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1. August 2010

Schlaflos in Hessen

Abgelegt unter: Allgemein — Campo-News @ 07:54


„…denn schon, wo viele Gäste sind, ist viel Pack – und hätten sie auch sämtlich Sterne auf der Brust. Überhaupt aber tragen glänzende, rauschende Feste und Lustbarkeiten stets eine Leere, wohl gar einen Misston im Innern, schon weil sie dem Elend und der Dürftigkeit unseres Daseins laut widersprechen, und der Kontrast erhöht die Wahrheit…So ist denn fast alles in der Welt hohle Nüsse zu nennen.

Aus „Paränesen und Maximen“ von Arthur Schopenhauer

Das Spektakel ist die technische Verwirklichung der Verbannung der menschlichen Kräfte in ein Jenseits; die völlige Entzweiung im Inneren des Menschen… Das Spektakel will es zu nichts anderem bringen, als zu sich selbst….Das Spektakel zwingt die lebendigen Menschen unter sein Joch, insofern die Wirtschaft sie bereits vollends unterjocht hat…. Das Spektakel…ist das Gegenteil des Dialogs.

Guy Debord

Ja, ich fühle mich wieder „zu Hause“

Die “deutsch-französische Freundschaft” tobte sieben Tage durch Dorf, kurz gesagt, machte dort weiter, wo die Völkerschlacht bei Leipzig 1813 endete.

waldeck-5.jpg

Zu dem Artikel „Schlaflose Nächte und viel Programm“

 

Ob jemand „schlaflosen Nächte“ verbringen möchte und ob das ein Wert ist, der es verdient in die Welt hinausposaunt zu werden, lassen wir einmal offen. Doch diese angekündigte „schlaflosen Nächte“ bleiben in der Regel keine private Veranstaltung, sondern betreffen leider oft auch jene, die ihren Schlaf genießen möchten, z.B., weil sie am nächsten Morgen in aller früh zur Arbeit gehen müssen. Es liegt im Zuge der Zeit, den Ballermann-Event in jedes Dorf zu tragen, doch wenn man im selben Dorf schon in der zweiten Nacht um 1.00 Uhr, durch Lärm von den Feiernden geweckt wird, stößt der Sinn des Ganzen endgültig an seine Grenzen. Nicht erst die so genannte Loveparade in Duisburg hat uns gezeigt, dass es besser wäre, die Grenzen neu zu überdenken und „rauschende Open-Air- Feten“ vielleicht auch einmal wieder zeitlich, räumlich und lautstärkegerechter einzustellen.

Deshalb, aus aktuellem Anlass, ein 2 in 1 Text

Deutschland, einig Ballermann

Am Ballermann und ähnlichen Orten, lernten die Deutschen die Welt kennen – und veränderten das eigene Land nachhaltig. Selbst die Hupe wird inzwischen auf jedem Dorf so gebraucht, wie im Feierabendverkehr zu Kairo. Vom „Südländischen Flair“ ist heute jener importierte Misston um Mitternacht übrig geblieben, der dir den Schlaf raubt. Sie reden von der Klimakatastrophe, doch die, die sie selber darstellen, wird ihnen nicht mal bewusst, wenn man ihnen den Spiegel vorhält. WIR, das sind wir sehr real wenn es „geil“ ist, doch WIR sind nur abstrakt, wenn es real werden soll. Schuld ist die Industrie, die Politik, „der Bush“– nicht wir, nicht „meine Familie“, nicht mein eigener Leib, jener, mit ein bisschen Hirn daran. Der läuft quasi außer Konkurrenz mit und könnte, wenn er wollte, will aber nicht, wenn er muss, weil: das wäre uncool. Und cool sein will er nur dann, wenn es heiß zugeht – vor allem auf den Zuschauer-Rängen, versteht sich.

Nehmen wir den Sport. Sie malen sich Farben ins Gesicht, tragen komische Hüte, hüllen sich in Fahnen ein – um was geht ist ihnen dabei wurscht und schnurz, Hauptsache: Sie sind adabei. Der inszenierte Frohsinn, der amokartige Jubel, die überbordende Borderline-Exzentrik – sie ist alles andere, nur keine Freude, die den eigentlichen Anlass beinhaltet. Dieser rückt in den Hintergrund, da „wir doch alle“ Fußball, - Handball – oder Biathlonfans sind. Da wird selbst das Verrückteste zum Sport erklärt, und sei es auf Scheiben schießen und Ski fahren (warum nicht auf Hunden reiten und Purzelbaum schlagen?), wichtig ist die „Äktschen“, und das am Ende das WIR zum Sieg geführt wird, wenn schon das ICH sonst nichts darüber entwickelt.

 „Die Hochkultur hat das Ringen mit der Massenkultur verloren“, sagte Sloterdijk in der PSYCHOLOGIE HEUTE. Treffend. Der Massenmensch will in der Masse sein, will die Masse sein, will in ihr untergehen. Dies ist wörtlich zu nehmen. In Mel Gibsons „Apokalypto“ steht die Maya-„Kultur“ nicht mehr im Zenit – ihr Stern sinkt bereits, als sie ihre Schlachtfeste, Kriege und Kulte feiern. In diesem Moment legen die Schiffe der Spanier an…

Das ungeschriebene Gebot: Du sollst nicht lärmen! (Ein Text aus Spanien, anno 2006)

Dass die sittlichste aller Forderungen, leise zu sein, kein biblisches Gebot, noch im einem Parteiprogramm oder den Richtlinien irgendeiner Umweltschutzorganisation zu finden ist, erscheint als der schärfste Einwand gegen die Hoffnung auf Verbesserung des menschlichen Miteinanders.

Der Sommer ist vorbei. Es war wie stets die Zeit, da fast alle Zeitgenossen glauben – bei einer Zunahme dieser Tendenz überall auf dem Erdball - man dürfe das tun, womit man anzeigt, dass man noch auf der Welt ist: lärmen!

In den letzten Jahren, so scheint es, ist beinahe dauerhaft Sommerlärmzeit – irgendwo findet sich immer ein Sommerfest, das auch ein Herbstfest sein kann, und selbst wenn es vor Kälte knackt, lassen sie es auf der Winterkirmes oder den Weihnachtsmärkten krachen, die man deshalb schon Mitte November beginnen und erst Mitte Januar enden lässt, auf dass auch der letzte Rest der kalendarischen Ruhe-Enklave zerstört wird. Als Gipfel des Frohsinns kommen dann noch in der warmen Jahreszeit italienische, spanische, portugiesische Nächte hinzu, die meist das ganze Wochenende andauern. Außerdem gibt es Massenschunkelwettbewerbe auf öffentlichen Plätzen und Multikulti-Trommel, - und Tanzereien im Angebot, und alles findet in jeder bis dahin befriedeten Straße statt – Hauptsache: es wird gelärmt.

Ich bin laut, also lebe ich!

Die lange Weile bedarf knatternder Motorräder, aufheulender Motoren, Dauerpapperlapappenderplapper-Radios mit Lautstärke 1+, um begünstigt durch Windstärke 4 bis 6, die Beschallung auch in jeden Winkel der zehn angrenzenden Quadtratkilometer zu tragen -„Bumm bumm bumm“ vibriert es - freudig wird der Rhythmus genossen, der sich der aus der meilenstiefelweiten Disco unterirdisch fortpflanzt wie ein Tsunami, um dann direkt im Bett des Schlafsuchenden über ihm zusammenzuschlagen. Der Protest verkriecht sich meist tiefer unter der Decke, man schwört sich, des morgens um halb 8 durch die ganze Stadt mit aufgedrehten, außen angebrachten Lautsprechern zu fahren – und unterlässt das dann besser doch, weil es plötzlich und überraschend gegen 7. 00 Uhr endlich ruhiger wurde und man den ersten Schlaf fand, aber: bis dahin wurde gelärmt. Unablässig, fortwährend, andauernd, und zwar so, dass man den Eindruck hat, die Lärmenden wären erst zufrieden, wenn sie andere von ihrer Existenz in Kenntnis gesetzt hätten.

„Bumm, bumm, bumm“ tönt es auch immer wieder wochenweise, aber mehrmals täglich, mal aus diesem, mal aus jenem Ort, wenn man die historischen Mauren totschießt, die man sich jetzt wieder ins Land holt. Eine geschichtliche Aufarbeitung, die dem Betrachter „spanisch“ vorkommt. Man treibt Stiere ins Wasser und schießt auf Wachteln – das Volk amüsiert sich gern draußen, wenn das Fernsehen nach zehn Stunden innen langweilt.

Aber das ist ein Phänomen: überall. Warum sich die Deutschen, die zwar nicht zu den lautesten Nationen gehören (Platz 1 und 2 haben die Spanier und die Japaner inne), aber immerhin doch so laut sind, dass sie im „Alten Europa“ als Lärmende wahrgenommen werden, doch am Umweltschutz des guten Gewissens so sehr klammern, bei dem beständig der Lärmschutz an der Urquelle ausgenommen wird, ist nicht der einzige unergründliche Widerspruch der Volksmeinung über die eigene Wahrnehmung.

Lärm schädigt – doch die Bekämpfung von Platzangst im Hühnerstall genießt eine höhere Priorität als die Nachtruhe von denkenden und arbeitenden Menschen, warum auch nicht, denken doch die Verantwortlichen für Umwelt und Verbraucherpolitik an ihresgleichen, nicht aber an die fremden Wesen, denen die Bekämpfung des Ursache-Wirkung - Lärmprinzips wichtiger ist, als Vogelgrippen-Hysterie und Dosenpfand.

Warum leise, wenn es auch laut geht?

„A, a, a, a, a, a“, die stakkatohaften Töne, gepresst, immer kürzer, höher und lauter werdend, bestehend aus Lauten, die auch Gänse im Rudel von sich geben und kaum von denen zu unterscheiden, wehen aus heiserer weiblicher Kehle von jenem Platz herüber, den die Menge zur gemeinschaftlichen und Geschlechter gemischten Wochenendsauferei immer dann auswählt, wenn die Last der schweren Körper und die Leichtigkeit der Brieftaschen wieder nicht ausreichen, um einen der öffentlich zugänglichen Orte aufzusuchen, an dem man mit anderen und/oder Gleichgesinnten, dem kollektiven Absingen irgendeines Liedgutes oder der Spaß-Brüllerei nach Unterleibswitzchen frönen dürfte, ohne dass jemand auch nur einen Gedanken daran verschwendet, dass es auch noch andere Menschen außerhalb des versammelten Kreises gibt, die doch tatsächlich etwas Unnatürliches wollen, und zwar: Ruhe haben.

„Öhöhöhöhööö“, meldet sich der männliche Teil der Gemeinschaft zu Wort, dem, verzögert, aber doch wenig schüchtern, ein „Uuuhhhahahahaaa“ der Frauen beigemengt wird und darauf hindeutet, nun sei die 2-Promillegrenze über, und damit endgültig das Gesprächsniveau endgültig unterschritten, jedoch akustisch zu neuen Belästigungen in nie gekannter Höhe befähigt. Private Feiern im Wohnumfeld werden in Deutschland oder Spanien beständig noch immer zu einem Event der Polizeisirenen schrillen lässt.

Wer glaubte, den schlimmsten Auswüchsen in deutschen Landen entronnen zu sein, ist in Spanien vom Regen in den Ozean gefallen. Der Ruhesuchende ist ein Unikum, ein Ausgestoßener, einer, der von der Masse auf „Grübelkaten“ verwiesen wird, wo er gefälligst vor sich hinschimmeln soll, wenn er es an so offensichtlich an Geselligkeit mangeln lässt. Wer keine Gedanken zum Austauschen hat, meinte sinngemäß Schopenhauer, tauscht Karten aus. Fürwahr, aber er kannte das Fernsehen, das Motorrad, Auto-Musikboxen und die Disco noch nicht. Redet da jemand noch vom Fortschritt?

 

33 Kommentare »

  1. Keine “Musels” weit und breit, aber schlimmer als anderswo. Dorfidylle in Hessen.

    Kommentar von Campo-News — 25. August 2010 @ 06:39

  2. Man muss feststellen, dass der deutsche aggressive Dorfmob ebenso strukturell völkisch und damit negativ-rechts ist wie andere Clans und ein Engagement dafür zu entfallen hat, weil der Horizont für alles was nicht so ist wie sie selbst, nicht vorhanden ist.

    Kommentar von Campo-News — 26. August 2010 @ 09:58

  3. BILD-ZEITUNG -

    Dienstag, 24. August 2010, 15:21 Uhr
    Männer wollen krähenden Hahn sprengen

    Drei angetrunkene Männer wollten in Freienhagen (Hessen) einen krähenden Hahn in die Luft sprengen. Dabei wurde einer von ihnen schwer verletzt. Sie hatten ein Rohr mit Schwarzpulver gefüllt. Doch die „Bombe” detonierte im Hühnerstall zu früh und zeriss einem Zecher (38) die Hand. Weil das Motiv zunächst unklar war, wurde ein Wohnhaus evakuiert. Bei der Explosion starben zwei Hühner.

    Kommentar von Campo-News — 26. August 2010 @ 14:11

  4. Drei Freienhagener im Alter zwischen 38 und 47 Jahren hatten in der Nacht wohl zu tief ins Glas geschaut, berichtete die Polizei. Dabei entstand die Idee, einen nächtlichen Störenfried – Silvas Hahn – durch eine Explosion zur Ruhe zu bringen. Das Gerät detonierte jedoch beim Entzünden zu früh. Der 38-jährige wurde schwer verletzt und in ein Kasseler Krankenhaus eingeliefert.

    Kommentar von Campo-News — 26. August 2010 @ 14:12

  5. 24.08.2010 | 14:15 Uhr
    POL-KB: Waldeck-Freienhagen - 38-jähriger bei Explosion schwer verletzt

    Korbach (ots) - Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Kassel und der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg

    Am vergangenen Sonntag, in den frühen Morgenstunden, riss eine Explosion in der Ortsmitte von Freienhagen die Schlafenden gegen 03:00 Uhr aus dem Bett. Ein an einem Hühnerstall angebrachtes Rohrstück, gefüllt mit einem gebräuchlichen Explosivmittel, war zur Detonation gebracht worden.

    Drei Freienhagener Männer im Alter zwischen 38 und 47 Jahren hatten in der Nacht zu Sonntag scheinbar zu tief ins Glas geschaut. Letztlich war dabei die Idee geboren, einen nächtlichen Störenfried, nämlich einen Hahn, durch eine nachhaltige Explosion zur Ruhe zu bringen. Schnell war eine entsprechende Vorrichtung zusammengebaut und vermutlich mit Schwarzpulver befüllt worden.

    Tragischerweise detonierte die Gerätschaft beim Entzünden am Hühnerstall viel zu früh. Einer der Akteure, ein 38-jähriger, wurde dadurch erheblich an der rechten Hand verletzt. Der Mann musste schwer blutend und mit einer zerfetzten Hand ärztlich versorgt werden und befindet sich nun in stationärer Behandlung in Kassel.

    Da zunächst der Umfang und die Zielrichtung des Geschehens unklar waren, erfolgte die Evakuierung und Durchsuchung eines Wohnhauses, sowie Stallungen und eine Werkstatt wurden unter Hinzuziehung eines Sprengstoffspürhundes durchsucht. Weitere gefährliche Gegenstände wurden dabei jedoch nicht gefunden.

    Die Kriminalpolizei ermittelt nun gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Kassel gegen die drei Herren aus Freienhagen.

    Traurige Bilanz des Ganzen: Ein schwerverletzter Mann, zwei getötete Hühner, jedoch nur geringer Sachschaden am Hühnerstall.

    Polizeipräsidium Nordhessen

    Kommentar von Campo-News — 26. August 2010 @ 14:37

  6. Die Besitzer der Hühner, Hafije Peci und Alfonso Silva, “wären fast aus dem Bett gefallen, so laut war die Explosion”, wie sie gegenüber 112-magazin.de berichten. Beide hatten in der Nacht weniger Angst um die Hühner als viel mehr um ihre Tochter Cheyenne. Das acht Monate alte Mädchen schlief in einem Zimmer, das an die Scheune angrenzt, in der auch der Hühnerstall liegt. Hätte die Explosion die Scheune in Brand gesetzt, hätte auch das Baby sterben können. Dazu kam es glücklicherweise nicht.

    Streit mit dem Täter habe es zuvor nie gegeben - offenbar aber eine anonyme Beschwerde über den angeblichen Krach der Hühner. “Wir leben auf dem Land”, sagt Hafije Peci verwundert. In der besagten Nacht hatte der Hahn übrigens nach Angaben seiner Besitzer überhaupt nicht gekräht - und der später Verletzte und seine Freunde hätten an anderer Stelle als zu Hause gegenüber (Bild 2) gefeiert. “Er hätte einfach mit einem Luftgewehr auf den Hahn schießen sollen, dann wäre er an einer Bleivergiftung gestorben”, sagt Alfonso Silva. Für derlei gefährliches Vorgehen wie am frühen Sonntagmorgen hat er jedoch kein Verständnis.

    Der 38-Jährige, der nach unseren Informationen in der Schützengilde aktiv ist, lag am Dienstag immer noch in einem Kasseler Krankenhaus. Angehörige wollten sich gegenüber 112-magazin.de zu dem Fall “auf Anraten unseres Anwalts” nicht äußern. (pfa)

    Kommentar von Campo-News — 26. August 2010 @ 14:43

  7. Wer andern eine Bombe baut
    Tierquäler bei Attentat auf Hahn schwer verletzt

    Ausreichend alkoholisiert haben drei Männer in Nordhessen versucht einen Hahn mit einer Rohrbombe zu töten. Dabei wurde einer von ihnen schwer verletzt.

    Großalarm im niedersächsischen Freienhagen, nach einem Attentat mit einer Rohrbombe. Ein Wohnhaus wurde vorsorglich evakuiert, weil die Hintergründe der Bombenexplosion nicht klar waren. Doch die Wahrheit war verrückter, als sich Polizei und Staatsanwaltschaft hätten vorstellen können:

    Weil ein Hahn mitten in der Macht krähte, kamen drei angetrunkene Freunde in Nordhessen derart in Rage, dass sie das Tier mit einer Explosion zum Schweigen bringen wollten. Doch das ging gründlich daneben. Nach einer Zechtour in Freienhagen füllte das Trio in der Nacht zu Sonntag ein Rohr mit Schwarzpulver. Dann brachten sie die Rohrbombe am Hühnerstall an. Die Bombe sei jedoch zu früh explodiert und habe einem 38-Jährigen die Hand zerrissen, berichteten die Polizei Waldeck-Frankenberg und die Kasseler Staatsanwaltschaft.

    Wie es dem Hahn geht, ist bislang nicht bekannt. Allerdings fielen dem Attentat zwei unschuldige Hühner zum Opfer.

    Kommentar von Campo-News — 26. August 2010 @ 14:48

  8. *sing*

    My home town

    Kommentar von Campo-News — 26. August 2010 @ 20:47

  9. Ab 13. 15 in der Hessenschau von Dienstag. Ich habe auch gestern mit den freundlichen Leuten gesprochen. Die Dörfler sind hingegen, vor allem im Internet, vehement aggressiv aufgetreten und rechtfertigen die Aktion tendenziell.

    Kommentar von Campo-News — 27. August 2010 @ 10:50

  10. Augsburger Allgemeine: “Männer wollten Hahn sprengen
    24.08.2010 16:58 Uhr

    Mitten in der Nacht krähte ein Hahn. Das brachte drei angetrunkene Freunde in Nordhessen so in Rage, dass sie das Tier mit einer Explosion zum Schweigen bringen wollten. Dabei wurde einer von ihnen schwer verletzt.

    Nach einer Zechtour in Freienhagen hatte das Trio in der Nacht zu Sonntag ein Rohr mit Schwarzpulver gefüllt und am Hühnerstall angebracht. Die «Bombe» sei jedoch zu früh explodiert und habe einem 38-Jährigen die Hand zerrissen, berichteten die Polizei Waldeck-Frankenberg und die Kasseler Staatsanwaltschaft am Dienstag. Weil das Motiv zunächst unklar war, wurde ein Wohnhaus evakuiert. Bei der Explosion starben zudem zwei Hühner.

    Kommentar von Campo-News — 28. August 2010 @ 14:15

  11. So möchte ich ich hiermit auf eine interessante Homepage eines Neu-Waldeckers aufmerksam machen, der sich auch seine speziellen Gedanken über die neue “Heimat” machte. Hier geht es lang - http://www.schauhin-am-edersee.de/main.html?src=%2F

    Kommentar von Campo-News — 31. Oktober 2010 @ 10:31

  12. Erst wenn diese Inzuchtriten verschwunden sind, ist Deutschand zivilisiert - http://www.spiegel.de/reise/deutschland/nikolaus-brauch-auf-borkum-a-937407.html

    Kommentar von Campo-News — 6. Dezember 2013 @ 10:15

  13. http://www.focus.de/wissen/mensch/buttnmandl-und-kramperl-die-unheimlichen-geister-von-berchtesgaden_id_3463876.html

    Kommentar von Campo-News — 8. Dezember 2013 @ 08:41

  14. http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/muslimischer-schuetzenkoenig-kommentar-zu-schuetzenvereinen-a-984640.html

    Kommentar von Campo-News — 6. August 2014 @ 06:18

  15. Sie rasen auch gern auf abschüssigen Bürgersteigen auf Fußgänger los, und wenn man sie darauf hinweist, dass sie sich auf einen Fußweg befinden, brüllen sie: Halts Maul! Die Stoppschilder, die zur Zeit die Ampel ersetzen, werden von der Mehrheit der Autofahrer völlig ignoriert; ob Kinder am Überweg stehen oder Gehbehinderte oder Mütter mit Kinderwagen, das geht ihnen völlig am Arsch vorbei. - http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/von_einbahnstrassen_und_fruehkindlichem_narzissmus So was wie das hier, wurde uns berichtet, erleben Streifenpolizisten täglich von morgens bis abends. Keiner mache jemals mehr etwas verkehrt. So etwas wie Schuldbewusstsein, das gäbe es im Gegensatz zu früher gar nicht mehr. Es hätte auch gar keinen Sinn, die Unfallverursacher über ihr Fehlverhalten aufzuklären, das ginge hier rein und da wieder raus.

    Kommentar von Campo-News — 22. August 2014 @ 10:14

  16. Warum sie nicht mit den Eltern reden, fragte Abu. Das würden sie tun, habe der Polizist gesagt. Die Eltern aber würden nicht fragen: “Was hat mein Kind angestellt?” Sondern: “Warum belästigen Sie mein Kind?” Das Problem, sagt Abu, seien Mutter und Vater, nicht Sohn und Tochter. Manche Eltern neigen nun mal dazu, in jeder Lausbubentat einen Geniestreich zu vermuten und vergessen dabei, ihre Kinder zu erziehen. - http://www.spiegel.de/panorama/zettelgold-ladenbesitzer-in-usa-verbietet-kindern-zutritt-zu-geschaeft-a-988748.html

    Kommentar von Campo-News — 3. September 2014 @ 06:47

  17. http://www.pi-news.net/2015/06/bratislava-englaender-ziehen-blank/

    Kommentar von Campo-News — 20. Juni 2015 @ 05:47

  18. “Das alles erinnert mich an die Nazis“, hatte er dem stellvertretenden Ortsvorsteher in einem Telefonat später einmal gesagt. Diese Äußerung hat den Kommunalpolitiker tief getroffen. “Wir sind keine Nazis“, beteuert er.
    Dorf-Mobbing wie in diesem Fall ist indes auf den Dörfern rund um Marburg keine Seltenheit. Dem HU-Ortsverband Marburg sind etwa 20 verschiedene Fälle aus Mittelhessen bekannt, die ähnlich abgelaufen sind wie der beschriebene. http://hu-marburg.de/homepage/frieden/info.php?id=150

    Kommentar von Campo-News — 30. Juni 2015 @ 08:36

  19. Auch die Fortpflanzung und Vermehrung der Dorfgemeinschaft kam oftmals durch Inzucht zustande. Selbst heute ist es in gewissen Dörfern noch so, dass dort bei den wirklich “Einheimischen” jeder mit jedem irgendwie blutsverwandt ist.
    Frisches Blut kam ins Dorf indem man fremde Dörfer überfiel, die Männer tötete und die Frauen und Kinder als Raubgut und Sklaven mitnahm. - http://forum.mobbing.net/showthread.php/6847-Mobbing-durch-eigene-Verwandschaft-feige-Gewalt-und-Verbreitung-von-L%C3%BCgen-und-Intrigen

    Kommentar von Campo-News — 30. Juni 2015 @ 08:51

  20. Der Witz ist: Seit wir am Zweitwohnsitz (während der Woche) nicht mehr in einem kleinen Ort wohnen, sondern in einer Stadt, Nähe Bahnhof, ist es tausendmal ruhiger. Vorher hast Du Lärmterror durch Horden von nicht erzogenen Kindern gehabt und dazu “liebe” Nachbarn, die das ganze Wochenende Heimwerker gespielt haben, vorzugsweise mit der Flex. Super, toll. Man konnte weder Frühstücken am Wochenende (Heimwerker, 10 Jahre lang am Stück!) noch abends grillen. Ging nicht. Hier in der Stadt, am Bahnhof, Karstadt 10 Minuten zu Fuss, ist es ruhig. Hier kann ich morgens frühstücken, lesen, abends grillen, keiner textet einen zu, keiner schaut Dich blöd an, wenn du nen neues Auto gekauft hat. http://www.macuser.de/forum/thema/689399-nur-noch-grossstadt-nicht-bezahlbar-land-schlecht-bezahlt-wohin-treibt-es-euc/page7

    Kommentar von Campo-News — 30. Juni 2015 @ 13:37

  21. Daraufhin gab es ein Gespräch das dann wirklich unfreundlich endete, ich habe Sie gefragt was denn los ist und Sie meinte wir wären halt Exoten und Zugezogene und da sei das halt so. Seitdem ist das Verhältnis schlimm….

    Hallo,

    ich habe deinen Beitrag gelesen. Ich muss sagen. Ich merke es auch selber. Allerdings wohne ich schon seit 14 Jahren in unserem Kaff. Leider haben wir ein Haus gekauft. Nun habe ich keine kleinen Kinder mehr. Gemobbt werde ich auch nicht, sondern ignoriert. Man wird nicht gegrüßt, nicht angeschaut. Ich habe mich daran gewöhnt, ich grüße auch keinen mehr. Ich habe jahrelang versucht mich zu integrieren, zwecklos. Vor allem das katholische Volk ist so was von falsch und hinterhältig. Ich muss auch sagen durch die jahrelange Inzucht (heiraten im Dorf herum), haben die einen mächtig zu laufen. http://forum.mobbing.net/showthread.php/2873-Mobbing-im-Dorf

    Kommentar von Campo-News — 30. Juni 2015 @ 13:43

  22. nicht grüßen, nicht sehen wollen, nicht freundlich-sein-können
    s.o. genanntes Verhalten wird 1 zu 1 von älterer Generation übernommen,
    Sämtliche unserer Handlungen werden öffentlich kommentiert (sinnlos blamiert),
    beobachtet, zum Teil imitiert oder belacht
    Eifel Landschaft mit Blutgruppe “I” (wir sind nicht mit dem Rest vom Ort verwandt)
    Das Ganze scheint eine kollektive Psychose zu sein, die das komplette Dorf teilt.
    Wer nicht mitspielt, wird Spielball des hier traditionellen Gruppenmobbings. http://forum.mobbing.net/showthread.php/3786-Dorf-Mobbing

    Kommentar von Campo-News — 30. Juni 2015 @ 13:47

  23. „Es herrscht eine bedenkliche Verkehrsmoral.“ - http://www.focus.de/panorama/welt/beamte-verbrennen-auf-dem-standstreifen-nimmt-perverse-zuege-an-polizisten-riskieren-auf-der-autobahn-taeglich-ihr-leben_id_4793772.html

    Wie überall!

    Kommentar von Campo-News — 3. Juli 2015 @ 13:11

  24. http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/das_gedicht_zum_morgen_danach

    Kommentar von Campo-News — 4. Juli 2015 @ 09:44

  25. DAS haben sie sich doch herangezüchtet - http://www.hna.de/kassel/mitte-kassel-ort248256/rowdys-rasen-nachts-durch-kassels-city-5237686.html?cmp=dnlhna

    Kommentar von Campo-News — 13. Juli 2015 @ 15:07

  26. Alles was da herum passiert, tickt ähnlich - http://www.pi-news.net/2015/07/koeln-illegales-autorennen-bmw-toetet-radler/

    Kommentar von Campo-News — 15. Juli 2015 @ 07:03

  27. http://www.focus.de/auto/ratgeber/sicherheit/illegale-autorennen-kosten-menschenleben-polizei-gewerkschaft-fordert-ps-obergrenze-fuer-junge-autofahrer_id_4818330.html

    Kommentar von Campo-News — 16. Juli 2015 @ 08:57

  28. http://landundforst.agrarheute.com/landfrust

    Kommentar von Campo-News — 28. Juli 2015 @ 10:44

  29. Für Doviasch ist es aber ein weiterer Tropfen im schon fast vollen Fass. Er schimpft auf die Polizei, der das alles egal sei. http://www.hna.de/kassel/kreis-kassel/lohfelden-ort53240/krank-durch-dauerlaerm-kreisel-lindenberg-lohfelden-5300572.html?cmp=dnlhna

    Kommentar von Campo-News — 29. Juli 2015 @ 15:14

  30. In der Nacht zum Samstag wurde zudem eine Flüchtlingsunterkunft im hessischen Schmitten (Hochtaunuskreis) mit Farbkugeln beschossen. Die Farbkugeln wurden vermutlich aus einer Paintball-Waffe abgefeuert. Für die Bewohner der Unterkunft bestand nach Angaben der Polizei zu keiner Zeit eine Gefahr.

    Kommentar von Campo-News — 10. Januar 2016 @ 14:26

  31. http://www.focus.de/regional/koeln/20-einsaetze-mottowoche-beginnt-krawall-abiturienten-sorgen-fuer-dauereinsatz-der-koelner-polizei_id_5355751.html

    Kommentar von Campo-News — 14. März 2016 @ 08:13

  32. http://www.wlz-online.de/sport/lokalsport/skispringer-ich-noah-stuhlmann-spezieller-taktik-7318370.html

    Kommentar von Campo-News — 24. Januar 2017 @ 08:00

  33. http://www.wlz-online.de/waldeck/korbach/tritt-gesicht-27-jaehriger-lelbach-verletzt-7319740.html

    Lächerlich, die Jungs sind 27 bsi 31 und alles andere erspare ich mir – http://www.bento.de/gefuehle/ballermann-2018-so-erleben-freunde-einen-abend-an-der-partymeile-2603651/#refsponi

    Kommentar von Campo-News — 24. Januar 2017 @ 16:01

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