Der neue Blog ist unter http://campodecriptanablog.apps-1and1.net erreichbar




8. Dezember 2007

Licht aus – Spott an! Und: „Von Göring lernen, heißt schießen lernen“, dachte sich Frau Künast

Abgelegt unter: Allgemein — Campo-News @ 12:15

Von Tanja Krienen


Heute nun, soll es geschehen. Der Teil Deutschlands, der so grün hinter den roten Ohren ist, dass er eines Tages durch seine Energiepolitik noch blau gefroren da stehen wird, beruhigt sein Gewissen, in dem es sein Unwissen hysterisch hyperventiliert.


Um 20.00 Uhr MEZ, sollen deshalb alle guten Menschen (Nietzsche: „Der Irrsinn ist bei Einzelnen etwas seltenes, - aber bei Gruppen, Parteien, Völkern, Zeiten die Regel.“) ihre stets bereitgestellten Computer, „Musik“anlagen, TV-Glotzer und sonstigen Zerstreuungsapparaturen zum Zwecke der Überwindung innerer Leere, für 5 Minuten abschalten. Sie wollen ein Zeichen setzen. Für was? Wieso? Wozu? Wo gegen? Nun, gegen das, was sie selbst im Regelfall nicht von anderen unterscheidet, nur: sie möchten sich moralisch über jene erheben, obwohl gerade sie es sind, welche die partiell fragwürdige Ökonomisierung des Lebens vorantreiben.


Sie, die Atomkraftwerke SOFORT abschalten möchten, weniger Pestizide durch genveränderte Lebensmittel ablehnen, Babys bis kurz vor Geburt liquidieren, sich selbst meist durch Qualm schädigen, in der Regel unrasiert, überdurchschnittlich gewichtig (Gabriel, Höhn, Roth, Bütikofer, Merkel, Gore – allesamt fleischfressende Pflanzen – plus Fußvolk) unzuverlässig, oft altmotorisiert, aber mit neuem „Handy“ auftreten – sie möchten durch Stromausfälle die Menschen verunsichern. Das werden sie tun, nichts zuletzt, weil die Schäden und Schadstoffausstöße durch die Verwirrung bei den Stromversorgern mehr anrichten als ausrichten wird. Dass die Städte oder staatlichen Administratoren bei dem Spiel mitmachen, zeigt, dass der Verstand, der hier gleichzusetzen mit der Vernunft ist, längst verloren hat.


Oder doch nicht? Es sei empfohlen: Um 20.00 Uhr, wenn das Licht bei denen, die im Oberstübchen schwer flackern, ganz ausgeht, so schalten WIR das Licht ein! Spot an! Wammmm! Jedes Licht zwischen 20.00 Uhr und 20.05 ist ein Lichtlein der Vernunft! Holt die dicken Lampen aus dem Keller! Macht alle Heizgeräte an (auch Omas Heizdeckchen ist gefragt) – schaltet ein, bevor sie euch ausschalten!


Und zum Zweiten: Erschüttert sehe ich heute morgen in „Planet Wissen“ einen Bericht über den aktuellen Stand des Waldes, besonders seiner Hirsche. Alles, was ich einst schrieb (Anfang 2003 im ersten CAMPO), bewahrheitete sich, nur – gottlob – wurde die Verschärfung des Jagdgesetzes (eigentlich eine Liberalisierung) nicht umgesetzt. Doch die Situation für Hirsche ist ähnlich schlimm geblieben.


Hirsche werden als Übeltäter gesehen, weil sie vor allem während der Brunftzeit Bäume anbeißen. Warum tun sie es? Die Begründung ist einleuchtender als die Abschaltung der Leuchtquellen (hat ja auch seiner innere Logik). Die Tiere nämlich, sind scheu geworden und weichen aus den äußeren Rändern des Waldes (wo sie sonst zu Hause sind), in die Tiefe aus, weil sie fast ständig abgeschossen werden können. Jagdzeit ist Normalzeit. Anstatt aber die Abschusszeiten zu reduzieren, was dennoch zur notwendigen Hege reichen könnte, befinden sich die Tiere unter einem permanenten Stress und fühlen sich in Todesangst. Sie trauen den Menschen nicht mehr, scheuen jeden Wanderer und ziehen sich zurück.


An diesem Beispiel können wir wieder gut sehen, wie das nach außen wirkende Bild der Grünen mit dem tatsächlichen gemein hat: nichts! Wie beim Tierschutz, geht es auch in ihrer Familienpolitik zu, die der „Familie“ den „lesbischen und schwulen Sex“ (oder gleich der Triebbefriedigung durch Sachen und Gebäude) und zur Überwindung des demoskopischen Problems, die Abtreibung als Lösung empfiehlt. Deshalb sei noch einmal an meinen beinahe fünf Jahre alten Artikel erinnert, der bereits den
ÖKO-WAHN benennt.


Bewegt sich dort etwas am Waldesrand?

Der Ahnherr sieht nicht mehr recht.
Das kriegt kurzerhand
Eins übergebrannt,
Denn schießen kann er nicht schlecht.
Ja ganz ohne Zweifel
Er schießt wie der Teufel.
Man trägt ihn ganz leise
Bis dicht an die Schneise.
Man reicht ihm die Büchse:
Es prasselt das Schrot!
So findet der Außenminister den Tod

Diplomatenjagd, Reinhard Mey

Künast knallt !– Ein Artikel aus dem Jahre 2003
Oder Von Göring lernen, heißt schießen lernen

Von Tanja Krienen

Nun wäre das im Lied geschilderte böse Ende des Mandatsträgers eine jener erschröcklichen Geschichten, die in Balladen oder Moritaten auf der Gasse zu singen wären. Da aber heute selbst schön-schaurige Darstellungen auch nicht mehr das sind, was sie mal waren, verkäme das Ganze in diesem Fall zu einer innerparteilichen Auseinandersetzung. So weit sollte uns das nicht stören.

Doch wir, die wir einst die Grünen beäugten, so wie man eine seltene Pflanze, ein buntes unbekanntes Mineral, ein exotisch putzig-täppisches Tierchen betrachtet, bemerken jüngst dabei zunehmend jenes ungute Gefühl im Magen hochkommen, gegen welches selbst das uns während des spektakulärsten Achterbahn-Looping-Feeling bedrängende, ein wohliges ist.

Erdenschwer und dumpf

Nicht, dass wir nicht von Beginn an skeptisch waren, oh nein, die Ökorechten vom Schlage Haußleitner, Gruhl oder Baldur von Springmann, bildeten jene kuriose Einheit, die immer wahrzunehmen ist, wo Glocken läuten, Erdschollen beschworen und Naturverbundenes pastoral anempfohlen wird. Jetzt aber, so scheint es, kehrt man zurück zu eben diesen Wurzeln. „Baum gegen Bambi“ schrieb der SPIEGEL und berichtete über die Festschreibung der von den „Ökogruppen“ seit Jahren geforderten Neuordnung des Bundesjagdgesetzes in den neuen Koalitionsvertrag. Das Künast - Ministerium war williger Mittler und eignete sich die Forderungen an.

Keine Schonung in der Schonung

Die Fakten: Hermann Görings Reichsjagdgesetz – früher als reaktionär gescholten – gilt nun als zu mild. Erlaubte der Reichsheger - und Jägermeister den Abschuss von Rehböcken lediglich vom 1. Mai bis zum 15. Oktober, will die grüne Front den Abschluss der – selbstverständlich – ausschließlich männlichen Tiere, bis zum 31. Januar erlauben. Die Schonzeit verkürzt sich so auf nur noch drei Monate. Der Grund: Der Waldbestand sei in Gefahr. Warum? Die Rehe wären zu gefräßig, sagen die Grünen, schlemmen die doch gern Tannen, Eschen, Eichen, und Ahorn! Duften sonst 9 Rehe pro 100 Hektar Wald geschossen werden, sind nun die Beschränkungen aufgehoben – der Waldbesitzer entscheidet allein!

goeringrjm.jpg

Sie haben sich also für den Baum und gegen die Bambis entschieden, - „Freund Pflanze“ wird geschützt. Vegetarische Ernährung erscheint unter diesen Umständen beinahe als Kannibalismus - wer solche Prioritäten setzt, hat für den Spott schon gesorgt.

Entwicklungsgeschichtlich steigt man eine Stufe hinab, nimmt man zwei, ist der Tag der veganischen Erlösung nicht weit. Dann wird abgerechnet. Man rechnet schon jetzt.

Mein Freund der Baum, ist tot
Er starb im frühen Morgenrot

sang einst die Chansonsängerin Alexandra und landete kurz darauf tot an einem besonders starken und schönen Exemplar zwischen Heide und Husum. Doch wie gerne nahmen wir dieses Lied auf, ergingen uns in Tränen ob der gequälten Natur, jedoch – als besonderen Bösewicht im Land verachteten wir den Jäger, der war Unmensch, tötete, weil es ihm Spaß macht und nichts als das –

Ja die Jäger haben`s gut
Sie sind die Schlächter mit grünem Hut

reimte Ingo Insterburg von Interburg & Co. Diese Schlächter waren es, die, so dachten wir, von Naturschützern endlich bekämpft werden müssten und sahen die neuen Grünen mit Sympathie. Doch was machen diese „Schlächter“ heute?

Die sagen „Nein“ zu den Plänen der neuen administrativen Herren des Waldes, sind der Meinung 1 Millionen (!) schon jetzt getöteter Rehe pro Jahr wäre genug! Der „Reaktionär“ und ehemalige Bauernpräsident, jetzt Präsident des „Deutschen Jagdschutz-Verbandes“, Constantin Freiherr Heereman lehnt die Pläne ab und sieht den ganzen Bestand in Gefahr: „Wir wollen auch noch in den nächsten Jahren Wildbret ernten können.“ Auch der CDU Agrarexperte Peter Harry Carstensen meint: „Besser als das Prinzip Wald vor Wild ist Wald mit Wild!“

Dosen sammeln für das gute Gewissen

Die Grünen ficht das nicht an. Wer Dosen sammeln lässt, Menschen in der Wohnung sechs stinkende Eimer mit Abfall zumutet, die Renten über eine so genannte Ökosteuer finanziert, Kühe massenhaft auf bloßen, hysterisch motivierten Verdacht morden lässt und Verbraucherpreise künstlich hochhalten will – der hat schon längst keinen Ruf mehr zu verlieren, sondern treibt sich und die Massen, lachend vor Glück, in den endgültigen Öko-Wahn. Göring hat zumindest Konsequenzen gezogen.

bambi.jpg

goersuicide.jpg

17 Kommentare »

  1. Sehr gut geschrieben. Ich mache nun jeden Abend um 2o Uhr alle Lampen und Stromfresser an. Wann hört dieser Ökowahnsinn (Schwachsinn) endlich auf?
    Sollen doch die Hirsche und alle anderen Tiere im Wald in Ruhe leben und sich vermehren. Scheiß auf die paar Bäume die agefressen werden. Der Holzmarkt ist sowieso übersättig und die Preise im Keller.
    Auch wenn die Rinde angefressen wird wächst der Baum noch weiter.
    Weiter so Tanja!!!!!

    Kommentar von Fan o4 — 14. Dezember 2007 @ 10:35

  2. Danke. Naja, ganz so meine ich es nicht. Das Licht und andere Stromverbraucher schalte ich ja nur an, wenn derartige Heuchler sowohl an niedere Instinkte, als auch an nicht vorhandenem Verstand appellieren. Es sind ja auch die menschlichen Energiefresser selbst, die immer vom schlechten Gewissen geplagt sind und mit neuen Standards das Leben derjenigen verteuern, die eigentlich nur ganz normal leben. Ich lebe sogar sehr genügsam - ohne Auto, Zigaretten, E-Schnickschnack etc….

    Kommentar von Tanja Krienen — 14. Dezember 2007 @ 11:18

  3. Wer stoppt das Werk der Ökofaschisten

    Kommentar von Campo-News — 4. Juli 2008 @ 13:11

  4. Die Intervalle von windstillen Phasen beispielsweise erstrecken sich manchmal über 36 bis 48 Stunden.

    Kommentar von Campo-News — 19. August 2010 @ 10:07

  5. Sag ich doch - http://www.bild.de/politik/inland/die-gruenen/gruener-schiesst-bock-28306208.bild.html

    Kommentar von Campo-News — 29. Januar 2013 @ 19:59

  6. Broder sehr witzig - http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/rache_fuer_nuernberg

    Kommentar von Campo-News — 27. Juni 2013 @ 06:38

  7. http://www.rolandtichy.de/tichys-einblick/naturschutz-frisst-vogelschutz-der-fuchs-ist-kein-veganer/

    Kommentar von Campo-News — 6. April 2015 @ 10:33

  8. http://www.focus.de/wissen/natur/tiere-und-pflanzen/extreme/keine-scheu-vor-menschen-wolfsrudel-verfolgt-mann-bis-in-wohnsiedlung_id_4836024.html

    Kommentar von Campo-News — 2. August 2015 @ 08:30

  9. Wie immer, wenn die Grünen und Linken etwas wollen, sind die Bäume schnell verschollen - kein Gesetz greift da, niemand stellt sich in den Weg - http://www.soester-anzeiger.de/lokales/soest/fluechtlings-unterkunft-baeume-weichen-zeltstadt-soest-5526215.html

    Kommentar von Campo-News — 15. September 2015 @ 15:00

  10. Künast völlig irre, aber die Griechin kriecht auch

    Im ARD-Talk traf Grünen-Politikerin Renate Künast auf die Streifenpolizistin Tania Kambouri. Als diese von Beleidigungen und Gewalt gegen die Polizei erzählte, empfahl Künast ihr, die Schuhe auszuziehen, wenn sie zu einem Einsatz bei Muslimen gerufen werde. FOCUS Online hat bei der Polizistin nachgefragt, was sie davon hält.

    Grünen-Politiker rät Polizistin, bei Muslimen die Schuhe auszuziehen
    Im Einsatz kann die Situation jederzeit eskalieren
    Kambouri: “Ich hätte es Frau Künast gern erklärt, aber sie hört ja nicht zu.”

    Grünen-Politikerin Renate Künast hat schon so manchen Vorschlag gemacht, den sie vielleicht besser für sich behalten hätte. So wurde zum Beispiel ihr Vorhaben, einen “Veggie Day” in deutschen Kantinen einzuführen, von vielen als Bevormundung zurückgewiesen. Als grüne Spitzenkandidatin bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus sorgte sie mit ihrer Forderung nach einer Tempo-30-Beschränkung für die ganze Hauptstadt für Kopfschütteln.

    Nun hat sie in der Talkrunde von Sandra Maischberger einen Vorschlag für die “Erleichterung” der Polizeiarbeit gemacht, der auf wenig Gegenliebe stieß. Der Tipp ging an die Streifenpolizistin Tania Kambouri, die gerade ein Buch über Gewalt und Respektlosigkeit gegenüber Polizeibeamten geschrieben hat.
    Künast rät Polizistin zu mehr Respekt gegenüber Migranten

    In der ARD-Talkshow sagte Kambouri am Dienstagabend: „Die Gewalt geht überwiegend von Migranten aus muslimisch geprägten Ländern aus.“ Künast hatte prompt einen Tipp für Kambouri parat: Die Grünen-Politikerin riet der jungen Polizistin, sie solle selbst mehr Respekt gegenüber muslimischen Migranten zeigen – und im Dienst auf Socken laufen.

    Bei Muslimen ist es üblich, die Schuhe im Haus auszuziehen. Besonders dort, wo auch gebetet wird, ist das Ausziehen der Schuhe ein Zeichen der Ehrfurcht vor Allah.

    „Wenn der Einsatz so ist, dass man Zeit hat, die Schuhe auszuziehen, würde ich immer erwarten, dass man wegen der Religionsfreiheit diesen Schritt macht“, so Künast.

    Hintergrund dieser Aussage ist ein Anti-Terror-Einsatz der Polizei in einer Berliner Moschee im September. Das SEK war dort auf Socken aufmarschiert, aus Rücksicht auf die Riten des Islam.

    Kambouri jedoch kann mit Künasts Hinweis nichts anfangen. Schließlich gehe es um polizeiliche Einsätze, sagte sie FOCUS Online.

    „Im Einsatz geht die Eigensicherung vor“

    Natürlich würde sie im privaten Bereich die Schuhe ausziehen, wenn sie bei Muslimen zu Hause oder in einer Moschee wäre, so die Polizistin. „Aber im Einsatz geht die Eigensicherung vor. Und dann kann es nicht sein, dass wir die Schuhe ausziehen, weil die Situation jederzeit eskalieren kann.“

    Kommentar von Campo-News — 7. Oktober 2015 @ 16:25

  11. Schlauer kühner Ast - http://www.focus.de/politik/deutschland/praesidenten-verwechselt-renate-kuenast-erntet-spott-nach-facebook-panne_id_5044915.html

    Kommentar von Campo-News — 28. Oktober 2015 @ 07:16

  12. Ein sehr kluger Aufsatz, auch die Ausführungen zu Freud. Allerdings würde ich schon für Tierrechte plädieren, aber in der Tat muss man differenzieren was gemeint ist -
    Tierschutz, Tierrechte, Projektion, Sigmund Freud, Anthropomorphismus
    dpa/Julian Stratenschulte Tiere kennen keine rechtliche Ordnung. Sie kämpfen ums Überleben - auch wenn das den Tod von anderen Tieren bedeutet.

    Denken wir zum Beispiel an die schönen Gedichte die uns Wilhelm Busch geschickt hat. Wenn es um Tiere geht, dann sind das reine Anthropomorphismen, die aus diesen Zeilen sprechen:

    Es sitzt ein Vogel auf dem Leim,

    er flattert sehr und kann nicht Heim.

    Ein schwarzer Kater schleicht herzu,

    die Krallen scharf, die Augen gluh.

    Am Baum hinauf und immer höher

    kommt er dem armen Vogel näher.

    Der Vogel denkt weil das so ist

    und weil mich doch der Kater frisst

    so will ich keine Zeit verlieren

    will noch ein wenig quinquilieren

    und lustig pfeifen wie zuvor

    der Vogel scheint mir hat Humor.

    Dieses Gedicht ist eine Projektion. Humor gibt es nun einmal nicht in der Tierwelt. Schon bei den Menschen ist er selten.

    Busch überträgt die Versöhnlichkeit des Menschen mit seinem Schicksal auf einen Piepmatz. Das Vögelchen sieht sein Ende nahen und zwitschert noch einmal besonders fröhlich. Schön ist das. Es erinnert an Martin Luther, der am Tag des Weltuntergangs noch ein Apfelbäumchen pflanzen wollte.

    Doch vergessen wir nicht, dass ein Vogel weder weiß, was lustig ist, noch einen Begriff von Zeit hat oder gar das Wort Quinquilieren denken kann. All das entstammt ausschließlich dem klugen Kopf von Wilhelm Busch und die Leser der vergangenen 100 Jahre hatten ihre Freude daran.

    Unter künstlerischen Aspekten ist also gegen Projektionen und Anthropomorphismen überhaupt nichts einzuwenden, sie machen unser Leben reicher.
    Tiere, die den Jäger fressen

    Doch Projektionen haben noch eine andere Seite, vor allem in der Natur. Projizieren die Vertreter von PETA und NABU nämlich ihr eigenes menschliches Weltbild auf die Natur, so führt das zu deren Verrechtlichung.

    In Tier- und Naturschützern wächst dann die fixe Idee, ihre Mitmenschen unbedingt davon überzeugen zu müssen, dass gerade ihre Projektion das einzige richtige ist, die einzig denkbare Weltanschauung. Die aktuelle Phase jagdpolitischer Diskussion ist gekennzeichnet durch solche Projektionen.

    Warum sind NABU, PETA und andere Organisationen so begeistert von Wolf und Luchs? Für sich genommen, sind beide Wildarten zwar selten, doch der Erhaltungszustand von Birk- und Auerhuhn ist deutlich bedrohter.

    Der Grund dafür liegt in der Projektion eigener Wünsche auf diese Schutztiere. NABU und PETA möchten den Jäger gern fressen, dürfen es jedoch aufgrund unserer gesetzlichen Grundlagen nicht. Deshalb unterstützen sie Tiere, die das im übertragenen Sinne tun, also Luchs und Wolf. http://www.focus.de/wissen/experten/florian_asche/weniger-projektion-mehr-realismus-wenn-voegel-humor-haben-und-katzen-ein-schlechtes-gewissen_id_5322034.html

    Kommentar von Campo-News — 17. März 2016 @ 12:39

  13. Licht aus - Spott an! (Und ein Gedicht) - Gegen die Verslummung unserer Städte tun sie nix, im Protestieren gegen das normale Leben sind sie fix. Gestern feiertern die Dreiviertelverrückten bis hin zum Fußballsender SKY, der stets adabei sein will, ihre “Örs Aua”, also den Aufschrei gegen jenen Stromverbrauch, der besonders durch ihre untauglichen Elektrokarren und anderer abseitiger Produktion “alternativer” Energien entsteht. Da sitzen sie dann im Kerzenlicht, doch was kostet mehr Energie als die Produktion einer simplen Kerze, gemessen am Ertrag? Sie kaprizieren sich auf das Licht, verteuern die Energie für die normalen Menschen, während sie, die ökosozialistischen Vollpfosten bekanntlich den höchsten “ökologischen Fußabdruck” aller Lebewesen aufweisen. Das schlechte Gewissen drängt sie zur Nötigung der zurückhaltend Lebenden.

    Als sie das 2007 zum ersten Mal durchzogen, schrieb ich einen grundsätzlichen Artikel, wie folgt, denn man muss sich nicht für jeden Blödsinn immer etwas Neues ausdenken Ich habe es auch satt, denn zu all diesen Dingen habe ich ALLES in den letzten nach knapp 20 Jahren zu Papier gebracht. Also -

    Licht aus - Spott an! (2007)

    Heute nun, soll es geschehen. Der Teil Deutschlands, der so grün hinter den roten Ohren ist, dass er eines Tages durch seine Energiepolitik noch blau gefroren da stehen wird, beruhigt sein Gewissen, in dem es sein Unwissen hysterisch hyperventiliert.

    Um 20.00 Uhr MEZ, sollen deshalb alle guten Menschen (Nietzsche: „Der Irrsinn ist bei Einzelnen etwas seltenes, - aber bei Gruppen, Parteien, Völkern, Zeiten die Regel.“) ihre stets bereitgestellten Computer, „Musik“anlagen, TV-Glotzer und sonstigen Zerstreuungsapparaturen zum Zwecke der Überwindung innerer Leere, für 5 Minuten abschalten. Sie wollen ein Zeichen setzen. Für was? Wieso? Wozu? Wo gegen? Nun, gegen das, was sie selbst im Regelfall nicht von anderen unterscheidet, nur: sie möchten sich moralisch über jene erheben, obwohl gerade sie es sind, welche die partiell fragwürdige Ökonomisierung des Lebens vorantreiben.

    Sie, die Atomkraftwerke SOFORT abschalten möchten, weniger Pestizide durch genveränderte Lebensmittel ablehnen, Babys bis kurz vor Geburt liquidieren, sich selbst meist durch Qualm schädigen, in der Regel unrasiert, überdurchschnittlich gewichtig (Gabriel, Höhn, Roth, Bütikofer, Merkel, Gore – allesamt fleischfressende Pflanzen – plus Fußvolk) unzuverlässig, oft altmotorisiert, aber mit neuem „Handy“ auftreten – sie möchten durch Stromausfälle die Menschen verunsichern. Das werden sie tun, nichts zuletzt, weil die Schäden und Schadstoffausstöße durch die Verwirrung bei den Stromversorgern mehr anrichten als ausrichten wird. Dass die Städte oder staatlichen Administratoren bei dem Spiel mitmachen, zeigt, dass der Verstand, der hier gleichzusetzen mit der Vernunft ist, längst verloren hat.

    Oder doch nicht? Es sei empfohlen: Um 20.00 Uhr, wenn das Licht bei denen, die im Oberstübchen schwer flackern, ganz ausgeht, so schalten WIR das Licht ein! Spot an! Wammmm! Jedes Licht zwischen 20.00 Uhr und 20.05 ist ein Lichtlein der Vernunft! Holt die dicken Lampen aus dem Keller! Macht alle Heizgeräte an (auch Omas Heizdeckchen ist gefragt) – schaltet ein, bevor sie euch ausschalten!

    Ein Licht geht aus (2009)
    (Zum Gedenken an Thomas Alva Edison)

    Du kamst in meine Kinderwelt
    Und warst mein großer Geistes-Held.
    Schwerhörig, ohne Bildung gar
    Doch mit dem Kopf, der heller sah.
    Dein Name klang wie Glanz und Licht
    Und manches kümmerte uns nicht:
    Dass du auch mal bei anderen klautest
    Mit dem du Neues, Bessres bautest

    Ein Licht geht aus
    Wir gehen nach Haus´
    Bimmel und Bammel Bumm-Bumm Bumm-Bumm

    Zur Musik, die klingt wie ein Donnergrollen
    Im Schlamm jene Massen sich freudig rollen.
    In Alice´s Restaurant sie dann fressen,
    Dabei den Müll und vieles vergessen.
    Da ging sie auf, die Saat der Tröpfe
    Der hohlen und leeren, der Einfaltsköpfe,
    Die mit dem Bauch nur das verstehn,
    Was Menschenaugen sehr klar sehn

    Ein Licht geht aus
    Wir gehen nach Haus´
    Bimmel und Bammel Bumm-Bumm Bumm-Bumm

    Die Religion, die ihm verhasst
    Hat sich den Zeiten angepasst
    Und prügelt statt mit Stock und Holz
    Dir den Verstand, auf den du stolz
    Mit Lügen von der Erdenwärme
    Aus deinem Kopf in die Gedärme.
    Der Klimaschutz, der macht dich zahm
    Von Kopf bis Fuß wirst du bald lahm

    Ein Licht geht aus
    Wir gehen nach Haus´
    Bimmel und Bammel Bumm-Bumm Bumm-Bumm

    Die Wissenschaft, die Wissen schafft
    Die haben wir fast abgeschafft
    Und rührt sich eine Forscherhand
    Wird sie ins Ausland schnell verbannt
    Den deutschen Michel kümmerts kaum
    Er schnarcht im Endlosschleifentraum
    Den tiefen Schlaf – der endet nie.
    Doch ihr! Gedenket Tommy E.!

    Ein Licht geht an
    Wir zündens an
    Kein Bimmel, kein Bammel, Bumm-Bumm Bumm-Bumm!

    Kommentar von Campo-News — 20. März 2016 @ 08:46

  14. Gefährliche Tiere, die von Ökofaschisten wie viele andere Gefährder bewusst angesiedelt werden. (zu Waldemar Pabst)

    Kommentar von Campo-News — 29. April 2016 @ 21:45

  15. Künast ist doof wie Schifferscheiße http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/bundespresseball-almanach-satire-macht-sich-ueber-fluechtlinge-lustig-a-1123761.html

    Kommentar von Campo-News — 30. November 2016 @ 17:22

  16. http://www.fnp.de/lokales/limburg_und_umgebung/Nach-Veganer-Protest-Buergermeister-tauscht-Rathaus-Glockenspiel-aus;art680,2466286

    Kommentar von Campo-News — 9. Februar 2017 @ 17:16

  17. http://www.huffingtonpost.de/2017/06/29/maischberger-fluchtlinge-_n_17328800.html

    https://www.focus.de/wissen/klima/deutscher-erdueberlastungstag-ressourcen-fuer-2018-verbraucht-deutsche-leben-ab-dem-2-mai-auf-pump_id_8857459.html

    Die Öko-Landwirtschaft verfüttert in Deutschland circa 81 Prozent ihrer Ackererträge an das Vieh, die Konvi-Landwirtschaft 53 Prozent. Die Förderer des Biolandbaues täuschen die Öffentlichkeit mit isolierten Einzelaspekten, die in der statistischen Gesamtschau unstimmig sind und nicht funktionieren können. https://www.achgut.com/artikel/frau_kuenasts_Landwirtschaft_im_faktencheck

    Kommentar von Campo-News — 29. Juni 2017 @ 11:26

RSS-Feed für Kommentare zu diesem Beitrag. TrackBack-URL

Einen Kommentar hinterlassen

You must be logged in to post a comment.

kostenloser Counter

Weblog counter