Oscar-Verleihung
In der letzten Nacht wurden in Los Angeles, im Stadtteil Hollywood, die neuen Oscars verliehen. Die Deutschen gingen dabei wieder einmal leer aus.
In der Kategorie „Bester nicht englischsprachiger Film“, konnte sich das umstrittene Drama „Der Untergang“ über die letzten Tage im „Führerbunker“ nicht durchsetzen, stattdessen wurde der spanische Film „Al otro lado del rio“ ausgezeichnet.
Auffallend war in diesem Jahr die gestiegene Präsenz schwarzer Akteure, nicht zuletzt durch die Verfilmung der Ray Charles-Biographie „Ray“. Jamie Foxx als Ray Charles gewann den Oscar für den „Besten Darsteller (Hauptrolle)“. Als bester Film wurde „Million Dollar Baby“ – Regisseur Clint Eastwood - prämiert, die darin die Hauptrolle spielende Hilary Swank erhielt den ersten Preis als beste Darstellerin. Swank war schon mal für ihre Verkörperung eines Transsexuellen in „Boys don´t cry“ ausgezeichnet worden.
Für sein Lebenswerk erhielt der Regisseur Sydney Lumet den Ehrenoscar.
Nebenbei fiel im Rahmenprogramm der Rückgang der Anti-Bush-Gags auf, die ohnehin bei den Anwesenden kein positives Echo fanden.
Tanja Krienen