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	<title>Kommentare zu: Sand und Regen auf Mallorca</title>
	<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2010/03/09/1587.html</link>
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	<pubDate>Wed, 23 May 2012 01:59:46 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2010/03/09/1587.html#comment-147484</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 10:17:47 +0000</pubDate>
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		<description>Tja, so ist das dort, ist mir auf dem Festland auch einige Wochen nach dem Einzug passiert: "Alles in allem ist Drews aber froh darüber, dass sie zur Zeit des Einbruchs nicht im Haus waren. "Dann hätten die uns vielleicht noch eins übergezogen." Jürgen Drews hat inzwischen Strafanzeige erstattet. Es gibt allerdings laut Polizeiaussage noch keinen Täterverdacht." - http://unterhaltung.t-online.de/juergen-drews-ausgeraubt-und-er-hat-keine-hausratversicherung/id_53032692/index</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, so ist das dort, ist mir auf dem Festland auch einige Wochen nach dem Einzug passiert: &#8220;Alles in allem ist Drews aber froh darüber, dass sie zur Zeit des Einbruchs nicht im Haus waren. &#8220;Dann hätten die uns vielleicht noch eins übergezogen.&#8221; Jürgen Drews hat inzwischen Strafanzeige erstattet. Es gibt allerdings laut Polizeiaussage noch keinen Täterverdacht.&#8221; - <a href="http://unterhaltung.t-online.de/juergen-drews-ausgeraubt-und-er-hat-keine-hausratversicherung/id_53032692/index" rel="nofollow">http://unterhaltung.t-online.de/juergen-drews-ausgeraubt-und-er-hat-keine-hausratversicherung/id_53032692/index</a></p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2010/03/09/1587.html#comment-145958</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Oct 2010 18:53:47 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;a href="http://www.mallorcainfos.com/de/artikel/lokales/voodoo-verbreitet-angst-und-schrecken-auf-mallorca/" rel="nofollow"&gt;Tiere, die bei lebendigem Leib qualvoll im Feuer sterben, furchterregende Tänze und Gesänge von Zauberern und Hexen, hunderte Schwarzafrikaner im Drogenrausch. Angsteinflößende Voodoo-Rituale verbreiten seit einigen Jahren Angst und Schrecken bei Einheimischen und Touristen auf Mallorca.&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mallorcainfos.com/de/artikel/lokales/voodoo-verbreitet-angst-und-schrecken-auf-mallorca/" rel="nofollow">Tiere, die bei lebendigem Leib qualvoll im Feuer sterben, furchterregende Tänze und Gesänge von Zauberern und Hexen, hunderte Schwarzafrikaner im Drogenrausch. Angsteinflößende Voodoo-Rituale verbreiten seit einigen Jahren Angst und Schrecken bei Einheimischen und Touristen auf Mallorca.</a></p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2010/03/09/1587.html#comment-145054</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 07:00:22 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;a href="http://www.spiegel.de/reise/europa/0,1518,685274,00.html" rel="nofollow"&gt;Warum? "Weil es auf Mallorca so viel Korruption gibt."&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spiegel.de/reise/europa/0,1518,685274,00.html" rel="nofollow">Warum? &#8220;Weil es auf Mallorca so viel Korruption gibt.&#8221;</a></p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2010/03/09/1587.html#comment-145031</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 09:36:14 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2010/03/09/1587.html#comment-145031</guid>
		<description>Wir waren also einsam auf Mallorca, einsam wie in einer Wüste; und nachdem wir im Krieg gegen die Affen jeden Tag das Überleben gesichert hatten, setzten wir uns mit der ganzen Familie um den Ofen, um zu lachen. Aber je mehr der Winter einzog, desto mehr erstickte die Traurigkeit in meiner Brust das Bemühen um Fröhlichkeit und Heiterkeit….es schien ebenso unmöglich, auch nur eine weitere Woche auf Mallorca zu ertragen. Die Situation war fürchterlich, es gab Tage, an denen ich die Hoffnung und den Mut verlor…Endlich fuhren wir ab….&lt;a href="http://www.campodecriptana.de/blog/2008/05/06/1048.html" rel="nofollow"&gt;Als wir in Barcelona ankamen, hatten wir es so eilig, uns bis in alle Ewigkeit von dieser unmenschlichen Rasse zu verabschieden…&lt;/a&gt;und wir begaben uns an Bord des Méléagre…umgeben von intelligenten und freundlichen Gesichtern…so vollführten wir auf der Brücke Freudensprünge und riefen aus ganzer Seele: Es lebe Frankreich! Es schien uns, als hätten wir eine Weltreise gemacht und gerade die Wilden Polynesiens verlassen, um in die zivilisierte Welt zurückzukehren.

Dieser Reisebericht, den ich bereits vor einem Jahr geschrieben habe, hat mir eine außerordentlich wütende und komische Schmähschrift von seiten der Bewohner Mallorcas beschert….Von allen Inselbewohnern dieses schönen Landes erinnere ich mich nur noch an fünf oder sechs Personen, deren zuvorkomender Empfang und deren liebenswürdige Umgangsformen als Wiedergutmachung und Wohltat des Schicksals für immer in meinem Gedächtnis bleiben werden…deshalb werden sie sich auch in meinen respektlosen Spott nicht einbegriffen glauben…</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wir waren also einsam auf Mallorca, einsam wie in einer Wüste; und nachdem wir im Krieg gegen die Affen jeden Tag das Überleben gesichert hatten, setzten wir uns mit der ganzen Familie um den Ofen, um zu lachen. Aber je mehr der Winter einzog, desto mehr erstickte die Traurigkeit in meiner Brust das Bemühen um Fröhlichkeit und Heiterkeit….es schien ebenso unmöglich, auch nur eine weitere Woche auf Mallorca zu ertragen. Die Situation war fürchterlich, es gab Tage, an denen ich die Hoffnung und den Mut verlor…Endlich fuhren wir ab….<a href="http://www.campodecriptana.de/blog/2008/05/06/1048.html" rel="nofollow">Als wir in Barcelona ankamen, hatten wir es so eilig, uns bis in alle Ewigkeit von dieser unmenschlichen Rasse zu verabschieden…</a>und wir begaben uns an Bord des Méléagre…umgeben von intelligenten und freundlichen Gesichtern…so vollführten wir auf der Brücke Freudensprünge und riefen aus ganzer Seele: Es lebe Frankreich! Es schien uns, als hätten wir eine Weltreise gemacht und gerade die Wilden Polynesiens verlassen, um in die zivilisierte Welt zurückzukehren.</p>
<p>Dieser Reisebericht, den ich bereits vor einem Jahr geschrieben habe, hat mir eine außerordentlich wütende und komische Schmähschrift von seiten der Bewohner Mallorcas beschert….Von allen Inselbewohnern dieses schönen Landes erinnere ich mich nur noch an fünf oder sechs Personen, deren zuvorkomender Empfang und deren liebenswürdige Umgangsformen als Wiedergutmachung und Wohltat des Schicksals für immer in meinem Gedächtnis bleiben werden…deshalb werden sie sich auch in meinen respektlosen Spott nicht einbegriffen glauben…</p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2010/03/09/1587.html#comment-145030</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 09:01:10 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2010/03/09/1587.html#comment-145030</guid>
		<description>Die Adeligen haben viele Besitztümer, aber wenig Einkünfte und ruinieren sich durch Schulden. Die zahlreichen Juden, die viel bares Geld besitzen, haben alle Ländereien der Ritter in der Tasche, und man kann sagen, dass die Insel in Wahrheit ihnen gehört.

Der Grundherr ist abhängig und resigniert, der Jude ist unerbittlich, aber geduldig. Er macht Zugeständnisse und zeigt sich tolerant, er läßt den Schuldnern Zeit, weil er sein Ziel mit diabolischem Geist verfolgt: Sobald er seine Pranke auf einen Besitz gelegt hat, muß dieser Stück für Stück der seine werden, und in seinem Interesse liegt es, sich solange unentbehrlich zu machen, bis die Schulden die Höhe des Kapitals erreicht haben. 

Über den mallorquinischen Bauern: Er beichtet, er betet, er denkt ohne Unterlaß daran, sich das Paradies zu verdienen; aber wahre Pflichten der Menschheit kennt er nicht. Er ist nicht verdammungswürdiger als ein Ochse oder ein Schaf, denn er ist kaum menschlicher als diese Bestien, die in der Unschuld ihrer ihres tierischen Daseins verharren. Er rezitiert Gebete, er ist abergläubisch wie ein Wilder; aber er würde seinesgleichen ohne größere Gewissensbisse essen, wenn dieses der Sitte seines Landes entspräche und wenn er nicht nach Belieben Schweine zur Verfügung hätte. Er täuscht, wuchert, lügt, beleidigt und plündert ohne den geringsten Gewissensbiss. Ein Fremder ist für ihn kein Mensch.

Allerdings gewöhnt man sich nicht ohne Bedauern daran Kreaturen zu sehen, die menschliche Form haben und mit dem göttlichen Siegel gezeichnet sind, die aber in einer Welt leben, die keinesfalls der gegenwärtigen Menschheit entspricht. Man spürt genau, dass diese unvollkommenen Wesen fähig ist zu verstehen, dass seine Rasse sich weiterentwickeln kann, dass seine Zukunft mit der weiter fortgeschrittenen Rassen identisch ist…</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Adeligen haben viele Besitztümer, aber wenig Einkünfte und ruinieren sich durch Schulden. Die zahlreichen Juden, die viel bares Geld besitzen, haben alle Ländereien der Ritter in der Tasche, und man kann sagen, dass die Insel in Wahrheit ihnen gehört.</p>
<p>Der Grundherr ist abhängig und resigniert, der Jude ist unerbittlich, aber geduldig. Er macht Zugeständnisse und zeigt sich tolerant, er läßt den Schuldnern Zeit, weil er sein Ziel mit diabolischem Geist verfolgt: Sobald er seine Pranke auf einen Besitz gelegt hat, muß dieser Stück für Stück der seine werden, und in seinem Interesse liegt es, sich solange unentbehrlich zu machen, bis die Schulden die Höhe des Kapitals erreicht haben. </p>
<p>Über den mallorquinischen Bauern: Er beichtet, er betet, er denkt ohne Unterlaß daran, sich das Paradies zu verdienen; aber wahre Pflichten der Menschheit kennt er nicht. Er ist nicht verdammungswürdiger als ein Ochse oder ein Schaf, denn er ist kaum menschlicher als diese Bestien, die in der Unschuld ihrer ihres tierischen Daseins verharren. Er rezitiert Gebete, er ist abergläubisch wie ein Wilder; aber er würde seinesgleichen ohne größere Gewissensbisse essen, wenn dieses der Sitte seines Landes entspräche und wenn er nicht nach Belieben Schweine zur Verfügung hätte. Er täuscht, wuchert, lügt, beleidigt und plündert ohne den geringsten Gewissensbiss. Ein Fremder ist für ihn kein Mensch.</p>
<p>Allerdings gewöhnt man sich nicht ohne Bedauern daran Kreaturen zu sehen, die menschliche Form haben und mit dem göttlichen Siegel gezeichnet sind, die aber in einer Welt leben, die keinesfalls der gegenwärtigen Menschheit entspricht. Man spürt genau, dass diese unvollkommenen Wesen fähig ist zu verstehen, dass seine Rasse sich weiterentwickeln kann, dass seine Zukunft mit der weiter fortgeschrittenen Rassen identisch ist…</p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2010/03/09/1587.html#comment-145029</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 08:37:24 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2010/03/09/1587.html#comment-145029</guid>
		<description>Dieser Landball hätte uns sicher noch längere Zeit gefangengenommen, wenn da nicht der Geruch nach ranzigem Öl und Knoblauch gewesen wäre, den diese Herren und Damen ausdünsteten und der mir schier den Atem nahm.

Wenn es heiß ist, tragen sie nur ein Hemd und Pluderhose. Im Winter ziehen sie darüber einen grauen Umhang, der wie eine Mönchskutte oder wie ein großes afrikanisches Ziegenfell mit nach außen gewendeten Haaren aussieht. Wenn sie in Gruppen mit diesen falbroten Fellen vorbeigehen, die auf dem Rücken einem schwarzen Streifen haben und vom Kopf bis zu den Füßen reichen, kann man sie leicht für eine auf den Hinterbeinen laufende Tierherde halten….allerdings haben sie fast alle krumme Beine.

An den Regentagen wagte sich kein Bote, zu welchem Preis auch immer, auf die Wege; und da es zwei Monate lang regnete, hatten wir oft nichts als Brot, das so hart war wie Schiffszwieback….&lt;a href="http://www.campodecriptana.de/blog/2006/06/15/559.html" rel="nofollow"&gt;Die mallorquinischen Lebensmittel und vor allem die Art und Weise ihrer Zubereitung, erzeugten einen unüberwindbaren Abscheu&lt;/a&gt;. Eines Tages, als man ein mageres Huhn servierte, sahen wir auf dem dampfenden Rücken riesige Meister Flöhe springen, aus denen E.T.A. Hoffmann genauso viele viele schlaue Geister gemacht hätte, die er aber sicher nicht mit Sauce verspeist hätte.

Und wenn ich sage, dass ich nicht ein einziges noch so kleines Geldgeschäft mit Mallorquinern abgewickelt habe, bei dem ich auf ihrer Seite nicht schamlose Unehrlichkeit und grobe Gier angetroffen hätte; und wenn ich hinzufüge, dass sie zugleich ihre Frömmigkeit vor uns ausbreiteten und Betroffenheit gegenüber unserem fehlenden Glauben vortäuschten, dann wird man mir zustimmen, dass der Glaube einfacher Seelen, der von einigen rückwärts Gewandten unserer Tage so gepriesen wird, nicht immer die erfreulichste und moralischste Sache der Welt ist und dass es erlaubt sein muß, sich ein anderes Gottesverständnis zu wünschen. 

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		<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Landball hätte uns sicher noch längere Zeit gefangengenommen, wenn da nicht der Geruch nach ranzigem Öl und Knoblauch gewesen wäre, den diese Herren und Damen ausdünsteten und der mir schier den Atem nahm.</p>
<p>Wenn es heiß ist, tragen sie nur ein Hemd und Pluderhose. Im Winter ziehen sie darüber einen grauen Umhang, der wie eine Mönchskutte oder wie ein großes afrikanisches Ziegenfell mit nach außen gewendeten Haaren aussieht. Wenn sie in Gruppen mit diesen falbroten Fellen vorbeigehen, die auf dem Rücken einem schwarzen Streifen haben und vom Kopf bis zu den Füßen reichen, kann man sie leicht für eine auf den Hinterbeinen laufende Tierherde halten….allerdings haben sie fast alle krumme Beine.</p>
<p>An den Regentagen wagte sich kein Bote, zu welchem Preis auch immer, auf die Wege; und da es zwei Monate lang regnete, hatten wir oft nichts als Brot, das so hart war wie Schiffszwieback….<a href="http://www.campodecriptana.de/blog/2006/06/15/559.html" rel="nofollow">Die mallorquinischen Lebensmittel und vor allem die Art und Weise ihrer Zubereitung, erzeugten einen unüberwindbaren Abscheu</a>. Eines Tages, als man ein mageres Huhn servierte, sahen wir auf dem dampfenden Rücken riesige Meister Flöhe springen, aus denen E.T.A. Hoffmann genauso viele viele schlaue Geister gemacht hätte, die er aber sicher nicht mit Sauce verspeist hätte.</p>
<p>Und wenn ich sage, dass ich nicht ein einziges noch so kleines Geldgeschäft mit Mallorquinern abgewickelt habe, bei dem ich auf ihrer Seite nicht schamlose Unehrlichkeit und grobe Gier angetroffen hätte; und wenn ich hinzufüge, dass sie zugleich ihre Frömmigkeit vor uns ausbreiteten und Betroffenheit gegenüber unserem fehlenden Glauben vortäuschten, dann wird man mir zustimmen, dass der Glaube einfacher Seelen, der von einigen rückwärts Gewandten unserer Tage so gepriesen wird, nicht immer die erfreulichste und moralischste Sache der Welt ist und dass es erlaubt sein muß, sich ein anderes Gottesverständnis zu wünschen.</p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2010/03/09/1587.html#comment-145023</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 08:37:46 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2010/03/09/1587.html#comment-145023</guid>
		<description>&lt;a href="http://www.spiegel.de/reise/europa/0,1518,672486,00.html" rel="nofollow"&gt;Och Gottogott, wie nett, wie süß.&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spiegel.de/reise/europa/0,1518,672486,00.html" rel="nofollow">Och Gottogott, wie nett, wie süß.</a></p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2010/03/09/1587.html#comment-145019</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 06:56:43 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2010/03/09/1587.html#comment-145019</guid>
		<description>Der seltsame Lärm, der ihren Zug begleitet, wurde durch Kastagnetten erzeugt, die mehrere mit schmutzigen und hässlichen Masken verkleidete Jungen gleichzeitig spielten, und zwar nicht mit dem abgehacktes Rhythmus wie in Spanien, sondern mit dem kontinuierlichen Wirbel, gleich dem Trommler auf dem Feld. Der Lärm, mit dem sie ihre Tänze begleiteten, war so trocken und scharf, dass man Mut brauchte, um ihn auch nur eine Viertelstunde lang auszuhalten…Ich stelle mir vor, dass die Araber so sangen, und Monsieur Tastu, der Forschungen diesbezüglich anstellte, hat sich davon überzeugt, dass die wichtigsten mallorquinischen Rhythmen und ihre bevorzugten Verzierungen, in einem Wort, ihre Art zu musizieren, der arabischen Tradition entspricht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der seltsame Lärm, der ihren Zug begleitet, wurde durch Kastagnetten erzeugt, die mehrere mit schmutzigen und hässlichen Masken verkleidete Jungen gleichzeitig spielten, und zwar nicht mit dem abgehacktes Rhythmus wie in Spanien, sondern mit dem kontinuierlichen Wirbel, gleich dem Trommler auf dem Feld. Der Lärm, mit dem sie ihre Tänze begleiteten, war so trocken und scharf, dass man Mut brauchte, um ihn auch nur eine Viertelstunde lang auszuhalten…Ich stelle mir vor, dass die Araber so sangen, und Monsieur Tastu, der Forschungen diesbezüglich anstellte, hat sich davon überzeugt, dass die wichtigsten mallorquinischen Rhythmen und ihre bevorzugten Verzierungen, in einem Wort, ihre Art zu musizieren, der arabischen Tradition entspricht.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2010/03/09/1587.html#comment-145017</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 15:07:52 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2010/03/09/1587.html#comment-145017</guid>
		<description>Eines Morgens, nachdem der Wind uns die ganze Nacht mit seinen langen Klageseufzern gewiegt hatte, während der Regen gegen die Fensterscheiben prasselte, hörten wir beim Aufwachen den Lärm des Wildbachs, der sich zwischen den Steinen seinen Weg zu bahnen begann. Am nächsten Tag tönte er noch lauter, am übernächsten rollte er die Felsen beiseite, die ihm die Bahn versperrten. Alle Blüten waren von den Bäumen gefallen, und der Regen rann in unsere schlecht abgedichteten Schlafräume. 

Es ist schwer zu verstehen, wie wenig Vorkehrungen die Mallorquiner gegen diese Plage von Wind und Regen treffen. Ihre Selbsttäuschung und ihre Prahlerei sind diesbezüglich so groß, dass sie diese zwar episodenhafte, aber dennoch bedenkliche Unwirtlichkeit ihres Klimas völlig verleugnen. Bis zum Ende der zweimonatigen Sintflut, die wir erleiden mußten, behaupteten sie immer noch, dass es auf Mallorca niemals regne…Da wir daran gewöhnt sind, im Winter zu heizen, lag dieses Haus ohne Kamin auf unseren Schultern wie ein Eismantel, und ich fühlte mich wie gelähmt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eines Morgens, nachdem der Wind uns die ganze Nacht mit seinen langen Klageseufzern gewiegt hatte, während der Regen gegen die Fensterscheiben prasselte, hörten wir beim Aufwachen den Lärm des Wildbachs, der sich zwischen den Steinen seinen Weg zu bahnen begann. Am nächsten Tag tönte er noch lauter, am übernächsten rollte er die Felsen beiseite, die ihm die Bahn versperrten. Alle Blüten waren von den Bäumen gefallen, und der Regen rann in unsere schlecht abgedichteten Schlafräume. </p>
<p>Es ist schwer zu verstehen, wie wenig Vorkehrungen die Mallorquiner gegen diese Plage von Wind und Regen treffen. Ihre Selbsttäuschung und ihre Prahlerei sind diesbezüglich so groß, dass sie diese zwar episodenhafte, aber dennoch bedenkliche Unwirtlichkeit ihres Klimas völlig verleugnen. Bis zum Ende der zweimonatigen Sintflut, die wir erleiden mußten, behaupteten sie immer noch, dass es auf Mallorca niemals regne…Da wir daran gewöhnt sind, im Winter zu heizen, lag dieses Haus ohne Kamin auf unseren Schultern wie ein Eismantel, und ich fühlte mich wie gelähmt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2010/03/09/1587.html#comment-145016</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 13:38:45 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2010/03/09/1587.html#comment-145016</guid>
		<description>Ein sehr schönes, geradezu aktuelles Wort zum sinnentleerten Massentourismus:

Ich spreche mich, Gott behüte, nicht dagegen aus, dass die Menschen der Zukunft sollten an ihrem Land, ihrer Scholle oder ihrem Haus haften bleiben wie die Polypen an einem Schwamm! Aber wenn sich Intelligenz und Moral zugleich mit der Industrie weiterentwickeln sollen, dann sollten, so scheint mir, die Eisenbahnen nicht dazu bestimmt sein, ganze Völker, die vom Überdruß befallen oder von krankhafter Betriebsamkeit zerfressen werden, von einem Ende der Erdkugel zum anderen spazierenzufahren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein sehr schönes, geradezu aktuelles Wort zum sinnentleerten Massentourismus:</p>
<p>Ich spreche mich, Gott behüte, nicht dagegen aus, dass die Menschen der Zukunft sollten an ihrem Land, ihrer Scholle oder ihrem Haus haften bleiben wie die Polypen an einem Schwamm! Aber wenn sich Intelligenz und Moral zugleich mit der Industrie weiterentwickeln sollen, dann sollten, so scheint mir, die Eisenbahnen nicht dazu bestimmt sein, ganze Völker, die vom Überdruß befallen oder von krankhafter Betriebsamkeit zerfressen werden, von einem Ende der Erdkugel zum anderen spazierenzufahren.</p>
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