Campo de Criptana




2. April 2017

Wie kann die AfD eine erfolgreiche Partei werden? Der Stufen-Plan zur erfüllten Harmonie!

Abgelegt unter: Allgemein — Campo-News @ 18:56

1. Rausschmeißen! Höcke! Poggenburg! Gauland! Hampel! Alle raus! Raus! Raus! Raus! Und alle die damit zusammenhängen!

2. Pretzell und Petry raus! Raus damit! Wegen der Kontakte zu Le Pen, Schießbefehl - und Berliner Attentatsäußerungen! Das ist alles schädlich! Also raus damit!

3. Alle nichtliberalen und irgendwie konfliktträchtigen Personen müssen raus! Raus! Raus! Raus!

4. Der Parteislogan heißt von nun an: “Die Partei, die Partei, die hat immer recht!”

5. Auf einem Sonderpartei “Unsere Partei wird föner” fusionieren Bernd Luckes LKR und die Rest-AfD. Die Partei führt nun den Namen “Liberal liberale Liberalisierer” “LiLiLi”.

6. Die Doppelspitze Bernd Lucke und Leila Bilge wird mit 99,9% der Stimmen gewählt. Drei offen auftretende Widerständler werden sofort ausgeschossen.

7. Die allseitige Harmonie des früheren Zustandes wurde nun wiederhergestellt.

8. Die LiLiLi erzielt bei der Bundestagswahl satte 0,9%. Die Doppelspitze verkündet: “Wir haben unser Ziel erreicht”!

13 Kommentare »

  1. ”Die aktuelle Verengung der deutschen Erinnerungskultur auf die Zeit des Nationalsozialismus ist zugunsten einer erweiterten Geschichtsbetrachtung aufzubrechen.” Hmm, kann auch sein, das steht unter 7.4. im AfD Programm. Eigenartig.

    Kommentar von Campo-News — 20. April 2017 @ 06:20

  2. Mir ist kein Beispiel in der Geschichte Deutschlands bekannt, da ein Parteivorsitzender eine derart parteischädigende Aktion durchführte, wie sie heute Frauke Petry vorgestellte. Dabei geht es sowohl um den Zeitpunkt, die Form und den Inhalt, der in nie dagewesener Form Mitglieder der eigenen Partei beschmutzt. Im Normalfall müsste ein Parteiausschlussverfahren erfolgen.

    Kommentar von Campo-News — 20. April 2017 @ 09:54

  3. Aha! Von daher weht der Wind! “Während Petry immerhin zu einem kritischen Dialog beispielsweise mit dem Zentralrat der Muslime bereit gewesen sei, hätten sich dem andere Parteiführende komplett verweigert, sagte Zentralratsvorsitzender Aiman Mazyek der Neuen Osnabrücker Zeitung.” https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2017/zentralrat-der-muslime-befuerchtet-radikalisierung-der-afd/

    Kommentar von Campo-News — 20. April 2017 @ 10:11

  4. Tanja Krienen: Liebe Frauke Pretzell! Oder soll ich Sie Petry nennen? Egal. Ich möchte jedenfalls ihre verschwätzte Unaufmerksamkeit auf einen kleinen, fast hundert Jahre alten Text lenken. Er ist von Erich Mühsam und heißt “Streit und Kampf”. Lesen Sie und ihr Mann gern Gedichte?

    Frauke P.: Wir lesen uns mühsam von Gedicht zu Gedicht.
    Nur Erich Mühsam lesen wir nicht. Wir bleiben tumb!
    Wir nehren uns kärglich von Rohkostnahrung.
    Und hegen die Seele. Und pflegen die Paarung.*

    Tanja Krienen: Ach so. Das dachte ich mir. Muss ja auch mal sein. Doch wie dem auch sei: es schadet nicht zuzuhören, aber wenn man nicht für die richtige Sache kämpft und der Inhalt wurscht ist, weil es nur um das Pöstchen geht, dann - - - aber vielleicht fällt ja doch der Groschen -

    Streit und Kampf

    Nicht nötig ist’s, nach Schritt und Takt
    Gehorsam vorwärts zu marschieren.
    Doch wenn der Hahn der Flinte knackt,
    Dann miteinander zugepackt
    Und nicht den Nebenmann verlieren!

    Schlagt zwanzig Freiheitstheorien
    Euch gegenseitig um die Ohren
    Und singt nach hundert Melodien –
    Doch gilt es in den Kampf zu ziehen,
    Dann sei der gleiche Eid geschworen!

    Aktionsprogramm, Parteistatut,
    Richtlinien und Verhaltungslehren –
    Schöpft nur aus allen Quellen Mut!
    Ein jedes Kampfsystem ist gut,
    Das nicht versagt vor den Gewehren!

    Darum solang kein Feind euch droht,
    Verschont einander nicht mit Glossen.
    Doch weckt euch einst der Ruf der Not,
    Dann weht das einige Banner rot**
    Voran den einigen Genossen!***

    *Werner Finck, Wandervogel-Parodie
    ** ***Steht so im Original, müsste man mal modifizieren.

    Kommentar von Campo-News — 21. April 2017 @ 12:28

  5. Völlig antifaktisch: Nicht Höcke kostet Zuspruch, sondern die mediale Kampagne zugunsten des Internationalen Martin Schlunz und, mehr noch, die stalinistischen Aktionen zum Ausschluss missliebiger Parteimitglieder durch Frau Pretzell. Der Artikel desinformiert und bezieht nachträglich Partei für den ominösen Bund Freier Bürger, der im Gegensatz zu den Republikanern als bewusst “rechter” Entwurf hochgeschaukelt wird. https://jungefreiheit.de/debatte/forum/2017/aus-schaden-klug-werden/

    Kommentar von Campo-News — 21. April 2017 @ 15:35

  6. Die Narren und “Der Meuthenmensch”. Zwei Bemerkungen zum AfD-Parteitag.

    1. In der Berichterstattung über “Proteste”, wie man Pöbeleien und Hassreden jetzt nennt, gegen den Parteitag der AfD in Köln, ließ die “Tagessschau 24″ unfreiwillig ein Stückchen Wahrheit in die deutschen Wohnzimmer. Es seien dort “bunt und friedlich” - ich hingegen sah nur unifarbend rot - “Kirchen, Gewerkschaften und Karnevalsvereine” auf die Straße gegangen. Dass sie die medial hochgeputschte Quantitätserwartung um 80% verfehlten, sagte die Versprecherin nicht. Aber halten wir noch einmal die Reihung fest: “Kirchen, Gewerkschaften und Karnevalsvereine”. Sie hätte auch kurz zusammenfassen können: Narren! Gefährlicher als Horror-Clowns!

    2. Das Schicksal John Merricks wurde durch die Verfilmung “Der Elefantenmensch” weltbekannt und verbreitete die volkstümliche Erklärung für Missbildungen, nach der Schwangere ein gezeichnetes Kind gebären, das so aussieht wie das Objekt, über welches sie sich erschreckten. Der Film zeigt zweimal in kurzen, nachtmahrschen Sequenzen, einen Elefanten, der die visionenimaginirende Person niedertrampelt. Meine Oma, die manche “Dönekes” von sich gab, welche sich erstaunlicherweise meist als wahr herausstellten, erzählte mir eine Begebenheit aus ihrer Zeit als Briefträgerin in den 40er Jahren. Da habe es in ihrem Bezirk ein Haus gegeben, in dem, so die tuschelnden Nachbarn, ein Kind vor den Augen der Welt versteckt gelebt haben soll. Und tatsächlich! An irgendeinem Tag in irgendeinem Jahr, will meine Oma es ganz kurz - schwupps und husch - hinter einer Gardine gesehen haben: einen kindlichen Kopf mit einer Löwenmähne! Denn, so hieß es, die Mutter habe sich einst im Zoo vor einem heranspringenden Löwen erschrocken. So wars. Ich schwörs. Nun begab es sich auf dem Parteitag der AfD, dass Frauke Petze(ll) sich auf hohem Stuhle spreizte. Doch da! Plötzlich! Man wird eines Tages sagen: “Das Kind sieht aus wie Jörg Meuthen!” - “Der Meuthenmensch”!

    Kommentar von Campo-News — 23. April 2017 @ 11:08

  7. Der NRW-Landesvorsitzende der AfD Pretzell, hat jetzt eine Beinahe-Onemanshow als Wahlspot(t) mit Guido Reil, dem Parteibergmann, als (Ab)-Steiger inszeniert. Man sollte diese Propaganda ausbauen. Vorschlag.

    Wahlspot(t) Nr. 2: Die AfD und das Gesundheitswesen

    Darsteller: Pretze, Guido R. und Leily B.

    Guido kommt in das Behandlungszimmer: “Lieber Dr. vonne Affdee, bitte helf mich wegen datt rumoren in mein Bauch. Datt tut mich so piesacken!”

    Pretze: “Professor, lieber Freund! (Wendet sich zur Kamera): “Wir sind nämlich eine Professorenpartei.” (Zurück zum armen Guido): “Wenn wir in den Landtag von NRW kommen, müssen Sie nicht mehr leiden. Das sage ich ihnen auch als verantwortungsvoller Vater.”

    Guido: “Mach ja allet sein, libba Professor, aber getz hab ich sonne Piene, keär keär Keärlokiste…!

    Pretze: “Schauen wir uns das mal an! Ist es eine Stopfleber von all dem ungesunden und imperialistischen US-Fraß…?”

    Guido: “Nä, kommt wo äher durch die Pilskes…?

    Pretze: “…oder von den gesellschaftlichen Verhältnissen!? Wir wissen doch: Merkel muss weg! Die ist an allem schuld! Wir werden uns das einmal genauer anschauen! Wozu sind wir denn eine Professorenpartei?”

    Scharfer Schnitt - Der arme Guido liegt im OP, weißes Gewand, Bauch teilweise frei

    Guido: “Ich bin ja strotzsozial, aba scheiße datt, die ganze Apparattemedzin is fürn Asch. Muttendatt sein?”

    Pretze: “Nein, das muss nicht sein. Damit sind schon mitten in der Politik oder “in die Politik” wenn ihnen das lieber ist, lieber Guido! (Wendet sich wieder direkt zur Kamera): Mit uns, mit der AfD, bekommen Sie auch die alternative Medizin auf die sie schon lange gewartet! Was Apparate? Was Operation? Was helfende Medizin? Nehmen Sie Kügelchen und lassen Sie sich die Hand auflegen, das wird wirken. Wir lieben Yin und Yang, Homöopathie, Apathie, Anti-Empathie und Spökenkiekereien ohne Ende.”

    Guido: “Wenn datt ma gut gehn tut.”

    Pretze: “Ganz sicher und wenn nicht, haben wir noch unsere Schwester Leila!”

    Leila B. kommt herein.

    Guido: “Wat ist dat dann? Sieht ja aus wie bei mir um de Ecke auße Dönerbude.”

    Leila: “Nix verstehn. Herr Professor, Tupfer weg.”

    Pretze: “Brauchen wir auch nicht. (Wendet sich abschließend zur Kamera) Denn wenn SIE uns am 14. Mai wählen, so wählen SIE auch die Alternative Medizin, ohne jeden Gen-Schnickschnack, weil >Diese können bei Einhaltung von zu definierenden Qualitätsstandards eine sinnvolle Ergänzung zur herkömmlichen Medizin darstellen. In jedem Fall ist eine ganzheitliche Betrachtung und Behandlung des Patienten notwendig, um der Zunahme von chronischen Erkrankungen und von Therapieresistenzen entgegenzuwirken.<

    Guido: “Wat heißt das nu für mich?

    Leila: “Klappse!”

    Guido: “Au nä, die Piene sin immer noch da.”

    Pretze: “Und ich muss jetzt schnell in den Kreißsaal. Meine Frau kreischt.”

    Abspann: Am 14. Mai 2017 AfD wählen!

    Wahlspot(t) Nr. 3: Die AfD und die Jagd!

    Darsteller: Pretze und Frau Wackler-Demenzki

    Tusch! Pretzes Kopf kommt langsam ins Bild: Schaut nach links, nach rechts, dann in die Kamera: “Da sind Sie ja wieder und ich bin der Förster.” Nun sieht man ihn vollständig in grün-brauner Robe, das Gewehr lässig über die Aktentasche gelehnt, der Schritt griffig federnd. Förster im Forst.

    Plötzlich geht mit lauten Krawumm der Boden auf: Frau Wackler-Demenzki steht vor ihm: “Lieber Herr Professor! Wir leiden bei uns in Bochum so an den bösen und herumstreuenden Katzen.”

    Pretze: “Haben Sie wirklich streuend gesagt?”

    Wackler-Demenzki: “Ja, das sagen wir so in Bochum, fragen Sie mal den Guido von nebenan! Also: diese Viecher. Mein Mann sagt das auch. Mein Mann und ich haben zwei Vögel. Beide. Wir wollen das nicht. Das hat absolulle Prilozität”!

    Pretze. “Da können Sie sich auf uns verlassen. Fragen Sie mal unsere russlanddeutschen Freunde! Wir knallen ab, was uns vor die Flinte läuft. Die Musels machen das auch gar nicht so schlecht. Bubikopf und ich waren mal dort. Ganz sauber da und hoch hinaus bauen sie alle. Wo war ich stehen geblieben? Die AfD sagt ganz klar (dreht sich wieder zur Kamera): „Viele Vogelarten können sich nicht gegen die ursprünglich in Deutschland nicht heimischen (zwinkert kurz), wildernden, Katzen schützen. Ihr Abschuss gehört zu den zahlreichen zusätzlichen Aufgaben, zu denen die Jägerschaft verpflichtet ist. Das Jagdrecht muss sich der Nachhaltigkeit, d.h. dem Einklang von Tier und Natur, widmen und darf nicht aus ideologischen Gründen eingeschränkt werden.”

    Abspann: Wählen Sie am 14. Mai die AfD! Nur sie schießt scharf auf die verdammten Katzenvieher! Reiben wir darauf einen Salamander!

    Kommentar von Campo-News — 27. April 2017 @ 15:00

  8. “Biodeutscher” für AfD nicht tragbar. Nach dem Parteibeschluss, der “Rassismus” (wahrscheinlich nach der Komintern-Defintion von 1935) ablehnt und sich damit in die Phanlanx der Antifa einreiht, macht die Partei ernst. “Der Landesvorstand befand am Mittwochabend, Weber habe die Grundsätze der Partei verletzt: „Er fügt der Partei dadurch schweren Schaden im öffentlichen Ansehen zu. Die Bezugnahme auf ,Biodeutsche‘, mit zwei deutschen Eltern und vier deutschen Großeltern, lässt Raum für Spekulationen auf rassistischen Hintergrund.“ Der AfD gehe es zwar um die Bewahrung der deutschen Kultur. Aber: „Hier mitzutun, sind nicht nur alle Bürger mit zwei deutschen Vorgenerationen eingeladen.“ Der Landesvorstand drohte Weber mit „härteren Ordnungsmaßnahmen“, sollte er seine Worte wiederholen oder Vergleichbares äußern. http://www.faz.net/aktuell/politik/mecklenburg-vorpommern-afd-mahnt-abgeordneten-ab-14990421.html

    Kommentar von Campo-News — 27. April 2017 @ 15:03

  9. http://de.diebesucher.wikia.com/wiki/Anna

    Kommentar von Campo-News — 19. Mai 2017 @ 10:34

  10. Tanja Krienen
    Tanja Krienen Hans Haussaum, was meinen Sie genau? Etwa das, was Höcke sagte: “Die aktuelle Verengung der deutschen Erinnerungskultur auf die Zeit des Nationalsozialismus ist zugunsten einer erweiterten Geschichtsbetrachtung aufzubrechen.”
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    Hans Hausberger
    Hans Hausberger nein frau tanja kruener, ich hab aber keinen anlaß, seinen andauernden nazi-retro-sprech hier auszubreiten.
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    Tanja Krienen
    Tanja Krienen Hans Hausberger Ja, ganz schlimm, diese AfD-Programmik Herr Schaumberger.
    Tanja Krienen Hans Hausberger Ja, ganz schlimm, diese AfD-Programmik Herr Schaumberger.
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    Hans Hausberger
    Hans Hausberger “hitler war nicht NUR schlecht” ist teil der afd-programmatik? und die afrikaner hätten das fortpflanzungsverhalten niederer tiere unterhalb der säugetiere, wäre teil des AfD-Programms? Drehen sie grad durch? oder sind sie selber Nazi, Krienen???
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    Tanja Krienen
    Tanja Krienen Hans Hausberger Pass auf was du sagst, linker Antifavogel unter dem Deckmantel der Speerspitze der linken Reaktion! Wenn du die Verkürzungen der Bertelsmannpresse übernimmst, so zeigst du, welch Heinzelmannmännchen du bist. Und was die Fortpflanzung angeht, so hat niemand einen Tiervergleich vorgebracht, dass ist eine glatte Lüge der dir zuzurechnenenden Antifaverbrecher, wohl aber ist es richtig, was eine Prinzessin einst sagte: “Sie schnackseln halt zuviel”! Maulaffenfeil jetzt! Oder ich zeige dir, wo es langgeht, du Hausschaum-Narrensaum-Lügner!
    Bernhard Sesterheim
    Bernhard Sesterheim Sie (das Merkel) handelt noch immer opportunistisch (wehrt sich nach wie vor gegen Obergrenzen von Armutseinwanderung). Das Wohlergehen ihres Volkes ist ihr piepegal, sie ist nur an ihrer eigenen Machterhaltung interessiert. Für mich eine verachtenswerte Person! Deine Jelpe interessiert mich so viel, wie der sprichwörtlich geplatzte Sack Reis in China. Und jetzt sei still!
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    Tanja Krienen
    Tanja Krienen Bernhard Sesterheim Das ist es ja! Ihr Afdler kapriziert euch nur oberflächlich und arbeitet euch an Merkel ab. Die dahinterstehenden Kräfte, die Motoren des Niederganges, interessieren euch nicht, wohl auch, weil die meisten von euch aus der Linken stammen und eine WASG neuen Typus bilden wollen. Die ganze Linke, plus Grüne und SPD-Bolschewiki kümmern sich einen Dreck um Deutschlan und drehen daran seit 1916 - aber das erreicht eure Köpfe einfach nicht.

    Kommentar von Campo-News — 24. Mai 2017 @ 15:37

  11. Alice Weidel, die Kopftücher und der Furz (ein Railroad-Country-Blues-Sprechgesang)

    Hei Leute, ich muss euch heute, die Geschichte einer Reise erzählen, wenn sich 127 Jahre auswählen, mit einer langen Zugfahrt zu quälen. Doch wir mussten es tun, 200 km durch Nordrhein-Westfalen. Und die es nicht kennen, haben keine Vorstellung davon. Jedenfalls mussten wir es tun, weil wir es so schnell nicht mehr tun wollen. Wir mussten es tun, denn es wartete nahe der holländischen Grenze, der gefährlichen, ein nigelnagelneues Auto auf uns.

    Na, sagt ihr, alles schön und gut.
    Aber was hat das mit Alice Weidel zu tun?
    Weiterhören, sag ich, weitersehn!
    Soest-Östönnen-Westönnen-Werl-Lünern-Umma in Unna

    Es zieht im Zug und riecht im Zug es steht der Zug und auch manchmal in der Wildnis. Und hey, der Kartenkontrolleur hatte den Rock `n´ Roll im Haar, ich sag es euch, doch fragt nicht wie, ich weiß es nicht, ich fühle es. Ob Bundesbahn, ob Eurobahn, sie läuft, wenn sie enteist, und man verreist, und wenn sie manchmal auch entgleist, so wars nicht ihre Schuld, sondern die Ungeduld der Menschen, die wir alle sind. Doch der Alltag, Mann, der hats manchmal in sich.

    Na, sagt ihr, alles schön und gut.
    Aber was hat das mit Alice Weidel zu tun?
    Weiterhören, sag ich, weitersehn!
    Holzwickede-Schwerte-Hagen-Gevelsberg-Ennepetal

    Westfalen ist schön, Westfalen ist ländlich, Westfalen ist das, was du brauchst, wenn du Ruhe willst. Westfalen, das hieß heute: das letzte Käsebrot mit einer Coca-Cola drauf, bevor das Schnitzel zum Mittag, irgendwo da draußen lacht. Doch dann Wuppertal, wo es so eng ist, dass man die Straßenbahnen auf Rollen in der Luft fahren lässt, kurz vor Wuppertal noch einmal tief Luft geholt, während draußen die Regendichte zunahm. Ihr versteht!? Ich sehe Regen. Regen und nochmals Regen. Zehnmal soviel als noch vor fünf Jahren. Draußen wie drinnen. Ach ja, Zugfahren, das heißt auch: Sitzen und schlecht verdauen, keine Privatsphäre und alles, was du sonst in Westfalen so hast. Und dann kommst du über die Grenze, irgendwann musst du rüber, hinüber ins Rheinland, ins Peinland, ins Frohsinnland. Gleichzeitig drückt auch - der volle Bauch. Ich furze. Laut. Rattertat macht der Zug, rattertat mache auch ich.

    Na, sagt ihr, alles schön und gut.
    Aber was hat das mit Alice Weidel zu tun?
    Weiterhören, sag ich, weitersehn!
    Schwelm-Erbarmen-Ober-Erbarmen-Hahahaan-Gruiten

    Der Heinzberg gegenüber kuckt mich schief an, doch ich sage, dass der Zug viel lauter ist und ich nicht mehr konnte. Außerdem habe es niemand gesehen. Dabei gucke ich mich um, und was soll ich sagen: schräg gegenüber sitzt ein blasses Kopftuchrundgesicht, guckt aber streng nach vorn. Mir kommt in den Sinn: “Ihr Erdogan, das ist ein Faschist, genau, wie der ihr Imam einer ist. Der hat im kleinen Kreis mal gesagt: diese Amis am 11. September, die hat man zu Recht umgebracht.” Und so sage ich zum Heinzberg: Solange das hier alles so ist, wie es ist und Furzgesichter gesichtsfurzen, darf ich auch furzen. Und weil wir grad durch Rheydt fuhren fügte ich hinzu: “Und totaler und radikaler als wir uns das heute erst vorstellen können.”

    Na, sagt ihr, alles schön und gut.
    Aber was hat das mit Alice Weidel zu tun?
    Weiterhören, sag ich, weitersehn!
    Dusseldorf-Korschenbroich-Grevenbroich-Nixzumgebroich-MG

    Heinsberg naht. Nun, liebe Leute, ihr müsste wissen, und noch dürft ihr euch öffentlich küssen, es ist ja so: diese Alice Weidel steht nicht für eine Norm, darum weiß sie wohl, was passieren kann, wenn welche, die auf dem Kopf genormt sind, sie normen wollen und nun sagte sie, weit über ihre eiernde Partei hinweggehend: “Kopftücher gehören aus dem öffentlichen Raum und von der Straße verbannt. Das sollte auf jeden Fall gesetzlich festgelegt werden. Mit dem Kopftuch wird die Apartheid von Männern und Frauen zur Schau gestellt.” Das hellt die Stimmung auf, das macht Spaß, das hat Klarheit.

    Nun habt ihr gesehen, was das mit Alice Weidel zu tun hatte.
    Erkelenz-Hückelhoven-Geilenkirchen-Tüddern

    Und wenn es einmal bei der Bahn heißt: “Kopftuchfurzgesichter aussteigen!” Dann furze ich auch garantiert nicht mehr. Dumdumdideldumzipfzupfdudeldumklingklang

    http://www.tagesspiegel.de/politik/afd-spitzenkandidatin-alice-weidel-das-kopftuch-gehoert-nicht-zu-deutschland/19859992.html

    Wie so oft, klaute ich linke Elemente, um sie umzudrehen, bzw. sie methodisch mit entgegengesetzter Aussage zu verwenden. Beispielhaft kommt hier das die rassistische Black Panther-Bewegung heroisierende Degenhardt-Lied “Angela Davis” als “Alice Weidel” punktuell daher, z.B. wenn rhetorisch im Kehrreim nach der Involvierung Angela Davis´gefragt wird. Auch die Beschreibung, wer als Faschist gebrandmarkt wird - im Original groteskerweise der spätere US-Präsident Reagan, damals noch Gouverneur - erfolgt bei mir mit anderen Personen, wie auch der veränderte Anlass. https://rutube.ru/video/a49bf2a6829b374e90ababd00a529228/

    Kommentar von Campo-News — 31. Mai 2017 @ 09:04

  12. Die AfD mahnte jetzt einen Funktionsträger ab! Er hatte behauptet: “Deutschland allen Nichtdeutschen”, was man als Internationalismus im Geiste der Komintern und des stalinistischen Terrors bewertete. Oder? War es ganz anders? Schließlich hatten die Ultralinken, wie im Ernst Busch-Lied “Roter Wedding” einst gesungen:
    “Und schlug auch der Feind unsre Besten tot
    Der Wedding kommt wieder Berlin bleibt rot
    Damit Deutschland den Deutschen gehört”
    Frauke Pretzell sagte, man solle sie nicht verwirren, sie wäre schon verwirrt genug. Das Lied wolle sie auch nicht hören. Das würde nur stören, beim allumfassenden Mut auf der Suche nach der Wahrheit.
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/afd-spitze-beschliesst-abmahnung-fuer-andre-poggenburg-a-1154440.html

    Sein Vorschlag “Erweiterung der Außengrenzen” sei vollkommen nachvollziehbar und habe dem Thema “funktionstüchtige EU-Außengrenzen” gegolten, die erweitert werden müssten, um eine “unkontrollierte Masseneinwanderung nach Europa und Deutschland” zukünftig einzudämmen.

    Poggenburg bleibt bei seiner Aussage “Deutschland den Deutschen”. Selbstverständlich solle ein Land denjenigen gehören, die “dort lange ansässig sind, die über Jahrzehnte oder sogar viele Generationen dort Wurzeln geschlagen und sich in den Staat eingebracht haben”. Für ihn sei es “vollkommen unerheblich, wer diese Formulierung in welcher Zusammensetzung oder in welchem Kontext bereits vor mir verwandt hatte”. http://faktenfinder.tagesschau.de/inland/afd-leaks-101.html

    Deutsche Jugend, bestes Streben
    unsres Volks in dir vereint,
    wirst du Deutschlands neues Leben.
    Und die Sonne, schön wie nie
    über Deutschland scheint.

    DDR Nationalhymne

    Kommentar von Campo-News — 26. Juni 2017 @ 16:13

  13. https://jungefreiheit.de/pressemitteilung/2015/afd-politiker-andreas-strixner-was-ich-will-ist-helfen/

    Kommentar von Campo-News — 27. Juni 2017 @ 09:13

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