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24. März 2007

Fragen Sie Frau Krienen: Sind Frauen bessere Menschen?

Abgelegt unter: Allgemein — Campo-News @ 08:52

Sprechstunde Nr. 15

Zum ersten Mal nach meiner Rückkehr aus Spanien bekam ich Besuch von dem guten alten Dr. Deisler. Zuletzt hatten wir ja über die Raucher schwadroniert.

Pochpoch

TK: Ja. Bitte!

Dr. Deisler tritt ein: Tach Frau Krienen.

TK: Ist das Freude, Dr. Deisler! Sie sehen aber auffallend glücklich aus.

Dr. Deisler: Ich habe auch allen Grund dazu, hab´ nämlich geheiratet!

TK: Nein!?

Dr. Deisler: Doch.

TK: Na dann, äh…dann MUSS man wohl….äh…gratulieren. Bringen Sie die Glückliche doch mal mit.

Dr. Deisler: Das geht nicht.

TK: Wieso? Ah, ich verstehe. Es ist keine „sie“, sondern ein „er“?

Dr. Deisler: Nein, natürlich nicht. Sehe ich so aus?

TK: Ich hab schon Pferde kotzen sehn.

Dr. Deisler: Nee, sehen Sie, Frau Krienen, es ist nicht leicht mit den Frauen.

TK: Wem sagen Sie das?

Dr. Deisler: Ich meine, wer weiß schon was sie wollen?

TK: Wer ich? Ich weiß das genau!

Dr. Deisler: Nein, ich meine: so allgemein.

TK: So so, ja ja. Gemein sind sie. Manchmal. Die Schäden, die zickige Vorzimmerdamen in Büros und anderen Häusern anrichten, kosten der Volkswirtschaft Milliarden pro Jahr. Nicht verschweigen wollen wir hier ausdrücklich die Unsummen, die Verkäuferinnen verschwatzen, gelangweilte Hausfrauen in allerlei „Zerstreuung“ investieren oder ganz einfach verfressen.

Dr. Deisler: Wie treffend Sie das wieder auf den Punkt bringen.

TK: Als wenn ich sonst keine Stärken hätte.

Dr. Deisler: Und diese Selbstironie!

TK: Schluss mit dem Gehudel. Kommen Sie zur Sache! Jedenfalls: bei Ihrer geschmackvollern Stil-Echtigkeit ist doch der Schlag bei Frauen sicher groß.

Dr. Deisler: Ich schlage keine Frauen!

TK: Warum nicht? So ein ganz kleiner Klaps hat doch selbst noch keinem Hund geschadet.

Dr. Deisler: Na also, die Frau, mit der ich mich traute, lernte ich in „Second live“ kennen.

TK: Ah! Und was macht man mit so einer second hand Frau?

Dr. Deisler: Second live. Das ist…

TK: ….ich weiß, was das ist: Ein weiterer Versuch der Ablenkung und die zunehmende Zementierung der Verblödung, anstatt die Wirklichkeit zu bekämpfen.

Dr. Deisler: Ja glauben Sie etwa, ich würde noch im “Real live“ heiraten? Wer kann sich das heute noch leisten?

TK: Reden Sie von sich selbst, ich kann das als Frau.

Dr. Deisler: Das ist ungerecht!

TK: Stimmt. Beschweren Sie sich mal – werden schon sehen, was passiert. Aber mal ne andre Frage: was ist denn dort mit Sex im „Second live“?

Dr. Deisler: Nix. Aber wollen Sie das Risiko in der realen Welt noch eingehen? Überall lauern Gefahren! AIDS! Scheidenpilze! Syphilis! Die Gleichsetzung von Minderjährigen mit Kindern! „Gewalt gegen Frauen“ wenn man(n) sich „unkorrekt“ nähert! Wenn ein Kind kommt, kann ich nicht mal nachprüfen ob es von mir ist! Usw. Und wenn ich mich scheiden lassen will, darf ich für den Rest meines Lebens auf Sozialhilfeniveau leben.

TK: Ich möchte nicht in ihrer verdammten dünnen Haut stecken!

Dr. Deisler: Ich überlege schon, ob ich nicht auch eine Frau werden sollte.

TK: Nun machen Sie aber mal einen dicken Punkt! Sie können sich doch kaum eine Socke anziehen, wie wollen Sie dann eine Strumpfhose….äh…also wirklich! Und wissen Sie eigentlich, wie hoch die Scheidungsrate bei lesbischen…äh…Frauen ist, die eine „eheähnliche Gemeinschaft“ eingegangen sind? Sie würden staunen! Und erst die Gewalt unter diesen…äh…Frauen! Ein Fakt, der so gut wie nie thematisiert wird.

Dr. Deisler: Was Sie aber auch immer für Themen bringen. Da wird mir ja schlecht!

TK: Da kann einem auch schlecht werden. Vor allem, da in diesen „poststruktuellen Feminismus“-Beziehungen die Struktur männlicher Vernunft komplett fehlt um bei diesen hysterischen Streitigkeiten ordnend einzugreifen.

Dr. Deisler: Steht es wirklich so schlimm?

TK: Entscheiden Sie: Frau Renate K. hat jetzt in einem Interview mit einem Homo-Magazin gesagt, dass die Adoptionen in „Patchwork-Familien“ – die ja schleichend schon geschehen – weiter akzeptiert werden müssten, vor allem aber müsse sich das Steuerrecht etwas einfallen lassen um z.B. einer Gemeinschaft mit „zwei lesbischen Frauen, einem Mann und einem Kind“ Gerechtigkeit zukommen zu lassen. Weiterhin sagte „unsere Frau Künast“, wenn zwei Männer und ein Kind vor der Kasse eines Zoos stünden und eine Familienkarte verlangen, müsse es doch klar sein was die Kassenkraft sage, nämlich….und was meinen Sie Dr. Deisler, sollte nach Frau Künast die Kassenkraft sagen?

Dr. Deisler: Äh…weiß nicht. Im Pumakäfig ist noch ein Plätzchen frei oder so ähnlich?

TK: Falsch: „Aber klar doch, eine Familienkarte“.

Dr. Deisler (lacht laut): „Ich will die mit den schwarzen Noppen! Weil ich Protestant bin! Hehe! Ja die Frau Künast, die hat Ideen.

TK: Zum Wohle des Kindes werden sicher auch die häuslichen Fist-Symbole, Schwanzbüsten, Poppers-Sprayer und Plakate aller Art in den Wohnungen subventioniert. Und zur Belohung, weil es so brav war, darf der Kleine dann mit dem lieben Onkel zum CSD. Helau! „Röschen“ wird es schon richten.

Dr. Deisler: Da bleibe ich wohl doch lieber im „Secound live“.

TK: Lassen Sie das Skalpell nicht hängen. Wissen Sie was, ich spiele Ihnen zum Abschluss ein kleines Liedelein vor. Ist von Georg Kreisler. Damals hat er es mit Gerhard Bronner und Peter Wehle gesungen. Das Lied stimmt noch immer, Sie müssen nur die Politikernamen austauschen, also „dem Putin, dem Olmert, dem Chavez, dem Prodi“ usw. - Sie merken daran so nebenbei, wie gut es uns damals ging. Hören Sie zu:

Die Frau

Wer macht ein lockiges Männerhaupt grau?
Die Frau, die Frau, die Frau.
Wer macht ein schlagendes Männerherz flau?
Die Frau. Genau.
Wer unterbricht die Routine,
wer kauft a teure Vitrine,
wer macht uns früh zur Ruine?
Es beginnt schon bei der Amme:
Such die Frau, cherchez la femme.
Ich geb privat jedem Mann einen Rat und sag: Schau, vertrau
dem Chruschtschow, dem Nasser, dem Tito, dem Franco lieber als einer Frau.

Ich war sehr reich und ich wußte nicht mehr wohin mit meinem Geld,
Dann kam ein reizendes Wesen daher,
seither hab ich keine Sorgen,
was ich brauch muß sie mir borgen.

Mir sagte einmal ein Mädchen ins G’sicht, sie sterbet gern für mich.
Dann hammer g’heirat, jetzt hab’ ich die G’schicht:
Ihr Versprechen hat sie geben,
doch sie ist noch heut’ am Leben.

Ich war ein wohlangezogener Herr, ein Gentleman en vogue.
Dann kam Marie, wir verliebten uns sehr,
ich war ihr so wohl gewogen,
jetzt ist sie gut angezogen.

Wer will wie Hühner uns rupfen,
wer kauft sich Kleider mit Tupfen?
Wer gibt uns Husten und Schnupfen?
Immer wieder, immer wieder findet man die Frau,
was eine Frau so alles machen kann.

Nur die Frau ist lustig, traurig ohne Grund und wechselt Launen jede Stund.
Nur die Frau macht dich dank ihrer teuren Kleider jedesmal zum Hungerleider.
Nur die Frau kann beim Genießen dich verdrießen.
Nur die Frau ist anderen Frauen unsympathisch.
Nur die Frau ist eine Frohsinnvirtuosin,
Nur die Frau ist immer schlau, ja nur die Frau.
Nur die Frau darf sich bei Rendezvous verspäten.
Nur die Frau verurteilt Männer zu Diäten.
Nur die Frau kann niemals ein Geheimnis wahren.
Nur die Frau verhindert Männer, Geld zu sparen.
Nur die Frau verwechselt jede Fußballregel.
Nur die Frau verfärbt sich ihre Fingernägel.
Nur die Frau verliert den Faden bei Debatten.
Nur die Frau macht einen Mann zum Ehegatten.

Wer sagt sie weiß nicht und weiß es genau?
Die Frau, die Frau, die Frau.
Was reimt sich englisch auf “difficult life”?
Die Frau? Nein, “a wife”.
Wer gibt uns schwere Psychosen,
wer gibt unser Geld aus für Rosen?
Wer trägt am Ende die Hosen?
Oh, wie unsere Herzen schmerzen,
wenn sie mit den Nerzen scherzen
Doch diese Sachen sind dumm und wir machen zu viel Radau. (Stimmt)
Ich schlage vor, wir erklären den Krieg.
An wen?
An die Frau.

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