die Herabwürdigung von Transsexuellen zu „Transgendern“, aber auch die Aufhebung der Geschlechter, die mit dieser und anderen Bestimmungen der Gender-Politik einherging. Diese Entwicklung gipfelt nun im Verbot jedweder geschlechtspezifischen Darstellung. Es hat sich beinahe niemand außer mir in der journalistischen Öffentlichkeit getraut, die seit Jahren abzusehende Konsequenz dieser grotesken Debatte zu formulieren. Da inzwischen nicht einmal nach einem Wechsel der Geschlechteridentität diesbezügliche Voraussetzungen erfüllt sein müssen und „Männer“ ein Kind gebären, weil sie in Wirklichkeit selbstverständlich keine sind, so erhält die jüngst von Frau von der Leyen (die größte aller Laien) getroffenen Aussage, dass Männer und Frauen Kinder bekommen, eine bestürzende Aktualität.

Während ein 14jähriger, der die Brust einer 13jährigen in sexueller Erregung berührt, nicht ohne den Gang vor einen Richter, mindestens aber mit einer verordneten Gehirnwäsche bei jenem Frauen.-Typus, den die potenzielle Vizepräsidentin darstellt, davon kommt, aber gleichzeitig erwachsene Männer auf so genannten CSDs ihre Hinterteile und partiell auch Geschlechtteile entblößen (und von jedem Kiosk ihre freudsche Elendigkeit selbst den jüngsten Kinder offerieren), und sogar der, der dies kritisiert, mit der „Homophob“-Keule geschlagen wird, nur weil er nicht homophil ist, während zudem Abtreibungsgegner mit der Faschismuskeule geschlagen und entfernt werden, während also das alles geschieht, was uns hauptsächlich die erste warme Reihe besagter Parteien im Bundestag einbrockte, holte man nun zum von mir längst erwartenden Schlag aus, der das endgültige Zeitalter der Decadence unter dem Vorzeichen der „Liberalität“ einläutete.

Im Zuge der Feminisierung der Gesellschaft, kam die natürliche Art zur Konfliktlösung der Mädchen und Frauen besser zur Geltung: Menschen werden ausgegrenzt, statt in handfesten und offenen Diskussionen Konflikte auszutragen. Der Grad der Feminisierung korrespondiert direkt mit dem Ansehen der Politik und der Zufriedenheit der Bürger: nie waren beide auf so niedriger Stufe angesiedelt.

Nach der Schlacht ist vor der Schlacht

So wie für manche weitsichtig, oder einfach nur ehrlich zu nennende Personen wie Kurt Tucholsky, Karl Kraus u.a., die auch den Mut besaßen, nach den Änderungen des gesamtgesellschaftlichen Klimas, ihre grundsätzlichen Überzeugungen neu zu formulieren und anzupassen, die unausweichliche Verschärfung der politischen Situation, ihre Eskalierung und das aufeinander Zurollen der extremsten Lager, offensichtlich war, so könnten auch wir Schlüsse ziehen, die nach der dramatischen Entwicklung mit Eintritt des neuen Jahrtausends am 1.1.2001, längst deutlich zu Tage treten.

Die Erosion der Gesellschaft zeigt sich in der mehrheitlichen Verfasstheit einer Journaille, die durch und durch in großen Lettern denkt, sensationsheischend siebt, subjektiv agiert, heuchlerisch agiert, manipulativ zensoriert und selbst als Motor des Destruktiven in Erscheinung tritt. Ganz zu schweigen von den Medienkrakeelern des Fernsehens, der Fernsehspielmacher und Spielfilmdreher und der Kulturträger, die jene letzten Töne der Menschheit verkaufen, dass man sich manchmal selbst, als die einzige Uhr die noch richtig tickt, nicht mehr im Besitz seiner sämtlichen Sinne wähnt, wäre da nicht eben jene Unruh´, an deren beständigem Tickens, man sich des Taktes vergewissern kann.

Die Parteien sind in Agonie versunken. Diskussionen mit den Bürgern finden nicht mehr statt, wer sie riskiert, wird ausgeschlossen. Ein Kartell von Polit-Schauspielern und Interessen-Managern inszeniert Dialoge, die kaum sind, als Showeffekte zur Beschwichtigung der Bürger. Entleerte, unterhöhlter, dekadenter war es noch nie. Seit 1929 bis 1933. Seit 1914.

9 Kommentare »

  1. Der Christ als Terrorist

    Aktueller Buchtipp

    Kommentar von Campo-News — 8. September 2008 @ 17:19

  2. Kreationismus und andere weibliche Polittrends in den Staaten (und hier)

    Kommentar von Campo-News — 9. September 2008 @ 16:41

  3. Aha

    Kommentar von Campo-News — 14. September 2008 @ 14:59

  4. Oha - man stopft sich die Taschen mit Hostien voll! Wenn das jetzt die sehr eigentümlich, aber wenig freien “Libertären” lesen, dann machen die glatt eine Anzeige um den ganzen symbolischen Kirchenbesitz wiederzubekommen.

    Kommentar von Campo-News — 14. September 2008 @ 19:43

  5. Jede Demonstration lebt seit 1968 von dem Gedanken, dass ein paar tausend Menschen, die selbstgemalte Schilder hochhalten und mehr oder minder geschickt gereimte Verse vortragen, ernster zu nehmen sind als parlamentarische Mehrheiten.

    Kommentar von Campo-News — 28. März 2011 @ 12:33

  6. Zur merkwürdigen Ex-NPDler Debatte bei PI

    Ich hatte und habe Hoffnung in „Die Freiheit“ gesetzt, finde Rene Stadtkewitz sympathisch und auch überzeugend im Auftreten, treffe viele Freiheitler mit einer guten Einstellung, aber es sind auch „liberale“, „antideutsche“ und „Piraten plus Islamkritik“ unter ihnen. Bei PI nimmt die Parteinahme allerdings eine zunehmend verschärfte Gangart an, die vor allem in der Moderation nicht mehr als fair bezeichnet werden kann, wohl auch, weil der „Moishe Hundesohn“-Karikaturist auf dem Portal eines Ex-NPDlers veröffentlicht. Auch hier also bestehen die Querverbindungen.

    Ich, die sich nach wie vor eher als Sozialdemokratin auf dem rechten Flügel sieht und quasi den Hauptstrom der Partei anno 1975 adaptiert (sogar mit partiell linkeren Tendenzen vor allem in der Kulturfrage), kann mir gut eine neue vereinte Oppositionspartei vorstellen und halte z.B. 90% der Mitglieder von „Die Freiheit“ dafür tauglich, geeignet und auch bereit. Auch finde ich, dass es legitim ist offen darüber zu debattieren, welche Leute man in der Partei haben will, solange man diese Debatte transparent, offen und nicht manipulativ führt. PI scheint diesen Boden zu verlassen.

    Mehrfach wies ich darauf hin, dass sich Menschen ändern können, auch ich war einst in einer formal radikalen Partei, doch solange man nichts persönlich zu schulden kommen lässt und glaubhaft eine andere Position vertritt, sollte jeder die Chance haben in einer anderen Partei tätig zu werden. War man Mitglied in der linken Partei, darf man eigentlich alles und auch als Ex-Rechter bekommt man das Etikett „Aussteiger“ wenn man ganz links geht - und ist „entnazifiziert“. Doch findet einer von Rechtsaußen, der sich vielleicht sogar schon immer als „nationaler Demokrat“ und nicht als „Nationalrevolutionär“ oder „Nationalsozialist“ sah, den Ausgang in eine liberal-konservative, patriotische oder „demokratisch rechte“ Partei, so geht das nicht. Der Zugang wird im verwehrt. Er bleibt ein Ausgestoßener. Zumindest bei PI, zumindest dann, wenn sich die betreffenden Leute der „Pro“-Partei anschließen.

    Doch liegt eine Manipulation vor, wenn man Beiträge löscht oder Diskutanten ausschließt, die darauf aufmerksam machen, dass im PI-Dunstkreis, bzw. in der Israel-Solidarität, Leute aktiv sind, die ebenfalls in der NPD und DVU waren, ja noch mehr, in PDS, der kommunistisch-antifaschistischen Kampforganisation VVN und der pädoaffinen und radikalen Schwulen und Sexorganisation whk usw. Mein Hinweis auf den Aktivisten Jörg Fischer, der sich nach irgendwelchen, für Schwule gedachten Gesetze Aharon nennt, weil er mal mit einem Juden verbandelt war (jetzt nicht mehr, lange hält die „Ehe“ ja oft nicht bei Schwulen an), wurde gelöscht.

    Ich hatte nur geschrieben “Und was ist damit - http://www.fareus.de/?p=15150 ” Fakt ist : Aufklärung wird hintertrieben, wenn sie nicht ins Kalkül passt! Es könnte ja sein, die Einwände gegen „Pro“ erweisen sich als taktisches Manöver. Wie gesagt, ich denke, dass der erdrückenden Mehrheit der „Freiheit“ dies peinlich ist, aber deshalb melde ich mich ja, um diese PI-Schurkenstück zu offenbaren, selbst wenn man mich dort sperrt. Man beachte auch Hagalils Einlassungen dazu - http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:t0MQqVWWqlYJ:www.hagalil.com/archiv/2010/01/25/hakadima-haolam/+J%C3%B6rg+Fischer+Aharon,+Die+Freiheit&cd=5&hl=de&ct=clnk&gl=de
    Mein Artikel, den ich vor Jahren schon schrieb -
    http://www.campodecriptana.de/blog/2005/03/07/40.html#comment-146908
    Oder auch Burkhard Schröder zum Thema - http://www.burks.de/forum/phpBB2/viewtopic.php?t=4592

    Ist das die Freiheit, die ihr meint, PI?

    Kommentar von Campo-News — 8. September 2011 @ 16:51

  7. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/die-gruenen-machen-geschlechtsneutrale-sprache-zur-pflicht-a-1063228.html

    Kommentar von Campo-News — 18. November 2015 @ 10:24

  8. “Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit“, sagte Valentin. Aber nun habe ich etwas entdeckt, wie ich mir das Leben viel leichter machen kann. Ich plagiiere! Yes! Der Kurzinhalt für ein Theaterstück sieht demnach so aus: Gregor Gysi, Jakob Augstein, Brigitte Mohnhaupt, Konstantin Wecker, Jürgen Todenhöfer und noch ein paar andere mehr kommen als Zombies auf die Bühne. Als untote Geister jagen sie mit ihrem Gedankengut Menschen Angst und Schrecken ein und wollen die Leute manipulieren und instrumentalisieren. Die namentlich erwähnten Personen werden mit Fotos, in denen die Augen ausgeschossen sind, ganz konkret auf die Bühne gebracht. In der Performance müssen sich Menschen gegen diese Wesen und deren Gedankengut wehren. Dabei fallen Sätze wie: „Der müsste man in den Kopf schießen“. Ich bin mir zwar nicht so sicher, ob sich Zombies wirklich durch Kopfschüsse endgültig begraben lassen, aber egal, das Theater hat eine eigene Logik.

    Der eigenen Theaterlogik folgt auch die dramatische Begründung für die krasse Darstellung der Genannten. Ich schreibe mal wieder ab, vom Programmheft: Denn „auf diesem Nährboden folgen Gedanken und Worten bald Taten, werden Journalisten angepöbelt, wird öffentlich zu Hass und Gewalt aufgerufen, wurden Politiker angegriffen …“. Wenn Sie an dieser Stelle die Lektüre abbrechen möchten, würde ich Ihnen das nicht verübeln, denn irgendwie klingt nun gar nichts mehr logisch, nicht mal mehr theaterlogisch. Erlauben Sie mir, das noch einmal zu ordnen: Da gibt es ganz gefährliche Menschen mit einem ganz gefährlichem Gedankengut. Sie sind geistige Brandstifter. Deshalb muss man sie bekämpfen. Brandstifter bekämpft man am besten damit, wenn man sie selbst auf einen Scheiterhaufen stellt und die Mitmenschen zum Zündeln beziehungsweise zu Kopfschüssen und Augenausstechen auffordert. Ist die Logik nun einleuchtend genug? Nein? Dann sehen Sie doch bitte einmal in ganz normalen Online-Foren, auf Facebook oder im Justizministerium um. Es herrscht Konsens darüber, dass es intellektuelle Scharfmacher gibt, die mit ihren Worten zündeln und damit Extremisten und deren Taten zu verantworten haben.

    Sie finden mein skizziertes Stück einfach bloß geschmacklos? Sie wenden ein: Also auch wenn ich die politische Meinung von Wecker, Gysi und Todenhöfer nicht teile, kann man die Leute doch nicht so entmenschlicht als Zombies darstellen und zu Kopfschüssen aufrufen! Sie empören sich: „Man kann doch eine RAF-Terroristin wie Mohnhaupt, die Menschen auf dem Gewissen hat, nicht mit einem linken Politiker wie Gysi gleichsetzen, auch wenn ich ihn zum Kotzen finde.“ Sie sagen: „Das geht jetzt aber wirklich zu weit, Linke allesamt in so einen Sack zu stecken.“

    Ich gebe Ihnen recht, aber ich bin fein raus – ich habe nur abgeschrieben! Und zwar von dem Stück „Fear“, das Falk Richter gerade auf die Berliner Schaubühne gebracht hat. Der gesamte Inhalt ist plagiiert – nur die Protagonisten ausgetauscht. Statt der von mir Genannten tauchen in dem staatlich subventionierten Werk unter anderem folgende Zeitgenossen auf: Birgit Kelle, Beatrice von Storch, Beate Zschäpe, Hedwig von Beverfoerde, Frauke Petry, Gabriele Kuby, Eva Herrmann und Bettina Röhl.

    Sie fragen sich vielleicht, warum jetzt genau diese Leute? „Alles braune Soße“ gibt das Stück selbst zur Antwort. Alle mal schnell in eine Suppe mit der mutmaßlichen NSU-Mörderin Zschäpe geworfen und mit Theater-Zuckercouleur braun verrührt. Eigentlich hätte das Stück ja auch „Hässliche Frauen“ heißen sollen, aber dann entschied man sich wohl dafür, dass die einheitliche braune Soße doch besser zieht als bloß Kritikerinnern von Gender Mainstreaming auf die Bühne zu bringen. http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/hetzen_fuer_anfaenger_und_mutlose_2_so_ein_theater

    Kommentar von Campo-News — 20. November 2015 @ 14:45

  9. http://www.achgut.com/artikel/generation_leberwurst

    Kommentar von Campo-News — 21. April 2016 @ 13:26

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