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	<title>Kommentare zu: Sand und Regen auf Mallorca</title>
	<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2010/03/09/1587.html</link>
	<description>Der neue Blog ist unter http://campodecriptanablog.apps-1and1.net erreichbar</description>
	<pubDate>Sun, 19 Apr 2026 23:37:30 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2010/03/09/1587.html#comment-236461</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Feb 2015 07:57:10 +0000</pubDate>
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		<description>http://www.focus.de/panorama/welt/schneechaos-auf-mallorca-deutsche-wanderer-mit-polizeihubschrauber-gerettet_id_4459654.html

https://www.focus.de/reisen/mallorca/trauminsel-am-limit-mallorcas-klau-huren-das-sind-die-kriminellen-schattenseiten-der-ferieninsel_id_9419554.html

https://www.focus.de/panorama/welt/sturzfluten-auf-urlaubsinsel-erste-aufnahmen-zeigen-ausmass-des-unwetter-dramas-auf-mallorca_id_9732410.html

https://www.focus.de/panorama/welt/im-osten-der-insel-schwere-unwetter-auf-mallorca-fluten-reissen-autos-mit-menschen-fliehen-auf-baeume_id_9732338.html

https://www.focus.de/panorama/welt/teneriffa-schwere-unwetter-auf-urlaubsinsel-wellen-reissen-balkone-mit_id_9936224.html

GÃ¤rtner: Das dachte ich auch! Mir wurde versprochen: Mai auf Mallorca, MandelblÃ¼te und so weiterâ€¦Aber wie das so ist, das Drehbuch wurde erst im Juni fertig und dann waren auf der Insel zu viele Touristen, die natÃ¼rlich das Bild stÃ¶ren wÃ¼rden. Also haben wir auf Oktober verschoben. Da soll es gewÃ¶hnlich ja immer noch schÃ¶n sein. Leider war das Wetter nicht so besonders und es hat viel geregnet, teilweise stand die ganze KÃ¼stenstraÃŸe unter Wasser https://www.focus.de/kultur/kino_tv/matula-tod-auf-mallorca-im-zdf-claus-theo-gaertner-ex-serienpartner-guenter-strack-sicherte-seine-altersvorsorge_id_10613507.html

25.10.19 - Sand und Regen

Wer sich ob der RegenergÃ¼sse in Spanien, in dem, wie ich schon 2006 in der â€žCosta Blanca Catorceâ€œ (CB14) in einem Artikel schrieb, pro Kopf DOPPELT soviel Niederschlag als in Deutschland fÃ¤llt, wundert, weil er nur das Sommersonnen-Mallorca der Monate Juli und August kennt, und somit panisch Ã¼ber den Klimawandel wettert, dem sei gesagt, dass seit 1839(!)bekannt sein sollte, wie es in Spanien wirklich zugeht. Damals schrieb die englische Schriftstellerin George Sand, als sie mit dem Musikanten Chopin dort urlaubte, dies â€“

â€žOft toben hier die Nordwinde, und in manchen Jahren gibt es im Winter so andauernde und ergiebige NiederschlÃ¤ge, wie wir es uns in Frankreich kaum vorstellen kÃ¶nnen.

Eines Morgens, nachdem der Wind uns die ganze Nacht mit seinen langen Klageseufzern gewiegt hatte, wÃ¤hrend der Regen gegen die Fensterscheiben prasselte, hÃ¶rten wir beim Aufwachen den LÃ¤rm des Wildbachs, der sich zwischen den Steinen seinen Weg zu bahnen begann. Am nÃ¤chsten Tag tÃ¶nte er noch lauter, am Ã¼bernÃ¤chsten rollte er die Felsen beiseite, die ihm die Bahn versperrten. Alle BlÃ¼ten waren von den BÃ¤umen gefallen, und der Regen rann in unsere schlecht abgedichteten SchlafrÃ¤ume. 
Es ist schwer zu verstehen, wie wenig Vorkehrungen die Mallorquiner gegen diese Plage von Wind und Regen treffen. Ihre SelbsttÃ¤uschung und ihre Prahlerei sind diesbezÃ¼glich so groÃŸ, dass sie diese zwar episodenhafte, aber dennoch bedenkliche Unwirtlichkeit ihres Klimas vÃ¶llig verleugnen. Bis zum Ende der zweimonatigen Sintflut, die wir erleiden muÃŸten, behaupteten sie immer noch, dass es auf Mallorca niemals regneâ€¦
An den Regentagen wagte sich kein Bote, zu welchem Preis auch immer, auf die Wege; und da es zwei Monate lang regnete, hatten wir oft nichts als Brot, das so hart war wie Schiffszwieback. es schien ebenso unmÃ¶glich, auch nur eine weitere Woche auf Mallorca zu ertragen. Die Situation war fÃ¼rchterlich, es gab Tage, an denen ich die Hoffnung und den Mut verlorâ€¦Endlich fuhren wir abâ€¦.â€œ

</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.focus.de/panorama/welt/schneechaos-auf-mallorca-deutsche-wanderer-mit-polizeihubschrauber-gerettet_id_4459654.html" rel="nofollow">http://www.focus.de/panorama/welt/schneechaos-auf-mallorca-deutsche-wanderer-mit-polizeihubschrauber-gerettet_id_4459654.html</a></p>
<p><a href="https://www.focus.de/reisen/mallorca/trauminsel-am-limit-mallorcas-klau-huren-das-sind-die-kriminellen-schattenseiten-der-ferieninsel_id_9419554.html" rel="nofollow">https://www.focus.de/reisen/mallorca/trauminsel-am-limit-mallorcas-klau-huren-das-sind-die-kriminellen-schattenseiten-der-ferieninsel_id_9419554.html</a></p>
<p><a href="https://www.focus.de/panorama/welt/sturzfluten-auf-urlaubsinsel-erste-aufnahmen-zeigen-ausmass-des-unwetter-dramas-auf-mallorca_id_9732410.html" rel="nofollow">https://www.focus.de/panorama/welt/sturzfluten-auf-urlaubsinsel-erste-aufnahmen-zeigen-ausmass-des-unwetter-dramas-auf-mallorca_id_9732410.html</a></p>
<p><a href="https://www.focus.de/panorama/welt/im-osten-der-insel-schwere-unwetter-auf-mallorca-fluten-reissen-autos-mit-menschen-fliehen-auf-baeume_id_9732338.html" rel="nofollow">https://www.focus.de/panorama/welt/im-osten-der-insel-schwere-unwetter-auf-mallorca-fluten-reissen-autos-mit-menschen-fliehen-auf-baeume_id_9732338.html</a></p>
<p><a href="https://www.focus.de/panorama/welt/teneriffa-schwere-unwetter-auf-urlaubsinsel-wellen-reissen-balkone-mit_id_9936224.html" rel="nofollow">https://www.focus.de/panorama/welt/teneriffa-schwere-unwetter-auf-urlaubsinsel-wellen-reissen-balkone-mit_id_9936224.html</a></p>
<p>GÃ¤rtner: Das dachte ich auch! Mir wurde versprochen: Mai auf Mallorca, MandelblÃ¼te und so weiterâ€¦Aber wie das so ist, das Drehbuch wurde erst im Juni fertig und dann waren auf der Insel zu viele Touristen, die natÃ¼rlich das Bild stÃ¶ren wÃ¼rden. Also haben wir auf Oktober verschoben. Da soll es gewÃ¶hnlich ja immer noch schÃ¶n sein. Leider war das Wetter nicht so besonders und es hat viel geregnet, teilweise stand die ganze KÃ¼stenstraÃŸe unter Wasser <a href="https://www.focus.de/kultur/kino_tv/matula-tod-auf-mallorca-im-zdf-claus-theo-gaertner-ex-serienpartner-guenter-strack-sicherte-seine-altersvorsorge_id_10613507.html" rel="nofollow">https://www.focus.de/kultur/kino_tv/matula-tod-auf-mallorca-im-zdf-claus-theo-gaertner-ex-serienpartner-guenter-strack-sicherte-seine-altersvorsorge_id_10613507.html</a></p>
<p>25.10.19 - Sand und Regen</p>
<p>Wer sich ob der RegenergÃ¼sse in Spanien, in dem, wie ich schon 2006 in der â€žCosta Blanca Catorceâ€œ (CB14) in einem Artikel schrieb, pro Kopf DOPPELT soviel Niederschlag als in Deutschland fÃ¤llt, wundert, weil er nur das Sommersonnen-Mallorca der Monate Juli und August kennt, und somit panisch Ã¼ber den Klimawandel wettert, dem sei gesagt, dass seit 1839(!)bekannt sein sollte, wie es in Spanien wirklich zugeht. Damals schrieb die englische Schriftstellerin George Sand, als sie mit dem Musikanten Chopin dort urlaubte, dies â€“</p>
<p>â€žOft toben hier die Nordwinde, und in manchen Jahren gibt es im Winter so andauernde und ergiebige NiederschlÃ¤ge, wie wir es uns in Frankreich kaum vorstellen kÃ¶nnen.</p>
<p>Eines Morgens, nachdem der Wind uns die ganze Nacht mit seinen langen Klageseufzern gewiegt hatte, wÃ¤hrend der Regen gegen die Fensterscheiben prasselte, hÃ¶rten wir beim Aufwachen den LÃ¤rm des Wildbachs, der sich zwischen den Steinen seinen Weg zu bahnen begann. Am nÃ¤chsten Tag tÃ¶nte er noch lauter, am Ã¼bernÃ¤chsten rollte er die Felsen beiseite, die ihm die Bahn versperrten. Alle BlÃ¼ten waren von den BÃ¤umen gefallen, und der Regen rann in unsere schlecht abgedichteten SchlafrÃ¤ume.<br />
Es ist schwer zu verstehen, wie wenig Vorkehrungen die Mallorquiner gegen diese Plage von Wind und Regen treffen. Ihre SelbsttÃ¤uschung und ihre Prahlerei sind diesbezÃ¼glich so groÃŸ, dass sie diese zwar episodenhafte, aber dennoch bedenkliche Unwirtlichkeit ihres Klimas vÃ¶llig verleugnen. Bis zum Ende der zweimonatigen Sintflut, die wir erleiden muÃŸten, behaupteten sie immer noch, dass es auf Mallorca niemals regneâ€¦<br />
An den Regentagen wagte sich kein Bote, zu welchem Preis auch immer, auf die Wege; und da es zwei Monate lang regnete, hatten wir oft nichts als Brot, das so hart war wie Schiffszwieback. es schien ebenso unmÃ¶glich, auch nur eine weitere Woche auf Mallorca zu ertragen. Die Situation war fÃ¼rchterlich, es gab Tage, an denen ich die Hoffnung und den Mut verlorâ€¦Endlich fuhren wir abâ€¦.â€œ</p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2010/03/09/1587.html#comment-147484</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 10:17:47 +0000</pubDate>
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		<description>Tja, so ist das dort, ist mir auf dem Festland auch einige Wochen nach dem Einzug passiert: "Alles in allem ist Drews aber froh darÃ¼ber, dass sie zur Zeit des Einbruchs nicht im Haus waren. "Dann hÃ¤tten die uns vielleicht noch eins Ã¼bergezogen." JÃ¼rgen Drews hat inzwischen Strafanzeige erstattet. Es gibt allerdings laut Polizeiaussage noch keinen TÃ¤terverdacht." - http://unterhaltung.t-online.de/juergen-drews-ausgeraubt-und-er-hat-keine-hausratversicherung/id_53032692/index</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, so ist das dort, ist mir auf dem Festland auch einige Wochen nach dem Einzug passiert: &#8220;Alles in allem ist Drews aber froh darÃ¼ber, dass sie zur Zeit des Einbruchs nicht im Haus waren. &#8220;Dann hÃ¤tten die uns vielleicht noch eins Ã¼bergezogen.&#8221; JÃ¼rgen Drews hat inzwischen Strafanzeige erstattet. Es gibt allerdings laut Polizeiaussage noch keinen TÃ¤terverdacht.&#8221; - <a href="http://unterhaltung.t-online.de/juergen-drews-ausgeraubt-und-er-hat-keine-hausratversicherung/id_53032692/index" rel="nofollow">http://unterhaltung.t-online.de/juergen-drews-ausgeraubt-und-er-hat-keine-hausratversicherung/id_53032692/index</a></p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
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		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Oct 2010 18:53:47 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;a href="http://www.mallorcainfos.com/de/artikel/lokales/voodoo-verbreitet-angst-und-schrecken-auf-mallorca/" rel="nofollow"&gt;Tiere, die bei lebendigem Leib qualvoll im Feuer sterben, furchterregende TÃ¤nze und GesÃ¤nge von Zauberern und Hexen, hunderte Schwarzafrikaner im Drogenrausch. AngsteinflÃ¶ÃŸende Voodoo-Rituale verbreiten seit einigen Jahren Angst und Schrecken bei Einheimischen und Touristen auf Mallorca.&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mallorcainfos.com/de/artikel/lokales/voodoo-verbreitet-angst-und-schrecken-auf-mallorca/" rel="nofollow">Tiere, die bei lebendigem Leib qualvoll im Feuer sterben, furchterregende TÃ¤nze und GesÃ¤nge von Zauberern und Hexen, hunderte Schwarzafrikaner im Drogenrausch. AngsteinflÃ¶ÃŸende Voodoo-Rituale verbreiten seit einigen Jahren Angst und Schrecken bei Einheimischen und Touristen auf Mallorca.</a></p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
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		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 07:00:22 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;a href="http://www.spiegel.de/reise/europa/0,1518,685274,00.html" rel="nofollow"&gt;Warum? "Weil es auf Mallorca so viel Korruption gibt."&lt;/a&gt;</description>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2010/03/09/1587.html#comment-145031</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 09:36:14 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2010/03/09/1587.html#comment-145031</guid>
		<description>Wir waren also einsam auf Mallorca, einsam wie in einer WÃ¼ste; und nachdem wir im Krieg gegen die Affen jeden Tag das Ãœberleben gesichert hatten, setzten wir uns mit der ganzen Familie um den Ofen, um zu lachen. Aber je mehr der Winter einzog, desto mehr erstickte die Traurigkeit in meiner Brust das BemÃ¼hen um FrÃ¶hlichkeit und Heiterkeitâ€¦.es schien ebenso unmÃ¶glich, auch nur eine weitere Woche auf Mallorca zu ertragen. Die Situation war fÃ¼rchterlich, es gab Tage, an denen ich die Hoffnung und den Mut verlorâ€¦Endlich fuhren wir abâ€¦.&lt;a href="http://www.campodecriptana.de/blog/2008/05/06/1048.html" rel="nofollow"&gt;Als wir in Barcelona ankamen, hatten wir es so eilig, uns bis in alle Ewigkeit von dieser unmenschlichen Rasse zu verabschiedenâ€¦&lt;/a&gt;und wir begaben uns an Bord des MÃ©lÃ©agreâ€¦umgeben von intelligenten und freundlichen Gesichternâ€¦so vollfÃ¼hrten wir auf der BrÃ¼cke FreudensprÃ¼nge und riefen aus ganzer Seele: Es lebe Frankreich! Es schien uns, als hÃ¤tten wir eine Weltreise gemacht und gerade die Wilden Polynesiens verlassen, um in die zivilisierte Welt zurÃ¼ckzukehren.

Dieser Reisebericht, den ich bereits vor einem Jahr geschrieben habe, hat mir eine auÃŸerordentlich wÃ¼tende und komische SchmÃ¤hschrift von seiten der Bewohner Mallorcas beschertâ€¦.Von allen Inselbewohnern dieses schÃ¶nen Landes erinnere ich mich nur noch an fÃ¼nf oder sechs Personen, deren zuvorkomender Empfang und deren liebenswÃ¼rdige Umgangsformen als Wiedergutmachung und Wohltat des Schicksals fÃ¼r immer in meinem GedÃ¤chtnis bleiben werdenâ€¦deshalb werden sie sich auch in meinen respektlosen Spott nicht einbegriffen glaubenâ€¦</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wir waren also einsam auf Mallorca, einsam wie in einer WÃ¼ste; und nachdem wir im Krieg gegen die Affen jeden Tag das Ãœberleben gesichert hatten, setzten wir uns mit der ganzen Familie um den Ofen, um zu lachen. Aber je mehr der Winter einzog, desto mehr erstickte die Traurigkeit in meiner Brust das BemÃ¼hen um FrÃ¶hlichkeit und Heiterkeitâ€¦.es schien ebenso unmÃ¶glich, auch nur eine weitere Woche auf Mallorca zu ertragen. Die Situation war fÃ¼rchterlich, es gab Tage, an denen ich die Hoffnung und den Mut verlorâ€¦Endlich fuhren wir abâ€¦.<a href="http://www.campodecriptana.de/blog/2008/05/06/1048.html" rel="nofollow">Als wir in Barcelona ankamen, hatten wir es so eilig, uns bis in alle Ewigkeit von dieser unmenschlichen Rasse zu verabschiedenâ€¦</a>und wir begaben uns an Bord des MÃ©lÃ©agreâ€¦umgeben von intelligenten und freundlichen Gesichternâ€¦so vollfÃ¼hrten wir auf der BrÃ¼cke FreudensprÃ¼nge und riefen aus ganzer Seele: Es lebe Frankreich! Es schien uns, als hÃ¤tten wir eine Weltreise gemacht und gerade die Wilden Polynesiens verlassen, um in die zivilisierte Welt zurÃ¼ckzukehren.</p>
<p>Dieser Reisebericht, den ich bereits vor einem Jahr geschrieben habe, hat mir eine auÃŸerordentlich wÃ¼tende und komische SchmÃ¤hschrift von seiten der Bewohner Mallorcas beschertâ€¦.Von allen Inselbewohnern dieses schÃ¶nen Landes erinnere ich mich nur noch an fÃ¼nf oder sechs Personen, deren zuvorkomender Empfang und deren liebenswÃ¼rdige Umgangsformen als Wiedergutmachung und Wohltat des Schicksals fÃ¼r immer in meinem GedÃ¤chtnis bleiben werdenâ€¦deshalb werden sie sich auch in meinen respektlosen Spott nicht einbegriffen glaubenâ€¦</p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2010/03/09/1587.html#comment-145030</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 09:01:10 +0000</pubDate>
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		<description>Die Adeligen haben viele BesitztÃ¼mer, aber wenig EinkÃ¼nfte und ruinieren sich durch Schulden. Die zahlreichen Juden, die viel bares Geld besitzen, haben alle LÃ¤ndereien der Ritter in der Tasche, und man kann sagen, dass die Insel in Wahrheit ihnen gehÃ¶rt.

Der Grundherr ist abhÃ¤ngig und resigniert, der Jude ist unerbittlich, aber geduldig. Er macht ZugestÃ¤ndnisse und zeigt sich tolerant, er lÃ¤ÃŸt den Schuldnern Zeit, weil er sein Ziel mit diabolischem Geist verfolgt: Sobald er seine Pranke auf einen Besitz gelegt hat, muÃŸ dieser StÃ¼ck fÃ¼r StÃ¼ck der seine werden, und in seinem Interesse liegt es, sich solange unentbehrlich zu machen, bis die Schulden die HÃ¶he des Kapitals erreicht haben. 

Ãœber den mallorquinischen Bauern: Er beichtet, er betet, er denkt ohne UnterlaÃŸ daran, sich das Paradies zu verdienen; aber wahre Pflichten der Menschheit kennt er nicht. Er ist nicht verdammungswÃ¼rdiger als ein Ochse oder ein Schaf, denn er ist kaum menschlicher als diese Bestien, die in der Unschuld ihrer ihres tierischen Daseins verharren. Er rezitiert Gebete, er ist aberglÃ¤ubisch wie ein Wilder; aber er wÃ¼rde seinesgleichen ohne grÃ¶ÃŸere Gewissensbisse essen, wenn dieses der Sitte seines Landes entsprÃ¤che und wenn er nicht nach Belieben Schweine zur VerfÃ¼gung hÃ¤tte. Er tÃ¤uscht, wuchert, lÃ¼gt, beleidigt und plÃ¼ndert ohne den geringsten Gewissensbiss. Ein Fremder ist fÃ¼r ihn kein Mensch.

Allerdings gewÃ¶hnt man sich nicht ohne Bedauern daran Kreaturen zu sehen, die menschliche Form haben und mit dem gÃ¶ttlichen Siegel gezeichnet sind, die aber in einer Welt leben, die keinesfalls der gegenwÃ¤rtigen Menschheit entspricht. Man spÃ¼rt genau, dass diese unvollkommenen Wesen fÃ¤hig ist zu verstehen, dass seine Rasse sich weiterentwickeln kann, dass seine Zukunft mit der weiter fortgeschrittenen Rassen identisch istâ€¦</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Adeligen haben viele BesitztÃ¼mer, aber wenig EinkÃ¼nfte und ruinieren sich durch Schulden. Die zahlreichen Juden, die viel bares Geld besitzen, haben alle LÃ¤ndereien der Ritter in der Tasche, und man kann sagen, dass die Insel in Wahrheit ihnen gehÃ¶rt.</p>
<p>Der Grundherr ist abhÃ¤ngig und resigniert, der Jude ist unerbittlich, aber geduldig. Er macht ZugestÃ¤ndnisse und zeigt sich tolerant, er lÃ¤ÃŸt den Schuldnern Zeit, weil er sein Ziel mit diabolischem Geist verfolgt: Sobald er seine Pranke auf einen Besitz gelegt hat, muÃŸ dieser StÃ¼ck fÃ¼r StÃ¼ck der seine werden, und in seinem Interesse liegt es, sich solange unentbehrlich zu machen, bis die Schulden die HÃ¶he des Kapitals erreicht haben. </p>
<p>Ãœber den mallorquinischen Bauern: Er beichtet, er betet, er denkt ohne UnterlaÃŸ daran, sich das Paradies zu verdienen; aber wahre Pflichten der Menschheit kennt er nicht. Er ist nicht verdammungswÃ¼rdiger als ein Ochse oder ein Schaf, denn er ist kaum menschlicher als diese Bestien, die in der Unschuld ihrer ihres tierischen Daseins verharren. Er rezitiert Gebete, er ist aberglÃ¤ubisch wie ein Wilder; aber er wÃ¼rde seinesgleichen ohne grÃ¶ÃŸere Gewissensbisse essen, wenn dieses der Sitte seines Landes entsprÃ¤che und wenn er nicht nach Belieben Schweine zur VerfÃ¼gung hÃ¤tte. Er tÃ¤uscht, wuchert, lÃ¼gt, beleidigt und plÃ¼ndert ohne den geringsten Gewissensbiss. Ein Fremder ist fÃ¼r ihn kein Mensch.</p>
<p>Allerdings gewÃ¶hnt man sich nicht ohne Bedauern daran Kreaturen zu sehen, die menschliche Form haben und mit dem gÃ¶ttlichen Siegel gezeichnet sind, die aber in einer Welt leben, die keinesfalls der gegenwÃ¤rtigen Menschheit entspricht. Man spÃ¼rt genau, dass diese unvollkommenen Wesen fÃ¤hig ist zu verstehen, dass seine Rasse sich weiterentwickeln kann, dass seine Zukunft mit der weiter fortgeschrittenen Rassen identisch istâ€¦</p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2010/03/09/1587.html#comment-145029</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 08:37:24 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2010/03/09/1587.html#comment-145029</guid>
		<description>Dieser Landball hÃ¤tte uns sicher noch lÃ¤ngere Zeit gefangengenommen, wenn da nicht der Geruch nach ranzigem Ã–l und Knoblauch gewesen wÃ¤re, den diese Herren und Damen ausdÃ¼nsteten und der mir schier den Atem nahm.

Wenn es heiÃŸ ist, tragen sie nur ein Hemd und Pluderhose. Im Winter ziehen sie darÃ¼ber einen grauen Umhang, der wie eine MÃ¶nchskutte oder wie ein groÃŸes afrikanisches Ziegenfell mit nach auÃŸen gewendeten Haaren aussieht. Wenn sie in Gruppen mit diesen falbroten Fellen vorbeigehen, die auf dem RÃ¼cken einem schwarzen Streifen haben und vom Kopf bis zu den FÃ¼ÃŸen reichen, kann man sie leicht fÃ¼r eine auf den Hinterbeinen laufende Tierherde haltenâ€¦.allerdings haben sie fast alle krumme Beine.

An den Regentagen wagte sich kein Bote, zu welchem Preis auch immer, auf die Wege; und da es zwei Monate lang regnete, hatten wir oft nichts als Brot, das so hart war wie Schiffszwiebackâ€¦.&lt;a href="http://www.campodecriptana.de/blog/2006/06/15/559.html" rel="nofollow"&gt;Die mallorquinischen Lebensmittel und vor allem die Art und Weise ihrer Zubereitung, erzeugten einen unÃ¼berwindbaren Abscheu&lt;/a&gt;. Eines Tages, als man ein mageres Huhn servierte, sahen wir auf dem dampfenden RÃ¼cken riesige Meister FlÃ¶he springen, aus denen E.T.A. Hoffmann genauso viele viele schlaue Geister gemacht hÃ¤tte, die er aber sicher nicht mit Sauce verspeist hÃ¤tte.

Und wenn ich sage, dass ich nicht ein einziges noch so kleines GeldgeschÃ¤ft mit Mallorquinern abgewickelt habe, bei dem ich auf ihrer Seite nicht schamlose Unehrlichkeit und grobe Gier angetroffen hÃ¤tte; und wenn ich hinzufÃ¼ge, dass sie zugleich ihre FrÃ¶mmigkeit vor uns ausbreiteten und Betroffenheit gegenÃ¼ber unserem fehlenden Glauben vortÃ¤uschten, dann wird man mir zustimmen, dass der Glaube einfacher Seelen, der von einigen rÃ¼ckwÃ¤rts Gewandten unserer Tage so gepriesen wird, nicht immer die erfreulichste und moralischste Sache der Welt ist und dass es erlaubt sein muÃŸ, sich ein anderes GottesverstÃ¤ndnis zu wÃ¼nschen. 

</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Landball hÃ¤tte uns sicher noch lÃ¤ngere Zeit gefangengenommen, wenn da nicht der Geruch nach ranzigem Ã–l und Knoblauch gewesen wÃ¤re, den diese Herren und Damen ausdÃ¼nsteten und der mir schier den Atem nahm.</p>
<p>Wenn es heiÃŸ ist, tragen sie nur ein Hemd und Pluderhose. Im Winter ziehen sie darÃ¼ber einen grauen Umhang, der wie eine MÃ¶nchskutte oder wie ein groÃŸes afrikanisches Ziegenfell mit nach auÃŸen gewendeten Haaren aussieht. Wenn sie in Gruppen mit diesen falbroten Fellen vorbeigehen, die auf dem RÃ¼cken einem schwarzen Streifen haben und vom Kopf bis zu den FÃ¼ÃŸen reichen, kann man sie leicht fÃ¼r eine auf den Hinterbeinen laufende Tierherde haltenâ€¦.allerdings haben sie fast alle krumme Beine.</p>
<p>An den Regentagen wagte sich kein Bote, zu welchem Preis auch immer, auf die Wege; und da es zwei Monate lang regnete, hatten wir oft nichts als Brot, das so hart war wie Schiffszwiebackâ€¦.<a href="http://www.campodecriptana.de/blog/2006/06/15/559.html" rel="nofollow">Die mallorquinischen Lebensmittel und vor allem die Art und Weise ihrer Zubereitung, erzeugten einen unÃ¼berwindbaren Abscheu</a>. Eines Tages, als man ein mageres Huhn servierte, sahen wir auf dem dampfenden RÃ¼cken riesige Meister FlÃ¶he springen, aus denen E.T.A. Hoffmann genauso viele viele schlaue Geister gemacht hÃ¤tte, die er aber sicher nicht mit Sauce verspeist hÃ¤tte.</p>
<p>Und wenn ich sage, dass ich nicht ein einziges noch so kleines GeldgeschÃ¤ft mit Mallorquinern abgewickelt habe, bei dem ich auf ihrer Seite nicht schamlose Unehrlichkeit und grobe Gier angetroffen hÃ¤tte; und wenn ich hinzufÃ¼ge, dass sie zugleich ihre FrÃ¶mmigkeit vor uns ausbreiteten und Betroffenheit gegenÃ¼ber unserem fehlenden Glauben vortÃ¤uschten, dann wird man mir zustimmen, dass der Glaube einfacher Seelen, der von einigen rÃ¼ckwÃ¤rts Gewandten unserer Tage so gepriesen wird, nicht immer die erfreulichste und moralischste Sache der Welt ist und dass es erlaubt sein muÃŸ, sich ein anderes GottesverstÃ¤ndnis zu wÃ¼nschen.</p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2010/03/09/1587.html#comment-145023</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 08:37:46 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;a href="http://www.spiegel.de/reise/europa/0,1518,672486,00.html" rel="nofollow"&gt;Och Gottogott, wie nett, wie sÃ¼ÃŸ.&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spiegel.de/reise/europa/0,1518,672486,00.html" rel="nofollow">Och Gottogott, wie nett, wie sÃ¼ÃŸ.</a></p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2010/03/09/1587.html#comment-145019</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 06:56:43 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2010/03/09/1587.html#comment-145019</guid>
		<description>Der seltsame LÃ¤rm, der ihren Zug begleitet, wurde durch Kastagnetten erzeugt, die mehrere mit schmutzigen und hÃ¤sslichen Masken verkleidete Jungen gleichzeitig spielten, und zwar nicht mit dem abgehacktes Rhythmus wie in Spanien, sondern mit dem kontinuierlichen Wirbel, gleich dem Trommler auf dem Feld. Der LÃ¤rm, mit dem sie ihre TÃ¤nze begleiteten, war so trocken und scharf, dass man Mut brauchte, um ihn auch nur eine Viertelstunde lang auszuhaltenâ€¦Ich stelle mir vor, dass die Araber so sangen, und Monsieur Tastu, der Forschungen diesbezÃ¼glich anstellte, hat sich davon Ã¼berzeugt, dass die wichtigsten mallorquinischen Rhythmen und ihre bevorzugten Verzierungen, in einem Wort, ihre Art zu musizieren, der arabischen Tradition entspricht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der seltsame LÃ¤rm, der ihren Zug begleitet, wurde durch Kastagnetten erzeugt, die mehrere mit schmutzigen und hÃ¤sslichen Masken verkleidete Jungen gleichzeitig spielten, und zwar nicht mit dem abgehacktes Rhythmus wie in Spanien, sondern mit dem kontinuierlichen Wirbel, gleich dem Trommler auf dem Feld. Der LÃ¤rm, mit dem sie ihre TÃ¤nze begleiteten, war so trocken und scharf, dass man Mut brauchte, um ihn auch nur eine Viertelstunde lang auszuhaltenâ€¦Ich stelle mir vor, dass die Araber so sangen, und Monsieur Tastu, der Forschungen diesbezÃ¼glich anstellte, hat sich davon Ã¼berzeugt, dass die wichtigsten mallorquinischen Rhythmen und ihre bevorzugten Verzierungen, in einem Wort, ihre Art zu musizieren, der arabischen Tradition entspricht.</p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2010/03/09/1587.html#comment-145017</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 15:07:52 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2010/03/09/1587.html#comment-145017</guid>
		<description>Eines Morgens, nachdem der Wind uns die ganze Nacht mit seinen langen Klageseufzern gewiegt hatte, wÃ¤hrend der Regen gegen die Fensterscheiben prasselte, hÃ¶rten wir beim Aufwachen den LÃ¤rm des Wildbachs, der sich zwischen den Steinen seinen Weg zu bahnen begann. Am nÃ¤chsten Tag tÃ¶nte er noch lauter, am Ã¼bernÃ¤chsten rollte er die Felsen beiseite, die ihm die Bahn versperrten. Alle BlÃ¼ten waren von den BÃ¤umen gefallen, und der Regen rann in unsere schlecht abgedichteten SchlafrÃ¤ume. 

Es ist schwer zu verstehen, wie wenig Vorkehrungen die Mallorquiner gegen diese Plage von Wind und Regen treffen. Ihre SelbsttÃ¤uschung und ihre Prahlerei sind diesbezÃ¼glich so groÃŸ, dass sie diese zwar episodenhafte, aber dennoch bedenkliche Unwirtlichkeit ihres Klimas vÃ¶llig verleugnen. Bis zum Ende der zweimonatigen Sintflut, die wir erleiden muÃŸten, behaupteten sie immer noch, dass es auf Mallorca niemals regneâ€¦Da wir daran gewÃ¶hnt sind, im Winter zu heizen, lag dieses Haus ohne Kamin auf unseren Schultern wie ein Eismantel, und ich fÃ¼hlte mich wie gelÃ¤hmt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eines Morgens, nachdem der Wind uns die ganze Nacht mit seinen langen Klageseufzern gewiegt hatte, wÃ¤hrend der Regen gegen die Fensterscheiben prasselte, hÃ¶rten wir beim Aufwachen den LÃ¤rm des Wildbachs, der sich zwischen den Steinen seinen Weg zu bahnen begann. Am nÃ¤chsten Tag tÃ¶nte er noch lauter, am Ã¼bernÃ¤chsten rollte er die Felsen beiseite, die ihm die Bahn versperrten. Alle BlÃ¼ten waren von den BÃ¤umen gefallen, und der Regen rann in unsere schlecht abgedichteten SchlafrÃ¤ume. </p>
<p>Es ist schwer zu verstehen, wie wenig Vorkehrungen die Mallorquiner gegen diese Plage von Wind und Regen treffen. Ihre SelbsttÃ¤uschung und ihre Prahlerei sind diesbezÃ¼glich so groÃŸ, dass sie diese zwar episodenhafte, aber dennoch bedenkliche Unwirtlichkeit ihres Klimas vÃ¶llig verleugnen. Bis zum Ende der zweimonatigen Sintflut, die wir erleiden muÃŸten, behaupteten sie immer noch, dass es auf Mallorca niemals regneâ€¦Da wir daran gewÃ¶hnt sind, im Winter zu heizen, lag dieses Haus ohne Kamin auf unseren Schultern wie ein Eismantel, und ich fÃ¼hlte mich wie gelÃ¤hmt.</p>
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