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	<title>Kommentare zu: Stimmen gegen Anmut</title>
	<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/07/835.html</link>
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	<pubDate>Mon, 21 May 2012 23:06:52 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/07/835.html#comment-145771</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 13:21:43 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/07/835.html#comment-145771</guid>
		<description>Bei den Tschadern stieß ich oft auf eine mittelalterliche Mentalität: Männer können bis zu vier Frauen haben, manche hatten rund 30 Kinder. Wenn man bedenkt, dass Ärzte mit einem eigentlich recht hohen Einkommen von rund 500 Euro im Monat ihre Kinder und Frauen und zum Teil auch deren Familien miternähren müssen, wird klar, dass das Geld nicht reichen kann. Und dann ist man bei der Korruption. Es gibt sie überall, auch im Krankenhaus.

&lt;a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,711252,00.html" rel="nofollow"&gt;Wenn Korruption Menschenleben kostet&lt;/a&gt;

Es ist nicht so, dass die Leute Ärzte bestechen müssen, wenn sie eine gute Behandlung haben wollen. Sie müssen zahlen, um überhaupt behandelt zu werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bei den Tschadern stieß ich oft auf eine mittelalterliche Mentalität: Männer können bis zu vier Frauen haben, manche hatten rund 30 Kinder. Wenn man bedenkt, dass Ärzte mit einem eigentlich recht hohen Einkommen von rund 500 Euro im Monat ihre Kinder und Frauen und zum Teil auch deren Familien miternähren müssen, wird klar, dass das Geld nicht reichen kann. Und dann ist man bei der Korruption. Es gibt sie überall, auch im Krankenhaus.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,711252,00.html" rel="nofollow">Wenn Korruption Menschenleben kostet</a></p>
<p>Es ist nicht so, dass die Leute Ärzte bestechen müssen, wenn sie eine gute Behandlung haben wollen. Sie müssen zahlen, um überhaupt behandelt zu werden.</p>
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	</item>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/07/835.html#comment-144827</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 14:30:31 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/07/835.html#comment-144827</guid>
		<description>DAS scheint zu treffen: Sie akzeptieren keine Regeln! NIEMAND müsste obdachlos sein.

&lt;a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,670770,00.html" rel="nofollow"&gt;Immer mehr verweigern sich "bevormundenden Hausordnungen"&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>DAS scheint zu treffen: Sie akzeptieren keine Regeln! NIEMAND müsste obdachlos sein.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,670770,00.html" rel="nofollow">Immer mehr verweigern sich &#8220;bevormundenden Hausordnungen&#8221;</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/07/835.html#comment-64788</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Jun 2007 16:28:46 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/07/835.html#comment-64788</guid>
		<description>&lt;p class="MsoNormal"&gt;Nachtrag: Der Grünmann&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;Nun hängt die Welt also an Grönemanns Rock-Zipfel.&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;Es hat schon schlimmere Konstellationen in Deutschland gegeben...aber auch bessre.&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;Bedenkenswert jedoch finde ich, dass Grönie, der, wenn wir analoge Schlüsse zu den Wikinger ziehen wollen, welche, als sie Grönland fanden, dieses so nannten, weil es "grün" war, und also "Gröni" ein Grüner von Natur aus ist, also eigentlich Grünmann heißt, grüne Ideen im Sinne der Altvorderen, die „grün“ mit unreif gleichsetzten, als absolute Wahrheit verkauft – die er bei dem Eintrittpreis seines Konzertes mehr verscherbelt -  nun aber erklärte, seine „Wurzeln“ (die wohl schwer nach ihm schlagen und wohl häufig trafen), verböten ihm mit Frau Merkel Kaffee zu trinken. Da in Bochum realistischerweise wohl auch mehr Komasaufen angesagt ist, was nebenan in Gelsenkirchen dann verzögert als Lese – und Rechtschreibschwäche ankommt, und nebenbei zeigt, worin der Quantensprung zwischen Heimatdudler und Satirikern besteht – nämlich im Unterschied zu Grünmann und Kreislers Sicht auf das eigene Areal, dass für den Bochumer neuerdings in Arenal liegt – ist es auch völlig wurscht, wo und mit wem Grünmann säuft, Hauptsache: er hält den Mund dabei geschlossen.&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;Und falls es „durchgegangen“ ist, weil noch viel zu vieles durchgeht, so das hier, was ich im März in einer meiner „Rampenlicht“-Episoden einstellte:&lt;/p&gt;
Dieser Tage sah ich Grönemeyer im TV, ich glaube, es war eine Aufzeichnung/Ausschnitt aus einer dieser entsetzlichen „Wetten, dass“- Sendungen. Au weh, was war das peinlich. Das schmerzte ja förmlich, so peinlich war das. Das verursachte so ein richtig schlimmes Gefühl im Unterleib, so habe ich mich geschämt. Für ihn. Dieses Gequetsche, diese atonale aber trotzdem schleimige Musik, dieser Mann, der immer nur da ist, anstatt Abstand zu zeigen – und dann dieser Text, der nur selten verständlich war. Irgendwie scheint die Erde lieb zu sein, meint er, und wir seien böse. Wofür haben die Denker dieser Welt eigentlich Bücher geschrieben?

Und nie (!) hört Ihr(?) NIE(!) vergessen:

&lt;span style="font-size: 12pt"&gt;Der Beihilfe zur Erhebung des Steueraufkommens &lt;/span&gt;und seiner anschließenden Verteilung zu Gunsten von Projekten in Afrika, die er doch stets so unaufdringlich einfordert, entzog sich der „Rockmusiker“ Bono (was auf Spanisch kurioserweise nicht Jagd- , sondern Gutschein bedeutet) dadurch, dass er jetzt abrechnungstechnisch ins Steuerparadies Niederlande entwich. So wie jene mit den dicksten Wurstfingern mit selbigen auf die Sparkapazitäten der Normalbürger verweisen, also mit der großen Klappe vor dem Mikro, Makro-Getöse zum Zwecke der Propaganda inszenieren, so ist es auf allen Gebieten - wenn man nur näher hinschaut. Das hat Tradition und war immer auch ein bisschen witzig. Als ein ehemaliger Kanzler, den Ulrich Roski vielleicht im Lied „Der kleine Mann auf der Straße“ vor Augen hatte („dessen Gesicht sehr stark ins Gesäßhafte spielt“), als also dieser Kanzler einst „maßhalten“und „den Grütel enger schnallen“ predigte, während er fast selbst aus den Nähten platzte – da hatte das in etwas den gleichen Überzeugungstäterscharakter (wobei man sagen muss, dass Erhard wirklich "echt" und liberal war).

Und bitte immer an die Denker denken (Januar 2007):

Sigmar Gabriel ist auch äußerlich ein Pfundskerl. Dass er gern Ressourcen einspart, so, wie eine Spardose gemeinhin spart, aber nicht, wie ein Ausschaltknopf, wird schon auf den ersten Blick klar. Aber wie er das macht, hätte sich kein Satyr träumen lassen. So soll er eine „Öko-Show“ abziehen, raunen laut Spiegel „umweltbewusste Mitarbeiter des Fuhrparks der Bundesregierung“, da Gabriel zwar medienträchtig mit der Bahn seine Ziele anvisiert, doch zu den jeweiligen Bahnhöfen – bitte anschnallen, niemand verlässt das Lokal – seinen Dienstwagen nachfahren lasse. Ein Sprecher Gabriels, er kann wohl dazu nicht selbst Stellung nehmen, wies die Vorwürfe zurück, denn dieses Verhalten sei aus „Sicherheitsgründen“ nötig. Gut gekontert. Bleibt die Frage, ob man in der Bahn auch immer ganze Abteile für den umfangreichen und umweltbewussten Wahner und Marner anmietet? Ich meine: wegen der Sicherheit natürlich…
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;/p&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Nachtrag: Der Grünmann</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Nun hängt die Welt also an Grönemanns Rock-Zipfel.</p>
<p class="MsoNormal">Es hat schon schlimmere Konstellationen in Deutschland gegeben&#8230;aber auch bessre.</p>
<p class="MsoNormal">Bedenkenswert jedoch finde ich, dass Grönie, der, wenn wir analoge Schlüsse zu den Wikinger ziehen wollen, welche, als sie Grönland fanden, dieses so nannten, weil es &#8220;grün&#8221; war, und also &#8220;Gröni&#8221; ein Grüner von Natur aus ist, also eigentlich Grünmann heißt, grüne Ideen im Sinne der Altvorderen, die „grün“ mit unreif gleichsetzten, als absolute Wahrheit verkauft – die er bei dem Eintrittpreis seines Konzertes mehr verscherbelt -  nun aber erklärte, seine „Wurzeln“ (die wohl schwer nach ihm schlagen und wohl häufig trafen), verböten ihm mit Frau Merkel Kaffee zu trinken. Da in Bochum realistischerweise wohl auch mehr Komasaufen angesagt ist, was nebenan in Gelsenkirchen dann verzögert als Lese – und Rechtschreibschwäche ankommt, und nebenbei zeigt, worin der Quantensprung zwischen Heimatdudler und Satirikern besteht – nämlich im Unterschied zu Grünmann und Kreislers Sicht auf das eigene Areal, dass für den Bochumer neuerdings in Arenal liegt – ist es auch völlig wurscht, wo und mit wem Grünmann säuft, Hauptsache: er hält den Mund dabei geschlossen.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Und falls es „durchgegangen“ ist, weil noch viel zu vieles durchgeht, so das hier, was ich im März in einer meiner „Rampenlicht“-Episoden einstellte:</p>
<p>Dieser Tage sah ich Grönemeyer im TV, ich glaube, es war eine Aufzeichnung/Ausschnitt aus einer dieser entsetzlichen „Wetten, dass“- Sendungen. Au weh, was war das peinlich. Das schmerzte ja förmlich, so peinlich war das. Das verursachte so ein richtig schlimmes Gefühl im Unterleib, so habe ich mich geschämt. Für ihn. Dieses Gequetsche, diese atonale aber trotzdem schleimige Musik, dieser Mann, der immer nur da ist, anstatt Abstand zu zeigen – und dann dieser Text, der nur selten verständlich war. Irgendwie scheint die Erde lieb zu sein, meint er, und wir seien böse. Wofür haben die Denker dieser Welt eigentlich Bücher geschrieben?</p>
<p>Und nie (!) hört Ihr(?) NIE(!) vergessen:</p>
<p><span style="font-size: 12pt">Der Beihilfe zur Erhebung des Steueraufkommens </span>und seiner anschließenden Verteilung zu Gunsten von Projekten in Afrika, die er doch stets so unaufdringlich einfordert, entzog sich der „Rockmusiker“ Bono (was auf Spanisch kurioserweise nicht Jagd- , sondern Gutschein bedeutet) dadurch, dass er jetzt abrechnungstechnisch ins Steuerparadies Niederlande entwich. So wie jene mit den dicksten Wurstfingern mit selbigen auf die Sparkapazitäten der Normalbürger verweisen, also mit der großen Klappe vor dem Mikro, Makro-Getöse zum Zwecke der Propaganda inszenieren, so ist es auf allen Gebieten - wenn man nur näher hinschaut. Das hat Tradition und war immer auch ein bisschen witzig. Als ein ehemaliger Kanzler, den Ulrich Roski vielleicht im Lied „Der kleine Mann auf der Straße“ vor Augen hatte („dessen Gesicht sehr stark ins Gesäßhafte spielt“), als also dieser Kanzler einst „maßhalten“und „den Grütel enger schnallen“ predigte, während er fast selbst aus den Nähten platzte – da hatte das in etwas den gleichen Überzeugungstäterscharakter (wobei man sagen muss, dass Erhard wirklich &#8220;echt&#8221; und liberal war).</p>
<p>Und bitte immer an die Denker denken (Januar 2007):</p>
<p>Sigmar Gabriel ist auch äußerlich ein Pfundskerl. Dass er gern Ressourcen einspart, so, wie eine Spardose gemeinhin spart, aber nicht, wie ein Ausschaltknopf, wird schon auf den ersten Blick klar. Aber wie er das macht, hätte sich kein Satyr träumen lassen. So soll er eine „Öko-Show“ abziehen, raunen laut Spiegel „umweltbewusste Mitarbeiter des Fuhrparks der Bundesregierung“, da Gabriel zwar medienträchtig mit der Bahn seine Ziele anvisiert, doch zu den jeweiligen Bahnhöfen – bitte anschnallen, niemand verlässt das Lokal – seinen Dienstwagen nachfahren lasse. Ein Sprecher Gabriels, er kann wohl dazu nicht selbst Stellung nehmen, wies die Vorwürfe zurück, denn dieses Verhalten sei aus „Sicherheitsgründen“ nötig. Gut gekontert. Bleibt die Frage, ob man in der Bahn auch immer ganze Abteile für den umfangreichen und umweltbewussten Wahner und Marner anmietet? Ich meine: wegen der Sicherheit natürlich…</p>
<p class="MsoNormal">
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tanja Krienen</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/07/835.html#comment-64698</link>
		<dc:creator>Tanja Krienen</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Jun 2007 06:45:40 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/07/835.html#comment-64698</guid>
		<description>Gähn - Da muss ich dich beunruhigen: Das wird viel gelesen und durchaus zurecht, formuliert es doch die Kritik an einem politischen Milieu, dass sich auch mit Sozial-Kitsch-Filmchen und der Zensorierung in den eigenen Reihen, jeden Tag beim denkenken Teil der Bevölkerung lächerlich macht und - sofern es die Medien wollten -  ohne Probleme in seine Einzelteile zerlegt werden könnte. Dass dies nur selten geschieht liegt an der Zusammensetzung der Redaktionen, die ja auch ganz allein für die - zumindest zu Beginn - vorherrschende primitive und exkapistische Berichtersattung verantwortlich zeichnet. Aber deshalb müssen Leute wie ich diesen Part übernehmen. "Bleiben wir noch bei den Bildern, das ist ja auch spannender" brachte es Dieter, der Kronzucker, unfreiwillig auf den Punkt, als die James Bond gerechte Jagd der Polizei auf das Greenpeace-Schiff live über den Sender lief. Sie benötigen die Show. Es herrscht eine deckungsgleiche Interessenslage vor. Freut euch doch, es sind - wie ich in es auch in meiner &lt;a rel="nofollow" href="http://www.campodecriptana.de/blog/2007/05/27/812.html" rel="nofollow"&gt;"Kräftigen Ansprache"&lt;/a&gt; formulierte - ja längst eure Zustände, auch eure Medien!

Angus - Also: Der Gipfel war wichtig und hat Ergebnisse gebracht. Dass das Spektakel insgesamt etwas aus dem Ruder läuft (viel zu viel Personen im Tross, viel zu viel Medien), will ich gern einräumen. Man kann durchaus eine Reihe von kritischen Argumenten ins Feld führen, aber prinzipiell eher in die andere Richtung, nämlich: Es ist überhaupt falsch weiter diese Entwicklungshilfe zu leisten, es ist grundsätzlich falsch AIDS unhinterfragt so "anzunehmen", es ist schlicht ein Witz von einer "Klimakatastrophe" auszugehen.

Was nun den Text angeht, so dient er sicher AUCH dazu "Frust abzubaun", wie du es nennst. Warum nicht? Jeder der schreibt, therapiert sich selbst. Es dient zudem einer "Reinigungsmission" (Alfred Polgar über Karl Kraus). Es wäre also gut, wenn du KONKRET sagen würdest, was dennn falsch an dem Text ist, der zunächst nichts anders macht, als den Herrn Grönemann, oder wie heißt der doch gleich, kulturkritisch zu beleuchten.

Für Grönemann gibt es keine "Lösungsansatz", ich stelle mir nur vor, es wäre ein Konzert angesagt: drei Stunden Biermann und Busch - wie würden dann wohl die Kopfstrünke mit ihren Wursthaaren auseinanderspritzen!?

Und warum sollte ich mich selbst überschätzen? Von mir ist in dem Text ja nicht die Rede und positiv muss ich überhaupt nicht sein, vor allem nicht in diesen Bezügen. Wo wäre es möglich, dass Andersdenkende in eurem Milieu überhaupt die Chance zu einer fairen Artikulation erhielten? Nirgendwo ist man aggressiver, restrektiver, antipluralistischer als dort, wo sich Umwelt, Utopie und Unisex zu einer Gemengelage ungutem "Outputs" verquickten, weil schon die "Inputs" zu demselben Himmel schreien, der, so meine vehemente und versöhnliche Kritik an ihm, während des "Konzertes" viel zu gut gestimmt war.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gähn - Da muss ich dich beunruhigen: Das wird viel gelesen und durchaus zurecht, formuliert es doch die Kritik an einem politischen Milieu, dass sich auch mit Sozial-Kitsch-Filmchen und der Zensorierung in den eigenen Reihen, jeden Tag beim denkenken Teil der Bevölkerung lächerlich macht und - sofern es die Medien wollten -  ohne Probleme in seine Einzelteile zerlegt werden könnte. Dass dies nur selten geschieht liegt an der Zusammensetzung der Redaktionen, die ja auch ganz allein für die - zumindest zu Beginn - vorherrschende primitive und exkapistische Berichtersattung verantwortlich zeichnet. Aber deshalb müssen Leute wie ich diesen Part übernehmen. &#8220;Bleiben wir noch bei den Bildern, das ist ja auch spannender&#8221; brachte es Dieter, der Kronzucker, unfreiwillig auf den Punkt, als die James Bond gerechte Jagd der Polizei auf das Greenpeace-Schiff live über den Sender lief. Sie benötigen die Show. Es herrscht eine deckungsgleiche Interessenslage vor. Freut euch doch, es sind - wie ich in es auch in meiner <a rel="nofollow" href="http://www.campodecriptana.de/blog/2007/05/27/812.html" rel="nofollow">&#8220;Kräftigen Ansprache&#8221;</a> formulierte - ja längst eure Zustände, auch eure Medien!</p>
<p>Angus - Also: Der Gipfel war wichtig und hat Ergebnisse gebracht. Dass das Spektakel insgesamt etwas aus dem Ruder läuft (viel zu viel Personen im Tross, viel zu viel Medien), will ich gern einräumen. Man kann durchaus eine Reihe von kritischen Argumenten ins Feld führen, aber prinzipiell eher in die andere Richtung, nämlich: Es ist überhaupt falsch weiter diese Entwicklungshilfe zu leisten, es ist grundsätzlich falsch AIDS unhinterfragt so &#8220;anzunehmen&#8221;, es ist schlicht ein Witz von einer &#8220;Klimakatastrophe&#8221; auszugehen.</p>
<p>Was nun den Text angeht, so dient er sicher AUCH dazu &#8220;Frust abzubaun&#8221;, wie du es nennst. Warum nicht? Jeder der schreibt, therapiert sich selbst. Es dient zudem einer &#8220;Reinigungsmission&#8221; (Alfred Polgar über Karl Kraus). Es wäre also gut, wenn du KONKRET sagen würdest, was dennn falsch an dem Text ist, der zunächst nichts anders macht, als den Herrn Grönemann, oder wie heißt der doch gleich, kulturkritisch zu beleuchten.</p>
<p>Für Grönemann gibt es keine &#8220;Lösungsansatz&#8221;, ich stelle mir nur vor, es wäre ein Konzert angesagt: drei Stunden Biermann und Busch - wie würden dann wohl die Kopfstrünke mit ihren Wursthaaren auseinanderspritzen!?</p>
<p>Und warum sollte ich mich selbst überschätzen? Von mir ist in dem Text ja nicht die Rede und positiv muss ich überhaupt nicht sein, vor allem nicht in diesen Bezügen. Wo wäre es möglich, dass Andersdenkende in eurem Milieu überhaupt die Chance zu einer fairen Artikulation erhielten? Nirgendwo ist man aggressiver, restrektiver, antipluralistischer als dort, wo sich Umwelt, Utopie und Unisex zu einer Gemengelage ungutem &#8220;Outputs&#8221; verquickten, weil schon die &#8220;Inputs&#8221; zu demselben Himmel schreien, der, so meine vehemente und versöhnliche Kritik an ihm, während des &#8220;Konzertes&#8221; viel zu gut gestimmt war.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: angus</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/07/835.html#comment-64636</link>
		<dc:creator>angus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jun 2007 21:56:19 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/07/835.html#comment-64636</guid>
		<description>Ich kann mich deiner Meinung anschließen, dass diese Konzert so sinnvoll ist wie den Rauminhalt des Universums zu berechnen.
Dieses Festival ist wahrscheinlich genauso erfolgreich wie der G8-Gipfel in Heiligendamm.
Mit was ich mich nicht anfreunden kann ist die Selbstüberschätzung und Überheblichkeit in diesem Artikel. 
Man kann zwar vieles kritisieren jedoch sollte hinter Kritik zumindestens ein Lösungsansatz stehen, positiv wenn er auch umsetzbar und durchsetzbar ist. Keines ist hier zu erkennen. 
SONDERN nur ein eifriges Gekeifer einer Person die Frust abbaut.

Welchen Zweck verfolgt solch ein Artikel?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann mich deiner Meinung anschließen, dass diese Konzert so sinnvoll ist wie den Rauminhalt des Universums zu berechnen.<br />
Dieses Festival ist wahrscheinlich genauso erfolgreich wie der G8-Gipfel in Heiligendamm.<br />
Mit was ich mich nicht anfreunden kann ist die Selbstüberschätzung und Überheblichkeit in diesem Artikel.<br />
Man kann zwar vieles kritisieren jedoch sollte hinter Kritik zumindestens ein Lösungsansatz stehen, positiv wenn er auch umsetzbar und durchsetzbar ist. Keines ist hier zu erkennen.<br />
SONDERN nur ein eifriges Gekeifer einer Person die Frust abbaut.</p>
<p>Welchen Zweck verfolgt solch ein Artikel?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gähn</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/07/835.html#comment-64616</link>
		<dc:creator>Gähn</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jun 2007 20:16:29 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/07/835.html#comment-64616</guid>
		<description>den scheiss hat damals kaum einer gelesen und interessiert sicher heute auch noch niemanden

http://www.g8-deutschland-hotel.de/konzert-zum-g8-gipfel.htm

"Musikalische Botschafter und Redner aus acht ausgewählten Entwicklungsländern – die stellvertretend als „P8“( Poor 8 ) für die ärmsten Länder der Welt stehen – sind dabei. Zusätzlich berichten Kurzfilme vom Lebensalltag in den Ländern."

- Das zählt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>den scheiss hat damals kaum einer gelesen und interessiert sicher heute auch noch niemanden</p>
<p><a href="http://www.g8-deutschland-hotel.de/konzert-zum-g8-gipfel.htm" rel="nofollow">http://www.g8-deutschland-hotel.de/konzert-zum-g8-gipfel.htm</a></p>
<p>&#8220;Musikalische Botschafter und Redner aus acht ausgewählten Entwicklungsländern – die stellvertretend als „P8“( Poor 8 ) für die ärmsten Länder der Welt stehen – sind dabei. Zusätzlich berichten Kurzfilme vom Lebensalltag in den Ländern.&#8221;</p>
<p>- Das zählt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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