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24. Februar 2007

Schönes Grün: 2022 - die nicht überleben wollen.

Abgelegt unter: Allgemein — Campo-News @ 13:02

Von Tanja Krienen

Gegen die Phantasie „2022 – die überleben wollen“ und ihrem http://www.filmbesprechungen.de/php/ausgabe.php4?FilmID=2154 „Soylent Green – Projekt“, ist das, was wirklich 2022 geschieht, ein armseliger Versuch.

„Schönes Grün“: 2022 – die nicht überleben wollen.

19. Mai 2022

Der Arzt schwieg mich lange an. „Nun äh…“, begann er mit einfühlender Stimme um dann zu sprudeln: „Als Sie am 19. Mai 2007, genau zu ihrem 50. Geburtstag, aus ungeklärter Ursache ins Koma kippten, dachten wir, es würde schnell zu Ende gehen. Wir ahnten ja nicht, dass Sie plötzlich genau 15 Jahre später die Augen wieder aufschlagen und aus dem Bett springen würden. Ihr Hab und Gut haben wir komplett vernichtet, ihre Schallplatten und Bücher bereits nach dem großen „Harmonie-Dekret“ von 2013, als Frau von der Leyen, die Nachfolgerin der Übergangskanzlerin Renate Künast wurde. Was meinen Sie, was los war, als Angela Merkel 2010 wegen partieller Verweigerung und Renegatentum auf der „großen Liste der Schädlinge“ genannt ward und untertauchen musste. Niemand weiß, wo sie geblieben ist.“

Ich konnte meine Überraschung nicht verbergen: „Wie? Frau Künast war…und jetzt ist…? Und wieso „Harmonie-Gesetz“? Wollen Sie sagen, dass meine gesamten Schallplatten und Bücher….nicht einmal ´Wie schön ist es auf der Welt zu sein´ von Roy Black oder ´Im weiten bunten Märchenland´ von den, u.a., Gebrüdern Grimm, vernichtet wurden?“

„Nun äh…“, er sah mich an, als sei ich eine Außerirdische, „das können Sie ja auch alles gar nicht wissen – wir sind nach einer breiten gesellschaftlichen Diskussion hinter den obligatorisch geschlossenen Türen zu der Auffassung gelangt, dass Schrifttum…“

Ich zuckte zusammen. Hatte er wirklich Schrifttum gesagt?

„…welches uns nicht geeignet scheint, die Harmonie innerhalb des Volkes zu fördern, sondern den Zweifel an den Zielen unserer Führung zu sähen und dabei der Wissenschaft, wie auch dem Individualismus zu frönen, ausgemerzt werden muss. Wir haben deshalb Bücher, Filme und Tonträger weitgehend abgeschafft. Dafür aber haben wir die allumfassende „Harmonie-Kunst“ eingeführt, die Sie überall in unserem schönen Land bestaunen dürfen.“

„Hm, das muss ich mir später mal ansehen. Ich habe vor, das Land durch ausgiebige Reisen anzusehen, damit ich nach 15 Jahren wieder weiß, wie sich alles entwickelt hat.“

„Das wird so nicht möglich sein“, die Stimme des Arztes gewann an Schärfe, „wir haben bereits im Jahre 2012 ein Bewegungskontingent eingeführt, das jedem nur noch die Fortbewegung über zehn Kilometer pro Tag gestattet. Wegen des CO2-Ausstoßes. Sie verstehen? Das war doch schon vor 15 Jahren in der Debatte, nicht wahr? Auch Fußgänger machen durch ihr unverschämtes Zufußgehen Dreck. Das können wir nicht dulden. Wenn ihre Körperwerte nicht stimmen – die Sie übrigens einmal pro Woche kontrollieren, ich sagte KONTROLLIEREN lassen müssen – wird ihnen ein Trainungsprogramm auferlegt, weil Sie ja sonst noch mehr Energie verbrauchen! Das Trainingsprogramm muss aber energieneutral sein. Deshalb wird die entsprechende Energie von ihrer Ernährungskarte abgezogen! Jedenfalls: Beachten Sie ihr zehn Km - Kontingent nicht, werden unsere Bewegungsmelder Sie sofort an Ort und Stelle mit einem Bannstrahl belegen. Ausnahmen werden nur nach dem Erwerb von Zertifikatschips gestattet, die nach einem Schlüssel ausgegeben werden. Das Verfahren ist zu kompliziert, um es jetzt zu erklären, beruht im Wesentlichen aber auf dem Tauschprinzip „Arbeit und Lärm gegen Bewegung“. Wenn Sie Genaueres wissen wollen, suchen Sie bitte unsere „Bewegungsbearbeitungsstellen“ auf, die sie in jedem Ort über 5000 Einwohner finden. Für einen Termin müssen Sie ca. vier Wochen Wartezeit in Kauf nehmen.“

„Äh ja, das werde ich dann wohl…“

„Bedenken Sie auch, dass Sie mit dem Verzehr von Cola und Limonaden – falls Sie eine der wenigen noch produzierten Getränke dieser Art verzehren – Chippunkte verlieren.“

„Und was ist mit Wein oder Bier?“

„Liebe gute Frau Krienen! Wollen Sie ins Gefängnis wandern? Ich muss Sie doch sehr bitten! Alkohol ist seit 2015 strengstens verboten. Der gesundheitsbewusste Mensch trinkt Wasser. Nichts als Wasser.“

„Aber es ist doch erwiesen, dass gemäßigter Alkoholkonsum eine durchaus positive Wirkung auf den Organismus und…

„Halten Sie sofort den Mund! Ich verbiete Ihnen hier faschistische, konsumistische, individualistische, nonkonformistische und geradezu unpietistische Propaganda! Wie lautet der Wahlspruch unserer „Deutschen Gesellschaft für den klaren und gesunden Kopf“: `Trinkst du Wasser jede Stund`, bleibst du froh und auch gesund`. Und wenn Sie den letzten Raucher sehen wollen: Der hängt seit knapp zehn Jahren am Kirchturm neben dem Rathaus – zur Abschreckung für die, die noch immer im Untergrund ihr Laster betreiben“

Ich schluckte. „Das wusste ich nicht so genau“, sagte ich (etwas kleinlaut).

„Alles was wir als moderne Menschen sonst noch brauchen, ist…na raten Sie mal!“

„Weiß nicht. Luftbrot vielleicht?“

„Lassen Sie das! Ihre Scherze fallen unter das Provokations-Verbot, das bei uns seit 2011 gilt. Das besagt, dass Sie niemanden etwas sagen dürfen, was ihr Gegenüber eventuell nicht verstehen könnte. Nachgewiesene gefühlte Missverständnisse werden bei uns nicht unter einer Haftstrafe von 2 Jahre ohne Bewährung bestraft.

„Sie haben aber auch an alles gedacht.“

„Nicht ich. Unsere geliebte Führerin, Frau Bundeskanzlerin von der Leyen, ist eben eine Intellektuelle. Leben Sie aber erst einmal ihren Alltag, dann werden Sie mit der Zeit alles wissen. Aber: leben Sie defensiv, wenn ich ihnen diesen Tipp geben kann. Es reichen zwei Leute, die sich gegenseitig bezeugen, dass Sie provoziert haben und sie selbst in Gefahr liefen, missverstanden zu werden. Gehen Sie also am Besten nicht allein aus dem Haus.“

„Ich bin ihnen ja so dankbar für den Tipp.“

„Wir leben übrigens in einer völlig freien Gesellschaft – es ist wunderbar. Vor allem macht uns der Lärm Spaß.“ Ein Schimmer von Glücksseligkeit erhellt das Gesicht des Arztes.

“Lärm?“

„Ja Lärm.“ Das ist sowas Wunderbares! Etwas besonders Wertvolles. Wir haben dafür extra große „Enthemmungs-Paläste“ eingerichtet, wo wir auf den besonders großen Leinwänden meistens die Erfolge unserer Sportler zeigen. Der Eintritt ist aber nicht ohne Kostüm, Maske und einem schönen Lärmsinstrument gestattet! Wer es schafft, eine Stunde lang „Ehhheyyyyohheyyyjohheeejoheeee“, um mal das Beispiel zu nennen, zu grölen, der bekommt 20 Bewegungs-Chippunkte.“

„Aber was ist mit der Energieverschwendung die dabei entsteht.“

“Das ist uns egal. Wir haben auch dafür eine schöne Harmonie-Hymne: „Lärm, Lärm, Lärm, Lärm über alles, über alles in der Welt, danach lasst uns alle streben….“ usw.. Ansonsten sitzen wir nur herum – und arbeiten natürlich. Sie hingegen, Sie sind ja jetzt quasi von den Toten wiederauferstanden – sie bekommen ein Ruhezimmer zugewiesen. Vier qm Schonraum im „Fröhlichen Endzeithaus“. Das muss reichen. Sagen Sie dort, dass Sie eine Komatöse waren, das bringt eventuell 1,5 qm mehr. Hier haben Sie die Adresse. Begeben Sie sich dorthin, machen Sie aber keine großen Umwege - Sie wissen schon: Die Bewegungskontingente!“

„Ja danke. Ich werde mal sehen…“

„Lassen Sie keine Zeit verstreichen! Wer nach Anbruch der Dunkelheit draußen herum läuft, verliert sein Bewegungsrecht für eine Woche. Wiederholungstäter sogar für Monate! Und hüten sie sich vor den „Freigängern“. Das sind Oppositionelle. Wenn wir sie fangen können, verbringen wir sie in die „Entsorgungskammern“. Dort werden Sie….

„Nein, nein, bitte keine Details. Mir ist sowieso irgendwie ziemlich übel.“

“Das kommt davon, wenn man 15 Jahre im Bett liegt.“

„Aber Balzac und Heine haben doch auch…“

„Um Gottes Willen nennen Sie diese Namen nicht! Wollen Sie sich unglücklich machen? Finden Sie sich ganz schnell zurecht, sonst sehe ich schwarz für Sie. Und nun raus!“

“Gut, dann äh…ich bin ziemlich verwirrt. Auf Wiedersehen.“ Ich will ihm die Hand reichen.

„Nein, Männer geben Frauen nicht mehr die Hand. Das ist seit 2019 verboten.“

„Oh, ich verstehe, die Islamisten haben das durchgesetzt.“

„Nein, die gibt es hier schon lange nicht mehr, aber das ist eine andere Geschichte. Das hat das „Ministerium für Genderfragen, Hybridekonzeptionen und Esoterik“ eingeführt. Menschen unterschiedlichen Geschlechtes sollen sich nach Möglichkeit aus dem Weg gehen. Sie wissen doch: die Missverständnisse.“

„A a a jah,“ stammelte ich leise.

„Es wird empfohlen, deshalb gar kein bestimmtes Geschlecht mehr zu haben. Nach dem Hybridprogramm unter Frau Künast für Fahrzeuge, weiteten wir das später auf die Menschen aus. Wir haben ungeheuer…“

„Wie?

„…ich meine, ungeheuer tolle Erfolge damit erzielt, nach dem das von der Initiative „Gleichstellung, Fairness und Freundlichkeit“ als Gesetzesvorlage eingebracht und von der „Großen Koalition des Volkes“, die nach der Auflösung aller Parteien regiert, beschlossen wurde. Das war 2015 und zugleich das Jahr der letzten Wahlen. Es ist auch seitdem verboten, dass zwei Menschen unterschiedlichen Geschlechtes in einem Raum allein bleiben.“

„Äh, ja aber wir sind doch…“

„Nein, sehen Sie – die Hybrid-Wartin Eugen Waltraud Blücher sitzt dort.“

Ich hatte wohl eine Kreatur hinter mir in einem Sessel liegen gesehen, doch dachte ich, es sei eine Stoffpuppe oder ein großer Putzlumpen, vermischt mit dem Erbrochenen einer Katze – doch jetzt sah ich, dass ES atmete. „Hallo“, sagte ich. Zugegeben etwas irritiert.

Das Ding blickte mich finster an und sprach mit einer scheppernden, tiefen und atonalen, computerartigen Stimme: „Krienen, wir haben nicht vergessen, was du damals alles geschrieben hast und wie du dich mit der dir eigenen Renitenz gegen unser fortschrittliches Programm stelltest. Ein falsches Wort und du kommst in die Entsorgungskammer.“

Ich floh schnell hinaus, hetzte über den Vorplatz, flüchtete mich in die nächste Straßenschlucht. Ich hatte nicht vor zu diesem „Fröhlichen Endzeithaus“ zu gehen. Ich war nun….illegal.

Lesen Sie demnächst: Wie ich die „Harmonie-Kultur“ kennen lernte, wegen „Sex mit einem unter 30jährigen“ Probleme bekam und die Bewegungsmelder überlistete.

12 Kommentare »

  1. selten so gelacht. spitze. g. p.

    Kommentar von PaulS. — 25. Februar 2007 @ 12:21

  2. Hallo Tanja.
    Einfach genial diese Geschichte. Geschichte???. Ist vieles davon nicht schon Wahrheit und schon eingetreten?. Was darf man heute schon alles nicht mehr machen und was soll in nicht allzulanger Zeit schon verboten werden.
    Rauchverbot in der ges. EU, das kaufen von großen Geländewagen, zu einer Hure gehen (Unmoralisch weil diese ja ausgenutzt werden könnte), zuviel Pommes essen (Weil es dick und krank machen könnte) beim Fußball den Mund aufmachen, seinen Nachwuchs nicht mehr selbst erziehen sondern in eine KITA bringen, etwas seinen Kinder ohne Steuern zu vererben. Die Liste läßt sich noch seitenlang fortsetzen.
    Orwell hätte die Geschichte nicht besser erzählen können.
    Eine Frage bleibt aber noch offen: Wo aber ist Frau Merkel???????
    Bereitet Sie im Untergrund vielleicht den Widerstand vor, oder einen Patisanenkrieg etwa. Oder lebt sie irgendwo in der Südsee auf einer einsamen Insel. Sie könnte aber auch als Nonne in einem Bayerischen Kloster leben.
    Bin ja mal gespannt ob die Geschichte (Oder ist es Wahrheit) weitergeht.
    Lass es uns schnell wissen.
    Gruß Henry

    TK: Dank für die Kritik! Frau Merkel? Warten wir mal ab, ich habe derzeit noch keine Ahnung was sie macht. Aber die Geschichte geht ja noch weiter…

    Kommentar von Henry — 25. Februar 2007 @ 16:29

  3. Wenn es meine Geschichte wäre bereut Merkel und arbeitet als Müllkutscher.

    Kommentar von Golem — 25. Februar 2007 @ 21:31

  4. Sarah Silverman liebt Fäkalwitze. Zum Beispiel übers Furzen. Dazu erfand sie gerade einen ganzen TV-Sketch. Der ging so: Silverman sitzt mit Freunden beim Brunch in einem Restaurant. Einer nach dem anderen lässt lachend einen fahren. Als Silverman dran ist, drückt auch sie fröhlich - und erstarrt dann entsetzt zur Salzsäule. Die Kamera zoomt auf ihr Gesicht. Sie flüstert: “Ich hab’ in die Hose gemacht.”

    Man merkt schnell: Sarah Silverman, 36, ist keine normale Komödiantin. Sie schreckt vor nichts zurück: “Silverman bricht Tabus, von denen die meisten nicht mal wissen, dass sie sie haben”, schrieb die “New York Times”. Ein Pups ist dabei noch harmlos: Er ist, sagt sie, “die universelle Zeichensprache der Comedy”.

    Sarah Silverman kommt gerade zur rechten Zeit, denn die US-Comedy steckt in der Sinnkrise, im Niemandsland zwischen politischer Korrektheit und Anarchie, und Silverman ist der weibliche Borat - ein Vergleich, den sie selbst ermutigt. “Borat”, sagt sie über den erfolgreichen Film ihres britischen Kollegen Baron Cohen, “war der geistig zurückgebliebenste und doch wichtigste Film, den ich seit Jahren gesehen habe.”Denn auch ihr eigener Witz gärt in den Grenzgefilden des guten Geschmacks. Sie macht sich über Schwule, Schwarze, Juden, Behinderte, Obdachlose und Leukämie-Patienten lustig. Sie wirft mit Sprüchen um sich, die den Zensurpäpsten die Galle aufkochen lassen. Und trotzdem hat sie jetzt den Sprung in den Mainstream geschafft - mit einer eigenen Sitcom im Kabelkanal Comedy Central, Heimat von “South Park” und Jon Stewart.

    “Juden lieben Antisemitismus”Doch stille Verderbtheit ist heute salonfähig geworden. Selbst vor den Anschlägen vom 11. September 2001 macht sie nicht mehr halt, auch das ein Zeichen der Zeit: “Die waren verheerend, mehr als verheerend”, sagt sie tief betroffen. “Besonders für mich, denn es war derselbe Tag, an dem ich herausfand, dass der Soy Chai Latte 9000 Kalorien hat. Ich habe den jeden Tag getrunken. Du hörst Soy, du denkst gesund. Und das ist eine Lüge!”

    Oder Schwarze: “Jeder gibt den Juden die Schuld am Tod Christi. Und die versuchen es den Römern zuzuschieben. Ich bin eine der wenigen, die glauben, dass es die Schwarzen waren.” Seit dem rassistischen Live-Ausbruch des früheren “Seinfeld”-Stars Michael Richards, der seine Club-Zuschauer im November 2006 als “Nigger” beschimpfte, fasst die gesamte Entertainment-Branche der USA Schwarze mit Samthandschuhen an. Nur Silverman nicht.

    Oder war das doch eher ein Witz über Juden? “Juden lieben richtigen Antisemitismus”, sagt Silverman, jetzt plötzlich völlig ernst. “Denn das ist etwas, was man fassen kann, um zu zeigen, wie real es ist. Es ist nicht nur Gas in der Luft.” Silverman selbst kommt aus einer liberal-jüdischen Familie in New Hampshire. Ihr Vater brachte ihr schon als Dreijährige bei, “Bitch-Bastard-Damn-Shit” zu sagen. Als sie sechs war, ließen die Eltern sich scheiden. Silverman wurde, wie sie sagt, zur “knallharten Bettnässerin”.

    Blutfleck im Schritt

    Den Rest ihrer Kindheit beschreibt sie so: “Ich würde es nicht noch mal machen wollen.” Sie war schwer depressiv, landete bei einem Psychiater, der ihr das Antidepressivum Xanax verschrieb und sich dann umbrachte. Damals begann sie mit Standup-Comedy. Schmerz nährt bekanntlich den Humor.

    Sie zog nach Manhattan, besuchte kurz die New York University und juxte sich durch die einschlägigen Clubs. Schließlich wurde sie von “Saturday Night Live” entdeckt, wo sie in der selben Saison arbeitete wie Mike Myers und Adam Sandler, einem alten Schulkameraden. Ihr einziger Sketch, der es bis zur Kostümprobe schaffte, wurde jedoch kurz vor der Show “gekillt”, und zum Ende des Saison wurde sie wieder gefeuert.

    Es folgten lange Jahre in den Comedy Clubs, Gastrollen in TV-Shows, Filmklamotten, in denen Sarah schockieren durfte. Einmal malte sie sich einen “Blutfleck” in den Schritt und tat ahnunglos, um die Reaktion des Saals zu testen. Nein, sie habe nicht ihre Periode, sagte sie am Ende: “Ich hatte heute zum ersten Mal Analverkehr.” Ihr Konzertfilm “Jesus is Magic” brachte ihr 2005 erstmals ein breiteres Publikum - auch wenn die Kritiker ihn freudig verrissen. “Das verletzte meine Gefühle total”, sagt sie heute noch. “Es war wie ein Tritt in den Magen.”

    Dann kam “The Aristocrats”, ein Film, der einfach nur daraus bestand, dass eine Reihe von Komikern den selben sämigen Witz erzählten. Silverman gab ihm ihren eigenen Dreh: Sie erzählte von Joe Franklin, einem alten TV-Talkmaster. Und dann, ohne Vorwarnung, sprach sie in die Kamera: “Joe Franklin hat mich vergewaltigt.” Franklin fand das gar nicht komisch und drohte mit Klage. Silverman schlug ungerührt zurück: “Der hat nicht den Mumm, zu klagen.”

    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,468081,00.html

    Kommentar von Buddy — 27. Februar 2007 @ 19:46

  5. Auch dies kommt in meiner Geschichte vor, man sieht, alles ist auf dem Weg -
    http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,483939,00.html

    Kommentar von Campo-News — 26. Mai 2007 @ 09:47

  6. […] Briten, die mit dem Billigflieger eigens dorthin fliegen, weil das slowakische Bier so schön billig ist. Ähnlich sieht es mit manchen deutschen Kegelbrüdern aus, die mal eben nach Mallorca jetten, […]

    Pingback von meine-24-welt-reise » Deine Einwände - Die Bahn ist nichtmal mehr umweltfreundl… — 14. Juli 2008 @ 13:08

  7. Die größte aller Laien erhält in der heutigen “Welt am Sonntag” von einer Deflora, nein Flora Wisdorff eine Steilvorlage:

    “Muss denn jede Frau Kinder bekommen?”

    Ursel von der Leyen antwortet klar und deutlich: “Weder jeder Mann noch jede Frau.”

    Noch Fragen?

    Kommentar von Campo-News — 3. August 2008 @ 09:46

  8. Genau das ist zu befürchten.

    Kommentar von Campo-News — 18. November 2008 @ 18:47

  9. “Wir stimmen mit der Darstellung der Gerichtsmedizin überein, dass die grob exzessive, innerhalb eines kurzen Zeitraums erfolgende Aufnahme jedweden Lebensmittels einschließlich Wasser, im Verbund mit einer unangemessenen Aufnahme wichtiger Nährstoffe und dem Versäumnis, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn dies angeraten ist, zu dramatischen Symptomen führen kann. (…) Wir glauben, dass alle Nahrungsmittel und Getränke in einer ausgewogenen und vernünftigen Ernährung ihren Platz haben können. Die Grundlage einer guten Ernährung ist Ausgewogenheit, Vielfalt und Mäßigung.”

    Mäßigung, das einzig richtige Fazit für die alte Streitfrage nach dem Umgang mit dem Koffein. Nicht nur in Bezug auf Kaffee, sondern auch auf Süßgetränke. Ein Symptom, unter dem die angeblich so Cola-süchtige Natasha Harris litt, blieb bis jetzt unerwähnt: Sie litt auch darunter, dass ihr das Gebiss weitgehend weggefault war.

    Kommentar von Campo-News — 14. Mai 2012 @ 14:35

  10. Die größte aller Laien - http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/ursula_und_die_heilsarmee

    Kommentar von Campo-News — 17. August 2014 @ 07:25

  11. Moderate Trinker: Bessere Hirnleistung als Abstinenzler http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/toetet-alkohol-gehirnzellen-mythos-oder-medizin-a-1127007.html

    Kommentar von Campo-News — 1. Januar 2017 @ 06:41

  12. Bei dem Wort HARMONIE zucke ich zusammen und sonst: naja, manches stimmt, manches nicht. Und wenn jemand nicht leise redet, dann sind es Japaner http://www.achgut.com/artikel/japanische_impressionen_von_wegen_leitkultur

    Klaus Kelle

    Wenn das belastar ist, muss Frau vdL entlassen werden.

    Tanja Krienen Ach, das sind doch Nebenkriegsschaupätze und deuten höchstens an, dass man sie mit Schmutz bewerfen will und einen Grund sucht, um sie nicht als Nachfolgerin von Merkel in Stellung bringen zu können. Solche Anwürfe sind typisch für derartige historische Situationen. Obwohl es ein dutzend anderer Gründe gäbe um sie zu diskreditieren…

    Sie geht zunächst auf den Klimaschutz ein, verspricht, in den ersten 100 Tagen ihrer Amtszeit das erste europäische Klimagesetz vorzulegen, dazu eine Billion Euro Investitionen für das nächste Jahrzehnt.
    Sie weiß, dass viele Sozialdemokraten noch schwanken
    Wenn sie bei diesen Sätzen die Grünen im Blick hat, bleibt ihr Werben wohl erfolglos, obwohl ihre Ansagen nun viel konkreter sind als noch vor gut einer Woche, als sie die Grünen in der Fraktion besuchte. “Sie haben nichts gesagt zur Biodiversitätskrise”, schimpfte etwa der Grüne Sven Giegold https://www.spiegel.de/politik/ausland/ursula-von-der-leyen-will-die-ganz-grosse-koalition-analyse-ihrer-rede-in-strassburg-a-1277524.html

    https://www.focus.de/politik/ausland/rede-in-eu-parlament-klare-kante-gegen-rechts-von-der-leyen-weist-farage-und-meuthen-nach-attacken-zurecht_id_10930895.html

    Glücklicherweise ist das obige Szenario einstweilen nur ein Gedankenspiel. Aber vor einem Jahr war das, was in Deutschland heute ist, noch nicht einmal ein Gedankenspiel. Ich habe mir deshalb einmal den Spaß erlaubt und im Online-Klimarechner des World Wide Fund for Nature (WWF), mit dem man den eigenen CO2-Fußabdruck berechnen kann, konsequent all jene Optionen angeklickt, die klimamäßig am vorteilhaftesten sind. Am Ende der 35 Fragen gratulierte mir die Software zu rekordmäßig niedrigen 4,56 Tonnen CO2-Ausstoß pro Jahr, was einem individuellen Planeten-Verbrauch von 1,11 entspräche, vorausgesetzt dass alle 7,6 Milliarden Erdenbürger mitmachen.
    Planet gerettet, geht doch! Leider nein, denn der Webseite von myclimate.org, einem Schweizer Qualitätsunternehmen, das Klimaausgleichszertifikate (etwa für Flug- und Schiffsreisen) verkauft, ist zu entnehmen, dass jeder Mensch nur noch 0,6 Tonnen CO2 verursachen darf, um den Klimawandel aufzuhalten. Das liegt auf dem heutigen Level von Staaten wie Tadschikistan, Benin, Senegal und Kambodscha. Wir müssen also runter auf dieses Wohlstands- bzw. Armutsniveau, und für Länder wie Burundi (0,03 Tonnen CO2 pro Kopf) oder die Demokratische Republik Kongo (0,03 Tonnen) bleibt noch ein wenig Luft nach oben. https://www.achgut.com/artikel/nach_corona_kommt_kambodscha

    Röschen knicken!

    Die EU-Vorsitzende, bekannt auch als Größte aller Laien, von der Familie hingegen zum „Röschen“ früveredelt, hat ihren schmalen Corpus Delicti jetzt voll in die Brandung geistiger Umnachtungswellen geschmissen und zwar so, dass man es sich gar nicht hätte ausdenken könnte, selbst wenn man es vorbehaltlos gewollt hätte. So hob sie, die sonst des Hebens kommt mächtig sein dürfte, auf dem (virtuellen) „Klimagipfel“ „One Planet Summit“, einem Pseudodings des derzeit amtierenden französischen Präfekten, der sich meines Wissens noch nie für den Vernichtungsfeldzug seines bonapartistischen Vorgängers entschuldigte, wie folgt steil an: „Wir haben schon oft über die Zusammenhänge zwischen dem Verlust der biologischen Vielfalt und Covid gesprochen“. Das ist eine glatte Lüge, denn mit mir hat Bahlsendottir, wie sie auf Island geheißen würd´, noch nie fachgesimpelt, und so galt ihr WIR nur den bekannten Aushängeschilder*innen ihres eigenen Submilieus, jener Hof und Doofschranzen, sowie den am Tropf hängenden und gepäppelten Spießerkinder, denen irgendjemand im Alter von 50 bis 60 Monaten mal Senf aufs Schnüllerchen hätte streichen sollen, damit sie endlich mal in der richtigen Welt angekommen.

    Und dann schlussfolgert „Röschen“ für ihre Verhältnisse „logisch“, wie man es von der „Tra ra“-Jagd-Kanonensängerin seit ihrem berüchtigten Familienwerbefilm 1978, für den nicht einmal der Rühmann seine Dienste als Fortsetzungs-Geburtstagsfilm für seinen Freund Joseph G. aus Rheydt anbot, im dem sie aber zeigte, welch gewachsenes Verhältnis sie zur Natur besitzt (Laut trompeten und anschließend schießen),: „Und wenn wir nicht dringend handeln, um unsere Natur zu schützen, stehen wir vielleicht schon am Anfang einer Ära von Pandemien“. „Röschen“ schafft es also mehr unbewiesene Behauptungen in zwei Sätzen unterzubringen, als sie bisher tragfähige Gedanken hatte, doch die haben es, wenn auch nicht in sich, so doch außer sich vor Wahnwitz.

    WIR sollten dies als Warnung sehen. Es wird ernst. Dieses ideologische Kauderwelsch auf minderjährigem Niveau um der potenziellen und künftigen Sturmabteilung zu gefallen, dürfte die extremste Ansage seit dem 8. Mai 1945 sein. Und sie ging in der Journaille unter. Darum möchte ich hiermit auf das größte Verhängnis alle laienhaften Stümpereien - gepaart mit dem Willen zur Nacht - explizit aufmerksam gemacht haben.

    12.1. 2021

    Kommentar von Campo-News — 19. Mai 2017 @ 07:35

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