Campo de Criptana




16. Februar 2012

Zur Korbacher Abschiebung

Abgelegt unter: Allgemein — Campo-News @ 16:55

Mein gestriger Leserbrief, schwarze Stellen blieben unberücksichtigt. Der ganzer Text steht unter der Graphik.

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Ein Asyl besteht auf Zeit. Die Familie ist sicherlich mehrfach aufgefordert worden das Land zu verlassen und hätte friedlich und widerstandslos dem nachgeben können. Ihre Heimat ist das Kosovo! Dort leben 1,7 Millionen Menschen und dies zeigt, dass man dort inzwischen leben kann. Leider wurde nicht geschrieben, wie lange, resp. seit wann diese Familie hier ist. auch nicht, welcher Volksgruppe sie angehört, denn das wäre gegebenenfalls von Belang. Da christliche Minderheiten noch immer dort verfolgt werden, könnte hier ein besonderer Fall vorliegen, doch leider bekommen wir dazu keine Informationen.

Fakt ist: Die Behörden machen es sich nicht leicht und der Staat Deutschland ist überaus, ja sogar skandalös tolerant. Wir sind hier nicht das Sozialamt der Welt für alle Niedergedrückten und Verfolgten. Wenn die Gründe für das Asyl wegfallen, fällt auch die Genehmigung weg. Es ist aber schon auffallend, wie die ganze „Industrie“ der mildtätigen Szene in Bewegung kommt, während sie zu Kriminalität und Ausnutzung der Sozialsysteme durch nichtberechtigte Ausländer schweigt. Nebenbei: Die Lehrerinnen sollten die Zeit, die sie mit Plakatemalen verbringen, nachholen. Das gehört nicht in die Arbeitszeit.

Kritikwürdig ist natürlich der Zeitpunkt der Abschiebung, bzw. Ausschaffung. Soetwas sollte man nicht bei Temperaturen von minus 20 Grad und Dunkelheit machen. Dem prinzipiell berechtigten Anliegen liegt so ein Schatten auf, der für Deutschland-Hasser nur ein willkommener Anlass darstellt, um aus prinzipiellen Erwägungen Unmut gegen die Staatsorgane zu schüren. Die Polizei hat leider die Versäumnisse der Politik, welche die Ausnutzung der Asylmöglichkeiten ausufern ließ, auszubaden. Im Prinzip jedoch handelt sie richtig. Es ist in diesem Zusammenhang schon mehr als übel, welches groteskes Rechtsverständnis manche Mitbürger doch offenbaren und ihrem Hass auf den Staat freien Lauf lassen. Die rechtsstaatlich denkenden Menschen scheinen sich kaum noch zu Wort zu melden.

Unsere Kultur ist in Gefahr. Wir brauchen keine Animisten, keine Salafisten, Drogenhändler und keine Polygamie. Die westliche Denkungs - und Lebensart braucht vitale Menschen, die den Eigentumsbegriff und die hier herrschenden Werte verinnerlichen. Wenn sie legal kommen und etwas für unsere Gesellschaft zu leisten imstande sind, so sind sie willkommen. Wenn aber die Behörden feststellen, dass der Aufenthalt zu unrecht erfolgt, ist es eine Missachtung und ein Verstoß gegen geltende Gesetze, wenn so getan wird, als wisse man von nichts und nimmt sich einfach, was man sich nehmen will. Dem sollte erheblich öfter ein Riegel vorgeschoben werden. Nur viel schneller, viel früher.

 

1 Kommentar »

  1. Immer mehr Roma-Familien aus EU-Staaten ziehen nach Berlin. Beispielhaft versucht Neukölln, die Situation zu beherrschen. So geht es seit Januar: Mehr als 20 Roma-Kinder pro Monat werden an Neuköllner Schulen angemeldet, sagt Bildungsstadträtin Dr. Franziska Giffey. „An den Oberschulen stehen 50 auf der Warteliste“, so die SPD-Frau, die nun Mittel für eine Schul-Neueröffnung zusammenkratzt. - http://www.berliner-kurier.de/kiez-stadt/-schulplaetze-werden-knapp-neukoelln–jeden-monat-eine-neue-roma-klasse,7169128,15378708.html

    Kommentar von Campo-News — 16. Mai 2012 @ 15:48

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