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	<title>Kommentare zu: Wann wir schreiten SeitÂ´an Seit` und die alten Lieder singen</title>
	<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/11/14/387.html</link>
	<description>Der neue Blog ist unter http://campodecriptanablog.apps-1and1.net erreichbar</description>
	<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 19:27:46 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/11/14/387.html#comment-17836</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2006 12:00:41 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/11/14/387.html#comment-17836</guid>
		<description>Wilm, ich verweise auf meine ErklÃ¤rungen zum Charakter eines Kommunisten in meiner Antwort in dem Wikipedia-Beitrag. "PDS-Wilm" ist keine bÃ¶swillige Beschimpfung, sondern die Kurzcharakterisierung eines Ist-Zustandes und: Eine ErklÃ¤rung. Mehr nicht. Geschlossen wurde hier auch nichts - ich habe lediglich zehn Tage pausiert und vom Internet ect. absolut Abstand genommen.

TK</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wilm, ich verweise auf meine ErklÃ¤rungen zum Charakter eines Kommunisten in meiner Antwort in dem Wikipedia-Beitrag. &#8220;PDS-Wilm&#8221; ist keine bÃ¶swillige Beschimpfung, sondern die Kurzcharakterisierung eines Ist-Zustandes und: Eine ErklÃ¤rung. Mehr nicht. Geschlossen wurde hier auch nichts - ich habe lediglich zehn Tage pausiert und vom Internet ect. absolut Abstand genommen.</p>
<p>TK</p>
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	<item>
		<title>Von: Wilm Pabst</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/11/14/387.html#comment-17570</link>
		<dc:creator>Wilm Pabst</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Jan 2006 02:00:19 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/11/14/387.html#comment-17570</guid>
		<description>Liebe Tanja, etwas mehr an Fairness habe ich Dir durchaus zugetraut, jedenfalls bisher.
Was heiÃŸt denn hier: "PDS-Wilm"? DaÃŸ ich hier und da fÃ¼r das Existenzrecht dieser Partei eingetreten bin und namentlich auch fÃ¼r fÃ¼r die IntegritÃ¤t ihres frÃ¼heren Vorsitzenden, Gregor Gysi, trifft durchaus zu. Dazu stehe ich auch.
Das heiÃŸt aber noch lange nicht, daÃŸ ich dieser Partei als Mitglied angehÃ¶rt hÃ¤tte und auch nicht, daÃŸ man mich einfach so aus der la main als "PDS-Wilm" o.Ã¤. beschimpfen dÃ¼rfe.
Wie, Tanja, wÃ¼rde es Dir denn gefallen, wenn man Dich etwa als "DKP-Tanja" beschimpfen mÃ¶chte? Und das mit durchaus mehr Recht als mich als sowas wie "PDS-Wilm". Hast Du diesem Verein angehÃ¶rt oder nicht? Und das nicht nur als Mitglied, sondern auch als FunktionÃ¤rin? Na ??!

Was Gysi anbelangt, so ist es mir durchaus peinlich fÃ¼r ihn, wie er heute verliebt lÃ¤chelnd und ausgerechnet mit diesem Dauerquerkopf, dem Oskar Lafontaine, jetzt den FÃ¼hrungsgenossen der "Linken" mimt, dieser merkwÃ¼rdigen neuen Partei aus WASG ( einem IG-Metall Kind und er alten, mal wieder umbenamten, PDS.
AuÃŸerdem habe ich Ã¼berall meine Auffassung zum Besten gegeben, ausfÃ¼hrlich und mit Argumenten reich garniert, daÃŸ ich vom real existenten DGB, dessen TÃ¶chtern namens "Einzelgewerkschaften, nebst den amtierenden Gewerkschaftsbonzen ( den FÃ¼hrungsfunktionÃ¤ren ) sehr sehr wenig Schmeichelhaftes halte. - Man zeige mir mal einen einzigen PDS-ler, DKP-isten etc., der das auch so sieht und seine Sicht dann auch derart Ã¶ffentlich verkÃ¼ndet. Normalerweise gehÃ¶rt die GewerkschaftsglÃ¤ubigkeit ( mein Terminus fÃ¼r diese kollektive und weitverbreitete VertrÃ¤umtheit im Wunschdenken ) unbedingt zu einem DKP- wie PDS-Mietglied und fÃ¼r einen JÃ¼nger der neuen "LINKEN" schon auch. Vergleichbar mit dem Glauben eines Christenmenschen an " unseren Heiland, als dem ErlÃ¶ser " etc.- Der Lateiner wÃ¼rde hier anmerken: " Aha! Sine qua non! ", zu Deutsch: " Wer diesen Grundglauben nicht glaubt, der gehÃ¶rt auch nicht zu: Bei Christen keiner, der nicht an Jesus als dem Heiland glauben will, bei DKP-lern keiner, der nicht an "die Gewerkschaften als unsere BÃ¼ndnis-Genossen im Kampf der Arbeiterklasse glauben mag" und bei der PDS/Linken entsprechend. Bei einem Moslem wÃ¤re entsprechend fundamental der Grundglaube an Allah, dem EINEN Gott, und dazu an Mohammed als seinem Propheten und -bei Shiiten- auch noch an Ali, seinem Nachfolger.

Und woran glaubt wohl unsere Tanja so felsenfeste? - Ganz blicke ich da noch nicht durch, aber es sieht so aus, als glaube sie feste daran, Ã¼berall und zu jedem Thema deutlich besser durchzublicken als alle anderen, vor allem aber als die von ihr so gerne GrÃ¼ffelten. " Kommunisten als die PÃ¤chter der ewigen Wahrheiten! " - so hat es mal der spÃ¤te Robert Havemann so schÃ¶n formuliert, der aber, wie wir heute weitverbreitet wissen, in seiner Jugend sehr feste und sehr stolz selbst ein tiefglÃ¤ubiger KPD-, SED- und auch Stasi-ist gewesen sein solle. In seiner Jugend bis tief ins gestandene Erwachsenenalter hinein.
Sicherlich ein Thema fÃ¼r weiter Diskussionen, AufsÃ¤tze und auch dickleibige BÃ¼cher.
Schade, daÃŸ Tanja's Diskussionsforum inzwischen von ihr wieder geschlossen wurde. Oder?

SchÃ¶ne GrÃ¼ÃŸe an alle,
Wilm

</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Tanja, etwas mehr an Fairness habe ich Dir durchaus zugetraut, jedenfalls bisher.<br />
Was heiÃŸt denn hier: &#8220;PDS-Wilm&#8221;? DaÃŸ ich hier und da fÃ¼r das Existenzrecht dieser Partei eingetreten bin und namentlich auch fÃ¼r fÃ¼r die IntegritÃ¤t ihres frÃ¼heren Vorsitzenden, Gregor Gysi, trifft durchaus zu. Dazu stehe ich auch.<br />
Das heiÃŸt aber noch lange nicht, daÃŸ ich dieser Partei als Mitglied angehÃ¶rt hÃ¤tte und auch nicht, daÃŸ man mich einfach so aus der la main als &#8220;PDS-Wilm&#8221; o.Ã¤. beschimpfen dÃ¼rfe.<br />
Wie, Tanja, wÃ¼rde es Dir denn gefallen, wenn man Dich etwa als &#8220;DKP-Tanja&#8221; beschimpfen mÃ¶chte? Und das mit durchaus mehr Recht als mich als sowas wie &#8220;PDS-Wilm&#8221;. Hast Du diesem Verein angehÃ¶rt oder nicht? Und das nicht nur als Mitglied, sondern auch als FunktionÃ¤rin? Na ??!</p>
<p>Was Gysi anbelangt, so ist es mir durchaus peinlich fÃ¼r ihn, wie er heute verliebt lÃ¤chelnd und ausgerechnet mit diesem Dauerquerkopf, dem Oskar Lafontaine, jetzt den FÃ¼hrungsgenossen der &#8220;Linken&#8221; mimt, dieser merkwÃ¼rdigen neuen Partei aus WASG ( einem IG-Metall Kind und er alten, mal wieder umbenamten, PDS.<br />
AuÃŸerdem habe ich Ã¼berall meine Auffassung zum Besten gegeben, ausfÃ¼hrlich und mit Argumenten reich garniert, daÃŸ ich vom real existenten DGB, dessen TÃ¶chtern namens &#8220;Einzelgewerkschaften, nebst den amtierenden Gewerkschaftsbonzen ( den FÃ¼hrungsfunktionÃ¤ren ) sehr sehr wenig Schmeichelhaftes halte. - Man zeige mir mal einen einzigen PDS-ler, DKP-isten etc., der das auch so sieht und seine Sicht dann auch derart Ã¶ffentlich verkÃ¼ndet. Normalerweise gehÃ¶rt die GewerkschaftsglÃ¤ubigkeit ( mein Terminus fÃ¼r diese kollektive und weitverbreitete VertrÃ¤umtheit im Wunschdenken ) unbedingt zu einem DKP- wie PDS-Mietglied und fÃ¼r einen JÃ¼nger der neuen &#8220;LINKEN&#8221; schon auch. Vergleichbar mit dem Glauben eines Christenmenschen an &#8221; unseren Heiland, als dem ErlÃ¶ser &#8221; etc.- Der Lateiner wÃ¼rde hier anmerken: &#8221; Aha! Sine qua non! &#8220;, zu Deutsch: &#8221; Wer diesen Grundglauben nicht glaubt, der gehÃ¶rt auch nicht zu: Bei Christen keiner, der nicht an Jesus als dem Heiland glauben will, bei DKP-lern keiner, der nicht an &#8220;die Gewerkschaften als unsere BÃ¼ndnis-Genossen im Kampf der Arbeiterklasse glauben mag&#8221; und bei der PDS/Linken entsprechend. Bei einem Moslem wÃ¤re entsprechend fundamental der Grundglaube an Allah, dem EINEN Gott, und dazu an Mohammed als seinem Propheten und -bei Shiiten- auch noch an Ali, seinem Nachfolger.</p>
<p>Und woran glaubt wohl unsere Tanja so felsenfeste? - Ganz blicke ich da noch nicht durch, aber es sieht so aus, als glaube sie feste daran, Ã¼berall und zu jedem Thema deutlich besser durchzublicken als alle anderen, vor allem aber als die von ihr so gerne GrÃ¼ffelten. &#8221; Kommunisten als die PÃ¤chter der ewigen Wahrheiten! &#8221; - so hat es mal der spÃ¤te Robert Havemann so schÃ¶n formuliert, der aber, wie wir heute weitverbreitet wissen, in seiner Jugend sehr feste und sehr stolz selbst ein tiefglÃ¤ubiger KPD-, SED- und auch Stasi-ist gewesen sein solle. In seiner Jugend bis tief ins gestandene Erwachsenenalter hinein.<br />
Sicherlich ein Thema fÃ¼r weiter Diskussionen, AufsÃ¤tze und auch dickleibige BÃ¼cher.<br />
Schade, daÃŸ Tanja&#8217;s Diskussionsforum inzwischen von ihr wieder geschlossen wurde. Oder?</p>
<p>SchÃ¶ne GrÃ¼ÃŸe an alle,<br />
Wilm</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/11/14/387.html#comment-16657</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Dec 2005 14:30:03 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/11/14/387.html#comment-16657</guid>
		<description>Jaja, so mutig wie der Otto Wels: Jeden Notstand absegnen um das eigene billige Fleisch in Sicherheit zu bringen, und die jÃ¼dischen Mitglieder aus dem Vorstand ausschlieÃŸen - deshalb schweigen seine BrÃ¼der im Geiste auch heute konsequent zu Ã¤hnlichen AusfÃ¤llen, nicht war PDS-Wilm?

TK</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jaja, so mutig wie der Otto Wels: Jeden Notstand absegnen um das eigene billige Fleisch in Sicherheit zu bringen, und die jÃ¼dischen Mitglieder aus dem Vorstand ausschlieÃŸen - deshalb schweigen seine BrÃ¼der im Geiste auch heute konsequent zu Ã¤hnlichen AusfÃ¤llen, nicht war PDS-Wilm?</p>
<p>TK</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Wilm Pabst</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/11/14/387.html#comment-16555</link>
		<dc:creator>Wilm Pabst</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Dec 2005 22:14:25 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/11/14/387.html#comment-16555</guid>
		<description>@Bernhard Sch.-Vogelh.  --- Otto Wels u.a. ---
&#62;&#62; Und doch, es bleibt ja der Respekt: Als sich die bÃ¼rgerlichen Eliten, vertreten durch die Parteien Adenauers und HeuÃŸâ€™, der Nazi-Barbarei durch Zustimmung zum ReichsermÃ¤chtigungsgesetz auslieferten, da zeigte die Arbeiterpartei SPD Mut â€“ Todesmut! â€œUnser Leben kÃ¶nnt ihr uns nehmen, unsere Ehre nichtâ€¦â€ (Otto Wels)
Offen bleibt also die Frage: Ist das noch die Partei Otto Welsâ€™? </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Bernhard Sch.-Vogelh.  &#8212; Otto Wels u.a. &#8212;<br />
&gt;&gt; Und doch, es bleibt ja der Respekt: Als sich die bÃ¼rgerlichen Eliten, vertreten durch die Parteien Adenauers und HeuÃŸâ€™, der Nazi-Barbarei durch Zustimmung zum ReichsermÃ¤chtigungsgesetz auslieferten, da zeigte die Arbeiterpartei SPD Mut â€“ Todesmut! â€œUnser Leben kÃ¶nnt ihr uns nehmen, unsere Ehre nichtâ€¦â€ (Otto Wels)<br />
Offen bleibt also die Frage: Ist das noch die Partei Otto Welsâ€™?</p>
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	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/11/14/387.html#comment-16165</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Nov 2005 14:54:33 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/11/14/387.html#comment-16165</guid>
		<description>Freut mich, dass wir uns da nach langer Zeit einmal wieder einig sind.

â€œWarum ich so weise bin. Warum ich so klug bin. Warum ich so gute BÃ¼cher schreibe.â€ â€“ das ist alles hier nachzulesen - "Das GlÃ¼ck meines Daseins, seine Einzigkeit vielleicht, liegt in seinem VerhÃ¤ngniss: ich bin, um es in RÃ¤thselform auszudrÃ¼cken, als mein Vater bereits gestorben, als meine Mutter lebe ich noch und werde alt. Diese doppelte Herkunft, gleichsam aus der obersten und der untersten Sprosse an der Leiter des Lebens, dÃ©cadent zugleich und Anfangâ€”dies, wenn irgend Etwas, erklÃ¤rt jene NeutralitÃ¤t, jene Freiheit von Partei im VerhÃ¤ltniss zum Gesammtprobleme des Lebens, die mich vielleicht auszeichnet. Ich habe fÃ¼r die Zeichen von Aufgang und Niedergang eine feinere Witterung als je ein Mensch gehabt hat, ich bin der Lehrer par excellence hierfÃ¼r,â€”ich kenne Beides, ich bin Beides" http://72.14.207.104/search?q=cache:_B1lJqIOKZ0J:www.geocities.com/thenietzschechannel/ehg.htm+Warum+ist+so+klug+bin,+Nietzsche&#38;hl=de

â€žUnd woran erkennt man im Grunde die Wohlgeratenheit! DaÃŸ ein wohlgeratner Mensch unsern Sinnen wohltut: daÃŸ er aus einem Holze geschnitzt ist, das hart, zart and wohlriechend zugleich ist. Ihm schmeckt nur, was ihm zutrÃ¤glich ist; sein Gefallen, seine Lust hÃ¶rt auf, wo das MaÃŸ des ZutrÃ¤glichen Ã¼berschritten wird. Er errÃ¤t Heilmittel gegen SchÃ¤digungen, er nÃ¼tzt schlimme ZufÃ¤lle zu seinem Vorteil aus; was ihn nicht umbringt, macht ihn stÃ¤rker." Ecce Homo - Warum ich so weise bin 

&lt;strong&gt;EINEN TANZENDEN STERN GEBÃ„REN&lt;/strong&gt;

Als Zarathustra diese Worte gesprochen hatte, sahe er wieder das Volk an und schwieg. â€žDa stehen sieâ€œ, sprach er zu seinem Herzen, â€žda lachen sie: sie verstehen mich nicht, ich bin nicht der Mund fÃ¼r diese Ohren.

Muss man ihnen erst die Ohren zerschlagen, dass sie lernen, mit den Augen hÃ¶ren? Muss man rasseln gleich Pauken und Busspredigern? Oder glauben sie nur dem Stammelnden?

Sie haben Etwas, worauf sie stolz sind. Wie nennen sie es doch, was sie stolz macht? Bildung nennen sie's, es zeichnet sie aus vor den Ziegenhirten. 

Drum hÃ¶ren sie ungern von sich das Wort â€žVerachtungâ€œ. So will ich denn zu ihrem Stolze reden.  

So will ich ihnen vom VerÃ¤chtlichsten sprechen: das aber ist der l e t z t e M e n s c h.â€œ 

Und also sprach Zarathustra zum Volke:

Es ist an der Zeit, dass der Mensch sichsein Ziel stecke. Es ist an der Zeit, dass der Mensch den Keim seiner hÃ¶chsten Hoffnung pflanze.

Noch ist sein Boden dazu reich genug. Aber dieser Boden wird einst arm und zahm sein, und kein hoher Baum wird mehr aus ihm wachsen kÃ¶nnen.

Wehe! Es kommt die Zeit, wo der Mensch nicht mehr den Pfeil seiner Sehnsucht Ã¼ber den Menschen hinaus wirft, und die Sehne seines Bogens verlernt hat, zu schwirren! 

Ich sage euch: man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebÃ¤ren zu kÃ¶nnen. Ich sage euch: ihr habt noch Chaos in euch. 

Wehe! Es kommt die Zeit, wo der Mensch keinen Stern mehr gebÃ¤ren wird. Wehe! Es kommt die Zeit des verÃ¤chtlichsten Menschen, der sich selber nicht mehr verachten kann.

Seht! Ich zeige euch den l e t z t e n M e n s c h e n.

Krank-werden und Misstrauen-haben gilt ihnen sÃ¼ndhaft: man geht achtsam einher. Ein Thor, der noch Ã¼ber Steine oder Menschen stolpert!

Ein wenig Gift ab und zu: das macht angenehme TrÃ¤ume. Und viel Gift zuletzt, zu einem angenehmen Sterben.

Man wird nicht mehr arm und reich: Beides ist zu beschwerlich. Wer will noch regieren? Wer noch gehorchen? Beides ist zu beschwerlich. 

Kein Hirt und Eine Heerde! Jeder will das Gleiche, Jeder ist gleich: wer anders fÃ¼hlt, geht freiwillig in's Irrenhaus.
â€žEhemals war alle Welt irreâ€œ - sagen die Feinsten und blinzeln. 

Man ist klug und weiss Alles, was geschehn ist: so hat man kein Ende zu spotten. Man zankt sich noch, aber man versÃ¶hnt sich bald - sonst verdirbt es den Magen. 

Man hat sein LÃ¼stchen fÃ¼r den Tag und sein LÃ¼stchen fÃ¼r die Nacht: aber man ehrt die Gesundheit. â€žWir haben das GlÃ¼ck erfundenâ€œ - sagen die letzten Menschen und blinzeln.

Und hier endete die erste Rede Zarathustra's, welche man auch â€ždie Vorredeâ€œ heisst: denn an dieser Stelle unterbrach ihn das Geschrei und die Lust der Menge. â€žGieb uns diesen letzten Menschen, oh Zarathustra, - so riefen sie - mache uns zu diesen letzten Menschen! So schenken wir dir den Ãœbermenschen!â€œ Und alles Volk jubelte und schnalzte mit der Zunge. Zarathustra aber wurde traurig und sagte zu seinem Herzen:

â€žSie verstehen mich nicht: ich bin nicht der Mund fÃ¼r diese Ohren.

Zu lange wohl lebte ich im Gebirge, zu viel horchte ich auf BÃ¤che und BÃ¤ume: nun rede ich ihnen gleich den Ziegenhirten.

Unbewegt ist meine Seele und hell wie das Gebirge am Vormittag. Aber sie meinen, ich sei kalt und ein SpÃ¶tter in furchtbaren SpÃ¤ssen.

Und nun blicken sie mich an und lachen: und indem sie lachen, hassen sie mich noch. Es ist Eis in ihrem Lachen.â€œ
Aus: Friedrich Nietzsche: Also sprach Zarathustra (1883-1891).

Oder auch dies: â€žKraus hatte den schÃ¤rfsten Blick fÃ¼r das Niedere, LÃ¤cherliche, Verlogene, Armselige, das sich in Drucklettern, in Buch und Zeitung manifestiert, und eine Ã¼berlegene Kunst es in satirisches Licht zu rÃ¼cken, in ein Licht von erbarmungsloser, zerstÃ¶render Grellheit. Er war sich das MaÃŸ aller Dinge, musste sich das wohl sein, um als orthodoxer EinzelgÃ¤nger sein Gleichgewicht unerschÃ¼ttert zu bewahren. SchwÃ¤che und Fehlbarkeit schloss er fÃ¼r seine Person so ziemlich aus, und lieÃŸ sie bei anderen nicht Milderungsgrund gelten. Er verstand es sich Feinde zu machen â€“ im zwiefachen Sinn des Worts. Er modellierte sie in fruchtbarer Hassphantasie um, zu gÃ¼ltigen Typen des KlÃ¤glichen und Verderblichen, das er mit nie befriedigtem Zorn ein Leben lang bekÃ¤mpfte, hierbei wenig beirrt von den EinflÃ¼ssen so nebuloser Sternbilder wie ObjektivitÃ¤t und Gerechtigkeit. Tiefer als er ist kaum ein Zeitgenosse in den Zaubergarten der Sprache eingedrungen. An dem geheimnisvollen sich verflechten und ineinanderwachsen dessen, was dort in nie zu erschÃ¶pfendem Reichtum blÃ¼ht, hatte er sein ungemessenes EntzÃ¼cken. Er war HÃ¼ter im Bezirk des Geistes, erbarmungslos im Attackieren und Abweisen derer, die ihm den geheiligten Bezirk zu verunreinigen schienen. Liebe fÃ¼r das GroÃŸe, nÃ¤hrte seinen Hass gegen das Kleine, auch wenn dieses gar nicht anderes sein wollte als klein. Die ihm nahe kamen, unterlagen dem Einfluss der dauernden Hochspannung, in der sein Geist, und sein Wille lebten, und die ihr Bezauberndes hatte, wie ihr Bedrohliches. Vielleicht war es dieses Hochgespannte, das seine Erscheinung fÃ¼r Hass und Liebe so unwiderstehlich anziehend machte.â€œ Siehe auch eben hier - http://www.campodecriptana.de/blog/2005/05/29/165.html



</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Freut mich, dass wir uns da nach langer Zeit einmal wieder einig sind.</p>
<p>â€œWarum ich so weise bin. Warum ich so klug bin. Warum ich so gute BÃ¼cher schreibe.â€ â€“ das ist alles hier nachzulesen - &#8220;Das GlÃ¼ck meines Daseins, seine Einzigkeit vielleicht, liegt in seinem VerhÃ¤ngniss: ich bin, um es in RÃ¤thselform auszudrÃ¼cken, als mein Vater bereits gestorben, als meine Mutter lebe ich noch und werde alt. Diese doppelte Herkunft, gleichsam aus der obersten und der untersten Sprosse an der Leiter des Lebens, dÃ©cadent zugleich und Anfangâ€”dies, wenn irgend Etwas, erklÃ¤rt jene NeutralitÃ¤t, jene Freiheit von Partei im VerhÃ¤ltniss zum Gesammtprobleme des Lebens, die mich vielleicht auszeichnet. Ich habe fÃ¼r die Zeichen von Aufgang und Niedergang eine feinere Witterung als je ein Mensch gehabt hat, ich bin der Lehrer par excellence hierfÃ¼r,â€”ich kenne Beides, ich bin Beides&#8221; <a href="http://72.14.207.104/search?q=cache:_B1lJqIOKZ0J:www.geocities.com/thenietzschechannel/ehg.htm+Warum+ist+so+klug+bin,+Nietzsche&amp;hl=de" rel="nofollow">http://72.14.207.104/search?q=cache:_B1lJqIOKZ0J:www.geocities.com/thenietzschechannel/ehg.htm+Warum+ist+so+klug+bin,+Nietzsche&amp;hl=de</a></p>
<p>â€žUnd woran erkennt man im Grunde die Wohlgeratenheit! DaÃŸ ein wohlgeratner Mensch unsern Sinnen wohltut: daÃŸ er aus einem Holze geschnitzt ist, das hart, zart and wohlriechend zugleich ist. Ihm schmeckt nur, was ihm zutrÃ¤glich ist; sein Gefallen, seine Lust hÃ¶rt auf, wo das MaÃŸ des ZutrÃ¤glichen Ã¼berschritten wird. Er errÃ¤t Heilmittel gegen SchÃ¤digungen, er nÃ¼tzt schlimme ZufÃ¤lle zu seinem Vorteil aus; was ihn nicht umbringt, macht ihn stÃ¤rker.&#8221; Ecce Homo - Warum ich so weise bin </p>
<p><strong>EINEN TANZENDEN STERN GEBÃ„REN</strong></p>
<p>Als Zarathustra diese Worte gesprochen hatte, sahe er wieder das Volk an und schwieg. â€žDa stehen sieâ€œ, sprach er zu seinem Herzen, â€žda lachen sie: sie verstehen mich nicht, ich bin nicht der Mund fÃ¼r diese Ohren.</p>
<p>Muss man ihnen erst die Ohren zerschlagen, dass sie lernen, mit den Augen hÃ¶ren? Muss man rasseln gleich Pauken und Busspredigern? Oder glauben sie nur dem Stammelnden?</p>
<p>Sie haben Etwas, worauf sie stolz sind. Wie nennen sie es doch, was sie stolz macht? Bildung nennen sie&#8217;s, es zeichnet sie aus vor den Ziegenhirten. </p>
<p>Drum hÃ¶ren sie ungern von sich das Wort â€žVerachtungâ€œ. So will ich denn zu ihrem Stolze reden.  </p>
<p>So will ich ihnen vom VerÃ¤chtlichsten sprechen: das aber ist der l e t z t e M e n s c h.â€œ </p>
<p>Und also sprach Zarathustra zum Volke:</p>
<p>Es ist an der Zeit, dass der Mensch sichsein Ziel stecke. Es ist an der Zeit, dass der Mensch den Keim seiner hÃ¶chsten Hoffnung pflanze.</p>
<p>Noch ist sein Boden dazu reich genug. Aber dieser Boden wird einst arm und zahm sein, und kein hoher Baum wird mehr aus ihm wachsen kÃ¶nnen.</p>
<p>Wehe! Es kommt die Zeit, wo der Mensch nicht mehr den Pfeil seiner Sehnsucht Ã¼ber den Menschen hinaus wirft, und die Sehne seines Bogens verlernt hat, zu schwirren! </p>
<p>Ich sage euch: man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebÃ¤ren zu kÃ¶nnen. Ich sage euch: ihr habt noch Chaos in euch. </p>
<p>Wehe! Es kommt die Zeit, wo der Mensch keinen Stern mehr gebÃ¤ren wird. Wehe! Es kommt die Zeit des verÃ¤chtlichsten Menschen, der sich selber nicht mehr verachten kann.</p>
<p>Seht! Ich zeige euch den l e t z t e n M e n s c h e n.</p>
<p>Krank-werden und Misstrauen-haben gilt ihnen sÃ¼ndhaft: man geht achtsam einher. Ein Thor, der noch Ã¼ber Steine oder Menschen stolpert!</p>
<p>Ein wenig Gift ab und zu: das macht angenehme TrÃ¤ume. Und viel Gift zuletzt, zu einem angenehmen Sterben.</p>
<p>Man wird nicht mehr arm und reich: Beides ist zu beschwerlich. Wer will noch regieren? Wer noch gehorchen? Beides ist zu beschwerlich. </p>
<p>Kein Hirt und Eine Heerde! Jeder will das Gleiche, Jeder ist gleich: wer anders fÃ¼hlt, geht freiwillig in&#8217;s Irrenhaus.<br />
â€žEhemals war alle Welt irreâ€œ - sagen die Feinsten und blinzeln. </p>
<p>Man ist klug und weiss Alles, was geschehn ist: so hat man kein Ende zu spotten. Man zankt sich noch, aber man versÃ¶hnt sich bald - sonst verdirbt es den Magen. </p>
<p>Man hat sein LÃ¼stchen fÃ¼r den Tag und sein LÃ¼stchen fÃ¼r die Nacht: aber man ehrt die Gesundheit. â€žWir haben das GlÃ¼ck erfundenâ€œ - sagen die letzten Menschen und blinzeln.</p>
<p>Und hier endete die erste Rede Zarathustra&#8217;s, welche man auch â€ždie Vorredeâ€œ heisst: denn an dieser Stelle unterbrach ihn das Geschrei und die Lust der Menge. â€žGieb uns diesen letzten Menschen, oh Zarathustra, - so riefen sie - mache uns zu diesen letzten Menschen! So schenken wir dir den Ãœbermenschen!â€œ Und alles Volk jubelte und schnalzte mit der Zunge. Zarathustra aber wurde traurig und sagte zu seinem Herzen:</p>
<p>â€žSie verstehen mich nicht: ich bin nicht der Mund fÃ¼r diese Ohren.</p>
<p>Zu lange wohl lebte ich im Gebirge, zu viel horchte ich auf BÃ¤che und BÃ¤ume: nun rede ich ihnen gleich den Ziegenhirten.</p>
<p>Unbewegt ist meine Seele und hell wie das Gebirge am Vormittag. Aber sie meinen, ich sei kalt und ein SpÃ¶tter in furchtbaren SpÃ¤ssen.</p>
<p>Und nun blicken sie mich an und lachen: und indem sie lachen, hassen sie mich noch. Es ist Eis in ihrem Lachen.â€œ<br />
Aus: Friedrich Nietzsche: Also sprach Zarathustra (1883-1891).</p>
<p>Oder auch dies: â€žKraus hatte den schÃ¤rfsten Blick fÃ¼r das Niedere, LÃ¤cherliche, Verlogene, Armselige, das sich in Drucklettern, in Buch und Zeitung manifestiert, und eine Ã¼berlegene Kunst es in satirisches Licht zu rÃ¼cken, in ein Licht von erbarmungsloser, zerstÃ¶render Grellheit. Er war sich das MaÃŸ aller Dinge, musste sich das wohl sein, um als orthodoxer EinzelgÃ¤nger sein Gleichgewicht unerschÃ¼ttert zu bewahren. SchwÃ¤che und Fehlbarkeit schloss er fÃ¼r seine Person so ziemlich aus, und lieÃŸ sie bei anderen nicht Milderungsgrund gelten. Er verstand es sich Feinde zu machen â€“ im zwiefachen Sinn des Worts. Er modellierte sie in fruchtbarer Hassphantasie um, zu gÃ¼ltigen Typen des KlÃ¤glichen und Verderblichen, das er mit nie befriedigtem Zorn ein Leben lang bekÃ¤mpfte, hierbei wenig beirrt von den EinflÃ¼ssen so nebuloser Sternbilder wie ObjektivitÃ¤t und Gerechtigkeit. Tiefer als er ist kaum ein Zeitgenosse in den Zaubergarten der Sprache eingedrungen. An dem geheimnisvollen sich verflechten und ineinanderwachsen dessen, was dort in nie zu erschÃ¶pfendem Reichtum blÃ¼ht, hatte er sein ungemessenes EntzÃ¼cken. Er war HÃ¼ter im Bezirk des Geistes, erbarmungslos im Attackieren und Abweisen derer, die ihm den geheiligten Bezirk zu verunreinigen schienen. Liebe fÃ¼r das GroÃŸe, nÃ¤hrte seinen Hass gegen das Kleine, auch wenn dieses gar nicht anderes sein wollte als klein. Die ihm nahe kamen, unterlagen dem Einfluss der dauernden Hochspannung, in der sein Geist, und sein Wille lebten, und die ihr Bezauberndes hatte, wie ihr Bedrohliches. Vielleicht war es dieses Hochgespannte, das seine Erscheinung fÃ¼r Hass und Liebe so unwiderstehlich anziehend machte.â€œ Siehe auch eben hier - <a href="http://www.campodecriptana.de/blog/2005/05/29/165.html" rel="nofollow">http://www.campodecriptana.de/blog/2005/05/29/165.html</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: AS</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/11/14/387.html#comment-16164</link>
		<dc:creator>AS</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Nov 2005 13:34:13 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/11/14/387.html#comment-16164</guid>
		<description>DU. Bestimmt. Denn: Alle doof, auÃŸer Tanja.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>DU. Bestimmt. Denn: Alle doof, auÃŸer Tanja.</p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/11/14/387.html#comment-16163</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Nov 2005 11:33:41 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/11/14/387.html#comment-16163</guid>
		<description>Focus meldet: Union im Sinkflug

Die Union ist in der vergangenen Woche in der WÃ¤hlergunst weiter gefallen. Sie kommt in einer Umfrage von â€žSternâ€œ und RTL jetzt auf 32 Prozent, zwei Punkte weniger als in der Vorwoche. Die Sozialdemokraten stiegen nach der Ernennung von Matthias Platzeck zum neuen Parteichef um einen Punkt auf 33 Prozent. Die Werte der kleinen Parteien Ã¤nderten sich im Vergleich zur Vorwoche nicht: Die FDP erhielt zwÃ¶lf Prozent, Linkspartei und GrÃ¼ne jeweils neun Prozent.

TK: Jaja, das kommt davon, wenn man mit GrÃ¼nen koalieren wÃ¼rde, eine Kanzlerin mit QualitÃ¤ten abstellt, die vor 40 Jahren fÃ¼r die "Frauenschaft Ortsgruppen-Festvorbereitung" gereicht hÃ¤tte, und auf die Schwarzer-Hilfstruppen der Frau von der alten Leier und anderen "ehemaligen Menschenrechtler" und Hysteriker, sowie Transsexuellen-SchmÃ¤her hÃ¶rt. Der deutsche Konservatismus ist bei nÃ¤herem Hinsehen nicht mehr, als das, was er immer war. Da die Linke ebenfalls fast komplett verrÃ¼ckt wurde, hilft nur noch...ja was?

TK</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Focus meldet: Union im Sinkflug</p>
<p>Die Union ist in der vergangenen Woche in der WÃ¤hlergunst weiter gefallen. Sie kommt in einer Umfrage von â€žSternâ€œ und RTL jetzt auf 32 Prozent, zwei Punkte weniger als in der Vorwoche. Die Sozialdemokraten stiegen nach der Ernennung von Matthias Platzeck zum neuen Parteichef um einen Punkt auf 33 Prozent. Die Werte der kleinen Parteien Ã¤nderten sich im Vergleich zur Vorwoche nicht: Die FDP erhielt zwÃ¶lf Prozent, Linkspartei und GrÃ¼ne jeweils neun Prozent.</p>
<p>TK: Jaja, das kommt davon, wenn man mit GrÃ¼nen koalieren wÃ¼rde, eine Kanzlerin mit QualitÃ¤ten abstellt, die vor 40 Jahren fÃ¼r die &#8220;Frauenschaft Ortsgruppen-Festvorbereitung&#8221; gereicht hÃ¤tte, und auf die Schwarzer-Hilfstruppen der Frau von der alten Leier und anderen &#8220;ehemaligen Menschenrechtler&#8221; und Hysteriker, sowie Transsexuellen-SchmÃ¤her hÃ¶rt. Der deutsche Konservatismus ist bei nÃ¤herem Hinsehen nicht mehr, als das, was er immer war. Da die Linke ebenfalls fast komplett verrÃ¼ckt wurde, hilft nur noch&#8230;ja was?</p>
<p>TK</p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/11/14/387.html#comment-16140</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Nov 2005 17:50:53 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/11/14/387.html#comment-16140</guid>
		<description>Hier wurde in anderer Form auch schon frÃ¼hzeitig die Richtung kommentiert, nur zur Erinnerung - http://www.campodecriptana.de/blog/2005/07/01/207.html
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		<content:encoded><![CDATA[<p>Hier wurde in anderer Form auch schon frÃ¼hzeitig die Richtung kommentiert, nur zur Erinnerung - <a href="http://www.campodecriptana.de/blog/2005/07/01/207.html" rel="nofollow">http://www.campodecriptana.de/blog/2005/07/01/207.html</a></p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/11/14/387.html#comment-16134</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Nov 2005 16:22:40 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/11/14/387.html#comment-16134</guid>
		<description>Hi Burkard!

Es gibt mehrere Ã„uÃŸerungen von Tucholsky zur PrÃ¼gelstrafe - sage mir welche du meinst, ich scanne das ein, denn ich habe den gesamten KT.

Ach ja, das oben ist mehr eine Collage. Zum einen handelt sie vom Opportunismus der SPD (bei Karl Kraus), denn das die nun mit der aufgeblÃ¤hten Feindin und deren Anhang so gut zurecht kommt, ist ja schon komisch. Man verhÃ¤lt sich "bei Hof 2005" genauso wie einst der "Genosse David", der in Wirklichkeit ein durchaus passabler Realpolitiker war http://www.landtag.rlp.de/landtag/veranstaltungen/DavidMainz.pdf - ein schÃ¶nes historisches Foto - http://labourhistory.net/stockholm1917/sk034.php - interessant auch das http://www.droste-verlag.de/3-7700-5037-1.html

Zum anderen aber fÃ¤llt doch auf, wie sehr beide miteinander in sozialdemokratischer Einheit marschieren, bloÃŸ: fÃ¼r was? und: wohin?

Die Tucholsky - Satire Ã¼ber das "Deutsches Chaos" zeigt wieder, wie sehr sich doch vieles wiederholt? Oder doch nicht? Wie weit geht das? Jedenfalls: Die ersten Stationen haben wir schon durchlaufen, hoffen wir, dass es nicht so arg werden wird. Doch wurde nicht Tucholsky auch seinerzeit als "Ãœbertreiber" angesehen? Beide - Kurt Tucholsky und Karl Kraus - konnten das, was sich nach ihren eigenen Prophezeiungen  erfÃ¼llte, nicht fassen (obwohl gerade sie es erfassten). Denkende Menschen sind oft geradezu gelÃ¤hmt, wenn das, worauf sie immer hinwiesen, plÃ¶tzlich eintritt, doch alle anderen, die bis dato dreist leugneten das rot rot und schwarz schwarz sei, plÃ¶tzlich behaupten, man hÃ¤tte sie nie danach gefragt.

Es klopf seit Jahren unterirdisch, und das, was sich hier zum Teil abspielt, ist ebenso ein LehrstÃ¼ck wie das, was um den Komplex "Reichstag" passiert. 

GrÃ¼ÃŸe in den Pott, Tanja



</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Burkard!</p>
<p>Es gibt mehrere Ã„uÃŸerungen von Tucholsky zur PrÃ¼gelstrafe - sage mir welche du meinst, ich scanne das ein, denn ich habe den gesamten KT.</p>
<p>Ach ja, das oben ist mehr eine Collage. Zum einen handelt sie vom Opportunismus der SPD (bei Karl Kraus), denn das die nun mit der aufgeblÃ¤hten Feindin und deren Anhang so gut zurecht kommt, ist ja schon komisch. Man verhÃ¤lt sich &#8220;bei Hof 2005&#8243; genauso wie einst der &#8220;Genosse David&#8221;, der in Wirklichkeit ein durchaus passabler Realpolitiker war <a href="http://www.landtag.rlp.de/landtag/veranstaltungen/DavidMainz.pdf" rel="nofollow">http://www.landtag.rlp.de/landtag/veranstaltungen/DavidMainz.pdf</a> - ein schÃ¶nes historisches Foto - <a href="http://labourhistory.net/stockholm1917/sk034.php" rel="nofollow">http://labourhistory.net/stockholm1917/sk034.php</a> - interessant auch das <a href="http://www.droste-verlag.de/3-7700-5037-1.html" rel="nofollow">http://www.droste-verlag.de/3-7700-5037-1.html</a></p>
<p>Zum anderen aber fÃ¤llt doch auf, wie sehr beide miteinander in sozialdemokratischer Einheit marschieren, bloÃŸ: fÃ¼r was? und: wohin?</p>
<p>Die Tucholsky - Satire Ã¼ber das &#8220;Deutsches Chaos&#8221; zeigt wieder, wie sehr sich doch vieles wiederholt? Oder doch nicht? Wie weit geht das? Jedenfalls: Die ersten Stationen haben wir schon durchlaufen, hoffen wir, dass es nicht so arg werden wird. Doch wurde nicht Tucholsky auch seinerzeit als &#8220;Ãœbertreiber&#8221; angesehen? Beide - Kurt Tucholsky und Karl Kraus - konnten das, was sich nach ihren eigenen Prophezeiungen  erfÃ¼llte, nicht fassen (obwohl gerade sie es erfassten). Denkende Menschen sind oft geradezu gelÃ¤hmt, wenn das, worauf sie immer hinwiesen, plÃ¶tzlich eintritt, doch alle anderen, die bis dato dreist leugneten das rot rot und schwarz schwarz sei, plÃ¶tzlich behaupten, man hÃ¤tte sie nie danach gefragt.</p>
<p>Es klopf seit Jahren unterirdisch, und das, was sich hier zum Teil abspielt, ist ebenso ein LehrstÃ¼ck wie das, was um den Komplex &#8220;Reichstag&#8221; passiert. </p>
<p>GrÃ¼ÃŸe in den Pott, Tanja</p>
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	<item>
		<title>Von: Burkard Schulte-Vogelheim</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/11/14/387.html#comment-16131</link>
		<dc:creator>Burkard Schulte-Vogelheim</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Nov 2005 16:01:34 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/11/14/387.html#comment-16131</guid>
		<description>das gefÃ¤llt mir, liebe Tanja. das gefÃ¤llt mir, denn das ist LINKS. (Meine Interpretation von "links" sollte bekannt sein, ich wiederhole sie deshalb nicht)
Und gleichzeitig weckt K.K. Erinnerungen an Tucholskys MutmaÃŸungen, wie sich die Sozialdemokratie wohl verhielte, der Reichstag beschlÃ¶sse ein Gesetz zur EinfÃ¼hrung der PrÃ¼gelstrafe. Sollte ich mal mehr Zeit haben, dann sehe ich mal im Archiv der WeltbÃ¼hne nach und tippe den Aufsatz ab.

Aber im Ernst: "In der Stunde der Not" ergreift die deutsche Sozialdemokratie ziemlich zuverlÃ¤ssig das groÃŸe Muffensausen. Dieses wiederum Ã¤uÃŸert sich in der Zuwendung zum bÃ¼rgerlichen Gegner, oder der "Mitte", wie es neudeutsch heiÃŸt. Und heraus kommen die Parteisoldaten. Parteisoldaten wie Noske oder Clement. Will der eine der Bluthund sein, so der andere das Arschloch.

Und doch, es bleibt ja der Respekt: Als sich die bÃ¼rgerlichen Eliten, vertreten durch die Parteien Adenauers und HeuÃŸ', der Nazi-Barbarei durch Zustimmung zum ReichsermÃ¤chtigungsgesetz auslieferten, da zeigte die Arbeiterpartei SPD Mut - Todesmut! "Unser Leben kÃ¶nnt ihr uns nehmen, unsere Ehre nicht..." (Otto Wels)

Offen bleibt also die Frage: Ist das noch die Partei Otto Wels'?

Proletarischer GruÃŸ

Burkard Schulte-Vogelheim

</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>das gefÃ¤llt mir, liebe Tanja. das gefÃ¤llt mir, denn das ist LINKS. (Meine Interpretation von &#8220;links&#8221; sollte bekannt sein, ich wiederhole sie deshalb nicht)<br />
Und gleichzeitig weckt K.K. Erinnerungen an Tucholskys MutmaÃŸungen, wie sich die Sozialdemokratie wohl verhielte, der Reichstag beschlÃ¶sse ein Gesetz zur EinfÃ¼hrung der PrÃ¼gelstrafe. Sollte ich mal mehr Zeit haben, dann sehe ich mal im Archiv der WeltbÃ¼hne nach und tippe den Aufsatz ab.</p>
<p>Aber im Ernst: &#8220;In der Stunde der Not&#8221; ergreift die deutsche Sozialdemokratie ziemlich zuverlÃ¤ssig das groÃŸe Muffensausen. Dieses wiederum Ã¤uÃŸert sich in der Zuwendung zum bÃ¼rgerlichen Gegner, oder der &#8220;Mitte&#8221;, wie es neudeutsch heiÃŸt. Und heraus kommen die Parteisoldaten. Parteisoldaten wie Noske oder Clement. Will der eine der Bluthund sein, so der andere das Arschloch.</p>
<p>Und doch, es bleibt ja der Respekt: Als sich die bÃ¼rgerlichen Eliten, vertreten durch die Parteien Adenauers und HeuÃŸ&#8217;, der Nazi-Barbarei durch Zustimmung zum ReichsermÃ¤chtigungsgesetz auslieferten, da zeigte die Arbeiterpartei SPD Mut - Todesmut! &#8220;Unser Leben kÃ¶nnt ihr uns nehmen, unsere Ehre nicht&#8230;&#8221; (Otto Wels)</p>
<p>Offen bleibt also die Frage: Ist das noch die Partei Otto Wels&#8217;?</p>
<p>Proletarischer GruÃŸ</p>
<p>Burkard Schulte-Vogelheim</p>
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