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	<title>Kommentare zu: Stimmen gegen Anmut</title>
	<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/07/835.html</link>
	<description>Der neue Blog ist unter http://campodecriptanablog.apps-1and1.net erreichbar</description>
	<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 09:30:53 +0000</pubDate>
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		<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/07/835.html#comment-342505</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Sep 2016 10:09:47 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/07/835.html#comment-342505</guid>
		<description>http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/jobcenter-sollen-haerter-gegen-hartz-iv-empfaenger-vorgehen-a-1110565.html

Alexander KrauÃŸ von der CDU gehÃ¶rt Zahlen-Fraktion und fÃ¼hrt sich mit der interessant formulierten Bitte ins GesprÃ¤ch ein: "Lasst uns ein bisschen ehrlich sein!" Es gebe viele ErmÃ¤ÃŸigungen fÃ¼r EmpfÃ¤nger von Sozialleistungen, und schlieÃŸlich kÃ¶nne man sich auch in Bibliotheken weiterbilden. Jens Spahn, sagt KrauÃŸ, habe "den Sachverhalt" schon "richtig wiedergegeben": Hartz IV bedeute nicht Armut. Der Ã–konom Hans-Werner Sinn stimmt zu und ergÃ¤nzt, dass Spahn auch gesagt habe, dass Hartz IV "die Antwort der Solidargemeinschaft auf Armut" sei. http://www.spiegel.de/kultur/tv/hart-aber-fair-zu-hartz-iv-vier-euro-pro-tag-und-kind-geht-schon-a-1200009.html

Asomba Maduka, 19, SchÃ¼ler aus Oberhausen

Der angehende Abiturient erzÃ¤hlt aus seinen Kindertagen: â€žDass es am Ende des Monats knapp wurde, konnte ich immer daran merken, dass es mehrere Tage hintereinander Nudeln mit Ketchup gab.â€œ Da war er fÃ¼nf Jahre alt und hatte sich auf das Essen gefreut.
Seine Mutter bezog nach ihrer Entlassung Ende 2004 Arbeitslosengeld I, gut ein Jahr spÃ¤ter kam dann Hartz IV. Ein Leben ohne diese Hilfsleistungen kennt Asomba kaum. Immer, â€žwenn es darum ging, jemanden mit nach Hause zu nehmen, habe ich mich geschÃ¤mt. Weil ich ja wusste, wie die Wohnungen von andern Kindern aussehen. Bei uns blÃ¤tterte Ã¼berall der Lack abâ€œ.
Mit 15 fing Asomba an, ein bisschen Geld dazu zu verdienen. Zeitungaustragen fÃ¼r 40 Euro im Monat. Doch seine Mutter hatte das nicht der Arbeitsagentur gemeldet. â€žDrei Monate lang sollten 30 Prozent unserer Leistungen gekÃ¼rzt werdenâ€œ, so der 19-JÃ¤hrige. â€žIch habe mich gefragt, ob der Staat eigentlich mÃ¶chte, dass ich arm bleibe.â€œ https://www.focus.de/finanzen/news/hartz-iv-kind-will-der-staat-eigentlich-dass-ich-arm-bleibe_id_11682731.html
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		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/jobcenter-sollen-haerter-gegen-hartz-iv-empfaenger-vorgehen-a-1110565.html" rel="nofollow">http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/jobcenter-sollen-haerter-gegen-hartz-iv-empfaenger-vorgehen-a-1110565.html</a></p>
<p>Alexander KrauÃŸ von der CDU gehÃ¶rt Zahlen-Fraktion und fÃ¼hrt sich mit der interessant formulierten Bitte ins GesprÃ¤ch ein: &#8220;Lasst uns ein bisschen ehrlich sein!&#8221; Es gebe viele ErmÃ¤ÃŸigungen fÃ¼r EmpfÃ¤nger von Sozialleistungen, und schlieÃŸlich kÃ¶nne man sich auch in Bibliotheken weiterbilden. Jens Spahn, sagt KrauÃŸ, habe &#8220;den Sachverhalt&#8221; schon &#8220;richtig wiedergegeben&#8221;: Hartz IV bedeute nicht Armut. Der Ã–konom Hans-Werner Sinn stimmt zu und ergÃ¤nzt, dass Spahn auch gesagt habe, dass Hartz IV &#8220;die Antwort der Solidargemeinschaft auf Armut&#8221; sei. <a href="http://www.spiegel.de/kultur/tv/hart-aber-fair-zu-hartz-iv-vier-euro-pro-tag-und-kind-geht-schon-a-1200009.html" rel="nofollow">http://www.spiegel.de/kultur/tv/hart-aber-fair-zu-hartz-iv-vier-euro-pro-tag-und-kind-geht-schon-a-1200009.html</a></p>
<p>Asomba Maduka, 19, SchÃ¼ler aus Oberhausen</p>
<p>Der angehende Abiturient erzÃ¤hlt aus seinen Kindertagen: â€žDass es am Ende des Monats knapp wurde, konnte ich immer daran merken, dass es mehrere Tage hintereinander Nudeln mit Ketchup gab.â€œ Da war er fÃ¼nf Jahre alt und hatte sich auf das Essen gefreut.<br />
Seine Mutter bezog nach ihrer Entlassung Ende 2004 Arbeitslosengeld I, gut ein Jahr spÃ¤ter kam dann Hartz IV. Ein Leben ohne diese Hilfsleistungen kennt Asomba kaum. Immer, â€žwenn es darum ging, jemanden mit nach Hause zu nehmen, habe ich mich geschÃ¤mt. Weil ich ja wusste, wie die Wohnungen von andern Kindern aussehen. Bei uns blÃ¤tterte Ã¼berall der Lack abâ€œ.<br />
Mit 15 fing Asomba an, ein bisschen Geld dazu zu verdienen. Zeitungaustragen fÃ¼r 40 Euro im Monat. Doch seine Mutter hatte das nicht der Arbeitsagentur gemeldet. â€žDrei Monate lang sollten 30 Prozent unserer Leistungen gekÃ¼rzt werdenâ€œ, so der 19-JÃ¤hrige. â€žIch habe mich gefragt, ob der Staat eigentlich mÃ¶chte, dass ich arm bleibe.â€œ <a href="https://www.focus.de/finanzen/news/hartz-iv-kind-will-der-staat-eigentlich-dass-ich-arm-bleibe_id_11682731.html" rel="nofollow">https://www.focus.de/finanzen/news/hartz-iv-kind-will-der-staat-eigentlich-dass-ich-arm-bleibe_id_11682731.html</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/07/835.html#comment-145771</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 13:21:43 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/07/835.html#comment-145771</guid>
		<description>Bei den Tschadern stieÃŸ ich oft auf eine mittelalterliche MentalitÃ¤t: MÃ¤nner kÃ¶nnen bis zu vier Frauen haben, manche hatten rund 30 Kinder. Wenn man bedenkt, dass Ã„rzte mit einem eigentlich recht hohen Einkommen von rund 500 Euro im Monat ihre Kinder und Frauen und zum Teil auch deren Familien miternÃ¤hren mÃ¼ssen, wird klar, dass das Geld nicht reichen kann. Und dann ist man bei der Korruption. Es gibt sie Ã¼berall, auch im Krankenhaus.

&lt;a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,711252,00.html" rel="nofollow"&gt;Wenn Korruption Menschenleben kostet&lt;/a&gt;

Es ist nicht so, dass die Leute Ã„rzte bestechen mÃ¼ssen, wenn sie eine gute Behandlung haben wollen. Sie mÃ¼ssen zahlen, um Ã¼berhaupt behandelt zu werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bei den Tschadern stieÃŸ ich oft auf eine mittelalterliche MentalitÃ¤t: MÃ¤nner kÃ¶nnen bis zu vier Frauen haben, manche hatten rund 30 Kinder. Wenn man bedenkt, dass Ã„rzte mit einem eigentlich recht hohen Einkommen von rund 500 Euro im Monat ihre Kinder und Frauen und zum Teil auch deren Familien miternÃ¤hren mÃ¼ssen, wird klar, dass das Geld nicht reichen kann. Und dann ist man bei der Korruption. Es gibt sie Ã¼berall, auch im Krankenhaus.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,711252,00.html" rel="nofollow">Wenn Korruption Menschenleben kostet</a></p>
<p>Es ist nicht so, dass die Leute Ã„rzte bestechen mÃ¼ssen, wenn sie eine gute Behandlung haben wollen. Sie mÃ¼ssen zahlen, um Ã¼berhaupt behandelt zu werden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/07/835.html#comment-144827</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 14:30:31 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/07/835.html#comment-144827</guid>
		<description>DAS scheint zu treffen: Sie akzeptieren keine Regeln! NIEMAND mÃ¼sste obdachlos sein.

&lt;a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,670770,00.html" rel="nofollow"&gt;Immer mehr verweigern sich "bevormundenden Hausordnungen"&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>DAS scheint zu treffen: Sie akzeptieren keine Regeln! NIEMAND mÃ¼sste obdachlos sein.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,670770,00.html" rel="nofollow">Immer mehr verweigern sich &#8220;bevormundenden Hausordnungen&#8221;</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/07/835.html#comment-64788</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Jun 2007 16:28:46 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/07/835.html#comment-64788</guid>
		<description>&lt;p class="MsoNormal"&gt;Nachtrag: Der GrÃ¼nmann&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;Nun hÃ¤ngt die Welt also an GrÃ¶nemanns Rock-Zipfel.&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;Es hat schon schlimmere Konstellationen in Deutschland gegeben...aber auch bessre.&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;Bedenkenswert jedoch finde ich, dass GrÃ¶nie, der, wenn wir analoge SchlÃ¼sse zu den Wikinger ziehen wollen, welche, als sie GrÃ¶nland fanden, dieses so nannten, weil es "grÃ¼n" war, und also "GrÃ¶ni" ein GrÃ¼ner von Natur aus ist, also eigentlich GrÃ¼nmann heiÃŸt, grÃ¼ne Ideen im Sinne der Altvorderen, die â€žgrÃ¼nâ€œ mit unreif gleichsetzten, als absolute Wahrheit verkauft â€“ die er bei dem Eintrittpreis seines Konzertes mehr verscherbelt -  nun aber erklÃ¤rte, seine â€žWurzelnâ€œ (die wohl schwer nach ihm schlagen und wohl hÃ¤ufig trafen), verbÃ¶ten ihm mit Frau Merkel Kaffee zu trinken. Da in Bochum realistischerweise wohl auch mehr Komasaufen angesagt ist, was nebenan in Gelsenkirchen dann verzÃ¶gert als Lese â€“ und RechtschreibschwÃ¤che ankommt, und nebenbei zeigt, worin der Quantensprung zwischen Heimatdudler und Satirikern besteht â€“ nÃ¤mlich im Unterschied zu GrÃ¼nmann und Kreislers Sicht auf das eigene Areal, dass fÃ¼r den Bochumer neuerdings in Arenal liegt â€“ ist es auch vÃ¶llig wurscht, wo und mit wem GrÃ¼nmann sÃ¤uft, Hauptsache: er hÃ¤lt den Mund dabei geschlossen.&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;Und falls es â€ždurchgegangenâ€œ ist, weil noch viel zu vieles durchgeht, so das hier, was ich im MÃ¤rz in einer meiner â€žRampenlichtâ€œ-Episoden einstellte:&lt;/p&gt;
Dieser Tage sah ich GrÃ¶nemeyer im TV, ich glaube, es war eine Aufzeichnung/Ausschnitt aus einer dieser entsetzlichen â€žWetten, dassâ€œ- Sendungen. Au weh, was war das peinlich. Das schmerzte ja fÃ¶rmlich, so peinlich war das. Das verursachte so ein richtig schlimmes GefÃ¼hl im Unterleib, so habe ich mich geschÃ¤mt. FÃ¼r ihn. Dieses Gequetsche, diese atonale aber trotzdem schleimige Musik, dieser Mann, der immer nur da ist, anstatt Abstand zu zeigen â€“ und dann dieser Text, der nur selten verstÃ¤ndlich war. Irgendwie scheint die Erde lieb zu sein, meint er, und wir seien bÃ¶se. WofÃ¼r haben die Denker dieser Welt eigentlich BÃ¼cher geschrieben?

Und nie (!) hÃ¶rt Ihr(?) NIE(!) vergessen:

&lt;span style="font-size: 12pt"&gt;Der Beihilfe zur Erhebung des Steueraufkommens &lt;/span&gt;und seiner anschlieÃŸenden Verteilung zu Gunsten von Projekten in Afrika, die er doch stets so unaufdringlich einfordert, entzog sich der â€žRockmusikerâ€œ Bono (was auf Spanisch kurioserweise nicht Jagd- , sondern Gutschein bedeutet) dadurch, dass er jetzt abrechnungstechnisch ins Steuerparadies Niederlande entwich. So wie jene mit den dicksten Wurstfingern mit selbigen auf die SparkapazitÃ¤ten der NormalbÃ¼rger verweisen, also mit der groÃŸen Klappe vor dem Mikro, Makro-GetÃ¶se zum Zwecke der Propaganda inszenieren, so ist es auf allen Gebieten - wenn man nur nÃ¤her hinschaut. Das hat Tradition und war immer auch ein bisschen witzig. Als ein ehemaliger Kanzler, den Ulrich Roski vielleicht im Lied â€žDer kleine Mann auf der StraÃŸeâ€œ vor Augen hatte (â€ždessen Gesicht sehr stark ins GesÃ¤ÃŸhafte spieltâ€œ), als also dieser Kanzler einst â€žmaÃŸhaltenâ€œund â€žden GrÃ¼tel enger schnallenâ€œ predigte, wÃ¤hrend er fast selbst aus den NÃ¤hten platzte â€“ da hatte das in etwas den gleichen ÃœberzeugungstÃ¤terscharakter (wobei man sagen muss, dass Erhard wirklich "echt" und liberal war).

Und bitte immer an die Denker denken (Januar 2007):

Sigmar Gabriel ist auch Ã¤uÃŸerlich ein Pfundskerl. Dass er gern Ressourcen einspart, so, wie eine Spardose gemeinhin spart, aber nicht, wie ein Ausschaltknopf, wird schon auf den ersten Blick klar. Aber wie er das macht, hÃ¤tte sich kein Satyr trÃ¤umen lassen. So soll er eine â€žÃ–ko-Showâ€œ abziehen, raunen laut Spiegel â€žumweltbewusste Mitarbeiter des Fuhrparks der Bundesregierungâ€œ, da Gabriel zwar medientrÃ¤chtig mit der Bahn seine Ziele anvisiert, doch zu den jeweiligen BahnhÃ¶fen â€“ bitte anschnallen, niemand verlÃ¤sst das Lokal â€“ seinen Dienstwagen nachfahren lasse. Ein Sprecher Gabriels, er kann wohl dazu nicht selbst Stellung nehmen, wies die VorwÃ¼rfe zurÃ¼ck, denn dieses Verhalten sei aus â€žSicherheitsgrÃ¼ndenâ€œ nÃ¶tig. Gut gekontert. Bleibt die Frage, ob man in der Bahn auch immer ganze Abteile fÃ¼r den umfangreichen und umweltbewussten Wahner und Marner anmietet? Ich meine: wegen der Sicherheit natÃ¼rlichâ€¦
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;/p&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Nachtrag: Der GrÃ¼nmann</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Nun hÃ¤ngt die Welt also an GrÃ¶nemanns Rock-Zipfel.</p>
<p class="MsoNormal">Es hat schon schlimmere Konstellationen in Deutschland gegeben&#8230;aber auch bessre.</p>
<p class="MsoNormal">Bedenkenswert jedoch finde ich, dass GrÃ¶nie, der, wenn wir analoge SchlÃ¼sse zu den Wikinger ziehen wollen, welche, als sie GrÃ¶nland fanden, dieses so nannten, weil es &#8220;grÃ¼n&#8221; war, und also &#8220;GrÃ¶ni&#8221; ein GrÃ¼ner von Natur aus ist, also eigentlich GrÃ¼nmann heiÃŸt, grÃ¼ne Ideen im Sinne der Altvorderen, die â€žgrÃ¼nâ€œ mit unreif gleichsetzten, als absolute Wahrheit verkauft â€“ die er bei dem Eintrittpreis seines Konzertes mehr verscherbelt -  nun aber erklÃ¤rte, seine â€žWurzelnâ€œ (die wohl schwer nach ihm schlagen und wohl hÃ¤ufig trafen), verbÃ¶ten ihm mit Frau Merkel Kaffee zu trinken. Da in Bochum realistischerweise wohl auch mehr Komasaufen angesagt ist, was nebenan in Gelsenkirchen dann verzÃ¶gert als Lese â€“ und RechtschreibschwÃ¤che ankommt, und nebenbei zeigt, worin der Quantensprung zwischen Heimatdudler und Satirikern besteht â€“ nÃ¤mlich im Unterschied zu GrÃ¼nmann und Kreislers Sicht auf das eigene Areal, dass fÃ¼r den Bochumer neuerdings in Arenal liegt â€“ ist es auch vÃ¶llig wurscht, wo und mit wem GrÃ¼nmann sÃ¤uft, Hauptsache: er hÃ¤lt den Mund dabei geschlossen.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Und falls es â€ždurchgegangenâ€œ ist, weil noch viel zu vieles durchgeht, so das hier, was ich im MÃ¤rz in einer meiner â€žRampenlichtâ€œ-Episoden einstellte:</p>
<p>Dieser Tage sah ich GrÃ¶nemeyer im TV, ich glaube, es war eine Aufzeichnung/Ausschnitt aus einer dieser entsetzlichen â€žWetten, dassâ€œ- Sendungen. Au weh, was war das peinlich. Das schmerzte ja fÃ¶rmlich, so peinlich war das. Das verursachte so ein richtig schlimmes GefÃ¼hl im Unterleib, so habe ich mich geschÃ¤mt. FÃ¼r ihn. Dieses Gequetsche, diese atonale aber trotzdem schleimige Musik, dieser Mann, der immer nur da ist, anstatt Abstand zu zeigen â€“ und dann dieser Text, der nur selten verstÃ¤ndlich war. Irgendwie scheint die Erde lieb zu sein, meint er, und wir seien bÃ¶se. WofÃ¼r haben die Denker dieser Welt eigentlich BÃ¼cher geschrieben?</p>
<p>Und nie (!) hÃ¶rt Ihr(?) NIE(!) vergessen:</p>
<p><span style="font-size: 12pt">Der Beihilfe zur Erhebung des Steueraufkommens </span>und seiner anschlieÃŸenden Verteilung zu Gunsten von Projekten in Afrika, die er doch stets so unaufdringlich einfordert, entzog sich der â€žRockmusikerâ€œ Bono (was auf Spanisch kurioserweise nicht Jagd- , sondern Gutschein bedeutet) dadurch, dass er jetzt abrechnungstechnisch ins Steuerparadies Niederlande entwich. So wie jene mit den dicksten Wurstfingern mit selbigen auf die SparkapazitÃ¤ten der NormalbÃ¼rger verweisen, also mit der groÃŸen Klappe vor dem Mikro, Makro-GetÃ¶se zum Zwecke der Propaganda inszenieren, so ist es auf allen Gebieten - wenn man nur nÃ¤her hinschaut. Das hat Tradition und war immer auch ein bisschen witzig. Als ein ehemaliger Kanzler, den Ulrich Roski vielleicht im Lied â€žDer kleine Mann auf der StraÃŸeâ€œ vor Augen hatte (â€ždessen Gesicht sehr stark ins GesÃ¤ÃŸhafte spieltâ€œ), als also dieser Kanzler einst â€žmaÃŸhaltenâ€œund â€žden GrÃ¼tel enger schnallenâ€œ predigte, wÃ¤hrend er fast selbst aus den NÃ¤hten platzte â€“ da hatte das in etwas den gleichen ÃœberzeugungstÃ¤terscharakter (wobei man sagen muss, dass Erhard wirklich &#8220;echt&#8221; und liberal war).</p>
<p>Und bitte immer an die Denker denken (Januar 2007):</p>
<p>Sigmar Gabriel ist auch Ã¤uÃŸerlich ein Pfundskerl. Dass er gern Ressourcen einspart, so, wie eine Spardose gemeinhin spart, aber nicht, wie ein Ausschaltknopf, wird schon auf den ersten Blick klar. Aber wie er das macht, hÃ¤tte sich kein Satyr trÃ¤umen lassen. So soll er eine â€žÃ–ko-Showâ€œ abziehen, raunen laut Spiegel â€žumweltbewusste Mitarbeiter des Fuhrparks der Bundesregierungâ€œ, da Gabriel zwar medientrÃ¤chtig mit der Bahn seine Ziele anvisiert, doch zu den jeweiligen BahnhÃ¶fen â€“ bitte anschnallen, niemand verlÃ¤sst das Lokal â€“ seinen Dienstwagen nachfahren lasse. Ein Sprecher Gabriels, er kann wohl dazu nicht selbst Stellung nehmen, wies die VorwÃ¼rfe zurÃ¼ck, denn dieses Verhalten sei aus â€žSicherheitsgrÃ¼ndenâ€œ nÃ¶tig. Gut gekontert. Bleibt die Frage, ob man in der Bahn auch immer ganze Abteile fÃ¼r den umfangreichen und umweltbewussten Wahner und Marner anmietet? Ich meine: wegen der Sicherheit natÃ¼rlichâ€¦</p>
<p class="MsoNormal">
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tanja Krienen</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/07/835.html#comment-64698</link>
		<dc:creator>Tanja Krienen</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Jun 2007 06:45:40 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/07/835.html#comment-64698</guid>
		<description>GÃ¤hn - Da muss ich dich beunruhigen: Das wird viel gelesen und durchaus zurecht, formuliert es doch die Kritik an einem politischen Milieu, dass sich auch mit Sozial-Kitsch-Filmchen und der Zensorierung in den eigenen Reihen, jeden Tag beim denkenken Teil der BevÃ¶lkerung lÃ¤cherlich macht und - sofern es die Medien wollten -  ohne Probleme in seine Einzelteile zerlegt werden kÃ¶nnte. Dass dies nur selten geschieht liegt an der Zusammensetzung der Redaktionen, die ja auch ganz allein fÃ¼r die - zumindest zu Beginn - vorherrschende primitive und exkapistische Berichtersattung verantwortlich zeichnet. Aber deshalb mÃ¼ssen Leute wie ich diesen Part Ã¼bernehmen. "Bleiben wir noch bei den Bildern, das ist ja auch spannender" brachte es Dieter, der Kronzucker, unfreiwillig auf den Punkt, als die James Bond gerechte Jagd der Polizei auf das Greenpeace-Schiff live Ã¼ber den Sender lief. Sie benÃ¶tigen die Show. Es herrscht eine deckungsgleiche Interessenslage vor. Freut euch doch, es sind - wie ich in es auch in meiner &lt;a rel="nofollow" href="http://www.campodecriptana.de/blog/2007/05/27/812.html" rel="nofollow"&gt;"KrÃ¤ftigen Ansprache"&lt;/a&gt; formulierte - ja lÃ¤ngst eure ZustÃ¤nde, auch eure Medien!

Angus - Also: Der Gipfel war wichtig und hat Ergebnisse gebracht. Dass das Spektakel insgesamt etwas aus dem Ruder lÃ¤uft (viel zu viel Personen im Tross, viel zu viel Medien), will ich gern einrÃ¤umen. Man kann durchaus eine Reihe von kritischen Argumenten ins Feld fÃ¼hren, aber prinzipiell eher in die andere Richtung, nÃ¤mlich: Es ist Ã¼berhaupt falsch weiter diese Entwicklungshilfe zu leisten, es ist grundsÃ¤tzlich falsch AIDS unhinterfragt so "anzunehmen", es ist schlicht ein Witz von einer "Klimakatastrophe" auszugehen.

Was nun den Text angeht, so dient er sicher AUCH dazu "Frust abzubaun", wie du es nennst. Warum nicht? Jeder der schreibt, therapiert sich selbst. Es dient zudem einer "Reinigungsmission" (Alfred Polgar Ã¼ber Karl Kraus). Es wÃ¤re also gut, wenn du KONKRET sagen wÃ¼rdest, was dennn falsch an dem Text ist, der zunÃ¤chst nichts anders macht, als den Herrn GrÃ¶nemann, oder wie heiÃŸt der doch gleich, kulturkritisch zu beleuchten.

FÃ¼r GrÃ¶nemann gibt es keine "LÃ¶sungsansatz", ich stelle mir nur vor, es wÃ¤re ein Konzert angesagt: drei Stunden Biermann und Busch - wie wÃ¼rden dann wohl die KopfstrÃ¼nke mit ihren Wursthaaren auseinanderspritzen!?

Und warum sollte ich mich selbst Ã¼berschÃ¤tzen? Von mir ist in dem Text ja nicht die Rede und positiv muss ich Ã¼berhaupt nicht sein, vor allem nicht in diesen BezÃ¼gen. Wo wÃ¤re es mÃ¶glich, dass Andersdenkende in eurem Milieu Ã¼berhaupt die Chance zu einer fairen Artikulation erhielten? Nirgendwo ist man aggressiver, restrektiver, antipluralistischer als dort, wo sich Umwelt, Utopie und Unisex zu einer Gemengelage ungutem "Outputs" verquickten, weil schon die "Inputs" zu demselben Himmel schreien, der, so meine vehemente und versÃ¶hnliche Kritik an ihm, wÃ¤hrend des "Konzertes" viel zu gut gestimmt war.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>GÃ¤hn - Da muss ich dich beunruhigen: Das wird viel gelesen und durchaus zurecht, formuliert es doch die Kritik an einem politischen Milieu, dass sich auch mit Sozial-Kitsch-Filmchen und der Zensorierung in den eigenen Reihen, jeden Tag beim denkenken Teil der BevÃ¶lkerung lÃ¤cherlich macht und - sofern es die Medien wollten -  ohne Probleme in seine Einzelteile zerlegt werden kÃ¶nnte. Dass dies nur selten geschieht liegt an der Zusammensetzung der Redaktionen, die ja auch ganz allein fÃ¼r die - zumindest zu Beginn - vorherrschende primitive und exkapistische Berichtersattung verantwortlich zeichnet. Aber deshalb mÃ¼ssen Leute wie ich diesen Part Ã¼bernehmen. &#8220;Bleiben wir noch bei den Bildern, das ist ja auch spannender&#8221; brachte es Dieter, der Kronzucker, unfreiwillig auf den Punkt, als die James Bond gerechte Jagd der Polizei auf das Greenpeace-Schiff live Ã¼ber den Sender lief. Sie benÃ¶tigen die Show. Es herrscht eine deckungsgleiche Interessenslage vor. Freut euch doch, es sind - wie ich in es auch in meiner <a rel="nofollow" href="http://www.campodecriptana.de/blog/2007/05/27/812.html" rel="nofollow">&#8220;KrÃ¤ftigen Ansprache&#8221;</a> formulierte - ja lÃ¤ngst eure ZustÃ¤nde, auch eure Medien!</p>
<p>Angus - Also: Der Gipfel war wichtig und hat Ergebnisse gebracht. Dass das Spektakel insgesamt etwas aus dem Ruder lÃ¤uft (viel zu viel Personen im Tross, viel zu viel Medien), will ich gern einrÃ¤umen. Man kann durchaus eine Reihe von kritischen Argumenten ins Feld fÃ¼hren, aber prinzipiell eher in die andere Richtung, nÃ¤mlich: Es ist Ã¼berhaupt falsch weiter diese Entwicklungshilfe zu leisten, es ist grundsÃ¤tzlich falsch AIDS unhinterfragt so &#8220;anzunehmen&#8221;, es ist schlicht ein Witz von einer &#8220;Klimakatastrophe&#8221; auszugehen.</p>
<p>Was nun den Text angeht, so dient er sicher AUCH dazu &#8220;Frust abzubaun&#8221;, wie du es nennst. Warum nicht? Jeder der schreibt, therapiert sich selbst. Es dient zudem einer &#8220;Reinigungsmission&#8221; (Alfred Polgar Ã¼ber Karl Kraus). Es wÃ¤re also gut, wenn du KONKRET sagen wÃ¼rdest, was dennn falsch an dem Text ist, der zunÃ¤chst nichts anders macht, als den Herrn GrÃ¶nemann, oder wie heiÃŸt der doch gleich, kulturkritisch zu beleuchten.</p>
<p>FÃ¼r GrÃ¶nemann gibt es keine &#8220;LÃ¶sungsansatz&#8221;, ich stelle mir nur vor, es wÃ¤re ein Konzert angesagt: drei Stunden Biermann und Busch - wie wÃ¼rden dann wohl die KopfstrÃ¼nke mit ihren Wursthaaren auseinanderspritzen!?</p>
<p>Und warum sollte ich mich selbst Ã¼berschÃ¤tzen? Von mir ist in dem Text ja nicht die Rede und positiv muss ich Ã¼berhaupt nicht sein, vor allem nicht in diesen BezÃ¼gen. Wo wÃ¤re es mÃ¶glich, dass Andersdenkende in eurem Milieu Ã¼berhaupt die Chance zu einer fairen Artikulation erhielten? Nirgendwo ist man aggressiver, restrektiver, antipluralistischer als dort, wo sich Umwelt, Utopie und Unisex zu einer Gemengelage ungutem &#8220;Outputs&#8221; verquickten, weil schon die &#8220;Inputs&#8221; zu demselben Himmel schreien, der, so meine vehemente und versÃ¶hnliche Kritik an ihm, wÃ¤hrend des &#8220;Konzertes&#8221; viel zu gut gestimmt war.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: angus</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/07/835.html#comment-64636</link>
		<dc:creator>angus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jun 2007 21:56:19 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/07/835.html#comment-64636</guid>
		<description>Ich kann mich deiner Meinung anschlieÃŸen, dass diese Konzert so sinnvoll ist wie den Rauminhalt des Universums zu berechnen.
Dieses Festival ist wahrscheinlich genauso erfolgreich wie der G8-Gipfel in Heiligendamm.
Mit was ich mich nicht anfreunden kann ist die SelbstÃ¼berschÃ¤tzung und Ãœberheblichkeit in diesem Artikel. 
Man kann zwar vieles kritisieren jedoch sollte hinter Kritik zumindestens ein LÃ¶sungsansatz stehen, positiv wenn er auch umsetzbar und durchsetzbar ist. Keines ist hier zu erkennen. 
SONDERN nur ein eifriges Gekeifer einer Person die Frust abbaut.

Welchen Zweck verfolgt solch ein Artikel?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann mich deiner Meinung anschlieÃŸen, dass diese Konzert so sinnvoll ist wie den Rauminhalt des Universums zu berechnen.<br />
Dieses Festival ist wahrscheinlich genauso erfolgreich wie der G8-Gipfel in Heiligendamm.<br />
Mit was ich mich nicht anfreunden kann ist die SelbstÃ¼berschÃ¤tzung und Ãœberheblichkeit in diesem Artikel.<br />
Man kann zwar vieles kritisieren jedoch sollte hinter Kritik zumindestens ein LÃ¶sungsansatz stehen, positiv wenn er auch umsetzbar und durchsetzbar ist. Keines ist hier zu erkennen.<br />
SONDERN nur ein eifriges Gekeifer einer Person die Frust abbaut.</p>
<p>Welchen Zweck verfolgt solch ein Artikel?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: GÃ¤hn</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/07/835.html#comment-64616</link>
		<dc:creator>GÃ¤hn</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jun 2007 20:16:29 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/07/835.html#comment-64616</guid>
		<description>den scheiss hat damals kaum einer gelesen und interessiert sicher heute auch noch niemanden

http://www.g8-deutschland-hotel.de/konzert-zum-g8-gipfel.htm

"Musikalische Botschafter und Redner aus acht ausgewÃ¤hlten EntwicklungslÃ¤ndern â€“ die stellvertretend als â€žP8â€œ( Poor 8 ) fÃ¼r die Ã¤rmsten LÃ¤nder der Welt stehen â€“ sind dabei. ZusÃ¤tzlich berichten Kurzfilme vom Lebensalltag in den LÃ¤ndern."

- Das zÃ¤hlt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>den scheiss hat damals kaum einer gelesen und interessiert sicher heute auch noch niemanden</p>
<p><a href="http://www.g8-deutschland-hotel.de/konzert-zum-g8-gipfel.htm" rel="nofollow">http://www.g8-deutschland-hotel.de/konzert-zum-g8-gipfel.htm</a></p>
<p>&#8220;Musikalische Botschafter und Redner aus acht ausgewÃ¤hlten EntwicklungslÃ¤ndern â€“ die stellvertretend als â€žP8â€œ( Poor 8 ) fÃ¼r die Ã¤rmsten LÃ¤nder der Welt stehen â€“ sind dabei. ZusÃ¤tzlich berichten Kurzfilme vom Lebensalltag in den LÃ¤ndern.&#8221;</p>
<p>- Das zÃ¤hlt.</p>
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